Beziehungskonflikte mit einer durchdachten Methode lösen: So geht's!
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Andauernde Konflikte in Beziehungen entstehen oft durch fehlende offene Kommunikation, wodurch emotionale Verletzungen wie Wut, Traurigkeit oder Angst sich verstärken und zu einer Spirale führen. Diese Spirale entsteht, weil ungelöste Gefühle sich über die Zeit anhäufen und Partnerschaften in eine abgespeckte, verletzende Dynamik verwickeln. Ein entscheidender Faktor ist die sogenannte „Brille“, ein verzerrter Blickwinkel, bei dem Partner ständig in Schubladen eingeteilt werden – was zu gegenseitigen Verletzungen und Abweisung führt. Um aus dieser Spirale zu kommen, ist es notwendig, frühzeitig die Ursachen zu erkennen, insbesondere wann eine Situation zuletzt gut war. Dazu kommt die Verantwortung desjenigen, der das ungute Gefühl ausgelöst hat, die dann verantwortungsbewusst erklärt, wie er in Zukunft anders gehandelt hätte. Dieser Prozess basiert auf offener Kommunikation, Wertschätzung und einem gemeinsamen Ziel, wie zum Beispiel gemütliches gemeinsames Essen. Der Schlüssel liegt nicht nur im Verhalten, sondern in der emotionellen Verarbeitung, insbesondere der tief verwurzelten Glaubenssätze aus der Kindheit. Wenn die Partner verstehen, dass ihre Gefühle gegenseitig verursacht werden, können sie gemeinsam neue Muster aufbauen. Paare, die in einer Konfliktspirale gefangen sind, benötigen daher externe Unterstützung – etwa durch Coaching – um sich selbst zu befreien und eine nachhaltigere, glücklichere Beziehung aufzubauen.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es darum, wie du Konflikte wirksam lösen kannst.
Wir werden ein Beispiel aus dem Alltag eines Paares nehmen und anhand dessen aufzeigen, wie es funktioniert.
Ich bin Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Die meisten von uns haben nicht gelernt, wie man nachhaltig Konflikte löst oder ungute Gefühle verarbeitet.
Ja, Konflikte begegnen uns immer wieder im Alltag, entstehen sie privat auf der Arbeit, Missverständnisse, Erwartungshaltungen, die nicht ausgesprochen werden, Meinungsverschiedenheiten, Fehlverhalten.
Die Liste kann man endlos langführen.
Was alle Sachen aber gleich haben, ist, dass ungute Gefühle bei einem selbst und bei den anderen entstehen.
Sie entstehen, wenn man verletzt ist.
Und wir wollen euch jetzt mal in dieser Folge zeigen, wieso das Auflösen von Konflikten so wichtig ist und welche Methode ihr hierfür nutzen könnt.
Als erstes starten wir mal mit dem Problem von andauernden Konflikten.
Als erstes kann man ja auch sagen, dass es eigentlich keine offene Kommunikation mehr gibt bei einem Konflikt.
Also, dass jeder gar nicht mehr das aussprechen kann, was er möchte,
sondern dass es einfach unterschwellig schon eine Spannung gibt zwischen zwei Personen.
So, dass es einfach auch sehr belastend ist.
Es gibt so Sticheleien, Desinteresse und infolgedessen gibt es natürlich dann auch starke Gefühle.
Das kennt man selber ja von sich auch.
Sowas wie Traurigkeit, Wut, Angst.
Und das ist natürlich super anstrengend.
Die Konflikte werden dann zur andauernden Belastung.
Gerade die nicht offene Kommunikation, die Sticheleien, das Desinteresse,
was ja meistens eine Folge von der nicht offenen Kommunikation ist.
Wenn ich eben nicht offen bin, dann ist das nicht so.
Wenn ich eben nicht offen aussprechen kann, was ich fühle,
dann drücken das viele eben durch Sticheleien, Desinteresse oder den anderen Ignorieren aus.
Da werden auch gerne dann diese ganzen rhetorischen Stilmittel gebraucht.
Sarkasmus, Ironie und so weiter.
Was dann eben aber eigentlich doch eine Verletzung dahinter überspielt und ausdrücken soll.
Ganz häufig ist eine Ursache auch Glaubenssätze der Eltern
oder dass wir eben bei den Eltern nicht gesehen haben,
wie emotionale Verletzungen, Konflikte nachhaltig gelöst werden,
sondern eben schon die Eltern, die sie eher verdrängt haben
und in Konfliktspiralen hineingelaufen sind
oder aber die Eltern schon intensiv gestritten haben,
ohne zu einer wirklichen Lösung zu kommen.
Oder aber ich habe als Kind einfach nur die Lösung nicht mitbekommen,
weil die Eltern das vielleicht abends gemacht haben,
den Streit nochmal zu Ende zu bringen und zu lösen.
Aber ich habe es einfach gar nicht gesehen, weil ich schon geschlafen habe
und nicht auf den neuesten Stand gebracht wurde, wie es funktioniert.
In der Folge, wenn eben andauernde Konflikte da sind, die euch belasten,
entsteht etwas, das nennen wir bei uns Brille.
Das ist sowas wie, das kennt man im Unternehmenskontext, diese Betriebsblindheit.
Das kann man eben auch in Beziehungen untereinander sehen.
Da sind es eben Brillen, die auf der einen Seite durchaus auch mal
eine Blindheit haben, aber auf der anderen Seite auch eine Brille.
Da kann man auch eine Blindheit für das ein oder andere Thema machen können,
aber die anderen Dinge auch verschwimmen lassen oder verändern lassen.
Dass ich eben den Partner nicht mehr so sehe, wie er wirklich ist.
Eine Brille kennst du schon, das ist die rosarote Brille am Anfang der Beziehung.
Die lässt nun den Partner tendenziell besser dastehen, als er wirklich ist,
damit wir eben deutlich schneller Vertrauen zu den Menschen aufbauen.
Aber die Brillen, die durch emotionale Verletzungen und Konflikte entstehen,
die wirken halt eher genau andersrum.
Die lassen den Partner eher schlechter.
Die lassen den Partner schlechter dastehen.
Es entsteht ein Schubladendenken.
Ich weiß immer schon in jeder Situation genau, wie der andere wohl reagieren wird.
Deswegen brauche ich ja manche Situationen gar nicht mehr aussprechen,
weil ich kann sie ja eh nicht lösen.
Mein Partner wird ja eh ablocken.
Oder bei anderen Situationen erahne ich, dass ein Konflikt entstehen wird
oder dass ein größerer Streit entstehen wird.
Und bin deswegen schon von vornherein in einer so angespannten Haltung,
dass eben auch mein Partner oder meine Partnerin nur angestrebt,
gespannt darauf reagieren kann.
Also ich fange sozusagen an, schon zu interpretieren,
dass ich sage, ja, ich weiß, jetzt schon was kommt.
Du wirst wieder so und so handeln.
Und auch in Zukunft weiß ich, das wird wieder so laufen.
Ja, und damit hat jeder sozusagen so eine Brille oder so einen Filter
auf den anderen aufgebaut.
Und wir denken immer alle, dass wir nicht in Schubladen agieren
oder denken oder handeln.
Aber eigentlich machen wir das in der Partnerschaft auch sehr häufig,
dass wir immer die Schublade öffnen, den anderen da reinstecken,
sie wieder schließen.
Und das ist natürlich sehr verletzlich für den anderen.
Aber auch spiegelt sich das häufig.
Also es ist selten so, dass eine Seite das nur macht,
sondern das machen beide Seiten dann im Laufe der Verletzung.
Und häufig ist es ja auch so, dass die Verletzungen in der Frequenz
immer häufiger werden und stärker werden.
Und damit natürlich auch die Interpretationen immer häufiger werden.
Und man wickelt ja richtig schon Glaubenssätze über den anderen.
Wo der andere sagt, okay,
finde ich krass, was du über mich denkst.
Denke ich jetzt nicht so über mich.
Aber ja, man ist da einfach sehr voreingenommen nachher.
Und kann sich nicht mehr die Frage stellen,
könnte es auch anders sein, warum der andere etwas gemacht hat.
Sondern man hat da seinen festen Blickwinkel drauf.
Die Folge, die du gerade schon so angeteasert hast,
nämlich, dass die Emotionen immer stärker werden,
das ist, glaube ich, etwas, was nicht jedem so ganz bewusst ist.
Dass gerade in Partnerschaften das Ganze als Spirale abläuft
und eben sich verstärkt.
Immer in dem Moment, wo eine emotionale Verletzung passiert
zwischen zwei Menschen und die dahinterstehenden Gefühle
wie Wut, Angst, Traurigkeit, Schmerz, Leid
werden nicht vollständig gelöst, so sammelt sich das an.
Und dadurch wird diese Spirale mehr und mehr.
Die Emotionen werden stärker und stärker.
Die zeitlichen Verläufe werden enger und enger.
Das wird immer häufiger.
Und man. Gerät in Eskalationssituationen,
die eigentlich nur Kleinigkeiten betreffen.
Aber es liegt halt eben als Auslöser.
Aber dahinter liegt halt so viel,
was eben schon an Gefühlen mit drinsteckt.
Deswegen ist uns das immer so wichtig,
dass wir versuchen,
möglichst jede emotionale Verletzung zu lösen.
Und eben auch Kleinigkeiten,
die man in dem Moment vielleicht nur als Kleinigkeiten empfindet.
Aber wenn sie ein Gefühl gemacht haben,
können sie später ganz wichtig werden.
Daraus rauskommt,
resultiert dann eben ständiger Streit,
ständige emotionale Verletzungen.
Auch durch die Brille, die entstanden ist,
immer wieder in die gleichen Dinge hineinzulaufen.
Das wiederum macht in der Folge Hilflosigkeit, Machtlosigkeit.
Weil ich nicht genau mehr weiß,
was kann ich jetzt noch tun, um da rauszukommen.
Die meisten Menschen,
die etwas tiefer in der Konfliktspirale drin sind,
die wissen halt da auch nicht mehr raus.
Deswegen kommen sie ja auch dann zu uns ins Coaching.
Weil sie eben alleine nicht mehr rausfinden.
Selbst wenn man nicht ganz so tief in der Konfliktspirale drinsteckt,
ist es schon manchmal nicht so leicht, da alleine rauszukommen.
Weil man eben durch die Befangenheit,
ohne jemanden Dritten, der das führt,
manchmal einfach sehr schwer da nur wieder rauskommt.
Wenn man die Systematik kennt und immer dafür sorgt,
dass eben sich nicht so viel anstaut,
dann geht das relativ gut.
Und dann schätze ich natürlich bei den meisten Paaren dann die Frage,
weitermachen oder aufgeben?
Oder gehen oder bleiben?
Je nachdem, wie man es so sieht.
Das ist natürlich auch einfach eine Frage,
die sehr, sehr viele Lebensbereiche betrifft,
die eine riesige Entscheidung ist,
die man natürlich nicht von heute auf morgen trifft
und die eine große Belastung für beide ist.
Das ist häufig eine Folge der Hilflosigkeit,
dass man nicht weiß, wie man Konflikte löst.
Und merkt, wir kommen da nicht voran.
Man spürt, dass diese Konfliktspirale größer und größer wird,
dass die Situationen immer mehr eskalieren.
Man sieht für sich und die Familie immer mehr negative Auswirkungen.
Und dann stellt man sich eben genau diese Frage,
gehen oder bleiben?
Und dann kommen die Paare zu uns an dem Punkt häufig.
Also das kann halt sehr hilfreich sein.
Also wenn du das Gefühl hast,
du steckst da in einer Konfliktspirale drin,
aus der du alleine gar nicht mehr rauskommst,
oder dir auch vielleicht tatsächlich das Wissen fehlt,
wie du emotionale Verletzungen nachhaltig löst
und dich aus so einer Konfliktspirale befreien kannst,
wie ihr euer Streitverhalten verändern könnt.
Und das nicht nur auf der Verhaltensebene,
sondern wirklich auf tiefer liegenden Ebenen,
indem wir dafür sorgen,
dass erstmal die ganzen angestauten Gefühle verarbeitet werden.
Denn selbst wenn ich im Verhalten genau weiß,
wie es alles funktioniert,
wenn mir mein Bauchgefühl Wut hochschickt,
weil da noch alte Verletzungen in mir schlummern,
dann hilft mir das gar nichts,
wenn ich weiß,
wie ich mich verhalten soll,
in dem Moment, wo die Wut schon da ist.
Das heißt, ich muss schauen,
dass ich eben diese Wut,
die angestaut ist, reduziere.
Dann kann ich das auch nachhaltig und friedlich
mit meiner Partnerin oder meinem Partner lösen.
Weiterhin haben wir einen schönen Blogbeitrag
für euch bereitgestellt.
Methoden, um Konflikte zu klären.
So streitet ihr in eurer Beziehung richtig.
Den würden wir euch empfehlen zu lesen.
Und natürlich in den nächsten Minuten dran zu bleiben,
denn jetzt wollen wir mal,
ein Beispiel vorstellen und mit einigen
Schritten aufzeigen,
wie in diesem Beispiel
der Konflikt nachhaltig gelöst
wird. Genau, wir haben
mal ein Beispiel ausgewählt aus dem
Coaching-Alltag. Ich glaube, das war ein paar von dir.
Vielleicht magst du mal erzählen, was da
passiert ist. Es ist ein einfaches
Beispiel, wirklich aus dem Alltag
gegriffen, nichts Großes.
Unsere Erfahrung, das sind jetzt auch die Kleinigkeiten,
die ja einfach auch Verletzungen
machen können und die immer wiederkehrend sind und somit
ja auch ein sehr belastender
Alltag. Also in diesem
Coaching ging es darum, dass
die Familie
Pizza bestellt hat und
die Frau hat sich dann,
als die Pizza kam und alle
am Essenstisch saßen,
nicht dazugesetzt, sondern hat den Haushalt
weitergemacht. Das hat bei dem
Mann ein ungutes Gefühl gemacht.
Also kein stark
ungutes Gefühl, aber es war für ihn unstimmig
und er hat es nicht angesprochen.
Aus der Erfahrung heraus
hatte er erwartet, dass wenn er es jetzt
anspricht, dass ein Konflikt entsteht
und das wollte er jetzt nicht, weil auch
die Kinder dabei waren.
Dann hat sich die Frau später dazugesetzt,
aber hat natürlich
deutlich länger gebraucht
fürs Essen als alle anderen, weil sie jetzt
ja deutlich später gestartet ist.
Irgendwann mittendrin ist dann
der Mann aufgestanden und
hat den Tisch für
die anderen schon angefangen abzuräumen und
hat somit für sich und die Kinder
das Essen beendet und das hat nun wiederum
bei der Frau ein ungutes Gefühl
ausgelöst, weil er aufsteht.
Und was bei ihr
nicht wertschätzend und anerkennend
rüberkam und letztendlich
für sie das dann so war, man ist ja
zusammen und alle stehen auf, wenn
alle fertig sind.
Das war jetzt erstmal so der reine Verlauf,
wie es stattgefunden hat.
Jetzt wollen wir uns gerne mal anschauen,
wie lässt sich denn so ein Verlauf,
wenn das passiert ist, lösen.
Es gibt ja zwei Varianten.
Das eine ist, dass wir natürlich präventiv
schauen wollen, dass wir solche Situationen
gar nicht entstehen lassen.
Wir wollen ja,
dass wir immer aus den Konflikten eigentlich lernen
und in der Zukunft unser Verhalten
verändern. Aber wenn es passiert ist,
brauchen wir halt Möglichkeiten,
wie wir es denn nachhaltig lösen können.
Der erste Schritt wäre ja
in dem Sinne erstmal ein Konfliktgespräch
zu führen. Also das
ist ja wieder so eine typische Situation, wo
zwei Menschen ungute Gefühle
gehabt haben. Also
erst ist ein ungutes Gefühl bei ihm
aufgetreten, später dann bei ihr.
Aber keiner spricht es so wirklich aus
beziehungsweise sie hat das ganz zum Schluss ja nur ausgesprochen.
Sie hat es ausgesprochen, aber er hat
aus seiner Vorverletzung heraus,
dass sie ja am Anfang nicht gleich
an den Tisch kam, hat er abwehrend
reagiert. Also jetzt nicht
offen das Gespräch angegangen
oder im Wir-Gefühl
das Ganze versucht zu lösen,
sondern abwehrend reagiert
und selber verärgert darauf reagiert,
dass sie nun auch anspricht,
was er falsch gemacht hat.
Genau, ich glaube, das ist auch so der Punkt, dass man,
wenn man schon merkt, man ist in einer Beziehung,
wo es sehr viele Konflikte gibt
und man möchte es ändern, dass man sich
bewusst sein sollte, dass die Kommunikation
der Schlüssel ist, der Sachen
verändert und dass man
häufiger und genauer kommunizieren
muss, damit man einfach auch mal
merkt, okay, wie oft kommen wir hier in Situationen,
wo einer nicht spricht oder wo
wir uns falsch verstehen, wo Missverständnisse
aufkommen und
wie viele Situationen können wir einfach schon von
vornherein lösen, dadurch, dass wir
offen ansprechen, was ist
und das ist ja auch so,
der erste Punkt, das Konfliktgespräch
zu führen, also Gefühle aussprechen,
die entstanden sind, das wäre jetzt
im ersten Schritt auf seiner Seite ja gewesen,
dass er sein Gefühl ausspricht
in dem Moment, wo sie sich nicht
mit dazu setzt, zu sagen, Mensch,
warum setzt du dich nicht mit dazu, vielleicht auch
zu fragen, warum sie es
nicht macht und nicht das Gefühl bei sich zu behalten,
sie dann zu
bitten, dass sie sich dazu setzen, dass sie doch
gemeinsam als Familie essen wollen,
vielleicht auch die Unterstützung im besten Fall
anzubieten, wenn sie sagt, ich will hier das noch zu Ende
machen, zu sagen, komm, das Essen wird
ja auch kalt, wir wollen doch auch anfangen, ich helfe
dir sonst gleich danach oder mach es doch später
oder oder oder, ne?
Ja, es ist schon ein
Schritt weiter eigentlich, da bist du ja schon gleich
zum Ursachen finden
rübergesprungen, denn im
ersten Step hätte jetzt ja,
hat jetzt ja die Frau ihr
ungutes Gefühl ausgesprochen,
hat gesagt, du stehst
auf, obwohl ich nicht fertig bin
und das hat ja den
schon unterschwelligen Konflikt, der
eigentlich schon da war, offengelegt.
In dem Moment ist er jetzt erstmal da
und
da geht es darum, wie schon das das
Gefühl auszusprechen und so weiter, aber dann
geht es letztendlich zur Ursache, zu
Schritt 3, dass wir eben
gucken, wann war es mal gut?
Das heißt, wir springen ja ganz häufig
nochmal zurück und
gucken nochmal weiter vorne, ob das denn
vorher gut war, denn letztendlich
lässt sich das
ungute Gefühl der Frau
ganz schwer lösen, weil der Mann
ja schon Ärger dadurch hat,
dass sie das anspricht, aber das
bei ihm vorher ja schon
ein unstimmiges Gefühl gemacht hat.
Das heißt, unser erster
Schritt, wenn klar ist, es liegt ein
Konflikt vor oder es liegen ungute Gefühle
vor, die werden erstmal ausgesprochen
ist, zu gucken, wann war es mal gut.
Und dann
springen wir zurück und
gucken, war es gerade eben noch gut,
war es vor einer Stunde noch gut,
was auch immer, wann war es noch gut?
Und dann würden wir jetzt merken,
dass hier jetzt bezogen auf
diesen Konflikt es beim
Pizza bestellen erstmal noch gut war.
Zumindest für
ihn. Man könnte bei ihr jetzt nochmal gucken,
ob sie jetzt sagen würde, vielleicht
bei ihr war es auch noch nicht gut, weil
bei ihr ist Druck entstanden,
weil der Haushalt nicht so gut war
und sie sich nicht gerne an den Essenstisch
setzen mag, weil
noch irgendwie alles rumliegt oder
die Küche unsauber ist oder so und
sie im Gefühl da alleine vorsteht.
Also manchmal kann man auch mehrere
Schritte zurückgehen, weil dann so
andere Themen dahinter hängen, aber wenn wir jetzt
erstmal nur bei dem Konflikt bleiben,
würde man sagen, beim Pizza bestellen,
da war es noch gut.
Dann
ist die Pizza da
und
sie setzt sich nicht dazu.
Das macht bei ihm ein unstimmiges Gefühl,
dass der erste Moment, wo es nicht mehr gut war.
Und da hätte er, wie du richtig gesagt hast,
das ja aussprechen können,
dass er sagt, das macht bei ihm
ein unstimmiges Gefühl,
dass sie sich nicht dazusetzt.
Und dann hätte man in dem Moment
anfangen können, das zu lösen.
Dass es gar nicht erst eben zu dieser
kleinen Spirale erwächst,
die da jetzt entstanden ist,
sondern dass man in dem Moment da hingeht.
Genau, man könnte jetzt natürlich den ganzen
Fall, da haben wir auch schon drüber gesprochen, auch noch weiter
auseinandernehmen,
zu sagen, okay, gab es da schon Vorverletzungen?
Typischerweise
jetzt, weil wir gerade das Thema Haushalt haben,
ist ja immer Systemgesetz Nummer 3,
Ausgleich von Geben und Nehmen.
Fühlt sie sich zu wenig unterstützt,
sagt sie, okay, ich muss das jetzt noch machen,
weil ich will meine Aufgabe noch fertig haben,
ich kriege das sonst nicht hin, das macht ja hier sonst keiner
und so weiter und so weiter.
Ist es etwas, was persönlich bei ihr ist?
Perfektionismus,
zu sagen, ich kann mich erst entspannt hinsetzen
und meine Pizza essen, wenn die Küche
sauber ist oder wenn das und das
erledigt ist.
Da gibt es ja verschiedene Varianten,
warum jemand sozusagen sich nicht
mit an den Tisch setzen mag,
setzen kann.
Genau.
In dem Fall würde man sagen, dann war es beim
Pizzabestellen auch noch nicht gut.
Dann hätte sie beim Pizzabestellen
aussprechen müssen, sagen,
ich kann nur gemütlich mit euch
Pizza essen, wenn der Haushalt
gemacht ist oder wenn die Küche gemacht ist.
Und dann im Wir-Gefühl
hätte dann das
Paar als Familie oder eben als Paar gesagt,
was können wir tun, damit das eben
hergestellt ist. Hätte er ihr vielleicht
geholfen, gesagt, Mensch, lass uns schnell die
Küche zusammen machen, damit wir danach
gemütlich zusammen essen können. Das ist eben
dieses Wertschätzen, dieses Wir-Gefühl.
Aber auch in dem Moment, wo das
für ihn unstimmig ist und er das ausspricht,
das ist für mich unstimmig, dann können sie
sagen, ja, ich kann mich gerade nicht dazusetzen,
wenn das vorher nicht klar war, das ist mir noch
zu ungemütlich. Dann könnte
man auch da wieder schauen, wie man es löst.
Entweder hätte in dem Moment der Mann
auch sagen können, soll ich dir schnell helfen?
Lass uns das zusammen machen, dann können wir
gleich zusammen essen.
Wenn das früher klar gewesen wäre, wir bestellen die Pizza später.
Vielleicht hätte es eine Möglichkeit gegeben,
dass sie doch abschalten kann
und vielleicht hätte ihr es geholfen,
abzuschalten, wenn er gesagt hätte,
Mensch, wie ist das? Kannst du dich
mit dazusetzen? Und nach dem Essen
helfe ich dir auch dann, die Küche zu machen.
Und dann hätte sie gesagt,
okay, das reduziert mein Gefühl der
Last, dass diese Küche noch offen ist.
Gerade um die Hälfte, weil er die Hälfte übernimmt.
Ja, dann kann ich das. Dann kann ich mich darauf einlassen,
weil dann habe ich diesen großen Brocken
Arbeit nicht mehr vor mir, sondern
einen kleineren, weil du mir hilfst. Dann geht das.
Dann kann ich mich da gemütlich darauf einlassen.
Aber halt alles entsteht aus diesem
Wir-Gefühl und zu sehen, dass es
das gemeinsame Ziel gibt,
gemütlich miteinander zu Abend zu essen.
Wenn man das aus den Augen
verliert und in Ich-Du
Positionen geht, dann wird es
meistens schwer, das zu lösen.
Ja, dann geht es darum,
im vierten Schritt
Verantwortung zu übernehmen.
Wir fassen die Schritte gleich nochmal ganz kurz
zusammen, so als Fazit.
Da geht es darum, Verantwortung zu übernehmen.
Und derjenige, der das ungute Gefühl
ausgelöst hat, übernimmt Verantwortung dafür.
Also im ersten Step
war es jetzt hier dann die Frau,
die beim Mann ein ungutes Gefühl, ein unstimmiges Gefühl
gemacht hat, dass die sein Gefühl
sehen kann. Mensch, das hat bei mir ein unstimmiges
Gefühl gemacht, irgendwie
komisches Gefühl im Bauch und das war nicht gut.
Und sie sagt, Mensch, ja, kann ich sehen.
Das tut mir leid, das war nicht meine Absicht,
dir dieses Gefühl zu machen.
Und dann sagt der Mann, weil wenn das
unstimmig ist, meistens ist es okay.
Dann danke, dass du es gesehen hast, anerkannt. dann passt das.
Entsprechend noch richtig Wut entstanden ist oder Ärger entstanden ist, dann kann man noch Wut und Ärger zurückgeben innerlich in der Vorstellung, das macht Sinn, das sich im Detail anzugucken, wie das genau funktioniert, genau.
Und dann geht es eben darum zu schauen, dass der Verursacher ausspricht, wie er mit dem Wissen, dass das ein ungutes Gefühl gemacht hat, anders gehandelt hätte, also die Frau hätte dann sagen können, mit dem Wissen, dass das für dich unstimmig ist, hätte ich schon früher angesprochen, dass ich mit der Küche so mich unwohl fühle und wünsche, dass wir das angehen oder hätte dich schon früher gefragt, ob du mir nach dem Essen helfen magst, dass ich mich gut darauf einlassen kann, auf unser Abendessen, irgendwie sowas.
Und dann hätte der Mann gesagt, ja.
Und das kann ich sehen, das wäre für mich die Lösung gewesen und damit wäre der Konflikt nicht entstanden und das impliziert natürlich, dass in Zukunft so gehandelt wird.
Genau, du sagtest, die Person, die die Verletzung gemacht hat, soll sagen, wie das in Zukunft anders sein soll. Vielleicht auch nochmal interessant, warum nicht die Verletzende Person das sagen soll.
Weil dann wäre es ja ein Wunsch, der geäußert wird und einen Wunsch äußern macht nur dann Sinn, wenn es um Feedback geht.
Also wenn. Wenn das keine Verletzung ist.
Weil in dem Moment, wo es eine Verletzung ist, kommt das nur dann an, wenn eben der Gedanke und der Impuls, wie man es verändert, von der verursachenden Person kommt.
Also derjenige, der das ungute Gefühl ausgelöst hat.
Weil ansonsten sagt der andere, das machst du ja nur, weil ich es gesagt habe und kann das dann nicht anerkennen, das veränderte Verhalten, weil das eben dann nur diesem Wunsch zugeordnet wird.
Und das, ja, gibt es verschiedene Beispiele.
Warum das dann eben nicht funktioniert.
Können wir irgendwann mal im Detail darauf eingehen vielleicht.
Im letzten Schritt hilft natürlich zu schauen, funktioniert das noch?
Also sich da auch selbst zu reflektieren.
Denn es kann immer mal in Beziehungen passieren, dass man eben diesen Schritt der Lösung nicht mehr so gehen kann.
Und man dann sich Hilfe sucht, dass man dann sich Unterstützung sucht.
Das kann zum Beispiel erstmal über neue Fähigkeiten sein, dass man sich Bücher durchliest.
Dass man letztendlich unseren Podcast hier hört oder zu uns ins Coaching kommt, um sich da aus der Konfliktspirale herauszulösen.
Das kann halt auch gebraucht werden.
Gut, lass uns nochmal vielleicht die fünf Schritte, die hier wirklich relevant sind, um das selbstständig zu lösen, zusammenführen.
Das erste ist, in die Kommunikation zu gehen.
Die Dinge nicht verschweigen, dadurch weiter anstauen oder verdrängen, sondern ins Gespräch hineingehen.
Und immer so früh wie möglich.
Der Rahmen muss natürlich gegeben sein.
Das Verdrängen kann kurzfristig gut sein.
Wenn man sagt, ich möchte jetzt keinen Konflikt vor den Kindern entstehen lassen, dann kann es sein, dass ich das kurzfristig verdränge und das eben dann mache, wenn die Kinder schlafen.
Aber grundsätzlich so früh wie möglich und nicht mittel- und langfristig verdrängen.
Schritt zwei.
Schritt zwei wäre, einander zu verstehen.
Also was könnten. Um die guten Absichten des anderen sein und offen über die eigenen Gefühle und das eigene Denken zu sprechen.
Um da auch Klarheit zu bekommen.
Vor allen Dingen aber auch ein emotionales Verstehen.
Also das heißt, empathisch zu sehen, was beim anderen entstanden ist.
Dazu muss der andere natürlich sein Gefühl auch wirklich aussprechen.
Dann geht es darum, die Ursachen zu finden.
Warum ist das da hingekommen?
Und das heißt im Kern, wann war es mal gut?
Also ist das jetzt gerade wirklich. Der erste Konflikt, der diese Situation auslöst oder ist das schon vorher entstanden?
Wann war es mal gut?
Im Regelfall, wenn ich merke, in einer Situation kommt zu viel Wut rein, zu viel Ärger.
Irgendwie passt das auch gerade nicht zur Situation.
Also wenn ich zum Beispiel nicht nur ein unstimmiges Gefühl habe, wenn sich die Frau nicht mit dazu setzt und das in mir richtig Wut produziert,
dann scheint das nicht der erste Moment zu sein, dann war es davor noch nicht gut.
Also dann zu schauen, wann war es mal gut.
Schritt vier.
Schritt vier.
Und Verantwortung übernehmen.
Also Verantwortung für die Fehler und unguten Gefühle, die bei dem anderen entstanden sind.
Und da geht es natürlich darum, auch diese Fehler aufzulösen.
Da haben wir ja die System-Empowering-Methode, wie wir da vorgehen.
Aber es geht vor allen Dingen da ja auch darum, dem anderen klarzumachen, okay, ich sehe das, was passiert ist.
Also ich sehe, dass sich das wütend gemacht hat, dass sich das traurig gemacht hat.
Und allein dieses Gefühl, dass der Partner weiß, okay. Okay, der andere kann mein Gefühl sehen, macht halt auch schon wieder Offenheit, ne?
Also bringt einen schon ein bisschen näher zusammen.
Absolut, weil im Regelfall löst das dann schon automatisch das aus, was wir eigentlich ja auch immer im Coaching wollen.
Was das Ziel ist, dass eben dann derjenige auch sagen kann, das war gar nicht meine Absicht, dir dieses Gefühl zu machen.
Und das tut mir leid, dass das Gefühl entstanden ist.
Also bei uns heißt Verantwortung übernehmen, dass man sich für das Gefühl, was beim anderen erzeugt wurde, was man dann gesehen hat,
zu entschuldigen, das ist auch nochmal ein ganz anderer Punkt, als wie wir Entschuldigungen sonst kennengelernt haben.
Wir haben kennengelernt, uns über unser Verhalten zu entschuldigen.
Das macht keinen Sinn, weil wir auch immer in guter Absicht handeln.
Deswegen entschuldigen wir uns für das Gefühl, was beim anderen entstanden ist und übernehmen dafür Verantwortung.
Und im letzten Schritt sage ich als Verursacher des unguten Gefühls, wie ich mit dem Wissen, dass dieses Gefühl entsteht, anders gehandelt hätte.
Damit eben dieses Gefühl gar nicht erst entsteht.
Und damit impliziere ich für die Zukunft eben genauso zu handeln.
Wenn ich unpünktlich komme und der andere sagt, das produziert bei mir Ärger, dann sage ich, das tut mir leid, das war nicht meine Absicht, bei dir Ärger zu machen.
Mit dem Wissen, dass Unpünktlichkeit bei dir Ärger macht, wäre ich auf jeden Fall pünktlich da gewesen.
Und ab dem Moment weiß ich, dass das Ärger macht, wenn ich mich so verhalte, dass ich unpünktlich bin und bin natürlich in Zukunft pünktlich.
Weil ansonsten nehme ich jetzt ja Wissen.
Und wenn ich mich so verhalte, dass ich unpünktlich bin und bin natürlich in Zukunft pünktlich, weil ansonsten nehme ich jetzt ja Wissen.
Und wenn ich mich wissentlich in Kauf, dass das beim anderen Ärger macht.
Und das produziert im Regelfall beim anderen doppelten Ärger, weil jetzt ja noch das Wissen hinzukommt darüber, dass Ärger entsteht.
Das heißt, das Ganze muss man dann auch schon sehr ernst nehmen, wenn man ausspricht mit dem Wissen, dass das Ärger macht.
Wäre ich pünktlich gekommen, muss einem klar sein, dass man in Zukunft eben genauso handeln muss, um nicht eben doppelten Ärger zu produzieren.
Ist jetzt ein triviales Beispiel, uns ist allen klar, in Deutschland sind wir sehr pünktliche Menschen.
Dass Unpünktlichkeit Ärger produziert, aber bei ganz vielen Verhaltensweisen in Beziehungen ist uns eben nicht ganz klar, welches Gefühl löst das beim anderen aus.
Und deswegen wird die Kommunikation und diese Klarheit, diese Offenlegung des Gefühls, was macht das mit mir, unbedingt gebraucht.
Wir hoffen, die Podcast-Folge hat euch gut gefallen und freuen uns darauf, euch nächstes Mal wiederzusehen.
Oder auch euch im Coaching bei uns zu begrüßen. Bis bald.
Bis dann.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Andauernde Konflikte entstehen häufig durch fehlende offene Kommunikation, wodurch Sticheleien, Desinteresse und rhetorische Mittel wie Sarkasmus als Verletzungsausdruck auftauchen.
Emotionale Verletzungen führen zu einer "Brille", also einem verzerrten Blickwinkel, bei dem Partner schubladenartig eingeschätzt werden und sich gegenseitig gegenseitig verletzen.
Konflikte entwickeln sich in einer Spirale, da ungelöste Emotionen wie Wut, Angst oder Traurigkeit sich verstärken und die Situationen immer häufiger und intensiver eskalieren.
Eine zentrale Heilungsstrategie besteht darin, die Ursachen zu erkennen – insbesondere, wann eine Situation zuletzt gut war – und damit die Entstehung von Konflikten zu verhindern.
Der Verursacher des unguten Gefühls muss verantwortungsbewusst erklären, wie er in Zukunft anders gehandelt hätte, um das Gefühl zu vermeiden.
Offene Kommunikation und das Wir-Gefühl sind entscheidend, um gegenseitiges Verständnis, Wertschätzung und eine gemeinsame Zukunft zu schaffen.
Die Lösung erfolgt nicht nur durch Verhalten, sondern durch die Verarbeitung tief verwurzelter Emotionen und Glaubenssätze aus der Kindheit.
Paare, die in Konfliktspiralen stecken, brauchen Unterstützung, um aus der Spirale herauszukommen und langfristig nachhaltige Veränderungen vorzunehmen.
Summary:
Andauernde Konflikte in Beziehungen entstehen oft durch fehlende offene Kommunikation, wodurch emotionale Verletzungen wie Wut, Traurigkeit oder Angst sich verstärken und zu einer Spirale führen. Diese Spirale entsteht, weil ungelöste Gefühle sich über die Zeit anhäufen und Partnerschaften in eine abgespeckte, verletzende Dynamik verwickeln. Ein entscheidender Faktor ist die sogenannte „Brille“, ein verzerrter Blickwinkel, bei dem Partner ständig in Schubladen eingeteilt werden – was zu gegenseitigen Verletzungen und Abweisung führt.
Um aus dieser Spirale zu kommen, ist es notwendig, frühzeitig die Ursachen zu erkennen, insbesondere wann eine Situation zuletzt gut war. Dazu kommt die Verantwortung desjenigen, der das ungute Gefühl ausgelöst hat, die dann verantwortungsbewusst erklärt, wie er in Zukunft anders gehandelt hätte. Dieser Prozess basiert auf offener Kommunikation, Wertschätzung und einem gemeinsamen Ziel, wie zum Beispiel gemütliches gemeinsames Essen.
Der Schlüssel liegt nicht nur im Verhalten, sondern in der emotionellen Verarbeitung, insbesondere der tief verwurzelten Glaubenssätze aus der Kindheit. Wenn die Partner verstehen, dass ihre Gefühle gegenseitig verursacht werden, können sie gemeinsam neue Muster aufbauen. Paare, die in einer Konfliktspirale gefangen sind, benötigen daher externe Unterstützung – etwa durch Coaching – um sich selbst zu befreien und eine nachhaltigere, glücklichere Beziehung aufzubauen.
FAQs
Andauernde Konflikte führen zu einer Mangel an offener Kommunikation, was Sticheleien, Desinteresse und verdrängte Gefühle auslöst. Dies schafft eine Belastung durch Wut, Angst oder Traurigkeit, die sich langfristig auf die Beziehung auswirken.
Die Brille bezeichnet eine verzerrte Wahrnehmung des Partners, die durch emotionale Verletzungen entsteht. Sie führt zu Schubladendenken und einer vorhersehbaren Reaktion, was die Beziehung verletzlich macht und Konflikte verstärkt.
Eine Konfliktspirale entsteht, wenn emotionale Verletzungen nicht vollständig gelöst werden. Die aufgestaute Wut, Angst oder Traurigkeit verstärken sich mit der Zeit, die Situationen eskalieren und das Verhalten in einer negativen Spirale bleibt.
Die Ausdruck von Gefühlen ermöglicht, dass beide Partner ihre Wahrnehmung verstehen und Empathie aufbauen. Ohne offene Kommunikation bleibt der Konflikt verdrängt und verstärkt sich weiter.
Der erste Schritt ist ein offenes Konfliktgespräch, bei dem jeder seine eigenen unguten Gefühle ausspricht und die gegenseitige Wahrnehmung verstehen möchte, um Verständnis und Zusammenarbeit zu schaffen.
Die Frage, wann es vorher gut war, hilft, die Ursachen des Konflikts zu erkennen und zu vermeiden. Sie zeigt, dass Veränderungen früher erfolgt sein könnten, um die Verletzung zu vermeiden und die Beziehung zu stärken.
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