Die Podcast-Folge beleuchtet die Risiken von allgemein akzeptierten Beziehungsfakten, die oft im Internet kursieren. Es wird gezeigt, dass solche Glaubenssätze – wie „Streit gehört zu einer guten Beziehung“ oder „beide Partner haben Schwächen“ – nicht immer wahr oder passend sind und dazu führen können, dass Beziehungen emotional entfremdet, belastet oder sogar zu einer inneren Trennung führen. Besonders schädlich ist die Verankerung von Fehlern in den eigenen Überzeugungen, etwa durch Online-Bewertungen, die tendenziell negative Erfahrungen betonen. Die Studie zeigt, dass starre Ansichten wie „eine Beziehung ohne Streit ist nicht gut“ oder „man muss alles selbst schaffen“ das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und die Unterstützung von Dritten verhindern. Stattdessen wird betont, dass ein gesundes Fundament durch Werte, gemeinsame Ziele und respektvolle Kommunikation gebaut wird – nicht durch rein routinengebundene Regeln wie die 2-2-2-Regel. Auch die Identifikation zwischen Verlieben und tiefer Liebe wird als irreführend kritisiert. Die Kernfrage bleibt: Welche Glaubenssätze belasten unsere Beziehungen und können sie verändern? Die Produzenten laden dazu ein, eigene Glaubenssätze zu teilen, um gemeinsam auf die Wirksamkeit solcher Aussagen zu schauen und alternative Perspektiven zu entwickeln.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebens-Ear-Listen. In dieser Folge geht es um Beziehungsfakten im Test. Was stimmt wirklich?
Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Diese Folge wird etwas anders, denn wir schauen uns heute einmal sechs Beziehungsfakten im Test an.
Was sind Beziehungsfakten? Prinzipien und Erkenntnisse, die sich aus Erfahrungen und Forschung in Bezug auf romantische Partnerschaften ergeben haben.
Also bewährte Verhaltensweisen und Dynamiken, die zum Aufbau und zur Pflege gesunder und erfüllender Beziehungen beitragen.
Aber nicht alle Beziehungsfakten, die so im Internet kursieren, stimmen auch.
Und da wollen wir in dieser Podcast-Folge einmal genauer drauf eingehen.
Also auf typische Probleme und Folgen, die entstehen, wenn man sich im Alltag ausschließlich an diesen Beziehungsfakten orientiert.
Außerdem zum Schluss haben wir uns überlegt, möchten wir einmal uns zu sechs verschiedenen Fakten detaillierter äußern.
Ja, man findet das online dann quasi.
Beziehungsfakten oder so als feststehende…
Sprüche, die man im Bulli liest vielleicht.
Sprüche, ja.
Ratschläge, die man irgendwo findet.
Und was passiert, das kann dann eben zur eigenen Überzeugung, also zum eigenen Glaubenssatz darüber werden, wie Beziehungen funktionieren, was in Beziehungen gebraucht werden.
Und auf der Ebene Überzeugung baut dann die Ebene Fähigkeiten, Verhalten, Umgebung auf.
Das heißt, wenn ich so einen Glaubenssatz…
Ich bilde, können wir mal einen rausholen, wir können mal eins vorgreifen, damit es vielleicht ein bisschen greifbarer wird.
So erstes, was wir gefunden haben, ist Streitgespräche gehören zu einer guten Beziehung dazu.
Wenn ich das als Glaubenssatz entsprechend habe, dann wird es eher wahrscheinlich sein, dass ich meine Fähigkeiten nicht ausbaue, um weniger Streit zu haben, denn es gehört ja zu einer guten Beziehung dazu.
Mein Verhalten wird so sein, dass regelmäßig Streit…
Streit entstehen kann und Umgebung, ja, ich werde halt immer mal Streit haben.
Das heißt…
Was ist das Problem?
Naja, das Problem ist, dass diese Glaubenssätze auf diese oberen Ebenen wirken und dann eben man da nicht mehr so richtig raus kann und man eben seine Glaubenssätze hinterfragen muss.
Die Probleme, die dann entstehen, können sehr vielseitig sein.
Also zum Beispiel die Individualität in der Beziehung kann gefährdet werden.
Also ich überlege gar nicht so genau, geht dieser Glaubenssatz für mich?
Ja, passt das zu mir? Fühle ich das so? Ist das so allgemein wirklich gültig? Also ich hinterfrage das ja vielleicht auch gar nicht.
Die Online-Recherchen sind ja eh ein grundsätzliches Problem in vielerlei Hinsicht.
Also ich erlebe das in den Erstgesprächen häufig tatsächlich, dass wenn jemand Podcast gehört hat und vorher intensiv recherchiert hat, dass er sagte, Mensch, das ist mal ganz angenehm, erstens zu erfahren, dass auch andere Menschen diese Themen haben.
Und ich bin damit gar nicht so alleine, wie ich dachte. Zweitens, es gibt echte Lösungen dafür, denn online findet man meistens nur Ratschläge, gerade jetzt, wenn es um das Thema Fremdgehen, Affäre zum Beispiel geht, abbrechen wird nie was werden, Vertrauen kommt niemals zurück.
Also da findet man immer die besonders negativen Beispiele.
Also auch sehr klischeehaft häufig auch aufgebaut.
Weil es ist wie mit den Online-Bewertungen. Wer hat den Antrieb, online zu bewerten?
Mhm.
Wer hat den Antrieb, online dort zu schreiben, Menschen, die immer noch verletzt sind, die keine Lösung gefunden haben und die so einen Antrieb haben, ich möchte anderen vor diesem Leid bewahren, das wäre die gute Absicht, ist ja bei einer Bewertung auch so.
Ich möchte andere davor bewahren, den gleichen Fehler zu machen und dann kriegt man eben dieses besonders negative Bild, was dann dort geprägt wird.
Und was natürlich auch eine Problematik ist, dass man ja auch…
Ich glaube, dass man ja auch bestimmte Überzeugungen oder Verhalten als unveränderlich wahrnimmt und es kann dann schwierig sein, überhaupt wieder das Gefühl zu bekommen von stimmig und unstimmig.
Also ich habe dann so eine starre Überzeugung, die ich in die Beziehung mit reinbringe, die vielleicht der andere auch hat, aber gehen wir davon aus, der andere hätte das nicht.
Aber ich bin halt dann sehr fest erstmal, weil mir das vielleicht Halt gibt, weil meine Eltern mir das gesagt haben, weil anderen das auch schon war.
Und sich deshalb dieses Muster in meinem Kopf gebildet hat.
Was dann passieren kann, ist, dass Beziehungsprobleme mehr oder weniger bewusst übersehen werden, wenn eben bestimmte Glaubenssätze als gegeben angesehen werden oder als Wahrheit angenommen werden für sich und nicht hinterfragt wird, ob das wirklich stimmig zu einem passt, ob das die eigenen Glaubenssätze sind.
Gibt es Gegenbeispiele? Kann es auch anders sein? Gibt es harmonische Beziehungen, die total gut funktionieren?
Gibt es Beziehungen, die ohne Streit auskommen? Dann kann das ja gar nicht der alleinstehende Glaubenssatz sein, den man vielleicht bildet.
Die Frage ist ja auch immer die Definition dahinter. Also das finde ich ist in so Sätzen halt auch nie so ganz klar. Was ist denn die Definition von Streit überhaupt? Also ist das schon, wenn man diskutiert, ist das dann schon ein Streit?
Also ich finde so allgemeingültige Aussagen auch immer sehr schwierig, weil das immer so suggeriert, als wenn es dafür eine feste Definition gibt.
Ein Glaubenssatz, der immer wieder auch letztendlich in Erstgesprächen und in Coachings genannt wird, den haben wir jetzt später nicht aufgeführt, ist ja, dass wenn man eine Paartherapie macht, ist das wie ein Scheitern.
Man hat es selber nicht geschafft. Man ist nicht in der Lage, eine Beziehung vernünftig zu führen. Das ist so ein typischer Glaubenssatz, der bei vielen da ist, wo ich immer sage, Mensch, das ist ja vergleichbar mit körperlicher Gesundheit.
Wenn ich jetzt mir ein Bein breche, dann sage ich auch nicht, das muss ich selber schaffen und mache irgendwie weiter.
Ich kann nähen, mache ich selber.
Also dann gehe ich zum Arzt und hole mir Unterstützung. Da ist das völlig natürlich. Da ist das allen klar. Aber bei dem Thema Beziehung hat man irgendwie den Wunsch und den Anspruch, das müsste ja einfach so gehen.
Und merkt dann vielleicht, Mensch, da gibt es dann doch viele, viele Themen, da geht das nicht einfach so. Aber hier wird das Problem deutlich.
Also aufgrund dieses Glaubenssatzes kann ich eben auf Fähigkeiten- und Verhaltensebene mir kein Wissen und keine Unterstützung von einem Dritten holen, der sich tagtäglich mit Beziehungen, Dynamiken, Konfliktlösungen beschäftigt.
Und in der Folge entstehen genau die Dinge, die wir jetzt aufgeführt haben. In der Beziehung eine emotionale Entfremdung. Es entsteht Distanz zueinander. Es kann entstehen, dass einer innerlich kündigt.
Also sich innerlich auf den Trennungsprozess einlässt und eine innerliche Trennung einleitet. Und wenn dieser Prozess weit genug abgeschlossen ist, wird das dem anderen mitgeteilt.
Und dann kommt der ins Handeln und will kämpfen, aber es ist dann schon vorbei, weil der andere hat innerlich diesen Prozess abgeschlossen.
Das kann zu Unzufriedenheit und unguten Gefühlen führen, die sich auch weiterhin verstärken. Das macht häufig was mit dem Selbstwertgefühl. Das ist ja auch was, wenn man diesen Glaubenssatz hat.
Wenn man das alleine schaffen muss, dann beeinträchtigt das das Selbstwertgefühl, wenn man merkt, ich kann das gar nicht. Ich weiß gar nicht, wie man Konflikte nachhaltig löst.
Ich weiß gar nicht, wie man aus diesen Themen rauskommt. Ich weiß gar nicht, was gebraucht wird, um eine wirklich glücklich und harmonische und erfüllende Beziehung zu führen.
Das kann eben negativ das Selbstwertgefühl beeinflussen. Und es kommen Trennungsgedanken oder sogar die innerliche und dann auch vollzogene Trennung.
Das sind alles Folgen, die aus bestimmten Glaubenssätzen, die man eben. irgendwann mal so für sich angenommen hat und vielleicht im Laufe der Zeit nicht hinterfragt oder auch die entsprechenden weiterführenden Dynamiken, die daraus entstehen, nicht bewusst sieht, entstehen diese Probleme und Folgen.
Wir haben dazu natürlich auch wieder einen Blogartikel für euch geschrieben und wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr vielleicht in so einem Glaubenssatz drinsteckt, wie zum Paartherapeuten zu gehen, das wäre doch eher ein Scheitern oder das würde ja aufzeigen, dass ich gar nicht. gar nicht so richtig in der Lage bin, eine Beziehung zu führen, dann hast du ja schon einen Schritt gemacht. Du hörst schon mal den Podcast. Das heißt, ganz so weit entfernt bist du ja dann doch nicht mehr vielleicht Unterstützung dir zu holen.
Wenn du das Gefühl hast, dass wir vielleicht die passende Unterstützung für dich sein können, dann melde dich doch ganz gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch und wir schauen uns gemeinsam kurz dein Thema an, dein Ziel an und ob wir dich unterstützen können.
Und wenn das so ist, dann kannst du bei uns oder einem unserer vier anderen Coaches in Einkosten. kostenfreies Kennenlerngespräch gehen, schauen, ob das für dich matcht, ob du das Gefühl hast, die richtige Unterstützung gefunden zu haben und wirst dann auch merken, dass wir mit einer modernen Methodik junge Leute sind, die Bock haben, das Ziel mit dir zu erreichen, wo es nicht um Schuldzuweisung geht, sondern darum, wie können wir lernen, Verantwortung zu übernehmen, wie können wir unser Beziehungsfundament stabilisieren und wie schaffen wir es dadurch dann, eine entsprechend gute, harmonische, ausgeglichen, kraftvolle Beziehung zu führen.
Kommen wir jetzt einmal zu den sechs Beziehungsfakten, die wir einmal etwas näher uns anschauen wollen.
Das erste hattest du ja schon gesagt, da gehen wir jetzt trotzdem nochmal näher drauf ein, Streitgespräche. gehören zu einer guten Beziehung dazu.
Das ist auf jeden Fall ein Satz,
den ich schon öfters gehört und gelesen habe.
Und ich habe mich da immer bei gefragt,
ist das sozusagen für die Menschen,
die viel Streit in der Beziehung haben,
damit die ein besseres Gefühl bekommen?
Wahrscheinlich schon.
Der Umkehrschluss würde ja lauten,
wenn man das jetzt weiterführt,
eine Beziehung ohne Streitgespräche kann nicht gut sein.
Ja.
Und das finde ich schwierig.
Da sind wir bei Systemgesetz Nummer 9
unserer Methodik, aussprechen, anerkennen, was ist.
Dass es auf jeden Fall immer gut ist,
das auszusprechen, wenn man verletzt ist.
Und es muss ja nicht heißen,
dass das die ganze Harmonie zerstört.
Oder dass es wie schon ein Streit ist.
Also Streitgespräch an sich finde ich nicht schlimm,
wenn das halt in einer wertschätzenden,
anerkennenden, respektvollen Haltung geschieht.
Das ist die Frage, ob man das dann noch als Streit empfindet
oder eher als Gespräch oder Diskussion.
Genau, das meinte ich vorhin so mit Definition.
Man müsste definieren, was ist denn Streit eigentlich?
Ist das immer etwas, was eskalierend ist?
Was verbale Entgleisung beinhaltet?
Oder ist es einfach nur Aussprechen?
Mensch, wir beiden haben unterschiedliche Ansichten.
Also was nicht dazu gehört, ist, sich verbal zu beschimpfen,
sich anzuschreien, Körperlichkeiten schubsen
und all das, was so passieren kann, gehört nicht dazu.
Dinge nacheinander schmeißen.
Ja.
Wenn das in eurer Definition Streit ist,
das gehört nicht zu einer guten Beziehung dazu.
Was zu einer guten Beziehung dazugehört,
ist, dass man sich mal verletzt fühlt,
weil das kann man zwischenmenschlich nicht vermeiden.
Es gehört aber auch zu einer guten Beziehung dazu,
dass man es offen aussprechen kann,
dass der, der die Verletzung verursacht,
das anerkennen kann und Verantwortung übernehmen kann.
Das sind Dinge, die dazugehören.
Und da kommt es natürlich in Gespräche hinein,
in denen man Verletzungen löst,
in denen man vielleicht auch über eine,
über eine Entscheidung diskutiert,
aber die in einer wertschätzenden Haltung verlaufen können,
die keine Brillen und Prägungen verursachen,
die keine weiteren Verletzungen hinterlassen.
Und das sind ja eher Dinge,
die in ein Streitgespräch hineingehören.
Manche haben, glaube ich, das Gefühl,
dass diese Harmonie in einer Beziehung
eher so eine Langeweile macht.
Also ich glaube, für manche steht dann dieser Streit
auch für einen gewissen Abenteuerfaktor,
wobei man das ja ganz anders sieht,
wo man das ja ganz anders sieht,
wo man das ja ganz anders sieht,
wo man das ja ganz anders sehen kann.
Man kann doch in der Beziehung Sicherheit und Harmonie haben
und sich Abenteuer hineinholen durch andere Dinge,
die Nervenkitzel verursachen, aber trotzdem positiv sind.
Also dann mache ich doch lieber einen Fallschirmsprung
und habe dadurch Abenteuer und Nervenkitzel
und das Gefühl, lebendig zu sein,
aber da nicht durch einen Streit.
Also das muss ich ja nicht durch diese negativen Emotionen machen.
Das Zweite, was wir haben, ist,
in einer perfekten Beziehung haben beide Partner Schwächen.
Grundsätzlich kann man sagen, haben alle Menschen Schwächen.
Ich kenne keinen einzigen Mensch, der keine Schwäche hat.
Was auch überhaupt, finde ich, gar nicht negativ zu bewerten ist,
eine Schwäche zu haben.
Ja, ich kann das auch gar nicht mit der Beziehung zusammenbringen,
auch nicht mit einer perfekten Beziehung.
Das ist so ein bisschen Gewinner-Verlierer-Denken, ne?
Also haben beide Partner Schwächen.
Als wenn es immer einen gibt, der Gute,
und einen gibt, der Böse ist.
Also eine der Schwächen, die wir haben.
Ich höre da so ein bisschen so ein Ausgleichsthema irgendwie drin.
Ich denke, es geht um das Thema,
was wir vor zwei Wochen in einer Podcast-Folge schon hatten,
diese Schuldzuweisung.
Dass wenn wir davon ausgehen, dass beide Schwächen haben,
dass beide eben auch Anteile in die Beziehung hineinbringen,
dass etwas mal nicht so gut läuft
und entsprechend jeder Anteile trägt und Verantwortung sich aufteilt.
Also Ausgleich von Geben und Nehmen.
Aber eben auch beide haben ihren jeweiligen Anteil.
So dass man sagt, nicht nur einer hat Schwächen
und der andere nur Stärken,
sondern dass beide eben Schwächen und auch Stärken haben.
So dieses Puzzlestücke, die aufeinander passen.
Das wollen wir so haben.
Genau, aber. Ob das nur in einer perfekten Beziehung. Also es ist ein merkwürdiger Satz.
Ja.
Die nächste Regel finde ich mega,
weil wir erst mal googeln mussten, was damit gemeint ist.
Die 2-2-2-Regel führt zu einer glücklichen Beziehung.
Ja, also 2-2-2-Regel ist nichts, was wir im Coaching nutzen.
Noch nie gehört davor sogar.
Das ist nichts, was. Hat auch noch nie einer gesagt, wir leben nach der 2-2-2-Regel.
Und ich stand da und hab gedacht so, was ist das?
Gab's auch noch nie.
Da hat unser Rechercheteam sehr tief gegraben, online wahrscheinlich.
So was ist das jetzt? Hau mal raus.
Zwei, die erste zwei steht für,
alle zwei Wochen verbringt man einen gemeinsamen Abend zusammen.
Alle zwei Monate.
Das ist die zweite zwei.
Verbringt man ein gemeinsames Wochenende zusammen.
Und alle zwei Jahre fährt man gemeinsam in den Urlaub.
Und jetzt bin ich bösartig und überlege,
wer könnte an dieser Regel eigentlich Interesse haben?
Gastronomie, Hotellerie?
Das ist ja die Frage.
Jochen Schweitzer.
Ja, wenn das jetzt so einfach wäre.
Genau.
2-2-2 und dann läuft das.
Ich finde das ganz spannend, weil die 2-2-2-Regel
deutet für mich eigentlich hin auf dieses Hausmodell,
was wir hier haben.
Was wir am Anfang beim Kennenlerngespräch
oder in der Theorieeinführung häufig auch besprechen.
Das Dachsanieren auf der obersten Ebene,
Rituale und Routinen finden,
damit man das Ruder noch mal so rumreißt
oder denkt, man kann es rumreißen.
Also weil ja nun kein Restaurantbesuch
oder kein Kurzurlaub oder was auch immer
wird dauerhaft die Beziehung stabilisieren können.
Also ich glaube, das ist ein Anfang,
ein Teil, wir haben das ja auch immer mal so drin,
dass man sagt, Mensch, Date Nights,
gute Zeit miteinander,
macht auch mal ein Wochenende zusammen,
aber eben nicht in so einer 2-2-2-Regel,
die wird da sicherlich nichts bringen.
Und vor allen Dingen muss man ja immer berücksichtigen,
wie man gerade sich fühlt,
auch wo man in der Konfliktspirale steht.
Also wenn jetzt irgendwie wir nur am Streiten sind,
dann wird eben auch so ein gemeinsamer Abend,
ein gemeinsames Wochenende und gemeinsame Urlaubscheiße werden.
Und wenn ich von Anfang an in dieser Regel mich befinde,
dann wird das nicht die Alltagsstreitigkeiten
und die Probleme, die auftreten oder große Fragen lösen können,
die man gemeinsam hat.
Das schützt mich auch nicht vor Erfähren oder Fremdgehen
oder sonst was, ne?
Wenn wir jetzt streiten, Mensch, ziehen wir nach A
oder ziehen wir nach B und einer will unbedingt dahin
und ein anderer unbedingt dahin.
Dann kommt die 2-2-2-Regel und das Problem ist gelöst.
Die wird das Problem nicht lösen, ne?
Also es ist ein Anteil, wir haben ja auch so die Tut-mir-gut-Liste,
dass man weiß, was einem so gut tut und dass man Date-Nights macht.
Das sind alles Dinge, die in einer glücklichen Beziehung
sicherlich förderlich sind oder in einer Beziehung
sehr förderlich wirken können,
wenn es einem insgesamt mit dem Fundament auch ganz gut geht.
Aber es ist nicht so, dass das die ausschlaggebenden Punkte
für eine glückliche Beziehung sind.
Das Vierte ist, Liebe ist nicht das Gleiche wie sich zu verlieben.
Hat irgendwas Romantisches, finde ich, die Aussage.
Ja, Liebe ist nicht, finde ich auch.
Also da muss ich zustimmen.
Liebe ist auch nicht das Gleiche wie Verlieben.
Ich finde, das sind auch diese tiefe Liebe,
die man über einen längeren Zeitraum aufbaut,
ist ein anderes Gefühl, finde ich,
wie ein Gefühl von Verliebtsein am Anfang.
Aber ohne jetzt zu sagen,
dass das eine besser, andere schlechter ist oder so.
Was ich hier jetzt gerade nicht sehe,
ist, welche negativen Auswirkungen dieser Glaubenssatz
auf die Beziehung haben könnte.
Ja, ich finde schon, dass da vielleicht so eine Bewertung
noch so ein bisschen mitschwingt.
Das hatte ich im Coaching auch mal als Thema,
dass jemand gesagt hat, allein der Gedanke,
dass ich weiß, wenn ich jetzt in dieser Partnerschaft bleibe,
ich werde mich nie wieder so verliebt fühlen wie am Anfang.
Ich werde vielleicht nie wieder in meinem Leben
dieses Gefühl von Verliebtsein,
was ja von vielen als sehr wunderschön empfunden wird,
nochmal spüren.
Das als so negative Konsequenz zu haben.
Ja, das kann sein.
Ja, ich sehe jetzt nicht so die intensiven Auswirkungen
auf die Beziehung.
Oder dieses Gefühl verloren zu haben vielleicht,
dass man sagt, am Anfang waren wir noch so verliebt miteinander.
Jetzt ist so der Alltagstrott drin.
Jetzt lieben wir uns zwar, aber das Abenteuer ist weg.
Es ist nicht mehr so die Anziehung da.
Klar, was man ab und zu mal erlebt,
ist natürlich, dass jemand so zweifelt,
ob das jetzt so richtig ist.
Bin ich jetzt im Gefühl von Liebe drin?
Oder warum ist dieses Verliebtheitsgefühl nicht mehr so da?
Das hat sich verändert.
Also bin ich jetzt in Liebe reingekommen?
Oder ist mir jetzt die Frau, der Mann egal geworden?
Dass manche so zwischen Liebe und neutral
nicht so richtig unterscheiden können,
wenn es so im zweiten, dritten Jahr der Beziehung ist.
Das ist sicherlich etwas, wo man sagen kann,
ja stimmt, Liebe ist eben nicht das Gleiche wie sich zuverlieben.
Das kann man auch nicht.
Das Gefühl verändert sich eben.
Und da muss man eben in sich hineinhorchen,
ob das eben in dieses Gefühl von der tieferen Verbundenheit,
Zugehörigkeit, Liebe ist oder eben nicht.
Aber wie gesagt, sonst sehe ich da keine intensiven,
negativen Dinge, die in der Beziehung entstehen können.
Gucken wir uns den nächsten an.
Menschen in romantischen Beziehungen haben weniger Angst.
Ja, ist ja super.
Guter Glaubenssatz.
Das sehe ich jetzt auch nicht so viel Negatives für,
Die Beziehung
Das ist vielleicht eher für den schlecht, der Single ist und denkt, Mist, jetzt habe ich so viel Ängste.
Aber ich glaube nicht, dass dieser Satz stimmt.
Dass Menschen allgemein gültig, wenn man sagen kann, dass Menschen in einer romantischen Beziehung weniger Angst haben.
Außer vielleicht am Anfang der Beziehung, das habe ich nämlich letztens gelesen,
weil ja so viele Hormone ausgeschüttet werden, dass dieses vieles in Schatten stellt.
Also durch diese starke Hormonausschüttung am Anfang einer Beziehung,
dass man unbedingt ganz viel Zeit mit den anderen verbringt,
dass man auch den Fokus in den Gedanken so stark auf die andere Person hat,
so wie beflügelt sich das ja auch alles anfühlt,
dass dann natürlich eher negative Gedanken, Ängste vielleicht in den Hintergrund geraten.
Das kann ich mir schon vorstellen.
Ich glaube, das kommt ganz individuell auf die Beziehung und die jeweiligen Prägungen auch drauf an.
Wenn du jetzt jemanden hast, der in einer stabilen, sicheren Beziehung ist und sich gut fühlt,
dann kann ich mir schon vorstellen, dass Ängste sich reduzieren,
weil man das Gefühl hat, wir sind zu zweit.
Wir können uns unterstützen, wir haben gewisse Möglichkeiten zusammen
und wir haben ein stabiles Fundament.
Ich glaube schon, dass man zu zweit dann durchaus weniger Ängste hat.
Aber ich glaube, dass das auch für andere Freundschaften gelten kann.
Wenn man zum Beispiel irgendetwas durchmachen muss, was schwierig ist,
dann hole ich mir vielleicht auch einen guten Freund zur Seite,
denn zu zweit schafft man das besser.
Also ich glaube, dieses Team ist schon etwas, was einem die Angst ein bisschen nehmen kann.
Du kannst natürlich aber auch ein Gegenbeispiel finden,
jemand, der mit Verlustängsten zu kämpfen hat,
dem geht es als Single vielleicht besser als in der Beziehung,
weil in der Beziehung hat er Verlustangst, als Single vielleicht nicht.
Das kann eben auch gegenteilig sein, je nachdem eben, wie man geprägt ist
und ob man dieses Gefühl hat und ob die Beziehung ein stabiles Fundament hat.
Und der letzte Satz, Partner brauchen nicht unbedingt gemeinsame Aktivitäten und Hobbys.
Also nicht unbedingt.
Schwierig.
Also ich würde sagen,
wir brauchen ja immer eine gesunde Mitte eigentlich.
Genau.
Wenn man keinerlei gemeinsamen Aktivitäten oder Hobbys hat,
dann ist es typischerweise schwierig, weil man zu wenig Überschneidungsmenge hat.
Wenn man jetzt trotzdem an den Dingen des anderen sehr viel Interesse hat und sagt,
ich selber habe keinen Bock, Tennis zu spielen,
aber ich schaue mir gerne bei dir mit an, wie du Tennis spielst,
weil ich das trotzdem irgendwie als Zuschauer faszinierend finde,
weil es gibt ja auch ganz viele Menschen, die Fußball gucken und selber keinen Fußball spielen.
Ich glaube sogar die allermeisten Menschen.
Keine Ahnung, kann sein.
Ich schaue zum Beispiel ganz gerne Dart ab und zu mal,
aber ich spiele selber sehr, sehr selten bis gar nicht Dart.
Wiederum schaue ich auch sehr gerne Snooker,
aber hat auch eine sehr intensive Billard- und Snooker-Phase mal gehabt.
Also ich kann es auch selber.
Das sind so vielleicht die Unterschiede.
Genau, ich mag jetzt, also ich spiele kein Billard oder Snooker,
ich gucke kein Billard oder Snooker,
aber wenn du das wieder als Hobby aufleben lassen würdest,
würde ich schon Interesse daran zeigen,
weil mich ja interessiert, was dich daran interessiert.
Also man kann in einen gemeinsamen Austausch kommen.
Aber trotzdem ist es ja so, wenn wir uns jetzt vorstellen,
wir hätten keinerlei Aktivitäten zusammen.
Das ist schwierig.
Emotionale Verbundenheit wäre schon schwierig,
weil wir keine gemeinsame Begeisterung vielleicht auch teilen zusammen.
Das ist ja häufig ein Punkt, an dem Paare dann so in den 50ern stehen,
so in dieser Midlife-Crisis.
Also Zeit, wo dann die Kinder aus dem Haus sind
oder groß genug sind, alles alleine zu tun,
man nicht mehr gebraucht wird und sich beide anschauen
und sich fragen, wer bist denn du eigentlich?
Und dann ist genau der Punkt.
Also jetzt ist die Frage, wie viele gemeinsame Aktivitäten, Hobbys hat man denn?
Was noch wichtiger ist als Aktivitäten und Hobbys ist,
was ist denn unser gemeinsamer Sinn?
Also welchen Sinn habe ich für mich im Leben?
Welchen Sinn hast du?
Und überschneidet sich das ausreichend,
dann werden sich typischerweise aber auch die Aktivitäten,
Aktivitäten und Hobbys ähnlich anschließen.
Also wenn mein Sinn im Leben oder ein Anteil ist,
die Welt zu entdecken und bei dir auch,
dann werden wir wohl beide reisen.
Das kann vielleicht sein,
dass wir nicht die gleichen Ziele insgesamt haben,
aber dann werden wir trotzdem eine Überschneidungsmenge von Zielen haben,
die uns vielleicht beide interessiert.
Das heißt, wir brauchen eine gesunde Überschneidungsmenge,
die nicht vollkommen sich überschneidet,
dann wird es langweilig,
die sich aber auch nicht vollkommen trennt,
dann haben wir keine Basis mehr.
Und wenn das in einem gesunden Mittelmaß ist,
dann haben wir Dinge, die wir gemeinsam machen,
Spaß daran haben.
Und dann haben wir Dinge, die wir einzeln machen
und uns darüber austauschen können
und dort entsprechende Themen mitbringen können
für spannende Unterhaltung.
Und es muss im Toleranzbereich liegen.
Also deine Aktivitäten und Hobbys dürfen keine sein,
die ich absolut nicht tolerieren kann,
wo ich sage, das geht gar nicht.
Also was auch immer du jetzt tun könntest,
was kontrovers ist,
also nehmen wir an, einer von beiden,
der ist so ganz gemäßigt unterwegs und sagt,
ja, so ein bisschen was fürs Klima tun ist natürlich wichtig,
aber man muss es auch nicht übertreiben.
Und der andere sagt, ja, ich mache jetzt hier mit,
ich klebe mich auch irgendwo fest,
ich muss da jetzt auch hart in die Demonstration gehen.
Und ich sage vielleicht,
boah, das sind Straftaten, die ihr teilweise macht,
das kann ich mit mir nicht vereinbaren.
Dann haben wir ein Problem.
Wenn du sagst, du gehst auf eine Demonstration,
machst das friedlich, hältst Schilder hoch und so weiter
und so weiter.
Und kämpfst so im Rahmen des Rechtes für deine Ansichten,
die du hast, dann würde ich vielleicht sagen,
ja, okay, ich selber möchte nicht auf so eine Demonstration gehen,
aber das ist im Rahmen des Rechtes nicht erlaubt.
Ich fahre dich hin und trinke zwischendurch einen Kaffee.
Aber ja, dann könnte man das insofern unterstützen und tolerieren
und auch darüber sprechen und sagen,
Mensch, du hast es erlebt und hast es erreicht und so.
Aber wenn das dann eben eine Straftat wird,
kann ich vielleicht sagen, nee, dann passt es nicht mehr.
Okay, ich glaube,
wir haben mit den sechs Beziehungsfakten aufgeräumt.
Jetzt ist es vielleicht nochmal ganz spannend zu schauen,
wer von euch, die hier zugehört haben,
hat denn Glaubenssätze, wo du dich fragst,
ist das wirklich richtig oder das Gefühl hast,
das belastet meine Beziehung, aber kann ich daran was ändern?
Wer von euch möchte, schreibt uns gerne seinen Glaubenssatz
an podcast.lebensidealisten.de
Vielleicht noch so mit zwei, drei ergänzend,
ergänzend Sätzen dazu, warum ihr uns diesen Glaubenssatz schickt
und ob ihr das Gefühl habt, das belastet eure Beziehung
und auf welche Art und Weise.
Und wenn wir da so ein paar Statements zusammenkommen,
dann können wir dazu nochmal so eine kleine Update-Folge machen
und euch mal aufzeigen, wie wir dazu stehen würden,
welche Möglichkeiten es vielleicht gibt.
Welche Blickwinkel könnte man noch einnehmen?
Natürlich alles anonymisiert.
Da wird keiner natürlich im Podcast jetzt erwähnt,
der uns schreibt namentlich.
Kein Bild.
Gar nichts.
Super.
Wir hoffen, euch hat diese Folge gefallen und weitergebracht.
Das war mal eine etwas weniger schwere Folge vielleicht als die sonstigen,
wo es dann doch um sehr intensive Krisenthemen manchmal geht.
Ansonsten freuen wir uns sehr, wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid
oder wenn ihr unseren Podcast bewertet.
Das hilft uns auch immer sehr weiter und anderen natürlich dabei,
sich auch dafür zu entscheiden, mal in unsere Podcasts
hineinzuhören.
Bis bald.
Bis dann.
Podcast Summary
Key Points:
Glaubenssätze über Beziehungen, wie „Streit gehört zu einer guten Beziehung“, können tiefgreifende Auswirkungen haben, wenn sie nicht kritisch hinterfragt werden.
Die Verankerung von allgemeinen Regeln wie die 2-2-2-Regel oder „beide haben Schwächen“ kann irreführend sein und die individuelle Beziehungsdynamik verfälschen.
Online-verbreitete Beziehungsfakten sind oft negativ verzerrt, da verletzte oder kritische Personen dominieren, was zu einer falschen Allgemeinheit führt.
Glaubenssätze wie „eine Beziehung ohne Streit ist nicht gut“ oder „man muss alles selbst schaffen“ fördern emotionale Entfremdung und beeinträchtigen das Selbstwertgefühl.
Die Unterscheidung zwischen Verlieben und tiefer Liebe ist wichtig, aber wird oft als negativ interpretiert, ohne ihre tatsächlichen Auswirkungen auf die Beziehung zu betrachten.
Gemeinsame Aktivitäten sind nicht zwingend notwendig – eine gesunde Überschneidung von Werten und Zielen ist entscheidender als gemeinsame Hobbys.
Summary:
Die Podcast-Folge beleuchtet die Risiken von allgemein akzeptierten Beziehungsfakten, die oft im Internet kursieren. Es wird gezeigt, dass solche Glaubenssätze – wie „Streit gehört zu einer guten Beziehung“ oder „beide Partner haben Schwächen“ – nicht immer wahr oder passend sind und dazu führen können, dass Beziehungen emotional entfremdet, belastet oder sogar zu einer inneren Trennung führen. Besonders schädlich ist die Verankerung von Fehlern in den eigenen Überzeugungen, etwa durch Online-Bewertungen, die tendenziell negative Erfahrungen betonen.
Die Studie zeigt, dass starre Ansichten wie „eine Beziehung ohne Streit ist nicht gut“ oder „man muss alles selbst schaffen“ das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und die Unterstützung von Dritten verhindern. Stattdessen wird betont, dass ein gesundes Fundament durch Werte, gemeinsame Ziele und respektvolle Kommunikation gebaut wird – nicht durch rein routinengebundene Regeln wie die 2-2-2-Regel. Auch die Identifikation zwischen Verlieben und tiefer Liebe wird als irreführend kritisiert.
Die Kernfrage bleibt: Welche Glaubenssätze belasten unsere Beziehungen und können sie verändern? Die Produzenten laden dazu ein, eigene Glaubenssätze zu teilen, um gemeinsam auf die Wirksamkeit solcher Aussagen zu schauen und alternative Perspektiven zu entwickeln.
FAQs
Beziehungsfakten sind bewährte Prinzipien und Erkenntnisse aus Erfahrungen und Forschung, die zum Aufbau und zur Pflege gesunder, erfüllender Beziehungen beitragen.
Nein, nicht automatisch. Streit geschieht in einer wertschätzenden, respektvollen Haltung ist verträglich, aber das Ausdrücken von Verletzungen oder Konflikten ist nicht gleichbedeutend mit Streit.
Diese Aussage ist sinnvoll, da sie das Gewinner-Verlierer-Denken vermeidet und eine gegenseitige Verantwortung und gegenseitige Verantwortlichkeit fördert.
Die 2-2-2-Regel ist keine wissenschaftlich fundierte Regel, sondern eine Idee, die zeigt, wie regelmäßige Rituale die Beziehung stabilisieren können, aber nicht als alleinige Grundlage für Glück dienen.
Nein, Liebe ist ein tieferes, langfristiges Gefühl der Verbundenheit, während sich Verlieben ein kurzes, intensives Gefühl am Anfang einer Beziehung ist.
Im Allgemeinen nicht. Es hängt von der Stabilität der Beziehung ab; viele Angstzustände bleiben erhalten oder können durch die Beziehung sogar verstärkt werden.
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