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Beziehung vorbei: So kommst du raus aus dem Liebeskummer!

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Beziehung vorbei: So kommst du raus aus dem Liebeskummer!

Beziehungsbeendigungen führen häufig zu tiefem Liebeskummer, besonders wenn die Trennung unerwartet oder nach langjähriger Bindung erfolgt. Emotionale Reaktionen wie Wut, Trauer oder Antriebslosigkeit sind typisch, wobei auch extreme Verhaltensweisen wie Aktionismus oder Kontrolle auftreten können. Ein wesentlicher Faktor ist die Unfähigkeit, offene Fragen zu klären, was das Verarbeiten der Emotionen verhindert. Um voranzukommen, ist es notwendig, die Ursachen der Trennung kognitiv und emotional zu verstehen, Verletzungen zu lösen und einen emotionalen Abstand zu finden – besonders bei toxischen oder konfliktschweren Beziehungen. Unterstützungsnetzwerke, wie Freunde, Familie oder Coaching, helfen, das Leid zu tragen und Wiederherstellung zu erreichen. Ein entscheidender Schritt ist die Selbstreflexion: Man muss klären, wer man ist, was man möchte und wie man für sich selbst leben möchte. Dabei helfen kleine, tägliche Ritualien, wie die „Tut-mir-gut-Liste“, durch die eine gewohnte, zufriedene und erfüllte Lebenswelt entsteht. Diese Elemente ermöglichen nicht nur die Bewältigung des Kummerzustands, sondern auch die Rückkehr zu einer stabilen, selbstbestimmten Lebensweise und der Bereitschaft für neue Beziehungen.

Transcription

3994 Words, 24283 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge bei den Lebensidealisten. Heute geht es nicht mehr darum, eine Beziehung noch zu retten und eine harmonische und glückliche Beziehung daraus zu formen, was wir sonst immer tun. Zu uns kommen auch Menschen ins Coaching, deren Beziehung vorbei ist und die rauskommen wollen aus dem Liebeskummer und sich bereit machen wollen für erstmal eine freiheitliche Single-Zeit und dann wieder beziehungsready werden wollen für die nächste Beziehung. Das heißt, unser Titel heute ist Beziehung ist vorbei, so kommst du raus aus dem Liebeskummer. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung oder aber helfen euch, euren Liebeskummer zu verarbeiten. Hier ist euer Story, lasst uns beginnen. Die Wälder sind gut, komm, reingehen. Der Zukunft ist hier, es ist vor euren Augen. Hängt noch sehr an der alten Beziehung, an alten Gemeinsamkeiten, Routinen, Abläufen im Alltag. Man kann sich das gar nicht vorstellen, dass der andere vielleicht schon, wenn er ausgezogen ist oder nicht mehr da ist, wie das Leben ohne die Person laufen soll. Und deswegen haben wir jetzt einmal eine Folge zum Thema Liebeskummer aufgenommen, weil Liebeskummer ja auch mit der Liebe zu tun hat und das sozusagen ja die Folge von einer Beziehung sein kann, die nicht sein muss, aber sein kann. Und es da einfach auch methodisch viele Dinge gibt, die man tun kann, damit die Phase des Verlustes und des Leids nicht allzu lang ist, sondern nur so lang, wie man braucht es zu verarbeiten, aber um dann auch wieder kraftvoll nach vorne zu schauen. Das sind auch so die zwei Fälle, die ja dann so zu uns kommen. Also eigentlich kann man sagen, wenn jemand so stark ins Liebeskummer hineinstürzt, akut, dass das schwer auszuhalten ist. Oder aber, wenn jemand schon sehr lange Zeit im Liebeskummer ist und irgendwie nach Monaten da immer noch nicht rausgekommen ist. Das sind ja häufig dann die, die zu uns ins Coaching kommen und sagen, ich will mich da jetzt irgendwie mal draus lösen. Ja, weil die Trennung gerade nach so einer Langzeitbeziehung bringt halt viele verschiedene Probleme mit sich. Oftmals ist es ja gerade frisch nach einer Trennung, dass bei vielen Menschen noch die Liebe da ist, weil Liebe geht ja nicht innerhalb von Sekunden, Stunden, Tagen einfach so weg. Gerade wenn das eine Liebe war, die sich über Jahre aufgebaut hat. Aber man halt vom Partner, von der Partnerin getrennt ist. Teilweise ist es ja auch unerwartet oder spontan so eine Trennung, die man dann erfährt. Wir haben das gar nicht so selten im Coaching, dass Leute berichten, dass sie sagen, okay, dann hat er oder sie sich von mir getrennt oder die Trennung ausgesprochen. Und ich hatte das Gefühl, dass der Boden unter meinen Füßen weggezogen worden ist, weil ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass das mir passieren wird oder dass das auskommt. Oder dass das ausgesprochen wird. Mir war das vielleicht schon klar, dass es schlecht läuft, dass wir unsere Probleme haben, dass wir in einer Krise sind, aber so den letzten Schritt, eine Trennung auszusprechen, war dann doch noch gefühlt weiter entfernt. Und wenn das dann geschieht und wenn man dann gerade an einen Partner, eine Partnerin geraten ist, die sehr konsequent das zeitnah auch umsetzt, also gar nicht mehr so in der Unsicherheit ist, sondern das für klare Verhältnisse danach auch schnell sorgt, kommt man sich manchmal so vor, so wird uns berichtet wie in einem Film. Der an einem vorbeizieht, wo man denkt, okay, warte mal, kann ich nochmal kurz zurückspulen? Ich habe das jetzt gerade nicht so verstanden. Ja, darum geht es ja auch, da kommen wir später noch darauf zu sprechen, um das zu verstehen. Aber was natürlich die erste Folge nach einer Trennung ist, sind emotionale Verletzungen, ungute Gefühle wie Wut, Angst, Traurigkeit, die entstehen. Häufig auch Wut darüber, dass man keine Chance mehr hat. Ja, diese Endgültigkeit. Ja, diese Endgültigkeit, ne? Gerade in der Konstellation, wenn jemand das, entweder verdrängt hat die Probleme und das irgendwann so dieser Kochtopf überkocht und man dann sagt, das ist jetzt so viel, ich muss mich jetzt trennen, dann ist das halt so spontan überraschend. Oder wenn derjenige schon innerlich immer darüber nachdenkt, sich innerlich immer weiter von dem Partner verabschiedet, die Trennung quasi emotional innerlich alleine vorbereitet und dann sich schon gelöst hat. Das sind natürlich Dinge, die beim anderen sehr viel Wut produzieren, weil eben immer das Gefühl da ist, hättest du früher mit mir geredet, hätten wir früher über uns Probleme gesprochen oder was du fühlst, hätten wir das noch verändern können und jetzt habe ich keine Chance mehr. Ja, aber manchmal ist es ja auch so, dass der Partner vielleicht auch die Sachen schon angesprochen hat, aber man selber einfach das auch nicht so wahrgenommen hat. Wurde nicht anerkannt. Genau, dass man gesagt hat, ja, der hat ja gesagt, das habe ich auch, muss ich auch ehrlich gesagt sagen, ist mir auch aufgefallen, aber ich habe jetzt nicht gedacht, dass das jetzt so schlimm ist und so, dass ja auch mal die verschiedene Wahrnehmung, so ein Konflikt. Ja, Liebeskummer löst bei vielen Menschen weitere Gefühle aus, wie Antriebslosigkeit, Demotivation, Schlaflosigkeit. Also ist bei manchen Menschen mit einer depressiven Verstimmung oder depressiven Phase fast leicht zu setzen von den Gefühlen, die es auslösen kann. Bei manchen wiederum geht es auch anders. Die verfallen dann in so einen extremen Aktionismus und sind sofort total am Funktionieren, funktionieren, machen dies, machen das, kümmern sich um alles und sind total aktionistisch und powern sich quasi darin aus. Teilweise auch in unsinnigen Aktionen. Hauptsache in Bewegung bleiben, was tun und nicht darüber nachdenken. In der Folge entstehen auch noch Unsicherheit, also soziale Fragen, wie reagiert das Umfeld, wo finde ich Halt, verliere ich auch die Schwiegereltern, den Schwager, die Schwägerin, Freunde, die eher zu meiner Partnerin, zu meinem Partner zugeordnet sind. Das ist ja durchaus immer so ein bisschen, dass mehr der eine oder mehr der andere den Draht hat. Also was passiert da alles noch? Und was ein wesentliches Problem ist, warum sich Liebeskummer eben nicht so gut lösen lässt, sind die offenen Fragen. Du hast das eben schon angeteasert. Es geht darum, erst mal dieses kognitive Verstehen, warum ist das so passiert? Denn das wird meistens, meistens gebraucht, um die Emotionen nachhaltig verarbeiten zu können. Klar, ich muss ja erst mal verstehen, warum mir das passiert ist, damit ich auch ein bisschen damit abschließen kann, beziehungsweise mich damit auseinandersetzen kann. Und ich finde, das ist auch immer so ein Gedankenkarussell, was oftmals dann entsteht, dass jemand immer sagt, ja, ich weiß, ich sollte jetzt was Gutes für mich tun, ich sollte jetzt mich mit Freunden treffen, mich ablenken, was auch immer einem da immer gesagt wird von der Gesellschaft, was man tun sollte bei so einer Trennung. Aber ich weiß immer noch nicht, warum hat er denn sich getrennt? Oder warum ist das so und so passiert? Warum hat er mir das nicht beim letzten Treffen schon gesagt? Oder, na, also das sind ja immer so, so finde ich, so Fragen, die einen immer wieder so die Gedanken im Kreis drehen lassen und mit denen man auch nicht abschließen kann. Gerade wenn das auch eine Sache ist, wenn da auch Kinder mit bei sind, wo man sagt, okay, hat derjenige sich das wirklich gut überlegt? Wie soll ich denn jetzt agieren? Wie hat er sich das denn vorgestellt? Wie das jetzt weitergehen soll? Also auch einfach so diese Klarheit zu haben, was soll ich jetzt tun, ne? Und dann kommen wir im nächsten Schritt auch schon zu den Folgen. Die Folgen sind bei vielen Menschen erstmal das Ängste hervortreten, ne? Also wie soll es weitergehen, wie wir schon gesagt haben eben. Manchmal auch die Verlustangst oder Angst, allein zu sein, aber auch die Angst, einfach klarzukommen. Also wie, wer soll jetzt hier in dieser Wohnung, in unserer Wohnung wohnen bleiben, in unserem Haus? Wie soll das finanziell alles aussehen? Wie wollen wir das unseren Kindern sagen? Soll ich das unseren Kindern sagen? Sagt er das? Wie soll jetzt überhaupt ein Ablauf als Familie jetzt noch bestehen? Manchmal, das hatte ich auch im Coaching, so eine Frage wie, wie ist es mit Haustieren? Wenn man einen gemeinsamen Hund hat zum Beispiel, wer kümmert sich jetzt um den Hund, wenn beide tagsüber arbeiten und man sonst das geregelt hat, dass einer mittags nach Hause fährt, sich um den Hund kümmert? Also so ganz wie Kleinigkeiten. Wo man erstmal sagt, ich komme jetzt irgendwie gerade nicht klar, weil ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Vielleicht auch ein Urlaub, den man schon zusammen gebucht hat, was auch immer. Und das ist so die Masse an Geschehnissen, die auf einen so hereinprasseln, wo man sich schnell überfordert fühlt. Bindungsangst kann in der Folge entstehen. Gerade wenn Fragen unbeantwortet bleiben, habe ich vielleicht eine Bindungsangst, habe eine Schutzmauer, die Gefühle nicht mehr so stark zulassen, damit ich nicht nochmal so stark verletzt werde, wenn eben das Dahinterstehende nicht aufgelöst wird. Und dann die fehlende Identität, die vielleicht zu Tage kommt. Wer bin ich? Was wünsche ich mir? Sich erstmal wieder mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. Oder zu dürfen, je nachdem. Oder zu dürfen. Das Gefühl, dass man ohne den Partner nichts ist. Also wenn vorher diese starke Bindung an den Partner war, man vielleicht sogar sein eigenes Glück an den Partner gekoppelt hat oder die Partnerin. Das macht natürlich ganz viel mit einem selbst. Und es ist für viele auch sehr ungewohnt, alleine dazustehen. Wir haben auch, regelmäßig Paare bei uns, wo dann die Trennung dann ansteht und solche Ängste eben zum Vorschein treten, wo jemand sagt, ich habe 20 Jahre nicht alleine gelebt oder vielleicht ich habe 20 Jahre nicht alleine gelebt. bin mit 23 bei meinen Eltern ausgezogen und sofort mit meiner jetzigen Frau zusammengezogen. Ich weiß gar nicht, wie das alleine ist, ob ich das kann. Ich habe das nie alleine irgendwie gemacht. Und solche Sachen entstehen dann. Da kommen dann ja auch so Situationen oder Reaktionen manchmal, wo dann ein Partner vorschlägt und sagt, ja, wir bleiben noch zusammen wohnen wegen der Kinder. So Zweckgemeinschaft, WG-mäßig. Um sozusagen noch so ein bisschen die Stabilität für einen selber auch zu haben. Und zu sagen, okay, das bricht nicht alles weg. Was häufig aber schwierig ist, spätestens an dem Punkt, wo man sagt, ja, einer lernt jemand Neues kennen. Also das ist manchmal eher so eine Lösung aus der Verzweiflung, finde ich, die als erstes gemacht wird. Weil das ist der nächste Punkt, dass diese fehlende Sinngebung ja auch wegfällt. Also die Sinngebung für die Zukunft. Also wenn wir jetzt Paar zusammengekommen sind und vielleicht schon Gedanken gemacht haben über Familie, Kinder. Will man ein Haus kaufen, ein Haus bauen? Welche Reisen will man noch machen? Man hat sozusagen sich die Zukunft zusammen ausgemalt. Und dann ist es so auf Reset. Und dann muss man vor allem überlegen, okay, das waren jetzt unsere gemeinsamen Ziele. Was möchte ich jetzt eigentlich? Manche Sachen sagt man auch, okay, will ich gar nicht alleine. Dann entferne ich mich oder kann ich nicht alleine. Vielleicht auch Thema Familie. Was bei vielen Frauen oder Männern ja auch so ein Punkt ist, gerade in gewissen Altersstufen, dass man sagt, okay, wenn ich jetzt wieder von vorne anfange, weiß ich nicht, ob ich das noch, finde ich jetzt die nächsten fünf Jahre ein Partner? Ist das Thema Kinder dann schon vielleicht für mich dann erledigt? Also auch so ganz viele Druckthemen, die häufig dabei sind. Was ja häufig eben Dinge sind, die daraus entstehen als Folge, dass ich Verletzungen nicht gelöst habe und im Liebeskummer drin hänge. Das verändert sich ja in dem Moment, wo ich eben diese Verletzungen gelöst bekomme und mich auch aus dem Liebeskummer lösen kann. Und ansonsten kann es auch zu Kurzschlussreaktionen kommen, im Liebeskummer entstehen unüberlegte Handlungen, die man später vielleicht dann entsprechend bereut. Ich habe gerade jemanden im Erstgespräch gehabt, da hat er durch sein Liebeskummer angefangen, sie zu überwachen und hat Kameras aufgestellt und so. Und das sind natürlich Situationen, da denkt man immer, das findet nur im Fernsehen statt. Aber nee, wenn jemand so tief im Leid drin steckt und so viel Liebeskummer hat und noch so sehr an seiner Frau hängt oder auch an seinem Mann hängt, dann können tatsächlich unüberlegte Handlungen entstehen, die einfach durch dieses große Leid hervortreten. Das Denkgefühl setzt aus, also das rationale Denken und man ist so tief in der Emotion drin, wie Wut, Angst, Trauer, dass man ganz anders handelt, wie man sonst handeln würde. Und nicht ohne Grund ist es ja auch so, dass man ähnlich wie bei einem Zustand, wenn man frisch verliebt ist, durch die Hormone da sozusagen beflügelt wird und sich auch ganz anders verhält, ist es ja auch in Trauerphasen einfach so, dass man in einem Ausnahmezustand ist. Man ist erschüttert. Deswegen finde ich, passt ja auch manchmal das Wort enttäuscht. Man muss sozusagen mit, ja, man wird ja nicht mehr getäuscht, man ist ja enttäuscht dann, aber damit muss man ja auch erstmal klarkommen. Man stellt ja auch vielleicht auch manche Lebensansätze oder Denkweisen über die Menschheit, wenn man es mal ganz groß machen will, in Frage, wo man sagt, okay, hätte ich jetzt nie gedacht, meine Menschen könnten das mal eine ganz andere, also man ist schon ganz schön, kann ganz schön erschüttert sein, ne? Wir wollen gleich dazu kommen, wie du mit Liebeskummer umgehen kannst, wie du den verarbeiten kannst, welche Tipps wir dir mitgeben wollen. Vorher möchte ich kurz auf unseren Blogbeitrag aufmerksam machen. Die sechs Liebeskummerphasen, diese Tipps geben Liebeskummer helfen dir. Da haben wir nochmal ein weiteres Modell hinzugezogen, was eben sechs Phasen des Liebeskummers beschreibt und darauf nochmal spezifische Tipps gegeben. Solltest du bereits längere Zeit im Liebeskummer hängen und dadurch nicht bereit werden für neue Beziehungen und eben dich aus dem Leid nicht lösen können, kannst du dich gerne bei uns melden und im Coaching helfen wir dir, den Schmerz zu verarbeiten, Abstand zu finden und dich auf eine neue Beziehung vorzubereiten oder aber leiten dich darin an, wie du erstmal für dich selbst wieder zu einer neuen Identität und Sinngebung für dich alleine kommst und auch letztendlich lernst, wie du das alles für dich umsetzen kannst. Genau, kommen wir zu den Lösungen und zu den Tipps gegen Liebeskummer. Als erstes hatten wir darüber gesprochen, ist es sehr schwer, wenn offene Fragen noch bestehen. Das heißt, es geht darum, Fragen zu klären. Also einmal zu überlegen, was für Fragen hast du an deinem Ex-Partner, an deine Ex-Partnerin und da auch zu sagen, welche Fragen sind wirklich wichtig für dich. Also welche Fragen bringen einen nur ins Leid und sind nur Nebeninformationen, aber welche Fragen sind einfach wichtig, weil sie auch dein, dein Leben in Zukunft bestimmen werden oder du Entscheidungen treffen musst auf Basis der Antwort, die dann kommen wird. Und da geht es darum, dieses Verstehen, den Zustand des Verstehens zu haben, also zu sagen, okay, ich möchte das geklärt haben, ich möchte nochmal ein abschließendes Gespräch haben. Das kann man erfragen von dem Partner, von der Partnerin, aber wenn das natürlich nicht angenommen wird, wenn der andere sagt, den möchte ich nicht, muss man es letztendlich auch, auch versuchen, einen Weg zu finden, das zu akzeptieren. Was aber immer wichtig ist, natürlich auch für den anderen sind organisatorische Dinge zu klären und das kann man ja auch ganz klar kommunizieren und zu sagen, okay, aber wir müssen hier ja trotzdem klären, wie wir das mit der Wohnung regeln, wie wir das mit dem Haus regeln, vor allen Dingen, wie wir das mit den Kindern regeln, sollten Kinder bestehen. Also es geht ja auch nicht so, dass einer vor allem sagt, okay, ist vorbei, ich gehe. Das war es jetzt. So einfach ist es ja nun nicht mehr wie irgendwie mit Anfang 20, wo man nochmal kurz seinen Pulli tauscht, den man bei dem anderen liegen gelassen hat und dann war es das. Und da hilft es aber, finde ich, manchmal auch sich gut auf so ein Gespräch vorzubereiten, um auch von Emotionen nicht allzu hoch zu kochen, sondern das auch zu versuchen auf wirklich der Grundlage vom Verstehen zu führen. Sollte das nicht möglich sein, dass derjenige eben für ein Gespräch nicht mehr greifbar ist, nicht mehr bereit ist, das durchzuführen, dann kann es auch da wieder helfen, das Ganze mit einem Sparringspartner, wie einem Sparringspartner, mit einem Coach zu machen und zu schauen, dass man gemeinsam die Beziehung nochmal reflektiert aus der Erzählung heraus und wir aus unserer Erfahrung mitgeben, was mögliche Ursachen sind und dann eben den Abgleich zwischen Denkgefühl und Basisgefühl nutzen, um zu gucken, ob das stimmig ist als Ursache oder nicht und darauf vertrauen. Also in dem Fall, dass wir gewisse Ursachen ermitteln und sagen, dass das könnte es sein und dann du dir das vorstellst, dass das die Ursache ist und wenn dann dein Bauch- oder Basisgefühl sagt, ja, das kann es sein, das macht ein rundes Gefühl in der Vorstellung und im Bauchgefühl, dann können wir das als Ursache auch annehmen, um diese Frage zu klären. Das reicht uns als Gewissheit dann auch aus. Durch diese Herleitung und dann dieses Stimmig- oder Unstimmigkeitsgefühl. Damit können wir Schmerz verarbeiten. Wenn das erstmal im Denken okay ist oder wir ein stimmiges Gefühl erzeugt haben, wenn wir uns Ursachen überlegt haben, dann können wir die entsprechenden Verletzungen lösen, die stattgefunden haben, die vielleicht noch andauern, wie zum Beispiel das Wut da ist, weil derjenige nicht früher ausgesprochen hat, dass es ihm in der Beziehung nicht gut geht und ich jetzt durch die Tretung so überrascht wurde. Diese Wut kann man dann innerlich mit demjenigen lösen, wir brauchen den nicht dabei, aber darum geht es, diese Wut zu lösen und aber auch vielleicht dann Ängste zu lösen, die dadurch entstanden sind, wie die Angst, dass sowas nochmal auftritt oder so. Auch hier ist dann nochmal wichtig zu prüfen, ob es gegebenenfalls noch vorherige Dinge gibt, die nicht aus der Beziehung kommen, die auch nochmal aber in dieses starke Gefühl des Liebeskommas mit einwirken. Das können Mangel an Liebe in der Kindheit sein, das können vorherige Beziehungen sein, die vielleicht ebenfalls zu Liebeskummer geführt haben und der nie richtig abgeschlossen wurde, das kann da eben nochmal das ganze Gefühl verstärken. Genau, und da ist es natürlich auch im nächsten Schritt dann wieder dabei, gegebenenfalls den Abstand zu halten, also zu schauen, okay, wie sind wir auseinandergegangen, tut es mir gut, jetzt da voll reinzugehen in die Klärung oder würde mir erstmal Abstand gut tun? Und je nachdem, wie die Beziehung war, es gibt ja auch toxische Beziehungen, also Beziehungen, die nicht ja, die sozusagen vergiftet sind, wo man sagt, das tat uns beiden eigentlich nicht gut, da tut es manchmal auch gut, einen gewissen Abstand erstmal einzuhalten und sich auf sich zu besinnen. Und da ist es halt auch sinnvoll, um nicht immer mit der Person konfrontiert zu werden und es gibt einfach auch Sachen, die macht man dann zum eigenen Schutz in dem Moment und sagt, okay, ich halte erstmal Abstand, ich muss mal für mich in meine Stärke zurückkommen, bevor ich mich mit dem Thema auseinandersetze. Oder auch wenn zum Beispiel die Klärungsgespräche total schlecht verlaufen, also wenn ich das klären will und der andere haut mir immer nur Vorwürfe um die Ohren, führt mich voll ins Leid und sagt mir nur, was für ein schlechter Mensch ich bin, dann kriege ich die Fragen nicht geklärt, die mir helfen. Deswegen, du hast ja schon gesagt, sich vorher Gedanken machen, was möchte man genau fragen, aber wenn man merkt, da kommen nur Vorwürfe in meine Richtung und ich bin an allem schuld und all das und ich werde klein gemacht, dann macht dieses Klärungsgespräch auch einfach gar keinen Sinn. Und der letzte Punkt, Unterstützung holen, Netzwerk aufbauen, das ist auch ein. Ist nicht der letzte Punkt, wir haben eine zweite Seite. Oh! Bei mir war es jetzt hier der letzte Punkt. Also noch ein weiterer Punkt, Unterstützung holen, Netzwerk aufbauen und das ist gerade natürlich in so Belastungssituationen unwahrscheinlich wichtig, also sich ein Dorf umzubauen, zu sagen, okay, wer tut mir gut aus der Familie, wer vom Freundeskreis kann mir eine Stütze sein, wenn ich Kinder habe, was kann ich tun, damit ich in meine Kraft komme, also gibt es die Möglichkeit, einen Babysitter zu engagieren, gibt es die Möglichkeit, mal Freunde zu fragen, zu sagen, kannst du mal eine Stunde aufpassen, ich möchte mal mir eine Massage gönnen oder ich möchte einfach mal schwimmen gehen oder rausgehen, um einfach auch mal die Möglichkeit zu haben, mir Gedanken zu machen in Ruhe, um nächste Schritte zu gehen und da sollte man sich nicht zurückhalten, um Unterstützung auch wahrzunehmen und manchmal kann es halt auch, wie du sagst, es gut sein, jemanden von ganz außen zu holen, also eine Person, die nicht in der Familie ist oder im Freundeskreis, die zweite Person, zu der zweiten Person, zum Ex-Partner auch gar keinen Kontakt hat, also jemand komplett von außen, das wäre dann die Möglichkeit, ein Coaching anzufangen. Du hast die beiden Punkte auf Seite zwei schon angeteasert, automatisch, denn letztendlich, wenn erstmal der Liebeskummer an sich gelöst ist, ist der Weg meistens noch nicht ganz vorbei, denn der nächste Step, um den es häufig geht, ist die Selbstreflexion, sich zu fragen, welche Wünsche, Ziele und Visionen habe ich jetzt für mein Leben? Meistens neue Wünsche, vorher hat man häufig den Fokus sehr auf die Partnerschaft und die Familie gelegt, was eben Wünsche, Ziele und Visionen anbelangt und jetzt gibt es eine neue Situation, ist es immer gut eigentlich, das für sich selbst sagen zu können, was sind meine Ziele, meine Wünsche, meine Visionen, was sind deine und was formen wir daraus zusammen, doch häufig erleben wir, dass das eben nur noch Paar- und Familienziele, Wünsche und Visionen gibt und man sich selber da gar nicht mehr so einzeln wahrgenommen hat und sich einzeln gar nicht mehr so reflektiert hat und das ist meistens ein ganz wichtiger Schritt jetzt zu wissen, wer bin ich, was will ich, was sind meine Bedürfnisse und wie möchte ich jetzt für mich einfach leben, um daraus auch formen zu können, wie wünsche ich mir einen Partner und welche Wünsche, Ziele, Visionen sollte der mitbringen, damit er gut in mein Leben passt. Ja, genau. Gutes zu tun, neue Rituale zu schaffen und da haben wir zum Beispiel diese Tut-mir-gut-Liste, die wir immer gerne als Tool nutzen, die auch in unserem kostenlosen Videokurs enthalten ist, als kleines Video, wo wir beschreiben, wie wir damit umgehen, denn auch das ist ein ganz wesentlicher Punkt, erstmal Kleinigkeiten zu finden, wovon man so drei, vier, fünf im Alltag machen kann, also wirklich kleine Sachen, die uns aber immer das Gefühl vermitteln, dass das ein schöner Tag ist, dass es uns gut geht, die immer so ein gewisses Zufriedenheitsgefühl aufbauen und da mangelt es halt eben auch bei Menschen, die sehr stark im Liebeskummer drin waren, diesen Schritt zu gehen, sich so mit Kleinigkeiten Gutes zu erfüllen, denn natürlich kann der tolle Urlaub am Mittelmeer dazu führen, dass ich das irgendwie gerade mal zwei Wochen ausblenden kann, da muss ich mir auch bewusst sein, dass ich mich für zwei Wochen in eine Blase begebe, die Urlaubsblase und irgendwann wieder zurückkomme in den Alltag, und mich wieder alte Dinge erinnern und anträgern und so weiter, das heißt, das ist mal zum Verschnaufen und Energietanken gut, aber wir brauchen im Alltag die regelmäßige Zufriedenheit, Energie und Dankbarkeit und da kann die Tut-mir-gut-Liste total gut helfen, Tut-mir-gut-Liste hilft gut. Genau, ja, das war eine Folge zum Thema Liebeskummer, wir hoffen, ihr konntet ein paar Impulse mitnehmen und würden uns sonst das nächste Mal wieder hören. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Liebeskummer entsteht oft nach einer Trennung, besonders wenn die Beziehung langdauernd war oder unerwartet endet.
  2. Emotionale Verletzungen wie Wut, Angst, Trauer und Antriebslosigkeit sind häufig, wobei auch extreme Aktionismus oder Verzweiflung auftreten können.
  3. Offene Fragen über die Beziehung und ihre Ende bleiben oft bestehen und verhindern eine tiefe Verarbeitung des Schmerzes.
  4. Es ist wichtig, sich mit den emotionalen und kognitiven Ursachen auseinanderzusetzen, um Verletzungen zu lösen und eine neue Identität zu finden.
  5. Der Abstand zum Ex-Partner kann notwendig sein, vor allem bei toxischen Beziehungen oder schlechten Klärungsgesprächen.
  6. Unterstützung durch Freunde, Familie oder Coaching hilft, das emotionale Leid zu tragen und wieder Kraft zu gewinnen.
  7. Die Selbstreflexion und die Frage nach persönlichen Zielen, Wünschen und Werten sind entscheidend für eine neue Lebensorientierung.
  8. Kleine, tägliche Ritualien wie die „Tut-mir-gut-Liste“ fördern Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit und ein tieferes Wohlbefinden.

Summary:

Beziehungsbeendigungen führen häufig zu tiefem Liebeskummer, besonders wenn die Trennung unerwartet oder nach langjähriger Bindung erfolgt. Emotionale Reaktionen wie Wut, Trauer oder Antriebslosigkeit sind typisch, wobei auch extreme Verhaltensweisen wie Aktionismus oder Kontrolle auftreten können. Ein wesentlicher Faktor ist die Unfähigkeit, offene Fragen zu klären, was das Verarbeiten der Emotionen verhindert.

Um voranzukommen, ist es notwendig, die Ursachen der Trennung kognitiv und emotional zu verstehen, Verletzungen zu lösen und einen emotionalen Abstand zu finden – besonders bei toxischen oder konfliktschweren Beziehungen. Unterstützungsnetzwerke, wie Freunde, Familie oder Coaching, helfen, das Leid zu tragen und Wiederherstellung zu erreichen. Ein entscheidender Schritt ist die Selbstreflexion: Man muss klären, wer man ist, was man möchte und wie man für sich selbst leben möchte.

Dabei helfen kleine, tägliche Ritualien, wie die „Tut-mir-gut-Liste“, durch die eine gewohnte, zufriedene und erfüllte Lebenswelt entsteht. Diese Elemente ermöglichen nicht nur die Bewältigung des Kummerzustands, sondern auch die Rückkehr zu einer stabilen, selbstbestimmten Lebensweise und der Bereitschaft für neue Beziehungen.

FAQs

Liebeskummer entsteht, wenn eine Beziehung endet und die betroffene Person mit Emotionen wie Trauer, Wut und Angst zu kämpfen hat. Er entsteht besonders stark, wenn die Liebe über Jahre aufgebaut wurde und der Verlust dieser Bindung tiefgreifend ist.

Die Verletzung entsteht oft, weil man denkt, dass Probleme nicht ausreichend kommuniziert wurden oder dass die Trennung plötzlich und unerwartet erfolgt ist. Dies führt zu einem Gefühl der Enttäuschung und Endgültigkeit.

Offene Fragen wie „Warum ist das passiert?“ helfen, das Verständnis zu vertiefen und emotionale Verletzungen nachhaltig zu verarbeiten. So kann man sich langfristig auf eine neue Lebensphase vorbereiten.

Die Bindungsangst entsteht, weil man Angst vor einer neuen Einsamkeit hat. Die fehlende Identität entsteht, weil man vorher stark an den Partner gebunden war und nun überfragt ist, wer man ohne ihn ist.

Im Liebeskummer können Menschen ungeplant handeln, wie zum Beispiel Kameras zu installieren, weil sie durch Wut oder Angst in einem emotionalen Ausnahmezustand sind und das rationale Denken aufgegeben haben.

Man sollte entscheiden, ob ein klares Gespräch sinnvoll ist oder ob ein Abstand nötig ist, besonders bei toxischen Beziehungen. Ein Abstand hilft, sich zu reflektieren und sich auf sich selbst zu konzentrieren.

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