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Beziehung retten, wenn Partner nicht mehr will: Kann das funktionieren?

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Beziehung retten, wenn Partner nicht mehr will: Kann das funktionieren?

Es ist eine häufige Herausforderung, eine Beziehung allein zu retten, besonders wenn ein Partner Hilfe ablehnt. Die Haltung des anderen – wie Ablehnung oder Verdrängung – verursacht Enttäuschung, Verletzungen und kann zu einer inneren Trennung führen. Viele Paare fühlen sich unwohl, aber werden abgewiesen, weil das Leid nicht ernst genommen wird. Männer zeigen oft einen stärkeren Tendenz zur Verdrängung, während Frauen eher Hilfe suchen. Einzelcoaching kann wertvoll sein, um persönliche Klarheit zu gewinnen, etwa über das Ziel einer Beziehung oder die Bereitschaft, sie zu beenden. Allerdings ist gemeinsames Coaching für nachhaltige Verbesserungen entscheidend, da beide Partner die Themen gemeinsam erkunden und verantwortlich machen müssen. Einseitige Bemühungen führen zu Ungleichgewichten, Verletzungen und einem Gefühl der Abweisung. Offene Kommunikation und das Teilen von Gefühlen im Coaching fördern Empathie und ermöglichen eine nachhaltige Beziehungsentwicklung. Es ist wichtig, dass beide Partner die Klarheit und das Leid wahrnehmen und gemeinsam daran arbeiten, um eine glückliche und stabile Beziehung zu erreichen.

Transcription

5000 Words, 30065 Characters

German
Und regelmäßig melden sich bei uns, entweder fürs Erstgespräch, aber auch per E-Mail, per WhatsApp, Menschen, die schreiben, ich fühle mich in meiner Beziehung nicht mehr wohl, da gibt es diverse Probleme und Themen, aber mein Partner oder meine Partnerin, die möchte daran nicht arbeiten. Die möchte vor allen Dingen keine externe Hilfe annehmen, aber auch so legt derjenige oder diejenige keinen Wert, keinen Fokus darauf, daran zu arbeiten, empfindet die Dinge als nicht so schlimm und es gibt verschiedenste Gründe, die dann genannt werden, warum derjenige nicht so richtig mitmacht. Und die Menschen, die sich dann bei uns melden, die sind recht verzweifelt, weil die doch schon relativ weit in der Konfliktspirale und im Leid sind, häufig ihren Mut zusammengenommen haben und gesagt haben, hey, wir müssen da jetzt echt was ändern, ich fühle mich unwohl und dann abgewiesen werden und gesagt werden, nö, das ist gar nicht so dramatisch, du übertreibst, das sind deine Themen, das betrifft mich nicht oder was auch immer. Ja, oder häufig ja auch dieses, wenn wir uns selber nicht helfen können, wie sollen uns dann andere Menschen bei unserem Problem helfen? Und dann entsteht die Frage, kann ich meine Beziehung auch alleine retten? Ich finde das immer sehr mutig. Zu sagen, kann ich alleine sozusagen das Steuer rumreißen, gibt es da irgendwie einen Trick, eine Möglichkeit, was kann ich tun? Also das ist ja auch große Verantwortung, die man selber sich als Lasten erstmal gibt, zu sagen, okay, dann mache ich das komplett alleine. Und ich kann auch die Verzweiflung da auch immer sehr gut nachvollziehen, weil wenn man selber im Leid ist, möchte man ja raus und irgendwann, wenn man merkt, da ist keine Veränderung möglich, gibt es ja vielleicht innerlich nur noch, den Weg alleine, wenn man die Beziehung nicht beenden möchte. Und vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, dann schon positiv einzuwirken und eine Veränderung zu erzielen. Manchmal hört man dann ja auch vom anderen, naja, das liegt ja an dir, wenn du unzufrieden bist, mir geht es ja ganz gut. Und dann fragt man sich vielleicht, was ist denn da in mir los? Warum bin ich denn unzufrieden, obwohl der andere zufrieden ist? Stimmt da was mit mir nicht? Ist es mein Blickwinkel? Habe ich da falsche Glaubenssätze? Ich brauche da mal mehr Klarheit für mich. Und das häufig das Ziel. Wenn man zu uns ins Coaching kommt, dort mehr Klarheit zu gewinnen. Aber wir wollen mal in dieser Folge dann gleich schauen, macht das Sinn, alleine dann ins Coaching zu gehen? Kann man damit wirklich das Ruder rumreißen oder ist es letztendlich vergeudete Mühe? Willkommen im Podcast der Lebensidealisten. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. In the water's fine, come on, dive in. The future's here, it's right before your eyes. Als ich den Titel für die Folge mir eben nochmal angeschaut habe und das Thema Beziehung alleine retten so hervorsprang, habe ich noch gedacht, das ist wirklich spannend, weil mir gleich ein paar Menschen eingefallen sind in unserem bekannten Freundeskreis, wo es schon mal ein Thema war, also wo man schon mal darüber gesprochen hat und eine Person gesagt hat, ja, eigentlich würde ich das nicht machen. Würde ich sowas gerne mal ausprobieren. Also ich würde gerne mal Hilfe holen und mal überlegen, was wir verändern können und mich mal auf den Weg machen mit meinem Mann oder mit meiner Frau. Aber die andere Seite, die möchte das nicht. Also da brauche ich gar nicht mit der Thematik anzufangen. Da weiß ich gar keine Chance. Das spricht ja schon mal für eine starke Brille oder Vorerfahrung. Vielleicht wurde das ja schon mal angesprochen oder das wurde vielleicht bei anderen gesehen und man hat gesagt, das können die anderen machen, aber wir brauchen sowas nicht oder wir lösen unsere Themen schon alleine. Ja, ich glaube. Dass das dann entsprechend geurteilt wurde. Ja, oder so ein Mix. Ich meine jetzt so, dadurch, dass wir das ja als Beruf machen, glaube ich schon, dass gerade im bekannten Freundeskreis darüber auch schon mal so gesprochen worden ist. Also von wegen, ja. Würdest du zu Ina und Florian gehen? Niemals, niemals zu denen. Aber das dann schon irgendwie vielleicht mal als Thematik kam und der andere dann gesagt hat, ja, ich glaube, ich würde das rein auch mal ausprobieren. Wir haben doch auch unsere Themen. Klar, dass man dann überlegt, ob man zu uns geht, kann ich verstehen, dass es vielleicht ein bisschen komisch ist. Aber wie gesagt, wir haben ja auch noch Partner-Coaches, die auch sehr gut coachen können. Die jetzt müssen ja nicht direkt zu uns gehen. Aber ja, dass es doch schon häufig so die Haltung ist, dass man auch enttäuscht darüber ist und sagt, ach, so schade, ich würde es gerne ausprobieren. Ich sehe da so eine kleine Hoffnung drin. Und vielleicht ist das ein Klischee, aber ich merke schon, dass das tendenziell Frauen. Frauen sind, die eher sich gerne auf den Weg machen würden und Männer, die sagen, nee, will ich nicht. Das ist mir unangenehm. Ja, nicht nur unangenehm, sondern die Erfahrung zeigt, dass Männer einen anderen Verdrängungsmechanismus haben als Frauen. Also verdrängen können wir ja alle eigentlich ganz gut, aber tendenziell die Männer noch besser als die Frauen. Die können viele Themen loslassen. Vielleicht hängt das auch damit. Ich sehe immer zusammen, dass Männer immer noch sich einen großen Teil ihrer Anerkennung aus dem Job holen und aus ihrem beruflichen Erfolg. Während die Frauen das mehr so aus diesem sozialen, aus dem Wir-Gefühl, wir führen eine harmonische Beziehung zusammen, dass da mehr Anerkennung draus entsteht. Und dieses, ich bin wertvoll, sinnerfüllt, damit sehr viel zusammenhängt und deswegen dort mehr Präsenz ist. Denn häufiger ist es die Frau, die sich meldet und sagt, ich würde gerne ins. Ich würde gerne ins Coaching gehen, aber mein Mann möchte nicht. Wobei ich in letzter Zeit das eher 50-50 empfinde. Ich habe es auch schon sehr viele E-Mails von Männern wahrgenommen, die sagen, ich würde sehr gerne ins Coaching gehen, aber meine Frau möchte das nicht. Manchmal, weil es Therapie-Vorerfahrungen gibt. Manchmal wurde in einer vorherigen Beziehung schon mal eine Paartherapie gemacht, die keine Wirkung gezeigt hat. Und dann ist man eben entsprechend vorbelastet. Manchmal hat man andere Therapieerfahrungen. Und sagt, nee, das möchte ich nicht. Ja, oder vielleicht auch, weil es so ein bisschen schambelastet ist. Angst vor Schuldzuweisung. Ja, auch Angst, so über die Dinge zu sprechen. Ich habe gerade momentan, ich glaube, drei Paare im Coaching, die gesagt haben, boah, das jetzt hier auszusprechen, fällt mir gerade so ein bisschen schwer, weil ich schäme mich so ein bisschen. Mir ist das so ein bisschen unangenehm, dass wir diese Problematik haben. Und es ist jetzt nichts Krasses, jeder, der es jetzt hört, denkt so, was sind bloß die Themen? Aber es ist jetzt nichts, wo wir sagen so, boah, ab zur Polizei damit. Das sind einfach so Sachen, wo man sagt, ja, das haben viele Paare, die Thematik. Also wenn es zum Beispiel um verbale Entgleisungen geht, Beschimpfungen, aber auch einfach Sachen, wo man im Nachhinein vielleicht selber sagt, ja, es war echt scheiße von mir, dass ich das gemacht habe. Würde ich jetzt nicht mal mehr meinen Freundeskreis erzählen, ist mir da schon unangenehm. Familie weiß das auch nicht. Und das jetzt nochmal. Einer dritten Person gegenüber zu sagen, schwierig. Wobei ich immer feststelle, wenn man dann im Coaching erstmal sich gegenüber sitzt, auch vor allen Dingen virtuell, aber dann ist relativ schnell diese Offenheit da. Also man erzählt da doch sehr schnell, weil man eben merkt, das Setting ist wie beim Arzt. Es ist für uns völlig normal, dass uns diese Dinge erzählt werden. Es ist für uns völlig normal, dass Emotionen passieren. Und wir wollen dabei ja helfen, wir urteilen nicht. Wir wollen dann entsprechend helfen. Ich hatte jetzt im Kennenlernen jemanden, der sagte, ja, das wird bestimmt auch emotional. Sag ich, ja, das kann passieren. Ja, und dann ist das auch okay, wenn ich hier weine und so. Sag ich, das kannst du machen, wenn das gebraucht wird für dich, natürlich. Dann kommen die Emotionen raus und dann kannst du sie verarbeiten. Sag ich, ja, das ist mir schon sehr unangenehm, wenn das passiert. Wäre das okay, wenn ich dann kurz hier zur Seite gehe, dass du mich nicht mehr siehst? Sag ich, klar, wenn dir das hilft, Traurigkeit zu verarbeiten, ich muss dir nicht dabei zugucken. Dann gehst du um die Ecke und bist dann erstmal traurig. Und wenn du dich wieder wohlfühlst, dann kommst du wieder zurück ins Bild. Ist gar kein Problem. Genauso wie ich es auch mal hatte, dass jemand eine emotionale Verletzung hatte aus einer Situation heraus, die den beiden halt so unangenehm war, dass es auf einen Zettel geschrieben wurde. Der eine hat es auf einen Zettel geschrieben, dem anderen hingezeigt und der andere hat genickt. Und dann wussten sie, worum es ging. Und dann haben wir es dann so gelöst. Also ich muss gar nicht wissen, was passiert ist. Ich muss nur wissen. Ich muss nur wissen, welche Emotionen sind entstanden. Und dann lösen wir die gemeinsam angeleitet. Was genau passiert ist, ist für mich eigentlich nebensächlich. Das ist wichtig fürs Paar, damit sie natürlich wissen, um welche Situation geht es grob. Wenn man also das Gefühl hat, man möchte gerne eigentlich Hilfe annehmen, man ist aber alleine, weil der oder die gesagt, nee, möchte ich nicht, dann hat das ja bei ihr Folgen. Also die Haltung des anderen hat ja Folgen. Welche könnte das sein? Naja, es gibt ja einen Grund. Es gibt einen Grund, warum das angesprochen wird. Das heißt, derjenige fühlt sich ja unwohl. Er findet sich im Leid, hat ein Mangelgefühl, hat vielleicht Verletzungen, ist unzufrieden, unglücklich. Also das können ja sehr viele Gefühle sein. Auf jeden Fall liegt ihnen etwas vor. Und die Wahrscheinlichkeit, dass wenn man das nicht verändert, also ob man nun innerhalb der Beziehung zu zweit, also im Wir-Gefühl, den Fokus darauf legt, diese Themen anzugehen, wäre ja auch schon mal sehr wertvoll. Auch das passiert ja leider häufig nicht. Oder eben dann sich externe Hilfe holt, wird dazu führen, wenn das nicht passiert, dass sich die Dinge verschärfen. Wenn das mehrmals funktioniert, dann ist das ja auch schon mal sehr wertvoll. Also man spricht das immer wieder aus, Mensch, wir müssen jetzt mal die Beziehung fokussieren, wir müssen jetzt diese Themen mal angehen, ich fühle mich damit immer unwohler und dieses Anerkennen dann nicht stattfindet und darauf nicht eingegangen wird, dann kann es irgendwann in einer innerlichen Trennung münden, dass man sich immer weiter distanziert und innerlich immer mehr verabschiedet. Und das ist ein ganz häufiges Thema im Coaching, nämlich dann wird die Trennung ausgesprochen und dann wird der andere auf einmal wach und realisiert, dass das alles doch ernster war für den anderen als die ganze Zeit angenommen und möchte ins Kämpfen kommen. Das ist häufig so eine Phase von ein bis zwei Jahren, ist so mein Gefühl, wo diese innerliche Trennung stattfindet und derjenige dann sagt, nee, ist vorbei, ich habe gekämpft, innerlich gekündigt, immer wieder angesprochen. Jetzt habe ich mich innerlich distanziert bis zu dem Punkt, wo ich jetzt die Bereitschaft gekommen bin, die Trennung auszusprechen und jetzt ist es zu spät. Und der andere sagt, das ist aber unfair, da gibt es gar keine Chance zu kämpfen und der andere sagt, doch, die hattest du, ich habe es ganz oft ausgesprochen, dass ich mich hier unwohl fühle, aber es ist nie gehört worden und jetzt ist es leider zu spät. Und die Folge, die gilt es zu verhindern, das heißt, es ist ein sehr klares Warnsignal, wenn einer von beiden sagt. Ich fühle mich unwohl und ich glaube, wir brauchen Hilfe von außen, dann weiß man eigentlich, das ist hier nicht mehr im Modus, das könnte man angehen, muss man aber nicht, vielleicht, sondern dann sind wir im Modus, okay, dem anderen geht es anscheinend echt schlecht. Was nämlich häufig ein Thema ist, ist die Art und Weise, wie wir es aussprechen und da sind viele eben nicht so gut drin, dass sie ihr wirkliches Gefühl zeigen, dieses wirkliche Leid hervorbringen, sozusagen die Dramatik, wenn er nicht schon stattfindet, wirklich rüberbringen können, sodass der andere das empathisch sehen, nachempfinden kann und merkt, okay, krass, so weit ist es schon, da müssen wir ran, dann klingt das für den anderen eher wie so ein Feedback und optionaler Vorschlag. Hey, ich fühle mich da nicht so glücklich gerade in der Beziehung, ich glaube, wir sollten mal was machen, was meinst du, ist jetzt nicht so überzeugend von, ich fühle mich echt schlecht in der Beziehung, ich bin unglücklich, ich glaube, wir kriegen es auf keinen Fall mehr gelöst. Also wir müssten da jetzt dringend ran, ich sehe, dass in ein, zwei Jahren sonst eine Trennung kommen muss, was ich nicht will, lass uns was ändern, wäre schon mal besser. Sich im Prozess sozusagen zu verlieren, wie du eben gerade beschrieben hast, dass einer irgendwann sagt, ich möchte das nicht mehr und der andere dann aufwacht, da fallen mir sehr, sehr, sehr, sehr viele Paare ein, die ich im Coaching hatte, also das ist sehr regelmäßig und auch immer wieder der gleiche Mechanismus, also der Vorwurf, du gibst dem Ganzen ja gar keine Chance mehr, aber du willst es einfach so wegwerfen und auch die Enttäuschung, wenn dann beide vor mir sitzen und der eine sagt, ja, ich möchte unbedingt jetzt für die Beziehung kämpfen und der andere sagt, ja, ich brauche erstmal Klarheit und dann rauskommt, dass die Person, die Klarheit braucht, schon ganz häufig gesagt hat, ich möchte den Hilfe annehmen und der andere das nicht wollte und jetzt das fast nicht ertragen kann oder nicht verstehen kann, dass der andere da sitzt und sagt, ja, jetzt vor einmal nehme ich Hilfe an. Und das finde ich immer so ein Punkt, der immer so schade ist, dass man sich da so verpasst hat im Moment und der andere das bewusst auch gar nicht wahrgenommen hat. Wir brauchen häufig eben ein intensives Leitgefühl, dass wir da ins Arbeiten kommen und wirklich was verändern, was natürlich auch ein Stück weit die Gewohnheiten machen. Es ist einfach fürs Gehirn unfassbar angenehm, Gewohnheiten zu befolgen, selbst wenn die Gewohnheiten im Ergebnis negativ sind. Aber trotzdem ist diese Gewohnheit so angenehm. Ja, viele, also wie du schon sagtest, sind ja viele Männer auch, die diesen Verdrängungsmechanismus haben. Und viele Männer erzählen dann auch und sagen, ja, aber das kann ja nicht sein, du hast ja schon gesagt, dass du unglücklich bist, aber wir sind doch immer noch in Urlaub gefahren, wir haben doch als Familie noch weiterhin funktioniert. Wir haben uns eh beibringen. Wir haben uns preisgekauft. Genau, ich verstehe das gar nicht. Hier zu Hause als Eltern, das ist doch alles, das ist doch nicht dauernd schlechte Stimmung, das ist doch nicht dauernd Streit. Also die sozusagen dieses ganze Konstrukt, was irgendwie ja noch aufrecht blieb, hervorbringen und sagen, aber es lief doch noch. Und das ist vielleicht auch ein wesentlicher Punkt, eine Krise zu haben oder unglücklich zu sein, bedeutet nicht automatisch, dass das Leben nicht mehr funktioniert. Die Bausteine im Leben, die laufen weiter. Und natürlich möchte man in Urlaub sein Akku aufteilen. Ja klar, Bedürfnisse der Kinder müssen gedeckt werden. Ja, aber es sind auch manchmal so Punkte, wo man auch Hoffnung vielleicht drin hat und sagt, Mensch, wenn wir im Urlaub sind, vielleicht finden wir da einen ruhigen Moment, um miteinander zu sprechen. Vielleicht ändert sich dadurch was. Also das sind ja auch so Dinge. Oder wenn man sich dann zum Beispiel gemeinsam Fahrräder kauft, dann sagt man, Mensch, dann haben wir vielleicht mal wieder was im Wir-Gefühl als Paar. Dann fahren wir uns da ein bisschen hadeln, können währenddessen sprechen und irgendwie picknicken, hat dann so seine Vorstellung. Und merkt, dass das aber eigentlich. Die Ursachen nicht wirklich was verändert, dass die bleiben. Da erinnere ich mich an ein Paar, wo immer, wenn sie hervorgebracht hat, sie würde gerne Hilfe annehmen, hat er etwas getan. Ja. Also einen Kurzurlaub gebucht oder etwas am Haus umgebaut oder sowas wie Fahrräder gekauft oder irgendwas für die Kinder gemacht. Also irgendetwas im Außen versucht kurzzeitig zu verändern, damit einmal so ein Oh-wie-toll-Moment entsteht. Und er hat gedacht, damit hat er sich gerettet. Ja, es wirkt nicht lange. Das ist wie wenn man sich was Schönes, Neues kauft. Eine neue Handtasche, einen neuen Schal, was auch immer, ein neues Schmuckstück. Wenn das neue Auto geliefert wird, das ist alles für ein paar Tage cool. Aber dann ist man wieder im Alten zurück und im Urlaub genau das Gleiche. Dann bin ich mal zwei Wochen aus dem Alltagsleben raus und tauche in so eine Blase ein, wo ich dann fern bin von dem ganzen Stress. Manchmal klappt das sogar und die zwei Wochen werden gut. Ganz häufig nimmt man seinen Stress ja. in diese Urlaubsblase mit hinein und kann gar nicht richtig abschalten und streitet sich dort weiter. Aber auf jeden Fall, wenn man zurückkehrt, ist der Alltag wieder da und das Gefühl auch wieder da. Also wenn ihr merkt, dass euch das betrifft, beziehungsweise du jetzt in diese Folge reinhörst und sagst, oh Mann, genau so ist das, ich fühle mich gar nicht so wohl und ich habe das schon ein, zweimal ausgesprochen und das kommt bei meinem Partner, bei meiner Partnerin nicht so an, dann melde dich gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch und wir schauen gemeinsam, ob wir da was lösen können. Beziehungsweise vielleicht, bevor du dich bei uns meldest, schick doch deinem Partner, deiner Partnerin den Link zu dieser Podcast-Folge oder hört einfach mal gemeinsam rein. Vielleicht ist das ja etwas, was euch beiden weiterhilft, im Mindestmaß mal eure Beziehung zu priorisieren und gemeinsam zu schauen, an was könnt ihr konkret arbeiten, damit ihr wieder zufriedener und glücklicher seid. Und wenn das nicht so funktioniert wie gewünscht, dann könnt ihr euch ja immer noch bei uns melden. Ja, kommen wir jetzt zur eigentlichen Frage. Funktioniert das? Kann ich alleine unsere Beziehung retten, wenn es zwischen uns nicht gut läuft? Meiner Meinung nach kann einer alleine eine ganze Beziehung nicht retten. Weil jeder trägt ja seinen Anteil an der Problematik, also an der Situation, dass ein Mangelgefühl da ist, dass Verletzungen da sind. Und wenn es eine wirklich nachhaltige Veränderung geben soll, dann wird es benötigt, dass beide daran arbeiten. Natürlich müssen beide nicht. Absolut das gleiche Ziel haben oder auch vielleicht nicht die gleiche Motivation zu 100% gleich haben, aber die Offenheit mitbringen. Zu sagen, ja, ich bin bereit, meinen Anteil auch zu leisten, damit es uns besser geht. Und da ist es natürlich schwierig, wenn einer das alleine macht und der andere nicht mitgenommen wird. Das ist, wie wir immer sagen, Ausschluss. Also der andere wird ausgeschlossen und die Erwartungen, die ja doch immer mitschwingen, dass man ja hofft, dass der andere sich verändert, die sind ja sehr gefährlich, weil der andere hat gar kein Wissen, was passiert. Der andere weiß ja gar nicht, was sich verändern soll. Man kämpft sozusagen alleine mit Erwartungen, mit Hoffnung und wird ständig enttäuscht. Und das ist eine Sache, wo wir ja auch ganz klar im Coaching sagen, wir brauchen einen Auftrag, sonst können wir nicht helfen. Ja, wenn es dann konkret um die Beziehung geht, dann brauchen wir eben beide, um da wirklich nachhaltig Wirkung zu erzielen. Was im Einzelcoaching natürlich gut funktioniert, ist, dass wir uns nicht nur an die Beziehung kümmern, sondern auch an die Beziehung. Was im Einzelcoaching gut funktioniert, ist, erstmal Klarheit zu finden. Man sagt, es gibt da Fragestellungen, die betreffen teilweise die Beziehung, aber auch sehr stark mich. Und die kann man natürlich wunderbar im Einzelcoaching finden. Also so etwas wie, ich bin mir unsicher, sollte ich da jetzt an der Beziehung noch arbeiten oder nicht? Also trenne ich mich lieber oder nicht? Wir haben Klarheitsthemen im Bereich von, möchte ich mich mit meiner Affäre weiter in eine Beziehung begeben oder möchte ich die Affäre beenden und möchte ich ganz gerne dann versuchen, meine Beziehung zu retten? Oder möchte ich überhaupt noch weitere Kinder haben? Oder, also es gibt ganz viele, immer wenn es um Klarheit geht und sagt, das betrifft zwar die Beziehung, aber ich muss da für mich selber das erstmal rausfinden. Ich muss für mich selber erstmal wissen, was will ich eigentlich? Und das ist ja immer die Basis für eine Beziehung. Ich muss erstmal wissen, wie stelle ich mir mein Wunschleben vor? Wie stelle ich mir meine Wunschbeziehung vor? Das braucht der andere auch und dann kann man das zusammen sich ansehen und gucken, an welcher Stelle matcht das? Also immer wenn es um Klarheit geht, dann macht ein Einzelcoach. Wir haben jetzt gerade wieder auch ein Paar, die kommen beide getrennt in Einzelcoachings erstmal, weil sie beide erstmal nach einer Affäre jetzt Klarheit finden wollen und dann entscheiden sie, ob sie dann ins Paarcoaching gehen werden oder nicht, beziehungsweise ob das eher eine Trennungsbegleitung wird oder eine Paartherapie im Sinne von wir wollen unsere Beziehung retten und dafür gehen beide erstmal in Einzelcoachings. Oder ein anderes gutes Beispiel ist ein Paar, was jetzt zu dir ins Kennenlernen kommt. Da war sie bei mir schon im Einzelcoaching, das ist eine Weile her und da hat sie nämlich für sich dann einige Themen geklärt und so geschaut, was möchte ich eigentlich von einer Beziehung und so weiter. Da hat sie einige Themen für sich geklärt, Prägungen aus vorherigen Beziehungen gelöst und jetzt kommt sie zu dir ins Kennenlernen mit ihrem Partner zusammen und sagt, Mensch, wir sind nicht in der Krise, aber wir wollen mal drei Sessions machen. Um präventiv vorzusorgen, weil da sind schon so ein, zwei Punkte, wo wir uns nicht ganz einig sind und bevor das jetzt irgendwann mal in der Krise läuft und irgendwie nicht mehr so gut ist, gehen wir dann ins Paarcoaching und da macht dann eben wieder auch, ist da wieder diese Kombination, erst ein Einzelcoaching, um für sich Themen zu lösen, Prägungen zu lösen, um dann für die Beziehung fit zu sein, weil man merkt, Mensch, das hat meine vorherige Beziehung einfach belastet. Jetzt war letztes Woche zum Beispiel ein Paar bei mir, da wurde gesagt, ja, eine Bekannte von uns, die macht eine Paartherapie aber alleine und die sprechen auch über die Beziehung, wieso bietet ihr das nicht an? Und da haben wir auch lange drüber gesprochen und ich hatte nochmal erzählt, dieses Problem mit dem Ausschluss, aber auch das Problem, dass man ja sehr viel interpretiert. Also man sitzt dann mit einer anderen Person dann zusammen und interpretiert das Verhalten des Partners oder der Partnerin und das finde ich ganz gefährlich. Also über jemanden zu sprechen, den der Coach, den der Coach ja gar nicht kennt und dann zusammen zu interpretieren, derjenige macht das bestimmt aus den Gründen, wahrscheinlich daraus, das ist etwas, was ich persönlich auch nicht so professionell finde, weil der Ansatz der Hilfe nicht der richtige ist, sondern den anderen mitzunehmen im Prozess, zusammen die Themen zu erarbeiten, ist ja viel, viel nachhaltiger, weil das macht ja sonst wieder bei der anderen Person total Verletzung. Also wenn ich wüsste, du würdest zu jemandem gehen und über unsere Beziehung sprechen, über mich sprechen, würde ich immer die ganze Zeit noch mehr eine Gegenhaltung einnehmen und sagen, na, was denkt ihr jetzt schon wieder, warum ich das gemacht habe? Also es fühlt sich ganz komisch an, finde ich. Naja, es bräuchte im Mindestmaß deine Zustimmung, dass du sagst, das ist in Ordnung, aber dennoch würde wahrscheinlich so eine Dynamik entstehen, wenn ich jetzt neue Dinge dann reinbringe, dass du sagst, aha, ja, das kommt wieder von deinem Therapeuten und so, dann bringst du das mit rein. Also normalerweise, wenn der andere dafür nicht ordnet, wenn er nicht offen ist, dann ist er auch nicht offen für die Tipps, die man mitbringt vom Therapeuten und lehnt diese dann auch tendenziell eher ab. Von daher ist das sehr schwierig an der Stelle. Es ist, was man noch machen könnte, das wäre was, wo man auch sagen kann, das ist auch ein Einzelcoaching wert, zu sagen, man zeigt jemandem, wie er oder sie Gefühle und all das so ausspricht, dass der andere das versteht, dass das ankommt. Wenn man das Gefühl hat, ich spreche darüber, dass ich Hilfe möchte und dass ich unglücklich bin, aber beim anderen kommt das nicht an, dass man sagt, Mensch, dann lass uns mal gemeinsam schauen, was sind die Dinge, die gebraucht werden, damit du das sprachlich so rüberbringst, dass der andere wirklich dein Leid versteht, dass er da mitfühlen kann, dass er da empathisch auf dich drauf schaut und sagt, okay, also für mich bräuchten wir es nicht, aber ich sehe, wie es dir geht und es ist mir ein großes Anliegen, dass es uns beiden gut geht, also machen wir es gemeinsam. Das ist auch nochmal etwas, was so denkbar wäre, aber im Großen und Ganzen muss man sagen, brauchen wir beide. Und du sagst es ja schon, man interpretiert ganz viel. Das ist deswegen sehr gefährlich, weil eben auch derjenige, der dann im Coaching wäre, der hat ja auch schon interpretiert. Typischerweise haben die beiden ja gar nicht echt miteinander kommuniziert darüber und man glaubt immer, dass es sich nicht so gut geht. Immer, man würde seinen Partner kennen. Man glaubt gar nicht, wie viele Verletzungen, wenn wir so eine Zeitlinie aufarbeiten, Paare hervorbringen, die dem anderen nicht bewusst waren. Wo man nicht wusste, dass es den anderen verletzt hat. Und wenn man dann sagt, naja, ich kenne doch meinen Partner, ich weiß doch, was den verletzt. Ja, in manchen Punkten ja, aber in vielen Punkten auch nein. Ja, also solche Interpretationsfehler, die sehe ich in den Coachings immer wieder, wo das dann richtig geht. Oder wo eben dann Dinge auftreten auf der Zeitlinie, von denen der andere gar nichts wusste. Ja, wäre irgendwie cooler, wenn man jetzt sagen könnte, ja klar, du hast alleine die Möglichkeit, das alles zu retten und zu verändern. Aber das ist nun mal das Thema in der Partnerschaft. Wir brauchen beide, die die Energie, Ressourcen, den Fokus darauf legen wollen, was zu verändern. Wenn man das einseitig verändert, dann wird ein Ungleichgewicht eher entstehen. Und auch im Einzelcoaching. Zu viel Themen zu lösen, auch so Prägungen zu lösen, ohne dass der andere grundsätzlich eine Offenheit hat, birgt eben auch das Risiko, dass man sich aus der Beziehung rausentwickelt. Weil der andere dann eben an seinem Punkt so stehen bleibt und sich nicht weiterentwickelt. Und das irgendwann nicht mehr matcht. Ich habe gerade ein Paar, da hat sie auch viel an sich alleine so gearbeitet. Und hat jetzt so ein bisschen schwer zurückgewonnen. Das heißt, sie kann jetzt ein bisschen besser sich abgrenzen und nein sagen. Und das ist für den Mann total schwierig. Weil sonst war immer, kannst du mir dabei helfen, kannst du das für mich übernehmen, kannst du das machen. Und sie hat immer gesagt, ja klar mache ich. Kann ich auch machen. Ja, ist in Ordnung für mich. Und auf einmal sagt sie, nein. Ich habe ein eigenes Bedürfnis, dem ich gerne gerade nachgehen möchte. Ich kann das für dich nicht erfüllen. Und er sagt, was ist da los? Weil er eben auf diesen Prozess nicht mitgenommen wurde. Er hat das Wissen nicht. Warum sie das gemacht hat, was das für sie bringt. Also da kann man es eher auch als Verletzung empfinden. Wenn ich das Wissen nicht habe. Dann fühle ich mich verletzt, weil ich sage, krass, schiebst du hier für eine Ego-Nummer vor einmal. Genau, entsteht Distanz dann. Oder auch das Gefühl von, ich fühle mich nicht mehr gesehen, nicht mehr geliebt. Das hast du sonst gerne für mich gemacht, jetzt nicht mehr. Und da muss man in diesem Prozess eben mitgenommen werden. Von daher ist das erheblich hilfreicher. Ja, fassen wir es mal zusammen. Die Beziehung alleine retten ist schwierig. Man kann sicherlich alleine gewisse Dinge umsetzen, die dann förderlich sind. In so einem Krisenbereich. Aber irgendwann nicht mehr. Es macht wenig Sinn, alleine ins Coaching zu gehen. Außer, wenn man Klarheit für sich finden möchte. Und Dinge erstmal erarbeiten möchte. Erstmal selber wissen möchte, zum Beispiel, ob ich eine Beziehung überhaupt noch retten möchte. Oder die Trennung besser ist. Da ist manchmal auch das Einzelcoaching deswegen sinnvoll. Weil man vielleicht über die Trennung und Auswirkungen und seine Gefühle ganz offen spricht. Und philosophiert. Und vielleicht auch mal Dinge durchdenkt, die man später gar nicht durchführen möchte. Und diese Trennung und Auswirkungen und seine Gefühle ganz offen spricht. Und diese hypothetischen Wege wären vielleicht für den Partner sehr verletzend. Dann kann man sagen, das ist eher so eine Schutzgeschichte. Aber immer mit Zustimmung des Partners, dass man über die Beziehung redet. Nie heimlich. Dass jemand zu uns kommt und sagt, ich bin im Coaching, mein Partner weiß nichts. Das passt nicht. Und im Grundsatz geht es darum, dann nochmal zu schauen, wie kann ich meine Gefühle so äußern. Und wie kann ich auch aufzeigen, wo das hinläuft. Was die Vorstellung ist. Was die Folgen sein werden, wenn man nicht arbeitet. Dass der Partner eben diese Tragweite erkennt. Und die Motivation dadurch gewinnt, daran zu arbeiten. Denn von alleine oder über die Zeit wird es nicht besser werden. Gut, wir freuen uns, dass ihr bis hierhin mit dabei gewesen seid und zugehört habt. Wenn dich das Thema betrifft, wie gesagt, spiel das uns gerne mal deinem Mann, deiner Frau vor. Und schaut gemeinsam, ob ihr da nicht Wege findet. An der Beziehung zu arbeiten, den Fokus darauf zu legen. Und wenn ihr da an Grenzen stoßt, dann meldet ihr euch sehr gerne bei uns fürs Telefonische Erstgespräch. Bis zur nächsten Folge. Bis dann. Bis dann. Bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Es ist schwierig, eine Beziehung allein zu retten, da beide Partner für die Probleme verantwortlich sind und eine gegenseitige Offenheit notwendig ist.
  2. Die Haltung eines Partners, Hilfe abzulehnen, führt oft zu Enttäuschung, Verletzung und einer inneren Trennung, die langfristig zu einer Krise führen kann.
  3. Viele Menschen fühlen sich unwohl, aber werden abgewiesen, weil die anderen das Leid nicht erkennen oder es als zu dramatisch werten.
  4. Männer zeigen oft einen stärkeren Verdrängungsmechanismus, während Frauen eher bereit sind, Hilfe anzunehmen, was Verhältnisse im Partnerverhältnis beeinflusst.
  5. Einzelcoaching kann wertvoll sein, um persönliche Klarheit zu finden, z. B. über das Ziel einer Beziehung oder die Bereitschaft, sie zu retten.
  6. Gemeinsames Coaching ist effektiver, da beide Partner die Themen gemeinsam erkunden, verarbeiten und verantwortlich machen können.
  7. Einseitige Bemühungen führen zu Ungleichgewichten, Verletzungen und einem Gefühl der Abweisung, was die Beziehung schädigt.
  8. Offene Kommunikation und das Teilen von Gefühlen im Coaching fördern Empathie und ermöglichen eine nachhaltige Beziehungsentwicklung.

Summary:

Es ist eine häufige Herausforderung, eine Beziehung allein zu retten, besonders wenn ein Partner Hilfe ablehnt. Die Haltung des anderen – wie Ablehnung oder Verdrängung – verursacht Enttäuschung, Verletzungen und kann zu einer inneren Trennung führen. Viele Paare fühlen sich unwohl, aber werden abgewiesen, weil das Leid nicht ernst genommen wird.

Männer zeigen oft einen stärkeren Tendenz zur Verdrängung, während Frauen eher Hilfe suchen. Einzelcoaching kann wertvoll sein, um persönliche Klarheit zu gewinnen, etwa über das Ziel einer Beziehung oder die Bereitschaft, sie zu beenden. Allerdings ist gemeinsames Coaching für nachhaltige Verbesserungen entscheidend, da beide Partner die Themen gemeinsam erkunden und verantwortlich machen müssen.

Einseitige Bemühungen führen zu Ungleichgewichten, Verletzungen und einem Gefühl der Abweisung. Offene Kommunikation und das Teilen von Gefühlen im Coaching fördern Empathie und ermöglichen eine nachhaltige Beziehungsentwicklung. Es ist wichtig, dass beide Partner die Klarheit und das Leid wahrnehmen und gemeinsam daran arbeiten, um eine glückliche und stabile Beziehung zu erreichen.

FAQs

Nein, eine nachhaltige Veränderung ist nur möglich, wenn beide bereit sind, an der Beziehung zu arbeiten. Wenn einer allein handelt, entsteht ein Ungleichgewicht und kann zu Enttäuschung und Distanz führen.

Ja, das Einzelcoaching ist sinnvoll, um Klarheit für dich selbst zu finden, z. B. über deine Beziehungswünsche oder deine Motivation, die Beziehung zu retten oder zu beenden.

Weil der andere nicht weiß, was passiert, seine Gefühle nicht versteht und sich verletzt fühlt. Das führt zu Entfremdung und kann die Beziehung noch weiter verschärfen.

Der Vorteil besteht darin, dass sich die Person zunächst für sich selbst klarmacht, bevor sie gemeinsam mit dem Partner an die Beziehung arbeitet, was mehr Offenheit und Verständnis fördert.

Männer verdrängen Themen oft und orientieren sich mehr an Beruf und Erfolg, wodurch sie den emotionalen Aspekt der Beziehung weniger wahrnehmen oder vermeiden.

Durch ein Einzelcoaching kann man lernen, Gefühle klar und empathisch zu formulieren, sodass der Partner sie wirklich spürt und versteht.

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