Beziehung retten Q&A - Wir beantworten die häufigsten Fragen
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Die Podcast-Folge beleuchtet häufige Fragen zur Rettung einer Beziehung und gibt praktische Ansätze, wie man darauf reagieren kann. Ein zentrales Merkmal ist das Verschwinden des Gefühls von Liebe, das oft als frühes Warnsignal gilt. Andere Anzeichen sind zunehmende Konflikte, verlorene Streitregeln und ein allgemeiner Mangel an Zufriedenheit. Räumliche Abstände können sinnvoll sein, wenn sie bewusst organisiert und mit klaren Rahmenbedingungen erfolgen, um Verletzungen zu reflektieren. Es ist jedoch zu spät, wenn niemand mehr an einer Wiederbelebung interessiert ist oder starke emotionale Verletzungen und psychische Belastungen das Beziehungsfundament zerstört haben. Die Chance auf Erfolg steigt, wenn beide Partner positive Gefühle haben, gemeinsam ein Ziel verfolgen und aktiv zusammenarbeiten. Ein wichtiger Ansatz ist die System-Empowering-Methode, bei der emotionale Verletzungen identifiziert und nachhaltig gelöst werden. Auch nach einer Trennung kann eine Beziehung wieder funktionieren, wenn beide die Vergangenheit verarbeiten und neue Verbindungen aufbauen. Der Erfolg hängt stark von der emotionalen Befangenheit ab – bei hohen Emotionen ist professionelle Unterstützung entscheidend. Die Folge betont, dass Zeit, Aufmerksamkeit und gemeinsame Reflexion unerlässlich sind, um eine Beziehung tatsächlich zu retten.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge bei den Lebensjährlisten.
In dieser Folge geht es um das Thema Beziehung retten, Q&A.
Wir beantworten die häufigsten Fragen.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Das Thema Beziehung retten oder nicht ist etwas, das viele Menschen beschäftigt, wenn es in der Partnerschaft nicht mehr so rund läuft.
Unserer Erfahrung nach gibt es viele Unsicherheiten rund um das Thema.
Wir bekommen per Mail immer wieder Anfragen zu dem Thema gestellt.
Wir haben uns überlegt, wir werden heute in Form eines Q&As häufig gestellte Fragen mal dazu beantworten.
Starten wir einmal mit der ersten Frage.
Wie merke ich, dass die Beziehung nicht mehr rund läuft?
Ja, einfachste Antwort, das Gefühl von Liebe fehlt.
Das ist ja bei vielen Paaren, die sich bei uns melden so, dass einer von beiden sagt,
ich habe da irgendwie das Gefühl, dass die Liebe nicht mehr so ganz da ist.
Und dann finden wir im Laufe des Coachings heraus, ob tatsächlich die Liebe nicht mehr da ist
oder ob die Liebe gedeckelt wurde durch emotionale Verletzungen
und man deswegen eine Chance hat, sie zu retten.
Hinter der auch die Liebe versteckt ist.
Zweiter Punkt kann sein, dass man die Partnerschaft nicht mehr recht genießen kann.
Nur in der vorherigen Folge sind wir auf ungesunde Beziehungen eingegangen.
Und das wäre natürlich ein Anhaltspunkt dafür, dass die Beziehung nicht mehr rund läuft.
Man streitet sich öfter und man merkt, dass sich auch die Streitigkeiten verändern.
Auf der einen Seite findet man immer seltener eine Lösung und kommt aus dem Streit,
im Guten raus.
Die Eskalationsstufen steigen.
Das heißt, der Streit wird lauter, emotionaler.
Man geht mit mehr Wut oder Traurigkeit aus dem Streit raus.
Man fängt an, vielleicht auch gewisse Streitregeln, die man vorher hatte, zu brechen.
Also vielleicht sagte man vorher, wir streiten nicht vor den Kindern
und auf einmal kann man das nicht mehr halten.
Wir streiten nicht vor Freunden und auf einmal passiert es doch.
Und solche Dinge passieren.
Und am Ende. Am Ende, wenn man einfach für sich überlegt, wie zufrieden bin ich in der Beziehung
und da fehlt einfach etwas und man merkt, ich habe da einen gewissen Mangel.
Meine Bedürfnisse werden nicht so erfüllt, wie ich mir es wünsche.
Dann würde ich auch sagen, dass die Beziehung nicht mehr rund läuft
und man zusammen sprechen sollte.
Grundsätzlich setzen wir ja beim Aussprechen, was ist, viel früher an,
als viele Menschen das so tun.
Für uns wäre das kleinste Gefühl, was man aussprechen sollte, eine Unstimmigkeit.
Und über Unstimmigkeiten gehen viele in Partnerschaften
oder auch in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen hinweg
und sprechen das gar nicht aus, weil sie denken,
das lohnt sich ja nicht dafür, einen Fass aufmachen.
Naja, eine Unstimmigkeit aussprechen ist auch kein Fass aufmachen.
Das ist eben eine kleine Unstimmigkeit klären und jetzt kein großes Ding.
Ein großes Ding ist es gefühlt, wenn man so eine Unstimmigkeit hat,
aber auch innerlich spürt, da sind auch noch ganz viele andere Dinge aufgestaut.
Das könnte sich schnell in ein Fass entwickeln.
Obwohl das gerade eigentlich nur um diese kleine Unstimmigkeit geht.
Und dann spricht man es eben lieber nicht aus.
Zweite Frage.
Kann man die Beziehung durch Abstand retten?
Das ist wirklich eine Frage, die sehr häufig kommt.
Die finde ich auch im Coaching immer wieder gefragt wird.
Müsste man jetzt erstmal klären, was heißt mit Abstand?
Also mit Abstand könnte heißen, räumlicher Abstand.
Mit Abstand könnte heißen, dass man nicht mehr miteinander spricht.
Aber das ist eine Frage, die man sich immer wieder stellt.
Und das ist jetzt aus der Frage nicht so ganz klar,
was mit Abstand heißt.
Also gängig sind ja zwei Sachen.
Der erste Abstand, den viele haben, ist ja,
dass sie sich innerhalb ihres Hauses oder der Wohnung
Schlafzimmer räumlich trennen.
Das heißt, man schläft nicht mehr im selben Zimmer.
Weil man sagt, das möchte ich nicht mehr,
das halte ich nicht mehr aus, neben dir zu liegen und einzuschlafen.
Und der zweite Abstand ist ja,
dass man sich komplett räumlich trennt.
Recht typisch ist, dass einer von beiden
übergangsweise in eine Ferienwohnung zieht
oder zu Freunden, je nach Möglichkeit Alter,
zu Freunden oder zu Familie erst mal zieht.
Okay.
Also wenn man sich während der Auszeit
aktiv mit der Beziehung beschäftigt,
kann es durchaus Sinn machen.
Beziehungsweise man könnte sagen,
es geht in die Richtung,
dass man die Beziehung dadurch retten könnte.
Wenn man aber sagt, okay,
wir machen nur eine räumliche Trennung
und jeder meldet sich bei dem anderen nicht,
die nächsten zwei Wochen
und man selber lebt das Leben so weiter,
wird es nichts bringen.
Weil dann kehrt man zwei Wochen später wieder zusammen
in die Wohnung zurück oder wo auch immer hin.
Und die Probleme sind ja immer noch da.
Die nimmt man dann sozusagen ja wieder mit
von dem Ort, wo der andere vielleicht dann war.
Und man ist vielleicht sogar noch mehr enttäuscht,
wenn man sagt, ja und, was denkst du jetzt?
Ja, ich weiß auch nicht.
Was denkst du? Also das würde überhaupt nichts bringen.
Gerade wenn man natürlich Kinder hat,
sollte man so eine Schritte ganz,
ganz bewusst vorher reflektieren,
ob es sinnvoll ist und wie man die Zeit dann nutzt.
Damit es nicht nur so ist,
dass die Kinder auch noch drunter leiden
und man hat nachher sogar gar kein Ergebnis
durch den Abstand.
Wenn man aber sich dazu entscheidet,
man sucht einen Abstand
und man nutzt die Zeit jeweils für sich,
könnte man zum Beispiel reflektieren,
wodurch Konflikte entstanden sind
und auch schon mal einen ersten Blick
auf mögliche Ursachen werfen.
Das machen ja auch viele Menschen dann,
dass man spazieren geht,
sich zurückzieht und man sagt,
okay, seit wann haben wir die Probleme eigentlich?
Was könnten die Ursachen sein?
Da muss man wieder sagen,
da liegt man natürlich,
weil man es alleine macht,
ja auch in einem sehr interpretativen Bereich,
weil man ja auch dann nicht die Sichtweise
des anderen aktiv hört,
sondern man überlegt es mal für sich,
was aber vielleicht ein erster Schritt sein könnte,
gerade auch auf seinen eigenen Anteil zu schauen
und zu überlegen,
was könnten denn auch da die,
die möglichen Ursachen überhaupt sein.
Dann könnte man über Werte und Glaubenssätze reflektieren,
gerade wenn die auch vielleicht ein Thema
in dem Konflikt sind.
Also warum sehe ich das denn so?
Was ist denn, was steckt denn dahinter,
warum ich das so nur machen kann
oder warum das nur so meine Sichtweise ist?
Was könnte der Glaubenssatz des anderen sein?
Warum gibt es vielleicht eine Limitierung?
Dann ist es natürlich wichtig,
nach der Auszeit genau an diesem Punkt
gemeinsam weiterzumachen und anzusetzen.
Also wenn beide Seiten reflektiert haben,
beide Seiten vielleicht Erkenntnisse dadurch gewonnen haben,
sich zusammensetzen,
das abzugleichen,
Gedanken auszutauschen,
ein gemeinsames Gespräch ganz bewusst zu führen,
um einfach auch mal ganz bewusst
über die Erkenntnisse zu sprechen,
ohne Vorwürfe,
sondern einfach nur zu sagen,
das sind meine Erkenntnisse,
worüber ich nachgedacht habe,
was ist bei dir, worüber hast du so nachgedacht?
Und dann würde man sagen,
würde der Abstand Sinn machen.
Also zusammengefasst kann man sagen,
dass Abstand die Beziehung nicht rettet,
sondern eher eine Möglichkeit ist,
einer aktuellen Eskalation
und aktuellem Energieverlust innerhalb der Beziehung
auseinanderzugehen.
Gerade auch, wenn man Kinder hat
und ja auch der Alltag weiter funktionieren muss
und jetzt zum Beispiel so etwas wie eine Affäre rausgekommen ist,
man sagt, ich kann dich gerade nicht um mich haben.
Ich brauche mal ganz kurz Luft zum Durchatmen.
Ich weiß aber,
ich muss zu Hause bei der Arbeit aber funktionieren.
Ich brauche irgendwie den räumlichen Abstand.
Dann würde ich immer
gewisse Rahmenbedingungen und Regeln festlegen,
dass man sagt,
wie lange soll der Abstand sein,
das nicht offen lässt,
dass man sich überlegt,
wie möchte man das nutzen,
welche Schritte geht man zusammen
und wann setzt man sich wieder zusammen
und bespricht, wie es weitergeht.
Weil ich glaube,
dass der häufigste Fehler,
der beim Abstandsuchen ist,
dass man einfach sich die Ferienwohnung nimmt,
zieht da hin und das war's.
Also das heißt, mehr ist nicht besprochen,
mehr passiert nicht
und beide sind so in halber Wartestellung
und keiner macht so richtig was
und es geht nicht so richtig vor und zurück
und es passiert einfach nichts
und dann verläuft die Zeit
und irgendwann sagt man,
Mensch, du, jetzt bin ich hier schon acht Wochen in der Ferienwohnung,
das wird echt teuer
und irgendwie, wir müssen doch jetzt mal einen Weg finden
und das so verrennt die Zeit dann
und dort eben die richtigen Rahmenbedingungen zu stecken,
sich Ziele zu setzen,
sich gegenseitig zu vereinbaren,
miteinander zu vereinbaren,
wann man sich wieder zusammensetzt
und worüber man spricht,
das ist das Entscheidende.
Da möchte ich jetzt nur noch mal kurz ergänzen,
wenn man Kinder haben sollte,
sollte man natürlich da auch über die Bedingungen sprechen.
Also wie ist das, können die Kinder anrufen,
können die Kinder vielleicht zwischendurch Kontakt haben,
damit einfach auch da eine Sicherheit ist,
nicht, dass der eine Part einfach weg ist
und man sagt, ja, der ist jetzt zwei Wochen weg,
ähm, da auch wieder häufig die Frage,
ich weiß nicht, ob die gleich noch kommt,
aber ich glaube nicht,
ich glaube, das ist das Einzige,
die einzige Frage zum Thema Abstand,
ähm, was sagt man den Kindern,
wenn einer auszieht kurzfristig?
Das ist ja auch immer so eine Sache,
wenn man jetzt sagt,
man braucht das nur kurzfristig,
mal ein, zwei Wochen,
ist immer so die Frage,
welches Familienkonstrukt hat man?
Sind die Kinder es gewöhnt,
dass jemand mal ein paar Tage nicht da ist?
Dann würde ich natürlich jetzt nicht sagen,
du, Papa oder Mama zieht aus gerade,
die ist in der Ferienwohnung,
weil wir haben so,
so dollen Streit,
weil der oder diejenige hat,
ähm, sich an einen anderen Mann
oder andere Frau verliebt und so weiter.
Das sind alles Informationen,
die für Kinder ja gar nicht relevant sind für das Alter,
sondern da würde man dann sowas sagen wie Papa oder Mama macht eine Arbeitsreise
oder, oder, oder, je nachdem, wie die Familie halt aufgebaut ist.
Dritte Frage.
Dritte Frage. Wann ist es zu spät, eine Beziehung zu retten?
Wenn einer oder sogar beide kein Interesse mehr daran haben, die Beziehung zu retten.
Also wenn man das klar ablehnt und sagt, nö, also ich möchte nur noch.
Kann man nicht zwingen?
Willst du jemanden zwingen?
Das ist ja meistens so, dass Menschen dann sagen,
ja, aber kann ich nicht noch irgendetwas tun, wenn ein anderer das nicht möchte?
Ja, schwierig, ne? Man hat quasi einen beidseitigen Vertrag irgendwie geschlossen,
der an gewisse Bedingungen geknüpft ist.
Und eine der Bedingungen ist, dass wenn einer von beiden nicht mehr möchte,
dass er raus kann, ohne dass die andere Vertragsseite zustimmen muss,
sozusagen bei der Beziehung.
Und naja, es ist halt häufig so, dass bei uns Paare Coachings sind,
wo einer von beiden sagt, mein Ziel des Coachings ist es,
eine Trennung durchzuführen, die so harmonisch wie eine Trennung verlaufen kann, verläuft.
Und der andere Anteil ist, dass der andere sagt, ich will das eigentlich nicht.
Aber dann sagt er, dann muss ich irgendwie lernen, das zu akzeptieren
und dann bei Hilfestellung bekommen, wie kann er das besser verarbeiten.
Genau, das andere ist, wenn keine positiven Gefühle mehr füreinander vorhanden sind.
Also wenn einer von beiden wirklich sagt, da ist keine Liebe mehr da,
der andere vielleicht auch, dann wird es nicht mehr funktionieren.
Und dann eben auch, wenn sehr starke emotionale Verletzungen vorliegen,
die man nicht alleine gelöst bekommt, aber auch einer von beiden sagt,
ne Paartherapie mache ich auf keinen Fall, ich möchte mir da nicht helfen lassen.
Entweder schafft man das alleine oder gar nicht.
Dann ist es häufig auch schwierig.
Genauso ist es, wenn die emotionalen Verletzungen schon lange und sehr stark sind,
vielleicht dann auch gepaart mit anderen psychischen Erkrankungen,
Depressionen mit einer Rolle spielen, sodass das Energieniveau sehr stark gesunken ist
und man sich von der Energie her schon gar nicht mehr auf diesen Prozess einlassen kann.
Dann kann es auch sehr schwierig sein, das Ganze noch zu retten,
weil man braucht eben schon so ein gewisses Mindestmaß,
an Energie, was man mitbringen kann, auch dass man im Alltag weiter daran arbeitet,
sich freie Zeiten freischaufelt und die Priorität auf die Beziehung setzt.
Das sind alles Dinge, die gebraucht werden.
Wenn das nicht mehr geht, dann kann es eben zu spät sein.
Grundsätzlich sagen Studien, sechs Jahre sind Paare im Schnitt im Leid,
bevor sie eine Paartherapie starten.
Und das ist auch das Problem, warum Paartherapien,
wenn man jetzt online recherchiert, tendenziell nicht so erfolgreich sind.
Und das liegt eben daran, dass die Menschen viel zu lange im Leid sind,
bevor sie sich dann Hilfe holen und jemand die Beziehung retten soll,
die eigentlich schon seit langer Zeit gar nicht mehr zu retten ist.
Die Motivation dann auch weg ist eigentlich von einer Seite meistens.
Ja, oder sich manchmal auch eben einer sich vielleicht nicht ausgesprochen,
aber schon innerlich getrennt hat und sagt, ich mache das hier noch.
Manchmal wird ja auch der Rahmen gesucht, dass ein Paar bei uns ist
und man merkt nach dem zweiten Coaching,
oder im zweiten Coaching spricht der eine die Trennung quasi aus.
Da ist dann schon ab und zu interpretiert das Gefühl von uns da,
dass eigentlich dieser Rahmen jetzt gesucht wurde,
dass ein geschützter Rahmen da ist, um eben diese Trennung aussprechen zu können.
Aber eigentlich dieses Anfangsziel, Klarheit zu gewinnen,
eigentlich gar nicht mehr so ganz da war,
sondern das eigentlich schon da vorher feststand,
dass ich jemanden trennen möchte.
Das heißt, wenn man dem vorbeugen möchte,
in die Situation hinein zu geraten,
dass es zu spät ist, eine Beziehung zu retten,
dann gilt es, so früh wie möglich dort ranzugehen.
Und nehmen wir mal ein Signal.
Wir haben eben mal darüber gesprochen bei der ersten Frage,
wie merke ich, dass die Beziehung nicht mehr rund läuft.
Man hätte auch sagen können, wenn du diesen Podcast hier gerade hörst,
dann wird deine Beziehung vermutlich nicht mehr rund laufen.
Ansonsten würde dich ein Podcast rund um,
wie kann ich meine Beziehung retten,
nicht ansprechen.
Das stimmt.
Du kannst auch gleich die zweite Frage, die knüpft da an, hinterher machen.
Wann kann eine Beziehung noch gerettet werden?
Das habe ich ja schon fast beantwortet.
Naja, also wenn man mindestmaß mal das Ziel hat,
Klarheit zu finden und merkt,
da sind noch positive Gefühle da.
Das wäre schon mal gut.
Also wenn man sagt, ich brauche erstmal Klarheit
und eigentlich passt das noch.
Manche sprechen auch von ambivalenten Gefühlen.
Ich fühle mich mal hingezogen.
Mal brauche ich Distanz.
Das wechselt immer so ein bisschen.
Dann kann man die Beziehung retten.
Dann besteht zumindest die Chance.
Die Aussichten sind recht gut,
wenn beide sagen, wir wollen die Beziehung retten.
Also wenn das Ziel von beiden ist,
wir möchten zusammen ein Paar bleiben.
Dann sind die Aussichten auch recht gut.
Also das heißt, man braucht einen gemeinsamen Nenner,
der das Paar antreibt.
Und dann ist natürlich das sehr, sehr abhängig davon,
wie intensiv man als Paar mitmacht.
Ja.
Also diese zweistündigen Coachings,
die wir so alle ein, zwei Wochen dann machen,
da lösen wir viel.
Da geht es ums Fundament.
Da passiert wirklich viel.
Und da gehen wir in die Tiefe.
Aber dann gibt es auch im nächsten Schritt ganz viel,
was ihr im Alltag und in eurem Verhalten verändert,
Rahmenbedingungen verändert,
dass ihr Reflexionsgespräche führt,
dass ihr Verletzungen gemeinsam zu Hause lernt zu lösen,
dass ihr vielleicht auch mal einen Test macht,
wie eure Kommunikation funktioniert,
den mitbringt.
Also es gibt ganz viele Dinge,
die man zu Hause tun kann.
Und wenn man die Beziehung retten möchte,
ist ein wichtiger Aspekt,
sein bisher aufgebautes Leben
und alle Verpflichtungen,
die man freiwillig oder wirklich als Verpflichtung eingegangen ist,
hat und zu schauen,
welche Projekte, welche Themen,
was kann ich jetzt alles streichen.
Denn die Beziehung zu retten ist für viele existenziell.
Und wenn man dort nicht den vollen Fokus jetzt drauf legt,
dann sieht es nicht so gut aus.
Dann sieht es schlecht aus.
Legt man den vollen Fokus drauf
und streicht mal links und rechts diese ganzen Projekte,
die man vielleicht sich zwischendurch mal angelacht hat
und fokussiert sich auf die Beziehung,
dann hat das sehr gute Chancen,
dass das noch funktioniert.
Fünfte Frage.
Kann eine gescheiterte Beziehung noch einmal funktionieren?
Grundsätzlich kann man ja sagen,
dass eine Trennung nicht immer
das tatsächliche Ende einer Beziehung darstellt.
Also nach einer Trennung,
bei einer Trennung haben beide Partner häufig viel Zeit,
sich um die Beziehung Gedanken zu machen.
Man kommt so ein bisschen zur Ruhe.
Man zieht dann noch mal andere Rückschlüsse.
Und geht dann vielleicht auch mit der Zeit,
die dann vergangen ist, noch mal anders um.
Also man überlegt noch mal,
wie sind einzelne Schritte in der Beziehung passiert?
Wie ist die Beziehungslinie so verlaufen?
Man überlegt noch mal,
welche Ursachen und Wirkungen da entstanden sind.
Häufig ist auch so die Erkenntnis,
dass halt Beziehungskonflikte
halt so eine Art Abfolge von emotionalen Verletzungen waren.
Also dass man schon merkt,
okay, da kam so ein Stein ins Rollen bei uns.
Dann hat sich das mal weiter zugespitzt
und am Ende haben wir uns dann getrennt.
Dann gibt es halt zwei Möglichkeiten.
Entweder man sagt, die Beziehung ist nicht gut gelaufen.
Es soll nicht weitergehen.
Wir möchten gern getrennt bleiben.
Oder es entwickeln sich halt noch
immer weitere positive Gefühle mit der Zeit,
dass man den anderen vermisst,
dass man Liebe und Zuneigung vermisst.
Dann kann es funktionieren,
dass wenn man die Vergangenheit zusammen bearbeitet,
dass dann die Beziehung wieder funktionieren kann,
also gerettet werden kann.
Ja, bevor wir zur letzten Frage kommen,
hier noch mal ein Dankeschön an die,
die uns die Fragen geschickt haben.
Also zwei haben wir per Mail bekommen
an podcast.lebensidealisten.de.
Und haben sich hiermit integriert.
Und die anderen vier,
die haben wir den telefonischen Erstgesprächen entnommen,
was eben häufig im Erstgespräch auch gefragt wird.
Oder auch so im Kennenlerntermin,
der danach folgt,
eben auch häufige Fragen an uns sind.
Wenn ihr ganz gerne
in einem der nächsten Q&As dabei sein möchtet
mit eurer Frage,
dann schreibt uns doch gerne an
podcast.lebensidealisten.de eure Frage.
Dann nehmen wir die mit auf
und beantworten diese denn aktuelles,
der Plan, dass wir regelmäßig
jetzt diese FAQ-Sessions machen
und eure Fragen darin beantworten.
Außer wir natürlich merken,
dass die Zuhörerzahlen voll in den Keller gehen
und wir einfach merken,
dass das gar nicht das Format ist,
auf das ihr Lust habt.
Die Fragen werden natürlich anonymisiert
mit reingenommen.
Genau.
Die haben wir jetzt ja auch nicht genannt,
die Fragenstellenden.
Aber wer die Frage gestellt hat,
der findet sich dann entsprechend wieder.
Kommen wir einmal zur
letzten Frage.
Wie kann man am besten die Beziehung retten?
Und ich glaube, das ist eine Frage,
die wirklich viele Menschen immer wieder interessiert.
Also was kann ich wirklich tun,
wenn ich meine Beziehung retten möchte?
Das ist natürlich eine sehr weitgefasste Frage,
weil man jetzt gar nicht weiß,
was das eigentliche Problem,
die eigentliche Herausforderung ist.
Das heißt, die Schritte,
um die Beziehung zu retten,
sind natürlich ein wenig unterschiedlich,
je nachdem, was das Thema ist.
Aber im Großen und Ganzen gibt es natürlich
einige Dinge, die man immer tun kann,
egal was
die Ursache dafür ist.
dass die Beziehung überhaupt gerettet werden muss.
Gegebenenfalls ist es sinnvoll, sich eine bewusste Auszeit zu nehmen.
Sollte die Eskalation im Alltag einfach zu groß sein
und man eben sagt, wir brauchen da mal eine kleine Auszeit,
um uns mal zu resetten, ein bisschen Energie zu tanken
und nehmen uns auch Zeit für die Selbstreflexion
und in zwei Wochen machen wir quasi einen Neustart
und versuchen dann die emotionalen Verletzungen und Themen
die uns Richtung Streit führen, gemeinsam zu lösen.
Wichtig sind Gespräche in ruhiger Atmosphäre zu führen,
das heißt, sich einen sinnvollen Gesprächsrahmen zu setzen,
ausreichend Zeit einplanen, Handy in den Flugmodus setzen,
sich ein Getränk hinstellen, sich das gemütlich machen
und einfach dann auch Ruhe mitbringen zu schauen,
bin ich innerlich in der richtigen Haltung,
habe ich keinen Stress von der Arbeit mitgebracht,
keinen Konflikt von anderer Seite mitgebracht,
also bin ich auch überhaupt gedanklich in der Lage,
mich auf dieses Gespräch zu fokussieren
und kann ich dafür sorgen, dass nicht andere Gefühle
aus anderen Kontexten hier auf einmal mit reinspielen.
Dann geht es darum, die emotionalen Verletzungen zu lösen,
da würden wir die System-Empowering-Methode empfehlen,
die wir selber einsetzen.
Da geht es darum zu schauen, wann war es mal gut
und dann die erste Verletzung zu finden,
beizusehen, zurückzunehmen, also Verantwortung zu übernehmen
und dann zu schauen, was hätte ich mit dem Wissen von heute getan,
gelernt, verändert, damit diese Verletzung nicht entstanden wäre
und das impliziert auch das Verhalten für die Zukunft.
Das heißt, bei vielen geht es darum,
wir sagen mal das Fundament wiederherzustellen,
wenn durch emotionale Verletzungen Risse im Fundament gelandet sind,
dann sorgt das dafür, dass sich die Kommunikation verändert,
dass sich eine Konfliktspirale aufbaut,
dass man Brillen über den anderen hat,
ihn anders sieht, als man ihn sonst sehen würde,
dass man bei Kleinigkeiten oder trivialen Themen
auf einmal in einen Streit gerät.
Dafür ist es wichtig, das Fundament wiederherzustellen
und das macht man eben mit der System-Empowering-Methode
und an dem Punkt, wann war es mal gut.
Glaubst du, das schafft man alleine?
Wenn man an dem Punkt ist, kann ich die Beziehung retten?
Wenn man an dem Punkt ist, sich zu fragen,
ob man die Beziehung retten kann,
würde ich sagen, schafft man es nicht alleine.
Wenn man an dem Punkt ist, wo man sagt,
da gibt es so kleine Unstimmigkeiten
und wir sollten mal gucken,
dass wir die Themen aus der Welt geschafft bekommen,
dass es uns zukünftig weiterhin gut geht, dann ja.
Aber wenn man an dem Punkt ist, dass man sich zusammensetzt und sagt,
wir müssen jetzt wirklich mal gucken,
ob wir noch ein Paar bleiben können,
dann glaube ich, können die wenigsten das wirklich alleine.
Das hat man im Regelfall nicht zu Hause bei den Eltern gelernt,
wie man solche Gespräche führt, wie man die Beziehung reflektiert.
Und wie man Verletzungen nachhaltig lösen kann.
Und der wichtigste Faktor dabei ist die emotionale Befangenheit.
Je emotionaler man selber drin steckt,
desto mehr ist man im Tunnelblick,
kann Dinge links und rechts schwer sehen
und kann auch schwer diesen Prozess einhalten,
sodass ein Coach, der gut ist,
das für sich selber auch reflektiert
und immer dann, wenn er stärkere Probleme in der Beziehung hat,
sich ebenfalls einen anderen Coach holt,
der diesen Prozess einhält.
Und der den Prozess begleitet und nicht diesen Tunnelblick hat.
Weil dann auch die Methodik häufig schwierig ist,
wenn man, also schwierig in der Umsetzung ist,
wenn man eben entsprechend emotional befangen ist.
Ich hatte letztens ein Coaching, um das kurz einzubringen,
das fand ich ganz spannend.
Die Frau sagte, sie hat das Gefühl,
also sie ist selber Hebamme,
dass unsere Arbeit manchmal ist wie die Arbeit von Hebammen.
Also dass man wissen muss,
wir begleiten natürlich den Prozess,
aber auch wissen muss,
okay, wenn das jetzt zwischen denen läuft,
wenn die sozusagen im Flow sind
und selber die Verletzungen lösen können gerade,
sich dann zurückzunehmen.
Und das sagte sie bei der Geburt ja auch so,
dass du am besten als Hebamme,
du bist natürlich da, du gibst den Rahmen
und greifst natürlich ein, wenn es gebraucht wird.
Aber wenn du merkst, die beiden,
also die Frau und der Mann,
das klappt zwar alleine, sag ich mal,
dass du dich dann auch nicht in den Vordergrund drängst.
Und ich finde, das ist bei uns bei der Arbeit,
bei diesem Prozess ja auch so,
dass wenn die Verantwortung übernommen wird,
wenn das Leid,
wenn das Leid gesehen wird und du merkst,
Mensch, da ist gerade eine Energie zwischen denen,
es ist sehr emotional,
dann nimmt man sich ja selber auch kurz zurück.
Also ich habe aktuell ein paar im Coaching,
die haben unseren 26-teiligen Videokurs gesehen.
Und da leiten wir ganz konkret an,
wie die System-Empowering-Methode funktioniert,
wie man emotionale Verletzungen findet
und wie man diese nachhaltig löst.
Das kann super gut funktionieren,
wenn man eben noch nicht total in der Krise ist.
Aber auch da kann das schon ein wertvoller Hebel sein,
denn die beiden haben das als Vorbereitung
für das Coaching gemacht, kamen ins Coaching.
Wir konnten sehr schnell über vieles in der Tiefe sprechen,
weil sie die Methodik schon beherrschten.
Und die beiden haben vorher schon erste kleine Verletzungen
damit erfolgreich lösen können,
haben bei anderen Verletzungen gemerkt,
dass sie an ihre Grenzen stoßen.
Die lösen wir jetzt gemeinsam.
Und auch zwischen den Coachings machen sie damit weiter
und lösen damit weiter Verletzungen auf.
Das heißt, wir sind im Coaching viel effektiver,
aber ich löse mit denen gemeinsam quasi die großen Brocken.
Und alles, was an kleineren Themen und Verletzungen da sind,
kriegen die gut selbst gelöst.
Das heißt, mit so einer Videoanleitung
kann man viele kleinere und mittlere Verletzungen,
glaube ich, auch schon gut lösen.
Aber eben, wenn manche Blickwinkel fehlen,
wenn man die Erfahrung nicht hat,
wenn man emotional befangen ist,
dann braucht man bei einigen halt eine Hilfestellung.
Das heißt, auch das kann eben ein guter Weg sein,
auch gerade, wenn einer von beiden sagt,
nee, Paartherapie möchte ich überhaupt nicht machen.
Meldet euch bei uns auf der Website
für den kostenlosen 5x5-Kurs an.
Findet ihr ganz unten im letzten Bereich unter Infos.
Da steht dann 5x5, kostenloser Videokurs.
Da tragt ihr euch ein.
Dann bekommt ihr fünf Videos schon mal zugestellt von uns
und könnt da schon mal reinschauen.
Dann kommt danach eine Mail, wo euch mitgeteilt wird,
dass es den kostenpflichtigen 26-teiligen Videokurs gibt.
Und da könnt ihr euch dann anmelden.
Und wenn euch die ersten fünf Videos schon einigermaßen gefallen haben,
dann werden euch diese Videos noch mehr gefallen,
denn die haben wir von der Qualität her noch deutlich gesteigert.
Der 5x5-Kurs ist nämlich schon deutlich älter als der Videokurs.
Und dann könnt ihr selber die Methodik erlernen
und sehr viele der Verletzungen wahrscheinlich selbst lösen
und habt am Ende vielleicht noch ein paar übrig.
Und dann könnt ihr überlegen, ob ihr sagt,
ja, damit wir die Beziehung jetzt wirklich nachhaltig retten
und uns gut aufstellen, brauchen wir vielleicht noch mal
so einen Dreier-Meilenstein statt vielleicht ohne Videokurs
einen Sechser-Meilenstein.
Und man spart sehr viel Geld dadurch und sehr viel Zeit.
Das ist schon sehr sinnvoll.
Und man lernt eben wirklich sehr viel
für alle zwischenmenschlichen Kontexte,
wo es eben immer um Konflikte gehen kann.
Genau, wir waren bei der Frage,
wie kann man am besten die Beziehung retten?
Haben einen kleinen Werbeblock eingeschoben.
Und jetzt geht es nochmal um die nächsten Steps.
Also es geht natürlich auch darum, sich immer wieder
über Bedürfnisse und Werte auszutauschen,
neue Routinen im Alltag zu entwickeln,
die dann zur Gewohnheit werden
und sich bewusst Zeit füreinander nehmen,
Zeit miteinander verbringen,
Paarzeit, Date Nights einzuführen,
Tut-mir-gut-Listen zu erstellen,
sich gegenseitig etwas Gutes tun
und sich natürlich auch überhaupt mal Zeit zu nehmen,
die Beziehung zu retten.
Denn egal, was man macht,
Zeit ist da immer ein wichtiger Faktor.
Für die Coachings braucht man Zeit.
Für die Umsetzung.
Für die Umsetzung zwischen den Coachings braucht man Zeit.
Wenn man es alleine macht,
dann braucht man vielleicht nur Zeit,
vielleicht ein bisschen Geld,
um ein bisschen Bücher zu kaufen
oder mal einen Videokurs zu machen.
Wenn man ins Coaching geht,
braucht man ein bisschen mehr Geld,
um letztendlich dann dort voranzukommen.
Das sind so die Steps aus meiner Sicht,
um eine Beziehung retten zu können.
Und dann gibt es natürlich ganz, ganz viele Feinheiten,
je nachdem, was passiert ist.
Absolut.
Ob es eine Affäre war,
fremd verlieben, fremd gehen,
ob es Streit war,
was auch immer da alles so passiert sein mag,
da gibt es natürlich noch mal verschiedene Feinheiten,
worauf man dann eingeht,
wenn die eben die Ursache sind.
Okay.
Jetzt haben wir für den Blog
alle Fragen beantwortet.
Ich hoffe oder wir hoffen,
dass euch dieses Format gefällt,
dass es mal ein bisschen Abwechslung ist
und freuen uns auf eure Fragen,
dass wir die die nächsten Male mit aufnehmen können.
Ansonsten haben wir im Blogartikel
Beziehung retten oder beenden
auch noch mal einige Tipps für euch,
damit arbeiten könnt
oder wie ihr dort zur Klarheit findet.
Solltet ihr das Gefühl haben,
dass ihr Unterstützung braucht,
meldet euch gerne bei uns
für das Telefonische Erstgespräch an.
Ihr findet alle Infos bei uns auf der Website
unter Preise, Termine,
wie bei uns genau der Ablauf ist,
wie die Preise bei uns sind
und natürlich auch,
wie ihr euch für das kostenfreie
Telefonische Erstgespräch bei uns eintragen könnt.
Das findet übrigens direkt mit Ihnen oder mir statt.
Das ist nicht so wie bei einigen anderen,
dass ihr in irgendeinem Sales-Team landet,
wo ihr an einen Verkäufer geratet,
der euch dann einen Coaching mit uns verkaufen möchte,
sondern jedes Telefonische Erstgespräch,
in das ihr geht,
wird von Ihnen oder mir weitergeführt.
Und auch wenn ihr dann
bei unseren anderen Coaches landet,
weil ihr vielleicht gar nicht bei uns ins Coaching geht,
weil wir haben ja mit der System-Empowering-Methode
eine fundierte Methodik,
die auch all unsere anderen Coaches anwenden,
landet ihr trotzdem erstmal
im Telefonischen Erstgespräch bei Ihnen oder mir.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Bis bald.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
I'll see you next time.
Podcast Summary
Key Points:
Das Gefühl von Liebe, das fehlt, ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass eine Beziehung nicht mehr rund läuft.
Häufige Streitigkeiten, steigende Eskalationsstufen und verlorengegangene Streitregeln sind Anzeichen für einen Kollaps in der Beziehung.
Räumliche Trennung kann helfen, wenn sie bewusst und mit klaren Rahmenbedingungen durchgeführt wird, um Verletzungen zu reflektieren und neue Perspektiven zu gewinnen.
Es ist zu spät, eine Beziehung zu retten, wenn keiner mehr Interesse hat, oder wenn tiefgreifende emotionale Verletzungen und Depressionen das Energielevel so stark senken, dass keine Weiterentwicklung mehr möglich ist.
Positive Gefühle, ein gemeinsames Retterziel und die Bereitschaft, in der Beziehung aktiv mitzuarbeiten, erhöhen die Chancen auf Erfolg.
Die System-Empowering-Methode ermöglicht es, emotionale Verletzungen zu identifizieren und nachhaltig zu lösen, was das Fundament der Beziehung stärkt.
Die Beziehung kann nach einer Trennung wieder funktionieren, wenn beide Partner positive Gefühle und Gemeinsamkeit erkennen und verarbeiten.
Ein entscheidender Faktor ist die emotionale Befangenheit – bei hoher Befangenheit ist professionelle Unterstützung unerlässlich.
Summary:
Die Podcast-Folge beleuchtet häufige Fragen zur Rettung einer Beziehung und gibt praktische Ansätze, wie man darauf reagieren kann. Ein zentrales Merkmal ist das Verschwinden des Gefühls von Liebe, das oft als frühes Warnsignal gilt. Andere Anzeichen sind zunehmende Konflikte, verlorene Streitregeln und ein allgemeiner Mangel an Zufriedenheit.
Räumliche Abstände können sinnvoll sein, wenn sie bewusst organisiert und mit klaren Rahmenbedingungen erfolgen, um Verletzungen zu reflektieren. Es ist jedoch zu spät, wenn niemand mehr an einer Wiederbelebung interessiert ist oder starke emotionale Verletzungen und psychische Belastungen das Beziehungsfundament zerstört haben. Die Chance auf Erfolg steigt, wenn beide Partner positive Gefühle haben, gemeinsam ein Ziel verfolgen und aktiv zusammenarbeiten.
Ein wichtiger Ansatz ist die System-Empowering-Methode, bei der emotionale Verletzungen identifiziert und nachhaltig gelöst werden. Auch nach einer Trennung kann eine Beziehung wieder funktionieren, wenn beide die Vergangenheit verarbeiten und neue Verbindungen aufbauen. Der Erfolg hängt stark von der emotionalen Befangenheit ab – bei hohen Emotionen ist professionelle Unterstützung entscheidend.
Die Folge betont, dass Zeit, Aufmerksamkeit und gemeinsame Reflexion unerlässlich sind, um eine Beziehung tatsächlich zu retten.
FAQs
Das Gefühl von Liebe fehlt, man streitet sich häufiger und die Streitigkeiten eskalieren. Auch wenn man sich nicht mehr wohlfühlt oder Bedürfnisse nicht erfüllt werden, deutet das auf ein Problem hin.
Ein räumlicher Abstand kann helfen, wenn beide Zeit nutzen, um Verletzungen zu reflektieren. Doch ohne gemeinsame Verhandlungen und klare Rahmenbedingungen ist dies oft wirkungslos und verläuft nur in einer Wartestellung.
Wenn weder von beiden noch ein Interesse besteht, die Beziehung zu retten, oder wenn starke emotionale Verletzungen und Depressionen das Energielevel so stark beeinträchtigen, dass keine Weiterentwicklung mehr möglich ist.
Ja, wenn nach der Trennung positive Gefühle und neue Einsichten entstehen, und beide bereit sind, die Vergangenheit zu bearbeiten und neue Muster zu schaffen, kann die Beziehung wieder funktionieren.
Durch bewusste Auszüge, emotionale Verletzungen mit der System-Empowering-Methode zu lösen, regelmäßige Gespräche in ruhiger Atmosphäre zu führen und Zeit für die Beziehung zu schaffen, um das Fundament zu stärken.
Ein gemeinsames Ziel, positive Gefühle, die Fähigkeit, sich gegenseitig zu verstehen und zu vertrauen, sowie die Bereitschaft, Veränderungen und neue Kommunikationsweisen zu akzeptieren.
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