Speaker 1Lass uns heute über emotionales Essen sprechen, lass uns sprechen über Essstörungen, über Gewichtskontrolle, über die Wahrnehmung deines Körpers und wie Frau mit all diesem Salat-Desaster-Wahnsinn umgehen kann, sich irgendwie wohlfühlen kann in sich selber und gleichzeitig auch in dieser Gesellschaft und die große Frage stellen, geht das überhaupt, wie mache ich das und erstmal freue ich mich riesig, dass du hier dabei bist. Mir ist ja ganz wichtig, auf diese ganz vielen verschiedenen Themen einzugehen. Ich freue mich immer, wenn ich Fragen geschickt bekomme. Ganz egal, welche Themen dich als Frau mit deinem Frausein beschäftigen, wirklich ganz egal. Das kann sich ums Essen drehen, das kann sich um deine Arbeit drehen, das kann sich um Sexualität, um Beziehung drehen, das kann sich um, keine Ahnung, deine Eltern drehen, das kann sich um deinen nächsten Urlaub drehen. Egal, was es ist, also letztendlich geht es ja immer darum, dass wir alles Mögliche tun, damit wir uns wirklich besser fühlen, damit wir uns irgendwie wohlfühlen. Und da suchen wir nach Wegen, die wir oft schon ganz oft gegangen sind. Wir nutzen Tools und Strategien, die wir ohne es vielleicht bewusst auf dem Schirm zu haben, schon ganz oft genutzt haben und wundern uns dann einfach, dass es wieder nicht ist oder vielleicht wundern wir uns auch gar nicht, sondern sind einfach frustriert, dass das wieder nicht geklappt hat. Und mein Anliegen in diesem Podcast ist tatsächlich, wenn du mir eine Frage schickst zu deinem Thema, was gerade in dir brennt und was dich umtreiben lässt, einfach ein paar Ideen, Impulse über diesen Weg zu dir zu senden, zu uns allen zu senden, dass wir aufmerksam werden, andere Wege einzuschlagen, als wir es normalerweise tun, dass wir den Mut entwickeln, Dinge wirklich anders zu tun. Denn wenn wir einfach merken, so wie wir es unser Leben bisher gemacht haben, vielleicht 20, 30, 40, 50, 60 oder 70 Jahre lang, warum tun wir dann immer die gleichen Dinge? Oftmals, weil wir einfach wie so ein inneres Brett vor dem Kopf haben und den Impuls manchmal einfach ja von außen brauchen. Und der ist ja auch ein bisschen so, dass wir uns einfach so ein bisschen mehr auf die Hand nehmen. Und der tut einfach gut, einen Impuls von außen zu bekommen, neue Sichtweisen anzuschauen, also Dinge einfach mal wirklich anders zu machen. Und da wir in so einer Gesellschaft leben, wo viele alles gleich machen, kostet das tatsächlich manchmal einfach Mut oder auch so ein bisschen wie so einen kleinen Arschtritt, auf diese Idee zu kommen, das auszuprobieren. Also im wahrsten Sinne des Wortes, es kostet Überwindung. Es schmeißt dich so ein bisschen in einen Raum rein, der ungewohnt ist. Und das ist ja auch ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen so ein bisschen so ein Moment, wo es dann auch mal ein bisschen unbequem ist. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sich sowas von lohnt, ja, solche Impulse einzusammeln. Und das heißt nicht, dass meine Impulse die richtigen für dich sind. Das heißt einfach nur, ich reiche sie an dich weiter zum Ausprobieren. Und wenn du Lust hast, greifst du zu und machst das. Und wenn du merkst, dass das einfach nicht dein Ding ist und nicht dein Weg ist, dann lässt du es einfach stehen und liegen. Und das ist auch fein. Wir sind ja nicht alle gleich. Also das ist einfach, dass du bist einzigartig. Das heißt, du brauchst auch einzigartige Strategien und Tools für dich, damit dein Leben gut ist. Und du brauchst keine Mainstream-Werkzeuge, die dein Leben nur in so ein Förmchen reinpressen und aus dieser wunderbaren, tollen, besonderen Frau, die du bist, einfach nur so ein Abklatsch zu machen. Oder ein weiteres Förmchen, was eine ganz bestimmte Form hat und in diesem Funktioniermodus einfach durchs Leben geht. Das ist so schade. Und ich bin auch für diese Frage, die mir hier geschickt worden ist, wo es um das Thema Essstörung geht, Gewichtskontrolle, Körperwahrnehmung und so weiter, sehr, sehr dankbar, weil sie wieder all diese Wellen aufwirft, wo wir einfach nochmal, ja, vielleicht wirklich mit anderen Augen schauen dürfen und immer mal wieder so den kleinen Aha-Effekt haben. Da funktioniere ich genauso wie alle anderen. Mensch, will ich das eigentlich? Also ich habe irgendwann einfach gemerkt, wie, ich hatte jetzt gerade fast gesagt, es klingt ein bisschen bewertend, aber es drückt die Krassheit aus. Also wie verstrahlt ich eigentlich bin in ganz vielen Bereichen. Ich meine das gar nicht böse gegen mich, sondern ich bin manchmal einfach entsetzt, wenn ich merke, wie sehr, wie alle und insbesondere natürlich an der Stelle auch ich selber Dinge in mich aufgenommen habe, wo ich gar nicht mehr hinterfrage, sondern einfach nur reagiere und einfach nur bin. Und ich denke, das ist die Art, wie ich halt bin. Oder das ist die Art, wie man hier ist, wenn man als Frau auf der Welt ist. Und da wach zu werden, das macht für mich Lebendigkeit aus. Deswegen lebendig Frau sein. Ich werde den Mut dafür entwickeln und hinschauen und vor allen Dingen hinspüren, wieder lernen, wie kann das für dich gehen. Und in diesem Sinne lese ich dir jetzt diese Frage vor und dann zerfetzen wir dieses Thema mal so ein bisschen. Zumindest ein bisschen. So, zu meinem Thema mit, also es schreibt diese junge Frau, eine wirklich junge Frau, sie ist 25. Jetzt zu meinem Thema, mit dem ich mich im Moment sehr beschäftige. Durch deine letzten Podcasts bei Human Essens habe ich erfahren, dass du selber Schwierigkeiten mit dem Thema Essstörung, emotionales Essen hattest. Ich selber habe Schwierigkeiten mit dem Thema Essen, weil ich vor allem in stressigen Zeiten ein sehr kontrollierendes Essverhalten habe. Ich neige dann auch zum emotionalen Essen, werde dann aber auch automatisch restriktiv, sprich ich esse weniger und neige zum Bewegungsdrang. Dann geht die Gewichtskontrolle bei mir wieder los. Und ich merke, wie ich immer weniger meinem Körper vertraue und immer mehr an Essen oder Nicht-Essen denke. Was würdest du vorschlagen? Mich erst einmal mit meinen Emotionen auseinanderzusetzen, diese Themen also zuerst zu klären und dann meinem Körper wieder mehr zu vertrauen oder Vertrauen zu schenken, was das Thema Essen angeht. Thema Essstörung ist für mich ein schwieriges Thema, denn es geht einerseits um Kontrolle von Gefühlen, wodurch das Ganze auch Suchtpotenzial hat. Gleichzeitig geht es aber auch um mein optimales Körperbild und Schönheitsideal, nach dem ich mich richte. Das ist dann auch der Punkt, wo ich merke, dass ich meinen Körper schlecht behandle. Ja. Wo starte ich an der Stelle? Du hast diese schöne Frage gestellt, was würdest du vorschlagen, mich erst einmal mit meinen Emotionen auseinanderzusetzen und erst im Anschluss dem Körper wieder mehr Vertrauen zu schenken? Weißt du, für mich sind das zwei Themen, die sich gar nicht trennen lassen voneinander. Das heißt für mich, man kann sich mit Emotionen analytisch, also auf der Kopfebene auseinandersetzen und ich habe in so vielen Jahren die Erfahrung gemacht, dass das überhaupt nicht funktioniert und überhaupt nichts bringt. Ich weiß dann zwar viel, aber mein Leben ist noch genauso wie vorher. Also sich mit Emotionen auf der Kopfebene auseinanderzusetzen, sie zu analysieren, Dinge zu verstehen, bestimmte Abläufe zu verstehen und so weiter und so fort, ist für mich überhaupt keine Option. Für mich, um es aus deiner Frage heraus zu beantworten, ist es eine Kombination von beidem. Denn wenn du dich auf Körperebene mit deinem Körper befindest, dann ist es eine Kombination von beidem. Wenn du dich auf Körperebene mit deinem Körper befindest, dann ist es eine Kombination von beidem. sagen, ich muss mich erst einmal mit meinen Emotionen auseinandersetzen. Das klingt einfach sehr In dem Moment, wo dir klar wird, dass das eine energetische Welle ist, die du in deinem Körper spürst, die aufsteigt und wenn wir keine Geschichte draus machen, uns nicht identifizieren und so weiter, die einfach weiter fließt und auch wieder flacher wird oder aber die durchaus agieren, also durch beispielsweise Bewegung, Atem oder Stimme, also Ausdruck, ihren Ausschlag auch verlieren darf, weil es ein natürlicher Ausdruck ist, dem wir nachgeben. Ja, also wenn ein Kind wütend ist, dann ist es in einem Bruchteil von Sekunden, eben hat es noch gelacht, ist es super wütend, verzieht das Gesicht, stampft mit dem Fuß auf, schlägt um sich, schreit, also alles das, was wir Erwachsenen halt nicht machen und da ist für mich also jetzt nicht der Punkt zu sagen, oh mein Gott, ich muss als Erwachsener jetzt lernen, Blindlings um mich zu schlagen und so weiter und so fort, aber es geht um die Wahrnehmung der Energie in unserem Körper und was wir damit machen. Und wenn wir damit einen natürlichen Umgang finden, dann hören diese Mechanismen, die auch aus dem Kopf kommen, nämlich alles kontrollieren zu müssen, was da in uns abläuft und dieses Essen, du beschreibst es selber sehr schön in deiner Frage, ist ja ein Kontrollieren deiner Emotionen, das heißt, du isst, um die Emotionen wegzumachen oder dass es sich anders in dir anfühlt und ich habe schon Menschen kennengelernt, die das bewusst zelebrieren, also die zum Beispiel merken, wenn Frust hochkommt, dann nehmen die sich sehr bewusst eine Portion zu essen und essen das, weil sie wissen, dass es ihnen danach gut geht oder besser geht und an der Stelle merkt man schon, dass es hier gar nicht darum geht, das kontrollieren zu müssen, das Unbewusste ist dieser Drang, wo wir merken, wenn ich jetzt eine Tafel Schokolade auspacke, dann weiß ich nicht, weiß ich nicht, ob ich sie nicht auch ganz aufesse, ja, also da ist dann diese Kontrolle, ich muss das jetzt so und so machen, wenn das mit Freundlichkeit praktiziert wird und dann kommen wir gleich auch zum Thema Achtsamkeit, dann ist das ein bewusstes, dir drei Stückchen Schokolade nehmen, die ganz bewusst zu genießen und ganz genau zu spüren, was sie in welchem Bruchteil einer Sekunde in deinem Körper machen, also das mitzubekommen und exakt in dem Moment, bist du nicht mehr in der Story drin, die dich zum Beispiel mit deiner Wut, wo du identifiziert bist, wo die dich noch mehr reinträgt, wenn du dir drei Stückchen Schokolade nimmst und sie ganz bewusst isst, das heißt, du merkst, wenn du sie zwischen die Finger nimmst, fängt sie schon an zu schmilzen, da wird es, wie soll ich sagen, klebrig zwischen deinen Fingern, dann riechst du dran, du riechst den Schokoladengeruch, du bist mit deinem Fokus bei dem, was du gerade tust, nämlich bei der Schokolade, und bist nicht mehr in der Wutgeschichte drin, diese Form des achtsamen Essens bringt dich von einer Emotion auf eine sehr bewusste Art und Weise weg und eine sehr natürliche Art und Weise und dann lutschst du oder isst du diese Schokolade und merkst, wie sich dein Zustand, weil du bei der Süße und bei dem, was in deinem Mund passiert, vielleicht wie der Speichelmeer wird und all diese Sachen bei dem Runterschlucken und bei dem Greifen zum zweiten Stück, weil du da ganz bewusst dabei bist und du bist nicht mehr, wir bleiben aber bei der Wutgeschichte, in dieser Wut, mit dieser Wut identifiziert und in dieser Wutgeschichte, die sich aufbauscht durch, oh, wenn der nachher wiederkommt, dann und dann sage ich das und dann passiert natürlich das und so weiter und so fort, wo wir auf eine sehr unbewusste Art und Weise unsere innere Energie, unsere Wut einfach nur noch pushen und auch das Gefühl haben, aus dieser Sucht, denn dramatische Emotionen, dramatische Gefühle in uns können auch zu einer Sucht werden und das können wir durch sowas zum Beispiel, durch Achtsamkeit können wir das unterbrechen und können einfach auch lernen an diesen Punkten, wo wir sonst und du beschreibst das hier auch, du gehst nicht gut mit deinem Körper um, wo wir sehr bewusst und liebevoll und freundlich mit unserem Körper umgehen und das ist für mich eine Form, die geht tiefer als nur analytisch sich mit diesen Themen, auseinanderzusetzen, das ist der Teil der praktizierten Achtsamkeit, der einfließt, der mir im Übrigen auch sehr viel geholfen hat, also sehr, sehr viel sogar und gleichzeitig Dinge zu trainieren, die dir eine andere Wahrnehmung für deinen Körper, also ein anderes Bewohnen deines Körpers schenken, wir nennen das ja in unserer Sprache Embodiment, all die Übungen, die wir in Seminaren zum Beispiel alle einfließen lassen, das sind alles Übungen aus dem Embodiment, die dafür sorgen, dass du eine andere Wahrnehmung bekommst, in deinem Körper wirklich gut da zu sein, dass du ein Gespür dafür kriegst, was es heißt, wenn eine Welle in dir aufsteigt, was du für Möglichkeiten hast, in den Ausdruck zu gehen, Kinder und Tiere machen das ganz aus sich heraus, ganz natürlich, ich habe eben schon gesagt, das kleine Kind, wenn das was doof findet und wütend wird, dann geht das in diesen Ausdruck auf eine sehr natürliche Art und Weise und es kann sein, dass es nach zwei Minuten, wenn es geschrien hat, getobt hat und alles doof gefunden hat und ordentlich gestampft hat und vielleicht auch so geschrien hat, dass Speichel geflogen ist, also so diese ganz natürlichen körperlichen Dinge, dann ist es nach zwei Minuten vielleicht wieder total fidel und kann sich über den nächsten Frosch, der durchs Gras hüpft, freuen oder, also das wäre der Frosch, den wir dann nämlich nicht sehen, weil wir immer noch in unserer Wut versunken sind oder mit der Wut identifiziert sind, ja, das ist einmal in den Ausdruck gegangen und ist wieder voll und 100% da, das gleiche mit einem Vogel, der vor eine Scheibe fliegt, der sitzt einen Moment, wenn er sich nichts gebrochen hat, sitzt er einen Moment stocksteif da, dann fangen an, seine Augen sich zu bewegen, dann schüttelt er sich einmal kurz und im selben Moment, wo er sich geschüttelt hat, fliegt er auch dann schon wieder los und es ist in Ordnung, also da ist dieses einmal sich kräftig zu bewegen, dann ist es wieder voll und 100% da. Also einmal kräftig in Bewegung gehen, den Schreck abschütteln und dann geht das weiter. Und diese natürlichen Mechanismen haben wir oftmals einfach nicht gelernt, zumindest hier in unserer Kultur nicht und für mich ist das das absolute Heilmittel, ein gutes Verhältnis zu dir selber wieder zu bekommen, um auch aus diesem Kreisel oder Karussell herausgehen zu können, wie du mit Essen gut umgehen kannst, denn ich persönlich habe aus meinen vielen Jahren mit Essstörungen die Erfahrung gemacht, dass, also es ist nur meine ganz persönliche Haltung, weil es bei mir einfach nicht funktioniert hat, dass die meisten Rezepte, wie man dann mit seinem Körper und auch mit Essen umgehen soll, da geht es nicht um den inneren Ankerpunkt, ich habe viele Dinge ausprobiert und gemerkt, dass es keine Resonanz in mir findet und dass es einfach nicht gewirkt hat. Es war wie so eine Technik, die auf mich aufgelegt worden ist, wo dann bestimmte Statistiken oder Studien gesagt haben, essgestörte Menschen brauchen diese Technik und die funktioniert dann, weil das und das und so und so abläuft. Das ist mir alles zu technisch und das ist mir auch alles zu Mainstream-mäßig, weil wir sind keine Roboter und wir sind schon gar keine Roboterfrauen, ganz im Gegenteil, wir sind super individuell und du brauchst Rezepte, wo du einfach merkst, da kommt was in Resonanz mit dir. Ja. Ja, das funktioniert für dich, das ist mir so, so wichtig und so ist aber unsere, ich sage mal, normale Psychologie oder die normalen Heilmethoden sind an der Stelle eben nicht so ausgerichtet, sondern da geht es oftmals, nicht überall, aber oftmals einfach darum, dass bestimmte Techniken auf jeden Menschen übergelegt werden und das einfach heißt, du musst das so machen, dann funktioniert das und dann bist du wieder gesund. Ja. Ja, das funktioniert für dich, das ist mir auch alles zu technisch und das ist mir auch so wichtig, dass bestimmte Techniken auf jeden Menschen übergelegt werden und dann bist du wieder gesund. Ja, das funktioniert für dich, das ist mir auch so wichtig, dass bestimmte Techniken auf jeden Menschen übergelegt werden und dann bist du wieder gesund. durch Schule, durch Erziehung, durch alles Mögliche ein ganz bestimmtes Bild von Frau zu haben und wie sehr ich immer wieder an den Rand der Komfortzone komme, wenn ich merke, dem nicht entsprechen zu wollen, weil ich spüre, dass es eine Resonanz in mir gibt, die sagt, was anderes täte mir aber gut und was anderes ist eigentlich stimmig und richtig und wie das dann in Konflikt gerät, wo ich einfach merke, wow, eigentlich war es etwas tief in mir drin, was exakt gut für mich ist, was meinem Körper gut tut, was meinem Frausein gut tut und so weiter und da sind aber diese harten Gesetze wie oben drüber gelegt, wo ich dann schon aber so, ich sag mal, an vielen Punkten wach bin und es einfach mitbekomme und merke, okay, das ist der Moment, wo ich die Wahl habe, gehe ich wieder in die alten Muster rein, umzugefallen, umzufunktionieren, um ja nicht aus der Rolle zu fallen, um ja nicht, ja, vielleicht von anderen beschämt zu werden oder nicht von anderen beschämt zu werden. Um nicht mehr dazu zu gehören oder wähle ich das, wo ich weiß, in mir drin fühle ich mich dann aber satt und wohl, also mit satt meine ich nicht dieses Vollgegessen zu sein, sondern eher sowas wie von innen heraus wirklich zufrieden und tief mit mir verbunden und wenn ich diese Wahlmöglichkeit habe und deswegen poche ich so sehr darauf, was sind die Dinge, die sich für dich wirklich stimmig anfühlen, wenn du einfach mal dich mehr mit dir beschäftigst unabhängig von deinem Kopf, also wenn du dir Dinge gönnst, wo du in deinen Körper reinkommst, schau einfach mal, halt mal ausschauen nach Dingen, die du tust, das kann sein beispielsweise Tanzen, damit meine ich aber nicht in Tanzen, wo du gut aussehen musst, sondern einfach ein wildes Tanzen, was dir einfach Spaß macht, vielleicht ist es sowas wie bei mir auch in Garten zu gehen, in Verbindung mit der Natur zu sein, wo du dich sehr gut spürst, wo du mich nähert von innen heraus, das sind die Momente, wo ich mich wohl fühle, was sind die Sachen, die nichts mit Mainstream funktionieren, macht den Körper schön, keine Ahnung, was zu tun haben, wo du dann glaubst, wenn du das gemacht hast, musst du dich ja wohl fühlen, was unterm Strich eine Selbstlüge ist, sondern was sind die komisch lebendigen Dinge, die du in deinem Alltag ab und zu machst, vielleicht wenn du alleine bist, ja, damit es keiner mitbekommt, aber wo du einfach merkst, das sind die Dinge, die dich sehr gut fühlen, die dich wirklich nähren, das sind die Dinge, die dich wirklich aus der Tiefe heraus glücklich machen und am allerschönsten sind das Dinge, wo du in irgendeiner Form deinen Körper mit einbeziehst, wo du in irgendeiner Form in Bewegung bist oder deine Stimme mit einbeziehst oder vielleicht auch irgendwas, wo du einfach merkst, da ist dir der Atem sehr bewusst, also diese Dinge, die dich einfach sehr körperlich machen, was sind da so die Sachen, ich habe mich eine ganze lange Zeit damit auseinandergesetzt, um herauszufinden, was ist das, was ist das, was sind die Dinge, die mich wirklich nähren von innen heraus, weil wenn du die tust, kommst du dem Gefühl näher, wo du eigentlich hin möchtest, ich wiederhole das nochmal, das, was du tust, um deine Figur zu erhalten, der Bewegungsdrang, das kontrollierte Essen, das machst du, um dazu zu gehören, um zu gefallen und alles das wiederum tust du unterm Strich, um dich wohlzufühlen und um in irgendeiner Form auf deine Art glücklich zu sein und du merkst aber, dass das alles nicht wirklich funktioniert, diese ganzen Dinge, die du tust, die ganzen Methoden, wie du in so Hamsterräder reingerätst und auch merkst, es hat sogar den Suchtcharakter, ja, und das ist ganz normal und natürlich, dass das einen Suchtcharakter hat, weil es geht um das Wesentlichste, wonach du dich sehnst und das ist ein Wohlfühlen und das kannst du auf Wegen finden, die nicht damit zu tun haben, wenn der Verstand dir sagt, so funktioniert es und das ist richtig, nimm Wege, wo der Verstand sagen würde, das kann nicht funktionieren. Das ist komisch, das will dein Verstand nicht. Mach Sachen, die anders sind, die komisch sind, die seltsam sind, die sich erstmal fremd anfühlen und versuch da über auch den Weg, wo du schon mal was vielleicht Lustiges gemacht hast, was dir aber im Nachhinein wirklich das Gefühl gegeben hat, wow, das hat sich jetzt richtig gut angefühlt, das ist eigentlich das Gefühl, von dem ich mehr hätte oder wenn ich das mache, dann spüre ich diese Lebendigkeit in mir, nach der ich mich so oft sehne und ich bin eigentlich traurig. Ich bin traurig darüber, dass das so wenig in meinem Alltag da ist. Forsche, gehe diesen Dingen nach und beziehe so viel du kannst auf eine sehr natürliche Art und Weise deinen Körper mit ein, über Dinge, die anders sind, wo du Sachen wirklich anders machst, wo jeder sagen würde, das sieht komisch aus, das macht man nicht, wieso tust du das, das ist ja peinlich, also über diese Wege finde Dinge heraus, die dich glücklich machen oder die dich nähren oder beides auf einmal oder wo du einfach merkst, das sind die Wege, die mich aus diesen antrainierten Verhaltensmustern rausgehen, denn die Kontrolle, die du gerne loswerden möchtest, die kannst du nicht zwingen wegzugehen, je mehr du Kontrolle zwingst wegzugehen, desto mehr wird sie bleiben oder sogar stärker werden und ich glaube, das weißt du und die Erfahrung hast du auch schon gemacht, wir können das nur austricksen, indem wir. Ja, wie einfach, stell dir vor, die Kontrolle ist eine Person, an der du jeden Tag vorbeigehst und sie weiß, dass du kommst und dann gibt es den Tag, wo die Kontrolle auf dich wartet und wartet und wartet und erstaunt ist, weil du nicht kommst, weil du einen anderen Weg gegangen bist und dann kann sie nicht mehr so die Zügel anziehen, dann kann sie nicht mehr ihren scharfen Blick auf dich werfen, dann kann sie nicht mehr dafür sorgen, dass du dich gruselst, wenn du an ihr vorbeigehst, okay? Also es. Es geht darum, Wege zu finden, die wirklich anders sind als die gewohnten und die so ein bisschen diesen Geschmack haben von, vielleicht hast du dir einen Tunnel gebaut unter der Angst durch, vielleicht hast du einen Weg durch einen Schrank gefunden, ja, also irgendwas Lustiges, was spooky ist, was fremd ist, was verkehrt ist nach der Gesellschaft, diese Wege zu suchen, um deinen Körper mitzubekommen und gerne auch solche Themen wie Embodiment, Embodiment-Übungen, all diese Dinge, die du in deinem Körper hast, die du in deinem Körper hast, die du in deinem Körper hast und alles das mit einfließen lassen und dir wenig Gedanken zu machen, wie kann ich mit meinem Essen besser umgehen, wie kann ich meine Kontrolle hinkriegen, wie kann ich diesen Zwang hinkriegen, also je mehr du den Fokus auf diesen Dingen drauf hast, desto stärker werden sie, sondern mehr ins Tun kommen, ins Genießen kommen, ins Körper erleben kommen und daraus entwickelt sich ein Vertrauen in den Körper, dass das, was dein Körper dir sagt, richtig ist für dich, dadurch entwickelt sich ein Vertrauen in den Körper, dass das, was dein Körper dir sagt, richtig ist für dich, dadurch entwickelt sich auch ein Gefühl für dich innerlich satt und glücklich fühlen und darüber wiederum entwickelt sich auch ein Gefühl von dem tiefen inneren Wissen, du bist schön und du bist richtig und das hat dann mit diesen äußeren Bildern überhaupt nichts mehr zu tun, sondern dann bist du eine von den Frauen, die mit so einem Leuchten auftauchen irgendwo und wo jeder sagen würde, wow, das ist aber eine tolle, interessante Frau, die echt eine Hammerausstrahlung hat und da geht es nicht mehr darum, ob das allen Kilo mehr oder ein Kilo weniger ist, sondern da geht es um die Energie, die du mitbringst und ich bin mir ziemlich sicher, dass exakt das ist, wonach du dich wirklich sehnst und ich wünsche dir ganz viel Neugierde, ganz viel Lust auf Experimente, auf Dinge, die du anders machst, lad Freundinnen ein, mach sowas zusammen, mach Dinge mal wirklich ganz anders, wo du früher gesagt hättest, das würde ich nie so tun, da schäme ich mich oder ja, das ist irgendwie komisch, da werde ich vielleicht von anderen komisch angeguckt, lad Freundinnen ein, mach solche Dinge zusammen, um dir ein neues Verhalten und eine neue, ja, ein neues in dir sein, ein, ein, ein, das, was man vielleicht wirklich authentisch nennt oder wo man einfach so spürt, hey, diese Frau, die hat einfach dieses gewisse Etwas und das kannst du dir nicht durch Schminke, durch Klamotten, durch die passende Figur auferlegen oder antrainieren oder wie auch immer, sondern das kommt ganz tief aus dir heraus. Das war eine tolle Frage, ich freue mich über alle weiteren Fragen, wenn du mir gerne eine Frage schicken möchtest, die Infos dazu findest du in den Shownotes, wenn du interessiert bist an dem Projekt Lebendig Frau sein und dich ganz unverbindlich eintragen möchtest, findest du die Info dazu auch in den Shownotes, ich würde mich riesig freuen über ein Feedback von dir, über deine Frage, super gerne eine Bewertung auf iTunes und wenn du diesen Kanal abonnierst oder auch an Freundinnen weiterreichst, damit wir einen großen Erfolg haben, dann kannst du mir auch einen Daumen nach oben drücken, dann kannst du mir auch einen Daumen auf den Daumen drücken, dann kannst du mir auch einen Daumen nach oben drücken, dann Untertitelung des ZDF für funk, 2017 Thank you. Thank you. Thank you.