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Bewerbungsgespräch mit Jana

28m 45s

Bewerbungsgespräch mit Jana

Der Podcast beschreibt den Bewerbungsprozess bei der Unternehmensberatung Ritzenhöfer & Kampeniederdauert. Jana Dirksen, die seit 2020 im Unternehmen ist und viele Interviews führt, erklärt, dass es je nach Position 2 bis 3 etwa einstündige Gespräche gibt, die immer zu zweit geführt werden. Das oberste Kriterium ist nicht die fachliche Perfektion, sondern die Frage, ob man sich eine intensive Teamarbeit mit der Person vorstellen kann. Der Ablauf gliedert sich in zwei Teile: Zuerst lernen sich beide Seiten kennen – die Interviewer stellen das Unternehmen vor, der Bewerber erzählt von sich. Dabei wird bewusst über den Lebenslauf hinaus gefragt, etwa nach Herausforderungen oder eigenen Initiativen, um die Persönlichkeit zu verstehen. Im zweiten Teil folgt ein Fallbeispiel, das laut gedacht und diskutiert werden muss. Hier kommt es nicht auf die richtige Antwort an, sondern auf strukturiertes Denken, das Stellen von Hypothesen und die Fähigkeit, sich in unbekannte Themen einzuarbeiten. Die Fälle sind bewusst allgemein gehalten, damit Kandidaten aus allen Fachrichtungen – wie etwa Physiker – ihre Stärken zeigen können. Ziel ist es, einen echten Austausch zu schaffen und herauszufinden, ob die Chemie langfristig stimmt.

Transcription

5347 Words, 33185 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Ritzen Höfer Podcasts. In unserer Serie zum Einstieg bei Ritzenhöfer und Kampeniedreht sich heute alles um das Interview. Mit meinem heutigen Gast Jana möchte ich dazu einmal zusammen beleuchten, was zählt den eigentlich in einem Bewerb? Muske ich Gespräch bei Ritzenhöfer und Kampeniedreht? Hallo Jana, schön, dass du da bist. Hi Andreas. Jana ist freut mich insbesondere, dass du heute hier bist, um dich mit mir über das Bewerbungsgespräch zu unterhalten. Denn du warst damals tatsächlich eine der Interviewer in meinem eigenen Interview bei R&C. Ja, ich freue mich auch sehr dazu sein und ich glaube ich kann mich auch in unserem Gespräch noch erinnern. Ich scheint ja auch ganz gut verlaufen zu sein, denn wir sitzen ja heute hier beide zusammen. Gott sei Dank. Für unsere Zuhörer, die dich noch nicht so gut kennen, wie ich dich in den letzten beiden Jahren kennenlernen durfte, kannst du dich einfach noch einmal ganz kurz vorstellen. Das mache ich sehr gern. Genau, mein Name ist Jana Dirksen. Ich bin seit 2020 bei Ritzenhöfer und Kampeniedrehten. Bei R&C hatte er die große Artige Chance, bei uns damals als kleiner Fellow reinzuschnuppern. Und mir quasi auf Zeit mal die Beratung anzuschauen. Und dann habe ich mich entschieden, nach dem Studium fest einzusteigen. Das Ganze ist jetzt vier und ein paar Jahre her. Und quasi seit Tag eins an darf ich im Recruiting aktiv sein. Hab sehr früh angefangen, Gespräche zu begleiten. War auf wahnsinnig vielen Recruiting-Events, hab tolle Kandidaten und Kandidaten interviewt. Und es ist mit der Zeit natürlich neben der Beratung und meinen spannenden Projekten so ein bisschen mein zweites Herzensst thema hier in der Firma geworden. Deswegen freue ich mich auch sehr, dass wir heute ein bisschen näher mal darüber sprechen. Ja, eine andere bisschen der Firma, glaube ich, für viele Initiativen bekannt. Ich erinnere mich auch mal in das Gramm-Schulem besuch zu haben, die du organisiert hast. Aber du stehst tatsächlich wie keine zweite Firma für das Thema Recruiting. Du bist diejenige, die in der Firma im letzten Jahr, die allermeist Interviers durchgeführt hast. Natürlich neben der am anstrengenden Berateralltag. Und bis damit natürlich unsere Experten für die heutige KW-Sode um darauf zu schauen, wie führen wir denn eigentlich Interviews durch? Worauf achten wir, was zählt denn für uns wirklich in Bewerbungsgespräch? In unserer Porte ist sowieso damit Uli zum Recruiting-Prozess. Haben wir es auch schon so ein bisschen angedeutet, zum bisschen beleuchtet schon, wie wir bei R&C Interviews organisieren. Aber vielleicht kannst du für uns einfach zum Einstieg noch mal ganz kurz so ein bisschen die Rahmenbedingungen, das Abstecken rund um das Interview bei R&C. Ich mache es sehr gerne. Wir, sobald wir uns die Papierform angeguckt haben, dazu gibt es einen separaten Podcast, sehr zu empfehlen. Die Folge, genau, laden wir zu Gesprächen ein. Wie viele Interviews das sind, das hängt vom Einstiegslevel ab. Also wenn es um einen Praktikum, um einen Fellowship geht, dann sind es in der Regel zwei Gespräche. Wenn es sich um einen Festeinstieg handelt, egal welches Level, dann sind es drei Gespräche. Unabhängig von der Anzahl dauert jedes Gespräch zu ca. 1 h oder ist zumindest auf 1 h angesetzt. Die Reizbauer war ganz gerne aus, weil man ja doch ganz gut ins Gespräch kommt. Und in jedem Gespräch sitzen zwei Kolleginnen und Kollegen von uns dabei. In der Regel berateren Berater, aber durchaus auch mal unsere lieben Kolleginnen aus dem Backoffice. Wir versuchen, eine gute Mischung hinzubekommen, gerade so über die Interviews hinweg. Also angering normalen Kandidat kriegt eben drei Gespräche. Schauen wir das, das Interviewteam, also die sechs Leute, die in unsererseits Interviewen relativ durchgemixt sind, was Background angeht, was aber auch Senioritätslevel angeht. Und wie gesagt, freuen uns auch, wenn vielleicht mal jemand auf das Backoffice mit drauf schaut, die haben nämlich auch einen sehr, sehr guten Blick bei so was. Ob wir die Gespräche vor Ort oder Remote machen, das hängt ein bisschen davon ab. Gerade beim Praktikum bietet es sich durchaus anders, ganze auf Microsoft Teams zu verlegen. Schafft uns natürlich auch ein bisschen Flexibilität. Und wir haben auch auf Bewerberinnen und Bewerber, die sich vielleicht zu der Zeit auch irgendwie noch im Ausland aufhalten oder einliches. Und wir schauen, dass die Interviews möglichst nah zeitlich beinahe liegen. Mal sind sie direkt am selben Tag, natürlich vor allem, wenn Bewerberinnen und Bewerber uns hier bei uns im Wunderschön Office in Mettmann begrüßen und besuchen kommen. Mal sind sie zumindest von den Tagen herrechnar beinaheinander, damit man ja dann auch recht fix durch den Prozess kommen, sag ich mal. Du hast es gerade, ja glaube ich, auch schon einmal angedeutet, dass die Interviews eben von unseren Beraterinnen und Beratern durchgeführt werden. Dass wir jetzt keine dedizierten Interviewer im Haus haben, die diese Prozesse eben durchführen. Und das hat glaube ich, so ein bisschen den Hintergrund, dass eben unsere Kolleginnen und Kollegen natürlich auch diejenigen sind, die dann in Zukunft mit diesen potentiellen Kanidaten zusammenarbeiten dürfen. Haben wir denn für unsere Kollegen, die die Interviews durchführen, also was wie eine Light-Motive oder eine Light-Frage, an denen sie sich orientieren können im Interview? Wir glauben daran, in unserer Recfooding-Praxis am Ende ist eine Frage ganz zentral. Und zwar die Frage, kann ich mir vorstellen, mit dem Kanidaten, mit der Kandidaten auf dem Team zusammenzuarbeiten. Die Frage klingt relativ simpel, macht aber wahnsinnig viel auf, beziehungsweise ist wirklich die Frage, die man sich stellen muss und dann letztlich auch zu einer Entscheidung und dazu sein, mit Judgment zu kommen. Denn wir können uns vorstellen, oder wir wissen alle, die Beratung ist ein sehr team-intensive Job. Insofern muss es da an allererster Stelle passen. Und wenn man da irgendwie das Gefühl hat, es passt nicht unsererseits, aber dass der Bewerber die Bewerberin sich das vielleicht auch nicht vorstellen kann, dann sollte man es auch besser lassen. Weil es eben eine intensive Zusammenarbeit ist, viel vor Ort ist, viel mit den Klienten ist. Und deswegen ist das die zentrale Frage, die am Ende so eines Recfooding-Marathons, sage ich mal, dann zumindest für uns im Raum steht. Und die sollte sich, würde ich jedem anstherzen legen, am besten auch jeder Kandidat, jede Kandidatin dann selber stellen, kann ich mir vorstellen, in so einem Team mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten. Also ich finde den Ansatz wirklich sehr gelungen, da ist in unserem Job ja auch wirklich manchmal hochhergehen kann. Und es sind wirklich sehr lange Tage, die da manchmal vor uns sind. Und es sind auch Tage, in dem man eben nicht im Gewohnten umfällt, ist, wo man sich auch nicht den Rückhalt und teilweise abends, weil ich mir vorab dessen, wo der Familie abholen kann. Und da ist es tatsächlich auch einfach mal sehr wichtig, dass man dann jemanden hat, der ein sympathisch ist, mit dem man eben auch, dem man auch vertrauen kann, dass der einem den Rücken frei hält. Genau und geht ja auch nicht nur um vertrauen, sondern ist ja auch die Frage, hätte Spaß daran, mit demjenigen zusammenzuarbeiten. Freut man sich vielleicht auch mal nach einem langen anstrengenden Tag noch an hotelbar oder so ein Bier zusammenzutrinken. Genauso was versuchen wir damit zu beantworten und für uns rauszufinden. Jetzt haben wahrscheinlich unsere Zuhörer zuhören, Rinde heute auf die Episode geklickt, weil sie eben gegebenenfalls mit dem Gedanken spielen, bei uns einzusteigen und einfach etwas mehr über den Interview-Princess im Detail lernen wollen. Daher stellen wir uns vielleicht die Situation jetzt einfach einmal vor, so wie sitzt mit unseren potentiellen Rekruten zusammen, da ist eben online oder vor Ort? Wie starten wir denn dann üblicherweise in das Interview? Genau, stellen wir uns das vor. Wie beginnen wir in Interview? Ich glaube, so wie man hoffentlich jedes Gespräch beginnt mit einer netten Begrüßung. In der Regel hat man sich ja vorher noch nicht kennengelernt, das heißt, wenn wir vor Ort sind, dann schütteln wir uns durchaus mal die Hand oder sagen uns einfach nicht "Hallo", nehmen Platz und fangen erst mal mit einer Vorstellungshunde an. Ganz wichtig ist nämlich, wir wollen ja nicht nur unsere bewärberen Bewerber kennenlernen im Gespräch, sondern auch sie sollen uns kennenlernen. Einerseits als Firma, andererseits aber natürlich auch als die Individuen, die wir im Moment, also in dem Moment, dann ihn gegenüber sitzen. Und deswegen geht es in der Regel so los, wenn es das allererste Gespräch ist, erklären wir auch kurz den Ablauf des Gesprächs und fangen dann eben an uns nacheinander vorzustellen. So ähnlich wie ich das jetzt eigentlich auch zu Beginn dieses Podcasts gemacht habe. Und dann schauen wir, dass wir auch im ersten Teil des Interviews, da wo es sich anbietet, was zu Firma erzählen, dass wir nochmal näher beleuchten. Was ist Ritzendeufan-Campagne eigentlich für eine Beratung, welche Art von Projekten machen wir, in welcher Branche machen wir das oder in welchen Branche machen wir das und so weiter und so fort? Da kommt natürlich ein bisschen darauf an, in welchen Interviews wurde, vielleicht schon was zu Firma gesagt, man muss ja auch nicht alles in allen drei Gesprächen wiederholen und Gottes willen. Aber in mindestens einem der Gespräche sollte darauf natürlich ein kleiner Fokus gelegt werden, um da einfach noch mal ein bisschen zu beleuchten. Wer Ritzendeufan-Campagne eigentlich ist? Nachdem wir uns vorgestellt haben wollen wir natürlich auch unseren Kanitaten oder die Kanitaten noch etwas besser kennenlernen. Und natürlich haben wir immer so ein bisschen ein Vorteil gegenüber den Bewerbern, da wir deren CV und auch das Bewerbungsschreiben schon einmal gelesen haben. Längen wir da trotzdem auch im Interview nochmal ein Fokus drauf da durchzugehen oder wollen wir schon den Kanitaten noch noch ein bisschen besser kennenlernen. Genau, zweiteres würde ich sagen. Also ein CV kann man vorher lesen, tun wir auch. Wir bereiten uns ja durchaus auf das Gespräch vor als jeder Interviewer. Und im Gespräch geht es eben genau darum mal über diesen CV hinaus, über das, was wir aus dem Bewerbungsunterlagen schon einsehen können, wirklich ins Gespräch zu kommen und eine Idee davon zu bekommen, was für eine Person eigentlich vor uns sitzt. Zu Beginn ist es, glaube ich, erst mal eine simpel Vorstellung durch den Bewerber, die Bewerberin, dass es völlig fersig, so ein bisschen am CV entlang zu hangeln und auch einfach so ein bisschen zu erzählen. Woher kommt man, was hat man schon gemacht? Aber wenn wir dann tiefer einsteigen, denn wir werden ja bestimmt auch ein paar Fragen haben, dann gehen wir sehr sehr gerne über den CV hinaus oder picken uns vielleicht so eins bei Stationen aus, wo wir dann aber auch wirklich mal tiefer einsteigen wollen. Ganz wichtig ist, wir wollen die Person kennenlernen hinter diesem Papier und da nährt man sich am besten, wenn man wirklich Fragen stellt, die in die Tiefe gehen und weniger in die Breite. Und das versuchen wir in unseren Interviews zu machen. Das war der Prozess, das glaube ich, einmal sehr schematisch beschrieben. Ich glaube, unsere Zure hoffen sich aber schon so ein bisschen darauf unseren Prozess heute auch im Detail konkret kennen. lernen zu können. Hast du vielleicht noch ein, zwei Beispiele für uns, was wir fragen, wie da so stellen können? Um bedingt. Also ganz schematisch, auch mal kurz gesagt, wir versuchen nicht, allzu geschlossene Fragen zu stellen, denn sonst entsteht kein Gespräch und es soll ja auch kein Frageantwort gespräch werden, sondern wirklich irgendwie ein Austausch. Fragen wie ich gerne stelle sind so Sachen wie, ich meine, wir sind eine kleine Beratung, ich glaube viele wissen bestimmt auch, wir haben eine Menge an Initiativen und Themen, die wir auch intern oder jenseits unserer Projekte gerne vorantreiben. Da frage ich immer sehr gerne, was in Themen, die dich bewegen, was in Initiativen, die du hier gerne starten würdest, einfach um so eine Idee dafür zu bekommen, so dieses unternehmerische, dass er jeder von uns ein Stück weit mitbringt, wo schlumat das denn und das kann ganz unterschiedlich sein, so wie ja auch letztlich hier die Themen bei uns in der Firma, es kann sport sein, es kann Musik sein, es kann wissen sein Knowledge-Themen AI, was auch immer, das ist eine Frage, die ich gerne stelle oder auch um so ein bisschen die Intensität oder auch, also so auf die Intensität vorzubereiten, den Drive abzutrasten, den wir ja auch in unseren Persönlichkeiten suchen, die wir für unser Team gewinnen möchten, wirklich mal zu fragen, was sind denn herausfordernde Situationen bei dir gewesen, da vielleicht dann wirklich eine Station aus dem CV rauspicken zu sagen, hey du hast auch schon mal im Praktikum gemacht, bist du da mal voll auf die Schnauze gefallen oder irgendwie sowas, um wirklich zu ergründen, ja wo hat es vielleicht auch mal gehackt, ja viel CV sind ja auch durchaus, können sich echt sehen lassen, noten sind top oder so, aber es ist mir sicher nicht immer alles gut gegangen und das ist eigentlich, dass du auch mal ecken und kannten, was man rausfinden möchte und das sind so zwei klassische Fragen, die ich so oder abgewandelt sehr gerne stelle. Ich finde ich tatsächlich schon sehr spannend, ich glaube eine dieser Fragen hast du mir damals auch gestellte meinem eigenen Interview, die macht aber auch einfach einiges auf, da ich kann man den Bewerber, der Bewerberinnen natürlich noch ein bisschen besser kennenlernen, auch über dass die Naus, was er uns vorhin ein schon präsentiert hat. Wir haben vorher auch bereits schon gelernt, das Intergeldaut ungefähr 60 Minuten für diesen ersten Teil, für das gegenseitige Kennlehrerin, wie viel Zeit nehmen wir uns denn da ungefähr. Es ist eine gute Frage, in der Regel würde ich sagen die erste Hälfte, also eine halbe Stunde, aber dann wirklich komplett, auch inklusive eben unserer Vorstellung und auch inklusive einer Vorstellung der Firma, weil wir ja noch einen zweiten Teil des Interviews, das hängt aber auch ein bisschen von eigentlichen Gespräche ab. Also man kann sich ja auch in so einem persönlichen ersten Kennenlernen teil echt total verquatschen, es kann ja total nett sein, ja es kann etrausend Richtung gehen. Also ich habe mich mit Bewerberinnen und Bewerber schon über Bücher unterhalten, dann sind es wirklich spannende CV-Stationen, Reisen, was auch immer und wenn dann mal der Bewerber wirklich anfängt zu sprudeln, was ich ja versuchen, mit meinen Fragen frei zu setzen, dann ist das natürlich auch nicht immer so einfach zu bremsen bzw. macht es dann auch so viel Spaß zuzuhören, dass der erste Teil vielleicht sich ein bisschen länger entwickelt, dann sollte aber trotzdem auch hier wieder in Summe der Gespräche draufgeachtet werden, dass eben auf beide Komponenten, zur zweiten Komponenten werden wir ja gleich komm ausreichend Fokus gelegt wird bzw. dass sich beides ausreichend angeschaut wird und man dann allem vorbei kommt, aber pimal daum halbe Stunde. Ich glaube ich habe das auch in meinem Episode mit Oli schon ein bisschen beleuchtet, dass wir insofern gar kein klassisch Profil haben, nachdem wir suchen, sondern wir suchen vor allem eben nach spannender Persönlichkeiten. Das hat natürlich auch so ein kleines bisschen der Nachteil, dass die Leute, die anderen auf Gegenüber sitzt, natürlich auch spannende Geschichten zu erzählen haben. Von daher muss man wirklich ein bisschen aufpassen, dass man dann dann nicht zu tief absteigt. Du hast es ja auch gerade schon einmal angesprochen, es gibt noch einen zweiten Teil des Interviews, nach der Vorstellung der gegenseitigen Kennenlernen und das ist der Case. Das war arbeiten des Case, das ist glaube ich, vielen Leuten bekannt, die schon mal so ein bisschen mit dem Gedankengelieb eugelt haben, in die Beratung einzusteigen. Das ist ein typischer Teil eines Interviews in der Beratung, auch wir führen natürlich ein durch. Wie gehen wir als R&C denn an die Bearbeitung eines Case-Heran? Es hängt natürlich ein bisschen vom Case ab. Da hat bei uns jeder Kollege, jede Kollegin so ihre eigenen Case, die sie mitbringen oder einen Case, aber grundsätzlich fängt es immer so an, dass es natürlich eine kleine Einführung in den Case gibt. Also eine Situation, eine Problemstellung wird beschrieben, also was guckt uns jetzt eigentlich an. Dann wird in der Regel noch dazu gesagt, ja, es ist begrenzte Zeit, ja, niemand kann ein Case in der Regel dann bis ins kleinen, kleinen Lösen. Das hängt aber wie gesagt sehr davon ab, welche Problemstellung man da hat. Und es ist ganz, ganz wichtig, egal ob Remote oder vor Ort im Case soll laut gedacht werden. Wir machen keine Stillarbeits-Cases oder so, wo jemand dann irgendwie eine halbe Stunde rechnet und am Ende eine Zahl präsentiert, sondern es geht um lautes Denken, es geht darum, Hypotesen zu treffen und es geht letztlich auch um eine Art Diskussion oder zumindest Gespräch, weil ohne mich mit demjenigen zu unterhalten, der mit den Case stellt, durch Fragen stellen oder ähnliches, komme ich da sowieso nicht durch. Das ist gerade selber schon gesagt, wenn man sich ein bisschen mit Beratung auseinandersetzt, hat man vielleicht die eine oder andere Case da, die schon mal gemacht. Ich würde nicht sagen, dass es pauschal wie gesagt in ein Case gibt, aber grundsätzlich gehen auch unsere Case zum Beispiel in die Richtung einer Marktabsteuerung, thematiken wie M&A oder eben auch genau die Sachen, die mit denen wir uns in unseren Studien beschäftigen, dass man mal näher über eine Banken-Megration diskutiert oder ähnliches. Was diese Case ein ist tatsächlich diese Hypotesen-Basierte denken, denn gerade du als Physikard zum Beispiel kommst und kriegst ein Case gestellt zur Banken-Megration, ja viel Spaß, hast du vielleicht in deinem Leben noch nicht so oft gemacht und dann wird eben auch nicht geschaut, okay, Andreas kann uns jetzt runterbeten, worauf es da ankommt, sondern wir versuchen eben eine Beobachtung zu bekommen, wie du dich letztlich in diesem Luftlehrenraum und auch in diesem dir eigentlich unbekannten Thema zurechtfindest, ob du annahmen treffen kannst, ob du Ideen generieren kannst und ob du dieses abstrakte Denken auf das es ja auch in unserem Job sehr oft ankommt und habe weistetzt. Deswegen vom Background her relativ, also müssen diese Case es agnostisch sein, sage ich mal oder zumindest, auf das gegenüber anpasbar sein. Wenn ich jetzt einen Finance Case habe und ich habe in den Feinennestudenten vor mir sitzen, kann ich natürlich da nochmal beliebig ins Detail gehen und auch einsfalls schleifen irgendwie mehr drin, aber jeder Case muss so die Science sein, dass man in quasi egal von welchem Background lösen kann, eben vor allem durch diese Art zu denken, in Hypothesen mit Schlaunfragen und letztlich auch einem strukturierten Vorgehen und weniger mit krasser Expertise. Einen Punkt, den ich nochmal hervorheben möchte, weil er mir insbesondere sehr gut gefallen hat in meinem eigenen Interview damals, dass ich mein eigenen Case bearbeitet habe, ist dass ich mich sehr individuell betrachtig gefühlt habe. Also mein Hintergrund als Physiker wurde eben auch so ein bisschen in die Bewertung des Case es mit Einbezogen, weil ich natürlich vielleicht auch ein einfach ein bisschen anderes Hintergrund wissen habe und dann andere herangehen, als jemand, der jetzt sagen immer direkt aus der BVL in die Beratung kommt. Und am Ende war es dann tatsächlich auch einfach fast schade fand ich, dass der Case vorbei war, denn wenn man sich da einmal so ein bisschen eingedacht hat, dann macht es auch einfach wirklich Spaß dieses Problem zusammen zu lösen. Und ja ich glaube einfach, dass jeder Bewerber auch eine individuelle Herangehen dabei, sonst so ein Case hat und das ist ein Case auch ein sehr unterschiedlicher Richtung, einfach sich während dessen entwickeln kann. Und das macht einfach Spaß, damit jemand einzusteigen und man lernt die Person noch einfach während des Case es nochmal deutlich besser kennen. Absolut und auch hier wieder so ein bisschen der Aspekt auch des gegenseitigen kennenlernen ist. Also klar, ich stelle dir den Case um eine Idee davon zu bekommen, wie gehst du damit um, aber du kriegst ja vielleicht auch eine erste Idee, okay, wie sieht wirklich der Berater Alltag aus. Also natürlich ist das nicht das, was wir tagtäglich machen, aber so diese A zu denken und sich durchaus auch mal so ein Thema reinzufußen, was du eben kleinen in so einem Case letztlich auch machst. Wenn das Spaß macht, würde ich sagen, das ist schon mal ein gutes Anzeichen dafür, dass Beratung grundsätzlich das richtige sein könnte. Ich glaube zusammengefasst kann man sagen, man sollte auf jeden Fall keine Angst haben, in den Case und das Interview reinzugehen. Es wird auf jeden Fall ein kleines Abenteuer, laut Denken ist sehr wichtig. Kopfrecht, dann hilft ihnen in den meisten Filmen. In den Beispielen du jetzt genannt hast, wie zum Beispiel Markerbeschätzung oder M&A. Ich glaube, das ist schon wichtig, dass man das kleine einmal eins beherrsch doch hohe zu ohne Taschenrechner und vor allem eben die Fähigkeit mit bringt sich schnell in komplexe Situation einzudinken. Definitiv Taschenrechner sind nicht erlaubt ausdrücklich, egal ob es ein Remot gespreches oder nicht und ja, mal merkt es auch selbst über Teams, wenn jemanden Taschenrechner benutzt. Nein, ganz genau. Also auch gerechnet werden muss, also eben mit Glattenzahlen, alles vereinfacht, aber da hängt schon mal ein paar viele Nullen dran. Also 2+2 ist es jetzt nicht. Deswegen, ich krieg auch öfter die Frage, ja, wie kann ich mich auf Cases vorbereiten? Ich finde es relativ schwer, weil wie gesagt, vieles dran kommen kann und man ja jetzt auch ja klar, man kann jetzt Cases auswähnig lernen. Aber viele unserer Cases basieren tatsächlich auch auf Projekten, wie wir sie erlebt haben. Die wirst du hoffentlich in dem Case-Book so nicht finden. Eine Sache, die man tatsächlich üben kann und vielleicht auch noch mal sollte, wäre das Kopf rechnen, beziehungsweise das schriftliche, manipuliert, dividieren. Ich glaube, das kann nie schaden, weil das kann tatsächlich dran kommen in so einem Case und ansonsten, genau, nicht verrückt machen. Es ist, wie gesagt, eben auch ein Gespräch. Ich glaube, das nimmt dem Ganzen auch so ein bisschen diese Prüfungssituation und letztlich gilt aber hier natürlich dasselbe, wie auch bei unterschiedlichen Backgrounds, also wir stellen uns auf das Individuum ein, das vor uns sitzt und wir stellen uns auch die Situation ein. Und wenn man aus Nervosität sich hier und da mal verhasst Bild oder irgendwie einen Null beim Rechen vergisst oder so, dann ist nicht direkt der Case gescheitert. Es geht um eine Gesamtbild, um eine Gesamteinschätzung und die bekommt man auch selbst wenn jemand in so einer wirklich auch irgendwo natürlich Drucksituation oder zumindest mal eine Ausnahmesituation hier und da ein bisschen harket. Das ist ganz normal und gehört dazu. Kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen auch erstmal so bestätigen? Ich glaube, dein Case war jetzt gar nicht so quantitative. Dafür habe ich danach noch einen Metilo gemacht, der stand ich wirklich an der Wand und habe das Whiteboard voll geschrieben von oben bis unten. Also da ist es wirklich alles dabei, es hilft wirklich für alles einmal, offen zu sein. Jetzt haben wir unsere Kandidaten und unsere Kandidaten besser kennengelernt und sie uns auch. Wir haben zusammen einen Case bearbeitet. Was fehlt uns denn jetzt noch zu einem erfolgreichen Abluss des Interviews? Genau. In der Regel sind wir dann, wie gesagt, in den 60-Minuten Zeit, die wir haben schon recht fortgeschritten. Nein, ganz wichtig. Grundsätzlich im Interview während der kompletten 60-Minuten, aber es bietet sich eben vor allem am Ende an. Sind Fragen des Bewerber, der Bewerberin. Also zum fünfmal gesagt, man kann es nicht auf genug sagen. Wir wollen uns gegenseitig kennenlernen und es ist ja völlig klar, dass es da Fragen gibt, was auch immer für Richtungen. Und ich zumindest versuche immer, dass gegen Ende des Gesprächs einzuplanen. Da passt es immer sehr gut rein, aber auch währenddessen, also im Case sowieso. Aber wenn während der Company Presentation oder so am Anfang schon Fragen aufkommen, dann sollen die Beto unbedingt platziert werden. Und dann nimmt man sich dann auch gerne mal fünf bis zehn Minuten länger noch am Ende, um die wirklich zu beantworten. Und dann kriegt man die hoffentlich auch in den zwei bis drei Gesprächen, die man habt. Gut los und kriegt auch hoffentlich spannende Perspektiven der unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen darauf. Ich glaube, die Fragen sind tatsächlich der Teil des Bewerbungsgesprächs, auf die man sich am besten vorbereiten kann. Im Internet gibt es jetzt natürlich keinen Mangel an Vorschlägen zu fragen, die man im Werbungsgespräch stellen kann. Aber wir merkt das natürlich schon recht schnell, ob sich ein Kanidart vorher mal Gedanken gemacht hat und eben authentisch und persönliche Fragen stellt. Also das wäre auch nochmal ein Tipp von meiner Seite. Jetzt wurde das Interview hoffentlich erfolgreich beendet und es konnten noch ein paar gute Fragen gestellt werden. Der Kanidart ist gegeben, falls eben auch schon auf dem Weg nach Hause. Und jetzt haben wir natürlich die schwierige Aufgabe vor uns eine Entscheidung zu treffen. Am Ende führen wir diese Gespräche hier durch, um uns einen Eindruck zu machen, ob der Kanidator die Kanidate in personell hier fit für diese Firma ist. Das tun wir, indem wir praktisch in so zwei Dimensionen denken. Im ersten Teil des Interviews haben wir so eine bisschen Persönlichkeit. Das kann die Daten besser kennen gelernt. Im zweiten Teil des Interviews können wir uns dann ein Eindruck von den Fähigkeiten des Kanidaten machen. Das Ganze fügt sich dann eben hoffentlich zu einem schlüssigen Gesamtbild für uns zusammen. Aber wie treffen wir denn dann im Endeffekt die Entscheidung, ob wir eine Bewerber dann aber Werberin ein Angebot machen? Nachdem alle Gespräche gelaufen sind, kommen wir einmal in der Runde der Interview zusammen und sammeln das Feedback. Mal angefangen mit der ersten Dimension, also diesen persönlichen Kennenlernen, haben wir schon öfter gesagt, wir suchen wir eigentlich, also diese einzigartigen sehr spannenden Persönlichkeiten. Persönlichkeiten, die Drive-Mitbringen, die so ein bisschen in denen dieses unternehmerische Schlommat, die haben vielleicht coole Projekte schon neben der Schule gemacht, die haben spannende Ehrenämtler, die reisen um die Welt, machen da coole Projekte. Also ruhig auch mal über diesen Standardlebenslauf, Schule, dann Uni, dann irgendwie ein Pflicht-Praktikum, sondern so links und rechts, Erfahrungen gesammelt und quasi irgendwie auch, ja so ein bisschen eben diese Ecken und Kanten aufgebaut nach den wir schauen. Dieser Frage nähern wir uns dann eben im Feedback und gucken, okay, haben wir den Eindruck, das ist eine spannende Persönlichkeit. Wie wurde eben auf unsere Fragen geantwortet, waren das inspirierende Antworten im Sinne von, wenn ich hier was in die Firma einbringe, das sind wirklich Themen für dich Brenne, ja, also haben die uns da begeistert, hat es wie gesagt Spaß gemacht, den zuzuhören. Und haben wir das Gefühl, dass das auch so von einer Einstellung zu uns passt. Und ich meine, wir sind eine kleine Beratung, wir haben schon auch viele individuelle Typen hier bei uns rumlaufen, würde ich sagen. Ich glaube, das ist einfach nicht was für jeden und das soll der Bewerber auch für sich selber entscheiden, aber wir gucken eben drauf, wie das passen könnte. Ich glaube, wir haben zwischen noch einen sehr erfahrenen Kadern-Interviewen, die das auch einfach sehr gut einschätzen können, ob jemand ein persönlicher Fit auch für unsere Firmenkultur ist. Ich habe es tatsächlich auch schon mal erlebt, dass nach einem Interview gesagt würde, okay, das ist ein sehr vieliger Typ, aber der wird hier nicht glücklich, das ist einfach kein guter Fit für ihn. Und das ist ja die Momenten sicherlich auch enttäuschend für den einen oder anderen Bewerber, aber ich glaube, wir können es einfach inzwischen sehr gut einschätzen, dass wir sagen können, der oder diejenige während wirklich woanders besser aufgehoben, auch wenn wir von der Fähigkeit glauben, dass er oder sie in der Beratung tatsächlich bestehen kann. Definitiv. Also die Leute, die bei uns Interviews führen, machen das schon sehr lange. Wir lernen natürlich auch immer neue Kolleginnen und Kollegen an. Aber dadurch mixen wir auch wirklich diese Interviewerunde, um so ein Bild zu bekommen, dass wir danach auch selbstbewusst sagen können, so der Einschätzung sind wir gekommen. Und da stehen wir auch dahinter. Und da zeigt die Erfahrung, dass wir da eigentlich sehr erfolgreich mit sind. Wir haben ja bereits neben die persönlichen Fit. Gibt es ja auch eine zweite Dimension, den Hubraum, wie wir es gerne nennen. Was für birgt sich denn dahinter? Ist eine gute Frage. Genau Hubraum ist im Grunde nichts anderes als die Performance im Case, den wir dann gemacht haben. Und wie gesagt, es ist dann weniger dieses Jahr, da war mal ein Rechenfehler, aber ausschlaggebend ist natürlich schon. Erstens ist die Problemstellung durchdrucken worden. Oder ist der Recruit ständig in die falsche Richtung gelaufen. Zweitens, man hat Hypotesen gebildet, anders gehen diese Case ist ja in der Regel nicht. Zieht man diese Hypotesen auch durch. Also sind sie realistisch, aber setze ich sie auch fort. Oder habe ich sie nach fünf Minuten schon wieder vergessen und bringen irgendwie eine neue Hypotese, die überhaupt nicht dazu passt. Andere Sachen sind auch, wie strukturiert gehe ich durch. Also du hast selber gesagt, du schreibst als Wideboard. Und das darf durchaus auch mal chaotisch sein. Aber wenn man irgendwie sich gar nicht mehr merken kann, was ich dir vielleicht vor fünf Minuten für eine Zeit genannt hatte, du hast sie auch nicht vernünftig aufgeschrieben, dann wirkt das Ganze natürlich auch etwas chaotisch und nicht in sich stimmig. Und das ist mal über alle Case gespannt sind, dass die Sachen auf die man achtet. Plus meistens muss man ja auch, oder oft muss man irgendwie eine Empfehlung treffen, oder vielleicht irgendwie eine Option ausdrucken oder so in einem Case. Wie gut begründet ist das auch. Also geht natürlich auch in die Richtung Hypotesen. Aber manchmal schießen Bewerberen, Bewerber auch einfach so aus der Hüfte und nen irgendeine Zahl. Und da sind wir beim Thema laut denken, ja, wie kommst du denn darauf und begründe mir doch mal. Und wenn ich der Gegentrete und irgendwie sage, hey, hast du darüber mal nachgedacht, heißt das auch nicht direkt, dass du irgendwie ein Fähnchen im Wind deine Meinung ändern musst. sondern ich möchte ja auch mit dir diskutieren und irgendwie die Idee davon bekommen, okay, wie bist du jetzt zu der Idee gekommen oder wie bist du zu deiner Schlussfolgerung gekommen. Und das sind so die Sachen, die wir uns anschauen und dann quasi zu einer Einschätzung kommen, wie denn der Case gelaufen ist. Ich glaube damit haben wir auch wirklich einmal den kompletten Interviewprozess von vorne beleuchtet. Wir haben eben herausgefunden, worauf wir besonders schauen und wie wir unsere Kandidaten und Getanidaden betrachten. Hast du denn vielleicht zum Abschluss noch einen persönlichen Tipp für alle, die jetzt nach diesem Podcast übernachten, sich bei uns zu bewerben? Sehr gerne. Hab ich. Erstens, ich freue mich auf all eure Bewerbungen. Zweitens, ja, bleibt authentisch im Gespräch. Klingt total klar irgendwie oder klingt auch irgendwie jetzt müsste man es nicht extra erwähnen. Aber Andreas, was ist selber gesagt und wir haben darüber gesprochen, ja, wir haben tatsächlich erfahrende Interviewer und ich bilde mir ein, ich merke es, wenn jemand sich verstellt. Man merkt, wenn Dinge auswendig gelernt sind, man merkt, wenn Dinge irgendwie besser dargestellt werden als sie waren oder so ähnlich. Und durch das Tiefe fragen kommt man, dem ja auch durchaus dann irgendwann auf dem Grund. Damit möchte ich überhaupt keinen Angst machen, sondern eigentlich viel mehr Mutigen oder Einladen kommt wirklich als die Person, die ihr seid und versteckt euch da auch nicht. Denn wenn wir dann wirklich dazu kommen, euch ein Angebot zu machen und ihr fangt bei uns an, dann bröckelt das ja vielleicht eh irgendwann. Und wir sind wirklich an den Leuten interessiert. Insofern, versteht euch nicht. Erstens fällt es auf und zweitens. Wollen wir den Menschen wirklich kennenlernen, der da vor uns sitzt. Und das wäre mein Tipp und das finde ich am aller aller wichtigsten in den Gesprächen. Und das, was du gerade so gesagt hast, kann ich auch noch einmal unterschreiben. Ich hoffe, dass ich jetzt auch viele unserer Zuhörerinnen angesprochen fühle, ihre Bewerbung rauszuschicken. Also dass wir sie dann auch bald in spannenden Bewerbungsgesprächen kennenlernen dürfen. Vielen Dank, Jana. Danke, Jana Dreas.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Bewerbungsgespräche bei Ritzenhöfer & Kampeniederdauern ca. 1 Stunde, je nach Einstiegslevel gibt es 2 bis 3 Gespräche, immer mit zwei Interviewern.
  2. Die zentrale Frage im gesamten Prozess lautet
  3. Der Ablauf besteht aus zwei Teilen
  4. Die Interviewer sind Berater aus dem Team, keine externen Personaler, und bereiten sich individuell vor. Sie stellen offene Fragen, um die Persönlichkeit hinter dem Lebenslauf kennenzulernen.
  5. Die Fälle sind thematisch bewusst allgemein gehalten (z. B. Marktanalyse, Bankenfusion) und sollen zeigen, wie der Kandidat strukturiert an unbekannte Probleme herangeht.

Summary:

Der Podcast beschreibt den Bewerbungsprozess bei der Unternehmensberatung Ritzenhöfer & Kampeniederdauert. Jana Dirksen, die seit 2020 im Unternehmen ist und viele Interviews führt, erklärt, dass es je nach Position 2 bis 3 etwa einstündige Gespräche gibt, die immer zu zweit geführt werden. Das oberste Kriterium ist nicht die fachliche Perfektion, sondern die Frage, ob man sich eine intensive Teamarbeit mit der Person vorstellen kann.

Der Ablauf gliedert sich in zwei Teile: Zuerst lernen sich beide Seiten kennen – die Interviewer stellen das Unternehmen vor, der Bewerber erzählt von sich. Dabei wird bewusst über den Lebenslauf hinaus gefragt, etwa nach Herausforderungen oder eigenen Initiativen, um die Persönlichkeit zu verstehen. Im zweiten Teil folgt ein Fallbeispiel, das laut gedacht und diskutiert werden muss.

Hier kommt es nicht auf die richtige Antwort an, sondern auf strukturiertes Denken, das Stellen von Hypothesen und die Fähigkeit, sich in unbekannte Themen einzuarbeiten. Die Fälle sind bewusst allgemein gehalten, damit Kandidaten aus allen Fachrichtungen – wie etwa Physiker – ihre Stärken zeigen können. Ziel ist es, einen echten Austausch zu schaffen und herauszufinden, ob die Chemie langfristig stimmt.

FAQs

Bei Praktika oder Fellowships sind es in der Regel zwei Gespräche, bei einem Festeinstieg unabhängig vom Level drei Gespräche.

Jedes Gespräch ist auf etwa eine Stunde angesetzt und wird von zwei Kollegen geführt, meist Beratern, manchmal auch aus dem Backoffice.

Die zentrale Frage lautet: Kann ich mir vorstellen, mit diesem Kandidaten im Team zusammenzuarbeiten?

Es beginnt mit einer Begrüßung, dann stellen sich die Interviewer vor und erklären den Ablauf. Danach wird die Firma vorgestellt und der Kandidat erzählt von sich.

Es werden offene Fragen gestellt, die über den Lebenslauf hinausgehen, wie zum Beispiel nach herausfordernden Situationen oder Initiativen, die der Kandidat starten möchte.

Im Case wird eine Problemstellung präsentiert, die der Kandidat durch lautes Denken und Hypothesen lösen soll. Es geht um strukturiertes Vorgehen und nicht um Fachwissen.

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