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Bereitschaft für ein Gespräch auf Augenhöhe herstellen: So schafft ihr den richtigen Gesprächsrahmen!

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Bereitschaft für ein Gespräch auf Augenhöhe herstellen: So schafft ihr den richtigen Gesprächsrahmen!

Ein erfolgreiches Gespräch in einer Beziehung hängt entscheidend von einem geeigneten Gesprächsrahmen ab. Ohne diesen – wie z. B. aus Zeitdruck, Erschöpfung oder störenden Geräuschen – wird das Gespräch oft unterbrochen oder eskaliert. Nicht-verbale Hinweise wie Körperhaltung oder Mimik können ein widersprüchliches Gefühl vermitteln, was zu innerem Konflikt führt. Um ein tiefgründiges Gespräch zu ermöglichen, ist es wichtig, eine wohlführende Atmosphäre zu schaffen: z. B. durch Getränke, Ruhe, eine abgeschlossene Kommunikation (z. B. Handy auf Flugmodus) und die Vorbereitung auf das Gespräch. Bevor ein Gespräch beginnt, sollten persönliche Bedürfnisse wie Hunger oder unerledigte Aufgaben erledigt werden, damit beide Parteien wirklich bereit sind. Besonders im Online-Coaching ist der Rahmen selbstverantwortlich herzustellen, da die räumliche Nähe fehlt. Ohne diesen Rahmen bleiben Konflikte ungelöst, entsteht eine Angst vor Kommunikation und die positiven Gespräche über Liebe oder gemeinsame Ziele werden ausgeblendet. Dies führt zu einer Abwanderung in externe Beziehungen und vergrößert die Entfremdung. Dazu gehört auch die rechtzeitige Vorbereitung: Themen klären, die Ressourcen vorbereiten und gemeinsam einen Termin für ein Gespräch vereinbaren. Der Erfolg eines Coachings hängt nicht nur von den Impulsen ab, sondern von der Umsetzung in den Alltag – daher ist die stetige Unterstützung und die Schaffung eines stabilen Gesprächsraums entscheidend für eine dauerhafte Verbesserung der Beziehung.

Transcription

4016 Words, 24927 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um das Thema Bereitschaft für ein Gespräch auf Augenhöhe herstellen. So schafft ihr den richtigen Gesprächsrahmen. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Gute und tiefe Gespräche in der Beziehung sind wichtig, um sie harmonisch und stabil zu erhalten. Und oftmals geht es ja auch darum, diese Gespräche in schöner Erinnerung zu haben, um auch die Motivation zu haben, immer wieder gern mit dem Partner oder Partnerin sprechen zu mögen. Da kann man zum Beispiel über die Grundlagen sprechen, wie Werte und Versionen, aber auch über die alltäglichen Probleme. Wir wollen uns heute einmal ein bisschen näher mit dem Gesprächsrahmen auseinandersetzen. Und wie wir das meinen und wie wir das definieren und warum der so wichtig ist, damit ein Gespräch auf Augenhöhe klappen kann, das möchten wir einmal etwas näher in dieser Podcast-Folge erläutern. Ja, in Beziehungen kann es vorkommen, dass Gespräche nicht immer harmonisch verlaufen. Und das liegt auch manchmal eben daran, dass der Gesprächsrahmen unstimmig ist. Was ist damit gemeint mit dem Gesprächsrahmen? Im Prinzip alles, was nicht inhaltlich gerade ist, sondern alles, was drumherum ist. Genau. Um das Gespräch herum. Und da gibt es verschiedene Punkte, die eben dann manchmal für Probleme sorgen. Zeitdruck ist zum Beispiel etwas, man hat gar nicht wirklich Zeit eingeplant und steht unter zeitlichem Druck, weil gleich ein Termin ansteht und kann sich dann gar nicht innerlich so auf das Thema einlassen. Ich finde immer, dieser Gesprächsrahmen geht halt manchmal im Alltag auch verloren, weil man denkt, ich will das Thema jetzt schnell besprechen, ich will das jetzt hinter mir haben. Aber dieser Rahmen, ja, diese Energie. Diese Energie, die sozusagen außerhalb von der Thematik mitschwingt, ist halt super entscheidend darüber, wie ein Gespräch halt auch verläuft. Also was für ein Gefühl bei dem anderen entsteht, wie ich meine Nachricht vermittle. Da ist ein Punkt ja, wie du sagst, sowas wie Zeitdruck, aber auch so andere praktische Dinge, wie wenn jemand von der Arbeit kommt und total erschöpft ist und hungrig ist und ich würde dann gleich oder eine Person würde dann gleich anfangen einfach zu sprechen, da muss ich immer an unseren Sohn denken, der, wenn er hungrig ist, ein anderer Mensch ist, dann verläuft das Gespräch ganz anders, ne? Naja, und die Bereitschaft ist eben so ein wichtiger Punkt, dass man auch gerade, wenn es um wichtige, intensive Gespräche geht, wenn es darum geht, emotionale Verletzungen zu lösen, dass man eben auch fragt, ob der andere bereit ist, um dieses Gespräch zu führen oder ob er eben zum Beispiel Zeitdruck hat, von dem ich nichts weiß, sich unwohl fühlt, wovon ich nichts weiß, ob derjenige Hunger hat, kann ich ihm auch nicht ansehen, ne? Ob er sich gerade nicht wohl fühlt, ob er noch vielleicht gerade mit den Gedanken bei irgendeinem stressigen Thema von der Arbeit ist und eigentlich gar nicht offen gerade für ein Gespräch ist. Das sind ja alles Themen, die eben dann erfragt werden, wo man eben schaut, ob die entsprechende Bereitschaft da ist und wenn ja, dann kann das eben gehen, wenn nicht, dann gilt es, die Bereitschaft herzustellen. Genau, weil sonst knallen zwei Energien aufeinander, der eine, der irgendwie bei der Gedanke noch bei der Arbeit ist, die andere Person, die das Thema jetzt schnell durchhaben möchte, dann wird das so ein Tür-und-Anne-Gespräch meistens, ja? Und das kann dann schnell zur Eskalation führen. Und da ist das eben wichtig, dass man nochmal so verinnerlicht, dass dieses Trennen von den verschiedenen Lebensbereichen nicht möglich ist. Also wenn man glaubt, Themen von der Arbeit kann man bei der Arbeit lassen und diesen Stress nimmt man nicht mit, das stimmt eben nicht, dann braucht man dafür wirklich Mechanismen und Hebel, um den Stress abzubauen, dass Sport, dass andere Dinge sind, die dafür sorgen, dass der Stress in dem Moment geht, das wird eben schon gebraucht. Und man erlebt es dann häufig, dass man selber, wenn man sich so reden hört, glaubt, man würde wertschätzend formulieren, aber eben die nonverbale Kommunikation sagt dann was anderes, ne? Die Körperhaltung, Körpersprache, Gestik, Mimik, die ist dann eher von dem Signal Stress geprägt, vielleicht auch manchmal von dem Signal Angriff oder Flucht geprägt und das sind eben Dinge, die andere, auch ganz besonders Kinder, intensiv wahrnehmen, das Gefühl spiegeln, darauf reagieren und eben, auch wenn die ersten Worte dann vielleicht sogar noch wertschätzend verlaufen, die Haltung dahinter spürbar nicht die gleiche ist und das dann ja auch einen Konflikt innerlich macht, wenn ich sehe, Moment, der spricht eigentlich gerade in netten Worten, aber innerlich scheint der auf Angriff zu sein, das macht dann eben so einen innerlichen Konflikt dann auch, ne? Und das ist auch so ein Thema, zum Beispiel der äußere Rahmen, den wir auch immer im Coachings merken, sei es damals vor Ort oder jetzt auch online, dass dieser geschützte Rahmen halt schon was ausmacht, dass man sich bewusst Zeit nimmt für das Thema, dass zwei Menschen zusammenkommen, es wird meistens ein Babysitter organisiert, das macht halt eine Atmosphäre, man weiß, man hat die Zeit jetzt geblockt, wo man halt auch in der Tiefe einsteigen kann. Und dann passiert etwas, das kennt ihr vielleicht alle schon mal, dass ihr euch vorgenommen habt, ihr möchtet ganz gerne jetzt ein Thema angehen, das lösen, vielleicht auch Verantwortung übernehmen und sagen, Mensch, da habe ich auch einen Fehler gemacht und möchte mich entschuldigen für das, was da passiert ist und seid in guter Stimmung und macht das Ganze so, wie ihr euch das vorgenommen habt. Und der Streit eskaliert auf einmal noch viel mehr als vorher und die Entschuldigung kommt gar nicht an, wird nicht entgegengenommen, es passieren noch andere Dinge, dann kommt noch mehr Wut hinein und das ist eben etwas, wo natürlich vorher schon das Fundament Risse gehabt haben kann und man sagt, da sind irgendwie jetzt gerade noch andere Themen reingerutscht, aber wo eben auch, relativ häufig die fehlende Gesprächsbereitschaft und der fehlende Gesprächsrahmen ursächlich sein können dafür, dass diese positive Intention, den Konflikt zu lösen, sich zu entschuldigen, Verantwortung zu übernehmen, nach hinten losgegangen ist. Das ist auch etwas, was für das Coaching sehr wichtig ist. Wir haben gerade jetzt in den Online-Coachings, dass es häufiger mal vorkommt, dass jemand sich zu Hause nicht diese, diese Gesprächsrahmenschaft, das war auch ein Anlass dafür, nochmal diese Folge herzunehmen. Auf der einen Seite, dass in den Online-Coachings dieser Rahmen manchmal nicht hergestellt wird, weil durch das Online-Format ist das eben etwas, was das Paar selber macht. Wenn bei dem Vor-Ort-Format bei uns damals in den Räumlichkeiten, da war es ja so, dass wir diesen Rahmen hergestellt haben. Wir haben einen gemütlichen Raum gehabt. Wir haben im Prinzip die Platzverteilung. Wir hatten kleine Snacks dort, Getränke und so all die Dinge, die gebraucht wurden, haben das Gespräch eingeleitet. Das heißt, da haben wir für den Rahmen geschaffen. Dann sind die Paare mit dem Auto meistens ja angereist, konnten sich sozusagen innerlich darauf vorbereiten, dass dieses Gespräch entstehen wird, sind dann im Raum angekommen, hatten dann zwei Stunden dafür reserviert, in den meisten Fällen das Handy aus oder auf lautlos. Nach zwei Stunden konnten sie wieder sich vom Gespräch sozusagen verabschieden, nach Hause fahren. Das heißt, das war ein sehr guter Moment. Da war der Rahmen da und in meinem Online-Coaching, da wird es jetzt gebraucht, dass der Rahmen dann selbstständig hergestellt wird. Auch da für Gemütlichkeitssorgen, sich Getränke hinstellen, schauen, dass man vorher auf Toilette war, dass man alles erledigt hat, was einen gerade stören könnte, dass man eben die Handys im besten Fall auf lautlos haben oder Flugmodus haben kann. All die Dinge, damit eben dieses Gespräch gut funktionieren kann. Und das eben auch davor und danach. Genau, was sind die Folgen? Themen, die halt, wie du schon sagst, im Gespräch aufgerufen werden, werden halt nicht richtig geklärt und bleiben offen, wenn der Gesprächsrahmen nicht stimmt. Was meistens daran liegt, dass man sich nicht hundertprozentig aus verschiedenen Gründen auf das Gespräch einlassen konnte, abgelenkt war. Oder halt auch dazu neigt, das Gespräch halt ganz kurzfristig, frühzeitig wieder abzubrechen. Ja, gerade wenn man die Enttäuschung hat und merkt, das Gespräch läuft jetzt schon wieder in die völlig falsche Richtung. Und auch vielleicht in dem Moment gar nicht weiß, woran liegt das. Und langfristig kann sich dann halt so eine Unzufriedenheit breit machen, dass man grundsätzlich denkt, oh Gott, mit dem anderen, mit der anderen kann ich nicht sprechen. Ich habe gar keine Lust mehr, in das Gespräch zu gehen, weil ich weiß, gleich eskaliert das wieder. Egal, was ich sage, das Ständige reagiert wütend. Das bringt gar nichts, miteinander zu sprechen. Also man ist dann schon in so einer, ja, beschränkten Haltung zueinander, dass man sich gar nicht mehr darauf einlassen kann und auch nicht mehr daran glaubt, dass der Rahmen etwas daran ändern könnte, weil man schon so eine Brille, so einen Filter auf den anderen entwickelt hat zu der Thematik. Und dass dann auch damit die positiven Gespräche über andere Themen, die einen eigentlich vielleicht verbinden, auch nachher irgendwann nicht mehr funktionieren. Oder man eben aufgrund dieser Brille, die man entwickelt hat, in diese Gespräche auch nicht mehr reingeht. Ich hatte das auch im Coaching, dass ein paar immer wieder konfliktreiche Gespräche hatten und die beiden irgendwann auch diese positiven Gespräche eingestellt haben. Weil innerlich grundsätzlich. der Glaubenssatz entstanden ist, mit meiner Frau zu sprechen, mit meinem Mann zu sprechen, das macht nur Streit und Konflikte. Und dann haben die eben nicht nur über emotionale Verletzungen, Themen und Feedback und solche Sachen miteinander gesprochen, also nicht mehr gesprochen, sondern auch noch die positiven Themen ausgelassen und haben sich über nichts mehr ausgetauscht, ob das Erziehung ist, andere Themen, wie sie in Urlaub fahren, also es ist alles weggefallen, einfach aus der Angst, wenn wir miteinander sprechen, dann wird es wahrscheinlich einen Streit geben. Und daraus kann ja auch wieder so eine Konfliktspirale entstehen, weil was machen Menschen, wenn sie dann nicht mehr miteinander sprechen? Wir suchen häufig andere Gesprächspartner, weil wir Menschen da so aufgebaut sind, dass wir ja den Austausch brauchen, gefühlt. Das heißt, dann kommt eher eine Freundin, ein Kumpel, die Mutter, der Vater, wie auch immer, in die Rolle des Gesprächspartners rein und es entsteht ein Ausschluss, weil der Partner, die Partnerin gar nicht mehr der aktuelle Bezugspartner für Themen ist, weil da gar keine Kommunikation mehr stattfindet. Und das finde ich immer der Punkt, der dann schwierig ist, wenn da dann zwei Menschen zusammenleben, in einer Wohnung, im Haus, eine Familie haben, keine Kommunikation stattfindet und so ein äußeres Netzwerk entsteht, die viel besser über die Themen in der Beziehung, in der Ehe schon Bescheid wissen als zwei Menschen selber. Und im Coaching kannst du natürlich auch entsprechende negative Folgen haben. Also, dass man die Methode kennenlernt, aber sie nicht richtig anwenden kann, weil man es nicht verinnerlicht oder dass man sich nicht richtig auf das Coaching einlassen kann innerlich bei den Gedanken, wo man das ist oder abgelenkt durch Nachrichten, die reinkommen. Und was hat das zur Folge, dass die tiefer liegenden Wirkungen und Veränderungen ausbleiben, die man sich wünscht, auch in Kombination dazu, dass man natürlich nach den Coachings oder zwischen den Coachings auch tiefer an sich arbeiten muss. Das ist immer so die Frage, wie erfolgreich ist das? So erfolgreich, so viel Gas ihr gebt. Wir setzen die Impulse, lösen Dinge und arbeiten am Fundament, aber der Hauptteil passiert zu Hause, das alles in den Alltag zu transportieren. Und dann kann natürlich auch so ein Coaching im Zweifelsfall mal als sinnlos wirken, weil man eben merkt, Mensch, da passiert gar nichts. Das kann aber eben auch wieder an dem Rahmen liegen, wenn der richtige Rahmen nicht hergestellt wurde. Deswegen haben wir auch schon immer in den Vorgesprächen so ein paar Dinge, die wir dann mitgeben, was so sein sollte. Zum Beispiel, dass beide vor der gleichen Kamera sitzen oder vor dem gleichen PC, damit eben nicht der eine dort sitzt in dem Raum, der andere im anderen Raum oder der eine bei der Arbeit und der andere im Homeoffice und man sich nicht sehen kann, denn eine Sache, die für die Wirkung der Coachings zum Beispiel total wichtig ist, ist, dass beide nebeneinander sitzen, sich berühren und sehen können, dass wenn man Verantwortung übernimmt für emotionale Verletzungen, wenn Themen da sind, eben auch zwischen beiden die Emotionen vernünftig geteilt werden können. Ist nicht immer möglich im Coaching, wenn auch eine räumliche Distanz liegt. Fernbeziehung zum Beispiel. Genau, ist aber natürlich die schönere Variante auf jeden Fall. Genau. Dieses, wie du schon sagst, man hat den hauptsächlichen Part, auch außerhalb, habe ich in letzter Zeit häufiger auch schon gemerkt, dass die Priorität leider immer nur auf der Coaching-Zeit liegt und man sich das freischaufelt, aber die Umsetzung, also die kleinen Hausaufgaben, die wir mitgeben, die Impulse, die wir mitgeben, dass da der zeitliche Rahmen nicht so viel freigemacht wird. Und das ist immer ein bisschen schade, weil es ist ja so ein bisschen so wie, als wenn man ein Musikinstrument lernt oder irgendwas anderes trainiert. Man muss es halt auch regelmäßig machen und sich regelmäßig die Priorität dafür einräumen, damit man vorankommt, damit man auch für sich einen Erfolg sieht. Ich habe das in den letzten Coachings immer sehr stark priorisiert, dafür mit dem Paar gemeinsam zu schauen, wie kann man sich zeitfrei schaufeln, wie können sie sich so strukturieren, dass das freie Zeit als Paar dann da ist, um an der Beziehung auch zu arbeiten. Wir haben zu diesem Thema ein Workbook für euch erstellt und das verlinken wir euch entsprechend in den Shownotes. Ihr bekommt dieses Workbook dann, wenn ihr bei uns im Mitgliederbereich dabei seid. Das ist kostenpflichtig und neben dem Workbook erhaltet ihr Zugang zu unseren Workshops, zu einem Videokurs und anderen Inhalten, die wir euch ergänzend zu den Podcasts und Blogbeiträgen euch bereitstellen und die das Ganze eben nochmal tiefer gehend beleuchten, beziehungsweise euch praktische Unterstützung dabei geben, mit so einer Podcast-Folge zu arbeiten. Im Blogbeitrag diese Woche haben wir ein Thema, das kann vielleicht auch sehr spannend sein, wenn ihr Lust habt reinzulesen, mit Freunden über Beziehungs- Probleme sprechen. Warum ist das nicht sinnvoll? Schaut da gerne mal rein. Ja, jetzt kommen wir einmal zu der Lösung oder zu den Tipps, wie man einen harmonischen Gesprächsrahmen herstellen kann. Der erste Schritt ist, sich eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Also stellt euch ein leckeres Getränk bereit, Snacks, wenn es gebraucht wird. Sorgt dafür, dass ihr Ruhe habt. Also entweder schließt die Tür, wenn eure Kinder schon älter sind oder habt einen Babysitter parat. Wenn es zu kalt ist, nehmt euch eine Decke, eine Wärmflasche. Also alles das, was eben für ein Wohlfühlen sorgt, je nachdem, was da für euch einfach gebraucht wird, damit ihr euch gut fühlt. Man muss das Gespräch ja auch nicht zu Hause führen. Man kann ja auch spazieren gehen. Also wenn man einen Hund hat, könnte man ja auch eine Runde spazieren gehen oder auch ohne Hund kann man auch spazieren gehen. Aber wenn man sagt so, ich bin jetzt nicht der Typ, der gerne am Esstisch das Thema rausholt oder ich mag das zu Hause nicht so gerne, da kommen wir eher aneinander, weil da hat man den Blickkontakt auch, das ist anstrengend. Vielen Menschen tut es gut, dann irgendwie im Wald eine Runde spazieren zu gehen, an den See, wo auch so eine beruhigende Atmosphäre ist. Genau, gerade wenn es so ungewohnt ist, tiefgründige Gespräche zu führen oder auch über seine Gefühle zu sprechen, kann es eben angenehm sein, wenn man sich nicht direkt in die Augen guckt, sondern so nebenan herläuft. Das kann dann einfacher fallen, so für den Start und häufig hat natürlich so ein Wald oder ein See eine beruhigende Wirkung, und macht dann auch was. Ich muss da immer an, fällt mir jetzt gerade spontan ein, so an meine schönsten Gespräche denken, die ich bisher so hatte. Und das war häufig in Bewegung, also wenn wir spazieren waren irgendwo, aber auch auf Autofahrten. Also finde ich, wenn man Auto fährt, ist jetzt nichts, wo man ein Krisengespräch führen sollte, aber ist trotzdem etwas, was mal eine andere Atmosphäre ist. Ja, haben wir meistens eher so Gespräche über Ziele, Veränderungen, neue Kompromisse, Werte. Ja. Erziehungsthemen, sowas eher, ne? Das funktioniert ja ganz gut eher, wo man sagt, da wollen wir vielleicht was verändern, aber kein Thema, wo ein Konflikt besteht oder irgendwie so, ne? Genau. Ja, der zweite Punkt ist das Handy, was häufig auch so ein Hämmer sein kann bei einem Gespräch, das Handy aus Sichtweite legen, damit man nicht im Gespräch immer wieder einen Blick drauf wirft, ne? Also da irgendwas aufploppt, irgendwas blinkt, dass man, wie du schon vorhin sagtest, auf Flugmodus oder auf Lautdurchstellen, weil wenn das Handy erst mal offen da liegt und selbst wenn es auf lautlos ist und es blinkt die ganze Zeit, kann das halt den anderen total in den Gedanken immer wieder rausreißen. Man hat das Gefühl, ich setze das dritte Mal an und ich bin hier irgendwie so unter Zeitdruck auch, ne? Du möchtest vielleicht, dann geh doch jetzt ran oder was ist denn das da? Genau. Und es gibt neben dem Flugmodus ja auch noch andere technische Dinge mittlerweile, weil so eine typische Einwand ist dann ja häufig, ja, aber wenn die Kinder bei Oma sind oder dort sind und wenn da was passiert oder irgendwas Wichtiges, die müssen mich erreichen können. Ist total nachvollziehbar. Absolut. Dafür gibt es ja in allen Handys inzwischen diesen Fokusmodus. Ich weiß gar nicht, wie er bei Android heißt, aber es haben alle so einen Fokusmodus, wo man sagen kann, ich bin für alle nicht erreichbar, keine Apps dürfen irgendwie durchkommen, außer die Personen dürfen mir schreiben, die Personen dürfen mich anrufen und dann kann man eben einstellen, dass dann der Babysitter oder die Babysitterin eben einen jederzeit erreichen kann und alles andere wird dann eben rausgefiltert gefiltert, sodass man sichergestellt hat, ich werde vom Handy nicht gestört, aber wenn was Wichtiges ist, weil vielleicht mit den Kindern gerade was los ist, bin ich auf jeden Fall erreichbar. Auch das kann ja was sein, was im Zweifelsfall sonst sogar die Bereitschaft für das Gespräch verhindern kann, wenn ich das Handy im Flugmodus habe, aber innerlich so die Sorge ist, oh nein, wenn jetzt was mit den Kindern ist, ich bin ja gar nicht erreichbar, das kann ja auch die Bereitschaft aus dem Gespräch rausnehmen. Denn der dritte Punkt, vor dem Gespräch auf die eigenen Gefühle und eigene Bedürfnisse achten, also habe ich Hunger, habe ich irgendwas anderes, was noch gemacht werden muss, möchte ich mir bequeme Sachen anziehen, ich komme gerade von der Arbeit, brauche ich irgendwas, um mich jetzt akut schnell wohlzufühlen und das erstmal vorzuziehen, damit ich überhaupt auch offen bin für das Gespräch und nicht, dass als Impuls immer hochkommt, dass man denkt, oh, wie lange mag das jetzt noch gehen, aber esse ich jetzt noch davor was, ah, ich warte noch ab, esse ich danach was, also man sollte seine Grundbedürfnisse erstmal erfüllt haben. Ja, so ein Gespräch braucht manchmal oder eigentlich immer Energie. Die Energie und die nötigen Ressourcen sollten dann da sein. Wenn ihr ein tiefergehendes Gespräch führen wollt oder wenn es darum geht, eine emotionale Verletzung zu lösen und das vielleicht einfach so im Alltag bei euch nicht reinpasst, was ja gerade mit Kleinstkindern und Kleinkindern häufig der Fall ist, dass eben diese Räume dafür schwieriger freizuschaufeln sind, als wenn man jetzt als Paar ohne Kinder miteinander sprechen möchte, so kann man sich auch untereinander eben einen Termin vereinbaren, wann man bereit sein wird, wann eben der richtige Rahmen geschaffen werden kann, wann ein Babysitter verfügbar ist, um eben dann dieses Gespräch zu führen. Beim Coaching ist das recht logisch, da haben wir immer einen Termin, wo dann eben dieser entsprechende Rahmen dann da ist und die Zeit, das kann aber auch eben innerhalb der Beziehung ohne Coaching sinnvoll sein, wenn man eben merkt, dass aus verschiedensten Gründen das im Alltag nicht einzubauen ist und man eben mehrmals merkt, wir kommen nicht an den Punkt der Bereitschaft, irgendetwas ist immer, was dazu führt, dass wir uns gerade nicht bereit fühlen. Der nächste Punkt ist, Dinge zu erledigen, die man innerlich erledigen muss, bevor man in dieses Gespräch reingehen kann. Das können verschiedenste Dinge sein. Das können irgendwelche Haushaltsaufgaben sein, dass man sagt, oh nee, jetzt muss ich aber nochmal ganz kurz den Geschirrspüler ausräumen. Das steht jetzt noch auf meiner innerlichen To-Do-Liste. Ich kann mich sonst gar nicht konzentrieren. Das kann sein, dass man irgendwas anders noch von der Arbeit kurz erledigen muss, noch jemandem schnell eine Nachricht zurückschreiben muss. Also irgendetwas, was einem innerlich aufploppt, was man sagt, das ist heute für mich an diesem Tag wichtig noch zu erledigen und ich möchte mir da auch keinen Druck machen, wenn das Gespräch ein bisschen länger dauert. Deswegen erledige ich das lieber vorher. Dann haben wir noch zwei spezielle Tipps für ein Online-Coaching, wenn ihr bei uns ins Coaching kommen möchtet, was geeignete Möglichkeiten sind, die Bereitschaft dafür herzustellen. Das eine ist, dass ihr einen geeigneten Ort für das Coaching findet, zum Beispiel vielleicht statt dem Arbeitszimmer, was auch gehen kann, kann es aber auch gemütlicher sein, ein Notebook auf den Wohnzimmertisch zu stellen oder auf den Küchentisch und eben dort in einer angenehmeren Atmosphäre gemütlicher zu sitzen und eben dort sich auch alles Passende herzustellen, vorab einmal die Technik zu checken. Da gibt es ja auch dann zum Beispiel bei Zoom die Möglichkeit, seinen Lautsprecher und sein Mikrofon zu testen, dass beide gut hörbar sind, dass das gut ausgerichtet ist und so weiter und auch den Blickwinkel, wie beide zu sehen sind, dass das passt, dass beide auf dem Bild drauf sind, dass man im Hintergrund nichts hat, was einem vielleicht unangenehm ist, wo man sagt, oh, das soll jetzt der Coach oder die Coaching gar nicht sehen, das würde mich ablenken, sich auch entsprechende Getränke zurechtstellt, also alles das, was wir eben schon aufgeführt haben, kann man eben dann auch fürs Coaching machen. Was auch nur so als Tipp, was ich schon ein, zwei Mal hatte, ist, dass es nicht so praktisch ist, den Laptop auf dem Schoß zu haben, sondern irgendwo auf einem festen Untergrund stehen zu haben, weil sonst wackelt es die ganze Zeit und so ein Coaching ist ja nicht zehn Minuten und manchmal wird es dann halt unangenehm für eine Person, wenn derjenige die ganze Zeit den Laptop oder das auf dem Schoß hat, sondern das eher irgendwo abzustellen und das dann danach auszurichten. Gut, und dann geht es natürlich darum, sich nochmal vielleicht Themen zurechtzulegen, also zu schauen, was sind so Fragen und Dinge, die man klären möchte, worüber möchte man sprechen, das kann eben vor dem Coaching Sicherheit geben, aber auch natürlich ganz wichtig als Vorbereitung für den nächsten Termin die Schritte umsetzen, die wir euch mitgegeben haben, denn das haben wir ja schon mal gesagt, das ist einfach so essentiell, wichtig für den Erfolg des Coachings und eure persönliche Entwicklung, eure Entwicklung als Paar in dem Prozess, da geben wir ganz viele Anstöße, ganz viele Impulse, wir lösen Dinge ganz aktiv mit euch, aber das ist eben nur ein kleiner Teil dessen. Ihr könnt euch gerne auch einen Notizblock dazu nehmen, also jeder einzeln auch, wenn ihr sagt, okay, das sind irgendwie so viele Impulse, ich brauche das irgendwie so ein bisschen, dass ich mir was notiere, dann ist das auch gar kein Problem, wenn ihr noch ein bisschen mit schreibt. Wir hoffen, die Folge hat euch spannende Impulse geliefert und falls ihr merkt, dass es euch schwerer fällt, ins Gespräch zu kommen, ihr Konflikte habt, die ungelöst sind, ihr gerne mit uns am Fundament arbeiten möchtet, dann tragt euch gerne fürs telefonische Erstgespräch ein. Ansonsten hören wir uns in der nächsten Folge. Bis bald. Musik Musik Musik Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ein gesunder Gesprächsrahmen ist entscheidend für harmonische, tiefe Gespräche in der Beziehung und verhindert, dass Konflikte eskalieren.
  2. Faktoren wie Zeitdruck, Erschöpfung oder Hunger beeinflussen die Bereitschaft für ein Gespräch und können das Gespräch unangemessen beeinträchtigen.
  3. Nicht-verbale Signale wie Körperhaltung oder Mimik können ein anderes Gefühl erzeugen als die Worte und führen zu innerem Konflikt.
  4. Ein geschützter, wohlfühlender Rahmen – etwa durch Getränke, Ruhe, Abwehr von Störungen – schafft die notwendige Energie für konstruktive Kommunikation.
  5. Die fehlende Bereitschaft des anderen ist oft Ursache dafür, dass positive Absichten wie Entschuldigungen oder Verantwortung übernehmen gescheitert sind.
  6. In Online-Coaching ist der Rahmen besonders wichtig, da die Parteien selbst dafür sorgen müssen, dass die Bedingungen für ein tiefes Gespräch erfüllt sind.
  7. Der Mangel an einem stabilen Gesprächsrahmen führt zu offenen Konflikte, Verlust von positiven Themen und Entwicklungen einer abgeschlossenen Kommunikation.
  8. Ressourcen wie Hunger, Stress oder unerledigte Aufgaben müssen vor dem Gespräch erledigt werden, damit beide Parteien wirklich offen und mit Energie sind.

Summary:

Ein erfolgreiches Gespräch in einer Beziehung hängt entscheidend von einem geeigneten Gesprächsrahmen ab. Ohne diesen – wie z. B.

aus Zeitdruck, Erschöpfung oder störenden Geräuschen – wird das Gespräch oft unterbrochen oder eskaliert. Nicht-verbale Hinweise wie Körperhaltung oder Mimik können ein widersprüchliches Gefühl vermitteln, was zu innerem Konflikt führt. Um ein tiefgründiges Gespräch zu ermöglichen, ist es wichtig, eine wohlführende Atmosphäre zu schaffen: z.

B. durch Getränke, Ruhe, eine abgeschlossene Kommunikation (z. B.

Handy auf Flugmodus) und die Vorbereitung auf das Gespräch. Bevor ein Gespräch beginnt, sollten persönliche Bedürfnisse wie Hunger oder unerledigte Aufgaben erledigt werden, damit beide Parteien wirklich bereit sind. Besonders im Online-Coaching ist der Rahmen selbstverantwortlich herzustellen, da die räumliche Nähe fehlt.

Ohne diesen Rahmen bleiben Konflikte ungelöst, entsteht eine Angst vor Kommunikation und die positiven Gespräche über Liebe oder gemeinsame Ziele werden ausgeblendet. Dies führt zu einer Abwanderung in externe Beziehungen und vergrößert die Entfremdung. Dazu gehört auch die rechtzeitige Vorbereitung: Themen klären, die Ressourcen vorbereiten und gemeinsam einen Termin für ein Gespräch vereinbaren.

Der Erfolg eines Coachings hängt nicht nur von den Impulsen ab, sondern von der Umsetzung in den Alltag – daher ist die stetige Unterstützung und die Schaffung eines stabilen Gesprächsraums entscheidend für eine dauerhafte Verbesserung der Beziehung.

FAQs

Der Gesprächsrahmen umfasst alle äußeren Faktoren, die das Gespräch beeinflussen, wie Zeit, Stimmung, Körperhaltung und Umgebung. Er schafft die notwendige Wohlfühlatmosphäre für ein auf Augenhöhe stattfindendes Gespräch.

Ohne Bereitschaft kann ein Gespräch zu einem Konflikt führen, weil die Beteiligten nicht emotional oder mental bereit sind. Der fehlende Rahmen kann zu Stress, Abweisung oder Eskalation führen.

Man kann einen guten Rahmen schaffen, indem man sich entspannt, ein leckeres Getränk bereitstellt, das Handy ausgeschaltet oder auf Flugmodus stellt und sich auf die Gespräche vorbereitet.

Ein Handy kann ständig Ablenkungen verursachen, auch wenn es auf lautlos ist. Blinkende Nachrichten führen dazu, dass Menschen aus dem Gespräch herausgerissen werden und der Gesprächsrahmen zerstört wird.

Bevor man ein Gespräch beginnt, sollte man seine eigenen Bedürfnisse wie Hunger, Erschöpfung oder Stress berücksichtigen. Nur wenn diese erfüllt sind, kann man sich emotional offener für ein Gespräch fühlen.

Ja, man kann z.B. spazieren gehen oder im Wald oder am See sitzen. Die Bewegung und die ruhige Umgebung schaffen eine angenehmere Atmosphäre für tiefgründige Gespräche.

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