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Bei Konfliktsituationen kann ich nicht für mich einstehen – wie lerne ich das?

61m 40s

Bei Konfliktsituationen kann ich nicht für mich einstehen – wie lerne ich das?

Lilly leidet unter einer tief verwurzelten Konfliktscheue, die bis zum völligen Einfrieren (Freeze) in stressigen Situationen reicht. Sie kann weder ihre eigenen Standpunkte vertreten noch für andere eintreten – etwa als ihre Eltern ihren Partner rassistisch behandelten und sie nichts sagte. Der Ursprung liegt in ihrer Kindheit: Ihre alkoholkranke, unberechenbare Mutter und der emotional abwesende Vater lehrten sie früh, dass Konflikte Bindung zerstören. Um Zuwendung zu bekommen, passte sie sich an und machte sich unsichtbar. Dieser Schutzmechanismus war damals sinnvoll, blockiert sie heute aber im Erwachsenenleben. Lilly spürt oft nicht einmal ihre eigenen Grenzen und schön redete sich lange die problematische Familiensituation. Erst nach zwei Jahren hat sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen – auch, um ihrem Partner gegenüber loyal zu sein. Die Gesprächspartnerin betont, dass Lilly nicht nur das Problem hat, nicht zu reagieren, sondern sich zusätzlich dafür abwertet. Es fehlt an Selbstmitgefühl. Der Schlüssel liegt darin, den eigenen Zustand (z. B. Schattenkind vs. Erwachsenen-Ich) zu erkennen, bevor man in die Freeze-Reaktion fällt. So kann Lilly lernen, alte Muster zu durchbrechen und sich selbst besser zu spüren.

Transcription

9377 Words, 55597 Characters

German
Werbung. Ich bin ja schon ein Walten erwachsen und seit ihr wieder Zeit auch selbstständig. Und das klingt nach ganz viel Freiheit, aber es bringt auch viel Verantwortung mit sich. Und ich denke manchmal, "Po, das ist schon ganz schön krass, um was ich mich alles kümmern muss." Und bei vielen Dingen steht auch erst mal ein Telefonat dazwischen. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber telefonieren ist für mich einfach nochmal so ein extra Tudu, dass ich gerne aufschiebe. Dieses "Ich mache es später", fühlt sich im Moment gut an, aber eigentlich macht es die Sachen nur noch größer im Kopf. Und genau deshalb finde ich Frank so angenehm. Frank ist ein günstiger Mobilfunktarif im Dnets, den ihr komplett per App abschließen und verwalten könnt. Also ohne Vertrasslaufzeit, ohne Warteschleife, ohne unangenehme Hotline Gespräche. Ihr ladet einfach die App runter, aktiviert eure E-SIM und könnt direkt starten. 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Sie kann ihre Standpunkte überhaupt nicht vertreten und was sie ganz besonders belastet, sie kann durch ihre starke Konfliktschäu auch nicht für andere eintreten. Zum Beispiel für ein Freund, wenn ihre Eltern rassistische Kommentare machen. Und darunter leidet sie sehr. Und es ist nicht nur so, dass sie ja vielleicht nicht die richtigen Worte einfallen, sondern sie friert gerade zu ein. Sie geht richtig in den Freeze-Modus. Und da wollen wir mal tiefer tauchen, was dahinter steckt und vor allem, wie sie es schaffen kann, da rauszukommen und sich selbstbesserst zu spüren und dann doch mal das ein oder andere Argument vorzutragen. Hallo Lilly, herzlich willkommen in Tria, wenn auch bei etwas reignarischen Wetter wir haben ja noch Winter. Aber welches Thema führte ich denn in die älteste Stadt Deutschland sozusagen zu mir in den Podcast? Hallo, Steffi, erst mal, danke, dass ich hier sein darf. Ich freue mich total. Ich habe heute ein Thema mitgebracht, das mich schon sehr lange begleitet. Ich habe so das Problem, dass ich in Konfliktsituation oder in Situationen die Haltung von mir fordern, so ein Gefühl habe einzufrieren. Ich kann dann einfach nichts mehr sagen. Also ich habe auch Beispiele dazu mitgebracht. Es kann in Streit gesprichen sein mit Partner, Freunden, wie auch immer. Wir diskutieren über irgendwas. Oder meistens bin ich sowieso schon von vorne rein, so eher der ruhige Part. Und kann dann irgendwann einfach eben, ich sitze da und sage einfach nichts mehr. Es ist so, es sei ich wie ein so einer Wolke fast schon und ja, versucht es so von mir abzuschirmen. Passiert aber auch in Situationen, die eigentlich andere betreffen, also die dann Loyalität und eben ja Haltung von mir erfordern würden. Also es gab eine Situation bei meinen Eltern, die meinen Jahr verlugten oder ja resistisch behandelt haben muss man schon sagen. Und ihnen auch mal vor der Tür haben stehen lassen und ich stand da und wusste nicht, was tun. Also ich habe zu meinen Eltern in dem Moment nichts gesagt. Ich bin sogar noch mit reingegangen und habe ihn quasi mitstehen gelassen. Er hat zwar in dem Moment auch ziemlich gesagt, ja, gerein so ist alles gut zu quasi, aber was natürlich nicht so natürlich wäre es richtig gewesen, würde ihn zu sein oder stellen zu sein. Genau, stellen zu ziehen. Aber auch in Situationen, die bei mir irgendwie Grenzen überschreiten. Also, beispielsweise mit meiner Schwester, die dann sagt, ich kann deine Beziehung jetzt nicht ernst nehmen, weil deine Beziehung früher waren ja auch alle eben nicht ernst. Und so quasi, es waren ja so viele da, kann ich dich heute nicht ernst nehmen. Auch in solchen Situationen sitzt sich dann da und denkt mir so ja, also, also, bis es eigentlich ziemlich wärlos. Ja, kann man, also ich weiß nicht, ich könnte mich wahrscheinlich schon wären, aber in dem Moment kann ich es nicht. Du sagtest, du würdest quasi einfrieren und einfrieren ist ja jetzt keine krachter Schwäche, sondern im Grunde. Ganz alter Schutz-Mchanismus, der dich beschützen soll, vor was eigentlich genau. Warum hast du gelernt in deinem Leben, dass es besser ist, ganz ruhig zu sein? Ja, um nicht anzuecken und nicht angegriffen zu werden, ja, um dazu zu gehören. Ich muss sagen. Also, du hast früh gelernt, konflikt zerstört die Bindung. Ja. Kannst du uns mal ein bisschen mitnehmen in deine Vergangenheit, was da los war, dass du bis zum einfrieren hin, konflikt scheu bist. Weil diese einfrieren ist ja auch ein sehr starker Schutz-Mchanismus. Ja, unser Nervensystem kennt ja archaisch und evolutionär nur drei richtige Möglichkeiten, wenn der Mensch angegriffen ist, das ist entweder die Flucht, also Pfleid oder der Angriff, Fight oder eben, dass sich Tod stellen, ja, Freeze. Und das sind halt alles drei archaalische Stressreaktionen und diese Muster sind Ur-Alt. Das heißt, wenn wir uns bedroht fühlen und anders als früher in der Evolution geht es hier nicht um gefährliche Tiere oder sonst was, sondern wir können uns auch wahnsinnig bedroht fühlen auf der sozialen Ebene, sowie die Lille eben auch, so eine Angst vor Ablehnung, so eine Angst, wie keine Zuwendung mehr zu bekommen, dann ist das eine ganz, ganz starke Bedrohung für das Nervensystem, auch hier, archaisch gesehen, Ausschluss aus der Gruppe hat früher den sicheren Tod bedeutet. Und Lille geht dann eben in diese Freeze-Reaktion, was daraufhin bedeutet, dass sie eben sehr früh gelernt hat, dass weder Flucht noch kämpfen, irgendetwas bringt. Und das ist ja dann ein sogenanter Todstellerreflex und da ist einfach ihr Nervensystem viel viel stärker und ihre Emotion als ihre Vernunft und das razzingale Denken, das wird halt in dem Moment blockiert. Und das war in ihrer Kindheit auch eine durchaus sinnvolle Reaktion, nur heute macht es eben nicht mehr so viel Sinn. Und ganz wichtig ist, dass sie halt lernt, auch zu unterscheiden, nicht wo bin ich im Recht oder was soll ich jetzt sagen, direkt dieser Druck, sondern erst mal vielleicht lernt, auf welchem Modus bin ich gerade, bin ich gerade in meinem Schattenkind oder bin ich immer im Erwachsenenich. Und schauen wir mal weiter, wie das Gespräch jetzt verläuft und wo wir da noch Inditive gehen können. Erzähl uns mal ein bisschen von deiner Vergangenheit, warum es wichtig war für dich als Kind, als Jugendliche, den zu entwickeln. Also woher jetzt eben so dieses komplett nichts mehr sagen kommt, ich weiß ich nicht ganz genau. Also ich bin ja der Betikerin seit ich vier Jahre alt bin und ich glaube das war so ein Teil meiner Kindheit, weil die im anderen Kinder oft so mich so als anders gesehen haben und Klaas gab damals auch noch nicht die Technik, die es heute gibt. Und deshalb wurde ich natürlich auch anders behandelt. Also es gab viele Sachen, die durfte ich nicht essen oder irgendwie eine Sonnebehandlung bekommen deshalb. Aber ich glaube, was auch ein sehr großes Thema war, ist meine Mutter. Also meine Mutter ist Alkoholkrank schon seit vielen, vielen Jahren. Hat mich und meine Schwester teilweise auch emotional vernachlässigt. Ich denke aufgrund der Erkrankung und sie war eben so ein bisschen unberechenbar. Also ist dann oft irgendwie ausgerastet und ich erinnere mich schon damals, habe ich mich total zurückgezogen. Meine Schwester waren da eher so, dass sie auch mal was gesagt haben. Aber dann wurde halt gleich meine Woche nicht mit denen geredet, wenn man mal wieder stand gegeben hat. Und das habe ich da so mitbekommen. Aber ich war schon damals eher so, die sich direkt zurückgezogen hat. Ja, das ist ja schon eine Temperament-Frage, auch eine Frage der Geschwisterkonstellation. Wenn deine Schwester schon mehr nach vorne gegangen ist, Das sind das, was du nicht jetzt nicht auch noch. Ja. - Aber du hast ja schon viel auch ein Modell gelernt, von deinen Schwestern, dann hat die Mutter bis zu einer Woche nicht mit denen gesprochen. Deine Mutter war unberechenbar, das ist ja emotional, auch sehr betrohlich für Kinder. Und ist öfter laut geworden. Ja. - Also kann man sich schon gut vorstellen, wie wichtig für dich dieser Selbstschutz eigentlich war. Ich liebe unsichtbar zu machen, damit ich dich nicht so trifft, beziehungsweise um vielleicht auch noch ein bisschen Bindung von deiner Mutter abzubekommen. Ja, ich glaube, lange war es auch so, dass ich dann eben, so alles runtergeschluckt habe, was ich eigentlich ihr Insgesamt hätte sagen müssen. Und von ein paar Jahren war es dann auch so, dass ich immer so mein Herz in dem Brief ausgeschüttet habe und Direktion darauf war auch wieder nichts Direktionen war. Ich bin jetzt sauer, ich spreche jetzt ein halbes Jahr nicht mit dir. Und als ich sie dann nach einem halben Jahr, als wir nach einem halben Jahr darüber gesprochen haben, habe ich ihr da vorgesagt, so bitte ließ dem Brief noch mal, damit wir darüber sprechen können. Und sie hat dann gesagt, ich habe mir den nicht noch mal durchgelesen, weil es zu hart für mich. Also auch da war dann so unternteppigkehren und nicht darauf eingehen, was eigentlich ist. - Ja, aber erst mal auch ein halbes Jahr von deinem Mutterkontakt in Zukunft, habe ich das richtig verschwungen. Also es war so ein bisschen beidseitig, weil da vor dann eben auch so dieses Thema mit diesem rassistischen Kommentar meinem Verluggen gegenüber passiert ist. Aber daraufhin kam eben erst mal mein Brief, weil ich dachte, auch da wieder so, vielleicht kann ich so irgendwie was retten oder. Vielleicht hat sie das ja gar nicht so gemeint, also auch wieder total. Ich habe bescheuert, anders kann ich es ja nicht sagen. Also wenn so was passiert und ich versuch's noch schön zu reden, ist ja auch nicht normal. Ich weiß nicht, ob das bescheuert ist oder einfach ein Ausdruck, ist das nicht einfach ein Ausdruck, der eine Bindungsehnsucht zu deiner Mutter, die ja nie wirklich erfüllt wurde. Ja. Also für mich hörte sich so an, dass du schon als kleines Mädchen ganz viel dafür getan hast, damit Mama lieb ist. Und es heute im Raum auch noch tust. Also ich sag mal, das kleine Mädchen in dir, ist diese unerlösste Sehnsucht nach Mutter, lieber oder? Ja, ja, schon. Aber ich denke mir dann, ich könnte ja eine neue, schöne Bindung zu meinem Partner haben, die ich ja dadurch total kaputt mache, weil er sich natürlich verraten von mir fühlt und Elyah behandelt von mir fühlt, wenn ich ihm in solchen Momenten da stehe. Und vielleicht magst du mal sagen, nie ist so nicht. Aber ansonsten passiert da nichts. Also da ist dann keine Konsequenze daraus. Und erst jetzt nach zwei Jahren, also jetzt vor ein paar Wochen, habe ich mein Eltern gesagt, dass ich den Kontakt abbrechen möchte und eben nichts mehr von ihnen hören möchte. Aber es hat halt auch zwei Jahre gedauert. Aber diesen Schritt bist du jetzt gegangen? Ja. Nur dein Partner zu liebe oder auch hast du so eine gewisse Hoffnung begraben oder was hat dich motiviert, jetzt dort diesen Schritt zu gehen? Also beides zum einen habe ich mir immer wieder klar gemacht, was euch alles so vorgefallen ist, also irgendwie wenig sie auch für mich da waren, also auch beide auch mein Vater. Aber auch, weil ich mein Partner eben leuere gegenüber sein will, das ist die ganze Zeit nicht wahr. Und aber es ist halt so ein sehr, sehr spätes Schritt. Es hätte halt viel früher meiner Meinung nach passieren müssen, wenn ich jetzt so darüber nachdenke. Hör so, du bringst so ein bisschen wenig Verständnis für dich selber auf. Also ich sage ja immer, es gibt Teil A und Teil B eines Problems, Teil A ist, in deinem Fall, ich schaffe es nicht, im richtigen Moment Stellung zu beziehen. Ja. Und Teil B ist, ich bin scheiße, weil ich es nicht schaffe, im richtigen Moment. Also, danke auch für selbst. Dann kommt ja noch die Selbstabwertung oben drauf. Und. Ja, was da so ein bisschen fehlt, ist so dieses Selbstmitgefühl oder Selbstverständnis. Weil wenn du sagst, du hattest eine alkoholkranke, unberechenbare Mutter, hast du ja auch ein ganz schönes Peck hinzutragen. Und ich denke, dass du viel verletzt worden bist. Also, dass da viele Verletzungen sind Ungerechtigkeiten, ja, wenig vorhersehbarkeit, zurückweisung, dass ich eben dieser Schutzmechanismus sehr früh rausgebildet hat. Und ein ganzes System. Ich meine, free, das geht ja in Richtung Trauma und Dissociation. Schon, die Angst einfach stärker ist als sie vernumpft. Und die Emotionen stärker ist, da sind wir dann ziemlich auf verlorenem Posten. Und das ist ja auch das, was du erlebst, dass du dich da auch, also unmächtig erlebst. Also, dass du das nicht einfach so abschalten kannst. Ja, total. Ich würde aber gerne bevorwähler, dass alles noch vertiefen, kurz mal erfahren, wie es denn die Rolle deines Vaters in dem ganzen System. Also, er hat eigentlich die gleiche Rolle, die ich jetzt hab, würde ich mal sagen, also erst so der Feige, der, also in Streit-Situation zwischen meinen Eltern, habe ich halt oft mitbekommen, dass er einfach, ja, im Rück war und einfach nur ja, ja, mache ich dann. Und es gab keinen richtigen Konflikgespräche oder Diskussionen, so richtig, sondern irgendwann ist er vielleicht mal explodiert. Aber eigentlich war er, der so oben drauf bekommen hat und dann gemacht hat, was meine Mutter gesagt hat. Und das heißt, aber auch, dass er nicht für euch eingetreten ist. Nee, ja, sehr wahr, beruflich auch viel unterwegs. Und auch, dass das mit der Erkrankung meiner Mutter schlimmer wurde, sie dann auch im Krankenhaus war und so weiter. Da war es eigentlich genauso, so hatte sich so ein bisschen, ja, war viel unterwegs weiterhin und wir Kinder standen eigentlich da und haben uns so ein bisschen um sie gekümmert. Also nicht nur, er hat sich auch gekümmert, aber, ja, er hat sich da schon sehr rausgenommen, finde ich. Ja, das heißt, mein Vater war eigentlich auch keine sicherer Bindungsperson. Also, wenn ich so an meine frühe Kindheit, also vielleicht so bis 16 Jahre alt war, denke ich, dann habe ich schon immer irgendwie so ein schönes Bild mit ihm im Kopf. Aber eigentlich war viel unterwegs und hat, glaube ich, von vielen auch gar nicht so viel mitbekommen. Ja, okay. Das heißt, du hattest wenig äußeren Halt als Kind. Ja. Und, vor allem, also, auch so in meiner Jugend. Also als Kind, wie ich noch sagen, haben sie sich sehr eben um mein Diabetes gekümmert und versucht, mir da das Leben irgendwie leichter zu machen. Aber gerade in meiner Jugend, wenn ich heute so zurückdenke, ich habe und sie sagen, dass auch oft, haben das so als freiheitliche Erziehung viel dargestellt. Aber ich finde, dass es eher in Richtung Vernachlässigung ging. Also, es war, sie haben den war eigentlich ganz egal, wo ich unterwegs bin, mit wem ich unterwegs bin. Ich glaube, das wissen Sie teilweise bis heute nicht. Ich bin dann auch in falsche Kreise geraten. Und hat sie eigentlich nicht interessiert und selbst als die es nicht bekommen haben. Und man sich hatte dann auch mal einen Expartner, der gewalttätig war. Dann haben sie nie gesagt, ich soll zur Polizei gehen, aber wirklich was gemacht haben Sie auch nicht. Ich weiß nicht, ob ich mal das verlangen kann, weil ich schon 20 damals, aber wenn ich so drüber nachdenke, will ich mir wünschen, dass Eltern da mehr machen, als Nutzersagen oder einen zur Polizei zu begleiten und sonst nichts tun. Ja. Werbung. Sommer muss ja nicht immer gleich Urlaub mehr im Groß des Abenteuer bedeuten. Auch wenn ich super gern verreiß. Zeit ich aber in meinen Pflegehund-Trippi, nun längerfristig bei mir habe, geht das bei mir leider momentan, sowieso nicht mehr. Das heißt, der große Sommerurlaub findet jetzt zu Hause statt. Und da sind dann diese kleinen Momenten im Alltag, die sich nach Sommer anfühlen. Ein kaltes Getränk beim Arbeiten, ein Snack zwischen zwei Terminen oder beim Spaziergang mit der Repi durch den Wald. Ein Abend auf dem Balkon oder einfach etwas Besonderes im Vorrat-Schrank. Oft, dass man sich freut. Und genau dafür passt Koro für mich richtig gut. Im Koro-Onlineshop findet ihr viele Produkte, die solche kleinen Sommermomente unkompliziert machen, z.B. gefriger getrocknete Kiwis. Die sind super als fruchtiger Snack zwischen durch oder als Topping auf Yogurt, Porridge oder in einer Bowel. Also perfekt, wenn man etwas knuspriges, fruchtiges und sommerliches haben möchte. Was ich auch spannend finde, die Essigperren. Die sind so ein kleines Upgrade für Herzhaftegrechte, z.B. auf Salaten, Bowels oder allem, was ein bisschen besonderer aussehen und schmecken darf. Das klingt schon nach Sommerfrühstück, Snackmoment oder einfach nach. Ich probier es, mal was Neues. Wenn ihr also Lust habt, euer Alltag mit kleinen Sommermomenten ein bisschen schöner überraschender oder Snackigar zu machen, schaut bei www.koro.com vorbei. Mit dem Kot "Stahl", alles groß geschrieben, bekommt ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung. Das ist www.koro.com mit dem Kot "Stahl". Wenn du mal ganz tief in die hinein spürst, was hier Gefühle sind, wenn du dich in deine Kindheit und Jugendachennasst. Was hast du sowas wie so ein vorwiegendes Gefühl zu deine Kindheit? Ein Rammkeit, einsammigkeit. Also. Ich hatte jetzt auch nicht so tiefgehende Freundschaften, eben mein Eltern. Ja, war die Bindung. Ich würde sagen, über die Krankheit da, weil ich das Sorgenkind war, aber dass man sich wirklich mit meinem Innersten beschäftigt hätte. Oder gab's nicht. Also, du hast dich auch gar nicht wahrgenommen gefühlt. Und da ist Einsamkeit. Ja. Wo Einsamkeit ist, ist häufig die Verlust Angst auch nicht weite. Ja, das kann ich bestätigen. Also ich, ja eben mit meinen Eltern, hab's ewig gedauert, bis ich da überhaupt mal verstanden habe. Also ich hab's die ganz lange auch schön geredet. So eine tolle Familie. Das ist super bei uns. Und ja, meine Mutter hatten Alkoholproblem, aber an sich quasi ist ja alles gut. Ja, es ist. Ich weiß auch nicht. Also hast du dir lange schön geredet, das ist ja auch so ein Mechanismus, um in der Bindung zu bleiben. Denn erst wenn du den Tatsachen ins Auge siehst, musst du ja zu einer klaren Entscheidung kommen, eventuell eben auch aus der Bindung auszusteigen, was du ja jetzt auch erstmal gemacht hast. Also ich halte einfach fest, in dir wohnten kleines Mädchen, dass ich nach sehr viel Bindung sehend und schon sehr früh gelernt habe, Bindung gibt es nicht unter der Bedingung, dass ich selbst bin, sondern unter der Bedingung, dass ich mich ganz stark anpasse. Ja. Also auch mit meinem Partner jetzt, eben gesagt, in Streitgesprächen, ist es auch so, da mal eben Stellung zu beziehen, auch Verantwortung zu übernehmen, für Fehler ist schwer. Und eben auch mit meinen Eltern, da wirklich meinen Katz zu ziehen oder von vorne rein, sie Grenzen überschreiten zu sagen, so stoppt mal, so kann ich nicht. Ja. Wie ist es denn? Also manche Konfliktcheuleute oder nicht selten ist es ja auch so, dass sie oft auch gar nicht so eine klare Meinung haben oder gar nicht so wissen, wo die Grenze ist. Wüsstest du denn, was du sagen würdest, wenn du reden könntest? Nee, also, dass du gerade gesagt hast, mit den Grenzen geht mir auch so, dass ich oft auch meine Grenzen gar nicht spüre. Also das einzige, wo ich dann mal, sag, stopp mal, ist irgendwie, wenn man beleidigt würde oder so. Aber alles anderes gibt ja auch, also nicht nur Beleidigungen überschreiten Grenzen, sondern gibt ja auch im Taten oder, ja, also ich glaube, Leute trampeln oft so ein bisschen auf mir rum und ich merke das erst mal gar nicht, bis ich dann entweder von außen auch darauf aufmerksam gemacht werde oder irgendwann mal darüber nachdenken, so wie war das eigentlich damals? Und dann fällt das mir auf. Es ist ja häufig so bei Konfliktscheuend. Es ist oft erst im Nachhinein, die Erkenntnis kommen, weil in dem Moment ist ja diese Flexartige, ich will die Beziehung jetzt nicht gefährden. Und das beinhaltet eben häufig auch, dass man den Konflikt nicht nur scheuht, sondern ihn oft auch gar nicht erst bemerkt. Ja, und das ist ja das, was du berichtest. Lilly, wenn du ihn bemerken wolltest, wenn du jetzt sagen willst, ich treffe jetzt mal eine neue Entscheidung. Ich will das jetzt mal merken. Und zwar nicht erst drei Tage später oder wenn mich irgendjemand anderes drauf anspricht, sondern ich würde das gerne mal früher merken. Hast du eine Idee, dass du das gelingen könntest? Also, ich glaube, es ist so ein, ja, es ist schon vorher bewusst sein, über was ist Sendigrenze, aber, ja, das habe ich schon oft versucht und dann kommt wieder Situationen und dann ist es wieder, wie immer, dann sitzt ich wieder da und erst da. Ja, ich habe mal eine Idee. Und das Platt kannst du mit der Idee was anfangen. Häufig ist es ja so, dass man schon was merkt, aber es ist sofort, was seite schiebt und relativiert. Also, eine Freundin macht irgendwie grenzwertige Bemerkung oder ein bisschen schnippisch. Und es macht kurzauer im Bauch und sofort denkt man, nie die meint es nicht so. Und zack es es wieder weg. Also, darauf habe ich auch schon versucht zu achten, aber es ist, also total schwierig für mich, also auch schon diesen Funken irgendwie zu. Also, du schon wirst dich selber ganz wenig. Ja. Dann ganzes System ist darauf ausgerichtet, die anderen wahrzunehmen, was ja auch häufig bei Kindern aus Alkoholkrankens Familien ist, dass man ihre Intenne entwickelt, wie es Mama heute wieder drauf, wie viel hat sie getrunken, wie sie ihre Stimme wo muss ich wieder vorsichtig sein, dass seine ganze Wahrnehmung mehr aufs Gegenüber fokussiert. Und du dabei selbst im Kontakt zu dir verlierst, ist das richtig? Teilweise glaube ich, also gerade in so. her Konflikgesprächen mit meinem Partner, ist es schon so, dass ich dann oft auch in so ein Opfermodus verfalle, und dann eher nur mich sehe. Und gar nicht mehr wie jedes immer ich dabei. Also in anderen Situationen, wie das Beispiel des Lugaregenandes mit einer Freundin, die dann irgendwie eine Bemerkung macht, da glaube ich, ist es schon so. Aber in anderen Situationen ist es auch so ein Opfermodus, in denen ich dann. Jetzt jetzt von so. Jetzt Jetzt sind auch schwieriger für mich. Ja. Bei einerseits weißt du, dass du zum Teil zu viel mit ihr machen lässt und dich nicht genügend zu were setzt. Und auf der anderen Seite rifliktierst du, ganz selbst ehrlich, "Joh, ich kann aber auch gut in die Opferrolle gehen." Das heißt, der Boden, wo du mal so das Gefühl hast, hier bin ich im Recht, der wird dann ja sehr dünn. Also zwischen über und unter Reaktion, über Reaktion, anscheinend manchmal dein Freund und unter Reaktion bei vielen anderen Menschen. Also wo du dann zu wenig reagierst und bei deinem Freund zu sehr, die ich als Opfer wahrnehme. Ich weiß nicht, ob diese Opferhaltung dann manchmal auch so ein. auch so ein Flucht-Michernismus ist, dass ich denke, dann. dann hörte auf, mit mir zu streiten, weil dann quasi ich bin traurig und so eine Linke zu weinen. Ich bin sehr anzuwein. Ja, machst du den anderen damit so ein bisschen. Monttot. Ja, ja. Also der Vorteil ist, er lässt sich nicht Monttot machen. Aber es bringt uns halt auch nicht weiter, wenn ich dann. Also, wir sind einfach dann festgefahren. Wir finden dann keine Lösung. Wir. Er ist nicht zufrieden, weil ich das Gespräch wieder mit. mit Entweder. Stille oder Weinenbeende. Und ich bin nicht zufrieden, weil er natürlich. also verständlicherweise dann auch wütend ist, weil. ja, es nicht vorangeht. Mhm. Was bräuchtest du, um. ruhiger mal. argumentieren zu können? Das weiß ich nicht genau, also. Hade mein Partner hat es auch schon mit einem möglichen probiert, eben ruhig mit mir zu sprechen, irgendwie direkt mit mir zu sprechen. Klar wird es auch mal aufbrausend, aber. die Situation. Also, ich veränder mich eigentlich in keiner Situation, egal, wie. ruhig dann so ein. Streitgespräch ist. Also, ich hab dann erst eben gedacht, vielleicht ist es, dass es. erst mir jetzt so dieses Aufbrausende irgendwie Angst macht, oder so. Aber auch wenn es ruhiger wird, ist es. ja, nicht. nicht viel anders. Okay, du hast ein ruhiges Gespräch, wo es eigentlich auch kein Streit ist, sondern eher. vielleicht darum geht ein paar Argumente aus zu tauschen. Mhm. Was befürchtest du denn, würde passieren, wenn du deiner Argumentien nennst? Ich glaub, da kommt dann die Verlust Angst. Also, ich hab dann schon Angst, dass. ja, man sich nicht einig wird, oder manchmal hab ich auch keine Argumente, weil vielleicht. hab ich tatsächlich irgendwie was falsch gemacht und. aber keine Lösung dafür. Ich kann dann nicht sagen. Also, ich entschuldige mich, aber ich kann nicht sagen, ich. ein Ahnung, da war dein Vertrauen so und so wieder auf. Und dann sage ich gar nicht, weil ich keine Lösung habe. Also, du setzt dich enorm unter Druck, gehör ich da raus. Ja, aber ich. glaube, dass es auch nötig ist in einer Situation. Ich weiß nicht nicht. Also, gleich die Lösung zu haben, in meiner Welt, kannst du sagen, tut mir leid, aber ich hab jetzt auch keine Lösung. Also, hast du vielleicht eine Idee für eine Lösung? Man kann ja im Flow bleiben, weißt du. Ja, also, aber dann. Also, wenn ich einen Fehler gemacht hab, dann bin ich auch in der Verantwortung, ist es nicht so. Also, dann bin ich auch in der Verantwortung, Ja, das meine ich mir Druck. Manche Fehler kann man ja auch mal durchfinken, dann ist das ja auch okay, wenn man sich entschuldigt. Und dann ist ja auch wieder gut, aber bei dir ist das immer, ich glaube in deiner Welt ist das immer so was Großes Gleich. Ja, also eben um bei meiner Beziehung zu bleiben, so wir hatten am Anfang auch ziemliche Startfähigkeit, weil ich glaube ich damals der Bindungsängstlich war und wahrscheinlich auch gar nicht Bindungsfähig damals. Also ich habe dann megaarbeitet und denke, ist es besser geworden bis auf eben solche Themen, wie solche Gespräche, die natürlich irgendwie auch grundlegend sind für eine gute Beziehung, dass man miteinander sprechen kann. Ist das mir so rational, alles bewusst, aber eben zu Beginn oder in dieser Dating-Phase waren halt viele Vertrauenbrüche und eben lügen, weil ich nicht zu mir stehen konnte. Und da denke ich schon, bin ich in der Verantwortung, das Vertrauen wieder aufzubauen und ihm irgendwas zu bieten und mich nicht nur zu entschuldigen. Ja, gut, das würde man dann machen über Transparenz. Das ist nur ein Sacht, durchverspäte mich heute 10 Minuten weil, oder ich bin hier, gerade hier, oder indem man sich öfter mal meldet, also dass der andere mehr wiederes Gefühl von Sicherheit und Kontrolle bekommt. Aber das ist ja nur meine andere Baustelle. Ich würde gerne jetzt fokussieren, auf dieses, ich kann nicht reden. Du sagst zufrieden ein, das ist eine starke körperliche Reaktion, wo es sehr hilft. Ich kann es jetzt auch gerade mal mitmachen. Und dann zu atmen und darauf zu achten, dass man länger ausatmet als einatmet. Um einfach mal wieder sich so ein bisschen zu erden, vielleicht auch, wenn man auf den Stuhl sitzt, sie lehnen anzufassen oder so. Und dann mal wieder ins hier und jetzt zu kommen. Das geht auch indem man sich nochmal im Raum orientiert, sich dann mal genau umguckt. Und dann könntest du dir einen Satz zu recht legen, zum Beispiel bei deinem Freund. Ich bin gerade wieder eingefroren, ich brauche jetzt einen Moment. Um erstmal wieder so ein bisschen Raum und Zeit zu gewinnen. Also danke erstmal für den Tippsurch, habe ich auch gemerkt, dass ich dann oft so in mich einsacke, auch so versuch mich irgendwie so zu verstecken hinter meinen Haaren oder nicht mehr anzugucken. So mit Pausen habe ich schon versucht, mal zu sagen, so "Okay, ich brauche jetzt 5 Minuten, aber auch danach klingt es oft nicht besser weiter." Also dann wusste ich trotzdem wieder nicht, was soll ich denn jetzt sagen? Was ist jetzt die Lösung wieder? Ja, vielleicht hier auch nochmal eine kurze Erklärung, warum diese kleine Übung, die ich in Medili durchgeführt habe, überhaupt Sinn macht. Wenn jemand in den Freeze-Modus rutscht, dann ist das keine Bewusstenscheidung. Neurobiologisch gesprochen übernimmt ein sehr alter Teil unseres Nervensystems. Der Dorsale Vagus, also der Teil, der für diesen Shutdown zuständig ist, erfährt komplett das System runter. Herzschlag und Atmung verändern sich und der Muskeltonus geht runter und dadurch fällt dann eben auch das Denken schwer. Das Großhören, also der Präfrontale Cortex, also der Bereich, mit dem wir reflektieren und abwegen und sprechen können, ist in diesem Moment schlecht durchblutet. Und deswegen ist der Kopf auch so leer. Und genau hier setzen diese scheinbare, so simplen Übung an. Wenn ich meine Füße bewusst auf den Boden spüre, aktiviere ich wieder sensorische Bahmen. Ich schicke meinem Gehirn, die Informationen, ich bin hier, ich habe Kontakt, ich bin nicht unmächtig. Wenn ich länger ausatme als einadme, aktiviere ich den ventralen Vagus. Also den Teil des parasimpartischen Nervensystems, der Verberuhigung und soziale Verbundenheit zuständig ist. Die verlängerte Ausatmung signalisiert dem Nervensystem, die gefasst vorbei, ich bin in Sicherheit. Und wenn ich mich bewusst im Raum, Orientiere, wo bin ich, welche Farben sehe ich, was höre ich, dann verlasse ich diesen inneren Alarmfilm und komme zurück in die Gegenwart. Orientierung im hier und jetzt ist immer ein Gegengriff zur Erstarung. Das heißt, ich arbeite also hier nicht zuerst am perfekten Satz für den Konflikt, sondern erst mal an der Biologie, die dahinter steckt. Das ist vielleicht dann auch zu groß angesangen. Ich glaube, es könnte dir sehr helfen, dich mal in kleineren Schritten zu bewegen. Einfach mal bei kleinen Sachen zu sagen, wenn er zum Beispiel sagt, ich habe Lust, da da am Essen zu gehen, ich mache jetzt einfach mal ein Beispiel. Wenn ich das immer kurz endlich spürst und vielleicht spürst, dann nö, ich hätte eigentlich mehr Lust, ins Kino zu gehen. Dann auch zu sagen, du hättest mehr Lust ins Kino zu gehen. Oder wo es gar nicht um Streit geht, mal zu sagen, dass ich anders. Auch in deinem beruflichen Umfeld mit Kleinigkeiten anzufangen. Ich möchte es gerade nicht so gut zeitlich oder das möchte ich lieber nicht. Das möchte ich, dass das System mal lernen, dass da gar nicht so viel Schlimmes passiert. Also bei Kleinigkeiten wie meine Arbeit oder so oder auch ein Freundeskreister oder auch Kleinigkeiten mit meinem Freund. So da fällt es mir inzwischen auch schon leichter. Also da hast du schon dazu gelernt, das ist doch gut. Genau. Was du natürlich auch machen könnt, ist mit deinem Freund einfach mal gemeinsam zu üben. In ihm irgendein Thema, was überhaupt nicht gefährlich ist für euch. Ihr verlegt euch zum Beispiel, Lubit ist, ihr zu helfen, dass du besser im raus kommst aus diesem freezing Gefängnis. Ihr macht das einfach mal ein bisschen spielerisch. Ihr nehmt euch ein gemeinsames Thema vor, zum Beispiel, wohin fahren wir in Urlaub? Und das muss aber auch noch nicht mal ernsthaft sein, wohin fahren wir im Urlaub? Ihr könnt das Spiel ja so spielen, ihr hättet auch genügend Geld vielleicht reisen zu machen, die euch normalerweise nicht leisten könnt. Du überlegst hier mal was wäre deine Traumreise. Ich sage jetzt irgendwas in die Karibik. Und er träumt aber von den Bergen oder von der Kulturreise. Und dann unterhaltet ihr euch einfach mal über das Thema und tauscht einfach ein paar Argumente aus. Und so könnt ihr euch auch über andere Themen unterhalten. Die könnt ihr euch da einfallen lassen. Heute reden wir mal, wie gestalten wir das Wochenende oder wohin fahren wir in den Urlaub oder was sind die Vor- und Nachteile von was ich irgendwas. Und dann übste das einfach mal in einer ungefährlichen Situation. Wo keine wirkliche Bedrohung da ist, wo es einfach nur mal darum geht, wie fühlt sich das an, mal in Argumenten zu denken, mal zu sagen was ich gut finde, was nicht, was ich will und was nicht. Einfach um dich da mal auch so ein bisschen reinzufüllen. Das würde ich auf der äußeren Ebene machen. Ich bin auch eine ganz große Freundin davon. Ich habe hier auch schon auf dem Podcast gegeben. Wenn du entweder nimmst dir richtig Zeit dafür oder du machst, man kann es mal schauen, beim Autofahren nebenbei machen oder bei einer Zuchfahrt oder irgendwas. Oder bei totalen Routineaufgaben, wo man seinen Gehör nicht braucht. Dass man mal eine alte Argumentation durchgeht, die du zum Beispiel mit deinem Freund hattest oder ihm nicht hattest, weil du nichts gesagt hast. Und die einfach nochmal durchspiehlt und dir nochmal vorstellt, wenn du das Problem nicht hättest, was hättest du denn gesagt. Ja, das mache ich schon. Aber da komm ich dann oft in. Also ja, vielleicht mache ich mir dann auch wieder zu viel Druck, weil ich dann oft wieder in so einen Schuldmodus komme. Ich denke, so "Wieso hab ich's denn nicht so wirklich will ja anders sein?" Und ich hab's wieder nicht geschafft. Genau, das ist halbe das Problem, da können wir uns gleich auch nachdrucken. Aber das trainiert das Gehirn, weil das Gehirn kann gar nicht so gut zwischen Vorstellungen, Realität und Scheiden. Und wenn du die innerlich normal nachgehst oder vielleicht auch mit deinem Freund sogar, zu sagen, hilf mir normal als Coach, weißt du so. Ich brauche dich jetzt ein bisschen, ich will ja raus aus der Nummer. Können wir nochmal. das Gespräch von damals nochmal nachstellen, aber diesmal rede ich und diesmal argumentiere ich. Ja. Denn je öfter du das machst, dass so normaler fühlt sich das auch für dich an. Restet ein System beruhigt sich, weil du erlebt, du machst neuer Erfahrung, es passiert ja gar nichts schlimm. Danke schön. Ich war so geprägt, dass es immer denkt, es passiert, was ganz schlimm ist. Wahrscheinlich ist früher auch schlimm, es passiert. Deswegen gehst du in den Freeze-Modus, dass sie jetzt dann gehören noch mal auf die Sammfterart beibrings. Die Welt hat draußen, ist nicht Mama und Papa. Schon gar nicht Mama. Hier passiert eigentlich gar nichts. Weil letztlich, mach es dir rational klar, belastest du ja durch eine offene, freundliche Diskussionskultur die Beziehung viel weniger. Ja. Als durch das, was jetzt passiert, das heißt, deine Verlust angst, berät ich ganz falsch. Ja, total. Wie sagt ihr halt die Klappe? Und tatsächlich, wird es euer Beziehung ja viel besser tun, du könntest. Und eben heißt ja nicht sofort Streit. Also ganz viele Flicktreu-Menschen überschätzen maßlos, was passiert, wenn man einfach nur mal in ruhiger Art und Weise, Sandstandpunktvorträte. Für die ist in ihrer Welt immer gleiches Kulationen, Streit, Krieg, Trennung. Also viel zu hoch geputscht. Also in der inneren Katastrophenwelt. Und tatsächlich passiert ja nicht so schlimm ist, wenn man mal in Ruhe einfach ein paar Argumente aufforträgt. Oder auch dann eben sagt, wenn es hitzig wird, dann würde ich eben ein paar mit oder ohne Freeze im Fielen machte unter Berechung. Denn wenn wir zu Wüten sind, sind wir auch blockiert. Von der Vernunft steht, da sollte man immer unterbrechen. Aber das dann gehören lernt, da passiert eigentlich gar nicht schlimm ist. Okay, ja, das probier ich dann mal aus. Passt aber ganz, ganz wichtig ist, all das wird nicht gut arbeiten, wenn du dich nicht auch deinem inneren Schatten kennenzuwendest. Und ich merke da in diesem Gespräch noch ein bisschen zu wenig Verständnis. Ist eher die innere Kritte drin, die sagt, du bist Panne, Christian, du hast die Reihe gemacht, da macht doch mal die Klappe auf. So, also diese Schuldgefühle, ganz weit im voller Grund. Aber das kleine Mädchen braucht nicht noch mehr oben drauf. Ich hatte sowieso schon genug gehabt, die braucht mitgefühle und Verständnis. Aber da denke ich oft, also ich habe, glaube ich, viel, also mich viel in meinem Leben so ein bisschen, ja, eben von außen leiten lassen und gar eben nicht auf meinen Inneres gehört, was ich eigentlich will. Und hatte ich, glaube ich, auch ganz viel irgendwie schief gelaufen und hatte Freunde, die immer dann auch immer so zugehiuwelt haben und die nicht kritisch waren. Und ich selbst war auch nicht reflektiert und kritisch mit mir. Und ich hatte eher so das Gefühl, dass so diese kritische Stimme gefehlt hat. Und, also ich glaube vor allem durch meinem Partner ist so eine kritische Stimme oder so ein Spiegel in mein Leben gekommen, was für mich sehr wertvoll ist. Das ist die auf der erwachsenen Ebene. Gut, dass du es sagst, aber es gibt ja verschiedene Ebenen. Es gibt die innere erwachsenen. Und ich dich richtig verstehe, ist die auch öfter mal zu kurz gekommen in deinem Leben. Dass du dich in irgendwelche Abenteuer geschmissen hast oder irgendwelche Sachen gemacht hast. Wahrscheinlich auch aus seiner Überanpassung heraus vermute ich mal, wo du dich gar nicht kritisch hinterfragt hast oder sagst, "Hora, die wollen mich haben, die mögen mich, ich bin dabei und mache dann allen möglichen Scheiß mit." Ja, absolut. Ja, so. Da hat es an der inneren Abwachsenen gefehlt. Mir geht es um die Ebene zu deinem inneren Kind. Wenn du mitgefühlend für dein inneres Kind gehabt hättest, auch schon in solchen Situationen hättest du sagen können, oh je mein Schatz, ich weiß, du sehnt sich so sehr nach Anerkennung und Bestätigung. Aber, liebe ich, ich glaube, das ist nicht der richtige Umgang für uns. Lasst uns doch nach netteren Menschen umschauen. So, weiss es? - Ja. Das ist die andere Ebene. Dann ist die Abwachsenen mit dem Boot, die versteht. Die Kinder sucht wieder Anerkennung und Bestätigung und ist bereit dafür ganz viel zu tun und stellt Kontakt zu dem verletzten Anteil her, anstatt sich von ihm treiben zu lassen. Du hast sich da, da warst du ja auch von deinem Schattenkind regiert. Was der Anerkennungkind daher gelaufen ist. Geben wir noch mal zurück insieren. Heute hast du oft diese inneren Kritikerin, die dich noch oben rein beschimpft, weil sie dir vorwürf, dass du schwach bist, mal einen Konflikt auszuhalten. Damit die stabilisierst du dich noch mehr. Okay. - Ja. Weil du dich noch kleiner machst. Ja, soll ich das noch gar nicht gesehen. Ich brinnte dich ja auch keinen Schritt weiter. Also hat jeder schon mal sich durchgesetzt und du warst, weil sie dich angepact ist, deswegen mutiger. Also es ist ja auch, es bringt ja nichts. Aus der Selbstvorwürfen bringt es dir nichts. Ich brinnte ja wahrscheinlich das befriedigende Gefühl, dass du die Strafe innerlich bekommst, die du verdient hast. Nach dem Motto, ich fühle mich schuldig, ich hab da missgebaut, dass du dich dann noch selber so bestraftsweise. Aber viel starken, da wir reden ja von deinem Selbstwertgefühl, was so angegriffen ist. Wenn wir vom inneren Kind, vom schaden Kind reden, reden wir ja auch über das Selbstwertgefühl ist, ja, sagen "O je mein Schatz". Jetzt weißt du gar nicht mehr, wie da was zu sagen willst und sitzt da ganz erst starten. Das war ja auch nicht leicht damals mit der Bammar. Das war ganz schön schlimm. Die konnte immer so ausrasten und wusste es nie, wo am CS und vor allen Dingen war das so fies, weil die hat dann auch über eine Woche nicht mehr mit einem geredet. Das war so gemein. Aber pass mal auf, der ich weiß nicht, wie dein Freund heisst, ich neenne ihn jetzt mal Selim oder sonst was. Das ist doch nicht die Mama und der liebt dich doch wirklich. Und du darfst so sein, wie du bist, ja, du darfst wirklich auch mal sagen, was deine Meinung ist. Ja, also dass du wirklich wie mit einem kleinen Kind redest, dass du unterstürzt auf ein Spielplatz zu gehen, weil es vielleicht Angst hat vor den anderen Kindern, dass sie nicht mit ihm spielen wollen. Ja, ja, es berührt mich gerade ziemlich. Ich sehe, dass du als Training in den Augen hast. Bei so lieb, nämlich keiner mit dir gesprochen hat. Richtig. Ja, teilweise glaube ich schon, aber wahrscheinlich nicht in den wichtigen Situationen. Ja, genau. Deswegen ist da ja auch diese Einsamkeit in dir. Und deswegen kannst du eine bessere Verbindung mit dir selbst gehen. Mit diesem verletzten Schattenkill, dann fühlt das sich auch nicht mehr so einsam. Weil das fühlt sich dann gesehen und verstanden. Genau das, was dir ja immer gefällt hat, dass das, die jemand wahrnimmt. Und das ist so diese innere Ebene, dieses liebevolle, verständnisvolle, immer wieder erklärende, dass die Gegenwart nicht die Vergangenheit ist. Durch deine Prägung verwechselt, dann gehören ja immer die Vergangenheit mit der Gegenwart. Es kommt irgendein Streit auf und in Millisekunden bist du in deiner Kindheit und denkst, das ist gefährlich. Ja. Ja, total. Und wenn du in dem Moment dich ertabst und das innere Kind an die Hand, dann müssen du sagst, bis mal aufschuld, mein Schatz beruhigt dich mal. Ganz mit der Ruhe. Wir müssen auch gar nicht sagen, ich will dich nur versichern, du bist in Sicherheit, du bist total in Sicherheit. Der Seelim ist nicht die Mama. Wir sind hier komplett in Sicherheit und ich bin für dich da. Und vielleicht, wenn uns nachher was einfällt, können wir dann immer noch was sagen. Oder wir schreiben ihm einen Zettel, dann schreiben wir das drauf, was wir denken. Aber erst mal nur, ich will dir sagen, du bist in Sicherheit. Und wir haben heute den, was weiß ich, 20. Februar, 2026. Und wir sind groß. Ja. Ja, könnte ich mir vorstellen, dass es hilft, also ich hoffe, dass. Aber dadurch werde ich wahrscheinlich trotzdem nicht merken, wenn jemand meine Grenzen überschreitet. Ja, okay. Also die Reise wird natürlich länger. Bist du im Psychotherapie oder bist du okay? Das ist ja auch schon mal gut. Weißt ja, eigentlich ab heute darum geht, viel Kontakt zu dem Inneren Kind herzustellen. Nicht nur in akuten Situationen, sondern wirklich öfter mal in der Licht zu spüren. Oh je, das war damals schlimm. Aber es war ja nicht dein Fehler. Den im tiefsten Inneren, welchen Glaubenssetzer hast du im tiefsten Inneren? Ich bin nicht die. Das ist dein Fehler. Ich bin nicht liebenswert. Ich war der Fehler und nicht die Mama. Das ist ja das größste und schlimmste Missverständnis immer. Dass die Kindern aufwenden, sie groß sind, du bist ja heute groß. Immer nachdenken, ich bin nicht liebenswert. Und nicht Mama hat scheiße gebaut. Zumindest, dass das nicht so richtig tief im Gefühl ankommt. Und auch diesen Kindern wieder sagt, pass mal auf mit Mama. Das war wirklich oft ziemlich schlimm. Das war nicht einfach. Hat es immer so das Gefühl, die hatte ich nicht richtig lieb. Oder die seht ich nicht richtig. Auch wenn sie sich um den Diabetes gekümmert hat. Man hat sonst noch sehr in ihrer Welt. Und dann hast du immer gedacht, ich bin liebenswert. Aber ich muss ganz klar sagen, die Mama hat Fehler gemacht. Du warst vollkommen richtig, so wie du bist. Aber da kommt auch wieder sofort diese Kritikerin hoch. Weil ich mir denke, ich denke, ich bin heute nicht. Ich bin so viel Fehler gemacht habe. Und weil ich nicht so richtig weiß, wie ich mache. Ich bin wieder gut. Oder wie ich das hinter mir. Aber erst mal geht es um die alte Botschaft. Du warst völlig in Ordnung. Fällig richtig als Kind alle Kinder sind richtig. Und es ist Job der Eltern, ihren Kindern das Gefühl zu geben, dass sie geliebt sind und bekommen und ich Job der Kinder, sich so zu verhalten, dass ihre Eltern sie attragen können. Das ist nicht die Aufgabe von Kindern. Und dann kannst du ja auch einen Schritt weiter gehen und sagen, "Ach, moisschen." Da habe ich das so immer gedacht, dass du wärst nicht richtig. Hast du auch schon ein paar falsche Entscheidungen getroffen in deinem Leben. Weil du immer so viel gemacht hast, um anerkann zu werden, um irgendwie dazu zu gehören. Und ja, ich verstehe dich total, dass du dich so in China hast. Aber ich die große Lilli werde jetzt mal besser völlig sorgen, dass wir vernünftigeren Entscheidungen treffen. Ich werde bestimmt. Weil in der Vergangenheit habe ich dich sehr viel in China lassen, damit was du völlig überfordert. Ja. Also auch da kannst du in dieser liebevollen Haltung zu dir bleiben. Und dann wird was auftauen in dir. Nicht sofort, aber Schritt für Schritt. Und dann küsse immer mehr inneren Raum in dir und auch deine Gefühle, wirst du wieder besser fühlen können. Okay. Und dann merke ich auch, wenn andere eben ganz überschreiten sind. Ja. Kann auch dann auf dich was machen. Weil du erlaubst, ist dir mehr und schaffst es mehr bei dir selbst zu sein. Aber der erste und wichtigste Schritt ist, dass du in einen liebevollen, wohlvollen Kontakt mit dem Kind in dir, mit dem Schattenkind gehst. Dass du raus aus der Kritik reine in das Verständnis und das Mitgefühl, weil dann kann sich das innerlich mehr integrieren und du bist nicht immer deine eigener Feinde. Also hast du ja zwei Lager in dir. Also du gehst ja total auch gegen die selber vor, auch mit selbst bestrafen den Gedanken und allem. Und dann bist du viel zu sehr, da ständig an der Kriegsfront. Und dann kommt noch eine Front in Anführungsstrichen von außen und dann tils du. Dann gibt da nichts mehr. Aber wie ist dann so ein guter Umgang mit dem Freunden Partner oder im Außenstehenden, die vielleicht auch mal zu Recht Kritik äußern? Weil theoretisch ist es ja dann auch wieder ein. Ich weiß nicht drauf treten, also sehr mehr gleiche. Nichts richtig Kritik ist okay. Dann sagst du im Schattenkehlen, die hat das tut jetzt weh. Bei eigentlich können wir gar keine Kritik gut tragen. Aber das kommt natürlich auch von früher. Aber jetzt bleiben wir mal ganz erwachsen oder die Erwachsene. Da ist was dran und dann lässt die Erwachsene sich was einfallen, wie man sich da zu verhalten kann. Und insgesamt kannst du immer Zeit gewinnen. Freunde, da ein Freund, viele wissen, du kannst auch. Ich weiß nicht, was du arbeite ist, aber ängeren Kollegen sagen, ich habe ein riesengen Problem mit Konflikte. Ich brauche mal einen Moment Zeit und sag dann, ich komm im für die Minuten noch mal wieder, weil ich geb dir morgen eine Anführung einfach Zeit raus. Aber oft hat man ja nicht die Zeit in solchen Situationen, mit meinen Eltern damals vor der Tür, da musste ich jetzt eine Entscheidung treffen. So gehe ich mit rein, rast dich jetzt aus. Okay, ja, das stimmt. Deswegen bin ich jetzt, komm noch, der letzte ultimative Tipp, der es ein paar gegeben, als wichtigste Innererarbeit mit dem Schattenkehlen, dann in kleineren Schritten üben. Dann Gespräche mal spielerisch nachstellen. Mit einem Freund könnt ihr auch bei langweiligen Autofahrten machen. Wenn ihr es länger im Auto sitzt, aber mal ein bisschen hin und her argumentieren, dass du einfach mal übs, ja könnt ihr alle möglichen Themen vornehmen. Und dann ist noch was ganz top gibt, ist noch was ganz tolles, das sind Antwortstrategien. Dass du dir einfach mal, das sind ja oft sehr ähnliche Situationen. Jemand beleidigt dich, deine Eltern machen wir rassistische Kommentare. Das ist ja alles vorbereitbar. Das ist alles vorhersehbar. Ja, einfach mal ein paar richtig gute Antworten zu recht ließ. Wir hast du auf Tasche. In den Momenten, also, heißt es zum Beispiel, mein Eltern war, da war ich nicht darauf vorbereitet. Ich hab die da vorher überhaupt nichts eingeschätzt und war ja, selbst total berastet von. Ja, okay, dann hast du halt, da war es halt über Rumpel. Aber es gibt ja viele Situationen, die sind vorhersehbar. Ja. Das vorhersehbar, dass jemand mal irgendwelche Bemerkungen macht, um das so einfach dich vorbereit ist und die ein paar gute Antworten zu recht ließ. Das sind auch oft Antworten, die sind völlig. Die sind immer wieder anwendbar. Also, wenn jemand, dir, was vorwürft, wo die ihn selber sagt, sie ist, dann sagst du einfach, was sagt der Rad der richtige. Man weiß das so. Es gibt immer oder die Nicole Staudinger, die ist ja so die Schlachfertigkeitsklinie, die hat auch darüber Bücher geschrieben. Die können das richtig gut. Einfach sagst, ach was. Weißt du so irgendwas? Weißt du so? Jetzt einfach so ein paar Sachen oder wenn jemand, dir ich wegen irgendeiner Kleinigkeit korrigiert, irgendein Pingelkram, du fuchs. Also einfach ein paar Antwortstrategien, die kannst du auch was, was ich kannst, Schädt-GPT fragen oder sonst was Bücher zu schlaffertigkeit lesen. Ich bin einfach besser vorbereit ist auf solche Situationen. Also hat das gar nicht unbedingt so viel mit der eigenen Haltung zu tun, sondern mit der Vorbereitung oder. Ganz viel auch mit Vorbereitung. Also, wie besser du vorbereitet bist, also wenn du einfach so ein paar Sprüche immer auf Tasche hast, dann fühlst du dich ja auch schon wieder selbst sicherer, weil du weißt, du bist im Zweifel jetzt gar nicht so ausgeliefert. So ein ganz anderen Sprüche aus der Tasche ziehen. Zum Beispiel kannst du das auch rücken, das auch rücken wird, sagen. Leg dir ein paar Antwortstrategien zu Recht. Das gibt dir selbst sicherheit. Okay, ja. Danke, gute Tipps. Ja. Wie fühlst du dich jetzt gerade mit dem Gespräch? Gut. Also ich muss das glaube ich noch so ein bisschen sortieren. War auch viel. Ich hoffe mir dann immer so ein. Ich weiß nicht, so das Wundermittel, so jetzt sofort, liegt es ein Scheiter um und dann ist alles anders. Immer auch wieder im Kopf ist mir bewusst, natürlich geht es nicht. Aber ich glaube, auf so was hoffe ich dann immer. Klar, das ist ja so gewundschne allösung ohne, dass man selber so die direkte Verantwortung dafür übernehmen muss. Ja, und auch, also ich bin in Therapie und habe eben so das Gefühl, dass es immer so. So Tippelschritte sind und nicht so mein großer Schritt, der vielleicht nötig wäre. Der große Schritt. Bis die nicht dir gesagt hat, raus aus der Selbstanklage rein, in das Mitgefühl für diesen Schattenkennen. Ja, das ist ja ganz große Schritt. Wenn du das praktizierst, dann machst du ein großen Schritt. Okay. Wunder mich so ein bisschen, dass das in der Therapie nicht thematisiert wurde. Wir haben da sehr viel. also mit meinen Eltern auch aufgearbeitet, dass ich da überhaupt mal sehen konnte, dass sie keine Verantwortung für irgendwas übernehmen, weil ich sie sehr lange in Schutz genommen habe und habe versteht, weil es erstmal so geht, darum, dass du aus der Identifikation mit deinen Eltern erst mal ein Stück rauskriegst. Aber dieses oft, man spricht dann eine Therapie darauf an. Und hast mal meine Arbeitsbuch durchgearbeitet. Genau. Also vielleicht macht es noch mal, es mit einer anderen Haltung, mit einer anderen, dass du auf jeden Fall in diesen lieben Befolgen Kontakt gehst und deinem Schattenkennen immer wieder in die Welt erklärst. Dazu habe ich ja auch eine Trance mit Internet, die kann man kostenlos runterladen. Dann probiere ich dir auch mal. Ja, genau. Die Schattenkennen trance. Ich finde, man glaube ich, auf YouTube. Ja, dann probiere ich dann mal. Ich meine, ja. Auf jeden Fall, wenn man es gut findet, dann find ich mal ein bisschen anders. Ja, das ist das Buch durchgearbeitet. Du hast ja schon ein bisschen her. Ich glaube, du hast alle ganz andere Aufgeschlossen. Du hast ja schon einige Schritte gemacht. Du hast ja schon, komm, du hast sogar den Kontakt zu deinen Eltern abgebrochen. Es ist ja nicht so, dass du auf der Stelle trittst. Ja, aber auch da, dass so die Schuld nicht so richtig los ist. Das ist ein ganz wichtiges Thema auch. Wenn wir jetzt ein zweites Mal kommen würde, das würde ich genau daran arbeiten. Denn oft bleiben wir auch bei unseren eigenen Glaubenssetzen um die Bindung innerlich zu den Eltern aufrecht zu halten. Okay. Ja. Denn wenn du dir eingestehen würdest wie schlimm es wirklich war. Die Betonung liegt auch wirklich, weil das, diesen wirklich meint auch auf der emotionalen mit der Algorithkrank-Mutter, dann müsste es dir ganz schön sauer sein. Ja, dieses Wutgefühl fehlt mir eben auch. Ja, genau. Und das brauchst du in einer echten innerlichen Trennung und dass du endlich deiner Mutter die Verantwortung für die Tür stellst und ich immer dir selber in Form von, ich bin ich liebenswert. Ja. Dann werde ich auch daran arbeiten. Das geht aber alles. Ich hoffe, also ich bin auch schon so ein bisschen hoffnungslos, weil ich gerade bei diesem einfrnier Thema einfach nicht vorenkomme. Du wirst es, wenn du das Schattenkinder in dir haben, das wird ein Game-Changer. Okay. Ja. Aber nicht nur in einer Kutsituation, in den normalen Situationen, ja, das ist ja ja auch immer wieder diese liebe Behaltung für dir selbst. Da kannst du auch da mal innere Dialoge führen. Da kannst du dich auch schon trainieren im Argumentieren. Ja. Kein Kind kommt schlecht auf die Welt. Es ist nicht die Aufgabe des Kindes, ein Eltern zu gefallen und so weiter. Ja. Und das wird ein Game-Changer. Ja, gerade in den ruhigen Situationen ist auch ein guter Tipp, weil ich das brauche, die selbst gefühlt und die selbst mitgefühlt. Ja. Okay. Ja. Super. Dann dir vielen Dank. Ich danke dir auch, Steffi. Danke schön. Ja, das war wieder ein sehr schönes Gespräch. Auch ein sehr anspruchsvolles mit der Lille, denn was sie mir da erzählt hat, das ist ja keine Kleinigkeit. Und da stecken ja auch viele ganz, ganz tiefe alte Muster dahinter. Und das kann man natürlich nicht in diesem Format sofort auflösen. Das wäre ja zu schön. Ich denke aber, dass ich ihr etwas sehr wertvolles mitgeben konnte, nämlich diese Veränderung des inneren Dialogs. Also weg von dem inneren Kritiker, bzw. Kritikerin, hin zu diesem Selbstmittgefühl und dem wirklichen Kontakt und der inneren Selbstaname mit ihrem Schattenkind. Und diese Stellen des Gesprächs haben sie ja auch immer sehr berührt. Sie hatte Tränen in den Augen und das ist ja auch mal Zeichen dafür, wie erlösen so etwas sein kann und sich anfühlt, einfach mal liebevoll mit sich zu reden. Und dann habe ich ihr natürlich auch ein paar Tools, nur auf der Handlungs-Ebene mitgegeben, die eben die Gespräche einfach mal zu trainieren. Dadurch lernt das Gerne so viel in diesen Simulationen und eben auch verschiedenen Ebenen zu trainieren. Einerseits innerlich mal alte Gespräche noch mal zu rekapitulieren. Aber auch äußernlich mit ihrem Freund mal über Sachen zu diskutieren, die jetzt für die Beziehung absolut nicht bedrohlich sind. Aber wo sie sich einfach mal daran gewöhnt, im Gespräch zu bleiben, Argumente vorzutragen, das bringt wirklich viel, weil da auch dann neue Verknüpfung im Gehirn entstehen und die Erfahrung gemacht wird, dass sie trotzdem noch in Sicherheit ist. Dass die Beziehung nicht bedroht ist, nur weil sie mal in eigener Sache ein paar gute Worte einlegt. Und dann natürlich auch die Akutübung für den, wenn sie wieder in Freeze-Modus reingeht, sich erstmal wieder zu erden und ihren Nervensystemen wieder anzuschalten, sozusagen. Und ich denke, wenn sie da jetzt ein bisschen dranbleibt, vor allen Dingen auch im guten Kontakt lernen mit ihrem inneren Kind und auch an den Übungen dranbleibt, dann zusätzlich ist sie ja auch noch ein Psychotherapie. Wird sie bestimmt noch gute weitere Schritte gehen können in Richtung, ich kann mich frei austrücken. Auf jeden Fall drücke ich ihr die Daumen dafür. Dann bis zum nächsten Mal, eure Steffi. Stahl aber herzlich der Psychotherapie-Podcast mit Steffi Stahl. Ein Podcast von RTL Plus produziert von "Oft die Ohren". Produktion, Joana Tanrauer, redaktionelle Leitung an "Groß". * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Lilly hat starke Konfliktscheue und friert in konfrontativen Situationen ein (Freeze-Modus).
  2. Sie kann weder eigene Standpunkte vertreten noch für andere eintreten, z. B. bei rassistischen Kommentaren ihrer Eltern gegenüber ihrem Partner.
  3. Ihre Mutter war alkoholkrank und unberechenbar, der Vater emotional abwesend – als Kind lernte sie, dass Konflikte Bindung gefährden.
  4. Sie entwickelte früh den Schutzmechanismus, sich unsichtbar zu machen und anzupassen, um Zuwendung zu erhalten.
  5. Erst nach zwei Jahren hat sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen, auch um ihrem Partner gegenüber loyal zu sein.
  6. Sie hat Schwierigkeiten, eigene Grenzen zu spüren und Verantwortung in Konflikten zu übernehmen.

Summary:

Lilly leidet unter einer tief verwurzelten Konfliktscheue, die bis zum völligen Einfrieren (Freeze) in stressigen Situationen reicht. Sie kann weder ihre eigenen Standpunkte vertreten noch für andere eintreten – etwa als ihre Eltern ihren Partner rassistisch behandelten und sie nichts sagte. Der Ursprung liegt in ihrer Kindheit: Ihre alkoholkranke, unberechenbare Mutter und der emotional abwesende Vater lehrten sie früh, dass Konflikte Bindung zerstören.

Um Zuwendung zu bekommen, passte sie sich an und machte sich unsichtbar. Dieser Schutzmechanismus war damals sinnvoll, blockiert sie heute aber im Erwachsenenleben. Lilly spürt oft nicht einmal ihre eigenen Grenzen und schön redete sich lange die problematische Familiensituation.

Erst nach zwei Jahren hat sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen – auch, um ihrem Partner gegenüber loyal zu sein. Die Gesprächspartnerin betont, dass Lilly nicht nur das Problem hat, nicht zu reagieren, sondern sich zusätzlich dafür abwertet. Es fehlt an Selbstmitgefühl.

Der Schlüssel liegt darin, den eigenen Zustand (z. B. Schattenkind vs.

Erwachsenen-Ich) zu erkennen, bevor man in die Freeze-Reaktion fällt. So kann Lilly lernen, alte Muster zu durchbrechen und sich selbst besser zu spüren.

FAQs

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Der Freeze-Modus ist eine archaische Stressreaktion, bei der man in Konfliktsituationen erstarrt und nichts mehr sagen kann – ein Schutzmechanismus, der oft aus der Kindheit stammt.

Das liegt oft an früh erlernten Schutzmechanismen, wie der Angst vor Ablehnung oder Bindungsverlust, die das Nervensystem in den Freeze-Modus versetzen.

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