In der 27. Folge des Avalon-Podcasts diskutieren die Moderatoren das Buch "Nationalismus und Ökologie", herausgegeben von der Partei "Der Dritte Weg" und verfasst von Heinrich Wolf und Michael Mitl. Sie loben die ansprechende gestalterische Aufmachung des Buches, kritisieren jedoch fehlende Literaturverweise und einige Tippfehler. Inhaltlich gliedert sich das Werk in zwei Teile: Der erste, von Heinrich Wolf verfasste Teil bietet eine philosophisch-historische Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Natur und plädiert für einen starken Staat, der Naturschutz durchsetzt. Der zweite, von Michael Mitl stammende Teil behandelt konkrete Umweltthemen wie Klimawandel und Ressourcenverbrauch aus einer wissenschaftlichen Perspektive. Zentrale Thesen sind die Kritik an den Risiken der modernen Zivilisation, die Infragestellung des materialistischen Wohlstands als Glücksgarant und die Feststellung, dass es bisher keine bedeutende ökologische Theorie oder Bewegung von rechts gebe. Das Buch versteht sich selbst nicht als dogmatisches Programm, sondern als Einladung zum Mitdenken und zur Entwicklung einer nationalen Ökologie, die Liberalismus und Kapitalismus überwinden will. Die Moderatoren sehen dies als wichtigen, wenn auch herausfordernden Ansatz, da für die Umsetzung ökologischer Ideen politische Macht notwendig sei, die aktuell nicht vorhanden ist.
Begrüßung, Podcast-Updates und Einführung in das Buch
Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, herzlich willkommen zum 27.
Podcast der Avalon Gemeinschaft.
Ich bin tradrian.
Sprecher*in 2
Und ich bin der Oliver.
Sprecher*in 1
Es freut uns, dass ihr heute wieder bei uns sind.
Es ist mittlerweile schon wieder ein Monat vergangen im neuen Jahr.
Wir hoffen, dass ihr alle gut ins neue Jahr gestartet seid und alle gesund und munter sind.
Ja, seit dem letzten Podcast, den wir veröffentlicht haben, sind ein etwas mehr als 6 Wochen vergangen, es gab einige private Gründe von Seiten meines Gesprächspartners Oliver.
Wonach die ganze Sache n bisschen verzögert wurde.
Zuerst muss der umziehen oder durfte er umziehen, dann hat er noch länger Urlaub gemacht und zum Schluss hat er noch das Buch, welches wir heute besprechen noch verlegt in seinem Umzugschaos und dadurch hat sich das alles ein bisschen in die Länge gezogen, aber wir sind immer noch da für euch genau.
So vielleicht kurz noch etwas zum letzten Podcast Folge.
Wir haben dann 3 Teile veröffentlicht, wir hatten ein Gespräch mit Roger Wüttrich von der Avalon Gemeinschaft, der uns 3 teilen etwas aus seinem politischen und Aktivistenleben erzählt hat und wir haben daraufhin viele positive Rückmeldungen erhalten und wir möchten uns dafür natürlich noch bei allen Zuhörern recht herzlich bedanken.
Gut, wir sprechen heute über das Buch Nationalismus und Ökologie, herausgegeben und geschrieben beziehungsweise von einem bekannten Autor, wo wir schon mehrere Bücher über von ihm besprochen haben, von Heinrich Wolf, der zusammen mit einem Michael Mitl ich geh davon aus, dass das ein Pseudonym ist.
Gestaltung, fehlende Referenzen und zweigeteilte Autorenschaft
Das Buch Nationalismus und Ökologie veröffentlicht hat.
Das Buch ist herausgegeben worden von der Partei der Dritte Weg, wir haben ja schon einige Bücher von ihnen besprochen, es sind immer wieder interessant, ihre Bücher, vielleicht grad kurz, was zum Buch selber, also ich finde das Buch, das ist bis jetzt von der Gestaltung her und von der Aufmachung her das Beste, was sie gemacht haben, jetzt rein einfach mal von der gestalterischen.
Ansicht, muss ich sagen, gefällt es mir sehr gut, wie sie das gemacht haben, ist auch gebunden, das ist auch immer gut, der Text ist sehr fließend zu lesen und ja, das kann man wirklich sagen, es sieht gut aus oder siehst du das doch toll gemacht, oder?
Sprecher*in 2
Ja, gut gemacht.
Allerdings zum Beispiel mit dem Bild auf der Titelseite diese kaputte Glaskugel, da kann ich mir nicht viel darunter vorstellen.
Ich weiß nicht, was das genau darstellen soll.
Und aber zum Inhalt ja recht interessant, wobei ich dann eben auch noch differenzieren muss und was mir aufgefallen ist, zum Beispiel schon im Vorwort auf der ersten Seite, da fehlt ein Wort in einem Satz und da hab ich noch andere Stellen gesehen, wo wo es halt Tippfehler gibt, aber es waren nicht viele, aber ich fand es vor allem schade, dass im Vorwort schon ein ein gröberer Fehler ist, in dem ein Wort fehlt, aber das soll die Leser nicht davon abhalten, das Buch zu lesen, dass.
Inhaltlich viel zu bieten hat.
Ja, ich kann dir die Stelle später.
Sprecher*in 1
Ja, ja, zeig es mir dann später.
Wir wollen ja jetzt eigentlich über den Inhalt des Buches lesen, ich habe das gar nicht mehr präsent.
Gut, ich hab es vor 3 oder 4 Wochen fast gelesen, das Buch hab es dann an dich weitergegeben, könnte sein, dass mir das aufgefallen ist.
Hab ich jetzt nicht mehr genau im Kopf, auf jeden Fall sonst von der Gestaltung her ist es gut was die Sinndeutung mit diesem Baum in diese zerbrochenen Glaskugel soll.
Ich weiß nicht ob es darum geht hier.
Die Welt zuversinnbildlichen, wo einfach die Natur über die Welt hinauswächst.
Oder weiß ich auch nicht genau, müsste man die Autoren eigentlich fragen.
Es gibt aber dazu auch keine Erklärung oder soweit ich weiß.
Sprecher*in 2
Hab ich auch jetzt nicht.
Sprecher*in 1
Das wäre jetzt vielleicht noch etwas gewesen, was das Bild eigentlich bedeuten soll, was man darüber ja die Bedeutung des Bildes hätte man vielleicht erklären können.
Ja genau, was ich persönlich n bisschen schade finde.
Ist, dass es zu diesem speziellen Thema vor allem Ökologie, kein Literaturverweis gibt, am Schluss also, das wäre jetzt vielleicht noch hilfreich gewesen, wenn sie am Schluss im Buch einen kleinen Literaturverweis gemacht hätten, welche Bücher man zum Thema Ökologie lesen soll, es gibt ja da nicht sehr vieles.
Es geht ein bisschen aus ihren Texten heraus.
Ich persönlich, wenn ich sowas suchen müsste, wüsste ich gar nicht.
Jetzt zum Thema, wo ich da genau anfangen sollte, was sinnvoll wäre zu lesen.
Sprecher*in 2
Ja gut, es werden unterschiedliche Autoren erwähnt.
Aus der der Romantik deutschen Romantik zum Thema Wachstum wird der der Club von Rom erwähnt.
Auch andere Autoren.
Ich hab jetzt nicht mehr alle Namen auswendig präsent, also ja, es werden Autoren oder bestimmte Berichte erwähnt, aber in der Tat gibt es dann kein Literaturverzeichnis in dem Sinn ist, dass mehr ein ein Essay als ein als ein Sachbuch.
Wobei man auch eben dann den eigentlich einen Unterschied zwischen den ersten und 2 Teilen machen muss.
Also zweiten Teil machen muss, weil es sind 2 Autoren, aber es ist nicht ein Text, es sind 2 Texte, Heinrich Wolf hat den ersten Teil der Mensch in der Natur geschrieben und Michael Mitl hat den zweiten Teil deutscher Sozialismus ein neues System geschrieben, der erste Teil ist mehr historisch und philosophisch.
Während es im zweiten Teil um konkrete Aspekte des Naturschutzes, des Umweltschutzes geht, eben wenn man sich das Inhaltsverzeichnis ansieht, ansieht, eben da stehen Titel wie der Klimawandel, Verbrauch fossiler Ressourcen, der Energiebedarf wächst, subsistenz, Abfall, Wachstum der Weltbevölkerung, Globalisierung und in all diesen Kapiteln eben werden diese diese Themen diskutiert.
Auch sehr differenziert, zum Beispiel beim bei der Frage der Technologie, der Technik eben.
Viele Ökologen, viele Grüne sind da sehr technikkritisch und die Autoren erklären ja, es gibt negative Seiten, aber auch gute Seiten bei der Technik und man muss das eben differenziert sehen.
Also das Buch ist in dem Sinne.
Ja, recht ausgewogen, aber natürlich ist eben der, der Hauptblickwinkel ist eben Ökologie aus nationalistischer Sicht und da wird, wird wird auch eben dann die linke Ökologie kritisiert, was ihre Grenzen sind, ihr Verhältnis zum zum Kapitalismus, den sie offiziell überwinden will, aber gar nicht überwinden kann, also ja insgesamt eben, wie ich sage, es sind 2 Texte, 2 verschiedene Herangehensweise der Autoren.
Die, die die beiden Sachen ergänzen sich gut.
Du würdest was hinzufügen.
Sprecher*in 1
Ja, das sehe ich auch so.
Also groß hinzufügen braucht man da nichts eigentlich, das sehe ich auch so, der erste Teil ist sehr philosophisch, eher so ein bisschen theoretisches Denken und der zweite Teil ist dann mehr auch so ein bisschen wissenschaftliche Texte mit Zahlen, Fakten und solche Sachen, aber die das Buch ergänzt sich eigentlich sehr gut, das muss ich alles sagen, ja, das das ist definitiv so, ja.
Heinrich Wolf über starken Staat und neue Gefahren der Zivilisation
Gut, ich würd mal vorschlagen, dass wir direkt zum Inhalt übergehen.
Der erste Teil von Heinrich Wolf, ich hab da gerade auf Seite 8 und 9 etwas, wo ich gerne zitieren würde, schreibt da unter anderem als erstes auf Seite 8 mit anderen Worten, es bedarf eines starken Staates, der die Interesse der Natur gegen den menschlichen Egoismus durchsetzt, also das ist ja auch ein wie ganz wichtiger Punkt.
Wo, wo immer wieder auch in unseren Kreisen diskutiert wird, uns auch kritisch Auseinandersetzungen gibt, also die einen Leute, die haben keine Lust, sich irgendwas vorschreiben zu lassen, also sprich alte Autos fahren, Verbrenner Motoren, ich rauche so viel wie ich will, ich trinke so viel wie ich will, ist mir egal.
Ich fahre so viel Auto wie ich möchte und so weiter und sofort und Heinrich Wolf.
Plädiert hier doch für einen starken Staat, der die Interesse der Natur über die menschlichen Interessen stellt.
Das mal der eine Punkt, der andere ist, wenn man auf Seite 9 schreibt.
Die Zivilisation hat zwar alle Gefahren gebannt, dafür aber neu aufkommen lassen.
Es drohen nur noch wenige alltägliche Gefahren der ersten Natur, dafür umso mehr der zweiten das Risiko, von einem Höhlenbären angegriffen zu werden, wurde durch die des Unfalls mit einem PKW ersetzt und die Gefahren der Mangelernährung wechselten sich mit denen.
Der Überfettung ab statt regelmäßige Pandemien haben wir chronische Zivilisationskrankheiten und statt dem Konkurrenzkampf rivalisierender Stämme droht der Tod in einem modernen Krieg.
Der Mensch hat sich damit zwar die Zivilisation zur Kompensation seiner Schwächen hinsichtlich des Überlebens geschaffen, aber im Ergebnis auch neue Gefahren für sich selbst kreiert.
Ja, da müsste eigentlich nicht viel hinzuzufügen und das kann man eigentlich 1 zu 1 zu unterschreiben, das stimmt natürlich schon, also vor allem, was der Vergleich vom Höhlenbären zum BKB fand ich amüsant, das stimmt natürlich schon, also es gibt heute ja keine Bären mehr, kaum mehr Bären wie die Wölfe, die kommen zwar langsam wieder zurück.
Wo die Menschen früher eher bedroht waren.
Heute ist halt das Auto, das zu einem Risikofaktor wurde, auf der Straße, wo Unfälle verursacht, womit Verletzungen, schweren Verletzungen oder mit dem Tod enden können.
Das ist definitiv so und auf den Straßensterbtypen ja angeblich immer, wie mehr Leute, und das finde ich eigentlich noch n guten Vergleich ja das gelbe selbe gilt auch für die Zivilisationskrankheiten.
Und auch vor allem das mit der mit der Mangelernährung und mit der Übersättigung des Menschen durch seine Habgier, durch das Veressen Halt.
Heute kann man das wirklich nicht mehr, teilweise auch anders formulieren, genau hast du was.
Die Suche nach einer nationalen ökologischen Bewegung und politischer Macht
Hinzuzufügen, ja, eigentlich wollte ich etwas ausholen, weil ja ich denke, das ist ein ein wichtiger Punkt, der auch am Anfang des Buches erklärt wird.
Eigentlich eben Thema Nationalismus und Ökologie.
Oder sagen wir, Ökologie aus nationaler Sicht.
Eben ist etwas ungewöhnlich, weil man für die meisten Menschen bedeutet, Ökologie Links und Heinrich Wolf erklärt eben am Anfang seines Kapitels die die ökologische Frage ist omnipräsent, es gibt aber weder eine ökologische Theorie noch eine einzige nennenswerte ökologische Aktivistengruppe.
Von rechts und es geht im Buch darum, ein weltanschauliches Fundament für eine nationale Ökologie zu setzen.
Er hat zum Teil Recht, die die Rechte hat sich entweder nicht oder nur oberflächlich mit dem Thema Thema Ökologie beschäftigt, eben er spricht so von gewissen Floskeln wie Heimatschutz ist Naturschutz.
Das hat sie, die man immer gerne wieder verwendet, aber dahinter gibt es keine, keine Tiefe, kein solides Fundament.
Andererseits bin ich nicht mit ihm ganz einverstanden, wenn er sagt, dass es keine Aktivistengruppe von Rechts gibt, die sich mit dem Thema Ökologie beschäftigt, ich mein, Wir kennen eben, wir hatten ja das auch schon vorgestellt, genau die kehre wollte ich sagen, die Seischrift, die kehre.
Auch vor der Kehrige.
Aber.
Sprecher*in 1
Umwelt und.
Sprecher*in 2
Die.
Sprecher*in 1
Erste Zeitschrift, wo sich mit der Thematik ein wenig auseinandergesetzt hat.
Sprecher*in 2
Genau.
Also es gab schon versuche und eben auch außerhalb Deutschlands hat die französische neue Rechte auch einiges zum zum Thema Ökologie geschrieben.
Es war nicht in einem einzigen Buch, sondern in Zeitschriftsberichte über Jahre hinweg, es gab auch.
Vor ein paar Jahren ein Buch von Anan de Benoir über die Stellung des Menschen im in der Natur, das Verhältnis zur Tierwelt und so.
Also vielleicht gab es keine ja auf systematische Rechte oder nationale Umwelt oder Naturschutztheorie.
Aber das Thema wurde immer wieder aufgegriffen und gerade eben bei der neuen Rechten ging das doch dann ziemlich in die Tiefe und eben die französische neue Rechte meinte, eine wahre Ökologie muss eine sogenannte Tiefenökologie sein, was man auf Englisch deep Ökologie nennt, die eben auch dann Liberalismus und Kapitalismus überwinden will, was auch die These von Heinrich Wolf und Michael bei Mittel ist, dass eben der.
Der National, die Nationale Ökologie oder eben sie reden von einem deutschen Sozialismus, der muss dann eben auch den Liberalismus, den Kapitalismus überwinden.
Sprecher*in 1
Ja, das stimmt natürlich schon.
Es es gibt, es gibt ja, wie gesagt, die Zeitschrift, die kehre, es gibt auch viel Literatur zu der Thematik Heinrich, Ich glaube.
Er, dass Heinrich Wolff darauf aus ist, zu kritisieren, dass es eigentlich keinen ökologische Widerstandsbewegung gibt, die Dinge von der Theorie in die Praxis umsetzen können.
Das ich glaube, es ist eher seine Kritik, wie ich das verstanden habe, wobei er ja hier richtig liegt, es.
Es gibt natürlich Bestrebungen in einzelnen Punkten.
Diese Parole, ja, die du vorhin erwähnt hast.
Heimatschutz ist auch Umweltschutz oder Naturschutz.
Das ist natürlich, die ist uralt eigentlich, die, die ging schon vor 2030 40 Jahren fast durch die Straßen, aber es ist darauf kein Programm gefolgt, da hat er natürlich schon recht, weil das ist auch keine Definition von ein bisschen oder keine, keine hat keine Tiefenwirkung, ist einfach ne Parole, wo einfach nicht viel dahinter steckt, da hat er völlig recht.
Ich glaube, das Problem ist oder ist, wenn man ökologische Ideen aus unserer Sicht durchsetzen will, braucht man eine politische Macht.
Braucht man einen politischen Machtapparat?
Und, und das ist natürlich für uns eine schwierige Sache, da wir ja politisch eigentlich kaum aktuell keine relevante Rolle spielen, irgendwo in einer Partei oder in einem Land, wo man kann sagen, hier kann man ökologisch definitiv eingreifen, und das und das ganze stoppen, oder oder, oder in eine andere Richtung führen, hier in der Schweiz.
Die SVP hat kaum Interesse an ökologischen Themen, das Wissen wir.
Die AF d da gibt es diverse Bestrebungen, aber auch dort.
Also ich glaube kaum, dass die es wagen würden momentan das Wort oder die Idee der Ökologie groß aufzuwärmen und das zu einem Schwerpunkt zu machen.
Leuten sagen braucht weniger treibt mehr Sport, Fahrt weniger mit dem Auto und so weiter weil die würden sofort an Stimmen verlieren verlieren, weil die Leute sagen das sind eigentlich Parolen von den linken beziehungsweise von den Grünen.
Und sonst ist mir auch nicht keine Partei oder jetzt ein Land bekannt, wo sich hier schwerpunktmäßig von diesem kapitalistischen und materialistischen Verhalten verabschiedet hätte.
Also mir ist jetzt da gerade keines bekannt, auch die sogenannten rechten Länder wie Ungarn und so machen in dieser Hinsicht ja kaum aus, soweit, dass mir das bekannt ist.
Das Buch als Einladung zum Mitdenken und Kritik am materiellen Wohlstand
Genau.
Sprecher*in 2
Was auch am Buch interessant ist.
Es ist kein programmatisches Buch, sondern die Autoren verstehen es als Gesprächsstoff.
Sie sagen ja, dass Aktivisten sich mit eigenen Ideen, eigenen Gedanken zum Thema Ökologie einbringen sollen.
Also dieses Buch ist eben weniger Programm als Einladung, die Ideen einer einer nationalen Ökologie zu zu ausarbeiten, zu vertiefen, dieser Ansatz hat mich zuerst überrascht, aber ich finde ihn dennoch gut, weil.
Ja, es ist ein sicher ein Prozess.
Sprecher*in 1
Ja, da, da schreibt ja der Heinrich Wolf ganz am Anfang, dass es nur diverse Ideen aufgegriffen werden oder denkanschluss, aber ja kein Programm ist.
Und ich finde die Idee eigentlich so gut, weil die Leute sollen ja mitdenken, man muss ihnen ja nicht immer alles nur vorpräsentieren, weil sonst hat sowieso jeder was zu kritisieren.
Das und das passt mir nicht und so weiter und sofort, aber wenn die Leute selber denken müssen.
Da können schon gute Ideen zusammenkommen.
Also ich find diesen Ansatz eigentlich sehr gut diesbezüglich, ja.
Sprecher*in 2
Ja gut, ich hatte eben nicht die Zeit im Programm vom vom dritten Weg nachzusehen, wie wie ausführlich der zum Thema Ökologie geschrieben wird.
Auf jeden Fall ist im, wenn es da Punkte dazu gibt im Programm, dann ist dieses Buch auch eine Ergänzung, eine Vertiefung.
Sprecher*in 1
Müssen wir mal nachsehen.
Ich werd dann kurz sehen, das steht bei mir in der Bibliothek, da das der nationale Revolutionäre ich werd dann mal kurz wenn du am sprechen bist nachsehen ob ich was finde so nebenbei.
Aber gehen wir doch mal noch kurz weiter im Buch.
Und zwar habe ich den Abschnitt, also das Kapitel, der der Bruch mit dem Materialismus, auch interessant gefunden.
Er schreibt dazu mehr materieller Wohlstand führt nicht automatisch zu mehr Glück oder weniger Bedürfnissen in den letzten 50 Jahren hat sich der Lebensstandard verdoppelt bis verdreifacht, Lebenserwartung, Gesundheit, Mobilität und Sicherheit sind ebenfalls deutlich gestiegen.
Das subjektive Wohlbefinden inklusive der Empfindung des Glücklichseins sind jedoch in Umfragen gleich geblieben.
Nicht jedes Begehren in der Konsumgesellschaft ist auch ein Bedürfnis und nicht jede Bedürfnisbefriedigung ist gleich, die Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist etwas anderes als die Individualmobilität mit dem KFZ, auch wenn beide dieselbe Bedürfnisbefriedigung vorweisen.
Und das stimmt ja eigentlich auch so.
Also da schreibt also, das weiß man ja aus anderen Umfragen, wo das eigentlich die Zufriedenheit der Leute sicher ein bisschen gestiegen ist.
Aber sie ist in den letzten Jahren, Jahrzehnten eigentlich konstant geblieben, also man hat eigentlich alles, aber die, die Selbstzufriedenheit, und ich sag jetzt mal die Selbstzufriedenheit und und einfach mal.
Das zu nehmen, als man hat und damit glücklich zu sein, dass das hat bei den Leuten tendenziell, wenn ich das so n bisschen beobachte, wie sagt man im privaten Umfeld familiären oder so eher abgenommen sogar dann hab ich das persönliche Gefühl, also weil die Leute einfach alles haben und und glauben, sie brauchen noch mehr und durch noch mehr steigt noch mehr die Fluktuation, weil man eigentlich so viele Sachen hat und gar nicht mehr weiß, was man eigentlich alles brauchen soll oder kann.
Damit es einem eine Befriedigung gibt.
Sprecher*in 2
Gut, ich kann mir vorstellen, dass die Unzufriedenheit und oder zum Teil auch mit Zukunftsängsten zusammenhängt, weil die heutzutage hat sich ja die geopolitische Lage massiv geändert.
Wir haben ja wieder Krieg in Europa, in der Ukraine, die USA sind.
Uns gerade nicht mehr sehr wohl besinnt.
Es gibt die Spannungen mit mit China auch, also die wirtschaftliche Lage verschärft sich, also die Unzufriedenheit liegt nicht nur mit dem Material im Überfluss zusammen, dass man.
Nicht mehr weiß, was man mit seinem Leben anfangen soll.
Wobei das bei manchen Menschen sicher nicht falsch ist.
Mir fällt da gerade das Bild von Friedrich Nietzsche ein.
Eben das ist wir in also Sprachzahl Dustra sagt eben die sogenannten letzten Menschen, die das.
Glück erfunden hat und eigentlich der Effekt ein total langweiliges Leben führen.
Keine, keine bösen Überraschungen, aber auch letztendlich keine.
Keine Guten also es passiert einfach nichts, sie sind da, geben sich damit zufrieden, aber ob das ein erfüllendes Leben ist?
Einmal dahingestellt.
Sprecher*in 1
Es ist natürlich schon so.
Ich denke, das Hauptproblem ist natürlich unter anderem auch, dass durch den ständigen Konsum von allem.
Ich glaube, wenn wir da einfach ehrlich sind und das realistisch sehen.
Jeder hat die Möglichkeit von uns alles zu konsumieren.
Ich kann nicht ein Mercedes 5 oder wie die Dinge auch heißen fahren natürlich nicht, weil ich nicht das Geld dazu habe, aber ich habe ein Auto und was mich von A nach b bringt und ich würd mal sagen ein gutes Auto und ich kann auch alle Lebensmittel konsumieren, was ein Multimillionär auch kann.
Der kann sich vielleicht etwas mehr leisten oder ein ein besseres Gästehaus oder so, aber schlussendlich kann er auch essen und diese Gegebenheiten von der gleichen gesunden Ernährung, die waren, ich sag mal vor 5060 Jahren noch nicht ganz gegeben, wie sie heute gegeben sind.
Also der Wohlstand ist schon sehr hoch bei uns.
Vor allem in Europa, aber auch in anderen Ländern, ja oder Kontinenten wie Australien oder Amerika auch.
Doch klar gibt es auch dort Verwerfungen, aber grundsätzlich ist ja der Wohlstand eigentlich sehr hoch und wir jammern hier auf einem hohen Niveau, das muss man einfach sehen.
Also wenn ich mich noch erinnere, mein Großvater hat mir mal erzählt, dass er noch lebte, da sagte es seinen Vater zu ihm, wenn ihr was zu essen wollt und das nicht nur einmal.
Mehrmals müsst ihr jetzt runter, da zum Feld des anderen Bauen, laufen.
Und die Kartoffeln einsammeln, sonst gibt es die nächsten 2 Tage nichts.
Also von diesem Gedanken oder von dieser von einem so einer Realität sind wir heute weit weit entfernt, also das müssen wir völlig uns nahtlos eingestehen.
Sprecher*in 2
Na gut, eben gerade beim Thema Ernährung.
Für uns Essen heißt einfach in den nächsten Laden gehen oder in das nächste Restaurant.
Aber man muss nicht mehr für die Nahrung sozusagen kämpfen.
Die meisten Menschen werden nicht in der Lage, selbst eine Kartoffel zu pflanzen und zu ernten, innerhalb ja von 23 Generationen hat sich in der Hinsicht sehr viel geändert.
Sprecher*in 1
Ja, das stimmt natürlich.
Das hat auch.
Damit zu tun oder ist natürlich auch dann eine Konsequenz daran daraus, dass die Leute es eigentlich nicht mehr schätzen, was sie überhaupt essen.
Also wenn du doch eine Kartoffel selber pflanzt, also ich mach das jetzt auch nicht, aber wenn du doch die selber pflanzt und siehst, wie die wächst.
Die dann enden kannst.
Dann schätzt doch du dieses dieses Lebensmittel mehr als ein Genussmittel und genießt es mehr als wenn du einfach nur in Regal oder aus einer Kiste im Einkaufszentrum in eine Tüte packst und weiter einfach gehst.
Also ich kann dir aber vielleicht mal empfehlen, wenn du zum Einkaufen fährst.
Machen.
Beobachten wir mal die Leute, wie sie mit den Lebensmitteln umgehen.
Also zuerst einmal wird bei den Äpfen zum Beispiel mal jeder mit den Fingern angeh Angeh sagt man.
Sprecher*in 2
Auch angetastet.
Sprecher*in 1
Angetastet, berührt, ob er wirklich auch einwandfrei ist, darf ja keine keine Sputan sein oder ein bisschen weich auf eine Seite.
Und die Leute nehmen die Lebensmittel und schmeißen die einfach in den Marken, wie keine Ahnung wie ein wie ein Stück Papier in in einen Abfalleimer oder keine Ahnung, das wird einfach oder wie ein Stein in den Bach geschmissen wird, die die nehmen die Sachen, schmeißen die rein und dasselbe passiert so aus, schmeißen im Kühlschrank und ja, wenn sie ihnen passt, nehmen sie es raus, essen es ohne sich zu bewusst zu sein, was das bedeutet, ich bin immer aus meinem Berufsleben heraus dem Vergleich.
Wenn jemand Fleisch wegwirft oder Sachen entsorgt und sagt, ja, das ist nicht mehr gut und das können wir nicht mehr brauchen, man darf dort eines nicht vergessen, dass für jedes Stück Fleisch, was wir entsorgen, ein Tier für nichts gestorben ist.
Das ist einfach nur so als kleiner Gedankengang, weil erstmal musste das jemand bearbeiten und das gilt auch für was anderes.
Man kann sagen, ja, ich schmeiße jetzt diesen, dieses Buch schmeiße ich auf den Müll.
Papierkorb ich entsorge es, ich brauche es nicht mehr, es ist sowieso keiner, aber der Gedanke muss ja weitergehen, der Gedanke geht ja dahin, dass jemand das Buch geschrieben hat, abgesehen jetzt mal von min halt was drin steht, jemand hat das Lektoriert, jemand hat es gedruckt und jemand hat das eingekauft und wieder verkauft, also da steckt eine Menge Arbeit drin, steckt ein Haufen Natur drin das Papier.
Und auch Geld, also Geld, was wir schwer verdienen müssen, hart erarbeiten müssen.
Und man sollte mit allem, was man anfasst oder was wir haben, eigentlich so umgehen, wie wir in unserem eigenen Körper, die wissen, wie man mit dem überhaupt umgeht, das ist noch die Voraussetzung, also man sollte alles auch n bisschen liebevoll umgehen, also das ist meine persönliche Ansicht, ja genau, ich hab da das Buch den Nationalrevolutionären aus meiner Bibliothek hervorgekramt.
Heinrich Wolfs Analyse der Technik und ihre Auswirkungen auf Natur und Kultur
Da gibt es tatsächlich n Kapitel Siebtens.
Umweltschutz ist Heimatschutz heißt das.
Sprecher*in 2
Ja, genau diese Floskel eben genau.
Und ich glaube gerade ich hab das vorher umgekehrt gesagt, ich glaube ich hab Heimatschutz, ist Natur oder Umweltschutz gesagt, also ich.
Sprecher*in 1
Du hast gesagt, Heimatschutz ist.
Sprecher*in 2
Umweltschutz?
Sprecher*in 1
Ich hab es auch so gesagt.
Sprecher*in 2
Ja, eben.
Ich bin nicht weiter unkonzentriert, das wirkt unseriös und ich bitte die Zuhörer und Zuhörerinnen um Verzeihung.
Sprecher*in 1
Es sei dir vergeben.
Danke.
Sie schreiben hier die verschiedenen Unterkapitel.
Das eine ist gesunde Ernährung für alle Deutschen, das ist ein Thema, dann Tier und Artenschutz stärken, Verstädterung stoppen ist ja auch ein Thema im Buch, Nationalismus und Ökologie und eine ökologische Revolution muss her.
Gut, wir können das jetzt hier nicht breitschlagen.
Wir sind schon wieder in der Zeit etwas fortgeschritten, wir wollen ja eigentlich über das Buch von Heinrich Wolf und Michael Mitler sprechen, auf jeden Fall, sie haben es zu ihrem Punkt gemacht in der Nationalrevolutionär auf Seite 84 bis 86 kommen.
Und können sich die Zuhörer einmal nachlesen.
Das ist noch ein interessanter Abschnitt, eigentlich zu der Thematik genau, also fahren wir doch mal weiter.
Ein weiteres Kapitel, was mir gefallen hat, ist die Probleme der Technik und Industrie, er nennt das eigentlich Heinrich Wolf, Charakter und Scheitern des industriellen Systems, Entschuldigung.
Schreibt hier folgendes.
Die Technik ist nicht mehr der Begleiter, sondern der Mittelpunkt.
Gleichzeitig sorgt die Technik für immer neue Probleme, die nur durch noch mehr oder eine verbesserte Technologie gelöst werden können.
Das industrielle, also technische System ist daher zur immer weiteren Flucht nach vorne verurteilt und vergrößert so immer mehr die Höhe eines künftigen Fallens.
Ja, er schreibt hier weiter und einem Unterkapitel Technik und Kultur.
Die Technik hat dabei nicht nur ihre Auswirkungen auf die Kultur, sondern auch auf die Natur.
Die Technisierung verwandelt nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Kulturlandschaften, diese wurde insbesondere von den Zeitgenossen dieses Prozesses wahrgenommen, so etwa vom Architekten Paul Schulz in Naumburg, Vorsitzender des Bundesheimatschutzes, der dazu zwischen 1902 und 1917.
Eigenes eine siebenbändige Serie unter dem Titel Kulturarbeiten herausbrachte.
Die Veränderung beschreibt er damit, dass nicht nur der Wald und Feld, also zitiert hier Paul Schulze Naumburg Berg und Tal, sondern auch Städte und Dörfer herrliche Schönheiten boten und dass ihr Anblick etwas unendlich beglückendes hatte.
Da kroch ein fremdes, hässliches Ungetüm über unser Land und fing an, die Schönheit gierig zu fressen, Stück um Stück verschwand als.
Aus dem Kranze und das, was wie Pilzsaat neu entstand, trug das kein Zeichen, kein Zeichen sollte so heißen, der Hässlichkeit auf seiner Stirne.
Sprecher*in 2
Was ich beim Kapitel zur Technik interessant finde, ist eben Heinrich Wolff erklärt, dass Technik und Natur im Widerspruch stehen.
Die Technik hat das die Überwindung der Natur als Ziel.
Und Heinrich Wolf sagt auch eben die, sie sei tendenziell totalitär und daher braucht es eine Kultur des Umgangs mit der Technik, die sich total von der heutigen unterscheidet.
Er redet daher auch von der Notwendigkeit einer kulturellen Einhegung der Technik, dass man der Technik nicht fein lauf lassen soll, sondern eben aufgrund der kulturellen Vorstellungen, die eben auch die Umwelt umfassen.
Dass dann eben die Technik aufgrund dieser kulturellen Werte gestaltet wird, was ich gut finde, ist, dass das Buch sich nach Ausgewogenheit bemüht und Heinrich Wolf schreibt eben, der Kampf gegen die negativen Auswirkungen der Technik darf nicht dazu führen, ihre positiven Seiten zu übersehen.
Also es geht darum, ermöglich einen Mittelweg im Umgang mit der mit der Technik.
Zu finden.
Sprecher*in 1
Ja, da kann ich im Folge zustimmen, auch wieder.
Es ist natürlich schon so, dass die Technik zum einen einiges erleichtert hat, ich sehe das in meinem beruflichen Umfeld vor allem, oder nehmen wir den Bauen als Beispiel, es hat aber auch zur Folge, dass die Leute faul werden auf der Arbeit, also.
Ich denke mal, ich bin nicht Bauer von Beruf, das ist ja bekannt.
Aber wenn ich sehe, wie der Bauer vor 30 Jahren, als ich noch in meiner Freizeit nach der Schule zum Ball ging, gearbeitet hat oder was mein Großvater sogar noch getan hat auf dem Feld und wie heute ein Bauer arbeitet, ist klar, dass ein Zeichen der Zeit eine Veränderung.
Aber ich frag mich schon manchmal noch was, was das mit dem Bauernleben zu tun hat, was ein Bauern heute zum Teil tut.
Noch also die Melken zum Teil nicht mehr selber, da gibt es Melkroboter, die das für Sie tun, das ist zum Beispiel ein Beispiel, wo ich sagen muss, das gehört doch das Melken der Kühe am Morgen und am Abend gehört doch zum Grundhandwerk des Bauers wie das Fleisch abschneiden mit einem Messer beim Metzger, das ist jetzt vielleicht.
Doch der, der der Vergleich passt, der passt sogar sehr gut.
Der Bauer muss ja seine Grundarbeit muss ja positiv auf ihn wirken, das heißt, er muss ja wissen, was er tut, Sinn sehen in seiner Arbeit und es gibt gewisse Punkte in jedem Arbeit, in jeder Arbeit, die verrichtet werden, die diese Sinnstiftung geben, wie gesagt, beim Bauern ist Kühe melken oder das Gras mähen oder oder die die Ernten einbringen beim Metzgerisch das ist das das Fleisch schneiden, das Fleisch verkaufen.
Beim Gegner ist das was anflassen ne schöne Terrasse bauen für einen Kunden und so weiter und sofort halt und das das das muss doch bestehen bleiben um auch ich sag mal den kulturellen Wert des Berufes erhalten zu können.
Genau also das.
Sprecher*in 2
Ja gut, ich denke, gerade in gerade bei körperlich anstrengenden Arbeiten kann die Technik sich Aushilfe leisten, kann dann eine Erleichterung bedeuten.
Ich denke, jeder ist froh, wenn er nicht schon mit 45 oder 50 körperlich vollkommen kaputt ist.
Alle Gelenke tun weh in Rückenprobleme, Gelenkprobleme andererseits erlaubt gerade eben dann auch die Technik quasi die Industrialisierung vieler Berufe.
Man kann viel mehr Arbeit in weniger Zeit machen, eben wenn man denkt, früher Bäume fällen, da musste man.
Eben mit der Axt oder der See gekommen.
Da hat man wirklich länger gebraucht, um einen Baum.
Zufällen heute gibt es Maschinen, die dann quasi wie ein Arm packt den Baum des Säge sägt den durch, dann wird der Baum auf den Boden gelegt, alle Äste werden entfernt und das geschieht alles innerhalb von von einer Minute oder weniger, das ist dann schon erschreckend, wenn man sieht wie schnell man dann heute ganze Wälder roden kann, was früher viel mehr Zeit gebraucht hat und eben vielleicht wegen dieser größeren Anstrengung.
Hat man dann eben weniger Bäume gefällt, als man es heute macht?
Sprecher*in 1
Ja, das das ist definitiv, sondern das Tracht sich auch.
Zu welchem Zweck, oder?
Das ist immer wieder der Zweck der Überproduktion, das ist etwas.
Sprecher*in 2
Was wir Möbel?
Sprecher*in 1
Genau das ist ja definitiv das, was wir nicht brauchen.
Historische Bezüge und Chinas Rolle als Beispiel für Ökofaschismus
Kein Mensch von uns braucht zum Beispiel 5 Handys, jede kann nur eines bedienen, Maximum 2 gleichzeitig, und das ist halt so ein Punkt, wo?
Wo man bestimmt in ökologischen Fragen einhaken müsste.
Gehen wir doch weiter.
Ich hab hier noch was zum Abschluss von Heinrich Wolf gefunden, es ist wieder eine kleine Reise in die Zeitgeschichte auf Seite 55 und im Kapitel Blütezeit mit Kompromissen schreibt er unter anderem selbst den Bau des Westwalls nutzte der Reichsbund für Vogelschutz im Sinne des Artenschutzes, in dem Nistkästen an den Bunken angebracht wurden.
Überall stand der weltanschauliche Überbau einer organischen Weltanschauung, die schon aufgrund ihrer biologischen Basis, der Ökologie, einen ganz anderen Stellenwert beimaß.
Schreibt hier weiter.
Es ist dabei besonders interessant, dass der historische Nationalsozialismus sich bei seiner Machtübernahme mit derselben Grundproblematik konfrontiert sah, von der er auch wir stehen die Frage nach der Vereinbarkeit von soziale Gerechtigkeit und der Ökologie, das ist eigentlich ein wichtiger Punkt, wo man sich wirklich Gedanken machen muss.
Wie weit will man den Leuten, was wir anfangs angesprochen haben, Einhalt gewähren durch staatliche Druckmittel oder auf die Vernunft der Menschen appellieren?
Ganz einfache Frage, Das ist halt ein Gradmesser, der für eine Regierung, egal welcher Art, immer sehr schwierig ist.
Sprecher*in 2
In der Hinsicht, dass ich muss nachschauen.
Meine notizen.
Ja, das ist ganz am Ende von Heinrichs Wolf Kapitel.
Da geht er auf das Thema Ökofaschismus ein.
Zuerst stellt er klar, dass eigentlich der Begriff ursprünglich von rechten polemisch gegen linke Grüne verwendet wurde, aber er bespricht dann auch, er sagt ja die Möglichkeit eines realen Ökofaschismus ökologischen Faschismus.
Als als als Weltanschauung, als politische Wirklichkeit.
Und interessanterweise bringt er dann das Beispiel von China, das offiziell kommunistisch ist, aber doch einen starken Nationalismus betreibt, aber auch in gewissen Sachen, eben, was die Produktion von elektrischen Autos, Photovoltaik und so weiter sehr weit vorne ist.
Und dann bringt ihm Heinrich Wolf quasi.
Er sagt ja, so könnte ökofaschismus aussehen, gut, dann ist die Frage, wollen wir wirklich in denselben Verhältnissen wie in China leben, mit einem totalitären Überwachungsstaat, sagen wir mal, dahingestellt, aber es interessant, dass er China ja als Beispiel eines möglichen Ökofaschismus bringt.
Sprecher*in 1
Ja, ich kann mir vorstellen, dass vor allem gemeint ist, dass man gewisse Grenzen alten Leuten doch aufzeigen muss und nicht einfach auf die Vernunft und das Gewissen der Leute appellieren kann.
Das weiß man eigentlich, und ich glaube, das ist der eine Punkt, was er dort anspricht, das andere wird wohl sein, dass China natürlich sehr ein fortschrittlicher Staat ist und.
Diesbezüglich, was offensichtlich Umweltschutz und solche Sachen anbelangt, teilen bestimmt nicht in allem, aber in Teilen doch den europäischen Ländern wohl und auch anderen Staaten belegen und weit voraus ist.
Die andere Frage ist natürlich dann nach nach den Zwangsmaßnahmen.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Heinrich Wolf ernsthaft anstrebt oder oder sich Gedanken darüber macht, ein Staatskonstrukt wie das Chinesische zu befürworten, das.
Glaube ich kaum.
Schon nur aus der Hinsicht, dass doch der China ein kommunistischer Staat ist.
Halt.
Michael Mitl über Klimawandel, Abfallentsorgung und Bevölkerungswachstum
Ich würde mal vorschlagen, wir fahren weiter, Mhm, wir gehen doch mal zum zweiten Teil über.
Von Michael Mitl ich hab da mal grundsätzlich mal die Frage rund um den Klimawandel aufgeworfen, was er so dazu schreibt.
Interessant ist eigentlich, dass hier Michael Mitl zu bedenken gibt, dass man sich.
Auch die Linke und die grüne Seite anhören muss, was diese Thematik anbelangt.
Also er ist jetzt hier nicht eine befürwortete grünen Maßnahmen, sondern es sagt einfach, wir müssen diesen Leuten zuhören, um eigentlich ein Zukunft von unserem Planeten zu schaffen, auch gemeinsam.
Also das ist so ein bisschen das, was ich herausgelesen habe.
Sprecher*in 2
Ja, so hab ich das auch verstanden, eben erklärt bei den Rechten.
Wobei er klarstellt, bei den politischen Rechten so Mainstream Rechten, handelt es sich nicht um Nationalisten, sondern um Leute, die eher wirtschaftsliberale Ansichten haben.
Und eben er sagt gerade, man sieht sich vor allem in Amerika bei den Konservativen, aber auch zum Teil in Europa, bei manchen Populisten, ja, sie leugnen den Klimawandel, sie leugnen, dass er menschengemacht sei und.
Michael Mittel stellt einfach die Frage.
Ja, man müsste eben betrachten, ja, also A gibt es einen Klimawandel?
Die Frage ist sicher leicht zu beantworten, ja oder nein und eben dann ist der Menschen gemacht, das kann man sicher auch zum Teil.
Sprecher*in 1
Das ist rechtlich gemacht.
Sprecher*in 2
Also der Mensch hat sicher einen Einfluss.
Man weiß, dass das Klima auch auf über Jahrhunderte auf natürliche Weise.
Sich ändern kann.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die menschlichen Aktivitäten keinen Einfluss hätten, aber man kann ja nicht sagen, ist der Mensch ist ja hundertprozentig menschengemacht oder nur 50% spielt auch keine große Rolle, weil das ist eben auch ein Punkt, den die die Autoren in ihrem Buch ansprechen und eigentlich richtig ist.
Eigentlich ist die Frage, ob es menschengemacht ist oder nicht, für mich nebensächlich, weil grundsätzlich eigentlich jeder normale Mensch wünscht sich.
Für sich oder wie sie es im Buch sagen, auch eben für sein Volk eine gesunde Umwelt.
Man will sauberes Wasser, man will gesunde Lebensmittel nicht, zeugt es irgendwie mit Pestizide verseucht ist und so weiter also eigentlich eine richtig verstandene Ökologie sollte eigentlich jeder anstreben sollen oder wollen, weil es in unserem Interesse liegt, eben gesunde Umwelt, gesunde, gute Lebensbedingungen.
Ja, saubere Luft, sauberes Wasser, Lebensmittel und so weiter das das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Sprecher*in 1
Ja, nach unserem Verständnis schon, aber da sind, da sind viele Leute anders.
Also wenn man sich teilweise mit den Leuten unterhält, da ist einfach die Meinung nach mir die Sintflut und ja, wenn das in 10 Jahren, wenn er tot ist, kein sauberes mehr Wasser mehr gibt, ist das ihm egal.
Ja natürlich, er ist ja nicht mehr da.
Er hat ja auch keine Verwendung mehr dafür.
Aber vielleicht sollte man sich auch in dieser Hinsicht mal überlegen, was will die andere Generation und was hat die Generation vor ihm gedacht, damit er da jetzt überhaupt noch leben kann und davon leben von der Natur, das muss ja generationenübergreifend sein, weil wenn die vor 100 Jahren schon einfach gesagt hat, mir egal, wir schmeißen alles hin und wir lassen jetzt die Sau raus hier.
Dann wären wir vielleicht alle nicht mehr hier und das muss man sich immer im Hinterkopf halten oder verlassen.
Wenn du auf die Toilette gehst.
Ein dummer Vergleich, aber passt ein wenig, wenn du auf die Toilette gehst.
Möchtest du es so antreffen, dass du dich hinsetzen kannst und der nächste, der kommt, erwartet ja auch von dir, dass du es so verlässt.
Wie du es gerne antreffen würdest.
Und das zählt auch, was den Naturschutz anbelangt und der und der Umweltschutz sieht eigentlich das Gleiche, das geht in die gleiche Richtung.
Sprecher*in 2
Also ja, hast du denn noch ein schönes Zitat für uns?
Sprecher*in 1
Ja genau, ich hab da noch was gefunden von diesem Micha Metal.
Was mir sehr gefallen hat, schreibt hier auf Seite 78 nicht ohne Grund sprechen wir hier von der politischen Rechten und nicht von der National Revolutionären Bewegung oder etwa dem nationalen Lager.
Die politische Rechte wird oftmals durch wirtschaftsliberale Position definiert, sprich weniger staatliche Regulation, weniger Steuern, weniger Sozialstaat.
So sind klassische, liberal konservative Kreise in den USA etwa gut mit großen Unternehmen vernetzt, das fand ich noch interessant, was er da n bisschen aufgedeckt hat, wer da mit wem eigentlich verbunden ist, vor allem diese.
Ganzen Umweltschutzorganisationen mit diesen ganzen Tech Milliardären verbunden sind aber auch mit rechten Kreisen.
Also eben das muss man hier klar definieren und dass diese Leute das sind, ja man kann jetzt so auf unser Gefilde oder auf unser Land runterbrechen, so SVP oder FDP, Leute halt, die sind ja in erster Linie daran interessiert, dass der Markt gut läuft, dass das Geld fließt.
Und diese ökologische und Umweltkomponente, die ist nebenbei gut, damit man nach außen gut dasteht und die Leute ihre Produkte kaufen.
Aber schlussendlich steckt da ja nichts anderes dahinter, als die kapitalistische Überlegung, noch mehr Geld zu verdienen, um noch reicher zu werden.
Den Rest habe ich das Gefühl, bei vielen dieser Leute sind die völlig weltfremd und völlig entfernt von der Realität.
Sprecher*in 2
Ja, das ist dann eben also das sogenannte Greenwashing.
Man gibt den Dingen einfach den Anschein, eine eine ökologischen Bedeutung.
Sprecher*in 1
Ja, gehen wir mal noch weiter.
Da ist noch das Thema mit dem Abfallentsorgung.
Also da bin ich schon ein bisschen erschrocken.
Ich weiß, dass das ein riesengroßes Problem ist weltweit, dass der Müll wirklich in den Meeren entsorgt wird.
Aber was er da geschrieben hat, das haben mich schon ein bisschen schockiert.
Er schreibt hier, derzeit gelangen etwa 4,8 Millionen bis 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr in die Meere, das entspricht einer Lastwagen Ladung pro Minute, neuere Schätzungen gehen sogar von bereits 19 bis 23000000 Tonnen Müll aus, die in die Ökosysteme gelangen.
Ich wusste, dass schon, dass da ziemlich viel Müll im Meer landet und so entsorgt wird, aber dass das so gigantische Zahlen sind, das hätte ich mir ehrlich gesagt nicht ertrömen lassen.
Sprecher*in 2
Ja, wobei ich glaube eben der der Plastikmüll.
Also ich hoffe, ich liege tue jetzt niemand im Unrecht, indem ich das sage, aber ich glaube, so wie ich das gesehen hatte, ist das vor allem in Asien ein Problem, wo es zum Teil zu wenig Entsorgungshofe gibt und dann die Leute einfach.
Keine.
Keine Müllabfuhr, wie wir sie in Europa kennen.
Und dann landet das Zeug eben im im Pazifik.
Es gibt ja eben im Pazifik ein sogenanntes Plastikkontinent, das da durch den Ozean treibt, umgekehrt, was Michael Mitl schreibt, ist, dass wir eben auch, also wir, das heißt der Westen, wir exportieren unseren Müll, ich hab da einige Dokumentationen gesehen, eben sehr viel Elektroschrott.
Aber auch alte Kleider und so weiter das landet in Afrika viel in Westafrika.
Ghana ist ja scheinbar sehr, sehr stark betroffen, oder?
Ich hab kürzlich gesehen, gerade alles was so fast Fashion ist und das dann kein echter Stoff mehr, das ist dann oft nur so Kunststoffe, Plastik, synthetische Kleidung, die da gab es irgendwo, das war also es war in Südamerika, ich bin jetzt nicht mehr sicher, ob das Peru war oder Chile.
Aber jedenfalls da werden jetzt auch eben die unbrauchbaren, weil eben von von mieser Qualität, die unbrauchklaren Kleider, die werden eben dann vom Westen nach in die Wüste, nach nach Südamerika exportiert und da kann man sich nur die Haare aus oder ausreißen.
Sprecher*in 1
Ja, aus dem Auge, aus dem Sinn, ganz einfach.
Sprecher*in 2
Ja, ja, ja.
Sprecher*in 1
Ja, das das mit dem Abfallentsorgung ist natürlich ein Riesenproblem.
Ein weiteres Thema, was?
Noch angesprochen wird, ist das natürlich das Wachstum der Weltbevölkerung.
Das ist natürlich eines der Hauptursachen, ich glaube, darüber braucht man nicht viele Worte zu verlieren.
Sprecher*in 2
Gut, wobei, da möchte ich hinzufügen, ich fand diesen Teil etwas pauschal, weil die Weltbevölkerung wächst.
Aber sie wächst nicht überall gleich.
Ja, das ist das in Europa, in Asien.
Länder wie Südkorea, Japan und so.
Eben in Afrika gibt es noch einen starken Bevölkerungswachstum, obwohl der langsam auch abnimmt, aber eben gerade in Asien.
Länder wie Japan und insbesondere Südkorea.
Ich glaub Südkorea hat überhaupt die tiefste Geburtenrate weltweit, die sind bei 0,7 Kinder pro Frau.
Sprecher*in 1
Ich wollt gerade sagen, die sind doch unter den ein Promille.
Brey Ja.
Sprecher*in 2
Eben eben.
Ich glaub, dass die die die haben, die tiefste Geburtenrate weltweit, also eben nur zu sagen, mich hat bei diesem Kapitel eben gestört, dass das.
Mir kam es etwas pauschal vor und man, man muss es differenziert angehen, auch in Europa haben wir in den, Glaube ich, fast in allen Ländern Europas in Anführungszeichen zu wenig Kinder.
Wir sind ja unter da eben dem Erneuerungslevel.
Sprecher*in 1
Ja, das ist, das ist natürlich schon so.
Ich glaube, es ging hier mehr, vor allem ein Grundsatzproblem anzusprechen, das ist, das wäre zum Beispiel fast ein ein Thema für sich, ja, was man besprechen könnte oder fast ein Buch für sich mehr diese, diese Weltbevölkerungsproblematik, das ist natürlich.
Sprecher*in 2
Es.
Gibt auch etliche Bücher zum Thema.
Sprecher*in 1
Ja, genau, und das ist, das ist natürlich ein Riesenfass, was man da aufmacht, und ich glaube, hier ging es vor allem vor darum, einfach diese Problematik kurz anzuschneiden und den Leuten klarzumachen, wo auch ein großes Schwerpunktproblem Halt liegt und das ist, stimmt natürlich, was du sagst.
Es gibt nicht alle Länder oder Kontinente sind davon betroffen, aber es gibt schon Schwerpunkte wie Teilen doch in Asien auch oder auch zum Beispiel eben Indien ist ein Riesenproblem.
Afrika sind halt diese Leute, wo das wirklich explodiert und komplett aus dem Ruder gelaufen ist.
Wir gehen noch kurz zum Kapitel über, gibt es einen Ausweg innerhalb des Systems?
Ja, Sie stellen halt hier so ein bisschen die Grundsatzfrage, was kann man eigentlich tun bei der ganzen Sache, welche Lösungen gibt es, ist natürlich schwierig, das Thema geht dann in das 9.
Kapitel über ökologische Ansätze von links, also man muss sich halt schon grundsätzlich die Frage stellen, dann ja, wie kann man diese Probleme alle lösen, die sind ja vielschichtig, gibt es überhaupt eine Lösung von unserer Seite nur oder?
Muss, muss eine Gesamtlösung gefunden werden?
Ich persönlich bin der Meinung, dass muss eine Gesamtlösung gefunden werden, es bringt ja nichts, wenn wir ihr alle nur noch Elektroautos fahren und jeder sein Bestes tut, wenn nebenbei weiterhin Indien unter dem Smog decke erstickt oder weiterhin Müll in die in ihre Flüsse wirft bis zum Umfallen oder die Meere verschmutzt werden.
Es braucht eine weltweite Gesamtlösung.
Und das alleine kann man nicht nur durch oder durch, ich sag mal nationale, revolutionäre oder nationalistische Ideen durchsetzen.
Das geht nicht, das braucht eine Gesamtlösung von jeder Seite, jeder politischen Seite, dass man dann gemeinsam an einem Strang zieht, wobei das durchzusetzen oder eine gemeinsame Lösung zu finden, wie Merkel so schön sagte, Mal vor 10 etwas mehr als 10 Jahren.
Das wird sehr schwierig werden, da bin ich.
Sprecher*in 2
Überzeugt, da müssen halt alle Länder am selben Strang ziehen, wobei sich das dann schon fast UNO verdächtig anhört, aber eben wenn man die Probleme global lösen will, weiß ich ja auch in unserem Sinne, wenn es eben in anderen Weltteilen den Menschen besser geht, wenn sie genug zu essen haben, gute Ernährung, gute bessere Lebensbedingungen, dann werden sie vielleicht weniger geneigt sein nach Europa auswandern zu wollen, das ist auch sehr interessant eben da hab ich.
Ich mir notizen gemacht.
Michael Mitl schreibt, Wir stehen vor Neuland, ich nehme an mit wir meinte eben die die nationalen, die nationalen Revolutionären, Wir stehen vor Neuland, wir stehen vor der Aufgabe, ein neues System aufzubauen, das den Kapitalismus abwickeln kann.
Es ist vollkommen klar, dass es keine einfache Einladung geben kann und wird.
Und deshalb eben soll auch der Leser sich eigene Gedanken machen und mithelfen, theoretische Grundlagen für die neue Ordnung zu schaffen.
Die Grenzen staatlicher Kontrolle und eine klare Buchempfehlung
Das hatte ich ja ganz am Anfang erwähnt eigentlich, dass dieses Buch eine eine Einladung zum zum Mitdenken, zum zum Debattieren ist.
Sprecher*in 1
Ja genau, also was ich noch sehr interessant finde, ist, dass Michael Mitl wirklich so ein bisschen fast.
Fast ketzerisch oder fast wirklich schon spitzfindig in die Runde wirft und sagt oder schreibt unter anderem folgendes Nikotin schadet unzweifelhaft der Gesundheit.
Durch das Rauchen entstehen große volkswirtschaftliche Schäden und viele Menschen sterben vorzeitig.
Das kann ein Staat definitiv beurteilen, also es geht ja hier in diesem Absatz darum, der Frage.
Kann ein Staat beurteilen, was gut ist für den Menschen und was nicht gut ist?
Und da hat er recht.
Das kann definitiv ein Staat beurteilen, weil es ja bekannt Leute, die Kettenraucher sind, die sterben irgendwann an Lungenkrebs oder Kriegen raucherfüße oder oder schwarze Zungen glaub ich auch, das hab ich auch schon gesehen, dass die Leute von innen her faulen, verfaulen, ja wirklich verfaulen.
Aber er geht dann noch weiter.
Dieser Autoritarismus könnte schnell entarten, es gibt keinen möglichen Grund für den Konsum von Alkohol.
Fleischkonsum ist zuvorderst aus ökologischen Gründen schädlich und ist realistisch betrachtet nicht nötig unter der Annahme, der Staat könnte entscheiden, was gut oder schlecht für Menschen ist.
Könnte man theoretisch noch viel weiter gehen für die Gesundheit des Menschen ist ausreichend Schlaf relevant, ein totalitärer Staat könnte Schlafzeiten vorschreiben, also es geht hier noch weiter, bringt da noch mehr Beispiele wie das Eis am Sonntagabend ist?
Überflüssige Chips aus der Tüte braucht es nicht mehr, es halt, sie stellen hier wirklich also dieses Michael Mitl stellt hier wirklich die Frage, wie weit soll der Staat durch Zwang durchsetzen und wieviel muss der Mensch oder das der gesunde Menschen.
Verstand entscheiden, das ist wirklich eine sehr, sehr schwierige Frage.
Und es gibt Punkte, da bin ich auch der Meinung, wo der Staat doch eingreifen sollte, nicht den Leuten das Rauchen oder den Alkohol verbieten, aber doch sagen, wenn man feststellt als ein Alkoholiker.
Der zu einer Erziehungskur geht und dann hundertmal rückfällig wird und auf Kosten der Krankenkassezahler immer wieder solche Therapien besuchen muss, sollte der Staat einfach eingreifen irgendwann, ich sag mal, nach dem zweiten Versuch und sagen wir mal zu 2 Versuche gehabt, es gescheitert, jetzt musst du die Kosten und die Konsequenzen selber tragen, wir tun das nicht mehr, die Krankenkasse bezahlt die nichts mehr, jetzt musst du selber schauen, ich könnte mir vorstellen vielleicht liege ich
falsch, aber ich könnte mir vorstellen.
Dass das genau eine Wirkung auf die Leute grundsätzlich auf die Denkweise hat, weil das Problem ist heute, dass alles durch Tabletten, die von anderen Leuten bezahlt werden müssen, natürlich auch durch ihn, aber durch durch Versicherungen und durch staatliche Lösungen bezahlt werden, darum gehen die Leute auch so mit ihrem eigenen Gesundheit fahrlässig um.
Ist alle aber.
Sprecher*in 2
Viele, ja ja, gut, man versucht ja, also man, der Staat versucht ja auch.
Mit Steuern, das das Verhalten zu steuern.
Ich glaub ein paar g Zigaretten kostet in der Schweiz inzwischen wieviel 8 oder 9 Franken, also recht recht teuer oder ich war ich war mal vor vielen Jahren in Norwegen, da kostet ein Bier 13€ ja gut, natürlich suchen dann die Leute immer nach Umwegen, entweder kaufen sie dann die Zigaretten am Schwarzmarkt oder ich kann mich erinnern, dass wir mal nach Skandinavien fuhren, auf der Fähre haben sich dann die alle Skandinavier.
An der an der Fähre Bar, die im Duty Free war.
Die haben sich dann einfach die ganze Nacht lang voll laufen lassen.
Als wir am nächsten Tag ankamen stand dann nach der Hafen Ausfahrt irgendwie 10 Polizeiautos und Krankenwagen und dann alle Skandinavier mussten aussteigen und Bluttest machen.
Sprecher*in 1
Ja, das halt.
Ich glaube, Sie schreiben also der mich ermitteln ist da hier zweifellos, also das ich.
Kann nicht in seinen Kopf sehen, aber ich bin schon der Meinung, dass er und grundsätzlich auch wohl Heinrich Wolf der Meinung sieht, dass es staatliche Lösungen braucht, um gewisse Sachen einfach durchzusetzen.
Ich sehe das auch so, bei Auto fährt so nicht saufen Deutsch gesagt, weil er gefällt ja nicht nur sich, sondern andere auch, das hat menschlichen Tragödien zur Folge und auch finanzielle Konsequenzen.
Da könnte das wie eine Kettenraucher ist und jeden Tag 5060 Kilo Zigaretten raucht, der muss seine Konsequenzen irgendwann selber tragen.
Wenn das immer getragen wird vom Staat oder von den Versicherungen, dann hat hat das keine abschreckenden Wirkungen, auch wenn er, ich sag mal so eine Buße verurteilt wird, wenn er jetzt jemanden totfährt oder ins Gefängnis muss sogar es hat keine abschreckende Wirkung, weil es keine langfristigen Konsequenzen hat und das.
Aber das ist halt die Frage, wie weit kann hier ein Staat oder soll ein Staat gehen.
Das ist halt die Frage und ich glaube, wir kommen langsam zum Ende würde ich vorschlagen.
Also grundsätzlich würde ich wirklich den Zuhörern empfehlen, dieses Buch zu lesen, ich finde es gut, abgesehen von den Schreibfilmen ich habe vorhin auch gerade noch einen entdeckt, aber ich glaube.
Sprecher*in 2
Es sind wenige insgesamt, aber mich stört insbesondere eben auf der ersten Seite im Vorwort, da fehlt ein Wort in einem Satz.
Sprecher*in 1
Das ist nicht gut, das muss ich mir dann noch mal kurz ansehen.
Das könnte sein ja, auf jeden Fall, ja, da muss halt der Lektor noch mal an die Arbeit nehmen, aber wie gesagt, Kauf das Buch unterstützt mit dem Kauf des Buches unterstützt ihr nicht nur die Autoren, indem ihr ihre Arbeit würdigt, ihr unterstützt auch die Partei, die diesbezüglich eigentlich, was diese Aufklärungsschriften das haben wir auch schon öfters gesagt, sehr gute Arbeit leistet, ja.
Also ich glaube, das war es von unserer Seite.
Oder hast du noch was?
Sprecher*in 2
Ja, ich würde sie nur fragen.
Weißt du fälligerweise den Preis des Buches, Oh.
Sprecher*in 1
Ist gute frage, ich glaub 20 oder 22.
Sprecher*in 2
Euro.
Ja, also.
Sprecher*in 1
Also wir haben dafür nichts bezahlt, das darf ich jährlich sein, weil wir es rezensieren.
Sprecher*in 2
Ja, aber eben, wie gesagt.
Wir bemühen uns immer um um größte Sachlichkeit.
Wir haben ja eben auch Negatives oder Kritisches zum Buch gesagt, wo wir Mängel seien, inhaltlich oder eben gerade von der Form her Tippfehler und solche Sachen, aber da das Buch ist inhaltlich doch recht interessant, es ist eben auch eben, wie gesagt, nicht programmatisch, sondern mehr eine Einladung zur Diskussion, Aktivisten, Sympathisanten der Partei können sich.
Einbringen und mit der Zeit wird sich dann sicher eben ein ein besseres auch Parteiprogramm herauskristallisieren.
Sprecher*in 1
Ja, auf jeden Fall.
Und wie gesagt, ja, ich gehe davon aus, da steht jetzt zwar nichts wegen dem Preis oder Nein, der ist nicht drin hier im Buch, aber ich gehe mal aus von 20 bis 25€ sowas und wie ich noch erwähnt habe, das Handbuch der National revolutionell gibt es von Seite 84 bis 86 etwas zu der Thematik in ihrem Parteiprogramm.
Anführungs und Schlusszeichen genau gut.
Also wir sagen Dankeschön fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal in dem Fall ciao Samer.
Sprecher*in 2
Auf Wiederhören.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast beginnt mit Begrüßung, Updates zur Avalon-Gemeinschaft und einer Entschuldigung für die Verzögerung aufgrund privater Umstände.
Vorstellung und Diskussion des Buches "Nationalismus und Ökologie" von Heinrich Wolf und Michael Mitl, herausgegeben vom "Dritten Weg".
Kritische Bewertung der Buchgestaltung (positiv) sowie inhaltlicher Aspekte wie fehlende Referenzen und Tippfehler.
Inhaltliche Analyse
Diskussion zentraler Thesen
Das Buch wird als Denkanstoß und Gesprächsgrundlage verstanden, nicht als festes Programm.
Summary:
In der 27. Folge des Avalon-Podcasts diskutieren die Moderatoren das Buch "Nationalismus und Ökologie", herausgegeben von der Partei "Der Dritte Weg" und verfasst von Heinrich Wolf und Michael Mitl. Sie loben die ansprechende gestalterische Aufmachung des Buches, kritisieren jedoch fehlende Literaturverweise und einige Tippfehler.
Inhaltlich gliedert sich das Werk in zwei Teile: Der erste, von Heinrich Wolf verfasste Teil bietet eine philosophisch-historische Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Natur und plädiert für einen starken Staat, der Naturschutz durchsetzt. Der zweite, von Michael Mitl stammende Teil behandelt konkrete Umweltthemen wie Klimawandel und Ressourcenverbrauch aus einer wissenschaftlichen Perspektive. Zentrale Thesen sind die Kritik an den Risiken der modernen Zivilisation, die Infragestellung des materialistischen Wohlstands als Glücksgarant und die Feststellung, dass es bisher keine bedeutende ökologische Theorie oder Bewegung von rechts gebe.
Das Buch versteht sich selbst nicht als dogmatisches Programm, sondern als Einladung zum Mitdenken und zur Entwicklung einer nationalen Ökologie, die Liberalismus und Kapitalismus überwinden will. Die Moderatoren sehen dies als wichtigen, wenn auch herausfordernden Ansatz, da für die Umsetzung ökologischer Ideen politische Macht notwendig sei, die aktuell nicht vorhanden ist.
FAQs
Das Buch wurde von Heinrich Wolf und Michael Mitl verfasst, wobei letzterer vermutlich ein Pseudonym ist. Es wurde von der Partei 'Der Dritte Weg' herausgegeben.
Es besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil von Heinrich Wolf ist historisch-philosophisch ausgerichtet, während der zweite Teil von Michael Mitl konkrete Umweltthemen wie Klimawandel und Ressourcenverbrauch behandelt.
Sie loben die grafische Aufmachung und Bindung, kritisieren jedoch Tippfehler, das fehlende Literaturverzeichnis und die unklare Symbolik des Titelbildes mit der zerbrochenen Glaskugel.
Heinrich Wolf plädiert für einen starken Staat, der die Interessen der Natur über den menschlichen Egoismus stellt und ökologische Belange durchsetzt.
Sie sehen kaum relevante politische Macht oder Parteien, die eine nationale Ökologie umsetzen könnten, da bestehende rechte Parteien das Thema oft meiden, um Wähler nicht zu verlieren.
Das Buch versteht sich nicht als festes Programm, sondern als Einladung zum Mitdenken und zur Weiterentwicklung von Ideen für eine nationale ökologische Bewegung.
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