Autismus Talk - Beziehungen wollen und trotzdem scheitern
27m 15s
In dieser Podcastfolge spricht der Autor Mike Bloomberg über die Herausforderungen des Lebens mit Autismus und ADHS, insbesondere in Bezug auf Beziehungen und Dating. Zunächst fasst er aktuelle Forschungsergebnisse zusammen: Neue Studien widerlegen einen Zusammenhang zwischen Paracetamol in der Schwangerschaft und Autismus/ADHS. Zudem steigen ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen, besonders Frauen, was auf verbesserte Erkennung zurückgeführt wird. Eine Langzeitstudie zeigt mögliche Zusammenhänge zwischen ADHS in der Kindheit und späteren Gesundheitsproblemen, jedoch ohne direkte Kausalität. Im Hauptteil reflektiert Bloomberg seine eigenen Beziehungserfahrungen: Intensive Bindung, Überanpassung und Schwierigkeiten mit unausgesprochenen Erwartungen prägten sein Liebesleben. Rückzug in kontrollierbare Welten wie Gaming wurde oft fälschlich als Desinteresse interpretiert. Er betont, dass neurodivergente Menschen klare Kommunikation, Struktur und emotionale Sicherheit benötigen – keine Defizite, sondern andere Ausgangslagen. Moderne Dating-Konzepte wie Checklisten und Dating-Apps verstärken Missverständnisse, da typische autistische Merkmale (wenig Blickkontakt, Direktheit) als Red Flags gewertet werden. Dies führt zu Dating-Burnout, einer emotionalen Erschöpfung durch wiederholte gescheiterte Versuche. Bloomberg wünscht sich mehr Unterstützung, um seine Aufklärungsarbeit ausbauen zu können, und kündigt einen Beitrag im Hessischen Rundfunk am 2. Februar an.
* Musik * Es gibt so viel, dass man nicht sieht. Autismus ein Weg, den ich jeder versteht. Doch hier sind wir brechen, da Schweigen. Rennen offen, lassen Fakten zeigen. Hallo und willkommen bei einer neuen Folge von Autismus Talk. Dem Podcast der Verständnis schafft. Ich bin Mike Bloomberg, Autor, Podcaster und Content Creator. Hier spreche ich offen über Autismus, über Echte Erfahrungen, Aufklärung und das Leben auf dem Spektrum, mit dem Ziel mehr Bewusstsein und Akzeptanz zu schaffen. Schön, dass du eingeschaltet hast und Teil dieser Reise bist. Ja, ich wollte mal kurz erst mal anfangen über die, was war mit dem Hauptthema anfangen. Hab ich mitan bisschen Schwierigkeiten. Es kostet mitan alles sehr viel Energie, auch mit der Arbeit. Weil Arbeit ist schon extrem anstrengend für Menschen mit Autos. Besonders auf dem ersten Arbeitsmarkt bestehen zu bleiben. Weil wir immer versuchen, mit den Kollegen mitzuhalten. Und ich merke einfach, wie ich immer mehr in meine Grenzen komme und nach der Arbeit überhaupt kaum noch Kraft habe, wirklich noch andere Sachen zu machen. Und da bleibt leider auch momentan zum Beispiel der YouTube- also der Instagram-Kanal auf der Strecke. Bei YouTube habe ich jetzt versucht, ein bisschen was zu ändern. Ich wollte jetzt Reaction machen, die aber leider nicht freigegeben werden von YouTube, obwohl ich vom ZD erst gesagt bekommen habe, dass die gerne mögen, dass man Reaction auf ihre Beiträge macht. Ja, deswegen ist das gerade etwas schwieriger mit dem Content. Den Podcast werde ich weiter versorgen. Aber bei den anderen bin ich einfach sehr viel grad an meine Grenzen. Weil ich auch keine Unterstützung habe oder so. Ich hoffe, dass ich das bald wieder geregelt bekomme. Und ja, da werden wir schauen, vielleicht finde ich eine Partnerin, wenn sie mich unterstützt dabei. Irgendwann mal, damit das ein bisschen einfacher ist für mich. Oder halt ich kriege mehr Follow-A, dass ich Geld über diese ganzen Projekte bekommen kann, damit ich dann halt meine eigentliche Arbeit reduzieren kann und mich mehr auf das Content zu konzentrieren kann. Aber bis dahin muss ich es irgendwie schaffen zu bestehen. Apropos Beziehungen, das ist heute natürlich unser Thema. Das Video vom letzten Mal war irgendwie. Herr Nan, ich habe versucht, auszutauschen, aber irgendwie habe ich glaube, die überkopiert. Und dadurch ist jetzt komplett verschwunden. Deswegen habe ich es jetzt nochmal neu aufgenommen. Natürlich mit auch aktuelleren Fakten. Wir kommen jetzt erstmal wieder zu den Neuigkeiten der letzten Woche. Und dann das Thema Beziehung, Dating, Checklisten und Dating Burn-Out aus Sicht Autismus unter ADHS. Ja, dann fange ich am besten, er hat halt den aktuellen Entwicklungen zu Autismus und ADHS an. Also, bevor wir in das eigentliche Wochenthema einsteigen, möchte ich kurz über ein paar Entwicklungen sprechen, die in der letzten Woche rund um Autismus und ADHS veröffentlicht wurden. Es geht dabei nicht um Sensationen oder schnellen Schlagzeilen, sondern um solide Forschung und Einordnung. Genau das ist mir wichtig, weil in diesem Bereich sehr viel Unsicherheit und auch sehr viel viel Informationen unterwegs sind. Ein Thema, das in der letzten Woche immer wieder für große Verunsicherung gesorgt hat, war immer noch das Thema Paracetamol in der Schwangerschaft. Es gab lange die Sorge, dass die Einnahme von Paracetamol das Risiko für Autismus und ADHS bei Kindern erhöhen könnte. In der letzten Woche wurde dazu neue sehr gründliche Auswertungen veröffentlicht und eingeordnet unter anderem im Berritig Medical Journal. Das Ergebnis ist recht klar. Recht klar. Wenn man hochwertige Studien betrachtet und dabei Faktoren wie familiäre Hintergründe, genetiche Einflüsse und den Gesundheitszustand der Mutter mit einbezieht, dann zeigt sich kein belastbarer Zusammenhang zwischen Paracetamol und Autismus oder ADHS. Fröre Hinweise lassen sich sehr wahrscheinlich dadurch erklären, dass Paracetamol oft wegen Fieber, Schmerzen oder Infektionen eingenommen wurden und nicht die Ursache selbst waren. Das ist wichtig, weil es zeigt, wie schnell Angst entstehen kann. Wenn Zusammenhänge nicht sauber geprüft werden. Die Aussage ist nicht das Medikamente harmlos sind, sondern dass es aktuell keine wissenschaftliche gesicherten Belege für diese konkreten, konkrete Risiken gibt. Ein zweites Thema betrifft ADHS immer wachsen in Alter. In der letzten Woche wurde Daten aus mehreren europäischen Ländern veröffentlicht und diskutiert. Unter anderem von Forschenden aus dem Umfeld der University of Oxford. Diese Daten zeigen, dass die Verschreibung von ADHS-Medikamenten in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, besonders bei Erwachsenen und hier vor allem bei Frauen. Das bedeutet nicht automatisch, dass ADHS plötzlich häufiger geworden ist. Vieles wurde und jetzt vieles sprich dafür, dass ADHS bei Erwachsenen lange und übersehen oder falsch eingeordnet wurden und jetzt besser erkannt wird. Die Daten selbst sind sehr robust, weil sie aus großen Gesundheitssystemen stammen und über viele Jahre hinweg gesammelt wurden. Offen bleibt die Frage, wie gut Diagnostik, Begleitung und Versorgung schritt halten können. Der Trend an sich ist gut belegt, die Interpretation muss aber differenziert bleiben. Ein dritter Punkt betrifft die langfristigen Auswirkungen von ADHS. Forschende vom University College London haben in der letzten Woche neue Ergebnisse zu einer großen Langzeitstudie vorgestellt. Dabei wurden Menschen über Jahrzehnte begleitet von der Kindheit bis ins mittlerer Erwachsenenalter. Die zentrale Erkenntnis ist, dass stärkere ADHS-Medikamenten in der Kindheit statistisch mit mehr körperlichen Gesundheitsproblemen in späterem Leben zusammenhängen könnten. Wichtig ist hier die Einordnung, die Studie sagt nicht, dass ADHS automatisch krank macht. Sie zeigt zu Sammenhänge keine direkten Ursachen. Wahrscheinlich spielen viele Faktoren eine Rolle, zum Beispiel Stress, Schlafprobleme, soziale Belastungen und Schwierigkeiten mit Zugang zu medizinischer Versorgung. Trotzdem ist das ein wichtiger Hinweis darauf, dass ADHS kein Thema ist, dass sich nur auf Schule oder Beruf beschränkt. Wenn man diese drei Punkte zusammen betrachtet, ergibt sich ein Bild, das weniger dramatisch ist, als viele Schlagzeilen vermuten lassen. Aber dafür deutlich realistischer. Forschung wird genauer zusammenhängen. Forschung wird genauer. Zusammenhängen werden saubacher geprüft und einfach Schuldzuweisungen halten immer seltener Stand. Gleichzeitig, ich bin im Moment ein bisschen durch, gleichzeitig zeigt sich, dass Autismus und ADHS-Thema-Them sind, die Menschen über das ganze Leben begleitet und nicht nur einzelne Lebensphasen betreffen. Mit dieser Überblick gehen wir jetzt ins eigentliche Wochenthema. Dort verlassen wir die Studien-Ebene und schauen darauf, wie sich die Beziehungen im Alltag in Stahlung begleitet. Ja, genau. Beziehungen waren für mich nie etwas leichtes oder unverbindliches. Ich habe sie immer sehr ernst genommen, vielleicht sogar zuerst. Nähe bedeutet für mich nicht einfach zusammen sein, sondern Verantwortung, Verlässlichkeit und Bindung. Wenn ich mich auf jemanden eingelassen habe, dann ganz emotional gedanklich und oft auch mit einem hohen Maß an Anpassung. Rückblickend erkenne ich ein Muster, das sich durch viele meiner Beziehungen zieht. Es begann meist mit intensiver Nähe. Ich habe schnell Vertrauen aufgebaut, mich stark gebunden und versucht, Stabilität herzustellen. Gleichzeitig war da von Anfang an eine innere Unsicherheit, nicht weil ich nicht wollte.
sondern weil mir vieles was unausgesprochen gibt, schwer gefallen ist. Ich hatte große Probleme, damit ja subtile Erwartungen zu erkennen, kleine emotionale Machtspiele, indirekte Vorwürfe oder unausgesprochene Regeln, habe ich oft erst sehr spät oder gar nicht verstanden. Stattdessen habe ich die Verantwortung bei mir gesucht. Ich habe gedacht, ich sei nicht aufmerksam genug, nicht feinfühlig genug, nicht ausreichend. Das hat mich anfällig gemacht für Schuldgefühle und für Situationen, in denen meine Grenzen schleichend überschritten wurden. Ein zentrales Thema in meinem Beziehungsleben war immer mein starkes Bedürfnis nach Klarheit und Verlässlichkeit. Unklare Situation haben bei mir Stress ausgelöst, wenn Nähe und Distanz sich ständig abgewächselten, wenn Worte und Verhalten nicht zusammengepasst haben, dann hat mich das innerlich destabilisiert. Ich habe darauf unterschiedlich reagiert, manchmal mit Rückzug, manchmal mit Überanpassung. Beides war kein bewusster Plan, sondern ein Versuch, innere Ordnung herzustellen. In mehreren Beziehungen habe ich gemerkt, dass mir Struktur und Sicherheit so wichtig wurden, dass ich meine eigenen Bedürfnisse hinter hinten angestellt habe. Ich habe an Beziehungen festgehalten, nicht weil sie mir gut getan haben, sondern weil sie mir halt gegeben haben. Das ist eine unangenehme Erkenntnis, aber eine Ährliche. Ein weiterer Punkt war meine emotionale Regulation. Gefühle kamen bei mir oft sehr intensiv. Freude, Nähe, Angst, Verlust, all das hatte eine große Wucht durch Autismus und verstärkt durch ADHS. Viel ist mir schwer, diese Gefühle einzuordnen und wieder abklingen zu lassen. Besonders Verlust Angst spielte eine große Rolle. Wenn Bindungen in Stabil wurden oder sich plötzlich veränderten, hat mich das überdurchschnittlich stark getroffen. Entrennungen oder abrupte Kontaktabbrüche haben bei mir nicht einfach Traurigkeit ausgelöst, sondern echte Krisen, Rückzug, Grübeln, depressive Phasen, nicht weil ich Drama wollte, sondern weil mein Nervensystem mit dieser Form von Unsicherheit schlecht umgehen konnte. Ein Muster, das von außen oft falsch verstanden wurde, war mein Rückzug in kontrollierbare Welten, Gaming, digitale Kommunikation, Rückzug in bekannter Strukturen. Das war kein Desinteresse an Partnerinnen. Es war selbstschutz, eine Möglichkeit, Reize zu reduzieren und wieder bei mir anzufangen. Von außen wurde das jedoch häufig als emotional Distanz oder Gleichgötigkeiten verbrütziert. Das hat Konflikte verstärkt und Müssterstätnisse vertieft. Auch familiär zieht sich dieses Thema durch mein Leben. Die fehlende stabile Bindung zu meinen Vater und späterer Kontakte, Konflikte rund um meine eigene Vaterrolle haben mein Verständnis zu Nähe, Vertrauen und Verantwortung stark geprägt. Nähe war für mich immer etwas ambivalentes. Einerseits ein Grundbedürfnis, andererseits mit Unsicherheit verbunden. Heute sehe ich meine Beziehungsgeschichte anders. Sie ist nicht daran gescheitert, dass ich nicht lieben konnte. Sie ist daran gescheitert, dass neue die vergente Bedürfnisse nicht gesehen, nicht verstanden oder nicht ernst genommen wurden. Klarer Kommunikation, emotionale Sicherheit, Struktur und Geduld sind für mich keine Extras. Sie sind Voraussetzung. Diese Erkenntnis kam spät, aber sie ist heute zentral für meinen Umgang mit mir selbst und mit Nähe. Ja, natürlich auch im fachlichen Bereich komme ich wieder zu einigen Informationen. Wenn wir über Beziehung bei Autismus und ADHS sprechen, müssen wir weg von der Frage, ob diese Menschen Beziehungs- und Fähigkeiten sind. Diese Frage ist fachlich längst beantwortet. Ja, sind sie. Die eigentliche Frage ist unter welchen Bedingungen Beziehungen stabil funktionieren können. Autismus beeinflusst vor allem Kommunikation, Wahrnehmung und Bedürfnis nach vorhersehbarkeit. Viele autistische Menschen brauchen Klarheit, explizite Absprachen und emotionale Sicherheit. Im explizierte Erwartungen, Andeutungen oder Wechselhafte, Signale führend schnell zu stress. Das wird im Beziehungskontext häufig Missverstanden und als emotionale Kälte oder mangelnde Empathie fehlinterpretiert. ADHS beeinflusst Beziehungen auf eine andere Weise. Hier spielen emotionale Intensität, Impulsivität und Schwierigkeiten mit Alltagsstrukturen eine große Rolle. Am Anfang von Beziehungen erleben viele Menschen mit ADHS eine sehr starke Bindung, hohe Präsenz und Begeisterungen. Im weiteren Verlauf kann der Alltag dann zur Herausforderung werden, vergessen aufschieben oder emotionale Überforderungen werden von Partnern oft als fehlende Wertschätzung gelesen, obwohl sie es nicht sind. Besonders schwierig wird es, wenn moderne Dating Konzepte hinzukommen. Checklisten, Greenflex und Redflex sollen eigentlich schützen. Sie sollen helfen, gefährliche Muster früh zu erkennen. Das Problem entsteht, wenn dieses Konzept und die Undifferenziert angewendet wird. Viele Merkmale vom Autismus und ADHS landen heute auf Redflex-Listen, obwohl sie keine Grenzverletzung darstellen. Weniger Blickkontakt wird als Desinteresse gewertet. Direktheit als mangelnde Empathie, Rückzug als Bindungsanst, Bedürfnis nach Struktur als Kontrollverhalten, emotionale Intensität als Instabilität. Das führt dazu, dass nur die vergente Menschen oft aussortiert werden, bevor überhaupt ein echtes Kennenlern stattgefunden hat, nicht weil sie gefährlich oder respektlos wären, sondern weil sie nicht in das neuere Typische Datingscript passen. Dating Apps verstärken dieses Problem massiv. Plattformen wie Tinder oder Bamble sind auf schnelle Entscheidungen, Oberflächlichkeit und Vergleich ausgelegt. Kommunikation wird ja fragmentiert. Beziehungen werden bewertet wie Produkte. Für neuere die vergente Menschen bedeutet das Dauerstress. Hier entsteht häufig sogenannte Dating Burnouts. Ein Zustand, emotionale Erschöpfung durch Wiederholte Datingversuche ohne stabile Bindung. Typisch sind innere Leere, Zynismus gegen Überbeziehungen, sinkende Motivation und gleichzeitiger Wunsch nach nähe. Besonders belastend ist dabei Ghosting, also plötzlicher Kontaktabbruch ohne Erklärung. Für viele autistische Menschen ist das nicht einfach eine Enttäuschung, sondern ein massiver Stress ord. Weil keine Einordnung möglich ist. Dating Burnout ist keine persönliche Schwäche. Es ist eine logische Reaktion auf ein System, das Schnelligkeit, Anpassung und Performance belohnt. Neurodivergente Menschen versuchen, oft diesen Anforderungen gerecht zu werden, indem sie sich anpassen, meskmasquieren und eigene Bedürfnisse zurückstellen. Das ist auf Dauer nicht haltbar. Beziehungen funktionieren dann besser, denn neue die vergente Bedürfnisse nicht als. die Fizite gesehen werden, sondern als andere Ausgangslage. Klara Kommunikation ist keine Forschung, sondern eine Übersetzungshilfe. Proktur ist keine Einschränkung, sondern Sicherheit. Rückzug ist nicht Ablenung, sondern Regulation. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass nicht jede Beziehung funktionieren muss. Nicht jeder Einsamkeit ist selbst verschuldet und nicht jedes Dating-Schalltern bedeutet fehlende Beziehungsfähigkeiten. Für viele Neurodivergenter Menschen beginnt gesunde Beziehung dort, wo sie nicht mehr versuchen, in fremde Checklisten zu passen, sondern lernen ihre eigenen Voraussetzungen ernst zu nehmen. Zum Thema Dating, ich bin auch Single, wie wahrscheinlich einige von euch wissen. Und ja, ich bin auch bei den ganzen sogenannten Dating-Apps, ob es jetzt Louis Tindal Bamble, Facebook Dating ist und ja, ich werde eigentlich grundsätzlich schon nach den ersten Sats austauschen, täuschen, gegostet. Also, ich verstehe das schon gar nicht mehr. Ich kann mich nur so vorstellen, dass ich halt merkwürdig rüber kommen bei den ersten Sätzen, dass sie ein komisches Gefühl haben und dann sagen, hier, es passt nicht, vielleicht auch einfach zu direkt, zu ehrlich. Und was vielleicht auch manchmal überfordert, ich mache direkt Boys nachrichten, weil ich dieses Schreiben als sehr schwierig finde, weil man da natürlich sehr viel auch viel interpretieren kann. Ja, also ich, ich versuche immer wieder neue Sachen dort auszuprobieren und versuche ehrlich hat sein Aufmer zu sein, aber ich habe das Gefühl, je ehrlich und offene ich bin, um so ein schneller ziehen sich die Leute zurück. Aber ich glaube auch, dass dieses Dating Burnout ein großes Thema ist. Also, dieses ganze immer wieder von vorne anfang. Das ist sehr, sehr anstrengend, sehr stressig und ja, ich glaube, dass es auch bei neuropäisch in Menschen genauso ist. Immer wieder neu anzufangen und es gibt halt auch wirklich hier, wo ich jetzt lebe, so wie ich mir es gesagt worden ist, der von den weiblichen Gegenteilen und auch von meinen Freunden hier sehr, sehr viele nazzistische Personen. Das ist natürlich nur eine Aussage von denen, ich habe diese Menschen die kennen, ich weiß nicht, wie nazzistisch sie wirklich sind, aber da geht es um Schuldzuweisungen, der andere ist immer schuld und Kontrolle über die Person und das kann natürlich auch ein großes Punkt sein, weil diese, diese Wahnsignale dann auch, wenn man davon zu viel erlebt, bei auch normalen Menschen ausgelöst werden kann. Selbst wenn nur ein kleiner Funke in diese Richtung geht, ziehen die sich die Leute zurück und löschen einfach die Schätze, was natürlich nicht fair den Menschen gegenüber ist, die nicht so sind. Ich habe eigentlich nie die Chance wirklich zu zeigen, was von Menschen ich bin, weil ich gar nicht in diese dating Phase wirklich reinkomme. Damals in Lüssel, doch war alles anders. Die Menschen waren tolleranter, die haben mehr akzeptiert, die haben mehr Chancen gegeben. Aber hier auf dem Land habe ich das Gefühl, sind die meisten so von Beziehungen gestört, dass sie nicht mehr klar denken können und nicht mehr klar differenzieren können, ist das jetzt schädlich oder ist der Mensch dahinter doch eigentlich ein Gute, und es kommt nur falsch rüber. Ja, ich würde sagen, damit sind wir am Ende der heutigen Folge, wenn du noch Fragen hast oder Anregungen für Themen gerne in die Kommentare, wenn dir diese Eindleg geholfen hat und du neure, die wir ganz besser verstehen möchtest, findest du mich auch auf meinen anderen Kanälen, die ich natürlich immer noch versuche zu füllen, unter Realmic 25. Da habe ich versucht, bei YouTube immer noch Videos zu machen, aber leider werden sie montan eingeschränkt, weil ich da Reaction auf andere Beiträge machen möchte, oder auch mein Livestream, dass wir super, wenn ihr Interesse an Gaming habt, dass ihr mich damals besuchen kommt, weil ich einfach mit diesen Projekten möchte ich gerne in die Selbstständigkeit kommen. Ich möchte gerne mehr Leute erreichen, um nicht nur Geld zu verdienen damit, sondern auch um Aufklärung zu betreiben. Aber wenn ich es natürlich schaffe, mit diesen Projekten mein Lebensunterhalt zu bestreiten, kann ich mich viel mehr auf dieses Projekt konzentrieren und es fallen nicht irgendwelche Projekte oder Plattformen hinten runter, weil ich von 10 Stunden Arbeit so erschöpft bin, dass ich nichts mehr machen kann. Deswegen wäre es super, wenn ihr mir auf den Kanälen, wo ihr auch aktivzeit folgt, mich unterstützt, kommentiert, leigt. Damit es größer wird, ich noch mehr Zeit investieren kann, diese Projekte noch professioneller machen kann. Der Text Descript, den ich hier jetzt erstellt habe, der hat auch schon wieder zwei Stunden gedauert, die Informationen zusammenzutragen und zu schreiben. Ja, deswegen ich brauche einfach diese Mehrzeit, um noch hochwertigere Inhalte zu erstellen, was ich leider als Autist nur schwierig habe. Also wie gesagt, RealMike findet ihr unter YouTube TikTok Twitch und auch bei Instagram. Und AutismusTalk.podcast, da könnt ihr auf YouTube, auf Instagram schauen. Und ich versuche da wieder neue Post zu machen. Ja, wenn du, also meine Arbeit unterstützen wird, wie gesagt, folgen, liken, kommentieren. Damit wir noch mehr erreichen, damit ich mehr Zeit investieren kann, damit ich euch noch hochwertiger und ich möchte natürlich auch gucken, wenn ich größer bin, wenn ich das schaffe, dann auch wirklich mich mehr für diese Zusammenarbeit in Deutschland einzusetzen, damit Autismus und ADHS in Deutschland vielsichtbarer wird. Achso, und was ich genau, was ich noch sagen wollte, am zweiten, also im 2. Februar kommt ein Beitrag im hessischen Rundfunk, die Ratgeber, um 9, am 18. of 45 unter, ist ein Beitrag über mich von 4 Minuten 30. Ich werde auf jeden Fall den Beitrag auch ein paar Tage danach bei Twitch reagten. Ich weiß nicht, ob ich ihn bei YouTube reingekommen, obwohl es ist nur mein Bild. Man sieht nicht da, ich weiß nicht, ob YouTube das wieder einschränkt, aber vielleicht seid ihr einfach live bei Twitch dabei. Ich werde auf jeden Fall vorher noch verkünden, wann ich das mache. Und dann danke ich euch fürs Zuhören und bleibt neugierig, bleibt einzigartig, bis zur nächsten Folge.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast behandelt Autismus, ADHS und deren Auswirkungen auf Beziehungen, Dating und Alltag.
Neue Forschungsergebnisse zeigen keinen belastbaren Zusammenhang zwischen Paracetamol in der Schwangerschaft und Autismus/ADHS.
ADHS-Diagnosen und Medikamentenverschreibungen bei Erwachsenen, insbesondere Frauen, nehmen zu, was auf bessere Erkennung hindeutet.
ADHS in der Kindheit kann mit späteren körperlichen Gesundheitsproblemen zusammenhängen, aber Ursachen sind multifaktoriell.
Der Sprecher beschreibt persönliche Beziehungserfahrungen
Neurodivergente Menschen brauchen in Beziehungen klare Kommunikation, Struktur und emotionale Sicherheit.
Moderne Dating-Apps und Checklisten (Green/Red Flags) führen oft zu Missverständnissen und Dating-Burnout bei Autisten.
Der Sprecher ist selbst von Dating-Burnout betroffen und wünscht sich mehr Unterstützung, um seine Aufklärungsarbeit ausbauen zu können.
Summary:
In dieser Podcastfolge spricht der Autor Mike Bloomberg über die Herausforderungen des Lebens mit Autismus und ADHS, insbesondere in Bezug auf Beziehungen und Dating. Zunächst fasst er aktuelle Forschungsergebnisse zusammen: Neue Studien widerlegen einen Zusammenhang zwischen Paracetamol in der Schwangerschaft und Autismus/ADHS. Zudem steigen ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen, besonders Frauen, was auf verbesserte Erkennung zurückgeführt wird.
Eine Langzeitstudie zeigt mögliche Zusammenhänge zwischen ADHS in der Kindheit und späteren Gesundheitsproblemen, jedoch ohne direkte Kausalität. Im Hauptteil reflektiert Bloomberg seine eigenen Beziehungserfahrungen: Intensive Bindung, Überanpassung und Schwierigkeiten mit unausgesprochenen Erwartungen prägten sein Liebesleben. Rückzug in kontrollierbare Welten wie Gaming wurde oft fälschlich als Desinteresse interpretiert.
Er betont, dass neurodivergente Menschen klare Kommunikation, Struktur und emotionale Sicherheit benötigen – keine Defizite, sondern andere Ausgangslagen. Moderne Dating-Konzepte wie Checklisten und Dating-Apps verstärken Missverständnisse, da typische autistische Merkmale (wenig Blickkontakt, Direktheit) als Red Flags gewertet werden. Dies führt zu Dating-Burnout, einer emotionalen Erschöpfung durch wiederholte gescheiterte Versuche.
Bloomberg wünscht sich mehr Unterstützung, um seine Aufklärungsarbeit ausbauen zu können, und kündigt einen Beitrag im Hessischen Rundfunk am 2. Februar an.
FAQs
Das Hauptthema ist Beziehungen, Dating, Checklisten und Dating-Burnout aus der Perspektive von Autismus und ADHS.
Nein, neue Auswertungen zeigen keinen belastbaren Zusammenhang, wenn Faktoren wie familiäre Hintergründe und genetische Einflüsse berücksichtigt werden.
Die Zunahme deutet darauf hin, dass ADHS bei Erwachsenen lange übersehen wurde und jetzt besser erkannt wird, nicht dass es plötzlich häufiger geworden ist.
Sie brauchen Klarheit, explizite Absprachen und emotionale Sicherheit; unklare Erwartungen und wechselhafte Signale führen schnell zu Stress.
Dating-Burnout ist emotionale Erschöpfung durch wiederholte Datingversuche ohne stabile Bindung, mit Symptomen wie innerer Leere, Zynismus und sinkender Motivation.
Merkmale wie weniger Blickkontakt, Direktheit oder Rückzug werden fälschlich als Desinteresse oder Bindungsangst gewertet und landen auf Redflag-Listen.
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