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Aus diesem Grund streitet ihr euch mit eurem Partner!

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Aus diesem Grund streitet ihr euch mit eurem Partner!

In dieser Folge des Lebensidealisten-Podcasts werden sieben häufige Konflikte in Beziehungen thematisiert. Eifersucht und Misstrauen entstehen aus früheren Traumata oder ungleichen kindlichen Erziehungserfahrungen und wirken als Schutzmechanismus. Unterschiedliche Zukunftsvorstellungen entwickeln sich durch Lebensphasen und berufliche Wechsel, was zu Spannungen führt, die durch regelmäßige Abgleiche gelöst werden müssen. Der Verlust von Gefühlen resultiert oft aus mangelnder emotionale Ausdrucksfreundlichkeit in der Kindheit oder durch verletzende Erfahrungen, die zu einer Schutzhaltung führen. Äußere Einflüsse wie Eltern oder Medien verursachen Diskussionen, wenn Paare unterschiedliche Werte oder Rollenkonzepte haben. Bei der Erziehung entstehen Spannungen, weil Eltern verschiedene Erziehungsstile verfolgen, und diese werden durch konkrete Konflikte verstärkt. Beleidigungen entstehen häufig aus Wut und Hilflosigkeit und führen zu Konfliktspiralen, die eine Abnahme der Wertschätzung verursachen. Letztlich spielt die Arbeitsverteilung eine zentrale Rolle, da Ungerechtigkeiten zu Spannungen und Zählspielen führen, die durch offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion behoben werden müssen. Jedes Thema wird im Blog mit konkreten Beispielen und Lösungen erklärt, um den Zuhörer auf konkrete, anwendbare Wege hinzuweisen. Die zentrale Botschaft ist, dass Konflikte durch Selbstwahrnehmung, gegenseitige Anerkennung und regelmäßige Kommunikation vermindert oder gelöst werden können.

Transcription

4586 Words, 27876 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zum nächsten Podcast der Lebensidealisten. Ich bin Ina. Ich bin Florian. Und nachdem wir uns beim letzten Mal mit dem Thema Beziehung retten und Affäre genauer auseinandergesetzt haben, möchten wir dieses Mal mit euch über typische Konfliktthemen in Beziehungen sprechen. Ja, in dieser Folge soll es ja um die sieben häufigsten Konfliktthemen gehen. Auch wenn man durchaus sagen kann, dadurch, dass Beziehungen und Paare so individuell sind, gibt es sicherlich tausend verschiedene Konfliktthemen. Wir wollen uns mal auf die sieben häufigsten konzentrieren, denn die sind bei sehr, sehr vielen Paaren relevant. Und ja, wir schauen uns dann an, was macht das mit der Beziehung und warum ist überhaupt dieses Thema ein Thema? Ina startet mal mit dem ersten Thema. Genau, das erste Thema ist Eifersucht und Misstrauen. Das ist ein Thema, was wir sehr häufig bei uns in den Coachings haben. Was macht das mit der Beziehung? Also, wenn ein Paar eifersüchtig ist oder starkes Misstrauen hat, dann kann man schon sagen, dass es eine starke Last ist in der Beziehung. Also, dass das den Alltag sehr beeinflusst, dass ja dadurch, dass es als Impuls immer wieder aufploppt, dass man das Gefühl hat, okay, ich fühle mich unsicher, ist da irgendwas? Verändert sich ein Verhalten? Ja, dass es dauerhaft ein Thema ist und damit auch eine starke Last für beide. Und es ist einfach auch für die Person, die nicht eifersüchtig ist, auch sehr anstrengend ist, weil die Person dauerhaft in einem unterschwelligen Konflikt steht, irgendetwas getan zu haben, was in den meisten Fällen gar nicht so passiert ist. Ja, häufig kommt es zum Gefühl auch auf, von zu Unrecht beschuldigt werden. Ja. Weil manchmal hat man da eine vom Wert her tieftreue Person sitzen, die sich aber von Eifersucht konfrontiert sieht und gar nicht weiß, woher kommt denn das? Und hat nie einen Anlass dazu gegeben, aber trotzdem ist der Partner eifersüchtig, kontrolliert, stellt komische Fragen und das macht immer so ein starkes Misstrauen. Und die Frage, warum vertraut der Partner mir nicht? Das wird immer meistens auf sich selbst bezogen. Ja, warum ist es da? Also, warum gibt es eine Eifersucht oder ein Misstrauen? Unserer Erfahrung nach ist es häufig ein Thema, das aus vorherigen Beziehungen mitgenommen wird. Also kann man sich ganz gut vorstellen, wenn man gerade so vielleicht Anfang, Mitte 30 oder in den 40ern oder 50ern, da haben die meisten Menschen schon Beziehungen vor sich gehabt und haben auch erst Erfahrung gesappelt. Und gar nicht so selten auch mit dem Thema Eifersucht und Misstrauen. Also, dass man im schlechtesten Fall schon mal betrogen worden ist oder einfach auch jemand mit anderen Leuten geschrieben hat. Da gibt es ja ganz viele Ausprägungen noch. Und ja, man ist da mit dem Thema. Ja, man ist da mit dem Thema Eifersucht in Kontakt gekommen. Da entstand sozusagen die erste Verletzung. Hat sich vielleicht auch in der Beziehung dann getrennt. Aber dieses Thema wurde noch nicht gelöst. Und das nimmt man dann mit als Schutzmechanismus in die nächste Beziehung. Weil man natürlich sagt, ich möchte das, was mir in der Beziehung vorher passiert ist, nicht nochmal erleben. Und das speichert sich dann sozusagen im Unterbewusstsein ein. Und das nehmen wir dann mit in die nächste Beziehung und sind dann da sehr vorsichtig. Also das ist nicht so, dass wir von Anfang an vielleicht so ein Verhalten haben, was extrem eifersüchtig ist, sondern dass man das geführt, okay, ich muss mal länger beobachten. Da baut sich halt so langsam ein bisschen Misstrauen auf. Ist das normal, dass mein Partner so viel Freundinnen hat im Freundeskreis? Also man ist halt ein bisschen sensibel geworden. Und der zweite Grund, warum es da ist, kann auch ein ganz anderer sein. Weiter zurückliegend zum Beispiel in der Kindheit oder Jugendzeit entstanden, wenn wir mit Geschwistern aufwachsen und unsere Eltern uns als Kinder ungleichmäßig behandeln. Also wenn wir das Gefühl haben, wir bekommen nicht die gleiche Anerkennung, nicht die gleiche Liebe von unseren Eltern wie Schwester oder Bruder, macht das auch etwas in uns. Und dann sind wir sehr darauf bedacht, zu schauen, wie wir behandelt werden und in was für einem Verhältnis wir zu anderen Personen stehen. Genau, Thema Nummer zwei. Thema Nummer zwei. Unterschiedliche Zukunftsvorstellungen. Auch das haben wir regelmäßig im Coaching tatsächlich. Das. Im Laufe der Zeit, in der ein Paar zusammen ist, sich einfach unterschiedliche Zukunftsvorstellungen entwickeln. Also am Anfang waren die noch recht ähnlich. Und im Laufe der Zeit verändert sich das Ganze. Das passiert zum Beispiel sehr häufig, wenn man sich vielleicht Anfang der 20er kennenlernt, wo man noch relativ frei offen ist, vielleicht sogar aus dem Kinderzimmer jeweils in die erste Wohnung zusammenzieht. Und dann entwickelt sich so in den 20ern das Leben weiter. Man geht vielleicht zur Ausbildung, macht ein Studium. Beruflich gehen die Wege in verschiedene Richtungen. Es gibt verschiedene Karrieresteps und so weiter und so weiter. Und dadurch können sich einfach nochmal ganz andere Zukunftsvorstellungen entwickeln. Beziehungsweise die Werte Anfang der 20er sind meistens anders priorisiert als Anfang der 30er, wenn es vielleicht auf einmal um Kinder geht, um Haus bauen geht und so weiter. Und wenn auch das Thema Abenteuer ein Stück weit nachlässt und mehr Sicherheit gebraucht wird, all das kann dazu führen, dass die Zukunftsvorstellung eines Paares dort auseinander geht. Und da ist halt die Frage, findet man einen Weg, den wieder zusammenzuführen? Also dass man sagt, man findet den kleinsten gemeinsamen Nenner, mit dem beide zufrieden sind? Oder kann man den sogar noch stärker zusammenführen? Liegen vielleicht auch Verletzungen vor? Manchmal sind auch Verletzungen der Grund, warum der eine sich auf die Zukunftsvorstellung des anderen nicht so sehr einlassen mag, womit dann wieder vielleicht gewisse Ängste verbunden sind. Das kann die Ursache sein, warum unterschiedliche Zukunftsvorstellungen einen Konflikt machen. Ja, dann sagen ja auch mal ganz viele, wir haben doch, du hast doch damals vor fünf Jahren zugestimmt, dass wir die Zukunft so und so planen. Das ist natürlich immer schwierig, ne? Weil in dem Moment mag es ja stimmig gewesen sein, vor fünf Jahren, da waren vielleicht Lebensumstände auch noch anders. Aber Leben ist ja auch Veränderung und man sollte sich da auch nicht zu festlegen, weil man, ist ja dann sozusagen nicht linear unterwegs, sondern ist ein Auf und Ab und man muss schauen, dass man sich auch immer wieder abgleicht, glaube ich. Da sind wir wieder bei der neunten Lebensregel, immer wieder abgleichen, also aussprechen, was ist. Also in dem Moment, wo ich spüre, meine Zukunftsvorstellung, wie ich mein Leben gestalten möchte, da tut sich was, da ändert sich irgendwie was und das ist gar nicht mehr das, was wir mal besprochen haben, was ich mir eigentlich wünsche und vorstelle, dann gilt es natürlich, das offen auszustellen. Auszusprechen, dass der andere einfach mit im Boot ist und nicht irgendwann davon überrascht ist, dass sich schon meine Vorstellung ganz anders gebildet hat. Das nächste Thema, was wir auf der Liste stehen haben, ist Verlust von Gefühlen. Verlust von Gefühlen ist auch immer eine starke Belastung für die Beziehung, weil wenn einer natürlich sagt, ja, ich weiß nicht, ob ich noch Gefühle für dich habe oder eine Person seine oder ihre Gefühle nicht so gut zum Ausdruck bringen kann, dann bringt das eine starke Unsicherheit. Unsicherheit in die Beziehung, weil wir alle wollen ja geliebt werden und wir alle möchten eine Sicherheit haben. Deswegen, ja, ist es eine Last für die Beziehung, wenn das Thema aufkommt. Warum ist es da? Das hat auch mehrere Gründe. Einmal kennt man das vielleicht auch, dass es Personen gibt, die schwer über Gefühle allgemein sprechen können, also schon immer. Das hat meistens den Ursprung so in der Kindheit. Es gibt da ja so typische Sprüche, die man Kindern unbewusst häufig auf den Weg gibt, zum Beispiel ein Indianer kennt keinen Schmerz oder Jungs weinen nicht oder, ja, was gibt es noch? Geht weg, bis du wieder verheiratet bist oder so. Genau, genau, da gibt es ja auch Lieder, die das dann wegsingen und, ja, also die nicht gerade dazu anregen, sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen oder die auch auszuleben, sondern möglichst schnell sie, ja, beseitigen möchten. Aufstehen, weitermachen und so und, ja, das merkt man auch, dass es immer mehr Erwachsene gibt, die Schwierigkeiten haben, über ihre Gefühle zu sprechen, auch in der Partnerschaft. Und dasselbe auch häufig als Belastung empfinden, aber dann sagen, ja, das war bei mir schon immer so. Das ist mir schon immer schwer gefallen. Und wenn man dann nochmal zurückschaut, dann sieht man häufig, dass es auch den Eltern schwer gefallen ist, über Gefühle zu sprechen, untereinander, aber auch den Kindern gegenüber. Also das kann sein, dass sich das durch wenig Lob ausdrückt, das kann sein, dass einfach Traurigkeit, Wut nicht begleitet wurde. Das kann auch einfach sein, dass man das, nie richtig mitbekommen hat und man das Verhältnis zu Hause eher als kühl bezeichnet. Manche haben das nie kennengelernt, dass man sich umarmt, also auch nicht nur darüber sprechen, sondern auch dieser Ausdruck der Gefühle, vielleicht körperlich, ist dann zu kurz gekommen. Und all das führt vielleicht manchmal dazu, dass das die Ursache ist dafür, dass man später auch schwer über seine Gefühle sprechen kann. Ja, und der andere Grund, was auch sehr häufig der Fall ist, ist, dass eine Verletzung vorliegt. Also wenn wir in der Beziehung stark verletzten, verletzt worden sind, durch ein Ereignis, durch Wörter, was auch immer, dann geraten wir häufig, wenn wir so verletzt sind, in eine Schutzhaltung. Also wir sagen dann ja dazu, dass wir schwertlastiger werden und dass die Herzseite deckeln. Und ja, das machen wir sehr häufig, wenn wir stark verletzt sind und uns schützen wollen. Und da haben natürlich Gefühle gar keinen Platz. Weil dann kann ich ja gar nicht dem anderen noch sagen, dass ich den gern habe oder dass ich den liebe und was ich empfinde und auch die körperliche Nähe ausdrücken. Also da ist immer so der Spruch, die körperliche Nähe. Nee, ist das Erste bei Konflikten, was geht und das Letzte, was wiederkommt. Und ja, das ist immer wieder ein Thema. Ja, es ist eine Schutzfunktion. Es ist eine Schutzfunktion, dass wir dort nicht wieder so stark verletzt werden. Denn zumeist ist es so, dass nicht eine stärkere Verletzung ausreicht oder vorkommt und dann sind die Gefühle auf einmal weg oder weggedeckelt. Sondern meistens gehen dem schon eine ganze Reihe kleinerer Konflikte voraus. Also es heißt, das hat sich angebahnt und ja, irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sagt, jetzt habe ich so oft eine Verletzung in dem Thema erfahren, jetzt mache ich dicht. Und wenn man dann anfängt, dicht zu machen, dann gilt das meistens leider auch für die guten Gefühle. Also dass man nicht nur die schlechten Gefühle wegdeckelt, sondern auch die guten. Und dann kann es sein, dass man selber unsicher wird, liebe ich meinen Partner überhaupt noch und dann wieder Klarheit braucht, wie ist das Ganze. Genau, Thema 4, äußere Einflüsse. Genau, das haben wir auch sehr gerne im Coaching, ein schwieriges Thema. Ein typisches Beispiel ist, dass sich Eltern oder Schwiegereltern einmischen, entweder in die Beziehung oder auch einfach in die Erziehung, das kann auch sein. Das kann aber auch mal sein, dass Freunde einen gewissen Einfluss haben, zum Beispiel, dass die gewisse Ansichten vertreten, die der Vater nicht gern mag, dass die gewisse Verhaltensweisen haben, die beim Partner ein ungutes Gefühl auslösen und so weiter. Das heißt, in der Beziehung selbst führt das häufig zu Streit und Diskussionen, weil der Punkt ist häufig, dass dann die beiden sich nicht einig sind, wie man damit verfährt. Also nimmt man jetzt die Einflüsse an, ist das gut, dass sich die Eltern einmischen und der sieht dann halt vielleicht, die meint es ja auch nur gut mit uns, die wollen uns helfen. Den anderen stört das aber intensiver. Also je nachdem auch, wer damit wie konfrontiert sich sieht, das ist immer ganz unterschiedlich. Also häufig ist es so, dass die äußeren Einflüsse einfach eine Diskussions- und Streitgrundlage in der Beziehung bilden, weil man zu diesen Einflüssen eine ganz unterschiedliche Meinung hat. Genau, äußere Einflüsse können aber auch die Gesellschaft sein. Also wie wir von der Gesellschaft, von den Medien uns prägen lassen, das hat auch immer auch unbewusst häufig einen großen Einfluss auf uns. Also wenn wir immer das Gefühl haben, dass wir uns nicht einig sind, dann ist das auch ein bisschen schwierig. Also wenn wir immer das Gefühl haben, bei Instagram sehen wir glückliche Paare und alle spielen uns eine heile Welt vor, das macht auch was mit uns. Also da hat man auch das Gefühl, das Problem haben nur wir und kommt dann immer wieder in Diskussionen, weil man auch vielleicht denkt, man möchte den anderen jetzt vor allem mal verändern. Also wir sind eigentlich umgeben ja von Einflüssen und je nachdem, wie wir unser System sehen, wir sagen ja immer, dass zum Beispiel eine Familie ein neues System ist, und wir uns ja begreifen als System, wie wir mit anderen Systemen, wie zum Beispiel den Eltern, den Großeltern, den Freunden, was auch immer umgehen möchten. Wenn uns das als Paar und als Familie klar ist, dann glaube ich, ist schon ein großer Schritt getan, weil dann können wir auch mit äußeren Einflüssen viel besser umgehen. Nächstes Thema, unterschiedliche Ansichten bei der Erziehung. Oh, das ist ja dein Thema. Auch so ein Klassiker, Paare, die zu uns kommen und sagen, wir. Lieben uns aber, wenn es um die Kinder geht, dann kriegen wir uns gut in die Wolle. Und ja, was macht das für die Familie aus? Es ist dauerhaft ein unterschwelliger Konflikt, weil es immer wieder Kinder natürlich im Verhalten zeigen, worüber man diskutieren kann. Und häufig ist es auch so, dass Paare versuchen, am Anfang sich noch abzugleichen. Also wenn das Kind frisch auf die Welt kommt zum Beispiel, dann ist man noch voller Hormone, dann hat man das Gefühl, man ist noch auf einer Wellenlänge und wenn dann so die ersten Jahre verstreichen mit dem Kind, dass man dann das Gefühl hat, okay, irgendwie habe ich gedacht, mein Partner handelt ganz anders. Also ich hätte gedacht, er ist viel gelassener oder ich hätte gedacht, du hast immer gesagt, du bist konsequenter. Und dann entstehen so die ersten Konflikte darüber. Das haben viele aber auch mit sich selbst. Also dass viele von sich selbst sagen, ich hätte, bevor das erste Kind gekommen ist oder manchmal auch erst beim zweiten, hätte ich gedacht, dass ich in Situationen anders reagiere und gelassener bin. Mhm. Oder dass ich da hätte anders drauf eingehen können. Oder viele sagen, ich hätte gar nicht gedacht, dass mir das mal passiert, dass mein Kind eine halbe Stunde einen Wutanfall bei Rossmann bekommt. Also ich war gar nicht darauf vorbereitet, dass mich das treffen wird und ich damit umgehen muss. Weil ich dachte, das passiert den anderen Eltern nur, weil die ihre Kinder nicht im Griff haben. Also da sind ganz viele Glaubenssätze auch, die dann einfach das schwer machen, das vorher zu sehen. Aber ich finde, ein Bestandteil ist auch, also warum ist das? Es ist da, dass viele Eltern auch gar nicht offen darüber sprechen, wenn es mal Phasen gibt, wo es mit den Kindern einfach super schwer ist, wo es sehr herausfordernd ist, wo man vor lauter Schlafmangel das Gefühl hat, man kämpft nur noch ums Überleben. Und all diese ganzen Dinge, die werden unter den Tisch gekehrt. Man merkt das, wenn man das selber mal anspricht, dann stimmen auf einmal einige Eltern zu und sagen, ja stimmt, das ging uns genauso. Aber irgendwie hat jeder in sich, ich möchte ein guter Papa sein, ich will eine gute Mama sein. Und dazu gehört nicht, dass man ausspricht, wenn mein Kind bei Rossmann einen Wutanfall hat, dann bin ich völlig überfordert, dann weiß ich nicht, was ich tun soll. Und das sprechen die Leute halt nicht offen aus. Und dann halt wieder, wie vorher, dieses Instagram-Ding. Die heile Welt, die aufrechterhalten werden will von der Gesellschaft. Jeder möchte natürlich auch in irgendeiner Form die Anerkennung haben und gut dastehen. Und verliert dann vielleicht auch das Bedürfnis des Kindes so ein bisschen in diesem ganzen Drumherum. Aus dem Blickwinkel. Unterschiedliche Ansichten bei der Erziehung entstehen natürlich auch schnell, weil wir jeder Jahr aus einer Familie kommen. Mit meistens einem präferierten Erziehungsstil. Also ich wurde anders erzogen, als du erzogen worden bist. Und das ist ja auch völlig normal. Man kann sich vorher abgleichen, und das machen ja auch einige Paare, und erzählen sich darüber, wie sie selbst erzogen worden sind. Und wie sie die Kinder erziehen wollen und so weiter. Aber wenn denn der kleine Wurm da ist. Und dann das erste Mal richtig wütend wird, ist es doch noch mal eine neue Herausforderung. Und vielleicht kennt ihr das auch, wenn ihr auf dem Spielplatz seid, dass man selber oftmals sich die Frage stellen sollte, könnte es auch anders sein? Also den Erziehungsstil, den ich in dem Moment denke, den ich habe, kann ich ja nicht auf alle Situationen vielleicht anwenden. Also ich hatte mal eine Situation, klassischerweise. Ich war mit meinem Sohn. Er war damals zweieinhalb unterwegs, saß im Buggy. Und ich wollte mit ihm in die Stadt gehen und bekam einen Anruf, eine Nachricht, dass ein Familienmitglied ins Krankenhaus eingeliefert worden ist. Und ich musste ganz viel telefonieren. Ich musste Florian anrufen, dass er nach Hause kommt, dass er mich ablösen kann und so weiter. Und das war eine sehr belastende Situation. Ich glaube, ich bin so ein bisschen wie ein Zombie mit dem Kinderwagen langgelaufen und immer das Telefon am Ohr gehabt. Weil ich den angerufen und den angerufen und ganz viel regeln musste. Und dann kam eine ältere Frau mir entgegen und die Blicke haben eigentlich alles gesagt. Sie hat gesagt, sie hat mich angeschaut. In dem Moment hat sie mich sehr verurteilt. Ihr Blick hat gesagt, ach, das arme Kind, die hat die ganze Zeit das Handy am Telefon, kümmert sich gar nicht um das Kind. Sie hätte mich sozusagen in einem Erziehungsstil eigentlich schon verurteilt. Aber könnte es auch anders sein. Ich hatte in dem Moment einfach eine andere Sorge, einen anderen Schwerpunkt. Und so sollte man, finde ich, auch in der Partnerschaft mit dem Erziehungsstil flexibel sein. Also könnte es auch anders sein, dass mein Partner ein toller Papa ist, aber an dem Tag, wo er nach Hause kam, einfach sehr enttäuscht war. Und dann hat er auch einen belastenden Tag hinter sich hat und nicht so handelt, wie er sonst handelt oder wie er handeln würde. Und bringt es in dem Moment was, wenn ich auch noch meinen Konflikt oben rauf setze? Oder könnte ich vielleicht auch den Blickwinkel wechseln und sagen, okay, wie können wir die Situation jetzt hier ändern? Es ist nicht immer so, wie es scheint. Genau. Sechstes Thema. Beleidigung. Man glaubt gar nicht, wie viel sich Paare beleidigen. Hätte ich jetzt vor über einem Jahr. Als wir mit den Paarcoachings und der Paartherapie begonnen, hätte ich jetzt nie gedacht, dass das so ein großes Thema ist. Aber doch bei vielen, bei vielen Paaren würde ich nicht sagen, aber bei manchen, bei manchen Paaren kommt es dazu. Und das ist tatsächlich vollkommen unabhängig von der gesellschaftlichen Schicht, von der Bildung und so weiter. Hat damit alles gar nichts zu tun, sondern jetzt sind wir schon. Warum ist es da eher gelandet? Dann starte ich mal so rum. Warum ist es da? Häufig ist es die Kombination aus Wut und Hilflosigkeit. Also wenn ich das Gefühl habe, ein Verhalten meines Partners, meiner Partnerin macht mich wütend. Das kann auch sein, dass es nur eine Wut in mir antriggert, die schon aus der Vergangenheit da ist. Also ein Muster, was ausgelöst wird. Und ich fühle mich in der Situation hilflos. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich kann das argumentativ vielleicht nicht widerlegen. Oder ich spüre einfach so. Ich habe so viel Wut, dass mein Kopf gar nicht mehr richtig mitspielt. Und ich deswegen einfach in so einer Hilflosigkeit oder in so einem Ohnmachtsgefühl drin bin. Und um dem Ausdruck zu verleihen, dieser Hilflosigkeit, kann es passieren, dass bei dem einen oder anderen einfach eine Beleidigung rausrutscht. Und der andere häufig danach zurückbeleidigt. Also ich finde, es ist häufig so, dass die Paare einmal so eine Schwelle überschritten haben. Dass einer etwas gesagt hat, der andere ist dann sehr überrascht. Und je nach Prägung natürlich reagiert er unterschiedlich. Aber häufig spiegelt sich das dann auch und wird als Streit verhandelt. Haltenden sozusagen für die Zukunft auch immer wieder angewendet. Das ist eine Respektstufe, die man vorher miteinander hatte, eine Wertschätzungsstufe, die ist einmal überschritten worden und wenn die einmal überschritten und gegangen wurde und der Partner sich dann darauf einlässt und das Ganze spiegelt, dann ist das die neue Stufe, die erklommen wird. Das kann sich verändern, wenn man dort sofort die Grenze zieht und sagt, oh, dass du jetzt hier mich auf die Art und Weise beleidigst, das macht das und das Gefühl bei mir, so geht das nicht weiter. Und dann kann es sein, dass da auch nochmal wieder ein Cut reinkommt, aber wenn das erstmal da ist, dann kann man das natürlich im Nachgang bearbeiten, verarbeiten, schauen, woher kommt die ganze Wut, die da ist, um das zu lösen, damit einfach die Beleidigungen einen gar nicht mehr so als Impuls hochschießen, weil die kommen ja als Impulse einfach so angeschossen und in dem Moment, wo wir es ausgesprochen haben, berichten ja auch viele, wenn sie dann runtergekocht sind, Mensch, was habe ich da bloß gesagt? Wie ist das passiert? Ich meinte das gar nicht so. Und sind selbst überrascht über die Worte, die da gekommen sind. Was macht das? Haben wir eigentlich auch gerade besprochen, also es macht halt, dass eine neue Stufe der Kommunikation, eine neue Respekt- und Wertschätzungsstufe eröffnet wird oder übertreten wird, die vorher einfach nicht da war und die auch zu Recht nicht da war, die aber auf einmal nun ein Thema geworden ist. Und da es ja meistens eher so eine Konfliktspirale ist, in der sich die Konflikte verhärten, mehr werden, emotional intensiver werden, ist die Chance relativ groß, dass auch die Beleidigungen zunehmen und intensiver werden. Von daher darf frühzeitig ein Cut reinbringen. Genau. Das letzte Thema, was wir haben, unterschiedliche Arbeitsverteilung. Wir nennen das immer der Ausgleich von geben und nehmen häufig. Das ist auch bei sehr vielen Paaren ein Thema, gerade bei Familien oder auch bei Paaren, wo beide viel arbeiten. Also, dass es sich für ein oder häufiges auch für beide nicht stimmig anfühlt, wie da die Arbeitsverteilung ist. Und dann, man fängt eigentlich meistens immer erst an aufzurechnen. Das ist immer so ein Indikator dafür, dass etwas nicht stimmig ist, wenn man anfängt aufzurechnen. Also, ich sage immer, wenn man anfängt so ein bisschen komisch zu werden und dann sagt, ja, ich habe ja das gemacht und ich habe heute das gemacht. Und der andere denkt sich, ja, warum wird das jetzt aufgezählt? Das ist immer so ein Indikator für, ich brauche Anerkennung für das, was ich tue. Und dann fängt der andere an und sagt, ja, aber ich mache ja das und das. Und dann fängt man anders an aufzurechnen. Also, es ist so eine Spirale, in die man kommt, dass jeder dem anderen ja zeigen will, was er alles macht, weil das sich nicht stimmig anfühlt. Klassischer Fall ist ja auch, wenn sich Lebensverhältnisse ändern, wenn man zusammenzieht, zum Beispiel einen gemeinsamen Haushalt bildet, neue Aufgaben sich ergeben. Das muss sich so zurecht ruckeln. Aber natürlich auch, wenn eine Familie gegründet wird, also wenn ein Kind dazukommt, ein Teil zu Hause bleibt, häufig ja die Frau. Und da sich eine neue, häufig auch noch klassische Rollenverteilung bildet, dass sich jeder an seiner Rolle vielleicht auch nicht immer wohlfühlt, weil er sich die Rolle anders vorgestellt hat. Und da es darum geht, dann auch die Arbeitsverteilung immer wieder regelmäßig und nicht irgendwie alle drei, vier Jahre einmal zu reflektieren, zu schauen, fühlt sich das noch stimmig an. Zumindest dann, wenn sich auf einmal was verändert oder wenn eine Veränderung ansteht. Du hast eben gesagt, es ruckelt sich zurecht. Da ist ja auch unsere Erfahrung, es ruckelt sich am Anfang der Beziehung meistens recht gut zurecht. Das kann sich dann verändern, wenn man entweder zusammenzieht und das ruckelt sich da schon nicht so richtig zurecht. Dann kann sich das verändern, wenn auf einmal ein großer Karriereschritt ansteht und jemand, der vorher acht Stunden am Tag unterwegs war, hatte zehn Minuten Weg zur Arbeit, auf einmal kommen Dienstreisen hinzu. Derjenige ist vielleicht viel in Hotels unterwegs und dadurch vielleicht sich einfach zeitmäßig was verändert. Und Kinder sind natürlich ganz häufig auch ein Punkt, wo sich etwas verändert. Und man muss halt immer für sich reflektieren. Ruckelt sich das noch zurecht und macht das bei allen ein gutes Gefühl? Wenn das nicht klappt mit dem Zurechtruckeln, dann muss man darüber sprechen und kommunizieren und gemeinsam abstimmen, was fühlt sich für uns gut an? Welche Verteilung macht für uns ein faires, ausgeglichenes Gefühl, dass jeder einfach Zeit für sich hat, Zeit für die Familie hat, Zeit für den Job hat, Zeit für die Partnerschaft hat? Genau. Und das kann ja auch wirklich für jedes Paar, für jede Familie komplett individuell sein. Also da gibt es ja auch verschiedenste Modelle und ich finde auch, so als Impuls, da sollte jeder sich von frei machen, dass irgendetwas nicht geht. Weil Hauptsache für die Familie und für das Paar fühlt sich das gut an. Wenn das 90 Prozent der Gesellschaft anders machen, dann ist das ja egal. Hauptsache man fühlt sich selber mit der Arbeitsverteilung wohl und das fühlt sich gut an. Was ja schon fast ein gutes Schlusswort ist, denn das ist tatsächlich so, es kommt immer aufs eigene Gefühl drauf an. Also womit fühle ich mich wohl, wenn bei beiden ein super Gefühl ist, bei der Arbeitsverteilung, bei allgemeinen der Zeiten, Finanzverteilung und so weiter. Ja, auch ein großes Thema, die Finanzen. Haben wir hier fast vergessen. Müssten wir eigentlich Thema 8 draus machen. Aber wenn das bei euch ein gutes Gefühl macht, dann lasst euch da von anderen äußeren Einflüssen, da sind wir bei äußeren Einflüssen auch nicht reinreden, vertraut auf euer Gefühl. Denn Konflikte können ganz unterschiedliche Gründe haben, aber wenn etwas bei euch keinen Konflikt macht, dann lasst euch auch von außen keinen Konflikt aufschwatzen. Das Schöne ist, zu jedem Thema, was wir jetzt angesprochen haben, zu allen sieben Themen, haben wir einen ausführlichen Blogbeitrag in unserem Blog und da haben wir auch nochmal einen intensiven Beispielfall, ganz spannend gemacht, so richtig so als wie so ein WhatsApp-Verlauf quasi, so ein Sprachverlauf und jeweils, dass wir das Thema analysieren, was ist da das Thema, was liegt da zugrunde, wie ist das entstanden und wir auch ausführlich eine Lösung präsentieren, wie kann so ein Fall denn gelöst werden. Genau, also wenn du jetzt denkst, gerade beim Zuhören, okay, Thema Nummer 4, äußere Einflüsse, da fallen dir gleich deine Schwiegereltern ein und du denkst, okay, das ist bei uns immer ein Dauerthema, schau gerne mal in den Blogbeitrag und schau dir mal an, was, ob das Beispiel vielleicht ähnlich deinem Beispiel ist und was die Lösung wäre. Haben wir natürlich alles in den Shownotes für euch verlinkt. Ja, schön, dass ihr zugehört habt und wir hoffen, ihr konntet spannende Impulse mitnehmen. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal, ciao. Musik Musik Musik Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Eifersucht und Misstrauen entstehen häufig aus vorherigen Beziehungen oder kindlichen Erfahrungen mit ungleicher Elternbeziehung und werden als Schutzmechanismus in neue Paare übernommen.
  2. Unterschiedliche Zukunftsvorstellungen entstehen durch Lebensveränderungen und wachsende Familienziele, was zu Unsicherheiten und Konflikten führt, die durch regelmäßiges Abgleichen gelöst werden können.
  3. Der Verlust von Gefühlen hat seine Wurzeln in kindlichen Erziehungssituationen ohne emotionale Ausdrucksfreiheit oder nachteiligen Verletzungen, die zu einer Schutzhaltung und Verdrängung von Liebe führen.
  4. Äußere Einflüsse wie Eltern, Freunde oder gesellschaftliche Medien schaffen Spannungen, wenn Paare unterschiedliche Auffassungen von Unterstützung oder Familienrollen haben.
  5. Unterschiedliche Ansichten bei der Erziehung entstehen aus individuellen Erziehungsprägungen und werden durch konkrete Konfliktsituationen wie Wutanfälle verstärkt, oft ohne offen kommuniziert zu werden.
  6. Beleidigungen sind oft Ergebnis von Wut und Hilflosigkeit, die in Konfliktspiralen führen, indem sie eine Abnahme der Respekt- und Wertschätzungsstufe verursachen und sich fortsetzen.
  7. Ungerechte Arbeitsverteilung führt zu Spannungen und Zählspielen, die durch regelmäßige Reflexion und gegenseitige Anerkennung gelöst werden müssen.

Summary:

In dieser Folge des Lebensidealisten-Podcasts werden sieben häufige Konflikte in Beziehungen thematisiert. Eifersucht und Misstrauen entstehen aus früheren Traumata oder ungleichen kindlichen Erziehungserfahrungen und wirken als Schutzmechanismus. Unterschiedliche Zukunftsvorstellungen entwickeln sich durch Lebensphasen und berufliche Wechsel, was zu Spannungen führt, die durch regelmäßige Abgleiche gelöst werden müssen.

Der Verlust von Gefühlen resultiert oft aus mangelnder emotionale Ausdrucksfreundlichkeit in der Kindheit oder durch verletzende Erfahrungen, die zu einer Schutzhaltung führen. Äußere Einflüsse wie Eltern oder Medien verursachen Diskussionen, wenn Paare unterschiedliche Werte oder Rollenkonzepte haben. Bei der Erziehung entstehen Spannungen, weil Eltern verschiedene Erziehungsstile verfolgen, und diese werden durch konkrete Konflikte verstärkt.

Beleidigungen entstehen häufig aus Wut und Hilflosigkeit und führen zu Konfliktspiralen, die eine Abnahme der Wertschätzung verursachen. Letztlich spielt die Arbeitsverteilung eine zentrale Rolle, da Ungerechtigkeiten zu Spannungen und Zählspielen führen, die durch offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion behoben werden müssen. Jedes Thema wird im Blog mit konkreten Beispielen und Lösungen erklärt, um den Zuhörer auf konkrete, anwendbare Wege hinzuweisen.

Die zentrale Botschaft ist, dass Konflikte durch Selbstwahrnehmung, gegenseitige Anerkennung und regelmäßige Kommunikation vermindert oder gelöst werden können.

FAQs

Eifersucht und Misstrauen sind ein häufiges Konflikthema, da sie die Beziehung langfristig belasten und zu ständigen Unsicherheiten führen.

Durch Lebensveränderungen wie Studium, Beruf oder Kinder entstehen unterschiedliche Zukunftsvorstellungen, die sich im Laufe der Zeit entwickeln.

Dies hat Ursachen in der Kindheit, wie beispielsweise mangelnde Anerkennung oder negative Erziehung, die die Gefühlsausdrucksfähigkeit beeinflussen.

Äußere Einflüsse können zu Streit und Diskussionen führen, wenn beide Partner unterschiedliche Meinungen zu deren Einfluss haben.

Diese entstehen, weil Paare unterschiedliche Erziehungsstile haben und durch Phasen wie Wutanfälle oder Schlafmangel nicht offen darüber sprechen.

Es entsteht oft aus einer Kombination aus Wut und Hilflosigkeit, die aus Vergangenheitsmuster stammen und zu einer Konfliktspirale führen können.

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