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Aufklärung: DAS passiert, wenn einer den anderen mehr liebt! #255

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Aufklärung: DAS passiert, wenn einer den anderen mehr liebt! #255

Das Podcast-Interview untersucht das Phänomen, dass eine Person in einer Beziehung das Gefühl hat, mehr geliebt zu werden, als der andere. Dieses Gefühl ist jedoch oft nicht real, sondern entsteht aus Ungleichgewichten im Geben und Nehmen, verbunden mit Bindungsstilen oder frühen emotionalen Erfahrungen. Körperliche Nähe, Zärtlichkeit und aktive Initiativen sind zentrale Signale der Liebe, deren Mangel zu Entfremdung und Frustration führt. Der Wunsch nach mehr Liebe ist oft ein verstecktes Bedürfnis nach Anerkennung oder Verbindung. Die Wissenschaft zeigt, dass ängstliche Bindungsstile mehr Liebe ausdrücken, während vermeidende Typen weniger emotional engagiert sind. Die Ursachen dieser Spannungen liegen oft tief im inneren, in Kindheitserfahrungen oder unverarbeiteten Verletzungen. Ein wirksames Vorgehen beginnt mit der offenen Kommunikation und der Suche nach Ursachen, z. B. durch Erinnerung an frühere gut funktionierende Phasen der Beziehung. Nach der Erkennung der Ursachen ist eine dauerhafte Lösung nur dann möglich, wenn emotionale Verletzungen verarbeitet und neue, gesunde Muster geschaffen werden. Der Weg zur Heilung kombiniert Paartherapie zur Tiefe und Beziehungstraining für praktische Entwicklung. Letztendlich müssen Paare eine fundierte Entscheidung treffen – entweder, die Beziehung weiterzuführen und zu stabilisieren, oder sie zu beenden, wenn die Liebe ausgeschöpft ist. Individuelle Lösungen wie Reflexionsgespräche, Date Nights oder Selbstfürsorge sind entscheidend, um die Beziehung auf einem stabilen Fundament aufzubauen.

Transcription

4569 Words, 27629 Characters

German
Ich frage mich immer, was bringt mir diese Information? Also warum sollte ich mich überhaupt fragen? Dass wir uns körperlich in irgendeiner Form nahe kommen und dass das zugelassen wird. Und man dann denkt, ist denn da noch Liebe zwischen uns? Oder ist das nur noch Freundschaft, WG, die Geschwister? Ich mache das nicht mehr. Ich gebe da jetzt nicht immer viel mehr rein. Ich habe mehrmals angesprochen, dass ich mir wünsche, dass der andere auch aktiver wird. Und irgendwann habe ich gesagt, dann nicht mehr. Jetzt bin ich raus. Bei einigen Menschen entsteht das Gefühl in der Partnerschaft, dass eine Person deutlich mehr liebt als die andere. Und das ist ein Mythos, der uns immer wieder begegnet, den man auf manchen Popsongs gerne mal hört, dass es eine Person gibt, die deutlich mehr liebt als die andere. Und das fühlt sich dann unausgeglichen an. Und in dieser Podcast-Folge wollen wir uns dieses Phänomen einmal etwas genauer anschauen. Willkommen im Podcast der Lebensirrlisten. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise, hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung. Das kommt von einem Zuhörer bei YouTube. Dieser Kommentar in Bezug auf Adel Tawil mit dem Lied Einer von Zweien. Und da war die Frage, was unsere Erfahrungen oder Einschätzungen dazu sind, ob einer immer mehr liebt als der andere. Und dazu gibt es ja auch, wenn man recherchiert im Internet, eine sehr eindeutige Meinung. Die meisten sagen, dass es oft vorkommt, dass einer mehr liebt, was begründet wird mit den verschiedenen Bindungsstilen, Prägungen, Ereignissen. Also nicht immer, aber zumindest oft soll es so sein. Ich finde das ganz spannend, weil Liebe als Gefühl ist ja nicht etwas, was man so messen kann. Also wenn ich jetzt zum Beispiel zu dir sage, ich glaube, ich liebe dich mehr, als du mich liebst, dann können wir beide das ja eigentlich nicht identifizieren. Also ich könnte dir dann Situationen nennen, die in meiner subjektiven Wahrnehmung das ausdrücken, dass ich sage, ja, ich habe für dich das und das gemacht oder ich kümmere mich in den Situationen ganz intensiv um dich, um deine Bedürfnisse und so zeige ich dir, dass ich dich ja mehr liebe und du machst das ja nicht. Aber dann sind wir eigentlich beim Thema Ausgleich von Geben und Nehmen. Und das finde ich mal ganz spannend, weil ich unterstelle den anderen ja etwas, wenn ich sage, ich liebe dich mehr, als du mich liebst, wo der andere sagt, ja, was soll ich jetzt tun? Also ich sehe es vielleicht anders, aber was muss ich jetzt tun, damit dieses negative Gefühl, weil jeder möchte ja, dass der andere sich geliebt fühlt, nicht entsteht. Es scheint dazu auf jeden Fall wissenschaftliche Methoden und Ansätze zu geben, wie man das messen kann. Denn es gibt eine Studie von 2018, die kann ich auch verlinken, wo dann eben herausgefunden wurde, wie verschiedene Dinge sich auf, ja, die Quantität, Qualität der Liebe zum anderen auswirken. Da wurde zum Beispiel herausgefunden, dass Menschen mit einem eher ängstlichen Bindungsstil mehr lieben, während Menschen mit einem vermeidenden Bindungsstil tendenziell weniger lieben. Genauso wie Personen, die schon mal untreu waren, sind häufiger die weniger Engagierten in einer Beziehung. Und solche Ungleichgewichte führen eben oftmals, oft zu Frustration, Unsicherheit oder sogar einer Trennung. Besonders für denjenigen, der mehr liebt. Wie das Verfahren genau ist, das findet man dann in der Studie. Also warum sollte ich mich überhaupt fragen, wer von beiden liebt den anderen mehr? Was mache ich damit? Ich glaube, da steckt immer ein Bedürfnis hinter, wenn ich das ausspreche. Nämlich das Bedürfnis von, ich wünsche mir, dass du aufmerksamer bist, liebevoller bist, was auch immer. Ich glaube, das steckt dahinter. Weil, wie du sagst, die Information an sich, was bringt mir das? Aber da steckt so ein verstecktes Bedürfnis hinter, weil man vielleicht möchte, dass der andere sich angeregt fühlt, den Ausgleich zu schaffen. Auf der anderen Seite könnte es natürlich sein, dass man selbst eine Erklärung dafür sucht, warum man vielleicht nicht so viel Liebe bekommt vom anderen, wie man es sich wünscht. Also wir haben ja die Sprachen der Liebe. Das heißt, das Verhalten des anderen zeigt mir, ob ich mich geliebt fühle oder nicht. Und wenn ich in meinem Gefühl das dem anderen viel mehr zeige, als ich es gezeigt bekomme, dann könnte das ja eine Erklärung sein, die auch dazu führen könnte, dass ich mich damit arrangieren kann. Dass ich einfach sage, okay, das ist einfach so. Der andere, der liebt einfach nicht so stark, wie ich Menschen lieben kann. Und dann kann ich auch nicht so viel erwarten. Also arrangiere ich mich damit, dass bei mir nicht so viel Liebe ankommt, wie ich mir wünschen würde. Oder andersrum hatte ich jetzt gerade im Coaching einen Fall, dass eine Person gesagt hat, ja, ich glaube, die, ich denke mir jetzt mal schnell einen Namen aus, die Beate, die hat jemand Besseren verdient, weil sie liebt mich mehr, als ich ihr das zeigen oder geben kann. Und ich bringe sie dann immer ins Unglück, weil das reicht nicht aus, wie ich ihr das zeige. Und dahinter steckt aber auch manchmal selber auf seine Themen zu schauen, die einen zurückhalten, dem anderen zu zeigen, dass man die Person liebt. Also warum kann ich mit der Person nicht kuscheln, keine Zärtlichkeiten austauschen? Warum bin ich genervt so schnell von der Person? Also was ist mein Anteil, meine Erfahrung, wie ich mit Menschen umgehe, die mir vielleicht zu nahe kommen oder, die etwas in mir auslösen, dass ich dann eher härter werde und dann sage, ja, nee, ich bin ja auch nicht der Richtige für dich. Such dir jemanden, der besser zu dir passt. Obwohl die Person sich vielleicht gar nicht selber trennen möchte, aber einfach aus dieser Situation heraus und sagt, ja, ich habe das Gefühl, du zeigst mehr Liebe und du sagst mir immer, ich liebe dich mehr, als du mich liebst. Du zeigst mir das nicht. Und um aus dieser Paz-Situation rauszukommen und nicht an seine eigenen Themen ranzugehen, kann auch manchmal der Fall sein. Ich würde auch die genannten Dinge aus der Studie ja eher darauf verweisen, dass man Prägungen und emotionale Verletzungen aus der Kindheit hat, die man noch nicht verarbeitet hat und deswegen entsprechende, ja eher ängstliche, vermeidende Bindungsstile entwickelt hat, die dann eben ja dazu führen, dass vielleicht mein Vertrauen darin, das zuzulassen, jemand anderen voll zu lieben, nicht ganz da ist, weil da gleichzeitig eine Gefahr drin steckt. Also halte ich mich nicht für ein Mensch, halte ich mich da lieber zurück. Also gibt es da ja durchaus dann auch Themen, an die man rangehen könnte. Es macht also keinen Sinn, einfach zu verharren und sich damit anzufreunden, in der aktuellen Situation zu bleiben und auf eine Veränderung zu hoffen, sondern man kann aktiv etwas dafür tun. Sollte man auch, das ist ein Ungleichgewicht, was sehr empfunden wird, und sei es nur von einer Seite. Ungleichgewicht oder Ausgleich von Geben und Nehmen ist eben eine Systemwirkung, Systemgesetzverletzung, wie wir sagen, also eine emotionale Verletzung, die dann ja durchaus wiederkehrend ist. Deswegen, das ist ja der Versuch, dann den Deckel, die Schutzmauer zu stärken, indem man sagt, das ist einfach so. Ich kann viel mehr Liebe geben, meinen Partner nicht so stark, also schraube ich meine Erwartungen und Bedürfnisse runter. Wir haben überlegt, woran machen das denn Paare so im Alltag fest, dass man sagt, ich liebe dich mehr als du mich oder, ich fühle mich nicht so sehr von dir geliebt, wie ich dich liebe. Was sind so mögliche Alltagssituationen, in die man so hineinlaufen kann? Die erste, die wir haben, ist, wenn, sagen wir, sie was plant und er ständig absagt. Sie macht Pläne fürs Wochenende, schlägt Restaurantbesuche oder Ausflüge vor oder Unternehmungen mit den Kindern und er sagt oft kurzfristig ab. Ich bin müde, ich habe viel zu tun, können wir vielleicht nächste Woche machen? Und, sie gibt sich Mühe und schreibt liebevolle Nachrichten, versucht ihn zu motivieren, denkt an Jahrestage und er vergisst wichtige Daten, antwortet kurz angebunden oder erst spät und sie fragt sich, bin ich ihm einfach nicht so wichtig, wie er mir? Ja, und das ist das, was dahinter steckt. Gerade heute Morgen hatte ich das quasi im Coaching, dass es so Konflikte gibt rund um Kleinigkeiten, aber diese Kleinigkeiten, die auf der Sachebene sind, um die geht es ja eigentlich gar nicht. Es geht ja immer um etwas Tieferliegendes auf Beziehungsebene oder im Bereich des gemeinsamen Fundaments, wo vielleicht Risse entstanden sind und so ist es hier ja auch. Es geht ja gar nicht unbedingt daran, dass der andere an den Jahrestag denkt, sondern es geht darum, welches Gefühl damit verbunden wird. Dass an den Jahrestag zu denken heißt, ihm ist die Beziehung wichtig. Er denkt an mich, er denkt an uns als Paar, er erinnert sich gut an das Kennenlernen zurück, als wir zusammengekommen sind. So ein schöner Lebensmoment, das steckt ja eigentlich dahinter und hier in diesem Beispiel eben auch ein Gefühl von fühle ich mich gesehen, geliebt, weil es vielleicht darum geht, kleine Aufmerksamkeiten, Geschenke oder eben auch gemeinsame Zeit verbringen. Das ist etwas, was mir signalisiert, dass ich mich geliebt fühle und wenn der andere an diese Themen nicht denkt, kann er mir natürlich auch nicht die passenden Signale senden. Ja, was auch immer wieder vorkommt, ist, dass einer von beiden Nähe sucht und der andere sich aber eher zurückzieht. Er liegt im Bett, vorsichtig den Arm um sie, zurück zur Seite und sagt, mir ist warm. Er streichelt zärtlich über ihren Rücken, sie greift nach ihrem Handy und scrollt durch Social Media. Beim Einschlafen sucht er ihre Hand und sie zieht weg und murmelt, ich bin müde. Er versucht sie zu küssen, sie dreht den Kopf und sagt, nicht jetzt. Er sinnt sich nach Verbindung, doch sie wirkt, als könnte sie keine Berührung von ihm genießen. Und in ihm wächst der Gedanke, ich liebe sie mehr als sie mich. Auch hier sieht man deutlich die Sprache der Liebe des Mannes in dem Fall, der körperliche Nähe, Berührung, Zärtlichkeiten mit Liebe verknüpft und das als Signale der Liebe wahrnimmt. Und wenn sie entsprechend sich da distanziert verhält, dann signalisiert ihn das, dass er sie mehr liebt, weil er diese Impulse hat und nach ihrer Hand greift, sie küssen, umarmen möchte. Aber sie wahrscheinlich nicht nur an diesen Stellen sagt, jetzt nicht oder ich bin müde, sondern wahrscheinlich auch in anderen Momenten eben gar nicht so diese Initiative zeigt, die er immer wieder zeigt. Und gerade körperliche Nähe. Körperliche Nähe ist ja auch etwas, wenn man da zurückgewiesen wird, was mit ganz viel Scham behaftet ist, wo man auch wirklich das so empfindet, dass der andere etwas gegen einen haben könnte. Also dass man das Gefühl ja auch manchmal hat, das ist aber ja das, was auch ein Liebespaar ausmacht, dass wir uns körperlich in irgendeiner Form nahe kommen und dass das zugelassen wird. Und man dann denkt, ist denn da noch Liebe zwischen uns oder ist das nur noch Freundschaft, WG, wie Geschwister? Das macht das ja für viele Menschen auch aus. Das bringt eine bestimmte Herausforderung, die dann in der Beziehung entstehen, die wollen wir uns gleich anschauen. Und dann natürlich, welche Lösungsansätze es gibt, um damit umzugehen. Wir freuen uns sehr, dass wir weit über 200 Bewertungen bei Spotify erhalten haben. Auch bei Apple Podcast haben wir viele, viele Bewertungen. Und das gibt uns immer ein sehr gutes Gefühl, wenn wir da von euch ein Feedback bekommen, da in Form von Sternen. Und man kann auch was dazu schreiben. Das motiviert uns sehr. Inzwischen haben wir viele, viele Folgen aufgenommen die letzten vier Jahre. Und jeden Dienstag kommt da eine neue Folge raus. Somit sind wir immer sehr motiviert, wenn wir dann einmal durch die neuen Bewertungen scrollen und sehen, dass euch unsere Hinweise, Impulse und Tipps wirklich weitergebracht haben. Eine Herausforderung ist das Feedback. Wenn man die Beziehung als einseitig empfindet, was die Initiative angeht. Also Verabredungen, Unternehmungen werden halt nur von einer Seite vorgeschlagen. Man hat so das Gefühl der Einseitigkeit. Also man ist vielleicht eher so eine Bittstellerrolle. Man sagt, ja, wollen wir das machen? Schlag das vor. Möchtest du nicht? Der andere stimmt immer so zu. Ja. Und dann sagt, ja, ist alles in Ordnung für mich? Oder nee, ich habe gar nicht so Lust. Aber auch gerne, dass jemand so viel zustimmt und sagt, ja, ist in Ordnung. Ja, ich mache ja mit. Hast du wirklich Lust? Ja, ich habe Lust. Ich mache mit. Eine Frau sagte mal, ihr Mann ist wie ein Fels. Er hat keine Gefühle. Wenn sie sagt, wollen wir ins Restaurant gehen, sagt er ja. Sie sagt, ich habe das Gefühl, wenn ich sagen würde, lass uns aus der Mülltonne essen, würde er auch ja sagen. Da merkt man natürlich schon den Frust in diesem Thema drin. Aber sie sagt, das kann ja nicht sein. Da muss ja was sein. Du musst doch ein Gefühl dafür haben. Möchte ich das? Möchte ich das? Also dieses Gefühl von, ja, da habe ich jetzt richtig Bock drauf. Lass uns heute Abend griechisch essen gehen. Oder zu sagen, nee, also heute nicht. Heute möchte ich nur auf der Couch sitzen und lass uns eine Pizza bestellen. Aber überhaupt das Gefühl zu haben, da ist so eine Regung vom Gefühl. Diese Einseitigkeit, wie wir gerade sagten. Wenn keine Initiative kommt, das macht viele Menschen nachher ohnmächtig und verzweifelt. Das entsteht durch die Ohnmächtigkeit, durch die Verzweiflung natürlich auch noch zunehmende Unsicherheit. Das Fundament fühlt sich nicht mehr ganz stabil an. Die Bindung wird immer weiter angezweifelt. Und es gibt auch eine Unsicherheit, ob ich genug bin. Also es kann auf den Selbstwert zurückgeführt werden. Gerade wenn man da vielleicht schon mal ähnliche Themen in der Kindheit hatte. Dieses Gefühl, nie genug, nicht richtig zu sein, immer Dinge falsch zu machen. Ja, oder auch das Gefühl, das habe ich auch schon häufig bei Frauen erlebt im Coaching, dass sie sagen, ich sehe mich in der Rolle als meiner Mutter jetzt schon wieder. Weil gar nicht selten die Frauen im gehobenen Alter meistens die sind, die noch aktiver sind, gerade sozial aktiver sind, irgendwelche Fahrradtouren vielleicht noch machen, wenn sie können oder irgendwelche Verabredungen, irgendwelche Ausflüge, Busfahrten oder so mitmachen. Wenn man da nicht mal schaut, das sind hauptsächlich Frauen, die das machen. Und dass sie sagt, so jetzt bin ich diejenige, die dich so antreibt und die dann sagt, so komm, wollen wir das und das machen. Und das wird irgendwann immer mehr abnehmen, wie älter wir werden. Und dann stehe ich alleine da. Und dann sehe ich mich. Ich sehe mich jetzt schon wie meine Mutter, die ja irgendwann auch meinen Vater gehen lassen hat und er irgendwann immer seltener bei den Sachen dabei war. Ja, man fühlt sich dann eben wie Mutter in der Beziehung. Und der Mann rutscht eher auf eine kindliche Position, weil dieses Antreiben müssen ist natürlich auch etwas, was man von seinen eigenen Kindern kennt, die man dann zum Zähneputzen, zum Duschen, zum Hausaufgaben machen, zu verschiedenen Dingen antreibt. Oder eben auch bei der Freizeit inzwischen ja häufig, geh doch mal raus, komm mal weg vom Konflikt, Jutta, verlass doch mal dein Zimmer. Jetzt triff dich doch mal mit deinen Freunden. Ja, das ist auch ein großes Thema. Mein Mann trifft sich nie mit anderen. Viele Männer haben jetzt ja auch nicht unbedingt den größten Freundeskreis. Das merke ich auch im Coaching immer wieder. Und dass viele Frauen sagen so, ja, aber dann verabrede ich heute Abend doch. Oder jetzt mach doch mal das. Und wie du sagst, viele Männer sagen auch so, ich fühle mich wirklich bemuttert oder bevormundet, weil ich will das nicht. Wenn ich das will, kann ich das ja machen, aber ich will das nicht. Und ähm. Ja, die aber einfach sagen, ich habe nicht so die Ideen. Und du kommst dann mit einer Idee und die ist ja gut und dann, ja, passe ich mich an. Aber da sind wir so bei dem Punkt natürlich auch, dass eine Gefahr der Überanpassung dann entstehen kann. Also, dass der eine nachher seine Bedürfnisse immer mehr zurückstellt, um den anderen gerecht zu werden. Und das macht natürlich auch eine Unzufriedenheit. Und dass man unerfüllte Bedürfnisse mit der Zeit hat. Ja, wer mehr liebt, der gibt meistens mehr rein, so vom Gefühl. Also, wenn ich das Gefühl habe. Wenn ich, ich liebe mehr, gebe ich meistens auch mehr rein. Das kann natürlich irgendwann auch Erschöpfung und innere Leere auslösen, wenn ich da nicht das zurückbekomme, was ich erwarte. Das kennt man ja zum Beispiel aus Freundschaften, dass die sich irgendwann so im Sande verlaufen. Wenn ich der bin, der immer nur fragt, wollen wir was unternehmen und es kommt nicht zurück, dann fehlt mir irgendwann der Drive, mich zu melden und irgendwie das Gefühl, auch da Ausgleich von Geben und Nehmen passt nicht. Der meldet sich nicht. Und da verlaufen Freundschaften häufig im Sande. Das geht in der Beziehung natürlich nicht. Und dann kann es eben zu, ja, eher zur Entfremdung kommen, dass mehr Distanzen aufgebaut werden, dass derjenige sich auch immer mehr zurückzieht. Und dann landen wir nachher in dem, wo viele sich eher in einer Distanz, also das heißt so ein WG-Gefühl, so ein Bruderschwestern-Gefühl entwickeln und sagen, wir leben nebeneinander her. Und wenn man dann schaut, wann war es? Mal gut und auf der Zeitlinie zurückgeht. Dann gab es irgendwann typischerweise bei dem einen dann den Entschluss innerlich, ich mache das nicht mehr. Ich habe mehrmals angesprochen, dass ich mir wünsche, dass der andere auch aktiver wird, Ideen entwickelt, aktiver die Initiative ergreift, dass es nicht passiert. Jetzt bin ich raus. Du hast gerade vielleicht das Gefühl, dass wir genau eure Situation beschäftigen. Eure Situation beschreiben, eure Gefühle beschreiben. Dann leite doch diese Folge gerne mal deinem Partner oder deiner Partnerin weiter und besprecht einmal, ob ihr euch gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch eintragen wollt. Wir freuen uns, von euch zu hören. Ein erster Schritt in der Lösungsfindung ist auf jeden Fall die offene Kommunikation. Also, dass man sich zusammensetzt und mal ganz klar ausspricht, was das Gefühl ist, was die Unstimmigkeit ist. Dass man ein. Bedürfnis hat, was nicht gedeckt wird. Einen Wunsch hat, eine Erwartung hat. So, dass man mal die Gesamtsituation auf den Tisch legt und man sagt, so wie ich mich gerade fühle, so wie, so unglücklich, wie ich gerade bin, so kann es nicht weitergehen und ich möchte gerne eine Veränderung. Und da macht es häufig Sinn, sich gar nicht allzu lange in der Gegenwart aufzuhalten und den Symptomen, die man jetzt gerade spürt, den Verhaltensweisen, den aktuellen akuten Verletzungen sondern recht schnell sich Richtung Ursache zu bewegen. Und das beginnt dann mit der Frage, wann war es mal gut? Man kann gerne beim Kennenlernen anfangen und dort die Beziehung langsam vorspulen innerlich und prüfen, wie war es denn dort mit dem Gefühl, Ausgleich oder Ausgeglichenheit in der Liebe? Habe ich mich da genauso geliebt gefühlt? Wie andersrum passte das dort und wo fing das an? Wie fing es an, dass ich das Gefühl das erste Mal hatte, da ist ein Ungleichgewicht entstanden? Man kann natürlich durchaus auch zu dem Ergebnis kommen, dass das in der aktuellen Beziehung noch nie richtig gut für mich war. Das kann an Bindungsmustern liegen, an Prägungen aus der Kindheit, aus vorherigen Beziehungen. Und dann sind das Dinge, die man sich einzeln anguckt, also wo die Person dann einzeln eher daran arbeitet, was sich dann natürlich Auswirkungen hat auf die Beziehung. Innerhalb der Beziehung können natürlich auch besondere Vorfälle dieses Gefühl verändern. Große Veränderungen im Umfeld, Todesfälle, Schicksalsschläge, Unfälle, Diagnosen. All das sind Dinge, die was verändert haben können. Auch häufig in der Corona-Phase, wo es viele drastische Veränderungen gab. Da kann man auch schauen, häufig sind da Punkte entstanden, wodurch dann dieses Ungleichgewichtsgefühl aufgetreten ist. Und wenn man die Ursachen gefunden hat, dann hat man die Ursachen gefunden, aber dann hat man sie ja noch nicht gelöst. Und da ist es wichtig, für sich eine passende Methodik zu finden. Weil nur wenn ich das Wissen habe, habe ich ja nicht die Verarbeitung oder die Lösung des Problems. Und da ist es wichtig, dass man eine Methodik findet, die nachhaltig die Erkenntnisse, die man gewonnen hat, mitnimmt für die Zukunft und diese auflöst. Und wir arbeiten da ja ganz fundiert mit der System-Empowering-Methode. Das ist eine Methodik, die geht zurück an den Punkt, wann war es mal gut und schaut von da, wann kam der Stein ins Rollen, was ist genau passiert, welche kleinen und auch großen Verletzungen haben dazu geführt, dass dieses Ungleichgewicht entstanden ist, dass da gewisse Brillen aufeinander entstanden sind, dass man den anderen jetzt so sieht, dass man vielleicht sich zu sehr anpasst in der Partnerschaft. Also diese ganzen Dynamiken schauen wir uns immer dann ganz intensiv an und schauen vor allen Dingen auf die Gefühle, die entstanden sind, die negativen Gefühle, die Verletzungen, die ja auch unser Verhalten in der Gegenwart ganz stark beeinflussen. Denn so wie ich jetzt handel, ist es ja immer nicht die Ursache, sondern die Wirkung. Und wir wollen ja auf die Ursache zurückkehren. Wir wollen ja schauen, dass wir die Ursache lösen, damit das Verhalten in der Gegenwart anders sein kann. Ja, das Erkennen der Ursache, das liefert ja schon so einen Moment der Erleichterung häufig, denn man fragt sich ja sonst auch manchmal, Mensch, was ist denn da los? Stimmt mit mir was nicht? Stimmt mit uns was nicht? Und die Ursache zu kennen, schafft dann normalerweise, das ist schon mal eine erste Erleichterung und eben auch Klarheit. Aber es reicht eben nicht ganz aus. Klarheit und Erleichterung sind schon mal gut. Wir brauchen aber, dass das in der Tiefe gelöst wird, sodass man aus diesen gewohnten Verhaltensmustern auch wirklich rauskommt. Denn man wird typischerweise merken, dass das Erkennen der Ursache noch nicht ausreicht, um wirklich nachhaltig sein Verhalten zu verändern. Da braucht es normalerweise eben nochmal das tiefere Lösen. Und kann es natürlich vorkommen, dass jemand, was wir vorhin auch schon mal erwähnt haben, schon vor einiger Zeit innerlich so eine Entscheidung getroffen hat. Ich bemühe mich nicht mehr. Ich habe mich lang genug bemüht. Ja. Und wenn das so der Fall ist, dann braucht es, wenn man die Ursachen und emotionalen Verletzungen gelöst hat, häufig nochmal einen fundierten Weg, eine Entscheidung zu treffen, was wir mit dem Öko-Check machen, ob man die Beziehung denn nun fortführen kann, oder ob man sie beendet. Denn dann entsteht die Frage, ist da noch ausreichend Liebe da? Denn manchmal ist die Liebe hinter einer Schutzmauer gedeckelt und geschützt und noch da. Die Beziehung kann weitergehen. Und manchmal hat so eine Entscheidung, die vielleicht vor vielen Jahren schon getroffen wurde, dazu geführt, dass die Liebe sich abgebaut hat. Und dann ist das für die Paare angenehm, das zu lösen. Es fühlt sich gut an. Und man sagt, das ist sehr wertvoll für uns. Vielleicht auch im Hinblick darauf, dass man Kinder hat und Elternpaar bleiben möchte. Aber es kehrt nicht mehr diese Anziehung zurück. Und man merkt, das war gut, aber es reicht irgendwie nicht. Und dann braucht es eben nochmal eine Entscheidung, in welche Richtung geht es dann weiter. Und wie du sagst, dann wird entschieden, möchte ich an der Beziehung festhalten oder möchte ich aus der Beziehung raustreten. Und wenn ich mich aber entschließe, die Beziehung festzuhalten, dann geht es darum, natürlich auch die Beziehung zu stabilisieren und Strategien sowie Zwischenböden einzuziehen, dass die Beziehung stabil bleibt, auf einem stabilen Fundament ist. Und eine Beziehung zu führen, bedarf natürlich auch einer Pflege. Also, dass man sich darum kümmert, dass man sich investiert, dass man liebevoll miteinander umgeht. Und da gibt es natürlich ganz viele Tools, die man dann anwenden kann. Also, da ist unser Werkzeugkoffer ja auch mehr, als gefüllt, durch auch viele Erfahrungen, die wir einfach jetzt über die Jahre mit den Paaren gesammelt haben, was Paare sich selbst auch gedacht haben, was wir reingebracht haben, was bei vielen ein gutes Gefühl macht, von Reflexionsgesprächen, Date Nights, Signal, Tagebuch. Tut mir gut, Liste, Selbstfürsorge, die Liste ist lang. Und da darf man ganz individuell schauen. Und da begleiten wir ja auch sehr individuell und geben sehr viele Anregungen und Tipps, dass jeder schaut, was tut mir gut, was tut unserer Beziehung gut, was können wir umsetzen, was passt in unser Leben, rein. Weil, wenn ich keinen Babysitter habe und ich habe Kinder, dann kann ich mir ganz tolle Date Nights vornehmen abends, kann aber nicht aus dem Haus gehen. Und da ist es wichtig, dann zu schauen, was ist möglich, aber wo darf ich auch nochmal einen neuen Blick zulassen und zu sagen, ja, aber warum habe ich keinen Babysitter? Was sind die Gründe? Und könnte ich mir vielleicht einen holen? Und wäre das gut, wenn. Oder auch andere Sachen wie Reflexionsgespräche, ne? Warum hat es bisher nicht geklappt? Was wird gebraucht, damit es klappt? Und da ist es auch manchmal wirklich sehr hilfreich, einen Blick von außen sich einzuholen und jemanden Neutrales an die Seite zu stellen, der nicht emotional beteiligt ist, der so ein bisschen den Rahmen hält und, ja, einen Fahrplan hat, wie man aus dieser Krise herauskommt. Und all diese Dinge funktionieren eben dann besonders gut, genauso wie auch alle Lösungsansätze aus Beziehungsratgebern, Büchern, anderen YouTube-Videos und so weiter. Wenn man eben die Ursache gefunden und gelöst hat, wenn man schon viele Dinge ausprobiert hat und an der Stelle gemerkt hat, das zeigt gar keine Wirkung, dann liegt das daran, dass auf einer tiefer liegenden Ebene etwas blockiert. Und ich finde mal diesen Blickwinkel auch ganz schön, wenn man für sich seine Ursachen gefunden hat und wenn man seine Dinge gelöst hat. Da zitiere ich auch mal sehr gerne ja Nora Imlau, die sagt, man kann sich das so vorstellen dann wie ein Regal, ein Produktregal, wo ganz viele Sachen drinstehen und man darf das stehen lassen, was nicht zu einem Problem ist. Und man darf das mitnehmen, was zu einem passt. Und das ist sehr individuell. Wir würden für unsere Beziehung Dinge auswählen, die unsere Freunde vielleicht nicht auswählen würden. Und das aber zu finden und das zu wissen, was gibt es denn überhaupt und einen offenen Blickwinkel zu haben, wo beide drauf schauen, das ist ganz viel wert. Wenn man die Ursachen gefunden und gelöst hat, weil ansonsten kann es sein, dass man vor dem falschen Regal steht. Absolut, ja. Und nimmt die Dinge raus und die gehen alle nicht. Ja. Und man hat das Gefühl, nichts passt zu mir. Und dann muss man erst mal ein Regal zurücktreten, wo dann die richtigen tiefer liegenden Lösungsansätze sind, damit man diese anderen Dinge alle durchführen kann. Das ist bei uns ja die Kombination aus Paartherapie, um in der Tiefe am Fundament zu arbeiten und das Beziehungstraining, was dann der optimale Hebel ist, um diese anderen ganzen Bausteine zu ergänzen, die dann auch wirklich ihre Wirkung entfalten können, wenn in der Paartherapie die emotionalen Verletzungen geschehen sind. Und man sich dann als Paar wirklich wieder weiterentwickeln kann. Wir freuen uns sehr, dass ihr bis hierhin gehört habt und in dieser Folge dabei wart. Wir sehen uns in der nächsten Folge. Bis bald. Bis dann.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Gefühl, dass jemand mehr liebt als der andere, ist oft ein Mythos, der auf Ungleichgewichte im Geben und Nehmen beruht.
  2. Solche Spannungen entstehen häufig durch unterschiedliche Bindungsstile, frühe Erfahrungen oder emotionale Verletzungen aus der Kindheit.
  3. Körperliche Nähe und zärtliche Handlungen sind wichtige Signale der Liebe, deren Nichtbehandlung zu Entfremdung und einem Gefühl von Unausgeglichenheit führt.
  4. Die Frage nach dem „mehr liebenden“ Partner spielt oft ein verstecktes Bedürfnis nach Anerkennung oder Zustimmung aus.
  5. Ungleichgewichte in der Beziehung sind systemische Probleme, die durch tiefere Ursachen wie Vermeidung oder Angst behandelt werden müssen.
  6. Offene Kommunikation und das Erkennen von Ursachen sind der erste Schritt zur Heilung.
  7. Nach der Identifikation der Ursachen ist eine dauerhafte Lösung nur dann möglich, wenn emotionale Verletzungen verarbeitet und neue Muster entwickelt werden.
  8. Entscheidungen über die Zukunft der Beziehung müssen nachhaltig fundiert und individuell getroffen werden – entweder mit Weiterführung oder Abschluss.

Summary:

Das Podcast-Interview untersucht das Phänomen, dass eine Person in einer Beziehung das Gefühl hat, mehr geliebt zu werden, als der andere. Dieses Gefühl ist jedoch oft nicht real, sondern entsteht aus Ungleichgewichten im Geben und Nehmen, verbunden mit Bindungsstilen oder frühen emotionalen Erfahrungen. Körperliche Nähe, Zärtlichkeit und aktive Initiativen sind zentrale Signale der Liebe, deren Mangel zu Entfremdung und Frustration führt.

Der Wunsch nach mehr Liebe ist oft ein verstecktes Bedürfnis nach Anerkennung oder Verbindung. Die Wissenschaft zeigt, dass ängstliche Bindungsstile mehr Liebe ausdrücken, während vermeidende Typen weniger emotional engagiert sind. Die Ursachen dieser Spannungen liegen oft tief im inneren, in Kindheitserfahrungen oder unverarbeiteten Verletzungen.

Ein wirksames Vorgehen beginnt mit der offenen Kommunikation und der Suche nach Ursachen, z. B. durch Erinnerung an frühere gut funktionierende Phasen der Beziehung.

Nach der Erkennung der Ursachen ist eine dauerhafte Lösung nur dann möglich, wenn emotionale Verletzungen verarbeitet und neue, gesunde Muster geschaffen werden. Der Weg zur Heilung kombiniert Paartherapie zur Tiefe und Beziehungstraining für praktische Entwicklung. Letztendlich müssen Paare eine fundierte Entscheidung treffen – entweder, die Beziehung weiterzuführen und zu stabilisieren, oder sie zu beenden, wenn die Liebe ausgeschöpft ist.

Individuelle Lösungen wie Reflexionsgespräche, Date Nights oder Selbstfürsorge sind entscheidend, um die Beziehung auf einem stabilen Fundament aufzubauen.

FAQs

Das führt oft zu einem tiefen Bedürfnis, dass der andere mehr Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit oder Engagement zeigt. Solche Fragen spiegeln oft ein Gefühl der Ungleichgewicht oder Abhängigkeit wider, nicht aber die tatsächliche Liebe.

Ja, Studien zeigen, dass Bindungsstile wie ängstlich oder vermeidend die Liebe beeinflussen. Beispielsweise lieben Menschen mit ängstlichem Bindungsstil tendenziell mehr, was zu Ungleichgewichten in der Beziehung führen kann.

Zum Beispiel wenn ein Partner Pläne macht und andere immer kurzfristig abweist, oder wenn einer körperliche Nähe sucht und der andere sich zurückzieht. Solche Abläufe signalisieren oft eine ungleiche Wahrnehmung der Liebe.

Die Sprache der Liebe beschreibt, wie Verhalten wie Zärtlichkeit, Geschenke oder gemeinsame Zeit das Gefühl der Liebe ausdrücken. Wenn ein Partner diese Signale nicht sieht oder empfängt, fühlt sich die andere geliebt und verletzt.

Es entsteht, wenn eine Person mehr gibt (z. B. durch Initiative oder Zärtlichkeit), während der andere weniger reagiert oder sich zurückzieht – oft aufgrund von Bindungsmustern oder unverarbeiteten Kindheitserlebnissen.

Ja, viele Paare entscheiden, rauszugehen, wenn sie das Gefühl haben, dass die Beziehung nicht mehr ausreichend Liebe, Sicherheit oder Respekt bietet, auch wenn sie bereits eingebettet ist.

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