Athletics Concept der Podcast Folge 2 Naturalbodybuilder Frederik Auer
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Frederik Auer, 29 Jahre alt, betreibt seit 14 Jahren natural Bodybuilding und steht kurz vor seinem zweiten Wettkampf. Seine Wettkampfdiät begann vor 33 Wochen und wurde bewusst langsam aufgebaut, um Energielöcher zu vermeiden. Dennoch spürt er Hunger, Kreislaufprobleme und Müdigkeit, die durch das Aufladen von Kohlenhydraten kurz vor dem Wettkampf etwas nachlassen. Bodybuilding sieht er nicht als klassischen Sport, sondern eher als Schönheitswettbewerb mit subjektiven Bewertungen – die sportliche Leistung wird im Training erbracht, der Wettkampf selbst ist Präsentation. Der Sport begleitete ihn durch schwierige Phasen seiner Jugend und half ihm, negative Gewohnheiten zu vermeiden. In der Off-Season sei der Lifestyle gesund, in der Wettkampfphase mit sehr niedrigem Körperfettanteil jedoch ungesund, was sich hormonell und im Schlaf bemerkbar mache. Frederik plant drei Shows in vier Wochen und ergänzt seine Ernährung gezielt mit Magnesium und Zink. Er lässt seine Blutwerte von einem Arzt und einem Ernährungsfachmann überprüfen, um sicherzustellen, dass er optimal versorgt ist. Wettkämpfe im Natural Bodybuilding finden meist im Frühjahr und Herbst statt. Frederik betont, dass der Sport Disziplin erfordert und nicht für jeden geeignet ist, ihm aber eine wichtige Konstante im Leben bietet.
Begrüßung und Frederiks 14 Jahre Natural Bodybuilding
so die Aufnahme läuft und ich begrüße alle Recht herzlich zu Athletics Concept, dem Podcast und wie versprochen mit Leuten aus aller Welt des Sports und heute mit Frederik Auer aus Tübingen.
Er ist natural Bodybuilder, so hat er sich zumindest hier vorgestellt und.
Freddy darf jetzt gleich mal sich noch mal komplett vorstellen, mit Alter und was er denn so macht.
Sprecher*in 2
So dann auch ein herzliches Hallo von meiner Seite aus.
Wie der Stefan schon gesagt hat, mein Name ist Frederik Auer, ich bin 29 Jahre alt, ich mache natural Bodybuilding mittlerweile seit 14 Jahren, ich glaube fast so lange kenne ich den Stefan auch schon, ist ganz lustig, wir haben uns damals in meinem allerersten Fitnessstudio.
Sprecher*in 1
Kennengelernt und.
Sprecher*in 2
Und dann über die Jahre immer mal wieder gesehen, auch mal längere Zeit nicht gesehen.
Und jetzt vor ein paar Monaten haben wir uns das erste Mal dann wieder im mcfit in Tübingen gesehen und dann auch die Aufnahme quasi vereinbart und genau deswegen fand ich so eine ganz lustige Anekdote, dass wir uns wirklich eigentlich der Stefan mich fast von Anfang an kennt, sozusagen und genau ich mache natural Bodybuilding, ich bin jetzt 2 Tage vor meinem nächsten Wettkampf bei der NRC Süddeutschland.
Das ist meine zweite Saison natural Bodybuilding.
Ich bin das erste Mal 2023 gestartet im Herbst bei der Ivo Classic und bei der Europameisterschaft von der INBA, das ist der Dachverband von der GMBF.
Die GMBF hat jetzt im Frühjahr leider ihren Wettkampf abgesagt, deswegen bin ich jetzt auf andere Verbände geswitcht und hab da jetzt in den nächsten 4 Wochen 3 Shows geplant, zum einen die NRC Süddeutschland, dann eine NPC Natural Show in Österreich.
Und die PCA Germany am 9.
Mai wird dann Mainz Saison Abschluss sein, bevor es danach dann in den wohlverdienten Urlaub geht.
Dann 37 Wochen wettkampfdiät.
Zwei Tage vor dem Wettkampf: Energie und mentale Planung
Okay ja, also ich sitze ja gegenüber, die Diät sieht man dir auch an, aber du wirkst nicht dünn, du bist schon recht massiv, besondere die Arme und wie geht es dir denn so?
Du bist jetzt 2 Tage vor dem Wettkampf, wie geht es dir energetisch, macht es was mit einem und.
Erzähl mal.
Sprecher*in 2
Ja, also natürlich ist es präsent.
Durchaus, das ist schon so in der also in dieser Phase der Wettkampf Diät ist es wirklich eigentlich, du wachst morgens auf und du denkst eigentlich die ganze Zeit über den Wettkampf nach mit Diät nach, also schon so omnipräsent im Alltag, ich muss sagen, tatsächlich, energetisch geht es mir noch einigermaßen gut.
Das liegt daran, dass ich die Wettkampf, die ja diesmal einfach ein bisschen besser geplant habe, wie das letzte Mal, indem ich rechtzeitig gestartet habe.
Das ist ein Fehler, den sehr viele Athleten machen, dass sie zu wenig Zeit einplanen, dadurch habe ich jetzt einfach am Ende noch ein bisschen mehr Körner übrig, weil ich nicht so hart pushen musste, noch die letzten Meter, sondern ich schon relativ früh relativ weit war.
Natürlich merkt man trotzdem den Körperfettanteil einfach im Alltag, man hat immer wieder so.
Ja, schon energetische auch Probleme auch teilweise immer mal wieder so n bisschen Kreislauf, Beschwerden die ab und an mal vorkommen.
Man merkt man ist so n bisschen dünnhäutig.
Generell hungrig natürlich auch.
Das ist aber gar nicht so ein krasses Thema für mich, das ist mehr Kopfsache, aber eher so diese Energielosigkeit im Alltag, die ist tatsächlich belastender dadurch, dass ich jetzt 2 Tage vorm Wettkampf bin, habe ich jetzt die letzten Tage schon Kohlenhydrate aufgeladen und dementsprechend fühle ich mich auch schon wieder etwas energiegeladener und wohler ansonsten, natürlich ist man auch 2 Tage vorm Wettkampf schon aufgeregt, nervös und ein wenig, aber ich habe meine Hausaufgaben gemacht und
muss es jetzt eigentlich nur noch am Sonntag dann auf die Bühne bringen und.
Ja.
Sprecher*in 1
Und wenn du sagst, du hast rechtzeitig angefangen, über was sprechen wir da, wie viele Wochen, wie viele Monate vorher?
Sprecher*in 2
Also meine Diät hat am 1.
September gestartet.
Letztes Jahr, wenn wir jetzt so gucken, heute ist der 17 April, das heißt es sind jetzt 33 Wochen gewesen bis zum ersten Wettkampf.
Sprecher*in 1
Ja, okay okay und.
Fängt man da langsam an oder steigt man da gleich mit einer Crash Diate ein oder wie sieht das aus?
Sprecher*in 2
Also ich muss tatsächlich noch n bisschen weiter zurückgehen.
Im Vatural Bodybuilding.
Ist es wirklich so, dass man sehr, sehr lange Zeiträume hat?
Also ich hab im Endeffekt nach meiner letzten Wettkampfvorbereitung danach quasi so ne kleine Regenerationsphase gemacht, wo ich einfach.
Den Körperfettanteil langsam wieder nach oben geschraubt habe beziehungsweise vielleicht die ersten Tage auch ein bisschen zu schnell nach der ersten Saison ist immer so ein bisschen.
Wenn dann mal dieses Ziel wegfällt, muss man aufpassen, dass man nicht ein bisschen über das Ziel hinausschießt, danach mit dem mit dem Essen, da ist tatsächlich bei vielen Leuten, die da psychisch schon irgendwie vorbelastet sind, häufig kommen dann auch so Binge Eating Anfälle, da bin ich zum Glück von frei geblieben, wahrscheinlich auch einfach, weil ich das ganze schon so lange mache und dann auch schon gewissermaßen routiniert bin.
Sprecher*in 1
Aber im Endeffekt, du kennst das von Kollegen, also das du sagst, also in der Bodybuilding Szene, das ist ja auch so.
Sprecher*in 2
Persönlich jetzt in meinem Umfeld nicht so extrem, aber man kriegt es einfach von der Szene quasi mal mit.
Also viele teilen, viele sind mittlerweile transparent und teilen es auf Instagram, teilen sich da auch mit, was ich auch gut finde, dass man prinzipiell damit offen umgeht und es nicht tot schweigt, weil dadurch sind neue Leute, die vielleicht zum ersten Mal da drin stecken und vielleicht auch selber ihren Körper dann.
Das erste Mal so in diesem Stadium erleben, nicht so überrascht davon und sehen vielleicht ok, Hey Profi Bodybuilder XY, der hat das Problem auch und ich bin damit nicht alleine und es kommt vor.
Wichtig ist, dass man das nur dann beizeiten wieder rauskommt, genau.
Ist Bodybuilding ein Sport oder ein Schönheitswettbewerb?
Du würdest sagen, also das hilft den den Leuten, die neu in dieser Sportart sind.
Wir reden ja über Sport, also würdest du Bodybuilding als Sport bezeichnen?
Sprecher*in 2
Jein.
Also tatsächlich, im Endeffekt, wenn wir über den Wettkampf selber sprechen, dann reden wir wirklich eher von einem Schönheitswettbewerb, so ehrlich muss man sein.
Also die sportliche Leistung wird eigentlich vorher erbracht im Training, Sport ist Teil des Sports, das klingt jetzt irgendwie falsch, aber also.
Ein Teil dieses Bodybuilding Lifestyles ist Sport, aber es ist noch viel, viel mehr als nur ein Sport.
Also es ist wirklich 24 7.
Ein Lifestyle, wenn man permanent auf seine Ernährung achten muss man muss auf seine Regeneration achten, auf seinen Schlaf achten, dann das Prosing muss sitzen, das ist da wie gesagt dann eher schon wieder so eine Präsentation, wobei wir bei anderen Sportarten, zum Beispiel im Eiskunstlauf, ist ja auch viel Präsentation, das geht dann schon eher so in diese Richtung, also eher Schönheitswettbewerb präsentationssport, aber jetzt selber.
Komplett so als Sport, wie man sich jetzt vorstellt.
Keine Ahnung. 100 Meter Lauf oder klar messbar ist.
So ist es nicht, sondern es ist immer auch eher sehr subjektiv dann, was die Kampfrichter an dem Tag sehen wollen und so weiter es gibt zwar Kriterien, aber es ist trotzdem immer subjektiv, ja.
Sprecher*in 1
Also, aber Glück ist es nicht.
Sprecher*in 2
Nein, du musst definitiv deine Form bringen.
Es gibt schon klare Maßstäbe, natürlich.
Es ist schon irgendwo Glück, weil die Genetik natürlich entscheidend ist.
Aber jeder muss natürlich sowieso auf sich achten.
Deine Platzierung, die wirst du sowieso nicht beeinflussen können.
Du musst einfach deine beste Form bringen, wer dann mit dir auf der Bühne steht, das hast du nicht in der Hand, ja o.
Sprecher*in 1
K aber.
Kann man sich da vorher informieren, weil jetzt zum Beispiel, wenn man jetzt Fußball schaut oder sowas, man kennt seine seine, also jetzt, wenn man über Weltmeisterschaft reden, Fußball zum Beispiel, man kennt die Gruppenteilnehmer, man kennt den Turnierbaum und so weiter gibt es sowas auch im Bodybuilding?
Sprecher*in 2
Teilweise bei größeren Verbänden, jetzt bei den Profis zum Beispiel, wo wir dann über Miss Olympia sowas sprechen.
Da gibt es dann vorher teilnehmerlisten, wer dann wie teilnimmt, aber jetzt so im Amateurbereich gerade noch im Naturalbereich.
Kriegst du es eigentlich dann, wenn dann über Instagram mit, wenn du den Wettkampf irgendwie bei dir quasi in deiner Story markierst und dann repost sie das, dann sieht man vielleicht, wer startet, aber wie gesagt, für mich ist das eigentlich auch generell nicht so krass relevant, weil ich eigentlich sehr bei mir bin und man Fokus bei mir halte.
Sprecher*in 1
Ja, OK, und gerade wenn du sagst so es ist mehr Lifestyle als jetzt Sportart, würdest du sagen es ist was es ist für jeden was oder?
Muss man schon ein bisschen spezieller Typ dafür sein?
Sprecher*in 2
Ja, ich würde definitiv nicht sagen, dass es für jeden was ist.
Gerade so, wenn wir wirklich Richtung Bühne gehen, dann muss man da schon wirklich Lust drauf haben, weil ich glaube 33 Wochen, Wettkampf, Diät, wieviel Verzicht das ist, das brauche ich glaube ich nicht weiter auszuführen, das sollte jedem klar sein, dass es für ein langer Zeitraum ist, solange alles quasi penibel genau zu machen, auf seine Schritte zu achten, auf den Schlaf zu achten, das Training zu tracken und.
Die Phase zu planen und die Kalorien zu tracken.
Ich glaube, da muss man schon n bisschen spezieller Typ für sein und da auch wirklich Lust drauf haben, ja.
Frederiks persönliche Verbindung und Gesundheitsaspekte des Sports
OK, ja, ich hab bisschen mal bei dir auf Insta geschnuppert und und hab auch entdeckt, du hast da mal so n Post gemacht so Mom it's not just a face so deswegen du sagst du machst das schon 14 Jahre und.
Wann ist man da?
Auf seinem Peak?
Fühlst du dich gerade auf deinem Peak?
Sprecher*in 2
Ja, also bis jetzt ist es definitiv meine beste Form, die ich jemals hatte.
Das auf jeden Fall.
Also wenn ich die die Bilder jetzt vergleiche mit 2023, da habe ich mich schon noch mal deutlich weiterentwickelt und jetzt auch noch mal ein ganz anderes Maß an an Härte, was ich dieses Mal mitbringen werde, das heißt, es geht schon immer weiter hoch, man muss sich das so ein bisschen wie in der Mathematik vorstellen, im Natural Bodybuilding, das ist quasi wieso ein bisschen so eine Asymptote.
Es geht quasi immer weiter nach oben, aber die Kurve wird immer kleiner.
Also in den ersten Jahren macht man meistens relativ schnelle Fortschritte und je länger du dabei bist, desto langsamer werden die Fortschritte.
Das Miese ist, man muss meistens noch umso mehr reinstecken, um diesen minimalen Fortschritt noch zu haben, so wenn man sich so vorstellt.
Sprecher*in 1
Muss ich für den Begriff Härte klären?
Ja, wenn du sagst, ich bringe mehr Härte auf die Bühne, was bedeutet das?
Sprecher*in 2
Ja, Härte ist im Prinzip sozusagen im Bodybuilding.
International spricht man da vom Conditioning, das heißt, dass die im Endeffekt die Form, die du auf die Bühne bringst, also.
Also Körperfettanteil, das Wasser, was dann draußen ist.
Wie du dann gepiekt bist, wie voll die Muskulatur ist, das spielt alles quasi in die Härte dann mit rein.
Das heißt ich bin da jetzt einfach noch mal etwas vom Körperfettanteil niedriger wie 2023.
Sprecher*in 1
Heißt jetzt für mich als Laie, du hast eine krassere Kultur der Muskulatur, zeichnet sich ab.
Sprecher*in 2
Genau so kann man sich das vorstellen.
Sprecher*in 1
Okay vom Bodybuilding was?
Du hast ja gemeint, ja, es ist nicht für jeden was.
Es ist Lifestyle, was ist Bodybuilding für dich?
Also wenn du jetzt so eine Essenz des Bodybuildings aussprechen müsstest?
Sprecher*in 2
Ja, für mich ist Bodybuilding, also dadurch, dass es mich wirklich jetzt schon fast mein halbes Leben lang begleitet, ist für mich tatsächlich.
Also ja, das klingt jetzt vielleicht komisch, aber es ist so ein bisschen meine große Liebe, meine Konstante, die ich so im Leben habe, die mir auch schon durch schwere Zeiten, sage ich mal, geholfen hat in meiner Jugend, wo ich.
Keine Ahnung, diese rebellische Phase hatte damit, wo man angefangen hat, Alkohol zu trinken und Cannabis auch mal ausprobiert hat und solche Geschichten, da war Bodybuilding immer so diese Konstante, die ich trotzdem weiterhin betrieben hab und die mich dann auch später so davor schlimmeren, sag ich mal bewahrt hab, wo ich dann gesagt hab, OK nein ey, mir ist der Sport wichtiger als das.
Ich gehe lieber ins Training, wenn ich jetzt keine Ahnung heute Abend zu WHL reinsaufe, dann bin ich morgen nicht fit fürs Training.
Ich bin nicht regeneriert und das ist Scheiße und so hat es mich dann auch davon weggebracht und generell natürlich jetzt in den letzten Wochen vom Wettkampf sprechen wir dann auch nicht mehr unbedingt über Gesundheit, das ist mir auch klar, dass es jetzt keine gesunde Phase ist, aber so ein Großteil der Lifestyle man achtet darauf, dass man genug Protein zu sich nimmt.
Ich achte darauf, dass ich genügend Mikronährstoffe zu mir nehme, Ballaststoffe, Gemüse und so weiter, dass das alles passt und auch die Blutbilder, die ich jetzt jetzt nicht in der Wettkampfvorbereitung gemacht habe, jetzt gerade mache ich keins, weil ich weiß, dass es sowieso nicht gut aussieht.
Ich mache dann danach 1, um zu schauen, wieso der Status quo ist.
Aber die, die ich sonst gemacht habe, so in der Off Season, die waren auch immer ziemlich gut gewesen, also da waren alle Werte eigentlich relativ top, ja.
Sprecher*in 1
Das wäre tatsächlich auch ein Aspekt, wo ich sagen würde, was sagst denn du dazu ist das ist das, was gesundes, dieser Lifestyle, ja.
Oder würdest du sagen, es ist bedingt gesund und in bestimmten Phasen nicht gesund?
Sprecher*in 2
Ja, das könnte man eigentlich so sagen, also bedingt gesund.
Klingt gut, gerade so, je nachdem natürlich, wie tief man auch drin ist.
Wenn du jetzt einfach, sag ich mal so deinen Körper n bisschen aufbauen möchtest, trainieren möchtest, 45 mal die Woche zum Sport gehst, was schon sehr ambitioniert ist, auch wenn es nur 34 mal sind, ist auch schon super.
Und nebenbei ein bisschen darauf achtest, dass du genug Protein zu dir nimmst.
Eventuell so ein bisschen auf die Mikronährstoffe achtest, dann ist es auf jeden Fall super gesund, weil wir gerade auch so ein bisschen im Alltag dann diese Routinen mit drin haben, mit diesen Schritten, dass man immer zum Beispiel diese 10000 Schritte hat, einfach die Aktivität, dass die auch hoch ist.
Das würde ich definitiv als gesund bezeichnen, aber wenn wir dann wirklich Richtung Wettkampf gehen und dann gerade auch so die letzten Wochen, wo du dann so beim Körperfett, wenn es dann so unter 8% runter geht, da ist es definitiv nicht mehr gesund.
Also das merkt man so hormonell und.
Ja, wenn ich jetzt den.
Sprecher*in 1
Geht das auch ein bisschen?
Sprecher*in 2
Runter.
Der ist auch auf jeden Fall tiefer, ja.
Sprecher*in 1
OK, ja, und wie ist so mit mit dem Schlafen?
Dann musst du irgendwie nachhelfen.
Sprecher*in 2
Ja, also ich saplementier tatsächlich fürs Schlafen.
Also ich, ich benutz da zum einen Magnesium und Zink einfach so als natürliches Mittel, zum einen auch so ein bisschen, weil man durch diese ja durch dieses Training und so weiter durch die Intensität, die man hat, generell auch finde ich ein bisschen mehr Bedarf hat, meistens an so Vitamin Mineralien, weil man den Körper auch nach dem Training.
Merkt man, wenn man zum Beispiel, wenn es im Winter kalt ist, dann ist am meisten nach dem Training so ein bisschen angreifbar.
Deswegen bin ich da schon ein Fan davon, da gezielt zu supplementieren.
Wichtig ist dann natürlich, dass man auch eben wieder blutbilder macht, um zu gucken okay brauche ich das wirklich oder ist es nicht notwendig, habe ich da schon vielleicht zu viel und dass man auch dann die Dosierung entsprechend an das Blutbild anpasst.
Das macht auf jeden Fall Sinn.
Nicht einfach stumpf irgendwelche Kapseln sich reinpfeifen.
Sprecher*in 1
Dass es nicht also wirklich gesteuert kontrolliert.
Sprecher*in 2
Großes Blut nach Bedarf.
Sprecher*in 1
Genau.
Und dann auch in Absprache mit dem Arzt.
Sprecher*in 2
Der das durchführt, mache ich jetzt tatsächlich.
Ich habe einige Kollegen, die in der Thematik so ein bisschen tiefer drin steht beziehungsweise ich habe auch einen Kollegen, der ist jetzt auch Arzt, dem habe ich das auch schon mal einfach durchgeschickt einfach, dass ich auch noch mal eine Meinung habe jetzt von jemand, der vielleicht nicht im Sport drin ist, weil da ist man dann doch manchmal auch so ein bisschen in seiner Bubble drin, dass vielleicht auch eher Leute dann mal was schönreden, weil.
Die vielleicht den Sport auch machen, um da einfach auch noch mal auf der Seite sicher zu sein.
Und genau da bin ich dann schon Fan davon, das entsprechend auch anzupassen, was man wirklich da optimal aufgestellt ist.
Sprecher*in 1
OK, also wir sprechen dann über, wenn du sagst, du hast einen Kollegen, der auch Bodybuilding betreibt.
Der Arzt ist.
Das ist ein anderes Gespräch, wie wenn du mit einem.
Normalen Mediziner sprichst also mit der normalen.
Er ist.
Sprecher*in 2
Er ist normaler Mediziner, er ist betreibt kein Bodybuilding.
Sprecher*in 1
So.
Sprecher*in 2
Deswegen wollte ich ihm mal die Meinung auch noch hören.
Ich hab andere Kollegen, also einer hat zum Beispiel Chemie studiert, den hab ich auch mit meinem Blutbild, dann also Chemie mit, also nicht Chemie Chemie, sondern mit der Ernährungs.
Ich weiß gar nicht, wie der Studiengang genau heißt, aber Schlag mich tot.
Erkennt sich auf jeden Fall super aus mit den ganzen Blutwerten und so weiter wie man da auch die Ernährung dann entsprechend steuert und den habe ich mal überschauen lassen, der Macht selber powerlifting und dann wollte ich aber einfach noch in Allgemeinmediziner sozusagen auch mal drüber schauen lassen, einfach um zu gucken okay sagt er mir, vielleicht weil er dann schon viele Blutwerte von Sportern gesehen hat.
Noch mal was anderes, wie der Allgemeinmediziner, der jetzt da was es angeht, Unvoreingenommener reingeht.
Sozusagen OK, ja.
Amateur, Profi und die Vielfalt der Bodybuilding-Verbände
So, und ist das jetzt so zum Beispiel, das ist jetzt ne Phase wo du 3 Wettkämpfe hast, richtig ja und ist sowas zum Beispiel ist das bewusst dann eher im im Frühjahr Sommer gesetzt oder gibt es auch Winterwettkämpfe?
Sprecher*in 2
Also es gibt meistens gerade im Natural Bodybuilding ne Frühjahrssaison ne Herbstsaison.
Das ist eigentlich in der Regel immer so, meistens dann fangen die Wettkämpfe irgendwie so im März circa an und gehen dann so bis zum.
Mai, Juni so in der Regel.
Dann ist vorbei und dann startet es meistens bis im September wieder so.
Bis Ende November sind dann so so in der Regel.
Sprecher*in 1
Okay ja okay also trifft sich halt, das hast du auch so gewählt, dass du nicht 2 Monate Pause dazwischen hast, sondern relativ dicht aufeinander.
Ja, dass das bisschen besser auf die Diät abgestimmt.
Sprecher*in 2
Wird genau genau das macht dann Sinn.
Ich hatte tatsächlich noch überlegt, noch die Weltmeisterschaft mitzunehmen, die es dann.
Ende Juni aber, das waren wir jetzt dann doch noch mal mehr nach dem letzten Wettkampf noch mal 6 Wochen gewesen, da bin ich dann dazwischen auch noch mal im Urlaub.
Dazu ist sie in Budapest, in Ungarn, was dann natürlich auch entsprechend noch mal mit Kosten verbunden ist.
Reisekosten, Unterkunft, Farbe, Wettkampf, Startgebühren und so weiter das kommt da alles noch mal oben drauf, dazu weiß man nicht, was sie dann in dem Tag auch die Kampfrichter dann sehen wollen und ob die dann irgendwie vielleicht wenn dann 10 Ungarn starten, die vielleicht auch noch mal bevorteilen, möchte ich jetzt gar nicht so unterstellen oder so, aber man hat es schon gehört aus der Vergangenheit, einfach die.
Und da ist mir dann das Risiko einfach beziehungsweise finanziell.
Das lohnt sich dann für mich nicht.
OK, wie wir nach dem letzten Ding das Ende machen und danach mal Urlaub genießen.
Sprecher*in 1
OK, also wenn du jetzt schon erwähnst, Weltmeisterschaft wo wo muss man dich denn einordnen als als Bodybuilder?
Also bist du jetzt n und bist du n Amateur, bist du n Profi und kann man es überhaupt vergleichen mit anderen Sportarten, dass man sagt so ja ich bin so eher Vergleich mit Fußball oder so was ich bin jetzt n.
Ich wäre wie ein Bundesligaspieler oder ich bin schon eher wie ein Bundesligaspieler.
Sprecher*in 2
Es ist tatsächlich schwierig, so zu vergleichen.
Dadurch, dass es halt extrem viele Verbände gibt.
Ich mache jetzt zum Beispiel dieses Jahr dann den noch mal 3 Wettkämpfe und habe dann insgesamt 6 Wettkämpfe bei 6 verschiedenen Verbänden gemacht und dementsprechend ist es sehr schwer zu sagen, wie das ist.
Also ich bin jetzt aktuell kein Profi, ich bin Amateur.
Ich habe jetzt auch noch nie tatsächlich bisher groß was gerissen.
Mein Ziel ist jetzt natürlich, bei den Meisterschaften da auf jeden Fall eine Finalplatzierung oder mal eine top 3 Platzierung auch rauszuschlagen.
Natürlich würde ich auch gerne was gewinnen, aber wie gesagt, ich habe es ja nicht in der Hand wer da mit mir auf der Bühne steht, aber das Ziel ist auf jeden Fall sich gut präsentieren und dann auch entsprechend eine Platzierung auch mitzunehmen.
Weltmeisterschaft, da hätte ich mich jetzt eigentlich über die Deutsche Meisterschaft qualifizieren müssen, die ja von der Gmbf ist.
Was ich eingangs gesagt hatte, die ja abgesagt wurde dieses Jahr, das heißt, ich hätte jetzt einfach so teilnehmen können, ich hätte bei der Deutschen mindestens eine Top 5 Platzierung machen müssen, was ich aber so selbstbewusst bin ich auch geschafft hätte, da bin ich mir sicher.
Okay also.
Sprecher*in 1
Sozusagen.
Da kann man dann schon, wie soll ich sagen, einen gewissen Fairness Faktor, also das, was ich reinstecke, wenn du sagst okay, ich bin jetzt in der und der Form, dann werde ich auch ziemlich sicher.
Minimum Fünfter werden oder irgendwo hinkommen.
Aber vom also wenn du sagst ich bin ich bin Amateur, wann wann ist man denn Profi?
Sprecher*in 2
Also im Prinzip Profi wirst du, wenn du.
Kommt je auf den Verband drauf an.
Es gibt gewisse Verbände, wo jetzt zum Beispiel wenn du bei der bei der Gmbf jetzt Profi werden möchtest, da ist der Dachverband, diese imba und die Profiliga heißt dann pmba, was dann für Professional Natural Bodybuilding Association steht, die bekommst du, wenn du jetzt die Deutsche Meisterschaft gewinnst und da den Gesamtsieg.
Also es gibt meistens zum Beispiel mehrere Gewichtsklassen oder Größenklassen.
Und jede größte Klasse stellt dann ihren Klassensieger sozusagen.
Und die starten dann noch mal in einem Overall Battle, wo dann quasi alle Klassensieger zusammenkommen, und da wird dann der Gesamtsieger gekürt und der kriegt dann in der Regel eine Profikarte.
Sprecher*in 1
Ah okay ja, okay ja so weit zu den Verbänden und so weiter und du sagst 6 verschiedene Verbände.
Wieviel gibt es denn insgesamt?
Sprecher*in 2
Kann ich dir gar nicht genau sagen wieviel es gibt.
Es gibt sehr sehr viele.
Sprecher*in 1
Warum gibt es so viele?
Sprecher*in 2
Also zum einen gibt es den Unterschied halt zwischen Naturalbodybuilding und Bodybuilding beziehungsweise es gibt halt Verbände wo aktiv getestet wird und es gibt Verbände wo jetzt nicht getestet wird.
Jetzt tatsächlich von den 3 Wettkämpfen, die ich mache, sind auch 2 wo nicht getestet wird.
Das ist so ein bisschen so Wermutstropfen, den ich jetzt habe, aber es waren einfach keine anderen Wettkämpfe jetzt im Frühjahr quasi verfügbar, deswegen starte ich da trotzdem und ich bin auch selbstbewusst genug zu sagen, dass ich da mit der Konditionierung, die ich jetzt habe, also der Härte, wo wir vorhin drüber gesprochen haben, da auch positiv rausstechen kann, weil das ist meistens so, naturalbodybuilder sind meistens.
Wenn Sie es gut machen, härter als Leute, die nicht natural sind, in der Regel.
Das klingt so ein bisschen erstmal als Laie so ein bisschen komisch, wenn man denkt, okay, die anderen haben doch mal mehr Hilfsmittel, die können doch mal tiefer in die Trickkiste greifen, meistens ist es so, dass man als Naturalbodybuilder zum einen mehr Zeit einplant, weil man einfach auch mehr Zeit einplanen muss, um keine Muskelmasse zu verlieren, nicht so aggressiv zu dirten.
Und man hat natürlich, wenn du jetzt sage ich mal nicht natural bist, hast du mehrere Faktoren, die zum Beispiel einen Wasserhaushalt noch mal mehr beeinflussen und das perfekt hinzubekommen ist, was ich gehört habe.
Wie gesagt, ich habe selber damit keine Erfahrung, aber schon auf jeden Fall schwieriger, wie wenn du da einfach natural bist und gar nicht diese großen Schwankungen hast.
Da ist es einfach, kannst du einfach auf Nummer sicher gehen, alles standardisiert machen und dann hast du diese Probleme da gar nicht mit großen Schwankungen oder irgendwas.
Sprecher*in 1
Das okay also wenn ich es richtig verstanden habe, ist es quasi.
Du hast als Nichtnaturalathlet viel mehr Einflussfaktoren auf das, was du da am Schluss auf die Bühne bringen richtig musst.
Ja, und dadurch wird es komplexer und unter Umständen, also naja, umso mehr Erfahrung brauche ich um das wirklich gut richtig kriegen.
Sprecher*in 2
Richtig, genau.
Und wir sprechen ja immer noch in dem Fall von Steroiden, die jetzt auch nicht legal sind.
Das heißt?
Die kann man jetzt auch nicht unbedingt immer einfach in der Apotheke kaufen oder sonst was.
Das heißt, da ist natürlich dann auch immer eine gewisse Unsicherheit, wenn du jetzt aus irgendeinem Untergrundlabor deine Sterorie beziehst, dass da irgendwas nachher fake ist oder sonst was, das sind Faktoren, die habe ich als naturalproji oder darüber muss ich mir Gott sei Dank keine Gedanken machen.
Sprecher*in 1
Okay ja, das ist ja, kann ja auch ein Vorteil sein dadurch.
Unterschiede im Training: Natural Bodybuilding und leistungssteigernde Mittel
Wie ist das so oft sagt man ja oder viele Leute, als Laie wird man ja sagen, ja, ja, wenn die, wenn die Stoffen quasi so in Anführungszeichen, dann ist es ja leichter diese Muskulatur aufzubauen.
Würdest du da mitgehen oder ist es einfach ja anders, ist es eine andere Form, ist es quasi wie eine andere Sportart mit und ohne oder oder Campus.
Sprecher*in 2
Ich würde sagen, dass an sich der Prozess vom Muskelaufbau eigentlich gleich funktioniert.
Es geht nur schneller.
In dem Fall also, das kann man sehen, als Beschleunigung und der Stoff, würde ich sagen, ist ein Faktor quasi, der dir mehr Fehler verzeiht.
Also als Naturalbodybuilder musst du dir zum Beispiel deutlich mehr Gedanken über dein Training machen, weil du halt einfach du hast.
Nur Training, Ernährung und Regeneration, an denen Stellschrauben drehen kannst und nicht diese andere Stellschraube noch, das heißt, da musst du dir einfach mehr Gedanken darüber machen, du musst da perfekter arbeiten, das.
Das ganze durchdachter machen die einfach wirklich mehr Gedanken machen, wie jetzt jemand, der zum Beispiel halt auch Stoff ist, der dann einfach ein bisschen mehr macht, dem wird das quasi eher verziehen.
Und ja, du kommst halt natürlich gerade die Muskelmasse, die baust du natürlich schon schneller auf, logischerweise ja, also wenn man es vergleicht, auch wenn du jetzt jemand siehst, der offensichtlich was konsumiert, der gut ist, man sieht es vielen auch nicht an, ich kenne einige Leute die die was nehmen, wo ich jetzt so im ersten Moment gedacht habe, ah okay wirklich.
Sprecher*in 1
Ja, also ich habe gehört, habe ich nur gehört.
Wie gesagt, dass man es an bestimmten Muskelpartien sehen kann.
Sprecher*in 2
Häufig sieht man es an den Schultern.
Das habe ich auch schon gehört.
Genau, dass die einfach so ein bisschen runder, plastischer sind, weil da oben auch die Androgenrezeptoren sind, also das ist häufig so, man sieht es oftmals, finde ich so, am Hautbild sieht man es sehr gut, zum einen natürlich haben manche Nebenwirkungen, aber die Haut ist auch generell bei so Leuten meistens so ein bisschen dünner und irgendwie noch mal mehr gespannt.
Sieht einfach, wenn man 2 Leute hat der eine Natural, der andere nicht, die beide vom Körperfellanteil gleich sind.
Da wirst du am Hautbild ziemlich genau erkennen wer was nimmt und wer nicht je gerade vor dir stehen würden, ja.
Sprecher*in 1
OKOK und jetzt genau das wäre für mich dann der nächste Schritt bis zum so vom vom Trainingsaufwand her.
Du hast vorhin gemeint, ja wäre 45 mal die Woche, was ja tatsächlich für den Durchschnittsmenschen tatsächlich enorm ist.
Ja, also die meisten sind ja schon, proben sie es einmal oder zweimal die Woche schaffen.
Von 45 mal, da können die meisten ja nur träumen.
Wie ist denn bei dir, wie oft trainierst du die Woche und dann im Vergleich, gerade wenn wir dann schon sagen mit Stoff habe ich schon gehört, da gab es ja diesen Vierer Split zum Beispiel, war also der Klassiker, wo ist da jetzt der Unterschied zum zum Naturalathleten?
Frederiks Trainingssysteme: Von Bro Split zu effektiven Wiederholungen
Also ich würde prinzipiell sagen, dass die meisten Leute, die Stoff nehmen, eigentlich wie Naturalathleten trainieren sollten, weil die.
Das schon ziemlich.
Dadurch, dass wir nur diese Komponenten haben, die schon ziemlich gut, sage ich mal, ausgewächst haben, weil wir ja wie gesagt nur diese Schrauben haben.
Deswegen denke ich, die meisten würden davon auch profitieren, dann bei den macht man einfach nicht so den Riesen Unterschied jetzt bei uns.
Ich trainiere selber 4 bis 5 mal die Woche, ich mache in der Regel 2 Tage Training und dann ein Tag Pause und habe das so quasi im zweier Split also ich mache Oberkörper Unterkörper.
Einfach weil bei mir jetzt die Beine waren.
Immer so eine Schwachstelle, das heißt, ich wollte einfach ein bisschen mehr den Fokus darauf legen, dass wirklich jedes zweite Training Beine dran sind und genau so, dass ich den Muskel 2 bis dreimal die Woche trainiere, also mit einer höheren Frequenz, dafür aber weniger Volumen, und dann über die einzelne Einheit und jetzt?
Sprecher*in 1
In den 14 Jahren.
Wieviel Trainingssysteme hast du da durch?
Sprecher*in 2
Also ich habe auch klassisch angefangen mit dem, Ich habe da beziehungsweise ganz am Anfang habe ich hier keine Beine trainiert, vielleicht sind die deswegen auch heute noch schwach.
Und das war so, weil dann hab ich angefangen mit Training, das war 2000 jetzt 2012, da war gerade so Kollegah, Farid Bang, die JWG, teil 2 kam gerade raus, trainiere Beine nicht, weil man sie im Club nicht sieht, sag ich mir damals so n bisschen zu Herzen genommen.
Und dann das Erste.
Das erste Jahr habe ich keine beiden trainiert, habe tatsächlich da auch ein Zweieres mitgemacht, dann push Pull, also Brust, Schulter und Trizeps und Rücken, hintere Schulter und Trizeps, habe das damals dann auch immer 6 Tage die Woche durchtrainiert, was ich heutzutage auch vom Volumen her, ich habe quasi einfach alle Übungen gemacht, weil ich es halt einfach nicht besser wusste und ich wollte auf jeden Fall nicht zu wenig machen.
Das war so immer so mein Gedanke und ich.
Sprecher*in 1
Wage mich sogar noch an ein Gespräch.
So wenn du mit dir ja ja genau das hast du gesagt, ja und dann da wo ich eigentlich Pause hab, da mach ich dann noch mal Schwachpunkte und so weiter ja und mir kam es schon, also ohne dass ich damals jetzt sonderlich Ahnung hatte, ich fand Alter der fährt ein Pensum, aber du hast ja massiv ausgesehen damals ja deutlich, ich hab es.
Sprecher*in 2
Irgendwie regeneriert bekommen, ja.
Sprecher*in 1
Genau.
Sprecher*in 2
Aber ja, das war so.
Dann habe ich später dann auch höher gesplittet, also auch einen Vierer Split gemacht, habe auch sehr lange tatsächlich im Fünfer Split trainiert, das ist so der der Bro Split, den die meisten Profi Bodybuilder fahren, wo man einen Tag eine Muskelgruppe trainiert, einmal Brust, einmal rücken, einmal Schulter, einmal Arme, einmal Beine und dann 2 Tage Pause, das ist so das, was tatsächlich immer noch sehr verbreitet ist.
Und was viele machen und es scheint auch immer noch zu funktionieren, zumindest bei den Leuten, die auch Stoff sind, da machen das sehr viele Leute.
Und ja, ich möchte es Ihnen jetzt auch nicht absprechen.
Ich glaube nur, dass das andere wahrscheinlich noch besser funktionieren würde, aber der Erfolg gibt ihnen ja recht, deswegen Never Change A running System, das hat bei mir tatsächlich auch einigermaßen funktioniert, aber seit ich dann noch mal umgestellt habe, ich glaube, die letzte große Umstellung habe ich 2020 gemacht, wo ich dann wirklich von der Frequenz höher gegangen bin und das Volumen drastisch reduziert habe, ich war auch immer so jemand, der so 4 bis 5 arbeitssätze pro Muskel pro
Übung gemacht hat und.
Und damals bin ich dann so auf dieses Hit so n bisschen gestoßen.
Das war damals der Erste, der das oder der für mich der Erste, wo ich das groß mitbekommen hab, war Stefan Kienzle.
Ich weiß nicht ob du den kennst.
Sprecher*in 1
Sagt man manchmal.
Sprecher*in 2
Nichts.
Ok, der Coach zum Beispiel, den den OSK Kaleczynski, den kennst du bestimmt also viele so so Top Athleten, der hat damals dieses Hitz System so propagiert mit einem Top und Back aufsatzprüfung das heißt du hast eine einen Satz gemacht mit 5 bis 9 Wiederholung und dann im zweiten Satz wo du so 70% von dem Arbeitsgewicht noch mal genommen hast mit 10 bis 15 Wiederholungen in der Regel und beide Sätze dann quasi bis zum Muskelversagen und dann auch nur die Zweiprüfung das habe ich damals dann
umgestellt, hat auch für mich dann lange funktioniert und.
Jetzt habe ich es noch mal ein bisschen anders, aber eher ich bin dann später so die Feinheiten gegangen.
Das sind dann mehr so die Details.
Jetzt mache ich in der Regel 2 bis 3 Sätze pro pro Übung, mal auch nur eine, je nachdem welche Muskelgruppe das ist, wie auch der Bedarf ist von mir, weil es halt wirklich sehr individuell ist.
Gerade wenn man so lange dabei ist, dann kristallisieren sich halt schon die Schwächen doch mal mehr raus.
Wenn du jetzt einen Anfänger hast, bei dem es halt am Anfang so traurig oder so so blödes Ding am Anfang ist halt alles eine Schwäche.
So, da haben wir alle mal angefangen und dann kriegst du das jetzt sicher später raus.
Welche Muskulatur bei dir einfach besser wächst und welche weniger gut wächst.
Und dementsprechend hab ich mein Volumen so verteilt, dass ich jetzt zum Beispiel die Schwachstellen mehr hab.
Und für die Stärken einfach weniger habe und mache das auch nicht in diesem Top und Backaufsatz, sondern ich mache jetzt einfach 2 Sätze oder 3 Sätze mit den gleichen Wiederholungszahlen, weil ich weiß nicht ob du das effective Raps Modell kennst.
Sagt dir das was?
Nee okay es gibt es gab ja diese diese Metaanalyse glaube ich, jetzt hat es effective Ray genau.
Sprecher*in 1
Ja, ich glaube, ich weiß was du meinst, aber stell es gern vor.
Sprecher*in 2
Ja, also im Endeffekt geht es darum, dass die letzten. 4 bis 5 Wiederholungen vor dem Muskelversagen eigentlich die Entscheidende sind, da gab es diese.
Ich weiß gar nicht, ob es eine Metaanalyse oder eine Studie gerade war, wo die untersucht haben, diese Wiederholungsbereiche, wo man festgestellt hat, eigentlich von 4 bis, ich glaube 35 Wiederholungen waren es oder 30 Wiederholungen, eigentlich alles gleich viel Muskulatur aufbauen, solange es zum Versagen trainiert wird sozusagen, und da bin ich jetzt tatsächlich eher ein Fan davon, dann eher mich bei diesen 4 bis 8 Wiederholungen anzusiedeln, also eher weniger Wiederholungen.
Mit einem schweren Gewicht, weil ich zum einen dadurch eine höhere mechanische Spannung habe, weil ich natürlich mehr Gewicht habe.
Und ich habe so Faktoren wie jetzt zum Beispiel dieses Brennen, was du kennst, wenn du jetzt viele Wiederholungen machst, dann brennt ja zum Beispiel der Muskel irgendwann extrem, wenn ich jetzt nur 5 Wiederholungen ins Versagen trainiere, dann habe ich dieses Brennen nicht so sehr und dadurch ist es für mich leichter, ins Versagen zu trainieren, weil diese anderen Faktoren nicht reinspielen wie Lactat oder sowas, die dann eventuell denken, ich bin am versagen, aber ich könnte eigentlich noch
weitermachen.
Deswegen bin ich eher mittlerweile bei diesen weniger Wiederholungen gelandet.
Für mich persönlich mach es halt in der Regel so, dass ich im ersten Arbeitssatz eine Wiederholung im Tank lasse, was ich aber auch eher für fortgeschrittene Leute empfehlen kann, weil wenn du.
Damit noch nicht die Erfahrung hast, dann ist es extrem schwer das jetzt genau zu bestimmen.
Okay wann ist es noch eine, wann ist es noch 2, wann ist wirklich keine mehr, aber ich habe das mittlerweile ganz gut raus und so schaffe ich meistens im zweiten Satz dann noch mal die gleiche Anzahl an Wiederholungen oder sogar noch diese eine mehr, die ich im ersten Satz gespart habe.
Somit habe ich dann insgesamt mehr effektive Wiederholung angehäuft mit dem höheren Gewicht sozusagen.
Sprecher*in 1
Das heißt also, es ist trotzdem.
Im Grunde in Time und Attention Prinzip mit sehr hohen Gewichten und grundsätzlich bis zum Muskelkater.
Sprecher*in 2
Wobei ich jetzt von der Time und Attention gar nicht so krass, also da achte ich jetzt nicht darauf, sondern ich habe einfach meinen Wiederholungsbereich.
Sprecher*in 1
Die Web.
Sprecher*in 2
Genau zum Beispiel.
Ich setze mir jetzt keine Ahnung, wenn wir jetzt zum Beispiel Bankdrücken nehmen als Beispiel, ich setze mir den Wiederholungsbereich zum Beispiel 5 bis 8, das ist so mein Zielbereich, und dann mache ich das quasi so lange mit, keine Ahnung, wenn ich jetzt 130 Kilo 5 mal drücke, dann.
Ist das mein Arbeitsgewicht?
Das heißt, ich würde dann im ersten Satz, wenn ich es 5 mal schaffe, im ersten Satz 4 machen und am zweiten Versuchen, die 5 zu schaffen und das mache ich dann so lange, bis ich damit 8 schaffe, zweimal.
Und dann erhöhe ich das Gewicht.
So gehe ich im Prinzip vor.
Also ich achte jetzt gar nicht groß auf die Zeit an der Belastung, sondern einfach auf diese Rap Range und versuche mich da dann nach oben zu arbeiten, dann wieder mehr Gewicht, dann fange ich wieder bei 5 an, bis ich wieder bei 8 bin im Endeffekt und so stelle ich eigentlich sicher, dass ich mich immer steigere.
Sprecher*in 1
Von der Kadenz her also.
Sprecher*in 2
Ich bin tatsächlich n Fan davon, an den Umkehrpunkten so kurze Stopps einzubauen, um einfach so Schwung n bisschen rauszunehmen und auch für die Gelenke das zu stabilisieren.
Das heißt, ich atme eigentlich da einmal ganz kurz durch beziehungsweise zähl so im Kopf bis 1 und Versuch dann die Positive, also wenn ich quasi das Gewicht überwinde wegdrücke die relativ explosiv zu machen genau und die negative.
Eigentlich.
Da dachte ich jetzt nicht besonders drauf.
Ich gucke einfach, dass ich sie kontrolliere.
Sprecher*in 1
Okay, also konzentrisch exzentrisch, sagst du jetzt nicht so relevant.
Sprecher*in 2
Für mich jetzt nicht so in dem für dich nicht so genau.
Ich würde sagen, also wie gesagt, explosiv würde ich probieren, daran zieht man dann nämlich auch später das Muskelversagen wenn du mal einen Satz zum Beispiel filmst, wenn du versuchst den Satz wirklich quasi explosiv zu machen und dann ist die Wiederholung extrem langsam, dann weißt du, du bist du auf jeden Fall sehr nah am Muskelversagen.
Das ist so ein Faktor, also wenn du versuchst das Gewicht zu beschleunigen, aber es bewegt sich trotzdem extrem langsam, dann wirst du nah am Muskelversagen sein.
Sprecher*in 1
Okay.
OK, ja, weil für mich war jetzt so gerade Thema Time and attention 5 bis 8 Viertel Erholungen mit einer bestimmten Kadenz, da hast du ja schon quasi eben dieses Prinzip und aber du, also es ist es ist obligatorisch quasi, dass du ans Muskelversagen gehst.
Sprecher*in 2
Also.
Sprecher*in 1
Dass ich was im tun lassen oder so.
Sprecher*in 2
Wenn ich jetzt zum Beispiel nicht ans Muskelversagen trainieren möchte, weil ich sag, OK, hey, das ist mir zu gefährlich oder sonst was, dann kann ich natürlich auch.
Mir mehr Raps am Ende einzusparen, also mehr Wiederholungen im Tank lassen.
Dadurch habe ich dann natürlich ein pro Satz weniger effektive Raps, weil wir, wenn wir zurückdenken, die letzten 5 vor dem Muskel versagen, sind eigentlich die effektiven, wenn ich jetzt zum Beispiel 2 im Tank lassen, habe ich im Endeffekt nur 3 effektive Raps gemacht, das heißt, dann brauche ich einfach wieder ein bisschen mehr Volumen, um dann die über mehr Sätze sozusagen reinzuholen, das könnte man auch machen, das würde auch funktionieren.
Das einzige, was darum wieder ist, du hast da wieder dann mehr Wiederholung, die du natürlich ausführst durch mehr Sätze.
Die nicht effektiv sind, ergo natürlich Ermüdung anhäufen, aber keinen Stimulus setzen.
Sprecher*in 1
Genau, weil das ist ja das Entscheidende, weil wenn du Ermüdung, also ohne ohne.
Sprecher*in 2
Stimulus sagen, du hast halt mehr Chunk Vision und dann aber es würde auch funktionieren, ja.
Sprecher*in 1
Ja, also die Leute, die ich trainiere, jetzt gerade im Athletikbereich, da geht es eher darum, Kraft aufzubauen ohne riesig Ermüdung.
Sprecher*in 2
Also ja genau, da geht es mir im Prinzip auch drum.
Also.
Also ich versuche wirklich meine Regeneration hauptsächlich, deswegen mache ich auch diese wenigen Wiederholungen, weil ich eigentlich mir dann denke, ich mache eigentlich nur die effektiven und die restlichen lasse ich weg, weil die bringen wir nichts oder kaum was, außer ein bisschen metabolischen Reiz, der jetzt aber für Muskelaufbau eigentlich, also da gibt es keine Studienlage, die sagt, dass es irgendwie großartig, zumindest ist mir keine bekannt.
Kann auch sein, dass ich da jetzt weit aus dem Fenster lehn, aber mir ist nichts bekannt, dass es super wichtig wäre für Muskelaufbau.
Deswegen spare ich mir die im Endeffekt ein und gucke, dass ich eigentlich wirklich nur die sehr effektiven mache.
Das heißt eigentlich, wenn ich theoretisch 2 * 5 mache, ins Versagen, dann habe ich 10 Wiederholungen gemacht und die waren alle effektiv, irgendwo habe ich das Maximum rausgeholt fürs, also für den Muskelaufbauprozess und das Minimum anemymum eigentlich.
Sprecher*in 1
Ja, OK, weil das ist ja schon super fortgeschritten.
Ja, ja.
Sprecher*in 2
Das ist ja, das ist schon sehr kompliziert.
Sprecher*in 1
Über Jahre, jetzt wahrscheinlich ausgearbeitet mit den.
In den Anfangsjahren habe ich einfach diese diese Standard Trainingspläne.
Ja, also 4.
Sprecher*in 2
Bis 5 Sätze 8 bis 12 Wiederholungen und dann einfach 4 Volumen und irgendwie alle Übungen für jeden Muskel sozusagen, ja.
Sprecher*in 1
Okay.
Sprecher*in 2
Aber da konnte ich wahrscheinlich auch noch nicht so intensiv trainieren wie heute.
Das heißt, ich habe wahrscheinlich auch einfach noch ein bisschen mehr gebraucht, ist im Prinzip, je intensiver du trainieren kannst, desto weniger Volumen brauchst du, so kann man das eigentlich.
Die These würde ich mich wagen aufzustellen.
Warum Bodybuilder oft Maschinen bevorzugen und Frederiks 'Toys R Us'
Und sprechen wir grundsätzlich über geführte Übungen?
Sprecher*in 2
Ich mache hauptsächlich an Maschinen.
Tatsächlich ist es.
Sprecher*in 1
Ist es ein Grundprinzip im Bodybuilding oder gibt es auch?
Ich denke, Langhantel Verfechter im Bodybuilding.
Sprecher*in 2
Oder so.
Man kann definitiv auch mit langhantel Muskulatur aufbauen.
Ich meine, ich habe das an meiner Anfangszeit auch lange gemacht und es hat auch hervorragend funktioniert.
Für mich ist es immer so ein Kosten Risiko Verhältnis bei der Langhantel hast du halt natürlich eine höhere Vernetzungsgefahr oder auch bei Kurzhanteln oder generell freien Übungen, weil natürlich ein höherer koordinativer Aufwand der.
Erforderlich ist, muss stabilisieren und so weiter was im Bodybuilding halt in dem Fall nicht relevant ist, weil für uns geht es jetzt nicht darum, dass wir besonders gut in dieser Bewegung werden, sondern für uns geht es darum, dass wir unsere Muskulatur treffen.
Du kannst dich halt bei der Maschine einfach mehr auf den Zielmuskel konzentrieren, kannst da relativ sicher ins Muskelversagen trainieren, ohne dass da viel passieren kann, deswegen ist es glaube ich hauptsächlich so, dass Bodybuilder viel an Maschinen trainieren, aber es gibt auch viele Bodybuilder, die viel mit Langantel sind, ja, wenn wir zum Beispiel Ronny Colman anschauen, der hat ja fast alles mit der Langantel gemacht.
Sprecher*in 1
Ja, jetzt mal Zack, fallen mir einige Videos ein.
Ja oder Kniebeuge macht ja und nicht beinpresse die.
Sprecher*in 2
Beinpresse hat er auch gemacht, aber.
Sprecher*in 1
Sicherlich auch.
Ja, genau.
Sprecher*in 2
Auch Kniebeuge, der hat auch mit den 200 Pfund Kurzhanteln Schrägbankdrücken gemacht, also schon immense Lasten auch bewegt.
Ja und gut.
Sprecher*in 1
Gibt es da Unterschiede?
Also kannst du jetzt sagen, bestimmte Muskeln reagieren besser da drauf und andere reagieren mehr da.
Sprecher*in 2
Drauf.
Ich würde jetzt generell sagen, dass dem Muskel, glaube ich relativ egal ist, was er da für ein Tool in der Hand hat, dem geht es halt darum, dass er eben diesen Reiz bekommt durch dieses Training nahe Muskelversagen.
Aber es kommt jetzt, ich würde immer sagen, es kommt ein bisschen auf die Maschine selber an, ich bin ja auch so ein bisschen Maschinen Nerd, was es angeht, beschäftige mich damit viel, du siehst es glaube ich bei mir auf Instagram.
Ich bin ständig in irgendwelchen Studien unterwegs.
Wo dann auch irgendwelche Maschinen drin stehen, die nicht in jedem Studio sind.
Sprecher*in 1
Kommt nämlich die Frage, in wieviel Studios trainierst du denn?
Sprecher*in 2
Ich trainiere regelmäßig, eigentlich tatsächlich nur in 2 Studios, sehr regelmäßig.
Ab und an bin ich dann noch mal ja hier, wir sind jetzt in der Region Tübingen, Süddeutschland, ab und an bin ich mal im Nice Athletic Club in Göppingen, das ist von Michael Krause, kennst du den Handballer, ne?
Ja, sag dir auf jeden Fall was, der hat das schon wieder aufgemacht.
Da stehen auf jeden Fall einige Schätze drin und ein paar Sammlerstücke, da bin ich ab und an mal auch ein Athlet von mir, den ich coache, dort trainiert und dann machen wir ab und an so ein Meeting mal, wo ich dann über seine Form schaue und mir macht es auch einfach Spaß an den Maschinen zu trainieren, wenn du da Maschinen hast, die gut funktionieren, dann ist es einfach, ja es macht wirklich Laune.
Wenn man dann Fable für hat, wenn man ich glaub für n Autonormalverbraucher, der denkt sich auch der fährt jetzt da ne Stunde hin um an dem anderen Gerät da wieder Eisen zu bewegen.
Aber ja das fühlt sich cool an, das macht Spaß.
Für mich ist es so n bisschen Toys R US für große Ansonsten hatte noch n anderer Kollege von mir der Stefan Hupfer jetzt der hat n Studio in Holzgerlingen.
Und hat jetzt ein zweites Studio in Stuttgart Möhringen aufgemacht.
Da war ich jetzt ein paar Mal trainieren, wo auch wirklich topmaschinen drin stehen, die man eigentlich so halt nicht in so Kettenstudios findet und dementsprechend bin ich da einfach viel unterwegs und meistens auch so, wenn ich irgendwo bin, dann schaue ich schon okay was gibt es da für ein cooles Studio in der Nähe und dann gehe ich dahin.
Frederiks sportlicher Werdegang und die Zukunft seiner Karriere
Wie gesagt ist für mich so ein bisschen so Toys R us für für Bodybuilder.
OK, jetzt angeht es ja.
Sprecher*in 1
Und aber du hast jetzt in den Anfangszeiten, war das für dich gleich klar so, ich will in Richtung Bodybuilding oder ich will grundsätzlich mal so Krafttraining machen, Kraftsport machen, weil so Kraft Dreikampf oder so, das wäre ja auch ne Möglichkeit.
Sprecher*in 2
Ja, ich komm eigentlich ursprünglich tatsächlich aus der Leichtathletik.
Ich hab Leichtathletik, das hab ich mit 7 Jahren angefangen und hab das dann bis 14 gemacht, also bis ich eigentlich dann mit Bodybuild oder mit dem Krafttraining quasi gestartet bin, da war ich auch.
Relativ talentiert also.
Ich bin mit 12 Jahren bin ich 2,5 Kilometer beim Tübinger Stadtlauf in 9 Minuten gelaufen, also schon auf jeden Fall eine solide Zeit so und war auch dann beim Mehrkampf, bei Württembergischen Meisterschaften und sowas bei der Lrv war ich da 7 Jahre aktiv und auch in der Rennförderungsgruppe ich war zum Beispiel mit der Jackie Baumann, kennst du das vielleicht, die war bei mir in der Trainingsgruppe teilweise, wir waren später auch bei Olympia dabei, aber mir hat das tatsächlich nie so richtig
Spaß gemacht, ich war sehr gut, aber ich war faul, weil es mir nicht, es hat mir keinen Spaß gemacht.
Gemacht, keine Freude gemacht und deswegen habe ich dann damals aufgehört.
Habe dann nebenbei noch Basketball gespielt, das hat mir Freude gemacht, da war ich jetzt nicht so talentiert, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, macht mir auch heute noch Spaß und habe dann nebenbei im Krafttraining angefangen, weil mir damals meine Oma tatsächlich den Langhantel zu Weihnachten geschenkt habe, weil ich dann angefangen zu Hause meine Eltern auf Balkon zu pumpen.
Ich kannte damals nur Bankdrücken und Bizeps Curse, deswegen habe ich nur das gemacht, das erste halbe Jahr zu Hause.
Und dann hab ich mich das erste Mal im Studio angemeldet und für mich war das tatsächlich so ne Liebe auf den Jespic.
Also ich hab es von Anfang an wirklich wirklich gerne gemacht, das war alles OK, mir macht es Spaß, ich kann mir das einteilen wie ich möchte, ich kann mich da auch reinfuchsen, wir haben jetzt gerade den den kleinen Lord Talk sag ich mal gehabt über die Trainingsphilosophie, das hat mir schon immer Spaß gemacht mich da reinzudenken und dementsprechend war das für mich wirklich von Anfang an so was.
Wo ich voll drin aufgegangen bin und dann tatsächlich auch wirklich in die Richtung Bodybuilding direkt, also kraftfreikampf hat mich jetzt irgendwie.
Also ich habe am Anfang auch Bankdrücken und Kniebeugen gemacht habe ich habe ich die ersten Jahre auch gemacht, aber einfach hauptsächlich, weil ich die anderen Übungen jetzt gar nicht so krass kannte, aber mir ging es wirklich eher darum, an dieser Körperentwicklung, weil ich gerade auch diesen Ernährungspartnern zusätzlich auch noch interessant fand, das hat mich dann irgendwie immer gereizt.
Sprecher*in 1
Ja, da gehen wir auch noch drauf rein, dann auf die Ernährung auf jeden Fall.
Okay also war gleich eine große Leidenschaft und bleibt, bleibt heute noch Zeit zum Basketball spielen.
Sprecher*in 2
Jetzt in der Vorbereitung tatsächlich, weil mir die Verletzungsgefahr einfach zu hoch ist.
Aber ich habe tatsächlich bis vor 2 Jahren noch im Verein gespielt, am Ende auch nur noch Kreisliga.
Das höchste, was ich mal gespielt habe, war mal Landesliga und bin tatsächlich überlegen, ob ich eventuell, wenn ich jetzt mit den Wettkämpfen ich weiß nicht wie viele Saisons ich noch mache, aber ob ich danach dann noch mal ein bisschen Kreisliga zocken soll.
Hey, schon drauf.
Sprecher*in 1
Okay, aber das heißt du, du siehst jetzt in Bodybuilding gar nicht so das auf Lebenszeit.
Ich ziehe das durch.
Sprecher*in 2
Hier ich denke, es wird mich immer begleitender, aber ist die Frage.
Ich werde jetzt dieses Jahr 30 wie weit ich noch besser werden kann.
Sprecher*in 1
Aufwand nutzen auch, ja genau, also wie groß der Aufwand werden muss, um besser zu werden.
Sprecher*in 2
Richtig, richtig.
Also ich denke, ich werde auf jeden Fall immer weiter trainieren, weil es mir einfach wirklich.
Ich habe das so im Alltag auch drin.
Die Frage stellt sich gar nicht, gehe ich ins Training oder gehe ich nicht ins Training, so, das ist einfach schon so fix verankert und natürlich habe ich auch meinen Beruf dadurch, also ich bin Trainer im Fitnessstudio, ich bin online Coach und habe dadurch dann auch natürlich eine gewisse Connection und dementsprechend bin ich auch ein Fan davon, so Practice What You Preach, das auch selber dann durchzuziehen, aber eventuell so noch mal ein 2.
Mal die Woche Basketball zu zocken hätte ich schon prinzipiell auch schon Bock drauf so okay.
Sprecher*in 1
Und vom ja, gerade wenn du sagst, Training bestreite ich und so weiter wäre jetzt langfristig.
Wir haben ja mal ganz kurz drüber geschnackt, ob ob quasi gerade ein bisschen nachhelfen, wenn man älter wird und so weiter ob das ein Thema wäre für dich ein Thema, du sagst da werde ich noch mal besser.
Sprecher*in 2
Ich denke, da würde ich auf jeden Fall noch mal besser werden.
Aber.
Also natürlich macht man sich darüber Gedanken.
Ich würde ich belügen, wenn ich jetzt nicht fragen würde, wie könnte es aussehen, wenn, aber für mich war irgendwie schon immer, ich weiß gar nicht was es so krass war, aber es mich hat schon immer irgendwie von was von abgehalten, das heißt so durch durch meine Eltern oder so die die da immer so eher strikt dagegen waren, das hat mich auf jeden Fall so in jüngeren Jahren von abgehalten, dann später auch, dass ich gesagt habe okay, ich kann auch so sehr weit kommen und und so ist es halt auch
noch gesünder.
Ich habe auch einfach so ein bisschen bedenken, dass ich mir da gesundheitlich irgendwas langfristig kaputt machen kann, das ist schon was, worüber ich mich auch Gedanken mache und dementsprechend sage ich niemals nie, gerade wenn wir dann auch irgendwann sprechen, so ab einem gewissen Alter von der Ersatztherapie oder sowas ist dann die Frage okay hat es vielleicht auch eher einen gesundheitlichen Vorteil, sogar da habe ich mich jetzt aber noch nicht so krass irgendwie mit beschäftigt, dass ich
mir da ernsthaft Gedanken.
Die Bedeutung von Ruhetagen und Makronährstoffen im Bodybuilding
Drüber gemacht habe ja okay.
Und grundsätzlich von jetzt.
Du hast vorhin gesagt, du hast ja gar kein Thema damit oder keine da stellt sich die Frage nicht ob ob du ins Training gehst.
Du gehst halt ins Training, wahrscheinlich ist der trainingsfreie Tag eher die die Herausforderung.
Sprecher*in 2
Es geht tatsächlich, ich schätze es mittlerweile auch wert, einfach weil ich mittlerweile gelernt habe, so intensiv zu trainieren, dass ich mich auch dann mal freue, einen Tag Pause zu haben.
Sprecher*in 1
Ja so, ja, das kann ich verstehen.
Ja, ja, aber.
Fragt die Leute fragen sich ja dann immer so, hey, mach, das ist das 45 mal die Woche, ich schaff nicht mal einmal oder ich schaff kein zweites Mal und so weiter und das war aber hat in deinem Kopf hat nie statt hat sowas nie stattgefunden tatsächlich.
Sprecher*in 2
Gar nicht also ganz früher war es wirklich so, wie du gesagt hast.
Da musste ich mich wirklich zwingen, auch mal einen Pausetag zu machen.
Mittlerweile bin ich aber wirklich so einfach auf dem Niveau vom Training, dass ich den Pausetag brauche und auch mittlerweile auch zu schätzen war, es dann auch mal einen Tag, wo man auch entspannt einfach mal ein bisschen abschalten kann.
Und dort ja.
Sprecher*in 1
Ja, also mir geht es da genauso.
Ich habe also jetzt alles mögliche gemacht, aber auch auch Krafttraining und ja, das war oft der Fehler oft, der es einfach ja so zu viel gemacht hat.
Ja, der eine Tag Pause oder die 2.
Die Woche wäre eigentlich cleverer gewesen, aber so ist es halt.
Sprecher*in 2
Mit der Sucht ja, wenn du das in der Eigenschaft hast, dann ist es auch.
Sprecher*in 1
Ja, ja, gut.
Dann wär ja Thema haben wir, hatten wir jetzt bevor wir aufgenommen haben auch Ernährung ist ja n Riesenthema im Bodybuilding, da kann man vielleicht auch kann ich ja mal ne Zahl nennen, da kursieren ja verrückte Sachen immer wieder, wieviel Prozent ist Training, wieviel Prozent ist n Bodybuilding Ernährung.
Kann man das sagen?
Ich.
Sprecher*in 2
Finde es schwierig zu sagen, für mich ist es so, also es greift ineinander.
Es sind also Zahnräder, aber du kannst natürlich, wenn du nicht trainierst, wird es schwierig mit Muskelaufbau, deswegen Training ist immer so die Basis sage ich mal.
Aber wenn du wirklich so dann gerade was auch in Form kommen angeht, da ist die Ernährung super, super wichtig, weil es halt im Endeffekt darum auch geht, im Kaloriendefizit zu sein um halt beziehungsweise im Kaloriendefizit.
Wie sagt man, sich zu bewegen, um auch für den Körperfettanteil Halt runter zu kommen?
Und du brauchst natürlich auch, ich habe es mir immer so vereinfacht gesagt, Protein als Baustoff für deinen Muskel, wenn du ein Haus bauen willst, dann brauchst du auch Steine um das zu bauen und dementsprechend brauchst du natürlich auch die richtigen Nährstoffe, um Muskulatur aufzubauen.
Sprecher*in 1
Und das ist bei dir ist es komplett getrackt.
Da werde ich so viel Kohlenhydrate, sondern so viel Fett, was für Fette und so viel Eiweiß.
Ich bin da tatsächlich.
Sprecher*in 2
Eher so relativ stumpf.
Also ich esse meistens immer so ziemlich dasselbe, habe halt über den Tag verteilt verschiedene Mahlzeiten, die ich dann also dass ich jetzt nicht wirklich 5 mal stumpf das gleiche esse, das wäre mir dann auch zu stumpf.
Ich möchte dann schon so über den Tag auch ein bisschen verschiedenes haben und auch da so eine gewisse Vielfalt an Lebensmitteln drin haben und auch verschiedene Ballaststoffe und Gemüsequellen, einfach weil ich denke, das ist auch für die Verdauung und für die Gesundheit extrem wichtig, dass man da auch verschiedene Quellen quasi.
Quasi zu sich nimmt aber dadurch, dass ich eher stumpf bin, esse ich dann eigentlich immer so, halt jeden Tag der Woche dasselbe sozusagen, aber ich habe jetzt zum Beispiel 5 verschiedene Mahlzeiten am Tag, so esse ich.
Sprecher*in 1
Also ist 5 mal am Tag ja okay und auch getimed.
Ich.
Sprecher*in 2
Gucke, dass ich meistens so alle 3 Stunden circa esse.
Ist aber auch eigentlich gar nicht mehr so notwendig, mal das früher so war das im Bodybuilding.
Ich glaub gerade aus diesen Ronnie Colban Check Cutter Zeiten, da kennt man das noch, dass sie wirklich so alle 2 bis 3 Stunden gegessen haben.
Ich hab mich tatsächlich einfach n bisschen dran gewöhnt und hab jetzt meistens auch so entsprechend den Hunger und ja für mich ist 5 Mahlzeiten vom Alltag tatsächlich perfekt eigentlich, das passt für mich super.
Sprecher*in 1
Ich meine, ich hab mir ja früher auch viel so youtube Videos reingezogen und so weiter und da ging es eigentlich schon los vor 1015 Jahren wo man halt gesagt hat, dass dieses Ganze.
Wissen halt, veraltet, ist häufig veraltet, ist nicht grundsätzlich, aber häufig, weil das einfach aus Zeiten kommt, wo die Leute noch keine Ahnung hatten und da hat man halt gemacht, was funktioniert, ob das jetzt effizient war oder nicht, es hat am Ende funktioniert, also zieht man es.
Sprecher*in 2
Durch.
Ja, ich würde immer sagen tatsächlich, dass es einfach wichtig ist, dass es halt in deinen Alltag reinpasst, dass es im Endeffekt ist.
Du kannst theoretisch auch mit 3 Mahlzeiten, es funktioniert auch wunderbar.
Für mich ist einfach, ich habe mich an diese 5 gewöhnt, dann kann ich das auch so teilen, dass ich so rund ums Training halt da ist.
Wichtig für mich immer, dass ich immer die gleiche Mahlzeit vor dem Training habe, einfach dass ich, weil da weiß ich okay die verdaue ich gut, da habe ich Kohlenhydrate drin, die mir quasi Energie geben, wobei der Glykogenspeicher ist eigentlich vom Tag vorher eher noch voll, trotzdem fühlt sich einfach ein bisschen besser an um den Blutzuckerspiegel da so ein bisschen vom Training quasi anzuschieben und ich habe immer noch so eine kleine Fettquelle drin, dass der Blutzuckerspiegel dann auch
nicht wieder zu rasant wieder abfällt.
Und noch ne Proteinquelle drin, dass ich da einfach aminosäuretechnisch auch dann rund ums Training versorgt bin.
Und da hab ich das dann einfach mit den 5 Mahlzeiten, dass ich das so rund ums Training einfach perfekt geteilt hab.
Sprecher*in 1
Das heißt, du würdest einfach sagen, wenn jetzt jemand nicht 5 mal oder 7 mal oder weiß ich vielleicht dann das?
Essen kann vielleicht auch zeitlich.
Sprecher*in 2
Gesagt, aber kommst du auch mit Arbeit noch schwierig?
Teilweise ja, kommst.
Sprecher*in 1
Du mit dreimal am Tag kommst du gut hin.
Sprecher*in 2
Definitiv.
Sprecher*in 1
Es geht eher erstmal um deine deine.
Die Bausteine müssen stimmen, richtig genau und und wenn ich dann in Form kommen will, dann muss ich eben ins Defizit kommen.
Sprecher*in 2
Genau richtig.
Also ich würde sagen, am wichtigsten ist eigentlich so die, man kann so sagen die Makronährstoffe, dass die passen ist das allerwichtigste, wenn es darum geht, irgendwie in Form zu kommen, Muskulatur aufzubauen, dann Zweiter ist, dann die Mikronährstoffe und dann irgendwann geht.
Viel weiter hinten kommt dann das Mahlzeiten Timing.
Das ist eigentlich fast fast nicht relevant, eher dann ab auf einem gewissen Niveau wo ich dann bin.
Wie gesagt, ich bin jetzt 14 Jahre dabei, ich muss gucken, dass ich an allen Stellschrauben so versuche das Optimum rauszuholen, ja, aber ich würde sagen für 98% da draußen ist es eigentlich irrelevant, ja.
Sprecher*in 1
Jetzt werden wir über.
Sportlichen Lifestyle?
Genau, genau ich.
Sprecher*in 2
Würde jetzt gerade sagen, natürlich so ein paar Grundprinzipien würde ich jetzt sagen, dass ich jetzt nicht direkt vor dem Training dann eine riesen Mahlzeit esse, dass mir halt einfach nicht den Bauch rum rumguckt, aber das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Sprecher*in 1
Ja, ja, ich mein, denkt man immer.
Für viele ist das nicht selbstverständlich, die haben dann.
Sprecher*in 2
Die merken das dann wahrscheinlich, wenn ich das erste Mal dann beim Training sind und das vorher gemacht habe.
Ich meine.
Sprecher*in 1
Ich habe da viele Sachen schon gehabt, also früher, als ich angefangen habe mit mit Joggen gehen oder sowas, ja.
Da bist du halt gejoggt und dann hast du so gemerkt, hey, wenn ich so atme, geht irgendwie besser und heute gibt es da halt Insta reels drüben oder die man atme so und ich denk immer so hä jetzt was, was wollt ihr von mir, das kann doch nicht wahr sein.
Sprecher*in 2
Oder?
Sprecher*in 1
Und viele bringt es ja mehr durcheinander und manchen bringt es auch was, weil sie dann halt wissen.
OK, Ach so, ist gar kein Hexenwerk, so atme ich richtig und so ist glaub mit dem Essen auch beim Kraftsport oder überhaupt beim Sport das vielen hilft es aber meistens kommt auch nicht aus dem nichts, ja.
Und manchmal noch was dazu.
Und manchmal nicht.
Ja, aber das also für mich war das jetzt gerade auch neu, dass man mit dreimal am Tag essen, dass es genauso funktioniert, aber jetzt, wenn man rein, wenn man von der Verweildauer der der Mahlzeiten im Magen, wie lange irgendwas dauert, macht das natürlich mega Sinn, ja das dreimal auch funktioniert.
Sprecher*in 2
Einfach 100%.
Sprecher*in 1
Und speziell, was wir auch hatten, vorhin mit Schlaf, ja.
Bestimmte Zeit vorm Schlafengehen dann nichts mehr zu essen, macht ja Sinn, gerade wenn wir, wenn wir ins Defizit gehen wollen, habe ich nämlich jetzt erst einen Podcast wieder gehört über Fasten und so weiter und da war auch ein Thema der gemeint, ja, dass gerade Melatonin was ausgeschüttet wird im Schlaf, dass dadurch die Kohlenhydrate schlechter verwertet werden und so weiter ja, genau da kannst du gerne auch noch mal dein New Timing noch mal vielleicht.
Ja.
Sprecher*in 2
Übergeben?
Ja, ich habe das in der Regel tatsächlich so, dass ich rund ums Training auf jeden Fall Kohlenhydrate habe, einfach was das angeht, Richtung Energie geben im Training und auch eher einfach Sachen, die die eher leichter verdaulich sind.
Und da habe ich es meistens in der Regel so, dass ich abends tatsächlich weniger Kohlenhydrate esse und eher, ich sag mal, langsam verdauliche Proteinquellen, zum Beispiel klassisch, man kennt das von früher, den Magerquark abends.
Ich mache mir das heute so, als ich habe eine Eismaschine und mache mir dann so ein Magerquark Eis quasi draus gibt es ja auch sozusagen auch geschmackspulver so kann, so lässt sich auch sehr einfach, die hätten mittlerweile ja, ich habe jetzt tatsächlich in der dir eigentlich jeden Tag so ein Eis gegessen, das letzte Mahlzeit und habe dann da noch eine Fettquelle mit reingepackt, einfach, dass ich quasi da die Verdauung ein bisschen verlangsame, dass ich über Nacht einfach besser versorgt bin,
sozusagen.
Also abends eher langsam verdauliche Proteinquelle und Fettquelle, dazu weniger kohydrate, dass die Verweildauer einfach quasi verlangsamt wird, dass man über die Nacht besser versorgt ist, sozusagen.
Sprecher*in 1
Also dass du quasi was weiß.
Ich finde jetzt von der Proteinquelle eher casein.
Sprecher*in 2
Genau.
Genau, ja.
Sprecher*in 1
Langsam verwertbar, genau richtig.
Und wie heißen die schnell verwertbaren?
Sprecher*in 2
Way zum Beispiel Ray, Das ist eher rund ums Training.
Sprecher*in 1
Way dann direkt zum Training direkt nach dem Training.
Ja, um schnell wieder anabol in Anführungszeichen zu sagen, ja, okay und morgens startest du um wieviel Uhr mit Essen meinst du ja?
Sprecher*in 2
Kommt natürlich immer drauf an, ob ich jetzt also ich arbeite im Fitnessstudio, im Schichtdienst, da kommt es immer so ein bisschen drauf an, ob ich jetzt früh oder Spätschicht habe.
Meistens habe ich tatsächlich Frühschicht und da starte ich dann so, mach meistens so gegen 09:30 Uhr meine Pause und.
Wo ich mein Frühstück dann esse und da habe ich meistens dann so Haferflocken mit Eiern und tatsächlich auch ein bisschen Way drin.
Mache mir da wieso eine Art Pancake, packe da noch ein bisschen nussmus oben drauf und bisschen bisschen so Obst.
Und das ist eigentlich so mein Frühstück in der Regel.
Sprecher*in 1
Du hast ja gemeint, keep it simple, du bist eher der stumpfe Esser, quasi fast jeden Tag das Gleiche.
Das heißt aber im Umgriff ist das funktioniert mit mit jedem anderen Essen auch.
Jetzt klar, man sollte schon auf Qualität und dadurch Mikronährstoffe und so weiter ist relevant, aber wer es wer es vielseitig haben will muss halt in Kauf nehmen, dass es komplexer wird und vielleicht ein bisschen komplizierter vielleicht auch, aber es ist nicht.
Sozusagen schwieriger, sondern einfach mal aufwendiger.
Sprecher*in 2
Genau.
Man muss sich halt mehr Gedanken daran machen, muss eventuell keine Ahnung, wenn ich jetzt halt sage okay ich möchte halt nicht jeden Tag zum Beispiel Reis essen, ich möchte mal Kartoffeln essen, mal Nudeln, mal das, dann müsste ich mir halt ausrechnen von den Kalorien, dass es halt wieder rumpasst ja.
Sprecher*in 1
Ja, also so, von denen weiß ich nicht.
Johannes, Lukas oder so was.
Wenn der so erzählt.
Also die haben ja wirklich Hühnchen mit Reis und Brokkoli und.
Sprecher*in 2
Ja, hab ich jetzt in der ganzen Vorbereitung nicht gegessen.
Sprecher*in 1
So hast du gar nicht gegessen.
Genau und und er hat er hat glaub auch mal dieses Oldschool Diary Buch rausgebracht.
Ja und das war früher Standard, also das war so.
Sprecher*in 2
Hat er von Klaus Weinbaum damals übernommen.
Okay der war so ein Vorbereiter in Hamburg, ja, und das war dem seine Diät tatsächlich, und das hat dann, egal snookers quasi als Programm vermarktet.
Ja, ja.
Sprecher*in 1
Und da funktioniert.
Sprecher*in 2
Funktioniert.
Sprecher*in 1
Ist doch auch easy, weil man kann ja auch dann sagen okay mache ich halt 10 Gramm weniger Reis.
Sprecher*in 2
Und Hühnchen einfach.
Sprecher*in 1
Ja, das heißt, das funktioniert ja hoch wie runter.
Ich kann damit Aufbau gut reiben, ich kann damit abnehmen und wenn mir es passt, dann dann ist das okay so.
Es ist wirklich, ich habe es auch mal ein paar Wochen probiert und ich sage, du musst extra nur ein paar Wochen, weil das hängt ja nach 3 Tagen an, also mir riecht es nach 3 Tagen schon, ich mache halt.
Sprecher*in 2
Aus.
Sprecher*in 1
Ja, aber für wen es funktioniert, funktioniert und mit den 3.
Ich glaube mit den 3 Lebensmitteln kommt man auch zurecht was Mikronährstoffe angeht.
Ich habe das mal alles nachgeschaut, ob das wirklich so ist und meines Wissens was ich noch weiß, das ist schon ein paar Jahre her, funktioniert das wirklich so?
Sprecher*in 2
Also es hat sehr wenig fett, ne, da muss man so ein bisschen drauf achten.
Sprecher*in 1
Verhältnismäßig?
Ja, stimmt, das war ein Thema, gerade wegen den als Zellschutz.
Sprecher*in 2
Dass man da eigentlich auch sagen kann, gut, klar, Hähnchen hat natürlich ein bisschen fett, aber ist halt vielleicht auch dann gerade als naturalsportler homonell.
So ein bisschen könnte ich mir vorstellen, also ich denke mal, es würde funktionieren, wenn man dann halt keine Ahnung, ein bisschen Öl oder so das Anbrät oder so kann man bestimmt mit Arbeiten oder Omega 3 Kapseln da nimmt oder sonst was, was bestimmt in der All School da mit drin ist.
Schätzt man Omega 3 ja.
Sprecher*in 1
Würde ich mir so vorstellen.
Sprecher*in 2
Oder Fischhaltern könntest du auch heißen, ja.
Optimale Schlafroutine und deren Einfluss auf die Wettkampfform
Ja, okay.
Und dann wäre noch Schlaf.
Ich hör auf, ja, stelle ich vor, wie sieht's da aus?
Sprecher*in 2
Also was für mich extrem wichtig ist beim Schlaf ist, dass ich diesen wach Schlafrhythmus eigentlich einhalte.
Das heißt, ich versuche wirklich immer zur selben Zeit ungefähr ins Bett zu gehen, was bei mir 22:00 Uhr ist in der Regel beziehungsweise wenn ich mal Spätschicht habe, dann arbeite ich bis 22:00 Uhr.
Dann ist es so, spätestens aber 23:00 Uhr, dass ich dann ins Bett gehe.
Versuche dann immer, eigentlich auch gerade am Wochenende, trotzdem, diese Zeiten auch beizubehalten und auch dann zu den gleichen Zeiten auch am Wochenende aufzustehen, dass ich da wirklich meinen Körper da drauf extrem trimme sozusagen.
Das war für mich der allergrößte Hebel, den ich da hatte und generell auch, dass ich quasi.
Abends versucht die Bildschirmzeit zu reduzieren beziehungsweise auch mit so einer Blaulichtfilterbrille tatsächlich so die letzte Stunde vor dem Schlafengehen, um da einfach.
Also ich habe tatsächlich einen Unterschied einfach gemerkt, ich Tracks mit so einem Tracker hier und das hat mir tatsächlich ein positives Ergebnis gemacht, wenn ich die benutzt habe und generell versuche ich so vor dem Schlafen einfach so ein bisschen abzuschalten, ein bisschen zu lesen, ein Hörbuch zu hören, wo ich einfach nicht mehr groß denken muss, die letzte Stunde vor dem schlafen.
Und das war für mich extremer Game Changer.
Ja, also eine richtige Sleeping Retarden Routine ja ja.
Sprecher*in 1
Und hast du da auch noch mal in den Resultaten Unterschiede bemerkt?
Sprecher*in 2
Tatsächlich.
Also wenn ich jetzt das Vergleiche mit den Vorbereitungen 2023 zu jetzt zum einen sehe ich es körperlich anhand der Bilder, sehe ich extreme Unterschiede, auch wenn es jetzt vom Gewicht her gar nicht so krass ist, aber.
Also wenn wir über das Ansprechen vom Gericht, ich bin tatsächlich eigentlich fast gleich schwer, aber wie gesagt deutlich besser in Form und auch es sieht trotzdem einfach noch mal anders aus, die Qualität ist noch mal anders und so weiter ist immer so.
Sprecher*in 1
Hau mal raus.
Was liegt gerade?
Sprecher*in 2
Jetzt gerade heute morgen war ich 79,9 79,9.
Sprecher*in 1
Also Schwede und gestartet hat die die Erdbeer.
Sprecher*in 2
9696 also schon ging gut was weg.
Sprecher*in 1
Da ging gut was weg, ja.
Sprecher*in 2
Aber ich würde sagen, es sieht jetzt trotzdem deutlich krasser aus wie damals, wie zum Start so.
Es sieht einfach dann noch mal, also natürlich im t Shirt oder Pulli, da sehe ich jetzt vielleicht auch ein bisschen verhungert aus, der Stefan hat mich fast zum ersten Mal wo wir uns wiedergesehen haben gar nicht wiedererkannt.
Sprecher*in 1
Tatsächlich?
Ja, er hat.
Sprecher*in 2
Gesagt, du bist ganz schön dünn geworden, da habe ich mir gleich mal Gedanken gemacht, aber nein, hat dann gemeint, nein, nein, das ist nur jetzt so wegen der Vorbereitung.
Sprecher*in 1
Ja, ich hab dich tatsächlich noch in Erinnerung gehabt in so einer bulk Phase.
Sprecher*in 2
Ja, ja, da war ich auch extrem schwer.
Der.
Sprecher*in 1
Hat ja über 100 oder 100 oder ein.
Sprecher*in 2
120 gehabt tatsächlich in der Spitzenzeit, aber da war halt auch echt viel Fett mit dabei.
Von 'Massephasen' zu modernen, effizienten Diätstrategien
So, das war dann so, wo man das erste Mal Diät gemacht hat, das weiß ich noch, das war 2017 hab ich das erste Mal so ne richtige Diät gemacht, ich war da schon immer tatsächlich 100% konsequent und hab dann wirklich von einem Tag auf den anderen.
Alles nach Plan gemacht.
Davor habe ich einfach so, so ein bisschen diese Markus Rühl Masse Phase gemacht, wo man halt mal dann 12 frische Eiwaffeln mit Nutella gegessen hat oder so, Hauptsache viel.
Sprecher*in 1
Hast du echt gemacht?
Ja, ja, ja, okay.
Sprecher*in 2
So habe ich mich hochgefressen ich habe angefangen mit 68 Kilo beim Training und habe dann innerhalb von dreieinhalb Jahren habe ich mich auf 123 Hochgegessen, also eigentlich echt immens.
Sprecher*in 1
Das.
Sprecher*in 2
Doppelte ja, und zwar wirklich dann.
Ich habe wirklich, wenn ich mal so einen typischen Tag hatte, das war morgens mein Frühstück, waren 12 so frische Eiwaffeln.
So eine ganze Packung mit Nutella Getoastet vor der Schule, dann in der großen Pause habe ich mir ein Schnitzel Weg geholt und dazu dann noch ein schoko grasson, dann mittags, was meine Mama damals gekocht hat, 34 Teller von vor dem Training habe ich mir so ein Fertigkartoffeln frei gemacht und mal so 3 so Packungen direkt vor dem Training weil ich dachte auch ich muss direkt vor dem Training essen, dass es mir Energie gibt nach dem Training immer einen Liter Milch und dann meistens noch so 2
bis 3 Dosen Ravioli abends und ganz vorm Schlafengehen noch mal so eine Packung Magerquark mit 2 löffeln nutella.
Das war so mein typischer Ernährungstag okay.
Was heißt ich jetzt ausrechne, wieviel Kalorien das sind.
Ich habe damals keine Ahnung davon.
Sprecher*in 1
Ja, ja, ja.
So aber sind auf jeden Fall viel gewesen. 5. 6000 mit Sicherheit noch mehr, mit Sicherheit ja klar, also da kommt auf jeden Fall Fett drauf.
Ja ja, aber du sagst heute eigentlich kompletter Schwachsinn, ja.
Sprecher*in 2
Also nicht mehr.
Sprecher*in 1
Fettmasse braucht kein Mensch, um aufzubauen.
Sprecher*in 2
Ne, wenn ich dann die Diät gemacht habe damals, da habe ich 16 Wochen Diät gemacht, dann wirklich vom einen Tag auf den anderen hundertprozentig umgesetzt und.
Nur noch quasi.
Da habe ich auch so in Richtung Old School Diät gemacht.
Haferflocken hatte ich noch, so ein Porridge habe ich mir noch gemacht damals und den Magerquark, aber sonst eigentlich auch dann, ich glaube 2 oder dreimal dann Reis, Hähnchen und Gemüse und habe dann innerhalb von 16 Wochen 37 Kilo abgeschmissen damals, das ist quasi ich war immer noch längst nicht so in der Form, in der ich es jetzt bin, ja.
Sprecher*in 1
Okay also das wie gesagt, das mit diesem völligen, mit diesem Fettzuwachs das ist daraus entstanden, quasi.
Man hat einfach keine Ahnung gehabt, hat gemeint, es muss so sein, mir hilft viel, ich brauche auf jeden Fall einen Kalorienüberschuss um aufzubauen und dann halt so viel wie geht rein und genau ok, eben dieses was wir vorhin hatten, dieses veraltete wissen.
Sprecher*in 2
Ja, genau, ja.
Sprecher*in 1
Aber das war früher, also um da noch mal so einen, so einen Rückblick zu haben, früher in den, was, wenn wir von früher sprechen, sprechen wir 70er oder 80er.
Sprecher*in 2
Oder 90er ich würde sagen, das ging tatsächlich, glaube ich, bis sogar in den 2000 er so noch.
Ich glaub tatsächlich erst wo es Social Media so aufkam, da ist dann einfach noch mal zum einen durch Social Media bedingt, weil die ganzen Bodybuilder halt dann das ganze Jahr über sich mitteilen können.
Das heißt, da wollten die dann glaub ich auch einfach nicht mehr so aus der Form geraten, weil man einfach gemerkt, dass es vielleicht auch gar nicht notwendig ist.
Muskulatur, Muskulatur aufzubauen, dass man außer Form gerät.
Sprecher*in 1
Weil jetzt Anni Anni war.
Doch in den 70er, ja in den 70er, da war seine größte Phase und her, weil ich kenne keine Videos Bilder von ihm wo er in so einer Massephase in Anführungszeichen ist, der war immer relativ definiert.
Sprecher*in 2
Ja, also man sieht schon auch Unterschiede, finde ich so.
Also das ist nicht so krass, weil die waren damals generell ja noch nicht so von der Muskelmasse war es noch nicht so extrem, das kam dann tatsächlich glaube ich eher so.
Dorian Yates hatte damals dann diese Massephase so krass eingeläutet oder die Leute so wirklich massiv dann waren und da gab es mal damals, glaube ich, oh, ich weiß nicht, war das 9596 so ein Auftritt, von dem auf der FIBO damals in in Essen war, die damals noch sehr lustig, die ist jetzt gerade auch die FIBO ganz, ganz lustig, und da hat man gesehen, OK, der war in der Oxy, der war wirklich extrem massiv, da hat der 140 Kilo plus gewogen und dann kam dann später Nipris dann Markus Röhl, die
sind alle dann der Oxy sind mit deutlich mehr Gewicht dann rumgelaufen und.
Haben dann da teilweise wirklich 25 bis 30 Kilo über Bühnengewicht gehabt und heutzutage haben es die Leute in der Regel gar nicht mehr so krass.
Meistens gehen so 10 bis 15 Kilo drüber und das ist eigentlich Ende, ja macht es.
Sprecher*in 1
Ja, am Schluss auch einfach.
Sprecher*in 2
Genau also.
Sprecher*in 1
Gleicher Effekt auch wieder Kosten nutzen, Faktor ja ganz extrem genau.
Sprecher*in 2
Und gerade wenn du halt nicht natural bist, dann bringt dir, da bist du hormonell sowieso gut aufgestellt, da kannst du auch bei 10% Körperfettmuskulatur aufbauen oder auch bei 8% noch.
Als Naturaler würde ich einfach aus Gründen der Hormonbildung da ein bisschen höher gehen.
Ja, da würde ich mich eher so bei 15 bis 18% so, wenn man das so festlegen möchte, ungefähr bewegen.
Sprecher*in 1
Ja, okay und so genau vom Schlaf her.
Schlaf als Fundament für Leistung und Trainingsperiodisierung
Wie viele Stunden schläfst du denn so?
Sprecher*in 2
Ich mach meistens.
Also mein Ziel sind immer eigentlich 8 und ich bin eigentlich in der Regel bei siebeneinhalb bis achteinhalb, in der Regel immer okay.
Sprecher*in 1
Ja, also schon.
Sprecher*in 2
Läuft tatsächlich ziemlich gut, sogar jetzt noch in der Woche vom Wettkampf.
Was eigentlich ungewöhnlich ist, aber ich glaube, dadurch, dass ich so diese Routine so drin habe, das das hat mir da extrem entgegengespielt, ja.
Sprecher*in 1
Cool 78 Stunden und würde sagen, das ist relevant, also gerade um um dann fett zu verlieren.
Das ist ein.
Sprecher*in 2
Thema.
Ich würde sagen ja, also zum einen, weil du halt natürlich dann durch besseren Schlaf generell erholter bist und dein Cortisol Level ist niedriger, das heißt der ganze Körper läuft einfach.
So ein bisschen effizienter würde ich sagen.
Und vor allem ist es relevant in dem Sinne, dass du deine Leistung im Training deutlich besser aufrechterhalten kannst.
Und dadurch verlierst du halt weniger Muskulatur und immer wenn du mehr Muskulatur hast, dann hast du natürlich auch einen besseren Stoffwechsel ne und kannst dementsprechend auch noch mal mehr essen.
Also gerade so für die Performance, da finde ich macht es einen Riesen Unterschied sowohl im Training als auch im Alltag.
Sprecher*in 1
Ja, das ist grundsätzlich on the Long Term.
Klar, Training ist die eine Sache, Ernährung ist die andere Sache, aber Schlaf?
Ist ja schon quasi.
Sprecher*in 2
N.
Riesenhebel.
Sprecher*in 1
Wie ne wie ne Basis des ganzen oder definitiv ja, weil so würde ich auch immer Diäten aufbauen, also für für den Durchschnittsmenschen, der jetzt nicht Bodybuilding betreibt, wie auch immer sagen so Hey erstmal Schlafqualität.
Sprecher*in 2
Checken, so Routine da reinbekommen.
Sprecher*in 1
Auch reinbekommen.
Und dann reden wir mal über, dass man sich in einem gewissen Rahmen mehr bewegt, also sprich Training macht und dann aber, dass man sich in einem in einem gewissen Rahmen auch wieder gesünder ernährt.
Und da kann man ja über 8020 sprechen.
Ja, was jetzt im Bodybuilding?
Sprecher*in 2
Gutes Prinzip?
Ja, im.
Sprecher*in 1
Bodybuilding also von der Long Term nicht funktioniert, aber wahrscheinlich Off Season kann man ja auch so ja 8020 fahren, oder?
Ja.
Sprecher*in 2
Kann man auf.
Sprecher*in 1
Jeden Fall machen kann man auch.
Ja, cool muss nicht immer hart, OK.
Und machst du es auch von der von der Periodisierung im Training würde ich sagen, wenn du jetzt, wenn es 2 wettkampfphasen gibt, wann, wann macht man mal low, wann, wann trainiert man weniger.
Sprecher*in 2
Mhm, aber ich bin tatsächlich eher mit einem statischen Volumen, da eigentlich mehr unterwegs, aber es ist tatsächlich eher so, wenn dann.
Mache ich tatsächlich in der Wettkampfvorbereitung dann gerade so gegen Ende tatsächlich eher sogar ein bisschen weniger noch, wo man denken würde, okay in der Vorbereitung, da musst du eigentlich mehr trainieren, oder was glaube ich, viele Leute so von außen denken würden, da mache ich tatsächlich eher weniger, weil einfach die Regeneration entsprechend schlechter ist und ich dann lieber die Trainingsqualität hochhalten möchte, aber eigentlich sonst so vom Volumen, da habe ich jetzt für mich
eigentlich perfekt rausgefunden, dass so ich quasi mit diesem 3.
Tages bewusst den ich habe also Oberkörper, Unterkörper, restday.
Dass ich da so mit dem Volumen, wie ich es jetzt verteilt habe, pro Muskulatur, also die Muskelgruppe.
Wir haben vorher im Vorgespräch kurz gehabt über meine Arme, dass ich für die eigentlich fast gar nichts mache, sondern so immer am Ende vom Oberkörpertraining, mache ich noch einen Satz Bizeps und einen Satz Trizeps, und die sind trotzdem so mit an meine Vorzeige Muskelgruppe sozusagen, und so habe ich für mich herausgefunden, okay, für welchen Muskel brauche ich, wie viele Sätze ungefähr in diesem 3.
Tages Rhythmus?
Und dementsprechend bewege ich mich eigentlich dann da drin und da bin ich dann mal.
Wenn ich jetzt zum Beispiel die Wettkämpfe herum habe, die Rena als vor und Phase dann hinterher geschafft habe und dann wieder in die nächste Muskelaufbauphase gehe, da werde ich dann versuchen, eventuell dann noch mal eventuell einen Satz zu erhöhen und zu gucken, okay hey, durch das plus anreger, was ich jetzt habe, kann ich da eventuell ein bisschen mehr noch verkraften okay ja so quasi.
Also ich habe für mich rausgefunden so 3 bis 5 Sätze sind für mich eigentlich optimal in dieser Zeit.
Außer jetzt zum Beispiel für Arme, die extrem stark sind.
Da reicht mir dann einer.
Ja, da mach ich einfach weniger um sozusagen, ich sag mal mehr Platz für die anderen Muskeln zu haben.
Ratschläge für Neulinge und die Definition eines echten Bodybuilders
Weil so, wenn du über dein Training sprichst.
Also ich sag er ist mir vorhin ja schon aufgefallen, ist ja extrem ausgeklügelt, ja abgestimmt und so weiter wenn du jetzt sagst okay, ich hab Neulingen, was würdest du jetzt sagen Neulingen?
Steigt so und so ein.
Probiert mal das und das aus, guckt mal ob das was für euch ist und auch also auch welche Dinge funktionieren ja und welche funktionieren eben nicht und wann wird es individuell und wann ist es eben allgemeingültig.
Sprecher*in 2
Ja, ich finde, es kommt immer so ein bisschen auf die Zielsetzung an von den Neulingen, wenn jetzt jemand wirklich im Sport tatsächlich auch in diese Richtung, Bühne und so weiter gehen würde.
Oder gehen möchte, dann würde ich dann tatsächlich auch darauf achten, dass man eigentlich von Anfang an auch zielgerichtete trainiert, weil man einfach sonst extrem viel Potenzial auf der Strecke lässt.
Aber ansonsten, wenn jetzt zum Beispiel ich im Studio bin und Personal Training habe und dann jemand kommt, okay Hey, der möchte 2 bis dreimal trainieren, hat keine Vorerfahrung und noch nie im Fitnessstudio trainiert, da wird es dann meistens halt ein Ganzkörperplan werden an Geräten, wo man einfach nicht so viel falsch machen kann, weil es halt einfach.
Sonst also die sind noch gar nicht fähig, dann irgendwelche komplizierteren Übungen oder sowas auszuführen und vielleicht haben die auch gar nicht die Lust dazu, sondern die wollen einfach so einen Basisplan haben.
Also ja, es ist immer schwierig, ich würde es immer von der Zielsetzung abhängig machen, dann in dem Fall ja.
Sprecher*in 1
OK, weil viele, die steigen ja dann so ein ich, ich, ich, man kann ja auch so einsteigen und sagen, nee, nee, ich werde Bodybuilder, so, und jetzt stellt sich aber raus.
Ich halt halt keine 3 Monate irgendein Trainingsplan.
Sprecher*in 2
Durch?
Ja, das ist natürlich schwierig.
Dann Ziel hat schon so, da muss man schon auch Gas geben und dann entsprechend sich, also meine.
Sprecher*in 1
Frage zielt da drauf.
Ab wann würdest du sagen, kann man sich solche Flausen in den Kopf setzen?
Also wenn man so nach 3 Monaten merkt, hey irgendwie, das ist was für mich und ich merke dann auch irgendwie mir fällt es nicht schwer mich zu disziplinieren was Ernährung angeht und so weiter.
Kannst du da ungefähr sagen, so nach wie vielen Monaten oder vielleicht sogar Jahren?
Ja, also das das da hatte ich ja auch schon oder gab es früher auch mal.
Ja youtube Videos wo die Jungs dann halt sagen Jungs jetzt jetzt trainier doch halt mal n Jahr lang durch so ne kleine Weile ja.
Sprecher*in 2
Das wird schon gut erzielt.
Die verstehen tatsächlich irgendwie beide Ansätze.
Ja, also ich bin tatsächlich eher n Fan davon, wie wir es schon hatten, so von diesem wissenschaftlichen, da viele Gedanken drum machen und alles zu optimieren, weil mir das glaub ich auch eine Sache ist, die mir im Sport extrem viel Spaß macht, dieses Optimieren und.
Und dann zu gucken, okay wo kann ich noch mal das letzte halbe Prozent rausholen, das ist so das, was mich auch, glaube ich, an dem Sport noch weiterhin so fesselt, dass ich sehe, okay, hey, da geht auch noch mal was, das ist so ein Ding, was mich motiviert, und ansonsten würde ich einfach sagen, das ist so ein Prozess, der so step by step einfach kommt, dann fängt halt so an, eigentlich mal mit Basis, so wie ich auch angefangen habe damals einfach die Grundübungen gemacht, viel gemacht und dann
habe ich mich einfach in der Zeit immer weiter tiefer eingelesen, eventuell auch so mein Dunstkreis dann mal geändert, wo man wo man die Leute verfolgt.
Und früher habe ich dann wie gesagt viel, so Markus Grün und so weiter verfolgt und ich würde auch prinzipiell sagen, dass er von der Message so okay hey, kommt mal ins Tun, macht da was, dass es prinzipiell keine verkehrte Message ist, bevor man es gibt ja auch Leute, die überdenken dann alles, aber die vergessen dann zu trainieren.
Es muss schon immer so Hand in Hand gehen, dass man schon auch Gas gibt und da bin ich dann einfach mit der Zeit immer tiefer, so ein bisschen die Materie rein und hatte einfach mal einen Spaß an diesem optimieren, deswegen ich glaube, dass so einen pauschalen Zeitraum zu sagen ist eigentlich unmöglich.
Sprecher*in 1
Okay Typ drauf an und wenn man jetzt sagt okay, ich bin trainingseinsteiger ja, ab welchem Aufwand den ich betreibe, bin ich denn so in Richtung wann?
Wann beginnt Bodybuilding?
Sprecher*in 2
Ist auch wieder schwer zu sagen.
Im Prinzip machen wir ja alle dann irgendwo im Fitnessstudio Bodybuilding, weil jeder arbeitet ja an seinem Körper, um den so gewissermaßen zu verändern.
Für mich ist tatsächlich wirklich.
Bodybuilder würde ich wirklich nur jemanden nennen, der tatsächlich auf die Bühne geht.
Für mich jetzt.
Das ist für mich ein Bodybuilder, der auch wirklich dann Wettkämpfe.
Sprecher*in 1
Macht also du wirst nicht runterbrechen auf so und so viel Aufwand und klar, immer mit Bühnen.
Sprecher*in 2
Dann sagen okay das ist halt vielleicht, man kann so sagen, man kann vielleicht dann noch separieren zwischen Athleten und Lifestyle Bodybuilder sozusagen.
Das könnte man so sagen, wenn jetzt jemand okay sagt okay hey, ich keine Ahnung, ich trainiere jetzt. 45 mal die Woche.
Ich gucke, dass ich zum Beispiel immer unter der Woche meine Mahlzeit habe und am Wochenende mache ich ein bisschen entspannter, dann können wir dann von Lifestyle Bodybuilding so sprechen, würde ich sagen, aber so, so ein richtiger Bodybuilder ist für mich auch jemand, der auch auf die Bühne geht.
Sprecher*in 1
Okay ja, ja, davor ist halt Fitness, Lifestyle, ja.
Stimmt, du hast, du hast recht, wenn man so sieht kann man ja sagen, ich kann enormen Aufwand betreiben als Fitness Lifestyle, klar und und hat mit Bodybuilding hat sich wenig zu tun, ja definitiv genau ja das stimmt okay wieviel Kalorien nimmst du denn zu dir täglich?
Sprecher*in 2
Jetzt gerade tatsächlich bin ich jetzt seit 2 Wochen eigentlich mit der Form soweit fertig und habe seitdem eher das Gewicht so gehalten.
Beziehungsweise mich noch leicht im Defizit bewegt.
Da war ich jetzt so bei 2600 Kalorien das tiefste, was ich jetzt in der Diät gegessen hab, waren 2200, das war so das das niedrigste bei gleichzeitig 10000 Schritten täglich da war, also auch schon ein gewisses Pensum dann abgerissen, aber so ja jetzt so 2600 grad aktuell, also ist relativ entspannt.
Sprecher*in 1
Ja, also klingt für mich mit knapp 80 Kilo 26 ist relativ.
Okay und was für ein Defizit habe ich gefahren von Anfang.
Sprecher*in 2
An.
Also ich habe tatsächlich relativ aggressiv Reingestartet am Anfang bin ich auch immer ein Fan davon, die Diät erst mal ein bisschen aggressiver zu starten.
Das heißt, ich habe so mit einem 800 er bis 1000 er Defizit gestartet.
Ungefähr muss man natürlich immer gucken, wie sich dann der Körper reguliert, aber das war so der Plan, die ersten paar Wochen eigentlich so ein Kilo pro Woche ungefähr zu verlieren also.
Weil ich einfach halt da noch mehr Reserven habe vom Körperfett.
Dass ich dann gegen Ende das Defizit eigentlich immer kleiner halten kann, weil gegen Ende, wenn du dann so unter 10% Körperfett bist, dann geht es halt langsam in die Substanz und da hast du dann einfach nicht mehr diese Reserven, um da noch mal so Gas zu geben.
Deswegen würde ich immer die Diät eigentlich so planen, am Anfang Gas zu geben und dann gegen Ende entspannter zu machen.
Das mal eben nicht, ja.
Sprecher*in 1
Es ist doch auch so.
Wenn du also umso höher der Körperfettanteil, umso höher kann das Defizit sein, richtig, sonst greift die Muskulatur an, genau, ja, sie.
Sprecher*in 2
Müsste eigentlich das Prinzip.
Sprecher*in 1
Dann ja genau ja okay hast du es genannt, ich habe es gerade gar nicht.
Wieviel Defizit hattest du dann?
Sprecher*in 2
Versucht du dann bis 1000 Kalorien?
Ungefähr jetzt.
Sprecher*in 1
Okay, du hast gesagt, dass du in der Woche ein Kilo verlierst.
Sprecher*in 2
Genau das war so das Ziel.
Genau also für die ersten 8 bis 10 Wochen.
Sprecher*in 1
Kommst du auf 7000?
Was sagt ihr also 7000 für ein Kilo?
Ist schon sportlich, ja, also ist ja auch sportlich.
Sprecher*in 2
Ja, ja, genau, also.
Sprecher*in 1
Ich muss sagen, so mit mit Kunden von mir, wenn wir die abnehmen wollen, wir reden da über ein halbes Kilo die Woche und damit haben die meisten Probleme.
Sprecher*in 2
Ja, ich denke, wenn man sich da auch wirklich nicht mit befasst und noch nie irgendwie.
Für mich ist es halt nicht schwer nach einem Plan zu essen.
Ich, ich mache mir da halt keine Gedanken drüber.
Okay habe ich jetzt Hunger oder nicht, sondern ich mache es halt einfach so und das ist halt für viele Leute davon außerhalb.
Wenn du halt noch nie sowas gemacht hast, dann ist es halt schwierig und das kann ich auch durchaus nachvollziehen.
Ich möchte auch jetzt gar nicht irgendwie, also nicht urteilen oder so, das ist einfach was Neues dann für die Leute und das muss man halt auch dann erstmal lernen.
Ja, aber ich glaube.
Sprecher*in 1
Das, das muss man an der Stelle schon sagen, das ist ja irgendwie ein Unterschied.
Du bist ja, du bist sehr geübt da drin, Ernährung einzuhalten und du bist sehr geübt da drin ein hohes Defizit zu fahren.
Ja, du kennst das schon.
Und der der Durchschnittsmensch, wenn der einsteigt mit einem 500 Kaloriendefizit, das ist für die meisten schon sehr fordernd.
Ja, und da reden wir dann am Ende über ein halbes Kilo die Woche, was die abnehmen, und das ist schon super, und da, da ist ja dann eben auch das Thema mit jojo Effekt und so weiter ja mach ich es krasser und bin eben nicht geübt, ist meine Erfahrung.
Auch kommt der Effekt.
Sprecher*in 2
Ja, würde ich dir.
Sprecher*in 1
Zustimmen.
Unwillkürlich, weil ich einfach kein geübter Bodybuilder bin.
Ja, deswegen würde ich sagen, kann man schon so eine kleine Warnung aussprechen, dass wenn wenn irgendwo wieder steht, ja ich fahre mit 1000 kaloriendefizit in der Diät Bodybuilding, ja wo woher ich glaube, die allermeisten Abnehmtipps kommen Glaube aus dem Bodybuilding.
Wahrscheinlich haben sie dann Jahre keine Ahnung.
Sprecher*in 2
Also ja, ist jetzt.
Sprecher*in 1
Einfach mal nur so rausgehauen, die These aber trotzdem da, da waren da so viele Trainings, Theorien und so weiter sind da drüber propagiert worden, die eben nur für bestimmte Leute eben funktionieren, aber nicht für den für den Durchschnittstrainierer.
Ja, und auch die die Menge an Sätzen, die man trainiert oder so was, wenn man da teilweise hört, das dann, dann macht man da.
Sind es 9 Übungen und und in jeder Übung dann 5 Sätze pro Übung und so weiter und das das also wenn du so ins Training einsteigen sollst, das ist ja fast ausgeschlossen.
Ja, und so glaub ich ist es auch wieder Diät, dass wenn ich jemand sagt, er soll von heute auf morgen 1000 Kalorien einsparen, also die wissen ja gar nicht wo anfallen.
Sprecher*in 2
Die wissen wahrscheinlich auch gar nicht, wieviel sie schon mal essen.
Sprecher*in 1
Genau das geht ja vorneweg.
Genau.
Aber das halte ich oft, ist oft gefährlich.
Ja, wenn sowas dann einfach da irgendwo gedroppt wird, so yo, wir fahren dann 1000 kaloriendefizit so ja es geht so muss ich jetzt ehrlich sagen, hatte ich mit weniger gerechnet bei dir und ich als Coach würde so auch nie verfahren, aber ich bin auch kein Bodybuilding Coach.
Sprecher*in 2
Fair, genau das, ja und.
Sprecher*in 1
Das muss man an der Stelle wirklich klar unterscheiden.
Sprecher*in 2
Ja, klar, definitiv.
Zusammenfassung der Folge und ein Blick in die Zukunft
Ja, ich glaube also im Wesentlichen, mir fällt jetzt gerade auch nichts mehr spontan ein.
Ich glaube, da haben wir über alles gesprochen, finde ich gut.
Sprecher*in 2
Wir haben auf jeden Fall viel, viel abgearbeitet, ja viel abgearbeitet.
Wir machen das sonst auch mal eine Vorlauffolge das Gute ist, wir kommen ja aus der Nähe.
Sprecher*in 1
Wir kommen aus der Nähe und genau du machst jetzt erstmal deine, ja deine Wettkämpfe und.
Und dann können wir gerne noch mal über die Resultate.
Sprecher*in 2
Sprechen, je nachdem.
Sprecher*in 1
Aber hat mich auf jeden Fall mega gefreut, dass es geklappt hat.
Und ja wünsche ich dir viel Erfolg.
Sprecher*in 2
Dankeschön dann bei den.
Sprecher*in 1
Wettkämpfen, Dankeschön, Dankeschön und bis zum nächsten.
Sprecher*in 2
Mal bis zum nächsten Mal.
Danke fürs Zuhören.
Podcast Summary
Key Points:
Frederik Auer (29) trainiert seit 14 Jahren natural Bodybuilding und steht kurz vor seinem zweiten Wettkampf.
Seine Wettkampfdiät dauerte 33 Wochen; durch gute Planung hat er noch Energiereserven, fühlt sich aber hungrig und energielos.
Bodybuilding ist für ihn mehr Lifestyle als Sport – er sieht den Wettkampf als Schönheitswettbewerb, bei dem subjektive Bewertung eine große Rolle spielt.
Der Sport half ihm in schwierigen Jugendzeiten als stabilisierende Konstante und bewahrte ihn vor schädlichen Gewohnheiten.
In der Off-Season ist der Lifestyle gesund (ausgewogene Ernährung, Bewegung), in der Wettkampfphase (Körperfett unter 8 %) jedoch ungesund.
Frederik plant drei Shows in vier Wochen, supplementiert gezielt (Magnesium, Zink) und lässt Blutwerte von einem Arzt und einem Ernährungsfachmann prüfen.
Natural Bodybuilding hat Frühjahrs- und Herbstsaisons; Wettkämpfe sind mit hohen Kosten verbunden.
Summary:
Frederik Auer, 29 Jahre alt, betreibt seit 14 Jahren natural Bodybuilding und steht kurz vor seinem zweiten Wettkampf. Seine Wettkampfdiät begann vor 33 Wochen und wurde bewusst langsam aufgebaut, um Energielöcher zu vermeiden. Dennoch spürt er Hunger, Kreislaufprobleme und Müdigkeit, die durch das Aufladen von Kohlenhydraten kurz vor dem Wettkampf etwas nachlassen.
Bodybuilding sieht er nicht als klassischen Sport, sondern eher als Schönheitswettbewerb mit subjektiven Bewertungen – die sportliche Leistung wird im Training erbracht, der Wettkampf selbst ist Präsentation. Der Sport begleitete ihn durch schwierige Phasen seiner Jugend und half ihm, negative Gewohnheiten zu vermeiden. In der Off-Season sei der Lifestyle gesund, in der Wettkampfphase mit sehr niedrigem Körperfettanteil jedoch ungesund, was sich hormonell und im Schlaf bemerkbar mache.
Frederik plant drei Shows in vier Wochen und ergänzt seine Ernährung gezielt mit Magnesium und Zink. Er lässt seine Blutwerte von einem Arzt und einem Ernährungsfachmann überprüfen, um sicherzustellen, dass er optimal versorgt ist. Wettkämpfe im Natural Bodybuilding finden meist im Frühjahr und Herbst statt.
Frederik betont, dass der Sport Disziplin erfordert und nicht für jeden geeignet ist, ihm aber eine wichtige Konstante im Leben bietet.
FAQs
Ich habe nach meiner ersten Saison langsam den Körperfettanteil wieder erhöht, statt zu schnell zu essen. Viele in der Szene teilen ihre Erfahrungen offen auf Instagram, was Neulingen hilft zu sehen, dass solche Phasen normal sind und man rechtzeitig gegensteuern muss.
Ich supplementiere Magnesium und Zink für den Schlaf und die Regeneration. Die Dosierung passe ich nach Blutbildern an, die ich mit einem Arzt und einem Ernährungsexperten bespreche, um Überdosierungen zu vermeiden.
Ich habe in den letzten Tagen vor dem Wettkampf Kohlenhydrate aufgeladen, um mich energiegeladener zu fühlen. Das hilft gegen die Energielosigkeit und Kreislaufprobleme, die durch den niedrigen Körperfettanteil entstehen.
Die Weltmeisterschaft in Budapest wäre sechs Wochen nach meinem letzten Wettkampf gewesen, was zusätzliche Kosten für Reise, Unterkunft und Startgebühren bedeutet hätte. Zudem ist unberechenbar, was die Kampfrichter an dem Tag sehen wollen, und ich wollte das Risiko nicht eingehen.
Als die GMBF ihren Frühjahrswettkampf absagte, bin ich auf andere Verbände wie NRC, NPC Natural und PCA Germany umgestiegen. Ich informiere mich über Instagram und teile meine Wettkämpfe dort, um zu sehen, wer sonst noch startet.
Genetik ist entscheidend, aber du kannst deine Platzierung nicht beeinflussen. Du musst einfach deine beste Form bringen; wer mit dir auf der Bühne steht, hast du nicht in der Hand.
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