In diesem Gespräch stellt sich Prof. Dr. Alke Martens vor, die an der Universität Rostock Informatik und ihre Didaktik lehrt. Ursprünglich startete sie ihren Instagram-Kanal, um ihre Tochter zu begleiten, entwickelte daraus aber eine erfolgreiche Plattform zur Aufklärung über künstliche Intelligenz, die heute über 200.000 Menschen erreicht. Ihr Erfolg beruht auf „raw“ Inhalten ohne KI-Bearbeitung, was dem aktuellen Trend von Instagram entspricht. Martens betont, dass sie keine Gewinne erzielt, sondern aus ethischer Überzeugung handelt, um Demokratieverständnis und fundiertes Wissen über KI zu fördern. Sie sieht große Unaufgeklärtheit auf allen Ebenen – von Privatpersonen über Unternehmen bis zur Politik – und möchte dem entgegenwirken. In der Lehre reformiert sie das Informatik-Lehramt in Mecklenburg-Vorpommern, das bereits ab Klasse 5 unterrichtet wird, mit neuen Kursen zu KI-Anwendungen und Ethik. Dabei legt sie Wert auf produktunabhängige Bildung und Reflexion über Chancen und Risiken. Zudem plant sie, auf freie Plattformen wie Mastodon zu expandieren. Abschließend wird das Spannungsfeld zwischen technischer Informatikbildung und Medienkompetenz diskutiert, das auch in Österreich und Europa relevant ist. Martens sieht ihren Kanal als angewandte Didaktik, die aktuelle Entwicklungen verständlich erklärt und kritisch hinterfragt.
Guten Morgen, liebe Kolleginnen und Kollegen, heute ist der 9. Juni 2026, 9 Uhr morgen, so und ich freue mich sehr in eine Kollegin, Frau Prof. Dr. Inge, also einen Informatikren, Alke Martens vorstellen zu dürfen. Formatens, wenn Sie das sehen, sehen Sie jetzt auch gleichere Websites, ist Professorin für Informatik, nämlich genau für praktische Informatik und die Daktikte Informatik, andere Universität Rostock. Das ist schon mal an sich ein Grund, sich hier einzuladen. Der zweite Grund, sie einzuladen ist, dass sie ein Buch geschrieben hat und mitgeschrieben und herausgegeben hat, dass ich aussorben nicht relevant für diesen Kanal gefunden habe. Das heißt, schreibende KI ein interdisziplinärer Diskurs. Unter dritten Grund, das ist der, wie ich sie gefunden habe, ist das Frau Prof. Martin, ist ein insbesondere für Professoren, aber und Professoren, aber auch sonst aussorbenlich relevanten und erfolgreichen Instagram-Kanal betreibt. Sie finden Sie auf Instagram unter Alke Martens und dieser Kanal hat derzeit die Kleinigkeit von 209.000 Followerinnen und Follower an. Das ist doch eine wirklich sehr beeindruckende Zahl. Dankeschön. Der anders, der anders, warum Sie hier ist, dann also aus diesem Kanal, ist das in einem der Real, die man da unten finden kann. Sich Formaten sind einer sehr, sehr, sehr affrischendweise über den sozusagen vorletzten Entschuldigen Sie mein deutsch heißen Scheiß in der Informatik oder in der KI ausgelassen hat, nämlich über agentische KI oder genauer OpenClaw und so weiter. Und das habe ich sehr affrischend gefunden. Ich werde das konkrete Real auch in die Genot unten hineinstellen und habe sie deswegen eingeladen, hierher zu kommen und freundlich und netterweise hat sie auch zugesagt. Formatenschön, dass Sie da sind, erste Frage, warum betreibt man als Professoren für Informatik und die Daktik, der Informatik und praktisch Informatik einen Instagram-Kanal und wie macht man das, dass man dafür 210.000 Menschen interessiert. Herzlichen Dank, Herr Vorgoh, auch danke für die Einladung. Also eigentlich müsste ich ja herkuläge vorgehen sagen, aber das lassen wir jetzt mal so im Raum stehen. Warum ich das mache? Ich bin Mutter von zwei Kindern und habe ursprünglich Instagram, was für mich eigentlich eine Fotoeb war. Ich bin auch schon nicht mehr ganz jung. Als Social Media erkannt als meine Tochter in diese Welt eingetaut ist und ich mir dann zur Mission gemacht habe, sie dort zu storken, um zu schauen, was sie da macht. Etwas später habe ich dann gemerkt, dass insbesondere unsere Lehramt studieren. Denn wir haben in Maclumburg in Informatik-Lehramt ab Klasse 5, also das heißt alle Schulen müssen in Maclumburg vorpornieren, Informatik ab Klasse 5 unterrichten, bis zum Abitur auf. Unsere Informatik-Lehrerin und Informatik-Lehrer haben einfach mit dieser großen KI-Velle, die 2023 aufkam, zunehmend mehr Sorge und Irritation gehabt und kam immer wieder zu mir und haben gesagt, meine Güter allgekanzlos bitte so erklären, dass es die Eltern verstehen, dass es alle verstehen, dass es unter Umständen auch die Schülerinnen und Schüler verstehen und als Professoren oder eben auch als Hochschulduzentin ist man ja sowieso so eine Art erklärt wäre. Das heißt, ich habe damals damit angefangen und es war für mich wirklich überraschend. Also der Erfolg kam quasi über Nacht. Unser Ziel war nach einem Jahr 10.000 Followerinnen und Follower zu haben und wir haben dann einfach mal noch nur 0 drangehängt nach einem Jahr, hat ich über 100.000. Es scheint genau das richtige Format zu der Zeit gewesen zu sein. Und du wissen sie irgendein etwas über ihre Followerinnen und Follower. Es sind das Schülerinnen, es sind das Studierende, es sind das Eltern, sind die Lehrenden oder es ist eine Mischung aus allem. Es ist tatsächlich eine Mischung aus allem. Also ich habe einen Instagram Account, ich habe auch einen TikTok Account. Ich bin auch in YouTube, das ist aber noch nicht weiter ausgebaut. Ich bin auch ein Linkt innen und die Zuhörerinnen und Zuhörerschaft, die sind sehr sehr unterschiedlich. Also in TikTok bin ich in einem Tech in einer Tech-Bubble sozusagen gelandet. TikTok ist sehr stark nach so leidmotiven ausgerichtet. Wenn man in einem Stream drin sitzt, kommt man dann nicht gut wieder raus. Da habe ich vor allen Dingen Techies, die mir folgen, also Leute aus der Informatik-Szene, aber auch interessierte andere, die zufällig reingekommen sind. Bei Instagram ist es interessanterweise sehr sehr gut verteilt. Ich habe etwas mehr Frauen als Männer und ich habe auch einen relativ hohen Altersdurchschnitt. Also meine Studierenden folgen mir auch und spiegeln auch immer wieder, ob was gut oder nicht so gut war. Aber ich habe insbesondere einen Altersdurchschnitt, der so zwischen 30 und 40 Jahre liegt. Also Leute, die jetzt bereits in der Berufstätigkeit sind, das sind meine Hauptvolle. Ein bisschen mehr Frauen als Männer. Ja, das habe ich zwei Fragen dazu. Der erste ist mal, die erste ist mal, ich würde vermuten, dass das zumindest am Anfang in ihrer Kollegin, einen und Kollege, schafft eher auf befreien gestoßen. Bei TikTok und Instagram und so weiter auftauchen. Ich würde interessieren, wie da die Reaktion bauen, wie sich das verändert hat. Und die zweite Frage, ich weiß von ihrem TikTok-Kanal nichts, aber nicht deswegen, weil ich sie dort nicht gefunden hätte, sondern weil ich selbst nicht auf TikTok bin. Das ist so ein wenig, den ich selbst nicht tue. Und es hat gründer, warum man das nicht tut, wenn man es nicht tut. Und mich würde ihr Bezug zu diesem Thema interessieren. Jetzt nicht nur konkret auf TikTok, sondern auch bei Instagram kann man natürlich viele Fragen stellen und interessanterweise sind ja viele ihrer Videos sehr kritisch gegenüber, gerade den, wie sie es in einen Tech-Boys und ihren Plattformen. Und ein steht eine Spannung, mit der man auch irgendwie umgehen muss. Weil man sich bei Bewegtung auch da würde mich sehr interessieren, wie sie damit umgehen. Ja, also ganz grundsätzlich war ich zunächst mal gar nicht unterwegs mit der Idee, eine Person der Öffentlichkeit sozusagen zu werden. Ich habe zwar immer schon in öffentlichen Formaten auch Vorträge gehalten. Das hat mich aber am Anfang wirklich sehr, sehr viele Bewindungen gekostet in Social Media, in so einer Präsenz reinzugehen. Und ich erwarte auch immer mal wieder ungemach. Also es gibt auch innerhalb von Instagram Profil-Klau. Also mein Profil wurde relativ oft geklaut. Zum Beispiel wird unter meinem Profil-Namen auch werden Bitcoins verkauft. Das bin ich aber nicht. Und da habe ich immer wieder nur die einzige, wobei ich auch einen Verriefheit-Account habe. Aber das wird trotzdem nicht geschützt. Und ich kann immer wieder nur sagen, ja, ich habe den kleinen Grusel dabei, weil natürlich alle meine Daten auch zum Training von KI genutzt werden. Das einzige, was ich da jetzt gesagt habe, das so ein bisschen altruistisch, weil es ist ja auch eine No-Budget-Nummer. Ich verdiene damit überhaupt kein Geld. Also direkt mit diesem Kanal nicht, natürlich über Vorträge und so weiter. Aber es ist schon etwas Heike, wenn man sich dort in den öffentlichen Raum stellt und sagt, ich tu in meine Meinung jetzt öffentlich kund und versuche die natürlich wissenschaftlich, so gut es geht zu fundieren. Das ist am Ende nicht heißt allgemein als Privatpersonen äußert sich da, sondern nicht äußere mich kategorisch als Professorin der Universität Rostock. Im Bezug auf meine Kolleginnen und Kollegen ist das ziemlich lustig, weil die meisten von den Wissen das gar nicht, weil sie schlicht und ergreifen nicht in diesen Kanälen unterwegs sind. Meine Rektoren hat es mitbekommen, die dieser Wettprommer, die ist allerdings auch Medienforscherin und die war absolut begeistert, konnte sich diesen Erfolg auch nicht so richtig herleiten, warum das passiert ist. Aber es ist natürlich auch im vollen bewusstsein, dass das ja auch für die Universität Rostock spricht. Die letzte Frage war im Bezug auf TikTok. Ich habe ein Teil meiner Kinder und meiner Studierenden in erster Linie auf TikTok. Und ich muss ganz pragmatisch sagen, an irgendeine Punkt habe ich beschlossen, wenn ich meine Daten den Amerikanernchenke, dann kann ich sie auch gleichermaßen die Chinesen schenken. Das ist so ein bisschen. Na ja, gut, wenn man sowieso schon in der Höhle des Drachen steht, dann ist es auch eigentlich fast die Galopadreiköpfer oder Viprapfer hat. Das spielt dann nicht so die große Rolle. Was wir im Herbst beginnen werden, da fehlt mir ein bisschen Manpower, aber ich habe jetzt einen sehr engagierten Mitarbeiter, der sich das vornehmen möchte, ist, dass wir ins Fettivörs auch gehen parallel. Das heißt, wir gehen in die freien Plattformen und werden ein Rostockkanal für Mastudon aufmachen. Und werden dann auch über das Fettivörs, das Pendant zum YouTube sozusagen auch bespielen. Fettivörs ist die Aktivität, die mit den freien Obenshauskanälen zusammenarbeiten. Ja, und dort wird dann wahrscheinlich das passieren, zumindest am Anfang, was mit ihrem YouTube-Kanal auch geschehen ist, nämlich, dass es im Vergleich zu Instagram und TikTok halt um eine hundert oder tausende Zahl kleiner ist. Auf jeden Fall, ja. Deswegen ist es auch keine dauerhafte Alternative für diese Art von Aufklärungsarbeit, die ich da betreiben möchte. Also mein Ziel ist, mit dieser Aufklärungsarbeit ja nicht mich in einer Nische zu bewegen, sondern mein Ziel ist es eben in möglichst einen öffentlichen Raum zu gehen, damit viele Menschen, die Chance haben, einem Demokratiegedanken folgend zu begreifen, was da gerade passiert. Und das ist für mich auch ethisch als Forscherin sehr, sehr wichtig. Also das ist ein Beispiel für angewandte, didaktikte Informatik, die aber auch deswegen finde ich so beeindruckend ist, bei sehreren von dem, was man sieht, wirklich total reduziert sind. Nicht also, sie sitzen immer von dem Bücher egal, das beginnt mit dem Huck, dann sagen sie kurz, wer sie sehen und dann reden sie nur noch nicht. Und das ist also obwohl das also wirklich eben reduziert ist oder auf das wichtige beschränkt ist, interessiert es offenbar so ganz, ganz viele Leute. Ich vermute es ja, klären sich das mit der Qualität des Inhalts, somit das wäre das meine Erklärung, also offenbar ist der Inhaltszeit. Ja, tatsächlich nicht nur. Also man muss da einmal in die Instagram Strategie reinkucken. Und da ist der CEO von Instagram, Mossary, der sagt immer wieder, was ist jetzt gerade die Welle bei Instagram. Und ich habe richtig viel Glück gehabt sozusagen, weil in der Zeit, in der ich meinen Kanal in Instagram begonnen habe, hat Mossary festgestellt. Ich sag's jetzt mal so, wie ich's mit meiner Kanalstimme sozusagen sagen würde. Meter.
hat festgestellt, dass ihnen zunehmend Daten von echten Menschen fehlen und dass sie zunehmend KI-Generierte Daten oder vermischtes Menschmaschinenmaterial bekommen. Und deswegen hat Moisserie ungefähr Mitte letzten Jahres rausgegeben, dass Instagram vor allen Dingen die Beiträge ausspielen, die möglichst Raw sind. Also Raw heißt in diesem Zusammenhang keine KI, keine eingestreuten Bilder, keine anderen Formate. Und dieser Trend, der kam genau, passend zu meinem Kanal sozusagen, so dass wir auch auf alles verzichtet haben und dieses Raw beiberhalten haben. Wir freuen immer nur so kleine Sachen rein, damit Menschen auch die Möglichkeit noch haben zu unterscheiden, ob das jetzt der echte Kanal ist oder ob das jetzt ein Fake-Kanal ist. Also die, die nicht glauben, dass das der echte Kanal ist, die können immer mal in die Bücher reinzoomen. Viele davon gibt's gar nicht mehr. Die kennt KI auch nicht. Ja, gut. Und was wollen Sie jetzt abgesinnt davon, dass Sie Menschen erreichen wollen und über aktuelle Trends in Grenformatik und insbesondere in der KI informieren wollen? Was wollen Sie noch mit dem Kanal erreichen? Reicht das oder wird das noch darüber hinausgehen? Also, sagen wir mal so. Am Ende des Tages ist es so, dass wir vor sehr, sehr wichtigen Entscheidungen stehen. Und diese Entscheidungen passieren ab unterschiedlichen Ebenen. Es gibt die persönlichen privaten Entscheidungen. Also was tu ich mit meinem Smartphone, mit meinem Computer. Dann gibt es die Entscheidungen für die mittleren und größeren Industriebetriebe in Deutschland. Eben die gleiche Frage, was tu ich mit meinem Rechner, mit meinem Rechnernetz, mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und dann gibt es die oberen Ebene sozusagen der Politik, wo dann gesagt wird, was für politische Entscheidungen treffen wir. Und das, was ich immer wieder beobachte, das ist wirklich erschreckend, dass über alle diese Handlungsebenen sehr, sehr viel unaufgeklärtheit über KI vorliegt. Und ich mache seit 30 Jahren KI. Das heißt, ich kann mir sehr gut vorstellen, was tu auch bei OpenAI oder bei Google abgeht, zum Beispiel hinter den Kulissen. Und für mich ist es wie so eine Art Berufsehre, dass ich sage, Leute glaubt nicht, dass, was jetzt über das Markt geschrei euch verkauft wird. Und das trifft natürlich die individualen Nutzer mit ihren Rechnern. Aber es trifft auch mittlere kleine und mittelständische Unternehmen, mit denen ich auch sehr eng zusammen arbeite. Und es betrifft natürlich auch in hohem Maße die Forschung. Und wenn sich das Ganze dann auch politisch auswirken würde, dann wäre ich natürlich begeistert. Also ich arbeite hier auch als Beraterin. Und wer der extrem oft in letzter Zeit gefragt, wir finden in unserem Unternehmen gar keine Ansatzstelle für KI. Wie kriegen wir jetzt KI rein? Und dann ist immer mein wichtigstes Wothum zu sagen, braucht es überhaupt. Also gibt es überhaupt im Prozess der Digitalisierung etwas, was bei euch durch eine KI bereichert oder verbessert werden könnte. Und es ist leider, leider für die Techunternehmen in den meisten Fällen ist die Antwort nein. Also wenig, ganz, ganz wenig. Ja. Wenn wir schon dabei sehen, wie sich das für Unternehmen ändert, es ändert sich natürlich auch für Universitäten. Also ich verbute das auch an der Uni Rostock, so wie an jeder anderen Uni, die ich vom Außen oder ihnen je gesehen habe. Derzeit auch nur ein einziges Großsystem ergeht, wenn es um die Daktik fragen geht, das ist KI, aber auch wenn es um Forschungsfragen geht und Forschungsethische Fragen geht. Das ist eine sehr spezielle Debatte, aber es ist eine, die natürlich ähnlich im Grunde, die selben Probleme erzeugt wie überall sonst. Ich würde sie gerne als Professoren für die Daktik, dein Formatik fragen, wie sie damit umgehen. Also in ihrer eigenen Lehre, in ihrer eigenen Forschung und auch in dem, was sie ihren späteren, also ihren Studierenden, Vermitteln wollen, die ihr, ihreseits in Schulen gehen werden. Ja, genau. Das sind verschiedene Handlungsäbenen. Also Universität, ich war von 2018 bis 2022 digitalisierungsbeauftragte der Uni, bin dabei gewesen, die Universität in diesem Transfer von einer quasi analog geführten Bildungseinrichtung in einer digitalen Bildungseinrichtung zu transformieren. Und dieser Prozess Schritt ist einfach noch nicht abgeschlossen. Der betrifft die Bereiche, Verwaltung, Forschung und Lehre und in jedem dieser Bereiche gibt es unterschiedliche Anforderungen, die dann unterschiedlich adressiert werden müssen, auch Universitätsintern und das betrifft alle Universitäten. Ich würde sogar behaupten, fast alle Universitäten weltweit sind in diesem Prozess noch nicht am Ende. Im Bereich der Daktik, der Informatik, haben wir aktuell zwei Sachen, die unser großes Glück sind. Das eine ist eben, dass wir wirklich den Standortvorteil haben. Mecklenburg-Vorpommern hört man sehr selten im Kombination mit dem Wort Standortvorteil. Aber wir haben hier die Tradition Informatik ab 5. Schulklasse, über alle Jagangstufen verankert zu haben. Der Rahmenplan Informatik kommt aus unserer Feder, der ist bei uns also in meinem Lehrstuhl entstanden. Und über diese Schiene, die Daktik der Informatik haben wir natürlich ein großen Handlungsfreiraum, ab dem Wintersemester immer trekulieren. Wir hier in ein neues Lehramt, Gesamtschule und Gymnasium. Wir haben den kompletten Lehramtstudiengang reformiert. Und unter anderem gibt es dann eine neue Lehrveranstaltung, die einfach heißt KI in der Anwendung. Und das, was wir da, den Lehrerinnen und Lehrer an Unterrichten wollen, ist zunächst mal, die haben die Möglichkeit, bei mir eine Lehrveranstaltung zu machen, wo sie dahinter gucken und sagen können, woraus besteht zu eine KI. Da gibt es unterschiedsweischen neueronalen Netzen, Machine Learning-Verfahren. Das müssen Sie als Informatikerinnen und Informatiker einfach begreifen. Das geht aber auch sehr, sehr gut zu erklären. Und in den KI-Anwendungen gucken wir dann rein, wie man KI tatsächlich einsetzen könnte in der Schule. Da bleibt nicht so sehr viel Handlungsraum. Also im Grunde immer nur als Reflexionswerkzeug, wie man aber auch Informatik im Unterricht so gestalten kann, dass die Chancen und die Gefahren einer künstlichen Intelligenz richtig kommuniziert werden. Ein sehr wichtiger Baustein von uns ist zum Beispiel auch, dass wir kategorisch nicht von Software-Produkten reden. Und keinen Unterricht mit MS World oder mit Excel oder so, sondern bei uns im In-Der Ausbildung ist es alles verankert als Tabellenkalkulation und Textverarbeitung oder Präsentation. Und wir bilden unsere Lehrerin und Lehrer dahingehend aus, dass sie am Ende des Tages in den Schulen mit, z.B. Open Office oder Libra-Office-Formaten arbeiten. Das wiederum tun wir aber schon seit 20 Jahren. Also da sind wir schon immer so gewesen, dass wir sagen, wir können den Schulen nicht zumuten, ein Produkt in einer starken Bindung bei Ihnen etablieren zu müssen. Das wird jetzt noch mehr gemacht. Das wird noch mehr reingebracht. Und natürlich auch es gibt eine gesamte Lehrveranstaltung, Ethik der Informatik oder Ethik und Digitalität. Und da ist natürlich inzwischen ein ganz großer Teil der Lehrveranstaltung auch in diesem Spannungsfeld Ethik der künstlichen Intelligenz aufgebaut. Und das soll den Lehrerinnen und Lehrer an, aber auch natürlich den anderen Studierenden das Handwerkszeug geben, um dann auch solchen Trendwellen, wie wir sie jetzt mit GPT-3 seit 2003, 20 Jahren und dann GPT-4 diesen Trendwellen auch auszuweichen und auch zu erkennen, wer übernimmt hier gerade meinen Rechner, wer ist jetzt gerade dabei, in meine Gedankenwelt sozusagen einzudringen, wenn man es ein bisschen, ein bisschen seltsam formulieren möchte. Ja, sehr gut. Sie haben schon zweimal gesagt, dass Mecklenburg vor Pommern da einen Standortvorteil hätte, so schön und so wichtig Mecklenburg vor Pommern ist. Es ist halt trotzdem ein Bundesland und das 16 in Deutschland und man wohnt dazu von 10 % das ist vielleicht in den 15 anderen anders ist und dann denkt dann als Europäer oder Europäerin, ja, es sind auch noch 27 Mitgliedsstaaten nicht und da kann ich Ihnen aus Österreich berichten, dass diese Diskussion über Informatikunterricht ungefähr so alt ist wie ich in den Schulen und immer wieder in unterschiedlichen Iterationen wiederkommt und die nächste Iteration war eine und darüber würde ich dann, wenn Sie mögen, auch gerne mit Ihnen reden, wo es wieder an Neut zu diskutieren war und sehr unglücklich gelöst wurde, das Verhältnis zwischen Informatik aus Bildung, also die Menschen lernen, was in Algorithmus ist, wie er funktioniert, was ein Prozessor ist und so weiter und angewandter Medienkunde, die Leute wissen, dass ihre Daten bei Instagram für etwas anderes verwendet werden und ich vermute, dass es diesen Spannungsprogen auch bei Eilich auch in Mecklenburg vor Ort, man trotz der Lame in Erfahmen zu beiden würde mich hier interessieren, also Make Mecklenburg vorper man the world again und wie ist das mit Anwendung oder sozusagen Medienkompetenz, wer es Informatik kompetenz ist. Also wir haben in der Bundesrepublik Deutschland ja eine sehr stark landeszentrierte, firderalistische Struktur, was die Bildungspolitik angeht und deswegen habe ich so darauf bestanden, dass es Mecklenburg vorper man ist und nicht Deutschland, genauso weit wie Mecklenburg vorper man sind in Deutschland Sachsen und Bayern und aufschließend sind auch andere Bundesländer. Ich möchte jetzt gar nicht alle nennen, die muss man jetzt nicht alle aufzählen, aber ich habe zum Beispiel lange in Baden-Württemberg auch gearbeitet, da ist der Umgang mit Informatik komplett anders gewesen, also es modifiziert sich jetzt auch gerade und genau die Diskussion, die sie adressiert haben, die diese Diskussionen, was ist jetzt Medienkunde, was ist jetzt Informatik, die haben wir natürlich auch seit Stunde eins geführt, es ist ganz, ganz schrecklich. Also das, was wir versuchen, den lerneren und lernar anbeizubringen ist, das müsste ihnen auch selber sehr, sehr gelegen kommen. Wir versuchen ihnen beizubringen, was sind Daten, was sind Algorithmen? Wir sind Daten aufgebaut, wir sind Algorithmen aufgebaut. Wie könnten wir Informatik zum Beispiel auch komplett anplagt unterrichten? Dass es einer unserer Hauptmotive anplagt bedeutet, alles, was eine Informatik ausmacht, kann auch unterrichtet werden, ohne jemals den Computer angemacht zu haben, weil man verstehen muss, was sind Algorithmen, was sind Datenströme, wo geht das Ganze hin, wo kommt das Ganze her? Also wir bringen den Schülerinnen und Schülern auch nicht bei, wie sie eine Formatverlage in einer Textverarbeitung anlegen.
können. Das ist auch zunächst mal gar nicht unser Job und deswegen ist natürlich auch Medien in erster Linie nicht der Job aus der Informatik. Wir werden immer wieder mit dem Thema Medien konfrontiert, aber ich finde das ehrlich gesagt auch für die Medienwissenschaften ein bisschen diskriminierend, dass die dann keinen Ort in der Schule haben, weil Medien ja noch sehr viel mehr ist. Also verschiedene Medienarten, Mediengestaltungsarten, Einflussnahmen über Medien. Es wird ansatzweise thematisiert, aber es ist nicht der Kernpunkt der Informatiklerinnen und Lehrerausbildung, genauso wenig übrigens geprogrammieren. Also es ist nicht so, dass wir das Ziel haben, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schule rausgehen und peisen programmieren können, das ist einfach nicht das Ziel dabei, das ist für uns ein Werkzeug. Und finden Sie, dass diese Debatte, wie sich das entwickeln sollte und was da Ziele sind in Deutschland und Europa richtig geführt wird oder müsste man sie anders organisieren? Es ist wirklich sehr schwierig. Also wir haben in Europa eine sehr, sehr große Diversität, wir haben jetzt auch noch mal aufgearbeitet, wie KI weltweit in den Schulen eingesetzt wird. Und auch da haben wir eine riesig große Diversität. Wir leben momentan in einer Zeit, wo viele Länder die pure Existenz von KI in einem Browser, zum Beispiel als eine Art Bildungsvorteil sieht. In einem traditionellen Bildungsland wie Deutschland oder eben auch, ich würde da tatsächlich das größer machen, würde Österreich und die Schweiz mit dazu nehmen und sagen, das sind einfach Länder, die traditionell einen sehr hohen Wert in der Bildung sehen in diesen Ländern, ist der Fokus darauf zu begreifen, was die zugrunde liegende Maschine tut, sehr, sehr wichtig und nicht der Fokus darauf, dass man auf einmal sehr, sehr viel Information zugreifen kann, die man aber nicht bewerten kann. Wenn ich da einen Schritt zurückgucken würde, ich sagen wirklich weltweit, also nicht neu Europäisch, sondern tatsächlich weltweit, wäre das wichtigste, eine Informationsbewertungskompetenz auszubilden, das bedeutet also, auszubilden, wie Menschen herausfinden können, was eine manipulierte Information ist, was eine originale Information ist, wie man mit Quellenarbeit umgeht. Entschuldigung, wenn hier ein Störgeräusch ist, hier trinkt gerade der Hund neben mir. Das ist alles gut. Ich kann es höher, aber ich habe es ungefähr richtig interpretiert. Liebe Küste an den Hund. Das ist auch nie nicht, weil das, in man, es ist immer so, wenn ich ein Instagram-Reel aufnehme, dann ist es immer so, dass der Hund sich entweder neben mich stellt, mich doof anguckt oder was bringt. Okay, aber dort ist ein bisschen, dass schneiden Sie raus, glaube ich, nicht. Ich habe zumindest, dass es eben eben noch nicht begegnet und. Wir werden im Laufe sehr wahrscheinlich ein Film sehen, wo der Hund dann komplett den gesamten Wheel einfach zischt wird, aber auf dem Jahr alt deswegen haben wir das drin gelassen. Okay, sehr gut, sehr gut. Ja, wir sind aber bei der Diskussion und ich würde auf einen Punkt noch zurückkommen wollen, weil sie das vorher auch schon zweimal gesagt haben, nämlich diese ethische Komponente nicht, wenn ich ihre Videos ansehe. Also zum Beispiel das Vordetz der "Dowards um Meta-Glastis" und "Kai" und "Meta", also diese Sonnenbrälen, diese Ray-Ban-artigen Sonnenbrälen vom Meta-Wahn schon vorher mal Thema. Aber auch wenn ich ja ansehe, was jetzt so Augen klarer gesagt haben, dann hat das immer auch eine ganz stark ethische Komponente und damit auch letztlich eine normative Komponente, weil ihr auch einen neuen System bringt. Was mich als Juristen natürlich in doppelter Hinsicht interessiert, nämlich erstens mal schon die ethische Komponente, also wie machen wir das? Da nehme ich sie, wenn ich da für das Kollegin mit den Sport, was machen wir als Hochschuläreinnen und Hochschuläre hier? Um das ethisch Gebot der Neymed-Ungang mit KI, unseren Studierenden beizubringen, übrigens steht dann auch die Vorfrage, wie bringt man denen überhaupt bei, was man tun kann? Ja, das ist bei meinen Studierenden ein Riesenthema momentan natürlich, was darf ich mit KI und was kann ich mit KI tun, wenn ich juristische Texte produziere. Und das zweite, was mir interessieren würde, ist dann ja Verhältnis zwischen der ethischen normativen Komponente und der rechtlichen. Ja, es ist wirklich außerordentlich schwierig. Also zum Beispiel bei dem Video über Metaglaces habe ich gepocht auf das Recht am eigenen Bild und es gibt, soweit ich informiert bin, ich bin aber keine Juristin, gibt es tatsächlich eine Gesetzeslücke zwischen dem fotografiert werden im öffentlichen Raum und gefilmt werden im öffentlichen Raum und dem recht am eigenen Bild. Das ist etwas, was wirklich schwierig ist. Darf ich da einhaken? Ja, sehr gerne. Ja, sehr gerne. Ich meine nämlich auch aufgefallen an dem Video und ich will jetzt nicht mein Fachall zu sehr raushängen lassen. Ganz kurz schon. Also es ist nämlich so, dass ich gar nicht sicher bin, ob das eine Lücke ist, sondern es hat halt einfach, es gibt ganz Sekunstrichungen, die nur so möglich sind, wenn sie Street Photografie betreiben, also Straßenphotografie, dann können sie das nur betreiben, wenn sie nicht in jedem Einzelfall, jede und jeden, der die da vorbeigeht gefragt haben, ob sie einverstanden sind, auf dem Foto zu sein. Jeder Tourist, in jeder Tourist, der irgendwo ein Foto macht vom Stefan-Sturm oder vom Eiffel-Turm, fotografiert andere Menschen mit. Und das heißt, diese Frage, wie gilt mein Recht am eigenen Bild auch im öffentlichen Raum? Ist genauso wie jede Frage, die wir in den Formatik bisher diskutiert haben, eine Frage, das hat 100 Jahren diskutiert und unterschiedlich beantwortet wird mit einem Komptal auf den der ersten Lage und auf die Umstände das Einzelfall ist. Das, was jetzt interessant ist, ist, ob man diese Jahrhunderte, alte Tradition, transformieren kann in einer Welt, in der eben nicht mehr jemand mit einer Kamera rumläuft und ein Foto macht, oder auch nicht mehr mit einem Handy durch die Straßenbahn läuft, sondern irgendwo hier in einem Brille-Aufat, und da gibt es einen kleinen roten Punkt, oder es gibt dem nicht. Und ob das dann eben anders zu bewerten ist. Automatisch anders zu bewerten ist es aus juristischer Perspektive, glaube ich nicht, weil wie gesagt 100 Jahre alt das Thema. Danke für die Ausführung. Ich habe auch versucht dazu Juristinnen und Juristen, so finden die mir diese Frage beantworten können, aber ich habe tatsächlich auch keinen gefunden, der das konkret machen kann. Ich glaube, was sehr wichtig ist, ist ja auch die Form der Veröffentlichung. Es handelt sich ja nicht um eine Kunstform, sondern wenn jetzt jemand andere Personen aufnimmt und dann die Beiträge in Social Media stellt, dann ist das schon schwierig. Und ich frage mich auch an welchem Punkt greift dann diese Datenschutzgrundverordnung aus Deutschland, wo wir dann sagen, alle Daten, die von mir aufgezeichnet werden, die müssten dann auch ob Nachfrage wieder gelöscht werden. Zum Beispiel würde das da auch reingreifen. Jetzt mal die Gegenfrage. Also leider Jurist deswegen ist die Antwort sehr kompliziert. Ja, genau. Ich werde es dann mal eine ganz erfundermetale erste ganz schlechte Nachricht. Das ist nämlich, dass die DSGV um möglicherweise gar nicht anwendbar ist. Die ist nämlich im Bereich der rein privaten Lebensführung gar nicht anwendbar. Und auch dafür einen guten Grund. Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie mit einer Beziehungspartnerin oder einem Partner zusammenleben und dann würden Sie da plötzlich betroffenen, rechte Geld und machen können. Also zum Beispiel das Recht auf Lösungen von Tagebuch auf Zeichen oder Ähnliches, dann funktioniert das offensichtlich nicht. Deswegen gibt es schon mal eine Ausnahme, das sagt also rein privates Lebensführung ist nicht DSGV. Da könnte man also schon mal sehr intensiv darüber diskutieren und da welche Voraussetzungen das dann verlassen wird. Und dann das zweite ist, wenn es dann, wenn man ein Medium ist, dann gibt es wieder andere Regeln. Also auch im gesamten Medienrecht gilt die DSGVO nicht ohne weiteres. Weil das wäre nämlich auch sehr unangenehm, wenn der Bundeskanzler, wenn ihm irgendwas unangenehm ist, plötzlich ein Löschungsanspruch gelten machen könnte. Oder irgendjemand gegen den Investigativ recherchiert wird, plötzlich ein Auskunftsanspruch hätte. Deswegen gilt es auch in diesem Bereich nicht und dann bleibt eben nur noch eine relativ kleine Spanne übrig wederein privat noch Medium. Und dort wiederum kann man dann auch nicht, also dann gibt es natürlich betroffenen Rechte, zu denen gehört unter anderem auch ein Lösungsrecht. Aber das Lösungsrecht gibt es nicht immer automatisch nur weil ich will, dass ich gelöscht werde. Also wenn sie an die Uni Rostock ran gehen und sagen ich würde gerne meine Daten gelöscht haben, dann wird ihnen die Ruhen ihr Rostock sagen, das geht nicht. Und wir arbeiten hier und das ist ganz egal ob sie damit ein Verstand sind, wir brauchen diese Daten. Also selbst in diesen kleinen Mittel, den gibt es dann noch viele Bereiche, wo man sagen muss, könnte sein, dass die Speicherung trotzdem zulässig ist. Das macht eben den Umgang auch juristisch mit diesen Brelen oder mit ähnlichen Phänomenen schwierig genug, dass es für das Unternehmen offenbar ausreichend gute Gründe gibt mal einfach das auf den Markt zu werfen. Deswegen ist es natürlich natürlich das Risiko darechtig au Sondern anderer Setzung. Das sagen sie ja in ihrem Video zweimal und wirklich sehr richtig. Das Risiko darechtig au Sondern anderer Setzung dann weniger beim Meta liegt, sondern bei DIA oder bei DIM, der halt dann vielen irgendwo hineingestellt hat und das nachher fragt ob das EOK ist. Und das wird ja sogar noch schlimmer. Zumindest so weit ich in dieses Riesengebiet des Medien recht schon mal reingestubbt habe, das ist jetzt nicht so sehr tief. Meine Schwester ist Anwälte, mit der ich mich sehr lange drüber unterhalten, aber ihr Spezialgebiet des Verkehrsrecht hat also gar nichts mit der mit diesem großen Feld informatik zu tun. Wenn ich jetzt zum Beispiel. Ja, jetzt zeigen Rufzeigen, da können Sie schon auch bezuggeben. Ja, genau. Es gibt auf jeden Fall den Bezug zum Beispiel, hat Sie mir neulich gesagt, dass es tatsächlich für einen Verkehrsrecht anwalt oder Anwälte in manchmal geeigneter ist eine Situation mit Matchbox-Autos nachzustellen. und eine sturastische, arbeitende, künstliche Intelligenz, abzumend keine Bereicherung.
ist in diesem Gebiet, wenn es um die Analyse eines Unfallhergienergangs zum Beispiel geht. Sie hat auch in dem Buch selber ein Artikel geschrieben, weil sie systematisch auch analysiert hat und geschaut hat. Sie hätte sehr gerne eine KI eingesetzt, wenn das möglich gewesen wäre, aber die Irgendwann viel zu schlecht. Noch mal aber zurück zu dem, was sie gesagt hatten. Wenn ich jetzt zum Beispiel ein, wir nehmen das plakative übliche Beispiel, ein junger Mann filmt, eine junge Frau, die in Bekini irgendwo in einem Schwimmbad liegt, veröffentlicht das danach bei Instagram. Die junge Frau findet das absolut nicht in Ordnung und möchte gerne juristisch dagegen vorgehen. Dann hat sie in dem Moment ein Problem, wo sie bereits ein Instagram Account selber betreibt, auf dem sie bereits andere Fotos in Unterwäsche oder in Bekini gezeigt hat, weil auch das dann wiederum sehr, sehr schwierig ist. Und es stürzt meine Schülerinnen und Schüler in wirklich, also ich mein jetzt wirklich die Kinder, die in meinen Lehramtsausbildung immer wieder auftauchen, in ganz große Verzweiflung, dass sie im Grunde überhaupt keine Privatheit mehr haben, dass alle wirklich fast ausnahmslos alle Kinder große Angst davor haben, von anderen Kindern aufgezeichnet, gemobbt, verändert, diskriminiert in die Porn verwandelt zu werden. Dieser Angst, die ist bei den Jugendlichen und auch, also, auf, bis junge Erwachsene bis Studierende auch so weit verbreitet, dass wir wirklich davon reden können, dass die Existenz von Social Media und Metaglas ist auch gerade in dieser Kombination mit Deepfake, Deep Porn und alles, was dahinter auch taucht. Jetzt eine quasi, ich will den Begriff gar nicht prägen, aber das erzeugt eine Angstgeneration. Es ist jetzt schon so zum Beispiel bei jungen Mädchen, dass sie, wenn sie an den Strand gehen, meistens oder in vielen Fällen nicht im Bekini hinlegen möchten, weil sie wissen, dass der Typ zwei Meter weiter jetzt gar nicht in Selfie auf seinem Handy macht, sondern vielleicht ein Film von ihr macht. Und das wiederum hat jetzt nicht mit KI angefangen, sozusagen, also das ist nicht seit 2023, mit dem Release von ChatGPT3 erst passiert, sondern das ist bereits mit dem Verbreiten von Smartphones im öffentlichen Raum passiert, seitdem das einfach super Kameras und super Filmgeräte sind. Es hat aber jetzt dramatische Formen angenommen, weil natürlich an den Schulen alle Teenager wissen, dass man relativ problemlos in diese ganzen Ferkemedien reingreifen kann und der überwiegende Teil der Gymnasiersten und der Mittelschüler mit denen ich jetzt arbeite, macht das nicht, lehnt das auch kategorisch ab, aber man kann nie ausschließen, dass nicht irgend einer dabei ist, der dann eben doch oder irgendwie, nee, ich will das gar nicht auf Jungs beschränken, die dann eben doch aus persönlicher Rache, Ausleitigkeit, Auswut, so etwas anstrebt und so etwas anfängt. Und da haben die Kinder und auch die Lehrerinnen und Lehrer natürlich wirklich große Angst vor. Ja, ich möchte zwei Dinge bestätigen und verstärken, aber das eine ist diese Angst, spür ich auch auch bei meinen Studierenden und gleichzeitig auch eine gewisse Kompetenz damit umzugehen. Also ich beobacht immer mit Großminteresse, dass die miteinander sehr viel differenzierter aushandeln, was möglich ist und was nicht, dass das Menschen unserer Generation tun. Das ist ja jetzt ja, was ich gern verstärken möchte, ist die Gender-Thematik, nicht die auch in der KI-Diskussion meiner Meinung nach total unterbilichtet ist, wobei sie sehr sehr wichtig ist, weil das wieder ein Track ist, der Genderstereotyp verstärkt. Die Frage, die ich jetzt an sie hätte wäre, was daraus folgt. Also wie wir uns gesellschaftlich und wie wir uns als Lehrerinnen und Lehrer positionieren in dieser Diskussion. Man kann das jetzt so machen, wie wir das jetzt hoffentlich gerade versuchen und wie sie das sehr erfolgreich machen, nämlich aufklären, diskutieren, rational argumentieren und so weiter. Man kann es auch anders machen, man kann es politisch engagieren, man kann irgendwie recht zu entwickeln versuchen als enormes System oder man kann Technologien entwickeln. Und wahrscheinlich gibt es noch paar andere Möglichkeiten, die man noch einfielen, wenn ich länger nachteste. Und die Frage ist halt, was man jetzt da jeweils tut, mich wird ihre Antwort auf diese Frage interessieren, nämlich einerseits persönlich und dann zweitens im zweiten Schritt auch gesellschaftlich rechtspolitisch. Ja, zum einen, also der allerwichtigste grundlegende Schritt ist, wir sind hier mit einer neuen Technik konfrontiert, die aus den USA kommt mit Milliarden von den Big Tech Konzernen unterstützt wird und wir dürfen nicht vergessen, dass Big Tech den Technologiebereich beherrscht, seit Mitte der 90er-Jahre-Spietestens. Das heißt, wir haben hier ein Phänomen, das schon sehr, sehr lange existiert. Die Konsequenzen sind, das Big Tech unstiktiert, welche Geräte wir benutzen können, in welchen Zeiträumen noch updates auf diesen Geräten kommen und welche Software wir auf diesen Geräten benutzen können. Ich mache das als kurzes Beispiel, als ich mein Studienbegång habe, 89 gab es noch verschiedenste Betriebssysteme in einer relativ großen Verbreitung, weil auch noch nicht so viele Menschen PCs gehabt haben. Und heute ist das im öffentlichen Raum sehr stark eingeschränkt. Es gibt sehr viele mehr Geräte bei den Menschen, aber die Auswahl der Geräte ist nur noch sehr klein und die Auswahl der Betriebssysteme sind im wesentlichen, die die im öffentlichen Raum verbreitet sind zwei nämlich Wundos und MekoS. Es gibt aber natürlich die Alternativen wie zum Beispiel Linux und es gibt auch die Möglichkeiten, weitere neue Systeme zu entwickeln. Ich vermute und das ist jetzt meine Hintergrunderzählung, warum ich das so aufgebaut habe, dass wir hier aus der europäischen Sicht eine Art WakeUp call haben. Der WakeUp call heißt "Hallolybes Europa", du bist gerade in 100 Prozent Abhängigkeit geraten von einem anderen Staat und da muss man jetzt gar kein Namen drauf schreiben, sondern wir finden im Bereich der Herstellung von IT auf allein schon auf der Material eben eine so grandiose globale Vernetzung, dass wir nachhaltig für die nächsten 1000 Jahre von jedem Kriegsgeschehen Abstand nehmen sollten, weil es alle globalen Materialflüsse nachhaltig zerstört und wir uns selber unsere Technologiegrundlage vernichten. Das ist aber jetzt nur so eine so eine kleine, pontierte Ironie, die ich immer wieder sehe, wenn irgend ein Staat, irgend ein Krieg anfängt, wo ich dann sagt, Leute, wollt ihr rechner haben oder wollt ihr keine Rechner haben. Das zweite, was passiert ist, auch KI ist nur eine Technik und aber einer Technik ist es immer wieder so, dass man feststellt, es gibt eventuell einen Heib und dann gibt es irgendwann das Teil der Ernüchterung und dann gibt es das, wo man es wirklich, wirklich benutzen kann. Ich selber arbeite seit 30 Jahren an der Entwicklung von KI. Jetzt aus der Forschungsperspektive, wo können wir sie einsetzen, wo ist das sinnvoll und aus dieser, ich nenne sie jetzt mal fachlich aus diesen generativen Transformer-Modellen, die fort trainiert sind. Das sind diese GPT, heißt generative preteraint Transformer, also ein ein neuronales Netz, das fort trainiert ist. Darauf können wir ganz viele Sachen machen, aber in sehr kontrollierten, sehr engen Anwendungsbereichen, also zum Beispiel GPT2 hatte ein sehr viel stärker kontrollierten Datensatz als GPT3 und war deswegen viel präziser, die zugrunde liegende Technik, die ist sehr, sehr faszinierend und die wird auch weiter entwickelt und da ist auch wirklich viel passiert in den letzten Jahren. Das was uns die Big Tech Unternehmen verkaufen wollen, ist es geht nicht mehr ohne und das ist einfach eine Lüge und die Big Tech Unternehmen wollen uns zwei Dinge noch verkaufen, nämlich es wird alle Jobs wegnehmen, das ist auch eine Lüge, es stimmt einfach nicht, KI funktioniert nicht ohne Menschen und die dritte Lüge ist, dass wir innerhalb der nächsten 15, 15 oder 20 Jahre eine sogenannte AGI haben, eine Artificial General Intelligence, die quasi als Mensch 2.0 mit sehr viel mehr digital gesteuertung gedanken gut uns in unseren Alltagsprozessen begleiten wird und auch dass etwas Vizingularität entstehen würde, wo die KI so mächtig ist, dass sie mächtig ist als der Mensch. Das sind narrative, den können wir glauben, aber wir müssen es nicht. Es ist genau so von der Qualität her, als wenn wir tief in die Harry Potterwelt eintauchen und sagen, wow, wir definieren jetzt Menschen als Muggles und die anderen als Wizards oder Zauberinnen und Zauberer und machen uns dann damit eine schöne neue Welt. AGI steht nicht vor unserer Haustür und große, bekannte, forschende Personen sagen, dass diese Large Language Models, die wir jetzt momentan so sehr feiern oder auch die zugrunde liegende Modelle für die Video, Bild oder Tongenerierung, die sind ein interessanter Weg, was Technik angeht, die sind aber auch ein sehr, sehr unökologischer Weg und sie sind vor allen
igen kein Weg zu einer, in irgendeiner Art und weiß ja auch nur annähernd echten Intelligenz und das ist was, was extrem wichtig ist. Rechtlich, das einzuschränken dürfte uns an unsere absoluten Grenzen führen, weil wir in einem Konglomerat sitzen, wo wir Server in den USA stehen haben, wo wir Nutzerinnen und Nutzer haben, die beispielsweise mit dem Installieren einer App zustimmen, dass ihre Daten nach Amerika übertragen werden und in diesem Moment haben wir sie nicht mehr verfügbar im deutschen Rechtssystem. Also zum Beispiel könnte ich jetzt mich auf die Hinterfüße stellen, es gibt Fake Accounts von mir in TikTok über die Bitcoins verkauft werden und ich könnte jetzt versuchen TikTok zu verklagen, was es absolut sinnlos ist. Ich könnte jetzt versuchen TikTok dazu zu bringen, diese Accounts zu löschen, ein TikTok aber gar kein Interesse dran und das gleiche passiert natürlich in Instagram und das gleiche passiert auch in YouTube und in allen anderen Plattformen. Es bedeutet aber rechtlich,
Ich habe keine Ahnung, wie wir das in den Griff kriegen wollen würden, dass was für uns wichtig ist, ist, dass der öffentliche Raum in Europa versteht, dass wir hier mit sturrastischen, zusammengesetzten Informationen arbeiten, die einen Gewissenwahrheitsgehalt haben, aber die nicht repräsentieren, was an Informationen in dieser Welt existiert. Also die große Breite des Internets als Informationsquelle, die wird jetzt aktuell gerade zurückgebaut, abgebaut, eingeschränkt. Das ist wirklich so, als wenn sie nicht mehr die Bibliothek betreten können, sondern sich nur noch die mündliche Zusammenfassung der Bibliothekaren oder des Bibliothekars anhören und das reicht ihnen dann. Das ist die Qualität, auf die wir zusteuern. Normativ, das in den Griff zu kriegen ist extrem schwer. Ich denke wirklich ansetzen sollten wir bei der schulischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, denen wir ein Bewusstsein dafür tatsächlich antrenieren sollten, was das Information wie bewertigt ist und was ist eine sturrastisch ermittelte Information. Das ist das, was die Ladschlinge, welche Modelle tun, also die nehmen nur das, was wahrscheinlich ist. Auch vermitteln, was ist ein Beies? Wie kommt es zustande? Also zum Beispiel nannst du ja jetzt den Gender-Beijen. Da gibt es noch sehr viele mehr. Es gibt zwölf verschiedene Beiesformen und alle Kandika-I, kann sehr viel beies. Aber glaube ich, normativ nicht wirklich in den Griff zu kriegen. Ich glaube eher, dass das eine Frage des Umgangs mit Bildung am Ende ist. Gut, zwei Punkte, die wieder verstärken möchte, wenn ich darf, dass ein uns mal diese Thematik recht finde, dass sie das sehr plastisch beschreiben, wie sie selbst erleben, dass es gar keinen Sinn macht für sie sich jetzt auf rechte Kategorien zu ziehen und zu sagen, ich wäre mich eben juristisch gegen irgendeinen Fake-Account. Meine Beobachtung ist, dass dieses Gefühl ganz viele Menschen haben und dass da eine Erosion stattgefunden hat, die ganz erhebliche Auswirkungen hat, wie Demokratie und freie Rechtsstaatlich organisierte Gesellschaften funktionieren, wenn sich niemand mehr aufs Recht verlassen kann oder nicht verlassen muss. Und zu der Gender-Thematik möchte ich sagen, dass ich gar nicht zu sehr zu über den Beies reden wollte, über den man natürlich auch reden kann. Aber viel mehr stattdessen mehr über die ganz realen Auswirkungen auf den zum Beispiel Arbeitsmarkt, nicht also man kann wohl jetzt schon beobachten und ausgerechnet ein Tropik schreibt, dass sie ja sogar, dass die Auswirkungen von GPDs und LLMs eben typischerweise ältere, weibliche, gut ausgebildete Personen treffen wird in erster Linie und erst dann alle anderen nicht. Und das hat die Komponente, die noch hinausgeht über diese Beis-Thematik. Absolut. So wie gesagt, die ökologische Komponente natürlich, eine ist die Weits hinausgeht über das, was wir bisher angesprochen haben und auch wenig Platz findet. Genau. Also es ist eine, meine Beobachtung ist, es ist so miteinander vernetzt, dass es sehr, sehr kompliziert ist, auch wenn man sich hauptberuflich mit nichts anderen beschäftigt, überhaupt die Relationen herzustellen. Erst recht ist es kompliziert für Menschen, die eben was andere Szenien im Leben machen. Also zum Beispiel, ich weiß nicht, Englisch unterrichten oder zahnärzt den Seen oder eben so was nicht. Und ich finde es eben so herausfordernd, wie Menschen wie sie und vielleicht auch ich dann diese Transformation-Zleistung erbringen können. Und ich finde ihren Instagram-Kanal ein tolles Beispiel dafür, wie man das machen kann. Ja, das ist tatsächlich auch der Versuch, also auch die Präsenz in Medien. Ich bin jetzt im Julien, nochmal im Norddeutschen Rundfunk dafür gibt es dann auch eine Aufzeichnung. Ich war im WDR im Radio. Ich war im NDR, Norddeutscher Rundfunk wieder im Radio und auch im Fernsehen. Das sind alles aber Formate, die auch aufgezeichnet online zur Verfügung stehen. Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, dass Menschen wie sie das auch tun, hervor wo oder eben auch wie ich das tour, im öffentlichen Raum zu dieser sehr klaren Positionierung auch stehen und eben auch ganz deutlich zeigen, es gibt in jeder Entwicklung Gewinnende und Verlierende um es mal sozusagen. Aber es ist gerade mit KI etwas entstanden, was so ein unglaublicher Marktschrei-Effekt gewesen ist. Also diese gezielte mediale Verbreitung von KI über Social Media, die ist so extrem gut aufgebaut. Da kriegt man schon wirklich Angst, wenn man sich das vorstellt. Ich arbeite jetzt aktuell an dem Buch, das wird Ende nächsten Jahres erscheinen. Also ich habe zwei Bücher, das eine wird Anfang nächsten Jahres erscheinen. Das Volk der Frage macht KI uns dumm. Und als ich das Buch entworfen habe, war ich noch sehr stark. Ich bin ja auch in der Koalitionswissenschaft tätig. Weil ich noch sehr stark darin nichts in der Welt macht. Uns dumm ist, wird tatsächlich unser Gehirn einfach wieder nur erweitern, wieder neue, neuere, neureneiche Verbindung schaffen. Aber am Ende des Buches auch mit sehr viel Recherchen muss ich leider konstatieren. Doch KI macht uns dumm. Das ist leider wirklich so. Und das nächste Buch, was wir dann, was dann Ende nächsten Jahres erscheinen wird, da bin ich jetzt gerade dabei, das zu entwickeln. Das geht in die Richtung Kartoffelchips, Energy Drinks und KI. Das ist auch eine Sache, über die wir reden müssen. In wessen Hände wir uns dabei begeben. Und wenn wir das Food-Design angucken, dann finden wir da ganz krasse Elemente. Wenn wir angucken, wie Social Media Design ist, der Hinter-Social Media ist ja kein Zufall. Sondern es ist so aufgebaut, dass wir eine bestimmte Art von Konzentrations-Spannung, adressierende bestimmte Art, chemischer Ausschüttung im Gehirn Triggern sozusagen. Und es ist eine massive Forschung dahinter, genau diese drei Minuten bei Kindern zum Beispiel, oder bei Jugendlichen anzusprechen und dann die in so einer Dauerscrolling-Schleife zu halten. Und das ist der gleiche Effekt, warum Chips Zucker Salz fett drin haben. Weil das alles Stoffe sind, die wir suchen, nachdem wir in Englischen gibt es dieses Wort Craving. Also etwas, von nach wir eine gewisse Gear haben. Und in die gleiche Maschisch deigt auch Social Media ein. Und in diese Masche versucht auch KI reinzusteigen. Beziehungsweise dürfen wir nicht vergessen, dass es immer dahinterstehen, die Unternehmen sind, die diesen Kauft-Bitter-Uns-Aspekt darin haben. Ja, das ist ein großes Thema über das wir dann, wenn das Buch erschienen sein wird, wenn sie mögen, bitte unbedingt noch einmal reden müssen. Für heute, danke ich Ihnen, ganz herzlich dafür, dass Sie sich Zeit genommen haben und Ihnen diese zugehört haben. Danke für das selber. Ich hoffe, wir bleiben in Verbindung. Ich hoffe, Sie bleiben interessiert. Und vor allen Dingen hoffe ich, dass wir alles so gesund und wie möglich bleiben, oder so rasch wie möglich werden. Alles alles, liebe und gute. Vielen, vielen lieben Dank vom Atem. Das war großartig. Danke. Ja, vielen Dank für das tolle Gespräche, Frau.
Podcast Summary
Key Points:
Vorstellung von Prof. Dr. Alke Martens, Professorin für praktische Informatik und Didaktik der Informatik an der Universität Rostock.
Ihr Instagram-Kanal hat rund 209.000 Follower und dient der Aufklärung über KI und Informatik für eine breite Öffentlichkeit.
Erfolg durch „raw“ Inhalte ohne KI-Bearbeitung, passend zum Instagram-Trend; Ziel ist Aufklärung über KI auf privater, unternehmerischer und politischer Ebene.
Kritische Haltung gegenüber Tech-Unternehmen; sie plant zusätzlich Aktivität auf freien Plattformen wie Mastodon und PeerTube.
Reform des Lehramtsstudiums in Mecklenburg-Vorpommern mit neuen Kursen wie „KI in der Anwendung“ und Ethik der Informatik; Fokus auf Reflexion statt Produktbindung.
Diskussion über Spannungsfeld zwischen Informatikbildung und Medienkompetenz, auch im europäischen Kontext.
Summary:
In diesem Gespräch stellt sich Prof. Dr. Alke Martens vor, die an der Universität Rostock Informatik und ihre Didaktik lehrt.
000 Menschen erreicht. Ihr Erfolg beruht auf „raw“ Inhalten ohne KI-Bearbeitung, was dem aktuellen Trend von Instagram entspricht. Martens betont, dass sie keine Gewinne erzielt, sondern aus ethischer Überzeugung handelt, um Demokratieverständnis und fundiertes Wissen über KI zu fördern.
Sie sieht große Unaufgeklärtheit auf allen Ebenen – von Privatpersonen über Unternehmen bis zur Politik – und möchte dem entgegenwirken. In der Lehre reformiert sie das Informatik-Lehramt in Mecklenburg-Vorpommern, das bereits ab Klasse 5 unterrichtet wird, mit neuen Kursen zu KI-Anwendungen und Ethik. Dabei legt sie Wert auf produktunabhängige Bildung und Reflexion über Chancen und Risiken.
Zudem plant sie, auf freie Plattformen wie Mastodon zu expandieren. Abschließend wird das Spannungsfeld zwischen technischer Informatikbildung und Medienkompetenz diskutiert, das auch in Österreich und Europa relevant ist. Martens sieht ihren Kanal als angewandte Didaktik, die aktuelle Entwicklungen verständlich erklärt und kritisch hinterfragt.
FAQs
Sie startete Instagram, um ihre Tochter zu begleiten, und erkannte später den Bedarf, komplexe KI-Themen verständlich zu erklären, besonders für Lehrkräfte, Eltern und Schüler.
Der Erfolg kam über Nacht, weil sie das richtige Format zur richtigen Zeit bot und Instagram zudem rohe, ungefilterte Beiträge bevorzugt, was zu ihrem Stil passte.
Die Follower sind eine Mischung aus Schülern, Studierenden, Eltern und Lehrenden, mit einem Altersdurchschnitt von 30 bis 40 Jahren und etwas mehr Frauen als Männern.
Sie akzeptiert die Risiken, wie Profil-Klau und Datennutzung, und bleibt ihrer wissenschaftlichen Fundierung treu, während sie sich bewusst als Professorin der Universität Rostock äußert.
Sie möchte Entscheidungen auf privater, unternehmerischer und politischer Ebene beeinflussen, indem sie über KI aufklärt und als Beraterin Unternehmen hilft, unnötigen KI-Einsatz zu vermeiden.
Sie reformierte den Lehramtsstudiengang mit Kursen wie 'KI in der Anwendung' und 'Ethik der Informatik', um Lehrkräfte zu befähigen, KI kritisch zu reflektieren und zu vermitteln.
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