Go back

Arbeit zerstört Beziehung? So bringt ihr Selbstständigkeit und Liebe wieder ins Gleichgewicht! #306

0m 0s

Arbeit zerstört Beziehung? So bringt ihr Selbstständigkeit und Liebe wieder ins Gleichgewicht! #306

Selbstständigkeit und eine erfüllte Beziehung können nicht gegeneinander laufen – sie können vielmehr im Gleichgewicht miteinander bestehen, wenn klare Strukturen, vorherige Planung und ein solides Netzwerk geschaffen werden. Die beiden Coaches, die selbst in einem Unternehmen mit Mitarbeitern arbeiten, betonen, dass eine klare Tages- und Monatsplanung, wie etwa ein gemeinsamer Kalender, entscheidend ist, um Arbeitszeiten und Familienzeit zu strukturieren und zu schützen. Ein breites Netzwerk aus Familie, Freunden oder Spezialisten ermöglicht Flexibilität, z. B. durch Babysitter oder gesonderte Unterstützung bei Krankheit. Es geht nicht darum, alles zu planen, sondern Prioritäten zu setzen – denn man kann nicht auf Social Media-Standard-Leben von 120 Prozent abstellen, wo z. B. Geld, Gesundheit, Freizeit und eine perfekte Beziehung alle perfekt miteinander verknüpft sind. Vielmehr ist es realistisch, dass jeder Mensch mal einen schlechten Tag hat oder dass sich die Beziehung in Herausforderungen entwickelt. Durch vorab geplante Routinen, wie z. B. Abendroutinen oder Urlaubslisten, wird Stress reduziert und die Freizeit für Paare und Familie geschützt. Klare Kommunikationswege, wie getrennte WhatsApp- und Arbeitskanäle, verhindern ständige Störungen und stärken das Vertrauen. Prozesse wie automatisierte Termine bei Krankheit oder Rücktrittsplanung schützen die Familie vor Überlastung. Wichtig ist, dass jeder Partner sein eigenes Bedürfnis im Leben – wie eine Auszeit oder ein neues Projekt – mit dem anderen teilt. Es gibt keine universelle Lösung, sondern individuelle Wege, die durch konsistente Planung und gegenseitiges Verständnis entstehen. Dieser Ansatz hilft, nicht nur die Selbstständigkeit zu bewahren, sondern auch eine lebendige, ausgewogene und zufriedenstellende Beziehung aufrechtzuerhalten.

Transcription

7565 Words, 46043 Characters

German
Warum macht man das denn? Also warum macht man sich selbstständig? Ja, natürlich, weil man Spaß an der Sache hat, alles gut, aber ja auch, weil man eine gewisse Flexibilität im Leben haben möchte, weil man Freiheit als großen Wert hat, Autonomie. Aber häufig ist es halt so, wenn die Menschen das so engstirnig machen, dass sie noch weniger Freiheit eigentlich hätten, als wenn sie irgendwo angestellt wären, weil es so kompliziert geworden ist und mit so viel Unzufriedenheit belastet ist, dass es dann auch nicht mehr das Richtige ist. Der überwiegende Teil der Konflikte in der Beziehung kommt aus dem Unternehmen heraus, weil es im Unternehmen Stressoren, Konflikte gibt und Co. Wir können nicht wie auf Social Media repräsentiert in allen Lebensbereichen, die es gibt, 120 Prozent erreichen. Uns wird natürlich häufig suggeriert, dass alles geht und da muss man sich immer bewusst machen, dass man da in einer Bubble unterwegs ist, die die Realität nicht widerspiegelt. Das finde ich manchmal, gerade was die Paarbeziehung angeht, auch schwierig, dass wirklich nur immer die positiven Aspekte gezeigt werden. Weil es gibt nicht diese Form von Liebe, wo zwei Menschen vom Kennenlernen bis ans Lebensende eng miteinander verbunden sind und da keine Lücke zwischen zwei Personen ist, wie wir es immer sagen. Das ist unrealistisch. Und wenn ich mir das auch einfach immer angucke, dann denke ich auch, dass alle anderen Kinder haben, die super entspannt sind und dass das ja nur alles an meinem Zutun hängt und da kann ich echt ins Unglück gehen mit. In der letzten Woche haben wir darüber gesprochen, wie ein ehrlicher Wochenplan helfen kann, verfügbare Zeiten für Paar- und Familienzeit sichtbar zu machen, um zu prüfen, wie viel Zeit bleibt und wie kann man diese maximieren. Nicht selten haben wir Paare nämlich bei uns, die eher am Sonntag so einen Haken hinter der Woche machen und sagen, wir haben die Woche überlebt, aber eher nicht, wir haben in der Woche schöne Zeit miteinander verbracht. Da wollen wir hinkommen und deswegen besprechen wir heute. Heute im Detail, wie ihr Selbstständigkeit und eine erfüllte Beziehung im Einklang bringt, welche Steps dabei helfen, wie auch wir damit umgehen, denn das betrifft uns ja ganz genauso. Du bist im Podcast der Lebensidealisten. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paar-Therapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung. Ja, wie schon eingeleitet, betrifft uns das Thema ja sehr gut. Wir stecken da ja drin. Deswegen geht es weiter. Wir bringen häufig selbstständige Unternehmer, Führungskräfte auch gerne zu dir oder zu mir ins Coaching, weil wir das natürlich besonders gut begleiten können aus der eigenen Erfahrung heraus. Also neben der Methodik ist nochmal hier so die eigene Lebenserfahrung sehr wertvoll, da man ja durchaus, würde ich jetzt sagen, eher selten Paar-Therapeuten findet, die gleichzeitig unternehmerische Erfahrung haben. Die meisten sind ja tendenziell doch als einzelne Selbstständige unterwegs. Ja, eher fast schon Freiberufler. Und das ist bei uns ein bisschen anders. Dadurch, dass ich jetzt schon mit 20 mein erstes Unternehmen gegründet habe, wir auch 2016 eine starke Wachstumsphase hatten, wir da durchaus schon einige Mitarbeiter waren. Und das ja auch der Auftakt war, ins Coaching zu gehen, weil wir dann einen Konfliktlösungscoach ins Unternehmen geholt haben, der dann mit uns die Teamkultur wieder aufgearbeitet hat und wir dadurch gesagt haben, das ist so spannend, das machen wir auch. Die Ausbildung erstmal. Und später dann im Rahmen der Ausbildung, wie auch gesagt haben, da können wir uns auch richtig gut vorstellen, in diesem Bereich zu arbeiten. Nachdem wir ja schon vor heute, müsste so 14, 15 Jahre her sein, dass wir das erste Mal gesagt haben, Mensch, das wäre total spannend, mit Paaren zu arbeiten, Beziehungen mit denen sich anzuschauen, die Kommunikation zu verbessern oder gar Paare aus der Krise zu holen. Und jetzt machen wir das ja sechseinhalb Jahre. Und das erste Unternehmen habe ich immer noch, die Lebensjahrlisten. Wir haben auch Mitarbeiter. Ein Team. Wir sind zehn Coaches im Team. Das heißt, auch da sind wir ein richtiges Team, ein richtiges Unternehmen. Und ein weiteres, drittes Unternehmen habe ich vor einigen Jahren mit Freunden gekauft. Also es besteht in vielerlei Hinsicht Erfahrung. Erfahrung, ein eigenes Unternehmen aufzubauen mit vielen eigenen, also richtigen Vollzeitmitarbeitern, mit Konflikten und was da alles crashen kann und Notfällen. Ein Unternehmen aufzubauen mit vielen Coaches im Team, was dann nochmal eine ganz andere Basis ist als Vollzeit. Vorher und eben aber auch ein Unternehmen zu kaufen, was auch eine ganz andere Erfahrung war als zu gründen. Und alle drei Unternehmen bestehen gerade parallel mit Hauptfokus hier auf die Lebensjahrlisten. Von daher haben wir auch einiges zu koordinieren und zu strukturieren. Deswegen können wir bei diesem Thema eben, so finde ich, ganz gut begleiten. Da kommen wir auch zu unserer ersten Frage sozusagen, die uns persönlich dann auch betrifft. Wie gelingt es uns, die Balance zwischen Selbstständigkeit und Beziehung aufrechtzuerhalten? Jetzt darfst du. Jetzt darf ich. Ja, wie gelingt einem das? Also ich glaube, da gibt es nicht das eine Rezept, was man sagt, wenn ihr das und das macht, dann gelingt das auf jeden Fall, sondern das ist komplett individuell. Wenn ich aber überlege, was unser persönlicher Game Changer ist, um Paarzeit im Balance zu halten zur Selbstständigkeit, dann ist es ehrlich gesagt auch ganz klar unser Netzwerk. Also unser Netzwerk, unser kleines, feines Netzwerk, was wir uns aufgebaut haben. Es hört sich jetzt so an, als ob wir irgendwie zehn Nannys im Hintergrund hätten oder so. Wir haben eigentlich gar keine. Nie im Hintergrund. Wir haben Familie. Aber da muss man sagen, das ermöglicht uns einfach auch, Zeit zu zweit zu verbringen. Und ich glaube, wir beide sind auch, da sind wir uns sehr ähnlich, sehr strukturierte Menschen und auch sehr kreativ, was wirklich Prozesse angeht und zu überlegen, wie schaffen wir es, einen Ausgleich für uns jeweils persönlich zu finden. Wir können gut aneinander gönnen. Da sind wir sehr gut beide drin und motivieren uns auch gegenseitig immer sehr, dass der andere mal Sachen ausprobiert, mal Sachen macht in der Freizeit. Also mal, was weiß ich, mal eine Nacht ich mit meiner Schwester wegfahre oder dass wir auch sagen, okay, mach das mal, das tut dir bestimmt gut. Und dann wiederum auch zu zweit versuchen, da unsere Zeit zu finden. Jetzt ist es natürlich so, unser Sohn ist ja auch schon etwas älter. Naja, er ist jetzt nicht mehr so, dass er unter sechs Jahren ist, wo man sagt, okay, das ist wirklich noch eine große Herausforderung. Vielleicht auch mit Babysitter oder so, sondern er hat sich natürlich an unser Netzwerk und da müssen wir wieder ehrlich sein, das haben wir sehr früh aufgebaut. Da haben wir auch viel für getan, dass er auch zwei weitere Bezugspersonen neben uns hat, mit denen er sehr eng ist und dass wir das auch so nutzen können. Weil wenn wir jetzt diese Woche auf ein Konzert gehen, wir haben abends einen Babysitter. Klar, wir müssen uns absprechen, aber wir haben zwei Personen zur Verfügung, die auch abends oder auch am Wochenende mal einspringen könnten und uns Paarzeit ermöglichen. Und das macht schon viel aus, weil wir zwei flexible Personen haben und gleichzeitig unsere Arbeit natürlich auch flexibel ist. Und wenn wir da gut Strukturen aufbauen, gerade langfristig gesehen, dann ist da viel möglich. Und deswegen ist das eben sehr individuell und deswegen sehen wir uns da ja auch immer nicht als Influencer und wollen gar nicht so viel eben von uns und unserem Leben zeigen, weil das gar nicht sinnvoll ist. Denn das macht keinen Sinn, das Leben zu versuchen, eines anderen nachzuleben. Denn wenn wir sagen, wir haben familiäre Unterstützung, familiäres Netzwerk, dann werden sofort ganz viele sagen, oh, wir haben keine Familie in der Nähe. Ja, klar. Damit fällt das schon mal weg. Okay, also brauchen wir eine ganz andere Lösung als unsere Lösung, denn die Ressourcen, die Möglichkeiten sind andere. Deswegen ist immer ganz wichtig, dass man eher Wege und Methoden aufbaut, die dahin führen, dass das Paar für sich selber stimmige, kreative Lösungen entwickeln kann, als dann eben unsere Meinung oder unseren Weg reinzugeben. Das ist natürlich immer mal interessant. In manchen Aspekten hilft das auch. Auch in Aspekten, gerade wenn man. Auch sagt man, die Herausforderung kennen wir auch, weil es natürlich auch ganz vielen darum geht, mal in dieses Gefühl zu kommen, mit ihren Themen nicht allein zu sein. Weil viele haben ja doch das Gefühl, so vielen anderen geht es besser und warum ist das bei uns alles so kompliziert? Und das ist ja gar nicht so. Deswegen ist das immer der Ansatz, erstmal dafür zu sorgen, dass man einige kommunikative Möglichkeiten und Tools findet, gemeinsam, wie man denn seine Zeit und sein Leben für sich stimmig gestalten kann. Und das ist auch immer ein Wandel. Ich finde, das hängt. Das hängt einfach, wenn man Kinder hat, auch immer sehr stark vom Alter der Kinder ab. Und wie weit man einfach auch Freiheit hat. Ich erinnere mich noch an Situationen, wir hatten auch mal überlegt, mal ein, zwei Nachmittage damals, als die Unterstützung von der Familie ein bisschen schwieriger war, ein Babyzitter dazu zu holen. Ja, die Person war auch am Nachmittag da und das war es dann auch, weil das hat nicht gematcht. Unser Sohn war dafür nicht bereit. Und damit ist diese Ressource, die vielleicht wieder anderen zur Verfügung steht, unabhängig, sag ich mal, jetzt vom Geld her. Aber wenn das Kind das nicht mitmacht. Wenn das Kind das nicht mitmacht, dann fällt diese Ressource weg. Und dann muss man wieder neu überlegen und sagen, okay, das geht nicht. Oder hatten wir ja auch eine Zeit lang, wir konnten ja nicht immer sagen, oh, abends, Babyzitter hat geklappt. Wir hatten auch einen Babyzitter ganz viel tagsüber nur mal, also am Nachmittag, wo die Abende manchmal schon schwierig waren. Oder mit der einen Person, das eine Zeit lang nur ging, Übernachtung ging mal, dann ging jahrelang Übernachtung gar nicht, woanders. Also jetzt geht wieder Übernachtung, das ist ja irgendwie so. Es wäre so schön und ich glaube, das ist auch der Drang von so vielen Menschen, zu sagen, ich habe ein Problem und ich möchte bitte diese Lösung. Und die soll funktionieren, weil ich brauche eine Lösung, aber so ist das Leben nicht. Diese Flexibilität, dass man immer wieder neu suchen muss, die braucht man. Ja, die familiäre Unterstützung, das Netzwerk ist das eine. Das andere ist natürlich, du sagst es, wir strukturieren uns da recht gut. Also wir haben halt eine sehr intensive Vorplanung und schauen, dass wir möglichst in Zukunft in keine Schwierigkeiten reinlaufen. Ob das so ist, dass wir Arbeitszeiten und die Taktung. nochmal verändern und planen. Wir bereiten dann sehr frühzeitig vor, wenn wir schon wissen, dass es Veränderungen nach den Sommerferien gibt in der Schule und so weiter. Also wir bereiten vieles sehr frühzeitig vor oder gucken monatlich. Monatlich habe ich bei mir in meiner To-Do-App, dass eben die Aufgabe Monatsplanung auftaucht, wo wir dann eben nicht den nächsten Monat geplant sind, sondern meistens wird da schon der Monat in drei, vier Monaten im Voraus von uns durchgesprochen und geplant, damit wir eben dann auch unsere Coaching-Termine entsprechend so setzen können, die Verfügbarkeiten einstellen können. Worauf achten wir? Wann sind bewegliche Ferientage? Dass wir das sofort fürs ganze Jahr einplanen, Sommerferien erstmal blocken oder alle Ferien blocken und dann erst später wieder freigeben, damit da nichts schiefläuft. Also da haben sich schon viele Routinen dann einfach entwickelt, die dafür sorgen, dass man Selbstständigkeit und das Private dann Einklang bekommen kann. Auf jeden Fall. Vor allen Dingen der Kalender ist super entscheidend, finde ich. Also dass man den synchronisiert und dass wir beide in unsere Termine reinschauen können und auch wissen. Wie lange geht der Termin? Wann kann ich anrufen? Wie passt das? Also dass man da wirklich so eine absolute Klarheit hat. Das hat ja auch nichts mit Kontrolle zu tun, sondern einfach, dass man auch dem Kind gegenüber oder sich selbst gegenüber sehen kann, okay, was wird gebraucht. Und es ist ja immer so, dass es bei der Arbeit auch mal einen Sprint gibt. Wir haben das ja einfach auch. Wir haben Zeiten bei den Lebensjährlisten, da ist es ein bisschen ruhiger. Jetzt habe ich es ausgesprochen, jetzt wird es dieses Jahr nicht so stattfinden. Nein, aber es ist ja immer so und dann gibt es aber auch Zeiten, da brennt das Haus, sage ich mal. Dann ist es schon so, dass wir natürlich durch die Erfahrungswerte der letzten Jahre das wissen und uns dementsprechend auch darauf einstellen, so gut es geht. Aber dann brauchen wir natürlich privat auch irgendwie einen Plan, weil sonst können wir das auch nicht stemmen. Sonst wären wir keinem gerecht und da finde ich so einen Kalender mal sehr gut oder die Jahresplanung, die wir immer im Dezember machen fürs nächste Jahr schon mal zu sagen, so ganz grob, was ist wann, was ist wem wichtig, gibt es irgendwelche Extraprojekte, die jemand in seinem Leben außerhalb der Arbeit vielleicht auch nochmal erleben möchte, wann kann man das unterbringen. Und was mir immer ganz doll hilft, ist zum Beispiel bei meinen Aufgaben, die wir uns aufgeteilt haben, sowas Banales wie Weihnachtsgeschenke, Adventskalender, Ostergeschenke, so ein Kram, sehr, sehr rechtzeitig zu sein. Also ich habe es jetzt letztes Jahr geschafft, dass wir alle Weihnachtsgeschenke vor dem ersten Advent hatten. Ich meine, klar, der Adventskalender muss ja eh schon fertig sein, aber zu sagen, okay, egal was im Dezember jetzt kommt, weil das ist auch ein sportlicher Monat. Bei uns zu sagen, ich schaffe durch die krasse Vorplanung mir da schon Entlastung, kann dann auch genießen und dann können wir auch mal irgendwie einen Sonntag einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt machen und dann wieder Paarzeit oder Familienzeit haben, weil ich das dann schon im Oktober oder Anfang November gemacht habe und klar wird man dafür belächelt. Also ich als Eule in der Familie, meine Schwester lacht sich tot, wenn sie da die ganzen Listen immer sieht oder wenn wir in den Urlaub fahren, da könnten wir ein Buch drüber schreiben, wie wir in den Urlaub fahren mit unseren 300 Listen, die wir dann abhaken, aber es zeigt sich einfach, dass es für uns. unser System ganz individuell sehr, sehr gut ist. familienzeit, weil sie dann mit diesen ganzen Aufgaben ineffektiv und ineffizient unterwegs sind und das könnte man eben anders gestalten, das ist ja alles im Wandel. Wir haben letztens, weil das Thema aufkam bei einem Paar, haben wir das nochmal intensiv so reflektiert, wie viele Morgenroutinen oder Abendroutinen wir schon mit unserem Sohn hatten, über die verschiedenen Phasen hinweg, was da schon alles dabei war und wie oft wir da immer nur kleine Schritte angepasst haben, kleine Schritte ausgetauscht haben,. damit das stimmiger verläuft und wie du schon sagst, so eine Urlaubsliste, die ist einmal angelegt, dann gibt es eine Urlaubsliste für den Bergurlaub, für den Strandurlaub, für den Urlaub und wenn der Urlaub ansteht, dann macht man sich einmal diese Liste fertig, die eh schon da ist und druckt die aus und dann braucht man die nur einmal schnell durchgehen, alles einpacken, abhaken und dann war es das. die Liste fürs nächste Mal gleich mit ein und dann ist man da eben perfekt vorbereitet, braucht dann, sind die anderen immer drei Tage vor dem Urlaub voll in Panik und Stress und wir haben noch nicht gepackt und das wird alles schief gehen und so weiter und wie ist es bei euch? Wir haben auch nicht gepackt, aber wir packen einen Tag vorher und warum seid ihr so entspannt? Wir haben eine Liste, wir packen wie immer. und das ist schon etwas, was sehr viel Leichtigkeit macht und sehr viel Druck nimmt, weil wie du schon sagst, wir bei allen Dingen versuchen ganz, ganz weit im Voraus das Ganze zu machen, wo wir wissen, das kommt eh auf uns zu, weil gerade in der Selbstständigkeit, aber auch mit Kindern, es ist klar, es kommen immer irgendwelche Besonderheiten auf einen zu. wenn man sagt so, ja das ist nur eine Phase, ja, überlegt mal im Unternehmen zurück, überlegt mal bei den Kindern zurück, es reiht sich Phase an Phase und wenn man mal drei Wochen durchatmen darf, weil gerade mal wirklich Ruhe ist, ist doch gut, aber dann kommt doch das nächste Ding. Es gibt doch immer irgendwas, was einen im Unternehmen beschäftigt, was einen mit den Kindern beschäftigt, das heißt, je besser man diese anderen Dinge für sich strukturiert hat, je früher man das macht, desto besser. die Karten für das Weihnachtsessen besorgen die schon und so weiter, das ist Monate hin, wenn wir das Weihnachtsessen haben, holen wir schon gleich die Karten für das Osteressen und so weiter, also das heißt, alles so weit im Voraus wie möglich. Ja, weil das bringt einen ja auch wieder, jetzt könnte man denken, oh Gott, das ganze Leben von denen ist ja geplant und komplett strukturiert, aber dadurch, dass wir das im Voraus planen, haben wir ja in der Zeit wieder die Spontanität, deswegen wundere ich mich auch nochmal, warum so viele Menschen am Wochenende so verplant sind, weil wir sind immer einig am Wochenende. rechts spontan, also wir hatten jetzt im Mai, Juni viele Einladungen, Hochzeiten und so weiter, wo wir eingeladen waren und hatten viel am Wochenende vor, aber ansonsten, sag ich mal, sind wir schon eine Familie, die spontan auch mal am Samstag Nachmittag irgendwie zum Spielplatz oder zum Fußballfeld mitkommen, weil man sagt, okay, wir haben das eigentlich jetzt nicht so groß vor und das ist ja wieder das Schöne, durch diese Vorplanung, wir wollen ja gar nicht alles verplant haben, wir wollen den Druck nicht dahinter haben. eigentlich immer nur um den Druck, vielleicht liegt das auch daran, dass wir mit so vielen Menschen natürlich auch in der Krise arbeiten, also wenn Paare sich bei uns melden und eine Begleitung möchten, dann ist das sehr intensiv und dann stellen wir natürlich auch Ressourcen sicher, um die Paare gut zu begleiten, so wie zum Beispiel den WhatsApp-Support, die Sprechstundentermine und das ist uns ja auch ganz wichtig, dass wir das, was wir anbieten, auch halten können und dafür müssen wir bloß natürlich auch selber die Kapazitäten frei haben und auch eine gewisse Flexibilität, um das abzudecken. Ja, ich erinnere mich da mal an ein Gespräch mit einer Coachin von uns, die einen Termin verschwitzt hatte vor einiger Zeit und wir dann sagten so, wir erwarten 100% Zuverlässigkeit und sie dann sagte, aber 100%, das kann ich ja gar nicht ganz gewährleisten, das schafft man ja nie und auch sonst und ein bisschen, nee, 100%, wir bleiben dabei, wir möchten 100% Zuverlässigkeit und wenn das mal nicht geht, ist in Ordnung, aber dann so rechtzeitig und frühzeitig, wie nur möglich, kommunizieren, dass man irgendwas nicht einhalten kann, aber es darf bei uns nichts vergessen werden. Ja, das braucht immer, finde ich, Bereiche, wo man eben sehr strukturiert ist und Bereiche, die ein bisschen flexibler sind. Also zum Beispiel im Unternehmen ist das so, dass durchaus das ein oder andere Mal Mitarbeiter gefeedbackt haben, Mensch, das wäre schön, wenn Meetings pünktlich starten könnten und wo ich dann wieder immer entgegne, ja, ich kann nicht auf allen Ebenen 100% garantieren, ich will das nach außen mit Kunden haben, mit Paaren, die bei uns sind. Da will ich 100% da sein und das garantieren. Ich brauche dafür aber innerhalb des Teams Flexibilität. Wenn ich sage, der Termin startet um 10 und ich bin um 10 nicht da, ihr könnt sicher sein, ich bin auch in der Sprechstunde drin, ich bin auch im WhatsApp-Support, ich bin in irgendwas Wichtigem drin, wo ich einem Paar gerade helfe und mir das gerade Prio und Vorrang hat gegenüber unserem Intermeeting, das heißt, ich habe da quasi so unser Frühjahr vor später hat Vorrang, habe ich gesagt, das müssen wir bei dem Aspekt dauerhaft drehen. Also beim Meeting kann es sein, ich komme zu spät und überwiegend werde ich kurz eine Nachricht schreiben, manchmal kann es sein, dass es nicht geht, weil wenn da gerade das in der Sprechstunde um einen wichtigen Aspekt bei dem Paar geht und ich voll fokussiert sein muss, dann bleibe ich da drin, dann schreibe ich nicht zwischendurch eine Nachricht, dass ich später komme. Das wird dann gebraucht und andersrum ist es so, privat, ich finde, was wir sehr strukturieren, ist unser Pflichtprogramm und Termine, weil wir wissen ja schon, was wir Weihnachten machen wollen. Also wir können das ja frühzeitig buchen, wir müssen da ja nicht warten oder wir können ja schon im Oktober für nächstes Jahr Urlaube buchen, wir wissen, dass wir das ja frühzeitig buchen, wir müssen da ja nicht warten oder wir können ja schon im Oktober für nächstes Jahr Urlaube buchen, wir wissen, ja schon ungefähr, was uns so vorschwebt. Und das kann man dann mit Flex-Tarif buchen. Wir sind die Meister am Flex-Tarif. Notfalls muss man das halt hin und herschieben, wenn sich was verändert. Das ist dann so. Und dadurch, dass dann dieses Pflichtprogramm gut strukturiert ist, kann man dafür in anderen Bereichen eben Flexibilität und Leichtigkeit haben. Also wenn man sich jedes Mal neu überlegt, was muss ich denn in meinen Koffer packen, was nehme ich denn da mit und habe ich jetzt an alles gedacht und oh man, mein Lieblingsteil ist noch nicht gewaschen, wir haben Sonnencreme vergessen, ein eigener von uns muss nochmal schnell losfahren. Was kostet das denn an Mental Load und an Zeit durch dieses Unstrukturierte, weil eben da fährt wieder einer los, was kaufen, dann muss man das nochmal schnell bügeln. Das kostet alles Zeit. Bei uns ist die Liste, wir drucken sie aus, wir haken sie schnell ab und haben innerhalb von kürzester Zeit die drei Koffer, die wir brauchen, gepackt und haben dann wieder Freizeit und können sagen, cool, weil wir das so gut gestrukturiert haben, haben wir dafür Freizeit auf der anderen Seite. Ein Aspekt, den ich letztens im Coaching gefragt worden bin, das finde ich auch sehr spannend, passt jetzt gerade heute zu unserem Thema, ist, ob wir untereinander wie so ein Code haben, wo wir wissen, was Vorrang hat in dem Moment. Also ich kann jetzt nicht so weit ausholen, ich will jetzt nicht in die Details von dem Paar reingehen, aber wenn es Situationen gibt, wenn jemand zum Baller Arbeit ist und es passiert etwas privat und privat ist eine Notfallsituation oder privat ist etwas, wo man sagt, es hat jetzt keinen Aufschub, das geht jetzt gerade nicht, ich brauche da jetzt etwas, ob es sowas gibt und da habe ich echt überlegt und dann fiel mir das ein, das haben wir ja, haben wir äußerst selten, äußerst äußerst selten, zum Glück muss man ja auch sagen, das sind ja auch keine angenehmen meistens Situationen, dieses wenn jetzt einer von uns zweimal hintereinander kurz angerufen wird, also das Telefon klingelt, man legt auf, weil man weiß ja, der andere kann nicht rangehen und wirklich sofort danach ruft der andere nochmal an, dann ein Zeichen zu sagen, okay, das ist wirklich, es wird nicht genutzt dafür, dass man sagt, aber dann kommst du zum Abendbrot essen oder so, klar, aber da weiß man, okay, das ist gerade eine Notfallsituation, andere Personen haben dich jetzt gerade vielleicht nicht erreicht, ich wurde jetzt als Mann, als Frau angerufen, um dich anzurufen, weil das gerade wichtig ist und da die Priorität neu zu setzen. Ja, das macht halt der geteilte Kalender dann, weil wenn ich jetzt im Termin bin und du rufst das erste Mal an, dann ist noch eine Chance gegeben, dass du nicht in der Kalender geguckt hast, dann ist das okay und wenn du aber danach sofort wieder anrufen würdest, dann würde ich kurz sagen, ich klinge mich mal eben aus dem Termin aus, Ina ruft das zweite Mal an in kurzer Zeit und weiß, dass wir gerade einen Termin haben, da wird irgendwas Wichtiges sein und dann würde ich rangehen. Und das ist dann einfach vom Handy her aber auch so gesteuert, dass nur bestimmte Personen zu Terminzeiten dann eben auch durchkommen dürfen. Aber auch das gibt ja eine Verbundenheit untereinander, es ging auch da um das Thema Verbundenheit und dass man, so dieses, was ist dir wichtiger im Leben, dass man noch eine Möglichkeit hat, etwas zu haben, wo man sich erreichen kann, um nochmal die Priorität auch ganz klar zu machen, dass es kann ja wirklich schlimme Dinge mal passieren, jemand als Familie muss ins Krankenhaus oder einem selber geht es gerade ganz, ganz schlecht oder man ist umgefallen, was weiß ich, kann ja immer mal was sein, wir hatten es damals mit meinem Vater zum Beispiel, der sehr viele Herzinfarkte hatte, zu sagen, okay, was in dem Moment, dass man auch weiß, man kann irgendwie die andere Person noch erreichen mit dem, wissen natürlich, dass das nur ein absoluter Notfall ist dann, wo man jemanden stört, aber auch klar ist, dass die andere Person das einzuschätzen weiß, wann auch wirklich die Arbeit an zweiter Stelle steht. Ja, das heißt, man kann eigentlich zwar an vielen Stellschrauben da normalerweise drehen, denn man kann natürlich durchaus prüfen, was kann man noch im Arbeitsleben verändern, gerade wenn ich jetzt Unternehmer, Selbstständige im Coaching habe, dann ist es auch schon das ein oder andere Mal passiert, dass wir festgestellt haben, also der überwiegende Teil der Konflikte in der Beziehung kommt aus dem Unternehmen heraus, weil es im Unternehmen Stressoren, Konflikte gibt und Co. Und wenn wir dort einige Prozesse und Strukturen anpacken, dann wird sich das positiv auf das Gefühl desjenigen, dem das Unternehmen gehört oder der drin ist, auswirken. Und dann kann der mit einer wesentlich entspannteren Haltung nach Hause kommen. Das ist sowas, was häufig da ist, also was kann man im Unternehmen an Prozessen und Strukturen und Co. einziehen. Wir sind bei uns ja auch in der Prozessautomatisierung sehr gut, also nicht nur Prozesse zu erstellen, gerade dadurch, dass wir natürlich auch so viel mit Emotionen und Gefühlen arbeiten und mit Entscheidungen in Hinsicht auf die Coachings, können wir natürlich auch sehr gut so dieses Bauchgefühl mit dem viele Unternehmer Dinge entscheiden, was aber für Führungskräfte oder Mitarbeiter eben nicht greifbar ist und dadurch der Unternehmer immer gebraucht wird für Entscheidungen, können wir auch sehr gut überführen und sagen, ja, lass uns mal dein Bauchgefühl in klare Entscheidungsprozesse überführen und dann brauchst du das nicht mehr entscheiden, weil dann haben die Mitarbeiter eigene Entscheidungsbefugnisse, weil sie eben anhand deiner Strukturen entscheiden. Sowas kann häufig eine Stellschraube sein. Das andere ist natürlich auch im Privatleben zu gucken, wo kann man Strukturen einziehen, die etwas effektiver, effizienter sind. Für das Pflichtprogramm, für die Termine, die man absolvieren muss, um dadurch mehr Freizeit rauszuholen und die Freizeit dann gestalten und genießen zu können. Bei manchen Themen geht es auch um ein Anerkennen und Loslassen, weil wir können nicht wie auf Social Media repräsentiert in allen Lebensbereichen, die es gibt, 120 Prozent erreichen. Also Geld verdienen, ohne Ende ein Sixpack haben und der Super-Daddy sein, der jeden Tag super viel Zeit mit den Kindern verbringt, auf die Gesundheit maximal achten. Was gibt es noch? Me-Time, Freizeit, dann noch am besten meditieren. Und also alles zusammen geht nicht. Wir müssen da Prioritäten setzen. Uns wird natürlich häufig suggeriert, dass alles geht, manchmal auch aus dem Mix, dass wir vielleicht verschiedenen Menschen folgen und das dadurch so wirkt, als könnte jeder alles haben. Und dann muss man sich immer bewusst machen, dass man da in einer Bubble unterwegs ist, die die Realität nicht widerspiegelt. Und in der Realität müssen auch diese Menschen ganz häufig Prioritäten setzen und zeigen natürlich nur den Anteil, den sie zeigen möchten. Das finde ich manchmal gerade, was die Paarbeziehung angeht, auch schwierig, dass wirklich nur immer die positiven Aspekte gezeigt werden. Weil es gibt nicht diese Form von Liebe, wo zwei Menschen vom Kennenlernen bis ans Lebensende eng miteinander verbunden sind und da keine Lücke zwischen zwei Personen ist, wie wir es immer sagen, das ist unrealistisch. Dann dürfte es keine Auswirkungen von außen auch geben, sondern es ist völlig normal, dass jeder Mensch, mal einen guten, mal einen schlechten Tag hat und dass sich das manchmal auch aneinander reiben kann. Und das heißt nicht gleich, dass man in einer Krise ist, aber immer nur dieses Walt Disney Leben zu haben, das ist unrealistisch. Und wenn ich mir das auch einfach immer angucke, dann denke ich auch, dass alle anderen Familien Kinder haben, die super entspannt sind und dass das ja nur alles an meinem Zutun hängt. Und da kann ich echt ins Unglück gehen mit. Und das kann ich auch wiederum als Druck auf meinen Partner, auf eine Partnerin schieben. Weil, wenn ich auf der Suche nach dem bin, das wird man nicht erfüllen können. Und die Herausforderung ist dann, dass man das hier und jetzt dadurch nicht genießen kann. Also man kann nicht anerkennen, was man dann erreicht hat, sondern ist in diesem Vergleich mit anderen, die potenziell noch viel mehr erreicht haben, viel jünger sind als man selbst und so weiter, die einem auch sagen, wenn du XY nicht erreicht hast, dann ist das auch nichts wert, was du gemacht hast. Also zum Beispiel in der Selbstständigkeits-Bubble, wenn man da so unterwegs ist, ich bekomme natürlich ganz viele Werbeanzeigen in dem Bereich gezeigt. Und da hat sich jetzt eine Zeit lang, das hat ein bisschen aufgehört jetzt wieder, aber eine Zeit lang war immer so die Statement, wenn du nicht mindestens 10.000 Euro monatlich verdienst, dann ist das keine Selbstständigkeit, dann ist das ein Hobby. Und das sind natürlich alles so Dinge, die triggern dann. Die sorgen dafür, dass man selber irgendwie klein gehalten wird, was ja auch das Ziel dieser Werbeanzeigen ist, um daraus dann dieses Gefühl zu entwickeln, etwas zu brauchen, nämlich dieses Business-Coaching, was da angeboten wird. Und das ist natürlich ja etwas, was dafür sorgt, dass das, was man erreicht hat, was man eigentlich eben hier und jetzt genießen könnte, immer nicht genossen wird und nicht anerkannt wird, weil man immer nur sieht, ja, aber eigentlich müsste es viel mehr sein. Eigentlich hätte ich viel mehr erreicht haben müssen. Eigentlich anderen geht es viel besser und so weiter. Was ich auch schwierig finde, ist, dass es manchmal in einer Partnerschaft oder eigentlich ja immer, muss man sagen, ist, dass da zwei unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen. Und das halt einfach in Vereinbarung zu bringen, also 50/50 gibt es ja nie. Also wenn wir jetzt auf unser Leben schauen, auf unser Berufsleben ist das nicht 50/50, was wir reingeben. Wenn wir auf unser Privatleben schauen, das sind nicht 50/50, die jeder reinbringt, weil es zu uns beiden so auch gar nicht passen würde. Und das wäre auch gar nicht stimmig oder auch gar nicht erfolgreich, wenn wir beide darauf bestehen würden, 50/50 zu haben, weil sich einer von beiden vielleicht damit gar nicht wohlfühlen würde, was auch immer. Und das finde ich immer so, spannend dann auch zu überlegen, je nach Lebensphase, in der man drin ist, wie fühlt sich das für jeden von uns an in der Selbstständigkeit? Also fühlt sich das für mich gerade stimmig an, dass du einen Sprint machst und dass du neue Ideen hast und dich bei der Arbeit verwirklichen willst? Genauso wie fühlt sich das für dich an, wenn ich sage, okay, ich möchte gerne, was soll ich, privat noch an meiner Auszeit nehmen oder ich möchte was Neues lernen, ich möchte, oder ich möchte gern beruflich mich in einem anderen Bereich nochmal spezialisieren und bräuchte dafür mehr Zeit. Und da, glaube ich, ist es wirklich wichtig, dass man die Kommunikation darüber hat, dass man sich da nicht verliert. Also, dass beide immer offen sind für Veränderung bei sich selbst, Aber dadurch auch in der Partnerschaft. Weil sonst kommen wir schnell in diesen Einzelkämpfer-Modus, dass jeder sozusagen mehr auf sich schaut und sagt, okay, aber ich muss doch noch um meine To-Dos und du musst doch mehr Verständnis haben. Für mich war das hier bei der Arbeit heute auch nicht leicht. Sagt die andere Person, ja, aber für mich war das hier zu Hause auch nicht leicht. Und dann klagt man sich gegenseitig das Leid und ist dann ja auch unzufrieden. Und das finde ich immer so schade. Also diese Unzufriedenheit in Familien und in der Partnerschaft über gerade die Selbstständigkeit, wo man ja doch, warum macht man das denn? Ja, natürlich, weil man Spaß an der Sache hat, alles gut. Aber ja auch, weil man eine gewisse Flexibilität im Leben haben möchte, weil man Freiheit als großen Wert hat, Autonomie. Aber häufig ist es halt so, wenn die Menschen das so engstirnig machen, dass sie noch weniger Freiheit eigentlich hätten, als wenn sie irgendwo angestellt wären. Weil es so kompliziert geworden ist und mit so viel Unzufriedenheit belastet ist, dass es dann auch nicht mehr das Richtige ist. Ja, das eine ist dann der Wunsch der Freiheit und das andere ist, hat man das so erreichen können, dass man diese Freiheit oder Flexibilität hat. Deswegen planen wir ja Monate im Voraus. Wir haben natürlich keine besondere Flexibilität, wenn man jetzt auf die nächsten zwei Wochen zum Beispiel gucken würde. Weil da ist natürlich dann vieles mit Terminen bereits vorgeplant, weil unser Job nun mal ja sehr terminlastig einfach ist. Wir können aber sehr flexibel uns überlegen und gestalten, soll das in drei, vier Monaten genauso sein? Wollen wir andere Coaching-Zeiten, Tage machen? Wollen wir vielleicht ein bisschen reduzieren, mal ein bisschen mehr machen? Das können wir nur in einigen Aspekten nicht so ad hoc bei uns. Deswegen planen wir ja auch vieles so weit im Voraus. Dann können wir rechtzeitig was umbauen. Also wenn ich jetzt sagen würde, ich möchte mal ein bisschen weniger Coachings haben, dann kann ich das nicht ab nächster Woche haben. Ich kann das aber in drei Monaten haben. Dann kann das losgehen, weil das immer noch so ist. Also ein bisschen Vorlauf natürlich braucht, weil man ja aktuell eine bestimmte Anzahl von Paaren begleitet und die natürlich einfach ihre Termine auch brauchen, um ihre Fortschritte zu erzielen. Ja, also zusammengefasst erstmal, was ist bei uns so? Das Wesentliche, wir haben ein Netzwerk, auf das wir uns verlassen können. Das Netzwerk Familie, aber wir haben auch, haben wir gerade letztens wieder reflektiert, ein Netzwerk an Coaches, Ärzten und Co., die uns bei vielen ja auch begleiten, was auch sehr wertvoll ist. Wir haben Unterstützer im Haus. Genau, wir haben Unterstützung uns im Haushalt geholt, damit wir eben Freizeit für uns haben. Da tauschen wir quasi dann Geld gegen Freizeit, weil uns Haushalt wenig Spaß macht und wir dann lieber die Zeit dafür nutzen möchten. Auch etwas, was viele Selbstständige und Unternehmer zu spät machen, also sowas wie jemand im Backoffice, Sekretärin, Sekretär, jemand, der dazu arbeitet, genauso wie im Haushalt. Auch etwas, was viele Selbstständige und Unternehmer zu spät machen, also sowas wie jemand im Backoffice, Sekretär, jemand, der dazu arbeitet, genauso wie im Haushalt. Das heißt, dass sich beide, je nach Themenbereichen, die uns gerade so beschäftigen, auch Menschen haben, auf die wir zurückgreifen können, sei es auf körperliche Art, guten Osteopathen und so weiter oder zu bestimmten Themenbereichen Menschen haben, die wir ansprechen können, sagen, okay, da brauche ich jetzt Unterstützung, da brauche ich dann Expertenwissen, weil das macht ja auch im Kopf wieder eine Erleichterung, wenn man das über Jahre sich aufbaut, immer auf die gleichen Menschen wieder zurückgreifen zu können. Dann kannst du eine WhatsApp schreiben, das ist alles, du bist vertraut, du bist schon ein bisschen freundschaftlich fast verbunden, aber du weißt, okay. Da kannst du dich drauf verlassen und das macht ja auch eine totale Entlastung. Logisch, bin ich gerade selber nicht drauf gekommen. Stimmt, Schlafqualität ist gerade echt nicht so gut gewesen. Daran wird es liegen. Und dann kann man das sofort nutzen, was umbauen, also mit dieser Signalarbeit, wie wir es nennen, das ist ein Signal, eingerostet zu sein, mit diesem Signal direkt arbeiten und dann dafür sorgen, was kann ich tun, lernen, verändern, damit dieses Signal, eingerostet zu sein, nicht mehr gebraucht wird, an der Schlafqualität arbeiten, wie mache ich das genau und sich dann Dinge überlegen, die man umsetzt, um die Schlafqualität wieder zu stärken. Genau, also Netzwerk aus verschiedenen Aspekten und dann alles das, was Pflichtprogramme, Termine sind, strukturieren, Dinge so effektiv und effizient wie möglich gestalten und eben bei so einer Planung immer das Ziel haben, dabei Paar, Familien und Zeit für sich rauszuholen. Nicht um nur möglichst gut da durchzukommen, das ist auch wichtig, aber das Ziel ist, Zeit rauszuholen. Planung nicht, also viele planen dann die Woche und sagen, oh, die ist so voll, da ist gar keine Zeit für uns. Prioritäten setzen, Zeit als Paar, Zeit als Familie ist super wichtig, das muss in der Prio nach oben rutschen und wenn ich merke, die Woche ist so voll, da ist gar keine Zeit für uns, dann muss man sagen, okay, was davon nehmen wir raus, was davon können wir rausschmeißen und in die nächste Woche schieben, damit da Zeit für uns dabei rauskommt. Ja, wenn man sich auch so einen kleinen Lösungsplan überlegt, gucken wir mal, was wir davon schon genannt haben. Oder was wir, fliegen wir nochmal kurz durch. Also klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben setzen, das ist gut. Also wie macht man das genau, dass man einfach seinen Laptop und sein Arbeitshandy in der Arbeitstasche hat und möglichst nicht rausholt am Abend. Kommunikationswege klar haben. Wir haben ja auch zwei verschiedene Kommunikationswege. Einmal nicht zu 100 Prozent, aber ich würde sagen schon zu 95 Prozent, 90 Prozent halten wir das auf jeden Fall schon ein. Über WhatsApp schreiben wir privat, dass wir beide als Familie, als Paar und über die Arbeitstools, da wird organisatorisch alles von der Arbeit geklärt. Dann kannst du entscheiden, wann rufst du das ab, wann fühlst du dich im Arbeitsmodus und kriegst nicht eine WhatsApp von mir, außer es ist ein absoluter dringlicher Fall, aber dass da so ein bisschen auch noch eine andere Kommunikation stattfindet. Ja und da greift aber auch genau wieder dieses sich Dinge über Prozesse und Strukturen. Wir nutzen für die Kommunikation einen bekannten Business Manager unter uns im Team mit den Coaches und es bleibt vielleicht so ein Prozent Kommunikation über das private WhatsApp. Es gibt nämlich auch eine private Lebensidealistengruppe, wo alle Coaches drin sind und unser Team. Warum? Nur für einen einzigen Fall wird die genutzt, nämlich für den Fall, dass einer krank ist, damit derjenige nicht seinen Arbeitsrechner rausholen muss, wenn der morgens aufwacht mit Fieber im Bett und sich gar nicht bewegen mag. Also derjenige kann dann wieder sein Handy nehmen und schreibt dann in die private Gruppe nur, ich bin für heute krank oder ich werde wahrscheinlich die nächsten drei Tage ausfallen. Das war's. Und dann gibt es Prozesse, die loslaufen. Dann kümmert sich jemand darum, alle Termine, also alle Paare zu informieren, Termine abzusagen, Termine neu zu koordinieren. Das heißt, derjenige, der krank ist, der macht dann vier Tage später seinen Arbeitsrechner auf, guckt in die ganzen Gruppen und in die Kommunikation rein und sieht, alle Termine von ihm sind abgesagt worden, die er hatte in den letzten drei Tagen und alle Termine, die er hatte, sind alle schon abgesagt worden. Die sind wieder neu terminiert und sind zeitnah im Ausgleich, damit derjenige eben dann sich erholen und regenerieren darf. Und das sind eben so Prozesse, Strukturen, die wahnsinnig hilfreich sind, weil was für ein Stress ist das, wenn du morgens aufwachst, bist todkrank, hast die nächsten drei Tage 17 Termine und musst die alle noch absagen. Das wäre doch total doof. Dann dieses nutzt spezifische Arbeits- und Freizeitblöcke. Das sehe ich immer bei dir. Du machst das ja immer auch mit dem Handy, sehe ich in meiner Umstellung, dass du die Freizeiteinstellungen eingehst und Freizeit ein- und ausstellst. Ja, das ist dieser Fokus-Modus zum Beispiel. Das brauche ich jetzt nicht mehr. Jetzt hast du ja das zweite Handy. Habe ich jetzt abgestellt. Als ich nur ein Handy hatte, hatte ich noch diesen Freizeit-Modus. Aber der unterbindet leider nicht diesen ständigen Impuls, zum Handy greifen zu wollen. Deswegen habe ich das jetzt mal umgestellt und jetzt mit dem Freizeit-Handy, wo die ganzen Sachen alle nicht drauf sind, die mit Business und Social Media zu tun haben, da geht das. Da ist der Impuls weg, da brauche ich den Freizeit-Modus nicht mehr. Freizeiten planen, vereinbart feste Termine für Aktivitäten, plant die rechtzeitig vor. Diese Woche war eben ein Konzert. Das ist da vor Monaten reingekommen. Ja, braucht man ja auch die Tickets heutzutage. Das heißt, das ist vor Monaten auch schon geklärt, wer Babysitter ist an dem Abend. Aber natürlich muss diese Woche strukturiert werden. Das wäre mein Abend gewesen, wo ich Sprechstunden gehabt hätte. Das heißt, ich habe dann rechtzeitig dafür gesorgt, dass es andere Sprechzeiten gibt, weil dieser Abend eben wegfällt. Aber dieser Abend hat eben vor Monaten Priorität. Und da gab es eben Part-Zeit. Da gab es andere Dinge, Reflexionsgespräche, Orga-Gespräche, eine feste To-Do-App, die man nutzt, privat, vielleicht auch wie beruflich, wo dann eben private Dinge rechtzeitig aufbereitet werden. ploppen. Ich habe das gerade vorhin in der Sprechstunde erzählt, dass einmal im Monat bei mir die Aufgabe Monatsroutine aufploppt, wo es darum geht, verschiedene Monatsdinge zu planen und da auch eben zum Beispiel ein Anteil drin ist Abenteuer. Was kann man an Abenteuern planen? Mit einer schon mal Liste mit Möglichkeiten und Links zu verschiedenen Seiten, wo man dann zum Beispiel Jochen Schweitzer, der muss da ja nicht buchen, aber man kann sich da ja inspirieren lassen zum Beispiel. All solche Dinge einzubauen, damit man auch genug Abenteuer mit in seinem Leben hat. Also Erwartungen checken, regelmäßig prüfen, ob die Ausgewogenheit zwischen Arbeitszeit und Partzeit noch stimmig ist, ob ausreichend Abenteuer da ist, also ob es andere Erwartungen gibt, ob Ausgleich geschaffen wurde. Das ist nochmal ein guter Punkt, Ausgleich schaffen. Du sagtest vorhin, man hat häufiger auch mal Sprints, die man so macht. Und was wir erleben, ist, dass viele Menschen, die in Führungspositionen sind, selbstständig, Unternehmer sind, aber insbesondere Selbstständige und Unternehmer sind davon häufig betroffen. Dass Sprint an Sprint gesetzt wird. Und dass man quasi im Marathon-Stil Sprints durchläuft und man irgendwann natürlich völlig ausgebrannt ist. Und dass auch die Familie natürlich mitmachen muss und das immer Nachteile hat. Und da geht es darum, wenn ich einen Sprint plane, auch dafür zu sorgen, dass danach ein Ausgleich stattfindet an extra viel Familienzeit, an extra viel Vater-Sohn-Zeit, an extra viel Partzeit für uns. Erholung für mich einzeln. Also das heißt, wenn ich sage, ich sprinte und gehe die Arbeitszeit voll nach oben, dann muss die auch eine Zeit lang weniger werden und ich schaffe einen Ausgleich. Ich glaube, wir haben alles erwähnt, was uns wichtig war. Und mich würde jetzt interessieren, wie andere Menschen ihr Leben planen. Also falls ihr die Folge hört und Lust habt, mal Kommentare zu schreiben. Wie geht ihr so vor? Würdet ihr sagen, ihr seid recht gut in der Planung, sehr rechtzeitig oder sagt ihr, nee, spontan ist am besten? Es finde ich mal sehr spannend, auch von anderen Menschen so zu hören, wie die so durchs Leben gehen, dass wir Erfahrungen da gesammelt werden. Ja, weil das ist wieder das, wie wir eingeleitet haben, auch schon in der letzten Folge. Es ist eben sehr individuell und es gibt neben den ganzen Tools, die wir über die Ausbildung gelernt haben und für uns im Laufe der Zeit gefunden haben, gibt es bestimmt auch noch ganz viele Tools, die funktionieren, die andere haben. Das ist natürlich dann super spannend. Aber das kennzeichnet eben die Zusammenarbeit und das Coaching mit uns, dass wir vor allen Dingen ganz viele methodische Tools reingeben, die dazu führen, dass sich selber zukünftig erarbeiten zu können. Natürlich würden wir jetzt den aktuellen Stand erstmal gemeinsam beleuchten und diese ganzen Tools mit unserer Unterstützung nutzen, um da reinzufinden, zu gucken, wie fühlt sich das Arbeiten mit diesen Tools an. Das sind ja vor allen Dingen viele kommunikative Tools, die wir da auch haben. Und dann geht es darum, die zu verinnerlichen und mitzunehmen, um das für sich zukünftig immer weiter fortführen zu können. Und für sich selber immer individuelle Lösungen erarbeiten zu können. Das ist immer so relevant. Das heißt, wenn ihr an dem Punkt steht und merkt, bei euch hat sich einiges so in Sackgassen manövriert und euch fällt das schwer, da so den freien Blick drauf zu werfen, zu gucken, wo beginnen wir umzubauen. Das ist mittlerweile alles so komplex geworden. Dann meldet euch super gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch und wir unterstützen euch dann auf dem Weg, das Ganze zu entwirren, zu schauen, wo setzt man an, was priorisieren wir, welche Tools können euch individuell helfen und wie kann euer Leben individuell so zusammengestellt werden, dass das für euch stimmig passt mit den Möglichkeiten, die ihr habt, ob Netzwerk da ist oder nicht. Wir bauen mit euch dann das, was so möglich ist. Also meldet euch gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch und wir prüfen dann gemeinsam, wo ihr steht, wo ihr hinwollt und wie mit uns der Weg dann ablaufen kann. Schön, dass ihr dabei wart. Bis bald. Bis dann. Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Selbstständigkeit und eine erfüllte Beziehung können miteinander harmonieren, wenn klare Strukturen und ein funktionierendes Netzwerk geschaffen werden.
  2. Ein regelmäßiges, vorab geplanter Lebensablauf – wie z. B. ein gemeinsamer Kalender oder Monatsplan – ermöglicht eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben.
  3. Die familiäre Unterstützung und ein umfassendes Netzwerk von Freunden, Coaches oder Fachleuten sind entscheidend, um Flexibilität und Freizeit für das Paar zu schaffen.
  4. Es ist wichtig, Prioritäten im Leben zu setzen, da man nicht alles erreichen kann und soziale Vergleiche oft zu Unzufriedenheit führen.
  5. Strukturen wie Abendroutinen, Urlaubslisten oder Freizeitblöcke helfen, Stress zu reduzieren und eine lebendige, ausgewogene Lebensqualität zu gewährleisten.
  6. Klare Kommunikationswege, wie z. B. getrennte Arbeits- und Privatkanäle, fördern das gegenseitige Verständnis und vermeiden Überlastung.
  7. Die Erstellung von Prozessen und Automatisierungen – z. B. bei Krankheitsfällen – schützt die Familie und reduziert den Druck auf beide Partner.
  8. Die Erfahrung zeigt, dass individuelle Lösungen, anstatt universelle „Rezepte“, für eine nachhaltige Balance zwischen Selbstständigkeit und Beziehung entscheidend sind.

Summary:

Selbstständigkeit und eine erfüllte Beziehung können nicht gegeneinander laufen – sie können vielmehr im Gleichgewicht miteinander bestehen, wenn klare Strukturen, vorherige Planung und ein solides Netzwerk geschaffen werden. Die beiden Coaches, die selbst in einem Unternehmen mit Mitarbeitern arbeiten, betonen, dass eine klare Tages- und Monatsplanung, wie etwa ein gemeinsamer Kalender, entscheidend ist, um Arbeitszeiten und Familienzeit zu strukturieren und zu schützen. Ein breites Netzwerk aus Familie, Freunden oder Spezialisten ermöglicht Flexibilität, z.

B. durch Babysitter oder gesonderte Unterstützung bei Krankheit. Es geht nicht darum, alles zu planen, sondern Prioritäten zu setzen – denn man kann nicht auf Social Media-Standard-Leben von 120 Prozent abstellen, wo z.

B. Geld, Gesundheit, Freizeit und eine perfekte Beziehung alle perfekt miteinander verknüpft sind. Vielmehr ist es realistisch, dass jeder Mensch mal einen schlechten Tag hat oder dass sich die Beziehung in Herausforderungen entwickelt.

Durch vorab geplante Routinen, wie z. B. Abendroutinen oder Urlaubslisten, wird Stress reduziert und die Freizeit für Paare und Familie geschützt.

Klare Kommunikationswege, wie getrennte WhatsApp- und Arbeitskanäle, verhindern ständige Störungen und stärken das Vertrauen. Prozesse wie automatisierte Termine bei Krankheit oder Rücktrittsplanung schützen die Familie vor Überlastung. Wichtig ist, dass jeder Partner sein eigenes Bedürfnis im Leben – wie eine Auszeit oder ein neues Projekt – mit dem anderen teilt.

Es gibt keine universelle Lösung, sondern individuelle Wege, die durch konsistente Planung und gegenseitiges Verständnis entstehen. Dieser Ansatz hilft, nicht nur die Selbstständigkeit zu bewahren, sondern auch eine lebendige, ausgewogene und zufriedenstellende Beziehung aufrechtzuerhalten.

FAQs

Durch ein starkes familiäres oder soziales Netzwerk, klare Strukturen und eine gemeinsame Planung. So können beide Partner Zeit miteinander verbringen und ihre Arbeit ohne zu viel Stress betreiben.

Weil sie hilft, Zeit für Paar- und Familienaktivitäten zu schaffen und Unvorhersehbarkeiten wie Kinder oder Termine im Unternehmen besser zu managen. So bleibt der Alltag strukturiert und stressfrei.

Nein, es gibt kein universelles Rezept. Jede Paarung entwickelt individuelle Wege, z. B. durch gemeinsame Routinen, flexible Kommunikationswege oder Unterstützung durch Familie.

Er ermöglicht es, Termine, Pflichten und persönliche Zeit visuell zu sehen. Dadurch kann man frühzeitig auf mögliche Konflikte reagieren und sicherstellen, dass beide Partner ihre Bedürfnisse erfüllen.

Um Stress zu reduzieren und die Wertschätzung für persönliche Zeit zu stärken. So kann man sich im Arbeitsmodus konzentrieren und im Privatleben frei und entspannt sein.

Durch das Vorplanen von wichtigen Ereignissen wie Urlaube, gemeinsame Aktivitäten oder Familienzeiten. So bleibt die Freizeit stabil und wird nicht durch unvorhergesehene Situationen aufgebrochen.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.