Anna Räusch, eine renommierte Techno-DJ, betont in dem Gespräch den respektvollen und sicheren Umgang innerhalb der Techno-Kultur, den sie als Aushängeschild empfindet. Sie erzählt von ihrer Karriere, die mit 15 begann, und ihrem Leben zwischen intensiven Clubnächten und beschaulichem Landleben mit Pferden in Dänemark. Persönlich legt sie Wert auf Pünktlichkeit als Zeichen der Wertschätzung und hat Strategien für ihre Nachtarbeit entwickelt, wie den Verzicht auf Koffein und kurze Ruhepausen. Musikalisch ordnet sie sich im Peak-Time Techno ein und beobachtet eine zunehmende Diversität, sowohl bei den Künstlerinnen (mit hohen Frauenquoten im Hard Techno) als auch im Publikum, das alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten umfasst. Anekdoten, wie die über ihr „Lieblingslied“ „Low Rider“ in stressigen Situationen oder einen Vorfall mit einem Pony, das Hustenpulver fraß, unterstreichen ihre humorvolle und resiliente Lebenseinstellung. Die elektronische Musik sieht sie als inklusiven Raum, in dem Genre-Grenzen zunehmend verschwimmen und Kreativität blüht.
* Musik * ARD Sounds. Du hast auch mal so was gesagt, wie Techno ist eine Entscheidung, die mir antrifft, freizitiert. Na ja, es ist irgendwo eine Einstellung zum ganzen Leben. Wie möchte ich das mit mir umgegangen wird? Wie gehe ich mit anderen Menschen um? Ich mach das seit über 20 Jahren. Ich hab noch nie Angst gehabt. Ich hab mich noch nie unwohl gefüllt, noch nie. Ich bin schon so oft im Stocktunkeln aus dem Club rausgegangen, dass ich von einer Veranstaltung noch nie jemandem angemacht. Noch nie bis heute. Das ist schon wirklich ein Aushängeschild. Für Techno oder für diese Szene, für diese Kultur. Das ist der Respektvolle Umgang miteinander. Das höchst du gut ist, was wir in unserem Genre haben. * Musik * Hörbar, russcht. Radio 1, die ihr hörbar russcht, das hier ist mein Gast heute. * Musik * Radio 1. Hörbar, russcht. Gut ist, wie wir wissen, ein DJ. Und gerade erst last night, save da ein DJ, irgendein Leben. Rock DJ, great DJ, DJ gar das fallen in love. Zahloses Songs gibt es in den DJs, die entscheidende Rolle spielen. Eine Band namens Kobrastasche behauptet gar, "Don't blame the world, it's the DJs' fort". Was ein bisschen so weit geht, wie sicherlich auch unser heutiger Gast finden wird. Anna Räusch, die sehr idyllisch in der Nähe von Wiesbaden-Aufwuchs, gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Techno-Digiens des Landes. Mit 15 schenkt sie den elektronischen Beats ihre Nächte. Stet kurze Zeit später, selbst am Pult wird früh gesigned, also ein Profi-Vertrag und ist bis heute eine der Größen auf den bekanntesten Raves Festival und in den angesagtesten Klubs. Den großen Kontrast bildet ein beschaunliches Zuhause, mit Pferden und Runden in Dänemark. Ist also gut möglich, das last night, der DJ noch mit einem Hofschmied telefonierte. Herzlich willkommen, liebe Anna. Robitina, das ist ja wirklich mal ein Kontrast. Ich hoffe, dass wir aus beiden Welten etwas erfahren. Gerne. Herzlich willkommen in der Hörbar. Ist es dir schwer gefallen, als jemand, der von Musik lebt, mit Musik lebt immer schon 8 Songs rauszusuchen? Also, es ist eine rathorische Frage, denn du musst sie mit Javi antworten. Ja, es ist landzu wenig. Das ist wahrscheinlich so, ne? War wirklich schwierig, sich auf 8 Songs zu beschränken. Du hast ja jetzt auch gar nicht groß in deinem, das soll ich jetzt mit jenen, also das sind jetzt nicht 8 Technotracks, die davor uns legen oder tranz oder irgendwas in der Art. Da ist auch Musik von dir dabei, aber auch in Anfangsdurch ein ganz normale Songs. Wie bist du davor gegangen beim Erinnern? Also, ich bin eigentlich mein Leben, wie in so einer Art Lebenslauf durchgegangen. Und habe belegt, als ich jung war, wenn ich an 10en aus meinem Leben denke, dann habe ich eigentlich meistens auch irgendwie gleich ein Lied dazu parat. Ja. Und das habe ich einfach so wie so eine Art Lebenslauf von hinten nach aktuell, ja, so durchgesgibt. Und versucht mich dabei auf 8 Lieder zu beschränken. Bist du gut darin dich an das zur Innerin was war? Ja. Immer schon gewesen. Ja. Das heißt, du gehörst auch zu den Leuten, die sagen, ja, 2003, da war doch da. Also jetzt nicht unbedingt direkt mit ganz konkreten Jahreszahlen, aber Momente begegnoren, so was vergesse ich eigentlich selten. Und hast du früher Tagebuch geführt oder machst du es gar heute noch? Nein. Puy Seealbum hatte ich wie wahrscheinlich jeder, die Läte. Aber kein Tagebuch. In Vorbereitung auf unser Gespräch habe ich mir durchzulesen, das ist jetzt gar nicht so viel, aber ich hab ein bisschen was angehört. Und bin auf ein Interview gestoßen, da wurde es du gefragt. Ich hab über so ein Festival gesprochen, auf das würde ich schon freus. Und dann wurde es du gefragt. Und wenn spielst du, und dann hast du gesagt, um drei. Und dann sagt er, und das ist ja noch human. Und ich hab so gedacht, wow. Aber ja, na klar, das ist diese Welt, den der ich früher auch lebte, die Nacht zum Tage gemacht und so, heute denke ich bei drei an 15 Uhr. Und Marke, einfach, ich bin 120 Jahre alt. Um drei auflegen, du bist um einiges junger als ich. Aber kann ich mir wahrscheinlich auch nicht mehr so fanny, oder? Nein. Also das ist wirklich was, was ich jetzt auch in zunehmendem Alter merke. Das ist mir wirklich auch schwerfällt, wenn Nacht zum 1, 2 Uhr der Wecker klingelt. Jetzt bin ich natürlich gewöhnt, weil ich sagen, mal fast jedes Wochenende gerade in den Wintermohnen, nach den Nachtsspiele. Da hab ich natürlich auch Strategien entwickelt. Tatsächlich trinke ich gar kein Koffe in. Also da hab ich. - Seit Corona, glaube ich. Genau, da hab ich's mir komplett abgewöhnt. Ich trinke kein Kaffee, kein Red Bull. Oder sagen wir mal in den Ausnahmefällen, wenn es wirklich mal gar nicht geht, wenn ich hunde müde bin, aber irgendwie nach Hause fahren möchte. Oder so was, dann ist es mal eine Red Bull, aber zum Beispiel Kaffee kriegen ich gar nicht mehr. Und ich muss auch sagen, seitdem bin ich auch fitter. Also gerade wenn es nachts entgeg ist, dann versuche ich vorher im Hotel einfach ein bisschen zu ruhen, schlafen kann ich nicht. Ich hab Angst habe zu verschlafen, da bin ich wahrscheinlich so typisch deut. Ist ja nicht so, wie es mal passiert? - Nein, noch nie. Niemals. Ich bin noch nie zu spät gekommen aus eigener Schuld. Einmal. also ich kann sogar noch ganz genau sagen, wann ich mal zu spät gekommen bin. Und das war in Koblenz, es ist ewig her, bestimmt irgendwie 2017, 18 sowas rum. Da war die, es gibt so Nächte, da zeigst du einmal eintritt, und du kannst in jeden Club und in jede Bar der Stadt. Ich hab gesagt, "Hist Koblenz, tanz" oder sowas. Und weil die ganze Stadt da auf den Beinen war, kam das Tag sehen nicht durch. Oh, ja. - Und da kam ich tatsächlich über eine halbe Stunde zu spät. Und bist wahnsinnig geworden, ja, natürlich. (lacht) Bist du jemand, wenn du verabredet bist und du merkst, "Ah, jetzt wird's irgendwie ein bisschen eng, dass du schon. dass du schon eine dreifelde Stunde vorher sagst, ich komm wahrscheinlich fünf Minuten zu spät." Also bist du. - Ja. Ja, ja, das ist wahrscheinlich einfach so. Ich bin das Deutsch, das finde ich rausgehend. Ich weiß nicht, nix. Gibt ja Leute, die es ganz anders handhaben. Und ich denke immer, ich bin gar nicht sicher, zu welcher der beiden Seiten. Ich gehören möchte am liebsten, würde ich switchen. Und es mal so und mal so sehen, aber ich merke, ich bin auch, die, die wenn sich ankündigt, dass es nur fünf Minuten sind. Und dann denke ich, mein Gott, sei doch ein bisschen relaxed. Sei doch ein Span, weil andere machen es auch. Und fünf Minuten finde ich auch okay. Aber ich bin selbst jemand, der so ungern wartet. Also ich finde, es ist einfach auch eine Wertschätzung gegenüber des anderen, der dann vielleicht warten muss. Also, ich würde es mir zumindest wünschen, dass man es mir auch sagt. Und ich möchte einfach meinem Gegenüber damit ja auch irgendwo mitteilen. Mir ist unser Treffen wichtig. Und es tut mir deswegen auch leid, zu spät zu kommen. Machst du ein Unterschied, ob du jemanden besuchst, der also dann zu Hause ist? Oder ob es in einem Restaurant beispielsweise macht ja noch mal einen Unterschied? Nein, mach ich keinen Unterschied. Aber ich beuge vor. Also ich sag dann zum Beispiel, wenn ich irgendwie, ich hatte jetzt letztes Wochenende, hab ich frei und ich bin in die alte Heimat nach Sachsen gefahren und hab meine Freunde besucht. Und hab schon direkt im Vorfeld gewusst, ich kann nicht so ganz genau absehen und macht dann wirklich schon eine große Zeitspare. Und ich sag dann, ich bin dann zwischen sieben und acht da oder irgendwie so was. Und nehm mir damit dann auch so ein bisschen den Stress. Aber wenn ich sage, ich bin um 16 Uhr da und nicht schafft das nicht um 16 Uhr, dann fühle ich mich damit auch jetzt schon nicht mehr so gut. Und wenn du zu früh bist, drאst du dann noch ein paar Kurven oder wenn es Freunde sind, gehst du dann auch schon um 10, 4, 4? Ja, ja, ja. Also bei Freunden, dann gehe ich natürlich eher, aber so, wenn ich dann irgendwie noch eine Viertelstunde Luft hab, man hat ja eh immer es sende dabei, dann mach ich noch ein paar E-Mails. Also Zeit vertun kann man immer. Wir fangen jetzt mal an mit deinem Lieblingslet hast du uns hier als Erklärungswort geschrieben, War, Low Rider. Sag mal was da für eine Geschichte drum herum existiert. Ich glaube, das Lied hab ich zum ersten Mal gehört in der Situation, wo so alles schief ging. Wieso ein bisschen bei dir heute, wenn du denkst, oh nein. Ich bin ja, es ist wirklich so, also man heißt dazu sagen, hier ist wirklich. Es gab hier plötzlich so ein Wackgekontakt, der sich einfach nicht bin, heben ließ, dann hab ich vergessen, die Musikliste auszudrucken, dann. Ich weiß nicht, was noch zwei, drei Sachen sind, noch schief gegangen. Aber du warst ja sehr entspannt damit. Dann müssen Gott sei Dank jetzt auch nicht so ein Zeitdruck, ne? Das macht man sich da ja auch verrückt. Es gibt eine Freundin, die hat damals mal zu mir in einer sehr heiklen Lebenslage gesagt, Lache über die Dinge, dann ertrigst du sie leichter. Und das ist irgendwie auch so ein bisschen mein Leben zum Motto geworden. Und ich war aber mal in so einer Situation, wo ich wirklich eigentlich den ganzen Tag hätte weinen können. Und meine zu der Zeit hab ich den Film "A Lord of War" gesehen, mit Nicholas Cage, wo er diesen Waffenhändler spielt. Und in diesem Film kommt dieses Lied vor. Und er war auch, glaube ich, in so einer Situation, wo wirklich alles schief gegen Erkrankens gefängnis und so weiter. Und ich konnte mich so mit diesem Lied in diesem Moment identifiziert. Und es ist auch einfach, es ist so ein bisschen. Ja, die Soundstarterinnen, die sind so ein bisschen quitschick. Und es ist einfach so wirklich, bevor du heust, musst du einfach lachen und grünen. Man ist sich auch so ein ganz gut, ja. Ja, tatsächlich, toll, toll, toll.
Ich schaffe es immer wirklich zu lachen, anstatt zu holen. Karagessern hat eins unserer Ponys, hat so ein Hustenpolware und der geschwissen. Und diesen Satz hat noch nie. Noch nie. Das geht auch nicht. Jemand, noch nie. In 24 Jahren hörbar hat den Satz gesagt. Eins unserer Ponys hat das Hustenpolware runtergeworfen. Das ist unfassbar. Und mein Partner hat es zum Glück schnell gesehen, aber scheinbar hat es doch zu viel davon gefuttert. Auf jeden Fall. Eine Stunde später war es wirklich klitschen ausgeschwitzt. Es hat getropft. Kein gutes Satz. Nein, kein gutes Satz. Ich wohnt hier ads angerufen. Und du hast die ganze Zeit gelacht. Tatsächlich ja. Ja, weil's wieder so absgut ist. Weil's einfach wieder so tief ist. Ich habe schon mal hier ads angerufen. Du hast gesagt, Klebend. Du wirst sie glauben. Aber deine Polystirp vielleicht geht es um dafür, gegen sie noch zu gut. Aber es ist einfach so absurd. Weil wer frisst denn freiwillig Hustenpolware? Ich weiß nicht, wie es schmeckt. Ich habe, ich hör zum ersten Mal davon. Ist genau. Okay. Ich muss wirklich, wenn andere Gefährde das kriegen muss ich das wirklich mit Karotten und Mörn und alles über das Futterwald. Das würde keiner freiwillig fressen. Und sie langt da wirklich. Sie heißt sie. Happy. Happy. Ja. Happy. Gut, wie hat der Teetz kam, da hat das alles gut, aber ich habe dann wirklich einfach. Ich hätte fluchen können. Ich hätte heulen können und wieder den Teufel an die Wand waren. Ich musste dann tatsächlich einfach nach Hause. Ja, aber die Vorstellung, der Teat, dass du deine Message kaum loswürst und er denkt, okay, also, wo stepp man dir nicht? Jetzt wird es erstmal happy in der Spritze geben. Aber dann auch werde ich mich um andreu kommen. Mal sehen, was da schief läuft. Die hört nicht auf zu lächen. Gut, jetzt haben wir erstmal Musik. Gut. [Musik] Anna Räusch ist hier. Und jetzt kann mir gleich mal klären DJ. DJ. Wie hörst du es selbst am liebsten? DJ. DJ. Es war einer Meinung nach Unisex. Du bist der Jockey. Jockey. Genau. Ein Disc Jockey. Von 100 Veranstaltern wirst du Rahnemart von 90 Leuten wieder gebucht. Das nennt sich dann Re-booking Rate und die ist sehr hoch und das ist bei DJs extrem wichtig und ein Götesiegel. Es ist ein gutes Zeichen. Ja. Wie viele Frauen gibt es prozentual in deiner Branche, die das hauptberuflich machen und davon leben können in Deutschland? Das teilt sich so ein bisschen in die Jorus. Ich würde jetzt mal sagen, ganz oben gibt es den Oberbereich der elektronischen Musik. Und dann gibt es Unterkategorien die Jorus. Ich würde jetzt mein Techno als Peak-Time Techno bezeichnen. Was heißt das? Ja, das ist so diese Form des Technos. Also es gibt zum Beispiel so EDM Mainstage Sound. Das ist praktisch das, was auch elektronischer Sound aber der ist ein bisschen mehr für die breitere Masse gemacht. Das sind oft zum Beispiel auch Bootlegs oder Kavars von ganz bekannten oder aktuellen Chart-Hits, die du auch im Radio hörst. Dann zum Beispiel Main-Techno, der hat jetzt auch Melodie, aber ist jetzt schon ein bisschen, ich sag jetzt mal, mehr Bass und Klicker-Klacker, aber nicht mit so viel Thema. Klickerklacker, finde ich super. Aber man muss es so ein bisschen für die breite Masse beschreiben können. Und dann gibt es natürlich auch noch ein Sound, der ganz ganz reduziert ist, wo es eigentlich fast gar kein Gesang gibt, keine Vogels. Du magst ja Vogels, ne? Ja, ja, das auch so mein Mann. Und Claps. Ja, du magst dich. Ich muss versuchen, wie so ein bisschen wie so ein Steu durch den Salat. Du machst das total gut. Ich versuche es. Ich war ja auch ein bisschen was Lernen und finde auch ganz gut, dass ich Techno dahingehend etabliert hat und diese ganzen Unterkategorien auch gebildet hat. Ich hab auch nalig in irgendeiner Interview gehört, ist das Weltkulturerbe, Techno. Ja, das ist das ein besonders jene Deutschland. Ja, ja. Und also je nach dem Welches Sorge, man sich an sieht, also ich würde sagen im Techno und auch gerade jetzt im Hard Techno gibt es ein brutal viele Frauen. Also jetzt verglichen zu der Zeit, wo ich angefangen habe oder sagen wir mal verglichen auch mit 2015. Was sind viele 25 Prozent? Ja, ich würde sagen, am Hard Techno sind es eigentlich sogar über 50 Prozent. Ach, ja, ja. Das sind ganz, ganz viele junge Frauen. Ja, also ich würde jetzt mal sagen, so in meinem Bereich sind es vielleicht 15 Prozent. Und sag mal, Peak Time Techno bezieht sich das darauf? Also ist die Peak Time die Zeit, in der in den Clubs oder auf den Tanzflächen das meiste los ist? Also ist das irgendwie dann so die Zeit zwischen 12 und 2? Ja, man hat das damals Peak Time Techno genannt, weil man ja normalerweise früher ein Aufbau hatte. Wenn du so eine klassische Club nachtnimmst, du bist in den Club gekommen und da lief erstmal so ein bisschen ruhigerer Sound. Ich sag jetzt mal so vielleicht so elevator Sound reduzierter, ganz easy. Wo noch nicht so viel passiert, sondern wo du dich so ein bisschen eingerufen kannst. Und wenn es dann so Richtung 1 Uhr ging, wurde die Musik dann auch ein bisschen euphorischer. Und so zur Primetime, wenn dann auch so die Stvin vielleicht schon ein paar Klisschen gekebt wurden. Oder andere Substanz. Genau. Wenn so die Stimmung so auf dem Höhepunkt ist, dass du diese Musik dann spielst. Das war immer so praktisch der Peak von der Nacht, die Musik, die zu dieser Stimmung gepasst hat. Na viel Melodie, vielleicht Vocal, oder oder oder. Und dann zum Schluss hin wurde es so natürlich auch wieder ein bisschen ruhiger. Und ich glaube, das im Prinzip der Name, das Peak Time Techno eben aus diesem Rahmen entstanden ist. Viel weiß ich nicht, wie du auch schon merkst und wie sie wahrscheinlich, wie ihr auch merkt, nicht über Techno. Ich weiß nur, dass alles aufkam. Stellte ich mir auch die Frage, ob es einen Unterschied gibt zwischen Techno und Techno. Aber Techno hat sich durchgesetzt, weil Techno war auch eine Zeit lang. Das kam Trans war irgendwie Zeitner und dann. Genau. Also gibt es auch heute ja alles noch. Also wenn man, wir haben in so ein großes Portal, wo wir sagen mal mal, als DJs einkaufen gehen, Beatport und wenn du da die gerore Leiste öffnest, ich habe noch nie gezählt, aber es sind bestimmt 25 Gerores. Ah, guck mal, interessant. Also die elektronische Musik hat ja so eine Bandbreite und die wurde jetzt eigentlich auch in den letzten Jahren nur noch breite. Jetzt haben wir Zeittechno. Was ist das? Zeittechno ist ein Mix zwischen Goa, ist vielleicht manchen Leuten in Begriff und Techno. Also so ein bisschen hybrida sound. Also eigentlich verschwimmen die Krenzen aktuell sehr einerseits schön, weil es natürlich unheimlich viel Kreativität zulässt. Ich selber habe 2024 einen Zeit-Rack gemacht. Also eigentlich eher so Zeittechno, so ein bisschen hybrides. Das glaube ich, wer vor zehn Jahren, wer das noch nicht auf so eine breite Akzeptanz gestoßen, wie es das heute tut. Also die, ich sag jetzt mal, die Krenzen der Genres in der elektronischen Musik verschwimmen total gerade aktuell. Und die Menschen, die mitziehen und die Menschen, die nicht klubs, sondern auf die Feste wir es gehen. Also ich weiß, dass sehr viele, sehr viele, sehr junge Leute total darauf abfahren. Ich weiß aber auch, dass die Leute von denen, ich weiß, dass die elektronische Musik gehört haben, was jetzt nicht nur Techno ist, aber auch Techno ist. Was ja auch irgendwie auch Haus ist ja irgendwie hat sich ja auch irgendwie so verselbstständig und lebt noch und sein, dass man den alten Tracks holt. Aber dass das auch Leute sind, die gern noch feiern gehen. Aber hallo. Und deswegen kurz vielleicht nochmal die Frage, wenn du auf deinen Auditorium schaust, wenn du hinter den, wenn du an den DAX stehst und guckst, wie würdest du die Altersranges einschätzen? Kann man das pauschal überhaupt beantworten? Kommt wahrscheinlich aus Festivals an, oder? Ah das. Und B ist es ja auch gerade das, was ich so wundervoll finde. Das wirklich die elektronische Musik für alle da ist. Ich hatte letztes Jahr hatte ich so ein AHA-Erlebnis, das war der Techno-Dampfer in Düsseldorf. Der Techno-Dampfer? Genau, das ist ein Boah. Das ist eine Lerne. Klicker, klacker Techno-Dampfer, Husten-Polver. Ich liebe das. Das sind Boote. Die sind Boote. Die gibt's in ganz Deutschland. Ich glaube, die machen's auch mittlerweile schon im Ausland. Und wie schippern dann über die Flüsse und feiern dann auf dem Boat. - Genau, alles ist herlegt, weil natürlich. - Was hat recht? Ja und ich weiß auch nicht. Warum? Irgendwie diese Boote, die haben auch immer so eine spezielle, es ist wahrscheinlich mal was anderes, was Besonderes und auf jeden Fall. Hab ich nach diesem Technodampf ein Düsseldorf, hab ich zu meinem Videokrafen und gesagt, ich sag mal, selg, ich bin so glücklich heute, ich bin so gerührt, weil das war so eine Crowd, wie ich sie mir wirklich immer wünsche. Ich hab so, ich sehe ja meistens immer nur, sich die ersten reine nach 500 Leute. So viele passen auf diese Boote, meistens vor, die stehen du sie selber nicht alle, ne? Schon gar nicht jeden, aber allein die ersten reinde ich gesehen hab. Die waren so fantastisch. Da stand irgendwie so einen, also einen Freundinnen-Pärchen, die waren locker, 50, dann war da auch eine Gruppe von jungen Frauen, dann war dann eine Muslima mit Kopf-Tuch, die wirklich jedes meiner Lieder auswendig konnte, sogar mittlerweile anzüglich im Text. Dann stand da ein Mann, der hatte Oberkörper frei und heimlich.
hatte ein Stringtanger mit Chaps drüber an. Und dann sag ich jetzt mal so 0,815 Menschen, ganz normal in Jeans. Also es war wirklich gefühlt einmal der Querschnitt durch die Gesellschaft. Und die haben alle da gestanden und hatten den Spaß ihres Lebens. Ja schön. Oh, das war so richtig für mich, wo ich so dachte, ja, das ist technisch. Genau, das ist eigentlich technisch. Wie dann ein Liebeentbrannte, wie alles begann darüber sprechen wir gleich und springen an den Beginn deines Lebens, hören erst mal den Song und ordnen ihn danach ein. Aber auf jeden Fall ist er dein Vater gewidmet, kann man das sagen, gemis am Lavalm von der Spencer Davis Group. *Musik* Anna Räusch ist heute hier zu Gast. Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Techno DJs. Und wir haben uns gerade auf, falls sie uns im Radio zuhören und denken, oh man ey, das heißt DJ'n. Wir haben uns darauf verständigt, dass Anna DJ genannt werden will und so soll es auch sein. Du bist in Taunusstein bei Wiesbaden aufgewachsen und bevor es zur Schule ging, zogen deine Eltern aber aufs Land. Und zwar in einen Ort, der wunderbar klingt. Ich hab versucht eine eine nachvollziehbare, eindeutige Namen sehr konft. Es gibt es nicht, deswegen hab ich dann auch irgendwann gelassen, heißt aber, möchtest du es sagen, Katzen-Ellenbogen. Katzen-Ellenbogen. Dieses Gespräch ist voller wunderbare Worte. Katzen-Ellenbogen. Ja sehr idyllisch. Ich hab mir da mal ein paar Fotos angeguckt, es gibt das Schloss. Also das ist so Richtung Limbo, das Schloss. Dann gibt es den Herzweg des Friedens, kennen so was nur Touristen oder? Ja, ja. Aber die Fachbarkäuser, die wüsste selbst gesehen haben, die Klosterroine Brunnenburg vielleicht? Ja. Da stelle ich mir vor, dass ihr da euch da nachts, wenn ihr aus den Fenstern gestiegen seid, zum Rauchen getroffen haben. Nein. Nein. Dann vielleicht eher im Kram-Bergatone mit der Landhalbahn, auch nicht. Nein. Wenn du an Katzen-Ellenbogen zurückdenkst, welche Bilder fallen dir denn da ein? Und er sagt, kommt da mal hin, guckt euch das mal anders, das ist echt schön. Ja. Okay. Ich stelle die Phase vielleicht anders. Welches Bild fällt dir ein? Es wird ein Bild geben, dass du mit diesem Ort noch verbindest. Meine Freunde. Deine Freunde. Es war eigentlich, glaube ich, die schönste Jugend, die ich mir hätte ausmahlen können. Also, ich sehe es ja an meinen heutigen Partnern Kindern, dass das heute auch leider nicht mehr so selbstverständlich ist. Wie ich es erlebt habe als Teenager, aber wir hatten einen Jugendclub auf dem Dorf. Und der war von der evangelischen Kirchengemeiner, das war unter dem Gemeindehaus, wurde das den Jugendlichen zur Verfügung gestellt. Also, denn Namen. Das war einfach der Jugendjungeklub. Okay. Jugendlichen drauf. So was. Und der Fahrer war selbst total cool, ist Halliday, Witzengefahren und war. Also immer, immer richtig, richtig gut besucht. Und wir waren ein riesengfreundes Kreis. Alle Altersklassen, wirklich von Jung bis Alt waren dabei. Und riesengroß von allen Dörfern, die drum rum waren. Also Katzen Elbenbogen war so das größte Dorf, eigentlich so für uns so eine kleine Stadt. Und die ganzen Dörfer drum herum, die ganzen Kinder, wir haben uns zur Jugendlichen, wir haben uns alle in Katzen Elbenbogen in diesem Jugendtreff getroffen. Und das war einfach eine fantastische Zeit. Wow, das. Ja, meint so, dass das wirklich der Pastor war oder warum. Also, das hört man ja wirklich selten, dass es auch Altersübergreifen zu einer große Gemeinschaft gegeben ist. Ja, es war super. Ich weiß noch, da war es für die wirklich Jahre, wo wir es nicht durften. Ich bin da das Mobette von den Eltern gefahren und dann die nächste Generation durfte dann schon heimlich mal Autofahren. Und es war wirklich eigentlich so richtig tolles Dorfleben. Natürlich haben wir auch mal Mist gemacht. Also da illegal Roller gefahren oder illegal Auto gefahren. Ich will jetzt mal sagen, zu dem, was Kiddies heute teilweise als Teenager treiben war, das ja ein Klacks, was wir damals alles in Anführungszeichen verbrochen haben. Viel draußen wahrscheinlich. Wir waren immer draußen. Allein schon durch die Mobettes, jeder war ja klücklich, wenn er ein Mobette oder ein Roller oder so was hatte. Oder Simson, solche Geschichte, jeder war ja glücklich und da wurde dran rumgeschraubt und gebastelt. Und das war einfach ein absoluter Zusammenhalt. Und da gab es auch nie ein Unterschied oder in einer gesagt, du bist doch noch zu klein oder ein bisschen kind oder du bist ein Mädchen. Oder so, das gab es alles nicht bei mir. Das habe ich nie erlebt, niemals und meiner ganzen Jugend nicht. Dein Vater ist leider schon gestorben, war Musiker. Hatte eine eigene Band. Also irgendwie müssen wir dieses Lied auch noch herleiten, gemisammen Lavin, dass du ihm gewidmet hast, beziehungsweise, dass dich an ihn erinnert. Kannst du das so ein bisschen einbetten? Ja, wir hatten im Haus den Proberraum dieser Band. Und als ich jünger war, war ich noch oben im Haus, hatte dann ganz normales Mädchenzimmer und irgendwann war ich dann natürlich auch mal eine Teenageale. Also, also mit 13/14. Und dann habe ich gesagt, ich möchte jetzt ein großes Zimmer, weil ich habe ja auch viele Freunde und ich möchte runter in den Keller ziehen. Ich glaube als Teenageer möchte man ja irgendwann mal möglichst viel Distanz zwischen sich und Eltern bringen. Und dann bin ich in diesen Kellerraum gezogen. Und der Proberraum von der Band war praktisch vor meinem Zimmer. Und ich habe schon immer, warum auch vielleicht wegen meinem Papa Walz einfach schon immer Teil meines Lebens war. Ich habe wirklich immer gern Laut Musik gehabt. Also so, dass ich die Musik nicht nur höre, sondern dass ich es auch fühle. Wie wenn man im Auto sitzt, sondern dann hat eine saftige Anlage, dass einfach der Sitz im Rücken vibriert. Ja, und als es dann mit Techno und Disco und sowas losging, der war natürlich der Proberraum. Ja, ja, ja, eigentlich schon. Aber mein Vater hat ja Beatles und solche Sachen gespielt. Das heißt mit seiner Band. Genau, das heißt, es war wirklich handgemachte Musik und dem entsprechend natürlich auch Lautsprecher, Fender, Stand, da halt ganz viele Robote. Und es war jetzt so diese wirklich ja geigelt für Techno, aber ich war jung und ich habe einfach das genommen, was halt da war. Hauptsache, laut. Hauptsache, es hat irgendwie Geschäpper. Also du konntest die Anlage, hast du da benutzt, was deine CDs oder dein Venuele reingeschoben und jetzt kommt jetzt nicht Name-Dropping, aber ich weiß nicht wie man es nennt, wenn man so tut, als wirst du mal ein Bescheid. Es gab dort Riemen betriebenen Scheiplattenspieler und keine 11-Cena. 12-Cena, fassen. Das ist so wie Scheike 05, so. Ja, genau. Denn diese 12-Cena, nee, was? Genau, das sind Magnetbetrieben. Das sind diese Techno, das sind genau. Es gibt natürlich eine Antriebsart, aber diese Riemen betriebenen, das sind halt wirklich die, also die kannst du nur mit einer Pinzette anfassen. Wenn du da schon so ein bisschen dagegen kommst, dann hüpft halt die Nade. Also sind sie eigentlich die besseren, würde man sagen, also für High-Fidelity-Freaks, die sagen. Nee, eigentlich nicht. Also eigentlich sind es wirklich nur Abspielgeräte. Also wirklich zum damit Handwerken, würde ich jetzt mal sagen, wie du es ja als DJ eigentlich machst, sind sie überhaupt nicht geeignet. Aber von meinem Vater, der nur im Prinzip Scheiplatten mit gehört hat, und er hat das ja auch Anfang an Anfang nicht ernst genommen und hat das ums mit seinen Worten zu nennen, immer halt Scheiße. Deine Musik, ja, sie ist scheiße, immer. Und wenn ich diese Scheiße laut gehört habe im Keller, dann hat sie immer irgendwann gelangt und dann hat er oben einfach dieseicherung. Oh, das ist aber wirklich. Ja, das ist aber krass. Holy shit. Ja, klar, was willst du machen? Und wenn ich die Beats nerven, und du hast bis auch nicht auf die Idee gekommen, Kopfhörer aufzusetzen oder so? Nein, das muss ja, muss ja laut sein. Ja, also mit dich auch vorne. Es ist ja extrem. Ja, es gibt gute Kopfhörer, aber ich habe noch kein Kopfhörer erlebt, denn mich wirklich im ganzen Körper sagen wir mal die Musik hat spüren lassen. Wie bist du denn in Techno reingerutscht? Ist es über Chans gekommen? Ja, ja. Und gab es vorher, da gab es ein Leben vorher, das mit so ganz normaler Musik zu tun hatte, was ich nicht den Charts so bis. Ja, ich war. Ach ja, in einer Stimme, klar, wir haben ja hier auch, hast du nicht sogar in die Korte? Ja, genau, natürlich. Klar, fast hätten wir es unterschlagen, gibt es ja gar nicht. Welche jetzt auch nicht schlimm gewesen waren. Dann spielen wir das doch jetzt mal. Love is Everywhere. "Card in the Act" das war 1995, das ziehen wir jetzt einfach mal vor in der Reihenfolge. War eine Boyband. Oh ja. Und hattest du dein Herz verschenkt, so ein bisschen Produktionsmäßig? Ah, an wen? Ben. Ben, Ben war einer der. Der war der. Ben war der. Der. der Typ der Ben, ja, ja. Ben, ben, ben, boys, wie sehr. Ah, okay, jetzt den haben, an den erinnere ich mich irgendwie ganz dunkel noch. Und so wie man es sich dann auch vorstellt, wie es dann war mit dein Freundinnen im Zweifel, dass man zusammen sitzt und sich Fotos anguckt und sich so reinsteigert. Also, wie ich ja sagte, ich hatte ja diesen durchaus durchwachsenen Freundesgrad. Ja. Wer beht und da ist jetzt sagen wir mal so mal.
meine Vorliebe für Korte, die jetzt jetzt bei den 16-Jährigen Jungs nie so gut angekommen. Also ich habe das dann schon eher für mich in meinem Zimmer gemacht. Und mit Freunden wurde dann auch eher so ein bisschen. Heute würde man so Stadlmusik dazu sagen, ne? So ein bisschen Kyrmusmusik, Deutschsprachungmusik, viel wurde da eher gehört. Und das war so meine Liebelei. Kuckst du an, also die An- oder der andere wird sich jetzt erinnert fühlen. Korte in die Act. Mit Love is Everywhere. Hörbar, Etradio 1.de. Als unsere E-Mail-Adresse sie können. Dieses Gespräch, je da Zeit auch noch, wie viele andere Gespräche nachhören über die App ID Sounds. Sounds ist das, was früher die Audiothek war. Heißt du jetzt Sounds ist? Easy in der Handhabung können sie sich als App runterladen, kostnix. Und dort stoßen sie auch auf zahlreiche, hörbar Episoden mit den interessantes Leuten. Zum Beispiel Mine oder Reinhard May, Sven Markwart, Karoline Peters, Sebastian Fitzek, Michelle Abdullah, Kati Karrenbauer, oder Jördes-Triebe. Mein Gast heute ist Anna Räusch. Sie ist höchsterfolgreiche Techno DJ und lebt im Zutra. Und mit 15 Jahren bist du häufig tanzen gegangen. Denn in dem Presse-Tek sehen es natürlich immer auch gibt zu, welchen Release es und so weiter steht dieser Satz. Mit 15 war Anna bereits ein bekanntes Gesicht auf dem Techno Floor im Europeles. Europeles. In Mainz. Castell. Castell. Das klingt jetzt nach mehr als nur, du warst jede Nacht da tanzen. Weil sich im Prinzip da dann auch schon wie so eine Art Freundeskreis gebildet hatte. Also das ist, glaube ich, auch der signifikanteste Unterschied zum Clubing heute. Damals, als ich angefangen hab, war das nicht nur mein Geht in den Clubwalder, irgendwie in Bekannte, DJ jetzt auflegt, sondern mein Geht in Club des Clubings wegen. Ich bin früher da hingegangen, mir war es völlig egal, war aufgelegt, weil da waren so viele Leute, die ich kannte und uns ging es einfach nur darum, einen tollen Abend zu haben. Wir reden von einer Großbranche. Das war damals genau. Also das ist ja auch noch mal, was gerade wenn da viele kleine Dörfer sind, dann ist das natürlich der totalen Magnet. Und ich glaube, das ist so ein Fassungsvermögen, 3.000 Leute passen mehr. Das war ein riesen Ding. Das heißt, mit verschiedenen Floors, das verschiedene Genres dann auch. Und du hast dich verhältnismäßig schnell diesem Techno. Genau. Also ich bin zugehörig. Ich bin eigentlich da hingegangen und hatte mit Techno noch nichts am Hut. Ich sag, das war, wir waren damals auf dem Dorf und wie Jugendliche dann eben sind, die möchten dann einfach auch mal die große Weite Welt erkunden. Und so, die älteren, die 18-jährigen sind dann eben nach Mainz Castell regelmäßig gefahren in dieses Europales. Und ich hab dann irgendwann gesagt, so, ich schlaf mit meiner Freundin und meine Freundin, meine Nachbarin damals, Clarissa, lange, lange Jahre, weil wir uns ertretenlich, sie hat dann das selbe behauptet, nur umgekehrt. Und dann sind wir heimlich ins Europales gefahren mit 15. Ja. Und ich bin dann im Technororm gelandet, weil mir gar nicht vorrangig der Musik wegen, da war ich zum Glück oder bis heute eh immer sehr op meintet. Also ich kann mich eigentlich für fast jede Form von Musik begeistern. Aber der Umgang miteinander, die Menschen, die in diesem Technororm unterwegs waren, die waren einfach toll. Erstens haben sie total verrückt ausgesehen. Also das war ja damals noch diese Zeit, so wie die auch auf der Love Parade in Berlin immer alle rumgelaufen. Baffelos und Neo-Präden, ja. Und diese riesen Schlagflussen, Bund, Kniklichter und also es war für mich schon, ich weiß gar nicht, wie oft ich einfach nur am Rand gesessen und mir die Menschen angesehen habe. Oh, die weiß ich natürlich erinnerst, es gab damals auch die Viva Clop Rotation noch im Fernsehen. Hab ich mir nicht angeschaut, ja. Und da sind die Tag wirklich vom Fernsehen. Viva MTV, die sind in die Klubs gegangen und haben diese Klubnächte abgefilmt. Und das kam dann im Fernsehen. Und das wurde ganz oft auch im Europales noch getreten. Das waren wie gesagt Anfang der 2000. Trains ja riesig. Und zu dem hier in diesem Raum fühle ich mich einfach pudelwohl, ich war 15, ich war im Blondessjungs-Metien. Und ich hab mich niemals unwohl gefühlt in diesem Raum. Deswegen, so weil es. Ich bin sehr vorsichtig mit diesem Wort, aber es natürlich in diesem Alter auch gerne im Zübergriffen kommt. Dass du dich. Wären musst, dass du siehst toll aus. Also du bist nach wie vor eine sehr, sehr attraktive Frau. Ich kann mir vorstellen, dass du auch ein sehr attraktives Mädchen warst. Mit 15, die Nächte durch tanzen, extertische Musik. Da muss man natürlich auch sicher sein, dass man da einem geschützten Raum ist. Und das warst du offenbar. Ja, ja. Also ich würde es jetzt gar nicht auf die Attraktivität schieben von jungen Mädchen, weil wir ich mir heute die Bildank guckt. Aber das gesagt ich. Ich fand, ich fand Blondessjungs-Metien. Es sehen wir als. Ja, es ist einfach so ein bisschen so dieses. Ich hab keiner angerempelt. Mir ist keiner Blöd gekommen. Also wenn ich das jetzt zum Beispiel. Ich mag Hip-Hop. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel über dieses Hip-Hop-Schiff, das war damals so ein riesengrozes Piradenschiff in diesem Laden, wenn ich durch über dieses Schiff gelaufen bin, hat mir keiner freiwillig Platz gemacht. Und wenn ich mich da irgendwie durchgetrenkelt habe, dann wurde ich manchmal auch so ein bisschen geschuppt. So das war einfach nicht so ein respektvoller Umgang. Wenn ich in dem Techno-Raum mich irgendwie bewegt habe und da brauchte ich nur jemanden kurz anzutippen und der hat mir sofort Platz gemacht und hat mich wahrscheinlich noch angelächt dabei. Also es war jetzt gar nicht mal so in dieses extremereingehen, von wegen irgendwelchen Übergriff oder so, sondern einfach dieser Umgang miteinander. Die waren alle happy. Die wollten auch nicht cool sein oder so. Sondern die wollten einfach nur tanzen und Spaß haben. Und bei anderen Musikrichtungen oder in anderen Genres ging es dann auch so. Ja, wenn reißen wir heute auch, ich will nicht alleine nach Hause gehen oder zu pin sich dauernd zurecht. Und Eitelkeit, so was spielte alles bei Techno keine Rolle. Interessant, also du hast ja auch in einem Gespräch mal jetzt sehr freizitiert, gesagt, dass du manchmal, du gehst selten weg, weil du einfach so viel um die Orden hast. Also wenn du 100 Gigs im Jahr hast, dann will man jetzt nicht auch noch keine Ahnung sich privatejenen, nicht um die Ornschlagen wahrscheinlich. Und da erwähntest du ja, hier und wieder kommt das mal vor, dass ich dann auch mal mit Freundinnen ganz selten weggehe. Aber die wollen dann Männer kennenlernen, und da ist ja irgendwie Techno nicht die richtige Szene. Das fand ich sehr interessant. Also bestimmt lernen sich da auch mal welche kennen, aber es ist jetzt nicht prädestiniert dafür, wenn man unbedingt jemanden kennenlernen kann. Und ich hätte genau, und ich hätte, es ist so schon wieder was gelernt, weil ich hätte jetzt gedacht, auch natürlich ganz kliciert, dass dadurch, dass das so lauf und happiness und möglicherweise extersee, also sehr stimulierende chemische Drogen. Die ich nicht verherrlichen möchte, die aber sicherlich auch eine Rolle spielen, die ja auch Berührungen, die musikalische Intensität anders wahrnehmen lassen, aber die auch Sensualität, Sexualität an der Stadt finden lässt. Deswegen hätte ich immer gedacht, dass das eine sehr große Rolle spielt. Sollte man meinen, ist aber jetzt gar nicht so. Ich glaube einfach, weil der Fokus wirklich auf dem Klubbing lag und heute teilweise auch noch liegt zum Glück. Also es geht wirklich um dieses Musikerleben, das miteinander erleben und, also ich persönlich und auch im meinem Umfeld, habe das noch nie in irgendeiner Form erlebt, dass es da irgendwie um Typen aufreißen, Mädels aufreißen oder irgendwie sowas. Mhm. - Nee. Du hast auch mal so was gesagt, wie ich kann jetzt genau nach dem Zitat gucken, aber irgendwie so technisch eine Entscheidung, die man, die mir trifft, freizutiert. Was meinst du damit? Was heißt das? - Na, wie möchte ich, dass mit mir umgegangen wird? Gibt es dann da ein Code? Der existiert ja nicht. Das gibt es. Würdest du so weit gehen, dass du sagst, Leute, die zu Techno, Tanzen, Techno, Fans sind in der Regel gute Menschen. Ja. - Also natürlich, also es gibt ja immer irgendwo ein paar Blödmänner. Aber ich würde schon mal behaupten, dass auf, sagen wir mal, guten Techno-Festivals, 90 Prozent wirklich gut ist jetzt schon wieder so werden. Da hat ja jeder auch immer so einen anderen Maßstab, den er da anlegt. Aber ich würde jetzt einfach mal sagen, auf Techno-Festivals, ich fahre das anders. Ich mache das seit über 20 Jahren, und ich habe noch nie Angst gehabt. Ich habe mich noch nie unwohl gefühlt, noch nie. Ich bin schon so oft im Stockdunkling, irgendwie aus dem Klub rausgegangen oder von einer Veranstaltung. Ich habe noch nie jemand dumm Angst.
gemacht. Noch nie. Bis heute. Und das finde ich, ist schon wirklich ein Aushängeschild eigentlich für Techno oder für dieses Szene, für diese Kultur. Das einfach der respektvolle Umgang miteinander, das höchste gut ist, was wir in unserem Genre eigentlich haben. Ich habe da, ich gewinne da gerade ein völlig neuen Blick drauf, finde ich wirklich interessant. Ja, ich werbe damit auch immer, ja, wo es geht, weil viele tatsächlich oft eigentlich, also es gibt so mehrere Betrachtungsweisen. Manche Menschen sehen einfach so diesen typischen Love Parade Raver, den Schlagkurs oder den Baffelos und die anderen sehen irgendwie so einen zu gegogsten oder auf XTC-Optanzen, denn ja, Fettigen, wo wir jetzt was sagen im Berliner Slang, natürlich ist bei das anzutreffen, aber sowohl der Raver in den Baffelos, als auch der, der sich irgendwie drei LSD am Abend geschmissen hat, ist wahrscheinlich einer der herzlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Und die machen das, weil sie sich halt einfach in dieser Szene erlauben können, so zu sein, wie sie sind. Es gab damals in Frankfurt, gab es das Legende Roh 60, 311, das war mit der krasseste Klippler wirklich unten so eine alte U-Bahnstation und da hat man immer gesagt, da tanzt der Bänker in seinem 8000 Demarkanzug neben dem Obdachlosen und diesen beide fein. Genau, das ist Techno, ne? Jeder ist wie er ist. Der Laden hat dich auch wieder zurückgeholt in diese Szene, ne? Aber da kommen wir gleich so. Wir spielen erst mal "The Dark Side". Passt das einiger Maßnahmen? Klar. "Hyped Tracks". Was müssen wir über diesen Track wissen? Für mich einer der legendärsten Tracks, der kam 2000 raus und ich habe jetzt gerade zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich noch nie vorher gemacht von dem Track. Tatsächlich in Kawa gemacht. Werbung. Radio 1. Hörbar, russcht. Aneräusch DJ Techno DJ ist heute hier zu Gast. Du entdeckst Techno für dich. Du bist in dieser Gruppe, du bist in dieser Diskothek. Du merkst, dieser Techno Raum ist friedlich und du fühlst dich wohl, tanz die Nächte durch. Und stehst eines Nachts neben oder hinter dem Resident DJ. Das ist quasi jetzt Legendenbildung. Aber so ist deine Geschichte, so geht es los. Du stehst bei ihm da oben, guckst auf die Crowd wahrscheinlich und er verarst dich denn, er sagt hier, du musst jetzt den nächsten Übergang machen, weil ich muss auf die Toilette und du denkst, so, er kam dann wieder, ohne dass du das machen musst, aber du hast es in diesen, ich weiß nicht, zwei Minuten, drei Minuten hast du mit dem Gedanken offenbar gespielt, einspringen zu müssen. Ja ja, der Achsel. Der Achsel. Ja. Der Achsel und das andere Achsel. Genau. Ja ja, das, wie gesagt, man muss das ja auch unter diesem Gesichtspunkt sehen, dass mich vorhin schon erzählt habe, wir waren ja eine Klicke. Wir waren ja jedes Wochenende, freitagsamstags meistens in diesem Club, das heißt, es kannte sowieso jeder jede. Zwischen durch habe ich dann meistens auch noch mal ein bisschen gekälen hatten, mir ein paar Mark damals verdient. Also wir waren ja wirklich Freunde, würde ich schon beinahe anders sagen. Ja und deswegen kannte ich natürlich auch den DJ, den Achsel. Und der musste natürlich, dass er sich den Treadsmen mehr lauben kann, aber ich habe da gedacht, ja, gut, ich kenne ja sowieso irgendwie die Hälfte von dem Club und habe ich überlegen, was machst du denn jetzt, irgendwie darfst du jetzt nicht die Musik ausgehen lassen, er kam dann wieder, aber dann habe ich natürlich den Gaudi auch nicht nehmen lassen zu sagen, okay, dann bringst mir bei und das hat tatsächlich gemacht. Hättest du, also ich meine, wer so ein Menschpult kennt und da mal gestanden hat, das ist schon nicht ohne, es ist so ähnlich, als würde man in dem Flugzeug sitzen und entscheidend sind erst mal zwei Regeln, würde ich jetzt mal sagen, das ist so, das sind so die Basics. Und dann kann ganz viel passieren, dann gibt es ganz, ganz viele Effekte und die kann man einsetzen, die muss man nicht einsetzen. Also hätte es wahrscheinlich sogar ein Übergang fahren können, ohne jetzt Spirenz hin, ohne zu pitchen, ohne da irgendwie noch so eine Woke rein zu nehmen oder irgendwas anderes. Hättest du es dir zugetraut in dem Moment, hättest du das gemacht, wenn endlich zurückgekommen wäre? Also ich hätte bestimmt irgendwas gemacht, wenn ich das dann alles so gut gewesen wäre, weil ich hatte bis dato ja auch noch nie an dieser Technik gestanden. Ich kannte zwar mischpult und das kann es aber auch aus unserem Proberraum, aber das mischpult für die Band. Das war es ganz eine große, ganz andere, als jetzt das mischpult in dem Club und dann hast du geübt, dann hast du dir das beibringen lassen? Genau, dann habe ich mir das beibringen lassen und hab dann praktisch jedes Wochenende warm-up da gespielt und manchmal, wenn Axel keine Lust hatte, habe ich auch mal einen ganzen Abend gespielt, ja? Also so acht Stunden am Stück. Wer dich sieht, das hat sich wahrscheinlich nicht großartig verändert, kann ich mir vorstellen. Ich weiß nicht, wie du da als 15, 16, 17-jährige gesprungen bist und getanzt hast, aber wer dich sieht, also das möchte ich Ihnen und euch auch wirklich ans Herz legen, Anna Räusch, wenn ihr kein Gesicht zu ihr habt, dass ihr einfach mal kurz in die nächstgelegene Suchmaschine hinein tippt und mal gucken, weil es schon schön dir dabei zuzusehen. Man merkt einfach, dass du glücklich bist. Das war aber damals noch nicht so immer. Das war es angespannte? Ja, weil ich natürlich auch nicht diese Übung hatte. Mittlerweile mache ich das ja über 20 Jahre, das heißt, ich bin nicht nur, sagen wir mal, Profi im bedienende Technik, sondern auch ich bin mir der Sache, wie ich sie mache, welche Lieder, ich spiele zu welchem Zeitpunkt, funktioniert das mit dem Publikum, ich habe ja jedes Wochenende fast gegstwoche ich das üben kann. Das heißt, ich bin einfach super routiniert in meinem Tun. Das war natürlich mit 15 nicht. Nee, es kann. Und die Technik damals war ja auch noch alles wie nüll. Das war sehr viel anspruchsfähiger. Ja, ja und das war auch anspruchsvoller zu pitchen. Also überhaupt beide Platten auf dieselbe Geschwindigkeit zu bekommen. Da musste ich mich wirklich konzentrieren und dann waren auch die, also ich sag mal, bei den CDJs heute digital, da kann auch immer mal was passieren, das auf einmal irgendwie der USB Stick, Spint oder oder oder oder, aber diese, diese Platenspieler, die waren deutlich Fehler behaftete. Also ich weiß gar wie, oh, also ich bin sowieso ja irgendwie gemacht für Pleiten, Pechern, Pannen, also ich ziehe das sowieso mal geschauen. Aber diese, diese Platenspieler auch, die Nadeln und so, wenn man das nicht richtig sauber gemacht hat, also es kam auch schon so oft vor, dass dann einfach während dem Geg was schief ging und dieser Techno-Raum war groß, also wenn der vor der Wander über 1000 Leute drin, das heißt, wegen was falsch gemacht habe, haben wir sehr glöcke über 1000 Leute mitbekommen. Also damals war ich bei Weitem nicht so frei, wie ich es heute bin und das ist einfach der Routine geschuldet, dass ich heute Routine habe, sei es in der Technik, aber auch einfach in meinem Tun als DJ. Das ist auch wirklich interessant für mich natürlich als Leih, sowieso noch mal anders, aber ich habe dir in zwei, drei Gesprächen zugehört mit Leuten, die aus der Szene kommen, die dir ganz andere Fragen gestellt haben, die immer nur immer nur das ist ein Vocabular und die Klarheit mit der du das sagst, du könntest auch so eine Geologin sein oder Astrophysikerin oder so. Nein, weil du das mit einer solchen, das ist das Vocabular, das zu dem gehört, zu deinem Handwerk gehört und da tauscht man sich über diese Daten aus, das ist völlig unsantimental und auch unsinnlich, wenn man so will. Dann sind so klare Infos, die von links nach rechts gehen und wieder zurück und das ist so interessant, weil ich so dachte, das warst du da produziert, das berüber du da gerade sprichst, ist ja das, die Menschen wiederum verwandeln, wie so als ich Alchemisten zu, oder du verwandeltest es für die Menschen zu Energie, die sie da raus tanzen, zu Glück zu enden, zu Dopaminen, zu Adrenalin, was da alles entsteht und wie klar und kühl du darüber sprechen kannst, weil das einfach kühlwillig jetzt gar nicht sagen, das sachlich irreführend. Sachlich, genau. Wie so eine, haben sie die Bodenproben aus braunen Lage, ja das sind 2,4 Milligramm A sehen, die wir da so um. Okay, alles klar, interessant. Ja, ja, aber so ist es. Du bist entdeckt worden nicht nur von den Tansen, sondern dann eben auch von einem, jetzt weiß ich gar nicht, ist das dann ein Label, ist es ja nicht, wer hat dich denn dann gesigned, wie man sagt. Das war ein Gast DJ. Also früher war es auch schon so nicht so häufig wie heute, aber früher gab es auch ja Tour DJs, also DJs, die keinen festen Laden hatten, die ja auch, sondern es gab so Touring DJs und damals war es ganz bekannt, da gab es die Tunnel Trance, die war es Hamburg und die haben auch immer eine CD rausgebracht, die Tunnel Trance compilation und die ist geturt durch die Clubs in ganz Deutschland und für die habe ich mal das Warm abgespielt und die fanden das so toll und haben mich dann praktisch gesigned. So dass du auch auf Tour gehen könntest oder bist du dann da gebleben. Ich bin auf Tour gegangen und gläglich geschaltet. Aber sag mal was ist denn, wir haben denn deine Eltern überhatten.
Und dann kommt deine Mutter noch ins Spiel. Du hast auch einen Song für sie oder ihr Gewid mit. Genau. Ein Flamenco. Ja. Aber die werden noch gesagt haben, "Kind, um Gottes willen, weil du wirst mit der Schule wahrscheinlich aufgehört haben in der Zeit." Nein, nein, nein, nein. Hast du durchgezwungen? Ja, ich war ja noch immer mindernjährig. Oh ja. Ja. Da war ich 17 zu den Zeitpunkt, als ich gezahnt wurde. Ja, das muss ja nicht unbedingt bedeuten, dass du es durchdest, dass du trotzdem bei der zur Schule gehst. Ja, selbstverständlich. Nein, ja, nein. Also, in unserem Fall war das schon, also meine Eltern waren. Wie hast du das gemacht, du die Nächte durchge. Feier nur am Wochenende. Das so. Aber ich gesagt, das hat auch nicht sehr lange geknt. Aber da bin ich auch glücklich gescheitert, aber das ist eine andere Grund. Aber ich hatte mit meinen Eltern eh immer aus sowieso sehr viel Glück, weil auch wenn sie sich. Sie haben sich getrennt, aber ich glaube, ich 14 oder 15. Aber die waren beide so eine wirklich gute Mischung zwischen autoritär und Läsifär. Also, die waren wirklich. Es gibt gewisse Sachen. Da gibt es keinen Wenn und Arbeiten. Also, es war klar, du wirst es abitur machen. Nee, nicht mal das. Die haben also meine Mutter hat mal zu mir gesagt, "Kind du kannst machen, was du willst." Aber wer du liest Vater start auf der Tasche. Also, ich gesagt, wenn du putzen gehst, ist mir völlig egal. Geh da ein Weg. Aber geh ihn. Egal wie. Und sie haben ja also die meisten Eltern hätten sich wahrscheinlich so angemacht, dass sie da wirklich jedes Wochenende in der Disco bin. Aber meine Eltern wussten wahrscheinlich auch. Ich glaub, die waren auch eins, zwei Mal mit, wenn ich mich recht ins Sinne. Die wussten, dass es wie bei mir auf dem Dorf eine Klicke, eine Freundesklicke und Techno war ja damals auch schon. Ich sag mal, die Techno Leute, Anfang der 2000er waren so ein bisschen wie so die hippies in den 70er an. Das war wirklich so eine Community und Friede Freude, Eierkuchen und ja, okay, Drogen. Aber meine Eltern haben mir da auch vertraut. Also, die wussten, dass Kind wird ihre Erfahrungen sammeln. Ich hab auch damals Drogen ausprobiert. Bin auch zum Glück wahrscheinlich richtig, damit auf die Nase geflogen hat, ist mir gar nicht bekommen. Und dann war das Thema für mich auch atakter gelegt. Was du erleichtert? Ich glaube, so weit denkst du als Teenager gar nicht. Oder bist du jetzt im Nachhinein erheucht? Ja, ja, total. Weil ich glaube auch, wenn ich nicht so einen gesunden Lifestyle leben würde, wie ich in Lebe, könnte ich das auch nicht so Disziplinieren durchziehen, wie ich's mache. Aber meine Eltern haben mir zum Glück immer sehr vertraut. Weil sie wussten auch, das Kind ist ja auch nicht auf dem Kopf gefallen und hat tatsächlich auch immer Freunde. Sie wussten ja auch, dass ich nie alleine unterwegs bin. Ich hatte ja auch meine Freunde dabei, die immer mit aufgepasst haben. Und das ist wahrscheinlich auch wieder dieses große Glück vom Dorf zu kommen, mit dieser wirklich fantastischen Klicke immer um mich herum. Jeder hat auf den anderen aufgepasst. Ja, und da haben meine Eltern eigentlich immer gesagt, go for it, mach it. Und dann bin ich mit Auftur gegangen, damals als Vorprogrammst DJ für Mark O. Und da weiß ich noch, da hatten wir so ein Promo-Event. Und ich war wirklich hunde müde. Ich war 17 oder grade 18 geworden. Und ich war wirklich richtig hunde müde. Und habe gesagt, ich möchte jetzt eigentlich ins Bett und der Tourmanager hat mir dann eine Schachtel mit Coke singenlegt. Oh, scheiße. Und habe gesagt, geh ich mal frisch machen. So, und dann habe ich meinen Papa angerufen und gesagt, Papa, hol mich ab. Oh, ich hab kein Bock mehr. Gut, gut. Ja, ob das heute so gut war. Also es gibt zwei Seiten. Einerseits natürlich ist es scheiße, was diese Tourmanager da gemacht hat. Aber auf der anderen Seite hatte ich natürlich einen Labelvertrag. Was auch nicht jeder einfach mal so kriegt. Und ich hab an diesem Abend alles über den Haufen geschmissen. Ich hab gesagt, Papa, ich hab kein Bock mehr. Ich möchte das alles nicht mehr. Das ist mir zu viel. Und wenn das DJ sein bedeutet, möchte ich das nicht. Ja, und dann habe ich trotzig wie ich war. Also heute weiß ich, ich war trotzig. Aber wie bist du wahrscheinlich auch sonst mit 17? Und vielleicht hätte mein Vater in dem Moment sagen, kommen Schlafmann ein paar Nächte drauf. Haben diese jetzt, oh, jetzt guck so ein, zwei mal. Nee, und Gottes willen, ne, der hat ja so leid natürlich so. Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Also der hat auch gesagt, das hast du gut gemacht. Aber, ähm, also meine Vater hat jetzt auch mich nicht verteufelt, weil er wusste, dass ich das schon ausprobiert habe. Aber es ist ja, also warum auch immer, ob es jetzt der trotz ist und die Erschäpfung auch und dass du vielleicht auch begriffen hast, das wird jetzt nicht das letzte Mal sein, dass ich so müde bin. Und ich krieg das alles nicht parallel zueinander hin. Ja, ja. Letztendlich war es gut und ich hab nicht das Gefühl, es ist ein Fehler war, weil du, wenn du siehst, wo du jetzt bist, ist es ein guter Muff gewesen. Ja, also wahrscheinlich der beste den Nummer. Und den Fall auch ein Riesenlearning für mich. Und ich sage mal, wahrscheinlich vielleicht war mein Vater in dem Moment auch glücklich, weil er dachte, er wusste, die Scheißmusik liegt beim Keller an. Das kann natürlich aus sein, ne? Und deine Mutter war auch heppi, denn wir müssen jetzt einen Übergang zu ihr finden und zu dem nächsten Song "Entred Dors Aguars". Warum dieses Lied, was dies zu davor in einem inneren Auge? Die Kastanierten. Die Schuhe mit den Nägeln in den Absätzen. Ich hab ja damals, bin ich ja mit Trends in Berührung gekommen und bin dann aber später so ein bisschen in die Richtung "Techhaus" gegangen, auch als ich schon wieder angefangen hab, das ein bisschen mehr zu machen, nach diesem "Servaum Mental Breakdown" und diesem Trotzverhalten mit 17 hab ich ja dann, als ich so Anfang 20 war, trotzdem so langsam wieder angefangen und dann kam "Minimal". Minimal "Techhaus", viel percussiver Klang, also sehr warmer Klang. "Techno" ist ja oft sehr synthetisch und "Techhaus" Hausmusik ist ja eher, sagen wir mal, organischer Sound. Und das ist immer das, wo ich sage, das hatte ich eigentlich eh in meiner Jugend sowieso die Handgemachte Musik und meine Mutter natürlich mit diesen Lateinamerikanischen und die hatte auch, werden in sehr großen Keller, sie hatte wiederum in einem Raum, hatte sie den Boden mit so presssparen Platten ausgeregt, damit sie da eben im Keller ihren Flamengo mitgeben konnte. Und ich hab das so aufprobiert mit diesen Kastanierten und so und ich bin wirklich, also so fein motorisch bin ich wirklich ein leckerstäniker leider, aber ich hab's geliebt, mir das anzusehen und die haben auch Schoes gemacht, sie hat in Taudestein, glaube ich, es ist bei Wiesbahn. Hatte sie auch so einen Kleid mit solchen Türen. Natürlich. Also das war herrlich, also das war schon so ein bisschen, also ich war glaube ich in meiner Jugend mehr so ein bisschen junge als Mädchen. Aber das tatsächlich hat mir dann als junges Mädchen auch gefallen, wie die so schön getanzt haben und einfach so diese, das wurde so ein Bild mit dieser Musik und ich fand das einfach, das passt einfach von A bis Z Musik, Kleidung, Bewegung. Also das war wirklich fantastisch schon mal zu sehen. Also auch heute noch. Die Immobilienpreise um euer Haus, warum sind wahrscheinlich im Keller gewesen? Wir waren auch entwollte, es ist so laut gewesen, die eine stammt, die ganze Zeit Flamengo, die andere hört permanent, lautentäckend, weg hier, raus aus Katzen-Einbogen. Wir waren eine Wilde. Die Räusch sind einfach zu laut. Ja, wir waren eine Wilde-Familie. Ja ja. [Musik] Anna Räusch, pausierte als DJ und fing dann wieder an mit Anfang 20 die Sehnsucht trybdig zurück. Auf die Dance-Flores und dann hinter die Dags wahrscheinlich. Und es lief gut, es gibt jetzt ein paar Größen, die ich nur so nahmlich aufgeschnappt und wahrscheinlich völlig falsch verstanden habe. Aber das sind dann so Größen, Leute aus der Szene sofort, die einordnen können, Stefan Darbrug. Ja. Butch und Bug, offenbar Korrefin in der Szene, die ich mehr oder weniger, keine Ahnung unter die Fittliche genommen haben oder haben sie dir weichen gestellt. Also Stefan Darbrug wird insofern wahrscheinlich jedemal in Begriff sein als Dasser der Manager und so auch mit Entdecker von Robin Schulz war. Robin Schulz? Ja, das ist eigentlich so im kommerziellen Bereich einer der erfolgreichsten aktuell in Deutschland. Robin Schulz? Ja ja. Es ist auch Produzent, DJ von elektronischer Musiker, aber mehr so im Mainstätige. Okay, aber wenn du dir die Lieder anhörst, du wirst die alle kennen. Alles da. Und der war so einer meiner, sagen wir mal, mit so Entdecker, auch mit dem ich dann angefangen habe, auch eigene Musik zu machen. Aber das Problem war, dass Stefan Darbrug mit Frank Klein, die waren damals das DJ du Darbrug und Klein. Die haben halt eher so ein bisschen kommerziellere elektronische Musik gemacht und die haben auch schon immer zu mir gesagt, Anna, Spielkommerziell, dann können wir dir besser helfen. Kommerziell wäre zum Beispiel ein Mast. Einfach ein bisschen massentauklicher. Ein bisschen mehr Melodie, ein bisschen mehr Rhythmus, einfach nicht so. Ich würde jetzt mal sagen, nicht mehr so Underground Techno zeigen, wobei ich jetzt auch sage, dass ich jetzt nicht so super Underground spiele, aber ich spiele eben auch nicht richtig massentauklich. Und dann haben wir uns irgendwann, haben sich dann noch unsere Wege getrennt, aber völlig friedlich. Also wenn wir uns heute noch sehen, ist alles toll, aber es war einfach, er ist wirklich in die richtig elektronische Kometielle Schiene gegangen und das war nicht mein Weg. Okay, du hast einen anderen Weg gewählt, aber der ist ja nicht mindern erfolgreich geworden. Du hattest eine Zeit lang ein Producer, der in England arbeitet, das war dir ein bisschen zu viel hin und herfliegerei. Dann gab es jemanden, der toll war, der dann aber nach Portugal ausgewandert ist, laumlich. Und jetzt ein. Du bist jemand, so ein Stück. Ich kann mir nur versuchen, vorzustellen, wie das überhaupt entsteht. Wenn du sagst, die Orange Maus machst du zum Beispiel sehr gerne selbst, aber das Producing gibst du gerne in andere Hände? - Nein. - Nein. - Also ich habe noch niemals einen Trick für 'n Proluzion lassen. Da bin ich zu sehr kontrollettig. Also ich möchte ja auch wirklich 100 Prozent hinter meinen Liedern stehen und dass ich jetzt aktuell oder sagen wir mal in den letzten drei Jahren so viel eigene Musikproduziere ist auch einfach dem geschultet, dass es nicht mehr so viele Leute gibt, die Musik produzieren, die mir 100 Prozent taugt. Also hast du es dir drauf geschafft? Kann man das sagen? Aus diesem Wunsch heraus unabhängig zu sein, weil am Anfang war es ja noch nicht so, wenn ich es so verstanden habe. - Genau, also ich habe schon immer bei jedem Träck der Entstanden, das habe ich schon immer an der Seite gesessen, aber natürlich mit dem älter werden, mit dem erfahrener werden habe ich natürlich immer mehr meinen eigenen Stil rausgearbeitet und den Kenne ja nur ich auch die Form, wie wir diese Tracks arrangieren. Das ist alles so 100 Prozent genau nach meinen Vorstellungen. Also es ist so, aber das ist dieses ganze technische vom produzieren, dieses, ich sag mal mal, diese ganzen Klangwelten bauen, das wirklich jedes Element im Träck aus seinen Platz hat, dass der Bass den anderen Bass nicht irgendwas wegkattet oder so, das ist einfach jahrelang es Sound Engineering, was ich gar nicht kann. Und deswegen habe ich schon immer ein Koproduzenten, ein Engineer, der mir im Prinzip das ganze technische Abnimmt, wo ich wahrscheinlich noch mal 20 Jahre noch bebrauchen würde, damit ich das überhaupt könnte. Und weil ich könnte das wahrscheinlich auch selber, aber ich könnte bei Weitem nicht diese Qualität an Tracks abliefern, wie ich es gerne hätte, weil mir einfach dieses technische Know-how vom Musik produzieren fehlt. Man gibt ja zum Beispiel auch das Mastering, praktisch denn das Finale, das Tracks, gibt man auch noch mal an jemand anderen, der genau darauf spezialisiert ist, einfach diesen Track so fertig zu machen, dass er in jedem Auto-Radio, in jedem Club aufnetz die und es ist auch noch mal das Master, was auf die Venue kommt, ist noch mal ein anderes Master als das, was am Ende fängt, bei Spotify läuft. Das sind alle so kleine Wissenschaften für sich und ich sage immer, wenn man denkt, man kann alles am besten, dann leidet immer irgendwas drunter und deswegen habe ich schon früh einfach gesagt, ich gehe zu Leuten, die das wirklich beherrschen, deswegen bin ich jahrelang nach England geflogen, was halt wirklich eine Riesenaufwand war. Jetzt teuter, teuter zum Glück habe ich seit drei Jahren in Berlin jemanden, wo ich mehr als glücklich bin, aber es ist trotzdem einmal ein Monat bin ich hier in Berlin für mehrere Tage und wir sitzen von früh bis spät im Studio. Wir haben vorhin Halbtrecks gespielt, der Darkseid und werden jetzt Nasty von dir spielen. Kannst du, wie kannst du das einordnen, an diese beiden Sachen, also das gesagt Halbtrecks, das ist ein Kawa, das du jetzt gerade gemacht hast. Genau, das habe ich noch nie gemacht, das habe ich mir noch nie zugetraut. Also einen bestehenden Song zu kawern, aber es gab bestimmt schon Anfragen wiederum, dass Leute deine Sachen kawern wollten, oder? Ja, aber da habe ich bis jetzt auch noch zugestimmt. Das heißt, das ist jetzt alles super neu für dich. Ja, also ich bin glaube ich sowieso sehr eigen in meinem Style, aber das ist auch gut so, weil ich finde jeder Künstler sollte eigentlich schon an der eigenen Musik zu erkennen sein. Und Nasty war damals der Stadtschuss. Das war der erste Track, den ich mit meinem neuen Ingenier zusammengemacht habe und das war gleich so ein Erfolg, wo ich sagte, das war einfach so, es sollte so sein. Und wir arbeiten jetzt seit drei Jahren zusammen und wir sind so ein eingespültes Team, also wir wissen wirklich genau, was dem anderen gefällt und ob es umsetzbar ist und wie wir das hin kriegen. Und ich habe immer schon mal darüber nachgedacht, ein Kawa zu machen. Aber ich finde, ein Kawa zu machen von einem wirklich legendären Track, was Heiptracks, da gesagt, ist gerade wie jemand, der aus rein meinkommt, ist immer, wie soll ich das sagen, so ein Legenden-Track, die Messlatte liegt ja so hoch. Sonst wird's meias Tezbeladigung, wenn du es schlägt, wenn du es schlägt. Genau, und ich finde, es ist auch total respektlos, da einfach irgendwie was hinzuhuschen. Und es kostet ja auch wirklich, wenn ich einen eigenen Track mache. Zum Beispiel, ich habe jetzt, der kommt wahrscheinlich im Juni oder im July kommt daraus. Da habe ich Vogels von einem Engländer, die haben viel Geld gekostet und wir haben zwei Tage von früh bis spät im Studio gesessen und haben wirklich an dieser Nummer gefallt, damit die so perfekt wird, wie sie in meinen Augen ist. Und wenn sich dann eine Hinsetzt und da irgendwie in zwei Stunden einfach ein Meshup oder ein Kawa macht, das ist halt auch irgendwie so ein bisschen nicht respektvoll. Und auch nicht finde man sollte gerade als Künstler untereinander, sich gegen über wirklich respektvoll sein. Und wenn ich dann hingehe und dieses wirklich sag jetzt mal meisterstück von Heiptracks, der Dagszeit, wenn ich davon ein Kawa mache, dann will ich das auch wirklich ordentlich und gescheit machen. Und jetzt war einfach so der Zeitpunkt, wo ich so dachte, ich bin einfach vom fachlichen Herr, da sind wir jetzt wieder bei den Nüchtern und bei den Sachlichen. Ich bin einfach technisch vom Sachlichen Herr fühle ich mich jetzt dieser Sache gewachsen. Ich werde nicht ans original rankommen, weil ich finde, wenn die Orginale ist ja bei mir nicht anders, die sind mit Emotionen behaftet. Wenn ich dieses Lied denke, treibt es mir so oft die Tränen in die Augen, weil ich an diese wahnsinnig tolle Zeit anfange der 2000er Denke mit diesen Partys, mit dieser Musik und diesen ganzen Freundschaften. Das waren gefühlt nur Glück. Und dieses Originallied ist ja mit diesen ganzen Emotionen behaftet. Das werde ich nicht besser machen können. Du wirst da andere Emotionen rein. Und das hoffentlich. Und das ist aber auch wieder was, wenn der Klangmies ist, wenn das einfach technisch schlecht gemacht ist. Trigg ich das nicht hin. Aber ich glaube einfach, dass mein Engineer und ich so eine Qualität an den Tag legen können, dass die Leute sagen eben "Bürdig", "Waß du gut gemacht?" "Fiegelug!" "Das hat ich gebrauchen." "Dann, okay." "Nasty, ein Reusch." Das war Nasty, Anna, Reusch. Ja, diese Musik kann sie live hören. Überall da wo du auflegst, wird das ein guter Festival für dich? Ja. Ja. Zum Mann in Urzeiten. Das ist das schönste. Also wer ist drauf anlegt, wie finden wir deine Daten, deine Festivals oder? Ich habe Daten überall auf meinen Socials. Ich habe die Dates verlinkt. Das ist gerade gesagt, wenn du selbst ein Track machst, als jetzt kein Kawa, sondern gehen wir jetzt mal von Nasty aus. Wie wird dann so ein Song, ein Track, ein Hit, wenn man so will? Denn spielst dann nur du den oder kann man sich darauf verlassen, dass befreundete DJs, diesen Song dann auch spielen und auch übernehmen, so dass man sich sozusagen schon aus Loyalitätsgründen gegenseitig die Tracks auch spielt, vorausgesetzt, sie haben ein gewisses Niveau oder wie läuft das ab unter euch DJs? Ja, das ist auch ein bisschen unterschiedlich. Also früher ging es wirklich, hauptsächlich darum auf einem guten Label zu erscheinen. Die Labels haben damals eine sehr, sehr große Rolle gespielt. Da gab es aber auch diese ganzen Streaming-Plattformen noch nicht in dieser Dimension, wie es die gibt. Deswegen ist das Label heutzutage tatsächlich gar nicht mehr so wichtig, sondern eben diese Plattformen unterstellt, da gut streamt. Ich habe mich tatsächlich auch in dieser Corona-Zeit so ein bisschen geerdet. Man hatte ja dann Zeit, man konnte ja viel nachdenken. Und ich habe für mich wirklich und da war Nasty auch wieder so eine Art Stadtschuss. Ich habe mich ganz freigemacht davon. Ich habe gesagt, auf gut Deutsch, er könnte mich alle mal. Ich mache jetzt wirklich zu 100% mehr Mein Sound, weil es gibt, früher war es wirklich so, dass man sich überlegt hat auf welchem Label möchte stattfinden. So produzier ich jetzt auch. Wenn du nicht die Freiheit hat, das ist ein eigenes Label zwar, aber diese Riesen Labels, die konntest du ja an einer Hand abzählen, und die DJs dies gab keine Ahnung, wie viele das waren. Deswegen, du musstest schon irgendwie immer hoffen, dass deine Musik bei den Labelschaps von diesen großen Labels irgendwie ankommt. Und ich habe mich tatsächlich irgendwann freidafond gemacht, Herr Bezag, ich habe da drauf gar keine Lust mehr. Ich mache das jetzt einfach alles zu 100% sowie ich das fühle richtig empfinde. Und ich habe tatsächlich auch mehrfach schon darüber nachgedacht, jetzt endlich mal ein eigenes Label zu machen, aber es ist einfach eine Zeitgeschichte, dass ich es einfach nicht weiß, wie ich zeitlich hinbekommen soll, aber der Gedanke ist immer noch da. Mittlerweile bin ich aber tatsächlich so gut vernetzt, dass ich kein Problem habe, meine Musik irgendwo unter zu bekommen. Was aber auch einerseits schön ist, aber gleichzeitig ist es auch wieder so eine Krucks, weil wenn du eine gewisse Größe hast, sagen wir mal, in dieser Szene eine gewisse Bekanntheit, dann sagen die auch, ja okay, dein Track ist jetzt vielleicht nicht so 100%
dass ihr unser Stil aber du bist ja bekannt und berühmt und dein Name ist gut für uns und deswegen veröffentlichten dich. Ja, aber das ist eben nicht mein Anspruch. Da habe ich nämlich auch irgendwie. Aber die Geschmecker sind doch verschieden. Ja, das stimmt, aber es ist zum Beispiel auch so, wenn ich ein gewisses Label habe, wo ich weiß, die spielen richtig schön Haus oder so. Und auf einmal, es kommt dann "Hart Techno-Track raus". Wo ich mir so denke, ist es einfacher, wenn sie es ein bisschen in der Kategorie halten. Gemma, vor du kommst jetzt auf dem GIG von mir und erwarte es, Juppard die, dass ich jetzt wirklich so zwei Stunden meine eigene Liederspiele und eine gute Stimmung mache. Und auf einmal spiele ich "Elle-Wetter Sound". Zwei Stunden. Okay, "Elle-Wetter Sound" ist so lang, also Fahrstummusik, also viel langsamer, Slau, also ich denke, das gehört ja auch irgendwo ein bisschen zu einem Image. Ist jetzt gleich wieder so negativ, aber du stehst ja irgendwo in der Gewissenweise auch für einen Sound. Und ich finde einfach so diese Entwicklung oder generell finde ich es nicht gut, dass die Qualität leidet wegen Quantität. Okay, wer sich jetzt nicht so gut auskennt, dem wird wahrscheinlich auch verborgen bleiben, in welchem BPM-Bereich aktuell Techno läuft. Auch wieder unterschiedlich. Ist auch wieder unterschiedlich, aber ich habe gelernt, dass es mit den Jahren schneller geworden ist, dass das, was du spielst, sich ungefähr 130 einpägelt, du kannst aber auch, oder 132, 138. 138. Ja, aber das ist ja auch. Man darf es ja auch nicht vergessen, es kommt ja auch immer noch auf das Beiver gesagt. Da sind wir wieder bei den Claps. Spezily, Clap wirklich auf allen vier Takten, spiel zu die Clap nur auf der einen oder auf der zwei. Du kannst ja auch 138, 140 BPM im Spielen und es ist trotzdem grovig. Na, das ist nicht alles hängt an der Geschwindigkeit. Aber wie gesagt, wenn natürlich irgendwie ein Künstler oder ein Label für Abtempo bekannst, sondern auf einmal macht es "Elle-Wetter Sound". Das ist natürlich auch so ein bisschen Verwirrung für die Zuhörer, für die Käufer, wo von Jan Label am Ende auch lebt. Und ich habe wie gesagt einfach seit Corona für mich beschlossen, ich gehe jetzt komplett mein Weg. Ich habe so ein paar ausgewählte, gute Bekannte, die ich abend zu mal nach ihrer Meinung frage oder auch sage, spiel den doch mal oder mache oder tour. Aber das mache ich nicht oft, weil die Leute mir am Herzen liegen. Wenn es denen da nicht so gefällt, nehme ich mir das vielleicht zusätzlich zu Herzen und überarbeitet es noch mal, was ich nicht tun würde. Verstehe. Also ich möchte nicht, dass meine persönliche Wahrnehmung, meine Einschätzung aufgrund äußerer Umstände irgendwie verändert wird. Und ich habe das tatsächlich, da sind wir auch wieder bei Nesty. Das war mir so klar, dass das passiert. Das ist so typisch irgendwie. Ich weiß nicht, warum wir Menschen so sind. Hast du zufällig die Doku über "Avichi" gesehen? Nein. Das hat da erzählt, wer sein neues Album gemacht hat damals und da hat er mit ganz vielen Handmusikern zusammengearbeitet, auch mit einem Country Sänger. Der hat das, glaube ich, auf der Miami Music Week, hatte dieses Album vorgestellt und ohne Witz die Leute haben ihn ausgebut. Kein Witz. Heute noch Videos über alle Menterne und der Doku, siehst du es auch. Die haben ihn ausgebult. Ja, später oder zwei ist jeder einzelne Hit davon ein Welthit geworden. Aber es war für die damalige Zeit eine Kursänderung für "Avichi". "Avichi" hat nicht das gespielt, was das Publikum in dem Moment erwartet hat. Und genau so, natürlich im viel kleineren Rahmen, war es bei Nesty. Als Nesty noch keiner kannte und ich die gespielt habe, waren die Reaktionen okay, aber sie waren verhalten. Heute, wenn ich Nesty, zwei, drei Jahre später spiele, jeder kann diesen Song auswendig, Millionen Streams. Aber es war so dieses Sprichwort, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Und es gibt einfach Tracks, die musst du ein paar mal hören. Also bei Musik finde ich sowieso. Also ich hab gelernt, dass die Songs, die dir sofort auf den Arm springen, oft auch die sind, die schnell dann auch wieder wieder so schnelle Kuhnhydrate. Die machen dich einfach nicht satt und oft sind das Songs. Und deswegen mag ich auch die Zeit ohne zu einer Steigestein zu wollen. In der Musik noch viel rarer war, viel besonderer. Und keine massenbare. Ja, oder wir auf jeden Fall weniger zur Verfügung hatten und deswegen den Platten und auch den Alben, den ganzen Alben eine Chance gegeben haben. Allein schon, weil wir weniger Musik besessen haben und es verkostbare und plötzlich entdeckst du auf der B-Seite noch mit Venue oder einfach auch CD ist, fand ich genauso super. Aber plötzlich ist so ein unscheinbarer oder vermeintlich unscheinbarer Song, der, den du über Jahrzehnte hörst. Ja, und das ist oder auch Konzept Alben früher, dass du dann irgendwann geschneilt hast, bis miteinander harmoniert oder so. Und das ist eine andere herangehensweise und bei Musik finde ich eh, ich hab früher sehr gerne Musik verschenkt, ich hab die gebrannt. Ich hatte auch nie ein schlechtes Gewissen der Industrie gegenüber, weil ich so viel, ich hab mein ganzes Geld für CDs ausgegeben, hochrende Preise gezahlt für ihre ganzen Alben und so. Und hab auch immer gedacht, eigentlich mache ich eigentlich die beste Außendienstmitarbeit darin, weil was ich hier gerade mache, ich brenne quasi Sampler und wenn die gut sind, dann kaufen sich Leute und das wurde mir zurückgespielt, die Alpen oder die MP3 oder wie auch immer, wie es damals war, heute einfach nicht mehr zu den Player. Aber genau das ist das, das Leute sagen, ich hätte mir das selbst nie gekauft oder ich hab es irgendwie beim ersten und zweiten Mal hören, hat es mich nicht gefunden beim dritten Mal, war es da und das kann Musik. Und das müssen diese Tracks dann manchmal eben auch aushalten, dass sie dann auf den zweiten oder dritten oder zähnten Blick erst funktionieren oder gehört oder geliebt werden. Genau, ich hab die geduld, weil ich hörse im Studio rauf und runter, ich weiß, ich hör sehr keine Ahnung, bis ein Track rauskommen, die gewingen im Live, die Konflusen sind in Juli und ich hab die fertig seit Oktober. Das heißt bis sie rauskommt, kommt es mir wahrscheinlich schon aus beiden Orren raus. Aber wenn Kollegen, die zum ersten Mal spielen und es kommt nicht so gut an, die haben ja diesen Entstehungsweg von einem Track nicht mitgemacht, den ich mitgemacht habe. Und deswegen tatsächlich gebe ich es ganz, ganz selten raus, weil ich mir einfach denke, es ist meine Musik. Und wenn ich zu 100 Prozent dahinter stehe, ist es mir am Ende auch völlig buggy, was ein Label dazu sagt, was Kollegen dazu sagen. Am Ende, wenn es natürlich ganz viele Kollegen spielen, freue ich mich. Und natürlich ist es natürlich ein Kompliment, aber es würde im Prozess vorher, würde es mich wahrscheinlich tatsächlich verunsichern und deswegen mache ich es nicht. Peter Fox hast du mitgebracht, Zukunft, Pink, Featuring, Inners. Wir müssen erst das Litter und hören dann die Geschichte, warum ja. Anna Räusch ist hier und sie hat viele, viele, viele, viele Stunden ihres Lebens in Clubs verbracht, feste Welt, aber viele, viele Stunden ihres Lebens auch in Pferde stellen und jetzt auch am Meer. Also du hast einen Hof dir mal in der Nähe von Dresden zugelegt, mit Pferden und hast dann, weil du ein krankes Pferd hattest, um die Geschichte zu verkürzen, weil wenn du noch so wenig Zeit haben leider, bis zu mit diesem Tier war eine Tierärztin ist die Ried unter anderem deswegen ans Meer gezogen, weil die Luft dafür dieses asthmatische Pferd gesünder ist. Gibt es Heinz ihn noch? Horst. Oh, ein Schmuckkatter. Aber ist ja eben gezieb, was ist das? Aber Horst lebt? Nein, nein. Oder ist es tut mir leid? Nein, ja. Aber Horst hatte drei wunderschöne Jahre, da oben genau, am Meer, ihm ging es besser. Und vor allem wir sind ja Marschland, kurz vor der Nordsee. Wir haben es so saftige Wiesen. Also, dass er hatte bis zuletzt, hatte er wirklich einen Kugelrundenkraußbau und ich habe schon immer gesagt, das Horst irgendwie, ich weiß nicht, ich hatte dieses Fertjahr 16 oder 17 Jahre und er hatte irgendwie so Antennen für gewisse Lebensentscheidungen. Also wegen ihm wurde überhaupt erst ein eigener Hof damals bei Dresden angeschafft und Rückblicken betrachten, was das einfach, was mir meine physische, also psychische Gesundheit garantiert, nach wie vor. Weil ich glaube, ohne dieses wirkliche Dorf leben und mittlerweile ist es ja wirklich ein aussiedler Leben, könnte ich das gar nicht alles so wegstecken. Es sind aber auch zwei der größten Extremen, die du dir ausgesucht hast. Aber das ist witzig, dass das so viele Leute denken, weil für mich ist es das gar nicht. Ich glaube, es liegt daran, weil viele ja so denken, so Party und Action und so, aber für mich ist es ja gar nicht so, so ein klareses Party. Aber für mich ist es ja tanzen, wohlfühlen. Ein Community begegnen, die in 90 Prozent der Lebensansichten genauso denkt, wie ich es tue und einfach nur Musik zellibrieren. Weil also es ist ja wirklich eigentlich rund um wohlfühlen. Weil was gibt es denn schöneres als zu tanzen noch eine gute Zeit mit tollen Leuten zu haben. Und bei mir zu Hause ist es auch wohlfühlen, ums redlich. Und ich würde jetzt auch mal behaupten, dass 90 Prozent der Leute, die auf meine Gigs kommen, wahrscheinlich auch ein sehr behütetes Wohlfühlleben leben. Also es ist toll, dass du so siehst und wenn du so erklärst, leuchtet es sofort ein. Also meine Assoziation war einfach Sachenpacken, sich ins Auto setzen, schwarze Klamotten, dunkle Klozen.
*schreit* *lacht* Bits, die ganze Zeit, Geräusche. Und dann wieder zurück, nicht einschlafen, zurückfahren. Du musst morgen früh kommt der Hufschmied, dann kommt der Tierarzt, dann Ding Ding Ding Ding Song. Und dann bist du da. Zwitscher, Zwitscher. Wie ja, wie ja. Gestelle. Geh ich jetzt mal anstrahnt. Vielleicht. Ruhe. Gummistiefel. Also das ist für mich jetzt so der Kontrast gewesen zwischen Großstadt. Da gebe ich dir recht, die Reiserei. Das ist mein Job. Also ich sage mal, ich werde nicht fürs Musik machen bezahlt, weil das ist vorrang. Das macht viel Spaß. Zum Ende sind 9 von 10 Gigs. Einer ist manchmal vielleicht ein bisschen blöd, aber weil dann die Anlage kaputt ist oder irgendwie. Du bist meine Heldin. Also die Vorstellung, dass jemand was auf den Schrank gesagt ist, zieht du zielst das manchmal an. Die Vorstellung, dass du die Queen of Elektronischer Musik bist und du bist bei einem Festival. Und 3 Mal hast du während deines Gigs einen Strom ausfallen. Da muss man schon echt dicke Nerven haben. Oh, wow. Oder die Jägermaßchen. Gibt's zum Stich. Es gibt immer irgendwie Schnaps. So no-dricht der Schnaps. Aber das tatsächlich hätte ich auch mit Anfang 20 nicht so gekonnt. Aber wenn du das so lange machst, du kriegst einfach so eine Routine und. Wie gesagt, die ihm die Leute da unten. Also ich hab noch nie erlebt, das technische Pan vom Publikum blöd auf. Nein, aber was kannst du machen? Wenn du jetzt zu einem Konzert gehst, wir spielen jetzt, wenn jetzt Peter Fox gehört. Also keine Ahnung, dann steht da im Zweifel noch irgendwie eine schrabeliges Klavir auf der Bühne. Und dann stellt sich irgendjemand hin oder setzt sich hin und spielt irgendwas. Und als Techno DJ weiß ich jetzt gar nicht. Was kannst du machen? Du kannst gar nichts machen. Du kannst singen. Du kannst in deinem Mikrospräch mit den Leuten vielleicht sprechen. Aber eigentlich die Leute können nicht tanzen. Man steht sich so gegenüber und denkt so, wie lange dauert ein Stromausfall? Ja, also das damals beim Vielfeste will, war schon wirklich das schlimmste. Zehn Minuten? Also der schlimmste Stromausfall war, glaube ich, mal eine halbe Stunde. Ich glaube, das war Worderkanten-Kiel bei Kieler-Wokre. Das war richtig übel. Aber wie gesagt, die Veranstalter haben ja dann richtig Stress. Weil die Angst haben, dass die Leute gehen oder oder oder. Und wenn ich dann noch stehe und auch blöde Stimmung mache, da ist ja überhaupt keinen mehr geholfen. Und meistens gehe ich dann irgendwie an Bühnenrand, quatsch mit den Leuten, mach Fotos oder oder oder. Oder wie gesagt, trinken paar Schnäppchen mit den Leuten. Wir suchten einfach die Stimmung gut zu halten. So Peter Fox stand für dieses Auswandern nach Dänemark. Und wir beschließen unser Gespräch jetzt mit einem Song, der auch etwas mit dem Reiten zu tun hat. Nämlich die Kühlmusik für Stressur-Reiten 2003 haben wir jetzt da. Tom, he's a pirate aus dem Film "Fluch der Karibik". Das heißt, heint sie jetzt nicht mehr und happy wahrscheinlich auch nicht. Aber andere Heiterippwerte aus der Crew müssen dann hin und wieder ran und mit dem mal auf Turniere? Früher. Früher, als ich noch nicht jedes Wochenende gearbeitet habe, also gespielt habe, bin ich tatsächlich mal bis schwere Klasse inter-1 geritten? Bis schwere Klasse inter-1. Klar. Dass sie sich Gespräch noch mit so was enden, wo sie den Namen am Leben gehört haben. Das ist das, was war das schon so ein schrackere Klasse. Genau, also es ist eigentlich, also es gibt E-A-L-M-S und die Klassen sind dann auch noch mal unterteilt. Und ich bin in der schwersten Klasse Drussurgeritten. Auch jetzt nicht so erfolgreich, wie gesagt. Einfach, das muss man jedes Wochenende und richtig dahinter sein. Ich hatte Glück und hatte sehr talentiert, es sehr engagiert, es fährt jetzt. Wie ist das? Geno. Und den habe ich auch heute noch. Geno habe ich mittlerweile auch schon 14 Jahre. Also wir sind auch zusammen aufgewachsen. Also ich habe schon viel Zeit in Reitstellen verbracht, aber ich bin dann oft auch, also spätestens, als ich die Förder dann zu Hause hatte, hat sich das sowieso gewandelt. Also jetzt kann ich die Male, die ich reite im Monat wirklich am zwei Händen abzählen, weil es mir überwichtiger ist, den Stall sauber zu halten. Und den Hof irgendwie hier noch was zu bauen und dann noch was zu bauen. Also es ist also sport, was nie für mich. Aber es war tatsächlich auch gerade, wo ich in den Osten gegangen bin, für mich eine unheimlich tolle Möglichkeit Freunde zu finden. Weil wenn du irgendwie eine mehr wachsenden Alter bist und du hast keine Arbeitsstätte, wo willst du den großartig neuen Menschen begeben? Keine feste Arbeitsstätte. Genau. Und im Reitverein. Genau. Und ich habe so viele Freundinnen, eine, die ich damals in Sachsen im Reitsteil kennengelernt habe, dies bis heute einer meiner engsten Freundinnen kommt ganz oft mit, auch wenn ich nach Amerika, Fliege oder so, so eine verrückte Nudel, die kommt immer mit. Und ich habe bis heute wirklich viele, viele meiner Freunde und Freundinnen über das Reiten, über die Ferde, über einfachen, dieses Ferdelife kennengelernt. Und irgendwie sagt, im Rahmen dessen damals, weil die Wussten nicht machen Musik und auch euch reiten eine Tresurkür und kannst du mir nicht bitte Musik schneiden und jeder wollte zuflug der Karriere begreiten. Also diese Musik, die verbinde ich wirklich mit dieser Reite reizere, weil ich weiß nicht, wie viele Tresurkürn ich damit geschnitten habe. Es war mir eine große Freude. Ich habe viel gelernt. Es war sehr inspirierend mit dir zu sprechen. Und wer nach deinen Tracks, nach deiner Musik, tanzen möchte, der kann das tun in Clubs und auf Festivals und wo und wann genau findet man bei Instagram in den anderen Social Media Kanälen, Anna Rosh ist und war hier zu Gast und wenn sie das ganze Gespräch nochmal hören möchten, dann über die App ARD Sounds. Vielen herzlichen Dank und viel Spaß bei allem, was ansteht. Tschüss. Danke ebenso. Das war der Podcast der Radio Sendung "Hürbarust". Laufen, dass es Ihnen gefallen hat. Wenn Sie möchten, Sie können Ihnen abonnieren.
Podcast Summary
Key Points:
Anna Räusch ist eine erfolgreiche Techno-DJ, die Respekt und Sicherheit in der Techno-Szene als zentral betont.
Sie beschreibt ihren persönlichen Umgang mit Zeit (Pünktlichkeit) und ihre Strategien für Nachtarbeit ohne Koffein.
Die Szene ist vielfältig, mit wachsender Frauenquote und verschwimmenden Genre-Grenzen, besonders im Peak-Time Techno.
Einprägsame Anekdoten illustrieren ihre positive Lebenseinstellung, wie der Umgang mit Stress durch Humor.
Summary:
Anna Räusch, eine renommierte Techno-DJ, betont in dem Gespräch den respektvollen und sicheren Umgang innerhalb der Techno-Kultur, den sie als Aushängeschild empfindet. Sie erzählt von ihrer Karriere, die mit 15 begann, und ihrem Leben zwischen intensiven Clubnächten und beschaulichem Landleben mit Pferden in Dänemark. Persönlich legt sie Wert auf Pünktlichkeit als Zeichen der Wertschätzung und hat Strategien für ihre Nachtarbeit entwickelt, wie den Verzicht auf Koffein und kurze Ruhepausen.
Musikalisch ordnet sie sich im Peak-Time Techno ein und beobachtet eine zunehmende Diversität, sowohl bei den Künstlerinnen (mit hohen Frauenquoten im Hard Techno) als auch im Publikum, das alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten umfasst. Anekdoten, wie die über ihr „Lieblingslied“ „Low Rider“ in stressigen Situationen oder einen Vorfall mit einem Pony, das Hustenpulver fraß, unterstreichen ihre humorvolle und resiliente Lebenseinstellung. Die elektronische Musik sieht sie als inklusiven Raum, in dem Genre-Grenzen zunehmend verschwimmen und Kreativität blüht.
FAQs
Für Anna Räusch ist Techno eine Lebenseinstellung, die Respekt und einen wertschätzenden Umgang miteinander betont. Sie sieht es als Aushängeschild der Szene, dass sie sich in über 20 Jahren nie unwohl oder bedroht gefühlt hat.
Anna Räusch legt Wert auf Pünktlichkeit und kündigt Verspätungen frühzeitig an, da sie es als Wertschätzung gegenüber anderen sieht. Sie selbst hasst es zu warten und versucht, durch Zeitpuffer Stress zu vermeiden.
Sie trinkt seit Corona kein Koffein mehr und versucht, vor Auftritten im Hotel zu ruhen, obwohl sie aus Angst vor dem Verschläfen nicht richtig schlafen kann. In Ausnahmefällen greift sie zu einem Red Bull.
Peak-Time Techno bezeichnet euphorischere Musik, die zur Hauptzeit im Club gespielt wird, wenn die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht. Früher war dies oft zwischen Mitternacht und 2 Uhr, mit mehr Melodien und Vocals.
In ihrem Bereich des Peak-Time Techno schätzt Anna Räusch den Frauenanteil auf etwa 15 Prozent. Im Hard Techno gibt es dagegen sogar über 50 Prozent Frauen, besonders viele junge Künstlerinnen.
Die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen zunehmend, was mehr Kreativität ermöglicht. Hybridstile wie Zeittechno, eine Mischung aus Goa und Techno, finden heute breitere Akzeptanz als noch vor zehn Jahren.
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