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Angst vor der Angst

63m 25s

Angst vor der Angst

Der Podcast thematisiert den assistierten Suizid der Kessler-Zwillinge, die nach schwerer Erkrankung einer von ihnen gemeinsam starben. Dies wirft Fragen nach Selbstbestimmung und Respekt vor älteren Menschen auf. Die Gesprächspartner kritisieren die gesellschaftliche Jugendverherrlichung, die durch Medien und Schönheitsoperationen verstärkt wird. Eine Anekdote über Annette Frie, die angeblich einen Botox-Gutschein erhielt, entpuppt sich als inszenierte Szene für eine Serie, was die Machart der Medien zeigt. Die Diskussion dreht sich um die Abwertung älterer Menschen als Kostenfaktor und die Fixierung auf Äußerlichkeiten. Der Moderator reflektiert über die eigene Beteiligung an diesen Idealen und die Schwierigkeit, einen gesellschaftlichen Wert jenseits des Äußeren zu vermitteln. Er plädiert für mehr Respekt vor Lebensleistung und inneren Werten, anstatt den Körper zum alleinigen Maßstab zu machen. Die Folge endet mit der Ankündigung, das Thema in einer weiteren Sendung zu vertiefen, da es viele Zuhörer betrifft.

Transcription

11286 Words, 66264 Characters

German
und dass man nicht einfach Dinge aus seinem Kopf löschen kann, aber dass man es vielleicht schaffen kann, ein Buch, was bisher vorne sehr prominent lag, irgendwann zu nehmen und weiterhin in ein Regal zu stellen und ein anderes Buch nach vorne zu holen. Und er sagte dann, unter anderem so ein Satz wie, "Naja, wenn man nicht eine Erfüllung gefunden hat im Leben, dann wird man nie die Seele heilen können." Es find ich die Idee immer verführen, da einfach nur zu sagen, dass es ein Sport, Dein Organismus will hier überleben. Genau wieder einzera, nichts anderes. Das ist aber immer mal wieder Themen gibt, die mich als nicht psychologin, aber psychologieintrisierten über sie habe beschäftigt. Der Tscheutes fühlen der Podcast mit Aze Schröder und Leon Windschalt. Aze Schröder. Wenn du mein Nachnamen mit mir ins Interessant. Was kannst du sagen? Es ist nach wie vor Schwell für mich, dein Nachnamen nicht zu dürfen, weil ich immer noch, das weißt du, meine Freunde, meine Nachnamen, ne? Ich freu mich, bin frisch und ausgeschlafen. ganze Wochenende frei. Wunderbar. Deshalb wurde ich nicht auf, die heute einige Fragen zu stellen. Aber mich hat es letztes Sonntag, hat mich doch auch schon einiges umgetrieben zu hauseaufen, so far. Was geht dir durch den Kopf? Ich hab mal wieder. Da müsste ich das schon passen, oder? Exklusiv gesehen, Frauke Ludwig, oder wie ich sie nenne, naf, bei Frauke oder Fraubeike. Es war wieder schön. Wir kennen dir schon lange, ne? - Ja, sehr lange. Wir haben uns schon nackt gesehen. Wirklich? - Ja. Das erzählt Frauke auch bei jeder Gelegenheit. Gibt's da ein Kontext? Oder das festeinbar zu verstehen? Ja, es wurde viel gefeiert damals. Bei Gertel. - Nein. Ich darf mich übrigens mit am Traurigst mal ein ganzes Leben drüber, dass nicht diese ganz kranken Privatfernsehenszeiten, wie es mir vorstellt, in den 90er Jahren, nicht mitbekommen hat. Also noch auch in dem Studio, in der Ärtis. Und ja, wahrscheinlich auch viel schlimme dran, aber. Ja, es war viel schlimmer. Alle haben sich beruhigt, wir hatten letztes Sendung, die ist die Legende der Comedy. Am liebsten hat ich gesagt, plus als das Schröder, weil ich mich ja immer noch als Newcomer sehe. Da haben vor der Sendung, wo früher aus Wassergläsern die Kieler getrunken wurde, haben alle drauf verzichtet, auch nur an Gläschen-Champagne zu dringend. Obwohl es angeboten wurde. - Vorhin dann. Vorhin, selbst optimierte Welt. Da sind wir gleich schon bei dem, was mich letztes und ab beschäftigt hat. Und zwar die Kesslerzwillinger. Die waren dir wahrscheinlich nicht so bekannt wie mir. Das waren zwei ältere Damen, die hier zur Ende 80 waren, die waren aber so 60er, 50er, 60er, 70er Jahre waren die absolute Weltstars. Die haben immer zusammen getanzt in verschiedenen shows auf der Welt. Die waren in USA, auf Tournee, mit Frank Sinatra unterwegs, die waren nicht gehört. Wirklich überall, absolute Superstars. Sie waren eine Zeit lang, mindestens so bekannt wie Michael Jackson zu seiner Zeit. Und eben ein deutsches Geschwisterpal, Zwillinge, die bis jetzt so alt auch immer zusammen waren. Ich hab sie komischerweise mehrfach getroffen in verschiedenen Torkshows und vor anderthalb Jahren ungefähr mich noch länger mit denen unterhalten. Da waren sie ja auch schon 1986 bei der NDR Torkshow Backstage. Zwei sehr wache tolle Frauen. Und eine von beiden ist jetzt schwer erkrankt und dann haben beide beschlossen. Wir werden hier ein assistierten Suizin beginn. Und zwar. - Ah, okay. Und zwar zeitlich. Haben sie das gemacht, sind gestorben. So weit, so gut, so selbstbestimmt. Und ja, zumindest ich. Und da hat ja jeder eine eigene Anstrengung dazu, kann mein Hut da vorziehen. Einmal vor der Lebensleistung. Aber auch vor dieser Leistung, diese große Entscheidung zu treffen. Und jetzt, bis jetzt von allen Seiten, beleuchtet worden, auch. viele Experten haben was dazu gesagt. Auch einige Bekante Psychologien haben was dazu gesagt. Andere große Showstars und RTL-Exklusiv hatte auch einen Beitrag dazu. Ein längeren Beitrag. Und dann hab ich vorher gedacht, welche Experten innen können. Und dann, wo kommen vielleicht Diana Ross oder Leisaminelli, eben auch Showgrößen und so. Und man hatte jetzt halt in die Fest, man hatte als Experten eingeladen, die Ratio-Farmzwillinger. (Lachen) Und das denke ich mir nicht aus, das stimmt wirklich. Nee, nein. - Nein, nein. Und ich habe wirklich. diese beiden London haben sie auch was von Ratio-Farm? Ja, die beiden. Aber habe ich das nicht richtig im Kopf, dass es sogar noch mehrere Ratio-Farmzwillingspare gab? Ja, aber es gab so einen sehr populärischen. Ein ganz berühmtes Solhe. - So schnell, ja. nicht mehr, zwei gut aussehende Damen. (Lachen) Die haben jetzt auch nicht so viel Blödsinn geredet, wie ich gedacht hab. Also, die haben sehr viel über das Leben als Zwillinge nachgedacht. Das immer erst die beiden kommen und dann der Mann sozusagen. Aber auf so eine Idee muss man auch erst mal kommen, oder? Also die Kessler waren auch Zwillinge. Die waren Zwillinge, ja, schon. Betonsteuerzeitsamt. - Ja, dann find ich's ein bisschen legitimer. Ja, die legitim ist es so. - So wie so. Und jetzt hatte man auch noch Glück, dass sie nicht völlig. dumpf und stumpfahren. Aber ich kam da aus dem Lachen nicht mehr raus, weil die Sendung insgesamt. war schon toll, da wurden Jenny Elvers auf dem roten Teppich, wo man sich auf Rast, Mädchen wie bezahlst du das alles. Dann. wenn die Katzenberg eingeblendet wird, dann weiß ich ja, ja, ja, aber jetzt weiß dann so weit. Es wurden die Katzenberger Interviews, sondern die Mutter der Katzenberger. Und da ein riesen Thema, eins der großen Themen, 2025, für mir in jahr, jenem Rhein, jahrst du rückblick. Sie hat sich das Fett an den Oberarm absaugen lassen. Also ein voller Erfolg. Davon waren wir eine Woche geprägt. Sehr bemerkst du schon selber, dass das Problem ist ja vor dem Fernseher eigentlich. Ja, natürlich. Deswegen hat es mir ja so beschäftigt. Nichts ist, du wirst es das ja nicht gucken. Ich war jetzt gerade. Ich bin noch voll geflächt von der Geschichte davor. Also die Ratzufahrmtswillige waren jetzt hier die Abzeugung, um die ich nicht gerechnet habe. Ich habe gerade noch totaler overnight gedacht, dieses dann ist man irgendwann alt. Und es wird einer krank und du. und du nimmst dir das Leben. Also, ich liegt diese Geschwister eben oder sogar Zwillings-Ebene. Das finde ich es nochmal das eine. Aber wir haben ja hier schon auch über das Thema Suizid. Und die Möglichkeit auch, wenn man das freie entscheiden möchte, dass ich das Leben zu nehmen, haben wir ja ausführlich gesprochen, auch mit den beiden Kolleginnen von Mortlust. Ich habe so ein bisschen. bei allem, wo ich denke, das muss auch eine freie und mögliche Entscheidung sein. Trotzdem in unserer Welt. zunehmend die große Sorge, dass wir ganz falsch mit den. alten umgehen, mit den älteren. Weil ich hab. - Ja, sorry. Der, welcher ich hab immer das Gefühl weiß, Forbes, Liste, 30, unter 30, dann am liebsten Nord 20, an der 20 und. und wenn du schon bei Jugendforsche bist, dann ist das alles immer toll. Und es ist ja auch. klar, dass man dann immer so das Gefühl hat, ja, das ist die Zukunft unserer Welt, unseres Landes. Aber so, ich hab wirklich, wirklich ein Problem damit, dass. dass. ich das Gefühl hab, wir haben. keinen. keinen Respekt vor, dass Leute, die. als in eine Lebensleistung hinter sich haben, dass die vielleicht Zeiten durchgemacht haben. Und auch. was heißt. Ich brauche ja noch nicht mehr. Ich finde, man brauche als Mensch noch nicht mehr speziell, was geschafft zu haben, einfach, dass du da bist, bedeutet, dass du einen gewissen Respekt verdient hast, eine Akzeptanz verdient hast. Und da hab ich oft das Gefühl, "Bordy geht uns in diesem Jugendwahn und fett am Oberarm absaugen und falten wegmachen." Und hier, anette frie, haben wir doch getroffen vor einiger Zeit. in Sauerland, du ähners, ich der warne für eine. Eifelschulierung. Und die hat jetzt bei TV-Total erzählt, dass sie irgendwie für einen Film gefragt wurde, damit zu machen, dann stand irgendwann fest, jetzt kommt im Nest, ist der Drehstag. Und dann hat die zehn Wochen vor diesem Drehstag einen großen Blumestraus von der Produktionzfirma bekommen, mit irgendwie fünf Gutschein oder so dran, dran getackt, für eine Botox-Behandlung. Und das. Und das. Du saß wirklich, wie. wie genervt sie davon ja zurecht war, wenn das immer so diese Message ist. Leute an der Stelle muss ich mich kurz einschalten, die einfach in meinem Handy weil ich unterwegs bin. Es ist ein Fehler unterlaufen. Danke an alle von euch von unserer Smartest & Community, der Welt, dass ihr mit Recht geschrieben habt. Ich habe anette frie, angofen, um diesen Fehler aufzuklären. Anette, hallo, hier ist Leon Witschheit. Ich bin nicht gern, ich komm nicht ins Geräher. Jetzt ist ein Fehler unterlaufen und ich bin froh, dass ihr mit Recht geantwortet und ins Gerät ins Gerät geantwortet ist. Ich habe in unserem Podcast eine Stelle. ein Real bei ins Gerät, wo du bei T-Portotal saßt und dich aufgeregt hast, dass du einen gutschreien. fünf Botox-Gutschein an einem Blumenstrauß bekommst, wenn du TV-Produktionen oder dann schrieben dir, die erst Leute lehren, das war doch. Sie war doch in der Rolle für die neue Serie. Und ich musste das Verifizierende dachte, als wissenschaftlicher Geist, ich frag beim Original, bei der Quelle selbst. Ich glaub, ich das als nicht wissenschaftlicher Geist, Nein, einfach. Oh, okay. [lachen] Kunstfreiheit gesägt. Das ist bestimmt von der Kunstfreiheit gedäckt. Also, Leon, also ich sage dem auf. Ich bedanke mich für diese Blumen, also ohne Botox, das größte Kompliment, was du mir als Schauspieler machen kannst. Ich wundere mich ein bisschen, dass du nicht gestorpert bist, weil ich doch in der Tat in diese Aufteitung ja, wie ist für meine kleine Serie auf Rieher 50 gemacht worden? Ich habe mich sehr umbrühe gefüllt, weil wir den Leuten vorher nichts gesagt haben. Oh Gott. Und wenn ich da saß und die Erkriebszelle und die ist natürlich extrem, also die ist für alle Beteiligten und Unlagen, nämlich die Geschichte. Und wir haben es sogar wärmst dann noch mal gemacht. Nein. Das ist sozusagen Drehbuch, weil prüftbar war auch viel zu reizen zu mir. Er war so nett zu mir, dass unsere Riesesögel gesagt hat, normalerweise wird es so bei euch auch noch ein Gek hier irgendwo laden. Es war so lustig. Das ist ein Ding. Wir haben es noch ein zweites Mal gemacht. die zu sagen, denn Leute, was überhaupt nicht so was geladen sind. Ich hab mir aber angesehen, dass ich denke, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh. Aber wie schön ist das gelaufen. Also wirklich, brilliant, brillianter Move, sehr, sehr gut geschauspielert. Es gab ganz kein Moment, wo ich dachte, "Hey, ich hab dich doch, wir haben uns ja getroffen." In der Eifel beim Podcast, da habe ich sich ein bisschen anders kennengelernt, als du da wirktest, aber ich doch auch, und ich traue dieser Welt zu, genau so was zu machen und drum hoffe ich, dass die Botschaft bleibt. Und jetzt wollen natürlich alle wissen, wo können wir das sehen, was du machst gerade? So, man die Botschaft bleibt und die Botschaft ist auch sehr, also das ist eine kleine Verdichtung mit dem Botschaftsabdruck. Aber das ist eine absolute Aufrecher. Also ist was soloses abwürzig. Oh, oder? Das ist ja keine Lübe. Also insofern, ich danke dir für dein Engagement. Es lohnt sich in jedem Fall, auch wenn wir hier mit einer kleinen Verdichtung gearbeitet haben. Diese Serie läuft auf John, uns hat eins, immer nur im jeneeren Fernsehen, die wir Kinder, das heißt "Woran das" und "Aufreich" hat sich allerdings sehr spät. Und 2215 in einer Woche, sind insgesamt acht Staffel eins. Und offensichtlich ist es ganz gut geworden, weil der Herr Doktor uns die ganzen Gehörstwo. Ich erfahrende in die Wurde. Du bist ja besser als mein Maskengeld, die gesagt haben, Nete und wenn die Leute denken, dass ein Mann hier wirklich freibet gilt, dann ist es jetzt auch schon zuständig. Ich drücke die Daumen, dass du jetzt nicht ganz viele solche Anrufe in den nächsten Tagen kreißt. Tausend Dank sei ganz fest gedrückt von uns hier und wir hören uns hoffentlich bald wieder und ganz wieder folgt für die Serie. Ich danke. Bis bald. Bis bald. Bis an Nete. Danke, danke. Ich habe echt Sorgen, dass wir irgendwann ein so ein Modus kommen, dass man da als älterer Mensch sitzt und das Gefühl hat, ich bin hier nichts mehr wert. Ich darf hier nicht mehr sein. Ich liegt der Gesellschaft nur auf der Tasche und man betrachtet mich nicht mehr wie ein Teil des ganzen, sondern nur noch als Kostenfaktor für Pflegeplätze, die wir nicht mehr haben. Und das ist etwas, was mir sehr zu denken gibt. Nete. Ja. Und man muss auch ehrlich sein, wie man es folgt man selber. Was schaut man sich an und man spricht gerne darüber, aber letztendlich ist natürlich die Produktionsfirma. Meistens wenigstens im Profit verpflichtet und macht das, was der Zuschauer sehen will. So viel passt man an. Ja, das in ihrem Podcast auch gerade besprochen. Am besten fassen wir uns alle an die eigenen Nase und überlegen mal, wo wir denn so drauf klicken. Ja. Und es ist ja so. Und selbst in den 40er, 50er, 60er Jahren, Trifo einer der das Französische Kino vielleicht nochmal revolutioniert hat, hat damals gesagt, da muss ich sofort übernachtigen, als ich den Beitrag gesehen habe von Annette Friede. Trifo hat damals ungeniert, gesagt, für mich ist Kino schöne Menschen, tun schöne Dinge. Und so ganz können wir uns davon nicht frei machen. Vielleicht ist das tatsächlich aus sehr menschlich, dass wir sowas tun. Das man, ich meine, das wäre vielleicht schon fast die erste Frage, die ich gleich mal stellen möchte, aber lässt älter auch im Überlebenskonzept ganz tief in uns drin, dass wir uns für Vitalität interessieren. Ja, dass wir uns für Vitalität interessieren. Wir haben ja auch mal hier über esthetische und Schönheit gesprochen und das ist da, wenn du jetzt 100 Leute fragst, schon verblüffend tou, über Einstellung gibt, wer jetzt als schön empfunden wird und wer nicht. Aber in dem Moment, wo ich, wo ich keinen Weg als Gesellschaft finde, dem älter sein und auch dem, was damit optisch einhergeht, vom Aussehen her geht, eine Rolle zu geben, einen Wert beizumessen, die die funktioniert, die ich nicht kaputt mache, die dir nicht das Gefühl gibt, du bist hier nicht mehr gut genug. Da glaube ich schon, dass wir uns was kaputt machen, natürlich mich auch sehr schwer, das irgendwie als menschlich zu verbuchen, weil ich weiß jetzt nicht, ob alle Gesellschaften das machen und ich weiß auch nicht, ob wir das schon immer in dieser Härte machen, wie ich jetzt das Gefühl habe, ich sehe Brad Pitt, das war das dieser Formel 1-Film da. Die großen Plakate hingen überall. Und dann habe ich nachguckt, Brad Pitt ist ungefähr so alt wie mein Vater, aber Brad Pitt sieht jünger aus als ich. Das ist doch gacker. Und das ist wirklich das Gefühl, ey Leute da entgleitet uns etwas. Aber das bestimmt auch der Markt, das will ich damit sagen. Das ist ja nicht eine bospastigkeitsvoller Produktionsfirma. Ich finde es auch absurd. Nein, momentan. Nee, nee, nee, das sehe ich anders. Also sorry, dass ich anders. Wenn du erstens kein Mann würde, das bekommen, so das ist ja sowieso schon die alte Geschichte. Und zweitens ungefragt noch nicht mag sein. Aber zweitens ungefragt, die man so was dann zu schicken, da kann ich doch nicht nachher sagen, das bestimmt der Markt, das ist so einfach nur Asi und dieses Gefühl von, dass du das du aussortiert wirst im Laufe der Karriere. Ich das denke ich so oft. Wir sind total damit groß gewonnen. Genau, wie du, wer war das der Franzose da? Genau, wie du gesagt hast. Das schöne Menschen tue, eine schöne Dinge. Ja. Und dann war das immer so die Forschung, ja, die Assistentin vom Moderator. Die muss ja besonders hübsch sein. Und der Moderator sieht aus wie wie ein halber Unfall. Und das ist aber egal, weil es ein Mann ist. Und so lange die Knieschalbe vorn hat oder wie drei gerade setz erretet, ist er halt der Moderator. Und da, da denke ich schon, du hast recht, das ist ganz tief in uns drin und davon gibt's ganz viel in unseren Köpfen. Aber ich finde auch, dass man deswegen nicht einfach hinnehmen muss. Da wär mal schon oft gesagt, er tappt dich doch auf dem zweiten Gedanken, dann wie gehst du den jetzt damit um. Und da würde ich mir für uns sehr, sehr wünschen, dass wir das hinterfragen. Ja, aber es gab ja auch mal Bestrebungen, zum Beispiel auch etwas kräftigere Models auf den Titelseiten zu haben, der Modemagazin. Hat man eine Zeit durchgezogen? Ich glaube sogar bei der Brigitte hat man keine Models mehr genommen, sondern normale Frauen, die vielleicht auch ein paar nach Models, Sichspunkten vielleicht hier und da mal ein paar Fünchchen zu viel hatten und ist aber wieder zurückgekehrt. Und ich will das nicht gut heißen, auf keinen Fall war, stelle mich da nicht falsch, aber man reagiert ja auf irgendwas und mir passt es auch nicht, weil klar, ich würde ja orientar älter, gleich wo kann ich es nicht ändern. Und schon geschafft ist sehr ein normal hart. Und ich habe tatsächlich bei einer Produktionsfirma auch mal, ich nenne jetzt wieder die Produktionsfirma noch die deutsche Schauspielerin um dieses ging, da hatte ich mir der Geschäftsführerin der Produktionszusammengesessen und dann ging es wirklich drum. Man sieht es jetzt langsam, so fing es an, man sieht hier auf die Muster, ein langlaufene Serie, man sieht langsam, wer sagt sie? Und dann wurde geguckt, wer ist am nächsten dran und führt mal dieses Gespräch, dass sie was machen lassen muss. Aber wir verlieren uns da. Ja, aber es ist ein Thema, das mich sehr sehr umtreibt und eins, wo ich noch nicht die Lösung sehe, außer das, was aus meiner Sicht wirklich wichtig wäre. Ich krieg ja, hab ich das schon mal erzählt, immer wieder herbstereaktion und wenn ich versuche, bei BodyPositivity mal ein bisschen aufzuzeigen, das ist aus meiner Sicht große Gefahren birgt, weil du noch mal mehr den Fokus auf den Körper legst und jetzt die, ich sage das, den anfangs schlichen, so genannten hässlichen jetzt auch ihre Körpers Netzstellen sollen, um den so genannten schönen Mal was entgegen zu halten und jedes Mal wieder denke, es ist so, so Körper fokussiert, es ist so, ob er flächlich und wie beim Gebraucht waren, dann irgendwie rumgeklopft, ob der Lack noch hält, ja, und es sieht kein, was unter der Haube ist, also oder zumindest viel zu wenig, das, ja. Gute Hinweise, ich hab das Thema natürlich auf Brülle ausgerichtet in meinem Programm und ich nehme ich da selber dann auch mit rein, da ich sage, bei mir waren dann die Beine auch langsam weiter nach hinten und so und das Ganze fängt damit an, das Ganze fängt damit an, dass ich sage, ich hab kein Problem mit Nackzahlen, mein Arzt hat mir gesagt, ich soll öfter zum Burger gehen gehen, aber der hat es alles ausgerückt, hat gesagt, auf zum McDonalds zu rennen und dann sind aber alle, fast da ganz schön oft, das sag ich dir, na ja, egal, vielleicht machen wir eine Folge noch mal dazu, weil das eigentlich ein Thema, was absolut alle interessiert, auch kommen die Publikum. So, ich vergess dann einfach im Kölner Treff zu Gast, mal wieder, bei Mickey Beisenherz und Susanne Link und da war auch unsere alte, freue Lüdiabänik, da war die hier bei uns im Podcast, schon mal zu Gast war, zum Thema BDSM, du siehst sich ja inher, sie ist auch Kriminalpsychologin und hat es gestern am zum Thema Manipulation in der Sendung gesprochen und da will ich gar nicht so sehr darauf einsteigen, aber da fiel mir auf, dass es ja viele Themen gibt, die wir vielleicht Die Leute sind von der Welt. nicht als Headline haben für eine ganze Folge. Aber immer wieder Themen gibt's, die mich als nicht psychologin, aber Psychologie interessierten über sie habe beschäftigen. Deswegen gab ich die Idee, die heute zu schreiben, wie wär's denn, wenn ich dir noch mal ein paar Fragen stelle. Vielleicht auch einfach so Thesen hinhaure, wo du sagst, "Neja, grenzwertig oder da gibt's was Neues." Ich hab dann. Es gibt ja so Trends im Netz. Das heißt, wir haben. Falls wir noch vor vier, fünf Jahren haben wir über Resilienz gesprochen. Zu der damaligen Zeit war das das Thema. Es ist auch die Überlaufen. Gefühlt ist ja immer so ein Jahr, wo die Sau durchs Dorf getrieben wird. Dann gab's eine ganze Zeit nazistische Persönlichkeit-Störung. Toxicphilbeziehung kommt immer wieder hoch. A.D.A.S. kommt immer wieder hoch. Und es gibt immer so auch in der Psychologie so Mode-Themen, würdest du mir da recht geben? Ja, also in Teilen schon. Also nicht von dir, von dir, von dir, von dir, von dir, von dir. Die Themen, die aufploppen und vielleicht auch öffentlich diskutiert werden. Doch tatsächlich auch von den Fachleuten. Ich fand das total interessant. Ich hab ja jetzt vor kurzem mit einer tollen Professoren in Bonn gedreht, die wirklich weltweit führen zum Thema A.D.A.S. und unterwegs ist. Und da ging's auch um die große Frage, da jetzt gerade übertrieben, also sind wir schon an dem Punkt, dass zu viele Diagnosen gestellt werden, das für zu leichtwähnen. Und dir hat das sehr, sehr schön, sehr differenziert einsortiert, für TV-Explore gedreht. Und dann sagte die irgendwann zu mir, das Thema, das wird ja. Genau, wie du es gerade beschrieben hast, wie alle zehn Jahre rausgeholt, dann drauf und runter diskutiert. Und das fand ich interessant, weil alle, die da immer so umkönnt, das ja gerade ein Trend-Thema und gerade im Hype, das gab's alles schon mal. Das wurde auch viel davon schon mal besprochen. Also auch in Fachkreisen kann das passieren, das Thema noch mal aufploppen. Und dann vielleicht wieder ein bisschen in der Versenkung verschwinden. Und da kommen sie wieder hoch. Ja, und ich hab jetzt einiges. einiges Seiten auch gesichtet. Und. mir das, was mir auf viel aufgeschrieben. So, Tese 1, dein Gehirn interessiert sich nicht für die Wahrheit, sondern für das, was du ihm immer wieder erzählst. Wenn du im Satz du bist verloren, wenn man das oft genug sagt, oder gebrochen und nicht fähig, dann glaubt, glaubt ein Gehirn, dass sie irgendwann. Mhm. Was sagst du zu dieser Tese? Also, wir reden natürlich nicht einfach mit unserem Gehirn, dass es hoffentlich schon mal ein Klartier länger dabei sind, aber. Ich finde diesen Satz "How we live our days, how we live our life". Ja. Und ich bin ganz schön. Wir haben ja schon öfter dieses Bild benutzt von seiner Pellenkette, wo ich einen Tag nach dem anderen auffällde. Dann ist schon sehr, sehr viel, was aus psychologischer Sicht dafür spricht, dass Routine- und Gewohnheiten in unserem Kopf einen massiven Einfluss haben. Und die Dinge, die ich wiederholt mache, dann halt eben auch tatsächlich, das sind wie ich bin, wie ich durchs Leben gehe, wie. ich vielleicht auch auf die Welt schaube. Und das ist auf jeden Fall etwas, wo. Ich meine, dass ich sehr, sehr viel für sprich, nicht sehr so trotz. Das ist jetzt, glaube ich, das Wichtige. Ja. Kann es ja manchmal sein, dass. wirklich einzelne Momente ausreichen, um Gewisse Gewohnheiten zu durchbrechen. Ich gebe dir mal ein positives Beispiel, eine gute Freundin von unserer Familie, die raucht seit Geine Ahnung. Jahrzehnten. Ja. Und die ist wahrscheinlich Mitte 60. Und ich mag die total. Das ist einer der tollsten Menschen, die ich schon. ja, glaub ich, seit meiner Geburt kennen. Ich habe sogar viele Befallfurt, das wurde mich als Baby im Arm hat. Und dann hab ich immer zu ihr gesagt, mal. bitte, bitte, hör auf zu rauchen. Ich war dieses Jahr bei zu vielen Beerdigungen von Eltern, von meinen Freund, die gestorben sind, weil sie rauchen. Und dann. nee, ja. und. meine Mutter hat mir schon gesagt, das wird schwierig, weil die verteidigt das, ne? Sie sagt, dann ja, irgendwie so ein paar Laster, dann muss man auch haben dürfen. Und ich hab hier einfach wirklich gesagt, weil. weil's mir am Herzen lag, wir, die wir dich hier lieben, wir wollen dich nicht verlieren. Und dann hat die sich irgendwann ein Herz gefasst. Und es klingt jetzt alles total cringey und crazy, weiß ich, ja. Aber die ist zu einem. ich weiß nicht genau, weil Hand auf Läger gegangen. So einem professioneller Hand auf Läger. Ja. Der Vater von auf auf eine Familie ist zu einem ähnlichen Typen scheinbar jedes Jahr geht, nachdem, der wieder mit seinen Jungs im Urlaub war und da geraucht hat, um das Rauchen aufzören. Und der sagte, das klappt. Und dann hab ich da irgendwie der Adresse rausgesuchen, und gesagt, geht da mal hin. Jetzt war dieser Typ mittlerweile in Rente, aber scheinbar können die Hand auf Läger, ihre magischen Kräfte weitergeben. Also, hat sie seine Hand auf Läge Kräfte an die Tochter weitergegeben. Und der Vater hat mal ein Freund, weil er jedes Jahr dahin geht. Sagt der Sitzerner im Wartezimmer, also scheint Riesen aneins sein. Das ist ja ganz wie Leute. Und die sind dann alle aufgeregt und fragen sich, was passiert hier gleich. Und der sagt, alles, alles, alles halb zu wild, dann guck n' ihn an, wie, wie sind sie? Und doch mal hier, der sagt, ja, zum zwölften Mal, dann sagen die funktioniert das nicht. Und er so doch, doch, doch, funktioniert. Muss nur quasi, wie dran glauben oder so was. Und jetzt war die da. Hat das gemacht. Unsrauchseitib nicht mehr. Er ist noch nicht lange. Und wir sind uns beide auch einig. Da ist die Sucht nicht weg. Und da ist bestimmt eine hohe Rückfallgefahr. Aber was ich sagen möchte ist, dass manchmal solche, du hast ja nach Gewohnheiten gefragt. Ja. - An dem, wie ich permanent mein Hirn behandle. Also, wenn du Jahrzehnte lang dein Hirn total darauf trimmst, so rauchen jeden Morgen die Kippe anzumachen und mittags auch und nach dem Essen und so weiter, dann trotzdem Möglichkeit besteht, das zu verändern. Und ich werbe hier nicht fürs Hand auflegen. Ich glaube nicht daran, dass das nachhaltig ist. Aber für sie war es jetzt vielleicht in den Puls. Und ich hoffe einfach, dass sie es durchhält. Das fand ich total schön. Dreh'n wir das Ganze um, hab ich oft genug Menschen erlebt, die hatten für sich vielleicht die Routine. Ich bin ein guter Mensch, ich bin ein guter Mensch. Ja. - Die positiv durchs Leben. Und dann kommt ein Erlebnis. Eins. Und nach das kaputt. Ich erzähle das deswegen, weil ich zeigen möchte, dass, dass trotz aller Trampelfahrer im Kopf und trotz aller Gewohnheiten ist. Natürlich, Momente geben kann, wo sich drastisch in kürzester Zeit auch etwas verändert. Ja. - Bleibt natürlich trotzdem der Vorteil auf solche Wege auch wieder zurückkommen zu können. Ja, genau. - Auch genug Leute getroffen, die diese Gewohnheiten wieder für sich aufgebaut haben. Also, dann, ich weiß nicht, ob man dann von Heilen sprechen kann. Aber es geht ja darum, sich mit vielleicht einer anderen Geschichte wieder die alte Gewohnheit zu erzählen. Ja, genau. Durch einen, ich finde, man dieses Bild ganz schön, stellt dir die Bibliothek vor voller Bücher. Mhm. - Du kommst da rein. Und dann gibt's ja oft in so Bibliotheken, wie vorne so ein Tisch, wo so ein paar Bücher ausgestellt sind. Nach dem Motto hier schaut euch, die man an das sind, vielleicht unsere Neuheiten. Oder gerade die, die prominentesten Bücher. Und das finde ich für unseren Kopf eigentlich eine ganz schöne Vorstellung. Ich komme rein in diese Bibliothek. Da gibt's ganz viele Erfahrungen, die ich gemacht habe, das sind all diese Bücher. Und manche liegen aber vorne ganz prominent. Und wir haben ja auch schon mal darüber gesprochen, dass man nicht einfach Dinge aus seinem Kopf löschen kann. Aber dass man es vielleicht schaffen kann, ein Buch, was bisher vorne sehr prominent lag, irgendwann zu nehmen. Und weiterhin in ein Regal zu stellen und ein anderes Buch nach vorne zu holen. Oder ein neues Buch zu schreiben und das dann dahin zu legen. Das ist ein Bild, womit ich sehr viel anfangen kann. Okay, gut. Die nächste Frage und. Okay, so machen wir das. Die ist ja eigentlich schön. - Ja. Danke dir für die Vorbereitung. Also, die Behauptung, ich glaube, das hast du schon einiges zu gesagt. Und deswegen kann ich es direkt aufgeschrieben. Also es ist mir des Weges gar. Also die Aussage, dein Gehirn liebt das, was vertraut ist. Selbst wenn es toxisch ist. Da. Ich weiß, dass du jetzt schon über toxisch stolpest. (Lachen) Aber ich muss doch einfach so fragen, wie wir leihen auch darüber denken. Es gibt eine Stelle bei mir in der aktuellen Show, wo ich genau über dieses Thema spreche. Ja. - Komfort zonen. So eine Chance ja auch knackig. Vielleicht kann ich ein bisschen was zum Hintergrund sagen. Also. Es ist natürlich so, das haben wir gerade schon mal brauchen gesagt, dass diese Trampelfahrt im Kopf und diese Gewohnheit etwas sind, was für viele von uns zentral sind, womit wir so durch den Alltag gehen und was uns ausmacht. Mhm. Und dann kann es natürlich aus sein, dass ich jetzt nehmen wir rauchen, dass toxisch ist, dass einfach die ganze Zeit mache, obwohl mir das nicht gut tut, weil ich das gewohnt bin und mir das irgendwie selbstverständlich vorkommt. Das menschliche Wesen. Und da gehen wir jetzt mal ins Eingemachter, weil das finde ich einfach total spannend. Mhm. - Sich als einen. einen Organismus vorzustellen, nicht immer zu denken, ja, der Mensch ist der wie ein sichartig, sondern einfach mal zu sagen, der Mensch ist ein Organismus, wie ein Hund ein Organismus ist, eine Pflanze, ein Keinerahnung, Krebs und auch theoretisch so ein Einzeller, der irgendwie einfach in der Petriciale schwimmt, weil man dem mal ins Labor geholt hat. Dann gibt es sehr, sehr spannende Argumentationen, die ich sehr plausibel finde, wo man sagt, schau mal, so ein Einzeller, wenn wir denen in so eine Petriciale setzen. Und wir haben zum Beispiel einen Glukosegradienten, ne? Das kann man im Labor machen. Also ich schütte dem so eine Zuckerflüssigkeit da rein, die es an der Einstelle ganz schwach, deswegen Gradient und wird dann immer stärker, bis am Ende ganz viel von dem Zucker da ist. Und der hat total Bock auf diesen Zucker, dieser Einzeller. Dann wird man sehen, dass der es irgendwie versuchen wird, sich entlang dieser Linie dieses Gradienten zu bewegen, hin zu dem vielen Zucker. Mhm. - Verstehst du, was ich meine? Ja, ja. - Das bedeutet eine wichtige Eigenschaft von Organismen, ist, dass die Sichtziele setzen und versuchen, diese Ziele zu erreichen. Und das ist jetzt ein ganz einfaches Set-up in so einer Petrischale irgendwie zucker zusammen. Deswegen macht das dieser Einzeller schon relativ erfolgreich. Wenn wir jetzt mal ein bisschen komplizierter machen, ne, wenn mal ein Organismus der viel, viel komplexer ist, den Hund zum Beispiel. Wir haben alle Hunde vor Augen und die Leute, die den Hund haben, können jetzt besonders gut zöhren. Der ist ja, besteht aus Milliarden-Sellen. Wenn der jetzt durch sein Leben geht, dann muss der Wende geboren wird. Ja, lernen, okay, hier sind jetzt dreckend ein paar andere Welpen, um mich herum, wie verhaltig mich mit denen. Dann wird der irgendwann anfangs zu spielen. Daher dieser Kappeln und sich mal beißen, dann zu gucken, wo sind hier meine Grenzen vielleicht? Dann hat der eine Mutter, die irgendwie mit ihm interagiert. Dann gibt es vielleicht irgendwann einen Menschen, der diesen Hund dann dem Tricksball bringt oder der den füttert. Das heißt, dieser Hund fängt jetzt an. Seinen Organismus im Prinzip auch viel komplexere, aber am Ende des Tages eine ähnliches Prinzip vorzubereiten, zu trainieren. Wie komme ich hier durchs Leben? Wie überlebe ich hier? Das ist im Prinzip die Grundeinnahme, die ich mal einfach auch für uns Menschen aufstellen möchte. Unser Hauptziel ist, wie bei dem Einzeller, wie bei dem Hund und eben auch bei uns, durch diese Welt zu kommen, zu überleben als Organismus. All das und jetzt wird's interessant, falls wir jetzt psychologisch werden, was wir so kennen von Gewohnheiten, von schlechten Angewohnheiten, aber auch so komplizierte Sachen wie Liebeskummer, wie Freude, wie Angst, wie ich mache, mir sorgen darüber, was auf dieser Welt passieren könnte. All das in unserem Hirn, in unserer Psychie, passiert nur, weil wir versuchen, in einer viel komplexeren Welt klarzukommen zu überleben, als jetzt der Hund oder der Einzel an seiner Petrischale. Und damit muss klar sein, alles, was wir so tun und machen, ist am Ende darauf aus, dass wir hier durchkommen. Und eine ganz zentrale Sache dabei ist, dass wir jetzt sagen könnten, "Naja, irgendwann hat man doch vielleicht fertig gelernt." Oder irgendwann hat man seine Gewohnheit gefunden und dann geht man halt in so einer Komfortzone durchs Leben. Und das ist aber ein Verteifalcher, falscher Gedanke. Also das, was man lebt, reicht, hat, wo es dann reicht. So jetzt muss ich nicht dazu lernen, jetzt bin ich auf dem Plateau und dann kann ich bis am Ende durchpazieren. Genau, wo man dann fertig ist. Das ist ein Verteifalcher-Annahme, weil erfolgreiche Organismen im Laufe der Evolution waren welche, die sich immer wieder angepasst haben. Die haben also bestimmte Vorhersage-Modelle über die Welt im Kopf, zum Beispiel so ein Einzeller. Der hat jetzt kein Kopf, aber oder nicht so ein Kopf wie wir. Der hat dann irgendwann gelernt, wenn ich diesen Gradient-Langschimmel komm ich schneller zum Zucker. Der Hund hat irgendwann gelernt, wenn ich hier brav sitz mache, dann krieg ich danach was leckeres zu essen. Und wir haben irgendwann gelernt, wenn ich ins Büro gehe und meine Chefin nicht anbrülle, dann werde ich befördert deswegen schluckbar deine Wut runter. Also solche Sachen sind in allen Köpfen drin, aber dann kommt vielleicht eine etwas andere Situation. Und du bist darauf angewiesen, die ganze Zeit deine Vorhersagen über diese Welt, da ein Video durch die Welt geht, abzudäten. Und Organismen, die erfolgreich sind, suchen sich umgebungen, wo sie im Prinzip immer wieder aus dieser Komfortzone rauskommen. Damit du besser vorbereitet bist auf das, was ich diese Welt noch passieren könnte. Das ist so diese Kernthese, warum sitzt du nicht irgendwann, wenn du sagst, du hast jetzt ein bisschen Geld verdient und du hast jetzt schon schön was erlebt. Warum setzt du nicht dich nicht einfach in die Ecke? Ja, es ist hier warm, du hast Internet, du hast was zu essen, du hast was zu trinken und das war das. Weil in uns drin tief drin ein Drive-Stack zu sagen, lernen noch was dazu, entwickele dich weiter hinterfragen dich. Und deswegen um auf deine Frage zu antworten. Aber es ist auch, um unser Überleben zu sichern. Ja, genau, nur. Ich finde es immer schlauer, weil ich mich da jetzt viel mit beschäftigt habe. Ich finde die Idee immer verführen da, einfach nur zu sagen, "Bord, dein Organismus will hier überleben." Ja. Genau wie der Einzeller, nichts anderes. Und wir als Menschen haben halt anderen Weg dafür als der Einzeller oder der Hund, aber am Ende wollen wir das genauso. Und was ist? Und das? Nobla, menschlich. Ich habe hier sich einmal von diesem Fischer erzählt, der irgendwo sitzt und dann reich Amerikaner. Und du fragst, warum fangst du nicht mehr Fische? Ist der dumm oder macht dir alles richtig? Das kann man jetzt fragen, dieser Typ, der der Amerikaner ist, erreichet, er hat dann vielleicht für sich die Überlebensstrategie. Ich muss hier immer mehr Kohleranchefeln, ich muss hier immer reicher werden. Oder wo das Kindgedöme durchdessen ist. Wode was auch immer genau, genau was dahinter steckt. Wir denken noch mal an die Schildkrieg über die Welletzensgespiegung haben. Was war davor? Und was war davor? Und was war davor? In seinem Kopf ist vielleicht das vorher sage Modell, du musst reich sein, wenn eine Chance ist, ergreife die jeder ist, seines Glückes schmied, all diese klassischen, so amerikanischen Mindset gedanken. Ja. Und der Fischer ist vielleicht ganz anders groß geworden. Und da würden wir uns doch wünschen für den Amerikaner, wenn er dann irgendwann merkt, schützt jetzt, hab ich hier Burnout oder jetzt fange ich hier an den Planeten, auf dem ich lebe, kaputt zu machen oder jetzt sehe ich diesen Fischer und stelle fest, der ist zufrieden, mit den Fischen, die der da gefangen hat. Der fällt jetzt nicht nochmal raus, dass dieser Amerikaner betrachtet einfach nur als Organismus für sich in Update vornimmt und seine vorher sage Modelle über diese Welt noch mal hinterfragt und vielleicht lernt, ah, ich könnte, ich nehme nochmal das Bild von der Bibliothek, ein anderes Buch vorne in meinen Kopf stellen und vielleicht in Zukunft etwas anders, damit umgehen. Ja. Es ist, glaube ich, einfach oft so, dass die Leute, und ich schließe mich da total ein, weil ich da mich selber auch oft bei erwische, dass wir, dass wir dann, weil das alles so kompliziert wirken, unserem Kopf, weil das alles so ungreifbar ist, du fragst, ich war, warum hab ich liebeskummer, warum werde ich nachts um vier Uhr wach und die Gedanken geben? Ja, eben. Im Ende ist das einfach ein Organismus, der versucht, zu überleben, der versucht, durchzukommen. Und ich will damit nicht alles schön reden. Man könnte jetzt fragen, wie so hat denn dann jemand eine Depression oder wie so hat denn dann jemand eine Angststörung? Das können Fehler sein im System, das können, da kann ja ganz viel zusammenkommen, ein genetischer Defekt in eine Erfahrung, die du gemacht hast, die so nicht vorgesehen war, wo du jetzt versuchst, das vielleicht auf eine Weise zu kompensieren oder damit umzugehen, die dir eigentlich gar nicht gut tut, aber die vielleicht mal damals ein Überlebensstrategie war. Und das ist, glaube ich, was, wo, wenn man sich so ein bisschen drauf einstellt, gedachtlich, hey, du bist am Ende nur ein Organismus, der hier versucht, zu überleben, mir hat das an ganz, ganz vielen Stellen schon total drückenommen. Ja, also vielleicht mal als ein Beispiel, ich hab eine junge Frau kennengelernt vor einiger Zeit, als als Jugendliche, furchtbarste, Sachen in ihrer Familie erlebt, also wirklich, wie es lief mir kalten Rückgründe, als sie das erzählt hatte. Und die hatte für sich gelernt, Thema Organismus, der überleben möchte, macht dich klein, versteckt dich, ich habe einen Fall nicht auf. Jetzt ist die Mitte 20 und längst aus dieser Familie raus, hat das eigentlich alles hinter sich gelassen, aber dieses Buch steht noch ganz vorne in deren Bücherei, deren Bibliothek. Und die hat das so tief, in sich veränderlich als Überlebensstrategie, dass du jetzt eben nicht mit einem Fingerschnips sagst, einfach so ist das weg. Und was die jetzt im Prinzip braucht, ist natürlich mit Hilfe, weil das einfach wirklich ein riesengschwerer Weg ist. Und die hatte auch tolle Hilfe. Und war auch jemand, der sich da jetzt richtig für sich hintergeklemmt hat, ist seinem Organismus wieder beizubringen. "Hey, bitte, du kannst auch wieder andere Vorhersagen über diese Welt machen." Es ist nicht alles furchtbar, es ist nicht alles ein schlimmer Ort und du hast ein Recht da drauf aufrecht, durch dieses Leben zu gehen. Da werden wir wahrscheinlich immer und immer wieder darüber sprechen und auch darüber sprechen müssen. Weil ich glaube, das treibt ja alle um diese Frage. Welchen Antrieb habe ich? Warum habe ich diese Bücher die vorne stehen? Wie so kriege ich die? Und kriegt die nicht weiter nach hinten, wie so, bringt das mal ein Leben, wie ich ja auch immer schon erzählt habe, wir hatten früher wenig Geld. Und dieses Gefühl, dieser Angst vor Armut, traut mich ja auch immer weiter. Und ich krieg sie auch nach 30 Jahren, erfolgreicher Karriere, krieg ich das Buch nicht darinben. Das, was wir gerade besprochen haben, bringt mich zu einer Frage, die ich glaube, die auch jeden umtreibt und auf die du sicher hier unter auch schon Antworten gegeben hast. Aber sie kommt halt immer wieder. Es geht um das Thema Angst. Und das war gestern Abend auch noch mal Thema. Und was sich nochmal wieder, so mir vor die Füße geworfen hat, war die Tese Angst, bezieht sie immer auf die Zukunft. Und da natürlich der lapidare Spruch, Sorgen sind wie Spaghetti. Man macht sie immer zu viele. Und du hast ja schon oft über Angst gesprochen. Und irgendwie leuchtet mir das so ein, das Angst, dass ich natürlich immer auf die Zukunft beziehen muss. Was hast du dazu? Nach dem Motto, dass das Schlimme, was dann da noch kommen wird. Ja. Woher soll die Angst denn kommen? Du musst ja eine Erfahrung davor gemacht haben, damit dann diese Angst da in dir sitzt. Ja. Also, das bedeutet, es gibt große Diskussionen der Psychologie. Ob es bestimmt die Ängste gibt, die zum Beispiel angeboren sind. Wenn du jetzt sagst, da sieht man dann eine Schlange, die auf einen zukommt, ist das jetzt was, wo dann alle und direkt Angst vor haben, ohne dass ich jemals eine Erfahrung mit einer Schlange gemacht habe. Das würde jetzt aber mal ausglauben. Manchmal glaube ich, in unserem Alltag, das sieht uns eigentlich was anderes. Da fragen wir uns, wie so habe ich die Eh so eine große Angst, als Mutter zu versagen. eine Beziehung scheitern könnte im Alter einsam zu sein und so weiter. Und auf den ersten Blick ist es natürlich, was wo du sagst, ja, da ist eine Ereignis, was eintreten könnte und darauf bezieht sich dann meine Angst. Aber für mich ist ja immer interessant zu fragen, woher kommt es denn? Und das passt sehr schön. Tatsächlich zu dem, was wir da Forschung besprochen haben, gut, dass ich hier so ein Gesamtbild vielleicht zusammen baut für diese Folge. Das. ich ja irgendwoher, ich nehme nochmal das Bild von den Tramplefaden im Kopf, gelernt haben muss, das ist ganz wichtig, dass du eine Beziehung hast, die funktioniert und die auch bis ans Lebensende geht. Ansonsten bist du gescheitert. Ansonsten ist das falsch und schlecht. Und dann kann ja eigentlich erst diese Angst entstehen zu sagen, "Oh, wenn das jetzt schiefgehen würde, dann ist das, was total fatal ist." Also ich finde es zu einfach zu sagen, dass sich Angst immer nur auf die. auf die Zukunft bezieht, sondern würde auf jeden Fall dann fragen wollen, woher soll die Angst kommen? Was aber ein Punkt ist, den. Also erst mal die Ursachenforschung sozusagen, also dass du die Ursache der Angst feststellen willst? Ich hab selten so viel über mich gelernt, wie in dem Moment, als ich mal versucht habe, herauszufinden, woher kommen denn eigentlich meine Ängste? Ja. Das ist was, wo. wo ich Gespräche geführt habe mit Leuten, die mir wichtig sind, wo ich Momente hatte, wo. wo mir sehr bewusst geworden ist. Ach, guck mal da. Also ich. das für mich eins der schönsten Beispiele war, ich bin im. war im Auto unterwegs, bin zum J.G.A. von einem guten Freund gefahren, in ein Centerpark, äh, im Sauerland. Aber auf dem Weg dahin hatte ich also Zeit, einfach und hab in meinem Vater telefoniert. Ja. Und dann. das hab ich dir schon mal erzählt, dann sagte irgendwann aus dem Lixialian Mutter und ich, wir haben uns letztes Mal gefragt, "Was haben wir bei dir eigentlich falsch gemacht?" Und dann. *lachen* Meinte, denn du kommst ja ganz gut durchs Leben, aber du machst hier so oft. so oft Stress, einen Druck sorgen. Man könnte es auch angstlein, er hat nicht Angst gesagt, aber so in die Richtung. Und dann. meine ich, ja, das stimmt. Und dann sagte mein Vater so ein bisschen aus dem Lix, ja, und ich glaube, ich bin das mit Schuld. Ja. Und ich sag, wie so bist du das Schuld? Dann hatte mir diese Geschichte von diesem Piratenboot erzählt, weiß wie er als Kind aus der Schule nach Hause kommt, mit diesem A3-Zeichenblock, den wir alle kennen und hat dann Piratenschiff draufgemalt. Das ist ganz toll, also. masten, Kanonen, hinten in den Kepfen mit Hingen bein, und dann hatte aber die Piraten fahne hinten dran, gegen die Windrichtung gemalt. Also falsch rum, die Segel sind eine Richtung, die Piratflage weht gegen den Wind, zwei Minus. Das gibt ihm die Kunstlehrerin für dieses Bild und er ist total traurig. Und zeigt das Bild seiner Mutter. Mhm. Und die sagt, eine eins wäre besser gewesen. Ja. Ja. Und wir sind uns in der Familie sicher, weil das ist auch. ich hab die. das war sehr klein, als die gestorben ist, aber das ist wohl eine tolle Umargewege. Und eine gute Mutter. Und mein Vater war sich eigentlich immer sicher, dass die das nicht böse gemeint hat. Aber er meint diese Botschaft, ne? Gut, ist nicht gut genug, die ist total in seinem Kopf hängen geblieben. Und als er das so erzählte, ich hab diesen Satz von meinen Eltern nie gehört, eine eins wäre besser gewesen. Aber. so eine Grundangst könnte ich irgendwie zu schlecht sein. Würde ich mir vielleicht, wenn irgendwas nicht funktioniert, dann große Vorwürfe machen. Vielleicht auch so eine. ich weiß nie, ob ich das Angst nenne, aber so eine Sorge mindestens im Hinterkopf, ja. Du musst schon auch performen und was abliefern, sonst bist du hier nicht gut genug. Das, als er das so erzählte, das war. Ich war total dankbar danach, dass er mir das erzählt hat, weil ich irgendwie so dachte, ja. Das ist ein breites Ablug. Ein Stück daher. Und wenn du dir danklar machst, guck mal, mein Vater hatte das schon. Und seine Mutter vielleicht auch. Und jetzt hab ich meine Urgroßelter natürlich nicht kennengelernt. Aber wir weiss, was die meiner Oma mitgegeben haben, damit die das meinem Vater sagt. Und so damals zu fragen, weißt du, wir sind ja oft Weltmeister darin, unseren Eltern Vorwürfe zu machen, weil sie uns irgendwie geschadet haben, weil sie was falsch gemacht haben. Und da gibt es sicherlich Fälle, wo die Vorwürfe total berechtigt sind, wie von der jungen Frau von der ich ihm erzählt habe. Da will man nichts schön reden. Aber. Ich glaube, für viele, viele andere, wo es jetzt nicht so krass ist, da müsste man sagen, die Wussten ist auch nicht besser. Und es ist selbstverständlich, dass meine Eltern dir emotionale Wunden zufügen, wo dann vielleicht Ängste daraus entstehen oder Sorgen, die du dir machst, weil sie selber welche hatten. Und weil sie das vielleicht gar nicht erst mal erkannt haben, weil sie das so von ihren Eltern gelernt haben, und um jetzt zu den Ängsten zurückzukommen. Wenn ich jetzt heute bei mir manchmal merke, ich hab 'ne Angst, was wäre, wenn ich hier was erzähle und dann vertuhe ich mich total mit der Forschung. Und dann gibt es nachher ein Riesenschitz-Dorm. Oder was wäre, wenn keiner zu meiner Tur mehr kommen will. Und ich dann manchmal dergier, was wäre ich denn dann noch. Ja, ich sag das mal hart, Vom Willi, was wäre ich denn noch wert? Was hätte ich denn erreicht? So dass das Ängste sind, wo ich da manchmal dergebeleicht hat, das auch was nicht nur, aber auch was damit zu tun. Was mein Vater damals in diesem Einwomen, den Piratenboot erlebt hat, weiß ich meine? Ja, ja. Ach, ich finde das. Und dann wäre es noch fatal zu sagen, die Angst bezieht sich nur auf die Zukunft. Ja, ich bin froh, dass ich die Frage gestellt habe. Es ist super interessant. Aber jetzt weißt du auch, was ich meine, dass wir vielleicht einige Fragen, die vielleicht für dich schon. Ich will nicht lange abgehakt sind, aber so kommen Sends sind, dass man die noch mal wieder fragen kann zwischen durch. Ja, total auch. Also, also. Ich bin völlig bei dir, auch weil sich daraus Sachen ergeben können, die vielleicht auch noch mal gut sind, wenn man sie kennt, obwohl sie jetzt mir und vielleicht manchen, die. Ich kriege oft Nachrichten, da freue ich nur total, wenn wir psychotherapeutinnen oder. ähm. wie andere Kollegen schreiben, die dann sagen, ich mach Therapie, was ich ja nicht tue und sagen, "Hey, das. das. das. ist noch mal gut für mich, das noch mal zu hören oder den. die jetzt abdämmen, der Forschung zu bekommen, weil die sind ja tagtäglich mit den Patienten unterwegs." Und da ist ja klar, dass die jetzt nicht Zeit haben, die ganze Ermitteln analysen zu lesen, dann freue ich mich mal, wenn ich mir so denke, weil ich mir manchmal. ähm. nicht den Vorwurf mache, aber manchmal denke ich, "Oh, das war früher nie mein Gedanke, aber eigentlich als Therapol zu arbeiten, ich stelle mir das auch auch sehr, sehr toll vor und hätte auch gerne diese. diese Ausbildung, ich könnte sie noch machen, aber es wären ja mehrere Jahre. Und dann denke ich manchmal, "Ne Leon, jetzt. Thema entspanntig, du hast halt deine Nische gefunden, diese ein bisschen anders." Und vielleicht deswegen noch mal was auch, wo jetzt ein Therapol sagen würde, das kenn ich schon, aber. - Ja, ja, ja. -. in einem Alltag, weil du die Ängste angesprochen hast, ja, sie beziehen sich ja oft auf die Zukunft, ne? Und gerade so. - Auf das, was läuft sich das? - Ja. Genau, mal ein ganz konkreter Vorschlag, wie man damit umgehen kann, das gemeine an der Angst ist, dass wir uns der Angst oft nicht stellen. Und Angst auch etwas ist, was ein sehr extremes Gefühle ist, ja? Also das bedeutet. Ich muss wie auf so ein Berggipfel hoch. Und dann oben, wo dann das Gipfelkreuz steht, da ist dann der Peak meiner Angst. Und jetzt haben wir hier schon, wir sprechen seit Jahren über Gefühle, hoffentlich allen schon. die Infometgegeben, gerade diese starken Gefühle, also gerade eine starke Angst, ist eher ein Sprint, also die Kick-3 geht hoch bis auf diesen Gipfel, und dann muss die, aber und das ist eigentlich das schöne daran, auch wieder nachlassen. Weil sie nicht für immer gemacht ist, nicht für die Langstrecke gemacht ist. Jetzt ist es aber so, dass ganz viele von uns, weil sie Angst vor der Angst haben, weil diese Angstreaktion, das Herzschnellschleller, mein Fängt anzuschwitzen, man, das ist ganz furchtbar, man denkt ja wirklich, man würde jetzt gleich vielleicht sogar sterben, dass diese Angstreaktion so, so für viele so furchtbar sind, auf so einer Meter Ebene mit weitere Angst besetzt, ist, dass sie nie auf diesen Gipfel gehen, und dann auch nie erleben, dass die Angst wieder nachlassen kann. Und was passiert dann? Ich mach mir Sorgen anstatt mich der Angst zu stellen. Und Sorgen ist es für mich, um bei diesem Bergbild zu bleiben, so ein bisschen wie, ich gehe den Berg halb hoch, nehmen wir mal eine Angst, die wahrscheinlich viele haben, ich wäre im Alter vielleicht einsam. So, dann gehe ich diesen Berg so halb hoch und stelle mir vor, wenn ich einsam wäre, ja, das wäre echt doof, dann wären alle meine Freunde gestorben und, ja, aber das ist so ein furchtbarer Gedanke, dass wir jetzt auf keinen Fall bis zum Gipfelkreuz gehen, sondern wir gehen diesen Berg in so halb hoch gegangen und gehen wir wieder runter, weil wir aber wissen, ey, das wird hier alles furchtbar, ne? Und ich will ja vorbereitet sein und bloß jetzt nicht einfach nur in der Ecke sitzen, zufrieden mit der Welt, sondern, ich mach mir lieber die nächste Sorge, gehen wir schon so den nächsten Berg hoch und den gehen wir auch wieder nicht ganz hoch. Und der nächste Berg heißt dann vielleicht, ja, und im Job, da werde ich wahrscheinlich auch demnächst nicht mehr ab-to-date sein und dann bin ich out und und und packt das alles nicht mehr oder kann nicht mehr mit den jungen Mitteilten. Und das gehen wir auch nicht bis auf den Gipfel, sondern wieder nur so halb hoch diesen Berg. Und dann gehen wir von dem Berg wieder runter, aber wir uns nicht zugestehen uns ganz zu entspannen, machen wir uns die nächste Sorge. Ja, was ist eigentlich mit meinen Kindern? Was ist, wenn die die Schule nicht schaffen? Du siehst also, das Bild ist eigentlich seine Art von Ketten, eine Kette aus Sorge, an Sorge, an Sorge gereilt, wo du die ganze Zeit in so einem Brei bleibst, so auf der auf der Höhe vom Berg, wo vielleicht noch die Bäume wachsen, und dich keinmal traust, eine Sorge zu Ende zu denken, bis die wirkliche Angst kommt. Warum wäre das so viel besser? Weil in dem Moment, wo du dich wirklich damit konfrontierst, dein Hirn, diese Erfahrung macht und wenn wir jetzt hier schon viel über Trumpelfahrt und Gewohnen eingeschaut haben, ist das sehr gut dazu, dein Hirn, die Erfahrung macht, wenn ich den Gipfel bis zur Spitze gehe, kann ich ihn auch wieder runtergehen, dann lässt es nach. Also die Kernidee, und das ist mal was in der Psychologie, was bei allem, was ich an der Psychologie kritisiert habe. sehr gut erforscht ist. Sehr gut funktioniert. Ist Angstkonfrontation. Und jetzt kann man fragen, wenn jemand Angst von euch spinnen hat, dann kann man sagen, okay, wir holen die Vogelspinne, setzen die dir auf den Arm, bis dein Hirn checkt, okay, sterben nicht und irgendwie überlebe ich das und dann kann das schon sehr, sehr gut helfen. Das gleiche bei einer Höhe nangstig, bring dich auf das höchste Gebäude. Du musst oben drauf noch auf den Stuhl steigen und dann ans Geländer ran. So kannst du dir vorstellen, würde so eine Konfrontation vielleicht ablaufen. Aber wie mache ich das mit so einer Sorge, wie ich werde im Alter einsam sein. Du musst dich, diesen Vorstellungen komplett stellen, du musst diesen Berg komplett hochgehen, wirklich bis zur Spitze. Du sagst also nicht, ich stellen mir jetzt mal so ein bisschen vor Ordern, wären ein paar Freunde von mir gestorben, nein, jetzt legt noch eine Schippe drauf und du wärst im Altenheim und in dem Altenheim, der wärst nicht schön und dann hätte es zu vielleicht ein Hund, aber der Hund stürbt irgendwann, dann hast du nicht hörme diesen Hund und du hast immer noch Netflix alles durchgekuckt und du hast auch jetzt wenig Kohle mehr und so die letzten zwei Freunde oder deine Kinder von mir, die ich noch besuchen gekommen sind, die kommen irgendwann auch nicht mehr, weil du wirst so granntig und du bist einer der und dann wirst du noch so ein bisschen tatsrig und dann sitzt du da und bist wirklich in diesem Bett und es kommt gar keiner mehr und der Hund ist tot und jetzt du merkst schon mal auf das hinauswärft, das ist extrem unangenehm, vor allem wenn man sich da wirklich hineinversetzt. Aber nur wenn du das machst, gehst du quasi diese Sorge wirklich an, indem du dich traust, ich steigere das bis auf die Spitze um mein Hirnmerken zu lassen, okay, die Angst, die dahinter steckt, die wird aber auch nicht für immer halten und vor allem in dem Moment, wo ich mir einfach nur Sorge nach Sorge nach Sorge mache, komme ich ja auch nicht ins Handeln, dann treffe ich keine Vorbereitung um vielleicht wirklich was, gegen diese Angst, die dahinter steckt zu machen, sondern ich lasse das immer alles so als Sorgenbrei im Kopf und deswegen auch, wenn das schwierig ist und gerade wenn es größere Sachen sind, ich auch empfehlen würde das unter Anleitung zu machen, aber zu sagen, ich konfrontiere mich mit der Angst, die hinter einer Sorge steckt, das ist was, was total hilfreich ist. Das hat sich jetzt was schon als Anschlussfage ergeben. Wie erklärst du dir, vielleicht ist das ja eine subjektive Wahrnehmung, aber wie erklärst du dir, dass zumindest gefühlt, wahrscheinlich aber tatsächlich im Zurzeit, vielleicht sogar zeitgeistig, dass Interesse am Psychologie so groß ist. Ich mein, wie ist du ja von Zeit zu Zeit, darüber nachdäckig, was du da machst an Wissenschaftskommunikation in Sachen Psychologie, damit große Hallen auszuverkaufen, wenn das vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass es noch einem im Kopf geschölt und du zeichst ja jetzt, wie großer Interesse anscheinend ist. Ja, und es ist trotzdem ein zweischneidiges Schwert. Ich freue mich, darüber, dass Leute sich für Psychologie interessieren und ich möchte auch allen, die immer wieder unkönnen. Ja, die neue Generationen sind sie nur noch mit Awareness und Mental Health und vier Tagewoche und sonst irgendwas beschäftigt, die das so raushauen, da möchte ich mal entgegenhalten, ich glaube, dass wir sehr, sehr lange in so einer Art von Rösschen schlafen, Deutschland waren. Ah, okay, ich habe eben schon über meine Oma gesprochen, das war ja die Kriegsgeneration, die haben ja die Nazizeit voll mitbekommen. Ja, und zwei Vlauchnaz ist diese Leute da damals, diese Sätze sei hart wie Kruppstein oder dieses auf allen ebenen furchtbare Sprichworten, Indiana kennt kein Schmerz. Das sind Formulierungen mit denen ist mein Opa groß geworden. Und natürlich, wenn du das lehrenst als junger Mann, der ist mit 16 in den Krieg eingezogen worden und sein Bruder wurde erschossen, dem ist eine Kugel mit ihm, bei ihm ist eine Kugel hinten in den Kopf vorne wieder raus, der hat das überlebt, aber das musst du dir einfach alles mal vorstellen, weil ein Kriegsgefangenschaft und unter diesen Untergang von diesem furchtbaren Nazi-Reichmittag, also ist ja einfach alles ganz heftig. Ja. Und das davon Sachen an die Kinder weitergegeben werden, dass das ist für mich selbstverständlich, auch wenn man sich Mühe gibt, wird es in ganz vielen Köpfen in Deutschland dieses sei hart wie Kruppstein meinset geben. Und dass die Kinder dann wieder was in ihre Kinder davon weitergeben, das würde mich auch nicht wundern. Heißt, ich glaube, dass wir voll lange in diesem Don Rössenschlaf waren, du musst hart sein, du musst stark sein, du dann bist du, was wert, du dann funktioniertst du? Ja. Jetzt langsam daraus aufwachen, weil wir merken, das tut uns einen ganz vielen Stellen nicht gut. Und das ist jetzt nicht mimimi und Heidi Teil und Snowflake da sein, sondern das ist eigentlich etwas, wo ich auch, wenn man das jetzt wirtschaftlich betrachten muss, am Ende sagen würde, dass das wird uns vorwärts bringen, das wird ein Pluspunkt sein, wenn sich Menschen sagen, ich beschäftige mich mit mir, ich achte auf Bedürfnisse von mir, ich versuche mich, mich meiner Psychie aus anderen wordsetzen und was für meine Psychie zu tun. Also das ist erst mal was, was ich positiv finde und was ich gut finde. Und warum zweistartiges Schwert, weil das natürlich kippen kann. Und plötzlich geht es nicht mehr darum, kann ich was machen, was mir gut tut, kann ich vielleicht eine Psychohygiene betreiben, kann ich vielleicht für mich entwickeln, die gut sind, kann ich vielleicht, wenn da was ist, wo ich merke, da ist der Leidensdruck zu groß, sagen ich kann mir eine Therapie suchen und muss mich dafür nicht schämen und ich finde übrigens auch ein Therapieplatz, also alles so Wunfonstellung gerade noch. Das ist doch alles was tolles. Aber wenn das dann kippt, inso ein "Hey, mach für 3000 Euro bei meinem Depression's Retreat mit" oder "Hey, Lathe, doch bitte diese fünf coolen Mindset-Apps runter." Oder "Ja, ja, ja, ja." Du jetzt keine psychische Störung hast oder nicht irgendwie zeigst, wie edgy und cool und fancy, du bist dann gehörst du hier nicht mehr dazu. Dann würde doch aus meiner Sicht etwas kippen. Und noch mindestens genau so schlimm, dass siehst du ja auch in allen Auswüchsen, ja, ich bin riesig froh und es ist immer auch wieder wie ein Traum für mich, einfach weil ich so gerne mache, dass so viele Leute zu diesem Show sind, ja. Und ich bin in großen Hallen, aber guck dir die Live-Coaches an und die Gurus, die sind in viel größeren Hallen und viel öfter. Und das ist dann was, wo ich oft das Gefühl habe, wenn man dann über Psychologisiert und plötzlich in allem versucht irgendwelche Energien, irgendwelche Vergangenheitsthemen, irgendwelche inneren Kinder oder was auch immer da so an begreffen und an Ideen und Konzepten so rum schwirt, auszugraben, anzugehen, zu hinterfragen, auf den Kopf zu stellen, oft auch mit dem Wunsch nach dem Quick Fix nach der einfachen Antwort, ihr da, die euch irgendwie ein Psychologie-Beschäftsthier müsst ihr auch alles wissen, ja, ja, ja. Ist das was, was hochgefährlich ist. Und deswegen bin ich so, bin ich so, ist mir das so wichtig, ist wie ich so erpicht darauf, dass man wirklich auch zeigt, die Psychologie hat viele, viele Grenzen, sie wird an ganz vielen Stellen viel zu ernst genommen und überinterpretiert. Ich habe letztens mit einem tollen Forscher gesprochen, Professor für Psychologie an einer guten Uniehnddeutschande sagte mir lehren. Wenn die Leute wissen, wie wenig wir wissen, die würden uns reihenweise wegrennen. Und das ist etwas, wo du ja auch merkst, was ich hier versuche, immer wieder in den Folgen zu bringen zu zeigen, warum macht die Psychologie schlechte Studien? Warum sollst du nicht einfach jemanden in der Torkschau sitzt und sagt, da gibt's Studien zu? Oder da gibt's gab's mal einen Experiment zu, warum sollst du den mich einfach glauben? Ja, weil ganz viele Experimente schrotzen, weil ganz viele Studien in die Tonne gehören, weil die Psychologie auch, wenn man sich anguckt, wo sie herkommt, also sie und Freude, Artler, Jung und Wiese, alle heißen. Und du deren Sachen mal liest, das ist allein theoretisch zum Teil so gacker, so frei erfunden, das wird zu so klar sein. Also, ja, was nicht pauschal, da kann ich auch setze lesen und Gedanken lesen, die ich berühren finde, die schön finde, wer mir letztens hier drüber gesprochen hat, ist so ein Persönlichkeit, gegen das man vielleicht manchmal auch die richtige Worte finden muss. Aber was du da zum Teil findest, ist absurd. Weil ich habe es schon. Wenn sie noch leben würden und würden es fauner als hätten sie ja vielleicht jetzt auch vieles revidiert, muss man ja auch dazu sagen, das war ja auch das, also das würde ich jedem Kontext der Zeit heraus. Natürlich, das würde ich jedem zugestehen, dass man sich doch auch weiterentwickelt. Wenn ich jetzt mein erstes Buch, was ich damals geschrieben habe im Jugendlichen Leitzen, Lesen, dann sind da sicherlich auch noch, ich habe es eher so in den Liftschrank getan, auch noch Sachen drin, wo ich jetzt sagen würde, "Oh, das müsste man Forschungstechnisch kritische einordnen." Und selbst beim Besser-Fühlenbuch ist es für mich ja mittlerweile so, dass ich sag, und das noch nicht so lange her, da hat sich mein Blick auch auf die Psychologie weiterentwickelt. Und diese gerade genannten Leute haben ja auch große Verdienste, also das du überhaupt so was hast, die Psychologie, dass du dir sagen, da gibt es viele, sind uns was unbewusst abläuft. Das ist natürlich was, das musste man der Welt erstmal erzählen. Aber vielleicht noch ein letzter Gedanke? - Ja. Wir sitzen hier heute und haben das Gefühl, dass das voll der Heip und voll am Boomen, das ist aber auch wieder etwas, was es schon gab. Und das ist in den USA. Ich wusste, dass jetzt USA kommt, weil. Wenn man sich. Wenn man viel amerikanische Literatur gelesen hat, dann nehme ich mich jetzt mal mit rein, ganz bescheidenerweise. Da war es schon zu Zeiten, wo es hier undenkbar war, hat jeder schon seinen Haus- und-Dorf-Besügelogen. Ja. Und da war es ganz normal, dass man halt einmal die Woche zum Psychologen ging. Ja. - Zum Schring. - Genau. Und das ist, das ist was, wo. Ich dann eigentlich ein bisschen hoff, zumindest ist, dass mein großer, großer Wunsch, dass das, was jetzt mir meine Arbeit betrifft, eben nicht etwas ist, wo es mir darum geht, die Psychologie zu hypen. Das machen schon genug. Und ich denke manchmal auch. - Okay, das ist das ganz glücklich. - Gibt dabei le zu viele, sondern dass ich Versuche wissenschaft, also die Psychologie als Wissenschaft zu betrachten. Und da gehört dann Selbstkritik für dieses Fach dazu. Da gehört dazu, dass man hier bei uns im Podcast viel über Studien spricht, viel über Methodik spricht, viel Studien hinterfragt und eben vor allem immer im Kopf behältet, dass was wir gerade erzählen können, ist der aktuelle Stand. Und vielleicht wird man im Payer sagen, dass ihr das damals so gedacht habt, gut, dass wir sie. jetzt besser wissen. Ja, siehst du, ganz, ist, wenn ich nur drei oder vier Fragen, die die gestellt habe und ich habe bestimmt 30 hier stehen. Wir können zehn Stunden machen. Super interessant. Ja, und am bist du bei Lanz? Ja, da habe ich, ich bin nicht zum Thema KI und entsprechend vorfreutig aber auch ein bisschen aufgelegt und ich habe auch der Daktorin im Vorfeld gesagt. Ich bin nicht der, der sich zur Technologie von Künstliche Regenzen besonders gut aus Kädigkeit, die Grundlagen und die Mechanismen, aber mich interessiert eigentlich ausschließlich was das mit unserer Psychie macht und und wo uns das hinbringen wird. Die sagte, nee, genau, super. Dafür bist du auch da. Deswegen freue ich mich sehr darüber zu sprechen, habt da viele Sachen, die mich in letzter Zeit nochmal besonders berührt haben. Weißt du, wenn ich mittlerweile höre, dass es, dass es diese Roboter Robben ja gibt. Paros, habe ich dir natürlich auch schon mal zählt, nicht wenn man den ganz Kranken in den Schuss liegt, die dann so ein bisschen vibrieren, damit du, damit du die überhaupt beschäftigt hast und mir Leute aus der Pflege sagen, ja, wir schaffen es nicht anders, das hilft uns und ich dann denke, was ist das für eine Welt und Gesellschaft, wo das die Lösung sein soll und das wird ja mit zunehmend starken Robotics, mit immer besserer KI, ja wahrscheinlich eher noch viel mehr. Also aus meiner Sicht total spannend, gerade Psychologisch-Pandesthema, da bin ich heute Abend. Wenn es zu düster wird, bitte, dass sie von meinem Vater, man muss immer mit allem Rechnen auch mit dem Guten. Genau, werde ich sagen, wie Atz des Faters schon gesagt hat und dann mal gucken, wie der Rest der Runde reagiert. Ja, genau, genau. Er drückt mir die Daumen, das ist für mich sehr, sehr aufregend. Ja, mach ich auch jeden Fall. Ich bin das ganze Wochenende. Ich nehme am Wochenende auf. Ich habe das ganze Wochenende frei und für mich geht es erst morgen, also Mittwoch wieder weiter auf Tour. An dieser Stelle kann ich vielleicht nochmal sagen, ich habe ganz kurzfristig noch zwei Tage Köln mit ins Programm aufgenommen, so kurz eine Woche vor Heiligabend. Also, wer mich in Köln noch sehen möchte, jetzt kurzfristig, am 18.19. Dezember bin ich im Nightwarschclub, im ganz funkelnagel-neuen Nightwarschclub in Köln. Können Sie jetzt aber nicht das einzige, wenn ich dich, was muss ich tun, um Atzerschröder dieses Jahr und dann Tannenbaum zu legen? Ja, man kann jetzt Tickets bis Ende 26 kaufen. Die Herbstdurchs dazu gekommen und im Frühjahr einige Zusatzterminen und überall, wo es Tickets gibt, einfach draufklicken und dann legen sie und am Baum. Ich glaube, das ist die beste Empfehlung, die wir jetzt zum Stuck geben können, Leute anstatt jetzt im Advent wieder in diesen wahnsinnig einzutreten, nützliches Ausfills vom Weihnachtsmarkt zu holen und euch Tickets, wenn ihr das kombinieren wollt, was hier im Podcast stattfindet, dann holt euch einfach Tickets für beide Shows, Luff-Messchen mit attisch, Professoratzerschöder und alles perfekt mit mir, um das alles wieder gut zu machen. Ja. Ja, wie würden uns freuen, euch nächstes Jahr, irgendwo live in der Nation zu sehen, bis dahin seid gedrückt, Atze seid du gedrückt, wir hören uns nächstes Jahr. Ja, viel Spaß, oder? Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast diskutiert den assistierten Suizid der Kessler-Zwillinge, die nach schwerer Erkrankung einer von beiden gemeinsam starben.
  2. Kritik an der Jugendverherrlichung in Medien und Gesellschaft, die ältere Menschen abwerte und zu Schönheitsoperationen dränge.
  3. Eine Anekdote über Annette Frie, die einen Botox-Gutschein von einer Produktionsfirma erhielt – entpuppt sich als inszenierte Szene für eine Serie.
  4. Die gesellschaftliche Doppelmoral
  5. Die Schwierigkeit, im Alter einen gesellschaftlichen Wert zu vermitteln, der nicht nur auf Äußerlichkeiten basiert.
  6. Die Rolle von Schönheitsidealen und Body Positivity
  7. Der Moderator reflektiert über eigene Vorurteile und die Macht der Medien, die diese Ideale verstärken.

Summary:

Der Podcast thematisiert den assistierten Suizid der Kessler-Zwillinge, die nach schwerer Erkrankung einer von ihnen gemeinsam starben. Dies wirft Fragen nach Selbstbestimmung und Respekt vor älteren Menschen auf. Die Gesprächspartner kritisieren die gesellschaftliche Jugendverherrlichung, die durch Medien und Schönheitsoperationen verstärkt wird.

Eine Anekdote über Annette Frie, die angeblich einen Botox-Gutschein erhielt, entpuppt sich als inszenierte Szene für eine Serie, was die Machart der Medien zeigt. Die Diskussion dreht sich um die Abwertung älterer Menschen als Kostenfaktor und die Fixierung auf Äußerlichkeiten. Der Moderator reflektiert über die eigene Beteiligung an diesen Idealen und die Schwierigkeit, einen gesellschaftlichen Wert jenseits des Äußeren zu vermitteln.

Er plädiert für mehr Respekt vor Lebensleistung und inneren Werten, anstatt den Körper zum alleinigen Maßstab zu machen. Die Folge endet mit der Ankündigung, das Thema in einer weiteren Sendung zu vertiefen, da es viele Zuhörer betrifft.

FAQs

Man kann unangenehme Gedanken nicht einfach löschen, aber lernen, sie in den Hintergrund zu stellen und andere Themen in den Vordergrund zu rücken.

Die Kessler-Zwillinge waren berühmte Showstars, die im hohen Alter gemeinsam einen assistierten Suizid wählten, nachdem eine von ihnen schwer erkrankte.

Es wird kritisiert, dass ältere Menschen oft als Kostenfaktor gesehen werden und dass ein Jugendwahn herrscht, der Respekt vor Lebensleistung vermissen lässt.

Sie zeigt, wie selbst erfahrene Schauspielerinnen ungefragt Schönheitsbehandlungen angeboten bekommen, was den Druck auf Ältere verdeutlicht.

Es stellte sich als inszenierte Szene für eine Serie heraus, um auf den gesellschaftlichen Druck auf ältere Frauen aufmerksam zu machen.

Body Positivity kann den Fokus zu stark auf den Körper legen und übersehen, was unter der Oberfläche steckt, ähnlich wie bei Gebrauchtwagen.

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