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Angst – Novelle von Stefan Zweig (Hörspiel komplett) | Horror Hörgeschichte zum Einschlafen | Hörbuch Horror | Creepypasta | Gruselgeschichte

148m 6s

Angst – Novelle von Stefan Zweig (Hörspiel komplett) | Horror Hörgeschichte zum Einschlafen | Hörbuch Horror | Creepypasta | Gruselgeschichte

Die Passage beschreibt die innere Zerrissenheit von Irene, einer wohlhabenden, bürgerlichen Frau, nach einem heimlichen Besuch bei ihrem Geliebten, einem Pianisten. Beim Verlassen seiner Wohnung wird sie von panischer Angst und Schuldgefühlen überfallen. Diese gipfeln in einer traumatischen Konfrontation vor ihrem eigenen Haus, wo sie von einer anderen Frau – vermutlich einer ehemaligen Geliebten ihres Partners – erkannt, bitter beschimpft und durch die erzwungene Übergabe von Geld erpresst wird. Zutiefst verstört und von Ekel sowie ohnmächtiger Wut erfüllt, flieht sie. Die Rückkehr in ihre geordnete Welt fällt ihr schwer; sie muss vor ihrem Mann und den Kindern ihre Aufregung mühsam verbergen und greift zu einer schlecht improvisierten Lüge. In der ruhigeren Betrachtung am nächsten Tag fasst sie Entschlüsse: Sie wird den Geliebten nicht mehr in seiner Wohnung aufsuchen und für den äußersten Fall eine Strategie der kühlen Abstreitung planen. In einem Brief sagt sie die nächsten Treffen ab. Die Reflexion offenbart, dass die Affäre weniger von Leidenschaft, sondern vielmehr von Neugier, Trägheit und der Suche nach Abwechslung aus ihrem satten, aber reizlosen Eheleben geprägt war. Die Begegnung mit der Erpresserin hat ihr die Niedrigkeit und Gefahr dieses Abenteuers brutal vor Augen geführt.

Transcription

20955 Words, 131092 Characters

German
* Musik * In same surveys. Angst. Eine Novelle von Stefan Zweig. Als Frau Irene die Treppe von der Wohnung ihres geliebten Hinnabstieg. Packt es sie mit einer Male wieder jene sinnlose Angst. Ein schwachzer Kreise sollte plötzlich für ihren Augen. Die Knie froh und zu entsetzlicher Starre und hast dich, musste sie sich am Geländer festhalten, um nicht jährlings nach vorne zu fallen. Es war nicht das erste Mal, dass sie den Gefahrvollen Besuch wagt. Dieses Eier schaue ihr keineswegs fremd. Immer unterlag sie trotz aller innerlichen Gegenwehr bei jeder Heimkehr, solchen Grundlosen anfällen, unsinniger und blöcherlich. Der Weg zum Ronde-Wuh war unbedenklich leichter. Da ließ sie den Wagen an der Straßen erkahalten, lief hast dich und ohne aufzuschauen die wenigen Schritte bis zum Haustor und an die Stufen Eilens, am Poir, wusste sie doch. Er wartet schon innen auf sie hinter der rasch geöffneten Tür. Und dieser erste Angst, in der doch auch so umgedeut brandte, zerfloss heiß in einer gerüßenen Umarmung. Aber dann, wenn sie Heimworter, stieg es frustend auf. Die es andere geheimnisvolle Grauen, nun wir gemengt mit dem Schauer der Schuld und jenem Törrichten waren. Jeder fremde Blick auf der Straße vermöchte ihr abzulesen, woher sie kämer, und mit Frechem lächeln ihre Verwirrung erwidern. Noch die letzten Minuten in seiner Nähe waren schon vergiftet von der steigenden Unruhe dieses vorgefühltes. Die Ländzitterten die Hände von der Wösa Eiler, zerstreut fing sie seine Worte auf und werte, hast dich den Nachzügeln seiner Leidenschaft fort. Nur fort wollte, dann immer schon alles in ihr, aus seiner Wohnung, seinem Haus, aus dem Abenteuer in ihrer ruhige bürgerliche Wett zurück. Kaum wagt sie, in den Spiegel zu schauen, aus Forcht vor dem Mist, auch im eigenen Blick. Doch was nötig zu prüfen, ist ihrer Kleidung die Leidenschaft der Stunde durch Verwirrung verriegter. Dann kamen noch jene letzten vergeblich beruhigenden Worte, die sie vor Aufregung kommen hörte, und jene hochene Sekunde hinter der bergenden Tür ob niemand die Treppe hinauf und hinapp ginge. Draussen, aber stand schon die Angst, umgedäuertig sie anzufassen und hämte ihr so herrisch den Herzschlag, dass sie immer schon atemlos, die wenigen und die Dämmere gehöle des Treppenhauses. Da fiel von einem oberen Stockwerk eine Tür inschloss, er schreckt, drauf, dass sie sich zusammen und hastete, händes ihre Hände unwillkürlich den lichten Schleier noch fester zusammenraften die Stiften hin. Jetzt dort, noch jener letzte Fuchtbarste moment, das Grauen aus fremden Haustor auf die Straße zu treten, und vielleicht den nie vordringliche Freie, und vielleicht den Fortschleid, die Strasse zu treten und vielleicht den nie vordringliche Frage eines vorübergehenden Bekannten hinein, woher sie kehrmer, in die Verwirrung und Gefahr einer Lüge. Sie senkte den Kopf wie ein Springer beim Anlauf und eilt er mit jedem Entschluss gegen das Halb auf eine Tochter. Da stieß sie ihr Herz mit einer Frau und Person zusammen, die offenbar eben eintreten wollte. Da sagt sie, sie verlegen und mühte Sicherasche an ihr vorbei zu kommen. Aber die Person spärte ihr breit die Tür, und starte sie zornich und zugleich mit unverstellten Honn an. Dass ich sie nur einmal erwische. Cherie sie ganz unbekümmert in einer derben Stimme. Natürlich, eine anständige Frau einer sogenannte. Das hat nicht genug an einem Mann und dem Fingeld und allem. Das muss noch eine Malmähle ihren Gelieben abspänztig machen. Oh mein Gott, das willen. Was haben Sie? Sie irren sich. Stammete Frau Irene und machte einen linkischen Versuch durchzuwischen. Aber die Person pfropfte ihren massigen Körper breit in die Tür und kifte ihr Grill entgegen. Nein! Ich! Irre mich nicht! Ich genne sie! Sie kommen von Elewart meinem Freund. Jetzt hab ich sie endlich einmal erwischt. Jetzt weiß ich. Warum er so wenig Zeit für mich in der letzten Zeit hat? Also, sie können meine Gottes wellen. Und erbracht sie Frau Irene damit erlöschener Stimme. Schlein sie noch nicht so. Und trat unbekürlich in den Hausflopier zurück. Die Frau sah sie hörnisch er. Dieser Schlatterner Angst. Dieser sichtliche Hilflosigkeit, Chini irgendwie wohl zu tun. Denn mit einem selbstbewussten und spätisch zufriedenen Lächeln musste sie jetzt sehr Opfer. Ihre Stimme wurde vor gemeinen wohlbehaggen ganz breit. Ich habe sie schon gesagt. So sehen sie also aus. Diese verheirateten Damen. Die noblend vornehmen Damen. Wenn sie einem die Männer stehen gehen. Verschleiert. Natürlich verschleiert damit man nachher überall, wie anständige Frau spielen kann. Was? Was wollen sie denn von mir? Ich kenne sie gar nicht. Ich muss sofort forthina natürlich. Zum Herrn Gemal. In die warme Stube. Die vornehmende Damen spielen und sich auskleiden lassen von den Dienstboten. Hab aber was unser Eintreibt. Ob das crepiert, verhungert. Das schert er so eine vornehmende Damen nicht. So einer stehen sie auch das letzte. Dieser anständigen Frau. Irene gab sich ja 'ne Ruck und Griff einer Wagen. Eingebung gehorchend in ihr Potmonee. Und fast was sie gerade an Bankenosen in die Hand kamen. Da haben sie. Aber lassen sie mich jetzt nicht kommen, nie mehr her. Ich schwöre sie. Mit einem bösen Blicken an die Person das Geld. Lo, da. Man möchte sie dabei. Frau Irene zuckte unter dem Wort zusammen. Aber sie sah, dass die Andere ihr die Tür freigab und stürzte hinaus. Dumpf und Atemlos wie ein Selbstmordern vom Tor. Sie spürte Gesichter als verzerte Verzelt der Vorbeigeleiten, wie sie vorwärts lief. Und rang sich mühsam mit schon verdunketten Blick durch. Und er war ein Automobil, das an der Ecke statt. Wie eine Masse warf sie ihren Körper in die Kissen. Dann wurde alles in ihr Star und Regung so sond. Als der Schaffer endlich verwundert den sonnerbaren Fahrgast fragte, wohin der Weg ginge. Stahte sie in einem Augenblick ganz leer an. Bisher benommen es gehören, seine Worte schließt sich ja fast. So ein süß Bandhof. Stich sie dann hast dich herausamplöt sich vom Gedanken erfasst. Die Person könnte erfolgen. Rass, Rass, Rass fahren sich schnell! In der Fahrt erst spürte sie, wie sehr diese Begegnung sie ins Herz getroffen hatte. Sie tasse die ihre Hände an, die er start und kalt wie abgestorbene Dinge an ihrem Körper niederhängen. Und begann mit einem Male so zu zittern, dass sie schütter. In der Kehle klom mit was bitteres Impor. Sie spürte Brechreiz und zugleich eine sinnlose Dumpfe Wut, die wie ein Krampf das innere ihrer Brust herauswühlen wollte. Am Liebsnötter sie geschrien oder mit den Feußen getobt. Sich frei zu machen von dem grauen Diese Erinnerung, die fest wie ein Anglhaken in ihrem Gehirn saß. Dieses wüste Gesicht mit seinen hönischen Lachen. Dieser Dunst von Gemeinheit, der Aufstieg vom schlechten Atem der Politarieerin. Dieser wieß der Mund, der Fall hasse ihr hart bis ins Gesicht die niedrigen Worte gespielen. Und die gehobene Roter Faust mit der sie ihr gedroht hatte. Immer stärker wurde das Überkatzgefühl. Immer höher, klomm es in die Kehle. Dazu schleuderte der rasch rollende Wagen hin und her. Und eben warte sie dem Schoffer bedeuten, langsamer zu fahren. Als er noch rechtzeitig einfie, sie hätte vielleicht nicht mehr genug Geld bei sich hinzubezahlen. Dass sie doch alle Banknoten an diese Erpresserangegeben. Hast dich? Gab sie das Signal zum Halten und steckt zu neuerlicher. Verwunderung des Schoffers blut sich aus. Glücklicherweise rechte der Rest ihres Gelders. Aber dann fand sie sich in einem fremden Bezirk verschlaken. In einem geschebelgeschäftiger Menschen, die effüße Spät hatten mit jedem Wort und jedem Blick. Dabei waren ihre Knie wie aufgewacht von der Angst und Drogen unwillig die Schritte vorwärts. Aber sie musste heim und alle Energie zusammen raffend. Stieße sich von Gasse zu Gasse fort mit einer übermenschlichen Anstrengung. Als ob sie durch ein Morast wartet oder knietheben Schnee. Endlich kam sie zu ihrem Hause und stürzte mit einer Wösen enthast, die sich sofort wieder mäßigte, um nicht durch ihre Unruhe aufzufallen die Treppe hinhauf. Erst jetzt, da ihr das Dienstmädchen den Mantel abnahm, sie nebenan ihren kleinen Knaben mit der jüngeren Schwester Lautspielen hörte und der beruhigte Blick überall eigenes Fasster. Eigentum und Geborgenheit, gewann sie wieder einen äußeren Schein von der Gefasstheit zurück, in das Unterirdisch die Wogen der Erregung noch schmerzhaft die gespannte Brust durchreute. Sie nahm den Schleier ab, glättet sie mit dem starken Willen Argelus zu scheinen, ihr Gesicht und Trat in das Speisitzimmer, wo ihr Mann bei dem Abendlichen Gedeckten Tisch die Zettung las. Spät, spät, liebe Irene. Krüste er mit Sandsturm vor, von Standaufer und Küste sie auf die Wange, was hier unwelkürlich ein peinliches Gefühl der Scham erweckt er. Sie setzte sich zu Tische und gleichgültig kaum von der Zeitung weg, fragte er. Wo warst du so lange? Ich war bei. bei Amelie. Sie musste da noch etwas besagen und ich ging mit. Ergänzte sie und schon so nicht über die Eignung und bedacht Samkeit so schlecht gelogen zu haben. Sonst rüstete sie immer im Voraus eine sorgfettige ausgeklügete, allen Möglichkeiten der Überprüfung trotz einer Lüge. Heute aber hatte die Angst, sie daran vergessen lassen, und zu einer so ungeschickten Improvisation gezwungen. Wenn, vor sie durch den Sinn, ihr Mann wie Jüngst in dem Stück, das sie im Theater sahen hinterher telefonierte, und sicher kundigte. Was hast du denn? Du scheinst mir so nervös. Und warum nimmst du den Hut nicht ab? Sie schreckt zusammen, als sie sich neuerdings in ihrer Verlegenheit er tapführte, stande allig auf, ging in jetzt immer den Hut abzunehmen. Und sah dabei im Spiegel ihr unruhiges Auge so lange an, bis der Blick ihr wieder sicher und festschienen. Dann kärte sie in der Speise zu macht zurück. Das Mädchen kam mit der Abenteilzeit und es wurde ein Abend wie hier alle anderen. Vielleicht etwas mehr Wortkark und weniger gesellig, als sonst ein Abend mit einem Armen möten, ofthin störpern und gespräch. Ihre Augen wanderten den Weg unablässig zurück und schracken immer insetztem Por, wenn sie zu jener Minute kamen, in die grauenhafte Nähe der Erpresserin. Dann hub sie immer den Blick um sich gebrocken zu fühlen, grifft Dinge um Dinge in der besiedeten Nähe, jedes Deucherinnerung und Bedeutung in die Zimmer bestellt, zärtlich an und einer leichte Beruhigung kärten sie zurück. Und die Wand urgemeichlich mit ihrem Stellern in Schritt, schweigend durchschreitend gab ihrem Herzen unmerklich wieder etwas von seinem gleichmäßigen sorglos sicheren Takt. Am nächsten Morgen, als ihr Mann in seine Katzlei, die Kinder spazieren gegangen waren und sie endlich mit sich allein bleb, verlor im klaren Formetagslicht jener schreckhafte Begegnung bei nachträglicher Überprüfung viel von ihrer Beängstigung. Frau Irene besan sich zunächst, dass ihr Schleier sehr dicht und es jener Person dadurch unmöglich gewesen war, die Züge ihres Gesichtes genau wahrzunehmen und wieder zu erkennen zu können. Ruhig erwuch sie nun alle Maßnahmen der Vorbeugung. Auf keinen Fall würde sie ihren Geliebten nochmals in seiner Wohnung aufsuchen und damit war wohl die eheste Möglichkeit eines solchen Überfalls beseitigt. Bleb also nur die Gefahr einer zu verlegen Wiederbegegnung mit dieser Person. Doch auch eine solche war unwahrscheinlich, denn nach gefolkt konnte sie ihr, die doch in dem Automobil geflüchtet war nicht sein. Name und Wohnung waren er fremd. Und ein sonstiges, zuverlässiges erkennen nach dem undeutlichen Gesichtsbilder nicht zu befürchten. Aber auch für diesen äußersten Fall war Frau Irene gerüstet. Dann, nicht mehr im Schraubstock der Angst, würde sie einfach so beschlossi sofort, ruhiger Haltung bewahren, alles ableugnen, kühl einen Irrt um behaupten, und da ein Beweis, jenes Besuches anders als zur Stelle kaum zu erbringen war, diese Person eventuell der Erpressung bezichtigen. Nicht umsonst, Frau Irene die Gatte in eines der bekanntesten Verteidiger der Residenz. Sie wusste genau, dessen Gesprächen mit Fachkollegen, das Erpressung nur sofort und durch größte Kaltblütigkeit gedrosselt werden könnten, war jede Verzögerung, jeder Schein von Unruh von Seiten des Verfolgten, die Überlegenheit seines Gegners nur steigert. Die erste Gegend Maasregel war ein knapper Brief an ihren Geliebten. Sie könne morgen zur vereinbarten Stunde nicht kommen, auch in den nächsten Tag nicht. Beim Überlesen schien ihr das Billett, indem sie zum ersten Mai ihre Schrift verstellte, etwas forstig im Ton. Und schon wollte sie die ungefährligen Worte durch in die Mere ersetzen, als der Erinnerung an die gestriege Begegnung plötzlich einen unterirdschregen Groll, der unbewusstig hätte, der Zeilen verschuldet hatte, ihr erklärte. Ihr stolz war gereizt durch jene peinliche Entdeckung, in der Gunst ihres Liebhabers eine so niedere und unwürdige Vorgängerin abgelöst zu haben, und mit gehässigerem Geführ die Worte prüfend, freute sie sich nun rachsüchtig, der Kühlenart, mit der sie erkommen, darin gewissermaßen, in die Sphäre ihrer gütigen Laune erhoben. Sie hatte diesen jungen Menschen, einen Pianisten von Ruf, in einen freilich noch begrenzten Kreise bei einer gelegenlichen Abend unterhalt und kennengelernt und war bald, ohne es recht zu wollen, und beiner Ohne ist zu begreifen, seine geliebte geworden. Nichts in ihrem Blut, er hatte eigentlich nach dem Seinen verlangt, nicht sinnliches und kaum ein geistiges, sie seinem Körper verbunden. Sie hatte sich im Hingegeben, ohne seiner zu bedürfen oder ihn nur stark zu begehren, aus einer gewissen Träckheit des Widerstandes gegen seinen Willen und einer Art unruhigen Neugier. Nichts in ihr, weder ihr ehrliches Glückvoll befriedigtes Blut, noch das bei Frauen so häufiger gefühlen, ihren geistigen Interessen zu verkümmern, hatte ihr einen Liebhaber zum Bedürfnis gemacht. Sie war vollkommen glücklich an der Seite eines begüterten, geistig hier überlegenen Katten, zweier Kinder, Träger und sofrieden gebett in ihrer behaglichen, breitbürgerlichen Windstille in Existenz. Aber es gab eine Schlaffheit der Atmosphäre, die ebenso sinnlich machte, schwühle oder sturm. Eine wohl temporiertheit des Glückes, die aufreizender ist als Unglück, und für viele Frauen durch ihre Wunschlosigkeit ebenso verhängnisvoll, als eine dauerte und befriedigung durch Hoffnungssosigkeit. Sattheit reizte nicht minder wie Hunger, und das Gefahrlose, gesicherte ihres Lebens, gab ihr Neugier, nach dem Abenteuer. Nirgends war widerstand in ihrer Existenz. Überall griff sie in Zweiche, überall war Vorsorglichkeit, Zärtlichkeit, laue Liebe und häusliche Achtung hinausgebreitet, und so nahe, dass diese Gemässigkeit der Existenz niemals von äußeren Dingen bemessen wird, sondern immer nur Widerspiegel einer inneren Beziehungsosigkeit ist. Fühlte sie sich irgendwie, um das wirkliche Leben durch diese Behaglichkeit betrugten. Ihre dammenden Mädchen träume von der großen Liebe und der Extaße des Gefühls eingeschleffert von den freundlichen Beruhigung der ersten Ehejahre und dem Spielhaften reiz junger Mütterlichkeit begannen jetzt, da sie sich dem 30. Jahre näherte, wieder zu erwachen. Und wie jede Frau maß sie sich innerlich die Fähigkeit zu großer Leidenschaft bei, ohne aber dem Willen zum Erleben den Mut beizugezellen, der das Abenteuer mit seinem wahrhaften Preis der Gefahr bezahlt. Als sie nun in diesen Augenblickene einer zufriedenheit, die sie selbst nicht zur Steigerin vermochte, dieser junge Mensch mit Stachgym und verhehlten Begehren sich iranähte, und von der Romantik der Kunst umwittert, in ihre bürgerliche Weltrat, wo sonst die Männer nur mit Launspäsen und kleinen Kokette rehen, die schöne Frau in ihre spektvoll feierten, ohne je heranzig das Weiben ihr zu begehren. Fühlte sie sich zum ersten Mal seit ihren Mädchen Tagen wieder in ihrem Innersten gereizt. An seinem Wesen hatte sie vielleicht nichts Verlockt, als ein Schatten von Trauer, der über seinem etwas zu interessant orangierten Gesicht lag, und von dem sie sich nichts unterscheiden wusste, dass er eigentlich ebenso erlern sei, wie das technische seiner Kunst, und jene melankolisch verdüsterte Nachtinklichkeit, aus der er ein längst vorstudiertes Impromptu erhoben. In dieser Traurigkeit lag für sie, die sich vor lauter Satten und bürgerlichen Menschen umringt fühlte, eine Ahnung jener höheren Welt, die ihr Farbe ich aus den Büchern entgegenblickte, und romantisch in den Theater stücken sich reakte, und unwelkürlich botte sie sich über den Rand ihrer täglichen Gefühle, um sie zu betrachten. Ein Kompliment aus der Hingerissenheit der Sekunde er vielleicht etwas heißer als schicklich da gebracht, ließ ihn vom Klavier zu der Frau aufschauen, und schon dieser erste Blick griff nach ihr. Sehr schrack und führte gleichzeitig die Volust aller Angst, ein Gespräch, indem alles sie von unterirdischen Flammen durchgeläuchtet und der Hitschin beschäftigte und reizte ihn. ihre nun schon regelneugier so sehr, dass sie einer neuerlichen Begegnung in einem öffentlichen Konzert nicht auswicht. Sie sahen sich dann öfter und bald nicht mehr durchzufall. Der Ehrgeiz, dass sie ihre musikalischen Urteil bis ja wenig wert zugemutet hatte und mit Recht ihrem künstlerischen Gefühl bedeut und versagte, ihm einen wirklichen Künstler als Verstehende und beratener viel bedeute, wie er sie wiederholt versicherte. Lies sie wenige Wochen später vor eilig seinem Vorschlag vertrauen, er wolle ihr und nur ihr allein sein neues Werk bei sich vorspielen. Ein Versprechen, das in seine Absicht vielleicht halb aufrichtig war, aber doch in Küssen und schließ sich ihrer überraschten Hingabe untergingen. Ihr erstes Gefühl war es schrecken vor dieser unerwarteten Wendung in sinnliche, der geheimnisvolle Schauere, diese Beziehung umwitterte, war jährlingsgebrochen und das Schuldbewusstsein für diesen ungewollten Eheproch wurde nur teilweise beruhig durch die präckene Eitelkeit, zum ersten Mal durch einen, wie sie glaubte, eigenen Entschluss, die bürgerliche Welt in der sie lebte, verneint zu haben. Der Schauer vor ihrer eigenen Schlechtigkeit, die sinnien ersten Tangen erschreckte, verwandelte ihrer Eitelkeit so in gesteigerten Stutz. Aber auch diese geheimnisvollen Erregung hatten ihre volle Spannung nur in den ersten Augenblicken. Ihr Instinkt werte sich unterirdisch gegen diesen Menschen und am meisten gegen das neue in ihm, das andersartiger, dass ihre Neugier eigentlich verlockt hatte. Die extra ganz seiner Kleidung, das zigäunerische seines Hausstandes, das ungeregete seiner finanziellen Existenz, die zwischen Verschwendung und Verlegenheit ewig pendete, waren ihrem Borge reason im finden Antipartisch, wie die meisten Frauen wollte, sie den Künstler Serumante, von der Ferne und sehr gesittet im persönlichen Umgang ein funkindes Raubtier. Aber hinter den Eisenstärben der Sette. Die Leidenschaft, die sie an seinem Spiel berauscht er, beunruhigte in seiner körperlichen Nähe. Sie machte eigentlich diese Plötzichen und herrschen um Armung nicht, deren eigenwillige Rücksichtlosigkeit sie unwelkürlich mit der nach Jahren noch scheuen und verirungsvollen glut ihres Mannes wirklich. Aber nun sie einmal in die Untreu geraten war, kam sie wieder und wieder zu ihm, ohne beglückt ohne Enttäusch zu sein, aus einem gewissen Gefühl der Verpflichtung und einer Träigkeit der Gewinnung. Sie war eine jener Frauen, die selbst unter den Leichtsinnigen und sogar den Kokotten nicht selten sind, deren innere Bürgerlichkeit so stark ist, dass sie selbst in den Ehebruch eine Ordnung in die Ausschweifung eine Art Heusigkeit mitbringen und selbst das seltenste Gefühl mit geduldiger Maske in einer Ertecklichkeit zu verspenden suchen. Nach wenigen Wochen schon, passt es, seh diesen jungen Menschen ihren Geliebten irgendwo sauberlich in ihr Leben ein, bestimmt die ihm so wie ihren Schwieger Eltern einen Tag in der Woche. Aber sie gab mit dieser neuen Beziehung nichts von ihrer alten Ordnung auf, sondern legte nur gewissermaßen ihrem Leben etwas hinzu. Dieser geliebte Änderte bald gar nichts mehr an behaglichen Mechanismus ihrer Existenz, er wurde irgendein Zuwachs von temperiertem Glück, wie ein drittes Kind oder ein Automobil und das Abenteuer schien ihr bald so banal wie der erlaubte Genuss. Das erste meint nun, dass sie das Abenteuer mit seinem wirklichen Preis, Deckefahr, bezahlen sollte, begann sie kleinlich auf seinen Wert zu berechnen. Vom Schicksal verwöhnt, verzerrt von ihrer Familie, fast wunschlos gemacht durch günstige Vermögensfältnisse, schien schon die erste Unbequemlichkeit ihrer Wehlärdigkeit so viel. Sie weigerte sich sofort etwas von ihrer seelischen Sochlosigkeit herzugeben und war eigentlich unüberlegung bereit, den Geliebten ihrer Gemächlichkeit zu opfern. Die antwort ihres Geliebten, ein aufgeschreckter nervös hingestammeter Brief, noch am Nachmittage von einem Boden überbracht, ein Brief der verstört flete, klagte und anklagte, machte sie wieder unsicher in ihrem Entschluss das Abenteuer zu enten. Bei diese Gia, ihrer Eite, keitschmeicherte und sie durch seine exthatische Verzweiflung ins Söckter. Ihr Geliebter bart sie in dringendsten Worten wenigstens um eine flüchtige Begegnung, der mit der doch wenigstens seine Schuld aufklären könne, falls er sie durch irgendein etwas unwissen verletzt haben sollte. und nun reizte sie das neue Spiel, weiter mit ihm zu schmollen und euch unmotiviertes Verweigern sich ihm noch kostbarer zu machen. Sie empfand sich jetzt denn mit einer Aufregung und das tat ihr, wie alle innerlich kühlen Menschen, wohl und brandet zu sein von Leidenschaften und doch selbst nicht zu brennen. So bestellte sie ihn in eine Konnitorie, von der sie sich plötzlich wieder erinnerte, dort als junges Mädchen eine Ronde wohn mit einem Schauspieler gehabt zu haben, eines freilich, dass sie jetzt kindisch stünkte in seine Ererbietung und Sorglosigkeit. Setzt er, lächerte sie in sich hinein, dass die Romantik in ihrem Leben jetzt wieder auf zu blühen begannen, die in all den Jahren ihrer Ehe verkürmert war. Und beiner war sie schon jener brüsken Begegnung mit der Weibsperson von gestern innerlich froh, bei der sie seit langem wieder ein wirkliches Gefühl, so stark und stimulierend empfunden hatte, dass ihre sonst ganze Leicht entspanden Nerven noch unterirdisch davon bebten. Sie nahm diesmal ein dunkles und offälliges Kleid und einen anderen Hut, und bei der möglichen Begegnung, der in der Rum jener Person irre zu machen. Einen Schleier hatte sie schon bereit, um sich unkenntlicher zu machen, aber ein Plötzig aufsteigen er trotz, ließ sie in Besette legen. Sollte sie es denn nicht wagen, dürfen sie, eine geachtete, angesehene Frau auf die Straße zu gehen, aus Angst war unter einer Person, die sie gar nicht kannte. Und schon mängte sich die Vorricht vor der Gefahr ein fremdartig lockener Reiz, eine Kampfbereite gefährlich präkener lust ähnlich, der mit den Finger in die kühle Schneidung eines Deuches zu fühlen, oder in die Mündung eines Rewolvers zu schauen, in dessen schwarzer Höser der Tod zusammengepresst sitzt. Im diesem Schauer des Abenteuers war etwas von ihrem geborgenen Leben ungewohntes, dem wieder nahezu sein, es sie Spielhaft verlockte. Eine Sensation, die ihre Nerven jetzt wundervoll spannend und elektrische Funkten durch ihr Blutsprüche. Ein flüchtiges Angstgefühl überflog sie nur in der ersten Sekunde, da sie die Straße betrat. Eine Höserschauer von Rieseln, der Kälte, wie wenn man die Fußspitze prüfend ins Wasser taucht, ehemann sich der Welle voll hingewitt. Aber eine Sekunde bloß flog diese Kälte durch sie hin, dann rauste mit einem Mal in ihr eine seltene Lebensfreude auf. Die Lust so leicht, stark und elastisch anzuschreiten, mit einem gespannten, gehobenen Schritt, den sie an sich selber nicht kannte. Fast leid war es ihr, dass die Konnitori so nah lag, denn irgendein Wille treibt sie jetzt Rhythmisch weiter, vorten die geheimnisvolle magnetische Anziehung des Abenteuers. Aber die Stunde verknabte, die sie der Begegnung bestimmt hatte, und einer angenehmene Sicherheit im Blut verhieß ihr, dass ihr geliebt, als ihr bereits erwartet. Er saß in einer Ecke, als sie ein Trate und sprang mit einer Erregung auf, die sie angenehm und peinlich zugleich berüter. Sie muss den Mannen, die Stimme zu dampfen, so heiß sprudete er aus dem Tumult seiner inneren Erregtheit ein Wirbel von Fragen und Vorwürfen, ehrenth gegen, ohne den wahrhaften Grund ihres Ausbleibens auch nur anzudeuten. Später sie mit Andeutung, die ihn durch ihre Unbestimmtheit noch mehr entzunitten. Für seine Wünsche blieb sie diesmal unnabbar und zögerte selbst mit Versprechung, weil sie blüte, wie sehr dies geheimnisolplötzig hier entziehen und versagen ihn aufreizter. Und als sie ihn nach einer halben Stunde heißen, Gesprächsverließ, ohne ihm das Ministeranzärtlichkeit gewährt oder auch nur verheißen zu haben, lohrate sie innen von einem sehr seltsamen Gefühl, wie sie es nur als Mädchen gekannt hatte. Es war ihr als Glimmer eine kleine, bricke, flammertief unten und warte nur auf den Wind, der das Feuer auf Peitschter, das ist über ihrem Hauptezusammschlag. Sie nahm jeden Blick, der in die Gasse zuspringt, erhasst dich mit dem Vorüberschreiten und er unerwartete Erfolg, fehler solcher männlicher Lockung, reizte ihre Neugier nach dem eigenen Gesicht so sehr, dass sie plötzlich von dem Spiegel an der Auslager einer Blumenhandlung stehen blieb, um im Rahmen roter Rosen und tauglitzender Falschen ihre eigene Schönheit zu sehen. Von kennt blickte sie sich an, leicht und jung, ein Wall lustig halbgeöffnet am Mundliche, die ihr von drüben zufrieden hat so, und beflügelte, führte sie nun ihre Gelieder im weiterschritten. Ein verlangen nach einer körperlichen Entketzung, Nachtanz oder Taumel, löste den gewohnten gemächlichen Rhythmus aus ihren Schritten. Und Ungern hörte sie jetzt von der Michael A. Kirche, an der sie vorbei eilt. Die Stunde, die sie nach Hause rief, in ihre enger ordentliche Welt. Seit ihren Mädchen Tagen hatte sie sich nie so leicht empfunden, nie so besäht in allen Sinnen. Nicht die ersten Tage der Ehe und nicht die Umarmung ihres Gelieben hatten derrd mit Funden ihren Leib gestachelt, dieses süße Besessenheit des Blutes, ein geregete Stunden zu verschwenden. Möde ging sie weiter. Vor dem Hause blieb sie noch einmal zögern stehen. Die vor ehrige Luft, das Verwirrene dieser Stunde noch einmal mit gewalteter Brust in sich einzuartmen, sie tief bis ans Herz zu spüren, diese letzte vererbende Welle des Abenteuers. Der rötte sie jemand an der Schöter. Sie waren zu sich um. Was? Was wollen Sie denn schon wieder? Stammet sie sie tödlich erschreckt, als sie plötzlich das verhasste Gesicht sah und erschreckt noch mehr, sie selbst sie es verhängnisvolle Worte sagen zu hören. Sie hatte sich doch vorgenommen, dieser Frau nicht mehr zu erkennen, wenn sie ich jemals wieder begegnen sollte, alles ab zur lökenden Stirn an Stirn der Erpresserinnen gegenzutreten. Jetzt war es so spät. Ich warte schon eine halbe Stunde hier auf sie, Frau Wagner. Ihre Nizukte zusammen als ihren Namen hörte. Die Person wusste ihren Namen, ihre Wohnung. Jetzt war alles verluchend. Sie, ihre Rettung so saus ausgeliefert. Sie hatte Worte zwischen ihren Lippen, die sorgsam vorbereitet, man berechnitten Worte, aber ihre Zunge war gelähmt und ohne Kraft einen Lauter vorzubringen. Eine halbe Stunde warte ich schon, Frau Wagner. Da und wie ein Vorwurf wiederhutte die Person ihre Worte. Was wollen Sie? Sie wissen schon, Frau Wagner. Ihre Nizukte bei dem Namen wieder zusammen. Sie wissen ganz genau, warum ich komme. Ich hab ihn nie mehr gesehen. Lassen Sie mich jetzt, nie mehr werde ich in Seen nie. Die Person warte zu gemächtlich, bis sie reine in ihre Erregung nicht mehr weiter konnte. Dann sagte sie, Bach, schwitze eine untergebenen. Lögen Sie nicht. Ich bin Ihnen ja nachgegangen, bis an die Konditorei. Ich habe ja keine Beschäftigung. Aus dem Geschäft haben Sie mich entlassen wegen Arbeitsmangels, wie Sie sagen. Und wegen der schlechten Zeiten. Nach das nützt man halt aus. Und da geht unser eins auch mal ein bisschen spazieren. Ganz so wie die anständigen Frauen. Sie sagte, dass mit einer kalten Boßheit die Irene ins Herz starr. Bärlos fühlt es, sie sich gegen die nackte Brutalitätyser Gemeinheit und immer verbeleger, dass sie die Angstgedanke, die Person könnte jetzt wieder laut zu sprechen anfangen. Oder ihr Mann könnte vorbeikommen und dann wäre alles verloren. Rasch tasse zu sie in den Muff, Rissi-Resilbat hascher auf und holte alles Gäte raus, dass sie in die Finger kam. Mit Ekel stieße sie in die Hand, die sich schon langsam in sichere Erwartungen der Beute frechend gegensteckte. Aber diesmal sank die Frechierhand, so war sie das Gatschbührte nicht. Und als demütig in sich zusammen, sondern bliebstar in der Luft schweben und offen wie eine Kralle. Geben sie mir doch auch die Silberzasche, damit ich das Geld nicht verliehe. Sagtet dazu der hönisch auf gewoffene Mund mit einem leisen Korn an einen Lachen. Hierin erblickte ihr in das Auge, aber nur eine Sekunde. Dieser Brechiger, meine hohen war nicht zu ertragen. Hier einen brennenden Schmerz spürte sie Ekel ihren ganzen Körper durchdringen. Nur vor Ort, vor Ort nur dies Gesicht nicht mehr sehen. Abgewand mit rascher Bewegung streckte sie ihr die kostbare Tasche hin. Dann lief sie von grauen Gejagd, die Treppe im Po. Ihr Mann war nicht zu Hause, so konnte sie sich hinwerfen auf das Sofa. Regungssoß wie von einem Hammer getroffen, blieb sie liegen, er sprang ein Widerszucken und drittete den Arm zu der Schutter hin auf, aber nicht in ihrem Körper vermachte sich zu wehren, gegen diese aufstörmene Gewalt des entfesserten Grauens. Erst als sie die Stimme ihres Mannes von draußen hütte, rafte sie sich mit äußerst der Anstrengung auf und schleppte sich in das andere Zimmer mit automatischen Bewegungen und Entsichten sinnen. Nun saß das Grauen bei ihrem Haus und rührt sich nicht aus den Zimmern. In den vielen Lernstunden, die immer wieder Welle auf Welle, die Bilder jener entsetzlichen Bewegungen in ihr Gedächtnis zurückspulten, wurde ihr das Hoffnungssose ihrer Situation vollkommen klar. Die Person wusste und begreiflich, weil ihr, wie das geschehen konnte, ihre Namen, ihre Wohnung und würde da ihre ersten Versuche sofort röpflich gelungen waren, nun und zwar behaft kein Mittelschäuhen, ihre Mitwissenschaft zu dauernder Erpressung nutzt, was zu machen. Jahre und Jahre lang würde sie wie ein Alper auf ihrem Leben lasten, nicht abzuschütteln, durch keiner, auch die verzweifelste Anstrengung, denn ob zu er vermögent und die Göttin eines begüterten Mannes war es Frau Irene doch nicht möglich, ohne ihren Gemalt zu verständigen, eine so bedeutenes Sommer aufzubringen, die sie ein für alle Mal von dieser Person befreit. Und außerdem, dies wusste sie aus zuverlegen Erzählung ihres Mannes und dessen Prozessen, waren noch Verträge und Versprechungen so abgefemter und ihren Loserperson gänzlich unwärtig. Einen Moment oder zwei vielleicht, so rechnete sie, war das Verhängnis noch fernzuhalten, da musste das künstliche Gebäude ihres häuslichen Glückes nie stürzen. Und geringe Befriedigung botige Wissheit, dass sie die Erpresserin in ihren Sturz mittres. Denn was waren sechs Monate Gefängnis für jene gewisse Liederliche und wo ich schon abgestrafte Person im Vergleich gegen die Existenz, die sie selber verlore und von der sie entsetzt fühlte, dass sie ihre einzig mögliche sei. Eine Neuer anzufangen, entert und bemarktet, schien ihr, die vom Leben sich bisher nur immer hatte, beschenken lassen und keinen Teil ihres Schicksals selbst gezimmert und fassbar. Und dann ihre Kinder waren ja hier, ihr Mann, ihr Heim. Diese Dinge von denen sie jetzt erst, da sie sie verlieren sollte, spürte wie sehr sie teil und besen ihres inneren Lebenswachen. Das woran sie früher nur mit dem bloßen Kleid gestreift war, fand sie mit einem Mahnste sich notwendig. Und der Gedanke schien ihr manchmal unfassbar, ja, traumhaft unwirklich, dass eine Fremde war, denn die irgendwo auf der Straße lauerte, die Macht haben sollte, diesen Warmen zusammenhalt mit einem einzigen Wort zu springen. Und abwendbar war, das spürte sie jetzt mit entsetzlicher Gewissheit, das Verhängnis unmöglich einen kommen. Aber was würde geschehen? Von morgen bis am drüttetes Jahrne Frage. Eines Tages würde ein Brief an ihrem Mann kommen. Sie seien schon eintreten, blass mit finsterem Blick. Aber dann, was würde dann geschehen? Was würde er tun? Hier verloschen die Bilder, plötzlich im Dunke einer Würen und grausam Angst. Sie wusste nicht weiter und ihre Vermutung stürzen schwindlich ins Bodenloser. Eines wurde ihr aber in diesen berühtenen Sinnen graunhaft bewusst. Wie ungenau sie eigentlich ihren Mann kannte. Wie wenig sie seine Entschließung im Voraus zu berichten entvermochte, sie hatte ihn auf die Anregung ihrer Eltern hin, aber ohne Widerstand und mit einer angenehmen, durch die späteren Jahre nicht enttäuschten, sympathy geheiratet. Und nun ach die Aare behaglichen Stillpenninnen, Glücks in seiner Seite gelebt, hatte Kinder von ihm, ein heim und zahlose Stunden körperlicher Gemeinschaft. Aber jetzt erst, da sie sich nach seinem möglichen Verhalten fragte, wo die ihr klar wie fremd und unbekannt ihr geblieben war. Sie entdeckte in den vierbehaften Rückblicken, mit denen sie die letzten Jahre gleich gespenstischen Scheinwerfern absuchte, dass sie nie noch seinem wirklichen Wesen geforscht hatte. Und nun nach Jahren nicht einmal wusste, ob er hart war oder nachgiebig, streng oder zärtlich. Mit einem Verhängnis verspätten, von dieser ernsten Lebensangst auf gerüteten Schuttgefühl, und wirst sie sich bekennen, nur die Flache, die gesellschaftliche Schicht seines Wesens gekannt zu haben, und nie die innere, aus der in jener tragischen Stunde die Entscheidung geschürft werden musste, und wir kürlich begann sie nach Kleinstögen und Andeutung zu forschen, sich zu besinnen, wie er in ähnlichen Fragen gesprächsweise gourteilt habe. Ob sie ihrem peinlichen Erstaun, wo die ihr bewusst, dass er fast niemals über seine persönlichen Anschauen zu ihr gesprochen hatte. Freilich andererseits auch, dass sie nie sich an ihn mit ähnlich verinnerlichten Fragen gewendet habe. Nun erst begann sie sein ganzes Leben, an Vereinssitten zu gemessen, die seinen Charakter ihr aufteuten konnten. An jede kleine Erinnerung portete sie ihrer Angst mit zahlkauftem Hammer, ein Gang zu finden in die Geheimkanm an seines Herzens. Die Kleiner-Eusserung belauschte sie nun und fieber zu schon sein kommend ungedeulich entgicken. Sein Geruss drauf, sie komm ins Gesicht! Aber doch in seinen Gästen, nun wäre ihr die Handküste, oder das haben mit den Fingern überschmachierte, schien ihr eine Zärtlichkeit zu liegen, die, ob zwar sie stürmische Gebärden koß scheute, eine tiefe innere Neigung an deuten mochte. Er war immer gemessen, wenn er zu ihr sprach, niemand's ungeduldig oder erregt, und sind seinem ganzen Gehaben von einer gelassenen Freundlichkeit. Doch einer, wie ihre Unruhe zu Mutmassen begann, die wenig verschieden war, von der zu den Dienstboten und sichtlich geringer, als sie zu den Kindern, die beim immer rege, bald heitere, bald leidenschaftliche Formannahmen. Er erkunnigte sich auch heute wieder umständlich nach häuslichen Dingen, gleichsam um ihr Gelegenheit zu geben, ihre Interessen vor ihm auszubreiten, enders er die seinen Verbarck. Und zum ersten Mal entdeckte sie jetzt, da sie ihn beobachtete, wie sehr er sich schonnte, mit welcher Zurückhaltung er sich ihren täglichen Gesprächen, ihrem harmlose Banalitäts, sie mit einem Male entsetzter kannte, anzupassen bemühte. Von sie selbst gab er nichts her, am Wort, und ihre Nachberuhigung, lechzen er Neugier blieb unbefriedigt. So durchfragte sie, da das Wort, die nicht verriet, sein Gesicht, nun er in seinem Fortiöser, sein Buch lesend und scharf beleuchten von der elektrischen Flamme. Wie in ein Fremdesantletz sah sie in das Seine hinein und suchte den Vertrauten und mit einem Male wieder Fremdenzügen des Charaktes zu entraten, den acht Jahre bei Sammensein ihrer Gleichgültigkeit verbogen hatten. Die Stirne war hell und edel, wie von einer inneren starken, geistigen Anstrengung geformt, der Mund aber streng und ohne Nachgebigkeit. Alles war straff in seinen sehr männlichen Zügen, Energie und Kraft. Erstaunt eine Schönheit darin zu finden, um mit einer gewissen Bewunderung betrachtet sie diesen Verhalten ein Ernst, diese sichtliche Herpeid seines Wesens, die sie bisher immer in ihrer einfädigen Art nur als wenig unter Hezern im Funden und gern gegen eine gesellschaftliche Gesprächigkeit vertauscht hätte. Die Augen aber, in denen doch das wirkliche Geheimnis verschlossen sein musste, waren auf das Buch gesinnt und so ihrer Betrachtung entzucken. So konnte sie immer nur Fragen auf das Profil stachen, als bedeutet diese geschwungener Linie ein einziges Wort, das Gnade sagte oder verdammn es. Die Sphremde Profil dessen Herze sehr schreckter, aber in dessen Entschlossenheit ihr eine merkwürdige Schönheit zum ersten Mal bewusst wurde. Mit einem Males spürte sie, dass sie ihn gerne ansah, mit Lust und mit Stolz. Irgendetwas zertier bei den Wachwerden dieser Empfindung schmerzhaft in der Brust. Ein dumffes Gefühl, dass Bedauern war, viel irgendetwas versäumt ist. Eine beinahsinnliche Spannung, die sie nie endlich stark von seiner körperlichen Wesen am Fang zu haben, sich entzinnen konnte. Da sah er vom Buch auf. Allich kratzitiefans dunkel zurück, um nicht mit erbrennen Frage ihrer Blicke sein verdacht zu entzünden. Drei Tage hatte sie nun, das Haus nicht verlassen. Und schon merkte sie mit unbehagend, dass ihre mit einem Male so behaligig gegend war, den anderen bereits auch völlig geworden war. Denn im allgemeinen Zähte es bei ihr zu den selten halten, dass sie viele Stunden oder Gatage in den eigenen Räumen verbrachte. Wenig häusig veranlagt durch materielle Unabhängigkeit von den kleinen Sorgen der Wirtschaft enthoben, gelangweilt von sich selbst, war die Wohnung ihr kaum mehr als ein flüchtiger Ruheplatz. Und die Straße, das Theater, die gesellschaftlichen Vereinigung mit ihren bunten Begegnung dem ewigen Zustrom äußerer Veränderung ihr Liebster aufenthalten. Weil hier das genießen keine innere Anstrengung erforderte und bei schlummernem Gefühl, die sind eine vielfache Reizunum finden. Frau Irene gehörte mit ihrer ganzen Denkweise zu jener, elegannten Gemeinschaft der Wiener vorschwar sie, deren ganze Tagesordnung nach einer geheimen Vereinbarung darin zu bestehen scheint, dass alle Mitglieder dieses unsichtbaren Bundes einander zu gleichen Stunden mit den gleichen Interessen unablässig begegnen und dies ewig vergleichener Beobachten und begegnen, ermällig zum Sinn ihrer Existenz erheben. Auf sie selbst angewiesen und vereinsamt verliert ein so einlässiger Gemeinsamkeiten gewünntes Leben, jeden halt. Die Sinne ohne ihr gewohntes Futter an Hößgeringfügigen, aber doch unentberlichen Sensation revoltieren und das allein sein Arte drascht zu einer nervösen Selbstbefeindung aus. Unendlich fühlt es sie die Zeit auf sich lasten und die Stunden verloren ohne ihre gewohnte Bestimmung jedense. Bicht zwischen Kerk erwähnten, müß sich und erregt, ging sie auf und nieder in ihrem Zimmer. Die Straße, die Welt, die ihr wirkliches Leben waren, waren ihr gesperrt. Der Engel mit feuerigen Schwerte stand dort die Erpresserin mit ihrer Drohung. Die ersten jene Veränderung zu bemerken waren ihre Kinder. Besonders der ältere Knabe seiner naeben Verwunderung, die Mama so viel zu Hause zu sehen, heimlich deutlich ausdruck gab, in das die Dienstboten Notusch hätten und mit der gubernante ihre Vermutung austauschten. Vergeblich mühte sie sich ihrer auffällige Anwesenheit mit den verschiedensten zum Teil sehr glückliche, sondern notwendigkeits- zum motivieren. Aber gerade dies künstliche ihre Erklärung auf dem Bate-ir wie sehr unnötz sie in ihren eigenen Wirkungskreise durch jahrelange Gleichgüttigkeit geworden war. Überall, wo sie sich betätigen wollte, stieß sie auf den Widerstand fremder Interessen, die ihre Plötzichen versuche als Angemaßte Einmengung in Gewohnheitsrechte ablehnten. Überall war der Platz besetzt, sie selbst durch die Entwöhnung fremdkörper im Organismus des eigenen Hauses. So wusste sie nichts mit sich und derzeit anzufangen. Selbst die Anährung an die Kinder müsse lang ihr, die in ihrem Plötzich Regeninteresse eine neu eingeführte Kontrolle akwünden. Und sie spürte sich beschämte Erröten als sie bei einem Jena-Versuche der Überwachung der siebenjährige junge Frechfragte. Warum sie dann eigentlich nicht mehr spazieren ginge. Überall, wo sie helfen wollte, stürte sie eine Ordnung. Und wo sie Anteinnahmen, er weckte sie verdacht. Dabei fehlte ihr noch die Geschicklichkeit, der ständige ihrer Gegenwart weniger sichtbar zu machen durch eine Kluge zur Rückhaltung und ruhig in einem Zimmer zu bleiben, bei einem Buch, bei einer Arbeit. Und er blässe, jagte sie die innere Angst, die sich wie jede Stärkere gefühlt bei ihr in der Vosität verwandete, von einem Zimmer ans anderer. Bei jedem Anruf des Telefonns, jedem Klingeln an der Tür schrag sie zusammen und er tapte sie selbst immer wieder dabei, wie sie hinter den Gardien auf die Straße lukte, hungrig nach Menschen oder wenigstens deren Anblick, sehnseh dich nach Freiheit und doch voll Angst plötzlich unter den vorbeigehenden Gesichtern, das eine Emporch darin zu sehen, dass sie bis in die Träume verfolgte. Sie spürte, wie ihre ruhige Existenz sich plötzlich auflöste und zerrern und aus dieser Kraftlosigkeit in Wuchs ist schon die Ahnung eines ganzen zertrümerten Lebens. Diese drei Tage im Kerkar der Zimmer schien ihn ihr länger als die acht Jahre ihrer Ehe. Doch für jenen dritten Abend hatte sie seit Wochen eine Einladung mit ihrem Mann angenommen, die jetzt plötzlich abzulehnen ohne Angabe trifftiger Gründe ihr unmöglich war. Und über dies, diese unsichtbaren Gitterstäbe von Grauen, die jetzt um ihr Leben gebaut waren, muss noch einmal zerbrochen werden, sollte sie nicht zugrunde gehen. Sie brauchte Menschen, ein paar Stunden Rast von sie selber, von dieser selbstmörderischen Einsamkeit der Angst und dann vor was sie geborgen als in fremden Hauser bei Freunden, wo sich ja ra vor jener unsichtbaren Verfolgung die ihre Wege umschleich. Eine Sekunde bloß, schauert sie, die knappe Stunde als sie aus dem Hauser trat und zum ersten Mal seit jener Begegnung wieder die Straße berüter, vor irgendwo jene Person lauern könnte. Und wie kürlich fast sie den Arm ihres Mannes schloss die Augen und terrat rasch die paar Schritte vom Trottoor bis zum Haarenden Automobil, dann aber sank, als sie an der Seite ihres Mannes geborgen, durch die Nächte lich verlassenen Straßen der Wahrhinsauste die innere Schwere von ihr ab. Für ein paar Stunden durfte sie jetzt sein wie die lang Jahre vor dem. Soglos froh, nur noch mit der gesteigerten bewussten Freude eines der aus Kaka-Mauern wieder zur Sonne impor steigt. Hier war ein Wall gegen alle Verfolgung, der Hass konnte hier nicht herreihen, hier waren nur Menschen, die sie liebten, achteten und verärten, geschmückter, absichtselosa Menschen, von der Flamme des Leichts ins Rötlich und Funkild ein reichen des Genießens, der endlich wieder. der auch See umschlangen. Denn nun, da sie ein Tratt spürt, da sie an den Blicken der anderen, da sie schön waren. Und sie wurde es noch mehr durch das Bewuste und lange Entbärte gefühlt. Wie wohl das Tart nach all diesen Tagen des Schweigens, wo sie immer den schneidenen Flug, das ist ein Gedankens ihr Hirn unfruchtbar hatte durch Gründen fühlen, das alles in ihr Wund war und wie, wie wohl das Tart nun wieder schmach hier in der Worte zu hören, die elektrische Beleben bis unter die Haut kinesterten und das Blut aufjagdern. Sie stand und starten, irgendein was subten ihrer Brust unruhig und wollte heraus und mit einem Male wusste sie, das ist das eingesperrt lachen war, das ich befreit wollte. Wie ein Pferd von ausserchampagneflasche knallte Samport über schlug sich in kleinen Kolleratoren, sie lachte und lachte, schämte sich manchmal ihres Bachantischen Übermutters und lachte wieder im nächsten Augenblick. Elektrizität zupter aus ihre gelockerten Nerven, alle sind erwachen stark, gesund und gereizt. Seit Tagen als sie zum ersten Mal wieder mit wirklichem Hunger und trank wie eine Fett dostete. Eher eingetrocknete nach Menschen lächze eine Seele sog aus allem Leben und Genuss. Nehm ein lockte Musik und drange tief unter die Brenne der Haut. Die Tanz begann und ohne zu wissen war sie schon mit einem Gewühler. Wie noch nie in ihrem Leben tanzt sie. Dieser kreisende Werbe schleuderte alle schwer aus ihr heraus, der Rhythmus wuchs in ihre Glieder und durch Atmette den Körper mit feueriger Bewegung. Hier die Musikinner, so fühlte sie die Stelle schmerzhaft, die Schlange der unraszyngelte auf und an ihren Schauernichen gliedern und wie ein Bad in Kühlen des Beruigen, des Dragen des Wasser stürzte sich wieder in den Werbe hinein. Sonst war sie immer eine mittelmäßige Tänzerin gewesen, zu gemessen, zu besonnen, zu hart und vorsichtig in den Bewegung, aber dieser Rauscht der befreiten Freude löste alle körperlichen Hemmungen. Ein Stellernes Band von Charme und Besonnenheit, das sonst ihre wildesten Leidenschaften in eine Form zusammenhielt, riss jetzt mitten durch und sie führte sich hartlos, restlos, sehlich zerflächsen. Ah, mal Hände, spürte sie um sich, Berührung und Entschwinden, Atem von Worten, Kitsen des Lachenmusik, die innen am Blut zockt mir ganzer Körper war gespannt, so sehr gespannt, was sie die Kleider am Bleibe brennten und sie umbewusst am liebsten alle Hülle abgerissen hätten, um nackt diesen Rauschtiefer in sich inher zu spüren. Irreine, was hast du? Sie waren sich torment, lachen das Auge, noch ganz heiß von der Umschlingung ihres Tänzers. Da schließt Kalt und hart, der verwundert starre Blick ihres Mannes in die Herz. Sie erschraken, was wird zu weit gewesen? Hat die ihre Raserreie etwas verraten? Was, was meint so fritz? Stammete sie verwundert von jedem Stoß, seines Blickes der immer tiefer in sie zu dringenschienen und in sie jetzt schon ganz innen, ganz an ihrem Herzensspürte. Sie hätte aufschreien mögen und der Wühle in den Entschlussleit dieser Augen. Ah, das ist doch seltsam. Momente er endlich. In seiner Stimme war eine dumme Verwunderung. Sie wachte nicht zu fragen, was er damit meinte, aber ein Schauer lief ihr durch die Glieder, als sie jetzt, da sich wortlos wegwandte, seine Schützanzer breit hart und groß, zu einem eisenen Nacken nervig getürmt. Wie bei einem Mörder flog es ihr durch das Hirn, ihr seh nicht, schon wieder verschleucht. Jetzt erst als, ob sie ihm zum ersten Mal gesehen, ihren eigenen Mann, im Pfanzivoll geraun, das er stark und gefährlich war. Die Musik hoch wieder an. Ein Herr trat auf sie zu, mechanisch nahm sie seinen Arm. Aber nun war alles schwer geworden und die Helle Melodie konnte ihre Erstaaten glieder nicht mehr hicken. Eine dumm für schwere Wuchs vom Herzen aus dem Füßen zu. Jeder Schritt hat ihr Weg. Und sie musste ihren Tänzer bitten, sie froh zu geben. Und wie kürlich sah sie sich im Zurück treten um, ob ihr Mann nah wäre und schracht zusammen. Er stand unmittelbar hinter ihr, als er warte er sie. Und wieder steh sehr blank und mit ihrem Blick gegen den Ehren. Was wollte er? Was wusste er schon? Und wie kürlich erhaftet ihr das Kleid zusammen als müsste sie die Nackte brust, weil ihm schützen, sein Schweigen blieb hartnäckig wie sein Blick. Wollen wir gehen? Rattet ihr ängstlich? Ja. Seine Stimme krank hart und unfreundlich, er ging voraus. Weder sah sie den breiten Drohnen nacken. Man war für den Pälz um, aber sie froh. Schweigen fugen sie nebeneinander. Sie wagte kein Wort. Dummf führte sie eine neue Gefahr. Nun war sie von beiden Seiten umstellt. In dieser Nacht hatte sie einen drückenden Traum. Irgend eine fremde Musikrauchster, ein Salver hell und hoch, sie trat ein. Viele Menschen und Farben mängten ihre Bewegung. Da drängte ein junger Mann, den sie zu kennen, glaubte und doch nicht ganz erriecht auf sie zu. Fast sie am Arm und sie tanzte mit ihm. Er war wohl und weich. Eine einzige Welle Musik hub sie auf, dass sie dem Boden nicht mehr spürte und so tanzen sie durch viele Säle. In denen goldene Leuchter ganz hoch oben wie Sterne Strahland, kleine Flammen hierten. Und viele Spiegel wand an Wand ihr eigenes Lächeln, ihr zu waffen und wieder weiter wegdrugen in unendlichen Reflexen. Immer heißer wurde der Tanz, immer brennender die Musik. Sie merkte wieder jung linksig enger, und sie schmiegte seine Hand in ihrem nackten Arm, sich vergrubt, dass sie stöhnen musste, vor Schmerzvoller Lust und jetzt. Eira Augen und seine Tochten meinte sie ihn zu erkennen. Ein Schauspieler dünkte er sie, denn sie kehrt kleines Mädchen von Fernextatisch geliebt hatte, schon wollte sie seinen Namen beseligt aussprechen, aber er verschloss ihren Läsen schreit mit einem glühnen Kuss. Und so, mit verschmolzeln Lippen, ein einziger ineinander glühender Körper, flogten sie wiech von einem seeligen Wind getragen durch die Räume. Die Wände strömten vorbei, sie spürte die aufschwebende Decke nicht mehr und die Stunde unselgliche Leicht und mit entketteten Geliedern. Da blödsig rüte sie jemand an der Schulter. Sie hielt inner und mit ihr die Musik, die Lichter verloschen, schwarz dränkten sich die Wände heran und er turnzuer verschwunden. Gib ihm mir her, du Diebhen! Schrei, das grauenhafter Weib, denn sie war es, dass die Wände gelten und klemmter Eiskei kalte Finger um die Handgelenk. Sie räumte sich auf und hörte sie selber schreien, ein irren Kleschen, ein Loch des Entsetzens und sie rangen beide. Aber das Weib war stärker, riss ihr das perlen Halsband ab und dabei, dass halbe Kleid, dass ihre Brust und Arme sich nackt entblösten, unter den Niederhängenden fitzen. Mit einem Malle waren wieder Menschen da. Aus allen Sälen strömten sie in Anschwellen im Lärm und starten sie, die halbten Nackte hörnisch an, das Weib, das gelen Schrie. Sie hat ihn mir gestohlen, die Ehrbracherin, die Dürne! Sie wusste nicht, wohin sich verbergen, wohin ihre Augen wenden, denn immer näher dratten die Menschen heran, neugierige, faune, fratzen, griffen in ihre Nacktheit und jetzt. Da ihr taumener Blick nach Rittung fortflüchtete, sah sie plötzlich im finsteren Rahmen der Tür, ihre Mannregel steh. Die Rechte handhinter dem Rücken verborgen. Sie schrie auf und lieg von ihm fort, erlief durch viele Räume hinter ihr brandete, die gierige Menge. Sie spürte wie er Kleid immer mehr niederglitt, kaum konnte sie es noch halten. Da sprang eine Türfeuer auf, gierig stürze sie die Tappe hin, ab sich zu retten. Aber unten wartet da schon wieder das gemeine Weichbän ihrem wollenden Rocken mit ihren kralligen Händen. Sie sprang zur Seite und lief, wie wahnsinnig ins Weite, aber die andere stürze sie nach und so jackten sie beide durch die Nacht, lange schweigene Strassen entlang, und die Laternbogen sich grinsen zu ihn nieder. Hinter sich hatte sie immer die Holtschuhe, das Weibes sie nachklappern, aber immer wenn sie an eine Strassen erkrank, sprang auch dorthen wieder das Weib hervor und wieder an der nächsten. Hinter alle Neues an rechts und links lauerte sie. Immer war sie schon da und setze ich vervielfach, nichts überholen. Immer sprang sie vor und griff nach ihr, die schon die Knie sich versagen fühlte. Doch endlich, da war ihr Haus. Sie stürze darauf zu, aber wie sie die Tür auf Riss, ständ dort ihr Mann ein Messer in der Hand startet sie an mit einem borenen Blick. Wo bist du gewesen? Ach der, dumm. Hatte sie sich sagen und schon ein gerelles Gelächter an ihrer Seite. Ich hab es gesehen. Ich hab es gesehen. Schrei grinsen das Weib. Das plötzlich wieder neben mir stand uns also nicht gelacht. Da hob ihr Mann das Messer. Hörpferr, Hörpferr, schrie sie auf. Sie starten auf und ihre erschreckten Blickestießen, die ihres Mannes. Was, was war das? Sie waren ihre Mannes. Die Ampelbrante war zu Hause in ihrem Bett. Sie hatte nur getrunkt. Aber wie so sahs ihr Mann am Rand ihres Bettes und betrachtet sie gleich einer Kranken? Wer hatte das Licht angezündet? Warum sahs er so ernst da? So regungsos starre? Ein Schreckensuppdier durch und durch. Und wie kürlich blickte sie nach seiner Hand? Nein, es war kein Messer darin. Langsam wicht die Benormheit des Schlafes von ihr und das Wetterleuchten seiner Bilder. Sie musste geträumt, Traume geschrien und ihnen erweckt haben. Aber warum blickte er sie so ernst? So durchdringend so unerbittlich ernst auf sie? Sie versuchte zu lächeln. Was ist denn? Warum siehst du mich so an? Ich glaube, ich habe es geträumt. Ja, du hast laut geschrien. Vom anderen Zimmer habe ich es gehört. Was hab ich gerufen? Was hab ich verraten? Schau dir ihr. Was weiß ja schon. Sie wagte sich, kamen wieder am Pro an, seinen Blick. Aber er sah ganz ernst, ob sie nie damit einer merkwürdigen Ruhe. Was ist mit dir, Irene? Etwas geht in dir vor. Du bist ganz verwandelt seit dein paar Tagen. Bist wie im Fieber nervös, saphane und schreist um Hilfe aus dem Schlaf. Sie versuchte wieder zur Lecheln. Nein. Behahrte er. Du sollst mir nichts verschweigen. Hast du irgendeine Sorge oder quältig etwas? Alle haben es schon bemerkt im Hause, wie du verwandelt bist. Du sollst vertrauen zu mir haben, Irene. Er rückte unmerklich an sie heran. Sie fühlte wie seine Finger ihre nackten Armen gletteten und schmachierten. Und sind seine Augen war ein seltsames Erlicht. Ein Verlangen überkam sie, jetzt sich an seinen festen Körper zu werfen, sich anzuklemmern, alles so gestehen und ihn nicht eher zu lassen, als bis er vergeben, jetzt in diesem Augenblick, da er sie leiten gesehen. Aber die Ampel brannte fall, egesicht er hellend, und sie schämte sich. Sie furchtete sich vor dem Wort. Sei nicht besorgt, Fritz. Suchte sie zur Lecheln, in der sie körper schauerte, bis in die nackten Zähne. Ich bin nur ein wenig nervös, es wird schon vorübergehen. Die Hand, die sie schon umschlungen, hezug sich rasch zurück. Sie schauerte, wie sie ihn jetzt ansaar, bleich im gläsernen Licht und die Stirn von den schweren Schatten, finsrage danken überwölbt. Langsam richtete er sich auf. Ich weiß nicht. Mir war so, als hättest du mir etwas zu sagen, all diese Tage schon. Etwas, was nur dich angeht. Und mich? Wie sind jetzt allein, Irene? Sie lag und rührt es sich nicht, gleichsam hypnotisiert von diesem ernsten und verschleitem Blick. Wie gut, würde sie. Könnte jetzt alles werden. Nur ein Wort brauchte sie zu sagen, ein kleines Wort. Verzeihung. Und er würde nicht fragen, wofür. Aber warum brannte das Licht? Dieses laute, frech, hochene Licht. Im Dunkel hätte sie es zu sagen, vermacht. Das führt sie, aber das Licht zerbrach ihre Kraft. Also, wirklich nichts? Gar nichts. Hast du mir zu sagen? Ich war bei die Verlockung, wie weiß seine Stimme war. Nie hätte sie in so sprechen gehört, aber das Licht, die Ampel dieses Gelbe gierigelicht. Sie gab sich ja einen Ruck. Was war die ein? Lachte sie und er schlag vor dem Fasset der eigenen Stimme. Weil ich nicht gut schlaf, was sollte ich schon Geheimnisse haben? Am Ende geilen Abenteuer. Sie schauerte selbst wie falsch, wie verlogen die Worte klangen. Hier graute bis in das inneste Markt, vor sich selbst und, und wir kürlich, waren sie dem Blick. Nun, schlaf gut. Gott sagt er es jetzt, ganz scharf, mit einer ganz anderen Stimme, wir einer Drohung oder wie ein bösen gefährlichen Spatt. Dann löscht er das Licht. Sie saß einen weißen Schatten bei der Tür verschwinden, lautlos verall, ein nichtiges Gespenst. Und wie die Tür zu viel war, ihr als schließte sich ein Sack. Hab gestorben führte sie alle Welt und holl. Nur innen in ihrem Erstaaten Leibstieß das eigene Herze laut und wird gegen die Brust. Am März und Schmerz, jeder Schlag. Am nächsten Tag, er hat sie gemeinsam bei Mittagessen saßen. Die Kinder hatten eben gestritten und konnten nur mit Mühe zur Ruhe verwiesen werden. Brachte das Dienstmeldchen einen Brief für die genähtige Frau. Und man wartet auf Antwort. Erstaunt betrachtet sie eine fremde Schrift und löste allig das Kovär, um schon bei der ersten Zahle jetzt opplassen. Deinem Ruck sprang sie auf und erschreckt noch mehr, als sie an der einhelligend Erwunderung, der anderen das Verletterisch und bedachte, ihres Ungerstömser kannte. Der Briefer kurz. Drei Zehle. Bitte geben sie dem Überbringer dieses sofort herunter. Keine Unterschrift, kein Datum. In der sichtbar verstellten Schriftzügen. Nur dieser grauenhaft eindringlich hier bei Fehl. Frau Irene liefen jetzt im Raum das Gertzuholen. Doch sie hatte die Schlüsse, sie ihrem Kasten verlegt. Viel behafteres, sonst schüttelt sie sie an Eiern laden, bis sie ihn endlich fand. Zittern verteidete sie die Banknote in ein Kovär und übergab sie selbst an der Tür, dem wartenen die jetzt man. Sie tat es alles ganz sinnlos, wie in einer Hüppnose, ohne an die Möglichkeit eines Sögernds zu denken. Dann traut sie, kommt zwei Minuten, was sie weckebleben, Peter in das Zimmer zurück. Alles schwieg. Sie setzte sich mit einem scheuen Unbehagen nieder und wollte eben irgendeiner Eiliger ausflucht suchen als sie. Und so zitterterterer hand, dass sie das erhobener Glas eigentlich niederstellen musste. In furchtbarsten erschreckene Märkte, dass sie vom Blitz schlack der Erregung geblendet, den Brief offen neben ihrem Teller hatte liegen lassen. Eine kleine Bewegung nur und ihr Mann hätte ihn zu sich herüberziehen können. Einblick vielleicht konnte genügt haben, die groß und ungelenke schriebenen Zeilen zu lesen. Das wurde versagte ihr. Mit einem verstohlenen Griff knettert sie das Belett zusammen, aber jetzt, wie sie es einsteckte, begegnete sie, aufschauen, einem starken Blick ihres Mannes, einer mochermend steigen, schmerzhaften Blick, den sie früher nie an ihm gekannt hatte. Jetzt erst. Seit einigen Tagen gab er hier mit dem Blick ein verplötzlichem Stöße des Mistraunes, von denen sie erinners des Erzets anführte und ich zu parieren sie nicht verstand. Mit euch einem Blick hatte er nach ihren Gliedern damals beim Tanzegegriffen. Es war der Gleiche, der gestern nach zu einem Messer über ihren Schlaf gefunden hatte. War es ein Wissen oder ein Wissen wolle, das ihn so schärfte, so blank, so steller, so schmerzhaft machte? Und während sie nach einem Worte rang, überfieh sie eine längst vergesne Erinnerung, nämlich, dass ihr Mann einmal erzählte, als Anwalt einem Untersuchungsrichter gegenüber gestanden zu sein, dessen Kunstgriff es war, während es verhörst, mit gleichsamen kurzigtigen Blicken die Akten zu durchmustern. Um dann bei der wirklich entscheidenden Frage blitzartig den Blick zu heben und wie einen Deuch in das je erschireckenes Angeklärkten zu stoßen, der dann bei diesem gränen Blitz konzentriert aufmerksamkeit die Fassung verloren und die sorgsam hochgehaltener Lüge kraftlos fallen ließ. Sollte er nun selbst sich in so gefährlicher Kunst versuchen und seh das Opfer sein? Aufspüren entfalten, erpressen eines Verbrechens konnte ihn beschäftigen wie anderer Hassardspiel oder erotig und ins solchen Tagen psychologischer Spür jagt, was ein Wesen gleichsam innerlich durchglüht. Eine brennende Nervosität, die in Nachts auf vergessener Entscheidung aufstöpern ließ, wurde nach außen zu einer Stellernin und durchdringlich köt. Er ist und drank wenig, rauchte nun unablässig, das Wort gleichsam aufspaaren für die Stunde vor dem Gerecht. Einmal hatte sie ihn dort gesehen bei einem Playdohje und ich dann zwar das mal mehr so sehr war sehr schreck gewesen von der finsteren Leidenschaft, der fast bösen Glut seiner Rede. Und mit einem Dumpfen und Herbenzug und seinem Gesicht, den sie nun mit einem Male in einem Stachemblick und er den drohend gefalteten Brauen wiederzufinden meinte. Diese verlorenene Innerung dringten sich in dieser einen Sekunde zusammen und werden den Worten, die sich auf ihren Lippen immer bilden wollten, sie schwieg und wurde in dem Master verwirrter je mehr sie spürte wie gefährlich diese Schweigen war und wie sehr sie die letzte plausible Möglichkeit einer Erklärung versammte. Die Augen wachte sie nicht mehr zu erheben, aber jetzt im Niederblicken erschrag sie noch mehr als sie seine, das sonst so ruhig und gemessenen Hände wie kleine Wettheer auf dem Tisch auf und nieder, fandern sah zum Glück war das Mittagsmal bei zu Ende. Die Kinder sprengen auf und stömpfen uns neben Zimmer mit ihren hellen heiteren Stimmen, deren Übermut, die govannante Vergebenssicht zu dem Fempen bemüter, auch jemand erhob sich und ging schwer und ohne sich umzuschauen ins Deben Zimmer. Traum allein heute sie den Verhängnis vor ein Bericht wieder hervor, einmal überflog sie in noch die Zeilen, dann rest ihre Wurzinen, Fetzen und Balls in die Resten. zusammen, um den Papier koppt, so schleudern, da ist an sie sich hier drin. Bockte sich über den Kaminen und waft das Papier in die aufzischen Glut. Die weiße Flamme, die mit aufspringen, nagier die Dauung frass, bruchte sie. In diesem Augenblick hörte sie den Rückeren entschritt ihres Mannes schon ein Dettür. Rasch, wo sie auf das Gesicht der Rot von Anna, auch der Glut und der Tappung, die Tür der das Ofen stand noch verredereisch offen, umgeschickt, suchte sie mit ihrem Körper sie zu decken. Er trat an den Tisch, ein flammte Einstreich, heutzutage seine Zigare und wie die Flamme nun nach seinem Gesichter war, glaubte sie ein Zittern um seine Nasenflüge flimmer zu sehen, das bei ihm immer zu unverricht. Ruhig blickte er jetzt rüber. Ich will dich nur aufmerksam machen, dass du nicht verpflichtet bist, mir deine Briefe zu zeigen. Wenn du es wünschst, Geheimnisse vor mir zu haben, so steht dir das vollkommen frei. Sie schwig und wagt ihn nicht, dann zu sehen. Er startte ein Augenblick, dann steh sie seit den Dampf seiner Zigare mit starkem Atem, wie aus innester Brust heraus und verließ mit schwerem Schritt das Zimmer. Sie wollte nun an nichts m' entdecken, nur um mehr Leben, sich betäubte mir Herz mit leeren und sinnlosen Beschäftigung füllen. Das hausert ruck sie nicht mehr. Sie musste, das führte sie auf die Straße und da Menschen um nicht wahnsinnig zu werden vergrauen. Mit diesen hundert Corona-Wachen so hoffte sie wenigstens einige knappe Tage Freiheit von der Presse in Erkaufth. Und sie beschuloss, wieder einen Spaziergang zu wagen, um so mehr als viel Halle zu besorgen und vor allem zu Hause das Auffall, leg ihres veränderten Benehmens zu verdecken. Sie hatte jetzt schon eine bestimmte Art zu fliehen. Vom Haustor stürze sie wie von einem Sprungbrett mit geschlossenen Augen in die Flut der Straße. Und einmal das Hartebflaster unter den Füßen, die warme Flut von Menschen um sich, stieh sie sich in einer Wösenhastorrasche, eine Dame nur gehen dofter, unaufwärlich zu werden, blind links nach vorwärts, sie Augen stauft den Boden geheftet, in der begreiflichen Furcht, wieder jenem gefährlichen Blick zu begegnen. Was sie belauert, so wort sie es wenigstens nicht wissen. Und doch spürte sie, dass sie an nichts anderes dachte und schrackt zusammen, wenn zufällig jemand an ihren Körperstrefter. Ihren Nervenlitten schmerzhaft und da jedem laut, jedem Schritte nachkam, jedem Schatten der vorbeistrefter, nur im Wagen oder fremden Haust, konnte sie wahrhaft atmen. Ein Herrgrößter sie. Aufschauen, der kannte sie ein Jugendfreund ihrer Familie, ein freundlichen geschwätzigen Grawbad, den sie sonst gerne auswicht, weil er die Art hatte einen Stunden lang mit seinen kleinen, vielleicht nur eingebitteten, körperlichen Leiden zu belästigen. Aber jetzt war es ihr Leid. Den Großen und Dankens erwidert und nicht seine Begleitung gesucht zu haben. Dann ein bekannter wäre doch abwehr gegen eine unvermutete Ansprache jene Erpresserin gewesen. Sie zirkerte und wollte noch nachträglich umkehren. Da war ihr, als ob jemand von Rückwärtserrasche ob sie zuschritt und die Insinktief ohne das Überlegen störmte sie weiter. Aber sie spürte immer Rücken, mit dem durch die Angst, gerade am Geschäftenatmungsgefühl eine gleichsame Beschleunigte Ernährung und liefer immer haste, ja obwohl sie wusste, der Verfolgung schiesig nicht entgehen zu können. Hererschüttern begann zu schauen, im Vorgefühl der Hand, die sie nun immer näher spürte zu den Schritt, im nächsten Augenblick berühren würde und je mehr sie ihren Gang beschleunigen wollte, desto schwerer wurden ihre Knie. Ganz nah spürte sie jetzt den Verfolgern und… Irine! Rief jetzt eindringlich und doch leise von Rückwärts eine Stämmer, an diese sich erst besinnen musste, die aber doch nicht die gefürchtete war, die grauen auf der boten des Unglucks. Auf Atmen, wann sie sich herum. Es war ihr geliebt da, dabei dann plötzlich in die Rücken, mit dem sie sich hier fast an sich stürzte. Blei, verwirrt was ein Gesicht mit allen Zeichen der Erregung und nun und der ihren Fassungsosen Blick schon der Beschämmung. Und sicher, hub er die Hand zum Grus und liess sie wieder sinken, als sie ihm die ihr nicht burt. Sie starte ihn nur an. Ein, zwei Sekunden, so unerwartet war er ihr. Gerade ihn hatte sie vergessen in einen Eidentag in der Angst. Jetzt aber, dass sie sein gleiches und franges Gesicht von nah, mit ihrem Austro-Gratz-Losa-Lähheit, die jedes ungewisse Gefühl immer in die Augen zeichnet, schäumte Platt sich die Wut in heißer Wellen ihrem Pohr. Ihre Lippen zitterten nach einem Wort in die Erregung in ihrem Antel zwar so sichtbar, dass er erschreckt nur ihrem Namen Stammette. Und als er ihre ungedäudige Gebärde sah, schon ganz geduckt bei Fügter. Was, hab ich dir denn getan? Sie starte ihn an mit schlecht bezämter Wut. Was sie mir getan haben, er lacht es ihr hönisch. Nichts, gar nichts, nur Gutes, nur Annämlichkeiten. Semblick war entgeistert und sein Mund blieb halb offen vorerstauen, was das einfältige und lächerliche Seines Auszins doch vermehrte. Aber, Irreine, Irreine! Machen Sie keinen Aufsehen da? Herrste sie in Basch an. Und spälen Sie mir keine Kommel hier vor, gewisse lauert sie wieder in der Nähe, ihre saubere Freundin. Und dann fällt sie mich wieder an. Wer… wer denn? Am liebsten hätte sie mit der Faust uns gesicht geschlacken. In dieses leppe Stahre fährt zerte Gesicht. Sie spürte schon wie ihre Handbienschermomkrette. Nee, hatte sie einen Menschen so verachtet. So gehast. Aber, Irreine… Irreine… Stammet er immer verwirrt er. Was habe ich dir denn getan? Auf einmal bleibst du fort. Ich warte auf dich Tag und Nacht. Den ganzen Tag steh ich heute schon vor deinem Haus und warte dich eine Minute sprechen zu können. Du wartest. So, du auch. Sennlos machte sie, das fühlte sie die Wucht. Im ins Gesicht schlacken können, wie wohl das Täter. Aber sie hielt sich zusammen. Sein noch einmal anfallbrennenden Ekelts, gleichsam überlegend ob sie ihm nicht in den ganzen aufgestottend zorn, mit einer Beschwimfung ins Gesicht schwein sollte. Dann waren sie sich plötzlich und drängte ohne zurück zu blicken, in das Menschengewehr hinein. Er blubste. Mit seiner noch fliehend ausgestrickten Hand, ratlos und durchschaut, bis das Geschebe der Straße infaster und vorgeschoben, die Stöhnen und sie ihm das Bett. Das Taumend und Kreisen sich wert und schließlich doch willenlos begeschwemmt wird. Dass dieser Mensch jemals ihr Geliebter gewesen war, kam jetzt plötzlich ganz unwahr und sinnlos vor. An nichts konnte sie sich besinnen, nicht an die Farbe seiner Augen, die Form seines Gesichts, keine seiner Liebkursung war ihr körperlich gewährdig und von seinen Worten klang nichts in ihr Nachhalt dieses jemmeine weibische hindische. Aber Irene, Irene? Seiner Stammenden Verzweiflung. Nicht ein einziges Mal hatte sie in all den Tagen so sehr erursprung alles unhalts war, an ihnen gedacht. Nicht an meinen ihren Träumen. Nichts war er für ihr Leben, keine Lockung und kaum eine Erinnerung. Unverständlich war ihr geworden, dass jemals ihre Lippen seinen Mund gefühlt haben sollten, und sie führte die Kraft zum Eide in sich niemals ihm an gehört zu haben. Was hatte sie in seiner Arme getrieben, welche ja fürchterliche Warnsin in ein Abenteuer gejagt, dass ihr eigenes Herz nicht mehr verstand und kaum ihre Sinne. Nichts wusste sie mir davon. Främtbar hier alles in diesem Geschehnis. Främt sie sich selber. Aber war nicht auch alles andere anders geworden in diesen sechs Tagen, dieser einen Woche des Entsitzens? Wie Scheidewasser hatte die ätzende Angst, ihr Leben zu ersetzt und seine Elemente gesondert. Die Dinge hatten mit einem Maler anderes Gewicht, vertauscht waren alle Werte und die Beziehung verwirrt. Ihr war als hätte sie nur mit dem Regengefühl, halb verschlossen, am Blick, es bisher durch ihr Leben getastet und nun streite mit einem Maler alles von innen in einer furchtbar schönen Klarheit. Ganz vor ihr, atemnah, standen Dinge, an diese Nähe gerührt hatte und von denen sie mit einem Male Begriff, dass sie ihr wahrhaftes Leben bedeuten. Und anderes wieder, was ihr wichtig geschehen, schwand hin wie Rauch. Sie hatte bislang in einer Regengeselligkeit gelebt, in jener Lautengesprächigen Gemeinschaft der begütterten Kreise und eigentlich nur für sie, aber nun, sagte einer Woche im Kekker ihres eigenen Hauses, spürte sie keinen Mann, da rüben sie zu entbeeren, sondern nur Egel für diese leeren Geschäftigkeit und Beschäftigten. Und unwirkürlich massier an diesem ersten Stärkengefühl, dass ihr total war, die Seichtigkeit ihrer bisherigen Neigung und das unendliche Versäumnis an Werkthergiger Liebe. Wie in einem Abgrund sah sie in ihre Vergangenheit? Ach, die Jahre vermäht, was sie im Waren eines zu bescheinen, glückes nie ihre Manier getreten, fremd seinem innesten Wesen und nicht minder ihrer eigenen Kinder. Zwischen ihr und ihnen standen bezarte Menschen, Gouvernanzen und Dienstboten, ihr die kleinen Sorgen abzunehmen, von denen sie jetzt, seit sie näher in das Leben ihrer Kinder geblickt, erst zu anderen begann, dass sie Verlockener waren als die heißen Blicker der Männer und bis ehelig an der Erzeneiere. umarmung, langsam bildete sich ihr Leben zu einem neuen Sinn um. Alles Gewannbeziehungen und quant ihr plötzlich ein ernst bedeutendes Anplatz zu. Seid sie die Gefahr kannte und mit der Gefahr ein wahrhaftes Gefühl begann mit einem maler alle Dinge und auch die Fremdesten ihr gemeinsam zu werden. In allem spürte sie sich und die Welt. Früher durchsichtig wie Glas wurde an der dunklen Fläche ihres eigenen Schattens mit einem Maler zum Spiegel. Wohin sie sah, wohin sie heuchte, war plötzlich Wirklichkeit. Sie saß bei den Kindern, das vorallein Lars ihnen ein Märchen vor, von der Prinzessin, die alle kann man ihres Palastes beschauen durfte, nur die eine nicht, die mit silbernem Schlüsse verriegelt war und die sie doch öffnet zu ihrem Verhängnis. Weil das nicht die eigener Schicksal, dass auch sie nur das verbotene Gerätsst hatte und uns Unglück getrieben. Tiefe Weissheit schien ihr das kleine Märchen, dass sie vor einer Woche noch als einfältig belechelt hatte. In der Zeit unstandige Schicht eines offizierster Untererpresse zum Verräter geworden war. Sie schaut hat so ein Verstand. Würde sie denn nicht auch unmögliches tun, um sich Geld zu schaffen, ein paar Tag Ruhe zu kaufen, einen Schreien von Glück. Jede Zahl, die von selbstmotsprach, jedes Erbrechen, jede Verzweiflung, wo die er plötzlich zum Geschehnis, alles sagte, ich, so ihr, der Lebensmüten, der Verzweifelten, das verführte Dienstmädchen und das verlassene Kind, alles war wie ihr eigene Schicksal. Mit einem Mal spürte sie den ganzen Reichtum des Lebens und wusste, dass nie eine Stunde in ihrem Schicksal mehr arm sein könnte, und jetzt, dass ich alles zu Ende neigte, spürte sie erst einen Anbeginn. Und dieses wunderbare Verstreckt sein mit der ganzen unendlichen Welt, sollte diese eine verlatterte Weibspersonen macht haben, mit ihren Gruben vorsten zu zerreißen. Und dieser einen Schultwellen sollte all das große und schöne, dessen sie sich nun zum ersten Mal für ich fühlte, zertrömmert sein. Und warum? Sie werd es sich blind gegen ein Verhängnis, das hier unbewusst sind, vorglaubte, warum grade ihr so entsetzliche Strafe für geringfügiges Vergehen. Wie viele Frauen kannte sie, eidler, frechier, wollestige, die sich für Geld sogar liebhaber hierten und in ihrem Arm den eigenen Mann verhöhnten. Frauen, die in der Lüge lebten wie im eigenen Haus, die schöner wurden in der Verstellung, stärker in der Verfolgung, Lüge an der Gefahr, in der sie, ohn mächtig, zusammenbrach, bei der ersten Angst, dem ersten Vergehen. Aber was ist denn überhaupt schuldig? In ihrem Innersten fühlte sie, dass dieser Mensch, dieser Geliebte, ihr Fremd war, dass sie nichts von ihrem wirklichen Leben ihm jemals hingegeben, nichts hatte sie im Fangen von ihm, nichts von sich ihm geschenkt. Halt, dies vergangener und vergessene war gar nicht ihr Verbrechen, sondern dass einer anderen Frau, die sie selbst nicht verstand und sind diese sich nicht einmal mehr zurück erinnern konnte. Duftte man denn ein Vergehen strafen, dass durch die Zeit schon entzühlt war? Plötzlich erschrag sie, sie fühlte, dass dies gar nicht mehr ihr eigener Gedanke war. Wer hatte das nur gesagt? Irgendjemand in ihrer Nähe, jüngst erst vor wenigen Tagen, sie dachte nach und ihr erschrecken wurde nicht geringer als sie sich besann, dass es ihr eigener Mann war, der diesen Gedanken in ihr geweckt hatte. Er war von einem Prozess zurückgekommen, aufgeregt bleibe und plötzlich sagte der sonst umgesprechige zu ihr und zufällig anwesenen Freunden, halt hat man einen unschöntigen Verordheit. Von ihr und den anderen befragt, erzählte er noch ganz aus einer Erregung, man habe so eben einen Deep bestraft für eine Entwendung, die er vor drei Jahren begangen hätte. Und für seinem Finden zu unrecht, denn nach drei Jahren sei doch das Verbrechen gar nicht mehr das Seine. Man bestraf er einen anderen Menschen und straf ihn über dies doppelt, weil er doch schon diese drei Jahre im Kerker seiner eigenen Angst in der ewigen Unruhe der Überführung verbracht habe. Mit den Sätzen an Sonsi sich ihm damals widersprochen zu haben. Ihrem Lebensfremden empfinden, weil er Verbrecher immer nur ein Schädling der bergleichen Behaglichkeit gewesen, der ausgerottet werden musste um jeden Preis. Nun erst spürte sie, wie jemal ich ihre Argumente gewesen waren, wie gültig und gerecht die Seine. Aber würde er auch bei ihr verstehen können, dass sie nicht einen Menschen geliebt, sondern das Abenteuer. Das er mitschuldig war durch zu viel Güte, durch die erschlaffener Behaglichkeit, die er um ihr Leben gebreitet, würde er auch gerecht sein können als Richter, seiner eigenen Sache. Aber es war gesorgt dafür, dass sie sich freundlichen Hoffnung nicht hingegen sollte. Schon am nächsten Tag kam wieder ein Zettel, wieder ein Patschen heb, der ihre ermattete Angst aufschöchte. Diesmal waren 200 Gronen gefordert, die sie wiederstandslos gab. Hnt setz sich, weil dieser jehe Steigerung der Erpressung, die sie sich auch materiell nicht gewachsen fühlt, denn ob es war aus vermögener Familie, was sie doch nicht in Erlage sich unaufällig größere Summen zu beschaffen. Und dann was halbes. Sie wusste morgen würden es 400 Gronen sein und bald tausend, immer mehr, jem er sie gab. Schließe ich, sobald ihre Mitte versackten, der Anonyme Brief, der Zusammenbruch. Was sie kaufter war nur eine Zeit, eine Atemspanne. Zwei Tage rast oder drei, eine Woche vielleicht, aber einer wie entsetzt sich wertvoller Zeitfallquar und Spannung. Seit Wochen schlief sie jetzt und ruhig mit Träumen, die Ärger waren als das Wachs sein. Hier fehlte die Luft, die freie Bewegung, die Ruhe, die Beschäftigung. Sie vermuchte nicht mehr zu lesen, nichts mehr zu tun, der monisch gejagt von ihrer inneren Angst. Sie führte sich krank. Manchmal musste sie sich plötzlich nie ersetzen, so heftig, wie bei Fiesi das Herzklopfen, einer unruhige Schwerer füllte mit dem Zähn, saft einer fast schmerzhaften Müdigkeit alle Gelieder, die aber dennoch dem Schlaf sich verwerte. Unterhüllt von der Fressen ein Angst, zwei ihre ganz Existenz, vergiftete die Körper. Und im Innersten sehnte sie sich eigentlich danach, dass dieses krank sein doch endlich herausbrechen möge in einem sichtbaren Schmerz. Einem wirklich fastbaren, sichtbaren, klinischen Leiten, für das die Menschen doch mitleid hatten und erbauen. Sie benedete die Kranken in diesen Stunden unterirdischer Qual. Ich gut müsste es sein, in einem Sanatorium zu liegen, im weißen Bett zwischen weißen Wänden, umgeben von Bedauern und Blumen. Menschen würden kommen, alle gütig zu ihr sein und hinter der Wolke des Leitens stündisch entfernen wie eine große gütige Sonne, die Genesung. Hatte man Schmerzen, so durfte man wenigstens laut schreien. Sie aber musste unerföllig die tragische Komödie eines heiteren Gesundheitsspielen, für die jeder Tag und bei einer jede Stunde ihr neue und fruchtbare Situation fand. Mit zuckenden Nerven musste sie lächchen und froh scheinen, ohne dass sie immer die unendliche Anstrengung dieser vorgetäuschten Heiterkeit ante, die heroische Kraft, die sie verschwendeter an. Solche tägliche und doch nutzloser Selbstvergewaltigung. Nur einer von allen Menschen rings, um sie schien, so dünktes ihr etwas zu ahnen, von dem Vorhibar und das in ihr vorging. Und dieser nur war er sie belauerte. Sie spürte und diese Sicherheitswung sie zu topet, davor sicht, dass er sich unablässig mit ihr beschäftigte, so wie sie mit ihm. Sie umschlichem sich Tag und Nacht gleichsam einander einkreisend, um einer des anderen Geheimers auch zu spälen und das eigene hinter dem Rücken zu bergen. Auch ihr Mann war anders geworden in der letzten Zeit. Die drone Stringer jene ersten enklesitorischen Tage war bei ihm eine eigenen Art von Güter und Besokteitgewichen, die sie unwäquerlich an ihrer Brotseite erinnerte. Wie eine Kranker behandelt, er sie mit einer Soxamkeit, die sie verwirrt er, falls sie sich beschermen fühlte durchs Duckel und verdienteliber. Und sie, andererseits doch fürchtete, weil sie doch auf einer List bedeuten könnte, um ihr je in unvermuteten Augenblick das Geheimnis aus den erschlaften Händen zu wenden. Seit jener Nacht, da sie im Schlafer belaust und jenem Tag, da er den Brief in ihren Händen erblickt, was ein Mist trauen wie in Mitleid verwandelt. Erfabrum ervertrauen mit einer Zartheit, die sie manchmal beunruhigte und schon nachgiebig stimmte, in der nächsten Sekunde den Arckbohnen wieder nachzugeben. Was nur eine List, die verführerische Lockung des Untersuchungsrichters für den Angeklackten, eine Fangenbrücke des Vertrauens, die ihr Geständnis überschreiten sollte und die dann plötzlich hochgezogen, sie wärlos in seiner Willkürnis. Oder war auch schon in ihm das Gefühl, dass dieser gesteigerte Zustand des Belauerns und Belauschens ein unerträglicher war. Und es eine Sympathie so stark, dass er heimlich mitlettern, ihrem täglich mehr sichtbaren Leiden. Sie spürte in einem merkwürdigen Schauer, wie er ihr manchmal das erlösene Wort gleichsam hinrechte. Wie verlockend gleich, der ihr das Geständnis machte, sie verstand es einer Absicht und was einer gütetankbar froh. Aber sie empfand auch, dass mit dem Regerin gefühlt erneigung auch ihre Scham vor ihm wuchs. Und ihr strenger das Wort verberte als vor dem ihr Mistraum. Einmal in diesen Tagen sprach er zu ihr ganz deutlich und blicken Blick. Sie war nach Hause gekommen und hatte vom Vorzimmer laute Stimmen gehört, die ihres Mannes scharf und innergisch, das zänkische Geschwätzter gobernant unter Zwischenweinen und schluchzenen Laute. Ihr erstes Gefühl war schreckend. Immer wenn sie laute Stimmen hörte oder eine Erregung im Hause, schauerte sie zusammen. Angst war das Gefühl, dass bei ihr auf alles antwortete, was außergewöhnlich war. Die Brennen der Angst, der Berief sei schon gekommen, das Geheimnis enthüllt. Immer wenn sie die Tür auftart, stürzte ihr erster Fragen erblick sich auf die Gesichter und fragte sie ab, ob nichts in ihrer Abwesenheit geschehen sei. Die Katastrophe hat nicht schon herangebrochen, und es sie fern war. Diesmal war es nur Kinderzank, wie sie bald beruhigte erkannte. Eine kleine improvisierte Gerichtswahlung. Eine Tante hatte vor wenigen Tagen dem Knaben ein Spielzeug, ein buntes Pferdchen gebracht, was das jüngere Mädchen, das Minderer gaben erhalten, neidischer Bitteter. Vergeblich hatte sie Errecht gelten, zu machen, gesucht und so gierig, dass der Knabe ihr verweigerte, sein Spielzeug überhaupt zu berühren, bis zuerst lauten Sorn des Kindes erregte, und dann ein Dumpf ist geducktes Hartnäckiges Schwecken. Aber am nächsten Morgen war das Pferdchen plötzlich verschwunden, spurlos. Und alle Bemühungen des Knaben vergebens, bis man durchsuffer das Verlorone schließlich zerstückelt im Ofen in Deckte, die Holzhalle zerbrochen, das Buntefell abgerissen und das Innere ausgeweitet. Der Verdacht für selbstverständlich auf das kleine Mädchen, weinend war der Bub zum Vater gestürzt, die Boßhafte zu verklagen, die einer Rechtfertigung nicht ausweichen konnte, und eben begann das Verhör. Er rene fürte einen jenheit, warum kam die Kinder mit all ihren Sorten immer zu ihm und immer zu ihr? Von ihr vertrauten sie all ihre Streitigkeiten und klacken immer ihre Männer an, bis er was ihr lieb gewesen von diesen kleinen Plakken rein befreit zu sein, aber auf einmal geizte sie danach, weil sie darin die Liebe fühlte und vertrauen. Die kleine Gerichtswahl und Lungweiten schieben, das Kind leugnet zuerst freilich mit scheugersenkten Augen und einem verrätere Schenssitter in der Stimme. Die guvonante Zirkte geben sie, sie erhaltig gehört, wie das kleine Mädchen im Zorn gedroht hatte, das Pferdchen zum Fenster hinunterzuwerfen, was das Kind vergeblich abzulognen sich bemüter. Es gab ein kleinte Mold von Schluchzen und Verzweiflung. Irrene bückte auf ihren Mann, er war es als sehr zu Gericht nicht über das Kind, sondern schon über ihr eigene Schicksal, denn so würde sie vielleicht morgen schon ihm gegenüber stehen mit dem gleichen Zittern und dem selben Sprung der Stimme. Irreinen blickte zuerst streng, solange das Kind bei der Lüge behaute, zwang dann Wort für Wort den Widerstand nieder, ohne je bei einer Weigerung und Zorn zu geraten. Dann aber, als sich das Läugnen in eine Dumpfe verstockt hat, löste Sprache ehe gütig zu, bewieß gerade zu die inneren Utwendigkeit der Handlung und entschuldig den gewisse Maßen, dass sie im ersten umbedachten Zorn etwas so abschollig ist getan habe, damit, dass sie dabei nicht besonnen habe, es würde ihrem Bruder tatsächlich kriegen. Und so warm und eindringliche Erläuterte, er dem immer unsicher werdenden Kinder, die eigene Tarte, seit etwas Begriffliches. Aber doch vorurteinswertes, das ist endlich im Tränen aus Brach und will zu Heulen begangen. Und bald gedeckt vom Schwal der Tränen, stammete es endlich das gestehende Wort. Er rehne stürzte Hindivinen dazum armen, aber die Kleine stieße weg im Zorn. Auch ihr Mann verwieß ihr Mann in dies vorallige Mitleid, denn er wollte das Verkinder doch nicht straflos hingehen lassen. Und verhängte die zwar geringfügige, für das Kind aber im finntliche Strafe, am nächsten Tag nicht zu einer Veranstaltung gehen zu dürfen, auf die sich das Mädchen seit Wochen gefreut hatte. Heulehnt hörte das Kind sein Urteil. Der Knappe begann laut Zerträum firen, bei dieser frühzeitige und gehessige Hon, verwickete ihn Augenblicklich gleich, weil sie nicht straffer, und doch ihm wurde für seine Schadenfreude, die Erlaubnis jenes Kinder festzubesuchen, entzogen. Traurig und nur getrüstet durch die Gemeinsamkeit ihrer Bestrafung, suchen die beiden schließlich ab, und ihre ihnen blieb allein mit ihrem Mann. Jetzt fühlte sie plötzlich, war endlich Gelegenheit, statt der Anspielung hinter der Maske eines Gespräches über die Schuld des Kindes und sein Geständnis von ihrer eigenen zu sprechen. Und irgendein Gefühl der Erleichterung überkam sie, wenigstens in Verhitter Form, die weicht abzulegen und zur Mitleid bitten zu dürfen. Denn wie ein Zeichen war es ihr, ob er ihre Führsprache für das Kind nun gutliche Aufnahmen, und sie wusste, dann würde sie vielleicht waken können, für sie selbst zu sprechen. "Sag Fritz?" begann sie. "Wirst du wirklich die Kinder morgen nicht gehen lassen?" "Hah, sie werden ganz unglücklich sein, besonders die Kleine. So arg war es ja gar nicht, was sie angestellt hat. Warum willst du sie so streng bestrafen? Tut sie dir gar nicht gleit die Kleine?" Er sah sie an. "Dann setzt er sich gemächtlich, erschien sichtlichwillig, das Thema ausführlicher zu erörtern und ein Vorgefühl angenehm und eng sich zugleich, ließ sie vermuten, er würde Wort für Wort gegen sie Münzen. Alles in ihr wartet sie die Pause zu Ende, die er wohl mit Absicht oder anstrengten Überlegen, besonders deente." "Ob es mir nicht leid tut fragst du? Darauf sage ich, heute nicht mehr. Hier ist jetzt leicht, seit sie bestraftest. Ob sie auch bitter scheint." "Unglücklich war sie gestern, als das Arme fährtchen zerbrochen um Ofen steckte, alles im Hause danach suchte und sie Tag aus Tag ein, die Angst hatte, man würde, man müsse es entdecken. Die Angst ist ärger als die Strafe. Denn die ist ja etwas bestimmtes und viel oder wenig immer mehr als das entsetzlich unbestimmte, dies graunhaft unendliche der Spannung. Sobald sie ihre Strafe wusste, war ihr leicht. Das Weinen darf dich ja nicht irre machen. Es ist nur jetzt herausgefahren und früher starkes Drinnen und innen tut es ärger als draußen. War sie nicht ein Kind oder könnte man irgendwie ganz in ihr Letztes schauen. Ich glaube, man würde finden, dass sie eigentlich froh ist, trotz der Bestrafung und der Training. Und sicher vorher als gestern, wo sie anscheinend so gluss herumging und niemand sie verdächtigte." Sie sah auf. Ihr war so, als zieht er jedes Wort gegen sie. Aber schien sie gar nicht zu beachten, sondern vor, ihre Bewegung vielleicht misdeutend entscheidender fort. "Es ist wirklich so, das kannst du mir glauben. Ich kenne das vom Gericht und aus den Untersuchungen. Die angeklagten Leiden am meisten unter den Verheimlichungen. Unter der Drohung, der Entdeckung, unter dem grauenvollen Zwangen eine Lüge gegen tausend kleine versteckte Angriffe verteidigen zu müssen. Es ist forchtbar so ein Fall zu sehen, wo der Richter schon alles in Händen hat. Die Schuld, dem Beweis, vielleicht sogar das Orteil bereits. Und nur das Geständnis noch nicht, das steckt innen im angeklagten und will nicht heraus, so sehr er auch zieht und zärt." Entsetzlich ist es zu sehen, wieder angeklagte sich windet und gründ, weil man ihm sein Jahr, wie mit einem Haken aus dem wieder strebenden Fleisch reißen muss. Manchmal sitzt es schon ganz oben in der Kähle, von innen drängt seine unwiderstähliche Macht nach oben. Sie wirgen daran, beinahe ist es schon Wort. Da kommt die böse Gewalt über sie, jenes unbegreifliche Gefühl von trotz und Angst und sie schlucken es wieder hinab. Und der Kampf beginnt von neuem. Die Richter leiden manchmal mehr dabei als die Opfer. Und dabei betrachten die angeklagten ihn immer als den Feind, der ein Wahrheit ihr helfer ist. Und ich als ihr Anwalt, als verteidiger, sollte er eigentlich meine Klienten warnen zu gestehen, ihre Lügen festigen und stärken. Aber innerlich warge ich es oft nicht, denn sie leiden mehr am nicht gestehen als am Geständnis und seiner Bestrafung. Ich verstehe das eigentlich noch immer nicht, dass man eine Tat tun kann, mit du wusstsein der Gefahr und dann nicht den Mut zum Geständnis haben. Diese kleine Angst vor dem Wort finde ich klärglicher als jedes Verbrechen. Meinst du, dass es immer nur Angst ist, die Menschen hindert? Könnte es nicht. Könnte es nicht scharmen sein, die scharmen sich auszusprechen, sich auszukleiden vor all den Menschen? Verwundert blick dir auf. Er war sonst sich gewohnt von ihr Antwort zu empfangen, aber das Wort fascinierte ihm. Scham sagst du, das ist ja auch nur eine Angst, aber eine bessere, eine nicht vor der Strafe, sondern ja, ich verstehe. Er war aufgestanden, Marc würde hier regt und ging auf und ab. Der Gedanke stehen ihn immer irgendetwas getroffen zu haben, das jetzt oft sogt und sich stürme schrägter. Platz ist. Ich gebe zu, Charme vor den Menschen, vor den Fremden, vor den Pöbel, der aus der Zeitung Fremdeschicksal frisst wie ein Butterbrot. Aber deshalb könnte man doch nicht wenigstens jeden bekennen, den man nahe steht. Du erinnest dich an jenen Brandstifter, den ich im vergangenen Jahr verteileckte? Der zu mir eine so merkwürdige Zuneigung gefasst hatte? Er erzählt ihm ja alles. Kleine Geschichten aus seiner Kindheit sogar von Intime Runding. Siehst du, der hatte die Tat bestimmt begann? Er ist doch vor Ort halt worden. Aber auch mir hatte er sie nicht eingestanden. Das war eben die Angst, ich könnte ihn verraten. Nicht die Charme, denn mir vertraute er ja. Ich war, glaube ich, der einzige, zu dem er im Leben sei, etwas wie Freundlichkeit empfunden hatte. Da war es, also doch nicht Charme vor den Fremden. Was war es da, wo er doch vertrauen konnte? Er war viel leicht, sie musste sich abwenden, weil sie so ansaue und sie ihre Stimme zitternd spürter. Er war viel leicht, es ist die Charme am größten, denen ging über den Mann, sicher am nächsten fühlt. Er blieb stehen, wie gepackt von einer innerlichen Gewalt. Du meinst also, du meinst. Und mit einem Male wurde seine Stimme anders, ganz weich und dunkel. Du meinst, dass Helene jemand anderem ihre Schut leichter gestanden hätte. Der Gouvernein hatte vielleicht, dass sie. Ich bin überzeugt davon, sie hat gerade, die ist so viel wiederstand, nur in den Gängen gesetzt, weil. weil dein Urteil das Wichtigste ist, weil sie dich am meisten lebt. Wider bleib er stehen. Du. Du hast vielleicht recht? Ja, sogar bestimmt. Das ist doch seltsam. Gerade daran habe ich nie gedacht. Das ist doch so einfach. Ich war vielleicht zu streng. Du kennst mich ja. Ich meine es nicht so. Aber ich gehe jetzt gleich hinein. Sie darf natürlich hin. Ich wollte ja nur ihren Trotz beschrafen, ihren Widerstand. Und dass. Dass sie kein Vertrauen zu mir hatte. Aber du hast recht. Ich will nicht, dass du glaubst, ich könnte nicht verzeihen. Das möchte ich nicht. Gerade von dir möchte ich das nicht. Irene. Er sah sie an und sie spürte, wie sie erötete unter seinem Blick. War das Absicht, dass er so sprach oder ein Zufall, ein türkischer gefährlicher Zufall? Noch immer fühlt sie, die entsetzliche Unentschlossentheit. Das Urteil ist kassiert. Irgendene Hütterkeit schien jetzt über ihn zu kommen. Helena ist frei und ich gehe, es ihr selbst an Königen. Bist du jetzt zufrieden mit mir? Oder hast du noch einen Wunsch? Du. Du siehst. Ich bin in Generell Salau, heute. Vielleicht, weil ich froh bin, ein Unrecht rechtzeitig einbekannt zu haben. Das schafft immer eine Erleichterung, Irene. Immer. Sie glaubte zu verstehen, was diese Betonung meinte. Und wie kürlich trat sie im Näher. Schon fühlt es sie, das Wort, und sich aufquellen. Und auch er trat vor, als wollte er ihr eilig aus den Händen nehmen, was sie so sichtlich bedrückte. Da trat sie sammlich, indem eine Kier war, nach dem Geständnis, nach irgendetwas von ihrem Wesen, eine glühende Ungeduld und plötzlich brach alles in ihr zusammen. Mühle, viel ihrer Hand, und sie waren sie sicher. Es war vergeblich, führte sie, nie würde sie saussprechen können, dass eine befreien der Wort, das innen brannte und ihre Ruhe verzerte. Wie nahe Herr Donner, reute die Warnung, aber sie wusste, dass sie nicht in Flien konnte. Und im geheimsten Wunsch, her sehnt es sich schon, was sie bese lange fürchtet, den erlösen ein Blitz, die Entdeckung. Rasha, als sie einste, schien ihr Wunsch sicher für uns wollen. 14 Tage werte jetzt der Kampf, und die Rehne führte sich am Ende ihrer Kraft. Nun waren es schon vier Tage, dass sie Person sich nicht gemeldet hatte, und so in den Körper gedrungen, so eins mit dem Blut war schon je Angst, dass sie bei jedem Klingeln an Natur immer je auch schoss, um selbst eine oppressere Botschaft rechtzeitig abzufangen. Eine Ungeduld, beine eine Sehnsucht, beine in dieser Gier, denn mit jeder dieser Bezahlung kaufte sie ja einen Arm beruhigungen, ein paar Stunden mit den Kindern einen Spazierbein. Für einen Abend, einen Tag konnte sie dann auf Atmen auf der Straße gehen und zu Freunden freilich, der Schlaf war weise, er liest sich sein sicheres Wissen, um die beständig nahe Gefahr, nicht von so kärklichem Torus betrügere Schneemen, und füllte ihr Blut nachts mit sechenden Angst träumen. Umgestimmt war sie wieder rum bei den Klingel-Rufinos geeid, die Tür zu öffnen, so sei ja auch bewusst sein, musste diese Unruhe, den Dienstboten zuvorzukommen, müsste verdacht erwecken und leicht zufeindlichen Vermutungen verlocken. Aber wie schwach worden diese kleinen Wiederstände des besonderen Überlegens, wenn sie beim Telefonsegnal, einem Schritt auf der Straße hinter ihr Herr oder dem Ruf der Türglocke, ihr ganze Körper gleichsam aufschnette, wie von einem Pitzenschlag. Wieder hatte sie ein Klingelzeichen aus dem Zimmer und hin zur Tür gerissen, sie öffnete um am ersten Augenblick eine fremde Dame verwundert an zu sehen und dann ein Set zurückfahren sind der neuen Ausstaffierung und unter einem eleganten Hut, das war hast er Gesicht der Erpresserin zu erkennen. Ach, sie sind es selbst, Frau Wagner, das ist mir angenehm. Ich hab sie wichtig zu sprechen und ohne eine Antwort der Schrocknen abzuwarten, die sich mit sitterner Hand auf die Türklingke stütze, trat sie ein, legte den Schirm ab, eine grellen roten Sonnenschirm, offenbar schon eine erste Verwertung ihrer oppressere Robzüger. Sie bewegte sich mit einer ungeheuren Sicherheit, als ob es in ihrer eigenen Wohnung wäre und wohlgefällig und gleichsam mit dem Gefühl einer Beruhigung, die stattliche Einrichtung betrachtend, schritt sie unaufgefordert weiter gegen die halb offene Tür zum Empfangszimmer. Nicht wahr? Hier hinein fragte sie mit einem Verhaltenen Honn und als sie erschreckte, das Wort ist noch immer nicht mächtig, ihr abwehren wollte, fückte sie beruhigend bei. Wir können es rasch erledigen, wenn es ihnen unangenehm ist. Frau Irene folgte ihr ohne wiederreder. Der Gedanke, die Erpresserin in ihrer eigenen Wohnung zu wissen, diese Verwegenheit, die ihre entsetzelisten Vermutung übertrafft, betropte sie. Ihr war als dreamte sie dies alles. Schön haben sie sie ja sehr schön. Bewunderte mit sichtlicher Behaglichkeit, die Person, während sie sich niederlichst. Ach, wie gut sich das sitzt und die vielen Bilder. Da sieht man es erst, wie armsehle das unser Enz hat. Sehr schön haben sie sie ja sehr schön, Frau Wagner. Da, wie sieht diese Verbrecherin in irgendeinen Räumen so behaglich sah, brach endlich die Wut in der gematterten auf. Was wollen sie denn? Sie erpresserin! Bisse meine Wohnung verfolgen sie mich. Aber ich werde mich nicht zu totekwähnen lassen von ihnen. Ich werde. Die Reichen sie doch nicht so laut. Und da brach die andere mit einer beleidigenen Vertraulichkeit. Die Tür ist ja offen und die Dienstboten könnten sie hören. Mir liegt doch nicht viel daran. Ich leute ja nichts, mein Gott. Und schließlich im Gefängnis kann es mir doch auch nicht schlechter gehen wie jetzt, bei dem ehelenden Leben. Aber sie, Frau Wagner, sollten etwas vorsichtiger sein. Ich will vor allem einmal die Tür zu machen, wenn sie es für nötig befinden, sich zu erheifern. Aber das sage ich Ihnen gleich das Beschimpfungen auf mich kein Eindruck machen. Frau Irene Skraft für einen Augenblick durch den Zorn gestellt, sagt wieder unwächlich zusammen vor der Unerschütlichkeit dieser Person. Wie ein Kind, das wartet, wie hier Aufgab ihm diktiert wird, stammt sie da, demütig, da und ruhig. Also, Frau Wagner, ich will keine lang Umstände machen. Mir geht's nicht gut, das wissen Sie. Das habe ich Ihnen schon gesagt und jetzt brauche ich Geld auf den Zins. Ich bin Ihnen schon so lange Schuldig und noch auf andere Sachen. Ich möchte endlich einmal ein bisschen in Ordnung kommen. Deshalb bin ich zu Ihnen gekommen, dass Sie mir da halt aushelfen mit. ma, mit halt 400 Kronen. Ich kann nicht. Stammete Frau Irene von der Summe erschrocken, die sie tatsächlich nicht mehr im Bahren besaß. Ich hab's jetzt wirklich nicht. 300 Kronen habe ich Ihnen schon gegeben in diesem Monat. Woher soll ich's denn nehmen? Na, es wird schon gehen, denken Sie nur nach. Eine so reiche Frau, wie Sie, kann auch Geld haben, so viel Sie will. Aber wollen muss sie halt. Also, denken Sie nur nach. Frau Wagner, es wird schon gehen. Aber ich hab's wirklich nicht. Ich möchte Sie mir gern geben, aber so viel habe ich wirklich nicht. Ich könnte Ihnen etwas geben. 100 Kronen vielleicht. 400 Kronen habe ich gesagt. Brauche ich. Wie beleidigt durch die Zumutung, war sie schon auf die Worte hin. Aber ich habe sie nicht. Schrie Irene verzweifelt. Jetzt dir Mannkämer, dachte Sie, zwischen euch jeden Augenblick kommt ja kommen. Ich schwöre sie, ich habe sie nicht. Dann suchen Sie sich zu verschaffen. Ich kann nicht. Die Person sah sie am von oben bis unten als Worte der Frau. Sie sie abschätzen. Na, zum Beispiel der Rien da. Wenn man den versetzte, dann würde es gleich gehen. Ich kenne mich freilich nicht mit Schmuck so aus. Ich hab ja nie einen Geh ab. Aber 400 Kronenglaube ich kriegt man schon dafür. Der Rien! Schrei Frau Irene auf. Das war hier Verlohbungsring. Der einzige, den sie nie abgelegt und ihm ein sehr kostbarer und schöner Stein holen Wert gab. Na warum denn nicht? Ich schicke ihn den Versatzschein. Dann können sie es einlösen, wann sie wollen. Sie kriegen ihn ja wieder zurück. Ich werde hier nicht behalten. Was macht denn so eine arme Person wie ich mit einem Sohnoblüm Ring? Warum verfolgen sie mich? Warum kleben sie mich? Ich kann nicht. Ich kann nicht. Das müssen sie doch begreifen. Siehst du, ich habe getan, was ich kann. Haben sie doch mich gleitet. Mir hat auch keiner mitleid gehabt. Mich haben sie beinahe, körperen lassen Vorhunger. Warum soll gerade ich mitleid haben mit einer so reichen Frau? Irene warte eben heftig erwiedern. Da hörte sie und ihr Blutstockter. Ausdrucken, eine Tür in Schloss fallen. Das musste er man sein. Der von seinem Behozsurekette. Ohne erst überlegen, ressie sich den Ring vom Finger und steckte ihn der wartenden Hände in eilig verschwinden Lies. Haben sie keine Angst? Ich gehe schon wieder. Ich bekam die Person, als sie die namenlose Angst in dem Gesicht gewahrer und das gespannte lauschen gegen das Fortsamer, wo ein Männer Schritt deutlich vernehmbar war. Sie öffnete die Tür, grüßte Irene ins eintretenen Gemal, der für einen Augenblick zu ihr aufsah und sich nicht sonderlich zu beachten schien und verschwand. Eine Dame, die um eine Auskunft kam, sagte Irene mit letzter Kraft zur Erklärung, soweit die Tür hinter der Person in Schloss gefallen war. Die Erste, sie konnte war überstanden. Immer n'er wieder t'innigts und trat ruhig in das Zimmer, wo der Mittagszehspalz gedämpfer. Irene war als Brenner die Luft auf jene Stelle an ihrem Finger, die sonst sie kühle, reifte das Ringeschützter und jetzt müsste jeder auf die Nackte stelle wie ein Brandmal blicken. Immer wieder versteckte sie während des Speisens die Hand und in des sie start, hundte sie eine merkwürdige Überreizung des Gefühls, ein Blick ihres Mannesstreifen unablässig gegen ihre Hand und verfolge sie auf erhebliche Wanderung. Mit aller Kraft vermüllte sie sich seine Aufmerksamkeit abzulenken und mit unablässigen Fragen angesprechen Fluss zu bringen. Sie sprach und sprach zu ihm zu den Kindern zu der Gubanante, immer wieder und zündet sie, mit kleinen Flammen die Frage des Gesprächs, aber immer versagte ihr der Atem und immer brach sie wieder, stigten sich zusammen. Sie versuchte übermütig zu scheinen und auch die anderen zu einer Fröhlichkeit zu verleiten, nackte die Kinder und stachete sie gegeneinander auf, aber sie stritt nicht und sie lachten nicht. Es musste, so spürte sie selbst in ihrer Heiterkeit etwas Falsches sein, dass die anderen unbewussten fremdete. Je mehr sie sich anspannt, desto weniger gelangter Versuch. Schleslich wurde sie müde und schwieg. Auch die anderen schwiegen, sie hotten nur das leise Killeren der Teller und innen die Quellen Stimmen der Angst. Da, mit einem Mal sagt ihr man, wo hast du denn heute deinen Ring? Sitz, sagt sie zusammen. Innen sagt etwas ganz laut Einwort. Vorbei. Aber noch berter sich hier instinkt. Jetzt alle Kraft zusammenhalten, führte sie nur für einen Satz noch für Einwort, nur eine Lüge noch finden, eine letzte Lüge. Ich, ich hab ihn zum Putzen gegeben. Und gleichsam erstag an der Unwahrheit führte sie nun an Schlossen bei Übermong, hole ich ihn mehr ab. Übermoggen. Herz was sie gebunden, die Lüge musste zerbrechen und sie mit, wenn sie nicht gelang. Jetzt hatte sie sie selbst festgestellt und all die Vera Angst durchdrang jetzt mit einem Maler ein neues Gefühl, eine Art genug, die Entscheidung so nah zu wissen. Übermoggen. Nun wusste sie ihrer Frist und führte aus dieser Gewissheit eine merkwürdige Rohr in ihrer Angst überstuhren. Innen wuchs etwas auf, eine neue Kraft, Kraft zum Leben und die Kraft zu sterben. Das endlich gesicherte Bewusstsein der nahe Entscheidung begann eine unerwartete Klarheit in ihr zu verbreiten. Die Nervosität, wie ich wunderbar einer geordneten Überlegung, die Angst einem ihr selbst fremden Gefühl kristallinarur, dank der sie all ihre Dinge, ihres Lebensbrötzsich, durchsichtig. Und in ihrem wahren Wärtser. Sie maß ihr Leben und spürte es, wog noch immer schwer, duft, sie es behalten und steigern in ihrem neuen und erhöhten Sinne, denn diese Tage der Angst sie gelernt haben, konnte sie es noch einmal rein und sicher ohne Lügen beginnen, sie fühlte sich bereit. Aber als geschiedene Frau, Ehebrecherin befleckt vom Skandal hinein zu leben, dazu war sie zu müder und zu müder auch weiter dies gefährliche Spiel einer Erkauften und auf Rüstgewerten ruhig um vorzusetzen. Weder stand, war das fühlte sie jetzt nicht mehr denkbar, das Ende schon nah. Verratorte von ihrem Mann, ihren Kindern, von allen, dass sie umgab, kommt von ihr selbst. Flucht war unmöglich, war einem Gegner der allgegenwärtig schien und das bekenntnass die sichere Hilfe blieb ihr verwert, das wusste sie nun. Ein einziger Weg war noch frei, aber von dem gab es keine Wiederkeer. Noch lokte das Leben. Es war einer jener elementaren Frühlingstage, wie sie manchmal aus dem verschlossenen, schostes Winterstürmischer Vorbrechen, ein Tag mit so ein endlicher blochtem Himmel, das in erhobene Weise man wie aufatmen, ein halb und dünnstendem Winterstunden zu fühlen meinte. Die Kinder störmten herrein in Helen Kleider, die sie zum ersten Mal in diesem Jahre trocken, und sie musste sich bezwingeln, ihren aufstörmenden Jubiln nicht mit trennen zu erfiedern. Sobald das Lachen der Kinder mit seinem Schmerz sich in nachher in ihr Verklungen war, machte sie sich daran, ihrer eigenen Beschlüsse entschlossen auszuführen. Zunächst wollte sie versuchen sich wieder in den Besitz des Renges zu setzen, denn wie immer sich jetzt ihr Schicksal entschieden sollte kein Verdacht auf ihre Erinnerung fallen, niemand einen sichlichen Beweis ihrer Schuld besitzen, niemand. Und vor allem die Kinder nicht sollten jemand das furchtbare Geheimnis annen, das sie ihnen Interessen hatte. Ein Zufall müsste erscheinen, den keiner zu verantworten hatte. Sie ging zunächst in eine Leihanstalt, dort eine erbte Schmuckstück, das sie fast niemals zurück zu versetzen, und sich somit genug Geld zu versehen, um der Person eventuell den verrätarischen Ring wieder abkaufen zu können. Gesicherte im Gefühl, sobald sie die Barre so in der Tasche hatte, promenierte sich dann weiter aufs Gerate, wo im Innersten das ersehen, was sie bis gestern am meisten geföchtet hatte, der Presse zu begegnen. Die Luft war lind und ein Geleucht von Sonne über den Häusern. Etwas von der ungestömen Bewegung des Windes, der weißen wollten allig über den Himmeljagte, schien in den Rhythmus der Menschen eingedrungen zu sein, die leichter und beschwingter Ausschirten, als bisher ein allentrostlosen Winter der Mriken tagen. Und sie selbst vermeinte, etwas davon in sich zu fühlen. Der gedangete Sterbens gestern wie im Flug gefasst und nicht mehr aus der zitternden Hand gelassen, wuchs plötzlich zur Ungeheuerlichkeit, ins Ankehrensinn. Sollte es denn möglich sein, dass ein Wort irgendeines widrigen Weibes eidig zerstören könnte? Die Häuser damit im blinkenden Fassaten, die sausenden Wagen, die lachenen Menschen und innen dieses rausschene Gefühl vom Blut. Sollte ein Wort, die unendliche Flanme verlöchen können, mit der die ganze Welt auf Lodatze in ihrem Atmen in Herzen? Sieg gingen und gingen, aber nicht mehr mit gesenktem Blick, sondern offen spüren und beinah folgierendlich, die lange Suchte zu entdecken. Das Opfer suchte jetzt den Jäger. Und wie das Geherze schwächere Tier, wenn es fühlt, dass einen Drinnen nicht mehr möglich ist, sich mit dem Entschluss der Verzweiflung plötzlich wendet und dem per Volga kämpft, bereit entgegenstellt, so verlangte sie es jetzt, der Peinigerin sich anletzt, anantletzt zu stellen. Und mit jener letzten Kraft zu ringern, die der Treb das Lebenst in verzweiften verleitet. Mit Absicht blieb sie in der Nähe der Wohnung, wo sonst der Prässer und sie zu belauern pflegte. Einmal alt ist es sogar über die Straße, weil in der Tracht irgendeine Frau und Person an die Gesuchte erinnerte. Es war längst nicht mehr der Ring, um die sie zu kämpft und der ihr doch nur aufschub bedeutete und nicht befreiung, sondern wie ein Zeichen des Schicksals, er sehnte sie diese Begegnung, hat es Entscheidungen über Leben und Tod von Hörer macht, was ihren eigenen Entschlussen gefällt, schien ihr sein Wiederbesetz. Aber nirgends war die Person zu erspähen. Wie eine Ratte im Loch, was sie verschwunden, im unendlichen Gewürderiesen statt. Enttäuscht aber noch nicht hoffnungsos, hatte sie mittags zurück und so gleich nach dem Mittagsmale, die vergebliche Suche wieder zu beginnen. Neu, den gestreifte sie die Straßen ab. Und jetzt, dass sie sie nirgends fand, wuchs wieder das fast entwöhnte Grauen in Jampur. Nicht die Person war es mehr, nicht der Ring der siebe unruhigte, sondern das grauenhafte Geimesvolle in all diesen Begegnungen, das mit der vernunftlichen Mervor zu begreifen war. Diese Person hatte wie durch Magie ihre Namen erfahren und ihre Wohnung. Sie wusste ihre Stunden und häuslichen Verhältnisse. Sie war immer im Schreckhaftessen und gefährlichsten Moment gekommen. Um nun im Erwünschteisten, mit einem All verschwunden zu sein. Irgendwo musste sie sein in diesem riesigen Getriebe. Na, wenn sie wollte und doch ohne rechtbar, sobald man sie begehrte und diesgestaltlose der Drogen, das unfassbar nahe der Erpresserin hart, dann ich am Leben und doch nicht zu fassen, lieferte die schon ermatter Machtlos an die immer mehr müßte Scher Angst. Es war, als hätten sich höhere Kräfte ihrem Untergang teuflich verschworen, eine solche Verhöhnung ihrer Schwäche war in diesem übermächtigen Gewirr feindliche Zufälle. Nevils schon mit einem fiebernen Schritt, lief sie immer noch diese Elbe Straße auf und nicht da. Wie eine Dürne dachte sie selbst, aber die Person blieb unsichtbar. Nur das Dunkel kam jetzt droh unterab geglitten. Der frühe Frühlingsabend löste die helle Farbe des Himmelts ins schmutzigen Trüber und eilig brachte ihn nach Zerein. Lichter entflammten sich in den Straßen. Der Strom der menschen flutte Zerrascher in die Häuser zurück, das ganze Leben schien ein dunkler Strömung zu entschwinden. Ein paar Mal ging sie noch auf und ab, später noch einmal mit Letztoffnung die Straße entlang, dann wannte sie sich ihrem Haus zu. Sie froh. Möder ging sie hin auf. Sie hörte, wie man nebenan die Kinder und Zubettbrachter, habe sie vermichtigen, einen Gute nachzuwünschen, habe sie zu nehmen, für die einer und dabei an die Ewiger zu denken. Wozu sie jetzt auch sehen, kann man ihren übermütigen Küssen ungetrübtes Glück zu fühlen, in ihren Helden gesicht an der Erliebe? Wozu sich noch martyr mit einer Freude, die doch schon verloren war? Sie bis die Zähne zusammen. Nein, sie wollte nichts mehr vom Leben führen, nicht mehr das Gute und Lachene, das sie mit so vieler Erinnerung bandt, dass sie doch all diesen Zusammenhalten morgen mit einem Ruck zerreißen musste. Nur an das wiederwertige Worte sie jetzt denken, an das hässliche, das Gemeiner, an das Verhängnis, die Abpresserin, an den Skandal. Hann alles, was sie forttrieb, dem Abgeordnend gegen. Die Heimkäresmannes unterbrach das Dumphon einsame Sinnen. Freundlich um ein Regesgespräch bemüht, suchte er sich, ihr im Worte zu nähern und fragte vielerlei. Eine gewisse Nervosität meinte sie, dieser Plötzlich so Regensorgsamkeit entraten zu können, aber sie wieder strebte jedem Gespräch in Erinnerungen, das von gestern irgendeiner innere Angst, sie zurück sich durch Liebe zu binden, durch Sympathie halten zu lassen. Er schien ihren Widerstand zu spüren und irgendein wie besorgt. Sie wieder rumfürchtete, vor seiner besorgnest neuerliche Annihrerung und bot ihm freizügig gute Nacht, dann ging sie. Morgen pinn hat es wahr und wir unendlich fern. Umgeheuerweite und finster Schiene die Schlaflose Nacht. Herr Mehlig waren die Geräusche der Straße seltener, an den Reflexen des Semmas Asi, das sie Lichter draußen erloschen. Manchmal meinte sie, die nahe Atemzüge von den anderen Zimmern führen zu können, das Leben ihrer Kinder ihres Mannes, der ganz nahe und doch so fernen fast schon in schwunden ein Welt, aber auch gleichzeitig ein namentloses Schweiten, das nicht aus der Natur, nicht von ringsum zu kommen schien, sondern von innen, aus geheimnisvoll rausschneckwelle. Eingesagt führte sie sich in einer Unendlichkeit von Stille und das dunkel und sich barra himmel auf ihrer Post. Manchmal sprachen die Stunden laute eine Zahl in das dunkel, dann war die Nachtschwarz und leh bloß. Aber zum ersten Mal meint sie, den Sinn, dieser endblosen Lehrendunkelheit zu verstehen. Sie sahen jetzt nicht mehr über Abschied und Tod, sondern dachte nur, wie sie ihm entgegenflüchten und möglichst unerfällig den Kindern und sich die Schande des Aufsiens ersparen könnte. An alle Wege sahen sie, von denen sie wusste, dass sie zum Tod erführten, dachte alle Möglichkeiten der Selbstvernichtung aus, bis sie sich mit einer Art vor alligenschreckend plötzlich erinnerte, dass der Arzt bei einer schmerzhaften Krankheit die Schlaflosigkeit im Gefolge hatte, ihr morgens verschrieben hatte. Und sie damals troppenweise, dass süßbittere Gift aus einem kleinen Flisch jen genommen hatte. Es ein Inhalt, wie man ihr damals sagte, hinreichend war, einen Sandft entschlummern zu lassen. Oh, nicht mehr gejagt zu werden, ruhen zu können, ruhen ins unendliche, nicht mehr den Hammer, der Angst auf dem Herzen zu spüren. Der Gedanke dieser Sandchten entschlummanzereit sie, die Schlafloser unendlich. Schon meint sie, den Galigen geschmack auf den Lippen zu fühlen und die Wache um Nacht um der Sinne. Alligrafter sie sich auf und entzündete das Licht. Das Fleschen, das sie weit fand, war nur mehrhalb voll und sie befürchtete, es möchte nicht genügend. Viel behaft durchforscht, dass sie alle laden, bis sie schließlich dieser Zeptfante, dass sie bereit und größere Qualitäten ermöglichte. Wie hier eine kostbare Banknote, feitete sie es lächeln zusammen. Nun, hitze den Tod in der Hand. Köhle, schauert und doch beruhigt, wollte sie wieder zurück ins Bett, aber jetzt, wie sie am beleuchteten Spiegel vorbeischritt, sah sie plötzlich aus dem dunklen Rahmen, sie selbst entgegentreten, gespenstlich, bleich, holen August und vom weißen Nacht gewandt, wie in einem leichen Lacken gehüllt. Grauen für sie an, sie löschte das Licht, flüchtete frierend in das Verlassenerbett und lag wach bis in den deemandenden Tag. Am Vormeltag verbrannt sie ihre Briefschafften, brachte Ordnung in allerhand kleine Dinger, aber sie vermied nach Möglichkeit, die Kinder zu sehen und alles überhaupt, was er lieb war. Sie wollte das Leben jetzt nur abhalten, sich an sie mit Lust und Verlockung anzuklammern und ihr den gefassten Entschluss durch einen nur vergebliches Zöger noch zu erschweren. Denken sie noch einmal auf die Straße, zum letzten Meiderschicksal zu versuchen und der Erpresserin zu begegnen. Sie ging wieder rasslust die Straße ab. Aber nicht nur mit jenem gesteigerten Gefühl der Spannung. In ihr war schon etwas müde geworden und sie verzagte weiterkämpfen zu können. Sie gingen und gingen wie aus Pflichtbewusstsein zwei Stunden. Nürgends war die Person zu sehen. Es tat ihr nicht mehr weh. Fast wünschte sie sich nicht mehr die Begegnung so kraftlos fühlte sie sich. Sie sahen die Gesichter der Menschen hinein und alle schien ihr fremd, alle tot, sonst irgendwie abgestoppen. Das alles war irgendwie schon fern und verloren und gehört ihr nicht mehr. Nur einmal schrag sie zusammen. Ihr war als hätte sie beim Umblick auf der anderen Seite der Straße aus dem Gewürplatz sich, den Blick ihres Mannes geführt. Jenen merkwürdigen harten Stoßen im Blick, den sie jetzt erst seit kurzem an den Kante. Ergallisch startte sie hinüber. Aber die Gestalt war rasch unter einem vorbeifahrenden Wagen verschwunden. Und sie beruhigte sich mit dem Gedanken, dass er zu dieser Zeit immer bei Gericht beschäftigt sei. Das Gefühl für die Stunde wurde ihr unsicher in der späten Erregung und sie kam verspätet zum Mittagsmal. Aber auch er war noch nicht so stelle wie sonst, sondern kam erst zwei Minuten später und wie ihr dünkte ein wenig erregt. Sie zäherte jetzt sich Stunden bis zum Abend und er schrag wie viel es noch waren, wie wunderlich das war, wie wenig Zeit man brauchte zum Abschied nehmen, wie wenig Werte alles schien, wenn man wusste, dass man es nicht hinnehmen könne. Etwas wie Schlefrigkeit kam über sie. Mechanisch ging sie über die Straße hin, aufs gerate Wohl ohne zu denken oder zu schauen. An einer Kreuzungere sein Kutscham letzten Augenblick, die Pferde zurück, schon hatte sie die Dachse, das Wangs knapp vor sich gestoßen gesehen. Der Kutschafluchte ungemein, sie waren sie sich kaum um. Das wäre Rettung gewesen oder aufschub. Ein Zufall hätte ihr den Entschluss erspart. Möder ging sie weiter. Es war wohl tun, so oft gar nicht zu denken, nur wir ein dunkles Gefühl, vom Ende innen zu spüren, einen Ebel. Der Sacht niederstieg und alles verhütte. Als sie zufällig aufblickte, nach dem Namen der Straße zu sehen, schaute sie zusammen. In ihrem verborenen Wandel war sie durch Zufall bis Beinaford das Haus ihres einzigen geliebten gekommen. War das ein Zeichen? Er könnte er vielleicht noch helfen, er musste die Adresse jener Person wissen. Das hat er zu beinahe vor Freude. Wie hatte sie dies nicht bedenken können, die ist ein Faster. Mit einem Male spürte sie die Glieder wieder rei, die Hoffnung beschwingte die Trägen Gedanken, die jetzt wird, woche einander stoben. Er müsste jetzt hingehen mit ihr zu jener Person und ein für alle mal einen Ende machen. Er müsste sie bedrohen, diese Erpressung einzustellen, vielleicht genügt eine Summe sogar sie aus der Stadt zu entfernen. Das hat sie plötzlich leidt, in einem Jüngst so schlecht behandelt zu haben, aber er würde ihr helfen. Sie weiß ich dessen Gewiss. Wie setz es um das dieser Reton jetzt erst kam? Jetzt, letzter Stunde. Hast dich, alter sie, die tritt mir nah von lötete, niemander von lötete. Sie hochte. Es war jetzt, hätte sie vorsichtig Schritte hinter der Tür gehört. Sie lötete nochmals, wieder einschweiten und wieder ein leises Gorsch von in, da riss sie die Geduld. Sie leute to ohne Unterlass, das galt ihr ihr Leben. Endlich rüttig, etwas hinter der Tür, das Schlossknöckton, ein schmaler Spalt, tat sich auf. Ich bin es. Hast du zu sie rasch. Wie mit einem erschrecken öffnet der Eze Tür. Du bist, sie sind es. Gibt eine herdige Frau. Stammerte er sichtlich verlegen. Ich war. Verzeihen Sie, ich war. Nicht darauf vorbereitet. Auf Ihren Besuch. Verzeihen Sie mein Opt. Dabei deutete er auf seine Hemdermel. Sein Hemd war halt offen und er drog kein Kraken. Ich muss die Drehenden sprechen. Sie müssen helfen. Sagte Sie nervös, weil er sie noch immer am Flur stehen ließ, wie eine Bettlaren. Wollen Sie mich nicht eintreten lassen? Und mich eine Minute anhören? Földte Sie gerade sind so. Bitte. Morg mit der Verlegen, mit einem seitlichen Blick. Ich bin nur jetzt. Ich kann nicht recht. Sie müssen mich hören. Es ist der Heerescheun. Sie haben die Blick mit zu helfen. Sie müssen mit den Ringschaffen. Sie müssen. Oder sagen Sie mit wenigstens die Adresse. Sie verfolgt mich immer. Und jetzt ist sie fort. Sie müssen hören. Sie. Sie müssen. Er starte sie jetzt da. Jetzt merkte sie erst, dass sie ganz zusammenhanglos die Worte kochte. Ach so. Sie wissen nicht. Also ihre Geliebte. Herer Fröhre. Die Person hat mich damals von Ihnen von gehen sehen. Und seitdem verfolgt sie mich und erprest mich von mir. Sie folgt mich zu tolle. Jetzt hat sie mir den Ringen genommen. Und den. Den muss ich haben. Bis heute an muss ich Ihnen haben. Ich habe es gesagt. Bis heute Abend. Und. Wann Sie mir an sein helfen? Aber. Aber ich. Wann Sie? Oder nicht? Aber ich kenne doch keine Person. Ich weiß nicht, wie in sie meinen. Ich habe nie Beziehung gehabt zu Erpresserin. Aber bei einer Gerubzuja. So. Sieg, Sieg, Siemicht. Sie sagt das aus der Luft. Und Sie kennt Ihren Namen und meine Wohnung. Vielleicht ist es auch nicht wahr, dass Sie Erpress. Vielleicht träume ich das ja nur. Ein Augenblick, wo Siem durch den Sinn. Sie könnte wahnsinnig sein. So funk ich die Rauten. Ihr Gehabe war verstört. Die Worte sind los. Enzig sei sich um. Bitte beruhigen Sie sich doch. Generellige Frau. Ich fülle sich über Ihnen, Sie täuschen sich. Es ist ganz ausgeschlossen. Das müssen. Nein, ich verstehe es selbst nicht. Ich kenne Frauen diese Sorte nicht. Die beiden Beziehungen, die ich hier seit meinem. Wie Sie wissen, doch kurzen Aufenthalte. Sie sind nicht der Art. Ich will kein Namen denn. Aber. Aber es ist so lächerlich. Ich versichere Ihnen. Es muss ein Irrtum sein. Ich wollen mir so nicht helfen. Aber gewiss. Wenn ich kann. Dann. Komm Sie. Wie gehen Sie zu Ihren. Zu. Wem. Zu wem denn. Er führte wieder das grauen Sie, sei wahnsinnig. Als Sie Ihnen jetzt beim Arm foster. So, ihr wollen Sie. Oder wollen Sie nicht.? Aber gewiss. Gewiss. So, komm, entsee. Es geht mir um die Himpe und Tod. Ihr hiert an sich, um nicht zu lächeln. Dann wurde er mit einem malen Firmlich. Das ist sehr ungenerellige Frau. Aber es ist mir momentan nicht möglich. Ich habe eine Klaviestunde. Ich kann jetzt nicht unterbrechen. So. So. *lacht* Greie, lachte Sie ins Gesicht. So, gehen Sie Klaviestunden. *lacht* Enthemdermen. *lacht* Sehr lügner. Und plötzlich gepackt von einer Idee störmte Sie vorwärts. Er suchte Sie zurück zu halten. Ja, sehr so. Der Presserin. Bei Ihnen. *lacht* Aber meine spätige gemeinsame Spiehe. Vielleicht teilt ja alles, was Sie aus mir herausgepresst habt. Aber. Ich will Sie mir fassen. Jetzt. Hab ich noch nichts mehr Angst. Sie schrie laut. Er hütte Sie fester, aber Sie rang mit ihm. Ressich los und stürzte zur Tür des Schlafzimmers. *lacht* Eine Gestaltfurt zurück, die auf dem bar in der Tür gelaußt hatte. Irene Stadttein gastet eine fremde Dame in etwas unruhendliche Toilette an, die ihr Gesicht hast dich abwandte. Ihr geliebt aber ihr nachgestürmt, um die Räne zu halten, die er für Warnsinnig hielt. und dein Unglück zu verhütten, aber schon. tratz sie wieder aus dem Zimmer zurück. Er zeiens sie. Moment, sie. Es war ihr ganz. Sie verstand nichts mehr. Neue Ekel fühlt er sie unendlichen Ekel. und einer Möglichkeit. Er zeiens sie. Sag sie sie noch einmal, als sie ein Unruhig ihr nachschauen sah. Morgen. Morgen. Morgen werden sie alles begreifen. Das heißt. Ich. Ich. Ich. Verstehe selbst nicht mehr. Wie zu einem fremden Sprach sie zu ihm. Nicht sehr innert zu sie. Dass sie jemand, sie diesen Menschen angehört hatte. und kaum spürte sie noch den eigenen Körper. Das war alles jetzt noch viel, als so vor. Sie wusste nur, dass irgendwo eine Lüge sein musste. Aber sie war zu müde, noch zu decken. zu müde, zu schauen. Mit der Schlossenen Augen steh sie die Treppe hinab. wie ein Verurteilter zum Schaff hat. Dunkel war die Straße als sie hinaus tratt. Vielleicht flugs sie durch den Sinn. Wartet sie jetzt drüben. Vielleicht kommt jetzt im letzten Augenblick noch Rettung. Es war jetzt, müsste sie die Hände falten und beten zu einem vergessenen Gott. Oh, nur noch ein paar Monate sich kaufen können. Die paar Monate bis zum Sommer. und dann dort friedliche Leben. und herreichtbar für die Erpresserin. Leben zwischen Biesen und Feldern. nur einen Sommer. Aber inso ganz und voll. dass er mehr zählt wie ein ganzes Menschenleben. Gericht spätte sie jetzt auf die schon dunkle Straße. drüben in einem Hausdorf. Gemeint, sie eine Gestaltlauern zu sehen. aber jetzt, wie sie näher trat. schwann sie tiefer in den Fluch zurück. Einen Augenblick glaubte sie. Ähnlichkeit mit ihrem Mann zu entdecken. Zum zweiten Mal keime heute diese Angst in. und seinen Blick auf der Straße plötzlich zu spüren. Sie zögerte um sich zu überzeugen. aber die Gestalt war verschwunden am Schatten. Unruhig ging sie weiter. und setzte am Spannungsgefühl im Nacken. wie von einem Rückwärtsbrennen in den Blick. einmal waren sie sich noch um. aber da war niemand mehr zu sehen. Die Apotheke war nicht weit. mit einem leisen Schauertrat sie ein. Der Provision nahm das Rezept und machte sich an die Bereitung. Alles sah sie in dieser einen Minute. die blanke Wage, die zierlichen Gewichte. die kleinen Etiketten und. oben in den Schränken die rein der Essensten. mit dem fremdartigen lernanischen Namen. die sie umbewusst alle mit den Blickenbuchstapierter. sie hörte die Urticken. spürte den eigentlichen Duft. diesen fettig süßlichen Geruch der Arzt Nein. und erinnerte sich mit einem Maler als Kind. ihre Mutter immer gebeten zu haben. die Besorgung für die Apotheke übernehmen zu dürfen. was sie diesen Geruch lebte. und den fremdartigen Anblick der vielen blinkenden Entiegel. Dabei entsand sie sich entsetzt, dass sie es versäumt haben. von ihrer Mutter Abschied zu nehmen. und ihr Arme frauert halt ihr Furcht bei Leid. wie sie erschreckend würde, dachte sie entsetzt. aber schon zähte der Provisors. einem bauchigen Gefäße die hellen Tropfen in ein blaues Flischchen. Starser sieht so, wie der Tod aus diesem Gefäß. in das kleine Wanderze. von dem er bald in ihrer Arter-Entströmssote. und ein Gefühl von Kälte-Rieselte durch ihre Glieder. sinnlos. in einer Art von Hypnose startes sie auf seine Finger. die jetzt im Fropfen in das geführte Glasboden. und jetzt mit Papiertige fährliche Rundung überklebten. alle ihre Sänner waren gefesselt und gelämpft. von dem grausigen Gedanken. zwei Kronen bitte. sagte der Provisors. sie wachte auf aus ihrer Starre. und sah fremd um sich. dann griff sie mechanisch in die Tasche um das Geld vorzuholen. noch traumhaft war alles in ihr. sie sah die Münzen an, ohne sie gleich zu erkennen. und verzögert sie sich unwirkürlich im Zellen. In diesem Augenblick führte sie ihren Arm. erregt bei Seite geschoben. und hörte Geld auf die gläsene Schüssel klingen. einer Hand streckte sich neben mir aus. und griff nach dem Flaschieren. und wie kühl ich wannte sie sich herum. und ihr Blick erstartte. das war ihr Mann. der da stand mit hartzugepressen Lippen. sein Gesicht war fall. und auf der Stirn fungitten ihm feuchter Schweiß. sie führte sich ja einer Ohnmachter. und musste sich im Tisch west halten. mit einem Mal begrifft sie das Ers gewesen. den sie auf der Straße gesehen und er eben noch im Haustor gelauert. etwas in ihr hatte ihn schon dort an. und er könnte und besan sich wir in der einen Sekunde. Komm. sagt er mit einer dummfenden Wirbenen in Stimme. sie sah ein Staaten und verwundert sie sich im Inneren. in einer ganz dummfenden Tiefen. weil die ihres Bewusstseins das sieben gehochter. und die Schritt ging mit, ohne dass sie es selber wusste. sie gingen nebeneinander über die Straße. keiner blickte den anderen an. er hier das Fläsch hier noch immer in der Hand. einmal blieb erstehen und wüsste sich die Feuchte stören. und wir kühlig hämte auch sie den Schritt ohne zu wollen. ohne zu wissen. aber sie wagt sie nicht hinüber zu blicken. keiner sprach ein Wort. der Lärm der Straße wugte zwischen ihnen. auf der Stiegel ließ er sie vorausschreiten. unser Fort, wie er nicht neben ihr gegen gericht ihr Schritt ins Wanken. sie blieb stehen und hitt sich an. da stützt er ihren Ehr. bei der Berührung schragt sie zusammen und hastete die letzten Stufenrasche hinauf. sie trat uns Zimmer. er folgte ihr. dunke Glänzendiewende. kommen waren die Gegenstände zu unterscheiten. noch immer sprachen sie kein Wort. er ist das Papier der Umhüllung ab. öffnete das Fläschchen. gotst den Inhalt fort. Dann schläuderte er es heftig in eine Ecke. Sie zogte zusammen bei dem klärenen Love. Sie schweigen und schweigen. Sie fühlte, wer sich bendigte, fühlte es ohne hinzusehen. Endlich tratte auf sie zu. Na, und dumm ganz nah. Sie konnte seinen schweren Atem spüren und samm mit ihrem Starn und wie verwirken, blickte den Glanz einer Augen funke, aus dem Dunkel des Raumes dritten. Sein Zorn wartet, sie schon losbrechen zu hören und schau da zur Stabe, dem hatten Griff seiner Hand, entgegen, der sie erfasst er. Herr Rehnen stand das Herz still, nur die Nerven wie Briten, wie hoch gespannt sie seiten. Alles wartet auf Züchtigung und Beiner ersehnte sie sein Zorn. Aber es schweckt noch immer und mit einem unendlichen Staunen spürte sie, dass seine Nahtreten ein Sandf, das war. Herr Rehnen? Sagt der er und seine Stimme, klang mehr, würde ich weich. Wie lange sollen wir uns noch quälen? Der Brach ist aus ihr Auffiz plötzlich, von wo sie wish, mit einem übermächtigen Stoß, wie ein einziger sinnloser, tierischer Schrei, endlich stützt es vor, das aufgesparte niedergerommene Schluchzen eid dieser Wochen. Eine Zorniger handschien sie von Inzuzer fressen und gebeitet ich zurück, sie schwankte wie eine trumpen und wäre umgesunken, wie der sie nicht festwerten. Irene, Irene, Irene. Immer leiser, immer beschwichtig, einer den Namen sprechen, als könnte er den verzweifelten Aufhoder gekrampften Nerven durch die immerzeitliche Rettönung des Wortes gelitten. Aber nur Schluchzen antwortete ihm, wilde Stöße, bohken von Schmerz, jeden ganzen Körper durch Räuten. Herr Führte, er torg den Zucken im Körper zum Sofa und betete ihn. Aber das Schluchzen wurde nicht still. Wie mit elektrischen Schlägen schützte der Weinkampf die Glieder, Wellen von Schauhant, kälter schien den geforderten Leib zu überrinnen, seit Wochen auf das unerträglichste Gespannt, waren die Nerven und Sersen und fesse erlos, topte die Quat durch den fühlosen Leib. Er hielt den höchster Erregung ihren durchschauten Körper, faszere Kaltenhänder, küsste zuerst beruhigend, und dann wilde ein Angst und Leidenschaft, ihr kleidt ihren Nacken. Aber das Zucken fuhr immer wie eine Risse über die hingekaute Gestalt, und von innen räutet die aufstürzene endlich entfesserte Welle des Schluchzen im Poor. Er fühlte das Gesichter, das Kühl war, von Trauer gebadet, und spürte die hemmenden Adern an den Schleifen. Eine unsägliche Angst über kam ihn. Wir kniete hin, näherte ihrem Anklats zu sprechen. - Wir reine. - Immer wieder faszte er sie an. Warum weinst du? Jetzt Jetzt ist doch alles vorbei. Warum quetsst du dich noch? Du musst dich nicht engstigen mehr. Sie wird nie mehr wiederkommen. Niem mehr. Ich körper zuckte wieder auf, mit beiden Händen hette ihn fest. Eine Angst war in ihm, hat er diese Verzweiflung fürchte, die den geforderten Leibserris, hat er sie gemordet. Immer wieder küsste er sie und stammete Würre, Worte der Entschuldigung. Nein. Niem mehr. Ich schwöre es dir. Ich habe es ja nicht an können, dass du so sehr erschrecken würdest. Nur rufen wollte ich dich, zurückrufen zu deiner Pflicht. Nur dass du von ihm weggehst, für immer. Und zurück zu uns. Ich hatte doch keine andere Wahl, als ich es durch Zufall erfuhr. Ich konnte es dir selbst auch nicht sagen. Ich dachte, dachte immer, du würdest kommen. Darum habe ich sie gesand, diese arme Person, das sie dich treiben sollte. Mein Arm ist ding, ist sie, eine Schauspielerin, eine Entlassener. Sie hat sich ja ungeinhergegeben. Aber ich wollte es. Ich sehe es verunrecht. Aber ich wollte dich doch zurück. Ich habe es dir doch immer gezeigt, dass ich bereit bin, dass ich nichts will als Verzeihen. Aber du hast mich nicht verstanden. Aber so weit wollte ich dich nicht treiben. Ich habe ja mehr gelitten, alles das zu sehen. Jeden Schritt habe ich dich beobachtet. Nur wegen der Kinder, weiß so wegen der Kinder, musste ich dich doch zwingen. Aber jetzt ist doch alles vorbei. Jetzt wird alles wieder gut. Sie hattet dumm aus einer unendlichen Ferne, worte die Nacklangen und verstand sie doch nicht. Eine Rauschen wog dir innen, dass alles über Tönte ein Tormut, der Sinne, in dem jedes Gefühl verging, sich fühlte Berührung an ihrer Haut, Küße und Liebkursung und die eigenen nunschen Erkattenden-Trainen. Aber immer war das Blut voll klingen, voll eines dummfenden Drünen getönst, das Gewalt am Schwelle und nun Donner der Virasene gelocken, dann schwannt ihr alle Deutlichkeit. Sie spürte, wer aus ihrer Ohren macht erwachend, dass man sie entkleidete. So, wie durch viele Wolken das Antlet, sehres Mannes gütlich und besorgt, dann fiesiert die Fünster Dunke hinab, in dem langen Berten schwarzen und traumlosen Schlafen. Als sehr am nächsten Morgen die Augen auf Schluck war es schon Heldenzimmer. Und Helligkeit spürte sie in sich, entwirkt und wie durch Gewitter gereinigt das eigene Blut. Sie versuchte sich zu ins Denken, was sie geschehen war, aber alles schien ihr noch trau. Unwirklich, leicht und befreit, so wie man im Schlaf durch die Räume schwebt, dünkt ihr dies Hemmande empfinden und um der Wahrheit, das waren Erlebensgewiss zu werden, tastete sie dir eigenen Hände prüfen ab. Plot sich, schrag sie zusammen. Ein ihrem Finger funkte der Ring, mit einem Male, was sie ganz wachtig, während Worte aus Halber Unmacht gehört und doch nicht, eine Anungsvertumphysgefühl von vor dem, das nur nie gewagt hat, sie Gedanken und verdacht zu werden, weil es verflucht sich jetzt plötzlich zu klären zusammenhang. Alles verstand sie mit einem Male, die fragen ihres Mannes, das erstaunen ihres Erliebhabers, alle maschen reuten sich auf und sie sah das grauenvolle Netz, in dem sie verstrickt gewesen war. Herr Bitterung über Fiesi und Scham, weder begann die Nerven zu zittern und fast bereute sie erwacht zu sein, aus diesem traumlosen, angstlosen Schlaf. Da klanglachen von nebenan. Die Kinder waren aufgestanden und lernten, wie erwachene Vöke in den Jungen Tag. Deutlich erkannte sie die Stimm des Knaben und spürte erstand zum ersten Mal, fies sehr sie, der seines Faters gleich. Leiseflug ein Lächeln auf ihre Lippen und rastet zur Dortstelle. Mit geschlossenen Augen lag sie, um all dies tiefer zu genießen, was ihr Leben war und nun auch ihr Glück. Innen hatten auch Leise etwas Weh, aber es war ein verheißener Schmerz, glühend und doch lind, sowie wundenbrennen, ihr sie für immer vernappen wollen. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Irene, eine verheiratete Frau, verlässt heimlich ihren Geliebten und wird von panischer Angst und Schuldgefühlen überwältigt.
  2. Vor ihrem Haus wird sie von einer fremden Frau konfrontiert und als Rivalin erkannt, beschimpft und erpresst.
  3. Tief verstört flieht sie, kämpft mit Ekel und Wut und kehrt mühsam in ihren bürgerlichen Alltag zurück, wo sie ihre Erregung verbergen muss.
  4. In der Reflexion plant sie künftige Vorsichtsmaßnahmen, schreibt ihrem Geliebten ab und erkennt die unbefriedigende, von Neugier und Trägheit geprägte Natur ihrer Affäre.

Summary:

Die Passage beschreibt die innere Zerrissenheit von Irene, einer wohlhabenden, bürgerlichen Frau, nach einem heimlichen Besuch bei ihrem Geliebten, einem Pianisten. Beim Verlassen seiner Wohnung wird sie von panischer Angst und Schuldgefühlen überfallen. Diese gipfeln in einer traumatischen Konfrontation vor ihrem eigenen Haus, wo sie von einer anderen Frau – vermutlich einer ehemaligen Geliebten ihres Partners – erkannt, bitter beschimpft und durch die erzwungene Übergabe von Geld erpresst wird.

Zutiefst verstört und von Ekel sowie ohnmächtiger Wut erfüllt, flieht sie. Die Rückkehr in ihre geordnete Welt fällt ihr schwer; sie muss vor ihrem Mann und den Kindern ihre Aufregung mühsam verbergen und greift zu einer schlecht improvisierten Lüge. In der ruhigeren Betrachtung am nächsten Tag fasst sie Entschlüsse: Sie wird den Geliebten nicht mehr in seiner Wohnung aufsuchen und für den äußersten Fall eine Strategie der kühlen Abstreitung planen.

In einem Brief sagt sie die nächsten Treffen ab. Die Reflexion offenbart, dass die Affäre weniger von Leidenschaft, sondern vielmehr von Neugier, Trägheit und der Suche nach Abwechslung aus ihrem satten, aber reizlosen Eheleben geprägt war. Die Begegnung mit der Erpresserin hat ihr die Niedrigkeit und Gefahr dieses Abenteuers brutal vor Augen geführt.

FAQs

Frau Irene wird von grundloser Angst und Schuldgefühlen überwältigt, besonders nach dem Verlassen ihres Geliebten, was zu körperlichen Symptomen wie Zittern und Atemnot führt.

Eine fremde Frau, die vermutlich die ehemalige Partnerin ihres Geliebten ist, erpresst und beleidigt Frau Irene im Hausflur, was zu einer finanziellen Zahlung und panischen Flucht führt.

Sie handelt in Panik, übergibt ihr Geld, flüchtet in ein Taxi und erlebt danach starke körperliche und emotionale Reaktionen wie Übelkeit und Zittern.

Sie bemüht sich, äußerlich ruhig zu erscheinen, lügt ihren Mann über ihren Aufenthaltsort an und sucht Halt in der vertrauten häuslichen Umgebung, um Verdacht zu vermeiden.

Sie beschließt, ihren Geliebten nicht mehr zu besuchen, plant, im Falle einer Wiederbegegnung alles abzuleugnen, und schreibt ihm einen distanzierten Brief, um die Affäre zu beenden.

Sie wurde von Neugier und Unzufriedenheit mit ihrer bürgerlichen Routine getrieben, suchte Abenteuer und fühlte sich vom Künstlerdasein ihres Geliebten romantisch angezogen.

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