Im Podcast-Interview spricht Angela Merkel über zentrale Themen ihrer politischen Haltung. Sie lehnt die populistische Gegenüberstellung von "Volk" und "Eliten" ab und betont, dass alle in Deutschland lebenden Menschen Teil des demokratischen Gemeinwesens sind. Ausgehend von ihrer DDR-Erfahrung definiert sie Freiheit nicht nur als Abwesenheit von Unterdrückung, sondern als aktive Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe und Verantwortungsübernahme. Dies begründet ihr Engagement für Integration; sie erinnert an die Verdienste der Gastarbeiter und plädiert dafür, Deutschland als Einwanderungsland zu verstehen, das sowohl von Zuwanderung profitiert als auch humanitäre Verpflichtungen hat. Merkel reflektiert zudem ihre Rolle als Frau in der Politik. Sie erkannte erst im Laufe ihrer Karriere unsichtbare Hürden für Frauen, betont aber auch, dass sie auf den Errungenschaften anderer aufbauen konnte und von Förderung profitierte. Ihr Antrieb ist die Überzeugung, die begrenzte Lebenszeit aktiv zu nutzen und das Gemeinwesen mitzugestalten.
Die AfD versucht immer wieder zu sagen, ja, da gibt es das Volk und dann gibt es die Eliten. Und die Eliten machen das, was uns nicht passt und das Volk sind die, die uns zustimmen. Und das dürfen wir nicht zulassen. Und wenn ob ein deutscher Staatsbürger jetzt seit zwei Jahren deutscher Staatsbürger ist oder seit vier Tagen oder seit die gesamte Familie schon drei Generationen lang, das ist egal. Wir sind das deutsche Volk, das Volk, das auf das sich das Grundgesetz bezieht. Und wir müssen dann auch darum darin zusammenhalten, wenn man gegen Menschen vorgehen muss, die ganz andere Vorstellung über unsere Zukunft haben. Er herzlich willkommen bei Freiheit deluxe. Mein Name ist Jago da Mardinic. Ich bin Autorin, Kolumnistin und host dieses Podcast. Alle vierzehn Tage spreche ich hier mit Menschen, die mich ins Beheren. Persönlichkeiten aus dem Bereichen Gesellschaft, Kultur und Politik, deren Standpunkte zu Freiheitsthemen mich interessieren. Die heutige Folge ist eine Besondere, weil die Politikerin zu Gast ist, die Barack Obama bei seinem Abschied als "The Leader of the Free World" bezeichnete. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Beratzerin Beate Bauman schrieb sie das Buch Freiheit, der Blick zurück auf ihr politisches Wirken, auf ihr Leben, auf ihre Kindheit. Heute geht es um den Blick auf die Gegenwart, dem Blick nach vorne. Das ist ihr erstes Interview, in diesem Landtagsweil reichen Jahr 2026, und das erste, dass sie seit ihrem Besuch beim CDU-Parteitag vor letzte Woche in Stuttgart gibt. Ich freue mich wirklich sehr, dass sie hier zu Gast ist. Herzlich willkommen, Bundeskanzlerin Ad Angela Merkel. Ja, ich freue mich auch, hier zu sein. Und ich hoffe, sie haben wir alle ein Zitat mitgebracht. Ich steige mit allen so ein und das mache ich verinnern. Ja, ich habe ein Zitat mitgebracht, weil ich es ja wusste. Und ich möchte, dass Zitat neben Freiheit kann es nicht nur für den Einzelnen geben, sondern Freiheit muss für alle gelten. Das kommt ohwunder, ohwunder aus dem Buch, dass ich gemeinsam mit meiner politischen Berateren Beate Bauman geschrieben habe aus dem Epilogue, wo ich darüber nachdenke, wie wir Freiheit sichern können, Freiheitliches Leben sichern können. Und wenn wir in der Freiheit leben wollen, brauchen wir meiner Meinung nach Demokratie. Und Demokratie braucht alle Bürgerinnen und Bürger. Das heißt, man kann sich nicht vorstellen, ein paar Leben in Freiheit, alle anderen vielleicht nicht. Und dann werden wir schon irgendwie unsere Demokratie zusammenhalten. Und jeder muss dabei eben mit tun. Dieses Mitmachen, dieses Teil der Demokratie sein. Das ist mir jetzt in der Auseinandersetzung mit Ihnen nochmal so klar geworden. Sie sprechen ständig davon, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, dass in der Politik alle Menschen sind. Was ich vielleicht darf ich das an ekotisch als Einstieg sagen. Ich habe sie 2016 war, da gab es eine Festigkeit, Feierlichkeit für 60 Jahre Gastarbeiteranwerbe. Ja, da haben sie geredet. Und ich habe sie auch eingeladen. Da haben sie auch eingeladen und geredet. Und sie haben mit zu großem Engagement diesem Saal vielen Menschen, vielen Generationen einwanderer zu vermitteln versucht, dass sie ihre Kanzlerin sind. Das kam so bei mir rüber. Und sie haben einen Gesetz gesagt, den ich auch im Buch jetzt immer wieder so fast neben Weifand, die anderen kochen auch noch mit Wasser. Und das war für mich plötzlich Angela Merkel, dieses die anderen kochen auch noch mit Wasser. Genau. Was bedeutet Ihnen dieser Satz? Warum sagen Sie das immer wieder? Oder warum ist der immer so einander? Ja, weil ich einfach nicht möchte, dass manche Menschen erstaunen vor er, wo ich weiß, sie denken jetzt, treffen Sie jemanden, der hat schon so viel geschafft. Und natürlich gibt es Menschen, die unglaublich erfolgreich sind. Aber alle müssen sich da ummühen. Alle haben etwas auf den Weg gebracht. Es gibt so viele wunderbare Sachen und diese Veranstaltung, die sie ansprechen, es freut mich, weil sie war mir sehr wichtig. Wie mir überhaupt wichtig war das ganze Thema Integration, ja auch damals im Kanzleramt anzusiedeln. Und dort habe ich einfach gemerkt, wie sehr die Menschen sich gefreut haben, einmal anerkannt wurden zu sein, was sie für unser Land, für Deutschland getan haben. Sie sind gerufen worden und gebeten worden zu uns zu kommen, weil wir keine Facharbeiter hatten, Anfang der 60 Jahre. Sie haben viel verlassen, da gab es ja auch ganz berührende Geschichten an dem Tag, wie man heimweh hatte. Und das einmal anzuerkennen, das war mir sehr wichtig. Und da war mir wichtig zu sagen, hab keine Sorgen, ihr könnt viel, traut euch was zu Selbstwurst. Das haben sie tatsächlich rübergebracht in einer Zeit, in der die Stimmung damals gar nicht einfach war, nach den ganzen Ereignissen darüber reden wir später bei 2015 vielleicht auch kurz. Vielleicht weil sie gerade so empathisch reagiert haben in der Rinnerung in diesem Tag, möchte ich es doch mit ihnen teilen, ich hab lange überlegt, mach ich das, erzähle ich Ihnen das. Sie mussten irgendwann dann los und sind mit ihren Sicherheitskräften davon gerauscht und es gab eine großartige, sehr berührende, kwartische Großmutter, die war auch an diesem Tag eingeladen. Und da hab ich bis heute ein schlechtes Gewissen, denn sie hatte ihnen Socken gestrickt, also Handgemachte. Und dann kam sie zu mir, ich war danach auf dem Foto, und hab geredet auch, und sagte so, ja, die hab ich eigentlich auf Frau Merkel gestrickt. Und jetzt ist die leider weg, aber sie haben auch gut geredet und hatten mir ihre Socken verärbt. Also ihre Handgestrickten Socken, und ich hab sie zwei Jahre aufbewahrt und dann irgendwann gedacht ich eigentlich, sie mir doch an ihre Socken, also Frau Merkel. Ja, die haben sie ja auch einen guten Zwecker für sie. Aber ich wollte Ihnen sagen, dass es diesen Menschen damals viel bedeutet hat und dass auch sie natürlich ihre Partei sehr verändert haben, mit dieser Art zu sprechen, mit dieser Art auch die eingewanderten Menschen anzusprechen. Sie haben in einem Interview gesagt, dass sie im Gespräch mit Erdogan oft zu ihm sagten, ich bin jetzt deren Kanzlerin. Es war ja doch ein ganz anderes Reden als man es von Helmut Kohl und der CDU, die sie damals übernommen hat, gewohnt war. Wir waren gewohnt, dass Roland Koch unterschriften, sammelt er gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Wie war das für sie plötzlich eigentlich pionierend, muss man schon sagen zu sein, auch in der einem Thema, dass so. Erlich gesagt war mir das gar nicht so bewusst, sondern sie sprechen das mit Präsident Erdogan an, mit dem hatte ich einmal eine Schülerdiskussion an dem gleichen Ort im Kanzleramt und dort haben wir mit Abiturienten, Turgestemmigen, Abiturienten und Abiturienten und auch Berufsschülern gesprochen. Und da war es mir schon wichtig, dass er nicht immer der Präsident weiter war, sondern dass das ja Menschen waren, die hatten inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, die waren in Deutschland geboren. Und natürlich können sie. und sollen sie beziehung zu ihrer Herkunft, ihrer Eltern haben, aber das er immer gleich gesagt hat, eigentlich kümmert ihr euch nicht genug um diese Bürgerinnen und Bürger, das fand ich nicht richtig. Mir war das nicht so bewusst, für mich war das klar, ich war als Jugendministerin, bin ich 1991 sehr schnell auch mit Gruppen zusammengekommen, die eben auch in Migrationsgeschichte hatten. Und mir hat sehr leid getan, dass die sich eigentlich über die. viele von denen Menschen sich über die deutsche Einheit gar nicht freuen konnten, weil sie den Eindruck hatten. Wir haben uns jetzt hochgekämpft, wir sind anerkannt und jetzt kommt plötzlich die Ostdeutschen und die kriegen alles und um die kümmert man sich den ganzen Tag und wir sind jetzt wieder noch eine Stufe wieder zurückgerückt. Und da habe ich schon damals versucht, immer dagegen anzugehen und insofern glaube ich, dass das Teil einfach unserer Gesellschaft ist und dass wir ja dadurch auch durchaus bereichert sind, manchmal gibt es auch Probleme, aber die gibt es ja auch unter denen, die schon 100 von Jahren in Deutschland leben. Ich würde sagen, es fällt vielen in der Bundesrepublik aber schwer, wäre reden nachher auch vielleicht nochmal über eine Partei, die dieses Schwerfallen für sich gerne vereinnahmen möchte. Sie waren jetzt ja lange Bundeskanzlerin, oft mit hohen Zuspruchszahlen, also ihre Wahl ergeben, dass er immer noch diejenigen, die sich die CDU heute wünschen würde. Warum glauben Sie, vieles manchen aber so schwer zu verstehen, dass man ein Einwanderungsland ist. Sie haben ja auch ein sehr enges Verhältnis zu Thomas Demesier, dem damaligen Bundesinnenminister, der ja auch immer wieder versucht hat zu zeigen, wir haben 2015 als vielleicht auch eine Krise. Ich sage jetzt mal Flüchtlingsversorgungskrise, an Begriff, den ich in Österreich gelernt hat und den ich spannend finde für diesen Prozess. Der aber gesagt hat, das Zentral ist aber doch, dass wir auch verstehen, dass wir ein Einwanderungsland sind, dass wir Millionen Menschen hier haben. Warum fällt es so vielen hier schwer, das zu verstehen nach wie vor? Vielleicht ist es so, Deutschland ist ja durchaus ein Land, das für viele Menschen auch attraktiv ist und vielleicht haben man hier Angst, wenn wir jetzt sagen, wir sind in Einwanderungsland, dass jeder kommen kann. Und natürlich muss ein Land, das hat Kanala gemacht, das haben andere gemacht, wenn es sich im Arbeitsmigration handelt. Dann muss ein Land natürlich gucken, welchen Menschen können wir willkommen heißen, wir kann uns helfen. So war es ja bei den sogenannten Gastarbeitern auch, nur dass dieser Bezeichnung einfach so eine temporäre
Aufenthalt ausgedrückt hat, die dann gar nicht den Tatsachen entsprach, sondern die Menschen wurden ja über mehrere Generationen bei uns gebraucht. Wir haben in der CDU oft gestritten Zuwanderungsland Einwanderungsland. Ich glaube, manche einem erschienen das Wort Einwanderung zu offen, dass jeder sich eingeladen fühlte. Ich weiß es nicht, wichtig ist ja, was wollen wir? Wir wollen ein oftes Land sein. Wir wissen, dass wir im Greinen von unserem Altersaufbau, von unserer Demografie her, ohne Zuwanderung, ohne Einwanderung, auch Arbeitsmigration nicht auskommen. Und dann haben wir eine humanitäre Aufgabe. Die ist davon erst mal schon zu unterscheiden. Und wir sehen jetzt ja, dass diese humanitäre Verpflichtung Deutschlands nicht etwa 2015 erst begonnen hat, sondern wenn wir überlegen, wieviel Bürgerinnen und Bürger aus dem Iran in Deutschland zu Flucht gefunden haben, wieviel aus arabischen Ländern, dann war das vorher schon der Fall. Aber 2015 war die humanitäre Krise, was die Syrien anbelangte, die dann über Griechenland kamen natürlich besonders groß. Und das war dann schon eine große Anstrengung, die im Übrigen ja später noch mal auch bravourös, als ich schon gar nicht mehr Bundeskanzlerin war, gemeistert wurde, als die vielen Ukraineinnen und Ukraine vor dem Krieg geflogen sind, vor allem Frauen und Kinder. Und beide Male hat Deutschland gezeigt, dass es bereit ist, die so humanitären Verpflichtungen zu akzeptieren. Aber es hat auch Spannungen gegeben. Das muss man ganz einfach sagen. Und das politische Klima hat sich dann schon auch verschärft. Über die Verschärfung will ich nachher reden. Ich will doch nochmal verstehen, diese Empathie, die sie bei diesem Thema haben. Der hat doch viel mit diesem genau, diesen Freiheitsbegriff zu tun, den sie eben meinten. Also, ich bin mal in ihr Buch liest und die Intensität, mit der sie ihre Freiheit selbst so erwartet haben. Also ich sah immer eine junge Frau in der DDR und sie wirken so, als hätten sie so einen Schall im Nacken und sind so ihren Weg gegangen. Und dann kommt der Moment, wo sie ihre persönliche Freiheit, vielleicht fast schon wie ein Geschenk, hat ich man seinen den Eindruck genommen haben. Ja, also ich habe dann natürlich eine, ich bin in einer Diktatur aufgewachsen und eine Diktatur, das Wesen einer Diktatur besteht darin, dass die Menschen ja möglichst davon abgehalten werden sollen, sich frei zu entfalten. Der Staat möchte so viel wie möglich dirigieren, zumindest keine sehr aufsessigen Bürgerinnen und Bürger. Und für mich war immer klar, das möchte ich eigentlich nicht. Ich konnte nicht ja an, dass ich noch zu sehr jungen Jahren in den Genuss komme, in eine andere Gesellschaft hineingehen zu können und die deutsche Einheit zu erleben. Und dann war für mich aber auch klar, diese Freiheit ist nicht irgendwie Freiheit von etwas, also nur die Freiheit von irgendwelchen SED, Menschen, die das landregieren, sondern Freiheit ist auch die Freiheit, etwas positives zu tun, sich klarzuwerden, sich selber klarzuwerden, was will ich eigentlich, sich mit seinen eigenen Grenzen auseinanderzusetzen. Und das kommt vielleicht bei mir auch durch die Prägung nochmal durch den christlichen Glauben, das kann sein, weil da wird eigentlich vom Christenmenschen auch erwartet, dass er sich in die Gesellschaft einbringt, dass er sich also nicht auf seine Endlichkeit aushut und sagt, das kann ich nicht und das kann ich nicht. Und dass er auch weiß, dass er Fehler macht, die der Mensch, aber dass das akzeptiert ist und dass es wichtig ist, sich einzubringen. Und was lafarvel hat sehr, sehr viel darüber geschrieben, wie anstrengend die Freiheit ist, weil wenn es eine Freiheit zu etwas ist, zu einem Engagement, sich einzubringen, sich zu entscheiden, dann ist es manchmal nicht so einfacher Sache. Ich kann sehr gut am Fernseher sitzen und darüber oteln, wer wie gut Fußball spielt oder welcher Politiker was richtig macht. Wenn ich selber dann mal in Ehrenamt übernehme, dann weiß ich viel besser, bescheid, wie schwierig das auch sein kann. Und das war für mich immer die Möglichkeit von Freiheit. Und da war es klar, jeder, der bei uns lebt, gebraucht, sich für dieses Gemein, wir sind einzubringen. Und da habe ich jetzt, glaube ich, erst mal natürlicherweise keinen Unterschied gemacht, ob das jemand war, der jetzt schon mit sieben Generationen hier lebt oder erst mit anderthalb oder ganz neu kommt. Jeder soll die Möglichkeit kriegen, an dieser Freiheit zu partizipieren, aber jeder soll auch bereit sein für dieses Land dann ein bisschen Verantwortung zu übernehmen. Das spürt man wirklich bei allem Ihren Nachdenken über ihr Leben, dass wir Gelegenheiten haben, dass wir nur ein Leben haben, dass es durch dieses Leben zu nutzen ist. Und ich hatte wirklich das Gefühl, sie sind eine Mensch, eine Frau, die immer auch denkt, das ist begrenzt, das ist meine einmalige Chance, ich muss jetzt dieses Leben nutzen. Richtig, also so mal, das ist ja nun mal den Natur der Sache und es hat ja auch keinen Sinn, Geburt und Tod aus dem Leben auszublenden. Wir haben eine bestimmte Lebenszeit. Und in der bauen wir etwas oder wir zerstören etwas, wenn man manchmal an unsere Umwelthandlungen denkt, dann zerstören wir ja auch manches. Und wir sind immer eingeordnet in den Lauf der Geschichte, nach uns werden andere kommen und die werden auf dem Fundament aufsetzen können oder sie werden über uns schimpfen, was wir alles vergessen haben. So wie wir ja uns auch mit ihnen die vor uns da waren, auseinandersetzen müssen. Und für mich ist das Leben sozusagen nicht nur ausgerichtet auf meinen Tagespunkt, jetzt sprechen wir beide. Und vielleicht habe ich für den Tag noch was vor, sondern es ist eine begrenzte Zeit, in der ich die ich nutzen möchte und wo ich dann noch älter bin, ich da sitzen möchte und sagen, was habe ich alles verpasst, sondern dass ich den Eindruck habe, ich habe meine Chance genutzt. Und ich jamere auch nicht über meine Entscheidung von gestern, sondern ich versuche damit freulich zu sein und nicht dauern mit mir zu hard an. Ja, denn ich habe auch vielen über den Nachgedacht, es haben auch alles schon mit Ihnen darüber gesprochen über dieses Feminismus-Thema. Und gleichzeitig finde ich das ganz unergibig mit Ihnen über diesen Begriff zu reden, ist mir dabei aufgefallen, was ich eigentlich spannend finde. Ich habe in einer anderen Folge hier mit der Autorin-Syreustwett über Müsogini geredet, also warum eigentlich Männer manchmal diesen Hass auf Frauen empfinden. Und Sie sagte, weil für manche Männer gibt es eben eine natürliche Weltordnung und da ist der Mann oben. Und jede Frau, die für sich beansprucht, auch nach oben zu wollen, ist für solche Männer dann eben schon ein Angriff. Und das war, wir sprachen damals über Hillary Clinton, über Kamala Harris und so während ich hier Buch lasse und Sie auch dann noch mal rückverfolgte, wie Sie gelebt haben. Vielmehr einfach auf und da würde ich gar nicht so diesen Begriff bemühen, aber es ist etwas, dass eben diese bestehende Ordnung, das ganz vorne, da raufen sich die Männer und ganz vorne, wenn es losgeht, da wollen die Männer sein. Da kommt plötzlich Angela Merkel und irgendwas in Ihnen sagt ganz laut, aber ich will auch vorne sein. Und im Buch bringen Sie es ganz, Humorvoll auf diesem Punkt mit Friedrich Merz und Mir konnte es gar nicht so gut gehen, denn wir hatten das Problem, er wollte Chef sein, aber ich eben auch und zwar geht nicht. Dieses Selbstbewusste und das ist für mich dann auch für mindestens auch, wenn Sie es so nicht nennen, dieses ich möchte in die erste Reihe und dass Sie auch überhaupt nicht denken, es ist irgendwie beschämend als Frau zu sagen, ich möchte jetzt ganz nach vorne. Das ist aber doch schon eine Verhalten sagen wir, dass wir nicht typischerweise bei Frauen verorten, sondern eher Männer zuschreiben und auch Männern eher zugestehen, während wir mal bei einer Frau eher sagen, wir sagen, wir sag mal die Merkel, was will die dauernd in die erste Reihe. Ja, am Anfang war es vielleicht bei mir auch ein bisschen gut, gut Glörbigkeit. Ich war so begeistert von der Demokratie, von dem Grundgesetz, von Lagabts Artikel 3, Gleichberechtigung. Bin ich gar nicht jetzt erstmal sofort darauf gekommen, dass einem so viele Hürden dann vielleicht entgegenstehen könnten und jetzt muss man ja ehrlich sagen, ich hatte ja auch Glück. Ich wurde sofort Bundesministerin, ich musste mich dann nicht groß grünen, weil ich einfach ein günstiger Fall war für Helmut Kohl, den damaligen Kanzler. Und ich war nicht aus dem Osten, ich war jung und auch nicht ganz dumm. Und insofern war ich geeignet für politische Positionen, hatte wir auch im Gewisse Selbstbewusstsein sicherlich. Und dann habe ich aber später schon gesehen, dass so unsichtbare Dinge da herrschen, in denen UO, Frauen doch seltener, an bestimmte Positionen kamen als Männer. Und ich setze mich dann ja in dem Buch auch sehr intensiv mit dieser Frage auseinander und sage dann ja auch in dem Sinne bin ich auch für Ministerin auf meine Art. Das, was mir fremd war, das war einfach, wir Frauen müssen das ganz alleine schaffen und jedermann ist uns da eigentlich nur ein Hindernis auf dem Weg. Das ist nicht mein Erleben gewesen, das unterscheidet mich vielleicht von manchen anderen Filmen, denn da gibt es ja auch immer historische Abschnitte. Ich konnte ja auch auf dem Aufbau, was andere von mir längst erkämpft hatten, aber dass man doch staatlicherseits ganz bewusst förderein dem Maßnahmen machen muss, um zur gleichen Teilhabe von Männern und Frauen zu kommen. Wie ist eben zum Teil auch für Menschen mit Migration?
Das ist auch nicht so ganz natürlich, aber auch besser geworden ist. Da musste ich ein Lernprozess durchleben. Das hatte ich meiner Euphorie und meiner Fröhlichkeit über das Leben in der Demokratie nicht so vorausgesehen. Ich will noch eine Thematik ansprechen, weil wir gerade über Migration, Einwanderung, Freiheit, das Leben. Wir haben ja sehr grünsätzliche Sachen gesprochen. Sie waren ja auch Kanzlerin als es um brutalen Mord ging, um NSU-Morde. Dann haben wir jetzt Hano erlebt. In Deutschland wird immer noch dafür gekämpft von den Hinterbliebenen, dass es eine Aufklärung gibt, bei der sie den Eindruck haben, dass sie Frieden finden können, abschließen können mit dem, was ihnen und ihren Familien da passiert ist. Das sind neben anderen Ereignissen, Häuswärter, Rostock, sicher, die auch dunkle Stunden in diesem Land und wo auch Helmut Kohl ein schwieriges Erbe hinterlassen hat in der Art und Weise, wie er mit den Hinterbliebenen umging. Wie geht es ihnen, wie ging es ihnen im Amt und wie geht es ihnen, wenn sie das jetzt sehen? Ich glaube, das Helmut Kohl, dass diese Ausschreitung genauso vorothält hat, wie ich das getan habe. Das war natürlich für mich als Jugendministerin der ersten fürchterlichen Erfahrungen, Häuswärter, Rostock, Lichten, Hagen. Ich habe das jetzt im Zusammenhang mit dem Schreiben des Buches noch mal nachgelesen, dass ja nicht nur die jungen Rechtsradikalen, Jugendlichen gegen Vietnamesen oder gegen Ausländer vorgegangen sind, sondern dass die Eltern aus den Fenstern gelehnt haben und sie angefeuert haben. Das ist schon sehr, sehr beschämt. Dann waren diese fürchterlichen NSU-Morde, wo das aller schlimmste Jahr war, welche Art von Verdächtigungen da über lange, lange Zeit immer wieder ausgesprochen wurden. Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass damals bei NSU auch die Gedenkrede gehalten, dass das vollkommen aufgeklärt wird. Meine Erfahrung ist trotzdem, es bleibt natürlich bei den Betroffenen, bei den Hinterbliebenen oder denen die körperlich Opfer geworden sind, ein unglaubliches Misstrauen, weil sie vorher sehr viel erlebt haben. Ich weiß manchmal gar nicht, ob ein einzelner Gerichtsprozess das wieder gut machen kann. Deshalb müssen wir Menschen, die so etwas durchlebt haben, sich immer wieder offene Arme entgegen bringen und zuhören. Diese Menschen entscheiden selbst, ob sie wieder ein Frieden mit dem, was gewesen ist, machen können oder nicht. Das kann der Außenstehende, der wünscht sich das natürlich, aber das kann er alleine nicht zustande bringen, da muss man hinhören. Es gibt, ich weiß nicht, inwiefern Sie das mitbekommen, viele Menschen jetzt in der dritten Generation, die angesichts der Erfolge der AfD, beispielsweise sagen, sie sitzen auf gepackten Koffern oder sie verlassen auch schon Deutschlands. Sie sprachen gerade von wieder Vertrauen erlangen. Wie denken Sie, oder was würden Sie, würde mich interessieren? Menschen sagen, die den Eindruck haben, sie verlieren vielleicht nach Jahrzehnten eigentlich den Eindruck, dass das ihr Land ist, dass sie das Land bewohndürfen in Frieden. Und es gibt vielleicht, und wir sehen Sie das ganze Bild, haben im Internet tatsächlich das Phänomen, dass Menschen migrantischer Herkunft, musikalisch, kreativ und wir auch immer mit ihrer Amtszeit umgehen und ihnen auch witzige Liederschreiben, dass sie sie zurückmöchten. Also es gibt richtige Motive, so diese Sehnsucht nach der Merkelzeit, auch im migrantischen Milieu oder mit Menschen mit Einwanderungserfahrung. Und anderen, die eben sagen, eigentlich ist es doch erledigt, wenn man jetzt noch mal bei null anfangen muss, wenn es jetzt wieder ein Becklesch gibt in diese Form von das in Fremde im Land, dann können wir das nicht noch einmal durchstehen. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich ja, wenn es danach geht, was die AfD möchte, auch nicht erwünscht bin. Ich habe 2017 einen Wahlkampf gemacht, dort bin ich oft gar nicht zu Wort mehr gekommen, weil ganz wenige von der AfD einfach alles niedergebohlt haben. Und ich würde mir wünschen, dass Menschen mit Migrationshintergrund die vielleicht jetzt solche Gedanken haben oder mit Migrationsgeschichte sagen wir mal lieber, dass sie doch auch so viel Bindung an Deutschland haben, dass sie sagen wir tun uns mit den zusammen, die eben nicht gemeinsame Sache mit der AfD machen. Die Tatsache, dass wir sagen, oder ich sage, dass es mit denen keine Kooperation gibt und viele andere ja auch sagen, dass es, dass nicht gibt, die beruht ja nicht darauf, dass man jetzt einfach das nicht möchte, sondern dass die Dinge vertreten, die schlicht und ergreifend mit den Grundvorstellungen unseres Grundgesetzes nicht übereinstimmen. Und ich wünscht mir, dass alle Zusammenhalten gegen diese Partei und wir uns jetzt nicht noch spalten als politische Mitte, sage ich mal, in solche, die eine Migrationsgeschichte haben und die solche keine haben, denn dann wo die unser Land schwächer werden, gegen die AfD. Also eigentlich appellieren Sie auf das gemeinsam mit demokratischer und denken wir sollen da lösen. Ja, also ich rede jetzt mal über die Menschen, die eine deutsche Staatsbürgerschaft haben, weil diesen vom Grundgesetz erfasst und die AfD versucht immer wieder zu sagen, ja, da gibt es das Volk und dann gibt es die Eliten und die Eliten machen das, was uns nicht passt und das Volk sind die uns zustimmen. Und das dürfen wir nicht zulassen und wenn ob ein deutscher Staatsbürger jetzt seit zwei Jahren deutscher Staatsbürger ist oder seit vier Tagen oder seit die gesamte Familie schon drei Generationen lang, das ist egal. Wir sind das deutsche Volk, das Volk, das auf das sich das Grundgesetz bezieht und wir müssen dann auch darum darin zusammenhalten, wenn man Menschen gegen Menschen vorgehen muss, die ganz andere Vorstellung über unsere Zukunft haben. Jetzt waren Sie und es hat viele überrascht beim letzten CDU-Parteitag. Es gab einige Mutmasungen, warum Sie hingehen, viele Artikel, wo Menschen sich Gedanken gemacht haben, wird sie reden, wird sie nicht reden. Sie haben sich entschieden hinzugehen und nicht zu reden. Warum sind Sie denn dieses Jahr hingegangen? Was war Ihre Motivation? Ja, also ich bin eingeladen gewesen als Gast, geste reden nicht und das würde sich jetzt auch nicht ergeben mit meinem Verständnis als Bundeskanzlerin AD, aber es ist ja meine Partei. Ich war 18 Jahre vor, sitzen in dieser Partei und es gibt Meinungsverschiedenheiten, vielleicht mit denen die heute das Ruder bestimmen, aber es gibt auch viele Übereinstimmung und ich finde, dass die Demokratie insgesamt so unter Druck ist. Wir haben entscheidendes Wahljahr in diesem Jahr, das es wichtig sein kann, einfach zu zeigen, trotzdem einiger Unterschiede. Bleibt das, was meine politische Zugehörigkeit ist, der Ort, wo ich als Gast gerne hingehe? Hinzu kommt, dass ich sowieso finde, dass die Parteien der demokratischen Mitte zusammen stehen müssen, einfach gemeinsam agieren müssen, wo immer möglich, was die Grundlagen anbelangt. Natürlich sind Sie unterschiedliche Parteien. Aber meine Partei ist die CDU und deshalb war das für mich auch eine schöne Erfahrung. Ich bin freundlich begrüßt worden, also das ist der mit gerechtes. Das wusste ich nicht ganz genau, wie das ist, aber ich habe mich, das würde ich jetzt lügen, wenn ich nicht sage, ich habe mich gefreut, dass ich herzlich begrüßt wurde. Und insofern habe ich mich dann auch da wohl gefühlt und viele Menschen kenn ich ja noch, ich habe jetzt ein bisschen Abstand gewonnen. Das ist ja auch nicht so vollkommen, einfach, man geht aus dem Amt, man weiß noch, wie alles so läuft und man muss man ja auch ein bisschen Abstand bekommen. Aber jetzt fand ich, war die Stunde, dass man mal zeigt, wo komme ich hier, wo gehöre ich hin. Und das heißt nicht, dass ich jetzt zu jedem Parteitag gehe, aber ich finde, es muss immer für mich eine Möglichkeit sein. Wie gesagt, der im Fang hat ja gezeigt, ich war nicht alleine, sondern ich wurde auch freundlich begrüßt. Wie fühlten sich denn von Friedrich Merz begrüßt, auch gut, freundlich. Wir haben die miteinander gesprochen und er hat glaube ich, dass so gemacht wie man es als Parteivorsitzender macht, wenn man seine Gäste begrüßt. Ich fand, fühlte mich gut begrüßt. Und sie sind ja dann gegangen vor der Abstimmung und da gab es ja auch diesen Bericht, in dem dann plötzlich in einem Bericht auch der ARD. Aber es wurde sich entschuldigt und korrigiert, dann plötzlich sie gezeigt wurden, wie sie geklatscht haben. Nachher habe ich gesehen, aber hinterher gehört er. Ich wollte eigentlich, das war mein Plan, bis zur Wahl von Friedrich Merz dabei sein und im gratulieren. Und in meinen Zeiten als Parteivorsitzender war es einfach immer so, dass so bis 17 Uhr eigentlich der Parteivorsitzender, die Parteivorsitzende gewählt waren. Deshalb habe ich mich auf sich rumgrundgefühlt. Ich musste noch nach Berlin wieder zurück und es zog sich hin. Es gab sehr viel Diskussionsbedarf und sehr viel Gespräche. Deshalb dauert es länger als 18 Uhr, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich glaube, das habe ich dann auch jedem erklärt. Jeder hat es verstanden und ich wäre gern geblieben, aber das hat die ordentlicher Zeit.
die Organisation nicht zugelassen, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Ich habe im Lenspit der PSMS gratuliert und war auch ganz sicher, dass er gewählt wird. Sie haben jetzt gerade gesagt, es ist wichtig, dass in diesen Zeiten die Parteien zusammenstehen. Und Sie haben gesagt, es gibt natürlich verschiedene Positionen in so einer Partei. Ist das heute aus Ihrer Sicht irgendwie bei den Menschen nicht mehr ganz klar? Also, dass es in einer Partei, eben Meinungsvieh, die Fall geben muss, dass es Streit geben muss und dass man sich aber trotzdem abgrenzen sollte. Also, wie würds Ihnen denn jetzt gehen? Ich habe heute morgen wieder in der Zeitung gelesen. Ich weiß nicht genau, welcher Ortsverband, aber einem Osten sagte, wir müssen als CDU auch tatsächlich ja lernen, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Und Sie hatten daher immer eine sehr klare Position, wenn Sie Ihre Partei so sehen, wenn Sie die Umfragen sehen, sagten gerade, es sind wichtiges Jahr, auch dieses Jahr 2026, ist das denn noch realisierbar, dieses wir dürfen nicht mit der AfD kooperieren? Ich finde, also das Friedrich Merz hat ja auch auf dem Parteitag alles dazu gesagt. Da will ich mich jetzt gar nicht in die tägliche Dinge einmischen. Ich will nur sagen, als Parteivorsitzende war mir natürlich auch klar, dass in der CDU immer verschiedene Meinungen waren. Wir haben nicht umsonst die in sozialbereich und die in Wirtschaftbereich und die Frauen und die älteren und die jüngeren und jeder versucht natürlich seine Interessen durchzusetzen. Und die Kunst einer guten Parteiführung, das habe ich ja 18 Jahre erlebt, liegt ja immer daran, gute Kompromisse zu finden, mit denen entweder alle gleich unglücklich sind oder alle gleich glücklich. Und wer glaubt, er steht morgens auf und hat die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, weil alle plötzlich gleich denken, das wird ja nicht passieren. Und wir sollen ja gerade froh darüber sein, dass die Menschen unterschiedlich denken, weil die Vielfalt macht und sie ja auch stärker. Und insofern ist diese Vielfalt wichtig und jetzt was die AfD anbelangt. Da ist es doch so. Ich glaube, wie es CDU-Mitglied, jedes SPD-Mitglied sollte, doch wissen, so schreibe ich es jedenfalls auch im Buch, dass es sehr von dem eigenen Tun abhängt, wie stark die AfD wirklich werden kann. Und deshalb müssen wir als erstes uns immer wieder aus uns heraus definieren. Warum machen wir was? Warum wollen wir etwas nicht? Und gar nicht immer so, wie es manchmal passiert, dann gucken, lässt man sich wie am durch die Manäge führen, nimmt man irgendwie diese Agenda schon auf. Die CDU, meine Partei, jetzt, hat genug Größsholke. Genug eigene Ideen, um zu sagen, warum machen wir was? Und dann ergeben sich die Unterschiede zu den anderen von ganz alleine. Und das ist vielleicht heute noch wichtiger als es früher war, weil eben immer so eine andere Kraft da ist. Und dann kann man auch vieles begründen. Und wie gesagt, die Parteien müssen maßvoll im Ton sein. Sie müssen die Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Und sie müssen da, wo es möglich ist, auch zusammenarbeiten und gemeinsam mehrheiten finden. Das wird dann, glaube ich, vom Wähler auch honoriert. Jetzt war Friedrich März, letztes Jahr, es ist um die Neuwahlen ging ja nicht gerade maßvoll im Ton, sondern er war eher provokativ im Ton. Er hat teilweise doch den Schulterschluss da zumindest in Kauf genommen. Zurecht sagen ja viele, wenn wir in den Osten blicken, aber nicht nur in den Osten, wenn wir in den Bahnwürttemberg vor Prognosen lesen, waren inzwischen die FDP auch bei 20 Prozent fast. Also das klingt dann einfach, wenn Sie sagen, wir müssen von uns heraus uns definieren. Und gleichzeitig, wenn man diese Umfrage zahlen sieht, wenn man sagt, das ist eigentlich fast in manchen Gegenden. Jeder zweite findet die AfD das attraktivste politische Angebot. Und dann zu sagen, wir definieren uns, wie gehen wir damit um? Ja, es bleibt hilf trotzdem nichts. Wenn wir keinen eigenen Kern hat, der wird auch andere nicht überzeugen und mitreißen. Und ich werde vielleicht manchen eigenen Flaschen AfD, wie la, nicht sofort überzeugen, aber den überzeug ich auch nicht, indem ich mich ihm anpasse, sondern ich muss doch meine eigenen Grundwerte nehmen. Und ich habe eben gesagt, wer der Artikel 20 unseres Grundgesetzes sagt, alle macht geht vom Volker aus. Und das Volker sind die deutschen Staatsbürger. Und wer jetzt das Volk umdefiniert, einfach in solche die AfD, den gut finden und die Rest als Elite oder sonst fast beschimpft, wer einfach versucht zu sagen, wo ist das richtige Deutschland und wo ist das falsche Deutschland? Der macht schon einen großen Fehler und da dem könnten wir nicht zustimmen. Das meine ich mit eigenen Überzeugungen. Ich werde auch, wenn es für manche attraktiv erscheint, weil so vieles ja nicht funktioniert und weil vielleicht manches zu kritisieren ist, dass ich einfach mal sage, jetzt gebe ich mal denen, die gerade am Ruder sind, ein Smit und sag immer, dass ich mit dem nicht zufrieden bin. Das wird nicht dazu führen, dass wir in einer demokratischen Welt weiter leben können. Das ist meine Überzeugung und das muss ich dann aber auch aus mehr heraus sagen können. Das heißt, die Lage ist schwierig, das würde ich gar nicht in Abrede stellen. Aber sie wird mit Sicherheit nicht einfacher, indem ich anfange, den Leuten hinterherzurend. Jetzt habe ich aber trotzdem ein politisches Dilemma beim Beobachten. Wenn Sie sagen, das Volk wählt und wir haben dann die Situation, dass Sie mehrheitlich die Politik der AfD gewählt haben. Das haben wir ja noch nicht. Aber wenn was machen wir? Spekulativ, weil wir in so einer ernsten Zeit leben, heißt es, um so mehr sich zu engagieren und zu versuchen, aus eigener Kraft zu begrünen, warum das nicht der richtige Weg ist. Das heißt, 20/26 ist für Sie tatsächlich ein wichtiges Jahr für die Zukunft der Republik. Wir tendieren dazu, dass immer Wichte Zeiten sind, aber natürlich ist 2026 ein wichtiges Jahr. Das gilt für die innere Situation in Deutschland, das wissen wir ja. Aber das gilt natürlich insgesamt auch, wenn wir uns die Welt anschauen. Also fast mehr als bisher, wenn wir als Bürgerinnen und Bürger dieses Landes gefordert, noch mal wieder neu zu begründen, warum wir gerne in diesem Land leben und was wir für unabding behalten, was wir für absolut Notwendig halten. Und das ist vielleicht manchmal auch verloren gegangen. Wir haben das alles als selbstverständlich genommen, ja, die Väter und Mütter des Grundgesetzes. Und die haben das ordentlich aufgeschrieben. Und nun können wir schon in Ruhe leben. Und davon zähren, das zähren alleine reich nicht. Wenn man sich nicht immer wieder selber Gedanken macht, worauf beruht unsere Demokratie und sie beruht auch darauf, dass wir uns aushalten. Und da sind natürlich heute, wir haben jetzt über die AfD gesprochen, aber ein Mindestens so großer Erneuigkeit und Schwierigkeit sind ja die Wirkungen der sogenannten sozialen Medien, die sozusagen verheißen, einfache Antworten zu geben, mit denen ich mich in meiner Meinungsblase treffen kann, wo ich gar nicht mehr diskutieren muss, wo alle sowieso meiner Meinungs sind. Das ist so einfach. Und die demokratische Aufgabe, die ich als Mindestens so schwierig ansehe, ist, wie schaffen wir das, die Menschen immer miteinander in die Diskussion zu bringen und auszuhalten, dass sie unterschiedliche Meinungs sind. Man verfällt, ich höre das ja aus vielen Familien, sehr schnell da und da reden wir einfach nicht mehr drüber. Dann geht man wieder an seine Internetquelle und findet lauter Leute, die finden das alles so, wie ich. Und dann scheint die Welt wieder in Ordnung und das ist sie nicht. Demokratie bedeutet immer wieder auch Austausch von Argumenten und die Fähigkeit zusammenzufinden, Kompromisse zu machen. 26, eben, ich denke auch, dass es ein wichtiges Jahr ist und als jemand der Politik schon lange beobachtet und auch alle ihre Gespräche jetzt beobachtet hat und gesehen hat, ich staune immer wieder gerade, wenn man so über den Osten redet, wie viele Fragen an sie gerichtet werden, die tatsächlich im Kern sagen, Frau Merkel, Sie waren ja Kanzlerin und Sie waren ja Ostdeutsche. Wieso haben Sie das dann nicht besser verstanden und wie so haben, ich höre heraus oft, Sie ist denn nicht gerichtet, so als Kanzlerin. Und ich finde, dass, also als jemand, der auch eingewandert ist, sehe ich da tatsächlich so eine ganz interessante Konstellation des Westdeutschen Journalismus, der blickt auf eine Kanzlerin, die eine Ostdeutsche Jugendkindheit oder die ersten Lebensjahre hatte und dann auch irgendwie so als gäbe so einen Auftrag so. Jetzt hatten wir doch schon eine Kanzlerin gewählt und warum hat die das denn nicht gerichtet? Ist das für Sie, wie ist das, wenn die Verantwortung natürlich, haben Sie eine Verantwortung als Kanzlerin, aber Sie sprechen ja, dezidiert immer darüber, dass wir alle Verantwortung in einer Demokratie delegieren, wir da zu viel. An der Stelle glaube ich schon, also das ist ja so, als wenn man sagt, weil Helmut Kuhl aus Rheinland-Falz kam, darf es dort keine Probleme mehr geben. Nun haben wir schon einen Rheinland-Falz, und dann möchte er wenigstens das lösen. Nein, ich finde es gibt da zwei Dinge, das eine ist und beide haben vielleicht die gleiche Quelle. Das hat irgendwas paternalistisches vielleicht. Das eine ist, wenn es bei mir schwierig wurde, darüber schreibe ich ja auch in dem Buch. Dann war ich plötzlich wieder die Ostdeutsche.
als ich plötzlich sagte, wenn man kein freundliches Gesicht mehr zeigen kann, dann ist das nicht mein Land. Da wurde erst gesagt, dann ist das nicht mehr in mein Land und dann schreibt eben plötzlich jemand, ja und in dieser Sekunde zeigte sich, dass sie ja gar keine geborene, sondern eine angeleurnte Bundesdeutsche und Europäerin ist, eine angeleurnte Bundesdeutsche und Europäerin. Und da sagt man dann, oh, das ist ja ein dolles Ding. Du bist jetzt also auf wie viel Jahre angelänt. Ich, die Generation danach auch noch oder noch die dritte, wann hört man eigentlich auf, angeleern zu sein, wenn man später dazugekommen ist. Und nun ist es ja so, es ist ja nicht mal eine Migrationsgeschichte, sondern es ist eine anderer Teil einer deutschen Geschichte. Wir waren ja beide Teile Deutschlands gleichermaßen Deutschland, nur geteilt, weil wir große historische Schuld im Nationalsozialismus auf uns geladen hatten. Und das, dieses Denken, was nicht überall so ist, sonst wäre ich ja gar nicht Bundeskanzlerin geworden, wenn alle so gedacht hätten, ist im Grunde die andere Seite der Medaille, die Sie jetzt nennen und sagen, ja, nun kommt sie aus dem Osten, hätte da ein bisschen da die Probleme uns vom Hals halten können. Und das ist immer die Idee. Letztlich vielleicht muss doch der Osteutsche mehr so werden wie der Westdeutscher, als das der Westdeutsche guckt, was kann man vielleicht auch aus dem anderen Teil der deutschen Geschichte, der nach von 45 bis 1990 da war, lernen, was können wir gemeinsam daraus machen, was welche Erfahrung können wir daraus gemeinsam ziehen. Aber hätten Sie das dann nicht tun können, diese Erfahrung gemeinsam ziehen, also hätten Sie in Ihrer Amtszeit als Kanzlerin noch mehr dafür tun können, dass im Osten Deutschlands der Eindruck entsteht, unser Wissen wird wertgeschätzt und es wird besser integriert? Ich habe es nach Kräften getan, wie es mir möglich war, aber ich war natürlich Kanzlerin aller Deutschen, das heißt, ich war ja nicht die Osteutsche Zwischenkraft als Bundeskanzlerin, die jetzt mal für eine Zeitlang Osteutschland repräsentiert, sondern ich musste die Probleme der Bundesrepublik Deutschland und diese Bundesrepublik war seit der deutschen Einheit einfach größer geworden, lösen und deshalb musste ich, konnte ich nicht einfach immer nur mein Osteutsches Herz nach vorne kehren, sondern ich war für 84 Millionen, nur 83 damals, war 82 verantwortlich und da ist alles, was ich getan habe, natürlich auch durch meine 35 Jahre in der ehemaligen DDR geprägt gewesen, in Gewissarweise. Ich konnte zum Beispiel bis mit mir aufgefallen, überhaupt nicht mitreden, wenn jemand von einer westdeutschen Schule erzählt hat, weil ich habe einfach mit dort nie zur Schule gegangen und hatte keine Ahnung davon, aber ansonsten war ich für Gesamtdeutschland verantwortlich, hat man sie umgekehrt, gefragt nach ihrer Osteutsche Schule? Ich glaube, ich habe ungefragt erzählt, da stieß dann auf Interesse, ob man ja, manche Menschen haben schon gefragt, viele auch nicht. Viele haben einfach gedacht, das ist doch, also weil der Staat ja nun wirklich einer war, den ich nicht wollte und den anderen nicht wollten, ist Staat und Leben in der DDR fast eins, aber jeder der in der Bundesrepublik blebt, weiß ja auch Staat und Leben sind nochmal zwei verschiedene Sachen und wir hatten in der DDR eben auch Familien, wir hatten Freunde, wir hatten Geschichten, wir hatten Urlaube, wir hatten gutgelaunte und schlechtgelaunte Eltern und gute und schlechte Lehrer und das wird manchmal unterschätzt, man sagt ja ja, gut, nur ist der Staat vorbei, ihr könnt ja froh sein darüber, aber dass das Leben dort sehr viel mehr war als nur Staat, das wird vielleicht manchmal nicht so gesehen. Jetzt sagen Sie, Sie haben Ihr Bestes gegeben und doch wir haben 2026 und wir werden sehen, wie die waren laufen, wenn aber dort die Partei, die Sie doch sehr stark kritisieren, von der Sie sehr überzeugt, sehr lange sagen, da braucht es keine, da sollte es keine Kooperation geben, gerade dort zu reusiert, enttäuscht Sie das, verletzt Sie das? Ja, ich verletzen nicht, aber es ist eben mehr Arbeit noch notwendig als woanders, wobei ich ehrlich gesagt, dass schon sehe, dass wir da ein besonderes Problem haben in einigen der neuen Bundesländer, aber ich doch mindestens so erstaunt bin, dass wir auch in Bayern in Baden-Württemberg und ziemlich hohe Umfrage zahlen, jetzt in Baden-Württemberg oder in Bayern bei der Bundestagswahl haben und damit sich auch zeigt, dass keiner sich einfach zurücklehnen kann und sagen kann, mein Problem ist es nicht. In den neuen Bundesländern gibt es eben vielleicht noch mehr Enttäuschungen, wir müssen uns schon die Frage stellen, warum ist diese Partei gerade in den ländlichen Regionen so stark, was spielt sich da eigentlich ab? Die große, also die Probleme kann man schon in den Griffen, in den Blick nehmen, aber es gibt deshalb für mich trotzdem keine Legitimations-Zusagen, deshalb wähle ich eine Partei, die menschenfeindlich zu anderen Menschen ist. Und auch in der DDR mussten wir uns ja jeden Tag fragen, da war das System auch schwierig, mussten wir uns ja auch fragen, kann ich abends noch in den Spiel gucken und zum Schluss muss jeder das auch für sich entscheiden und das dauerbar muss man eben überall, wo man ist, sprechen. Sie sprechen sich immer dafür aus, dass wir von Vielfalt eigentlich bereichert werden. Das haben es anders erlebt in ihrer Jugend und für sie und man merkt, dass auch wirklich in ihrem Buch diese Lust zu entdecken, diese Lust, die Welt zu entdecken, es ist wirklich so ein Leseerfahrung auch zu sehen, wie ihre Welt sich öffnet, tatsächlich, wie ihr die Mauer fällt und sie sich diese politische Welt erobern, dann erst mal die Bundesrepublik und ich habe eine Stelle sehr gern gelesen, da sind sie zum ersten Mal verantwortlich für eine Konferenz und beschreiben, das fand ich hochspannend, so für ihr denken, die Art und Weise, wie sie diese Konferenz verarbeiten wie ein Armeisenhaufen und obwohl sie diese Konferenzleiten, sehen sie zu, wie tig diese Armeisenhaufen, also sie verstehen ihre Führungsfunktion, dass sie den Organismus vor ihnen, so wie sie auch Naturwissenschaftler sind, ganz präzise Studieren, um ihn dann zu seinem bestmöglichen ineinander greifen zusammen zu bringen, eben wie sagt manchmal zu einem Kompromiss mit dem keiner glücklich war, aber immerhin waren alle an der selben Sache sozusagen ertetscht und immer noch bei der Sache. Ich finde das faszinierend und ich habe mich gefragt, ob sie so in die Jahre letztlich alle ihre Prozesse gemacht haben. Natürlich. Also für mich war das eigentlich immer selbstverständlich, die Konferenz über diese sprechen, war die erste Klima-Ramen-Konventionskonferenz-Kop 1, die war im Berlin zu Hause, für mich war es ein unglaubliches Erlebnis, plötzlich über 150 Länder zu Gast zu haben. Und jeder kommt, kann man sich ja vorstellen, Helm und Kula hat mir gesagt, als Umweltministerin, wie weit kann ich gehen, welche Forderungen kann ich stellen, welche Verpflichtungen kann ich eingehen und wo muss ich stopp machen, weil die Interessen Deutschlands dann nicht mehr ausreichend berücksichtigt wurden. Und so kommt doch jeder dahin. Und ich muss doch jetzt als Präsidentin einer solchen Konferenz nicht denken, weil ich Präsidentin bin, will ich die alle schon irgendwie auf Spur bringen. Das ist ja vollkommen diktaturisch, es vorgehen, sondern ich muss mir doch überlegen, wer ist wie bereit und wer hat von zu Hause welche Aufgabe mitbekommen, wie ist die Lebenssituation, was haben die Leute für Probleme und das hat mich ja unheimlich bereichert, das auch zu verstehen. Und nur so kann ich, jetzt könnte ich so einen politischen Sprechbegriff einführen, Multilateralismusleben, also nur so, aber letztlich kann ich da auch so eine große Familie zusammenhalten. Da geht es da auch nicht darum, dass einer gut, einer hat vielleicht ein bisschen mehr Autorität, aber letztlich muss ich doch immer wissen, was wollen alle Mitglieder in der Gemeinschaft und wie krieg ich das zu was gutem zusammen? Ich frage aber überspitzt formuliert, geben Sie dann nicht ihre Freiheit zu leiten ein Stück weit ab. Also ich geh es. Ja, die Frage ist ja berechtigt, gehe ich bis an die Grenzen dessen, was ich durchsetzen kann. Ich schreib in dem Buch sehr ehrlich, was mir wirklich nicht gut gelungen ist, ausreichend für den Klimaschutz zu machen und da hat immer Grittatunberg und Luisa Neubauer, die hat immer zu mir gesagt, wenn Sie nur wollten, dann könnten Sie mehr schaffen. Das glaube ich persönlich nicht. Ich glaube ich habe schon auf meine Art sehr viel Menschen auch Kompromissfähigkeit abverlangt, aber ich muss damit leben, dass ein anderer sagt, wenn wir jetzt hier mal auf den Tisch gehauen hätte, vielleicht hätte es da mehr rausgekriegt. Ich glaube es nicht, aber diese unterschiedlichen Formen wird es immer geben. Meine war die, so zu sagen, Partizipative zu versuchen zu verstehen, was geht vor und dann zu sagen, um das großen ganzen Willen muss ich, muss jetzt jeder hier mal einen Schritt auf einander zu gehen und dann haben Sie einen ganz kleinen Spielraum, wenn Sie Präsidenten sind und den können Sie nutzen, aber den können Sie nicht überdienen, dann bricht Ihnen alles auseinander. Aber ich war dann nicht die Gefahr und das wird Ihnen ja heute auch vorgeworfen, dass dann die Reform liegen bleiben, dass man dann nicht vorankommen. Also sie halten das große Ganze immer zusammen und gleichzeitig kommen Sie nicht voran, wie wir es vielleicht gebraucht hätten. Und ich würde es jetzt meine Theorie, dass wir leider in Deutschland ja sehr engstlich auf Wandel reagieren. Es gibt große Widerstände, man möchte doch gerne so machen, wie letztes Jahr, man möchte doch gerne so haben wie früher. Und mit Ihrem Verfahren haben Sie ja tatsächlich auch riskiert, dass Sie zwar alles
zusammenhalten, aber wir kommen nicht so voran wie wir. Das sagen heute auch viel. Ja, das wird gesagt und dem würde ich denn doch mal widersprechen. Es gibt ja, wenn ich jetzt mal gucken, was war so zu meiner Zeit, welche Reform wir haben Gesundheitsreform, wir haben die Rentenreform gemacht, wir haben die Rente mit 67, zum Beispiel, eingeführt. Von dir erzählen wir heute noch, die wird erst 2019 erreicht sein für die Bevölkerung. Das war nicht ganz einfach. Und das haben wir trotzdem durchgezogen. Ich hatte Krisen zu bekämpfen. Also da war jetzt mit, da habe ich mal einen Kapital, auch mal was anderen Abverlangen zu können, schon ganz schön aufgebraucht, wenn ich jetzt mal an die Eurokrise denke. Die ganzen Fungs, die wir da gemacht haben, ich will sie jetzt nicht mit den Fakten gekritten langweil und die Zuhören und Zuhören. Das war doch alles andere als einfach da auch eine parlamentarische Mehrheit nachher dafür zu bekommen. Und die Leute haben zum Teil schon mit der Faust in der Tasche abgestimmt und gesagt, also jetzt gut, wir machen es nochmal, die ist die Kanzlerin und so. Aber Griechenland im Euro zu behalten. 2015, die Fragen der Flüchtlingsaufnahme eben nicht, dann Menschen, die Asyl gesagt haben, an der deutschen Grenze schon abzuweisen, sondern mit der Türkei versuchen, einen Abkommen zu verhandeln. Da habe ich wenig Pluspunkte für gekriegt, da muss ich ziemlich alleine meinen Weg gehen. Also was Einsamkeit in einem politischen Führungsjob bedeutet, das habe ich schon auch erfahren. Und trotzdem darf das nicht der einzige Alltag sein. Ich muss Menschen schon mitnehmen und ich glaube zum Beispiel, dass gerade auch die sehr, sehr guten Reformen, die Gehardsschulder gemacht hat. Das ein Teil der Sozialdemokraten, sie nie sich nie davon hat mitgenommen, gefühlt. Und das ist dann später auch schwierig. Also was ich sagen möchte, ist sehr schön zu versuche, also richtig ist, dass ich versucht habe, dass ich auch dadurch bereichert worden bin, mich hinein zu versetzen, in andere Länder, in andere Gedanken und natürlich auch in einer eigenen Partei, in andere Strömungen. Aber ohne dann an einem Stellen auch zu sagen, hier möchte ich jetzt, dass es langgeht, geht es nicht. Aber keine der beiden Methoden ist alleine überlebensfähig. Gleichzeitig schreiben Sie immer wieder, wie wichtig die Freiheit für Ihnen ist, Ihr Buch heißt ja Freiheit. Und ich erlebe jetzt, da Sie in Rente sind und viele erleben Sie gelöst, dann natürlich, Sie haben nicht mehr diese Würde auch oder das Korsett des Amtes. Man kriegt ein bisschen mehr Angela Merkel. Und ich frage mich manchmal, warum haben wir denn früher nicht ein bisschen mehr Angela Merkel bekommen? Denn Freiheit, Sie hatten dann das mächtigste Amt inne. Sie haben diesen Humor, den erfügigstehen, haben wir schon bekommen, finde ich. Büsse schon. Aber ich denke, was Sie hatten, dann eben Freiheit als so großen Wert, aber schreiben auch in dem Buch immer wieder das Restriktion, also sich selber zusammenreißen, sich selber als persönlichen Vordergrund bringen, ein ganz großes Imperativvater, das Sie sich gegeben hatten, in diesem Amt sich immer wieder zu zügeln, um keine Fehler zu machen. Hätten Sie Ihre persönliche Freiheit da nicht noch mehr nutzen können, um noch mehr zu gestalten, noch mehr von Ihrer Farbe reinzubringen? Ja, ich finde an einigen Stellen habe ich, wir haben schon Farbe reingebracht, wir haben über die ganze Politik der Migration, der Integration gesprochen. Das war mir gesellschaftspolitisch sehr wichtig. Mir war immer sehr wichtig mit den Kommunalpolitikern ein sehr enges Verhältnis zu haben, weil ich finde das Leben findet vor allen Dingen in den Städten und Gemeinden statt. Und ich habe immer in meiner politischen Zeit gesagt, wenn ich in einer Stadt war, nebenbei Essen oder Stuttgart, ich komme hier alle fünf Jahre immer her, der Oberbürgermeister steht hier jeden Tag und der muss morgens Brötchen kaufen und abends ins Kino gehen. Und der muss sich anschimpfen lassen, der kann nicht wegrennen. Insofern habe ich diese Art von Politik und das ist ja heute noch wichtig, weil so viele auch bedroht werden. Das habe ich immer ganz, ganz hoch geschätzt. Schauen Sie früher, haben Sie doch auch auf mich anders geguckt. Da habe ich Ihnen irgendein politischer Kabinettseinscheidung mitgeteilt, dass sich jetzt die Steuernleiter erhöhen muss, die Mehrwertsteuer um zwei Prozent oder vielleicht manchmal auch senken konnte, dass ich gerade Milliarden in irgendeinen Rettungsfonds für Banken gesteckt habe und da bin doch auch ich für Sie als Bürgerin. Als Person ein bisschen hinter zurückgetreten, was es da haben, sich da als erstes mal gefragt, was bedeuteten, dass jetzt für mein Leben, dass die Frau hier mit ihrem Kabinett heute gerade das und das und das beschlossen hat. Und deshalb war gar nicht so der Raum. Da immer, dass ich Ihnen jetzt noch erzähle, das ist mir aber sehr schwer gefallen, dann hätten Sie gesagt, ja, ich habe keine Angst für kaufen. Nee, das hätten Sie sicherlich gemacht. Das ist anders. Heute kommen Sie uns sagen, oh, das ist eine erfahrene Frau, die hat jetzt irgendwie 16 Jahre das Land geleitet. Jetzt wollen wir doch besser mal verstehen, wie geht das, was hat sie bewegt. Und da kann ich natürlich anders darüber sprechen. Und das liegt in der Natur der Sache. Dafür kriegen Sie von mir heute keine Auskünfte mehr, dass Sie jetzt die Regierung am besten in einer komplizierten Situation tun soll. Das heißt, durch das Amt war und auch die Vielzahl von Terminen, dieses Grund, um natürlich, dass jeder gesagt hat, ist sie jetzt international bewegt, sie sich ordentlich macht sie das ordentlich, hat sie hier einen Fehler gemacht, da einen Fehler, ich habe ja das Land repräsentiert. Und in dem das jetzt weg ist, gleichzeitig aber durch Ausglaub, dass ich auch einen gewisser Respekt für die Zeit kann, ich anders auftreten. Und das macht mir genauso Freude, wie damals das Regierung samt. Aber ich verstehe, dass so das ihr Freiheitsbegriff das eben beinhaltete, sich auch einzuschränken, sich sehr begrenzen zu setzen. Nee, ich habe mich nicht, ich glaube, dass ich mich nicht zu wichtig genommen habe. Aber ich war ja manchmal auch auch, ich habe auch, manche haben hier auch vorgeworfen, dass ich zwar freundlich tour, aber Stur mein Ding mache. Also, ganz so ist es ja nicht. Ich habe mit meinen Fähigkeiten versucht, das Amt auszuführen. Und für mich war zum Beispiel immer klar, das schreiben vor Worm und ich ja auch in dem Buch so eine Bundeskanzlerin, die sitzt da in ihrem Kanzleramt. Aber dies gewählt vom Parlament. Und wenn sie morgen alle Abgeordneten entscheiden, sie möchten jemand anders haben als Bundeskanzler, dann haben die das Recht dazu. Und ich finde, man muss in einem politischen Amt auch immer wissen, wo liegt meine Macht? Und die liegt schon in der Autorität. Man kann nicht einfach ein Bundeskanzler abwählen, bei uns, man muss einen anderen Vorschlagen. Der muss dann die Mehrheit der Stimmen kriegen. Aber es ist auch gut, seine eigenen Beschränkungen zu kennen. Und eben immer wieder dafür zu werben, auch eine parlamentarische Mehrheit zu bekommen. Die Frau merklich, ich muss jetzt unsere Beschränkung kennen. Wir haben mich beschränkte Zeit. Und ich habe sie nur noch gute 10 Minuten und habe natürlich viel, viel mehr Fragen. Das heißt, wenn wir jetzt ein paar Themen angehen, sind natürlich gewaltig. Aber wir müssen uns kürzerhalten ein bisschen. Eins war zwei, drei Sachen will ich noch. Sie oder ich? Ich hoffe ich. Ich wusste, ich auch, als ich es in den Sinne. Ja, also kurz aber für mich extrem wichtig 2015. Es wurde so viel darüber geredet. Und ich selber kann sagen, dass das das Jahr war, in dem sie für mich gewonnen haben als Bürgerin, ich da als beobatterin. Ich war in den USA und habe Menschen gesehen, die gesagt haben. Wir sind jetzt "Cando Germany". Sie haben ein Spirit reingepracht, von dem ich dachte, Deutschland kann das. Und viele in den Kommunen hatten eigentlich damals die Wunschstehe sollten uns mehr helfen. Oder sie brauchten vom Bund noch mehr Hilfe, um das zu schaffen. Ich war damals auch in der Kommune leider auch nur eine kürzere Antwort, weil unsere Zeit begrenzt ist. Aber wie wichtig ist Ihnen dieser historische Moment, das Sie es geschafft haben für sich, da eine aufrichtige Haltung zu finden. Auch wenn Sie wissen, dass bis heute viele im Land, das kritisch sind und dass viele behaupten oder viele der Meinung sind, dass der Erfolg der AfD auch heute einer Gebnis dieser Entscheidung war. Also es war sicherlich der einzige, welche Moment, aber es war ein sehr wichtiger Moment. Und auch einer, in dem ich ja dann zum Schluss auch, das ist halt die Aufgabe einer Bundeskanzlerin, schon auch alleine entscheiden musste, wie gehen wir jetzt da weiter vor. Und die eine nach dem September, wo ich, wo wir dann eben nicht versucht haben, eine nicht schließbare Grenze zu schließen, die war sicherlich wichtig. Aber auch danach musste man ja noch eine ganze Weile, bevor man das dann mit der Türkei auch in vernünftige Bahn lenken konnte und Humanitärvertretbare Bahn lenken konnte, durchhalten. Und ich bin in, bei dieser Zeit zu sehr dankbar, sonst hätte ich das ja auch gar nicht hinbekommen, wie viele Menschen da mitgemacht haben, das sind wir jetzt mal auch nicht vergessen. Das war eigentlich die Stärke unseres Landes und ich habe das mit Freude auch angeführt, sicherlich als Kopf und Stimme. Aber mitgetan haben da viele, viele andere und das war ja zum Teil auch wirklich alles anerwärts einfach. Also der Wibendmoment ist sehr wichtig für mich und ich möchte mir nicht ausdenken, wenn ich anders entschieden hätte, da würde ich mich heute nicht gut fühlen. Na ja, es stand ja auch nicht zur Debatte. Nein, aber um diesen Bogen zu Menschen, das hat mich beim Lesen ihres Buches sehr fasziniert, dass sie da auch sagen, die Menschen in meinem Land haben in Weiten Teilen mitgemacht. Ja. Viele fokussieren sich ja auf die, die nicht mitgemacht haben.
Man macht halt mal Besiege. - Genau, wir wollen die ermutigen, die mitgemacht haben. Ich erlebe bei meinen Lesungen, dass es sehr wichtig ist, dass ich diese Passagen aus dem Buch auch vorlese und Menschen manchmal erfreut sind, dass es noch mal ausgesprochen wird, weil es ja auch Teil ihres Lebens war, weil sie es gerne gemacht haben. Und manche sind vielleicht auch enttäuscht worden. Nicht jede Integration ist so gut gelungen wie man es wollte. Wir haben schreckliche Verbrechen dann gehabt. Alles richtig. Aber viele, viele haben unglaublich gutes gemacht. Und das auszusprechen, da merk ich richtig, sind viele dann auch froh, dass es sich noch mal wieder dazu bekenken können. Und diesen Teil sollten uns wirklich nicht nehmen lassen. Angesichts unserer kurzen Zeit, dennoch haben Sie auf der Weltbühne. Dazu gibt es auch viele Interviews, die Big Man wie Christian Eman-Pult gesagt hat, immer wieder im Schachgehalt. Es gibt berühmte Momente, wo sie die Augenrollen neben Putin, wo dieser Schalk dann noch rauskommt, wängt man manchmal. Aber das war natürlich sehr ernst der Situation, die sie auch in dieser Art und Weise fand ich zusammenhielten, wie sie es in dieser Konferenz mit dem Armeisenhofen beschrieben haben. Immer mit dieser Drafts Sicht, wie krieg ich die überhaupt noch zusammen? Jetzt sitzen wir heute in 2026 da. Sie haben schon viele Gespräche darüber geführt, dass wir es nicht geschafft haben, die Menschen zusammenzuziehen. Wir sind in Europa. Wir sehen diese großen Krisen immer noch Krieg in der Ukraine, er ist nicht vorbei. Sie können jetzt nicht mehr zusammenhalten. Wie blicken Sie auf dieses Europa und die Kraft, oder nicht Kraft, die wir derzeit haben, in diesem internationalen Gefühl, präsent zu sein, diese Fäden zusammenzuhalten, die Sie damals so mir voll zusammengehalten haben? Was die Europäische Union anbelangt, muss ich sagen. Gerade im Blick auf die Ukraine finde ich, ist das sehr gut gelungen. Hier doch ein weitesgehend einheitliches europäisches Bild darzustellen. Die Europäische Union ist im wesentlichen geeint, auf einem wirklich nicht einfachen Weg. Ich bin natürlich jetzt sehr vielen kritischen Nachfragen ausgesetzt. War das damals richtig, wie ist man mit Putin umgegangen? Und deshalb, wenn ich über meine Zeit spreche, für die ich ja Verantwortung getragen habe, dann kann ich nur sagen, dass ich nach wie vor, und damit habe ich mich beim Schreiben noch mal sehr kritisch auch auseinandergesetzt, sagen muss 2015, zum Beispiel, als wir dieses Minskabkommen gemacht haben. Damals hätte Putin die Ukraine einfach überrollen können. Da hätte keiner wirklich einen Widerstand entgegenbringen können, dass die Ukraine jetzt doch furchtbar Jahre nach dieser Putinischen Aggression aber durchgestanden hat. Und dass wir mit Recht hoffen können, dass sie einen Zufiriner start, sein wird, der seine eigenen Entscheidungen treffen kann. Das ist etwas, was mich erfreut und von dem ich hoffe, dass das passiert, auch wenn ich darauf keinen Einfluss mehr nehmen kann. Aber es ist schon so, dass ich natürlich sehe, dass die Zahl der Probleme nicht kleiner geworden ist, sondern größer geworden ist. Und trotzdem im Rückblick, glaube, dass es richtig war, so lange zu versuchen, wie möglich, dass eben die Ukraine nicht überrollt wird, dass sie erst mal stärker werden konnte, bis 2021. Dass der Multilateralismus diese Überzeugung, dass wir zusammenarbeiten und zusammen auch mehr schaffen, heute so unter Druck ist, bringt mich nicht dazu, zu sagen, es war falsch, es ist zu versuchen. Ich glaube, auch die Zeit der Kooperation wird wiederkommen, der stärkeren, aber die heute im Amtsinn müssen sich natürlich mit den Gegebenheiten von heute auseinandersetzen. Das ist ganz klar. Und da gibt es scharfe Brüche, die werden ja auch benannt. Die sind von Ulaf Scholz 2022 benannt worden. Die benennt Friedrich März. Friedrich März haben sie in Sachen Außenpolitik immer wieder lobt, beschrieben, also seinen Verhalten. Haben Sie trotzdem Sorge, dass Europa zu schwach ist? Sie heißt Europäne. - Ja, ich hab immer in meiner Amtszeit gesagt, Angst oder Sorge, das ist ja keine Kategorie. Es muss alles getan werden und das tun die, die heute Verantwortung tragen ja auch, dass Europa möglichst stark ist. Eins ist für mich ganz klar. Und war früher schon, aber es für mich heute noch klarer. Wenn man sich die großen Mächter anschaut, die USA, China zum Beispiel, dann ist doch vollkommen klar, wenn wir als Europäer nicht zusammenhalten, dann werden wir also bestimmt gar nichts bewegen. Und wir müssen, finde ich, unsere Kräfte gut estimieren. Was können wir? Was können wir nicht? Und ich finde zum Beispiel, dass es richtig ist, wenn man sich heute um mehr Wettbewerbsfähigkeit bemüht. Wir sind in vielen technologischen Fragen nicht ausreichend stark genug. Aber es ist eben auch richtig, dass wir versuchen, uns nicht überall werden wir uns auf der Welt einbringen können. Aber da, wo wir uns einbringen, mit zwei Dingen, mit Stärke, militärischer Stärke, da sage ich ja auch ganz unumwunden, dass das zu meiner Zeit nicht ausreichend schon vorbereitet wurde. Und gleichzeitig finde ich aber auch immer wieder wichtig, die Diplomatiefrage. Wenn wir jetzt nochmal die Ukraine sehen, bei mir war es so 2021, hatte sich Präsident Biden mit Präsident Putin getroffen. Und ich habe danach den Vorschlag gemacht, im Europäischen Rat wollen wir uns nicht auch wieder mit Putin zusammensetzen. Und damals war, das geht jetzt nicht um Schuld und nicht schon einem Krieg. Da alle haben nicht verhindern können, dass der Krieg stattdessen. Aber das wird das diplomatisch ein Teil als Europäische Union. Damals nicht und ja heute auch noch nicht so nicht gespielt haben. Und dass wir das in Amerikanern überlassen. Ich finde, das passt nichts aus zur Virenität Europas, sondern wir müssen beide Seiten militärische Stärke, wirtschaftliche Stärke und Diplomatie gleichermaßen als Europäer können wollen und auch einbringen. Ich bringe jetzt die letzte große Frage ein. Sie müssen kurz antworten, aber ich bin zuversichtlich. Das schaffen Sie. Sie haben einmal gesagt und ich finde es spannend. Jetzt können wir nicht ausfinden, weil da haben wir andere Gelegenheit, dass Corona die Welt sehr verändert hat, die Pandemie. Und das zu wenig über die politischen Auswirkungen dieser Zeit gesprochen wird. Ich finde die Analyse interessant und ich finde sie auch richtig, dass die Isolation gerade auch diese autoritärer denkenden Führungsschäfs- und Regierungschefs-Konsequenzen hatte. Wir sind jetzt diese Woche sprechen wir. Und das sage ich jetzt natürlich zu Ihnen als Bundeskanzlerin AD mit diesen großen internationalen Blick, den Sie inzwischen haben. Der Schlag, der militärische Schlag gegen den Iran. Jetzt sind Sie starksbürgerinnen, die plomatische Füllbeziehungen, kann man sagen, gab es da ja wenig, sondern Donald Trump hat plötzlich. Viele haben es eigentlich so nicht für möglich gehalten, einen sehr rigorosen Schritt unternommen, der jetzt vielfach diskutiert wird. Das ist die Welt, wie wir sie gerade sehen, wie sie vielen Sorge bereitet. Viele gleichzeitig aber erlöst sind, weil etwas erinnert, ein Regime, das sie unterdrücktern unter Jocht hat, eine unglaubliche Fülle an widersprüchlichen Gefühlen, Situationen, völkerrechtlichen Fragen. Die viele Menschen überfordert, wie erleben Sie denn eine solche Woche? Das völlig, ich würde sagen, in die Größe und in die in die Spirale drehenden Weltpolitik, die viele auch einschüchtert. Ja, dass das Sie Menschen untreibt und mich als Staatsbürgerin auch. Das ist ja vollkommen klar und Sie haben eben die widersprüche ja alle schon benannt. Ich erlebe das so, dass ich den Endokabel, dass sich unsere Regierung, dass sich die europäischen Regierung wirklich die tiefen Gedanken machen, wie wir darauf reagieren können, dass sich da einen Vertrauen entwickeln kann. Und ich kann erahnen, was politisch verantwortlich ja heute auch zu bedenken haben. Und wirtschaftliche Fragen beziehungen Sie den USA, Russland der Krieg, Iran, Israel, unsere politische Verantwortung für das Land, dass ich froh bin, dass ich nicht in Endokabe das da leichtfertig, irgendwas getan wird, sondern dass das nach Bestemwissen und Gewissen gearbeitet wird. Und das beruhigt mich. Jetzt und da den Umständen, wie man beruhigt sein kann, über eine Weltentwicklung, die wir in Deutschland nicht alleine in der Hand haben. Viele werden beruhigt und ich will noch von Ihnen wissen, wenn Sie wieder Bundespräsidentin wären würden. Ein Gerücht, ein Wunsch, vielleicht schmeichelt oder wie auch immer. Ich höre sogar das Gerücht, dass Sie die richtige werden für die Vereinten Nationen. Gutierde sagt, das müsste eine Frau sein. Es werden Ihnen ja sehr viele Ämter hier noch mal herangetragen. Da waren Sie sich gewünscht, die Welt jetzt aus der Hohe zu erleben. Wie geht sie? Ich kann nur wiederholen, abwegig, abwegig in jede Richtung. Ich bin froh, ich kann heute Podcasts wie diesen mit Ihnen machen. Ich kann meinen Beitrag an kleiner Ebene zu meinem Denken leisten. Alles andere ist abwegig. Meine politische Zeit war also als aktiver Politiker. Frau Merkel, ich freue mich sehr und danke Ihnen, dass Sie bei Freitelüchse waren bei mir. Gerne. Danke. Es ist ein New-Dum, es ist ein New-Day. Es ist ein New-Day.
* Musik * Freiheit Deluxe mit Jaguar da Marinage ist eine Produktion des Hessischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Alle 14 Tage unter anderem in der AD Audiothek. Wenn Sie das Gefühl haben, dass unsere Welt immer komplexer wird und Sie sich fragen, wie wir da noch den Überblick behalten sollen, dann lad ich Sie ein. Zum WDF5 Podcast das philosophische Radio. Mein Name ist Jürgen Wiebecke und ich spreche jede Woche mit Denkerinnen und Philosophen und mit Ihnen über die Fragen, die uns alle beschäftigen. Was bedeutet Verantwortung in einer globalisierten Welt? Wie wollen wir leben als Gesellschaft, aber auch ganz persönlich? Was heißt es, in einer Zeit permanenter Veränderung Haltung zu bewahren? Und wie gehen wir mit der wachsenden Kluff zwischen Fortschritt und Gerechtigkeit um? Es geht nicht um schneller Antworten. Es geht um das gemeinsame Nachdenken, um Orientierung und um die Lust, sich einzumischen, mit Haltung und mit Verstand. Das philosophische Radio, den WDF5 Philosophie Podcast, finden Sie in der AD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind.
Podcast Summary
Key Points:
Angela Merkel betont die Bedeutung von Demokratie und Freiheit für alle Bürger, unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsdauer.
Sie setzt sich für Integration und Anerkennung von Migranten ein und sieht Deutschland als Einwanderungsland mit humanitärer Verantwortung.
Merkels Freiheitsverständnis ist von ihrer DDR-Vergangenheit geprägt und umfasst sowohl persönliche Entfaltung als auch gesellschaftliches Engagement.
Sie reflektiert über Geschlechterrollen in der Politik, eigene Privilegien und die Notwendigkeit gezielter Förderung für Chancengleichheit.
Summary:
Im Podcast-Interview spricht Angela Merkel über zentrale Themen ihrer politischen Haltung. Sie lehnt die populistische Gegenüberstellung von "Volk" und "Eliten" ab und betont, dass alle in Deutschland lebenden Menschen Teil des demokratischen Gemeinwesens sind. Ausgehend von ihrer DDR-Erfahrung definiert sie Freiheit nicht nur als Abwesenheit von Unterdrückung, sondern als aktive Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe und Verantwortungsübernahme.
Dies begründet ihr Engagement für Integration; sie erinnert an die Verdienste der Gastarbeiter und plädiert dafür, Deutschland als Einwanderungsland zu verstehen, das sowohl von Zuwanderung profitiert als auch humanitäre Verpflichtungen hat. Merkel reflektiert zudem ihre Rolle als Frau in der Politik. Sie erkannte erst im Laufe ihrer Karriere unsichtbare Hürden für Frauen, betont aber auch, dass sie auf den Errungenschaften anderer aufbauen konnte und von Förderung profitierte.
Ihr Antrieb ist die Überzeugung, die begrenzte Lebenszeit aktiv zu nutzen und das Gemeinwesen mitzugestalten.
FAQs
Der Satz soll zeigen, dass alle Menschen ähnliche Herausforderungen meistern müssen, unabhängig von ihrem Hintergrund oder Erfolg. Er drückt Demut und die Anerkennung gemeinsamer menschlicher Erfahrungen aus.
Freiheit muss für alle Bürger gelten, da Demokratie die Teilhabe aller erfordert. Nur wenn jeder mitwirkt, kann eine freie Gesellschaft bestehen und Herausforderungen bewältigen.
Freiheit bedeutet für sie nicht nur Befreiung von Zwang, sondern auch die Möglichkeit, sich positiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Dies ist anstrengend, aber essenziell für ein erfülltes Leben.
Manche fürchten, dass die Bezeichnung 'Einwanderungsland' zu offen wirkt und unkontrollierte Zuwanderung fördert. Deutschland braucht jedoch Migration für seine Demografie und hat humanitäre Verpflichtungen.
Sie betonte, dass sie Kanzlerin aller Bürger ist, unabhängig von deren Herkunft. Ihr war wichtig, Anerkennung für die Beiträge von Migranten zu zeigen und Integration aktiv zu fördern.
Ihre anfängliche Euphorie über demokratische Gleichberechtigung wurde durch die Erkenntnis ergänzt, dass unsichtbare Hürden für Frauen bestehen. Sie befürwortet staatliche Maßnahmen, um gleiche Teilhabe zu erreichen.
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