Andrea: „Der Narzisst hat meine Tochter gegen mich ausgespielt – und ich wusste: Jetzt muss ich gehen.“
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Der Podcast thematisiert narzisstische und toxische Beziehungen, die kein individuelles Problem, sondern ein tief verwurzeltes gesellschaftliches Phänomen sind. In dieser Folge erzählt Andrea aus Lüneburg ihre Geschichte. Sie lernte ihren Ex-Partner über Freunde kennen. Anfangs war er sehr zugewandt, machte viele Komplimente und schenkte ihr große Aufmerksamkeit – typisches Love-Bombing. Er war noch verheiratet, stellte seine Frau und deren Kinder jedoch durchgehend schlecht dar. Frühe Warnsignale wie sein Beharren auf dem Türöffnen oder häufige Jobwechsel, bei denen stets andere schuld waren, übersah Andrea. Nach dem Einzug eskalierte die Situation: Er zeigte Eifersucht auf ihre Tochter, kritisierte ihre Erziehung und wertete sie intellektuell ab. Emotionale Gewalt äußerte sich durch Ghosting, Liebesentzug und Demütigungen – etwa, wenn er sie bei Besuchen ignorierte oder sie auf dem Boden sitzen ließ. Körperliche Gewalt blieb subtil, etwa durch Türenknallen oder Schubsen. Während Andreas Reha entzog er sich komplett dem Kontakt. Die Beziehung dauerte drei Jahre, die Trennung liegt sechs Jahre zurück. Andrea bricht nun ihr Schweigen, um anderen Betroffenen Mut zu machen und das Tabu um partnerschaftliche Gewalt zu brechen.
Ich hab mich in und nach solchen Streis immer gefüllt, als wäre ich nichts wert. Das kund ich nichts. Als wäre ich nichts. Und ich hab mich irgendwann dabei erwischt, dass ich das so besicht, alles an mir. Ich kann egal, was ich mache, ob ich das Wasser im Top-Links-Rum-Drio oder Rechts-Rum-Machs nicht richtig mache. Ich kann nichts richtig machen. Mit der Erziehung meiner Tochter nicht, mit dem Hund nicht, mit nichts mit ihm nicht. Was auch ganz toll aufgefallen ist, ist, ich immer gebett mit Geschenken. Also, er hat immer unheimlich große und unheimlich häufig Geschenke gemacht. Und er hat das aber gerade zu Geburtstag, und er hat das aber auch in einer Potenz von den anderen verlang, dass das nicht leisten war. Jede dritte Frau auf dieser Welt ist von Partner schafftlicher Gewalt betroffen. In diesem Podcast brechen Frauen ihr Schweigen unter Zählen von ihren toxischen, nazistischen Beziehungen und die Gewalt, die sie durch ihre Partner erleben mussten. Nazismus und toxische Beziehungen sind kein individuellesziehungsproblem, sondern ein gesellschaftliches, das sehr tiefer angert ist. An dieser Stelle auch eine Triggerwarnung, denn in vielen Erzählungen wird sehr detailliert über verschiedene Formen der Gewalt gesprochen. Die Geschichten, die du hören wirst, sind immer gleich. Das einzige, das sich endet, sind die Namen der Frauen, die sie erzählen. Und wenn du diese Geschichten bis zum Schluss gehört hast, lasst gerne eine Bewertung für den Podcastern und unterstützen dabei, das partnerschaftliche Gewalt kein Tabutema mehr bleibt. Und heute habe ich bei mir Andrea, Andrea aus Lüneburg. Sie ist 51 Jahre alt, war ca. drei Jahre mit einem nazistischen Mann zusammen und ist heute sechs Jahre getrennt. Und auch sie hat sich entschlossen, ihr Schweigen nach so langer Zeit zu brechen. Herzlich willkommen bei "Ich bin die dritte Frau Andrea". Danke schön, Christina. Schön, dass du da bist. Ich freue mich auch. Sechs Jahre sind jetzt schon lange Zeit. Warum erst jetzt? Also ehrlich gesagt, weil ich. ganz oft verpasst habe mich bei dir anzumelgen und weil ich auch teilen möchte, was mir passiert ist. Okay. Dann würde ich sagen, legen wir auch gleich mal los mit der ersten Phase, der toxischen nazistischen Beziehung, die sich immer gleichen. Und zwar mit der Phase des Kennenlernens, wo schon sehr viele Red Flex da sind, die aber natürlich die keine von uns in dieser Phase erkannt hat. Wie hast du diesen Mann den Kennen gelernt? Über Freunde, die in einem Club waren und mich da mithin genommen haben und ihnen mir sozusagen auch vorgestellt haben. So, über Freunde. Genau. Wie ging es dann weiter? Dann war es in diesem Club und dann. Wir haben uns im privaten Rahmen getroffen und wohnt in einem Ort. Und dann ergab sich das irgendwie so, dass ich in der Hause gefahren habe, weil er sehr dicht bei mir wohnte. Und dann haben wir den Abend noch ein bisschen verlängert und haben miteinander gequatscht. Also viel mehr Wadder dann auch tatsächlich nicht. Also diese erste Abend, wo du ihn eben noch kennengelernt hast. Kannst du dich dran erinnern? Was findest du ein Druck? Du hattest von ihm? Ja, er war sehr rede gewarnt und sehr zugewand, was mir damals auch tatsächlich gefilt hat. Ich kam aus einer Beziehung, wo ich mich allein gefühlt habe und er hat eine sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, schon in dem Moment. Und wir zugehört und wir haben gute Gespräche geführt. So. Okay. Wie ging es denn dann weiter nach dem besagten ersten Kennenlerntag oder Abend? Ja, also ich sage mal, das ging alles relativ fix, wie man das so kennt. Ich zrichte dann, weil wir relativ nah weinand her unten eine Rose ans Auto gestreckt und so Kleinigkeiten gesagt, wie bist du eine tolle Frau und was bist du hübsch? Und so was, also irgendwie gesagt, wir sahen uns dann häufiger und das war, also es gab eine sehr große Aufmerksamkeit in meiner Richtung. Da haben wir ja schon nicht eine Klarlichkeit, sondern den Klassiker in der Live-Bombing-Phasekarte von Grandiusen Azusten, diese vielen Komplimente und dieses auf einen Ton heben und dieses Ideen, die sie in der Frau. Man gab es denn dann ein zweites, ein drittes, ein schiertes Treffen. Und wie sie abgelaufen. Relativ fügig immer. Wir haben uns dann auch gegenseitig zu Hause besucht, bzw. eher mich, weil er noch verheiratet war und mit dieser Frau noch zusammenlebt, natürlich deutlich Entrennung, mit seiner Aussage und dem ich halt ja uns dann besucht, er hat sich auch sehr um meine Tochter bemüht damals, hat das ganz gut gemacht, hat mit ihr Lesen geübt und hat sich sehr eingebracht, so in dieser kleine Familie, in dieser kleinen Wohnung. Okay. Nach wie viel Zeit oder wie viele Date sind in Vergangen in dieser klassischen Lauf-Bombing-Phase, das Kennlerns, bis ihr dann den offiziellen Paar wart? Kann ich ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau sagen und wir haben auch nicht gesagt, wir sind ein Paar. Ich glaube, das war dann irgendwann so. Kannst du dich denn daran erinnern, bei welchem Date ihr mit der Sprache rausgerückt ist, dass er noch verheiratet ist oder hat er dir das gleich? Das wusste ich. Das hat er dir gleich gesagt. Und er hat aber erzählt, dass sie Entrennung seid. Und ich schmeiß jetzt einfach mal so ein paar Sätze in den Raum und du sagst, ob er das gesagt hat, dass da schon lange nichts mehr ist und dass die Fronten schon lange geklärt sind. Und dass es aber wegen der Kinder noch so schwierig ist, sowas in der Art? Nee, tatsächlich ganz anders. Ja, sie und ihre Kinder, also sind auch nur ihre Kinder sehr schlecht gemacht. Also die Kinder konnten nichts, waren nur schlecht und sie auch. Und natürlich auch so viel erzählt, was in dieser Schlimmzeit in dieser Ehe vorgefallen ist. Das würde ich jetzt hier nicht bereit treten wollen. Er hat kein gutes Haar an dieser kleinen Familie gelassen, an diesen Freifersorben. Kannst du dich daran erinnern, wie du dich gefüllt hast, als das dir erzählt hat? Ja, also ich habe ihm geglaubt auf alle Fälle. Es gab überhaupt gar keinen Grund, ihm nichts zu glauben. Seine Frau hatte sich inzwischen schon ein eigenes Haus gebaut, wo er erzählt hat, dass sie das gemacht hat ohne das Erde, was von Wuste. Das kam mir so ein bisschen romisch vor, aber ich habe das nicht hinterfragen, weil es kein Grund gab, das zu hinterfragen. Weil alles andere sonst schon ein Bildsistimmeck war. Er war eine Schamante, hat mir die Tür am Auto ausgehalten und verunheimlich bemüht. Das gab jetzt keinen Grund, ihm in irgendeiner Form zu misstrauen. Es war alles irgendwie klar. So, okay. Die lange hat das gedauert, bist du ihm deine Tochter vorgestellt hast? Das musste ich nicht verwehr, in dieser Freundschaft unterwegs waren. Alle Kinder mit dabei waren, die es da so in dieser Klickel gab. Das heißt, er kannte deine Tochter schon aus dem Freundschaften-Gerund-Text. Was meinst du mit? Das musst du nicht, weil verstehe ich das richtig. Ihr angefangen habt, als Paar oder angehendes Paar zu daten, habt ihr euch vorher auch nach dem Clubabend freundschaftlich in der Konstellation getroffen mit der Gruppe? Vorher. Das ist ein Club, wo man dann hinkommen kann. Dann sieht man sich halt und da kommen auch die Kinder mit. Ich hatte ihm gar nicht so wahrgenommen. Okay. Also er war jetzt nicht dieser strahlen, von der Optik her so gar nicht. Er war sehr engagiert in diesem Club, deswegen schon. Aber von der Optik her war er, ist er mir gar nicht aufgefallen. Okay. Und dann erst explizit dann dem Abend also deine Freundin vorgestellt haben. Okay, jetzt macht das denn. Okay, jetzt ist es logisch nachvollziehbar. Okay. Nun jetzt kann der Punkt irgendwann, wo ihr dann so übergehen von Phase 1 und Phase 2 ja doch ein Paar geworden seid. Du hast gesagt, du kannst es gar nicht mehr so einschätzen, die lang das gedauert hat. Genau. Kannst du dich aber vielleicht noch daran erinnern, weil du mir ja im Vorglsspräch auch gesagt hast, nein, du hast klar ganz viele Folgen gehört und hast dich auch vorbereitet, was die meisten tun und wenn es schon so lange her ist. Aber kannst du rekonstruieren, ob es in dieser Kennlehrnphase, jetzt nachhine natürlich rekonstruieren, ne? Da schon so Anzeichen gegeben hat, wo du vielleicht so ein bisschen verunsichert warst oder, da du hast so eine Art von der Klinie.
dass der Bauch gefühlt sich einfach gemeldet hat und du so eine leichte Verunsicherung vielleicht gespürt hast. Gibt es da schon Momente in dieser Dating Phase? Ja, also zum Beispiel dieses Tür auffalten war ihm unheimlich wichtig. Und wenn ich das dann nicht zulassen habe, wollte ich einfach mal schneller an der Autotür war, das war schon immer gleich, also ihn gegenüber respektlos. Oh, ja, also da kamen in so eine Sprache, wie kannst du nicht warten, bis ich die Tür aufmache, wo ich gesagt habe, du kannst mir gerne die Tür aufmachen, wenn wir irgendwie, aber ich komme schon alleine ins Auto. Das war schon so, wo ich gedacht habe, das ist komisch. Gibt es noch irgendwas? Ja, schon, also er hat über diese ganzen Gespräche, die wir denn gefühlt haben, er ist sehr wenig. Er hat seinen Job sehr häufig gewechselt, so will ich mal sagen. Er ist nie lange in einem Job geblieben. Er hat, sag mal, da hat er halt für vier Jahren oder so was Ähnliches, was er dies gemacht hat und das hat das gemacht hat. Er macht immer so ein bisschen den Eindruck, als wäre er damit nie zufrieden zu stellen, was seinen Jobs angeht. Es musste immer noch was anderes her. Also hat er gesagt, dass er sich einfach, also das ist dann beruflich eine Ärgertsgeschuldet ist, dass er sich da immer weiterentwickeln will und höher will und diese Firmen oder Betriebe in denen er war, haben da die Möglichkeit nicht gehabt oder hatte was anderes als Grund genannt, warum er die Arbeit gewechselt hat. Also ja, also ich sag mal, hat eine Lehre gemacht, das war nicht das Richtige, denn hat er sich fortgebildet und hat dann ein paar Jahre gearbeitet und war das nicht das Richtige und dann hat er wieder was anderes gemacht, aber das war auch nicht richtig oder die Leute, das Bektige waren nicht richtig, dann hat er sich selbstständig gemacht und das ging dann aber auch nicht. Da muss er wieder ganz angehen. Also so ist es immer zu gelaufen, ohne dass ich das natürlich nachvollziehen konnte, ob es wirklich so war. Aber ja, da war eine große Unzufriedenheit immer. Und ich frage deshalb so explizit nach, weil häufig der Fall ist, dass sie natürlich auch da schon mit diesem häufigen Berufswechsel, da kriegt man manchmal so einen Einblick schon, wenn immer die anderen Schuld sind. Also der Chef, der seine Qualifikation und sein Talent nicht quert schätzt, also es sind am Ende des Tages immer die anderen Schuld oder irgendwelche Umstände, warum er dann den Job gewechselt hat. Okay, kommen wir zur zweiten Phase. Wann hat das angefangen zu Kippen Andrea? Nach wie viel Zeit ungefähr, wenn du es, wenn du dich noch dran erinnersst? Also relativ zügig ist, sag mal eigentlich ja gleich, in dem Moment, wo ich nicht lange genug vor der Autotür gewartet habe oder sowas, das war ja schon so, dass es irgendwie zum Nachdenken hätte anregend müssen. Wir sind relativ zügig, ist er bei uns eingezogen, will ich nicht sagen, aber es dann natürlich eingenestet hat ja so. Und denn war es schon manchmal schwierig, er selber hat keine Kinder. Und hat sich aber immer auf die Farne geschrieben, guter Bonusvater zu sein, aber hatte zu Kindern überhaupt gar keinen Draht. Und das war so das Größte, wo ich gesagt habe, gut, dann muss ich ihn davon entbinden und muss sagen, du bist auch das ist meine Tochter und die Entscheidung liegen, bitte bei mir und ihrem Vater und nicht bei dir. Das war schon ziemlich zügig so, kannst du dafür vielleicht einen Beispiel nennen oder zwei, falls ihr da was ein, was schon sehr früh in dem Kontext einfach passiert ist? Ja, also ich sag mal, wenn er hat ja auch, ich habe gesagt, mit meiner Tochter, lesen lernen wollen damals, was sie achten, musste lesen lernen und das ging nicht lange gut, er hat dann, ich habe nicht immer beigesetzt, aber es war dann so, dass meine Tochter gesagt hat, jetzt möchte sie nicht mehr machen, sie möchte mit ihm nicht mehr lesen lernen und da war er persönlich angegriffen von tatsächlich, wo ich gesagt, wenn sie mit dir nicht lesen lernen möchte, möchte sie vielleicht mit mir tun, dass ist ihre Entscheidung. Und das war schon schwierig, das konnte er nicht wirklich verstehen. Und was halt auch immer Thema war, die Eier versucht, eher gegenüber, immer. Wer hat sich das geäußert? So eine frühen Phase kann ich das nicht mehr sagen, aber so in dem Jahr oder in den anderthalb Jahren, wo wir dann ja verheiratet waren, gab es, also wir sind drei Tage meine Tochter und ich und angesetzt, dass sie fürs reiten Neustiefel braucht und eine neue Kappe und so was und es war Weihnachten. Und sie kriegte halt eine Stiefel und Kappe, das kann man ja auch zwischendurch kaufen, aber sie kriegte das Weihnachten und das war Streitthema. Also sie so viel gekriegt hat und das wäre unmöglich und ich würde das Kind verziehen mit den vielen Geschenken und das so waren die Themen. Also die Eier versucht war wirklich groß. Netzisten sind auch tatsächlich auf alles einfach süchtig. Auf Kinder, auf Berufe, auf eure Freunde, auf eure Familienkonstellationen. Auf eure Kleidung, auf das, wo viel ihr vielleicht Geld ausgebt, auf Haustiere. Wenn es in dieser Beziehung nicht ausschließlich um ihn geht und ihr nicht die Number One in jedem Bereich ist und zu dem man aufblickt und sich möglichst schnell um ihn kümmert, dann führt das sehr häufig zu der Fusion und Streit. Wenn wir wissen, dass die neurologische Reife eines Nazisten bei drei liegt, irgendwo plus, minus ein Jahr, dann wissen wir auch warum wir sich von der achtjährigen Angegriffen gefilter. Also er hat sich das also dieses Thema Haustiere, ist auch ein Thema gewesen. Wir hatten zu der Zeit ja ein Pferd und er wollte auch unbedingt reiten lernen, war da aber auch sehr unverlentiert. Das war nicht so das Schlimmer, aber wir waren halt viel da. Wir waren jetzt auch immer gefilmt. Was aber viel Aussagekräftiger ist, ist das er mit seiner ersten Frau, also nicht mit der Frau von der ich eben sprach, sondern mit der ersten Frau einen Hund hat. Ich glaube, sie lebt nicht mehr, ich weiß es nicht. Und er wurde eine paar Monate hin und her gewechselt. Dann kam er zu uns und dann kam er wieder zu ihr und dann kam er wieder zu uns und dann kam er wieder zu ihr. Immer wenn der Hund gerade hier bei uns angekommen war, dann musste er wieder weg. Geht jemand, habe ich mich um den Hund, er hat voll Zeit gearbeitet, war auch im Seitlangen außen, sind es tätig und ich habe mich um den Hund gekümmert. Auch das war nicht richtig, wie ich das gemacht habe. Also das war ja sein Hund und als ich durch den Maximall mit dem Gastig gehen, aber ein gutes Verhältnis zu dem Hund, das war nicht so gerne gesehen. Okay, ja, es passt natürlich in diese, ist ja auch ein Diagnosemmerkmal von den erzistischen Störungen neid in einem ausgeprägten Maß, wo das ist anderen schadet. Und das neid schrägschrech miskunst. Genau. Okay, jetzt sind wir ja schon mitten drin in der zweiten Phase, wo die Masken fallen. Andrea, das, was du angesprochen hast, das fällt ja unter psychische und emotionale Gewalt. Welche vom Debsücherischen und emotionalen Gewalt gab es in dieser kurzen, dreierigen Beziehung dennoch? Also er hat aufgrund seiner vielen Ausbildung, Zusatzausbildung und Jobs, gemeint er wäre nie intellektuell weit überlegen. Das war auch ganz deutlich immer Thema, das war nicht sofort, so das war, sag mal, so nach einem Jahr kam das deutlich hoch, dass er der Meinung war, mein Ausbildung stand wäre seinem bei weitem nicht gerecht. Also er hat sich sehr darüber definiert. Und was er auch betrieben hat, ist, wenn wir uns gestritten haben, dass er gegostet hat. Also er ist dann auch gegangen und hat auch ein hoher hingeht und wann er wieder kommt, hat also sich in seinem Büro eingeschlossen, hat die Türen geknallt, hat mich gefubst. Das ist ja schon die kapaliche Gewalt. Wir hatten an eine Situation, kann ich mich auch noch gut erinnern, er hatte natürlich auch andere Freunde noch mitgebracht, sag ich mal. Und mit denen war er sehr gerne und sehr eng, wo ich mit ihr nicht so richtig zurecht kam, er war ein ganz glieber Kerl und bei ihr stand irgendwie eine Feier an und sie rief an und sagte sie müsse unbedingt mit dem sprechen wegen der Feier und dann kamen die hierher und wollte mir gesagt, irgendwas besprechen.
Und sie wurde auf ein Sessel platziert, so als Königin oder was, keine Ahnung. Die beiden Männer saßen auf dem Sofa und da war dann aber kein Platz mehr für mich, ich saß dann auf dem Fußgorn. Also da wurde dann auch nicht interveniert, dass noch manchmal schulgeholt wurde oder das gesagt, "Du komm, wir rüren zusammen, setze dich hier mit zu oder sowas." Also das war ganz klar. Ich war in diesem Raum auch nicht anwesend. Diese drei Leute waren nur mit sich beschäftigt, beziehungsweise diese Freundin und er waren nur mit sich beschäftigt. Und wir anderen beiden Partner waren eigentlich gar nicht da. Jetzt hast du gerade von Ghost gesprochen, was ja aussieht, klassischer ist. In der emotionalen Missbrauch, dieses verschwinden vier Stunden Tage nicht erreichbar sein, nicht sprechen mit einem. Was war denn so das längste, was er dich gegostet hat? Ich weiß jetzt gerade nicht so genau, ob das da wirklich zugehört. Ich war im Verlauf dieser anderthalb Jörg eher einmal zur Kurve für drei Wochen. Und da habe ich fast gar keinen Kontakt zu ihm gehabt, geschweige denn, dass er mich besucht hat. Also hast du versucht ihn zu erreichen? Aber er war nicht. Okay, weil das hat jetzt so geklungen, dass ich kein Kontakt hätte, dass du das nicht wollte. Nein, nein, nein. Aber es war so, dass er kein Gelog zu dir besucht hat, obwohl du den Kontakt versucht hast, herzustellen. Ja, das ist Ghosting. Das ist tatsächlich und gerade in der Partnerschaft, wenn die Partnerin auf Reha ist oder im Krankenhaus aufenthalt und der andere seine Präsenz, seine Aufmerksamkeit, seine Fürsorge entzieht, wobei wir von all den Attributen natürlich nicht sprechen können, wenn wir von nazistischen Männern sprechen oder toxischen Beziehungen, dann ist das Ghosting. Ja, zur psychischen Gewalt gehört natürlich auch Entwertung, Demütigung, Entniedrigung, Beschimpfungen. Liebesenzug. Gibt es davon etwas? Ja, also immer zu in diesem ganzen. Also, er ist auch morgens aufgestanden oder ist durchs Haus gelaufen, hat uns oder mich gar nicht beachtet. Ja, er hat. ich sag mal, er ist dann halben Tag im Bett geblieben und er durfte keiner zu ihm kommen und ich musste mich dann um den Hund kümmern. Also das hat er immer zu irgendwie gemacht. Er hat immer. also wenn es ihm zu viel wurde, so war mein Eindruck damals, dann hat er zugemacht. Und das war im Verlauf dieser, wir waren ja nur anderthalb Jahre verheirete, da war es sehr extrem. Da bist Beschimpfungen? Ja, wie ich schon sagte, mein Ausbildungstand sei ja sehr niedrig und ich könne das ja alles gar nicht wissen, er sei ja der vier Kühlgerer. Also ja, uns allerdings nie wirklich so gestritten, dass irgendwie Schimpfworte oder sowas gefallen sind. Also dann eher so eine Demetigung und Abwaltung, aber jetzt nicht so viel mehr und das von anderen Geschichten. Ja, gefragten hört das irgendwie Schimpfworte benutzt. Nee, das ja auch nicht. Okay, gab es Krabberliche, Gewalt Anderea? Also das Türenschlagen, also wenn er denn alleine sein wollte oder ich sag mal, in einem Streit weggelaufen ist, in ein anderes Zimmer, dann wurden die Türen geschlagen und wenn ich denn die Tür wieder aufgemacht habe, dann wurde auch schon mal geschupsst und die Tür geschlagen und so was ja. Also, angedrot hat das einmal, ich sag mal nicht direkt meiner Tochter, aber er hat auch schon mal gesagt, also jemand anders hätte ihr schon mal eine runterhaune in dieser Situation. Also man so unter dem Motto sein, aber dann war das ich es bin und nicht jemand anders. Also passiert es zum Glück nie. Gibt es sonst noch, weil du gerade nochmal deine Tochter ansprichst, gab es sonst noch übergriffiges Verhalten gegenüber deiner Tochter? Ja, das habe ich aber nie so mitgekriegt. Er hatte Freitagssimmerhungoffice, also zu Hause und ich musste lange arbeiten an drei Tagen und sie war dann halt nach der Schule zu Hause und da war er ihr gegenüber wohl immer sehr übergriffig. Also, ich hatte erwartet, dass sie ihm was zu essen macht, also sie hat sich dann natürlich weiß ich nicht, ein Müsli gemacht oder ein paar Nugeln in Topf gefilmt. Und da hat er von ihr erwartet, dass sie ihm was zu essen macht, was sie nicht getan hat. Hatte deine Tochter das alles erzählt? Also erst so spät als es bei uns dann auch mit der Trannochstante. Also im Prinzip diese Aussage, eine dieser Aussagen von meiner Tochter, der grundsätzlich gesagt hat, so und jetzt reicht es. Komm wir, wir gehen noch einmal zwei Szenen zurück. Weil du gesagt hast, du warst kurz war herrertet, kannst du sagen, nach wie lange Zeit du den heiratzt antrag bekommen hast? Ja, den habe ich gekriegt im September 17 oder im Sommer 17 und wir waren ja ungefähr seit 2016 zusammen, also vielleicht waren wir noch ein Jahr zwischend. Okay und da war er dann auch schon, weil zu dem Zeitpunkt den Kängeländer war er ja getrennt. Und ich mein Scheidung einreichen kann man ja erst nach einem Trennungsjahr, dann wird die Scheidung eingereicht und dann dauert es ja in der Regel auch noch mal ein bisschen, das wird wirklich nicht geschieden ist. Ja, geheiratet haben wir dann ja im Sommer 18 bis dahin war das dann alles durch. Okay, hast du je Kontakt mit der X-Frau gehabt? Nein, die mal gesehen, mal gesprochen. Die ersten gar nicht. Und die zweite, die habe ich dann mal irgendwann gesehen, weil sie halt auch jeden Tag kressfohnt. Okay. Wir waren bei der körperlichen Gewalt kommen wir da zurück. Gibt es so etwas wie, dass er sich dir in den Weg gestellt hat, dass er dir den Weg versperrt hat, in den Handgelenkten gepackt hat, in der Öffentlichkeit irgendwie, gedeckt in Anführungszeichen, das total unangenehm war, dass er zum Beispiel an deine Brust gefasst hat oder die ständigen Po-Klapse gab es sowas in der Art? Also in den Weg gestellt ja, in Streit-Situationen, aber ansonsten in der Öffentlichkeit hat er unheimlich darauf geguckt, dass wir aussehen wie das perfekte Paar. Also wenn er mir auf dem Weg die Hüllerhäse gemacht hat, da war dann immer alles Friede-Frohde. Ah ja, kochen. Mhm. Da war ein Rehagabisexualisierte Gewalt in dieser Beziehung und ihr? Ich sag mal, nein. Er hatte das Problem, dass er Rektionsprobleme hatte. Mhm. Genau. Das war zu Beginn der Beziehung schon so. Und dafür ist er dann zum Arzt gegangen und da kann man sich also Medikamente auf die Arme schmieren oder so mit denen es dann besser wurde. Das hat er dann aber irgendwann eigenständig abgesetzt, ohne mich darüber zu informieren und dann merkst du irgendwann, dass diese Medikamente nicht mehr da sind. Und dann habe ich ihn angesprochen, habe gesagt, was ist denn los? Warum benutzt du das denn nicht mehr? Was denn auch in einem Streitendete, was mich das denn, also das wäre ja wohl seine Entscheidung und ich soll mich doch da bitte nicht darum kümmern. Und wenn er das nicht will, dann will er das nicht. Und so. Der Sex war halt, wie kann Sex gut sein, wenn man Rektionsprobleme hat? Mhm. Also, ich weiß, ich weiß, was du meinst. Ich weiß, was du meinst, in dem Kontext nur kurz in einer gesunden Partnerschaft kann es durchaus auch mal vorkommen, dass der Partner Direktion Störungen hat und dann kann auch der Sex gut sein. Ja. Es gibt ja verschiedene Formen, wie man Lust auch miteinander empfinden kann, ohne dass unbedingt eine Penetration stattfindet. Aber in dem Kontext, so wie du das sagst, ja, es kann so oder so in dem Fall keine körperliche Nähe zu einem nazistischen Mann stattfinden, wenn denn der Fokus. Und deshalb erwähne ich den Unterschied, wenn der Fokus natürlich auch bei dem Mann liegt, dass er auch der Frau körperliche Nähe und Intimität schenken möchte. Aber mit dem Satz, so wie er das gesagt hat, war natürlich völlig klar, du hast ihn entblöst und er hat sich ja kann ich mir gut vorstellen. Aber berichtige mich gerne, wenn ich falsch stehe, wahrscheinlich auch sonst nicht um deine körperlichen Bedürfnisse gekümmert. Genau. Genau. Ja, ja, auch ein Klassiker. Also dann gab es nicht, dass du Sex über dich hast, ergehen lassen oder ehrlich zu irgendwelchen Praktiken gezwungen hat. Ich glaube, das doch schon aus. Na ja, dann kannst du die Frage ja nicht mehr mit nein beantworten. Ja, also das ist ja das, was ich ein ganz sagte an manche Dinge erinnere. Erinnere ich mich auch gar nicht mehr so richtig, aber er war nie übergriffig in der Öffentlichkeit oder das auf gar keinen Fall. Das andere habe ich vielleicht auch so weggeblendet, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann leider. Weil du jetzt, was die Zuhörerin natürlich nicht sehen, ich sehe natürlich deine Körpersprache und deine Gesichtmimmig während ich sie diese Frage gestellt habe. Und du hast ja schon so einen Zweifel in den Gesichtsausdruck gehabt, als ich gesagt habe, du hast es also nie über dich ergehen lassen. Also.
Das weißt du nicht mehr, deshalb kannst du es wieder beja noch verneiden. Ja, das ist so. Mhm. Okay, gut. Was bleibt uns noch? Aber bleiben wir noch kurz bei dieser Form von Gewalt und Liebesentzug. Hast du, denn in jeder auf Angesprochen, dass ja, die diese körperliche Nähe vielleicht auch fehlt, auch dieses vielleicht mal in Abnehmen oder Kuscheln oder mal irgendwie Zärtlichkeiten im Alltag austauschen. Also, es war immer so nach Streits, dass er dann sehr viel zugewandter war für eine Bescheinung, für eine bestimmte Zeit, die meist nicht langwärte, dann älte das wieder ab und kochte wieder der nächste Streit hoch. Also, das mir jetzt körperliche Nähe fehlt darüber konnte, ich glaube, ich auch gar nicht sprechen, das liegt ja auch immer an meiner körperlichen Nähe, wie ich sie brauche. Ich hätte mir manchmal ehrlicherer Nähe gewünscht, vielleicht so, dass ich muss nicht in den Armen genommen werden, weil man das jetzt gerade so macht, sondern eigentlich möchte ich zwischen Türen und anderen mal kurz gedrückt werden, weil mir gerade danach ist. So, und da gab es halt nicht. Das habe ich aber auch nie kommuniziert tatsächlich. Und das wahrscheinlich auch aus gutem Grund? Ja, weil irgendwann merkt man ja, dass die Gespräche im Nirgendwo enten, genauso wie alle anderen Gespräche zu anderen Themen. Hast du das Gefühl gehabt, dass diese Gespräche um darauf vielleicht kurz einzugehen, immer zur Folge hatten, dass das Problem nie gelöst war, dass du nie genug warst, egal, wie du etwas angepasst und verändert hast, nach seinen Wünschen. Und am Ende des Gesprächs gar nicht mehr gewusst hast, vielleicht manchmal. Warum ihr überhaupt diskutiert, also dass man so komplett den roten Faden verliert und dass am Ende vielleicht auch noch, dass du das Gefühl hattest, dass du Schuld warst und dass du jetzt auch Schuld bist, dass die Stimmung so versaut ist, weil du es wieder angesprochen hast. Definitiv. Definitiv. Ich habe mich in und nach solchen Streis immer gefüllt, als wäre ich nichts wert und ich nichts. Und ich habe mich irgendwann dabei erwischt, dass ich gedacht habe, dass ich nicht alles an mir. Ich kann egal, was ich mache, ob ich das Wasser im Top-Links-Rum-Dreh oder Rechts-Rum-Machs nicht richtig. Ich kann nichts richtig machen mit der Erziehung meiner Tochter nicht, mit dem Hund nicht, mit nichts, mit ihm nicht. Was auch ganz toll aufgefallen ist, er hatte unheimlich, er hat sich immer gebett mit Geschenken. Er hat immer unheimlich große und unheimlich häufig Geschenke gemacht. Er hat das aber gerade zu Geburtstag, das aber auch in einer Potenz von den anderen verlangt, dass das nicht zu leisten war. Das war diese Ansprachshaltung. Das war auch ein ganz geschenktes Geburtstag, auch nie groß genug. Das Kleinkind braucht immer das Bundesde und größte, das der Geschenk. Genau, das größte Spielzeug. Was dann auch immer toll war für drei Wochen. Dann wurde es wieder weggeschmissen oder weggelegt. Es mussten auch immer neue Autos gekauft werden. Ich weiß nicht, geferte in irgendeinem Sächerart gekauft werden und dann undie drei Wochen benutzt, ohne ein gewissen Zeitraum benutzt. Und dann waren sie halt nur noch da. Und genau das. Und genau das selbe seit ihr Finanzen. Genau. Ihr seid ein Objekt, ihr seid ein Spielzeug, ein Zeitvertreib der einen nutzen erfüllt. Ganz viele Rollen, die ihr da übernehmen müsst, angefangen vom von der Hausgeberin, ein warmes Bett unter einem trockenen Dach, Grundnahrungsversorgung mit Lebensmitteln, Sprichkochen, Begrüßdigen, Freizeitgestaltung, Doksittigen, seine Kinder sitzen und diese ganzen Sachen, als ihr es fühlt. Genau, den Status bewahren nach außen und ändert es. Heirete zwar, aber ihr will keine Beziehung führen, weil das ja auch gar nicht kann. Genau. Er will Kinder nicht, weil er ein Vater seinen will, sondern weil er ein erweitertes kleines, ich kreieren will. Und eine Zufuhr von bedingungsloser Liebe. Genau. Und natürlich auch ein Statusprinzip. Und jetzt, weil du gerade das mit den Autos erwähnt hast, dass er immer kaufen musste und kaufen musste. Eine gute Überleitung zu den nächsten Formen der Gewalt, die wenn nicht alle die meisten würde ich wagen, zu behaupten, kennen aus diesen Beziehungen, nämlich die finanzielle Gewalt, die sich ja auch in verschiedenen Formen darstellt. Was gab es dabei dir? Gibt es sie? Ja. Zu Anfang, als wir frisch zusammengezogen sind und dann eben den Haushalt zusammen hatten, war das Thema häufig die Ausgaben für meine Tochter. Das erste Fode gesagt, alles unseres wie jetzt zusammen und dann wurde auf einmal tonia, was meine Tochter betraf. Das habe ich dann aber geklärt, indem ich das, was er für meine Tochter ausgegeben hat. Und dass jetzt ein Kostüm zum Fasching war oder irgendwie sowas. Das habe ich eben direkt wieder zurücküberwiesen. Dann wurde ich allerdings als Kleinkariert und so betitelt und habe gesagt, bis jetzt so, du behalst das Geld jetzt. Ich bin ich dir und vor allem meine Tochter, die nicht schuldig und wir haben da klare Grenzen gezogen. Wir haben dann ja 2018 geheirat vorhin noch ein Haus zusammen gekauft und da habe ich aber zur Bedingung gemacht. Wir haben ein gemeinsames Konto auf das wir beide einen Betrag einzahlen und von da aus gehen dann die gemeinsamen Anschaffung Reisen-Taller ab. Und dann hatte ich wieder eben noch den Rest seines Gehaltes. Und war das die wuste wie großes ist. Und dann wurde das anteilig aufgezahlt, also aufgeteilt, nicht tatsächlich nicht. Ich habe gedacht, da war das anders. Wir haben beide den selben Betracht bezahlt, obwohl ich ja eigentlich zwei Persoan gewesen bin. Und du vielleicht auch nicht ganz so viel verdient hast, wie er? Zu Anfang tatsächlich war das so, da er ja immer Joghs wechseln musste, ist er in eine Beschäftigung gekommen, wo er weniger verdient hat als ich. Damit kamen also natürlich die ersten Wochen ein hoch und dann nach ein paar Monaten aber ein ziemliches Tief, das glaube ich auch daraus wurde, dass er einfach weniger verdienter als ich. Ja und das ist natürlich auch eine Form der finanziellen Gewalt, wenn es nicht ausgeglichen und auch angepasst ist. Ja, also es war durch dieses Hobby fährt, das wurde schon auch thematisiert, dass da halt auch viel Geld reinfliegt, das ist so. Aber das hat er nie ausspielen können, weil ich gesagt habe, die gab es vorher, dieses Hobby gab es vorher, das ist mein Thema und nicht dein Thema. Also man merkt natürlich, dass er hier versucht hat, macht und Kontrolle aus. Definitiv, definitiv. Jetzt habt ihr ein gemeinsames Haus gekauft. Wie waren denn da die Finanzen? Habt ihr da auch Hälfte-Hälfte gemacht bei den Kreditvertrag? Ja, da war es ja die Verantwortlichkeiten, die alle auf seiner Seite lang. Also die Finanzen, die sind ja geklärt, aber wenn es irgendwie darum ging, was anmischhaft wird, da hatte ich kein Mitsprachel, vielleicht. Oder was, wie verändert wird oder so was ähnliches. Das hat er immer übernommen. Ja, er hat es auch nicht. Genau, er hat auch keine Hälfte dann angenommen. Er wollte das immer alleine machen, also er wollte immer als derjenige da stehen, das alles macht. Okay. Did you das jetzt im Zug mit dem Haus dann gut klären? Ja, das haben wir gut geklärt. Also wir haben ein Gespräch geführt. Also vielleicht muss ich das noch verwechseligen. Wir hatten einen großen Streit, in dem wir dann in die Nacht auch gegangen sind damit. Also ich sag mal zwei Tage vor Lockdown. Erst zu Hause geblieben. Ich bin arbeiten gegangen, meine Tochter ist zur Schule gegangen und wir hatten uns so doll gestritten. Ich hab am nächsten Tag der meine Tochter von der Schule geholt und dann hat sie halt erzählt, wie er sich ihr gegenüber in den letzten Freitagen verhalten hat, was ich freien safter. Das ist erst in kochen Morse und wie er sich verhält, ihr gegenüber wie unfreundlich und laut er ist und dann sind wir zusammen nach Hause gefahren. Und dann war ich hier und machte irgendwas, begrüßte uns freudig und sagte, ach das ist ja schön, dass ihr da seid, wollen wir gleich zusammen essen. Das Essen war nicht fertig. Musst es aber auch nicht, weil ich gesagt habe, weißt du was, wir essen nicht mehr zusammen und wir machen auch nichts anderes mehr zusammen. Ich kann das hier nicht mehr. So das war schon der Zeitpunkt der Trennung. Genau.
Wir kommen aber gleich noch dazu, denn eine Form der Gewalt fehlt noch. Und das ist die soziale Gewaltung erkennt in deinen Erzählungen. Natürlich schon auch, oder man hört heraus, dass er natürlich schon auch versucht hat, die Bindung von dir und einer Tochter zu bölkotieren, zu koppigen und dann der Distanz reinzubringen. Gibt es dazu noch ein paar Beispiele, die du nimm kannst, wie ihr das versucht hat oder wie sieht es auch aus mit den Freunden? Zum Beispiel, da, wo ihr euch im Club kennengelernt habt, oder mit Familie. Ja, Familie. Also er hat in allererster Linie versucht, weil man hat, also ich weiß nicht, ob in Richtung meiner Tochter, aber in meiner Richtung den Kindsvater schlecht zu machen. Also ganz massiv der Taugnächster ist nix der Kanächt. Er hat es versucht in Richtung meines Bruders, in Richtung meines Vaters, also im Prinzip die Familie, die da noch ist, hat er versucht, jeden irgendwie von mir zuweisen oder ihn von mir wegzuhalten, oder ihn so schlecht zu machen, dass ich keinen Kontakt mehr möchte. Und bei Freunden, was immer nach außen alles toll, aber sobald du zu Hause warst, waren sie alle schlecht. All. Keiner Taugte, was keiner konnte, was keiner sollte man gehörschen und wie waren außer ihm alle schlecht. Hat es denn geschafft, dich von Freunden und Familie zu distanzieren? Ähm, also ja, so ein bisschen von meinem Vater habe ich mich in Augenblick distanziert. Aber dadurch, dass diese Beziehung ja so lange gar nicht ging, hat er dann nicht viel, viel erreicht. Also nach der Trennung ist unsere Beziehung umso enger geworden. Wieder. Aber das war schon schlimm, weil er in diesem Zuge mir auch erzählt hat. Ich müsste mein inneres Kind heilen. Oh Gott. Ich müsste, ja. Und ich müsste meine Kindheit aufarbeiten. Und ich sollte doch mal zu Therapie gehen und so was alles. Also das war schon unschön tatsächlich und sehr perfide. Also gerade dieses inneren Kind war so ein Thema, das hat er. Ja, das war unschön, wirklich. Ja, das ist häufig so, dass sie mit so therapeutischen oder Heilungsansätzen kommen und die Partnerin da ja unbedingt. Es ist wirklich ein Klassiker. Ich glaube, ich habe keine Klientin, die ich im Einz zu eins betreue, wo ähnlicher Sätze nichts gefallen sind. Sprich, du hast ein Mutter-Thema, du hast ein Vater-Thema, du musst deine Kindheit aufarbeiten. Geh in Therapie. Also einer dieser vier Sätze, der ist in jeder Beziehung präsent gewesen. Wirklich in jeder. Ja, absolut. Und das vergingen, glaube ich, auch nicht eine Woche, wo dieses Thema nicht auch Thema war. Also selbst wenn ich mit diesem Vater-Thema mal gesagt habe, "so jetzt muss das mal kurz ausgrenzen", das wurde dann wieder aufgenommen. Dann wurde es wieder da hingetrieben, dass man sich darüber streiten muss. Das waren wieder gesagt, bekommt, wie schlecht das alles war. Hat er dir denn, weil du ja auch jetzt schon ein, zwei Mal erwähnt hast, dann wie sehr, dein Beruf und dein Wissen und ein Talent kritisiert hat, hat dir denn, also das gehört auch zur sozialen Gewalt. Den Beruf schlecht zu machen, der Partnerin und sie der Klein zu halten oder versuchen, Klein zu halten. Hat er in einem beruflichen Kontext auch versucht, irgendwie zu beokutieren, dir das so schlecht zu reden, dass du was anderes machst oder hat er von gemeinsamen Projekten gesprochen, gab es sowas? Also er hat das schon gemacht, in dem zu, das er gesagt hat, du kannst noch was anderes machen. Also er hat den Job schlecht gemacht. Und warum sitzt du da eigentlich noch? Und du wirst doch nicht gewährt, schätze, such dir doch was anderes. Also auf der einen Seite ist es, mein Horizont ist nicht weit genug, aber auf der anderen Seite dann zu sagen, du kannst noch was anderes. Und ich sag mal fast in einem Satz, ja, ja. Diese widersprüchtigkeit. Genau. Ja, genau. Also alles in einem Arm und einem Gespräch, erst du sagen, du kannst was anderes, mach doch was anderes, warum, binnest du dich da so fest dran? Und dann aber zu sagen, eigentlich ist deine Kompetenz auch gar nicht weit genug. Das war schon so. Bevor wir noch etwas detaillierter und ausführlicher zu dem Point of No Return, kommen nämlich der Trennung, die du ja vorhin schon als erwähnt hast. Wann hast du gemerkt? Und ich glaube, das ist ein Punkt, der vielen Frauen schon lange vor der Trennung bewusst wird, bevor sie diese Trennung einleiten oder umsetzen. Wann kam der Zeitpunkt, wo du wusstest? Hier stimmt das gewaltig nicht. Ich kann so nicht weitermachen. Der Typ hat sie nicht alle. Das nennt verdärben. Oder so ähnlich hier Gedanken. Genau. Also das war dieses Weihnachten, was ich jetzt zielter, wo es darum ging, meine Tochter alles zu Weihnachten bekommt. Da habe ich gedacht, also das weiß gar nicht, was ich da zu sagen soll, das kriege ich gar nicht. Es ging ja nicht darum, dem Kind den 27. Glitzerstift zu schenken, sondern es waren ja alles in der Hauptgegenstände. Der Streit war wirklich so heftig und auch so lang. Das ging über Tage. Dass ich natürlich nicht mehr lange hin. Ich war auch im Verlauf dieser Ehe einmal, also meine Psychie hat hart gelitten. Man hat ein paar Tage lang, ich war ich so krank, dass ich gar nichts mehr konnte. Ich konnte nur noch auf dem Sofa-Sitz. Das hatte ich jetzt nicht, also nicht psychisch, es war nicht so, dass ich nicht auf dem Kondersaal, ich war wirklich körperlich krank. Und das waren so immer dieser Städte, die wir troffnen, den Steinhöme zu arbeiten. Auf nur Return war wirklich dieser vorhin gesagt, ich streite, wo ich das auch noch so jetzt rechts. Einlacht und wie gesagt, das war ja dann 20 kurz vom Lockdown. Das war ja dann ungefähr vor sechs Jahren. Ich saue eigentlich nicht, also was genau. Genau. Weil du gerade davon gesprochen hast, deine Psychie sehr drunter gelitten. Was hat sich verändert? Welches Symptomatik hast du entwickelt? Und nicht nur psychisch, sondern vielleicht auch tatsächlich körperlich. Ja, also psychisch, ich bin nur oder mittiger. Ich habe immer, wenn irgendwas ist, kommt es mir immer aus der Haut raus. Ich hatte in dieser Zeit kaum Tage, wo ich gesagt habe, wo heute ist meine Haut in Ordnung. Also wirklich der ganze Papa hat gebrannt, hat irgendwas rausgehauen, was raus musste. Ich hatte über, ich sag mal, ein halbes Jahr, Minimum, Windel. Also ich konnte nicht autofahren, ich konnte nichts zu arbeiten. Das muss aber irgendwie in den Sommer gewesen sein. Ein Jahr. Ich war auf Hilfe angewiesen. Ich konnte nichts alleine. Ich musste eine Hand fliegen, damit ich gerade auslaufen kann. Das ist weg, seitdem er weg ist. Und ich habe gesagt, diese eine Situation, wo ich wirklich vom Frauenarzt kam und eigentlich nur noch mich auf so verhabsetzen kann. Weil ich so, ich sag mal, eigentlich ist es eine übertragbare Krankheit, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wo sie herkommen sollte. Ich verstehe. Kennt Sie ich wahrscheinlich auch sehr viele Frauen wieder, in dem, was du gerade sagst. Genau. Hast du Ihnen je erwischt oder anzeichen dafür, dass du dir das nicht so gut war? Ich habe das ja fremd gegangen. Also diese Tage, wo er dann mal überstunden weg war, weiß ich natürlich nicht, wo er war. Oder die Tage, wo er im Außendienst war und vielleicht später oder gar nicht nach Hause kam, aber er war ein Gespiel, hat das trotzdem. Also zum Ende bin ich davon ausgegangen, dass, also muss man auch sagen, muss es waren immer die jungen Blonden Frauen, die irgendwie gefallen haben, so. Also da, ich sag mal, wenn dann eine lief, dann sind die Antennen schon angegangen. Ja, definitiv. Also ich bin ja davon überzeugt, dass bei jungen Blonden Männer, die enten eher aufgegangen werden. Ja, ja. Aber es muss natürlich, es muss natürlich das Bild eines Mannes gewahrt werden, auch in diesen Situationen. Ja. Okay. Okay. Es kam der Punkt auf "Now Return". Dieser Streit, den du vorhin beschrieben hast, war der Anlass zur Trennung. Du bist also nach Hause gekommen, steigen wir an dem Punkt ein, wieder ein. Und hast ihn letztendlich vor vollendete Tatsachen gestellt. Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann war dir in dem zu dem Zeitpunkt sehr bewusst, was du auch deiner Tochter, deine Tochter, wie sehr die da auch involviert ist, und wie sehr diese Beziehung auch deiner Tochter schadet, sehr klar geworden ist. Und du als Mutter instinktief, klar reagiert hast und vollkommen richtig. Und hast dich getrennt. Ja. Wie hatte denn auf die Trennung reagiert? Denn er hat durch ja Freude streient erst mal zu Hause empfangen und wollte für euch kochen. Ja, genau. Also wir. Ich habe ihm gesagt, Ich habe ihm noch einen Tag.
gesagt, du brauchst nicht aufhören mit dem, was du tust. Du brauchst nichts kochen. Wir ziehen uns nur um. Wir fahren zum Pferd. Das war oft unser Rückzugsort. Und in dem Moment auch. Wir haben uns tatsächlich nur umgezogen und sind wieder weggefahren. Und als wir wieder nach Hause kam, hat sich meine Tochter natürlich relativ zügig in ihr Zimmer verzogen. Und dann sollte noch mal geredet werden. Und da habe ich gesagt, dass wir so, wir brauchen hier nicht mehr reden, das einzige, was wir besprechen müssen. Das wäre bleibt hier, wo man an der Zit wieder aus. Und ich werde das ziehen. Das war. Also er war deutlich geschotter, damit hat er nicht gerechnet, ich schein mich anders fällt, zu haben als sonst. Das. Er hat es auch tagelagt, nicht so richtig akzeptiert, weil er immer noch im Schlauchzimmer bei mir geschlafen hat, bis ich dann gesagt hab, du weißt so auch das jetzt bitte, nimm die Madrata, gehen eins der anderen Zimmer, ich möchte dich hier nicht mehr haben. Er hat es immer noch wieder versucht, er hat immer noch wieder. Können wir nicht noch mal reden, wollen wir nicht noch mal. Und ich. Ich hatte für mich das Gefühl, ich hab genau noch Kraft dafür. Aber nicht voll. Nicht noch mal, nicht noch mal. Und ich muss für meine Tochter da sein und für mich und sonst nicht. Wir sprechen sehr viel über. Egal in welcher Konstellation Kinder das sind, ob sie eigenen oder mitgebrachte Kinder sind. Das wird viel über den nazistischen Eltern teilgesprochen. In dem Fall, im Kontext, in dem ich aufklären, über den nazistischen Vater. Und es wird wenig darüber gesprochen, welche Rolle in diesem ganzen auch die Mutter natürlich spielt. Und ich glaube, es ist. Also, ohne Zweifel noch mal, her, dass ich aus so einer Beziehung zu lösen, wenn man gemeinsame Kinder hat. Und ich will hier noch mal an die Veranfassung von allen Frauen abgelieren, die gemeinsame Kinder mit ihm haben. Kinder sind kein Grund, um zu bleiben, sondern ein Grund, um zu gehen. Nun ist es so, dass natürlich nicht immer die Trennung. machbar ist aus ganz vielen verschiedenen Faktoren, aber ihr dürft euch nie. Also, ihr müsst euch immer bewusst sein, es ist besser, wenn ich es so ausdrücke, was ihr auch euren Kindern vorlebt und was ihr euren Kindern auch antut. Wenn ihr in dieser Beziehung bleibt. Wenn die Kindern noch sehr klein sind, haben sie häufig die Mutter natürlich Angst, dass sie dem Vater, wenn es um ein Gerichts- oder Sorgerechtsprozess geht. Und das ist da. Ja, dass die Kinder. dass sie keine Kontrolle mehr haben, also die Mütter über die Manipulation und die Gewalt, die vielleicht auch den Kindern in ihrer Abwesenheit, der Butter wieder fährt. Das sind immer so Aspekte, dann muss man immer von Fall zu Fall schauen. Aber wenn die Kinder schon größer sind und vielleicht auch schon. ein Stück weit für sich einstehen können, die Trennung ist in jedem Fall natürlich. Erst mal immer das Beste auch für die Kinder. Und da unabhängig davon, ob es die eigenen Kinder sind oder die mitgebrachten Kinder. Und wenn ihr euch noch nicht in meinem Newsletter eingetragen habt, dann bitte tut das, dann ist es bald ein großes Event von mir und vielen Experten in Stadt finden, genau zu diesem Thema rund um gemeinsame Kinder mit einer Zistentranung und Scheidung. Also tragt euch in den Newsletter ein, denn die Newsletter-Community erfährt als erstes, um was es in diesem Event geht, wann es stattfindet. Zurück zu dir Andrea. Die Trennung war vollzogen, sagt uns, wer ist denn ausgezogen? Ja. Sehr gut. Sehr, sehr gut. Ja. Also. das gestaltet es sich tatsächlich lustigerweise, dann ähnlich wie in der vorherigen Beziehung, nur, dass er das Haus schon gekauft hatte. Ich erzählte vorhin seine zweite Frau, hatte einen Haus gekauft, obwohl die beiden noch zusammen sind. Ja. Und das er das wusste. Jetzt hat er das so gemacht. Er hatte zu Corona, wir konnten alle nicht raus, er hat den Doppelhaus Hälfte gekauft, ohne dass ich es wusste. Wo er natürlich auch nur im Grundbuch stand, natürlich. Was ist passiert im Zuge der Zugewinke-Meinschaft? Wir haben. da war ich immer schon so gepfult. Bei Ehe-Schließung meines Deins ist Deins. Da gab es für mich auch nie eine Diskussion, darum hätte er das anders gewollt, hätte ich nicht geheiratet. Das war ganz klar, da gab es nichts zu wollen. Eine Regelung. - Genau. Sehr, sehr gut. Genau. Denn so geht er also aus. Die Scheidung ist vollzogen, noch ein Lustigsehmig dazu. Ja, klar. - Ja. Wir sitzen beim Anwalt oder beim Notar. Und müssen unsere Unterschrift unter diese Scheidung setzen. Und tun das auch beide. Und dann hat er Notar gesagt, so lieber Ehe-Man, jetzt müssten die Schlüssel übergeben werden. Und dann der gesagt, nee, ich so. Und dann ist der Notar mal kurz aus der Haut gefahren, hat gesagt, lieber Ehe-Man. So geht das nicht. Das Haus wird jetzt ihre Ex-Frau. Rücken Sie jetzt die Schlüssel raus. Sehr gut. Also das war ein innerer Reichsparteitag tatsächlich. Das war uns, glaube ich, der gemäcklich. Er kam dann lustigerweise auch noch ein paar Wochen später. Wir haben hier noch mal einen Schuchen stehen, der wollte eher unbedingt damals so schleppt auch untergebaut und erangebaut haben. Und dann kam er ein paar Tage später und sagte, "Wir würde jetzt noch so viel Geld von mir kriegen." Ich dachte, "Hier, wofür das denn?" Ja, für das Schlipp, doch, da ist doch du, was du warst, raus den Hammer, raus ab. Und damit war das Thema dann auch erledigt. Also er hat sich, ich weiß nicht, warum da in die Grenzen weisen lassen, oder in die Schrank anweisen lassen. Aber das mir ja, weil das, was er schon gemerkt hat, dass das aus einem Inneren kommt und weil er dich damit nicht gekriegt hat, er hat sofort gesehen, das Erfolglos. Ja, möglich. Andrea, rückblickend betrachtet es es sechs Jahre her. Erzähl uns noch ganz kurz, vielleicht, wie lange es gebraucht hat, um aus dieser Beziehung so gut es geht zu heilen. Und was würdest du Frauen gerne am Ende mitgeben? Also ich glaube, das Wichtigste ist, sich auf sein Netzwerk zu verlassen, beziehungsweise das wieder aufzubauen. Weil da waren vorher Freunde, die werden auch danach noch sein. Oder wiederkommen und sich da einfach allmögliche Unterstützung zu holen, die du kriegen kannst. Natürlich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, aber auf alle Fälle dein persönliches Enges umfällt, wieder in deinem Leben zu holen. Was was vielleicht nicht möglich war über die vielen Tage Jahre vorher. Holt sie mir, sind alle wieder da. Schön, das ganz wichtig ist stimmt. Ja, das hat dir geholfen. Ja. Und wie lange glaubst du, hat es gedauert, bis du wirklich mit dem Thema weitgehend abschließen konntest? Ich weiß nicht, ob ich das schon bin. Also ich hab eigentlich im Moment immer noch nicht so gerne ein Mann um mich rum, der mein Leben einnimmt. Ich bin noch nicht wieder bereit, eine Beziehung einzugehen. Ich hatte in der Zwischenzeit eine Beziehung, hab da aber gemerkt, dass mir dieses. Ich kann das im Moment noch nicht haben. Da war es noch zu früh. Also du steckst, du hast abgeschlossen mit ihm, aber als was die Beziehung mit sich gebracht hat, an körperlichen psychischen Symptomen und der Auswirkungen. Da bist du einfach noch dabei und hast noch nicht so 100 Prozent abgeschlossen. Das Vertrauen in die Männer ist noch nicht ganz wieder hergestellt. Genau. So sieht es aus. Okay. Okay. Liebe Andrea, jetzt abgesehen von dem, was du den Frauen schon gesagt hast, was dir geholfen hat mit dem Netzwerk. Gibt es noch etwas, was du ihnen gerne mitteilen möchtest? Glaubt an euch selber, vertraut euch selber. Okay. Ja, schön. Ich danke dir ganz herzlich an Andrea, dass du offen warst und auch deine Geschichte hier erzählt hast. Und ich bin mir sicher auch in einer Geschichte, werden sich sehr viele Frauen wiederfinden. Ich danke dir, dass du hier zu Gast warst. Und ich wünsche dir alles, erdenklich gute. Für dich und deine Tochter passt gut auf euch auf. Dankeschön. - Und dass du es euch gut gehen? Ja, liebe Grüße nach Lüneburg hier vom tiefsten Süden Deutschlands. Danke. - Vielen Dank. Ciao, bis bald!
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast behandelt toxische und narzisstische Beziehungen und bricht das Schweigen betroffener Frauen.
Andrea, 51, aus Lüneburg, war drei Jahre mit einem narzisstischen Mann zusammen und ist seit sechs Jahren getrennt.
Die Beziehung begann mit intensivem Love-Bombing
Frühe Warnsignale waren übertriebenes Verhalten (z. B. Bestehen auf Türöffnen) und häufige Jobwechsel mit externer Schuldzuweisung.
Nach dem Zusammenziehen folgten emotionale Gewalt
Es gab auch psychische und körperliche Gewalt wie Türenknallen, Schubsen und Ausgrenzung in sozialen Situationen.
Der Partner zeigte Eifersucht auf Andreas Tochter und Haustiere sowie mangelnde Empathie.
Andrea erlebte während einer Reha fast keinen Kontakt zu ihm – ein Beispiel für Ghosting.
Summary:
Der Podcast thematisiert narzisstische und toxische Beziehungen, die kein individuelles Problem, sondern ein tief verwurzeltes gesellschaftliches Phänomen sind. In dieser Folge erzählt Andrea aus Lüneburg ihre Geschichte. Sie lernte ihren Ex-Partner über Freunde kennen.
Anfangs war er sehr zugewandt, machte viele Komplimente und schenkte ihr große Aufmerksamkeit – typisches Love-Bombing. Er war noch verheiratet, stellte seine Frau und deren Kinder jedoch durchgehend schlecht dar. Frühe Warnsignale wie sein Beharren auf dem Türöffnen oder häufige Jobwechsel, bei denen stets andere schuld waren, übersah Andrea.
Nach dem Einzug eskalierte die Situation: Er zeigte Eifersucht auf ihre Tochter, kritisierte ihre Erziehung und wertete sie intellektuell ab. Emotionale Gewalt äußerte sich durch Ghosting, Liebesentzug und Demütigungen – etwa, wenn er sie bei Besuchen ignorierte oder sie auf dem Boden sitzen ließ. Körperliche Gewalt blieb subtil, etwa durch Türenknallen oder Schubsen.
Während Andreas Reha entzog er sich komplett dem Kontakt. Die Beziehung dauerte drei Jahre, die Trennung liegt sechs Jahre zurück. Andrea bricht nun ihr Schweigen, um anderen Betroffenen Mut zu machen und das Tabu um partnerschaftliche Gewalt zu brechen.
FAQs
Love Bombing ist eine Phase, in der der Partner übermäßige Aufmerksamkeit, Komplimente und Geschenke schenkt, um die andere Person schnell an sich zu binden.
Der Partner ist eifersüchtig auf alles, was nicht um ihn kreist, wie Kinder, Haustiere oder Freunde, und versucht, die Kontrolle zu übernehmen.
Ghosting bedeutet, dass der Partner sich plötzlich zurückzieht, nicht erreichbar ist und den Kontakt abbricht, um Macht auszuüben.
Der Partner war sehr redegewandt und zugewandt, zeigte aber bereits erste Kontrollversuche, wie das Bestehen auf Türöffnen.
Er fühlt sich persönlich angegriffen, wenn das Kind keine Zeit mit ihm verbringen möchte, und zeigt wenig Verständnis.
Dazu gehören Entwertung, Demütigung, Liebesentzug und das Gefühl, intellektuell unterlegen zu sein.
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