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Alternativen zu China

37m 24s

Alternativen zu China

Im Podcast wird die wachsende Abhängigkeit Deutschlands von China thematisiert und die neue China-Strategie der Bundesregierung vorgestellt, die auf Risikominimierung statt Abkopplung setzt. Unternehmen sollen künftig stärker für finanzielle Risiken durch einseitige Abhängigkeit haften. Als Alternative rückt Südostasien in den Fokus, wie das Beispiel Viessmann zeigt. Das Unternehmen hat innerhalb von nur acht Monaten eine Fabrik in Vietnam errichtet und baut dort Vertrieb sowie F&E auf. Geschäftsführer Alexander Zier betont die Vorteile der Region: junge Bevölkerung, politische Stabilität, schnelle Genehmigungsverfahren und massive Investitionen in Infrastruktur wie Häfen, Straßen und Flughäfen. Viessmann verfolgt eine differenzierte Strategie: Für den Hausbereich werden lokale Lösungen in Südostasien produziert, während gewerbliche und industrielle Produkte weiterhin aus Deutschland kommen. Zier sieht Südostasien nicht als direkte Konkurrenz zu China, sondern als ergänzenden Markt mit eigenem Potenzial. Viele westliche Unternehmen drängen in die Region, nicht nur wegen geopolitischer Spannungen, sondern auch wegen des wachsenden Absatzmarktes und der steigenden Mittelschicht. Entscheidend für den Erfolg seien lokale Anpassung, starke Partner und die Glaubwürdigkeit der Marke – besonders das Image "Made in Germany" öffne Türen. Die Region biete eine hohe Dynamik, die es ermögliche, Projekte schneller umzusetzen als in Europa.

Transcription

5930 Words, 39852 Characters

German
Weltmarkt, der Podcast, der deutschen Außenwirtschaft. Aus keinem anderen Land der Welt importiert Deutschland so viel wie aus China. Die Volksrepublik ist ein wichtiger Produktionsstandort für deutsche Unternehmen und ein sehr bedeutender Absatzmarkt. Geopolitisch geht China allerdings seinen eigenen Weg und dabei will es sich von niemandem stoppen oder befummunden lassen. Auch die Lieferkettenprobleme in den Corona-Jahren haben gezeigt, welche enormen Nachteile eine hohe Abhängigkeit von China mit sich bringt. Die Bundesregierung hat jetzt ihre China-Strategie vorgestellt. Aber hören wir doch kurz bei ausministerin Anna-Lena Beerborg rein, die eines der zentralen Ziele der Strategie vorstellt. Wir wollen uns von China nicht abkoppeln, sondern riesigen, soweit wie möglich mindern. Im letzten Jahr haben wir Schmerzhaft erlebt, wie verwundbar uns einseitige Abhängigkeiten machen. Um diesen Fehler nicht zu wiederholen, haben wir als Bundesregierung und in der EU die Risking zum Gebot der Stunde gemacht. Dazu gehört, dass die Verantwortlichkeiten für riskante, unternehmenschere Entscheidungen klar bleiben. In guten Zeiten auf die unsichtbare Hand des Marktes zu vertrauen und in schwierigen Zeiten, in Krisenzeiten nach dem starken Arm des Staates zu verlangen, das wird auf Dauer nicht funktionieren, das kann auch nicht zu einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt stemmen. Wir müssen daher aus unserem Volkswirtschaftlichen, gemeinsamen, gesellschaftlichen, Interesse, unsere wirtschaftliche Sicherheit stärker in die Mittelpunkt stellen. Und das heißt, vor allen Dingen Klumpen riesigen, die eben nicht nur einzelne Betreffen, sondern eine gesamte Volkswirtschaft minimieren. Deshalb werden Unternehmen, die sich in hohem Maße vom chinesischen Markt abhängig machen, in Zukunft das finanzielle Risiko verstärkt selbst tragen müssen. Auch deutsche Unternehmen möchten unabhängiger von der Volksrepublik werden und suchen nach Alternativen zum Beispiel im Südost asiatischen Raum. Bevor wir uns gleich von Eva Langerberg von der deutschmalaisischen Industrie und Handelskammer die besondere Stellung der Asäerstarten als Alternative zu China erklären lassen, sprechen wir mit Alexander Zier von Fiesmann. Das Unternehmen ist in Deutschland für alle für seine Heizungen bekannt und war in den letzten Wochen in der Presse wegen der Übernahme seiner Klimasparte durch einen US-Konkurrentenpräsent. Wir wollen mal nachheuchen, welche Alternativen zu China Fiesmann vielleicht sogar schon jetzt gefunden hat. Zinchao, Herr Zier, können Sie sich Anfangs kurz vorstellen? Ich arbeite jetzt für Fiesmann seit sechs Jahren in Asien. Ich habe erst in China gearbeitet. Hab dort für das Thema Business Development gearbeitet, war dann auch da auch Assistenz der Geschäftsführung. Und bin jetzt seit 2018 dann auch mit dem Projekt Südost asien betraut gewesen. Hab das strategisch erst entwickelt und bin jetzt dafür zuständig als Geschäftsführer dort unser Vertriebsnetzwerk aufzubauen. Das inkludiert Singapur, Indonesien, Vietnam, Malaysia, Thailand. Es runter nach Australien, Neuseeland. Das ist die Region, die ich betreue. Ich selber liebe seit acht Jahren in Asien. Und ja, ich habe das nie bereit und freue mich auch dort weiter agieren zu dürfen. Fiesmann hat gerade eine neue Fabrik in Vietnam eröffnet. Man sagt ja, in Südost Asien geht manches schneller als in Deutschland. Ist das so? Es waren weniger als zwölf Monate. Wir haben die Lizenz letztes Jahr im November bekommen. Sprich ja, wir haben acht Monate gebraucht. Okay, das ist wirklich schnell. Ziemens aus deutscher Sicht. Was denken Sie über Südost Asien allgemein aus Ihrer Unternehmerperspektive? Südost Asien ist hochdynamisch aufgrund von verschiedenen Faktoren. Wir haben erstmal eine sehr gesunde Demografie. Es ist eine sehr junge Bevölkerung in all diesen Ländern, bis auf Singapur. Die sehr gewillt ist auch wirklich, ich sag mal, hart zu arbeiten. Und das auch zu übersetzen in Opportunitäten. Also es gibt einen sehr hohe Offenheit, was Neues auszuprobieren. Es gibt sehr hohe Offenheit von Investoren, Projekte anzustoßen. Und es gibt eben auch eine sehr gute Lage. Also, Südost Asien liegt zwischen allen Weltmeern gefühlt. Und es ist ein Durchschlagspplatz für Waren Richtung USA. Richtung Australien, dann Richtung Europa, Richtung Afrika. Das heißt, es findet auch viel statt. Gleichzeitig gibt es eine sehr disafizierte wirtschaftliche Struktur. Es gibt viel Industrie. Es gibt aber auch viel Tourismus zum Beispiel. Es gibt viel Servicedienstleistung, auch IT. Vieler ITdienstleistung zum Beispiel. Was es einfach bedeutet, es gibt sehr viele verschiedene Player in diesen Märkten, mit denen man zusammen Geld kann und Projekte aufbauen kann. Und das ist auch ein guter Qualität. Also, das macht das Ganze als Region total interessant. Und gleichzeitig gibt es natürlich jetzt auch die geopolitischen Faktoren. Also, wir haben natürlich eine disafizierungstrategie von vielen westlichen Firmen zu sagen, okay, neben China brauchen wir noch einen zweiten Foodprint in Asien. Und da bietet sich Südost Asien eben aufgrund der schon vorhandenen Strukturen, aber auch aufgrund der gesunden Demografie der politischen Stabilität in den meisten Ländern sehr gut an. Und das in der Kombination macht es, Südost Asien zu einem der interessantes Märkte aktuell. Wie lange wird es denn dauernd, bis Südost Asien tatsächlich eine alternative zu China sein kann? Das hängt natürlich davon ab, welchen Blickwinkel man wählt. Also sowohl China als Südost Asien für sich genommen sind sehr interessante Konsumenten Märkte. Das heißt, wenn man wirklich Lösungen hat, die vor Ort genau auf die Kundengruppe zugreifen oder zugeschnitten sind, dann brauchen wir nicht über Alternativen reden, sondern dann redet man, glaube ich, eher über zusätzliche Potenziale, die man mit einem vernünftigen Foodprint vor Ort generieren kann. Es gibt aber natürlich Sektoren, wo jetzt schon Südost Asien eine alternative ist. Also gerade sehr lohn getriebene und immer noch sehr, sehr handwerklich getriebenen Industriezweige, gerade Textil zum Beispiel. Da hat die Verlegerung ja schon seit Jahren sehr an Zug aufgenommen. Also viele Begleitungsindustrieen sind schon abgewandert. Aus Südchiner, Richtung Kampotcher, Richtung Vietnam. Also das hat ja schon längst stattgefunden. Und wichtig ist, glaube ich, dann eher zu gucken, wo ist mein globales Produktions- und Verbundsmuster, was mehr Sinn macht? Also wir hätten am zum Beispiel sehr, sehr stark integriert, den ganzen Freihandes abkommen. Das heißt, wenn man sehr stark von Zoll und anderen Moralitäten abhängig ist, ist auch jetzt schon wir nahm eine alternative zu China als Beispiel oder auch selbst in High-Techstandorten, der Singapur hat auch Produktionen an Blogdiscom und hat dort extrem hohe IP-Sicherheit gleichzeitig. Das heißt, es ist sehr interessant für die Farmaindustrie, sehr interessant auch für andere High-Veljuven Manufacturers, da jetzt schon aktiv zu sein. Das heißt aber natürlich nicht, dass China total unattraktiv wird. Also ich glaube, es ist eher ein sinnvolles Zusammenspiel aus beiden Regionen, die zu mehr folg führen. Und wie läuft das konkret bei Fiesmann? War die Marke in den Südost asiatischen Ländern beratetabliert oder mussten sie tatsächlich bei Noll anfangen? Also in China sind wir jetzt seit über 20 Jahren, da sind wir sehr gut etabliert, sehr bekannt auch als Primermhersteller und haben entsprechend auch da schon langen Food-Print. Wir haben zwei Berge, wir haben mehrere Vertriebsbüros, wir haben eine eigene E-Abteilung dort für die Lösungen lokal. Und das hat sich sehr gut als Basis für uns erst mal organisatorisch erwiesen, um nach Südost asien zu gehen, wo wir nämlich gar nichts bisher hatten. Also wir haben ab und zu mal für Kunden, die uns über Deutschland kennen, mal ein paar Exportaufträge generiert, aber das ist quasi nicht erwähntswert. Wirklich strukturiell gehen wir den Markt seit 2018 an. Die Marke ist gar nicht bekannt gewesen. Die Produkte waren auch nicht bekannt. Wir haben auch keine langfristigen Beziehungen zu irgendwelchen Händler-Netzwerken oder ähnliches gehabt. Das ist wie ein Start-up. Wir haben wirklich überall mehr oder weniger von Noll angefangen. Aber natürlich mit dem Support außer Zentrale und der starken Markerfissmann, als deutsche Premium-Marker. Was auch in Asien sehr immer noch sehr gut zieht. Also das Mate in Germany, engineered in Germany, öffnet Türen. Man muss danach natürlich auch die Werte, die man da verspricht, auch einhalten. Das heißt Produktqualität und so weiter müssen auch vor Ort gegeben sein. Aber das ist natürlich ein Dore-Opener. Und da sind wir auch gerade. Also wir sind dabei viele Türen aktuell zu öffnen. Wir sind noch lange nicht etabliert. Wir sind sehr neu im Markt. Haben aber gleichzeitig auch sehr gutes Feedback schon von allen, die uns jetzt kennen. Also von Feedback zum Produkten zum Marke und eben nicht. Wir haben wir durchgehend sehr gutes Feedback. Und das motiviert natürlich da auch weiter zu machen. Und da jetzt auch zu investieren in die Region. Wir haben unser Werk im Vietnam vor genau einem Monat eröffnet. Wir bauen eine neue Vertriebsberuß auf und haben auch vor Ort erste F&E-Kapazitäten. So das in der Kombination führt natürlich dazu, dass wir zum einen dafür sicherstellen können, dass wir wirklich sehr stark lokale Lösungen basierend auf lokalen Nutzerbedürfnissen anbieten können. Auf der anderen Seite zeigt es natürlich auch gegenüber all unseren Partnern im Vertrieb, aber auch im Sourcing und so weiter. Fiss man es hier zu stay. Und das empfaltet seine ganz eigenes Dynamik mit der Reaktuelle arbeiten können. Gibt es denn Voraussetzungen oder Faktoren, die Unternehmen für einen in der Folk in Vietnam oder Asien allgemein aus ihrer Sicht erfüllt? Für uns sind es drei zentrale Faktoren. Also Nummer eins ist natürlich das ganze Thema Marke, Fissmann-Geschichte, 177 Jahre. Und auch die Erfahrung, die damit verbunden ist. Die vier Vertrauenschaften. Wir haben viele asiatische Firmen, die auch schon mit anderen deutschen Kunden arbeiten. Auch Endkonsumenten, zum Beispiel eine sehr große, deutsch-wirdnamesische Community. Das sind so die Summersoft-Factors, die uns da treiben. Aber Nummer zwei ist ganz wichtig, als Door-Opener zu zeigen. Ich habe den Markt verstanden mit dem Lösungen, die ich anbiet. Wir bieten da primär warm Wasser und Wasserreinigungssysteme an, weil das ist das, was vor Ort wirklich gebraucht wird. Eine Heizung ist auch vielleicht in die Berge Nordwirt namen. Es ist jetzt kein Businesscase für sich. Entsprechend kann ich natürlich nicht mit meinen deutschen Produkten die auch preislich ganz woanders stehen, als das, was der Markt gewöhnt ist, dort einfach aufschlagen. Das heißt, genau, also zeigen, dass man die Hausaufgaben gemacht hat, zeigen, dass man auch wirklich lokalisieren kann, dass jeder ist gewillt, einen Premiumpreis zu bezahlen für eine Premium-Mark, und für ein Premium-Produkt. Aber natürlich gibt es auch da eine Limbel, das heißt, zu zeigen, ich kann mich innerhalb des Marktes bewegen, hilft sehr, sehr stark. Und dann Nummer drei, das ist das Wichtigste von allem, aber auch die richtigen Leute im Team und die richtigen Partner. Das ist das dritte. Wir haben sehr, sehr starkes Management-Team, was viele lokale Erfahrungen hat, auch etabliert ist und auch bekannt ist. Ich habe Leute im Vertrieb, die sind seit Jahrzehnten in unserem Branche unterwegs. Natürlich nicht für Fissmann, sind aber auch überzeugt davon, was wir als Marker und was wir als Produktportfühl haben. Und sind damit sehr, sehr starke Führsprecher, um schnell auch bei Partnern vertrauen aufzubauen. Aber wie gesagt, das geht immer nur zusammen, indem man die Marker auch damit prüft, was man dann wirklich liefert. Also es ist wirklich das Zusammenspiel aus alter-faktoren Menschen, Markerprodukte. Wie viel produzieren Sie denn noch in Deutschland? Und wie viel wird in Südostasien produziert? Also wir produzieren in Südostasien, für Südostasien, im ganzen Industrie- und Kommerchebereich. Produzieren wir aber alles immer noch in Deutschland für Südostasien. Es gibt zwei verschiedene Marksegment. Es gibt das mal preisgetriebenen Endkundensegment, wo es sehr stark darum geht, wirklich auch lokal agieren zu können. Das sind auch Lösungen, die sind in Deutschland gar nicht so verbreitet. Wir haben kein Problem mit unserer Trinkwasserqualität. Wir brauchen wir sehr tins Trinkwasserfilter, also im Hausbereich. Das sind so kleine Unterschiede, die natürlich dafür sorgen, dass wir schon mal da ganz anders unterwegs sind. Aber im ganzen Bereich gewerbliches und industrielles Bauen, haben wir alle Lösungen aus solchen. Die sind auch bewusst zu gefragt. Also da ist es so, warum unschein sich Firmen für einen Fissmann, weil wir immer noch sicherstellen können, dass wir vor Ort die richtige Qualität aus Deutschland liefern können, dass es reliable ist, dass man sich, wenn man zum Beispiel eine Produktion hat und ganz viel warmes Wasser oder warm Dampf brauchen, wir da einen wärme Pumpe oder einen Beuler entstehen, dass Leute sich auch verlassen können, wenn es es funktioniert. Dafür wärme kauft, weil Produktionsprozesse soll nicht unterbrechen werden. Und dort ist immer noch Made in Germany ganz stark und wird auch weiter stark bleiben. Also wir haben da eine differenzierte Strategie zwischen dem Hausbereich, dem Residentialbereich und einem, was größer ist. Warum sollte sich ein Unternehmen in der Region engagieren? Ganz stark ist erstmal vertrieblich gesehen. Asian ist natürlich noch lange nicht da und wird auch ganz lange nicht da sein, wo die Europäische Union ist. Aber es gibt halt diese ganz starke Einbindung beim Thema Freihennelsabkommen. Das hilft schon mal in der Region, aber entsprechend auch zum Beispiel mit Deutschland. So das nächste, was total attraktiv ist, ist einfach "The ease of business". Ja, es gibt sehr viel Förderungen, um Produktion aufzubauen, viele Steuernachlässer in den Industriezonen. Es gibt eine sehr hohe Dynamik, wenn man vor Ort gut vertreten ist und sich ein bisschen auskennt, können Prozesse sehr, sehr schnell gehen. Ja, und das natürlich aber alles so legal. Aber wir haben zum Beispiel unser Werk in weniger als zwölf Monaten ausstatten und zum Produktionsstaat bringen können. Das ist alles auch geschuldet, dessen das Genehmigungsverfahren und so weiter viel einfacher sind, als das, was wir aus Europa kennen. Gemeinsam mit dem ganzen Faktor, dass auch das Arbeitsrecht und andere Themen zu lassen, dass man schnell Leute einstellen kann. Speed is King in Asian und das übersetzt sich halt auch in der ganzen Liga-Ansruktur. Es gibt aber auch Herausforderungen. Ganz klar. Man muss die richtigen Bezänzer werden, man muss sich in lokalen Rechten natürlich bewegen. Da kommt man manchmal mit seinem Verständnis aus Deutschland nicht weiter. Deswegen ist es umso wichtiger, dass man vor Ort ist, dass man auch vor Ort die richtigen Mitarbeiter und die richtigen Partner hat, damit es schnell vorangeht. Sie konnten ihre Fabrikenwierden am extrem schnell hochziehen. gilt das denn auch für den Ausbau der Infrastruktur in der Region? Das kann ich für die ganze Region bestätigen. Wir haben in Singapur wird der Hafen aktuell ausgebaut. Es gibt in Indonesien, gibt es ein neues Hauptstadtprojekt sogar mit einem, was dazugehört. Weil einfach gesagt wird, okay, Jakarta ist halt klimatisch. Und der Druck ist ein Sumpf und wir müssen quasi halt einen tiefen Aufbau bauen. Das heißt auch da entstehen natürlich neue Flugkäfen, neue Straßen, neue Häfen. Und ganz stark ist auch also wirten am. Der Norden hat erst vor ein paar Jahren einen massiven Ausbau erlebt im Thema Straßennetz. Das ganze Thema Highways zwischen den Überseehefen bis nachher neu und in den umgegebenen Provinzen. Hat sich extrem weiterentwickelt. Es gibt ein massiver Hafenprojekte. In Südwirtnahmen gibt es schon drei Häfen in der Nähe von Ho Chi Minhstadt. Da soll jetzt weiter ausgebaut werden. Also alle Häfen selber, neue Häfen erschlossen werden. Es gibt aktuell Projekte Richtung Einschienenwaren. Also Nahverkehrsnetzwerk. Auch da Straßenprojekte sind mehrere schon freigegeben worden für eine Regierung. Und das dann auch noch zusammen mit dem neuen Flughafen, der da gebaut wird, zeigt, dass der massiv investiert wird. Und das kann mir auch als Erfolgsgeschicht aus China er. Also einer der wichtigen Faktoren für China war immer, dass die Infrastruktur priorisiert wurde. Und das zeigt sich jetzt auch in vielen anderen Ländern in Südwirtasien. Das ist ein sehr, sehr starker Faktor, ist oft die Regierung wertlegt. Und das gemeinsam natürlich dann auch mit massiven Projekten, wenn es um zum Beispiel in unserem Bereich Residential geht. Ja, es ist, wenn viele neue Wohnungen gebaut, neue Condominiums, also Wohnanlagen. Das ist natürlich dann für uns auch ein attraktiver Markt und auch viele andere. Ja, es ist nicht nur die staatlichen Investition, sondern dann wirklich auch die privaten Bauchvorhaben, die viel Dynamik versprechen. Suchen im Moment viele Unternehmen nach Alternativen zu China? Ja, ganz klar. Also wenn man sich dann auch unterhält mit den Industriezonen, dann ist es immer das erste Feedback. Das Land wird knapp. Das können wir auch so bestätigen. Also wir haben mehrere Partnerunternehmen, die wir aus Europa kennen, die auch aktuell werke. Also wirklich auch mit zwei Schereng Millionen, so 'nen Werke aufbauen. Siemens hat erst letztendlich ein ganz groß Investition an, wie kündig inklusive Singaku mit einem High-Tex Standort. Also es ist eben nicht nur Bier-Nam oder Kamborscher, sondern auch wirklich in die hochpreisigen und hoch segmentierten Bereiche geht das mittlerweile. Und das hat mehrere Faktoren. Ja, oder basiert auf mehreren Faktoren. Ich glaube, ein wichtiges Momentum ist dieses geopolitische Thema, sich zu dieser Fizien von China. Dann aber auch das gemeinsam wirklich mit dem Marktpotenzialen, die sich jetzt erschließen. Es ist ja nicht nur, dass die Bevölkerung jung ist, es attraktiv, sondern auch dass das Einkommenslebbesteigt. Also die Mittelschicht wächst extrem in Südostasien. Das heißt alle, die auch Interesse haben dort, Südostasien als Absatzmach zu verstehen, haben gerade sehr hohes Interesse auch das zu übersetzen in eigenem Footprint vor Ort. Dementsprechend, ich bin ja selber auch noch bei der deutschen Außenhandelskammer, weil German Business Association unterwegs sind in der Europäischen Kamera auch im Bord. Und wir haben ständig Anfragen. Also die Firmen drücken sich gegenseitig die Klinke in die Hand, würde ich sagen, um jetzt zur Kundenwächeportenziali wir haben und viele Firmen leiten daraus auch ein Projekt zu entwickeln. Sieht sich denn Südostasien selbst als direkte Konkurrenz zu China? Ich glaube im asiatischen Kontext ist es erstmal wichtig, dass es weniger die Betonung des Gegens gibt, sondern eher die Betonung des Was kann man gemeinsam erreichen. Und das ist auch in meine Wahrnehmung. Also es wird weniger über China diskutiert als mehr, okay, was können wir selber für uns daraus machen und wie können wir uns selber weiterentwickeln, als wir jetzt zu Wildern zu gehen zu Firmen, die in China Footprint haben. Und sagen jetzt kommt auch lieber hier hin, es ist irgendwie da und da günstiger. Die Dynamik ist von ganz alleine da, dass man da vor Ort gar nicht so viel Interesse hat, das zu überbetonen. Also es gibt China es eigentlich eher in unserem Diskussionskontext gerade mit auch Deutschland, wo müssen wir uns weiterentwickeln. Ein Thema aber vor Ort reden Leute eigentlich immer nur aus über China, wenn Besucher kommen aus dem Ausland, also aus Europa oder aus den USA. Das vielleicht, wie ich das wahrnehme, sprich es gibt so viel vor Ort zu tun, dass man sich gar nicht auf andere Regionen konzentrieren muss und vergleichen muss. Das ist eigentlich die Lage. Was glaube ich wichtig ist, ist aber natürlich in welchem Kontext Investoren handeln und dort ist es ein extremes Thema und da sehen wir schon, dass sie das asien sehr viele Anstrengungen unternehmend attraktiver zu sein. Also die Kommunikationen, auch an den Ländern, die nicht demokratisch regiert sind, gegenüber Investoren deutlich offener. Es gibt eben nicht diese Themen wie die Chinese Firewall für ganze Thema Internet-Sensur. Wir haben insgesamt ein Klima, was sehr Investoren freundlich ist und wo sich auch absehbar absolut nichts ändert. Es gibt keine Dynamik, die rückläufig ist. Dazu eher im Gegenteil wird auch sehr betont, auch bei staatlichen Projekten im private Partnerschaften aufzubauen, mit auslenischen Investoren. Wir hat nämlich zum Beispiel erst dann Energie-Development-Plan vorgestellt. Da gibt es massiv, um das Thema Abhängigkeit vom Kultestrum zu verringern und Richtung Renugles zu gehen. Dort ist als ganz ganz großes Kapitel "Benannt private public partnerships" mit auslenischen Investoren. Das ist genau das, was die Dynamik vor Ort gut widerspiegelt für die auslenischen Investoren. China hat halt viele Jahre einfach das Glück gehabt, dass es so attraktiver als Markt, dass man sich nicht unbedingt immer um alle Investoren bewühlen musste. Und das ist in Südost-Asien halt der große Vorteil, Länder sind kleiner und das ist auch für kleine Investoren attraktiv und das wird auch attraktiver gemacht. Herzlichen Dank für das Gespräch und dann Ihnen weiter viel Erfolg in Südost-Asien. Konkret und kompakt, der ASEAN-Raum und seine Besonderheiten. Die Association of Southeast Asian Nations, besser bekannt als ASEAN, ist eine Organisation mit zehn Mitgliedstaben. Brunei, Kampotcher, Indonesien, Laos, Malaysia, Malaysia, Malaysia. Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Und zugleich ein dynamischer Markt, mit etwa 660 Millionen Einwohnern. Die Mitglieder korparieren wirtschaftlich, insbesondere durch die ASEAN-Freihandelszone, aber auch politisch und kulturell. Zum Beispiel gibt es seit 1979 den South East Asian Riders Award, der jährlich an Schriftsteller aus den ASEAN-Ländern vergeben wird. Auch regelmäßige Gipfeltreffen, so wie eine Flagge und eine Himne gibt es. Also in mancher Hinsicht, ähnelt ASEAN durch aus der EU. Aber es gibt auch wichtige Unterschiede. Zum Beispiel ist die EU exklusiv für den Abschluss von Freihandelsabkommen zuständig, ASEAN aber nicht. Und so kommt es, dass die EU mit vielen ASEAN-Mittgliedsstaaten direkt über Handelserleichterungen verhandelt. Mit Wirdnamen, beispielsweise oder Singapur, gibt es schon Freihandelsabkommen. Das Freihandelsabkommen mit Wirdnamen gilt seit 2020. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits ca. 65 Prozent aller Zölle auf Waren mit europäischen Ursprung weggefallen. Darüber hinaus wird das Abkommen Schrittweise bis 2030 fast alle verbleibenden Zölle auf Waren mit europäischen Ursprung beseitigen. Umgekehrt wird auch die Einfuhr, wirdnamesische Ursprungswaren in die europäische Union bis 2027 nahezu komplett zollfrei sein. Dadurch wird Wirdnamen ein Land mit immerhin fast 100 Millionen Menschen als Handelspartner noch einmal wesentlich interessanter. Und das Abkommen geht über das Thema Zölle weit hinaus. Es öffnet zum Beispiel Behutsam den Markt veröffentlicher Aufträge. Es verpflichtet beide Parteien zur Einhaltung, bestimmter Mindeststandards in Sachen Arbeitnehmerrechte, sowie Nachhaltigkeit und Umweltschutz und es schützt bestimmte Bezeichnungen. So sind die Begriffe schwarz-wälder Schinken. Oder Lübiker Marzipan auch in Wirtnam geschützt. Und natürlich auch der Wirtnamese-Ship ververminshonich namens "Meowak" in der europäischen Union. Aktuell laufen Verhandlungen über ein freihandelsabkommen mit Indonesien. Mit Malaysia, Thailand und den Philippinen sind die Verhandlungen derzeit ausgesetzt. Mehr dazu erfahren sie später in diesem Podcast. Langfristig ist auch ein Abkommen zwischen der EU und dem gesamten ASEAN-Raum denkbar. Bis es dazu kommt, bleibt Südostasehren ein immer interessanter werdender Handelspartner, über den Germany-Trade and the West weiterhin laufend berichten wird. Den Link zur Berichterstattung finden Sie in den Show-Nots. Fiesmann setzt also auch verstärkt auf ASEAN. Doch wie sieht es mit anderen Unternehmen aus? Blicken wir gemeinsam mit Eva Langerbeck von der deutschen Malaysischen Industrie- und Handelskammer genauer auf die Region. Polargerbeck, hallo, schön, dass Sie Zeit für uns haben. Können Sie sich zum Anfang noch mal kurz vorstellen? Sehr gerne. Ich arbeite in Malaysia seit November 2016 bei der deutschen Malaysischen Industrie- und Handelskammer. Das ist die offizielle Wirtschaftsvertretung der deutschen Wirtschaft vor Ort. Gleichzeitig mit klinischer Organisation und auch Dienstleister vor allem für deutsche K&U. Ich leite dort den Hauptdienstleistungsbereich. Das heißt, wir betreuen Firmen zum Thema Markt ein, stieg Firmengründungen wie Sanizen unter gleichen Bringen der Legation nach Malaysia. Gleichzeitig bin ich außerdem die stellvertretende Geschäftsführerin. Wahrscheinlich wird jetzt nicht jeder Mittelständler Malaysia als Markt oder Produktionstandort auf dem Radar haben. In welchen Wirtschaftssektoren ist man Alaysia aktuell denn besonders erfolgreich? Eine der größten Wachstumsbereiche ist die Elektronik-Electrik-Bange. Da werden über 84 Prozent aller austanischen Direktinvestitionen getätigt. Im Finian hat über 10.000 Mitarbeiter beispielsweise vor Ort Ostrand, Bosch, Inter und so weiter. So ein dortvertreht, also eigentlich alle großen Elektronikkonzerne aus Japan, Korea, den USA oder auch Europa produzieren. Malaysia, weniger, was wir zum Beispiel von Taiwan kennen im klassischen Schippdesignbereich, sondern vor allem im Bereich Verpackung und Testing. Aber eben dann auch entsprechende Zulieferer-Klasse, die sich herausgebildet haben. Dann haben wir den großen Bereich Kunststoffe. Malaysia ist traditionell ja kautschublieferand gewesen und hat da ja sehr viel Expertise in diesem Bereich. Auch da hat sich in großer Industriezverkehr rausgebildet, der gleichzeitig wieder Zulieferer für andere Industriezweige ist. Wie die Zientechnik ist vor Ort sehr stark vertreten. Wie Braune hat das weltweit größte Produktionswerk dort mit über 8.000 Mitarbeitern vor Ort, schon seit den 70er an auf der Inse Permanente. Und die Firma Friseinjust ist zum Beispiel vertreten, auch Bayern und so weiter. Dann ist stark im Kommen der Bereich Umwelttechnik im Moment, also alles was in den Bereich, Wasser, Müll, Recycling und dergleichen geht, ist stark im Kommen. Die Automobilbranche ist auch ein weiterer großer Sektor, doch wenn wir Toyota als Produktionsstandort verloren haben, war von den deutschen Konzernen. Sitzen eigentlich fast alle in Malaysia vor, wie er das größte Teil der Nage für Siedostasien, quasi im Prinzip hier in Malaysia. Und dann haben wir natürlich noch den Öl- und Gasbereich. Da Malaysia dort auch selber Rohstofflieferand ist und entsprechend die Zuliefererindustrie. Man hat es schon ein bisschen mitklingen, hören in den Zwischensetzen, aber ich wollte noch mal genau fragen. Was macht denn Malaysia so spannend für Deutschunternehmen? Das ist eine gute Frage, es ist, denke ich, eine Kombination aus Standortfaktoren und der Tatsache, dass Malaysia sich bei interazinalen Konflikten immer im Hintergrund hält und eher neutral agiert. Einerseits liegt Malaysia am Herzen, Südostasien, es ist Mitglied der Asianen, Gründungsmitglied, unter daher Zugriff auf sehr viele Freihandelsabkommen. Es geografisch gut positioniert, das heißt, man erreicht von Malaysia aus in einer Art von vier Stunden, eigentlich die meisten umliegenden Nämnare, relativ bequem. Die Bevölkerung ist englischsprachig, das heißt im Vergleich zu Teilnand oder auch Vietnam, hat man weniger Sprachbarjärm hier vor Ort. Das macht natürlich auch das Insenten von austanischen Arbeitskräften einfacher. Malaysia hat sehr lieber eine Landkauf-Vegularien, das heißt, anders als in den meisten asiatischen Ländern, kann man hier zu 100% auch als austanisches Unternehmen landkräflich erwerben. Was entsprechend dann für Produktionsvorhaben natürlich sehr interessant ist. Beim E-Soft-During-Bissiness ist Malaysia ziemlich weit vorne in Berigion und hat seine Position auch weiter verbessert, aktuell auf rang 18. Ein Ländernweltweit liegt unter anderem daran, dass auch Baugenehmungen gegen Untergleichen hier sehr schnell durchgehen. Es fährt ein Programm auf im Steuerrechtlichen Bereich, hier ein Kommenssteuervorteil, dann auch für Unternehmen, die sich hier an siebeln. Und dann ist Malaysia ein etablierter Investitionstandort, das heißt, wir haben in doppelbesteuungsabkommen mit Deutschland, einen Investitionsschutzabkommen, eine relativ gute Gerichtsbarkeit nach britischen Vorbild. Malaysia ist hier ehemalige britische Kolonie, so dass die Firmen hier ein sehr gutes Umfeld vorfinden. Und bedingt dadurch, dass sehr viele Firmen schon seit den 70er Jahren vor Ort ist, gibt es eh nen Strikklaster, sodass man auch vor Ort no Kade zuliebbar erfinden kann. Helfen Sie denn von der ARHK auch mit, dass man sowas planen kann? Unternehmer können sich mit allen Fragen natürlich an die Kammer wenden. Wir sind sehr stark in Dienstleistungsbereich aufgestellt, weil viele Sachen hier in Malaysia nicht digital funktionieren, beziehungsweise man mit unterschiedlichsten Behörden oft zu tun hat. Das heißt, wir können von Anfang an quasi unterstützen, wo ist der beste Standort in Malaysia? Bei der Firmengründung, welche Gesellschaftsform ist die richtige, welche die Zämpfen brauche ich, bei welcher Bank mit sich im Bank konnte für mich und dann natürlich die entsprechenden Arbeitswieserformanitäten. Und dergleichen wir machen im Jahr ungefähr 150 Wieser-Anträge. Das schon seit 2012 sind da wirklich sehr erfahren und auch sehr erfolgreich. Können Sie sagen, wie viele deutsche Unternehmen es derzeit in Malaysia gibt? Wir haben aktuell über 700 deutsche Unternehmen, die hier vor Ort fertigen. Und dann eine eher unbekannte Zahl an Sales Office Vertriebsbüros untergleichen. Das kann gut und gerne nochmal dieselbe Anzahl sein, weil da runter oft Saatab sind, die teilweise wirklich ganz neu im Markt eingetreten sind oder sich wirklich ein kleines Salesbüros mit nur ein Mitarbeiter handelt. Hat sich denn das Interesse deutsche Unternehmen in den letzten Jahren gesteigert? Wir merken, wir sind sehr konkret seit Mai 22, seit die Grenze Corona bedingt in Malaysia wieder auf. Ist sehr stark ein Anstieg an Anfragen. Vor allem, wenn es um das Thema Zulieferer Vertriebsparken ergeht. Das sind sicherlich Effekte, die einmal mit scheiner Plaswohnen zu tun haben. Aber eben auch mit der angespannten Situation in Europa, was Energiepreise und den Ukraine-Russland Krieg angeht. So dass wir auch konkrete Anfragen teilweise von Unternehmen bekommen, die ihre Zulieferer aktuell den Teil waren, aber ihr Portfolio weiter diversifizieren wollen. Europäische und vor allem auch Deutschunternehmen wollen unabhängiger von China werden. Merkt man das auch in Malaysia? Auch das merken wir, die Effekte hatten wir schon vor der Pandemie zum Teil gehabt, gerade bei größeren Unternehmen, auch aus der Automobil-Geräusche, die ganz konkret geschaut haben, ob sie sich in der Region ans zusätzliches Stand bei in China aufbauen. Und da geht es weniger darum, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen, sondern eher darum, die Märkte lokal weiter aufzufächern. Das heißt, den chinesischen Markt aus China zu bedienen, aber dann eben asien, pacifik, exklusive China aus einem anderen Land, beispielsweise zu bedienen. Welche Branchen profitieren denn von diesem Trend gerade besonders? Elektronik-Techbereich, autonobilbereich, Zuliefererbereich, auch sehr stark, auch Schwierstoffe beispielsweise, auch in der Metallverarbeitung seht ihr das aktuell. Da sind natürlich viele, die jetzt in der ganzen Region immer ausschauen halten. Aber Malaysia ist vor allem für Unternehmen, die eine sehr gewachsene Industrie, Infrastruktur vor Ort. für Mötigen oder auch eben Teil der Hochpräzisionsbereich ein guter Standort. Was würden Sie sagen, welche Vorteile bietet Malaysia denn im Vergleich zu China? Und einmal, wenn wir uns das Thema Intellektual Property rights anschauen und also zu Deutsch, Patente, Trademarks und dergleichen, dann könnt ich hier in Malaysia entsprechend registriert werden, werden auch geachtet anerkannt und das kann entsprechend vorgewicht durchgesetzt werden. Weil wir hören immer wieder von der deutschen Unternehmen in China, das ist dort oftmals nicht damit so genau genommen werden und gerne Sachen kopiert werden. Das ist einer der Gründe, weshalb Malaysia auch als der Standort für Forschung und Entwicklung auf den Erwägungen bezogen wird. Wir verhalten uns hier in Malaysia die Regierung traditionell sehr neutral in Konflikten, bedeutet man beteiligt sich nur dann eigentlich an Sanktionen, ist dafür nur ein Sicherheitswahrtsbeschluss gibt. Ansonsten treibt man mit allen Seiten gut Handel. Das macht man sehr, sehr sicher, weil sie eben nicht in bewaffnete Konflikte eintritt, was natürlich für Produktion extrem wichtig ist. Und dann haben wir ein britisches Rechtssystem, was unser europäischen deutschen Denk weiß und natürlich auch beim Handels- und Gesellschaftsrecht sehr ähnlich ist, sodass es da weniger interkulturelle Problematik gibt. Sie haben ja schon die ASE an angesprochen. Können Sie kurz erklären, wie genau das Land von der Mitgliedschaft in dem Staaten verbund profitiert? Die ASE in diesem Endeffekt einen Wirtschaftsabkommen, das heißt, wir kennen das ursprünglich aus Europa, als es noch EVG waren, wo man ein gemeinsames Zoll und Warnfreiehandel raum hatte. Und ähnlich ist es quasi bei dem ASE an, das heißt, die Mitgliedstaaten der ASE an untereinander, wenn ich jetzt exportiere, importiere, fallen im Regelfer keine Einfrutzelle untergleichen an und die Waren werden bevorzugt verzollt. Das heißt, das ganze Prozess geht wesentlich schneller. Zusätzlich haben die ASE an den Staaten Freihandelsabkommen miteinander, da gibt es aktuell mindestens siebenabkommen, unter anderem mit China, Japan, Korea, mit Indien, Australien und Neuseeland. Das ist deshalb interessant, weil wenn man mal ASE, z.B. als regional das Headquarter aufstellen möchte, oder auch von hier ASE in Pazifik beliefern möchte mit Waren, dann kann man entsprechend, wenn man wenigstens 40 Prozent lokale Anzeile in ASE an bei dem Produkten hat, diese Freihandelsabkommen in Anspruch nehmen und müsste dann auch keine Einfrutzelle untergleichen bezahlen. Wer sind denn Malaysia's größte Konkurrenten im ASE an Raum? Wenn es um die Konkurrenz geht, definitiv natürlich Vietnam, vor allem sehr stark in arbeitsintensiven Industrien, Metallverarbeitung und dergleichen, sicherlich auch Indonesien und Thailand, beide vor allem auch in der Automobilbranche. Das sind üblicherweise auch die Länder, wenn Deutsche Unternehmen an uns daran schreiten und sagen, "Sie denken über einen Standort in Südostasia nach, dann werden möglicherweise so drei bis vier Länder miteinander verglichen, bevor dann die letztliche Entscheidung getroffen wird." Wir haben schon gesagt, für Vietnam oder auch Singapur gibt es Freihandelsabkommen mit der EU. Wieso hat mal ASE das nicht? Es hat Verhandlungen gegeben und die gibt es auch immer noch insbesondere einen Blick auf eine strategische Partnerschaft. Das Problem, was wir aktuell auch nach Aussage der EU-Dedigation hier vor Ort haben, ist das Thema Pfeimümmel. Was die Verhandlung immer wieder so ein bisschen in den Hintertreffen irgendwie gereiert hat. Also, die sind wieder aufgenommen worden, dann stoppt das Ganze wieder auf beiden Seiten, insbesondere auf die U-Saites, ein großes Beschrieben dahinter, ein solches Abkommen zu standen zu bringen, weil wir am Beispiel von Vietnam und auch Singapur natürlich gesehen haben, dass es extrem viel Investition ins Land gespielt hat. Und damit das Land auch als Standort oder als Produktionsstandort für Waren in Europa interessant machen würde. Und dann werden wir dafür die Damen. Wie gehen denn die deutschen Unternehmen in Malaysia mit dem Mangel an Fachkräften um? Die deutschen Großkonzerne am Vorten-Regelfall-Kooperation mit Universitäten bilden dann entsprechende Betriebspraktiker schon von Anfang an, die Kamer selbst bietet deutsche duale Brusausbildung an im Bereich Mechanonik, Logistikmanagement und auch einen vollwertigen Meister in Mechanonik zusammen mit deutschen Unternehmen fort. Das seit Jahren erfolgreich und demnächst wird er wahrscheinlich auch neue Ausbildungsgänge im Bereich Tier zu kommen. Es gibt uns jährige duale Brusausbildungsprogramme auf Malaysia-Scherebene, die sind aber vor allem sehr teorilastig und daher oft nicht so ein Interesse der Industrie. Noch eine persönliche Frage. Wie ist es für sie als Deutsche als Europäerin in Malaysia zu leben? Also, es ist meiner Perspektive, weil Malaysia ist ein sehr lebenswertes Land, aber man sollte es vermeiden, mit seiner europäischen Brille herzukommen und es braucht Zeit, sich an gewüsse Dinge hier zu gewöhnen. Das kann einfach der Akzent der Leute im Englischen sein, das kann die Arbeitsweise sein. Die Mentalitäten sind doch etwas unterschiedlich, das sind unterschiedliche Kommunikationsstile. Wir in Deutschland sind ja tendenziell immer sehr direkt und fallen manchen mit der Tür als Haus. Das ist hier in Malaysia in einem asiatischen Land. Eher nicht der Fall, da wird sie in direkt kommuniziert. Für jemanden aus Deutschland kann das am Anfang sehr lästig sein, weil man nicht genau weiß, woran man ist. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran, zwischen den Zahlen zu lesen und die Leute genauer zu beobachten. Aber das ist nichts, was man vorher keinerlei Asienerfahrungen beispielsweise hatte. Und das erste Mal, dann die Region kommt, ist nichts, was man übernacht, lernt. Das braucht tatsächlich etwas Zeit. Dann haben wir natürlich andere klimatische Gegebenheiten hier in Malaysia. Das findet jemand aus Nord-Auropa und üblicherweise auch immer ganz schön, tropisches Wetter, das ganze Jahr über. Darf man aber auch nicht unterschätzen? Bedeutet, wir haben eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das bedeutet im Regelfall, man muss Arbeitsräume, Produktionshallen, stärker klimatisieren, als man das in Deutschland machen würde. Und wenn man sich draußen bewegt, ist das entsprechend für den Kreislauf auch wesentlich anstrengender. Herr Deutschen, sind ja gerne zu Fuß unterwegs. Das gewinnt man sich nach einer Weile dann hier doch irgendwo ab. Auch weil bedingt durch Monsun, das Wetter auch ein bisschen unbeständig ist. Sonneneinstrahlung ist auch ein Thema. Also da, wie ich hier sehr extreme Temperaturen zum Teil auch haben und eben die hohe Luftfeuchtigkeit ist alles auch deutlich wartungsintensiver. Sowohl was Gebäude angeht, als auch Maschinen beispielsweise, der verschleiß bei kabeln Plastiktilen ist einfach höher, weil sich das relativ schnell zersetzt. Das sind alles Sachen, die man dann halt berücksichtigen muss. Und ich würde halt sagen, man muss sich auf das Land einfach auch einlassen. Frau Langerbeck, das war sehr informativ. Vielen Dank für das Gespräch. Vielen Dank. An dieser Stelle vielleicht noch ein Hinweis auf einen früheren Podcast von uns, indem wir uns unter anderem Australien und Brasilien als alternative Beschaffungsmärkte zu China angeschaut haben. Den Link finden Sie in den Shownots. Das war es für heute. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir freuen uns wie immer über ihr Feedback, ihre Anregungen und auch ihre Fragen. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie auch in den Shownots. Wir sind gerne für Sie da, auch online unter www.geta.de. In der nächsten Folge kümmern wir uns um Nachhaltigkeit. Wir hören uns an, wie deutsche Unternehmen auf diesem Feld investieren und sprechen natürlich auch über das Lieferkettengesetz. In diesem Sinne, wir hören uns. Bis dann.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Deutschland will sich von China nicht abkoppeln, aber Abhängigkeiten reduzieren (Risikominimierung).
  2. Unternehmen sollen künftig finanzielle Risiken bei hoher China-Abhängigkeit selbst tragen.
  3. Südostasien wird als vielversprechende Alternative zu China betrachtet, mit Faktoren wie junger Bevölkerung, politischer Stabilität und schnellen Genehmigungsverfahren.
  4. Viessmann hat innerhalb von acht Monaten eine Fabrik in Vietnam eröffnet und baut dort Vertrieb sowie F&E auf.
  5. Die Marke "Made in Germany" öffnet Türen, doch lokale Anpassung und starke Partner sind entscheidend.
  6. Die Infrastruktur in Südostasien wird massiv ausgebaut (Häfen, Straßen, Flughäfen), was Chancen für Industrie und Wohnbau schafft.
  7. Viele westliche Firmen suchen aktiv nach einem zweiten Standbein in Asien, treiben aber keine direkte Konkurrenz zu China, sondern ergänzende Strategien.

Summary:

Im Podcast wird die wachsende Abhängigkeit Deutschlands von China thematisiert und die neue China-Strategie der Bundesregierung vorgestellt, die auf Risikominimierung statt Abkopplung setzt. Unternehmen sollen künftig stärker für finanzielle Risiken durch einseitige Abhängigkeit haften. Als Alternative rückt Südostasien in den Fokus, wie das Beispiel Viessmann zeigt.

Das Unternehmen hat innerhalb von nur acht Monaten eine Fabrik in Vietnam errichtet und baut dort Vertrieb sowie F&E auf. Geschäftsführer Alexander Zier betont die Vorteile der Region: junge Bevölkerung, politische Stabilität, schnelle Genehmigungsverfahren und massive Investitionen in Infrastruktur wie Häfen, Straßen und Flughäfen. Viessmann verfolgt eine differenzierte Strategie: Für den Hausbereich werden lokale Lösungen in Südostasien produziert, während gewerbliche und industrielle Produkte weiterhin aus Deutschland kommen.

Zier sieht Südostasien nicht als direkte Konkurrenz zu China, sondern als ergänzenden Markt mit eigenem Potenzial. Viele westliche Unternehmen drängen in die Region, nicht nur wegen geopolitischer Spannungen, sondern auch wegen des wachsenden Absatzmarktes und der steigenden Mittelschicht. Entscheidend für den Erfolg seien lokale Anpassung, starke Partner und die Glaubwürdigkeit der Marke – besonders das Image "Made in Germany" öffne Türen.

Die Region biete eine hohe Dynamik, die es ermögliche, Projekte schneller umzusetzen als in Europa.

FAQs

Die Corona-Jahre haben gezeigt, dass eine hohe Abhängigkeit von China enorme Nachteile mit sich bringt. Die Bundesregierung will Risiken mindern, ohne sich abzukoppeln, und setzt dabei auf die China-Strategie.

Das Ziel ist es, Klumpenrisiken zu minimieren, die nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte Volkswirtschaft betreffen. Unternehmen, die sich stark vom chinesischen Markt abhängig machen, sollen finanzielle Risiken verstärkt selbst tragen.

Südostasien hat eine junge, arbeitswillige Bevölkerung, politische Stabilität, gute Infrastruktur und Freihandelsabkommen. Es bietet eine diversifizierte Wirtschaft mit vielen Industrien und Zugang zu globalen Märkten.

Es geht oft sehr schnell, wie das Beispiel Viessmann zeigt: Die Fabrik in Vietnam wurde in weniger als zwölf Monaten von der Lizenzvergabe bis zur Produktion fertiggestellt.

Wichtig sind eine starke Marke mit Vertrauen, lokale Anpassung der Produkte und die richtigen Mitarbeiter und Partner vor Ort. Das Zusammenspiel dieser Faktoren öffnet Türen und schafft Dynamik.

Nein, in der Region wird weniger über Konkurrenz gesprochen, sondern mehr über gemeinsame Chancen. Südostasien konzentriert sich auf eigene Entwicklung, während westliche Firmen es als zweiten Footprint in Asien nutzen.

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