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Als Paar zusammen arbeiten: Wie funktioniert das? 5 Jahre Lebensidealisten-Podcast! #267

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Als Paar zusammen arbeiten: Wie funktioniert das? 5 Jahre Lebensidealisten-Podcast! #267

Das Podcast-Team arbeitet seit über sechs Jahren intensiv mit Paaren in Krisen zusammen, die sich vor allem durch Affären oder miteinander verdrängte Konflikte auszeichnen. Mit über 1250 begleiteten Paaren und 19.000 Stunden Therapiezeit hat das Team die System-Empowering-Methode vom Hanseatischen Institut bewährt. Der Podcast, der seit 2020 regelmäßig und ohne Pause veröffentlicht wird, bietet tiefgreifende Einblicke in Beziehungsprobleme und beruht auf echten Erfahrungen. Ein zentrales Element ist der enge Austausch innerhalb des Teams von elf Paartherapeuten, der durch Mastermind-Runden und anonyme Fallbesprechungen gefördert wird. Besonders herausgestellt wird die Schwierigkeit, zwischen privater und beruflicher Lebenswelt zu unterscheiden, insbesondere bei gemeinsamer Selbstständigkeit. Hier werden klar getrennte Kommunikationskanäle wie WhatsApp und Slack eingesetzt, um Konflikte zu minimieren. Die Arbeit im Team ist geprägt von Empathie, Tiefgang und einem starken Fokus auf das Wohlbefinden der Paare. Die Teammitglieder betonen, dass der Erfolg nicht nur in der technischen Ausführung liegt, sondern in der echten Wertschätzung und Verbundenheit, die das Vertrauen der Paare stärkt. Der Podcast dient somit nicht nur als Informationsquelle, sondern als lebendige Plattform für gegenseitige Aufklärung und Heilung.

Transcription

6174 Words, 37867 Characters

German
Alles um mich herum scheint zu zerbrechen und warum können wir jetzt vor einmal gute Gespräche führen, nachdem die Affäre rausgekommen ist? Also wenn es uns darum ginge, nur maximale Reichweite zu generieren, dann würden wir nur noch über Affären fremdgehen und fremdverlieben sprechen. Es ist ja nicht so, dass wir irgendein Produkt nur verkaufen, sondern uns ist ja ganz bewusst, dass Menschen uns ihr Vertrauen ganz offen schenken und es um sehr, sehr große Sachen da im Leben geht. Wir begleiten nun schon seit über sechs Jahren Paare heraus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Inzwischen haben wir über 1250 Paare begleitet. Es sind über 19.000 Stunden, die wir in Paartherapiesitzungen verbracht haben. Dabei nutzen wir die System-Empowering-Methode vom Hanseatischen Institut, die sich in dieser Zeit extrem bewährt hat. Viele nutzen unseren Podcast. Um schon mal spannende Impulse, Erfahrungswerte, Tipps mitzunehmen, wie man an seiner Beziehung arbeiten kann. Viele, die natürlich in der Krise sind, da heißt es auch Lebens-Ehe-Listen-Paar-Therapie-Podcast. Und dabei lernt man natürlich auch uns kennen, unsere Haltung, die Art, wie wir arbeiten, dass wir nicht urteilen, dass wir sehr zielorientiert begleiten. Um dann natürlich auch herauszufinden, sind wir die vielleicht passenden Ansprechpartner, um bei diesen Themen einfach gut zu unterstützen. Unseren Podcast gibt es heute genau seit fünf Jahren. Wir haben die erste Folge am 20. Oktober 2020 veröffentlicht. Und in den fünf Jahren hat sich viel getan. Die Themenschwerpunkte haben sich teilweise geändert. Unser Podcast-Setup ist ein ganz anderes inzwischen. Die Struktur, wir wollen heute einerseits darauf mal schauen, aber den anderen Schwerpunkt wollen wir darauf legen, wie ist das eigentlich als Paar? Gemeinsam zu arbeiten, gemeinsam eine Selbstständigkeit aufzubauen. Denn auch das ist ja etwas, was häufig vorkommt, dass Paare bei uns sind, die gemeinsam im Unternehmen arbeiten, manchmal gemeinsam gegründet. Manchmal hat der eine das Unternehmen alleine gegründet und der andere ist dann irgendwann Teil geworden. Ganz unterschiedlich. Und grundsätzlich gibt es ja auch den Glaubenssatz, dass man eher nicht zusammenarbeiten sollte. Dass das eher zu Schwierigkeiten führt. Das merkt man ja auch so von außen. Viele, die sagen, zusammenarbeiten ist das nicht herausfordernd. Das kann ich mir nicht vorstellen, mit meiner Frau, mit meinem Mann zusammenarbeiten zu müssen. Wir erzählen kurz was über die Themenschwerpunkte und die Podcast-Entwicklung jetzt und dann gehen wir mal detaillierter in das Thema rein, wie wir als Paar zusammenarbeiten. Ja, die Themenschwerpunkte bei uns haben sich ja auch die letzten Jahre immer mehr so geformt. Wir haben natürlich auch geschaut, mit welchen Herausforderungen. Kommen Paare zu uns? Wie können wir uns da immer noch weiterbilden? Was können wir noch besser anbieten, damit die Begleitung besser ist? Was können wir im Podcast noch aufnehmen? Wir bekommen ja auch regelmäßig Fragen mal auf YouTube gestellt oder über Instagram, Direct Messages oder auch einige, die uns eine E-Mail schreiben und sagen, könntet ihr das und das nochmal aufnehmen? Was wir zum Beispiel gar nicht gedacht hätten, ist das Thema Affäre fremdgehen. Das ist sowas, was uns ja überrascht hat. Dass das einerseits so hochfrequentiert gehört wird. Weil da merkt man natürlich auch bei anderen sozialen Kanälen, das polarisiert. Insbesondere, wenn man nicht denjenigen, der fremdgegangen ist, pauschal verurteilt. Dann ist das sofort etwas, was viele Menschen auf den Plan ruft. Die dann entsprechend. Gegenargumentieren und wahrscheinlich aus eigenen Erfahrungen mitteilen müssen, dass das ganz anders ist. Und wer einmal fremd geht, geht immer fremd. Wir sind schon fast dann stigmatisiert wie Verbrecher. Und das hätten wir nicht gedacht, dass so viele Paare sich aber auch bei uns melden. Wir hätten gedacht, dass wir viel häufiger mit, ich sag mal, so ganz klassischen Konfliktspiralen, Streit zu tun haben. Haben wir auch ganz viel. Aber ich würde sagen. Affären und fremdgehen ist schon der Schwerpunkt. Und dadurch haben sich ja auch wieder neue Themen bei uns geformt, wo wir gesagt haben, da dürfen wir nochmal genauer hinschauen. Da dürfen wir nochmal in die Tiefe gehen und überlegen, wie können wir da nochmal mehr Unterstützung, mehr Impulse rausgeben aus den Erfahrungen, die wir in den Coachings gemacht haben. Dadurch, dass wir wirklich schon jetzt viele Paare betreut haben, haben wir natürlich auch den Erfahrungswert der Struktur oder was sich immer wiederholt. Was wir immer wieder bei Paaren sehen. Und was wir natürlich versuchen, dann auch im Podcast aufzugreifen und zu sagen, ja, jetzt ist das ein Erfahrungswert. Den müssen wir mit einfließen lassen, weil es sollen sich natürlich auch die Paare in ihrem Gefühl wiederfinden. Wenn man das Gefühl hat, ich bin jetzt in einer absoluten Krise, alles um mich herum scheint zu zerbrechen. Und warum können wir jetzt vor allem gute Gespräche führen, nachdem ja viel herausgekommen ist. Aber jetzt drehen wir uns im Kreis und kommen da nicht weiter. Aber wir können gute Gespräche führen. Das ist alles so verzwickt und verzwackt und ich weiß nicht, wie ich da rauskommen soll. Und wir merken dann in den Coachings, okay, das ist nicht ein Paar, was so fühlt, sondern das ist sehr, sehr häufig. Dann versuchen wir natürlich sowas immer aufzugreifen und im Podcast dann weiterzugeben. Und viele berichten dann auch, wenn sie bei uns im Coaching dann starten, gerade wenn sie zum Beispiel bei mir sind. Ich kann ja erst mal nur über mich sprechen, wo ich ja sehr viele Paare mit der Herausforderung Affäre auch betreue, dass die sagen, ja, genau das hat es für mich ausgemacht. Sich bei euch zu melden, weil ich das Gefühl hatte, ihr habt das gesagt und aufgegriffen, was ich fühle. Und anscheinend ist es ja so, dass ihr da Erfahrungswerte drin habt und da gut begleiten könnt. Und es freut mich dann auch immer, dass wir es geschafft haben, das Vertrauen so aufzubauen und die Impulse so geben konnten, dass wir jetzt das Vertrauen von dem Paar bekommen und sie begleiten dürfen. Wir haben ja von Anfang an einen besonderen Vorteil gehabt, nämlich dass wir zu zweit das Ganze machen. Das heißt, wir können uns seit Anfang an zu zweit gut austauschen, uns Feedback geben, uns beratschlagen, wie kommen wir bei dem Thema besser voran, wie können wir mehr Wirkung erzielen. Und als wir die erste Podcast-Folge aufgenommen haben, da waren wir ja auch noch zu zweit und sind dann ja nach und nach auch gewachsen. Inzwischen sind wir ein Team aus elf Paar Therapeuten derzeit, was auch ziemlich einzigartig, glaube ich, in der Größe ist. Ich wüsste nicht, ob es noch ein anderes Paar Therapeuten-Team gibt, was so groß ist wie unseres, was natürlich auch viele Vorteile mit sich bringt, denn wir haben einen Austausch. Wenn jemand ein Thema hat, wo er sich fragt, gibt es einen besseren Weg, hätte ich hier mehr Wirkung erzielen können, ich komme in eine Grenze rein, hat jemand Impulse, so können wir uns auf elf Menschen verlassen oder auf zehn andere immer jeweils. Und wenn wir das in unsere internen Gruppen stellen. Und einen Fall anonym schildern und sagen, so und so ist das, hat jemand Impulse, hat jemand Erfahrungen, dann melden sich immer vier, fünf und haben dazu Ideen, Ansätze oder das in eigenen Paar-Therapien schon mal gehabt und gesagt, da konnte dieser Weg wunderbar helfen. Und in den richtig tiefen Austausch gehen wir alle sechs Wochen in Mastermind-Runden, wo wir uns alle zusammensetzen und tatsächlich dann die herausfinden. Die herausforderndsten, spannendsten Fälle miteinander besprechen, diskutieren, uns gegenseitig austauschen oder auch davon berichten und sagen, da hatte ich was, das ist glaube ich neu, das haben wir so noch nicht gehabt, da möchte ich von erzählen, dass auch andere diese Erfahrung mitnehmen und dann noch in Kombination mit unserem Mentorenprogramm, bei uns ist das so, dass jeder, der zu uns kommt, erstmal eine eigene interne Weiterbildung auf die Ausbildung des Hanseatischen Instituts und Top bekommt. Und dann sind alle, die bei uns arbeiten, ja bei dir im Mentoring, das heißt, du bist regelmäßig mit den Paar-Therapeuten bei uns im Team im Austausch und sobald dort Fragen, Grenzen auftreten, dann bist du im Austausch oder wenn es darum geht, wie können wir noch mehr Wirkung erzielen, lass uns bei dem Paar proaktiv melden, die haben sich schon zwei Wochen nicht gemeldet, obwohl das eigentlich dran wäre und so weiter. Genau. Immer in diesem tiefen Austausch bezüglich der Qualität dessen, was wir in den Paar-Therapien machen. Und das finde ich auch einen ganz wichtigen Aspekt, also dass Paare, die sich bei uns melden, man könnte jetzt ja denken, oh, es ist ja so riesig, es ist irgendwie so, geht ja auf Masse, aber wir stecken da auch selber noch sehr drinnen, also der enge Austausch mit den anderen Paar-Therapeuten aus unserem Team, den finde ich auch sehr schön und auch für alle sehr gewinnbar. Und wir gehen dann auch wirklich alle Paare, die bei den Paar-Therapeuten gerade sind, einmal durch und die berichten einmal kurz, wir besprechen, wie ist der Verlauf, ist das gut, was braucht es noch in Unterstützung, wo können wir zusammen nochmal überlegen, also alle, die bei uns sozusagen eine Paar-Therapie machen, alle Namen habe ich schon mal gelesen, weil ich mir alle Paare mit den Paar-Therapeuten regelmäßig anschaue und darüber in dem Sinne spreche, dass wir sagen, okay, wie können wir noch eine bessere Begleitung ermöglichen. was wird gebraucht und ich glaube, dass es auch Auch wenn die Paare das vielleicht gar nicht so mitbekommen im Hintergrund, aber das macht etwas in der Begleitung, in der Wirkung wirklich aus, dass man das Gefühl hat, dass jemand wirklich bemüht, dass wir im Prozess gut nach vorne kommen. Weil wir haben eine große Herausforderung und das betonen wir beiden ja auch bei jeder Masterbandrunde immer gerne noch. Also wenn man in einer Krise steckt, da steckt eine Familie hinter, da steckt ein Arbeitsplatz hinter, ein persönliches Lebensziel, was gerade vielleicht eine Frage stellt oder was auch immer. Das ist ja immer sehr individuell. Und die schenken uns so viel Vertrauen. Und da ist es wichtig, dass wir alles geben, dass die Paare gut betreut werden. Ja, du hast das mit dir. Du hast ja die Fließbandarbeit schon angesprochen. Wir haben sehr genau geprüft, ab welchem Moment passiert das, dass sich das wie ein Fließband anfühlt. Und wo kommt so ein Switch, wo vielleicht der Name mehr zu einer Nummer wird. Und da passen wir ganz genau drauf auf. Deswegen sind wir ja auch so viele inzwischen, weil wir gesagt haben, da ist eine Grenze. Wir können einfach nicht mehr Paare richtig sinnvoll betreuen. Und dann haben wir beim Hanseatischen Institut angekündigt, und dann haben wir uns gefragt, wer hätte denn Interesse? Wer ist gut? Wen können wir nehmen? Wer hat richtig Lust, mit Paaren auch zu arbeiten? Und so sind nach und nach dann mehr Therapeuten zu uns dazugekommen, die alle die gleiche Ausbildung eben durchlaufen haben. Und wir konnten unsere Kapazitäten immer mehr erweitern, weil halt so viele Paare ja auch bei uns angefragt haben. Und wir hatten teilweise schon richtig lange Wartelisten, ähnlich wie beim Psychologen, wo man ja dann auch richtig lange warten muss. Und das ist, wenn man in der akuten Krise, ist total unstimmig. Das funktioniert nicht. Und dann haben wir überlegt, wie können wir das lösen? Und haben dann nach und nach mehr Therapeuten ins Team geholt. Als Team betreuen wir schon viele Paare parallel, aber jeder eben sehr wenig. Und das mündet ja letztendlich in unserem Premium-Paket, wenn man so will, unserer Premium-Paar-Therapie, die dann von mir durchgeführt wird. Denn ich begleite nur drei Paare gleichzeitig, habe dadurch einen extremen Fokus und bin sehr dicht dran. Wir haben extrem. Flexible Terminzeiten. Ich bin dauerhaft im Austausch per WhatsApp mit den Paaren. Wir haben kurze Sprechstunden-Sessions, die schnell durchgeführt werden können, wenn eine akute Frage auftritt. Das ist eben ein Paket, was tendenziell sich an Menschen richtet, die dann auch wirklich sagen, wir sind tief in der Krise. Wir haben fast keine Zeit, keine Spielräume. Meistens Unternehmer, muss man sagen. Und wir sind finanziell aber da echt gut aufgestellt. Wir können viel Geld ausgeben dafür, dass wir uns maximalen Service einkaufen und maximale Flexibilität. Dafür sind es halt auch nur drei Paare. Und wenn drei voll, dann voll. Und da achten wir auch bei allen anderen drauf. Jeder hat seine gewisse Kapazität, dass es auch natürlich den Coaches gut geht, dass die das Gefühl haben, ich kann auch mit der Energie begleiten, die nötig ist und die auch gebraucht wird. Kommen wir, bevor wir da tiefer einsteigen, wie wir als Paar zusammenarbeiten und welche Herausforderungen das mit sich bringt und wie man damit gut umgehen kann. Kurz zu ein bisschen Entwicklung. Wie findet so ein Podcast überhaupt statt? Denn früher haben wir das im Coaching-Raum gemacht. Da saßen wir beide vor dem PC im alten Firmengebäude. Das war so der zweite Coaching-Raum. Wir hatten zwei Coaching-Räume, die wir genutzt haben. Damals ja auch noch in Präsenz viel gecoacht, aber auch online. Heute haben wir hier ein recht professionelles Studio mit zwei Kameras, Belichtung, Hintergrundbeleuchtung, festes Setup. Das ist hier so ein grau angestrichener Raum. Die Decke ist grau. Hier spiegelt und reflektiert nichts mehr. Um die Ecke rum ist noch mal ein kleines YouTube-Setup. Da drüben ist ein großer Bildschirm, wo wir uns sehen können, Aufnahmegeräte usw. Hier an der Seite steht ein Notebook. Jeder von uns hat so ein Fernseher gegenüberstehen, wo man drauf sehen kann, was wir heute machen wollen. Da sind Stichpunkte drauf, an denen wir uns längs hangeln. Das ist alles inzwischen schon sehr professionell geworden. Wir haben schon immer jemanden gehabt im Team, der uns beim Podcast Schnitt unterstützt. Damals als 450-Euro-Kraft war das noch. Heute ist derjenige Vollzeit im Team. Viktor, der immer schön hier unsere Podcasts schneidet, unsere ganzen Huster rauszieht, rausnimmt, wenn wir gerade erkältet sind, unsere ganzen Versprecher und daraus dann lustige Outtakes schneidet für unsere Weihnachtsfeier, wo wir dann durchaus die einen oder anderen fehlgeleiteten Momente dann festgehalten haben. Das ist zur Belustigung aller im Team. Weil natürlich, ihr könnt euch vorstellen, bei diesem Thema, wenn da ein Versprecher manchmal ist, das ist dann zu zweit schon sehr lustig. Und wir sagen, alle anderen dürfen sich dann auch noch mal Weihnachten daran erfreuen. Dann haben wir Laura, die sich ja, bei uns im Team auch sehr weiterentwickelt hat, die immer noch die Inhalte hier vorbereitet, inzwischen aber durchaus auch dann die Kennenlernen und Strategiegespräche mit mir gemeinsam führt, weil sie die Methodik, das Unternehmen, wie wir vorgehen, wie wir Paare, zu welchem Coach zuordnen, also alles wunderbar kennt, weil sie auch viel im Support mithilft, Metaprogrammanalysen macht und so weiter. Das ist auch eine sehr, sehr wichtige Unterstützung. Dann haben sich natürlich auch die Podcast-Folgen verändert. Wir haben angefangen mit sehr kurzen Folgen, 15 bis 20 Minuten. Dann haben wir irgendwann gemerkt, dass das richtig Spaß macht. Und wenn die Themen cool sind, dann haben wir immer längere Folgen gemacht. Ich glaube, in der Spitze nachher irgendwann bis zu einer Stunde. Jetzt haben wir die wieder ein bisschen gewechselt. Wir machen so einen Mix aus kurzen und langen Folgen. Folgen, die so ein bisschen inhaltlich geführter sind. Die längeren sind inhaltlich eher freier. Wo wir mit den Folgen, die wir machen, mehr frei erzählen, mehr über uns erzählen. Sodass wir einen schönen Mix haben, denke ich, aus Mehrwert, aber auch einigen Anteilen über uns. Wo wir immer hoffen, dass das auch einfach zum Zuhören ein guter Mix aus ist spannend und liefert Mehrwert ist. Wir haben auch über 250 Folgen in der Zeit erreicht. Das war auch dieses Jahr. 250 Folgen gemacht, über 850.000 Downloads. Also wir knacken bald die eine Million Marken. Wir haben sie schon geknackt, wenn wir YouTube mit hinzuzählen. Das ist jetzt nur Spotify und Apple. Wir sind ja schon zwar mit Beziehungen in einem sehr großen Thema, was sehr, sehr viele Menschen betrifft, aber dadurch, dass wir sagen, spezialisiert auf die Krise, sind wir schon in einer Nische. Wir hatten ja schon einige Gäste im Podcast. Das war auch immer sehr besonders für uns, was bisher aber noch nicht so häufig vorgekommen ist. Aber die, die da waren, das waren besondere Momente und eigentlich auch immer eine schöne Erfahrung. Da natürlich auch immer abzuwägen, ist das ein Mehrwert für die Menschen, die uns zuhören? Ist das etwas, was vielleicht auch ein bisschen Frische reinbringt in den Podcast? Passt das zu uns? Also wir wägen da immer sehr ab, ob wir so etwas eingehen möchten oder nicht und schauen dann, ist das ein Match? Und ja, haben unsere Zuhörer wirklich Spaß dabei. Und was man hervorheben kann, ist, wir sind jetzt fünf, fünf Jahre dabei und wir haben in den fünf Jahren konsequent jeden Dienstag eine Folge rausgebracht. Also wirklich jede Woche. Wir haben keine Woche ausgelassen. Es gibt keine Flaute, keine Sommerpause, keine Winterpause. Es gibt ja durchaus einige Podcasts. Zum Beispiel mit unserem Sohn hören wir gerne den Checkpod von Checker Tobi. Er liebt das und da ist es immer so schade, dass so eine lange Sommerpause und eine Winterpause und es dauert leider so lange, bis eine neue Folge kommt. Wir ziehen konsequent durch. Wie machen wir das? Natürlich auch dadurch, dass wir vorplanen. Wir nehmen manchmal mehrere Folgen gleichzeitig auf. Wenn wir einen Aufnahmetag machen, wenn wir in den Urlaub fahren, haben wir schon einige Wochen Vorlauf produziert, sodass wir dann die Themen ausspielen, wenn wir eben im Urlaub sind zum Beispiel. Oder auch natürlich, wenn das Team im Urlaub ist, dass wir da auch dann einige Folgen im Voraus aufgenommen haben, sodass wir dann zuverlässig jeden Dienstag eine neue Folge rausbringen können. Und da ist es natürlich aber auch so, wir brauchen ja die Vorproduktion, weil wir die Folgen ja immer zu zweit machen. Und gerade so Herbst, Winter, das ist schon manchmal herausfordernd, weil wir sprechen ja in den Coachings schon sehr viel, muss man sagen. Unsere Stimme wird da sehr gefordert und unsere Stimme ist ja das, was letztendlich das Wichtigste auch mit ist, damit wir diesen Podcast machen können. Natürlich müssen wir fit im Kopf sein, aber wir brauchen auch unsere Stimme. Und da brauchen wir, haben wir ja auch die letzten zwei Jahre vor allen Dingen gemerkt, viele kennen das wahrscheinlich mit Kind auch, wenn da die Virenzeit ist. Und wir teilen da immer sehr gerne eine Familie. Und wenn wir dann das so haben, dass einer die ganze Zeit hustet, dann haben wir auch irgendwann Mitleid mit Victor und sagen okay, das können wir mal eine Folge durchziehen, dass der da extrem viel schneidet, aber irgendwann wird es schwierig. Gerade letzte Woche mussten wir wegen Krankheit ausfallen lassen. Da war ich erkältet. Meine Stimme klang so nah sahal und der Husten war so doll und man sagt, das kriegt Victor auch nicht mehr gerade gezogen. Das klang so ein bisschen als wenn du Wenn du gerade einen gesoffen hättest, kann man ganz offensichtlich so. Das funktioniert nicht und dann muss man einfach ausfallen lassen. Oder wir haben zum Beispiel festgestellt, dass manche Zeiten für uns auch ungünstig sind und eben auch die Belastung im Schnitt drastisch erhöhen. Zum Beispiel, als wir eine lange Zeit auf Reisen waren, da haben wir dann Mikrofone mitgenommen, die wir ans Notebook geklemmt haben und haben dann, bevor unser Sohn aufwachte, haben wir dann schon die Folgen aufgenommen. Ohne Bild noch, ne? Das war damals noch ohne Bild, genau. Das ist noch gar nicht so lange, dass wir mit Video machen. Das war noch ohne Bild und dann haben wir das um 5 Uhr morgens gemacht. Ja. Und dann direkt nach dem Aufstehen kurz frisch machen und dann sofort loslegen, Podcast-Folgen aufnehmen. Das hat nicht gut funktioniert. Also du sagtest eben, der Kopf muss wach sein. Jo, der war noch nicht da. Ja. Da gab es so viele Versprecher, so viel Blödsinn, was man erzählt hat. Da musste man echt alles dann so viel schneiden, dass wir dann ja gesagt haben, nee, wir müssen das schon zu einer gewissen Wohlfühlzeit machen. Heute nehmen wir auch morgens auf. Ja. Da haben wir auch die Lichter hier angemacht. Da haben wir gedacht so, oh, sind die heller als sonst? Dann haben wir gemerkt, nee, es ist einfach noch so früh morgens. Und wir haben noch nicht so viel Sonnenlicht in die Augen gekriegt, dass das Gleiche uns extrem geblendet hat. Das ist auch der Grund, warum, also wir haben ja mal unseren festen Freitagnachmittag, wo wir gerne Podcasts aufnehmen. Und wenn Paare dann anfragen und sagen, Mensch, Ina, könnten wir am Freitagnachmittag einen Termin sagen, wo ich sage, nee, das ist unsere Podcast-Zeit. Das ist jetzt zwischen dem einen Zeitslot nicht möglich. Und viele dann auch schmunzeln und sagen, ach so, ja, da nehmt ihr also den Podcast auf. Weil wir brauchen natürlich, wir haben auch genau das Problem, wie viele andere auch, dass wir ja uns beide brauchen. Wir brauchen dann einen Babysitter, weil das ja zusätzlich zu unserer Coaching-Zeit ist. Das muss organisiert werden. Und wir wollen einfach auch, dass für uns, so haben, dass es entspannt ist, dass wir uns auf die Themen einlassen können. Wobei wir inzwischen ja einen Stand erreicht haben mit unserem Sohn, dass er auch manchmal drüben sitzt und in Ruhe Comic liest. Ja. Oder Viktor ihm erklärt, wie Videoschnitt funktioniert und so weiter. Und er dort kleine Lehrstunden dann macht. Also wir haben ja auch ab und zu schon mal die Möglichkeit, dass er hier mit anwesend ist. Einmal hat er den Podcast auch gecrashed. Das fand ich auch ganz lustig. Das haben wir natürlich rausgeschnitten. Aber als wir gerade hier mitten gesprochen haben und saßen, vor allem, neben die Tür auf, und er noch irgendwie was gefragt hat oder gesagt hat, so, wie weit ist es denn? Ich habe gedacht, oh Gott. Ja. Ja, da sind wir jetzt auch so ein bisschen schon rübergewechselt in das Thema, wie ist es denn als Paar gemeinsam zu arbeiten? Und das ist sicherlich für viele ja eine spannende Herausforderung. Wir haben durchaus Paare, die zusammenarbeiten, manchmal im gleichen Unternehmen. Gar nicht so selten in Wolfsburg. Aber auch in anderen Städten, wo größere Konzerne aktiv sind. Wir haben auch noch keine Kooperation. Wir haben keine Kooperation. Würde sich aber schon fast anbieten. Ansonsten natürlich ganz häufig in der Selbstständigkeit. Wenn es Familienunternehmen sind, wenn man zu zweit was gegründet hat, dann haben wir das eben, dass die Paare zusammenarbeiten und eben merken, wie beides total wichtig ist. Also das Fundament der Liebespaarbeziehung. Was sich jetzt ansonsten unmittelbar auf die Performance im Unternehmen auswirkt. Und andersrum natürlich auch Einigkeit, gute Kompromisse, eine sehr wertschätzende Haltung miteinander, auch vor Mitarbeitern. Großes Problem häufig Teammeetings gemeinsam, wo Uneinigkeit entsteht, die dann ein Risse im Fundament als Liebespaar triggern und man die wertschätzende Haltung zueinander verliert. Also die Professionalität. Die man im Job hätte, wenn man sich nicht privat treffen würde oder nicht privat eine Beziehung hätte, die dann verliert. Was ja auch schon manchmal mit Freunden schwierig ist, wenn Freunde mit dem Unternehmen sind oder Familienangehörige. Und da habe ich durchaus schon Paare gehabt, die dann eben sagen, zu Meetings, da habe ich richtig Bauchschmerzen vor. Wir haben schon einige Meetings gehabt, wo auch man richtig sah, dass das den Mitarbeitern ganz unangenehm war, jetzt dabei zu sein, wenn man so die wertschätzende Haltung verliert. Und wie wir schon erzählt, wir haben gemeinsam gestartet. Ja. Damals hatten wir, das war, fand ich, total cool, wenn man so zurückdenkt, wir hatten eine riesige Tafel im Raum. Die war drei Meter hoch, fünf Meter lang. Also wir haben quasi die Wand mit Tafelfarbe bemalt. Und damit haben wir angefangen, die Paartherapie-Termine zu machen. Wir waren zu zweit, die Termine alle durchlaufen. Einer saß, einer war mehr an der Tafel. Einer hat mehr Gefühl. Einer führte, der andere mehr dokumentiert. Danach konnten wir uns super Feedback geben. Wir haben wahnsinnig viel gelernt, weil man musste danach immer die Tafel natürlich fotografieren, wischen. Hat sich seine gesamte Kleidung eingesaut dabei. Und vor dem nächsten Termin dann alles wieder ranbringen. Ja. Das hat dann vorher eine halbe Stunde manchmal gedauert, bis die Tafel wieder so aussah, dass man weiterarbeiten konnte. Aber man hat natürlich ganz viel gelernt, hat sich in der Zeit ganz viel Gedanken gemacht. Was sind heute die nächsten Schritte? Was ist wichtig? Ist wieder tief in das Paar eingetaucht. Und die Thematik, bis man natürlich irgendwann gemerkt hat, das brauchen wir nicht mehr. Wir sind inzwischen so gut drin im Flow, in den Prozessen, was gebraucht wird, was hilft. Dass wir die Tafel nicht mehr brauchten, dass wir das nicht mehr brauchten, dass wir die Termine zu zweit machen, weil wir gemerkt haben, wir wissen genau, was der andere gleich sagen wird. Es wird langsam langweilig. Genau. Das kennen wir schon. Okay, jetzt würde ich so vorgehen. Jetzt kommt das Beispiel wieder. Und am Ende gar nicht mehr so viel Feedback übrig blieb, sondern das Feedback irgendwann wurde, das war ganz schön öde, dass du jetzt da, du hast alles erzählt, das kenne ich schon. Und das hätte ich auch gesagt. Und das hätte ich jetzt auch gesagt. Dann haben wir irgendwann gesagt, okay, dann machen wir die Termine einzeln. Wir haben jetzt einen guten Erfahrungsstand erreicht. Aber man hat sich halt nochmal ganz anders kennengelernt. Und ich glaube, das ist der Punkt, wenn man zusammen gründet zum Beispiel oder zusammenarbeitet. Man kennt sich ja nicht nur als Paar, sondern ja auch als Arbeitskollegen. Also ich weiß dann ja auch Sachen, die wüsste ich sonst von dir in deiner Art und Weise, wie du mit anderen Menschen sprichst oder wie du dich auf der Arbeit verhältst, sonst nicht, wenn wir nicht zusammenarbeiten würden. Na klar, spricht man trotzdem vielleicht über die Arbeit, aber es ist ja was anderes, wenn man den anderen bei der Arbeit erlebt und sieht, was macht derjenige. Da muss man wirklich auch gerne Zeit miteinander verbringen, weil ich ja einfach auch, also wenn du WhatsApp-Nachrichten beantwortest, sehe ich das. Wenn du E-Mail schreibst oder zum Beispiel mit Mitarbeitern im Austausch bist, dann sehe ich das auch ganz viel. Also man ist ja, man ist ja immer wieder auch mit der anderen Person konfrontiert, mit der Handlungsweise und da muss man natürlich noch mehr auf Stimmigkeit achten. Und das ist ein Prozess. So wie sich unser Team ja auch erweitert hat, ist das auch bei uns ein Prozess gewesen, zu schauen, wo sieht sich jeder von uns, in welcher Lebensphase sind wir, wie fühlt sich das an, worauf hat jeder Lust, von der Entwicklung auch her, welches Thema reizt den einen oder den anderen nicht. Und auch da wenden wir natürlich unser Coaching-Wissen auch ganz egoistisch ein, egoistisch baut uns selber an und schauen zum Beispiel, wenn wir jetzt auf die Metaprogramme schauen, wie sind wir geprägt, welche Aufgaben ein Unternehmen hat, wer von uns aufgrund der Prägung, damit es untereinander für uns immer ein Mehrwert ist und wir nicht selber in Konflikte kommen, weil ich mich als detailgeprägter Mensch sonst überärge, dass du die Sachen nicht siehst, du aber genervt davon bist, dass du denkst, okay, warum muss ich mir das jetzt alles so ganz genau angucken, ich möchte gerne eher eine Struktur bilden, ich möchte gerne weiterkommen und das ist ein Lernprozess, ne? Und so bilden sich ja dann auch im Laufe der Zeit verschiedene Schwerpunkte und Abteilungen heraus, wo man durchaus immer noch zusammenarbeitet, aber ja auch dann immer mehr Dinge bei der Arbeit getrennt voneinander macht, weil einfach andere Schwerpunkte da sind oder eben durch die verschiedenen Metaprogramme, ich mich mehr mit Strukturen und Prozesse beschäftige, du eher in die Details reingehst, so verändert sich das dann ja auch. Und was sich zeigt, und da ist sicherlich auch nochmal eine interessante Frage, die sich viele stellen, wie trennt man das denn? Also wie kommt es dazu, dass man die Arbeit nicht überhand nehmen lässt und man zu Hause nur noch über die Arbeit spricht, denn das ist auch etwas, was wir in vielen Paartherapien haben, dass dieses Thema so präsent wird und wie trennt man das, dass wenn man zu Hause Konflikte hat, man das nicht mit zur Arbeit nimmt? Wie kann man das an der Haustür einfach so fein machen, und das kann man gleich aufräumen und sagen, dieses Konzept funktioniert nicht. Also dieses Konzept der Verdrängung, was wir dann brauchen, das ist ja grundsätzlich gut, temporär, viele missbrauchen das leider und verdrängen viel zu lange und viel zu viel. Wir müssen halt aber manchmal verdrängen und manchmal ist das gut, nämlich genau in diesem Fall. Wir hätten zum Beispiel einen Streit miteinander, können den nicht mehr vor der Arbeit lösen, gehen zur Arbeit und dann haben wir das Konzept, und müssen dann verdrängen, um bei der Arbeit gut da zu sein, um Performance liefern zu können. Das funktioniert, wenn du in Firma A und ich in Firma B gehst. Wenn wir uns gleich in Firma A beide treffen, gehen also beide zu den Lebensidealisten und sehen uns gleich wieder, dann funktioniert das Verdrängen nicht. Dann bin ich die ganze Zeit durch deine Stimme, deine Anwesenheit getriggert. Dann werde ich im Meeting, wenn du dabei bist, mit dir nicht so wertschätzend umgehen können. Ich werde nicht so kreativ sein, ich werde nicht so kreativ sein, ich werde also durch deine Anwesenheit, dass du sofort da bist, massiv in meinen Verdrängungsbereich, Und das bedeutet, wir sind quasi gezwungen, das immer vorauszunehmen. Also wir haben ja auch schon zum Beispiel Podcast-Folgen gehabt, die haben eine halbe Stunde später gestartet, als wir wollten, weil wir erstmal eine halbe Stunde nochmal ein Thema gerade ziehen mussten, weil wir dachten, die Stimmung passt gerade nicht. Wir müssen mal das Thema zwischen uns gerade zu Ende klären, bevor wir in den Podcast gehen können. Und das funktioniert nicht. Podcast ist Sachebene Arbeit, da ist aber was im Fundament gerade nicht richtig. Immer Fundament vor Sachebene muss man zuerst das Fundament klären und dann kann man wieder zur Sachebene zurückkommen und kann den Podcast gemeinsam vernünftig aufnehmen. Das heißt, wenn wir zusammen in einer Firma arbeiten wollen, haben wir Probleme mit diesem Verdrängungsmechanismus. Wir müssen also richtig gut in der Kommunikation werden, richtig gut im Lösen von emotionalen Verletzungen und Konflikten. Wir müssen richtig gut die Metaprogramme verstehen, dass wir keine Missverständnisse produzieren und uns die Arbeitsverteilung so aufbauen können, dass wir uns dabei gegenseitig unterstützen, dass das eben förderlich wird und wir sagen, dass das gut ist, dass wir diese verschiedenen Prägungen haben, weil wir so das Optimum rausholen können, anstelle von uns gemeinsam damit stören. Und das ist auch vor allen Dingen eine Frage, die ich häufiger auch in den Coachings dann mal gestellt bekomme. Wie ist das? Wie ist das? Redet ihr privat denn noch sehr viel über die Coaching-Fälle? Also wenn einer jetzt abends nach Hause kommt und gerade ein Coaching hatte, sprecht ihr dann noch viel drüber? Beschäftigt euch das oder redet man denn einfach auch weniger miteinander, weil man sagt, okay, wir reden eigentlich nur über die Arbeit? Und das ist auch eine Sache, die natürlich wie bei jeder anderen Arbeit auch so ist, dass wir das trennen. Und deswegen finde ich das auch so wichtig, dass wir da verschiedene Kanäle haben, also dass wenn wir über WhatsApp zum Beispiel schreiben. Wir. Wir eigentlich immer nur privat schreiben, selten, außer es ist ja was ganz Dringendes, was passiert ist, aber das sind wir als Paar und Slack, das sind zu 95 Prozent wir als Gründer der Lebensedialisten, die sich über die Arbeit unterhalten. Und das finde ich sehr angenehm, dass es da noch eine Trennung gibt und dass es auch eine andere Form von Kommunikation ist. Also Slack ist ein Business-Messenger, was man privat meistens nicht kennt, sondern was eben im Business genutzt wird, so ähnlich wie Microsoft. Teams oder sowas vielleicht, mit weniger Anteilen, also da nutzt man das. Genau, das kann man gut trennen, das finde ich auch. Nichtsdestotrotz ist es natürlich schon so, dass auch ein gegenseitiges Mitfiebern da ist, wenn man fragt und man natürlich viel mehr weiß, weil bei uns sind ja dann auch die Arbeitskalender komplett offen und geteilt. Das ist ja häufig dann nicht so, wenn man in verschiedenen Firmen arbeitet. Das heißt, da ist ja auch manchmal ein bisschen mehr Überraschung da, wenn man nach Hause kommt und sagt, was? Was war heute los bei dir bei der Arbeit? Und da hat man vorher nicht den Einblick gehabt. Ich weiß natürlich, welche Termine du hattest und so weiter. Welches Paar? Ich kenne das Paar vielleicht aus einer Sprechstunde oder weil das bei mir ein Kennenlernen- und Strategietermin war. Und dann unterhält man sich natürlich schon darüber, tauscht sich aus. Aber tendenziell eben auch in wie so Blöcken. Ja. So würde ich das trennen, sagen, dass man so einen Block hat. Gestern zum Beispiel sind wir aufeinander getroffen und du hattest einen Zettel da und sagst, wir müssen kurz vier Dinge wegen der Arbeit klären. Ja. Dann haben wir diese vier Dinge kurz gemacht, zack, zack, zack, zack, geklärt. Okay, Zettel weg. Zettel weggeschmissen, ja. Und jetzt sind wir wieder im Privatleben. Jetzt reden wir über das, was uns privat betrifft, was aber nicht heißt, dass man natürlich auch immer mal wieder einen Schwenker zur Arbeit machen kann. Ist aber auch durch den Freundeskreis. Muss man ja auch sagen, viele im Freundeskreis finden das natürlich auch spannend, wie wir unsere Beziehung führen oder wie es ist, zusammenzuarbeiten oder was so die Themen bei Paaren sind, wenn sie sich bei uns melden. Also das ist ja einfach so. Also unsere Arbeit nimmt ja auch einen gewissen Raum an Kommunikation dann ein. Und wir haben im Freundeskreis natürlich auch andere Coaches, die auch die gleiche Ausbildung durchlaufen haben, die nicht bei uns mitarbeiten, die zum Beispiel eher im B2B-Bereich unterwegs sind, wo man sich natürlich auch austauscht über gewisse Dinge. Wobei, nochmal kurz, falls jemand jetzt denkt, wir reden nie über Namen, wir reden immer nur grob über die Fälle, ähnlich wie quasi hier im Podcast, wir verfremden Sachen und so weiter, weil uns das ganz wichtig ist. Dass dort die Anonymität und die Diskretion gewahrt ist. Ja und so trennt man das, aber hier ist so eine hundertprozentige Trennschärfe gibt es nicht. Und ich finde das auch schwierig, in der Selbstständigkeit das zu tun, weil eine Selbstständigkeit ist natürlich schon eine bewusste Entscheidung. Und man macht das ja, weil man ja für eine bestimmte Sache brennt. Da ist das häufig der Lebensbereich Beruf eben nochmal anders, das ist noch mehr auf der Visionsebene. Der Sinngebungsebene verankert, als vielleicht bei der überwiegenden Anzahl der Arbeitnehmer. Da gibt es sicherlich auch ganz viele, die das als Berufung und als max totale Sinngebung empfinden, absolut. Aber ich glaube, wenn man gründet, ist das nochmal immer ein bisschen anders. Nicht umsonst sagen viele, ja, das ist mein Baby, das habe ich gegründet. Weil da einfach nochmal so richtig viel von einem drinsteckt. Und das ist etwas, das mag man dann typischerweise auch gar nicht so ganz ausklammern, wenn ich das Gefühl habe. Ich muss das richtig ausklammern. Ich mag gar nicht über meinen Job reden, ob als Selbstständiger oder als Arbeitnehmer, dann typischerweise, weil da drinnen was schiefläuft. Dann macht mir das nicht richtig Spaß. Dann sind da drin Verletzungen, dann sind da drin enttäuschte Erwartungen. Dann werde ich nicht anerkannt gesehen. Dann macht mir das keinen Spaß oder ich habe so das Gefühl, ich mache das nur, um Geld zu verdienen. Aber dann fehlt da eine Komponente. Und da wir uns ja irgendwie zwischen acht und neun Stunden, fünfmal die Woche. Also typischerweise im Berufsleben aufhalten. Und dass so ein wichtiger Anteil im Leben ist, ist das aus meiner Sicht nicht gesund. Wenn das so ist, dass man sagt, darüber mag ich gar nicht reden, weil da so viele Belastungen drin sind. Ich will das am Abend einfach nur abschalten. Und bei uns ist ja auch nochmal was Besonderes, weil wir ja gerade das Thema Beziehung ja auch beruflich als Thema haben. Also wir müssen ja auf verschiedenen Ebenen schauen, dass es uns als Liebespaar gut geht. Das darf uns ja auch nicht anträgern. Also ich glaube, das Schlimmste wäre, wenn wir todunglücklich wären und uns auch noch den ganzen Tag mit anderen Menschen und deren Beziehungen und dem Podcast hier befassen müssten. Denn das ist Folter. Wir haben natürlich aufgrund dessen einen besonders hohen Anspruch auch daran, nicht geträgert zu werden und uns um uns selbst zu kümmern. Einzeln wie auch zusammen. Und deswegen haben wir natürlich da nochmal da so einen anderen Anspruch, damit man nicht mit ins Leid fällt. Das macht Spaß. Schöne Folge. Hat Spaß gemacht, darüber zu sprechen, da reinzugehen. Können wir mal fortsetzen. Wer Lust hat, kann ja was in die Kommentare schreiben, ob das spannend ist und ihr dort mehr erfahren möchtet. Wir müssen uns an dieser Stelle ausklinken, denn ich habe in zwei Minuten einen Sprechstundentermin. Also sind wir vor heute raus. Schön, dass ihr dabei wart. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Ciao. Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Thema Affären und Fremdgehen ist derzeit der am häufigsten aufgefundene Konflikt bei Paaren, was die Themenschwerpunkte des Podcasts und der Therapie begleitet hat.
  2. Das Team besteht aus elf Paartherapeuten mit gemeinsamer Ausbildung und tiefem Austausch, was eine hohe Qualität und Empathie bei der Begleitung gewährleistet.
  3. Ein tiefes, regelmäßiges Team-Feedback durch Mastermind-Runden und anonyme Fallbesprechungen fördert kontinuierliche Weiterentwicklung und qualitativ hochwertige Begleitung.
  4. Der Podcast wurde seit 2020 regelmäßig, ohne Pause, mit über 250 Folgen und 850.000 Downloads veröffentlicht und bietet sowohl informative als auch persönliche Einblicke in Paarbeziehungen.
  5. Paare, die gemeinsam im Unternehmen arbeiten, erfahren Herausforderungen durch gegenseitige Prägungen, was eine klare Trennung zwischen privatem und beruflichem Leben erfordert.
  6. Die Arbeit mit Metaprogrammen und emotionalen Verletzungen wird im Coaching und Podcast systematisch behandelt, um ein gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung zu stärken.
  7. Kommunikation erfolgt über unterschiedliche Kanäle wie WhatsApp (privat) und Slack (beruflich), um Konflikte zu vermeiden und Lebensbereiche klar zu trennen.
  8. Die Begleitung von Paaren in Krise beruht auf tiefem Vertrauen, persönlicher Erfahrung und einem konsequenten Fokus auf die Würdigung des Individuums, nicht auf die Abdeckung von Produkten.

Summary:

Das Podcast-Team arbeitet seit über sechs Jahren intensiv mit Paaren in Krisen zusammen, die sich vor allem durch Affären oder miteinander verdrängte Konflikte auszeichnen. 000 Stunden Therapiezeit hat das Team die System-Empowering-Methode vom Hanseatischen Institut bewährt. Der Podcast, der seit 2020 regelmäßig und ohne Pause veröffentlicht wird, bietet tiefgreifende Einblicke in Beziehungsprobleme und beruht auf echten Erfahrungen.

Ein zentrales Element ist der enge Austausch innerhalb des Teams von elf Paartherapeuten, der durch Mastermind-Runden und anonyme Fallbesprechungen gefördert wird. Besonders herausgestellt wird die Schwierigkeit, zwischen privater und beruflicher Lebenswelt zu unterscheiden, insbesondere bei gemeinsamer Selbstständigkeit. Hier werden klar getrennte Kommunikationskanäle wie WhatsApp und Slack eingesetzt, um Konflikte zu minimieren.

Die Arbeit im Team ist geprägt von Empathie, Tiefgang und einem starken Fokus auf das Wohlbefinden der Paare. Die Teammitglieder betonen, dass der Erfolg nicht nur in der technischen Ausführung liegt, sondern in der echten Wertschätzung und Verbundenheit, die das Vertrauen der Paare stärkt. Der Podcast dient somit nicht nur als Informationsquelle, sondern als lebendige Plattform für gegenseitige Aufklärung und Heilung.

FAQs

Affären und Fremdgehen sind ein häufiges Thema, das viele Paare angesichts ihrer Krise ansprechen. Es hat sich gezeigt, dass dies ein großes, emotional tiefgehendes Thema ist, das viele Menschen mit eigenen Erfahrungen teilen und die Beziehung stark beeinflusst.

Der Podcast wird seit fünf Jahren regelmäßig jährlich am Dienstag veröffentlicht. Seitdem gibt es keine Pause, weder im Winter noch im Sommer, und es wurden bereits über 250 Folgen produziert.

Die Therapeuten nutzen die System-Empowering-Methode des Hanseatischen Instituts, die sich in über sechs Jahren bei mehr als 1250 Paaren bewährt hat und als effektiv erkannt wurde.

Derzeit betreuen elf Paartherapeuten das Team, was ein sehr großes und einzigartiges Netzwerk darstellt und einen tiefen Austausch zwischen den Mitgliedern ermöglicht.

Die Therapeuten treffen sich alle sechs Wochen in Mastermind-Runden, um schwierige Fälle zu besprechen, gegenseitige Ideen auszutauschen und die Qualität der Begleitung kontinuierlich zu verbessern.

Das Premium-Paket wird von einem einzigen Therapeuten durchgeführt und dient Paaren, die tief in einer Krise sind. Es umfasst individuelle, flexible Sprechstunden und dauerhafte Kontaktaufnahme über WhatsApp.

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