Alpecin-Chef Dörrenberg: „Haarausfall ist in Asien mit Schwäche verbunden“
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Im Podcast "Chefgespräch" erläutert Eduard Dörrenberg, wie er das Familienunternehmen hinter der Marke Alpecin geführt hat. Als er vor etwa 30 Jahren übernahm, stand die Marke trotz Bekanntheit vor großen Herausforderungen: veraltetes Image, fehlende Innovation und rückläufige Umsätze. Statt auf rein marketinggetriebene Lösungen setzte Dörrenberg auf eine grundlegende Produktinnovation. Durch Forschung wurde die Koffein-Formel zur Haarfestigung entwickelt, was den Kern für die Neupositionierung bildete. Entscheidend war dabei der Ansatz, dass die Marke stets vom Produktnutzen ausgehen muss. Dieser Fokus auf funktionale Kosmetik mit medizinischem Benefit trieb das Wachstum an, unterstützt durch die Akquisition und Neuausrichtung weiterer Marken wie Plantur für Frauen. Internationalisierung, insbesondere in Asien, wo Haarausfall stark tabuisiert ist, erwies sich als erfolgreiche Strategie, um neue Märkte zu erschließen und von lokalen Dynamiken zu lernen. Trotz des globalen Engagements bleibt die Produktion und Entwicklung schwerpunktmäßig in Deutschland, was mit Qualitätsanspruch und dem Ruf deutscher Ingenieursleistung verbunden wird. Heute ist das Unternehmen deutlich diversifiziert und hat seinen Umsatz vervielfacht, getrieben von der Philosophie, Produkte zu entwickeln, die konkrete Probleme der Verbraucher lösen.
* Musik * Chefgespräch, ein Podcast der Wirtschaftswoche. Männer und ihre Haare. Das ist ab ca. 30 ein Thema für fast jeden. Einer, der es offenbar geschafft hat, sein Haupthaar über die kritischen Lebensjahre zu retten, ist Eduard Dörrenberg. Und nicht nur das. Er ist auch Chef der Firma hinter Alpizien, dem hier zu landewohl, an erkanntesten Mittelschen um dem Haar aus Fall vorzubolgen. Wie er es geschafft hat, den Umsatz des Familienunternehmens kurz Wolf über die Jahre fast zu verfüngt waren und wie er die Wachstumsgeschichte jetzt bei Zahnpasta noch mal wiederholen will, das werde ich Ihnen gleich fragen. Und natürlich will ich auch wissen, wie so er sich eigentlich das Sponsoring eine tolle Franchsmanschaft geleistet. Aber erst mal, hallo, Herr Dörrenberg. Ja, schön gut mong. Der erste Eindruck. Ja, Herr Dörrenberg, drei Dinge sind mir so hängeblieben als ich mich ein bisschen vorbereitet habe auf das Gespräch. Anikdoten ist Aspekt ihres Lebens. Zum einen sind sie direkt nach dem Mauerfall nach Ostdeutschen angegangen, um da quasi an jeder Tür Alpizien zu verkaufen. Als sie später dann den asiatischen Markt erschließen wollten, da sind sie diesmal mit der ganzen Familie zwischendzeitlich nach Singapur ausgewandert. Und trotz all diese Engage-Mons wollten sie ursprünglich eigentlich gar nicht unbedingt in das Familienunternehmen einsteigen. Und sind jetzt aber seit fast drei Jahrzehnten CO. Welcher dieser Dinge oder welches Zusammenspiels verrät mir den jetzt so am meisten über sie als Mensch ihre Eigenart? Nein, ich glaube, es verrät ihn, dass ich grundsätzlich offen bin für Neues. Dass ich nicht zu dem Menschen gehöre die total langfristig planen, dass ich durchaus mutig bin und Dinge gerne anpacken. Und vielleicht auch untypisch für einen vermieten Unternehmer, der ich am heute bin, nicht wirklich dünnastisch wahranlagt bin. Das heißt, in der Tat war es nicht mein Lebensziel dieses Unternehmen einmal zu führen. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben sie dran. Die Energie-Märkte sind in Bewegung. Schuldenergie beobachtet den Markt kontinuierlich und kombiniert Sport- und Terminmarkt. Wir empfehlen Einkaufszeitpunkte, sich an Preise frühzeitig ab und stabilisieren so ihre Kosten. Gleichzeitig bleibt ein Teiflexibel. Das Ergebnis, Planbare und Wettbewerbsfähige Energie kosten. Informieren Sie sich jetzt auf Schuldpunkt.de. Schuldenergie, Powerful Partnership. Als Sie das das dann doch gemacht haben, ich meine, waren Sie ungefähr 30. War Ihnen da klar, dass Sie das dann jetzt auch 30 Jahre machen würden? Nein, ein sicherlich. Also ich habe hier ein sehr schwieriger Zeit übernommen. Es gab viele Schlaflose Nächte. Ich habe mir auch lange überlegt, ob man das überhaupt noch schaffen kann. In dem Konzert der großen, da, wo wir damals standen. Ich glaube, was mich ein bisschen motiviert hat, war die Geschichte von Porsche etwa. Ich glaube, 10 Jahre vorher, wo auch viele Porsche schon als zu klein und damit irgendwie am Ende bezeichnet hat. Und dann kam er weder klingen und hat daraus einen Riesenerfolg gemacht. Also von daher war ich schon überzeugt, dass das was werden kann. Aber das ist so lange, mit Seinen würde, war dann nicht unbedingt vorgesehen. Jetzt haben Sie gesagt, zu klein, trotzdem war ja irgendwie, hatte doch Alpizien immer so seine Nische quasi. Oder wo Sie auch ein bisschen für sich alleine waren oder nicht? Nein, ja, die einzig anfangen kann man glaube ich sagen. Das haben wir ja auch ermittelt. Viele deutsche Kanten, Alpizien, das haben nur noch sehr wenige genutzt. Und wir hatten zwar eine neue Produktion, die war auch abbezahlt. Aber wir hatten 10 Prozent weniger Umsatz als vorher. Also das war schon ein Dokumentwechsel, natürlich der auch der Familie klar zu machen, dass die Waren es jetzt des Unternehmens damals nicht die Produktion war, sondern die Marke Alpizien, die eben viele Kanten aber wenige nutzen. Und wie auch das Versöhrgeschäft, was damals noch sehr stark war, also 12.000 kaufende Kunden quasi. Aber das heißt, was war das Problem der Marke damals? Wenn Sie bekannt war, war sie irgendwie, hatte Sie einen angestauptes Image, war die Wirtschaft. Vielleicht, Sie hat Ihr Fählte am Ende Innovation, Ihr Fählte einen Grund für jüngere Verwänder, das Produkt überhaupt zu nutzen. Ihr Fählte Innovation in der Produktleistung, Ihr Fählte sicherlich auch ein, ich sag jetzt mal neurer Auftritt, er muss jetzt nicht immer radikal sein, aber da über Jahrzehnte gar nichts gemacht wurde, er fehlte ja all das für seine Marke eigentlich ausmacht. Und was hat Ihnen damals das Gefühl gegeben, dass Sie da jetzt quasi das Rezept haben, um das zu ändern? Also das Gefühl hatte ich erst mal nicht. Ich habe mir mallegt, wo kriegt das Rezept her? Ich habe dann angefangen, klassisch mir zu überlegen, ich mache jetzt mal einen pitch, wie das so ist, wenn man eine Marke hat. Und dann kamen viele Werbe-Agentunie, die war auch alle sehr nett, aber ich bin doch leid, die schnell festgestellt, dass es irgendwie zu normal, das kann es nicht sein. Und hat mir dann überlegt, wer macht eigentlich gut Marke? Und hatte damals wenig Kontakte zum Hause, als Ertker, aber meine Mutter ist ja Bielefelderin. Und einer ihrer ältesten Freunde war Klaus Oberweller, der eigentlich immer von Storck aus Halle in Westfallen eigentlich, bekannt über Werthos Echt, Messy, etc. Und ja, den kann ich auch schon als Kind, den habe ich dann angerufen und habe ihn gefragt, ob man mir den helfen kann. Ich wusste, es gab dort einen echten Markenmacher, Autopanke. Und so haben wir dann angefangen, wirklich Marke zu machen. Also etwas unkonventionell, was in meinem Leben hier und da öfter passiert. Also so irgendwie, nimm zwei für die Haare dann oder was? Nein, aber einfach das Verständnis Marke ist nicht marktetegen, sondern Marke ist erstmal Produkt. Und natürlich brauchen wir auch eine Innovation. Und da hatten wir einen F&E-Liter, der von Henkel, ein Jahr Frommir oder ein paar Jahre Frommir gekommen war, der dann auch dort massiv einstieg. Und dann hatten wir ein bisschen Glück, als wir eine Studie machten, an Schweinehaut um zu gucken, wie wir Männerhaut nach dem Rasieren reparieren. Wir feststellten das Koffe-In-Dort-Effekt, da hatte gegen Testosteron. Und so sind wir dann auf die Haare gekommen. Und dann hatten wir das, was wir brauchten. Eine Innovation, ein neues Produkt, ein neuen Ingredient, den wir leider nicht patentiert konnten, weil den Japan einer da schon was gemacht hatte, was wir selber nicht gesehen hatten. Wir hatten ein vernünftiges Konzept, wir hatten eine neue Flasche und dann konntestlos gehen. Aber trotzdem ist ja so eine Situation, wie Sie die jetzt da in dem Ausgangspunkt die Stelldatt haben. Ja, schon irgendwie sehr zwie spätig, muss man mal sagen, weil man hat eine Market, die noch einen Wert hat, die aber irgendwie nicht mehr funktioniert. Dann musste ich mich ja irgendwie fragen, entweder ich mache jetzt alles neu, also versucht quasi nach außen zu verkaufen. Wir sind nicht mehr die alten Risiko, dadurch verlier ich die Leute, die noch eine Bindung zu marken haben oder ich mache so Schritt für Schritt weiter und komme aber vielleicht nicht richtig vom Fleck. Ja, wobei alles neu haben wir ja nicht gemacht. Also am Ende war altbeziedem an der Männermark, am Ende ging es bei altbeziedem morgen gesucht. Da war es gegen um Kampf gegen Schukum und Hausfall, das war nicht neu. Was wir gemacht haben, wir haben ein neues Produkt eingeführt, was sowohl verallverwender interessant sein konnte, wie auch für neu verwender. Also klassisch haben wir uns schon sehr am Markenkern orientiert, sonst wird das niemals funktioniert. Aber natürlich war es auf den ersten Schritt etwas radikaler, aber dieser mal radikaler Schritt musste in die Maus sein. Aber das gibt es ja beinahe Marken, auch dass man dann vor allem mit einem neuen Produkt die Marken innoviert. Und das ist glaube ich das entscheidende. Inzwischen gibt es ja einige Marken in ihrem Universum nicht mehr eben nur alte Zien. Haben Sie da prinzipiell immer wieder dieses selber, muss da dann seitdem wiederholt eine Marker aufzubauen, wie sie es beim ersten Schritt gemacht haben? Oder wie hat sich das auch über die Jahre entwickelt? Ja, wir sind ein Unternehmen, was über sein Produkt kommt. Nicht primär über die Marker, das heißt, wir haben natürlich sehr, sehr viel Geld und auch Brain in Innovation gesteckt. Haben das dann ja auch mit Plantur für Frauen gemacht, wir haben die Nohle eine Marker, das ist seit 38 Bereich trockene Haut, mit neuen Techniken innoviert, wenn man so schön will. War das eine, die sie hatten oder haben sie die Ziele gekauft? Ja, die Nohle ist ein und also Plantur haben wir gekauft. Ja. Kurz bevor gab er einen Kräuge jetzt verkauft wurde, habe ich Plantur gekauft, aber nur die Markenrechte, wenn ich. Und als dann viele Frauen anriefern, sagt ich, wir haben auch ein Hausfeier, was können wir an dich halt beziehen nutzen. Haben wir uns mit dem weiblichen Hausfall beschäftigt, denn natürlich etwas anderes funktioniert, vor allem nach der Menopause durch den Homunwechsel. Und haben dann eben Plantur 39 für das H ab 40 gemacht, sicherlich damals auf meiner Sicht Marken oder Marketing, wesentlich in absoluter Sensation. Also außerhalb der klassischen Zielgruppe 1942, haben wir über Hausfall gesprochen, Menopause und haben über Alter gesprochen. Das war aber sehr erfolgreich, weil das Produkt eben etwas Tat, was die Frauen haben wollten und brauchten. Und das hat uns eigentlich immer angetrieben. Das heißt, wir kommen immer radikal vom Konsumabennefit. Das ist das, was uns treibt. Wir wollen das Leben unserer Kunden besser machen, ihre Haut, ihre Haare oder auch ihre Zähne. Und das treibt uns und das treibt unsere Marken und das ist nicht etwa Marketing. Bei uns ist Marketing immer nur ein Weg, um den Konsument das Produkt zu erklären. Es kommt immer erst das Produkt. Ich sag das manchmal etwas unerlaubt am Ende sind wir absolut productgeil. Das heißt, wir wollen das beste Produkt. Ja, sie haben aber eben gesagt, die Marke war eigentlich alt. Irgendwie 1938, die sie dann, haben sie da quasi sonst noch andere Schätze im Keller, die sie nicht in den nächsten Jahren noch rausholen können. Oder hat sich irgendwie das, der Markenvorrat schon erschöpft. Wir haben danach war Gesahne, eine Marke, die wir auch schon ewig hatten, die aber quasi keine Rolle spielt, da auf jetzt über, ich glaube, 80 Millionen Umsatz gebracht. Wir haben das Thema Karex, das ist eine uralte Zahnpasta-Mark aus den 50er Jahren, die wir noch hatten. Ach, die sie auch selber hatten, okay. Die haben wir auch beierstoffen, alle anderen großen haben wir früher auch mal ein bisschen Zahnpasta gemacht. Ja. Das ist wir nach einem zweiten Weltkrieg wieder belebt. Wir haben auch neue Marken, wie Bayonik selber gemacht. Das ist immer eine Mischung am Ende. Aber sie haben auch eine Brüch quasi.
Wir haben auch noch diverse Marken angemeldet, aber ich sag mal, am Ende muss immer erst das Produkt da sein. Wir brauchen ein tolles neues Produkt aktuell. Haben wir eins, wo wir noch nicht genau wissen, unter welcher Marker wir das tatsächlich vermakten. Das ist eine Mundspülösung mit antiviralen Effekten, die wir jetzt klinisch erprobt haben, wo sie anstatt, oder sie waschen ja Hände jeden Tag, um ihre Vierer loszuwerden, hier googeln sie eben. Und die Vierer werden physikalisch kaputt gemacht, da können sie zwei Tage schneller wieder gesund werden oder weniger krank. Das haben wir auch in der klinische Studie ermittelt. Da sehen wir gerade mit überlegen, welcher Marker wir das jetzt am besten vermakten. Sie haben eben gesagt, dieser Fokus immer vom Produkt her. Das heißt, diese Tatsache, dass sie als Firma für viele komplett immer noch mit alte Zienverbunden sind, ist dann nicht so einen Problem, weil jetzt bei Plantur oder so nehmen die Leute gar nicht um ihn wahr, also das bisschen wie bei Storch. Storch kennen auch die wenigsten Verbraucher, die kennen eben die starken Marken. Da kommen wir aus dieser klassischen Autopankeleere auch. Das heißt, wir haben keine Dachmarke, sondern wir haben Marken, die sehr stringent Probleme lösen, aber auch nur da, wo sie es wirklich können. Das heißt, die Marken werden auch nicht gestretzt, wie jetzt andere Nivea mit Makeup und so etwas. Und genau, wir kommen eben aus dieser Evidenz. Wir sind ja auch zum Teil medizinisches Unternehmen. Und das treibt uns am Ende immer der Produktbenefit zunächst. Und dann die Mark und das Marketing-Oben eben entsprechend, das dann den Verbrauchern zu erläutern, wenn man so will. Aber ich meine, so breit, dass Portfolie inzwischen ist. Und sie sind ja auch einfach vom Umsatz immens gewachsen. Ich glaube, so von ungefähr 80 Millionen auf deutlich über 400. Und sehr mehr so ein Ziel von irgendwann mal einer Umsatzmilliade in Raum gestellt. Trotzdem produzieren sie ja einzig und alleine in Bielefeld, bis heute, wenn ich das richtig sehe. Soll auch so bleiben? Das soll zunächst auf jeden Fall so bleiben. Wir verkaufen auch immer noch Mate in Germany für uns. Das ist auch sehr wichtig. Ich habe es ja gesagt, die Produktqualität ist vor uns das A und O. Wir machen keine Abschriche an Rezepturen, wie Großkonzerne, die in den letzten Jahren viel Value-Inginieren gemacht haben. Wir haben zum Teil einzelne Rezepturen, also keine Plattformrezepturen, sondern jedes Produkt muss immer das beste sein. Deswegen sind ja auch teurer. Wir haben eben in Julienz ist drin, die andere nicht einsetzen. Wir verkaufen immer noch Mate in Germany. Das funktioniert noch gut. Das leidet ein bisschen. Aber so lange die Menschen nicht übermäßig nach Deutschland reisen und hier in Stauß und Streikshängen bleiben, kann man das noch gut nutzen. Wir werden sicherlich irgendwann vielleicht auch gezogen werden, lokal zu produzieren, durch Zölle oder Registerungsthemen. Dann werden wir das tun. Aber grundsätzlich wollen wir weiter in Deutschland produzieren und auch entwickeln vor allem. Ist das denn noch ein Esset, der jetzt allein vom von der Marke ja funktioniert? Weil ich meine, kosmetikindustrie, ist jetzt nichts, was mit Deutschland per See als starken Ruf verbunden wäre. Wir sind natürlich in der funktionalen kosmetik. Da hat Deutschland natürlich schon einen guten Ruf. Es geht am Ende, wir haben ja auch in Hongkong, dass dann Jerm engineering vor ihr Her genannt. Weil die Asiaten mit Dopin nicht so richtig klackommen. Das kennen die gar nicht im Begriff. Also mit Deutschland wird am Ende ingestiegen verbunden. Auch Pharmazie zum Teil. Ganz klar. Und damit wir gucken, wir sind ja nicht jetzt der letzte Beauty-Schrei sondern wir bringen, wie wir es nennt, Cosmusuticlet-Produkt, also Produkte, die einen medizinischen Nutzen haben, aber über die kosmetische Compliance kommen, also die einfacher tägliche Nutzung kommen wir. Und da ist das schon noch ein Anker. Aber der Anker bröckelt ganz klar. Ich war gerade vor zwei Wochen in China wieder schwer beeindruckt von der Innovationskraft und auch Geschwindigkeit dort. Und ich glaube schon, dass wir da auch die Entwicklung weiter beobachten. Und wie gesagt, wir werden zum Teil regulatorisch gezogen werden, dort vielleicht irgendwann zu produzieren. Oder wir werden dort auch dort mal Innovation für Länder wiederum machen. Werden Sie dann auch wieder zu einem Umzug gezogen werden? Vielleicht selbst. Und selbst fand das kein Zwang. Ich bin grundsätzlich neugieriger Mensch. Die Zeit in Asien war wunderbar. Wie lang waren Sie da insgesamt? 4 Jahre, 4 Jahre waren wir dort. Ich kann mir auch immer noch vorstellen, mal nach Amerika zu gehen. Aber hat sich das auch so zu sagen, auch wirtschaftlich tatsächlich gelohnt? War das ein Vorteil für Sie da zu sein? Oder wie groß war der Nachteil nicht am Stamm sitzt du? Nein, ich glaube, der Vorteil hat absolut überwogen. Die Idee war ja auch, dem Unternehmen nachher zu signalisieren. Wir meinen Globalisierung ernst. Das ist dann, wenn der Boss geht ein bisschen klarer, für alle, als wenn irgendeiner geschickt wird. Aus dem wollten wir mal schauen, wie die einzelnen Mitarbeiter damit klarkommen, wenn man mal länger nicht da ist. Aber das Wichtigste war eigentlich, der Region zu signalisieren, wie ernst für unser Engagement dort meinen. Aber das ist sehr freugreiche. Wir sehen, dass nach wie vor eine sehr wachstungsregion der Welt, wenn ich die wachstungsregion, wir haben viel gelernt dort, auch was wir zurückgebracht haben, Digitalisierung, die ein Singapore-Kina viel weiter war und immer noch weiter ist. Das heißt, wir bringen auch Informationen zurück. Wir konnten Mitarbeiter überbringen, die haben gelernt. Wir sehen Trends, die wir zum Teil implizieren können. Also, das ist nicht nur eine einseitige Tour gewesen. Und auch heute nicht. Und von da war es zum Unternehmen, glaube ich, extrem wichtig. Und bringt uns viele Vorteile heute. Aber haben Sie da tatsächlich dann bei Nohl angefangen, als Sie da hin sind, also als die Zinkaufgangsgangs. Wir haben in Hongkong 2013 gelauist. Und 2014 bin ich dann hingezogen. Aber vorher gab es definitiv nichts, nein, gar nichts. Heute finden Sie Alpe Zien eigentlich überall. Ja, dann haben wir noch ein bisschen nacharbeiten. Lord Korea wahrscheinlich nicht. Auch wenn wir einer mal erzählte, der hätte da was gesehen. Aber jetzt weiß ich nicht, da gibt es wahrscheinlich auch so Inter-Schops, die DDR-Kanien. Aber von daher haben wir wirklich bei Nohl angefangen. Aber ich meine, jetzt muss man ja mit Pauschal oder einen Vorsicht-Design. Aber jetzt mal so vom allgemeinen Eindruck, gibt es doch ein asien weniger Hausfallsprobleme als in Europa. Wie kommt man da? Also da ist der Markt bedarf noch nicht so hoch, oder? Doch, der Marktbedarf ist eigentlich viel größer, aus dem ganz einfachen Grund, dass sie sich dort Hausfall nicht leisten können und wollen. Das heißt, Hausfall ist in Asien mit Schwäche verbunden. Das heißt, traditionell wird dort schon viel mehr gemacht. Das heißt, die Männer fangen viel früher an. Nicht klassisch, wie der Europäer, es wird zu spät ist, sondern die beschäftigen sich extrem früh damit. Die färben ja auch alle ihre Haare. Also das Politburo und China ist nicht natürlich schwarz im Alter von 60 plus. Sondern eine Haare färben ist dort für Männer absolut üblich, weil eben graue Haare oder weniger Haare einen Zeichen für Schwäche ist. Gibt nur Einladen, wo sie graue Haare haben dürfen in Asien. Weil dort eben alter noch für eine Position steht, wenn man so will. Aber nein, der Markt ist riesig. Und war damals auch groß, das habe ich mehr angeschaut. Und die fangen einfach früher an und die machen mehr. Aber gleichzeitig ist es auch so, dass Marken ja auch mit diesen Klisches und ein bisschen über Vorbilder Symbole verkauft werden. Ich meine, warum funktionierend koreanische Hautpflegeprodukte gut, weil viele Korriana-Rinnen irgendwie eine sehr tolle, glatte Haut haben. Jetzt ist es ja nicht so, dass die Deutsche alle kein Hausfall hätten, deswegen als vorbild, also schafflich, hare zu haben, wie ein Deutsche. Ist ja ja funktioniert ja nicht, oder? Nee, aber die Korriana machen eben mehr. Also die investieren einfach mehr und früher da rein. Und das macht der Asiatisch-Mann eben auch. Und der Deutsche Mann macht es eben nicht. Ich meine, jetzt zu vom Markenversprechen von alte Ziele, dass dann ja, wenn es mit Deutschland verbunden ist, quasi an der Stelle erst mal nicht so direkt eingänglich ist. Ja, aber eben durch die Effektivität schon, also am Ende wissen die, dass unsere Autos einfach bis vor kurzem auf jeden Fall extrem leistungsfähig sind. Das heißt, mit Deutsch wird eben Performance. Und am Ende geht es natürlich dann um Performance, wenn ich etwas gegen Hausfall tun will, dann ist mir natürlich am allerwichtigsten, dass es performt. Und dieser Enkel, den haben Sie schon gemacht, den machen Sie auch noch. Und der hat uns natürlich geholfen, sonst hätten wir das sicherlich nicht schaffen können. Aber das positive Vorteil konnten wir dann für unsere funktionalen Produkte natürlich nutzen. Mhm. Und nutzen wir auch noch heute. Jetzt haben Sie es ja gerade kurz angedeutet, sondern weiterer Markt, wo Sie noch nicht so stark sind, der aber für sich genommen sehr groß wäre, sind die USA, wo Sie sich auch aus einiger Zeit versuchen, wie läuft das Geschäft da bisher so? Das läuft langsam aber sicher besser. Die USA sind natürlich etwas Schwieriger, weil man dort mit Clames und Werbung natürlich mehr aufpassen muss. Also dem sind die Wettbewerber dort etwas aggressiver. Also die wollen sich nicht unbedingt am Markt messen, wie man das klassisch kennt, sondern vor Gericht, das führt erst mal zu Kosten, egal ob man nur gewinnt oder verliert. Sie meinen Bezug auf Patente oder wozu das einfach? Nein, einfach wegen irgendwas. Also der Amerikaner hat die Philosophie, wenn er neue eine mag kommt, bekämpfe vom ersten Tag an, mit egal was es kostet, es wird nie billiger ihnen aus dem Markt zu kriegen. Und das heißt, sie werden juristisch in Zwei-Belver klagt wegen, was ich irgendeinem Clame, das spielt überhaupt keine Rolle. Ja. Und durch die Gerichtskosten sind sie allein im siebenstelligen Bereich. Und ob sie dann gewinnt oder verliert, ist auch völlig irrelevant. Es geht nur darum, zu gucken, wie viel Geld sie dann bereit sind, zu investieren. Also der amerikanische Markt ist auf mir erst ein Blick total offen. In der Realität ist da genau das Gegenteil. Es geht sehr viel über Beziehungen. Wir haben das große Problem in Amerika, der Ladendiebsteil wird ja nicht verfolgt. Das heißt, was ich ob sie sich das mal geschaut haben, die Drogerienmärkte dort alles hinter Scheiben, alle wertvollen Produkte. Das heißt, das macht zum Teil natürlich gar keinen Sinn mehr. Da können sie Leute an der Hauseschicken, also sehr wie eine Apulstation. Das heißt, da gibt es verschiedenste Rahmenbedingungen, die ihn mag, anders machen, schwerer machen. Und da muss man auch vorsichtiger sein. Ich weiß noch, als ich relativ jung war, ist Adidas an Amerika pleite gegangen. Und das möchte ich uns gerne ersparen. Von daher sehen wir da ein bisschen vorsichtiger. Aber wie ist dann da ihr Plan jetzt zum Beispiel mit Zucker auf die Gericht? Der Plan ist konkret weiter zu wachsen, vor allem im Onlinebereich. Das geht in Amerika ja sehr gut. mit neuen Produkten, die wir jetzt auch dort haben.
Und der Markt ist am Ende natürlich auch den Amerikanern gegen Hausfall zu helfen. Der Vorteil ist ja, dass die Amerikaner in vielen Bereichen sehr schlechte Produkte haben. Und wenn man damit ausgezeichnet und guten Produkten kommt, hat man natürlich auch ein riesengotenzial. Aber ich und das Potenzial ist groß. Aber Sie haben eben dieses Thema Gerichtkosten genannt. Wie gehen Sie denn damit um? Wir reservieren jetzt eine ziemlich große Summe. Ja, richtig. Aber am Ende ist das Teil der P&L in Amerika. Der P&L in Amerika ist grundsätzlich anwärtskosten, eben einen ganz anderer Anteil, als wir das in Europa klasse kennen. Sie gehen in Amerika auch nicht vor Gericht um Recht zu bekommen, sondern um Geld zu bekommen. Von den anderen Fundamentaler Unterschied zu Deutschland oder wie wir das Recht verständnis haben. Das heißt genau, wir müssen am Ende das ein bisschen einkalkulieren. Wir müssen in manchen Bereichen ein bisschen vorsichtiger sein. Wir müssen uns ein bisschen rantasten. Das dauert dann eben. Aber das Potenzial ist aus unserer Sicht riesig, gerade auch im Hispanic-Bereich. Die sind Eitel als Amerikaner. Die machen mehr. Von daher werden wir da auch weiter wachsen und irgendwann hoffentlich auch mal groß sein. Aber sind Sie denn da auch besonders stark betroffen von, weil Ihre Produkte ja doch stärker als andere Shampoo oder so jetzt wirklich sehr konkrete Produkte versprechen haben, die sich also vielleicht auch leichter vor Gericht infrage stellen lassen? Definitiv. Das macht es uns natürlich ein bisschen schwieriger. Zumal Amerikaner da vielleicht auch ein bisschen mehr behaupten können als wir. Also auch das ist nicht immer gerecht, sage ich jetzt mal. Aber das Problem haben andere auch schon gehabt. Und ich glaube, wir müssen einfach den richtigen Schlüssel für den Markt finden, so wie irgendwann einer mit Greek yogurt und keiner wusste eigentlich, warum das auf einmal so groß war. Oder vielleicht wie Jägermeister, wo ja dann das war ja eigentlich ein Amerikaner, der das groß gemacht hat. Also den Schlüssel suchen wir noch, aber ich bin sicher irgendwann find ich den und dann geht das da auch ab. Und Sie hatten eben angedeutet, vielleicht würde Sie auch noch mal reizen. Glauben Sie auch dafür, dass jetzt wieder einen Unterschied machen, wenn Sie vor Ort werden? Also ich glaube, es macht immer einen Unterschied, weil man den Markt natürlich dann noch besser kennen lernt, weil man gerade wenn es um Mitarbeiter suche angeht, ist das immer extrem wichtig, da selber viel zu machen, die Menschen kennenzulernen, viele Menschen kennenzulernen. Das hat sich in Asien gezeigt, das hat sich in anderen Märkten gezeigt. Ich meine, ich kenne jetzt Amerika gut. Ich habe ja auch noch mal dort wenigstens 9 Wochen studiert in drei Jahren. Aber ich glaube schon, dass das noch mal helfen wurde. Ich werde das auch in jedem Fall machen, ob ich dann hinziehe oder mal 6 Wochen abstimmt da bin. Aber definitiv hilft das ja ganz sicher. Ja, weil was Sie gerade sagen ist auch wahrscheinlich auch so einen gefährlicher Trugschluss, dass anders als bei Asien, bei Amerika, jeder erst mal denkt, ja, das ist ja ungefähr so, wie der Europäische Markt. Das weiß ich ja ungefähr, wie das funktioniert. Ja, das ist ein riesen Fehler, den ja auch vielleicht manche machen, auch was den Amerikaner per See angeht, der ihn dann erklärt, dass er auch einen Kurser hat oder einen Großvater, der aus Deutschland kommt. Und dann denken Sie, Sie sind gut Freund, da wäre ich immer ein bisschen vorsichtig. Das ist eben doch eine ganz andere Kultur. Es ist ein ganz anderes Arbeiten. Und wenn man dort, ich hatte das Glück nach einem Abitur, dort drei Monate mal in die Troid zu leben, das sind schon sehr Amerikanisch. Da habe ich schon viel über das eigentliche Amerika gelernt, was eben große Unterschiede hat zu Deutschland. Trotz dieser ganzen Expansion ist ja im Moment ja unternehmen immer noch relativ Deutsch. Ich glaube 75 Prozent des Umsatzes machen nicht ganz so viel. Oder sind 65 wahrscheinlich. Ist das, ja ich mein Stück weit liegt es natürlich daran, weil es ihn auch hier gelogen ist gegen den Tränken, irgendwie noch weiter zu wachsen, was er erstmal nicht schlecht ist, wäre es aber natürlich Abhängigkeiten oder so angeht, es ist vermutlich nicht, dass dauerhafte Ziel, dass es so bleibt, haben Sie da so richtig so eine Marke im Kopf, also wie international Sie am liebsten werden wollen? Ja, ich glaube, wir wollen darauf, dass das relativ kurzfristig jetzt mindestens auf 50/50 bringen, wobei man natürlich aufpassen muss, es gibt Produkte, die wir nicht internationalisieren. Das heißt, bei Albe 10 ist der Auslandsanthei weit über 60 Prozent. Warum sind wir das bei dem Produkten nicht, weil die nicht einzigartig genug sind? Wir gehen also eigentlich nur mit innovativen Produkten ins Ausland. Wir haben jetzt eine Phase, wo wir sehr viele innovative Produkte haben, zum Teil ja auch erst mal in der für im Geschichte Patente auf Wirkstoffe. Das heißt, für die nächsten Jahres ist ganz, ganz klar, dass wir sehr radikal globalisieren wollen. Wir haben uns dafür auch große Märkte vorgenommen, wir haben in Brasilien gelauhen, was einen riesiger Markt ist. Wir geben in Amerika jetzt mehr Gas, wir schauen uns gerade in Jen an, wo wir schon lange sind, aber jetzt über neue Produkte ist da auch wieder ein bisschen länger mit der Registrierung Gas geben wollen. Also ich bin sehr sicher, dass dieser Auslandsantheil sich sowohl im Gesamtunternehmen wie auch bei den einzelnen Marken, vor allem bei Haaflege und auch bei Oracare dramatisch verändern würde in den nächsten Jahren. Wie für eine Konsumentenmarke üblich investieren Sie ja auch recht viel Geld in Marketing mit einem ja doch irgendwie sichtbaren Fokus, dass der Ratsport mit Tode Franz Team, was Sie da unterhalten. Was macht die Werbefläche für Sie attraktiv? Das ist ja in nicht nur Sport, der so immer ganz eindeutig nur positive Emotionen ausgelöst hat. Ja gut, wir sind damals eingestiegen als der Ratsport am Boden lag. Das kann man klar sagen, da haben wir uns ein bisschen ran Kostellani gehalten. Man soll investieren, wenn das Blut auf den Straßen liegt. Das heißt, der Ratsport war am Boden. Wir haben ihn als großes globales Potenzial gesehen mit der Tode Frau, seit immer noch das größte jährlich stattfindende Sportereignis. Wir haben eine Historie gehabt, wir waren 50er-Jahren schon im Ratsportaktiv. Das war also auch sehr authentisch. Wir versuchen immer Dinge zu tun, die zu unserem UND-NALs Unternehmen passen. Die Kombination hat uns dann eben erwundert diesen Schritt zu gehen. Wir wollten die Marke globalisieren. Ich glaube, das ist uns gut gelungen. Wir hatten dazwischen mal einen Tief, zwei Jahre, das falsche Team. Im Ende muss man natürlich auch gewinnen. Das ist das irgendwie nicht so spannend. Aber ich glaube, das war ein guter wichtiger Schritt, die Marke zu globalisieren. Wir sind dann eben eingestiegen, als es keiner wollte. Das zeigt ja wieder, dass wir immer auch mal versuchen, gegen den Strom zu arbeiten. Wir machen eben nicht das, was alle machen, sondern wir machen es eben anders. Das ist, glaube ich, hier auch wieder der Fall gewesen. Oder ist es auch ein bisschen so, dass die Erkenntnis ist? Ihnen würde einen Doping-Skandal weniger schaden als anderen, weil es bei ihm ihrem Produkt sowieso dieses Spiel mit dieser Worten und mit diesem quasi. des Dopens des künstlich besser machen, irgendwie gibt es. Deswegen hat sie auch nicht so hart getroffen. Nein, das glaube ich nicht. Wir sind ja gegen jede Form von verbotenem Doping. Wir machen uns ja nichts vor, das Leistungssteigerung im Spitzen-Sport, seit der 10. der Falles und weiter der Falles. Wenn Sie sich anschauen, was Leistungs-Sport heute alle machen, dann machen die alles um an die Grenzwerte zu kommen. Ob das jetzt Training auf der Höhe ist oder schlafen im Höhenzelt oder vor dem Ringkampf 5 kg in der Sauna loslassen, Schluss, was ich, was die alles noch an Medikamenten nehmen. Wir sind ganz klar gegen verbotenes Doping. Albeziehen ist ja auch kein verbotenes Doping. Und ein Doping-Skandal würde uns auch nicht helfen. Das war auch nicht der Grund, warum wir das gemacht haben, sondern jeder der Sport einfach unten. Aber der Sport steht natürlich für extreme Leistung. Er steht dafür für Männer, die auch gewisse Anforderungen sich selber haben. Und von daher fanden wir den ganzen Sport sehr passend. Aber ein Doping-Skandal würde uns genauso schragen wie dem Sport. Und es wird immer Menschen geben, die regelmäßig achten. Wir sind im Ratsport da auch nicht vorgefallen. Der Ratsport wird aber deutlich mehr überwacht als andere Sportarten. Ich würde mir mal wünschen, dass wir vielleicht beim Fußballer-Tennis auch mal mehr hinkucken. Sind Sie denn selber Ratsport-Fan? Was wäre jetzt ein Fan? Also ich war vorher schon bewiesen. Ja, natürlich habe ich auch, wie alle, glaube ich, damals gesehen, nicht das war. Ich kam hier auch noch ein Klaus-Peter-Taler-Rinner in den Cross. Das ist schon lange her. Ich bin immer gerne Ratt gefahren in meinem Leben. Und von daher konnte ich dazu mich auch, damit indetifizieren. Wir haben im Unternehmen mittlerweile ganz viele Menschen, die Ratt fahren. Ich glaube, das ist gut, das ist gesund. Das ist ja auch ein Teil von Verantwortung. Und von daher passt das sehr gut. Sind Sie auch schon mal begleitwagen bei der Tour de France selber mitgefahren? Ja, das vergnügen hatte ich zuerst mal bei dem Jiro. Hat mich tief beeindruckt. Ich war froh, dass ich da leben draus kam. Ich war froh, dass ich keinen Fahrer abgeschossen habe. Um war tief beeindruckt, was diese Leute im Auto mit zwei Händen leisten. Ich hatte das Gefühl, sie hatten vier. Als sie gerade über die Produkte gesprochen haben, die jetzt auch kommen, haben sie ja gesagt, jetzt kommen die Erstprodukte auf dem Markt, die auch tatsächlich patent geschützt sind. Heißt das? Im Umkehrschluss, die Klassiker, also Alpizien. Da gibt's quasi keinen Patent drauf, in dem Sinne. Also, wir konnten den Wirkstoffkoffe ihn nicht patentieren. Das ging nicht. Und dann haben sie auch kein Patent am Ende. Können sie vielleicht noch eine Formel patentieren, aber das ist äußerst schwierig. Aber wir haben jetzt in unserem neuen Alpizien-Shambo ja den Wirkstoff dem G, den wir weltweit patentiert haben. Für Haaresfall, wir haben im Aurokärbereich einen Wirkstoff, den wir gerade patentieren. Wir haben in der Hautpflege ein neues Wirkkonzept, was wir patentieren. Das ist für uns natürlich wichtig, um uns gegen Private Label weiter abzugrenzen und auch gegen Nachahmer. Wir waren ja das erste Koffe ihn-Shambo in der Welt. Heute gibt's 1.500. Es gibt auch Fakes mittlerweile. Also da teilen wir so das Schicksal von Red Bull. Das ist bei den ja ähnlich. Aber wir mit den Patent kommen wir da sicherlich noch mal ein Schritt weiter. Aber heißt das denn, können Sie die Wirksamkeit jetzt in dem Mediziner gegenüber nachweisen von Alpizien? Ja, wir haben klientische Schritte. Die sind ja auch veröffentlicht. Ja. Auch im peer-review. Das Problem ist ja immer, dass die Menschen ja bei medizinischer Wirkung immer an eine 0.1-Relation denken. Und das ist ja nicht so. Also Medizin funktioniert immer statistisch, gesehen, besser als Placebo. Ja. Es gibt eben keine 0.1-Relation. Die funktioniert auch nicht bei jedem Menschen. Also jeder Mensch, jeder Körper ist anders. Sie haben andere Genetik.
Sie haben ein anderes Lebens. Deswegen müssen auch klinische Studien mit vielen Menschen gemacht werden. Das heißt, natürlich können wir das Leben von Harwurz in Verlängern. Wir können aber Menschen, die keine Harme haben, sie nicht zurückbringen. Das würden wir auch nie sagen. Das heißt, wir haben das dokumentiert, was wir sagen können. Die Menschen haben eine Übererwartung. Oder ich sage mal, die deutschen Männer sind mit einem klassischen Gendefekt geboren. Dass sie sagen, wenn der Hausfall anfängt, ich kann dagegen nichts machen. Das würde übrigens eine Frau nie sagen. Und eine Frau würde sich immer gut überlegen, was sie auf ihre Haare drauf tut. Da ist der Mann etwas wahrloser. Ist ja dann vielleicht mein Niedscher, kein Gehägeflogen ist. Viel Geld ausgeht, da macht er das auch nicht mehr. Aber sie sagen, dass mit diesem 0.1 der Konsument tickt, eben zweifeln, ein bisschen simpler. Wie wichtig ist es für Alpeziehen, dass sie ordentliche Haare haben? Also, ein Alpeziehenchef ohne Haare wäre das gut zu verkaufen. Der wäre vielleicht die Abschreckung nach dem Motto, hätte ich mal eher angefangen. Aber natürlich ist das gut, dass ich die Haare habe. Aber ich meine, ich war schon mit Alpeziehen. Und das nicht erst seit 20 Jahren. Und am Ende Haare verlieren tut jeder Mensch. Wir verlieren im Laufe unseres Lebenszocker 30 Prozent der Haare. Das betrifft übrigens alle. Und die einzige Frage ist, am Ende wann verlieren wir die? Und wie viele verlieren wir? Das ist übrigens ähnlich wie mit unserer Lebenserwartung. Es macht ja gar keinen Sinn, dass ich 100 werde, wenn die letzten 20 Jahre total scheiße sind. Sondern entscheidend ist, dass ich viele lange gute Jahre habe. Und das Gleiche gilt für die Haare. Und warum Männer da bisher begrenzt investieren, verschließt sich mir genetisch bedingt. Aber wir arbeiten daran, dass es immer mehr verstehen. Und wir sind da gut unterwegs. Aber da ist es immer noch ein dickes Brett zu bohren. Aber das heißt, die haben dann mit 15 angefangen, täglich Alpeziehen zu nehmen und sich mit anderen Tinkturen nach einzuräumen. Ja, ich sage mal Spaß, aber natürlich wurde mit Alpeziehen getauft. Wie Oberligst im Taubertrang, aber so war es natürlich nicht ganz. Aber klar, ja, das ist so. Bei Alpeziehen könnte man ja sagen, gut, es geht um Haarsfall. Jetzt mal angenommen, ich nehme die ganze Zeit Alpeziehen. Sollte doch nicht wirken. Wir auch nicht so schlimm, wir würden die Haare aushalten, würden sie eh machen. Bei jetzt, den Neuest Bereich, den sie ein bisschen in Fokus nehmen, ist ja zahnpasta. Da ist die Sache ja in sofern ein bisschen anders, weil es gibt dieses seit Jahrzehnten etablierte Mittel, Flurid, was nach hunderten von Studien grundsätzlich erst mal gut in der Lage ist, seinen Job zu tun und sie kommen mit was andern und sagen, nehmt doch mal lieber das. Da ist ja jetzt irgendwie ein heikleres Produkt, sag ich mal, weil es eben mehr zu verlieren gibt als bei Alpeziehen, oder? Ja, die Ausgangslage sei nicht die gleiche. Es gibt entsprechende Evidenz, es gibt Studien, der Wirkschaft, den wir ja zurzeit im Fählen, der wird seit den 80er-Jahren auch in Deutschland verwandt. Der wird in Japan schon erfolgreich eingesetzt. Den haben wir in Kanada erfolgreich registriert als alternative gegen Flurid. Also am Ende kommen wir auch hier aus der Evidenz. Was hier rein spielt, ist natürlich, dass es da eine stärkeste Lobby gibt, die etwas zu verlieren hat. Und das war damals, als wir mit Alpeziehen anfingen, haben ja auch die Großkonzerne alle nicht geglaubt, dass das wirklich was werden kann. Also, dass da ein Markt ist, sagt man mal so, ne? Also, den gab es ja nicht. Es gab natürlich als Neymittel, aber es gab nicht die Idee, über ein Konvignan des Produkts, rechtzeitig vorzubolgen, vielleicht als Neymittel gar nicht haben zu wollen. Das heißt, wir haben ja damals niemanden was weggenommen. Und deswegen, und die haben sowieso alle geglaubt, dass es nicht funktioniert. Als er funktioniert hat, haben das Versuch zu kopieren und haben sich hinbekommen. Also, das heißt, da waren ja andere Ausgangslage. Hier, das haben wir damals auch unterschätzt. Hier haben wir gesehen, dass dieser Markt, in sie haben es gerade gesagt, über 70 Jahre keine Innovation hatte, was uns sehr verwundert hat. Was wir gesagt haben, wenn das so funktionierender Markt wäre, dann würde es ja auch mal Innovation geben. Kapst aber nicht. Und wir haben den einzigen Fehler gemacht, dass wir in diesem Markt vorher nicht richtig angeguckt haben. Dann hätten wir gesehen, dass der Markt zu 80 Prozent in der Hand von drei Großkonzern ist. Weltweit. Und die hatten nun auf alles Lust, aber nicht auf jemanden, der sagt, wir machen das jetzt mal anders. Und seitdem werden wir bekämpft. Wir haben da tolle Geschichten erlebt. Die waren schon außergewöhnlich. Ich habe es ja angedeutet, was amerikanische Konzerne so tun. Und wir kämpfen dann natürlich mit der Tradität der Wissenschaft. Das hat ja, ich bewundere immer, dass türkische Ehe ein paar, was BioNTech groß gemacht hat. Fragen Sie, die mal, was die in halbes Jahr vor sich von der Wissenschaft anhören konnten, mit ihren neuen Konzepten. Was für will geschichten, ist der Feind des Guten. Das ist das Problem. Was für will geschichten haben Sie denn da erlebt? Wir wurden verklagt. Und so wurde dann erzählt, wir hören jetzt auf euch zu verklagen. Dann hat man das hinten rum weitergemacht. Wir haben mit Wissenschaftler und gesprochen, die uns ja mutig haben, das zu machen. Und als es dann darum ging, uns beizustehen haben Sie uns ja erklärt, "Hah, dann werde ich aber niemals einen Kongress eingeladen." Wir haben erleben täglich, dass Journalisten nicht bereit sind, sich mit den aktuellen Themen auseinanderzusetzen. Die FDA hat die Fluritabletten für Kinder, nun mehr oder weniger verboten, die sogenannten Experten in Deutschland, die sich zu Flurit äußern, werden alle von der Großindustrie bezahlt. Oder seit Jahrzehnten bezahlt, das wird auch ignoriert. Also da ist einfach die Zahnärzte, haben Angst vom zweiten einmal gar nicht. Also da sind diese Beharrungskräfte von saturierten Gesellschaften, die wir erleben. Aber das sporn uns nur an. Also wir haben die Evidenz, wir haben die meisten Studien gemacht in den letzten zehn Jahren. Es gibt quasi keine aktuelle Studie unserer Wettbewerber. Der größte Wettbewerber macht jetzt eine eigene Studie für einen neuen Workshop in Amerika. Also warum macht er den, wenn das angeblich alles so toll ist? Aber trotzdem ist es ja, beißen Sie ja schon noch ein bisschen auf Granite, muss man sagen. Also sowohl die Krankenkassen als auf die großen Ärzteverbände, die sagen, momentan alle noch unisono. Wir haben Fluried, Fluried funktioniert. Bei dem anderen wissen wir es letztlich nicht so genau so gut funktioniert. Deswegen lass uns weiter machen, wie bisher. Ich sage ja auch, deswegen hätten die auch die Leute weiter geimpfen mit normalen Impfstoffen, wenn nicht Menschen gestorben werden. Ja, gut, aber das ist ja da unterstieg. Das passiert ja, das passiert ja bei mir. Weil Menschen noch nicht sterben, wobei das ja auch nicht ganz richtig ist, aber das ist ein anderes Thema. Aber das ist eben Teil unserer Gesellschaft, die keine Veränderung möchte. Und die auf die Fakten dann ausblendet. Also die Fakten sind ja, ich weiß nicht, wie viel Millionen Deutsche seit Jahrzehnten ein Aionerzahnpasta nehmen, die eben es auch kein Flurität. Ja. Ich habe nicht gehört, dass es jetzt bei denen zu übermäßigem Karius gekommen ist. Die Übrigens ist das Karius-Thema nicht besser geworden in der Gesellschaft. Außer bei Jugendlichen, das liegt aber eher an elektrischen Zahnbürsten. Jedes Viertekin hat heute Flurose. Fragen sie mal die Mütter. Also jedes Viertekin, kann man auch ausblenden, will man das will. Tun wir halt nicht. Also, wie gesagt, da ist einfach eine mafierartige Beharung dabei. Und irgendwann wird die Brücke, die Brücke den Amerika schon. Wir sehen in anderen Ländern, da ist die Offenheit auch viel größter. Da sind wir Deutsche natürlich in der Beharung, sind wir ganz weit voren. Aber trotzdem ist es doch, oder würden Sie jetzt sagen quasi, Flurid in kleinen Mengen ist schädlich? Nein, ich würde einfach sagen, wenn Sie Ihre Zähne richtig pflegen wollen, dann brauchen Sie dafür definitiv kein Flurid. Und Flurid ist in gewissen Mengen definitiv schädlich. So, wo Sie sich die reinziehen, das können Sie auch eine Speise-Sat machen. Segal, es gibt eine Alternative, die kein Flurid enthält, die mindestens so gut ist. Ja. In anderen Bereichen noch besser. Es gibt eine Mütterstudie, die zeigt, dass wir bei empfindlichen Zähnen besser sind als Flurid. Nicht von uns gemacht, sondern von Kinesen. Ich sag einfach, du brauchst es nicht in der Zahnpflege fertig. Und ich nutze es auch seit, spätestens seit 2009 nicht. Und meine Kinder auch und die haben gute Zähne. Also es ist quatsch. Es ist einfach quatsch. Und ich wache, wie es haben die Kanagische geunter ins Böden, Sie sind ja jetzt keine, ich weiß nicht, ist ja keine Bananenrepublik. Die haben uns ja zugestanden, dass wir genauso gegen Karis wirken wie Flurid. Ich glaube, dass die man kann, wir hier nicht ganz lösen. Das können wir nicht. Aber das wird sich lösen. Aber wir wollen am Ende eine sachliche Diskussion. Wir haben die Daten, wir haben die Veröffentlichungen, die werden weiter ignoriert. Das ist absurd. Aber das sind immer die gleichen Menschen, die Flurid sprechen. Wenn man sich die anschaut, wo die herkommen, wer die bezahlt hat. Wenn man sich anschaut, dass das drei internationale Großkonzerne sind, die 80 Prozent des Marktes haben, woran sie denn das heute überhaupt noch. Dann sollte man sich doch mal überlegen, dass da vielleicht auch andere Interessen rollen spielen. Flurid ist extrem billig und das ist fast in ihrer Zahnpasta nix drin. Und dann in Amerika werden sie jetzt verklagt, weil sie Kinderzahnpasta verkaufen mit schönen Bildern und die Wahnhinweise nach hinten stecken. Und übrigens, wenn sie ihrem Hund Flurid-Zahnpasta gegen Krieg am Arngeschwüre. Das fakt. Chefsache. Wir wollen ja hier nicht nur über ihre Haftleger und ihre Montagierende sprechen, sondern auch ein bisschen über sie als Mensch und Manager. Und deshalb bitten wir unsere Gäste, der immer ein Gegenstand mitzubringen, denn ihr am Alltag eine große Rolle spielt oder sie durch ihre ganze Karriere begleitet hat. Was haben Sie denn dabei? Ja, also ich habe mein Alpe 10 Grey Attack Max-Shampoo dabei. Das gibt es zwei, zwei, drei Jahren. Aber der Vorgänger ist ja quasi das Alpe 10-Koffe-In-Shampoo. Ich nenne das immer mein viertes Kind. Und das ist die logische Weiterentwicklung. Das heißt, hier ist sowohl Koffe-Ihm drin, um die Haare zu erhalten. Als auch eben ein Farbstoff, der mir hilft, meine Haare weniger grau zu haben. Das ist mir persönlich sehr wichtig, ich möchte jünger aussehen. Mein Vater war schon völlig grauen meinem Alter. Und dieses Shampoo habe ich selber mitentwickelt, fünf Jahre entwickelt. Das hat also fünf Jahre gedauert. Seit zweieinhalb Jahren im Markt. Sehr erfolgreich. Und wenn ich verreise, dann habe ich das in klein dabei. Und wenn ich es nicht dabei regte, riecht durch.
Sie haben das selber mitentwickelt, haben Sie gesagt, wie konkret Sie in irgendwie da entdecken. Ich hab's nicht formuliert, aber ich hab die Idee getrickert. Warum kann man das nicht machen? Dann geht das bei uns immer so los, wenn einer sagt, das geht nicht, sage ich immer super, dann gibt's das noch nicht. Dann müssen wir jetzt wirklich mal tiefer eintauchen, weil dann bräu ja keine Marktvorschung machen. Da weiß ich ja, da ist ein Potenzial. Und dann hab ich mit unserem Chef in Entwickler darüber gesprochen, dass ich das versuchen könnte und hab ich's auch selber ausprobiert. Ich war auf Versuskanilchen über fünf Jahre. Dann gab es immer wieder Momente, wo das Team aufgeben wollte, weil das Produkt ist sehr teuer, weil der Wirkschaft sehr teuer ist, der Wirkschaft ist nicht einfach zu bekommen. Man muss gucken, dass es natürlich einde nicht das Handtuch färbt und nicht die Dusche färbt, aber die Haare. Z.B. wir haben da viel rumgemacht. Am Ende sollte es dann 15 Euro kosten, haben alle gesagt, das funktioniert nicht. Das hat doch, das funktioniert, weil das hilft und dann nimmt man's auch. Das heißt, ich hab am Ende auch fünf Jahre dafür gekämpft, dass es eben in dem Markt kommt. Und das ist dann meine Aufgabe. Nicht die finale Formel, das möchte ich jetzt nicht behaupten, dass wir falsch. Aber am Ende solche Produkte und Projekte eben durchzuziehen. Das zeigt ja auch, was uns ausmacht, dass wir Blue Ocean Innovation machen, dass wir verstehen, dass Innovation, wenn sie denn außergewöhnlich ist, dass sich eine normale Prozesse einpasst. Und dass man hier Behabungskräfte braucht, dass Marktforschung einem da gar nicht hilft, da bin ich völlig bei Steve Jobs oder Henry Ford. Das funktioniert nicht, sondern da braucht man ein bisschen Bauchgefühl und muss sich einfach in den Konsumenten versetzen. Ich hatte es am Anfang auch kurz gesagt, wir sind jetzt ja nicht in dem, sind als Manager geboren, quasi. Sondern sie haben, wenn ich das richtig sehe, ja, glaub ich, Maschinenbau sogar studiert. Ja, also doch was recht anderes. Was war denn dann eigentlich so, dass ich das so klar bin, dass ich das so klar bin? Ja, also als ich 17 war, war das Unternehmen meines Faters pleitet, das war so ein erstes Einstein des Erlebnis, so dass immer klar war. Welches ist denn ein anderes, was ist das? Von Maschinenbau-Unternehmen, hast du so gemacht? Ich bin eigentlich Düsseldauer. Aber sammavor, das Unternehmen hatte auch in unserem, mit der Familie nicht so eine Bedeutung, es war ja auch ein B2B-Unternehmen, da ist man als Kind sowieso nicht so, mein Vater hat das immer sehr getrennt. Aber für mich war immer klar, ich muss mein eigenen Weg gehen. Ich habe einen geilen angemeldet, aber ich hab dann in Naturwissenschaft und Mathematik war ich sehr, sehr gut. Hab mich dann sehr früh entschieden, was analytisches Technisches zu studieren. Und Maschinenbau war dann in der Beratung, das fand ich spannend drei Jahre bei Ethik Körny. Hab dann NBA noch gemacht in Zert. Das war sehr hilfreich. Und ich wär wahrscheinlich in dieser Nierung gegangen, das war so ein bisschen die Idee, was anfangen, was Turner-Rollen machen. Und den Fall hab ich dann am Ende in den Bielefeld gemacht. Aber wahrscheinlich, vielleicht wär ich der erste gewesen, im Private equity in Deutschland. Ich weiß es nicht. Und hätte mehr Geld heute als sonst wie. Aber das heißt dieses Beispiel, dieser Firma ihres Vaters vor Augen war, sie fast ein bisschen abschreckend für sie, was gegen Unternehmertumsprich? Nein, eigentlich nicht, sonst hätte ich ja nicht gemacht. Ich glaub, es hat mir nur klar gemacht, dass es auch eine Down-Zeit haben kann und dass man das immer passieren kann und dass man am Ende für seinen Leben selbst verantwortet. Okay, aber dann müssen Sie mir jetzt noch einmal kurz erklären, wie das Unternehmen all beziehen kommt, dann quasi. Toberler Mutter. - Von ihrer Mutter. Richtig. - Und Sie haben dann und diese Erfahrung nach "Mauerfall", auf die ich vorhin auch kurz bezugnahm, wann spielte das dann während des Studiums nach? Oder wann war das. Nee, das war nach dem sechsten, ja, fünfen Semesteringslos. Ja. - Das war aus deiner persönlichen Erfahrung getrickert. Ich war jetzt abiturierend. Ich hab in der Schweiz abitur gemacht. Mit dem Zug bin ich nach Ros Berlin gefahren und durch die DDR gefahren mit dem Zug. Ich hatte diese Bilder mein Leben lang nicht vergessen, das da einfach ganz anders aus als im Westdeutschland. Ich hab es auch in Ost-Berlinen und halten Tag ausgehalten. Und als er in die Mauer viel war für mich völlig gleich, ich möchte das mit erleben. Ich will das mit erleben, das ist unig. Das wird nie wieder passieren, vielleicht in Korea, aber sonst nicht. Und hab ja erlebt, was ich mache, engineering brauchte man nicht. Freunde von mir haben Joghurt und Panagen verkauft. Das gab es ja auch alles nicht oder Jeans. Und ich hab dann gesagt, ich will das auch ausprobieren. Und die gefragt hab, ob ich mal mit Kosmetik darüber fahren darf. Und dann hab ich das gemacht. Und das war total spannend. Aber wo haben Sie angefangen? Wo haben Sie sich niedergelassen? Oder wo sind Sie jetzt? Ich bin mit dem VW Golf nach Erfurt gefahren, hab ich auf dem Marktplatz gestellt und hab noch gegen Ost-Markosmetiker verkauft. Und bin dann in Frisörderlungsreien, hab die gefragt, ob die auch Albeziehen kennen, und dann sagten die älteren Jahre, kennen wir noch vor dem Krieg, ist eine alte Magde. Und dann merkte ich, dass da Interesse war. Und dann hab ich mir überlegt, kann das Wasser ein. Und dann hab ich im Sommer meinen Praktikum nicht in Spanien gemacht, bei einer Tüssentochter, sondern bin dann Frisörderlungs in Sachsen abgefahren und hab den unsere Produkte verkauft. Und das lief unheimlich gut. Und dann hab ich entschieden, das ein Jahr richtig zu machen, den Vertrieb da aufzubauen. - Ja. Und mein Schuhum zu unterbrechen nach dem 6. Semester, meine Eltern, sind da am Ort gelaufen, hab ich ihn versprochen, dass ich auch weiter mache. War für mich auch immer klar, ich hatte nur noch 2 Semester. Und hab dann ein Jahr in Leipzig gelebt in der Salzstank-Vabrik, war der einzige, der da gelebt hat. Und hab dann da im Büro gebaut und Schulungsräume, ein LKW-Fahrer eingestellt und Verkäufer eingestellt. Und hatte eine tolle Zeit mit 21. Ich hab unglaublich viel gelernt und hat richtig Spaß daran. Aber den Großteil der Zeit waren Sie dann quasi alleine unterwegs? Ja, genau. Ich bin dann erst 300. Alleiner als Außendienstler gefahren. Und hab dann ein Jahr Leipzig gelebt, eben Mitarbeiter eingestellt. Und hab dann da den Vertrieb aufgebaut, der eben dann an Friseure noch gegen ganz klassisch. Die Händler gab's ja noch gar nicht in die Entle. Wie waren damals so ihre Wartung, wie sich das entwickeln würde? Also haben Sie eher an so eine rasanten Ostbum geglaubt? Oder wie haben Sie das so ges erlebt? Ich hatte da, weiß ich nicht, ich hab mit glaub ich die. Also mir war klar nach den ersten Besuchen ja schon im Erfurt damals, dass dann hohes Interesse ist. Ich hab dann sehr schnell verstanden, dass Friseure ordentliche Mittel hatten. Man konnte hier in der DDR. Das ist ja ein bisschen ja viele leider nicht mehr. Viele waren gar nicht kaufen. Sie konnten nur Dienstleistungen kaufen. Da hat Leute, sie sind permanent zum Friseurgerin, permanent zum Kosmetikerin. Die hatten zwei Schichtbetrieb. Kann man sich gar nicht vorstellen. Das heißt, die hatten viel Geld. Das wurde 2,1 getauscht. Und als ich dann bei den ersten Friseurkunden war, gesagt, das könnt ihr bestellen, haben die gesagt, "Ja, das war aber auch kommst denn auch." Wenn ihr bestellen, kriegen wir das. Wenn wir 30 Jahre lang alles bestellt und nichts bekommen. Man hat wirklich verstanden, wie dieses System nicht funktioniert, hat er am Ende. Das ist ja auch schlimm, wenn man hier da irgendwie wieder hinwollen. Und dann haben wir damit angefangen. Da gab es natürlich Hürden, dann wurde erst aus der Zitrale nicht geliefert, weil die Bonität nicht klar war. Es hat Spintier, die haben so viel Geld, ihr müsst das liefern. Aber das Interesse war natürlich groß, nach besserer Produktqualität. Weil Produkte gab es halt nicht. Die Cosmety und Friseure freuen sich natürlich über gute Qualität, darüber, dass man was kaufen konnte. Dann hat man relativ schnell gemerkt, dass da ein großes Interesse ist. Klar, den Beruf des Verkäuvers gab es auch nicht. Den musste man auch erst mal schaffen, weil das war eine nur Versorgung. Also. - Mhm. Wenn sie was hatten, dann wurde es leicht los. Man hat da viele spannende Erfahrungen gemacht. Aber das war am Ende richtig tolle Aufbruchstimmung, mit allem, was dazu gehört. Also, sensationell. Sind da irgendwelche Kontakte entstanden, dass bis heute noch irgendwie eine Relevanz für sie hat? Ja, persönliche Kontakte zum Teil. Einer unserer Außendienster der Arbeit, der heute noch vor uns, die ich damals eingestellt habe. Auch ein paar Mitarbeiter in der Zentrale noch. Aber das war mehr eine geschäftliche Zeit. Also, da war wenig private, da war noch nicht viel los, in Leipzig. Ich hab doch dann also nachts um 12. Muss sich dann die Aufträge überfachsen, über die Westleit, über die Telefonleitung vorher ging das gar nicht. Das war völlig überbelegt. Da hat man dann schon 20-force-Heffen gearbeitet. Das war so. Dann sind sie dann nachher irgendwann doch in das Unternehmen eingestiegen. Sie haben ja schon ausführlich geschildert, dass es eine schwierige Phase für das Unternehmen war. War das tatsächlich so einen Moment entweder du machst es oder es wird verkauft? Oder wo standen die? - Da stand man noch nicht. Aber ich hab ja zweimal abgelehnt, ich möchte das nicht machen. Man hat einen ältere Freund mich ja überredet, weil auch gesagt, da am Ende ist auch Teil deines Vermögens. Natürlich nur ein Teil, ich bin ja ein Gesellschafter. Wenn das jetzt nicht probierst, was ist vielleicht bereuen und du bist junger noch. Und wenn es dann nicht klappt, kannst du auch noch woanders hin. Das war der Haupttricker zu sagen. Man hat eine gewisse Verantwortung. Man kannte natürlich ein paar Mitarbeiter eben aus der Zeit im Osten. Ich wusste schon, dass es auch ein paar Probleme gab. Ich hatte mit einigen Kontakt. Das war vielleicht auch besser so. Ich seh immer im Leben gut, wenn man vorher nicht immer alles weiß. Von daher war das dann aber der Moment zu sagen, okay, jetzt. Du bist verrückt genug, jetzt probierst du es uns. Meine Mutter war dagegen. Aber mein Gott, ich war 29, da hab ich dann auch selbst entschieden. Ja. Wenn man auf das schaut, was da sein passiert ist, dann hat man ja fast du von außen einiges so ein goldenes Händchen. Es ging immer irgendwie Schritt für Schritt aufwärts. Oder überseht man da auch mal irgendwelche großen Fehler oder Schwierigkeiten, die sie zwischen drin erlebt haben. Na, ich glaube, man macht viele Fehler. Man muss ja weniger Fehler machen, als man richtig Entscheidungen trifft. Ich glaube, die erste fünf Jahre waren sicherlich brutal hart. Das war klassisch Succession, wie man das aus der Serie kennt. Also, ich hab geben Fremdmanischer gekämpft. Ich hab gegen Familie gekämpft. Ich hab gegen den Markt gekämpft. Und wenn ich nicht. Ich sag jetzt mal 29, 30 gewesen wäre und echt hohen Wilden habe und eine hohe Leistung.
Und auch ein bisschen Glück. Das braucht man dann einfach. Ich hab ein paar wichtige Menschen kennengelernt, die mir dann geholfen haben Mitarbeiter, welche die schon da waren, welche die ich geholt habe. Zwei immer ein Team-Erfolgermänder auch. Aber da kam dann alles zusammen. Das waren fünf brutale Jahre. Danach ging es in eine neue Phase. Da ging es auch nicht immer nur gerade aus. Aber da war eine gewisse Richtung auf einmal da. Da waren Strukturen da. Seitdem schaffen wir es in der Tat, das auch ordentlich so kissive weiter zu entwickeln. Da gab es auch immer mal Fehler. Aber wir lernen aus unseren Fehler an schnell. Was war denn das? Irgendwie was inzwischen drin? Wir hatten schnell Styling vor App beziehen. Das war eine total dumme Idee. Das muss man einfach sagen. Aber wir haben nicht so viele Flops gehabt. Wir haben ja auch nicht jedes Jahr Neuheiten. Wir haben uns eben auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Ich habe die falsche Leute geholt. Die meisten Fehler habe ich im Personennembereich gemacht. Und mache ich mal zu lange gewartet. Da würde ich heute und das mache ich auch schneller reagieren. Weil am Ende treiben Menschen Organisationen. Wenn man da die falschen hat, dann kostet ein, das war ansehnlich viel Kraft. Und bringt ein nicht weiter nicht. Jetzt sind sie schon lange dabei, aber immer noch keine 60. Also nicht so, dass man jetzt schon ummittelbar uns aufhören. Und ein Punkt, wo man sich so Ziele, die sie noch selbst erreichen wollen, irgendwie schon mal definiert hat. Ist diese Umsatzmilliade, was die selber an der Spitze auch noch schaffen wollen? Die Umsatzmilliade ist ja mit meinen Mitarbeitern entstanden, die im ich 25 Jahre da war, also vor fast drei Jahren. Wo wir das gemeinsam als Ziele arbeitet haben. Da steht jetzt auch nicht eine feste Jahreszahl. Da war man so die Idee, wenn ich 70 bin. Da habe ich noch ein bisschen Zeit. Ich glaube, das hat einfach, nur erarbeitet, um aufzuzeigen, dass wir eben noch enorme Möglichkeiten haben und dass wir an uns glauben. Und dass wir eine Innovationspipeline auch erstmalig in der Geschichte haben, die außergewöhnlich ist. Und dass wir durch Digitalisierung, die wir sehr, sehr gut betreiben, durch Data, durch AI, viele Möglichkeiten haben, ob sie dann erreichen oder nicht, ist, glaube ich, für uns gar nicht so relevant. Das Ziel ist klar, wir wollen ein gesundes Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln. Wir wollen vor allem mehr Menschen in der Welt helfen. Weil das treibt uns am Ende. Wir wollen den Menschen wirklich helfen, ihre Haare länger zu behalten, bessere Haut zu haben, im Teambereich gesünder zu sein und ihre Zehnte besser zu pflegen. Also das soll dann auch, wo uns natürlich ein Benefit haben. Das ist keine Frage. Aber das ist unser Ziel. Das verstehen wir auch unter Nachhaltigkeit. Wir verkaufen die Leute kein Schrot, sondern wir wollen sie wirklich helfen. Und da sehen wir noch viel Potenzial. Trotzdem ist es jetzt ja so, dass ihr Leben ja quasi wirklich jetzt, seit sehr langer Zeit, vollständig vom Unternehmen beherrscht wird. Es gibt irgendwelche Sachen, die sie gerne noch mal machen würden, und was ganz anderes, wo ihnen eigentlich noch mal nach wäre. Ja, ich glaube schon. Das kann ja auch noch kommen. Ich bin jetzt keiner, der die Rente herbeisehen. Ich halte auch Rente für was relativ sinnvoll ist. Ich hab gerade morgen gelesen, Herr Donani ist 98 und Kern gesund. Wahnsinn. Und ich war es letztem Mal noch bei Warren Buffett und Charlie Mangal, als die zusammen auf der Bühne waren, weil ich schwer beeindruckt. Also, ja, es gibt noch Träume. Es gibt sowohl Träume geschäftlich, der wichtigste Traum ist, glaube ich, gesund zu bleiben. Ich könnte jemand noch mal vorstellen, Donani hat Pilot zu werden. Ich wollte eigentlich immer selber fliegen. Ich bin Sport begeistert. Also, das heißt, bei so Nissen, den Schein quasi erst mal noch machen. Den müsste ich machen, aber das macht vielleicht auch keinen Sinn. Aber finde, fliegen faszinierend. Ich bin ein Fenrir. Also, ich verstehe, warum die fliegen. Wenn mich Uli Höhne ist, annufen Sie, dann soll ich so ein FC Bayern machen, dann würde ich mir vielleicht auch überlegen. Also Sport, im Sport könnte ich mir auch noch was vorstellen. Ich hab viel Sport DNA in mir drin. Ja. - Das könnte auch noch mal besser sein. Bleiben Sie dran. KI ist kein Privileg von Big Tech. Doch wie setze ich KI mit begrenzten BG's, Schlankenstrukturen und hoher Ergebnisorientierung als KMU an besten ein. Praxisnahe Einblicke, UseCase und Strategien erhalten Sie auf der Wirtschaftswache Konferenz KI im Mittelstand. Von Datenbasis bis EUAEkt KI verstehen, Anwenden und Skalieren. Nutzen Sie unter Vivo-KI-Mittlestandpunkt.de den Code Podcast26 und sparen Sie 10 Prozent auf den Ticketpreis. Aber ist denn dann die Firma so dominant, wie man das jetzt vermuten würde, so typisch zu Familienunternehmen? Nehmen wir auch bei Mittagessen. Er reden alle nur über Alpizier und Karek? - Nein. Nein. Natürlich hat man als Konsumprodukt richtig dieses Tanz schwieriger hin, als wenn Sie eine Maschine verkaufen. Weil natürlich Kinder sich damit anders identifizieren und auch Freunde. Das ist so. Aber ich habe immer versucht, die richtige Balance zu finden. Eins meiner Key Learnings in Inziat war, dass ein ältere Professor uns von seinen Exaktivse erzählt, die mit 50 KM und den Fragen, was euch mit meinen Kindern machen, sind 18, aber ich habe keinen Kontakt zu den, ich habe so viel gearbeitet. Was kann ich jetzt tun? Und ja, ich sagen, musste nichts, weil das zu spät. Das heißt, ich habe immer versucht, eine Mischung zu finden aus Familie und Firma. Es geht manches. Also das versuche ich schon, das wúria auch konsequent. Und das ist mir, glaube ich, relativ gut gelungen, hätte immer besser sein können, wenn Sie meine Kinder fragen. Und meine Frau wahrscheinlich, aber ich glaube, die Mischung macht es da. Und die will ich auch weiter fortführen. Und ich habe den großen Luxus, dass ich über den größten Teil meiner Zeit selbst entscheiden. Als CEO, den nehme ich mir dann auch. Aber wie präsent ist denn der Rest der Firma, dann Familie schon in der Firma? Also gibt es. ja, ein Kinderverwander von Ihnen, die auch schon arbeiten im Unternehmen? Nein, wir haben da klare Regelungen, das ist auch nicht möglich. Ja, okay. Das halte ich auch nicht für richtig. Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, sich vor anders zu beweisen, da, wo man ehrliches Feedback bekommt. Ich glaube nicht, dass meine Kinder oder andere Familien mit liedererliches Feedback in der eigene Firma bekommen würden. Ich halte ehrliches Feedback für das wichtigste im Leben eines Menschen. Und von daher kommt das Bons nicht in Frage. Auch nicht immer den Vertrieb in Nordkorea dann auszubauen, zum Beispiel, wenn Nesse Landung ans Jäffnett wird. Das wäre dann vielleicht irgendwann eine Möglichkeit, aber auch da, aber auch da müsste man natürlich erst mal woanders gezeigt haben, dass man sowas auch tatsächlich kann. Dann wäre die spannende Frage, dass du ab einer will. Ja. Also das wäre ja eben nicht der gemütliche Sessel, die ihn sich vielleicht mal nicht vorstellen, auf jeden Fall nicht. Also schauen wir mal, aber so mal Nordkorea ist auch noch weiter von den Fernt wahrscheinlich. Aber wie gesagt, nein, wir trennen das, ich glaube, das ist auch richtig. Und ich glaube, wir machen das so weit, ganz gut. Und werden Sie dann mal Familien treffen? Manchmal schon gefragt, wie haben wir jetzt das noch machen? Also die Fragen gibt vielleicht indirekt, das habe ich auch nicht festgelegt. Ich habe die Möglichkeit, wenn wir einen Aufsichtsrat im Helden scheinen, der das. Das sind übrigens nicht von mir Mitglieder, sondern Fremde. Wenn die irgendwann sagen, es reicht, dann werde ich das wohl akzeptieren müssen. Das ist selbstverständlich. Aber ich hätte schon Bock, das noch ein bisschen länger zu machen. Aber dafür, wie gesagt, ist ja das allerwichtigste, dass ich das A mit dem Team weiter erfolgreich mache. Denn sonst ist es auch nicht in Ordnung. Es erschreckend, was manche Leute sich jetzt am Boni geben lassen, die unerfolgreich waren. Und das zweite wäre natürlich, dass sie gesundheit auch mit spiel. Also das muss auch Stimmen am Ende. Aber wie gesagt, ich geh jetzt nicht zu den Menschen, die mit drei und setzten Rente gehen wollen. Letzte Worte. Ja, Dörrenberg, wir liken mal die Schlussrunde ein bisschen hier. Das heißt, Sie müssten noch so drei Fragen beantworten. Zum einen ein Zitat, zu dem ich Ihre Meinung interessieren würde. Eine Entweder-Oda-Frage, da müssten Sie sich entscheiden. Und einen Satz anfangen, den sollten Sie vollenden. Los geht's mit dem Zitat. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen von Kutthucholsky. Also, ich würde immer sagen, die Mischung macht es. Wir haben immer versucht, Tradition mit Zukunft zu verbinden. Ich glaube schon, dass Erfahrung ein Wert ist, aber nicht der einzige. Wenn ich einen Tag lang den Job mit jemandem tauschen könnte, dann würde ich. Mit Uli Hönnestausch. - Das hat mich nicht überrascht. Und zum Schluss noch ein paar Insights von der letzten Firmenfeier. Eher auf der Tanzfläche oder auf dem Baherker. Ich glaube, meine Mitarbeiter nicht alle wissen, dass ich verdammt gerne tanze. Wurde ich wahrscheinlich tanze. Das ist gut aufpassen mit wem. Unost-Westfahle stand krass. Sie geht ja aus der Hälfte rein, Läder. Das hat danach seine Vorteile an der Stelle. Ich danke Ihnen für das lebendige Gespräch und die spannenden Antworten. Und Ihnen lieben Hörer für das Interesse. Wenn es Ihnen besonders gut gefallen hat oder eher nicht, dann schreiben Sie uns gerne an Chefgespräch. Hörn Sie nichts, dann ist meine Kollegin Berner wieder am Start. Und damit, tschüss und tschüss, Herr Dornberg. Vielen Dank, tschüss und alles Gute. * Musik * Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Die neue Vivo History Podcast Staffel über Weltmarkten mit deutschen Wurzeln. In Pioniere der Weltwirtschaft erzählen wir, die auswanderer aus kleinen Orten, Ferne Heimat, globale Unternehmen aufbauten. Ab dem 21. März jeden zweiten Samstag.
Podcast Summary
Key Points:
Eduard Dörrenberg führte das Familienunternehmen Alpecin durch eine Neuausrichtung, basierend auf Produktinnovation (z.B. Koffein-Formel) und Markenrepositionierung, zu erheblichem Umsatzwachstum.
Der Unternehmenserfolg wird durch einen strikten Fokus auf Produktnutzen und funktionale Kosmetik getrieben, wobei Marketing nur zur Erklärung dient, nicht als Treiber.
Internationale Expansion, insbesondere in Asien, war strategisch wichtig, um Marktbedarf zu nutzen und globale Präsenz zu signalisieren, wobei Deutschland als Standort für Produktion und Entwicklung priorisiert bleibt.
Das Portfolio wurde durch Akquisitionen (z.B. Plantur) und Revitalisierung bestehender Marken (z.B. Karex) diversifiziert, stets geleitet von konkreten Verbraucherbedürfnissen.
Summary:
Im Podcast "Chefgespräch" erläutert Eduard Dörrenberg, wie er das Familienunternehmen hinter der Marke Alpecin geführt hat. Als er vor etwa 30 Jahren übernahm, stand die Marke trotz Bekanntheit vor großen Herausforderungen: veraltetes Image, fehlende Innovation und rückläufige Umsätze. Statt auf rein marketinggetriebene Lösungen setzte Dörrenberg auf eine grundlegende Produktinnovation.
Durch Forschung wurde die Koffein-Formel zur Haarfestigung entwickelt, was den Kern für die Neupositionierung bildete. Entscheidend war dabei der Ansatz, dass die Marke stets vom Produktnutzen ausgehen muss. Dieser Fokus auf funktionale Kosmetik mit medizinischem Benefit trieb das Wachstum an, unterstützt durch die Akquisition und Neuausrichtung weiterer Marken wie Plantur für Frauen.
Internationalisierung, insbesondere in Asien, wo Haarausfall stark tabuisiert ist, erwies sich als erfolgreiche Strategie, um neue Märkte zu erschließen und von lokalen Dynamiken zu lernen. Trotz des globalen Engagements bleibt die Produktion und Entwicklung schwerpunktmäßig in Deutschland, was mit Qualitätsanspruch und dem Ruf deutscher Ingenieursleistung verbunden wird. Heute ist das Unternehmen deutlich diversifiziert und hat seinen Umsatz vervielfacht, getrieben von der Philosophie, Produkte zu entwickeln, die konkrete Probleme der Verbraucher lösen.
FAQs
Die Marke war zwar bekannt, hatte aber ein angestaubtes Image und fehlte an Innovation. Es gab keinen Grund für jüngere Verbraucher, das Produkt zu nutzen, und es mangelte an modernem Auftritt und Produktleistung.
Er konzentrierte sich auf eine Produktinnovation, entdeckte die Wirkung von Koffein gegen Testosteron-bedingten Haarausfall. Mit einem neuen Produkt, einer neuen Flasche und einem klaren Konzept wurde die Marke revitalisiert, ohne ihren Kern zu verlieren.
Innovation steht im Mittelpunkt. Das Unternehmen investiert stark in Forschung und Entwicklung, um Produkte mit klarem Kundennutzen zu schaffen. Marketing dient nur dazu, diesen Nutzen zu erklären, wobei die Qualität und Wirksamkeit der Produkte priorisiert werden.
Die Produktion in Deutschland gewährleistet hohe Qualität und Rezepturtreue, ohne Abstriche wie bei Großkonzernen. Solange es wirtschaftlich und regulatorisch machbar ist, bleibt der Standort Bielefeld erhalten, auch wegen des positiven Images deutscher Ingenieurskunst in der funktionalen Kosmetik.
Der Umzug signalisierte ernsthaftes Engagement im asiatischen Markt und förderte das Wachstum. Zudem brachte er wertvolle Erkenntnisse in Digitalisierung und Trends zurück, stärkte die Internationalisierung und ermöglichte kulturelles Lernen für Mitarbeiter.
In Asien beginnt die Beschäftigung mit Haarausfall viel früher, da er mit Schwäche assoziiert wird. Männer investieren stärker in Pflege und Färben, was den Markt größer macht. In Europa wird oft später reagiert, und das Bewusstsein ist weniger ausgeprägt.
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