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Aller Anfang: Wie erziehst du denn unser Kind?

62m 31s

Aller Anfang: Wie erziehst du denn unser Kind?

In dieser Podcastfolge diskutieren Nora und Oliver die Herausforderungen unterschiedlicher Erziehungsvorstellungen zwischen Eltern. Sie betonen, dass Konflikte häufig entstehen, wenn ein Elternteil, oft die Mutter, sich intensiv mit bindungsorientierter Erziehung beschäftigt und versucht, den Partner durch Bücher oder Podcasts zu überzeugen. Dies ignoriert jedoch die individuelle Authentizität und die Beziehungsdynamik. Die Elternschaft erfordert oft Ad-hoc-Entscheidungen, die von ursprünglichen Plänen abweichen, wie die Geschichte einer Mutter zeigt, die nach der Geburt entgegen der Absprache doch stillte. Ein zentraler Punkt ist das Konzept der "maximalen Beinfreiheit": Eltern sollten sich gegenseitig vertrauen, in konkreten Situationen spontan zu handeln, solange eine gemeinsame Wertebasis besteht (z.B. keine Gewalt oder Beschämung). Bei getrennten Eltern verschärfen sich diese Konflikte oft, da unterschiedliche Erziehungsstile die Trennungsdynamik fortsetzen können. Die Lösung liegt nicht in starren Regeln, sondern in offener Kommunikation, Empathie und dem Respekt für die Autonomie des anderen, ohne die gemeinsame Verantwortung für das Kind aus den Augen zu verlieren.

Transcription

10370 Words, 62943 Characters

German
* Musik * Alle anfangen. Es ist manchmal schwer, manchmal leichter, aber immer interessant. Und wo mit fangen wir heute an? Heute würde ich gerne mit dir über unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung sprechen. Na dann, legen wir los. Diese Folge wird unterstützt von der Alltagsgoldapp, die Journaling und Foto-Buch verbindet und mehr erfahrt ihr am Ende dieser Folge. Hallo Nora. Hallo Oliver. Wir müssen schon da und zu kichern. Nur für euch da draußen. Falls es im Hintergrund, weil es ält zu einem Geräusche macht, dass es nicht noch als Baby, sondern ein Hund, der gerade seinen Frauchen vermisst und nur das ihr Bescheid wisst. Ja genau. Ich hüte gerade den Hund meiner Eltern. Ich bin eine Hunde-Baby-Sitrin und der Hund ist sehr, sehr anhänglich. Sein Eltern gegenüber, also meinen Eltern. Wir teilen uns sozusagen die Eltern. Deswegen hört man das teilweise bis zum Hintergrund. Aber das soll uns nicht von abhalten, heute über Erziehung und unterschiedliche Erziehungsvorstellungen von Eltern zu sprechen. Das ist ja so ein Thema, das uns seit wir diesen Podcast haben, immer und immer wieder angetragen wurde. Genau. So ganz grob ist halt der Tenoer oft. Ich gehe erste Schritte in den Umgang in die Erziehung meiner Kinder und meine Partnerin hat davon andere Vorstellungen. Oder, wenn man noch prototypischer ist, Halle und Nora, ich habe alle deine Bücher gelesen oder viele deine Bücher gelesen. Ich versuche zum Beispiel, die Bindungsorientierter meine Kinder zu begleiten. Und mein Partner sagt, aber das funktioniert nicht. Und das wird dann so in andere Verhaltensweisen um, wie damit umgehen, wie mit diesem Spannungsfeld umgehen. Das sind so die Fragen. Ja, ja. Ich krieg ganz oft Nachrichten von Müttern, die sich sehr intensiv damit befasst, wie sie ihre Kinder begleiten wollen. Und die mich jetzt quasi fragen, welches Buch, welchen Podcast kann ich sozusagen meine Mann geben, damit er es kapiert und dass wir endlich an einem Strang ziehen. Also gibt es so eine Männerversion, möglichst kurz und knapp und mit vielen Studien und mit vielen Fußnoten, sodass er es einfach kapiert und dann macht. Und da spricht natürlich auch so eine Sehnsucht dann heraus, zu sagen, ich habe mich halt so intensiv befasst, ich will jetzt nicht auch noch die ganze Zeit darum Diskussionen haben. Ich weiß, dass es richtig ist. Wie kann ich das jetzt sozusagen mein Mann auch ins Hirn bringen? Und das ist natürlich etwas. Also natürlich kann ich Bücher empfehlen, natürlich kann ich Podcast empfehlen, natürlich kann ich auf Studien verweisen. Aber diese Frage, so verständlich sie ist, lässt natürlich außer Acht, dass die wenigsten Menschen Lust haben, durch ein Buch oder ein Podcast quasi so auf Linie gebracht zu werden. Weißt du was ich meine, oder dass da ja auch eine Beziehungsdynamik irgendwie eine Rolle spielt, dass Leute sagen, ich bringe meine eigenen Vorstellungen, Werte, Gedanken mit, ich möchte authentisch sein und ich möchte nicht jetzt nach irgendein Buch oder irgendein Podcast mich gezwungen fühlen in der bestimmten Weise mit meinem Kind oder mit meinen Kindern umzugehen, die sich für mich vielleicht gar nicht authentisch sinnvoll richtig anfühlt. Und ich wollte es noch ein bisschen erweitern, dass wir auch natürlich auch andere Erziehungstile, es gibt ja nicht den Nora im Lauerziehungstil, es gibt ja nicht das Bedürfnisorientiert erzielen, sondern es ist ja letztlich jetzt mal sehr leihenhaft gesprochen. Immerhin ersam er mal eine Mischung aus Erfahrungen, Angelesene, Glaubensätzen und so weiter und trifft dann aufeinander in einem Paar, das ein Kind gemeinsam erzielt und da entstehen dann Konflikte. Also das wollte ich noch einmal so ein bisschen größer mal haben, dass wir jetzt sozusagen hier sagen, dass es heute der Podcast dennst du ja auch Männern im Fehlen kurz gesagt. Ja ja. -Auere Frau hat recht, so müsst ihr es machen, weil das würde auch zu kurz greifen, denke ich. Ja und ich will noch ganz kurz an die Stelle auch erwähnen, das natürlich dieses Thema, wir sind gemeinsam Eltern und haben teilweise unterschiedliche Vorstellungen davon, wie wir mit unserem Kind oder unseren Kindern umgehen wollen, noch mal eine besondere Schärfe bekommt bei Eltern, die eben kein Paar oder kein Paar mehr sind, aber trotzdem ja noch gemeinsam Eltern sind. Also wenn ich so eine Paarbeziehungsebene habe, kann das manche Dinge komplizierter machen, weil sich die eben manchmal auch Mischen, also manche Eltern sagen, es fällt ihnen leichter, über Erziehung zu reden, seit sie sozusagen nur noch Eltern sind und gar nicht mehr der noch diese Beziehungsebene mitdenken müssen. Aber bei sehr vielen Eltern ist es auch so, dass mit der Trennung auch eben diese unterschiedlichen Vorstellungen zum Umgang mit dem Kind oder den Kindern noch mal krasser aufeinander prallen. Weil man natürlich auch nicht so diese gemeinsame verbindende Ebene hat, hey wir meinst doch im Grunde alle gut miteinander, sondern manchmal werden dann eben diese großen Unterschiede zwischen Menschen, die dann auch ja auch zu einer Trennung geführt haben, letztlich fortgeführt in den Unterschieden im Umgang mit dem Kind. Und das können dann sehr erbitterte Streits auch natürlich werden. Wer jetzt sozusagen ist richtig macht, wer wem was vor schreiben darf oder nicht und so. Und manchmal setzt sich da wirklich auch eine Form von struktureller Beziehungsgeweil, letztlich in der Ebene, wie gehen wir mit dem Kind um fort. Und das will ich einfach auch mit erwähnen, dass natürlich nicht alle Eltern das als Paar händeln diesen Austausch. Okay, fangen wir an. Nach den uns typischen Disclaimern und Abgrenzungen und ein, wer noch auch mitgedacht ist. Ich glaube, dass es immer eine Sache von Schritt für Schritt ist. Ich glaube, das Veränderung gerade dann, wenn es um den Umgang mit einem Kind geht. Wer verändert, dem fällt Veränderung immer leichter als dem der, wo verändert wird. Also das finde ich, ist mal so ein ganz generell beobachtelmer und die trifft mir mich da auch zu. Also wenn ich jetzt etwas anders mache, erpeute mit meinem Kind und du bist jetzt sozusagen meine Partnerin oder meine Ex-Partnerin oder was auch immer. Würde ich das glaube, ich tendenziell eher zumindest überraschen. Aber die Chance, dass du auch sozusagen sagst, ist das super, was der Oliver jetzt da für einen neuen Muf da irgendwie reinbringt. Die Chance ist nicht so hoch, als dass du sagst, wir sind hier los. Das ist ja irgendwie auch begrenzt. Das ist ja wahrscheinlich eine gewisse Art, auch so deinen Handlungsspirum oder deine Autonomie. Ja und eine große Herausforderung, glaube ich, beim Kinderbegleiten generell ist, dass man die Art und Weise, wie man sein Kind erziehen möchte, oder seine Kind erziehen möchte, ja nicht vorher wirklich am Reisbrett planen kann. Also wenn ich mit meinem Partner oder meiner Partnerin unser gemeinsames Leben ausmale, und wir sprechen darüber und streffen Vereinbarungen und sagen so was wie, wo wollen wir wohnen, wie wollen wir arbeiten, wie wollen wir unseren Beziehungsalltag gestalten, dann trifft man ja das, was in der Parti-Rapie manchmal ein unausgesprochender Beziehungsvertrag genannt wird. Also man trifft eine Absprache und die fühlt sich nach dem Rahmen an, den man gemeinsam abgesteckt hat, so wollen wir unsere Beziehung leben. Und solche Beziehungsverträge können von Zeit zu Zeit sozusagen geupdated werden, das werden sie entweder bewusst oder sie werden geuptertätig durch das Leben, das passiert. Und letztlich kann man sozusagen, wenn wir jetzt aus der pahtherapeutischen Perspektive drauf gucken, sagen ein paar, die imis gut miteinander geht, hat einen Beziehungsvertrag, der für beide Seiten funktioniert, wo sozusagen diese Rahmen, die man miteinander abgesteckt hat, so ist, dass beide sagen ich kann hier atmen, ich kann mich wiederfinden, ich bekomme was ich brauche. Und wenn wir ein Kind bekommen, gehen wir natürlich auch einen unauflöslichen Vertrag, in gewisser Weise miteinander ein. Also wir werden für immer und egal was passiert, beide die Eltern dieses Kindes sein. Und oft geht das mit relativ wenig Absprachen einher, was das in der Konkretion bedeutet. Das gibt da so Untersuchungen darüber, dass die wenigsten Eltern vor der ersten Schwangerschaft mal besprochen haben, wie wollen sie zum Beispiel Berufshittigkeit und Kind wirklich exakt verteilen? Da sind denn viele so jordes, wird sich dann finden Modus. Aber auch die atemberise, wie wir mit unseren Kindern wirklich umgehen wollen, wird oft entweder wenig besprochen oder sie wird besprochen. Und im Alltag mit Kind oder Kindern zeigt sich sehr schnell, diese Absprachen sind sehr wenig wert. Weil wir können, wenn wir noch keine Eltern sind und viele Dinge nicht vorstellen. Und ich habe ganz regelmäßig Gespräche, gerade auch mit Müttern, die sagen, "Woah, ich schütte so den Kopf im Dach, da hat überall mein Kind erloses. Ich, also wir für mich war total klar, mein Kind schlecht von Anfang an im eigenen Bett und ich stelle das maximal sechs Monate. Und natürlich kommt das mit eins in die Krippe und natürlich gehe ich abends mit Freundin weg und natürlich beanspruchen wir unsere Partzeit und das wird kein Fällen Sinn und kein Zucker und diese ganzen Themen so. Und siehst du ständig, genau so. Und die Eltern sagen, wir haben's raus, wir werden nicht so wie die anderen Eltern in unserem Umfeld, die manchmal vielleicht auch so ein bisschen abschreckt ein Beispiel sind, sondern wo die geben sich ja völlig auf oder was auch immer. Und dann kommt ein Kind. Die Aroganz der Ersteltern, so was zu tun. Und je nachdem, was man an so vielen Kind bekommt, welches Temperament das hat, wie die Geburt war, wie die erste Zeit war und so, erweisen sich dann manche dieser Vorstellung als tragfähig und viele halt auch nicht und viele werden dann relativ schnell über Bord geschmissen. Und wenn natürlich dann beide ältere sozusagen gemeinsam an so einen Punkt kommen zu sagen. Das haben wir uns anders vorgestellt, klappt aber nicht. Machen wir halt was anderes so, dann kann das ja auch sehr zusammenschweißen. Dass man als Eltern gemeinsam sagt, "Ei, wir merken gerade, Eltern schafft es anders als wir dachten, wir finden dann gemeinsam neuen Weg." Aber was eben auch relativ häufig passiert, ist, dass ein Elternteil und das sind häufig die Mütter, die einfach den größeren Anteil der Kerarbeit übernehmen, quasi ihr Bild von sich als Mutterpermanent-Update, und sagen, das klappt so nicht, das sehe ich nicht mehr ein. Ich bin dabei einfach auch anders, da habe ich mehr Wissen, mehr Erfahrungen, eine andere Beziehung zu meinem Kind, als ich mir das vorher abstrakten vorstellen konnte. Das will ich so jetzt nicht mehr, oder das will ich unbedingt. Und das kann sich natürlich für den Partner auch schnell so anfühlt, als würde er denken, okay, meine Frau ist jetzt irgendwie so immer leihengang unterwegs. Die schreibt jetzt all unsere Erziehungsvorsitzung regel neu, alles, was wir besprochen hatten oder was wir uns vorgestellt hatten, gilt nicht mehr. Und ich werde hier gar nicht mehr gefragt und gar nicht mehr mitgenommen. Oder es kann eben wirklich auch zusammen konflikt, dann kommen zu sagen, ich will das immer noch so. Und die andere Person sagt, ich will das aber nicht mehr. Ich finde es nicht fair, unser Kind gegenüber oder was auch immer. Und dann haben ja viele Paare so die Sehnsucht nach so einem Schiedsrichter, der dann praktisch kommt, du sagst, du hast recht, du hast unrecht. Und es ist für viele sehr schwer auszuhalten, dass es so eine Schiedsrichter, in dem Sinne bei vielen Themen zum Umgang mit Kindern nicht gibt, weil es nicht diesen einen objektiv richtigen Weg gibt, bei vielen Fragen. So dann oft ist die Antwort der Wissenschaft kommt drauf an. Ja, ich zoome quasi noch näher rein und möchte auch ergänzen. Das ist einfach auch um was geht, was dir unglaublich wichtig ist. Also diese kinderlosen Menschen, die da irgendwie aufeinander traf, egal, wie ihr Beziehungsäbel mir total egal, die konnten ja noch viel besser pro Misse verhandeln, weil es ja um nur um sie selbst gehen, gehen wir heute frühstücken, gehen wir nicht frühstücken. Die haben natürlich auch essentiellere Konflikte als das, aber die können immer für sich selbst verhandeln. Aber wenn du mit meinem Kind ohne Mütze rausgehst, dann ist das gefühlte Körperverletzung mit Tonesfolge. So ungefähr ist ja sozusagen bei jetzt, wenn man bei den kleineren ist, können die Gefühle schon sein. Und die Emotionalität ist ja dann oft so hoch, so schnell, weil man einfach, weil man ja auch auf gar nicht anders kam. Ja. Und da passieren halt wirklich krasse Dinge, auch auf dieser emotionalen Ebene. Ich hab mal als Stilbegleiterin mit einer Mutter zu tun gehabt, die war selber mit einer alleine ziehenen Mutter groß geworden und hatte sozusagen für sich mitgenommen, als Mutter allein für alles zuständig zu sein, ist echt missed. Das geht gar nicht. Und deswegen war ihr ganz wichtiges Anliegen der Schwangerschaft mit dem ersten Kind, mit ihr Partner zu besprechen. Gleichberechtigung ist unser höchstes Ziel. Wir wollen wirklich uns alles ganz gerecht aufteilen und nicht in diese Falle rutschen, dass ich als Mutter sozusagen quasi automatisch immer die Person ist, die sich mehr um unser Kind kümmert. Und im Zoo wird diese Überlegungen, haben dann die beiden miteinander erörtert, ob für so eine gleichberechtigte Partnerschaft das Stil, das Kind ist förderlich sei und kam zu dem Schluss Nein. Es ist deutlich leicht, dass ich gleichberechtig um ein Kind zu kümmern, wenn man von Anfang an die Flasche gibt, weil man dann eben auch wirklich 50, 50 die malzeiten sich aufteilen kann. Also war der Plan zu sagen, dieses Baby, das dann da auf die Welt kommen soll, das soll von Anfang an die Flasche bekommen, die Mutter wollte sozusagen gar nicht anstilen, sondern wollte praktisch direkt eine Abstilthablette nehmen im Kreis-Saal, dann diese Flaschen-Narung sofort beginnen und war da ganz überzeugt von, dass das ist, was die beide wollen. Und dann kann dieses Kind auf die Welt und sozusagen im völligen Heide der Hormone hat die Mama ihr Baby an die Brust gelegt, direkt nach der Geburt, einfach als wirklich so einen intuitiven Akt, das Baby hat getrunken. Und die Mutter hat gesagt, okay, das war ein scheiß Plan, ich stille. Ja. Und das war wirklich so eine, sie hat es im Später im Nachhalt beschrieben, gar nicht als eine Entscheidung, sondern das war einfach was, was passiert ist und was dann so war. Und was dann aber für den Partner echt so eine Irritation war, und davon, wir haben da jetzt die ganze Schwangerschaft darüber gesprochen, wir haben Flaschen gekauft, wir haben die Gerätschaften da, wir haben das Milchpolverdahl, wir hatten den ganzen, unser ganzer Plan basierte darauf, dass du nicht stillst. Und jetzt sagst du einfach doch nicht so. Und die Mutter so, ja, so ist es jetzt. Und ich finde, dass so nachvollziehbar aus beiden Seiten, weil es so das sozusagen die Mutter sagt, ich hab mir das halt hier richtig vorgestellt, aber da kannte ich ja mal Baby noch nicht. Und ich kann aber auch verstehen, dass der Partner dann da so steht und sagt, Moment mal was ist jetzt alles, was wir besprochen hatten, obsolet. So. Das ist echt eine starke Geschichte. Also auf der Paar Ebene ist es dann wahrscheinlich so ein Crucial Point nach, Schneich, David Schneich. Die konnten ja nicht mehr verhandeln. Nee, genau. Und das war, weil er die Moment, ich habe entschieden. Und jetzt müssen wir beide darüber sprechen. Was bedeutet das für dich und was bedeutet das für mich? Ah ja. Und als das erzählt, es viel mehr viele so ähnliches Zehnen ein. Elternschaft ist ja oft ad hoc, ist ja oft im Moment. Und gleich wird einer von uns beiden des Wort Glaubenssätze sagen, dass man ja im Moment in der Überforderung, in der Euphorie zurückgreift auf Erfahrungen, die man selber gemacht hat oder auf Beobachtungen, die man gemacht hat. Wir haben doch gesagt, am Sonntag gibt es kein Eis und das Kind kommt um die Ecke, wenn man sagen, ich muss dir mal ins kaufen, weil du weißt nicht, weil da waren junge und da hat der auch ein Eis ja, mit großen Augen angeschaut. Und ich wollte nie die Mutter sein, die im Schwimmbad nicht das zweite Eisnahmer, aber wessen so. Also, ich will alle sind ja relativ oft und relativ regelmäßig in solchen Situationen, die man nicht planen und sprechen kann. Sondern dann geht es irgendwie um so eine Mischung aus Gatfilling und Werte zu den wir sagen, das wäre gut, wenn die hier überwiegend mitschwappen würden. Ja, was denn ich wusste gerade, also dass ihr erzählt hast, lustigerweise, wie du kurz an Cem Östemier denken. Der Ministerpräsident jetzt der Neufer, weil man merkt, der im Wahlkampf gesagt hat, ich mach diesen Spitzenkandidatur, aber ich brauche dafür maximale Beinfreiheit. Und was er damit weite war, er kann sozusagen nicht, weil allem was er tut, ganz exakt immer erst mal mit der Partei-Rücksprache halten darf ich das jetzt so sagen, sondern das ist allererstes, will er, als der Mensch, der er ist, kandidieren und ja, er hat die Partei im Rücken, aber er will vielleicht auch mal was sagen, was nicht Partei-Len ist. Und daran muss ich gerade denken, als du das beschrieben hast, bei diesem Moment in der Elternschaft, ich glaube, ich als Mutter brauche auch in meiner Rolle maximale Beinfreiheit. Also ich brauche die Möglichkeit zu sagen, eigentlich hatten wir dies besprochen, aber die Situation erfordert jetzt was anderes. Und ich glaube, dass Elternschaft total profitiert, wenn man sich gegenseitig, sozusagen diese Beinfreiheit lässt zu sagen, ich traue dir zu, ne, in Situationen zu handeln, wie es in dem Moment sich richtig anfühlt. Und das ist wichtiger als unser gemeinsames Erziehungslehrwerk, wenn man so will, was wir uns mal so besprochen haben. Und gleichzeitig funktioniert das, ne, sich gegenseitig, diese maximale Beinfreiheit so zu gewähren und zu zu gestellen. Aber natürlich auch nur, wenn man trotzdem's Gefühl hat, wir stehen so auf einem gemeinsamen Grund. Wir haben sowas wie eine gemeinsame Basis. Weißt du? Wenn mein Mann mit unseren Kindern unterwegs ist und er entscheidet spontan, die kriegen jetzt ein Eis oder die kriegen kein Eis oder wir machen jetzt dies oder wir machen jetzt das, dann kann ich da sehr entspannt mit sein. So lange ich weiß, das bedeutet nicht, dass er auf einmal anfängt, sie anzubrühlen, sie zu bestrafen, sie zu beschämen, sie gegeneinander auszuspielen. So was irgendwie, ne. Und umgekehrt genauso, ne? Also und gleichzeitig sind natürlich die Vorstellung davon, wo fängt, du hast es voll mit der Mütze, so ein bisschen überspitzt gesagt, die Kindswurgeferdung an, sind natürlich auch verschieden, ne? Also mein früheres, ich, nach der Geburt von meinem ersten Kind, war super skeptisch und streng beim Thema Bildschermedien. Und wenn ich da nach Hause gekommen wäre, nach einem Nachmittag und hätte erfahren, mein zweieriges Kind hat jetzt drei Stunden vor dem Fernseher gesessen, weil mein Partner im Moment seiner maximalen Beifreiheit überlegt hat, das wäre jetzt gerade die einfachste Lösung, alles andere fühlt sich überfordern an, wer ich sauber gewesen und hätte das Gefühl gehabt, hier das kannst du doch nicht machen. So heute, ja, wenn ich nach einem stressigen Nachmittag oder wie auch immer, nach Hause komme und mein Mann sagt zu mir, die Eltern, die Kinder echt deutlich mehr Medienzeit gehabt als, wie ihr das eigentlich vereinbart haben, ist mein erster Impuls nicht Wut oder Vorwurf machen oder so, sondern große Empathie, sondern von A, okay, scheinen harte Tag gewesen zu sein, gut, dass du eine Lösung gefunden hast, gut, dass du einen Weg gefunden hast, aber das kann ich auch nur deswegen so fühlen, weil ich gleichzeitig weiß, mein Mann macht es nicht einfach aus Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, kein Boxig mit den Kindern zu befassen, sondern die Situation hat es in dem Moment für ihn erfordert, und das ist dann okay, weißt du was ich meine? Und wir haben sozusagen diese Ebene miteinander hat, zu sagen, wir haben so ein paar Werte, die sind für uns klar, und wir ziehen grundsätzlich in einem Strang und versuchen uns als Eltern auch gegenseitig, da viel Freiheiten zu lassen, dann ist das auch für Kinder überhaupt nicht schlimm, wenn Eltern sich unterschiedlich verhalten, wenn da nicht immer eine total stringente Logik dahinter ist, wenn Mama hier vielleicht ein bisschen strenger ist und Papa da, ein bisschen lockerer, das kann sogar sehr förderlich sein, weil Kinder so eben auch lernen, eine gewisse Flexi, Und die Tatsache, dass Menschen verschieden sind. Aber wenn natürlich diese Basis fehlt, wenn man wirklich fundamental unterschiedlich auf Kinder und ihre Rechte und ihre Bedürfnisse blickt, wenn man unterschiedlich definiert, wo Gewalt beginnt, zum Beispiel. Dann können das halt wirklich sehr existenzielle Themen sein, wo man auch nicht mehr einfach sagen kann, ja, macht halt jeder, wie er meint, wird schon nicht schaden. Und wenn man ein Paar ist? Es wird es ja noch kompliziert. Weil es ja dann nicht nur in Anführungsstrichen der Erziehungsverhandlung ist, sondern dass ja auch immer eine Paar-Ebene hat. So wie du mit meinem Kind umgehst, gehst du ja irgendwo, oder in einem anderen Kontext auch mit mir um. Ja. Das schwingt ja da auch mit. Ja, ich hatte vor kurzem Kontakt mit einer Mutter, die hat mir erzählt, dass sie zu einem Konkress fahren wollte, der für sie beruflich wichtig war. Und die Kinder dafür, also die hätte zwei kleine Kinder, für einen Wochenende mit ihrem Papa sozusagen allein zu Hause gelassen hat. Und der Vater. Mit dem Papa der Kinder. Genau, mit dem Papa der Kinder. Und der Vater der Kinder fand das nicht gut. Der hat er vorher gesagt, ich möchte nicht, dass du zu diesem Konkress fährst. Ich möchte, dass du zu Hause bleibst und dich um die Kinder kümmerst. Und die Frau hat das trotzdem so ein bisschen durchgesetzt. Und er sagt, nee, das ist für meinen Beruf einfach wichtig. Ich muss da hin, diese zwei Tage mit den Kindern, das schaffst du. So. Und dann kam sie nach diesen zwei Tagen zurück. Und die Kinder hatten noch die gleichen Klamotten an, die sie ihnen angezogen hatte, sozusagen zwei Tage vorher. Und haben gesagt, wir mussten überhaupt nicht 10 putzen. Und wir wurden überhaupt nicht gewaschen. Und wir haben die ganze Zeit von Keksen gelebt und so. Und die Kinder, denen ging es, sag ich mal, körperlich gut. Also, die war nicht vernachlässig oder traumatisiert. Aber die Mutter hat mir dann einen Nachricht geschrieben und hat gesagt, für mich fühlte sich die Art und Weise, wie mein Mann mit unseren Kindern an diesem Wochenende umgegangen ist. Ein bisschen an wie ein persönlicher Racheakt an mir. Also. Er wollte dich nicht fahre, ich wurde quasi bestraft dadurch, dass dann die Kinder eben nicht die Zähne geputzt bekommen haben. Und so, weil er weiß, dass mir das wichtig ist. Und weil er mir quasi vermitteln will, wenn du nicht da bist, dann läuft's halt nicht so, wie du es gerne hättest. Ja, wenn du willst, dass deine Kinder mit geputztem Zähnenspetgin, bleib halt hier. Und da hat sie dann mich gefragt, ob sie dazu streng sei mit ihr Mann. Und ob das nicht in meinen Worten moralisch neutral sei, wie ihr Mann mit den Kindern umgegangen sei. Vielleicht hätte er halt einfach einen spannenden Erziehungsstil als sie. Und da hab ich sofort gesagt, "Nee, darum gilt es nicht bei moralisch neutral." Ich empfinde das als krass respektlos und wirklich gewaltvoll dir gegenüber quasi zu sagen, so basics unserer Elternschaft halt ich nicht hoch, während du nicht da bist, so ein bisschen schon auch mit diesem Impetus so lesig das zumindest, damit du mal siehst, dass das halt nicht geht. Und damit du mir halt auch ja nie wieder auf sowas fährst. Und vor allem über sie ja unter Druck gesetzt, wie man sich in Beziehungen bitte schön gefährlich ist, nicht unter Druck setzt. Ja, weißt du, und gleichzeitig ist es wirklich immer eine Frage von Kontext. Also es gab durchaus auch schon Situationen in unserer Familie, wo sowohl mein Mann als auch ich nach Hause kam und die Kinder lag im Bett und hatten an dem Abend nicht die Zähne geputzt. Und das kann tausend Gründe gehabt haben. Man kam super, später nach Hause alle waren schon total drüber. Man hatte keine Kraft mehr, die Kinder war im Auto eingeschlafen. Whatever, so. - So klar, bis nicht der Punkt. Das ist nicht der Punkt. Also, ich find's dann auch eben wichtig, grundsätzlich als Eltern, mit einer sozusagen diese Großzügigkeit zu haben, dieses Vertrauen. So ein bisschen, wir machen alle das Beste, was geht. Und wir reiben an einer nicht rein, was jetzt halt gerade nicht ging. Wir waren auch nicht dabei. Aber es ist eben ein großer Unterschied, ob ich weiß, mein Partner, meine Partnerin tut, was er oder sie kann. Und irgendwann stößt man halt auch an Grenzen. Oder ist es praktisch so, wie du sagst, dass man der praktisch so ein Konflikt auf Paar eben in der letzten nicht auch mit, über so ganz teilweise subtiltoxische Muster löst, indem man eben auch gerade so Wundepunkte dann benutzt. Im Sinne von ich weiß, dass die das besonders wichtig ist. Und deswegen mache ich das jetzt nicht. Um dich da auch zu verletztem letztlich, oder um die Inletzion zu erteilen, oder wie auch immer. Und das ist eben das Ding, was halt leider oft in diese Frage von, ist es schlimm, wenn Eltern unterschiedlich erzählen, eben so mit rein spielt. Grundsätzlich ist es überhaupt nicht schlimm, wenn Eltern unterschiedlich erzählen, aber es ist schon schlimm, wenn Eltern einander so wenig, liebevoll zugewandselt und so wenig respektieren, dass sie praktisch bewusst und mit Absicht die Vorstellungen des anderen Untergraben oder genau, was extra nicht machen, was der anderen Person wichtig ist. Nörr, ich überleg's ein bisschen, sollen wir jetzt eher die Paar-Ebene vertiefen, weil das ist super spannend. Oder wollen wir zhypotetisch mal eher sagen, jetzt lasst mal die Paar-Ebene beiseite. Ich kenne für beide so viele Beispiele. Ich kenne sozusagen einerseits irgendwie ist das fast immer auch Paar-Ebene aber ganz viel spielt dann eine Rolle. Und ich kenne aber auch Beispiele, wo das Paar augenscheinlich von außen betrachtet, okay, da steht, aber die beiden einfach sehr unterschiedlich mit den Kindern umgehen. Und auch so, dass man sagt, so echt jetzt, also das passt ja überhaupt vorne und hinten nicht zusammen. Und ich finde beide spannend. Deswegen, wenn wir noch mal auf die Paar-Ebene gucken, wie jetzt dieses Konkrezzbeisp sind wir mal so, wenn die keine Kinder gehabt hätten, dann hätte ihre Bahnkart aufgegessen. Oder was weiß, also was ist es? Oder eben einfach die Wohnung in einem totalen Chaos hinterlassen, sondern wenn du hier nicht aufräumst, dann kommst du in eine völlig. Ich fütter dann, hamst du die Küche da raus. Das klingt mir so völlig von außen herumzulokisierend. Als wollte er halt nicht, dass sich die da, letzt sich ihre Autonomie auslebt. Und ich glaube, halt so lange man auf der Parkonflikt-Ebene läuft. Loan, das ich schon möglichst gut hinzugucken und so sagen, streiten wir jetzt über Erziehungstile. Oder verhandeln wir hier eigentlich dein Frauenbild, mein Mutterbild, deine Vaterrollen, Zuschreibungen oder einfach das Gefühl von klassischen Beziehungsbildern oder was auch immer. Ein bisschen zu uralten Ängsten nach. Ich will nicht verlassen, nicht will gesehen werden. Ja. Ich drücke mich umständlich aus. Also, ich weiß zum Beispiel, manchmal sind die Konflikte rund ums Thema Erziehung oder Umgang mit Kind, mit Kindern, lässt sich Stellvertreter Konflikte, für Beziehungskonflikte. Und manchmal aber eben auch nicht. Manchmal ist es auch wirklich einfach so, dass man unterschiedliche Meinungen ansichten hat, die ja auch auf der eigenen Biografie kommen. Also, das war gut für mich, das war nicht gut für mich. Das hat mir auch nicht geschadet, wie auch immer. Und sehr oft erlebe ich, dass auch das Eltern sich dann auch so zwangsoweit gegenseitig hochrüsten. Also, jeder sucht sich dann so seinen Grundzeugen für die eigenen Überzeugung. Also, einer holt dann einen Zeitungsartikel raus und sagt, hier steht's doch. Das ist schädlich für Kinder und die andere Person sagt, aber ich habe hier ein Podcast, da wird das Gegenteil gesagt. Und dann schickt man praktisch auf einfach so die verschiedenen Selbstgewählten Experten wie in so ein Wessel, so ein Stellvertreter in den Ring kam. Und dann ist es auch so, dass ich das nicht so gut bin, dass ich das nicht so gut bin. Und dann ist es auch so gut, dass ich das nicht so gut bin. Und das klappt praktisch nie, weil die also weiß wie wir mit unserem Kind unseren Kindern umgehen wollen, was sehr persönliches ist. Und wenn wir darüber einen Austausch kommen wollen, auch Konflikte austragen wollen, müssen wir erstmal anerkennen, dass die andere Person ist ja auch in den aller meisten Fällen gut mit uns. Und unseren Kindern meint. Also ich erlebe das zum Beispiel ganz oft, um es mal so ein bisschen konkret zu machen, dass viele Mütter oft eher so einen ganz starken Fokus auf Sanfteil legen, ihre Kinder vor vielen Dingen schützen wollen. Auch eher so die Tendenz haben zu sagen, wenn man Kind vor was Angst hat, muss es das nicht machen. Wenn es wo nicht hin will, hol ich es ab. Ich will, dass man Kind sich immer sicher und geboren fühlt. Und sehr viele Fäter, auch aufgrund ihrer männlichen Sozialisation sind so ein bisschen fordern da. Die sagen, hey, Kinder müssen auch mal lernen, sich irgendwo durchzubeißen. Manchmal ist es auch wichtig, außer Situation nicht sofort gerettet werden. Da baut man auch Resilienz auf, Widerstandskraft auf. Wie stolz wird unser Sohn, seien, wenn er die Klassenfahrt geschafft hat und nicht abgeholt wurde, solche Sachen. Und wenn man da natürlich drauf blickt und dann so ein bisschen als Mutter, so denkt man, das Monster, will unser Arme's Kind nicht retten, dann ist es sehr schwer, da es auf den gemeinsamen Nenner zu kommen und oft hilft, es in solchen Momenten trotzdem jeweils gegenseitig, sich sozusagen erklären zu lassen, warum glaubst du, dass das gut für unser Kind ist? Also was wünschst du uns am Kind damit? Und es ist ja nicht verkehrt, dass tatsächlich Kinder Schutz brauchen und gewisses gefordert werden auch brauchen. Und wenn wir da so anfangen, auf uns auch nann dazu zu bewegen und zu sagen, ich bin ganz beide, dass Kinder auch Resilienz entwickeln müssen. Aber ich habe das Gefühl hier, in diesem speziellen Fall, geht das über die Belastungsgrenze unseres Kindes. Ich würde deswegen gerne folgen. Vorschlagen, das heißt aber nicht, dass wir in jeder Situation es exakt so machen. Dann kann man natürlich in einen Wertschätseln austausch kommen, wo man praktisch sieht, das, wo mein Partner, meine Partnerin herkommt, das nicht irgendein völlig verdreter Unsinn, sondern die haben auch was wichtiges im Blick, aber vielleicht gerade einen anderen Blick als ich. Ich gucke nur so ein bisschen wie ich gucke, weil das mir noch ein bisschen nach dem Labor klingt. In der Praxis, ich hoffe, das ist mein ich überhaupt nicht das Kritik, oder? Nein, ich finde, das Brennglas ist, kindwill schulen ich anziehen, stereotypisch eher sagt, wenn dann Medienzeit-Süßigkeiten verboten, ist es halt ein Trailer, sie steht dahinter und denkt, das ist für eine Monster und überhaupt völlig kontraproduktiver Aussage. Ich wohne hier neben dem Kindergarten und heute wird heute Morgen Mutter auf dem Lasten Fahrrad diktierte so vorne in den Kopf und Emilia, wir sind eh spät dran und wenn wir jetzt ankommen, dann machst du kein Theater, dann überlege ich mir, ob du heute Nachmittag Medienzeit bekommst. Ein zu eins heute morgens hier vor unserer Tür. Wie wir hier immer sagen, wir kennen den gesamten Kontext nicht, deswegen soll das so sein, wie es ist. Aber wer ist halt mein Kind, würde ich sagen, oha, zumindest. Ich sage, was geht bei euch ab? Ich wollte nur einmal runterbrechen auf dieses. Klar, kann man ruhig in Geist, das miteinander sich darüber austauschen, was man unbedingt natürlich tun sollte. Ja, ja, aber in der Akutensituation muss halt eine Entscheidung her. Genau, der Akutensituation passiert ja der kleine Volkan aus Bruch in meiner Wahrnehmung, "What the fuck, du adonau?" Ja, ja. Ich spiele die Frage jetzt zu dir. Wie macht ihr das denn als Eltern? Wir haben uns irgendwann mal sukzessive, spielerisch, unspielerisch und auch manchmal einfach in Konflikten letztlich zugestanden einzukreifen. Also wir sind uns beiderseits schon sozusagen verbal in die Hand gefallen. Also hier herrscht nicht bedingungslose Elternleualität. So, das fand ich irgendwie, das ist auch ein Learning, sag ich mal. Ja, also ihr habt quasi einander gegenseitig gesagt, es ist okay, wenn du für unser Kind in die Breche springst, wenn ich gerade irgendwas mache, was du nicht gut findest. Ich, wenn meine Frau mir da widerspricht, höre ich auch einen dringenden Rad und nicht nur einen, jetzt kunst du auch noch da hier wieder sprach. Und umgekehrt genau so. Also wir haben das auch mit einer dieser Absprache zu sagen, wir sind beide auch immer anwälte unserer Kinder sozusagen. Und das kann eben auch bedeuten, dass man dem Elternteil das gerade irgendwas sagt, tut in die Parade fährt quasi und sagt, so stopp, das stimmt natürlich nicht. Oder jetzt übernehme ich, oder was der Papa gerade gesagt hat, wird natürlich nicht passieren. Und ich finde aber da muss man schon auch als Paar echt gut und er muss zu der Stabil darstellen, dass das so geht, weil ich kenne das schon von mir selber teilweise auch das. Also ich find's total richtig und manchmal nervt's mich trotzdem total. Weil ich mir ja im Moment dann vielleicht widend oder sauber davon irgendwas sehr überzeugt. Und dann quasi so, ich sag es mal so, ein bisschen vor Publikum demontiert zu werden. Das löst immer noch manchmal so ein Impuls aus von "Hallo, ich bin deine Frau, steh jetzt hier mal zu mir so". Und gleichzeitig finde ich's total wichtig und richtig, dass eben auch die Kinder nicht so die Erfahrung machen, die Eltern stehen da wie so eine Wand und sind immer zu zweit und halten immer zusammen. Und selber als Kind ist ja oft nur eins und dann allein schon deswegen im Nachtalaum und meines kleiner und schwächer und abhängiger. Und gleichzeitig ist auch da natürlich so ein Ding. Ich finde es total wichtig und richtig, dass man eingreifen darf. Und gleichzeitig musste ich zum Beispiel für mich schon auch lernen zu sagen, manchmal ist das gut und manchmal ist es auch wichtig, dass ein Eltern-Time mit einem Kind einfach ein Konflikt aushandeln darf, ohne dass sich das andere Eltern-Teil immer gleich eingeschaut. Das ist jetzt gerade so deren Ding irgendwie. Das stimmt. Das kenne ich auch, dass andere sagt, du musst dich jetzt hier nicht permanent einmischen. Das kriegen wir schon auch mal hin oder das hält sie auch mal aus. Und das gehört auch dazu. Das stimmt ja, dass du recht. Ich finde überhaupt so flieren so ein bisschen schwierig. Also wenn jetzt ich mit dem Kind anders spreche als du, dann du mir immer sagen wird es nein, aber du musst da irgendwie die Sprache verwenden und du musst es dem Kind so und so und so sagen. Dann ja auch so dieses ganze authentische Wubilie, den hier eigentlich noch auf der Strecke bleibt. Das ist echt noch ein Tecker. Und ich habe zum Beispiel schon den Teck, dass ich grundsätzlich finde, man kann sich als Eltern absprechen, man kann bestimmte Dinge miteinander überlegen. Und man kann gemeinsam überlegen, was sind unsere Regeln als Familie, zum Thema Mediensüßigkeiten Hygiene, Junay mit so. Und gleichzeitig finde ich trotzdem, das sind wir wieder bei der Beinfreiheit. Letztlich muss es die Person authentisch vertreten können, die dann halt auch da ist in dem Moment. Also was ich schon manchmal auch erlebe, ist, dass Fäter auf den Anspruch haben, bestimmte Regeln quasi mitzubestimmen, die sie dann aber quasi nie durchsetzen müssen, weil sie so wenig da sind. Und ich habe vor einem Gatzeitmal in der Nachricht bekommen, die ist mir noch total deutlich vor Augen. Und zwar ein Vater, der sehr, sehr viel gearbeitet hat. Er hat ja wirklich unter der Woche, teilweise auch tagelang gar nicht zu Hause war. Und ich spiele jetzt nicht auf meinen Mann an, es war wirklich ein anderer Vater, da muss ich jetzt dazu sein. Der war in so eine Business-Context unterwegs, wo er sehr viel auf Englisch sprechen musste. Und er hat sozusagen für sich selbst biografisch das Gefühl gehabt, dass es für ihn immer so ein bisschen nachteilig war, dass er nicht so fließend Englisch sprechen kann, wie andere Leute in dieser Business-Welt. Er hatte immer so es gefühlt, ich wünschte, ich werde zwei Sprache erzogen, wo dann würde mir das jetzt leichter fallen. Also hatte er die fixe Idee, das wäre doch super, wenn seine Kinder von klein auf Englisch lernen würden. Dann hat er sich überlegt, meine Frau und ich sprechen beide nicht, muttersprachlich Englisch, aber die Kinder gucken ja gerne fernsehen. Das ist mir sowieso ein bisschen im Daumenau, weil nicht so gut für die Sprachentwicklung und für alles. Dann verbinden wir das doch und sagen, die Kinder dürfen fernsehen, aber nur auf Englisch. Und hat dann praktisch so ein pädagogisches Verdickter lassen, zu sagen, also Frau, während ich wegbinden und arbeite, machst du den Kindern in der Medienzeit nur noch Englische Kinder-Serie an. Und dann kam der Vater irgendwann mal von der Arbeit und die Kinder saßen vom Kinderkanal und haben irgendwas auf Deutsch geguckt. Und der Vater ist total ausgerastet, hat eine Frau angemacht. So eine Folge, die wir hatten, doch abgesprochen, die gucken auf Englisch. Wie sollen die Englisch lernen, wenn die jetzt hier wieder deutsches Kinder fernsehen gucken? Und dann hat der Vater mir geschrieben, ohne Witz. Und gefragt, wo er sozusagen falsch abgebogen sei, dass seine Frau ihm jetzt vorwürft, sozusagen mit ihr unsolidarisch umzugehen, er hätte gute Gründe, dafür, dass seine Kinder Englisch lernen sollen, er hätte sich ein gutes Programm überlegt, wie das Kappen soll. Seine Frau muss es nur umsetzen. Er hat's abgesprochen, denkt er. Und er ist, und es ist ja wohl nur recht und billig, dass er sauer wird, wenn sie das da nicht macht. Und nicht mal mehr einen guten Grund anweifügen kann, nur die Kinder haben halt darüber liert, gegenehtes Fernsehen, weil die im Sinne des Verstanden haben. Und das echt seh'n' ich jetzt auch durch das, natürlich, mit 'ne bisschen Humor in der Stimme, weil ich das irgendwie auch 'ne Skurriele nachricht, einfach fand. Ich hab mich mit ihr Vater ganz nett, nachher noch ausgetauscht. Aber der Punkt war, dass ich schon damals zu ihm sagte, ich finde nicht, dass man das machen kann, so 'ne Erlass quasi, so 'ne Familie hinterlassen, und sich dann aus dem Staub machen und sich ärger, dass er nicht umgesetzt wird. So dann, wenn das dir ein wichtiges Anliegen ist, dass deine Kinder früh mit Englisch und Kontakt kommt, dann kann er an uns Sprich mit ihnen, machen mit ihnen Englischkurs, mach irgendwas damit. Aber du kannst nicht deine Frau da so quasi verhaften, mit was, was vielleicht gar nicht ihr Thema ist, und dann sauer sein, wenn sie es nicht macht. Und das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen, wo ich eben immer wieder erlebe, dass oft wirklich auch Vater, die einfach durch ihre Berufsätigkeiten sehr häufig, sehr viel weniger, teilt mit den Kindern verbringen, dann super streng sind mit den Müttern. Im Sinne von, warum hast du darauf nicht geachtet? Und warum hast du das nicht durchgesetzt? Und warum ist das nicht passiert? Das kann doch nicht so schwer sein. Aber ich selber mach's halt nicht, weil ich hab ja keine Zeit. Und da bin ich dann schon auch bei Forträgen und so, oft sehr parteilisch und sage, wer gleichberechtigte Erziehung wirklich will, dann muss ich auch gleichberechtig kümmern. Aber wenn eine Person 80%, oder 90% der Kerarbeit macht, dann hat die auch die leidlichen Kompetenz, wenn du so willst. Wie gibt da die Richtung vor? Ich finde das nur recht und billig, weil ich mir das schrecklich vor, ich vorstelle die Person zu sein, die quasi eine Erziehung durchführen muss in Entführungszeichen, die nicht die eigene ist, in Abwesenheit von jemandem, der sich das theoretisch überlegt hat, aber es danehmachen muss. Mir fällt jetzt erst auch nochmal ein Unterschied auf, zwischen Erziehung und Umgang oder Finder-Anders-Risswort. Also, weil du hast sie vorhin schon so ein bisschen so genannt, so diese Miesenverhaltensweisen. Also, wenn du ein Kind mit dem wir hier leben, Leben erniedrigst oder lächerlich oder Ironie verwendest, wo es das Kind nicht versteht, oder es haust, oder es im Wehtus, oder es im Dezene nicht putzt, dann ist es ja nicht Erziehung. Und ich glaub, den Denkfehler hab ich vorhin so ein bisschen gemacht. Das ist zwar nicht oft nicht so ganz Trendschaf zu zeigen. Das ist kein Erziehungsstil. So heil. - Also das. Ja, aber darüber so sagen, da müssen wir immer auf die Paar-Ebende gehen. Was mach ich, wenn mein Mann das Kind. immer runter macht und fertig macht, ist eine ganz andere Frage als. Was mach ich, wenn mein Mann das Kind eben kleine Mütze aufsetzt. Genau, also es ist deswegen so viel schichtig, weil eben im Umgang mit Kindern so viele Dinge zusammenkommen. Es gibt diese Ebene von Fürsorgepflicht und Verantwortung. Und da gibt es eben leider manchmal auch das Element von "Weaponized in Competence", sagt ihr der Begriff was? Ähm. nee, nicht wirklich. Haben wir so vorhin so setzen? Ein bisschen gestreift schon bei dieser Beispiel mit der Frau, die zu dem Kongress gefahren ist. Es gibt manchmal diesen aggressiven Akt, das quasi bewusst Dinge scheiße machen, ja? Dass du sie danach nicht wieder machen musst. Und so dieses "Oh ja, sorry, ich konnte das Kind nicht wirklich wecken, denn alles ausgelaufen." "Oh ja, sorry, ich konnte das nicht und das nicht." Und "Oh, jetzt hab ich leider mehr Arbeit gemacht, dann hätte es halt besser selbst gemacht." Und das gibt relativ viele. Paar-Dynamiken, wo diese "Weaponized in Competence" mit Kindern eine Rolle spielt, das quasi viele Mütter sagen, wenn ich mein Kind mit meinem Partner zwei Stunden alleine lasse, ist es danach so dysreguliert und gestresst und wirklich ja weise emotional verletzt von seinen Verhaltensweisen, dann mache ich halt lieber selber so, ne? Und dann kann das natürlich auch für den Partner eine bequeme Nummer sein. Ist dann cool, ja muss ich mich nicht kümmern. Ähm. Und gleichzeitig gibt es aber ja auch ganz viele sehr, sehr engagierte Eltern. Also wobei der Eltern wirklich Bock haben auf die Kinder und Bock haben sich mit denen aus einer zu setzen, wo trotzdem einfach sehr, sehr unterschiedliche Vorstellungen davon herrschen, wie man das jetzt gut und richtig macht. Ich erlebe das zum Beispiel auch sehr häufig bei Paaren mit unterschiedlichen Kulturellen Hintergründen, ne? Also die aus unterschiedlichen Ländern teilweise kommen, oder einfach innerhalb eines Landes kulturell sehr unterschiedlich geprägt wurden, ne? Ähm. Weil zum Beispiel. solche Fragen, wie. wie lang. wie früh soll ein Kind in der Kita sein, auch sehr viel damit zu tun haben, welche kulturellen Botschaften echt da. Ähm. für mich mitbekommen habe, oder so. Und auch solche Fragen, wie. was kann ein Kind in welchem Alter, was kann man von wem erwarten, wie viel Selbstständigkeit und so. Das hat sehr, sehr viel mit kulturellen Normen und Setzungen zu tun. Ähm. Und das ist zum Beispiel auch oft dann ein schwieriges Ding, wenn sozusagen beide Eltern auf ihre Weise es gut machen wollen mit den Kindern. Aber einfach so unterschiedlich aufgewachsen sind. Und beide, aber die. das Gefühl haben, das war gut und richtig so. Ja. Und dann muss man sich so zusammen. raufen, ähm. irgendwie auch noch so auf dieser Ebene von interkulturellen Beziehungen, ne? Und zum Beispiel, wenn jetzt ein paar. also einen Mensch ist in Deutschland aufgewachsen, einen Mensch ist im Ausland aufgewachsen und beide leben, aber zusammen in Deutschland, das ist ja sozusagen diese Kultur hier, sowieso schon sehr dominant, ne? Also über Kindergarten, Schule, Sozialesumfeld. Und dann gibt es oft bei. der Partnerin oder dem Partner aus einer anderen Kultur auch wirklich so ein ganz starkes, eigenes Bedürfnis zu sagen. Aber zumindest zu Hause will ich. Mhm. Dass so das hochhalten, so was auch viel mit der eigenen Identität dann zu tun hat, ne? Und da gibt es dann manchmal gerade. das erlebe ich auch manchmal im Kontext von Familienberatungen und so. So eine gewisse Kulturelle und Sensibilität, dass sich dann deutsche, deutsch-s sozialisierte. Expertsinnin, ja, so in der Familie stellen und sagen, so muss man's aber machen mit Kindern. Als hätten wir so die Weisheit mit Löffeln gefressen und man müsste jeder Person aus einem anderen Kulturkreis erst mal erklären, wie man richtig mit Kindern umgeht, weil natürlich nur wir wissen, was richtig ist, was so. Ja, ja, ja. Und grundsätzlich ist es eben so, dass ich denke. Ich hab's vorhin schon mal gedacht, ich will es trotzdem noch mal betonen, wenn Eltern grundsätzlich miteinander so eine. so eine Basiswerte grundlage haben. Und das kann wirklich einfach so was sein, wie niemand wird hier. körperlich gewaltvoll, niemand beschämt, du bleidigst unser Kind so. Dann kann innerhalb dessen. es durchaus funktionieren, dass Eltern auch wirklich sehr unterschiedlich erziehen, um jetzt wirklich diesen Erziehungsbegriff zu verwenden. Und dass Kinder sich da sehr gut anpassen können, auch zum Beispiel, wenn ein Eltern halt deutlich strenger und deutlich fordern, da ist, als es andere Eltern teil. Und manchmal hat es sowas von Ausgleichen der Gerechtigkeit so, ne? Also, wenn ich das eine will, gehe ich dahin, wenn ich das andere will, gehe ich an. Ich krieg halt auch ganz viele Impulse als Kind. Was aber auch natürlich nicht selten passiert ist, dass Kinder auf unterschiedliche Erziehungsstile auch mit unterschiedlichem Bindungsverhalten reagieren. Und sehr, sehr häufig ist es so, dass eben das Eltern teil, dass sich feinfüdiger, zugewandter. sanfter verhält, von dem Kind oder den Kindern präferiert wird. Dass dann eben auch so nur du sollst mich ins Bett bringen, nur du darfst mich trösten. Ich will zu dir, ich will nicht bei anderen Eltern teil bleiben und so weiter. Einsetzt. Und. das ist eine sehr natürliche Reaktion von Kindern. Kann aber natürlich trotzdem sich auf vielen. auf der Beziehungsäbene dann wieder schwierig gestalten, weil ich als Außenstehende denkst du ein bisschen, okay, Eltern ernten, was sie sehen. Also, wenn ich halt der strengere, autoritärere Eltern teil bin, darf ich das sein. Und wenn dann aber halt. der Preis, den ich ja für bezahle ist, dass meine Kinder mit ihren Sorgen und Ängsten und Nöten eher zum anderen Eltern teilgehen, dann ist das halt so. Also ich könnt es ja auch anders machen. Und gleichzeitig ist das aber natürlich oft so, dass gerade die strengeren, fordernen Autoritären über Eltern, dann schnell das Gefühl haben, sie fühlen sich quasi und terminiert vom anderen Eltern teil. Wenn du immer so kuschelig bist und immer so sanft, bricht es ja alles hier nix und ich bin einfach nur der Boomer. Oder die Boothrau sozusagen in unserem Haushalt. Und das begegnet mir immer wieder in meiner Arbeit. Und ich spüre dann oft so eine Erwartung von den strengeren Eltern, quasi dass ich den anderen Eltern sagen soll, sie sollen da auch mal ein bisschen solidarischer sein, und ein bisschen mehr auf so eine gemeinsame Linie einschwenken. Weil Autoritäreerziehung auch einfach nicht besonders gut funktioniert, wenn die Kinder gleichzeitig noch in sicheren Hafen haben, wo sie auch hingehen können. Also wenn Kinder eine Wahl haben, weißt du. Ah, okay. Und ich finde das natürlich gut, weil sozusagen aus bindungswissenschaftlicher Sicht brauchten Kind im Zweifelsfeld eine sichere Person, um mit einer großen emotionalen Sicherheit durchs Leben zu kommen. Das heißt sozusagen aus meiner Warte, wenn ich ja so zog aus dieser bindungsorientierten Sicht drauf gucke, denke ich, ich wünsche jedem Kind mit einem autoritären Elternteil ein nicht autoritäres Elternteil, bei dem sie zuflucht finden können. Und dann kann das so ein bisschen, dann kann die Autoritäreerziehung auch einfach nicht so viel Schaden anrichten, finde ich super. Aber das sich für das autoritäre Elternteil, das musste der nicht in Hardcore-Schulmeister-Wit-Rorstock sein. Das kann einfach ein strengereres, fordernderes Elternzeit sein. Und sich das dann blöd anfühlt, kann ich schon auch nachvollziehen. Und ich hab da, das sag ich dir, ehrlich, keine so richtig gute Lösung für ja, weißt du? Ja, deswegen muss ich so lachen, weil es natürlich so ein Es bleibt Verhandlungssache. Es bleiben ein paar Rote Linien, die man ziehen kann, glaube ich. Und dann gibt es einiges zu verhandeln, oder Unterschiede auszuhalten, oder eben nicht auszuhalten. Und das ist halt so eine Sache, die man, glaube ich, nur sehr feinfühlig und nur sehr individuell, oder auch mit Unterstützung von außen, dann irgendwann anfangen kann zu benennen. Ja. Und um noch mal kurz auf dieses Thema Getrennte-Elternschaft zurückzukommen, da ist es tatsächlich so, sowohl aus rechtlicher Perspektive als auch aus psychologischer Perspektive, das tatsächlich, in meinem Prinzip heute sagt, wenn Kinder sozusagen in zwei Haushalten groß werden, die auch immer genau das Arrangement dann ist, dann ist es wirklich wichtig, dass das jeweilige Etternteil dort die volle Entscheidungsfreiheit auch hat. Natürlich ist es ideal, wenn Etter sich gemeinsam auf die Linie verständigen können und es ist sowas wie ein bisschen, also gemeinsame Rote Linien gibt. Aber so lange ist nicht wirklich um objektiv, Kindswurgeferdende Handlung geht, also Kind im Auto mitnehmen unangeschneilt oder so was, oder irgendwie körperliche Gewalt. Oder so ist es tatsächlich so, dass die persönlichen Freiheiten von Ältern teilen, dann sehr, sehr groß sind. Und wenn dann ein Kind bei einem Älternteil sehr strengen Medienzeiten einhalten muss und beim anderen Ältern teil gar nicht, ja. Und dann dysreguliert nach Hause kommt und auch dann natürlich dann die Medienregeln im anderen Zuhause wieder erst mal in Frage gestellt werden, weil am Wochenende durfte ich ja so. Das ist anstrengend, das ist nervig, das ist auch menschlich, dann erst mal zu denken. Oh, das kann doch nicht wahr sein, ja. Und gleichzeitig ist es tatsächlich so, dass es Kindern deutlich besser tut, wenn diese Unterschiede dann einfach so sein dürfen. Und wenn dann das jeweils andere Ältern teil, so ein bisschen zähende Knierschen sagt, nicht mein wir, dann ist es so, ja. als wenn sozusagen die ganze Zeit über diese die Themen konflikte entspringen und verhandelt werden. Und wenn dann die Kinder auch in so eine Rolle kommen, quasi immer erst mal rapportgeben zu müssen, na, wie viel Stunden durftest du beim Papa am Tablet hängen? Also das macht dann ganz viel Unsicherheit bei den Kindern. Und das schade denen tatsächlich mehr, als wenn es an den unterschiedlichen Orten unterschiedliche Handhabungen gibt. Und es ist einfach auch nix statisch. Also, wenn das Kind verändert sich da und du verändest dich da und es kommt schicksalsschlag oder einen Freudensding und plötzlich verändert sich die Partnerschaft, wenn es eine Partnerschaft ist oder plötzlich verändern sich die Verhältnisse oder das Kind fängt andere Richtung Puppertät zu gehen oder verlässt die Puppertät hinten raus. Und jedes Mal hast du ja da auch wieder komplett neue Dynamiken. Und das sind ja dann finde ich halt so so Chancenfenster, wo man sagen kann. Es könnte das strengere Eltern teil mal eine andere Rolle einnehmen, weil jetzt auch einfach es um andere Themen geht, dass man sich auch nicht in so Rollen reinschreibt. Das glaube ich dann bei Eltern von außen manchmal so zu sehen, dass die sich dann schon so gegenseitig immer bestärken in ja gut Kopf, Bert-Kopf, usw. Ja. Nee, das ist so. Und dieses, was du sagst, es ist nichts statisch, es verändert sich alles. Das finde ich auch so wichtig, das im Kopf zu behalten. Unsere Rollen dürfen sich verändert. Das Kind, das sich, wenn wir dürfen von Kind zu Kind auch dazu lernen, als allen Kind haben. Und ich finde es wertvoll, wenn wir als Eltern es schaffen, im Austausch zu bleiben. Darüber, warum wir mit unseren Kindern wie umgehend, wenn man da so eine gewisse Verletzlichkeit zulässt. Wirklich auch darüber spricht, was sind vielleicht meine eigenen wunden Punkte, was halt mir etwas wichtig ist? Oder so, dann kommen wir in so ein konstruktiven Ausdruck im Vergleich zu, wenn man sagt, ich habe recht, du hast unrecht oder umgekehrt. Ich habe von manchen Eltern gespiegelt bekommen, durchaus, so was wie Bücher und Podcasts hilfreich sein können, nicht als Beweisstück A. Ich habe recht, sondern wirklich als Gesprächsanlass. Also, wir haben zum Beispiel manchmal Eltern erzählt, weil mein Buch, mein Familienkompass. Das ist ja so ein Rundumschlag über Erziehung heute. Und welche Dinge gibt es da zu beachten? Was ist der aktuelle Forschungsstand, aber auch so eine moralische Bewertung von so Themen wie Strafen, Belohnungen? Wie gehen wir als Familie miteinander um? Und da haben wir zum Beispiel mehrere Eltern erzählt, dass sie so ein gemeinsamen, weil sie immer so ein Kapitel mal gelesen haben, also Zeit versetzt und sich dann wirklich getroffen haben. Und praktisch gesagt, ja, wir sprechen wir da jetzt heute mal drüber. Und dann gibt es auch Paare, die reiben sich da an manchen meiner Aussagen und sagen, das wollen wir anders machen mit unseren Kindern. Und das finde ich großartig, weil das ja zeigt, dass so ein Text manchmal ein Anlass sein kann, um miteinander ein Anfangspunkt zu haben für einen Gespräch. Und genauso kann das bei der Podcast vollge so sein, kann das bei dem Social Media-Pause so sein, kann bei allem möglichen so sein. Und was schon auch ich noch reingeben möchte, ist, dass es auch oft helfen kann, im Kontext von der Familienberatung oder so, weil mit einer neutralen Person im Raum ein Konflikt-Thema zu besprechen. Die Sehnsucht dabei ist oft gerade bei Müttern, nach meiner Erfahrung, dass quasi die Fachfrau, dem man jetzt auch mal sagen soll, dass sie recht hat und er unrecht, wie das halt auch auf diese Partera fehlt ist. Im Sinne von sagen, sie mal man doch mal. Und das klappt selten. Aber gute. Couches und gute Berater*innen, die lassen sich auch nicht in diese Schiedsrichterrolle drängen. Sondern machen wirklich einfach einen Raum auf, wo man so ein bisschen explorieren kann. Wo kommst du her, wo komm ich her, was ist uns wichtig, was sind unsere Stärken, unsere Potenziale. Wie können wir in unserer Unterschiedlichkeit trotzdem gemeinsam unser Kind großziehen? Und das ist was, was ich ganz wertvoll finde, sich dafür zu öffnen. Und da gibt es natürlich unendlich viele Möglichkeiten. Es gibt da kostenflichtige Angebote von Familienberater*innen, die man finden kann. Es gibt aber auch wirklich gute Berater*innen bei diesen öffentlichen Angeboten und von Diakonie, Karitas, Profamirja, oder städtisch eine Angebote, wo man für wenig Geld oder manchmal sogar kostenfrei mal so einen Termin machen kann, wo man das einfach durchsprechen kann. Und wo eine Person ein bisschen helfen kann, diese schon oft ja sehr festgefressenen Konflikte noch mal so ein bisschen auch andere Zutrüse und zu schauen, wie man da gemeinsam weitergehen kann. Also das kann nicht nur empfehlen. Genau, oder man kann sich zumindest dann verbünden gegen dritte. Ja, genau, die machen ganz schöne Effekt. Weil die war so doof, das kriegen wir beide doch jetzt doch besser hin oder? So. - Genau. Aber hey, wenn ihr noch was fragen wollt, gar. Ja. Dann schreibt ihr uns immer gerne an [email protected] und damit kommen wir zu Sponsorin der aktuellen Folge und es folgt etwas Werbung. Ja, über die Sponsorin der aktuellen Folge freue ich mich besonders. Wir dürfen euch nämlich heute die App Alltagsgold vorstellen, die wirklich sehr begeistert und die mich total an mein eigenes Buch Gold-Richtliche erinnert hat, wo sie auch so ein bisschen darum ging, so die Gold-Richtigkeit im Alltag zu entdecken und die kleinen Momente wertzuschätzen, nicht in so einer toxischen Positivität. Es darf alles sein, es dürfen auch schwere Gefühle sein. Aber Alltagsgold ist eine App, die euch hilft im Alltag, euch darauf zu fokussieren, was war heute gut, was das heute passiert, was das heute etwas gewesen ist, dass ich mich später noch erinnern möchte. Und es ist gleichzeitig eine App, die euch auch hilft, eurem Fotokausher zu werden. Alltagsgold ist eine App, in der könnt ihr Journalen, also eure täglichen Erlebnisse festhalten, oder die weil der von dieser App auch gefragt, was wollt ihr heute vielleicht in der Erinnerung behalten und könnt ihr das eben stellen, rein Tippen in dieser App. Und gleichzeitig könnt ihr in dieser App eben auch Fotos hochladen, im Tag für euch besonders wichtig oder wertvoll waren. Und so entsteht ganz nebenbei im Alltag so was, wie so ein persönliches Foto, aber auch dankbarkeitstaggebuch. Also ihr habt sozusagen alles in einem. Und das hat dann wieder um mehrere tolle Effekte für euch. Einerseits habt ihr sozusagen jeden Tag diese Momente, wo ihr kurz innerhalb ditein überlegt, was war heute gut, oder wertvoll oder bedenkenswert, bemerkenswert, interessant, was auch immer. Und dann habt ihr natürlich über die Zeit quasi wie so ein Album auf eurem Telefon, dass ihr so durchskrollen könnt, bei dem ihr euch erinnern können, stärken lassen könnt, überlegen könnt. Wie war das nochmal, so bis euer Highlight Real quasi so zusammengestellt hat. Und dann kann aus dieser App heraus auch ein physisches Foto-Buch entstehen. Also euer Familienalbum. Und das finde ich einfach eine total schöne Idee, wie das da so alles ineinander greift. Genau, und du kannst eben so verschiedene sogenannte Lockbooks anlegen. Man kann die auch in einem Familien-Erkau und gemeinsam füllen, sodass man dann sagen kann, okay, das ist jetzt eher so mein persönliches Journaling. Dass hier ist noch ein Herd für dich, das noch gleich für die Oma. Das macht es so zugänglich. Genau, und man merkt eben wirklich, dass Sarah die Gründerin von Alltagsgold selber Mama ist und selber Fotografin ist. Also ihr liegen einfach auch Fotos als Erinnerungsstücke und Kraftanker so am Herzen. Ein besonderes Thema für Sarah ist auch immer diese. Thematik, dass viele Mütter in Familienfotos so wenig stattfinden. Und deswegen hat Sarah zusätzlich zu dieser App noch ein Kurs entwickelt für Familienfotografie. Also wie Familien im Alltag mit ihren ganz normalen Smartphones richtig tolle hochwertige Familienbilder machen können. Und dieser Fotokurs im Wert von 99 Euro, der ist euer Geschenk. Den bekommt ihr einfach so, wenn ihr euch die Alltagsgold App runterlartet und den Rabattcode aller Minus-Anfang verwendet. Genau, die Aktion geht bis Ende Juli. Und wir packen euch in die Show-Nutz. Wie komme ich auszudem noch zu dem Fotokurs? Alles andere findet ihr ebenso natürlich auf Alltagsgold.app. Vielen Dank. Und damit, liebe Nora, können wir noch kurz in unser Postfarschauen. Heute Nora wollte ich dir eine Mail zur Trauerfolge vorlesen. Und zwar, liebe Nora, lieber Oliver, vielen Dank für euer tollen Podcast. Ich bin Religionslehrerin und nehme in der 4. Klasse den Bereich "Leben sterben Tod" durch. Ich informiere die Eltern vorab, dass dieses Thema ansteht. Das ist für mich als Fachlehrerin in der Klasse wichtig, weil ich nicht von allen Kindern den Hintergrund kenne. So können sich Eltern bei mir im Voraus melden, falls gerade zu Hause etwas akut ist. Wenn ich mit den Kindern spreche, merke ich schnell, wo das Thema Tod ein Tabu ist oder wer schon informiert ist. Gerade in meinem Fach wird auch die christliche Seite betrachtet, was passiert nach dem Tod? Wie können wir uns den Himmel vorstellen? Aber die Kinder stellen mir auch viele andere Fragen, die wir gemeinsam versuchen zu beantworten. Mir ist dabei auch wichtig, die Kinder einfach auch einmal zu informieren. Ihnen deutlich zu machen, dass der Tod leider zum Leben dazu gehört, aber auch einen Raum für alle Gefühle zu geben. Wenn es um den Himmel geht, ist es hilfreich, wenn ich mit den Kindern den Begriff Himmel im englischen Anschau schau, "Sky" als Himmel, Wolken und so weiter, "Heaven" als der spirituelle Ort. Danke euch beiden für euren tollen Podcast. Macht weiter so, liebe Grüße Antonia. Ja, das ist echt ein guter Tipp. Dieses Himmel-Konzept ist wirklich für viele Kinder im deutschsprachigen Raum sehr, sehr verwirrend. Weil das Wort eben das Gleiche ist. Und weil dann eben auch schnell. Wir haben ja schon auch in unserer Kultur viel diese Bilder. Wir hatten eine Trauerfolge schon so ein bisschen davon gesprochen, die Oma sitzt jetzt auf den Wolken. Der Opa ist jetzt ein Stern da oben und guckt auf dich runter. So die Kinder spielen auf der Himmelswiese. Und wenn das dann sieht man, dass an den und den Farbschartierungen das Abendrohz und so. Und das kann alles natürlich für Erwachsene ein Bild sein, das auch helfen kann mit einem Verlust umzugehen. Aber für Kinder hat es dann oft wirklich was sehr, sehr verwirrendes, wenn sie im einen Moment sozusagen in einer Wissenssendung erfahren, wie sind Wolken zusammengesetzt oder so. Und wie sollen sie das jetzt im nächsten Moment zusammen kriegen, dass da irgendwie Millionen total Menschen unterwegs sind? Also was? So ja. Und ich erlebe das wirklich auch immer wieder in Gesprächen mit Eltern, dass Kinder dieses Himmels Bild, jemand ist im Himmel, eher, ähm, als, irgendwie so weiß ich, insofern, verstörend empfinden, als dass sie dann die Vorstellung haben, die sind da, die melden sich nur nicht. Und dann oft so diese Fantasien kommen, wir brauchen nur eine ganz lange Leiter, wir brauchen einen Flugzeug, wir brauchen einen Heißluftballon, man muss ja doch irgendwie hinkommen, so, ne. Und das kann dann auch sehr querend sein, wenn Kinder sich immer wieder neue Wege überlegen, wie man an diesen Ort jetzt kommen könnte, so, ne. Und deswegen ist da schon wichtig, ähm, sozusagen den biologischen Vorgang des Sterbens, ne, in seiner Klarheit zu benennen und gleichzeitig Raum zu schaffen für einen spirituellen Ort, wenn ich das möchte und das für mich sich stimmig und richtig anfühlt, aber schon klar abzugrenzen, dass dieser spirituelle Ort ist, kein Ort, ist den wir jetzt einfach mit unseren Werkzeugen, ne. Von wegen, wir haben eine Leiter, wir haben einen düsen Chat, weil auch immer, ähm, erreichen können. Das hat auch was entlastend ist, weil dann Kinder aufhören können, sich quasi Lösungen zu überlegen, ne. Also Kinder sind ja auf dem Problemlösungsmodus und sind davon, ich habe alles schaffen, ich muss nur auf die richtige Idee kommen, so. Muss das Tulfinden, genau. Ja, ja. Okay, super, vielen Dank, das war's schon wieder und wieder bis zum nächsten Mal. Genau und denkt immer dran, alle Anfang ist manchmal schwer, manchmal leichter, aber immer interessant. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Eltern haben unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung, was zu Konflikten führt, besonders wenn ein Elternteil sich intensiver mit bindungsorientierten Ansätzen beschäftigt.
  2. Der Wunsch nach einem "Schiedsrichter" oder einer objektiven Lösung ist verständlich, aber oft nicht realistisch, da es selten einen allein richtigen Weg gibt.
  3. Elternschaft erfordert Flexibilität und die Fähigkeit, ad hoc Entscheidungen zu treffen, die von den ursprünglichen Absprachen abweichen können.
  4. Gegenseitiges Vertrauen und die Gewährung von "maximaler Beinfreiheit" sind entscheidend, um Spannungen zu vermeiden, solange eine gemeinsame Basis besteht (z.B. keine Gewalt oder Beschämung).
  5. Die Dynamik verschärft sich bei getrennten Eltern, wo unterschiedliche Erziehungsstile oft zu erbitterten Konflikten führen können.

Summary:

In dieser Podcastfolge diskutieren Nora und Oliver die Herausforderungen unterschiedlicher Erziehungsvorstellungen zwischen Eltern. Sie betonen, dass Konflikte häufig entstehen, wenn ein Elternteil, oft die Mutter, sich intensiv mit bindungsorientierter Erziehung beschäftigt und versucht, den Partner durch Bücher oder Podcasts zu überzeugen. Dies ignoriert jedoch die individuelle Authentizität und die Beziehungsdynamik.

Die Elternschaft erfordert oft Ad-hoc-Entscheidungen, die von ursprünglichen Plänen abweichen, wie die Geschichte einer Mutter zeigt, die nach der Geburt entgegen der Absprache doch stillte. B. keine Gewalt oder Beschämung).

Bei getrennten Eltern verschärfen sich diese Konflikte oft, da unterschiedliche Erziehungsstile die Trennungsdynamik fortsetzen können. Die Lösung liegt nicht in starren Regeln, sondern in offener Kommunikation, Empathie und dem Respekt für die Autonomie des anderen, ohne die gemeinsame Verantwortung für das Kind aus den Augen zu verlieren.

FAQs

Zuerst anerkennen, dass beide eigene Werte und Erfahrungen mitbringen. Statt auf einen ‚Schiedsrichter‘ zu hoffen, hilft es, sich gegenseitig Beinfreiheit zu lassen und eine gemeinsame Basis zu finden.

Ein Buch oder Podcast allein reicht oft nicht, da die wenigsten Menschen Lust haben, auf Linie gebracht zu werden. Besser ist es, offen über die eigenen Beweggründe zu sprechen und den Partner in Entscheidungen einzubeziehen.

Weil man vorher vieles nicht vorhersehen kann – das Temperament des Kindes, die Geburt oder die erste Zeit. Pläne können dann schnell über Bord geworfen werden, was zu Konflikten führen kann.

Ein Paar hat oft einen unausgesprochenen Vertrag über den gemeinsamen Lebensrahmen. Mit einem Kind kommt ein neuer, unauflöslicher Vertrag hinzu, der oft wenig besprochen wird und im Alltag schnell angepasst werden muss.

Die Trennung kann Erziehungskonflikte verschärfen, weil die gemeinsame verbindende Ebene fehlt. Wichtig ist, sich auf das Wohl des Kindes zu konzentrieren und nicht alte Beziehungsdynamiken fortzuführen.

Weil es nicht mehr um eigene Bedürfnisse geht, sondern um das Kind – etwa wenn der Partner ohne Mütze rausgeht, fühlt sich das wie ‚gefährliche Körperverletzung‘ an. Die Emotionalität ist hoch, weil man anders nicht handeln kann.

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