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Al-Andalus - Spanien unter den Muslimen

87m 18s

Al-Andalus - Spanien unter den Muslimen

Die Folge beginnt mit einer Szene im Jahr 997: Eine muslimische Karawane bringt die geraubten Glocken der Kathedrale von Santiago de Compostela nach Córdoba. Der Feldherr Almansor, Herrscher über das Kalifat von Córdoba, ließ sie zu Lampen in der Moschee umfunktionieren – ein Symbol des Triumphs über die Christen. Der Podcast untersucht die Geschichte des islamischen Spaniens (Al-Andalus) und fragt, ob Christen, Juden und Muslime zwangsläufig im Konflikt leben mussten oder ob Phasen des harmonischen Zusammenlebens möglich waren. Die islamische Expansion ab 711 wird auf die religiöse Dynamik des Islam zurückgeführt, der eine gerechte Gemeinschaft versprach und militärische Energie bündelte. Hinzu kam die Schwäche der byzantinischen und persischen Reiche, die sich gegenseitig erschöpft hatten. Der Berber Tarik ibn Ziyad landete 711 mit 7000 Kriegern bei Gibraltar (dessen Name auf ihn zurückgeht) und eroberte die iberische Halbinsel mit Hilfe eines christlichen Grafen, der ihm Schiffe stellte. Al-Andalus entwickelte sich zu einem wohlhabenden, kulturell raffinierten Staat, der zeitweise Toleranz praktizierte. Die Episode endet mit der Frage, ob diese Geschichte heute als Modell für interreligiösen Dialog oder als Warnung vor Expansionismus dient.

Transcription

13971 Words, 87426 Characters

German
Es ist ein spätsommer Tag im Jahr 997. Wir befinden uns auf der alten Römerstraße, die nach Kordober in Südspanien führt und da ist eine Karawane unterwegs. Sieht man muslimische Krieger mit Krumsebeln, Amgurteln und Turbaden auf ihren Köpfen und die reiten neben von oxen gezogenen Wagen und auf diesen Wagen. Da türmt sich der Proviant aber vor allem auch etliche Kostbarkeiten, denn diese Karawane ist in Wahrheit eine siegreiche Armee. Die haben ein paar Wochen zuvor das mehr als 640 Kilometer entferntes Santiago de Compostela erobert, niedergebrannt und geplündert. Diesen Ort kennst du ja wahrscheinlich auch, ist der Endpunkt der Jarkobsweges schon mal hingewandert selbst. Ich glaube, ich hab auch gelesen, dass da so wahnsinnig viel los sei, dass man da genau so gut in die Fußgängerzone stellen kann. Es gibt ja, da der viele Pilger wege, der ist jetzt irgendwie berühmt geworden in letzter Zeit. Ja, also damals ist das der wichtigste Pilgerort der iberischen Christenheit und diese muslimischen Krieger, die bringen jetzt ihre Beute zurück in die Heimat. Hinter den Reitern, da kommen die langen Kolon der Gefangenen, müssen mehrere Tausende sein, die Schwitzen, die Echtzen und Stönen. Weil sie nämlich den größten Schatz schleppen müssen, den die Muslime den Christen geraubt haben. Das sind manns hohe Ungetüme aus Bronze und zwar die Glokken der Kathedrale von Santiago. Irgendwann erreicht diese Karawane dann cordobar und da werden die Glokken in die Moschee der Stadt gebracht und werden dazu laternen umfunktioniert. Frat mich jetzt bitte nicht, wie das im Detail funktioniert. Aber das heißt, die Glokken, die noch verkürzen, die Pilger zum Grab des Apostel Jakobus gerufen haben, die beleuchten jetzt das Staatsheiligtum der Kalifen von cordobar, den Herrschern überweitet Teile der iberischen Halbinsel und ein größerer Triumph. Es kaum vorstellbar oder um es mal in den Worten des berühmtesten aller Jakobswek Pilger zu sagen, habe Kerkling, die Glokken von Santiago, die sind dann mal weg. Es wird in dieser Folge noch relativ ernst, deswegen dachte ich, ich beginne mal mit einem sehr schlechten Scherz. Wir sind heiter, aber es ist natürlich eine grausame, sehr, sehr grausame Szene. Es ist eine grausame Szene und dahinter steckt auch ein ziemlich grausamer Mann, den wir nachher noch ein bisschen näher kennenlernen werden. Das ist ein muslimischer Herrscher, der im kollektiven Gedächtnis der Christenheit einen besonders finsteren Platz einnimmt. Das ist im Muhammad eben Abia Mee, genannt Alman Saur. Der ist der Kamera des Kalifen, also so etwas wie der oberste Hofbeamte. Die Fakto ist aber der Allein Herrscher über das muslimische Spanien. Wie der ist an die Spitze, der Macht geschafft hat, das klären wir heute unter anderem. Aber nicht nur wollen uns auch anschauen, wie die muslim mit das überhaupt geschafft haben, fast die gesamte iberische Halbinsel zu unterwerfen und dann auch Jahrhundertelang zu beherrschen. Ihr Reich, das nennt man auch das Reich der Mauren, das entwickelt sich dabei zu einem der faszinierendsten Staatswesen des Mittelalters. Wohlhabend, raffiniert, auch ungewöhnlich, tolerant, zumindest zeitweise. Und aus genau diesem Grund ist diese Epoche, obwohl sie jetzt schon mehr als 1000 Jahre her ist, überraschend aktuell. Weil sie eben Themen berührt, die uns auch heute noch sehr beschäftigen, vor allem eben das Verhältnis von Islam und Christen tun. Ja, nach den Attentaten von New York and Washington am 11. September 2001 wurde das Thema auch nochmal historisch politisiert, sozusagen für die einen, sagt ihr das eben, die Gefahr islamistische Expansionen, auf dem Ort und damals haben sie sich schon mal halb Europa untertagend gemacht. Das könnte eben wieder passieren. Anderen hingegen haben darauf abgehoben, dass man eben tolleranz zwischen den Religionen dort studieren kann. Das ist möglich ist auch muslimisch dominierten Gebieten konnten Christen und Juden, sein unter welchen Umständen und so das gucken wir uns ja heute nochmal an. Aber es ist wirklich ein, ja, und habe ich aktuelles Thema eigentlich. Ja, also all man so, dieser Triumphator den wir da eben kennengelernt haben, der hat mit religiöser tolleranz eher weniger am Hut, erführt aber dieses Kalifat von Kordova auf den Gipfel der Macht. Aber du kennst es, wenn man ganz oben ist, dann bekommt man plötzlich ganz neue Probleme, weil von daher geht es ja bekanntlich nur in eine Richtung weiter abwärts. Ich bin Joachim Tälgenbischer. Ich bin Nils Pinkman. Und das ist was bisher geschah. In dieser Folge nehmen wir euch mit in ein Land der Wunder. Und das muslimische Spanien, auch Allanderlos genannt. Wer Kunden Kordova eine der größten Metropolen des Mittel alt ist, dass selbst noch im fernen heiligen römischen Reich gerühmt wird, wir widmen uns aber auch einer sehr viel größeren Frage, ist die Geschichte von Christen Juden und muslim zwangsläufig ein Kampf der Kulturen. Oder hat es früher auch Phasen des harmonischen Zusammenlebens gegeben. Allanderlos liefert eine Antwort, die finde ich sehr viel Mut macht. [Musik] Ich habe es in diesem Podcast schon ein paar Mal erwähnt, dass ich immer wissen muss, warum die Dinge so heißen, wie sie heißen, bin ich zugegebenermaßen ein bisschen zwanghaft. Und das gilt gerade auch für Orts- und Flurnam, also Gewässernnamen, Seen, Gebirge und so weiter, weil die sind ja oft so etwas wie eine Art Kot. Also wer diesen Kot entstüsseln kann, der erfährt ein bisschen was über die Vergangenheit. Auf der iberischen Halb in Silvo, wo wir uns ja heute befinden, da erzählen solche Bezeichnung eine ganz besonders spannende Geschichte. Ich pick mir mal einen Ort heraus, den du kennst, den ihr auch alle kennt, dass es Gibraltar. Das heißt, der Gehäuthe zu England gehört zum Vereinigen Königreich. Ja, das ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Die Spanier, die uns vielleicht zuhören, werden denken, ah, werden jetzt die Faust in der Tasche ballen. In England besetzt schon seit dem frühen 18. Jahrhundert, glaube ich, genau dieses Wort Gibraltar. Das stammt aus dem arabischen und leitet sich ab von Jabal Tarik. Und das heißt, der Berg des Tarik. Tarik ist ja auch ein vornermig, den es heute auch gibt. Und dieser Tarik, nachdem dieser Felsen benannt ist, das ist eine historische Figur. Und wenn es ihn nicht gegeben hätte, dann würden wir heute sehr wahrscheinlich nicht über das islamische Spanien sprechen. Und eine Bezeichnung ist ja auch an der Lust, das ist ein bisschen Rätsel. Ja, ich glaube, ich nehm, woher das kommt. Das lässt sich nicht so leicht. Es gibt ja die Provinzen in Südbanien, an der Lusien, an der Lusie. Aber an der Lusie, ich habe gehört bei unseren Kollegen von Resistory, dass es auch sogar ein Bezug hat zu Atlantis. Das ist für mich natürlich auch sehr spannend zu untergegangenen, sagenhaften, zum sagenhaften Kontinent, Atlantis. Aber vielleicht wahrscheinlich gibt es mehrere Thierorien. Es gibt mehrere Thierorien, woran man schon merkt, dass es nicht so ganz klar, warum das so heißt. Ich habe mehrere Bücher gelesen, in jedem Buch fand es sich eine andere. Deswegen würde ich sagen, lass ich das mal weg. Also, all and a los ist eben der arabische Name für Spanien und deswegen Anda Lusien. Aber zurück zu diesem Tarrik, der eigentlich Tarrik eben siert heißt, der landet im Frühjahr 711 mit rund 7000 Kriegern. Eben genau auf dieser schroffen Landzunge in Südspanien, die noch heute seinen Namen trägt. Und diese Landung, das ist der Auftakt zur Erobung der iberischen Halbinsel durch die Muslime. Wir schauen uns natürlich gleich an wie Tarrik und seinen Männern das gelingt, diese riesige Landmasse zu erobern. Vorher müssen wir aber einmal klären, wie Sie das überhaupt so weit geschafft haben. Ich habe bei Google Earth nachgeguckt, also zwischen Gibraltar und Mecca, was ja der Geburtort des Islam ist, da liegen rund 4600 km Luftlinie. Das ist einmal ungefähr durch die USA oder für dich habe ich das auch noch mal extra umgerechnet. Das sind rund 60 mal die Breite des Saarlands. Also eine unvorstellbare Distanz. Schon sehr bachig. Saarland vor allem die Toleranz schon immer zu Hause war. Städter auch auf den Schildern, wenn man das Land betritt. Also das ist eine gewaltige Distanz und diese Distanz überwinden die Anhänger des Profeten Muhammad, aber innerhalb nur eines einzigen Menschen lebens. Also der Startpunkt der islamischen Zeitrechnung und auch so ein bisschen die Gründung des ersten islamischen Staates ist ja das Jahr 622. Und bis zur Invasion von Spanien, also von diesem Tarik, da vergehen nur 89 Jahre, wenn ich richtig gerechnet habe. Das ist in weltes historischer Perspektive fast ein Wimpernschlag. Aber die Muslime unterwerfen in dieser kreativ kurzen Zeit die arabische Halbinsel, Thersien, Mesopotamien, Entreißenden, Ostrümern, Syrien, Palestinern, Ägypten. Und sie dringen auch in Nordafrika bis zum Atlantik vor. Also einmal querüber, finde ich das mal so ungeografisch ausdrücken darf. Und das ist wirklich eines der ganz großen, ja, redzeln nicht, aber ein ganz großen Fragen auch der europäischen und auch der Weltgeschichte. Was ist die Trippkraft hinter dieser explosionsartigen Ausbreitung? Da gibt es nämlich kaum parallelen für. Wir haben über die Mongolen gesprochen, Jinger's Khan. Du kennst ihn. Aber die Mongolen, das ging schnell, aber das war ja eher so ein Sofle. Also ist dann auch wieder geschrumpft und würde sagen, das islamische Weltreich hat bleibendere Spuren hinterlassen. Ja, aber die Mongolen stoßen sehr schnell vor, plündern, legen Steuern auf, aber die wollen jetzt nicht missionarisch, die wollen jetzt ihre Religion. die wollen nicht ihre eigene Kultur dort implantieren, sondern leben ein relativ flüchtiges politisches System, obwohl Tinks kann schon vom Verwaltung hat und so ein bisschen Sachen, aber es ist nicht zu vergleichen mit der Kultur, die im islamischen Weltrecht an entsteht. Ja und die Religion ist auch schon einer der entscheidenden Faktoren klar. Also der islam, der ist für viele Zeit genossen vom Prophet Muhammad attraktiv, weil er zumindest verspricht er das, also er will ja eine gerechte, relativ egalitäre und auch solidarische Gemeinschaft schaffen. Also gibt ja zum Beispiel, wenn ihr von den 5 Säulen des islam gehört habt, eine Säule ist so eine Art Vermögenssteuer, also jeder muss der genug hart, muss ein gewissen Prozentsatz abgeben, damit bedürftigen geholfen wird, ist es auch eine Religion ohne, also zumindest am Anfang ohne klare Hierarchien, es gibt keine Kirche, es gibt keinen, also Kirchen-Aparat wie zum Beispiel in der katholischen Kirche. Das ist das eine und gleichzeitig bündelt diese neue Religion, die militärischen Kräfte der arabischen Bedouin. Also gibt sozusagen ihrer natürlichen, sozusagen militanz so einen Gottgefälligen anstrich. Vorher haben sie sich in so Fäden selbst er fleist und jetzt richten sie diese Energie eben nach außen und haben dann ja spektakulären Erfolg. Genau, man muss dazu noch mal anfühlen, glaube ich dass, dass eine komplizierte, monotheistische Sache ist der islam, es gibt jetzt nicht die Vorschrift oder die Sachen, sondern alles ist natürlich Auslegungssache wie in der Bibel oder bei den Juden auch, es wird auch immer gibt es auch verschiedene Strömungen, gibt es verschiedene Depochen, aber genau diese Grundsüge hast ja schon gut erklärt, das heißt, es ist als neue monotheistische Religion, ein neues Angebot auf dem Markt der tollen Religion und das viele Leute sind natürlich davon erleuchtet und es heute sind, wir sind halt deutlich mehr so froh, also ich bin nicht so erfromt, du glaube ich auch nicht. Das heißt wir beschreiben das für die meisten Leute erklärt sich das auch von selber, sagen das ist eben nun mal das Wort des Profeten, also machen wir das jetzt und daraus entsteht natürlich Motivation ist im Kampf fast das Wichtigste, wenn man so eine himmlische brandneue Religion im Rücken hat, dann hat man natürlich den absoluten Booster auch für das Leben im Jenseits, was der für die Zeit genommen damals eine echte Realität war nicht für uns heute so ein bisschen. Das ist nicht für uns heute so eine Art trost, sagen okay das leben jetzt aber es wingt uns noch was viel größter ist, wenn wir froh leben und daraus in gibt sich natürlich noch eine wahnsinniger Motivationsschupe und eine wahnsinnige Energie und es ist sogar eine richtige win-win-situation, weil der Nutzen oder der Verdienst, der kommt nicht nur im Jenseits, sondern man kann auch schon hier auf Erden Wohlstand sich erbeuten, also denn die breiten sich aus, sie unterwerfen neue Landstriche, sie machen Beute, die wird verteilt. Und das steigert natürlich den Anreiz noch sich quasi dem Gewinner-Team anzuschließen und es jetzt ein Bild aus einer ganz anderen Klimazone, aber es ist auch so ein bisschen wie so ein Schneeball der zu einer Lavine anwächst, einfach weil dieses Projekt so erfolgreich ist und so viel abwirft auch sozusagen an materiellen Profit schließen sich eben immer mehr Menschen an und das ist auch wichtig, es ist relativ leicht sich zum Islam überzutreten. Der ist eben auch wenn man jetzt Christen und Juden auch betrachtet relativ anschlussfähig, weil nach seinem Selbstverständnis ist er ja quasi nur ein Ad-Update. Also stellt sich ja auch ganz klar in die Tradition früherer Profeten, also auch Jesus zum Beispiel auch Abraham, Werner im Islam vererrt und Mohamed hat jetzt praktisch von Allah das neueste Update auf ein Barungsaupdate bekommen und das ist auch ein wichtiger Faktor. Trotzdem reicht das alles noch nicht aus um den Erfolg der Muslime im siebten Jahrhundert zu erklären, es muss noch ein weiterer entscheidender Faktor dazukommen, den kennt ihr alle aus einem deutschen Sprichwort, wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Also die beiden, die sich streiten, das ist das oströmische Reich, auch bezanz genannt und dessen alter Erzfeind, das ist das persische Reich der Sassanien. Also die jetzt nicht auch in Topform, also wenn man sich dieses siebten Jahrhundert anschaut, wir hat man jetzt nicht große Mitbewerbe an Markter Europäischen Imperien, alle sind so ein bisschen durch. Ja stellt euch so ein Boxring vor in der linken Ecke, Ostrom, in der rechten Ecke, die Sassaniden und die haben sich jetzt schon so ein paar Jahrzehnte lang geprügelt und stehen aber noch beide. Und einer hat den Knockout Panch gelandet und jetzt kleineren plötzlich diese arabischen Muslime in den Ringen und sind frisch und motiviert. Und dagegen, also vor allem dieser Sassaniden, das Persien erobern, die Muslime ja komplett, aber auch Ostrom wird hier arg gebeutelt. Jetzt könnte man meinen, dahinter steckt so ein ganz großer Plan, also dass das so eine Wälder-Oberungs-Idiologie ist. Wenn man sich das genau anguckt, merkt man eigentlich, dass diese Eroberung so eine Eigendynamik entwickeln. Da geht es dann auch häufig um Zufälle und eben auch um autonome Entscheidungen von einzelnen Herführen. Genau, wir betrachten das heute immer so als die muslimisch Expansion als Einheit praktisch und als eine grüne Flut oder so ein Fleck auf der Landkarte. Aber wenn man sich es genau anguckt, sind es natürlich nicht viele reggegenden Fraktion, ethnische Stämme und die Neste. Und die Neste, gucken wir uns gleich noch ein bisschen an und gar nicht so eine einheitliche Front. Genau, also es sind oft einfach "The Man on the Ground", die dann diese Dinge so in Eigenregie vorantreiben und auch tadek eben seht, der mit den Felsen und der Inversion in Südspanien, der es auch so einmann. Der ist auch nicht als muslim geboren worden, sondern ist auch zum Islam konvertiert. Er ist kein Araba, sondern er ist ein Berber. Also das ist ja die indigene Bevölkerung in Nordafrika, er nennen sich selbst Amazon, also vor allem Algerien, Marokko leben sie heute. Und das ist auch ganz interessant, also weil wir natürlich denken, ja das sind die muslime im Mittelalter, das sind alles Araba, klar, das ist eine arabische Kultur, arabisches, auss its name, die Leitsprache ist ja die Sprache des Koran auch. Aber wenn man genau hinguckt, sind da eben andere etnien auch mit dabei und vor allem auch die Berber. Und dieser Tarik eben steht aber unter dem Kommando des Stadthalters der Kalifen in Tunisien, das ist natürlich ein Araba. Und es ist jetzt nicht so verwunderlich, dass die muslime, die eberische Heipinsel ins Visier nehmen, denn man kann ja, wenn man in Nordafrika, in Marokko gegenüber von der Straße von Gibraltar steht, kann man ja hinüberschauen. Und das sind ja 14 Kilometer an der schmalsten Stelle, ich wollte jetzt was sagen, da kann man da rüber schwimmen, ich nicht, du auch nicht. Aber viele Versuchungsleiter gehen dabei ums Leben, das ist natürlich Missamilrationsfrage auch wieder sehr aktuell. Aber ich finde auch von Europa aus, ist das unsere nachbar region. Und das ist auch eine der Aspekte in Nysergeschichte, das man sehen kann, wenn man sich da zusammen tut und eine Form der Kulaboration und Coexistenz und so eine Art Austausch macht und nicht nur die Migrationsfrage-Mathematik. Und die Migrationsfrage-Mathematisien würde, wäre eigentlich der Magrepp mit seiner Amasiken-Völkerung, uns einer spannenden Kultur, wäre eigentlich natürliche Partnerregion für Europa. Ja, absolut und es ist eben keine unüberwindbare Klucht. Die sind geografisch, sich sehr nahe und dementsprechend dringen auch Nachrichten aus Spanien, denn ich es jetzt mal in muslimischen Machtbereich hinüber und die sind ziemlich ermutigend, denn ja, all anderen Lust ist zerstritten und der König ist geschwächt. Und dieser König, der über die bayerische Heipinsel herrscht, das ist ein Nachfolger eines legendären Herrschers, über den wir schon in unserem Mehrteiler über den Untergang Romes gesprochen haben, hast du noch eine Idee, wenig meinen könnte? Nee, hielt wir mal auf die Sprinne. Es ist allerich. Der ja Rom erobert hat und dann zwar in Süditalien gestorben und begraben worden ist. Hört mal gerne rein in den Dreiteiler, wenn euch das jetzt absolut nichts sagt, seine Westgoten, er war ja Westgote, die sind weitergezogen und die haben dann schließlich auf der eberischen Heipinsel ein eigenes Reich gegründet und dieses Reich, das existiert im Jahr 711 immer noch. Auch nicht mehr so in Topform, würde ich sagen. Und so ein bisschen tyrannisch, also die eingebohrenen haben es doch ein bisschen über. Rodrigo, es haben sich übrigens im spanischen Einige so Westgote, Vornahme erhalten, also Rodrigo ist einer davon. Also dieser König, der regiert nicht unangefochten, hat viele Feinde, so im Adel und dann was seinen Job auch erschwert, er hat bei seiner Krönung Zepter und Krone feilen gelassen. Ach sehr peinlich, kann ich jetzt als bekennender Tolpatsch mitfühlen, ist aber ein schlimmes Omen. Können wir dachten, eine Beispiele hat es schon mal jemand gemacht und all den Folgen, kann mich ja nichts erinnern. Nee, ich glaube da hatte ein Alleinstellungsmerkmal. Also er hat diese Feinde im Innern, die wahrscheinlich ins Geheim auch seinen Sturz herbeisehen, sehr viel gefährlicher sind natürlich die muslimischen Krieger um Tariq eben sie hat, die wollen ihm ja sein ganzes Reich rauben. Und jetzt kommen wir zu einem ganz wichtigen Detail, weil das gar nicht so in diese Christengegenmuslime Schablone passt, Tariq hat bei seiner Inversion einen christlichen Helfer. Und wenn er den nicht gehabt hätte, dann hätte es mit seinem Herr wahrscheinlich gar nicht auf die andere Seite der Straße von Gibraltar geschafft, denn dieser redselhafte Mann, der stellt ihm die nötigen Schiffe zur Verfügung. Ja, weil eine Marine hatten, die nicht, natürlich, natürlich eine reiter Truppe, aber so eine richtige Marine hatte Tariq nicht zur Verfügung. Genau, kommt dann später aber klar, die sind eigentlich in der Wüste zu Hause und sind ja nomaden, wo es spürt. Und dieser sagen umwobene Mann, der ihn da hilft. Das ist der Graf Juliard. Und wir wissen gar nicht genau, was das für ein Mann ist. Manche Quellen sagen, dass er eigentlich so ein Art bezantinischer Gouverneur, dass die Bezantiner da in Nordafrika noch einen kleinen Außenposten haben, die Hafestadt Siotta. Also gleich gegenüber von die Breilter, andere Schreiben. Das war vielleicht doch ein westgothische Adeliger. Ist auch nicht so entscheidend. Entscheidend ist erst Christ. Also warum fast er dann den Entschluss den Muslim zu helfen? Ja, es ist nicht anders. Siotta übrigens, dass nur angefügt ist, heute noch eine spanische Stadt auf Afrikanischen Gebiet, der exklaven Europas, Siotta und Melilla mit zum riesigen Zaun umgeben, mit einem Kreuzkatz zu bematigen. Aber das gehört zu diesen Koriositäten, Europa außerhalb Europas. Ja. Also es gibt dann in den Quellen so legenden Hafte Erklärung, warum der Graf Juliard eben rote Rich ans Leder will, angeblich hat nämlich der westgothische König Juliard Stochter vergewaltigt. Die war als Geisel am Hof des Westgothen. Rodrigo, keine gute Presse. Keine gute Presse und dann wollte sich Juliard eben rechen. Also das stimmt wahrscheinlich nicht. Aber zeigt dann doch, dass den Akteuren damals die eigenen Interessen im Zweifel wichtiger waren als die religiöse Zugehörigkeit. Es eben nicht so, dass Juliard gesagt hat, ich bin Christ und ich muss komme, was wolle. Zu meinen Glaubensbrüdern und Schwestern halten. Der profitiert auch übrigens davon. Also nach der Invasion, siehlt er sich in all ander Los an und lebt dann ziemlich komfortables Leben. Also, Tarik eben sie hat und seine 7.000 Krieger, die sind dann im Sommer 711. Dank dieser Waffenhilfe vom Grafen Juliard auf spanischen Boden gelandet und dann treffen sie schließlich östlich von Kadis auf das westgothische Herr. Rodrig führt das persönlich an. Ich würde jetzt gerne diese entscheidende Schlacht im Stile meines Lieblingsfilms Gladiator schildern. Das wäre was. Das wäre was. Das wäre was. Das ist eine herrliche Landschaft da. Also ich kann das eh n'es glitzart alles so schön im Sonnenlicht. Also ich stelle es mir vor. Genau, dann musst du die Details mit deiner Fantasie ergänzen, weil wir wissen, praktisch gar nichts über die Schlacht, alles sehr legendenhaft überformt. Das Ergebnis kennen wir aber immerhin, die Westgothen verlieren und roderig kommt ums Leben. Damit steht jetzt der Weg ins Herz des Westgothenreiches offen und dann noch in diesem selben Sommer obert Tarik dann auch die westgothische Hauptstadt Toledo, also relativ im Zentrum Spanienz heute gelegen. Wunder schön, statt, ich war der Maal. Ich stuh'n. Ja, ich würde jetzt auch mal gerne hin vor allem nach dieser Folge. Ich hatte eben ja erwähnt, dass Tarik aber auch ein Chef hat. Das ist ja muslimische Stadthalter in Nordafrika. Der findet das alles gar nicht so toll. Das ist ein Mann namens Moussa-Ibn-Nusseer. Der fürchtet nämlich, dass sein Untergebner den ganzen Rum für sich einheimst. Also kommt der praktisch mit einer eigenen Armee hinterher, entzieht Tarik das Kommando und bringt dann die Eroberung selbst zum Abschluss. Bisschen wie Stahlin, ne? Fürchtet er auch immer, dass seine Generelle dann gegen ihn putzen könnten. Ja, da geht's auch darum um Beute. Es geht aber auch, wer dann etabliert sich da eventuell als eigener Herrscher. Und deswegen handelt er so die Westgothen und also die eberische Bevölkerung, die macht ja relativ wenig Probleme. Also die arrangieren sich mit den neuen Machthabern. Die Westgothen war noch recht unbeliebt, hat ich. Ja, sie waren relativ übergeläß. Ein bisschen weit weg, tyrannisch. Spanien war sowieso Ewig dann eine Kolonie, als weit sich der Nationalstaat, der unterworfen wird. Und das war Ewig seit Menschengedenken Römsch-Kolonien dann von allen möglichen anderen in Einzelteilen. Und so es gibt nicht die, aber diese Westgothen scheinen haben irgendwie eine besonders schlechte Presse. Ja, die waren jetzt nicht besonders beliebt und dann kommt ja noch dazu, dass die Muslime unterworfenen Völkern, wenn sie monotheisten sind. Also nur an ein Gott glauben, ja auch ein relativ guten Deal anbieten. Für gemessen an den Verhältnissen dieser Zeit. Also die müssen eine Sondersteuer zahlen. Aber ihr besitzt wird sozusagen garantiert und genießen dann auch Religionsfreiheit. Und insofern ist dann diese Eroberung relativ freiungslos, nur ganz im äußerst Norden. Der Halb-Insel da etabliert sich so im Laufe der Zeit so ein eigenes christliches Reich. Muss ja eben nur sehr, also der Stadthalter, der reist dann um das ja 715 nach der Maskus zum Kaliefen. Das ist jetzt erstmal seinem Chef wiederum, die Ehre erweisen, auch seine Kriegsbeute präsentieren. Und der Kalief ist aber ein bisschen mistrausch. Also er hat die Vermutung, dass Musa ihm jetzt nicht die gesamten Reichtymer, die er in Spanien erbeutet hat, präsentiert. Und jetzt rechte sich das Musa seinen untergebenen Tarik so ausgebotet hat, weil der ist auch da und sagt, ja, es ist genau so, der hatte ich in das Licht geführt, mein lieber Kalief, ein Uselblower. Ja, also man auch passend, man sieht sich immer zweimal im Leben, ja, Musa vermögen wird dann konfiziert und er selbst wird in die Verbannung geschickt und wir wissen gar nicht, was aus ihm wird. Eine Sache erinnert aber noch an ihn, es gibt ja nicht nur den Felsen von Gibraltar, sondern es gibt auch auf der Nordafrikanischen Seite einen Berg, praktisch das Gegenstück dazu und dieser Berg heißt heute "Jabell Musa", also ist genau diesem Stadthalter von Nordafrika benannt. Wir haben ja eben angesprochen, diese enorme Wucht, die hinter dieser muslimischen Expansion steckt und die scheint auch nach der Erobung von Spanien nicht aufgebraucht zu sein. Also sieht sogar so aus, als würden die Muslime nach all anderen Lust dann auch noch das frankenreich erobern wollen, 717 überwinden sie die Pyreneen, erobern so den Saum des Mittelmeers, also Provenz und so, dringend bis zur Rohnvor, Konziplündern dann sogar Leon und Ota. Du weißt natürlich genau, wo das ist, das ist schon das Herzen von Frankreich heute. Ja, es stimmt, man hat damals was natürlich dünn besiedelt und wenn man dann an den Küssten entlang hochkommt, ist mal relativ schnell in Leon, später machen ja auch islamische Piraten auch Ausflüge bis hin nach Irland und so, also dieses schnelle Vordring und so was, das beherrschen die total und prägen natürlich damit die Rehpochern. Ja und diese Raubzüge, die setzen sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte fort bis zum Sommer 732 da, überstrapaziert der Stadthalter von All Anderlos sein Glück, er will nämlich die reiche Abteil Samaritan in Tour ausrauben, sagt Martin, war ein guter Mann, liegt da glaube ich auch begraben und da stellt sich ihm dann ein mächtiger, fränkischer Herführer entgegen und dieser Karl, so heißt da ist und jetzt zitiere ich mal die Band Kulture Candela, dieser Karl ist Hammer. Uu, ja, da ist da auch ein gleiches Urwurm. Da haben wir schon wirklich drauf gefreut. Für unsere Tochter muss ich an Konzert dieser Band besuchen, als ich noch keiner war, ich war ja. Ich ist schon eine historische Band, ne? Das ist schon lange her. Aber er bekommt eben diesen Beinahm verpasst Hammer, Lateinisch, Matellus, weil er sich eben in einer Schlacht gegen die Muslime beweist, eben in diesem Sommer 732 erschlägt nämlich den muslimischen Stadthalter von All Anderlos, der kommt auch auf dem Schlachtfeld ums Leben. Das ist die berühmte Schlacht von Tour und Portier, würde ich sagen, eine der bekanntesten Schlachten der Weltgeschichte. Die hat man dann später als entscheidenden Wendepunkt gefeiert, nämlich als genau den Moment, wo sich diese muslimische Flutwelle bricht, wo das Abendland gerettet wird. Also nach dieser Lesart würden wir wahrscheinlich diesen Podcast ohne Karl-Matthel auf Arabisch aufnehmen. Dann wäre das nicht, was bisher geschah, sondern "ma ha, das hatte allan". Entschuldige meine Arabische Aussprache, keine Ahnung, ob das stimmt. M-H-H-A, würde ich sagen, der WBG. Ja, genau, grüßte genau aus meinen Frieden. Geschichtslehrer Dr. Göbel, eigentlich ganz guter Lehrer, hat ja manchmal etwas steile Thesen und der meinte eben hätte Karl-Matthel damals nicht obsiegt, dann würden wir alle unter der Regenenschaft des Ayatoller Komeni leben, hat er damals gesagt. Interessant. Ich merke, ich war, weil ich keine Iraner waren und auch keine Schiten. Aber so wurde das tatsächlich immer gedäutet. Na, ganz stark, das hat man irgendwie auch nicht geschaut, dass es ja eine gewisse Equivalenz gibt, dass ja der Westen auch sehr oft in den orieren Eingedrungen ist, eingefallen ist, colonisiert hat, Kreuzzüge, später, colonialreiche. Dort errichtet hat, sondern es wird eben als sehr einseitige Betrohung, existenzielle Betrohung, die dann so ein Reich über Jahrhundert über ganz Europa hätte stülpen können. Aber ich glaube, das trifft überhaupt nicht so. Das größte Problem an dieser Tese ist, dass das Schicksal des Abendlandes da 32 überhaupt nicht auf dem Spiel steht. Denn diese muslimischen Angriffe, die gibt es ja und die sind natürlich auch aggressiv. Das sind aber keine Eroberungskriege, sondern das sind Raubzüge. Und insofern ist das eben nicht darauf angelegt, Burgund langfristig zu unterwerfen oder Zentralfragenkreich. Und was auch noch ein Problem ist, wenn man das so als Kampf der Kulturen darstellt, wenn man genau hinguckt, sieht man, dass die Muslime immer wieder auch von christlichen Machthabern unterstützt werden. Weil die zum Beispiel mit den Franken verfeindet sind. Also es gibt da eben dann doch nicht diese ganz klare Trendlinie zwischen Christen auf der einen Seite und Muslime auf der anderen Seite, sondern es ist immer so einzelne Player gucken, okay, was hilft mir persönlich macht politisch weiter und dementsprechend schließen sie done. Alihanzen und das ist echt so ein Leitmotiv, wenn wir uns diese Geschichte dann anschauen, wie sie dann weitergeht. Auch die Christen sind ja keine einheitlich. Wir sind ja genau vor der Reformation, aber dennoch ist das Christentum regional, sehr unterschiedlich ausgeprägt. Jeder hat zu müssen sein lokal heiligen und auch sein eleganten. Und so ist es ja im Islam dann auch. Das ist halt diese großen Monotistin, die Kaufeuise und jeder kann nicht da seine eigene Butike und die Katessenabteilung aussuchen, was man da möchte. Aber es geht halt eben sehr stark um politische Alihanzen, um Interessen hinzukommt. Das natürlich dieses Frankenreich zwar vermögend ist hier und da bestimmten Ecken, ist jedenfalls dies vermögen. Und diese Kultur konzentriert, aber es ist weit weniger entwickelt und weit weniger attraktiv als der muslimische Einflussbereich, Städte wie Damascus und wie Baghdad sind schon urbane Zentren und in all anderen Lussten, die dann eben auch in der Folge. Das heißt, die hätten jetzt gar nicht den Traum quasi in Nordeuropa zu behörtingen. Das waren ein wesentlichen Wälder, das war überhaupt nicht attraktiv. Und es ist eben auch eine Kultur, eine Zivilisation, die in einem bestimmten Geografisch, klimatischem Raum verordnet ist und für die alles, was nördlich der Pyreneen liegt, auch wirklich sehr fremd ist. Also das muss man dazu sagen, dass wir aber heute Karl-Martel, so als den ganz großen Retter des Abendlandes abgespeichert haben, das hat auch etwas mit seinem berühmten Enkel zu tun. Das ist Karl der Große. Haben wir auch schon mal eine Folge dazu gemacht, denn die Karolänger, das ist ja die Sippe von Karl-Martel und auch von Karl-Martel den Großen. Die haben natürlich ein Interesse, die Taten ihrer Vorfahren sozusagen hoch zu jazen ein bisschen. Sie sind ja Usupartoren, sie übernehmen ja die Königwürde von den Mero-Wingern. Und das ist gut, so ein Sieg, mal so eine Rettung des Abendlandes zwischen drin, das hilft der Legitimation der eigenen Dynastie. Und es wird dann eben auch, wenn wir dann ans anschauen, wie die französische Nationalgeschichte geschrieben wird, da wird das natürlich ganz wichtiger Baustein. Aber, wie gesagt, wenn man das sich genau anguckt, ist die Sache ein bisschen komplizierter. Eben auch, weil die Kalifen, die zu dieser Zeit in Damascus residieren, also wirklich am anderen Ende des Mittelmeers, den ist diese Region sehr fremd. Und einer von denen hat sogar den Gedanken zeitweise sich auch wieder aus Allanderluss, also aus Spanien zurückzuziehen, weil ihm das zu abgelegen und zu isoliert erscheint. Klar, Reduzierung auf Markenkoppel-Tenz hat vielleicht doch einen früher Mackinselberater, ihn das beraten wollen. Mach mal keinen Overs stretch, oder? Konzentriert dich auf das, wo du da eigene Unik points hast? Ja, aber was kommt dir ganz anders? Ja, es kommt ganz anders. Und das liegt an einem politischen Erdbeben, das das Herzen der islamischen Welt erschüttert. Und danach ist wirklich nichts mehr so wie vorher, auch nicht auf der eberischen Halbinsel. Und dieses Erdbeben, das er eignet sich im Jahr 750, das stürzen nämlich muslimische Rebellen, die regierende Dynastie im Kalifat. Und die neuen Herrscher, die versuchen darauf hin, die enttronnte Herrscherfamilie, das sind die sogenannten Umayaden, das so der einzige Begriff, den du euch merken müsst. Also die neuen Herren versuchen, diese alten Herrscher komplett auszurotten. Und der Anführer dieser aufständischen, der ja jetzt selber Kalif ist, der bekommt später den Beinahm Assafach, verpasst, was so viel bedeutet, wie der Blut vergieß er. Ja. Du wirst es schon, wohin die Reise geht. Und ihr müsst euch einfach so die schlimmste und brutalste Folge von Game of Thrones vorstellen, die ihr kennt, dann bekommt ihr so eine ungefähre Ahnung davon, was damals im nahen Osten los ist. Halten Sie nicht in Bankett auf den Körbern? Ja, ich will es nicht. Ja, es gibt ja Familienpodcast, als es gibt Schlimme, Grausame, folte Methoden in dieser Geschichte. Ja, es gibt so einen Red Wedding-Scenario Game of Thrones-Kennar, werden wissen, was ich damit meine, ist nicht so klar, ob das wirklich stattgefunden hat, oder ob das einfach so ein Top-Hoss ist, den man ihm da unterschoben hat. Aber was zweifelfrei ist, die Killer sind unterwegs und fassen einfach alle Mitglieder dieses Hauses der Umayaden umzubringen. Und es gibt nur einen einzigen Prinzen aus dieser Familie, das ist der 19-jährige Abteil der Hachmann, der schafft es diesen Massacan in der Mascus zu entgehen. Und er flieht dann mit ganz wenigen geträuen, darunter seinem kleinen Bruder, aus der Stadt in Richtung Euphraad. Und wenn er eine Chance haben will, zu überleben, dann muss er diesen Strom überqueren, bevor ihn die Mörder einholen. Aber es ist leider so, dass diese Flucht zu Scheitern droht, bevor er überhaupt seinen Plan in die Tat umgesetzt hat. Er hat nämlich einen Mann getroffen, der hat ihm versprochen. Also ich besorgt die Fährde und auch die nötige Ausrüstung. In Wahrheit ist der Los gelaufen und hat Abteil der Hachmann, also diesen Umayaden-Prinzen, an seine Feinde verraten. Und das ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis sie diesen jungen Adeligen, seinen Bruder und noch einen ehemaligen Sklaven, der auch mit dabei ist, aus ihres Kontaktmands aufspüren. Und so kommt es auch, also diese drei Flüchtlinge halten sich da versteckt. Und dann hören sie plötzlich, dass sich bewaffnete Männer nähern. Sie schaffen es dann noch, aus diesem Haus unbemerkt sich rauszuschleichen, verstecken sich dann in Gärten, die so am Ufer des Euphrates angelegt sind. Und schließlich wissen sie sich dann nicht mehr anders zu helfen, als in den Fluss zu springen, und um ihr Leben zu schwimmen. Die Mörder haben sie jetzt mittlerweile entdeckt, die stehen am anderen Ufer und die Rufen kommen zurück, ihr habt mich zu befürchten. Abteil der Hachmann, also dieser junge Prinz, der stängt diesen Worten "kein glauben", also schwimmt weiter, anders als ein kleiner Bruder. Der Kämpf, wo wir mit dem Ertrinken, ist der Euphrat, ist also wirklich ein großer Fluss. Und wahrscheinlich denkt er sich, na ja, vielleicht stimmt es ja doch, was diese Männer sagen, vielleicht hat er ja tatsächlich nichts zu befürchten, also kehrt er um. Abteil der Hachmann, der schwimmt und schwimmt und schwimmt, schließlich hat er das rettende Ufer erreicht und dann schaut er zurück zu seinem Bruder und eine spätere Quelle, die hat dann im O-Ton festgehalten, was er nun mit ansehen muss. Ich zitiere mal, sie fing in den Jungen und schlugen ihm seinen Kopf ab, vor meinen Augen, er war 13 Jahre alt. Machen Sie wieder Ihrem Namen "Alle Ere als Safa", "Die Blutvergießung". Ich habe irgendwo auch gelesen, dass sich der Prinz auch unter dem Kleid seiner Kusine versteckt zeitweise, das heißt, es scheint so eine wirklich sehr einfallsreiche Fluchtgeschichte zu sein, könnte man bestimmen, gut verfilmt. Ja, kennst du noch Dr. Kimbell auf der Flucht? - Ja, natürlich. Ja, Abteil der Hachmann ist in den nächsten Jahren so ein bisschen der mittelalterlich muslimische Dr. Kimbell, weil er hat zwar jetzt über den Euphrat geschafft, aber damit ist die Flucht noch nicht zu Ende. Also er will sich bis nach Nordafrika durchschlagen, er lebt der Stamm seiner Mutter, das ist eine Berberin und er hofft natürlich auch, dass er dann da sicher ist, das ist ja eine lange Distanz, haben wir schon drüber gesprochen. Es genügt ihm aber auch nicht nur seine Haut zu retten, er ist ja immerhin ein Mitglied einer enttronenden Kaliefenden-Dynastie und deswegen schmiedet er bald dann einen kühnen Plan. Er will nämlich die Kontakte, die seine Familie in Allanderluss immer noch besitzt, dazu nutzen, in dieser entlegenden Provinz, also auf der idéischen Halbinsel, die Macht zu übernehmen und ein eigenes Reich zu gründen. Und tatsächlich, also fünf Jahre nach dieser spektakulären Flucht durch den Euphrat landet Abteilachmann im heutigen Südspanien, er besiegt seine Gegner und er nennt sich dann selbst zum E-Mier, also zum Fürsten von Allanderluss und das ist wirklich eine der überraschendsten Kampags der Weltgeschichte. Das ist auch immer auch eine Frage, sieht man auch diese Kultur, dass er sich überhaupt identifizieren kann, dass man überhaupt weiß, wer er ist, dass er einen Machtanspruch hat und den auch realisieren kann und so, dass wir jetzt in den Weiten von Franken damals glaube ich nicht möglich gewesen. Ja, sind alles sehr komplizierte Verwandtschaftsverhältnisse und vielleicht hat er ja auch noch ein Siegelring dabei, wer weiß. Aber dieses Kampag ist wirklich spektakulär, weil die Umarjaden, die sind in ihrer sürischen Heimat brutal enttronen worden und jetzt am anderen Ende der islamischen Welt feiern. Feiern sie ihre politische Wiederauferstehrung. Und die Nachfahren von diesem Abteilachmann, die werden die eberische Halbinsel noch fast 300 Jahre lang regieren und unter ihrer Herrschaft wird das muslimische Spanien zu einer internationalen Supermacht aufsteigen und zum wohlhabensten Reich des damaligen Europa. Im Jahr 711, da haben muslimische Truppen das westgotische Reich im heutigen Spanien und Portugal erobert. Nur im äußesten Nordwesten, da kann sich ein christliches Königtum behaupten. Rund 40 Jahre nach dieser Invasion, also Mitte des 8. Jahrhunderts, da übernimmt dann ein Mitglied der im nahen Osten enttronen Kalifefamilie, das sind die Umarjaden, die Herrschaft überall anderlos. So nennen die muslime, ja, diese Region und all andere los bleibt danach auch erst mal offiziell Teil des muslimischen Imperiums, aber in Wahrheiten machen da die lokalen Emiere der eigenes Ding. Mane ganz andere Fragen näht's, wie warst du eigentlich so in Mathe? Eigentlich ganz gut, ich hatte dann nur das Pech oder diesen eigentliche Laufbahn, das ist im Französchen, also meine Französchenfamilie, da gibt es irgendwie so einen, ja, wie soll man sagen, ein Aberglaub, oder so ein, das man entfällt. Man entfällt nur ein sein kann, also gut in Geschichte, in die Tratur, in solchen Fächern oder in Mathe. Das ist gehirn, es gibt zwei Abten von Gehirn, die ein sind gute Mathe, die anderen sind gut im Lesen. Und es hat sich sogar bei meiner Familie an sich ansonsten sehr gute Gedanken hatte, hatte sich das auch so verfestig und weil ich unbedingt gerne lesen wollte und Geschichte gerne mochte. Ich muss dann auch schlecht in Mathe sein, habe ich das vernachlässigt, aber es hat überhaupt nicht gestimmt, und natürlich diese Annahme auch, verleg' er Quatsch, aber damals war das so einen Glaubensatz bei uns. Ich war eher mittelmäßig. Meine Mutter ist sehr gut in Mathe, habe ich hier nicht mit abbekommen. Aber okay, ich habe mich durchgeschlagen. Aber ich bin trotzdem sehr froh, dass ich jetzt in meinem Berufsalltag über historische Ereignisse sprechen darf und nicht kurven diskutieren muss. Ja, aber ich habe auch das Vorurteil das Geschichte immer was mit Daten zu tun hat. Und mit Zeiten, das ist ja weih verbreitet. Aber alle Mannos-Kripte von Historikerinnen und Historikern, die ich kenne, also kurz bevor sie veröffentlicht werden, da sind die Daten immer geäxt. Das ist ja immer 1500 xx, 6x, weil das ist, was man sich zum Schluss noch mal extra angucken muss. Und es weiß kaum einer auswendig. Das ist ganz eigenes Thema. Ja, aber jetzt für deine Familie auch kommt was tolles, weil in dieser Folge überschneiden sich die beiden Themen, die beiden Gehirn helfen oder diese beiden Typen, nämlich Mathe und Geschichte. Denn all andere Lust hat in direkt auch Spuren in unser aller Matheunterricht hinterlassen. Denn diese Region ist ja lange Zeit eine Kontaktzone zwischen Ost und West, also zwischen Islam und Christentum. Da wandert quasi das Wissen von einer Welt in die andere, wobei man sagen muss, das ist zu dieser Zeit eher eine Einbahnstraße. Also die Muslime haben da ein Punkt, du Wissenschaft die Nase voren. Weil sie auch so eine Art Archiv sind und Museum der klassischen Antike. Man kann viele Schriften haben sich da über die Arabische Kultur und die muslimische Kultur dort überliefert werden, die in den westlichen Empärieren vergessen waren. Genau, aber auch in der Welt der Zahlen, also wir rechnen ja heute mit Arabischen Zahlen, die eigentlich aus Indien stammen. Aber auch die kommen sozusagen aus dem Osten wandern die nach Westen auch über Spanien. Denn also die erste Erwähnung von Arabischen Zahlen in Europa, das ist in einem Manuskripp, das in einem spanischen Kloster entstanden ist und zwar im Jahr 976. Und sind nicht nur die Zahlen, die da diesen orientalischen Ursprung verraten, sondern auch unser Wort Ziffer. Es klingt ja fast so deutsch wie Markus Söder beim Weißwort zu zählen. Ich habe extra nachgeguckt, das heißt zu zählen, nicht zu zählen. Also das Wort Ziffer kommt vom Arabischen Ziffer und das bedeutet so viel wie leer oder dann eben null. Schiffru, ne? Ja, die Schiffru, sehr sehr interessant. Man kann auch an dieser klassischen Arabischen Ornamentik, auch sogar in Partnernmuseum in Berlin, kann man das studieren, das da immer nur nur eins, aufgeteichnet und vor allem wie eins immer wieder vorkommen und dazwischen immer die Null, das heißt dieses bineere System mit dem wir auch sind. Unsere heutige Softwarearbeitet kann man schon ganz früh in ganz frühen Darstellung erkennen. Und dann lege ich noch einen drauf, sogar das X in den Gleichungen, die du früher wahrscheinlich auch lösen musstest. Also nicht die 10-irröhemische, sondern Platzhalter. Für die Unbekannte, sogar dieses Kürzsel hat einen Migrationshintergrund. Das kommt so, also die muslimischen Mathematiker, die haben dafür das Kürzsel verwendet, das steht für das Wort "Schei", heißt Sache. Und diesen Laut, den hat man dann im altspanischen mit dem Buchstaben X wiedergegeben. Und daraus ist dann sozusagen X als bevorzugte Bezeichnung der Unbekannten in einer Gleichung entstanden. Find ich faszinierend und das sage ich jetzt jemand, der sich durch Mathe so hindurch geschlängelt hat. Ich habe es mal meinen Kindern nachgelegt, meine ich mal abzuma helfen. Du rufte bei den Hausaufgaben haben wir auch X-Gleichungen gelöst. Meine Kinder übrigens natürlich versöhnt mit Mathematik und mit dem Lesen. Also machen es doch besser. Alles richtig gemacht, sehr schön. Also dieser Wissenstransfer und so der ist nur deswegen möglich, weil in all andern los unter der langen Herrschaft der Umayaden eine wirklich goldene Epoche anbricht. Und ich würde jetzt vorstellen, wir machen mal einen radikalen Zeitsprung, mitten hinein in dieser Blütephase. Also wir befinden uns jetzt in der Mitte des 10. Jahrhunderts, also genau 200 Jahre nach der Ankunft dieses geflüchteten Umayadenprinzen. Es ist eine komplizierte Geschichte, das weiß ich, toll, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt. Aber an dieser Stelle etwas Erleichtung, ihr müsst euch jetzt keinen neuen Namen merken. Denn auf dem Ton sitzt immer noch ein Abteil Rachmann. Allerdings mittlerweile der dritte diesen Namens. Und wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, wüsste jetzt, das ist nicht meine große Stärke. Dann ist das der uhr-uhr-uhr-uhr-enkel vom ersten Abteil Rachmann. Für dich gut, dass diese Sparsam sind mit Vornahme für historiker ist das doch praktisch. Es ist natürlich wieder Tule mehr, wo man entweder Tule mehr, hieß es als Junge oder Cleopatra, als Mädchen. Oder ich hätte jetzt gedacht, Ludwig, Louis, die französischen Könige, haben ja auch einige davon gehabt. Louis oder Henri, 1 bis 18, genau. Eine Sache hat sich aber doch geändert. Also diese Abteil Rachmann, der dritte, der herrscht nicht mehr als Emeer. Also als Fürst überall andernlust, sondern er hat sich im Jahr 929 von den Machthabern im Fernbacktat losgesagt. Und er hat sich selbst zum Kaliefen ernannt. Also der Kalief ist ja der Nachfolger des profeten Muhammad. Und davon darf es eigentlich in der islamischen Welt eigentlich nur eingeben. Gibt es jetzt mehrere davon. Aber das zeigt einfach, also Abteil Rachmann hat ein enormes Selbstbewusstsein und er hat auch wirklich jeden Grund dazu. Wir hatten ja auch mal schon verschiedene Papers zwischen Zeitlich in der christlichen Welt. Aber es ändert mich vor allem an, dass in den genialen Comic Isno gut, ja auch wieder geschrieben von dem großen Rene Gossini, jedenfalls die, die, die Dings, wo man ja, der wie sie ja immer Kaliefanthälle des Kaliefen werden möchte, eine ewige Ambition. Das bestimmt auch sendet Kalief zu sein. Ach na ja, das werden wir noch sehen. Also kann so kommen oder auch anders. Ich wollte noch mal auf die Gründe für dieses enorme Selbstbewusstsein eingehen. Denn ja Mitte des 10. Jahrhunderts strotzt all andernlust nur so vor Kraft. Also die Muslime haben die Landwirtschaft modernisiert, also vor allem sehr gut. Also auch ein sehr clever konstruierter Bewässerungssysteme angelegt. Und deswegen holen sie einfach sehr viel mehr aus diesem Land raus als früher die Westgote. Also es gibt eigentlich nichts, was nicht in all andernlust unter den Umayaden wächst. Also Reis, Weizen, Zitronen, Limetten, Mangos, Mandeln, Zuckerrohr, Obergin, Artichocken, Pfeffer, Korkuma, Safran. Es ist schon sehr gut. Ja, da kaff ich mal was mitmachen. Ist ja hellercker, ja. Ja, ja. Es ist ja hellercker, natürlich. Also was auch. Aber auch Flachs, Hand, Baumwolle und Mauerbeurbeume von deren Blätter sich dann wiederum. Die Seitenrauben, ernähren, die gezüchtet werden. Und das liefert dann den Rohstoff für die Luxus-Textilien, für die all andernlust berühmt ist. Das ist so eines ihrer begehrtesten Produkte. Also Seite, inseiten Klamotgen, natürlich auch gerade in dieser Hitze von Anderlusionen, super angenehm im Sommer. Und überhaupt diese Vorstellungen, die ja auch im Koran und in dieser ganzen arabischen und muslimischen Kultur vorhängt vom Garten. Das ist, man greht das von ja, kommt ja doch aus einer sehr heißen und wüstenartigen Region, meckert das man, sagt ja, wir haben diesen irdischen, diesen Paradiesgarten, wollen wir ja liisieren. Und das kann man in andernl, an der Los-Besser als in manch anderen Ecken der arabischen Halbinsen. Und es ist auch etwas, wo von die Bewohner sagen, der Gegend, der wir uns heute befinden, auch nur träumen. Und dieser ganze Reichtum, diese Macht und das Wissen des muslimischen Spaniens, das verdichtet sich in der Hauptstadt. Das ist kordoba, liegt am Ufer des Gordal-Kivir, kommt auch aus dem arabischen, heißt so viel wie großes Flussteil. Und wir befinden uns jetzt in einer Zeit, wo wir Paris und London, ich würde sagen, wenig mehr als Dörfer sind, also wirklich kleine Angelegenheiten. Und da leben in Kordoba, die genaue Zahl, ist schwierig festzustellen, aber das sind mehrere hunderttausend Menschen. Und das ist wirklich eine der größten, wenn ich die größte Metropole der Welt zu dieser Zeit. Und dementsprechend stehen den Bewohnern wirklich alle Annehmlichkeiten des raffinierten urbanen Lebens zur Verfügung, also Märkte, öffentliche Beder, Schulen, Bibliotheken und natürlich, weil es eine muslimische Metropole ist, auch eine Mosche, ist vielleicht sogar die schönste der gesamten islamischen Welt. Es ist eine Gebetzhalle, die so einem Wald aus Antiken sollen, gut, haben man eben römische Reste recycelt. Und also besonders spannend finde, jede Mosche hat ja so eine Nische, die an gibt, wo Mekka liegt, das ist ja die Gebetzrichtung. Und die ist in Kordoba mit goldenen Musaiken ausgeschmückt. Und diese goldenen Musaiken oder bzw. die Handwerke, die das angefertigt haben, sind ein geschenktes bezentrieren Herrschers in Konstantinopel, also einem christlichen Herrscher. Und klar, also Kaiser und Kalieft, die spielen in unterschiedlichen Teams, aber es gibt dann doch was, was sie verbindet. Sie sind eben beide Champions League. Das Levernils war eine Sportmetaffa. Okay, Champions League. Aber es ist auch so eine gleichgewicht, gleichgewichter Mächte, dass man, denke ich, man kann sich das im kulturellen Einfluss zonen. Ein bisschen aufteilen und sich gegenseitig respektieren und die eigene Främigkeit. Aber man sieht, in Kordoba, im Grings, wirklich eine Reise währt, aber es lohnt sich auch sich das auch mein Tränjemnetz anzugucken. Die Sumoche, das zeigt wirklich, sozusagen was europäische Kulturvermarkt, wenn man so zusammen, ja, so ein bisschen zusammenarbeitet, gibt es jetzt nichts zu beschönigen. Man muss jetzt nicht naiv sein, für die wir die Damen verhältnisten. Dieses Bauwerk drückt schon was aus, das ist eben in Richtung Kooperation geht und gegenseitigen Respekt und Wertschätzung der kulturellen Leistung aus anderen Himmelsrichtungen. Und das ist schon was Besonderes. Ja, das ist genau das richtige Stichwort. Also diese Mosche existiert ja noch heute. Die Stadt wird dann ja irgendwann von den Spanien, also von den christlichen Königen zurücker obert. Und dann wird eine Kathedrale. in diese Moschee hineinoperiert und das Ergebnis ist wirklich eine Frankenstein-Konstruktion. Da wird zusammen gestückelt, was eigentlich nicht zusammen gehört. Keiser Karl der Fünfte, der diesen Bau genehmigt hat, der soll dann gesagt haben als er dann das Ergebnis zum ersten Mal sieht, ihr erbaut, was es anderenorts schon gibt und habt dafür etwas zerstört, was einmalig in der Welt war. Würde ich sagen, ist so ein Kommentar, kann man auch auf andere städtebauliche Projekte anwenden. Ich weiß nicht, ob du deine Idee hast. Ich würde sagen, ein Stasch-Loss in Berlin ist irgendwie so, als sieht aus, wie ein Disneyland-Konstruktion und vorher war der Plastere-Publik und habe ich interessante Quäte, natürlich sehr erschräg, aber für diese Pistorie belastet auch. Aber für die Idee erfolgen natürlich doch schon sehr, sehr wichtige Ork und dafür dieses, das abzureißen und dafür dieses Ding dahin zu bauen. Dieses Freizeitpark im E-Tag eines Schlosses hätte Keiser Karl der Fünften nicht gefallen. Und auch eine Verbindung, also auch das war ja irgendwie eine Machtdemonstration. Also da hat natürlich das wiedervereint Deutschland, sagt, okay, wir überschreiben sozusagen diesen Platz, der von der DDR geprägt worden ist. Okay, ist ein anderes Thema. Wir springen mal zurück in die Mitte des 10. Jahrhunderts. Da ist das alles noch Zukunftsmusik, denn Abteilrachmann, der dritte, der hat die Christen auf der Iberischen Heipinsel sehr gut im Griff. Also sein Beiname ist Anasiel, heißt der Sieger und hat da jetzt nicht so viel zu befürchten. Und der Ruhm seiner Hauptstadt vor allem, der verbreitet sich ja in ganz Europa und eine Zeitgenossin von ihm, das ist die Nonne Rosvita von Gangesheim, die nennt Kordoba, dass sie freilich nur von Hörn sagen, kennt die berühmte Zirte des Erdkreises. Erst befürge die Fantasie der Zeitgenossen, aber auch seitdem, immer auch die ganze Richtung des Orientalismus, also dass man zum anders angesiedelt, aber dass man das so mit Gärten, mit dem raffinierten Lebensstil mit voll los, also jetzt ohne von christlicher Syntenmoral, gepinigter, erotischer Kultur, all diese Sachen entstehen zur damaligen Zeit. Die Prädenzungsflächen. Der Herrscher selbst, Abteilrachmann, der dritte, der wohnt nicht innerhalb der Mauer von Kordoba, der hat sich wie später Ludwig der Vierzentel, so ein paar Kilometer vor der Stadt, einen eigenen Palast errichten lassen. Dieser Palast heißt "Madinat Assachra", also die leuchtene Stadt und die erhebt sich auf drei extra angelegten Terassen und die oberste klar, die ist dem Herrscher und seinem Gefolge vorbehalten, da lebt Abteilrachmann im Kreise seiner Ehefrauen, seiner vielen Konkubinen und ja auch im Geben von mehr als 10.000 Sklaven und Sklaven. Ich hatte auch gelesen, dass man diese Palastanlage lange Zeit auch für eine Legende halten musste, weil sich gar keine Spur gefunden hat. Und erst 1911 hat man das archäologisch, glaube ich, wieder so erschlossen, dass man das wirklich im ganzen Umfang restaurieren konnte. Haaremm mit, habe ich über 6000 Konkubinen dort, also wirklich eine Stadt neben der Stadt. Du bist sehr gut informiert und bietest mir jetzt praktisch die Vorlage, um hier noch mal einen kleinen Kliffhänger einzubauen, weil es gibt einen Grund und der ist nicht besonders erfreulich, warum diese Palastanlage so lange verschollen war, kommen wir gleich dazu. Also ihr habt jetzt alle mitbekommen, dass das Umayadenkali-Fahr eine ziemliche Erfolgsgeschichte ist und das liegt unter anderem daran, dass in all andern los damals Muslime Christen und Juden so Konfliktarm zusammenleben können wie sonst nirgendwo auf der Welt. Das nennt man auch Konviventfeer auf spanisch, also zusammenleben und es ist genau dieses Phänomen, dass diese Epoche so spannend macht aus meiner Sicht, aber auch gleichzeitig so umkämpft. Also wenn man das natürlich auf der einen Seite auch benutzen kann, um zu sagen, hört man zu. Also die großen Glaubensgemeinschaften, also die aprahamitischen Religionen, dieser gemeinsamen Überlieferungen, die müssen sich nicht zwangsläufig gegenseitig bekämpfen, die können co-existieren, die können sich sogar gegenseitig kulturell befruchten. Also religiöse Pluralität ist möglich, dass das eine Botschaft von All Anderlos. Und wir sehen in der Geschichte der Kregional-Privat-Sache, das führt dann zu einem toleranten O-Bahn-Context, das er kennen wir ja heute auch, aber es wird dann immer schwierig, wenn sozusagen die Politik und Machtansprüche sich der Religion bedienen, was sie leider oft tun. Und dann kann man natürlich jeden Konflikt und jede Spannung anheizen, um politische Ziele durchzusetzen. Vor allem diese Verbindung ist so wahnsinnig verteilt, das sehen wir ja hier auch. Ja, ganz wichtig zu sagen, also man darf diese Verhältnisse nicht erklären. Also die Muslime, die haben auch einen totalitären Führungsanspruch natürlich würden wir heute sagen, die sagen auch unsere Religion ist die beste. Das wird überhaupt nicht in Frage gestellt. Auch nicht Muslime werden im Alltag diskriminiert. Trotzdem, gerade wenn wir uns jetzt das Mittelalter anschauen und da auch ins christliche Abendland schauen, also wir haben es da in All Anderlos mit einer Gesellschaft zu tun, die es so anderswo nicht gibt. Und das gilt ganz besonders für die Juden. Also All Anderlos ist der einzige Ort in Europa, wo Juden damals relativ sicher leben können und diese Chance nutzen die Juden auch. Also das ist die Zeit in der jüdische Künstler und gelernte die hybräische Sprache wieder beleben, zum Beispiel durch die Dichtkunst. Und da wird das Fundament gelegt für ein goldenes Zeitalter der jüdischen Kultur und das wird dann noch Jahrhunderte nachwirken. Also für die Juden ist diese Zeit wirklich eine ganz große Epoche der kulturellen Blüte und manche Juden, die machen sogar politische Karriere am Hof des Kaliefen. Und der Erfolgreiste von allen, das ist Hastai eben Schaprut, hochgebildeter Mann, eigentlich Mediziner, wird dann Leibarzt von Abteilrachmahnen dem dritten, hat noch ein paar andere Jobs, auch sehr lokalte Jobs und vor allem aber ist er sowas wie der Chefdiplomat des Kaliefen. Also quasi sein Johann Wadefuhl. Auch das ist natürlich faszinierend für uns, dass also ist ein muslimisches Kalifat, das so er quasi ein jüdischen Außenminister hat, also auch das bemerkenswert. Und Hastai, der muss sich Mitte des Zehnten ja hunderts um eine internationale Krise kümmern. Auslöser dafür ist ein muslimischer Stützpunkt an der Kotasür, also in Süd-Frankreich, den nutzen, ja wir würden wahrscheinlich sagen, muslimische Piraten um immer wieder zu Raubzügen in der Alpenregion aufzubrechen. Das wird irgendwann dem Ostfränkischen König Otto zu viel, der schickt eine Gesellschaft an den Hofendes Kaliefen unter der Führung des Mönches Johannes von Gors. Und dieser Mönch hat nicht nur Geschenke im Gepeck, sondern auch ein Brief, der eben Otto's Forderung enthält, vermutlich so "Make it stop", nehmt die mal an die Kandare. Und deutsches Behörden Deutsch, wahrscheinlich Marnung, hiermit folgern wir sie auf, erstens drittens. Naja, dieser Brief ist auf jeden Fall so formuliert und das ist das Problem, dass Abteil Rachmann der Dritte in als Beleidigung aufpassen wird. Und das heißt auch, dass diese Sache für den Mönch Johannes ein böses Ende nehmen könnte, der abtul, auch mal der Dritte ist auch sehr humorbefreit, muss man sagen. Gerade so "Self the Precating Humor" sich besitzt sich zu machen, das hat er gar nicht so im Repertoire. Er hat auf jeden Fall eine sehr unangenehme Seite, also wer ihm kaum kommt, ihn hintergeht oder so den Läster dann auch mal enthaupten oder sogar kreuzigen und er hat angeblich sogar seinen eigenen Sohn eigenhändig geköpft, weil der einen Aufstand gegen ihn geplant haben soll. Also er kann auch anders, er ist jetzt nicht nur so ein vergeistigter und zivilisierter Typ. Und das ist genau der Punkt, wo Hastay eben Schaput seine Magic einsetzt, der an, nämlich ja, dass da in Autos schreiben etwas stehen könnte, was er seinem Chef nicht präsentieren darf. Und es vergehen dann mehrere Jahre, die Johannes da am Hof ausharn muss quasi so als Gefangener bis Hastay dann einen Kompromiss gefunden hat. Es wird einfach ein neuer Boote ins Ostfragenreich geschickt, der soll einfach einen höflicheren Brief besorgen und das klappt dann auch. Und im Jahr 956 wird dann Johannes von Groß endlich eine Audienz beim Kaliefen gewährt. Man stauert damals die Postverbindung. Ja, ja, fast so schlimm wie in heutigen Wiesbaden. Kleiner Fanfekt noch, also bevor es zu dieser Audienz kommt, schickt der Kalief ihm erstmal ein bisschen Geld, damit er sich fast anständiges zum Anziehen kauft. Und Johannes sagt aber nee, das kann ja nicht. Ich trage nur meine grobe Kute sonst nichts und das akzeptiert Abteilreichmann dann, also sagt sogar, na ja, das ist wahrscheinlich sogar ein Zeichen, dass dieser Mann von besonderer Charakterstärke ist. Und als dann der Tag der Audienz gekommen ist, das genaue Datum ist nicht bekannt, da wird Johannes in den Tonsaal der Palaststadt, Mardinat als Sacher hineingeführt und wahrscheinlich ist er anfangs überwältigt von der Pracht, die ihn da erwartet. Also da tanzen Wellen aus Sonnenlicht über die mit ornamenten verzierten Wände, die Wogen umher ganz chaotisch und bringen Gold und Edelsteine zum Funkeln. Und die Augen des Mönigs, die müssen sich erstmal ein bisschen an dieses spektake Gewöhnen besser dann entdeckt, was hinter dieser Leitschau, sage ich jetzt mal, steckt. In der Mitte des Saals steht ein riesiges Becken, das mit Quackselber gefüllt ist. Ja, ist das glaubhaft, das habe ich auch gelesen dabei, ist das nicht sehr giftig dann. Also es steht in den Quellen. Und es ist natürlich ein wirklich großes Gesundheitsrisiko. und werden wahrscheinlich Sklarungen gemacht haben müssen auf diesen Stand kommen. Aber der optische Effekt wird wahrscheinlich spektakulär sein. Der spektakulär ist wie so eine Art mittelalterliche Disco-Kugel, weil es gibt da einen Hüfling der Versetz dieses Backen in regelmäßigen Abständen mit einem Schlag in Schwingung und dann vibriert diese spiegelnde Oberfläche von dem Kwexelber und schickt dann sozusagen diese Lichtwellen durch den Raum. Also schon sehr spektakulär. Ich habe auch was zu den Darkhine und dafür an der Rafe. Es ist sehr, sehr giftig. Bitte nicht nachmachen. Und auch nicht irgendwie das Thermometer zerschlagen, unter das Kwexelber auszuholen. Es ist wirklich sehr gefährlich. Abteirachmann der Dritte, der erwartet seinen Gast schon und zwar sitzt er im Schneider, sitzt auf seinem Ton, der aber eigentlich so eine Art Couch ist. Und wir wissen natürlich nicht so genau, was Johannes da durch den Kopf geht, aber vielleicht wunderte sich, wie hell heute der Kaliv ist. Denkt ja wahrscheinlich, dass das ein Araber ist. Aber abteirachmann der Dritte färbt sich sogar seinen Schwarzen. Also er hat einfach deutlich hellere Haare auch. Und das liegt daran, dass er der Sohn einer christlichen Sklaven ist und Enkel einer baskischen Prinzessin. Also auch da stimmt so. Migrationshintergrund würde man heute sagen. Weil, muss ich natürlich ein bisschen arabisch steilen, weil das dominante Kulturs in dieser Zeit, aber natürlich wenn Familie aus der Maskus kommt, dann sind natürlich auch alle Ethnen vertreten. Also das finde ich aber spannend. Also auf späteren Gemälen ist er dann immer ganz. So, als Orientalismus ist er natürlich ganz klar erkennbar, als Araba-Stereotyp dargestellt, aber es eben auch. Ja, hat verschiedene Hintergründe. Ja, es gab auch solche Schauspieler, wir überlegen ja mal, wer könnt ihn darstellen und in der klassischen Zeit von Hollywood gab es ja eine Schauspieler wie Anthony Quinn oder Omar Sharif, die konnten so ein bisschen alle Ethnen spielen. Die waren immer so ethnisch gesprechter, die Kon Mexikaner spielen und Griechen und Italiener und alles Mögliche. Also zu jemanden, der so ein bisschen versatil und vielfältig. Aber exotisch wirkt, so jemanden bräuchte man dann Antonio Banderas, vielleicht könnte ich gut sagen. Ja, gute Idee. Also irgendwann dritternd Johannes auf den Kalifen zu und da streckte Herrscher ihm seine Hand entgegen, damit Johannes ihm einen Handkurs gibt. Und in diesem Moment werden die erfahrenen Hürflinge aufmerken, weil das ist ein Privileg, das Ausländern normalerweise nicht zu teilwärts. Der Kalif scheint also bei guter Laune zu sein. Mal schauen, was das für die anstehenden Verhandlungen bringen wird. Tut mir leid, aber das ich jetzt sagen muss. Das Glück ist nicht immer mit den Tüchtigen. Also Johannes hat da jetzt mehrere Jahre in der Fremde zugebracht, aber erkehrt ohne Deal in seiner Heimat zurück. Also Abteilrachmann, der hat gar nicht die Mittel, diese muslimischen Piraten da in Süd-Frankreich zu stoppen. Und er will das wahrscheinlich auch gar nicht. Otto, der mittlerweile Kaiser ist, der löst das Problem mit Gewalt und obert dann ein paar Jahre später diesen Stützpunkt. So ganz vergebens ist diese diplomatische Mission dann aber doch nicht gewesen, denn in einer mittelalterlichen Lebensbeschreibung von Johannes von Gors da erhält sich ein Bericht dieser Reise nach Kordebau. Und das ist eine der ganz wenigen Quellen, die uns erlauben mit den Augen eines Mitteleuropäischen Christen auf die Wunder von Allanalyse zu blicken. Vielleicht hat er ihn deswegen noch zu lang am Hof behalten, damit er als Chronist dann von seinem Glanz noch mal kündet. Das kann funktioniert haben, denn diese Rostwieter von Gandersheimlich erwähnt habe, die stützt sich glaube ich in ihrer Bewunderung auch auf Schilderung von Johannes. Abteilrachmann, der dritte, also der Gastgeber, der herrscht noch fünf weitere Jahre, bis zu seinem Tod, dann folgt ihm sein Sohn auf den Ton, ob er flächlich betrachtet bleibt auch danach alles beim Alten, aber im Bauch des Palastes, da arbeitet bereits ein ergeiziger junger Mann an seinem Aufstieg. Und dieser Mann, der wird das Kalifat auf den Gipfel führen und zugleich wird er die Saat des Untergangs sehen. In der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts, da ist das muslimische Spanien, das sich von Gibraltar im Süden bis er in den Norden erstreckt, eine der wohlhabensten Staaten in ganz Europa. An der Spitze stehen die Kalifen und es sieht so aus, als hätten sie den Laden sehr gut im Griff. Aber das sieht nur so aus. Nählt sich jetzt einmal kurz vor waren, ich werde nach längerer Zeit mal wieder Donald Trump erwähnen. Und angenähen, aber müssen wir durch. Da müssen wir durch. Ich habe mich noch nicht eine Talkshow gesehen. Und da ist das weiße Haus unter Präsident Trump als ein hüfisches System beschrieben worden. Ich glaube, es war der ehemalige Spiegelchefregeraktör Klaus Brinkbäumer, auch ein Podcast-Kollege von uns und Amerika Känner, der das gesagt hat. Und ich guckles ja auch ein bisschen so ein hüfisches System. Also, wusst du, Klaus, sofern erinnert? Ja, ich bin da als Historiker sofort hellhörig geworden, weil hüfische Systeme zeichnen sich ja dadurch aus, dass es meist nur eine Quelle der Macht gibt. Das ist dann der Fürst oder der Monat, der König. Und dann ganz viele Hürflinge, die um die Grunds, dieses Fürsten brüllen müssen. Ja, es gibt vor allem, es ist das entgegen Konzept, es sozusagen, die bürgerliche und kritische Öffentlichkeit, wo alles uns tagesslich kommt, die Argumente verhandelt werden. Im hüfischen System ist Kommunikation immer taktisch und strategisch. Also du sagst nie, das was du denkst, das gibt es dort gar nicht. Sondern du handest immer so, dass dafür denkst, dass du denkst und so weiter immer um fünf Ecken. Zogleich guckt man, wer kommt, wer geht. Also es ist auch immer viel los, diese Stabilität, die der Fürst verspricht. Die gibt es dort nicht alle Leben in Unsicherheit und müssen sich in der Ausdeutung der menschlichen Seele. Deswegen sind natürlich so viele tolle, frühe Bücher über die Psychologie der Macht, wie man, Bakabelis Fürst oder Grazianz, Handorkel am Hof entstanden, weil du musst dich schon mit den Abgründen der menschlichen Seele sehr, sehr gut auskennen, um da was zu werden. Ja, und du musst so gewisse Strategien entwickeln und ein Scenario ist, vielleicht so ein radikales Scenario ist, dass einfußreiche Hürflinge den Herrscher ablenken, ihn isolieren und dann selbst die Regierungsgeschäfte übernehmen. Und das ist genau das Scenario, das dem Umayadenkalifat von All Under Los zum Verhängnis werden wird. Und damit sind wir jetzt bei der Backstory Desmannes angekommen, der am Anfang dieser Folge die Glocken von Santiago de Compostela geraubt hat. Woher macht eben Abia Meele später bekannt als Almansohr, der Siegreiche, das bedeutet dieser Beiname. Und der kommt, ich glaube, 1938 zu Welt, also als Abteil Rachmann, der dritte, regiert und dann nach dem Tod des Herrschers verlässt eben Abia Meele, seine Heimatstadt, der geht nach Kordoba, um Jura zu studieren. Das ist ja heute auch noch eine gute Wahl, wenn man wie er eine Karriere im Staatsapparat anstrebt. Und die Verwaltung in All Under Los, die ist zu dieser Zeit so gut ausgestattet und so ausgespielt, dass der Kalif sein Land quasi per Autopilot fliegen kann. Das ist der Sohn von Abteil Rachmann, der dritte, heißt Alhakam, der zweite. Schwierige Namen und der ist so ein Typ, der kümmert sich am liebsten um seine eigenen Hobbies. Es ist zum Beispiel, was ich ganz sympathisch finde, ein großer Bücher nah. Also, er hat eine unglaublich große Palastbibliothek, angeblich 400.000 Bände. Das sind fast so viel Bücher, wie du Notizbücher besitzt. Also, ein Bibliofiele. Und er hat ein bisschen an den aktuellen König von Marokko, der auch er seine Hobbies pflegt und jetzt sogar nicht viel in Erscheinung tritt, kommt Fernsehen geht. Und so was, und dann so aus dem Hintergrund agiert und wo es auch mal die Gerüchte gibt, dass im Grunde im Augenblick macht aber ein politischer Berater seine Entscheidung für ihn vorbereiten oder sogar treffen. Ja, das ist eben ein hürfisches System. Also, der spätere Almansohr, den müsste euch als gut aussehenden, charmanten und offensichtlich auch sehr zielstrebigen Kerl vorstellen. Der ergatt hat nämlich tatsächlich einen Posten im Palast und nicht nur irgendein, sondern er dringt bis in den abgeschiedensten Teil dieser Anlage vor, in den Haarem, also in den Bereich, in dem die Frauen, die Konkubinen und auch die Kinder des Kaliefen leben. Und er tut dann alles, um die Gunst von Alhakams Lieblingsfrau zu gewinnen. Das ist eine Frau, die heißt Sup, das wahrscheinlich als Sklave aus dem Baskenland nach Kordova gekommen. Und die verdankt ihre herausragende Position bei Wofe, nicht nur ihrer Schönheit und ihrer Intelligenz, sondern auch der Tatsache, dass sie dem Kaliefen schon einen männlichen Erben geschenkt hat. Das ist ein kleiner Junge namens Hischam. Gut bei einigen Tausenkonkubinen wird da wahrscheinlich viele gehabt haben, aber hier, ja, ist wahrscheinlich auch der menschliche Faktor vielleicht hinger ganz besonders an dieser Lieblingsreutig Geschichte. Erinnert mich ein bisschen an diese Roman-Kilogie, die du auch kennst von Hillary Mantell über Thomas Cromwell am Hofe von Heinrich, dem Achtenday, eben auch so ein Aufsteiger ist von nichts kommt. Und er auch immer mit den Frauen, gut bei Heinrich, dem Achtenday ist es auch eine kompliziertes Thema, aber da eben auch immer so ein Backchannel hat, so eine spezielle Verbindung zu den ihren Frauen. Also das ist ein super Vergleich, auch wenn das natürlich eine andere Zeit andere Welt ist. Also eben Abia Mir, also der spätere Eiman Sort, der überschütet diese Lieblingsfrau Sup mit Aufmerksamkeit möglicherweise beginnt er auch eine Affäre mit ihr. Das Vermuten schon die Zeit genossen, dass da was laufen könnte, denn im Jahr 967 da befördert Sup diesen attraktiven Jungen Juristen, schließlich zu ihrem bevollmächtigten in quasi allen Lebensangelegenheiten. Da interpretiert man natürlich gerne irgendwie ein bisschen mehr hinein. Das ist von ihr auch ein durchaus smarter Move, denn man muss sich ja so ein Hof wie so ein Heifespecken vorstellen, ganz viele konkurrierende Player, um diesen großen. Ich will jetzt nicht wahlfisch, aber diesen großen Fürsten, sozusagen herumschwimmen und gucken, sich da irgendwie zu positionieren. Und da hat sie einen mächtigen Beschützer oder einen Fegen, Partner wie Almansoor. Der vollmehr ein bisschen jünger ist, das heißt. Genau, der Kalifte eines Tages, das zeitliche segnet. Absolut. Also, ergeist sich frisch, ideenreich mit Mitte 30. Da ist dieser eben Abia Mir eine der mächtigsten Männer im Kalifat. Aber es gibt noch Männer, die ein bisschen mächtiger sind als er. Das ist auf der einen Seite sozusagen der führende General im Kalifat. Das ist ein Mann namens "Ralib" eben "Abdallrachmann" und dann den obersten "Uf" beamten. Der heißt "Jaffa" "Allmushafi". Ganz viele komplizierte arabische Namen, deswegen werde ich die Bein jetzt mal den General und den Kamera nennen. Und im Jahr 974 da beginnt dann das Endgame um die Macht. Da erleidet der Kalif Alhakam einen Schlaganfall. Er ist noch nicht sofort tot, aber allen ist klar, okay. Jetzt sind die Tage das Herrscher gezählt. Es gibt ein zentrales Problem, dass einem in der Geschichte immer wieder begegnet. Er hat einen Tonfolger, Hirscham, diesen Jungen. Aber der ist zu diesem Zeitpunkt gerade erst 9 Jahre alt. Und das ist immer gefährlich, also in hüfischen System. Es war ja, glaube ich, bei Ludwig den 14. auch so, war ja auch erst ein Knappenkönig sozusagen. Und dann kam die Frauen, genau. Aufstand des Adels. Da treten dann eben Player auf und versuchen dieses Machtwag, wo man für sich zu nutzen. Und was jetzt so in den nächsten fünf Jahren passiert, das würde wirklich Stoff für eine eigenen Netflix-Serie bieten. Wir haben leider nicht so viel Zeit. Und deswegen kommt jetzt hier die Kurzversion. Der Kalif Alhakam, der stippt im Jahr 976. Daraufhin schwören der General und der Kamera seinem Sohn diesem kindlichen Kalifen die Treue. Aber sie verbannen ihn dann ziemlich bald in den hintersten Winkel des Palastes. Also da fehlt es diesem Jungen an nichts. Aber doch an einer Sache fehlt es ihm, an der Macht. Also er kann nicht gestalten, er kann nur genießen. Und wir haben ja mal eine Folge gemacht über die größten Drinis der Geschichte. Ich habe natürlich erinnert mit Julia und Chris, liebe Grüße an dieser Stelle. Und dabei Hirscham auch ein toller Kandidat. Weil er kommt einfach nicht mehr raus aus diesem Palast. Er wird ja nicht weggesperrt, aber irgendwie doch. Er ist ein Gefangener im goldenen Kief. Ich glaube, ich bin ganz gemütlich. Aber zeigt auch, dass die Bürokratie auch damals schon eine ganz große Macht entfalten konnte. Erinnert an dieser legendäre BBC-Serie Yes Minister. Und auch darum geht es ein engagierter, aus dem September ja jahnsinnig, glaube ich, auch noch sehr, sehr lustig. Ein engagierter Minister und Politiker, was machen wir denn? Aber die Verwaltung präms sie immer aus, sodass das nicht macht. Und es endet immer mit diesem schönes Satz Yes Minister, machen sie was ganz anderes. Ja, mit konsequem Bürokratieabbau wäre es vielleicht nie so weit gekommen im Kalifat von All Anderluss. Na ja, also offiziell teilen sich jetzt der General und der Kamera, die Macht im Staat, die belauern sich natürlich in Wahrheit. Eben ab und ab mir, also der spätere Eiman Sauer, der ist mittlerweile Minister, Visier und er ist auch kommender, der Palastwache und zusätzlich verbündet er sich mit dem General und zwar in dem er dessen Tochter zur Frauen nimmt. Und im Jahr 977, da sind es ausgerechnet die Christen im Norden, die es ja auch immer noch gibt, die eben ABA-Mail den nächsten Schritt auf dem Weg nach ganz oben ermöglichen. Die haben nämlich so ein bisschen die Unsicherheit nach dem Tonwechsel für sich genutzt, um das Kalifat zu bedrohen. Und eben ABA-Mail, der sagt, okay, ich mach sie dir jetzt einfach entgegen. Also die ermöglichen jetzt nicht im Sinne von einem vorgeschlagen Bündnis, dass sie mit zusammenarbeiten, sondern sie bieten eine Gelegenheit, wo er sich beweisen kann. - Genau. Und er ist eben mutig genug, auch zu sagen, das probiere ich mal. Und in diesem Fall ist dann wirklich das Glück mit dem Tüchtigen, denn er fügt den Christen eine vernichtende Niederlage zu. Und das ist dann eben der Punkt, wo er das nötige politische Kapital eingesammelt hat, um jetzt mit seinen Gegnern aufzuräumen. Fast ich mutte römische Tradition, im periale Tradition, die wir auch in Rom oft beobachtet haben in der römischen Geschichte, dass eben der siegreiche Feldherr dann diese Macht auch zu Hause. Im Fall in Rom und hier im Kalifat durchsetzen will. Ja, es ist so ein bisschen wie beim Triumphirat. Gibt es ja zweimal in der Spätszeit der römischen Republik. Also drei starke Männer, die sind de facto so ein Bündnis schließen und dann beginnen die Ausscheidungswettkämpfe. Scharping, laff und deinen Schröder auch ganz wichtig. Auch Triumphirat genannt, oder war das nicht die Treuker? Die Treukerjahre, das war ein wenig die Konzellation, ähnlich erfolgreich. Es ist auch nur einer übrig geblieben. Also den ersten Dienst trifft, dass es dieser Kamera, der wird von Abia Mia und seinem Schwiegerfater, das ist ja der General abgesetzt, der wird ins Gefängnis geworfen, da kommt dann nicht mehr lebendig heraus. Er wird jetzt dann beerbt von Abia Mia, also Eimann Sauer. Und einen anderen Konkurrenten, das ist ein einfussreicher Admiral, den räumt Eimann Sauer mit einem vergifteten Hühnchen. Was? - Was? Also er wirft ihm das nicht an den Kopf, sondern lässt es ihm servieren. Es ist wohl an der lusische Spezialität und sehr reich gewürzt. Und da schmeckt da das giftlich. Also er ist ein Fiesermöster. - Eine Pfurstau, kann man da nicht mehr probieren. Absolut. Und der General, der ja auch zugleich Eimann Sauer's Schwiegerfater ist, denkt sich, "Nee, ja, bisschen beunruhigend." Geht dich mir so gerne dahin zum Essen am Sonntag? - Ja, am Falltag. - Zum Fall. - Nimm will ich mir das süße Hühnchen ins Falltag tun? - Ja, das ist natürlich deine Leidenschaft. Das trifft dich natürlich besonders. Und im Jahr 1980 bestellte dann Eben Abia Mir, also Aka Eimann Sauer in seinen Hauptquartier ein. So ein bisschen so ein Schlichtungsgespräch sein, aber das eskaliert schnell. Dieser General, der auch schon alter Mann ist, der verliert, die Geduld zieht sein Schwert, schlägt Eben Abia Mir ein paar Finger gucken ab. Und der muss sich mit einem Sprung von der Burgmauer retten. Danach, würde ich sagen, ist der Spielraum für Kompromisse sehr eng. Also, die Zeichen stehen natürlich jetzt auf Krieg. Es ist der 9. Judi, 981. Es ist ein warmer Sommertag, irgendwo in Nord-Spanien, so 120 km nordöstlich vom heutigen Madrid. Und auf den staubigen Feldern, dieser Gegend, sind zwei Armeen aufmarschiert. Und ihr Duell wird über die Zukunft des Kalifarts entscheiden. Auf der einen Seite steht Eben Abia Mir, Eimann Sauer, mit seiner Streitmacht, seine Kämpfer tragen, Poorbarn, es sind vor allem Berber. Die hat der neue Kamera, das ist ja sein Job, im Nordafrika rekrutiert. Und die haben gleich zwei Vorteile, die sind Kriegs erfahren und die sind ihm persönlich treu ergeben. So eine Privatamie quasi. Und auf der anderen Seite hat der Greise-General, Rallib, Eben Abteil Rachmann, seine Verbündeten, um sich versammelt. Und die haben eine ganz andere Sichtweise auf diesen Kampf. Eben Abia Mir, der sagt, mein Feldzug ist ein G-Hard. Also ein heiliger Krieg. Der General dagegen hat auch einige christliche Herrscher, um Waffenhilfe gebeten. Und die haben ihn tatsächlich gehört. Also zum Beispiel ist auch der König der Riocher mit seinem Gefolge auf seiner Seite da auf dem Stachtfeld anwesen. Also der hat klassisch auf Hall von Profis-Profitruppen, sagen wir ja unter den pristlichen, die man für Geld vielleicht sich besorgen kann. Und auf der anderen Seite Überzeugungstäter, die über persönliche Loyalität und überreligierte Motivation aus der ein wahnsinniger Booster im Kampf stehen sich beide gegenüber sehr spannend. Aber auch Geld. Da hat eben Abia Mir auch ordentlich für bezahlt. Und dann beginnt der Kampf. Und das sieht Anfang so aus, als würde dieser alte Hautigen, dieser General über den jungen Aufsteiger-Triumphieren. Seine Männer, die stoßen durch die Flanken des feindlichen Herres bald ist dann nur noch diese eine Einheit übrig, die von Abia Mir persönlich angeführt wird. Und dann, als der General schon kurz vor dem Sieg steht, da kippt der Plötzlich Tod aus dem Sattel. Sehr, sehr schade. Also man muss dazu sagen, er ist schon über 80. Was herzt, den Herven? Was ist das nicht? Ja, ein spanischer Sommer. Es ist sehr stressig. Wir wissen auch nicht genau, was da passiert ist. Klar ist damit, es ist die Schlacht verloren. Seine Armee löst sich auf und eben Abia Mir ist Männer, die Mezzeln, die flienden, gnadenlos nieder. Die Leiche seines Schwiegervaters, denn das ist ja der General, die lässt er heute und dann mit Baumwolle ausstopfen. Und dann wird es neben das Palastor von Kordoba an ein Kreuz gehängt. Und das ist auch wirklich der Moment, wo sich eben Abia Mir zu Feier dieses Triumphes einen neuen Namen zulegt, ab sofort, wenn er sich Almansobilar siegreicht durch Gott und die Christen machen dann daraus später eben das sehr viel bekannterer Almansohr. Für die Tochter und Ehefrau von Almansoh darauf reagiert hat, wissen wir vermutlich nicht, aber es ist auf jeden Fall eine deutliche Signal. Es gibt eine Legende, dass sie, ich glaube, den Kopf ihres Faters, wie gewaschen hat und ein paar formiert hat und dann dem Kaliefen, also Hischarm, dem Drinni Kaliefen geschickt hat. Das ist so eine Legende, da findet sich zumindest ihre Trauer, aber sie hatte natürlich überhaupt gar nicht die Mittel, hätte sich ja nicht trennen können. Es wäre natürlich ein Scheidungsgrund gewesen. Ehefrau hat mein Vater gehäuert mit Baumwolle ausstopfen lassen und an einen Kreuz gehängt, aber es waren eben andere Zeit. Er rügt die Familienspannung, das müsste man vielleicht eine Mediationsgespräch. Wir Familienfeste werden nicht unangenehm. Wir machen hier Scherz, aber es ist natürlich ein hartem Machtpolitik gewande von von familieren Erspannung. Ja und mit diesem Sieg in der Schlacht von Torre Vicente, so heißt sie, beginnt dann die mehr als 20-jährige Alleinherrschaft von Almansoor. Natürlich immer im Namen von dem drinikaliven Hischam, den es auch noch gibt, der wird auch erwachsen und so aber er kommt nicht an zu Ruder. Stattdessen stützt sich Almansoor auf diese nordafrikanischen Berberkrieger und er holt immer mehr von denen ins Land, weil er eben nicht von der einheimischen muslimischen Elite abhängig sein will. Und sein Regime ist streng, aber es ist auch sehr populär, er ist ja ein typischer Emporkömmling und ist sehr darauf bedacht, seine Herrschaft durch Erfolge auf dem Schlachtfeld zu legitimieren. Und den Leuten geht's ja gut, also natürlich alle, das ist ja keine moderne Sozialstaatsgesellschaft, aber es ist schon eine einzigartige blühte Zeit in Europa damals, weil man das mit erlebt hat, dann wird man jetzt nicht unbedingt viel Grund zu protestieren gehabt haben. Ja, es läuft in all anderen Lusse, wenn man das oberflächlich betrachtet, aber weil Almansoor eben sich legitimieren muss, bricht er in der Regel zweimal pro Jahr zu Raubzügen nach Norden auf. Also er pie sagt diese christlichen Erkönigreiche, die es da gibt und der spektakulärste Raubzug, davon haben wir euch ja Eingangs erzählt, der führt ihn 997 nach Santiago de Compostela, da geht's ihm um Beute, es geht ihm um Bestätigung seiner Macht, es geht aber auch darum, die christlichen Reiche nicht zu rückkommen zu lassen. Also das ist wirklich, die sollen immer schön nervös sein, sich nicht irgendwie ausgeruht auf vielleicht einen eigenen großen Feldzug vorbereiten können. Und diese Taktik geht auch auf. Nur auch ein Almansoor lebt nicht ewig, was wird aus all anderen Lusse, wenn er mal nicht mehr am Leben ist. Er stirbt dann auch irgendwann im August 2002 auf dem Rückweg eines seiner vielen Raubzüge. Wir haben ihn ja jetzt ein bisschen kennengelernt und wir wissen, Almansoor wäre nicht Almansoor, wenn er nicht auch für diesen Fall alles nötige vorbereitet hätte und sein Sohn folgt ihm jetzt reibungslos auf den Ton, hätte ich fast gesagt, aber er ist ja nicht der Herrscher, also nicht der Wunai, sondern er ab diesen Posten des Kameras, also Arabisch hat Jeep und ist damit der Defaktor allein Herrscher. Dieser neue starke Mann der regiert allerdings nur ein paar Jahre, dann stirbt er möglicherweise, dass Munkl Manche hat in sein 25-jähriger Halbbruder vergiftet, ob mit einem süßen Hühnchen, wer weiß, veralte Familien-Tradition, der übernimmt jetzt die Macht und das ist wirklich eine total Katastrophe eines mittelalterlichen Herrschers. Haben wir immer wieder mal welche kennengelernt? Ja und dieser Typ ist ein bisschen der Totengreber, von All Anderluss oder von diesem Kalifat, der heißt ausgerechnet Abteil Rachmann, mit dem sich ja in muslimischen Spanien, sogtoreiche Erinnerungen verbinden, parallel zu Romuluss, dem letzten. Genau, jetzt ja so ein bisschen und der macht nämlich nach seinem Amtsantritt im Jahr 2008 den alles entscheidenden Fehler, er zwingt nämlich den Kinderlosen Kaliefem Hischem dazu, ihn zu seinem Nachfolger als Kalif zu ernen und damit zerstörter die politische Fiktion, die dieses Reich bis dahin zusammen gehalten hat, nämlich dass der Kalif immer noch regiert und die einen so an seine Söhne sozusagen nur in seinem Namen alles regeln und dieser Schritt führt dazu, dass die alten Editen total im Pörtsin stören sich ohnehin an diesem Einfluss der berberischen Söldner, also da ist auch sehr viel fremdenfeindlichkeit mit ihm spiel und es bricht dann im Frühjahr 2009 einen Aufstand in Korde baus, also einmal zu viel befördert, kann man das so zusammenpassen? Ja, ein bisschen zu viel, es ist ein Schritt zu viel. Also er hatte ja die ganze Macht, aber er wollte eben auch diesen Titel und das war der Fehler. Abteil Rachmann, also dieser sehr unglückliche möchte gern Kalif, der wird dann gefangen genommen, wird vom Volk geschendet, wird hingerichtet, die Gewalt, die dann ausbricht, die richtet sich auch gegen die Berber, der dieses Regime gestützt haben, der in Viertel werden geplündert, ihre Familien werden getötet, diese Söldner, die schwören dann natürlich rache und vier Jahre später, das ist 1.000 13, nehmen sie dann Korde baus und Wüten in der Stadt und das ist der Auftakt zu einem Bürgerkrieg, der fast zwei Jahrzehnte dauern wird, kann man jetzt gar nicht erzählen, wie das genau vor sich geht, es gibt putze gegen putze Plünderung, Pogrome auch, sterben 10.000 Menschen, darunter dann auch dieser Drinny Kalif Hischarm. Und am Ende ist diese glanzvolle Palaststadt, Mardinat Assahar, so restlos zerstört, du hast es schon angedeutet, das Archäologen lange brauchen, um sie wirklich wieder zu entdecken. Und dieses rumreiche Kalifat, das Abteil Rachmann, der dritte eins gegründet hat, das Elisstand im Jahr 1331, wie so eine alte Kerze, also es ist einfach vorbei, Game Over. Und dieser Staat selbst, den einmal so ausgehöhlt hat, der zersplittert während dieses Bürgerkriegs in ganz viele kleine Reiche und die können sich natürlich langfristig gegen die immer stärkeren Christen nicht behaupten. Deswegen werden dann die spanischen Könige in den folgenden Jahrhunderten diese eberische Hype Insel Stück für Stück zurück erobern, das ist die berühmte Reconquista, von der ihr bestimmt schon mal gehört habt. Das wäre aber jetzt, glaube ich, Stoff für mindestens eine oder zwei weitere Folgen. Ja, das zentrale Jahr der Reconquista wird es in 1992, als sie sozusagen abgeschlossen ist, ist ja auch das Jahr in dem Christophakulumus, Amerika entdeckt, dass es ein Schlüssel ja in der europäischen Geschichte, aber diese Geschichte ja Bürgerkrieg heißt ja im muslimischen Raum, die Fietnade dieser Zeit, so sehen das ja auch heute viele Zeitgenossen aus dieser politisch ideologischen und religiösen Ecke, dass sie sagen, wir bräuchten wieder eine Einheit statt dieser Binnkriege. Und es ist so ein bisschen so ein Glanz, also es ist eine wahnsinnig aktuelle politisch ausdeutbare Episode der Geschichte. Stet auch im Zentrum eines der ganz großen Historiker Streits der spanischen Geschichte wissenschaft auch im 20. Jahrhundert. 1492 hast du gesagt, das ist sozusagen der Endpunkt. Es gibt aber noch eine wichtige andere Zwischenstation und das ist das Jahr 1236. Da fällt nämlich Kordoba die Hauptstadt der Kalifen wieder an die Christen und da befählen die eroberer den muslim diese Glocken, die einmal so einmal geraubt hat aus der großen Moschee rauszuholen, die da soll es lampen, hängen, genau. Und dann müssen die Muslime sie eigenhändig zurück nach Santiago der Kompostähler tragen. Also da schließt sich dann der Kreis. Das war es mit dieser Folge von "Was bisher geschah". Wenn sie euch gefallen hat, freuen wir uns über ein Kommentar oder eine 5-Sternen-Bewertung in eurer Podcast-App. Wir sind hier auch im Tälgenbücher und Nils Winkmar, Sounddesign, Vince Oliver, Series-Producer, Simone Terbrack.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Im Jahr 997 plündert eine muslimische Armee unter Almansor Santiago de Compostela und bringt die Glocken der Kathedrale nach Córdoba, wo sie zu Lampen umfunktioniert werden.
  2. Der Podcast behandelt die Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Muslime ab 711, angeführt von Tarik ibn Ziyad, und die Blütezeit des maurischen Spaniens (Al-Andalus).
  3. Die islamische Expansion wird durch religiöse Motivation, militärische Erfolge und die Schwäche der byzantinischen und persischen Reiche begünstigt.
  4. Al-Andalus war zeitweise wohlhabend, kulturell fortschrittlich und tolerant gegenüber Christen und Juden, was das Verhältnis zwischen den Religionen bis heute prägt.
  5. Der Name Gibraltar leitet sich von "Jabal Tarik" (Berg des Tarik) ab, benannt nach dem Feldherrn, der 711 mit 7000 Kriegern dort landete.
  6. Die Eroberung verlief nicht als einheitlicher Plan, sondern wurde oft von lokalen Anführern wie Tarik vorangetrieben, der selbst ein berberischer Konvertit war.

Summary:

Die Folge beginnt mit einer Szene im Jahr 997: Eine muslimische Karawane bringt die geraubten Glocken der Kathedrale von Santiago de Compostela nach Córdoba. Der Feldherr Almansor, Herrscher über das Kalifat von Córdoba, ließ sie zu Lampen in der Moschee umfunktionieren – ein Symbol des Triumphs über die Christen. Der Podcast untersucht die Geschichte des islamischen Spaniens (Al-Andalus) und fragt, ob Christen, Juden und Muslime zwangsläufig im Konflikt leben mussten oder ob Phasen des harmonischen Zusammenlebens möglich waren.

Die islamische Expansion ab 711 wird auf die religiöse Dynamik des Islam zurückgeführt, der eine gerechte Gemeinschaft versprach und militärische Energie bündelte. Hinzu kam die Schwäche der byzantinischen und persischen Reiche, die sich gegenseitig erschöpft hatten. Der Berber Tarik ibn Ziyad landete 711 mit 7000 Kriegern bei Gibraltar (dessen Name auf ihn zurückgeht) und eroberte die iberische Halbinsel mit Hilfe eines christlichen Grafen, der ihm Schiffe stellte. Al-Andalus entwickelte sich zu einem wohlhabenden, kulturell raffinierten Staat, der zeitweise Toleranz praktizierte. Die Episode endet mit der Frage, ob diese Geschichte heute als Modell für interreligiösen Dialog oder als Warnung vor Expansionismus dient.

FAQs

Almansor, eigentlich Muhammad ibn Abi Amir, war der Kämmerer des Kalifen von Córdoba und de facto Alleinherrscher über das muslimische Spanien. Er führte das Kalifat auf den Gipfel der Macht, unter anderem durch die Plünderung von Santiago de Compostela im Jahr 997.

Die Eroberung begann 711 mit der Landung von Tariq ibn Ziyad bei Gibraltar. Entscheidend waren die innere Zerstrittenheit des Westgotenreichs, die militärische Motivation der muslimischen Krieger und die Unterstützung durch christliche Helfer wie Graf Julian, der Schiffe bereitstellte.

Gibraltar leitet sich vom arabischen 'Jabal Tarik' ab, was 'Berg des Tarik' bedeutet. Es ist nach dem muslimischen Feldherrn Tariq ibn Ziyad benannt, der dort 711 landete.

Ja, zeitweise war Al-Andalus für seine relative Toleranz bekannt, in der Christen und Juden unter muslimischer Herrschaft leben konnten. Allerdings variierte dies je nach Herrscher; Almansor etwa war weniger tolerant.

Die Berber, die indigene Bevölkerung Nordafrikas, waren entscheidend an der Eroberung Spaniens beteiligt. Viele, wie Tariq ibn Ziyad, waren zum Islam konvertiert und stellten einen großen Teil der Truppen.

Nach der Plünderung von Santiago de Compostela im Jahr 997 wurden die bronzenen Glocken der Kathedrale von muslimischen Kriegern nach Córdoba gebracht. Dort wurden sie in der Moschee als Laternen umfunktioniert.

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