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Akuthilfe: Zweifelt dein Partner an seinen Gefühlen? Das musst du jetzt tun! #257

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Akuthilfe: Zweifelt dein Partner an seinen Gefühlen? Das musst du jetzt tun! #257

Ein tiefgreifender Schock durch Zweifel an der Liebe im Partnerbezug führt oft zu emotionaler Hilflosigkeit und einem Gefühl der Machtlosigkeit. In vielen Fällen entsteht diese Situation nicht plötzlich, sondern schleichend, durch langjährige Distanz und emotionale Verletzungen, beispielsweise während der Corona-Zeit oder durch veränderte Lebensrhythmen. Die entscheidende Frage lautet: Wann war das letzte Mal, dass ich mich sicher in der Liebe fühlte? Diese Rückblicke helfen, Ursachen zu identifizieren und die Entwicklung der emotionalen Abnahme zu verstehen. Viele glauben, dass die Beziehung automatisch gescheitert ist, wenn der Partner keine Liebe mehr fühlt – doch das ist nicht unbedingt der Fall. Die Gefühle können durch professionelle Unterstützung und intensive Selbstreflexion wiederhergestellt werden. Der entscheidende Punkt liegt nicht in der Aufgabe, die Beziehung sofort zu beenden, sondern in der Suche nach Wurzeln, klaren Erinnerungen und möglichen Auslösern. Ein wiederaufbaufähiges, glückliches und harmonisches Miteinander ist durch Geduld, Aufklärung und gemeinsame Arbeit möglich. Die Unterstützung von Paartherapeuten oder Coaches spielt dabei eine wesentliche Rolle, um aus der Krise hinein in eine neue, ausgeglichene Beziehung zu gelangen.

Transcription

1610 Words, 9808 Characters

German
Das ist wie Affäre fremdgehen eines der wesentlichen Themen, wo man sofort klar benennen kann, wir sind in der Krise. Was kann ich denn jetzt tun, damit auch wirklich ich auf diese Gefühlsebene im Gespräch nochmal komme und für mich selber auch checken kann, habe ich noch eine Chance und wie kann es weitergehen? Vor neun Jahren gab es einen prägnanten Punkt, da hast du Folgendes gesagt, das hat mich so aus der Bahn geworfen. Ich habe innerlich zugemacht, gesagt, dem erzähle ich nichts mehr. In dieser Folge sprechen wir darüber, was uns im Coaching immer wieder begegnet. Die Partnerin oder der Partner zweifelt an den Gefühlen oder spricht sogar aus, dass keine Liebe mehr da ist. Das ist für dich, wenn du das gehört hast, ein riesiger Schock. Du bist normalerweise in einem Gefühl von Hilflosigkeit, Machtlosigkeit. Das fühlt sich häufig sehr endgültig an, in einem Punkt, bei dem viele in großer Verzweiflung landen. Und wir haben in den letzten Jahren hunderte Gespräche mit Menschen geführt, die genau an diesem Punkt standen. In dieser Situation kommt es zu den verrücktesten Kurzschlusshandlungen. Und wir wollen darüber sprechen, was genau die ersten wichtigen Schritte sind, damit du mit diesem Schock richtig umgehen kannst und dich regenerieren kannst. Und wir wollen natürlich auch einen Ausblick darauf geben, wie du vielleicht doch aus der Situation herauskommst, beziehungsweise ihr als Paar, vielleicht hat dein Partner nämlich doch noch Gefühle für dich. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung. Stell dir einmal vor, du sitzt auf der Couch, dein Partner sitzt dir gegenüber. Auf dem Fernseher läuft leise die Tagesschau, eure Handys liegen neben euch. Als der Satz, wir müssen reden, fällt, fängt dein Herz sofort an zu rasen. Die Brust verengt sich, als hätte jemand die Luft rausgezogen. Dann sagt er, ich weiß nicht mehr, was ich für dich fühle. Kurz ist alles still in deinem Kopf, dann Übelkeit, Zittern in den Fingern. Du willst was sagen, irgendwas, aber dein Hals ist wie zugeschnürt. Ein Teil von dir denkt, sag jetzt etwas, tu was, aber du bringst keinen Ton raus. Er redet weiter, es fühlt sich nur noch wie ein Nebeneinander an, als Team. Augen brennen, Tränen steigen. Du nickst vielleicht leicht, nicht weil du einverstanden bist, du weißt nur nicht, wohin mit dir. Der Magen zieht sich zusammen, alles in dir ist in Alarm. In unserer Arbeit mit Paaren erleben wir oft, dass der erste Schock sehr unterschiedlich ausfällt. Es kann auf der einen Seite Schweigen sein, es kann aber auch Aktion sein, also aktives Handeln, Wut, Traurigkeit, ganz viele verschiedene Gefühle. Manche neigen in den Folgetagen dazu, dem Partner für alles verantwortlich zu sein. Aber was kann ich denn jetzt tun? tun, damit auch wirklich ich auf diese Gefühlsebene im Gespräch nochmal komme und für mich selber auch checken kann, habe ich noch eine Chance und wie kann es weitergehen? Ja, die ersten Tipps, die sorgen erstmal dafür, dass ich aus meinem Ausnahmezustand ein bisschen rausfinde und kognitiv in der Lage bin, mich um die eigentlich wichtigen Dinge zu kümmern, denn nun ist ja die Frage, wenn die Gefühle gerade nicht da sind, ist das etwas, was zum Beispiel durch emotionale Verletzungen entstanden ist und da ein Deckel drauf ist und das auch dafür sorgt, dass man keinen Zugang mehr zu den guten Gefühlen hat oder ist dieses Gefühl wirklich schon abgebaut? Also gibt es dort schon einen langen Zeitraum, in dem der andere nach und nach Distanz aufgebaut hat, das Gefühl abgebaut hat. Das heißt, die erste wichtige Frage ist, wann war es gut? Das heißt wirklich zu schauen, wann bin ich mir meiner Gefühle noch sicher gewesen? Das letzte Mal. Und dann mal zu gucken, was ist da in der Zwischenzeit passiert? Was hat sich verändert? Und gibt es dort emotionale Verletzungen oder andere größere Dinge, die auch vielleicht in der Umgebungsebene waren, die etwas verändert haben? Also zum Beispiel könnte es sein, dass ihr merkt, so in der Corona-Zeit, da hat sich ganz doll was verändert. Da hat sich auch unser Lebensrhythmus komplett verändert. Vorher waren wir immer getrennt unterwegs und auf einmal waren wir beide bei lange Zeit im Homeoffice, hatten auch mit den Kindern Homeschooling. Wir waren den ganzen Tag zusammen. Wir haben uns auch gar nicht mehr auf den Feierabend gefreut, denn teilweise haben wir abends weitergearbeitet, weil wir tagsüber Homeschooling hatten. Und irgendwie haben wir jetzt immer noch Homeoffice und wir sehen uns eigentlich den ganzen Tag und irgendwie ist die ganze Spannung rausgegangen. So was könnte ja vorliegen. Und dann merkt man, ja, in der Corona-Phase, da hat sich für mich und mein Gefühl was verändert. Und darauf zu schauen, wo liegen in der Vergangenheit mögliche Ursachen und auch ein Gespür dafür, zu entwickeln, gibt es dort Dinge, die diese emotionale Distanz und damit dieses Gefühl verändert haben. Oder ist das so, dass man vielleicht schon mal sieht, das ist eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, schon seit neun Jahren so. Und seitdem geht das immer weiter runter. Man sagt, nee, ich habe eigentlich vor neun Jahren innerlich gekündigt und gesagt, dass die Beziehung ist hier an dieser Stelle eigentlich vorbei. Manchmal ja sogar mit so einem Punkt, dass man sagt, ich warte noch bis. Und dann trenne ich mich und dieses ich warte noch bis ist vielleicht jetzt auch eingetreten zu sagen, oder das kommt bald, dass man sagt, so jetzt kann ich das eigentlich aussprechen, wie es ist. Also du meinst, die Analyse zu schauen, ist es ein Prozess gewesen und wann hat der Prozess angefangen? Welche Lebensereignisse haben den Prozess vielleicht noch beschleunigt oder was war da los? In welcher Lebensphase waren wir gerade? Wie lang ist es schon so? Oder ist es doch schon länger, als wir beide dachten, als man sich selber vielleicht noch eingestehen will? Und gab es einen präzisen Moment? Gab es einen Auslöser ganz konkret, an dem man sich zurückerinnert, wo man sagt, da ist so ein Schalter umgelegt worden? Von da an ist das bewusst und unbewusst, muss man sagen, immer mehr in eine klare Richtung gegangen. Aber man wollte sich das vielleicht selber nicht eingestehen und hat gedacht, das ändert sich schon wieder, zahlt halt alle Wunden. Ganz viele Glaubenssätze, die wir kennen. Wir machen nochmal drei weiter, weitere Kurzurlaube, dann wird das schon wieder. Und jetzt ist man in dem Punkt, wo man rückblickend drauf schaut und vielleicht denkt so, Mist, da hätten wir uns früher drum kümmern müssen. Jetzt haben wir die große Wunde, die jetzt offen ist. Was machen wir jetzt? Es geht darum, jetzt wirklich zu reflektieren, was ist die Ursache und was liegt hier eigentlich vor? Da können wir zwei Dinge gegenüberstellen. Der erste Fall, in der Vergangenheit gab es ein Abschlussmodus, in dem Moment, wo ich relativ bewusst gesagt habe, das ist jetzt vorbei. Also ich werde nicht mehr auf den anderen zugehen. Ich mache irgendwas nicht mehr. Also so ein bewusster ich distanziere mich und lange Zeit läuft das und die Gefühle sind abgebaut. Oder ich habe selber vor wenigen Wochen oder Tagen erst gemerkt, mit meinem Gefühl ist was anders. Das ist nicht mehr so wie früher. Und dann habe ich angefangen darüber nachzudenken und gemerkt, stimmt, irgendwie ist das mehr so ein Teamgefühl, dieses Liebespaar-Gefühl. Das Gefühl ist nicht mehr so ganz da. Und man ist selber so am Zweifel und sagt, wie kann denn das entstanden sein? Was ist denn da los? Ja, wir haben Konflikte, wir haben Streit, wir haben viel Arbeit und Projekte gehabt, aber da ist das Gefühl weg. Was ist denn da los? Und man hat Zweifel. Dann ist das ein Punkt, wo man sehr gut daran arbeiten kann. Das ist das wesentliche Merkmal, was entscheidet, geht das eher in Richtung Trennung, geht das eher in Richtung Klarheit finden und Beziehung retten, neue Beziehung formen. Nächste Woche werden wir eine weitere Podcast-Folge zu genau diesem Thema veröffentlichen. Und da werden wir in der Tiefe erklären, warum du dich entliebt haben könntest und ob bzw. wie die Gefühle dann auch wiederkommen können. Wenn diese Folge gerade erst rausgekommen ist und du kannst nicht so lange abwarten, dann findest du in den Shownotes unsere Podcast-Playlist mit weiteren Episoden zu diesem Thema. Zum Beispiel emotionale Distanz als unsichtbarer Barriere in der Beziehung oder auch Beziehung aus Liebe oder Gewohnheit. Das sind so Themen, die könntet ihr euch vorher schon mal anhören. Wenn die nächste Folge schon draußen ist zu dem Zeitpunkt, wo ihr diese entdeckt, dann könnt ihr natürlich direkt auch in die nächste Folge einsteigen, wo wir dann tatsächlich eher diesen Game-Changer-Punkt, den wir eben genannt haben, den wichtigsten Punkt nochmal in der Tiefe erklären werden oder da eintauchen, Beispiele nennen. Viele glauben, wenn der Partner sagt, er fühlt nichts mehr, dann ist die Beziehung emotional bereits gescheitert und automatisch am Ende. Ein Zweifel an den Gefühlen bedeutet aber nicht automatisch die Trennung. Also gebt nicht sofort auf, schaut genau hin und holt euch in diesem Schritt professionelle Unterstützung. Je länger ihr jetzt wartet, desto tiefer rutscht ihr in die Krise rein und desto schwieriger wird es dann auch, wieder eine glückliche und harmonische Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Also hört gerne in die nächste Folge rein und wenn ihr dann für euch merkt, dass ihr Unterstützung wünscht, dann meldet euch sehr gerne bei uns. Wir sprechen dann gemeinsam im telefonischen Erstgespräch, schauen, wie ist eure Situation, können wir euch optimal unterstützen und gibt es dort Möglichkeiten, dass wir gemeinsam daran arbeiten, euer Gefühl wieder zueinander herzustellen. Bis dann! Bis bald! Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ein Schock durch Zweifel an den Gefühlen führt oft zu Hilflosigkeit und Machtlosigkeit im Partnerdialog.
  2. Die erste wichtige Frage ist
  3. Emotionale Distanz kann durch Lebensereignisse wie die Corona-Zeit oder veränderte Alltagssituationen entstehen.
  4. Ein bewusster Abstand von der Beziehung, z. B. seit neun Jahren, kann dazu führen, dass Gefühle langfristig abgebaut werden.
  5. Es gibt keine automatische Trennung, wenn Partner an die Liebe zweifeln – die Gefühle können wiederhergestellt werden.
  6. Professionelle Unterstützung hilft, die Ursachen zu erkennen und eine wiederaufbauende Beziehung zu entwickeln.
  7. Der Prozess der Abnahme der Liebe ist oft langsam und durch verschiedene Lebensphasen und Konflikte beeinflusst.
  8. Wichtige Schritte sind die Selbstreflexion, die Wiederherstellung von Erinnerungen und die Suche nach konkreten Auslösern.

Summary:

Ein tiefgreifender Schock durch Zweifel an der Liebe im Partnerbezug führt oft zu emotionaler Hilflosigkeit und einem Gefühl der Machtlosigkeit. In vielen Fällen entsteht diese Situation nicht plötzlich, sondern schleichend, durch langjährige Distanz und emotionale Verletzungen, beispielsweise während der Corona-Zeit oder durch veränderte Lebensrhythmen. Die entscheidende Frage lautet: Wann war das letzte Mal, dass ich mich sicher in der Liebe fühlte?

Diese Rückblicke helfen, Ursachen zu identifizieren und die Entwicklung der emotionalen Abnahme zu verstehen. Viele glauben, dass die Beziehung automatisch gescheitert ist, wenn der Partner keine Liebe mehr fühlt – doch das ist nicht unbedingt der Fall. Die Gefühle können durch professionelle Unterstützung und intensive Selbstreflexion wiederhergestellt werden.

Der entscheidende Punkt liegt nicht in der Aufgabe, die Beziehung sofort zu beenden, sondern in der Suche nach Wurzeln, klaren Erinnerungen und möglichen Auslösern. Ein wiederaufbaufähiges, glückliches und harmonisches Miteinander ist durch Geduld, Aufklärung und gemeinsame Arbeit möglich. Die Unterstützung von Paartherapeuten oder Coaches spielt dabei eine wesentliche Rolle, um aus der Krise hinein in eine neue, ausgeglichene Beziehung zu gelangen.

FAQs

Durch emotionale Verletzungen, Lebensänderungen wie die Corona-Zeit oder langfristige Distanz kann das Gefühl der Liebe abgebaut werden. Das führt zu einem fehlenden Zugang zu gemeinsamen Gefühlen.

Ein präziser Moment, bei dem ein Partner plötzlich sagt, er fühle nichts mehr, kann ein Signal dafür sein, dass ein längeres Veränderungsprozess bereits im Gange war.

Nein, das bedeutet nicht automatisch eine Trennung. Es kann ein Zeichen für eine emotionale Distanz sein, die mit professioneller Unterstützung überbrückt werden kann.

Man sollte sich genau erinnern, wann man sich letztmalig sicher gefühlt hat und was in der Zwischenzeit verändert wurde – wie etwa Lebensumstände oder Konflikte.

Lebensereignisse wie die Corona-Zeit, veränderte Alltagssituationen oder konstante Konflikte können die emotionalen Bindungen langfristig schwächen.

Der erste Schritt ist, sich aus dem Ausnahmezustand zu befreien, indem man sich auf die eigene Wahrnehmung konzentriert und die Ursachen der Gefühlsveränderung analysiert.

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