Agrar-Industrie fordert Politikwechsel / Positive Effekte von Migration
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Deutschland ist einer der führenden Exporteure von Agrar- und Lebensmittelprodukten. Migration hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaft, indem sie zu mehr Gewerbeanmeldungen und neuen Arbeitsplätzen führt. Obwohl die Ernährungsbranche optimistisch ist, gibt es Herausforderungen wie niedrige Preise und steigende Produktion. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in den letzten Jahren gestiegen, aber es gibt Bedenken, dass dieser Fortschritt ins Stocken geraten könnte. Unternehmen und Kommunen in Sachsen fordern strukturelle Reformen und eine bessere Zusammenarbeit mit der Politik, um wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen.
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3266 Words, 23477 Characters
"Deutschlandfunk, Wirtschaft und Gesellschaft". Mit Jonas-Reser, Mikrofon, herzlich willkommen. Deutschland ist Nummer vier in der Welt, wenn es um Agrar- und Lebensmittel-Exporter geht. Zum Beginn der grünen Wochen Berlin zeichnet die Branche, aber traditionell ein düsteres Bild ihrer Situation. Das Gleich-Thema in dieser Sendung und positive Auswirkung von Migration. Eine aktuelle Studie zeigt Menschen ohne deutschen Pass gründen häufiger und der Zuzug von geflüchteten Schafft neue Arbeitsplätze. Gleicheingespräch mit einem der Studienautoren. Einmal im Jahr wird Berlin ländlich, dann ist grüne Woche. Die weltweit größte Messe für Ernährung und Landwirtschaft seit 100 Jahren schon. Gibt es dann Tiere und Maschinen zu bestauen und allerlei Erzeugnisse zu probieren. Traditionell ist die grüne Woche aber auch immer Gelegenheit für die Agrar- und Ernährungsindustrie ihrem Ärger Luft zu machen, gegenüber der Politik. Juli Reimer hat sich zum Auftakt des Agrarpolitischen Teils der grünen Woche die Klagen angehört. "Ich forder keine Motorsege, aber einen Rasen mehr brauchen wir." Beschreibt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes die Stimmung in seinem Verband. "Es wäre zu meiner Überlegung zu sagen, aber im Jahr 2010 geht es mal gute 15 Jahre zurück. Alles, was neue Regulatorik gekommen ist, ist doch mal auf die Seite." Rukwied fordert den Abbau von Bürokratie, Gesetzen, Steuern und Kosten. Für Energie, bei den Löhnen, eine Befreiung der Agrarunternehmen von der Pflicht den jüngsten Neufest gesetzten Mindestlohn zu zahlen. Denn. "Die Breisituation an den Agrarmal, die ist im Moment, das Astreus. Das Schweinebreises im letzten Wochen und 15 sind auf 1,45 kg gesunken. Die Getreidebreise sind unter dem Niveau, der frühen 80er Jahre angeland. Kartoffeln, Zucker sind unter Druck weislich." Eine gestiegene Fleischproduktion sowie die im Inland und weltweit hohen Ernten machen sich auf den Märkten bemerkbar. Unterstützung für seine Forderungen erhält der Bauernverbandspräsident von Christoph Minhoff Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie. "Wenn Sie immer höhere Qualitäten und immer höhere Qualitätsstandards fordern, aber gleichzeitig sich darüber beschweren, dass diese Qualitätsstandards irgendwie bezahlen muss, das passt eben nicht zusammen." Die jüngsten Vorschläge aus der SPD zur Abschaftsteuer lehnt Minhoff klar ab. Die deutsche Ernährungsindustrie bestehe ähnlich wie die Agrarwirtschaft hauptsächlich aus Familienbetrieben. Diese Abschaftsteuerpläne gingen auf Kosten der Arbeitsplätze. Auch die vorgeschlagene Preisbeobachtungsstelle für die Entwicklung bei Lebensmitteln, wie es Ihnen Frankreich gibt, lehnt er ab. Preise schwankt nun mal. Als lustig bezeichnet Minhoff einen weiteren Vorschlag der SPD. "Off die Idee zu kommen, einen wahren Korb vorzuschlagen, wo sozusagen staatlich in irgendeiner Weise abgefedert, Lebensmittel drin enthalten sein sollen. Die Besonde, das gibt es alle schon. Nennt sich das Counter, kann jeder hingehen, kann sich jeder aussuchen." Grundsätzlich beschreibt Minhoff die Stimmung in der Ernährungsbranche doch als positiv. U.S. sollen zum Trotz. Die Exporte seien nominal um 9% real, um 3,9% gewachsen. Deutschland ist bei Agrarprodukten und Lebensmitteln der viertgrößte Exportör der Welt. Minhoff begrüßt vor diesem Hintergrund, das Mercosurabkommen ohne Einschränkung und erlogt CSU-Bundes-Landwirtschaftsminister Alois Reiner. "Ein Drittel fast unserer Waren, die wir herstellen, geht in den Export und deshalb ist eine Exportförderung extrem wichtig für uns. Und hier hat sich etwas getan." Wohan Präsident Druck wird, nutzt den Auftritt auf der grünen Woche um in Richtung EU-Kommission eine Satteerhöhung des künftigen Akraetas zu fordern, auf 500 Milliarden Euro. Eine Kappung der EU-Agrasubvention für sehr große Agrarunternehmen lehnt Druck wird ab. Dieser hatte EU-Agrarkommissar Christoph Hansen gegenüber dem Deutschlandfunk verteidigt, um mehr jungen Landwirten den Beruf statt zu ermöglichen. "Wenn man eine gewisse Größe hat, dann hat man auch andere Möglichkeiten und dann kann natürlich auch etwas umgeschichtet werden, um die die es am meisten brauchen, auch etwas besser zu unterstützen. Und da braucht man natürlich auch Solidarität im Sektor." Eine Kappung betreffet zudem nur flächenbezogene Hektapremien und nicht die Investitionsförderung. Und wer von den Betrieben Maßnahmen für mehr Natur und Klimaschutzerkreife erhalte weiterhin die entsprechende Unterstützung. Der Beitrag von Juli Reimer, wie wirkt sich Migration auf Wirtschaft aus. Diese Frage hat viele Facetten und ist sicherlich nicht nur eine wirtschaftliche Frage. Kosten und Nutzen lassen sich nicht immer in finanziellen Parameter messen. Interessant, dann aber doch sind zwei Erkenntnisse aus einer heute erscheinten Studie des Ivo-Wirtschaftsforschungsinstituts in München, demnach gründen Menschen ohne deutschen Pass im Durchschnitt häufiger, Unternehmen und Melden-Gewerbe an und der Zuzug von Geflüchteten führt zu mehr Gewerbeanmeldungen und schafft zusätzliche Arbeitsplätze. Vor der Sendung konnte ich mit einem der Studienottoren sprechen. Sebastian Schürner habe ich gefragt, stimmt der Satz? Migration sorgt hier zur Lande für Innovation und Wirtschaftswachstum. "Das kann man tatsächlich so sagen. Denn es zeigt sich in vielen Studien dass Gewerbeanmeldungen, Gründungen dazu führen, dass gute Ideen sich durchsetzen, dass Innovation passiert und dadurch dann natürlich mittel-bislangfristig auch das Wirtschaftswachstum erhöht wird. Und wir zeigen in unseren beiden Studien, dass das durch Migration in Deutschland potenziell begünstigt werden kann." Sie haben für diese Studie die Gewerbeanzeigenstatistik ausgewertet und kommen da auf einen Anstieg von 100 geflüchteten Pro 10.000 Einwohner und sieben zusätzliche Gewerbeanmeldungen mit 27 neuen Arbeitsplätzen. Das sind jetzt viele Zahlen. Vielleicht können Sie das noch ein bisschen untermauern. Was sind das denn meistens für Gewerbe, die dann entstehen? "In der Gewerbeanzeigenstatistik können wir auch sehen, in welchen Bereichende Wirtschaft diese Gewerbe angemeldet werden. Und wir finden da, dass das hauptsächlich die Bereiche Gesundheit, Finanzdienstleistungen, Transport und Verkehr, aber auch das verarbeitende Gewerbe ist." Die Erklärungsansätze, die wir in der Studie aufzeigen, sind zum einen, dass durch den Zug von geflüchteten zusätzliche Nachfrage entsteht, nach Waren, nach Dienstleistungen, das ist dann zum Beispiel speziell im Bereich Gesundheit oder im Bereich Finanzdienstleistungen der Fall. Gleichzeitig führt der Zug von geflüchteten auch dazu, dass die entsprechenden Aufenthaltserlaubnisse und Arbeitserlaubnisse vorhanden sind, Flüchtlinge am Arbeitsmarkt aktiv werden und sozusagen mehr Arbeitskräfte vorhanden sind, die Potenzelle gründer dann für ihre Unternehmensgründungen nutzen können. Und das ist dann zum Beispiel im Transport und Verkehr oder im verarbeiten Gewerbe der Fall. Entscheidend ist dabei auch der zeitliche Ablauf. Wir sehen diese Auswirkungen der gestiegenden Nachfrage unmittelbar. Und die Auswirkungen am Arbeitsmarkt dann aber Zeit versetzt, nämlich genau dann, wenn die Arbeitserlaubnis sozusagen vorlegt, was ja in der Regel etwas dauert. Sind die denn auch von Dauer diese Gewerbe? Leider können wir aus den Daten der Gewerbeanzeigenstatistik nicht ablesen, wie erfolgreich die gegründeten Unternehmen sind. Wir wissen also nicht, wann diese Unternehmen wieder abgemeldet werden, oder ob sie sich, was wir erhoffen, dann entsprechend am Markt durchsetzen. Insgesamt gehen die Gewerbeanmeldungen zurück, das hat auch bürokratische Gründe, sagen sie in ihrer Studie. Was müssen wir denn da ändern, um das zu erleichtern? Im Zusammenhang mit der Unternehmensgründungen durch Ausländerinnen und Ausländer ist es natürlich ein besonders großes Hindernis, denn um durch diesen bürokratischen Dschungel zu kommen, braucht man natürlich viel Systemwissen, muss natürlich entsprechende Sprachkenntnisse haben, muss ich hier in Deutschland gut auskennen, was dann natürlich zusätzlich die Gründungen erschwert. Hier generell würden wir empfehlen, Regulierungen zu vereinfachen, aber auch gleichzeitig Unterstützungsangebote anzubieten, die zum Beispiel dann an Ausländerinnen und Ausländer sich richten, die noch nicht die deutsche Sprache beherrschen in einem Umfang, dass man diese detaillierten bürokratischen Regelungen verstehen kann. Haben Sie denn eine Erklärung dafür, warum Menschen ohne deutschen Pass häufiger Gründen als Deutsche? Die wissenschaftliche Fachliteratur hat verschiedene Erklärungsansätze für dieses Phänomen, das man durchaus in verschiedenen OECD-Ländern beobachtet. Einer davon ist tatsächlich ein höherer, unternehmerischer Mut, eine höhere Risikobereitschaft, die oft unter Migrantinnen und Migranten zu beobachten ist, denn letztendlich ist schon die Entscheidung zu migrieren, ja, eine Risiko behaftete Entscheidung. Gleichzeitig gibt es andere Erklärungsansätze, die dann zum Beispiel damit zu tun haben, dass Aufenthaltstitel oft eher temporär sind und entsprechend Migrantinnen und Migranten beschließen, eher kurzfristig einen Unternehmen anzumelden und damit wirtschaftlich aktiv zu werden. Es gibt auch Erklärungsansätze, die auf Arbeitsmarktbedingungen fokussieren, denn wenn man Dinge wie Sprachkenntnisse aber auch Netzwerk denkt, ist es natürlich für Migrantinnen und Migranten oft schwieriger, sich am regulären Arbeitsmarkt schnell zurechtzufinden. Sagt Sebastian Schürner vom Ivo-Institut in München erst co-autor des Ivo-Mikrationsmonitors. Iran, Venezuela, Grönland, Taiwan, Klimawandelzölle, die Liste an globalen Gefahren ließe sich noch lange fortsetzen. Die Gefahr einer geoökonomischen Konfrontation ist nach Einschätzung von Entscheidungsträgern weltweit deutlich gestiegen. Katrin Hundel. Als die mit Abstand, größte aktuelle Gefahr für eine globale Krise nennt der Risikenbericht des Weltwirtschaftsforums geoökonomische Konfrontation. Und meint damit, ohne explizit die Politik von US-Präsident Trump zu nennen, unter anderem Handelszölle, die als politisches Druckmittel eingesetzt werden. So sah Dia Saidi, Geschäftsführerin des Weltwirtschaftsforums. Teriffs, Sanctions, Investitions, Screening, Wettbewerb um kritische Mineralien und Ressourcen. All das geschieht gerade und so ist es verständlich, dass sowohl für 2026 als auch die kommenden zwei Jahre Führungskräfte und Experten das als das größte Risiko eingestuft haben. Auf den nächsten Plätzen im neuen Ranking der globalen Risikenfolgen zwischen staatliche Konflikte und extreme Wetterereignisse. Vor einem Jahr war die Reihenfolge noch anders, da dominierten klar Sorgen vor Kriegen und extrem Wetter die globale Gefahrenliste. Umweltgefahren wie der Klimawandel oder der Verlust der Artenvielfalt werden aktuell von den rund 1.300 befragten Führungskräften aus Wirtschaft und Politik deutlich niedriger eingeschätzt als in den Jahren zuvor. Auf die kommenden zehn Jahre gesehen, gelten Extremwetter und Arten sterben allerdings als die größten Gefahren für die Welt. Paradox. Meint auch Mark Elzner, Leitender Risiko-Experte beim Weltwirtschaftsforum und Autor des Berichts. Extreme Wetterereignisse sind um zwei Plätze im Ranking zurückgefallen, Umweltverschmutzung um drei Plätze. Wir beobachten hier eine Prioritätsverschiebung. Das ist paradox, denn diese langfristigen Risiken müssen heute angegangen werden, damit sie nicht eintreten. Dass der Welt eine ruhige Zeit bevorsteht, glaubt von den befragten Führungskräften, Experten und Experten nur 1%. Gut die Hälfte rechnet mit einer turbulenten, stürmischen Weltlage in den kommenden zwei Jahren. Das sind 14% mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig wächst die Sorge vor weiteren Gefahren etwa durch gesellschaftliche Polarisierung sowie Fehl und Desinformation oder mögliche Negativeffekte von künstlicher Intelligenz. Es sind düsterer Perspektiven, aber so betont weffgeschäftsführerin Saadia Saidi keine Vorhersagen. Die Zukunft ist nicht festgelegt, alles liegt jetzt voll und ganz in der Hand der globalen Führungskräfte. Es kommt auf ihre Entscheidungen an. Ja, der Klimawandel ist ein wichtiger struktureller Faktor, aber es ist sicherlich noch Zeit zu handeln. Und ja, wir leben in einer Welt mit größerem Wettbewerb und Zusammenarbeit mag anders sein als früher. Aber es kommt nun eben wirklich darauf an, die Menschen zusammenzubringen. Und das wolle das Weltwirtschaftsvorm bei seinem Treffen kommende Woche in der Wurs versuchen. Ziel sein, so Saidi Koalitionen der Willigen. Vor 20 Jahren waren Frauen in Führungspositionen Mangelware auch in der deutschen Wirtschaft. Bis heute hat sich die Lage deutlich gebessert. Aktuell sieht es aber eher danach aus, dass Haarterstrittene Erfolge wieder verloren gehen. So attestiert es, dass DIV-Managerinnen-Parometer just in seinem Jubiläumsjahr, über die aktuelle Ausgabe Mischer erhält. Es ist ein kleines Jubiläum, das Katharina Wrohlich und ihre Kolleginnen und Kollegen vom deutschen Institut für Wirtschaftsvorschung dem DIV feiern können. 20 Jahre Managerinnen-Barometer. Ja, also über die vergangenen 20 Jahre betrachtet ist der Anteil der Frauen in den hohen Führungsposition deutlich gestiegen. Sagt die Leiterin der Forschungskruppe Gender Economics im DIV-Balien. Katharina Wrohlich ist auch Professoren für öffentliche Finanzen, Gender und Familienökonomie an der Universität Potsdam. Zu Beginn der Untersuchungsreihe im Jahr 2006 lag der Frauenanteil in großen Unternehmen bei durchschnittlich einem Prozent. Vor 20 Jahren haben wir also von diesen sehr niedrigen Niveau gestartet und zuletzt, also im Spätherbst 2025, lag der Frauenanteil in Vorständen zum Beispiel bei ungefähr einem Fünften. Wir sehen also, wenn wir den gesamten 20 Jahre Zeitraum betrachten, durchaus eine beachtliche Steigerung. Die allerdings im vergangenen Jahr zum Halten kam. In manchen Bereichen ging der Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsreiten großer Unternehmen sogar leicht zurück. Eine Trendwende? Schwert zu sagen, denn auch im Verlauf der vergangenen 20 Jahre gab es Dellen- und Rückschritte, was die Gleichberechtigung in den Führungseitagen angeht. Doch auch andere Indikatoren, wie die ungleiche Bezahlung zwischen den Geschlechtern der sogenannte Gender Pay Gap stagnieren. Hinzu kommen Maßnahmen wie durch die Trumpregierung in den USA die Gleichstellungsprogramme abschaffen. Deswegen bestehe auch Grund zur Sorge. Katharina Wrohlich. Wir sehen insgesamt weltweit, dass sich die Modernisierung von Einstellungen zu Geschlechterrollen nicht mehr in dem Tempo fortsetzt, wie wir das in den vergangenen Jahrzehnten beobachten konnten. Es könnte also möglicherweise sein, dass wir in eine Phase kommen, in der mindestens der Fortschritt bei der Gleichstellung von Frauen und Männer nicht in dem Tempo weitergeht, wie in den letzten Jahren, wenn nicht sogar zum Erliegen kommt. Hierzulande hervorzuheben ist schließlich, dass im Finanz- und Versicherungsektor die Zahl von Managerinnen gegen den allgemeinen Trend leicht gestiegen ist. Auch stechen Unternehmen mit Bundesbeteiligung heraus. Sie haben in der Regel einen überdurchschnittlichen Frauenanteil in Vorständen. Eine weitere Befragung im Rahmen des Managerinnen-Barometas ist in diesem Jahr der Einstellung von Beschäftigten gegenüber unterschiedlichen Löhnen zwischen Frauen und Männer nachgegangen. Sie zeigt, dass Frauen in Führungspositionen positiv in Richtung Egalitärereinstellungen bei den Beschäftigten wirken. Frauen in Wohnführungspositionen können dazu beitragen, dass unbewusste, tief verwurzelte Geschlechtes der Typ Bevorurteile verringert werden. Daher ist der Frauenanteil in Wohnführungspositionen nicht nur ein Zweck an sich, sondern er hat Einfluss auf allen Beschäftigten in den Betreffenden unternehmen und eventuell auch noch darüber hinaus. Sagt Katharina Wrohlich vom DEW. Ein höherer Frauenanteil im Management könne so langfristig zu mehr Chancengleichheit beitragen. Rekordschulden, zu wenige Wirtschaftswachstum, zu viel Bürokratie. So wie den sächsischen Kommunen geht es fast allen Kommunen in Deutschland in Sachsen. Haben Sie jetzt den Schulterschluss mit der Wirtschaft gesucht und Forderung an die Landespolitik formuliert gemeinsam. Unser Kausbrinnt in Sachsen, Alexander Moritz berichtet. Volkswagen zieht Produktion ab, der Solamo-Dulhersteller Meierburger geht insolvent. Bosch schließt ein Werk in Seepnitz. Auch in Sachsen herrscht Konjunktur-Flaute. Die Lage ist schlecht, resumiert Jörg Brückner, Präsident der sächsischen Arbeitgebervereinigung VSW. Die Zahl der Insolvenzen steigt, die Zahl für Arbeitslosigkeit steigt. In der Industrie verzeichnen wir einen Vollist von 11.000 Arbeitsplätzen in 24 Monaten. Wir sind wieder auf einem Niveau eingekommen, wie zu zeigen, der Finanz unter Corona-Krise. Die angekündigten Reformen der Bundesregierung sind bisher ausgeblieben. Den Herbst da Reform haben wir nicht erlebt, wir haben also auch nicht die Jahreszeit bekommen. Um Impulse für die Wirtschaft zu setzen, müsse Bundeskanzler Friedrich Merz innerhalb der Koalition mit der SPD. Mehr kann es das ein auch mal auf den Tisch haben. Man muss dann mehr Reform auch fordern und nicht sein Wort dann nächste Woche wieder irgendwie streichen. Vorder der Chemnitzer IHK-Präsident Max Jan Kofsky. Beispiel Industriestrompreis. Die angekündigte Entlastung kommen bei vielen mittelständischen Unternehmen nicht an. Und wenn dann nur verbunden mit aufwändigen bürokratischen Nachweispflichten. Die Bundesregierung höre nicht ausreichend auf die Sorgen der Wirtschaft. Wir sind da momentan nicht auf Augenhöhe unterwegs. Also man hört uns zwar zu, aber dann bei den Finan gesetzen. Wir halten immer noch an diesen deutschen bürokratischen Prozessen fest, obwohl wir genau wissen, was gerade in der Welt passiert. Auch auf Landesebene brauche es strukturell reformen. Das fordern Vertreter von Industrie, Handwerk und Kommunalverwänden mit Blick auf die anstehenden Haushaltsplanungen. Das Land Sachsen soll anders als von der mittrigierenden SPD gefordert, keine eigenen Schulden aufnehmen, stattdessen Ausgaben senken und Verwaltungspersonal abbauen. Ziel sei ein Schlankerer digitaler Staat, der sich auf seine Kernaufgaben fokussiert, Infrastruktur, Sicherheit und Bildung. Dabei müsse die berufliche Bildung attraktiver gemacht werden, forderte Sachsens Handwerkstag Präsident Uwe Nostits. Durch den Erhalt von Berufsschulen im ländlichen Raum, Wohnheime für Auszubildende und besseren Nahverkehr etwa. Unternehmen sollen von bürokratischen Pflichten entlastet werden. Das hatte die Minderheitsregierung aus CDU und SPD sich im Koalitionsvertrag vorgenommen. Doch es passiere das Gegenteil, beklagen die Wirtschaftsverbände. Insbesondere stellen sie sich gegen die SPD-Forderung nach einem Vergabel mindestlohn, durch den öffentliche Aufträge nur an Unternehmen mit Tarifbindung gehen sollen und gegen den geplanten Bildungsurlaub. Drei Tage im Jahr darauf haben sich SPD und CDU, wenn auch Zähne knürschend geeinigt, Jh. K. Präsident Jan Kofsky ist empört. Wir können uns momentan nicht verlassen auf das Wort "Funderlands regieren". Den Reformforderungen angeschlossen haben sich auch Verbände der sächsischen Kommunen. Die echten vor allem untersteigenden Sozialausgaben klagt Henry Greichen, Präsident der sächsischen Landkreistages. In Sachsen haben die Kommunen ein Defizit von über 1 Milliarde Euro mehr als jede zweite Kommune hat keinen ausgeglichenen Haushalt. Das Land müsse mehr Geld zuweisen, der Bund die Ausgaben deckeln zum Beispiel Zuschüsse für die Pflege. In Söme wenden die sächsischen Landkreise aktuell über 100 Millionen Euro auf, um Defizit aus der Pflegeversicherung auszufinanzieren. Und wir brauchen auch hier einen Schutz vor Aufgabenübertragung der Bundesebene, weil es hier kein Mehrbelastungsausgleich gibt. Der Appell von Unternehmen und Kommunen ist ein Vorbote für harte Haushaltsverhandlungen im Land. Der Landesregierung in Sachsen fehlen für die kommenden beiden Jahre fast 3 Milliarden Euro. Das war der Beitrag von Alexander Moritz. Und wir gehen an diverse zu Samir Ibrahim und mit ihm auf die globale Ebene. Samir China hat heute Exportzahlen vorgelegt. Der Handelsüberschuss erreicht ein neues Rekordniveau, welche Auswirkungen hat das denn für die europäische Wirtschaft? Ja, es setzt sich unter Druck. Das ist mal ganz klar, denn diese Flut von Produkten, die jetzt aus China den Weg nach Europa und den Rest der Welt suchen, die ist natürlich größer geworden, der Amerikaner am Quasidicht gemacht und die Chinesen verkaufen, dass in den Rest der Welt was in die USA nicht absetzen können. Deshalb eben auch die Rubera zum Gegenmaß namen unterwegs, damit sie diese Flut an chinesischen Produkten einnehmen kann. Auf der anderen Seite muss man sagen, es hat natürlich auch Vorteile eben, diese verbindigte Ware aus China zu bekommen. Und die wäre das in der Form, also auch gar nicht möglich. Hat aber den DAX heute auch nicht aus der Ruhe gebracht, hier ist allgemein durchatmen, ein angesagt aktueller Stand 25.307 Punkte. Das sind 114 Punkte weniger als gestern knappes halbes Prozent. Nach den ganzen Rekordtagen tut das hier auch ganz gut. Schauen wir auf ein paar Einzelwerte, starke Frage, die Bayer-Aktzieher. Wie kommt's? Wir haben im Investment-Tag gehabt heute und dabei vorgestellt, dass die neue Medikamente in der Pärplen haben, die wohl demnächst auch auf dem Markt bringen gebracht werden können. Die Farmerbranche soll dadurch wieder auf Wachstums-Kurs gehen, zuletzt war es geschafft hier wenig befriedigend. Dazu gibt es noch Hoffnungen auf ein günstiges Urteil in Sachen Gluffosat, da greifen Anleger also zu, die Akze auch knapp 6% der Blosse. Imfalls deutlich im Plus-RVE, warum? Wir haben eine Windkraft-Auktion in Großbritannien gewonnen. Wir haben da einen Partner, den Versorger SSE. Da geht es um Offshore-Anlagen, also auf C und das Ganze hat den großen Vorteil, dass es dort garantiert Strompreise im Rahmen dieser Ausschreibung gibt. RVE hat sich vor Jahren hingestellten, hat gesagt, wir machen eher erneuerbare Energien als Kode Strom und das ist ein bisschen das Ergebnis, zeigt erste Freunde, die Akze mit einem Plus von 2,7%. Imfalls im Fokus heute einige große US-Banken, die haben Zahlen für das vergangenen Jahr vorgelegt, wie läuft das Geschäft dort? Ja, ganz unterschiedlich im Grunde auch nicht schlecht, der Gewinn von der Bank of America zum Beispiel ist gestiegen, World's Fargon City Group haben enttäuscht, alle 3 Aktionen geben nach. Die City Group hat sich allerdings die vierten Quartar von ihrem Russlandgeschäft getrennt. Das sorgt für einen Gewinnerückgang, ist aber im Prinzip auch eine Sondergeschichte und World's Fargon. Da hat ein Sprachprogramm aufgelegt, auch im vierten Quartal, das kostet erstmal Geld, bevor es Geld einspakt. Schauen wir noch auf den Euro, die Anleihen und den Goldpreis. Ja, der Erbhörnskurs des Euro bei einem Dollar 16, 51 danach ein bisschen gesunken. Die Umläufenden, die der erste Mal seit Tagen zugegangen, jetzt auf 2,75%, oder Gold mit einem Rekord hoch aktueller Preis jetzt 4.617 Dollar. Danke. Samia Ibrahim alive von der Frankfurter Börse. Und das war Wirtschaft und Gesellschaft hier im deutschen Funk. In Kultur heute im Anschluss, thematisiert meine Kolleginnen eine Seite fehlende Frauenfiguren in Film und Serien. Ich bin Jonas Rese, danke fürs Zuhören. Schönen Tag noch.
Podcast Summary
Key Points:
Deutschland ist der viertgrößte Agrar- und Lebensmittel-Exporteur der Welt.
Migration führt zu mehr Gewerbeanmeldungen und schafft zusätzliche Arbeitsplätze.
Die Stimmung in der Ernährungsbranche wird als positiv beschrieben, obwohl es Herausforderungen gibt.
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt, aber es gibt Bedenken, dass Fortschritte stagnieren.
Summary:
Deutschland ist einer der führenden Exporteure von Agrar- und Lebensmittelprodukten. Migration hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaft, indem sie zu mehr Gewerbeanmeldungen und neuen Arbeitsplätzen führt. Obwohl die Ernährungsbranche optimistisch ist, gibt es Herausforderungen wie niedrige Preise und steigende Produktion.
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in den letzten Jahren gestiegen, aber es gibt Bedenken, dass dieser Fortschritt ins Stocken geraten könnte. Unternehmen und Kommunen in Sachsen fordern strukturelle Reformen und eine bessere Zusammenarbeit mit der Politik, um wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen.
FAQs
Deutschland ist der viertgrößte Exporteur von Agrarprodukten und Lebensmitteln weltweit.
Die grüne Woche in Berlin thematisiert die Situation der Agrar- und Ernährungsindustrie, Migration und positive Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Es werden Forderungen nach dem Abbau von Bürokratie, Regulierungen und Steuern sowie nach Entlastungen bei Energiekosten und Mindestlöhnen gestellt.
Migration führt zu vermehrten Unternehmensgründungen, Gewerbeanmeldungen und zusätzlichen Arbeitsplätzen.
Es wird empfohlen, Regulierungen zu vereinfachen und Unterstützungsangebote anzubieten, insbesondere für Ausländer ohne ausreichende Sprachkenntnisse.
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen hat sich über die letzten 20 Jahre erhöht, stagnierte jedoch im vergangenen Jahr.
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