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3. Advent – Das Bewusstheitsrad

34m 27s

3. Advent – Das Bewusstheitsrad

In der dritten Adventsfolge des Coaching-Bande-Podcasts stellen Susanne Henkel und Astrid Kettenbens die Methode des "Bewusstheitsrates" vor. Diese systemische Methode, entnommen aus dem Buch "Mitten ins Herz – Storytelling im Coaching", ist einfach, aber wirkungsvoll. Sie hilft dabei, festgefahrene Handlungsmuster zu erkennen und zu durchbrechen, bei denen man immer wieder gleich reagiert, obwohl man eigentlich anders handeln möchte. Der "Bewusstheitsrat" besteht aus sechs Schritten, die als Bodenanker oder Handanker genutzt werden: Zuerst wird die reine Wahrnehmung ohne Interpretation erfasst. Dann folgt die subjektive Interpretation dieser Wahrnehmung, die häufig von alten Erfahrungen und Glaubenssätzen geprägt ist. Im dritten Schritt wird das daraus resultierende Gefühl und seine körperliche Verortung erkundet. Der vierte Schritt untersucht die Auswirkungen auf den Selbstwert des Klienten. Daraufhin wird im fünften Schritt eine neue Handlungsabsicht formuliert, und im sechsten Schritt wird die konkrete, bewusste Handlung für die Zukunft festgelegt. Die Methode zielt darauf ab, aus automatischen Reaktionen auszusteigen und die eigene Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen. Die Podcast-Hosts empfehlen, den Prozess in einer zweiten Runde mit einer alternativen Interpretation der Ausgangssituation zu wiederholen, um die Subjektivität der eigenen Deutung zu erkennen.

Transcription

4803 Words, 29699 Characters

German
Herzlich willkommen beim Podcast der Coaching Band. Wir sind Susanne Henkel und Astrid Kettenbens, die systemischen Coaches und Terrapäuten von www.coachingbande.de. Wir freuen uns, dass du uns zuhörst und wünschen dir viel Vergnügen und neue Impulse mit unserer heutigen Folge. Ich liebe ein Kling, glückchen Klingelingeling. Es ist schon der dritte Advent und somit schon die dritte Folge unserer Advents-Serie hier im Coaching Band, "Advents Podcast". Und wir freuen uns, dass du wieder dabei bist. Susi, vor lauter U-Fregung habe ich mein Mikrofon noch nicht mittig gestellt. Das hole ich jetzt nach, jetzt wird alles besser. Also, heute ist der dritte Advent und wir gehen ein Stück tiefer, ein Stück weiter und füllen diesen Advents-Methodenkoffern um eine weitere Methode. Und natürlich haben wir uns auch diesmal wieder etwas dabei gedacht, dass wir diese ausgewählt haben. Das heißt aber, wenn ihr es bis jetzt verpasst habt, dürfte klar geworden sein, dass in dieser Advents sonntaglichen Podcast-Reihenfolge an jedem Advents-Sontag eine neue Methode für euch hinter dem Sonntags-Türchen ist. Die ihr direkt nutzen könnt für eure Coaching-Praxis, für die Selbstreflexion oder aber auch einfach ein kleiner, feiner Advents-Moment in dieser besonderen Jahreszeit. Heute geht es um eine Methode, die sich wunderbar eignet für, ich glaube, relativ viele Coachings, weil wir das immer wieder erleben, dass jemand vor uns setzt. Der sagt, also ich bin heute hier, weil ich immer wieder das gleiche Tour, obwohl ich eigentlich was anderes tun will. Also, das heißt, irgendetwas eine gute Absicht wird nicht weiterverfolgt und es wird trotzdem immer wieder nach alten Mustern gegriffen und diese umgesetzt. Und ich glaube, das passiert Hand aufs Herz, uns selbst auch häufig. Also das heißt hier heißt es auf zwei Jahre, eben in gutzuhören einmal, wie denn das Ganze im Coaching umgesetzt wird und wie es aber auch mir selbst helfen könnte. Hab mal wie man es jetzt geklingelt beim Thema Triggern. Ich bin auch der Ansicht, dass wir das von uns selbst kennen, wie auch aus unzähligen Coaching gesprechen, dass da jemand sitzt oder eben die gesagt, wir selbst sagen, es nervt echt so hart und ich weiß gar nicht warum genau, aber mich triggert dieses oder jenes immer wieder so, dass dann einfach immer das gleiche passiert. Also klassische Muster, in denen wir feststecken oder in denen unsere Klientinnen feststecken, dürften uns allen leidlich bekannt sein, würde ich mal vermuten. Und wenn dem so ist, dann sagen wir jetzt herzlich willkommen im Club der automatischen Reaktions schleifen, denn nichts anderes ist das und wir sagen aber auch herzlich willkommen beim Bewusstheitsrat, denn so heißt diese Methode und wir haben sie aus dem Buch "Mitten in the Herz Storytelling in Coaching" und sie stammt von Christina Bude. Und dieses Bewusstheitsrat ist im Prinzip eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode aus der systemischen Beratung. Ihr hört diese Formulierung einfach, aber sehr wirkungsvoll von uns relativ häufig, weil das auch so ein Credo ist. Also wir sind immer eher, die sagen, macht es euch doch einfach, Hauptsache, die Wirkung ist tief. Es müssen nicht super komplexe Methoden mit 35-2/3 Schritten sein, die sich kein Mensch irgendwie auswendig merken kann, es darf einfach sein, wenn die Wirkung trotzdem in die Tiefe geht. Dieses Bewusstheitsrat hilft im Prinzip dabei, ja so festgefahrende Interpretations- oder Handlungsmuster zum einen sichtbar zu machen, weil das ist ja bei dieser Arbeit immer der erste Schritt, das wir uns überhaupt über irgendwas bewusst werden und dann auf dieser bewusst gewordenen Ebene eine Möglichkeit haben es zu durchberechen. Denn oft denken wir, wir denken, wir reagieren total frei, in Wahrheit, aber laufen dabei uns innere Programme ab. Ein Reiz, Zack, da wird etwas bedeutet und Zack, da kommt ein Gefühl und Zack dann genau dieses Verhalten. Und irgendwann wundern wir uns dann und sagen, "her, warum ist es eigentlich jetzt schon wieder in diese Richtung gelaufen?" Es sollte doch dieses Mal wirklich mal anders ausgehen. Surprise, surprise, dafür braucht es eben zum Beispiel sowas wie dieses Bewusstheitsrat, was dann da einsteigt und hilft, sichtbar zu machen, wie wir oder wie unsere Klienten von der Wahrnehmung zur Handlung kommen und wo Möglichkeiten bestünden sich neu zu entscheiden. Also die Wörtchen wie und wo sind hier wirklich zentrale Faktoren, weil genau dieses wie und wo mit dem Bewusstheitsrat ergründet werden kann. Die Methode eignet sich tatsächlich vor allem für das Einzelcoaching, also für die Arbeit mit einer Person. Natürlich könnt ihr auch schon mal mit überlegen, wenn wir sie gleich vorstellen, ob und wie ihr sie denn für Teams vielleicht auch anwenden und adaptieren könnt. Vielleicht ist es aber doch die Schlauri Idee, sie erst mal auf der ebene Einzelcoaching umsetzung und Selbstreflexion zu hören. Machen wir noch mal ganz präzise klar, wann das Bewusstheitsrat besonders hilfreich ist. Also wenn ihr eine Situation habt, in der jemand immer auf eine ähnliche Weise reagiert und sich mit dieser Reaktion ebenfalls immer unwohl fühlt. Also wenn für jemanden alles fein ist, er macht immer A und es kommt immer B-Raus und er sagt aber so super, dass wenn A passiert B-Raus kommt, gibt es keinen Grund da rein zu grechen, aber wenn jemand sagt immer, wenn A passiert, mache ich B und hinterher ärgere ich mich, dass ich schon wieder B gemacht habe, dann wäre das Bewusstheitsrat eine Idee für das Coaching. Und das kommt ja nun wirklich oft vor, ne? Also wie oft, ich bring mal eine Beispiel, einen Beispielsituation aus dem beruflichen Umfeld, jemand sitzt bei uns im Coaching und sagt also es ist so immer dann, wenn eine Kollegin oder ein Kollege, ein meiner Ideen, einer meiner Vorschläge kritisiert, dann bin ich sofort in so einem inneren Film der Los geht, dann bin ich sofort in dem Gedanken, die gönnen mir das nicht, die mögen mich nicht, die wollen mich nur klein halten und unterbuttern, Bums und damit kommt sofort auch ein trotziges Gefühl, ein, ne? Also ich werde sofort irgendwie hart, ich werde sofort trotz sich und dann äußert sich dieses Gefühl auch automatisch darin, dass ich zurück schieße. Und am Ende frage ich mich dann, "mh, musste das jetzt wirklich sein, hätte ich nicht einfach auch mal still sein können und es einfach an mir vorüberziehen lassen können?" Analog dazu gibt es natürlich auch unzählige Beispiele aus dem privaten Bereich, gerade so in partnerschaftlichen Konstellation dürfte das bekannt sein, dass der Partner die Partnerin irgendein Kommentar von sich gibt und Zack zieht sich vielleicht irgendwo was zusammen, weil manchmal sind wir ja sogar schon soweit, dass wir es wissen, weil irgendeine alte Geschichte anspringt, irgendein altes, ich genüge nicht oder sowas und man reagiert auf einer Art und Weise, wo man hinterher sich dann eben genauso fragt, wie ein Astridspiel eben hat, dass sie jetzt wirklich sein müssen, also hätten mir die kun ich ja anders vom Eis bringen können. Und das Bewusstheitsrat hilft jetzt eben diese Geschichten, die da sich abspielen, innerlich wirklich mal sichtbar zu machen und bewusst zu machen und sie damit eben herauszulösen aus der automatischen Reaktion. Man könnte auch sagen, wir machen ein kleinen Schritt raus aus dem Autopilot und gehen wieder selbst hinter's Steuer übernehmen, selbst Verantwortung und lenken wieder selbst unser Auto. Wir gehen mal rein und gucken uns mal an, wie die Methode Schritt für Schritt funktioniert. Das Bewusstseinsrat besteht im Kern aus sechs unterschiedlichen Etappen oder Stationen oder Schritten, die ihr als Kärtchen oder als Kärtchen, die als Bodenanker verwendet auslegen können. Ich würde empfehlen, das Ganze im Kreis zu machen, uns war den Kreis so groß, dass wenn ihr live arbeitet, dass euer Koji den wirklich abschreiten kann, diesen Kreis. Wenn ihr online arbeitet, auch das haben wir an der einen oder anderen Stelle schon mal erklärt, was bei uns das Äquivalente zu Kärtchen Bodenankern ist, den sogenannte Handanker, also ihr schreibt es auf dem oder lasst es den Koji auf dem Poste schreiben, der nimmt es in die Hand, legt es ans Herz oder zwischen die zwei Hände und nimmt Kontakt damit auf und geht so von Handanker, Handzohrantanker weiter. Und wie auch immer diese Verbindung stattfindet, immer entweder draufstellen oder Hand oder Herz oder wie auch immer, es geht, das ist wirklich ein Teil schon der Wirkung, dass ich wirklich mich als Co-Chee bewege durch diese einzelnen Stationen und damit diesen inneren Prozess, der sich bei mir abspielt, auch wirklich spürbar macht. Und wie als Co-Chus dürfen da mal ganz neu gericht sein und uns auch überraschen lassen, wie deutlich spürbar manchmal dieser Prozess tatsächlich wird bei unseren Co-Chis oder vielleicht auch bei uns selbst, wenn ihr ihn jetzt eben mal mit durchlauft in der Selbstreflexion. Schon lausend so mal durchgehen durch diese Station, oder? Wie sehen Sie aus? Wie würde man Sie im Coaching anleiten? Also der erste, die erste Station nennt sich wahre Nähmung und da geht es tatsächlich erstmal nur um Fakten. Was ist jetzt das, was Sie tatsächlich wahrgenommen haben in dieser Situation? Also was hast du oder was haben Sie, je nachdem, ob wir unseren Co-Chidutz oder Siezen wirklich, wirklich gesehen, gehört, gespürt? Nicht, was wurde interpretiert, das ist ein feiner erheblicher Unterschied. Also es wird wirklich nur beschrieben, was wahrnehmbar ist, ohne Interpretation. Ne, ja, also ich habe gehört, wie meine Kollegin gesagt hat, "Ahh, das finde ich noch nicht ganz so optimal." Ich habe gesehen, dass mein Kollege dabei mit dem Kopf geschüttelt hat und ich habe bei mir gespürt, dass mein Herz schneller geschlagen hat. Also das weh jetzt etwas, was eben auf dieser ersten Station wahrnehmbung zum Beispiel gesagt werden könnte. Keine Interpretation, wichtig. Jetzt hat Astrid so oft gesagt, keine Interpretation, das ist fast schon logisch erscheint, dass der zweite Schritt oder die zweite Etappe dann natürlich die Interpretation sein darf, weil wir können Sie ja nicht dauerhaft ausschließen. Also nach der Wahrnehmung kommt die Interpretation und da wird es auch spannend. Und jetzt können wir hier sehen und von unserem Co-Chid erklärt bekommen, was er oder sie aus diesen Wahrnehmungen macht. Wie deutet er oder sie das? Also diese Kopf schütteln, was heißt das für den Co-Chid? Und dann kann zum Beispiel sowas kommen, naja, aus der Wahrnehmung des Kopfschüttelens entsteht für mich die Interpretation, das heißt, der führt den Abrede, was ich gerade dazu beigetragen habe. Der findet es blöd oder der will mir mit dem Kopf schütteln signalisieren. Ich soll jetzt besser die Klappe halten, weil da kommt ja nichts gescheiters dabei raus. Der denkt ja sowieso, dass ich ihn kompetent bin und deswegen will er mir jetzt hier andeuten, besser jetzt mal den Mund zu halten. Und hier fängt jetzt etwas an, was ich innere Filter vielleicht mal nennen würde. Denn was jetzt passiert ist, dass wir alles das, was im normalfall gänzlich unbewusst und unwillkürlich passiert. Nämlich wir denken ja normalerweise nicht darüber nach, welches Augenzwinke an oder welche, welche Körperhaltung unseres Gegenübers wie interpretieren, sondern wir tun es einfach unwillkürlich, unbewusst. Die sind dann da diese Interpretation. Aber durch diese inneren Filterprogramme, die wir jetzt hier ansetzen, können wir genau das herausarbeiten. Und natürlich sind die alle geprägt von unseren Erfahrungen, von unseren Überzeugungen, von unserem Glaubenssetzen, von all dem, was wir so in unserem unbewussten oder wir könnte sagen beim icebergmodell unter der Wasseroberfläche in uns tragen. Und dann geht schon weiter zum nächsten Schritt. Falls euch das Ganze übrigens ein bisschen bekannt vorkommt, weil ihr sagt es doch bei der GFK sehr ähnlich oder bei The Work of Baron Katie, sind wir wieder mal an dem Punkt, wo wir sagen, könneja, es wird auch nicht jeden Tag das Rad komplett neu erfunden, nur ähnliche Ansätze in unterschiedliche Metafern gekleidet, um sie Arbeitsfähig zu machen. Also wir haben mit der Wahrnehmung gestartet, wir sind mit der Interpretation den zweiten Schritt gegangen und kommen jetzt zum dritten Schritt zum Gefühl. Und jetzt wird natürlich die Übersetzung von unserem Koji abgefordert, was er oder sie denn fühlt, wenn er die interpretierte Geschichte denkt. Also wenn du das Kopf schütteln siehst und denkst, das bedeutet du bist inkompetent, was fühlst du dann und auch wo im Körper fühlst du das? Diese Verkörperungen, die haben wir ja auch immer schon mal angesprochen, dass das durchaus eine Ebene ist, die in eure Arbeit mit einbeziehen, könnte um der ganzen Sache eine gewisse Tiefe zu geben und es für den Koji vielleicht auch einfacher zu machen, in Worte zu kleiden. Und dann kommen vielleicht so Antworten wie Boah, also ich fühle mich dann wirklich unmächtig oder ich fühle mich wahnsinnig wütend. Ich spürne enge in der Brust oder ich bin total traurig und dann bekomme ich so einen Druck im Hals. Also da wird dann die ganze Klaviatur von höchstwahrscheinlich sehr negativen Gefühlen und Empfindungen wieder gegeben, die auf die eingangsgemachte Interpretation basieren. Und dabei ist eines wichtig, was wir auch schon in ganz vielen anderen Podcastfolgen angesprochen haben, nämlich dass Gefühle kein Problem sind und dass Gefühle einfach auch wahrgenommen werden können, dass sie da sind, dass sie Raum haben, dass sie Platz haben, dass sie uns als Wegweiser dienen und ganz viele Signale uns geben. Nur wenn wir sie unbewusst erleben, dann kann es sein, dass sie die Steuerung übernehmen. Und genau hier wollen wir ja raus, wir wollen ja aus diesem Autopiloten raus, deswegen ist es jetzt wichtig, sich diese Gefühle mal bewusst zu machen und sie zu verorten im Körper und zu sagen, okay, ich spüre diese Emotion, ich spüre jede Emotion und zwar spüre ich sie dort oder auf diese Art und Weise, aber grundsätzlich noch mal, es heißt nicht, dass wir sagen, oh, dieses Gefühl darf nicht sein oder das sollten sie aber nicht spüren, sondern Gefühle dürfen sein und zwar die, die da sind und hier gilt es diese einfach mal gemeinsam zu erforschen. Und dann geht es weiter zum nächsten Schritt, also ich wiederhole nochmal Wahrnehmung, Interpretation, Gefühl, drei Schritte haben wir, Vierterschritt kommt jetzt und das ist der Schritt Richtung selbstwert oder auf den Selbstwertchen fokussiert. Das ist häufig eine intensive Station oder eine intensive Phase, das kann kraftvoll sein, das kann aber auch sehr berühren und vielleicht auch mal ein bisschen traurig sein, denn es passiert ja irgendetwas mit dem Selbstwert unseres Klienten, wenn er diese Interpretation glaubt und die dann dazu gehörigen Gefühle bewusst macht, also diese Deutung hat ja direkte Auswirkungen auf sein Selbstwert und das wollen wir jetzt von ihm wissen oder von ihr wissen, indem wir fragen, also was macht denn diese Deutung mit ihrem Selbstwert? Was löst denn dieses innere Bild von sich selbst aus? Und da kommen dann häufig natürlich Punkte, die so ein bisschen destruktiv gegen den Klienten selbst sind, also da hörte dann sowas wie ich bin nicht gut genug, ich bin nicht wichtig genug, ich werde nicht gesehen. Berührend, kraftvoll, je nachdem, wie es dann weitergeht, aber eine intensive vierte Phase auf dir vorbereitet sein soll. Das hast du sehr vorsichtig vom Lied und sehr oft zeigt sich in dieser Phase jetzt, dass es eigentlich, eigentlich gar nicht um die Situation mit dem Kopf schütteln des Kollegen oder der Kollegen ging, sondern häufig zeigt sich jetzt, das kommt ganz woanders her, das ist ein Gefühl, was sehr bekannt ist, ein Gefühl, dass aus ganz vielen Lebensstationen bekannt ist. Es geht um alte Themen, es geht um alte Wunder, es geht Wunder, auch sehr schön so sie, ich wollte natürlich Wunden sagen, aber Wunder passt irgendwie viel besser, finde ich fast schöner. Also es geht um alte Muster und diese Erkenntnis ist tatsächlich eine, die schon alleine eine Veränderung in unserem Kortschiebe wirken kann, diese Erkenntnis zu wissen, okay, es ging jetzt gar nicht um das Kopf schütteln der Kollegen, sondern eigentlich geht es in einem Thema, was ich schon viel länger in meinem Rucksack mit mir herum trage. Dann geht es weiter mit dem fünften Schritt, auch hier wiederhole ich noch mal damit ihr das gut weiter nachvollziehen könnt. Wir haben angefangen mit der Wahrnehmung, dann kam die Interpretation, dann das Gefühl, dann der selbstwert und jetzt gehen wir weiter zur fünften Etappe zur Handlungsabsicht. Und das ist jetzt der Moment oder der Raum für neue Möglichkeiten, denn hier wird jetzt sozusagen der Unterbrecher gesetzt, es bleibt nicht alles beim Alten, sondern wir fragen unseren Kortschie jetzt, was wünschen Sie sich denn, dass jetzt in so einer Situation als nächstes passiert? Oder was wäre für Sie eine stimmige Reaktion aus Ihrer Kraft heraus? Und dann kann der Kortschie das erste Mal irgendwie formulieren, worum es geht und eben in über eine neue Möglichkeit nachdenken, ich möchte gehört werden, könnte sowas sein oder ich will endlich mal meine Grenze klar machen, ohne die anderen anzugreifen oder ich will überhaupt nicht immer automatisch zurückschießen. Also was auch immer, im Raum dieser neuen Möglichkeiten der neuen Handlungsabsicht genannt wird, ist erstmal gut und richtig und wird gesammelt. Der so sieht nach der Absicht. folgt die Umsetzung. Also die nächste Station und damit schon die Sechste liegt jetzt ziemlich klar auf der Hand, denn jetzt geht es um die Handlung selbst. Und auch hier gilt es eben jetzt, dass mein Koji für sich die Handlung herausfindet, nämlich einfach mit der Frage "Okay, und was tun Sie denn jetzt tatsächlich?" "Was ist denn jetzt das, was Sie tun?" Und was könnten Sie denn alternativ noch tun? Also es wird jetzt wirklich die Handlungsfähigkeit zurückgewonnen, in dem ganz bewusst überlegt wird, wenn ich dieses nicht mehr will und meine Handlungsabsicht folgende ist, wie setze ich diese Handlungen dann ganz bewusst um. Ich habe eine Sache wichtig, es geht jetzt nicht darum, in irgendeiner Art selbstkritik zu verfallen. Also es geht jetzt nicht darum zu bewerten, was ich früher mal getan habe, sondern es geht wirklich nur um die neue zukünftige Haltung, die ich mir jetzt aussuche. Was ist die zukünftige Handlung, die ich jetzt tue beim nächsten Mal in einer ähnlichen Situation und zwar im vollen Bewusstsein und mit voller Überzeugung, dass ich diejenige bin, die entscheidet und handelt. Also raus aus dem Autopuloten, ich habe das Ruder oder das Steuer wieder übernommen. Und wenn ich diese sechs Schritte durchhabt, würde ich empfehlen, sofern es die Zeit auch hier gibt eine zweite Runde zu machen. Allerdings, diesmal mit einer etwas veränderten Perspektive, zum Beispiel mit der Frage, ob man an irgendeiner Stelle etwas auch hätte an das interpretieren können. Also was könnte denn noch hinter dem Verhalten der anderen in unserem Beispiel eben Kopfschüttelnden Person stecken? Ich finde das sehr wichtig, diesen Schritt zu machen, um dem Coachi klar zu machen. Es ist nicht die Wahrheit auf Basis dessen, du dich bisher verhalten hast, wie du dich verhalten hast, sondern es ist deine Interpretation und genauso wie deine Interpretation, Möglichkeiten bietet, dass das wirklich das Motiv des anderen gewesen ist, gibt es aber mit Sicherheit noch mindestens zehn andere mögliche Interpretation, die bei dir dann wiederum andere Gefühle auslösen, etc. Insofern finde ich das so als Learning für den Coachi durchaus ganz hilfreich, mal zu sagen und jetzt forder richtig mal bewusst auf, anders zu interpretieren als das, was dir vielleicht Naturgemäß am nächsten liegt. Ja, das heißt, ihr bleibt bei der Wahrnehmung, bei der gleichen, es wird nicht plötzlich nutter mit das wirklich vollkommen klar ist, keine andere Situation beschrieben, also quasi die erste Station brauchen wir nicht mehr, wir steigen direkt bei einer anderen Interpretation ein und am Ende des Tages ist das so eine Art reframing, also es geht auch hier schon darum, den Handelspielraum zu erweitern, indem ich es eigentlich oder einfach von Anfang an anders interpretiere und dann komme ich höchst wahrscheinlich auch zu anderen Handlungen mit anfänglichen anderen Interpretationen und so schaffen wir immer mehr, immer mehr, immer mehr Handelspielraum für unseren Coachi. Wichtig ist aber das ist ja eigentlich unsere permanente Haltung als Coaches, aber auch hier, dass ihr in eurer Haltung dem Coachi gegenüber eher anerkennend seid als irgendwie abwertend, speziell für diese Interpretation, die vielleicht so ein bisschen düss funktioniert, das und den Coachi am Ende am meisten selbst geschädigt hat, denn was uns klar ist und was für den Coachi am Ende auch als Ergebnis rauskommen sollte ist, dass jede Interpretation, auch wenn sie heute vielleicht total dysfunktionale und ungünstig ist, aber dass jede Interpretation ja mal entstanden ist, weil der Coachi sie mal für irgendwas gebraucht hat, also weil sie mal eine Funktion für ihn übernommen hat. Und es ist oft wirklich so was, was in Kindheit und Jugend passiert ist, also vielleicht war es besser, sich in Sicherheit zu bringen vor dem Vater der jedes Mal den Kopf geschüttelt hat, schon so mit hochgezogener Augenbrau, wenn man was gesagt hat, aber das war eben damals und das war damals notwendig und das hat damals geschützt, das heißt aber nicht automatisch, jedes Mal wenn ein Mensch den Kopf schüttelt, das gleiche gemeint ist wie damals, das heißt dennoch anerkennen, die Notwendigkeit, die es mal hatte, also zu würdigen auch als Teil des Prozesses, das bitte nicht vergessen, weil es ja immer auch darum geht, dass der Coach, die damit ja einfach eine tragfähige Arbeitsbeziehung habt und das das coaching auch als Möglichkeitraum funktioniert, dass der Coachi nicht das Gefühl hat, er wird von euch in irgendeiner Art und Weise bewertet oder verurteilt für irgendwas, was sich bei ihm vielleicht etabliert, egal wie dysfunktional das heute ist. Ja ganz wichtig, das und das haben wir hier in so vielen Interventionen und Methoden, dass wir das würdigen und dass wir eben nichts austreiben müssen, sondern dass das gut ist, was auch immer da ist und dass es jetzt Teil einer Veränderung ist und das da jetzt eben auch passieren. Ich finde es noch wichtig, das klingt jetzt mal wieder in Anfangstrichen so leicht, das ist es auch, es ist ganz simpel anzuwenden, aber es ist trotzdem sehr tiefgängig, das heißt in der Umsetzung mit einem Coachi brauchen wir als Coach viel Geduld, weil das nicht so automatisch durchläuft, wie wir das jetzt gerade erzählt haben und dann spür ich dies und dann ist das, sondern das braucht häufig Zeit, das überhaupt auch zuzulassen. Schon allein bei der zweiten Station der Interpretation braucht es auch die Mut, das auszusprechen, also das heißt wirklich, habt Geduld, gebt dem Coachi viel Zeit, euch übrigens auch, wenn ihr das jetzt so ein bisschen mal für euch als Tool auch anerkannt habt um mal ein eigenes Thema damit anzugehen als Reflexion, also spürte auch länger mal hinein und hackt nochmal nach bei euch selbst, gerade wenn es darum geht, ins Spüren zu gehen, auch bei der Interpretation bei den Gefühlen und so weiter. Also es ist nichts, was mal eben so hoppler, hopp umgesetzt werden sollte, das Bewusstheitsrat, sondern es ist wirklich wirklich etwas, was ja achtsam umgesetzt werden sollte und was am Ende des Tages ganz große Veränderungen bewirken kann. Jetzt kommt die Empfehlung, die bei den Methoden Kofferfolgen immer am Ende kommt, nämlich es doch in erster Linie oder als ersten Step mal selbst auszuprobieren. Also nimm mal eine Situation und die Witz geben, in der du von dir selbst immer wieder genervt bist, weil du irgendwas immer wieder und immer wieder machst und schon merkst, das ist so ein Muster, das ist so ein Impuls, aus dem komm ich nicht raus und dann schreibt ihr mal diese 6 Zettelchen und geht es einfach mal Station für Station durch und wenn du einmal durch bist, dann steigst du nochmal an der Stelle ein, wo du mit deiner Interpretation rausgeschossen bist und überlegst dir mal was gäbe es denn noch für mögliche Interpretationen und dann guckst du mal was im folgenden passiert mit einer anderen Eingangsinterpretation und kleiner hin Verfahrens hinweis. Also wenn die bisherige Interpretation war, Kopfschütteln bedeutet, der hält mich für einen Idioten und du machst die zweite Runde jetzt mit Kopfschütteln bedeutet, der hält mich für einen Deppen, dann ist das keine andere Interpretationen, es ist nur ein anderes Wort natürlich, sollte es möglich, so würde dir es im Coaching ja auch anleiten, sollte es möglich dahin gerutet werden, dass diese nächste Interpretation vielleicht etwas neutraler ist oder auch etwas Wertschätzen oder auch etwas losgelöst, davon euch selbst vielleicht hat der den Kopf geschüttelt, weil er gerade irgendwas auf seinem Handy gelesen hat, gar nicht aufmerksam war und sich darüber gewundert hat und dazu den Kopf geschüttelt hat oder irgendwie so was, also nicht mehr von den gleichen, sondern möglichst eine andere Türe aufmachen, damit es auch Sinn macht. Vielleicht brauchen wir da auch eine dritte Runde Susi, bis wir dahin kommen, weil wir bei unseren zuhörenden. Also es geht darum und deswegen hieß es ja auch das Buch so, wir hatten ja gesagt Storytelling, vielleicht hat der eine oder die andere sich jetzt gefragt, aber es geht wirklich darum, eine neue Geschichte zu erzählen. Was wäre denn eine neue Geschichte, die ich mir über mich selbst erzählen kann oder was wäre denn eine neue Geschichte, die andere über mich erzählen können in so einer Situation, bisher würden sie eben die Geschichte erzählen, da hat eine Kollegin den Kopf geschüttelt und dann ist die Astrid ausgetickert und ist der Antigurge gegangen, was wäre denn die neue Geschichte, also was, was wäre denn die Veränderung, was wäre das neue Verhalten und die neue Geschichte? Darum geht's. A pro pro neue Geschichten, ihr Lieben. 2026 steht vor der Tür, das schreibt bestimmt auch einige neue Geschichten und weil ja bald Weihnachten ist und weil wir euch auch gerne unterstützen wollen beim neue Geschichten schreiben, möchten wir noch mal an unseren Gutscheincode erinnern, den ihr noch bis zum 24.12. einsetzen könnt, wenn ihr bei uns auf der Homepage eine Ausbildung oder eine Fortbildung bucht. Der Gutscheincode lautet Holy X 2025, alles klein geschrieben, Holy, Ha, O, L, Y, direkt da dran ein X und dann die Zahlenfolge 2025, damit ihr vielleicht schon 2026 was neu lernen könnt und somit neue Geschichten schreiben könnt. Geht noch bis zum 24.12. Dann verkrümmeln wir uns alle erstmal unter einen Tannenbaum und machen erstmal ein kleines Weihnachtspoischen. Und was habt ihr erst für Geschichten zu erzählen, wenn ihr eine Fortbildung bei uns macht. Also ich da kommen die schönsten Geschichten zustande, die man über sich selbst und über andere und über Susi und über mich erzählen kann. Also ich kann euch sagen, da kommt einiges zusammen. Jetzt legen wir euch aber erst mal die Weihnachtsgeschichte ans Herz, wobei dritte Advent ist vielleicht noch ein bisschen. - Schauen wir mal aus, wenn ich lernen langsam. - Das ist egal, dafür wäre noch ausreichend Zeit oder vielleicht sucht ihr schon mal die ein oder andere sehr anrührende emotionale und herzöffnende Weihnachtsgeschichte heraus, die ihr dann am Heiligen Abend vielleicht vorlesen wollt. Oder auch bei uns, bei unserem Weihnachtstag. Ich weiß nur gerade gar nicht. Ich glaube da müsst ihr schon fürs nächste Jahr die Weihnachtsgeschichten bereitlegen. Also wir wünschen euch auf meiner Fall. - Das ist mit Weihnachtstag. Der ist meine ich vor dem dritten Advent, genau die Woche davor, aber ich hab's jetzt gerade nicht im Kopf lassen. - Kuck, guck, guck. - Nein, es geht sich gerade so aus. - Ehrlich? - Das kann ja nicht sein oder doch, das kann sein. Diese Folge hier, also der dritte Advent, wir müssen es verraten, wir sitzen jetzt natürlich nicht heute am dritten Advent hier und nehmen auf, sondern das haben wir schon vor ein paar Tagen getan. Der dritte Advent ist der 14.12. und der Weihnachtstalk, also der "Morning" - "Talk Special Edition Weihnachten ist morgen". - Das heißt, - Ihr habt aber um das jetzt noch mal richtig zu erklären, ihr habt aller Voraussicht nach, wenn ihr euch für den Newsletter angemeldet habt, eine E-Mail bekommen mit den Zugangstaten für den "Wine & Talk". Das findet morgen Abend statt, ist ein Weihnachtliches bei sammensein Wier-Zum. Wenn ihr das nicht bekommen habt, weil ihr zum Beispiel die Newsletter noch nicht abonniert habt, und könnt ihr uns natürlich noch bis morgen, nachmittag danach, können es ein bisschen knapp werden. Schnellen die E-Mail schreiben, [email protected], dann schicken wir euch das noch händisch nach und dann könnt ihr natürlich trotzdem kommen. - Ja und nochmal und wenn ihr dann eine anruhrende, schöne Weihnachtsgeschichte dabei habt, dann hören wir uns die sehr gerne an. Also wie sagen jetzt einfach bis morgen, oder? Bis morgen, ihr Liebeln, macht's gut. Für heute sagen wir Tschüss, aber nur für heute. Denn schon in einer Woche sind wir mit einem spannenden Thema wieder zurück. - Du kannst dich aber natürlich jederzeit auf www.coachingbande.de zu unseren Fort- und Ausbildungen in Intervisionsabenden und natürlich auch in Weinen ein Talk informieren. Eine Riesenfreude machst du uns, wenn du uns Themen wünsche für unseren Podcast schickst, unseren Podcast bei iTunes bewährtest und ihn mit deinen Freundinnen teilt. Wir danken dir, dass du uns zuhörst und damit ein Teil unserer Coachingbanden bist. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Methode des "Bewusstheitsrates" hilft, automatische Reaktionsschleifen sichtbar zu machen und zu durchbrechen.
  2. Sie besteht aus sechs Schritten
  3. Die Methode eignet sich besonders für Einzelcoachings, wenn Klienten immer wieder auf die gleiche Art reagieren und sich danach unwohl fühlen.
  4. Ziel ist es, aus dem Autopiloten auszusteigen und bewusst neue Handlungsmöglichkeiten zu wählen.
  5. Eine zweite Runde mit einer veränderten Interpretation der Situation wird empfohlen, um die Subjektivität der eigenen Deutung zu erkennen.

Summary:

In der dritten Adventsfolge des Coaching-Bande-Podcasts stellen Susanne Henkel und Astrid Kettenbens die Methode des "Bewusstheitsrates" vor. Diese systemische Methode, entnommen aus dem Buch "Mitten ins Herz – Storytelling im Coaching", ist einfach, aber wirkungsvoll. Sie hilft dabei, festgefahrene Handlungsmuster zu erkennen und zu durchbrechen, bei denen man immer wieder gleich reagiert, obwohl man eigentlich anders handeln möchte.

Der "Bewusstheitsrat" besteht aus sechs Schritten, die als Bodenanker oder Handanker genutzt werden: Zuerst wird die reine Wahrnehmung ohne Interpretation erfasst. Dann folgt die subjektive Interpretation dieser Wahrnehmung, die häufig von alten Erfahrungen und Glaubenssätzen geprägt ist. Im dritten Schritt wird das daraus resultierende Gefühl und seine körperliche Verortung erkundet. Der vierte Schritt untersucht die Auswirkungen auf den Selbstwert des Klienten. Daraufhin wird im fünften Schritt eine neue Handlungsabsicht formuliert, und im sechsten Schritt wird die konkrete, bewusste Handlung für die Zukunft festgelegt. Die Methode zielt darauf ab, aus automatischen Reaktionen auszusteigen und die eigene Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen. Die Podcast-Hosts empfehlen, den Prozess in einer zweiten Runde mit einer alternativen Interpretation der Ausgangssituation zu wiederholen, um die Subjektivität der eigenen Deutung zu erkennen.

FAQs

Der Bewusstheitsrat ist eine einfache, wirkungsvolle Methode aus der systemischen Beratung, um festgefahrene Interpretations- oder Handlungsmuster sichtbar zu machen und zu durchbrechen.

Er ist hilfreich, wenn jemand immer auf ähnliche Weise reagiert und sich mit dieser Reaktion unwohl fühlt, also wenn ein automatisches Muster zu Unzufriedenheit führt.

Die Methode besteht aus sechs Schritten: Wahrnehmung, Interpretation, Gefühl, Selbstwert, Handlungsabsicht und Handlung.

Der erste Schritt ist die Wahrnehmung, bei der nur Fakten beschrieben werden, ohne Interpretation, z. B. was gesehen, gehört oder gespürt wurde.

Die Schritte werden als Bodenanker oder Handanker ausgelegt, sodass der Coachee sie physisch durchläuft und den inneren Prozess spürbar macht.

Eine zweite Runde hilft dem Coachee zu erkennen, dass seine Interpretation nicht die Wahrheit ist, sondern dass es viele andere Deutungen gibt, die andere Gefühle auslösen können.

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