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Ablehnung von der Partnerin / von dem Partner in der Beziehung: So kommt es nicht zum Beziehungsende!

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Ablehnung von der Partnerin / von dem Partner in der Beziehung: So kommt es nicht zum Beziehungsende!

Ablehnung im Partnerbeziehung ist ein tiefgreifendes emotionaler Verletzungsgefühl, das sich bei kleinen und großen Ereignissen zeigt – etwa durch fehlende Einbeziehung, körperliche Abneigung oder Medienverhalten. Obwohl das Gefühl oft auf Unzufriedenheit oder Missverständnisse zurückzuführen ist, entsteht dadurch eine Gefühls- und Verhaltensspirale, die sich negativ auf die Beziehung auswirkt. Zentrale Ursachen liegen in frühverletzten Erfahrungen, wie z. B. in der Kindheit, wo Ablehnung als Entwicklungsphase wahrgenommen wurde. Um konstruktiv umzugehen, ist es entscheidend, das Gefühl der Zugehörigkeit durch gemeinsame Werte, Ziele und ein „Wir-Gefühl“ zu stärken. Offene, reflektierte Gespräche helfen, die Ursachen zu erkennen und eine gemeinsame Lösung zu finden. Besonders wichtig ist es, dass Ablehnung frühzeitig erkannt und nicht als Folge von Fehlern verurteilt wird, sondern als Signal für tiefgreifende Verletzungen. Die Vernetzung von Selbstliebe, Selbstbewusstsein und bewusstem Miteinander verhindert, dass kleinere Konflikte zu einer Krise eskalieren. Ein frühzeitiger Ansatz, wie z. B. durch Paarcoaching, schützt die Beziehung vor langfristiger Zerstörung und fördert echte Harmonie und Zufriedenheit.

Transcription

3598 Words, 21960 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensiderlisten. In dieser Folge geht es um Ablehnung vom Partner in der Beziehung. So kommt es nicht zum Beziehungsende. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung oder helfen euch dabei, gar nicht erst in die Krise hinein zu geraten. Ablehnung ist ein Gefühl, was total schmerzt. Das kennt vielleicht jeder auch noch aus anderen Lebensbereichen, aus anderen Lebensphasen. Man fühlt sich nicht zugehörig, ungute Gefühle entstehen, weil man Ablehnung vielleicht auch nicht in dem Moment nachvollziehen kann. Und Ablehnung vom Partner, von der Partnerin ist natürlich auch schlimm, weil das ja die engste Bezugsperson häufig ist und man sich hilflos fühlt, man sich alleingelassen fühlt. Und das Verhalten versucht zu analysieren, aber da für sich nicht weiterkommt und auch selber sich selbst sehr schlecht fühlt, befangen fühlt in der Gesamtsituation. Ja, das hängt vor allen Dingen mit den zehn Systemgesetzen oder Lebensregeln, wie wir sie nennen, zusammen. Und die erste Lebensregel, das erste Systemgesetz lautet Zugehörigkeit, kein Ausschluss. Und Ausschluss ist im Prinzip eine Art von Ablehnung. Genau. Den stärksten Ausschluss, den man in der Beziehung erleben kann, sind meistens die drei Dinge, die wir auch recht häufig im Coaching haben. Das erste ist Fremdgehen, das zweite ist eine Affäre, das dritte ist sich fremdverlieben. Das ist das stärkste Gefühl von Ausschluss oder auch Ablehnung. Aber es gibt natürlich auch viele kleinere Situationen, in denen man das Gefühl von Ablehnung oder Ausschluss erfahren kann. Ein Beispiel dazu. Was ich jetzt gerade im Coaching hatte. Es geht darum, dass das Paar sich für gewisse Aspekte in der Erziehung entscheiden möchte. Und die Frau entscheidet das mit ihrer Mutter gemeinsam, wie dieser Punkt für das Kind laufen soll. Der Mann würde, wenn er einbezogen worden wäre, das Gleiche entscheiden. Er hat die gleiche Meinung. Er fühlt sich trotzdem ausgeschlossen und abgelehnt. Ohne ihn entschieden wurde. Das heißt, es geht bei dieser Ablehnung und der Zugehörigkeit nicht immer nur darum, dass man das Gleiche entscheidet, einer Meinung ist oder wie auch immer. Und selbst wenn das Gleiche dabei rauskommt, kann es eben dieses Gefühl von Ablehnung und Ausschluss machen, wenn man eben nicht mit einbezogen wurde. Und das kann ja im Mindestmaß sein, wenn man vielleicht sogar schon vorher, im besten Fall hat man vorher besprochen und sagt, ich würde das mal mit meiner Mutter besprechen. Ist das okay für dich? Und dann sagt der andere, ja klar, mach doch. Und im Mindestmaß kommt man danach dann wieder zurück und sagt, ja, ich habe mit meiner Mutter Folgendes besprochen, das fühlt sich für mich stimmig an, wie ist das für dich? Und schon hat der andere zumindest die Möglichkeit, nochmal einzugreifen und zu sagen, das ist für mich trotzdem noch unstimmig. Oder, ey cool, das ist für mich stimmig. Und was ist mit dem Aspekt noch? Und das macht eben diese Zugehörigkeit aus. Aber Ablehnung gibt es ja auch in so Kleinigkeiten, wie du schon sagtest. Bei Ablehnung fällt mir auch schnell die Körper. Also wenn jemand auf der Couch vielleicht näher rückt oder kuscheln möchte. Oder natürlich auch beim Thema Sex, beim Thema Umarmen, Küssen. Also alles mögliche, was so eine körperliche Nähe ist, ist gar nicht selten, dass Paare sich gegenseitig da auch mal eine Zeit ablehnen. Weil jemand sagt, das fühlt sich für mich gerade nicht stimmig an, wir haben uns gestritten, wir sind in der Krise, ich möchte von dir nicht angefasst werden, was auch immer. Da hast du eine Ablehnung. Und dann aber auch, was das Thema Soziale. Was das Thema Medien, also allgemein Handynutzung angeht. Also da ist ja auch immer so dieses Gefühl von, jemand lehnt es ab, dass ich das aufs Handy gucke, wenn ich daneben sitze. Oder möchte mir nicht zeigen, ich werde ausgeschlossen aus Unterhaltung, was auch immer. Also wir, glaube ich, also mir fallen relativ viele Situationen ein, wo Paare im Coaching von Ablehnung gesprochen haben. Auch Ablehnungen, die aus einem Missverständnis entstanden sind. Wo derjenige sagt, das war gar nicht. Meine Absicht, dir das nicht zu zeigen oder so, sondern hat die Situation anders interpretiert. Dieses Gefühl von Ausschluss, und das sagen wir ja auch im Coaching, ist einer der stärksten Verletzungsgefühle, die wir haben. Haben wir ja auch im Bereich innerhalb der Familie. Eine Ablehnung, häufig auch, wir nennen auch so Frontenbildung innerhalb der Familie. Wenn jemand abgelehnt wird, wenn zum Beispiel die Frau und die Kinder eine Front bilden, der Mann abgelehnt wird oder auch andersrum. Und das ist auch ein Ausschluss, der häufig entsteht durch viele Vorverletzungen. Und das ist immer schwierig. Weil die Menschen, wenn sie halt abgelehnt werden, sich nicht zugehörig fühlen, sie fühlen sich nicht anerkannt, sie haben halt auch die Angst vor erneuter Abweisung. Es entstehen ungute Gefühle und halt das Selbstwertgefühl wird stark bedroht. Dass man sich klein fühlt, dass man sich nicht gesehen fühlt, nicht geliebt fühlt. Und eine Entwicklung. Die dann entstehen kann, ist, dass man sich alleine auch eine Strategie entwickelt, wie man damit umgeht. Und die ist gar nicht so selten eben auch für die Beziehung schädlich. Also das kann eine bewusste Strategie sein, das kann eine unbewusste Strategie sein, die innerlich herbeigezogen wird, weil man eben diese verletzten Gefühle ja nicht wieder erleben möchte und meiden möchte. Und das kann sein, dass man Dinge gar nicht mehr miteinander bespricht, dass man also auch als Rückverletzung auch ablehnt. Und so weiter, dass da einfach dann so eine Negativspirale in Gang gesetzt wird. Dass man sich zurückzieht. Vermeidungsverhalten. Also dass man irgendwie vermeidet, dieses Gefühl abzubekommen. Das ist manchmal so eine Strategie, die kurze Zeit aufgebracht wird beim Fremdgehen. Wenn dann so kurze Zeit so eine offene Beziehung im Raum vielleicht steht. Und derjenige dann sowas sagt wie, solange du mir das nicht erzählst und ich davon ja nichts weiß, kann ich mich quasi darüber ja auch nicht aufregen, dann stört es mich auch nicht. Sodass das hält aber meistens nicht lange. Weil das eben keine Strategie ist, die wirklich nachhaltig funktioniert. Weil in dem Moment, wo derjenige dann sagt, so ich bin da mal weg. Achso, triffst du dich mit deinem Kumpel zum Billardspielen? Nee, nee, aber ich bin da mal weg. Also das ist ja, schon ist Kopfkino da, ungute Gefühle entstehen. Also aussprechen soll man es dann ja nicht. Also es ist eine. Ganz blöde Situation, ne? Ich finde das Thema Ablehnung halt auch super spannend, weil Kinder ja zum Beispiel auch ganz bewusste Entwicklungsphasen haben, also für sie unbewusst, aber schon Entwicklungsphasen, die man festgestellt hat, bei vielen Kindern gleich ist, dass die einen Elternteil mal ablehnen. Und ich nehme das immer im Coaching-Gen als Beispiel für dieses starke Gefühl von Ablehnung. Das kennt vielleicht auch Familien, dass der nur Mama oder nur Papa ins Bett bringen darf, nur Zähne putzen darf, nur Buch vorlesen darf, nur beim Essen helfen darf, was auch immer. Und Kinder sind ja einfach gesunde Egoisten, die dann versuchen, in dem Moment ihr Bedürfnis einfach hervorzubringen und das in dem Moment einfach so empfinden. Und auch wenn wir uns das rational erklären können als Erwachsene und sagen, ja, es ist eine Entwicklungsphase, das ist nun mal kurzzeitig so, macht es trotzdem bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl, weil sie dann sagen, aber ich kann noch genauso gut Zähne putzen oder ich kann noch genauso gut ein Buch vorlesen. Also weil das ja auch gar nichts mit der Mühe, mit der Mühe zu tun hat, die sich einem Menschen in dem Moment gibt. Aber dieses Gefühl von Ausschluss, von du darfst es nicht machen, ist einfach bei vielen Menschen ein Triggerpunkt, weil man Ablehnung schon in anderen Lebensbereichen vielleicht mal erfahren hat, der dann wieder so angepiekst wird, wo man schnellstmöglich raus möchte. Ja, ich würde es bei Kindern aber noch ganz anders einsortieren, weil die Kinder ja im Vergleich zu den Erwachsenen keine Verantwortung dafür tragen, gerade wenn es Teil der Entwicklungsphase ist, da ist es bei der Ablehnung, bei Erwachsenen ja schon so, dass derjenige Verantwortung fürs Gefühl übernimmt. Bei den Kindern ist es ja eher so, dass ich eben diese Klarheit brauche, dass es diese Entwicklungsphasen gibt, dass ich die Klarheit darüber brauche, dass ich nicht als Person, also nicht meine Identität wird abgelehnt, sondern es matcht aus anderen Gründen, aus Entwicklungsgründen und so weiter gerade nicht und dass ich vielleicht dann spielerisch Lösungen finde. Wir haben gerade heute Morgen genau die Situation gehabt, unser Sohn brauchte Nasen, Nasenspray und ich habe gesagt, komm hör, ich gebe dir das und er hat gesagt, nein, nur Mama soll das machen. Dann habe ich gesagt, nein, das kann ich doch auch machen, Mama macht sich gerade fertig, dann haben wir den Punkt schon erledigt, das passt doch super. Nein, nur Mama soll das machen und er bleibt dabei. So könnte jetzt ja für mich eine gefühlte Ablehnung sein. Ich habe gefragt, warum soll denn nur Mama das machen? Dann hat er gesagt, die kann das besser. Das mag sein, aber ich glaube, ich habe so gerade die Kompetenz, die Fähigkeit, Nasenspray jemandem zu geben. Und dann habe ich gesagt, Mensch, pass auf, dann lass uns doch einen Wettbewerb draus machen, weil ich glaube, dass ich besser bin. Lass uns doch mal gucken, wie das so funktioniert. Ich nehme das linke Nasenloch und Mama macht gleich das rechte Nasenloch und du darfst sagen, wer den Wettbewerb gewonnen hat. Hat er gemacht, hat sich darauf eingelassen, weil Wettbewerb ist für Kinder ja immer cool, also gerade für kleine Jungs und am Ende ist natürlich die Mama die Siegerin gewesen. Ja. Aber. wir haben das Ganze eben spielerisch gelöst. Ich konnte mich dadurch integrieren und konnte das trotzdem machen und so letztendlich diesem Ganzen den Druck nehmen, von wegen das wäre irgendeine Ablehnung oder sonstiges. Ja, klar, weil du das Wissen hast, aber ich glaube auch manchmal im Leben, wenn man eh vielleicht gerade, wenn dieser Triggerpunkt so stark ist oder man Ressourcen nicht hat, auch wenn man sich das Handeln von seinem Kind erklären kann, oder darüber weiß, kann es trotzdem ein starkes Gefühl ausmachen. Weil wir dieses starke Gefühl von Ablehnung, von Ausschluss einfach in uns drin schon mal vielleicht gehabt haben im Leben beziehungsweise wir es einfach ein starkes Gefühl auslöst in uns, ausgeschlossen zu werden. Wir haben ja fast alle von uns als Kinder erlebt, in verschiedensten Situationen, durch die Eltern und so weiter, wo eben, ich habe gerade gelesen, irgendeinen Blogbeitrag, da stand drin, man sollte den Kindern nicht sagen, nein, das kannst du nicht, oder nein, das darfst du nicht, sondern, dass dieses kleine Wörtchen noch da rein muss. Dass man sagt, das darfst du noch nicht, weil du bist ja erst acht. Wenn du zwölf bist, darfst du das. Dass die Kinder auch für sich erleben, oder gerade auch, wenn man sagt, du kannst etwas nicht, wenn man diesem Kind sagt, dass die Fähigkeiten nicht ausreichen, dass man sagt, du kannst das jetzt noch nicht, aber du lernst das ja. Und das sind so Sachen. Wenn er sagen würde, Mensch, Papa, ich will dir das Buch vorlesen. Dann, klar, kann ich erstmal so gucken, dass er vielleicht die Geschichte sich ausdenkt, das wäre schon mal gut. Aber wenn er sagt, ich will das wirklich lesen, was da steht, das kannst du noch nicht, weil du kommst ja erst mit sechs, sieben in die Schule und dann lernst du lesen. Und dann wirst du noch ganz, ganz oft mir was vorlesen. Dann fühlt er sich nicht klein, sondern weiß er, okay, ich bin noch nicht so weit, aber bald geht's los. Und das ist immer ganz entscheidend. Und das ist letztendlich in der Beziehung ja ähnlich, dass sie immer dafür zu sorgen, dass die Ablehnung eben nicht so nachhaltig wirkt. Dazu haben wir, wie immer, einen Blogbeitrag gemacht und ihr findet auch in den Shownotes das telefonische Erstgespräch, zu dem ihr euch melden könnt, wenn bei euch Ablehnung des Partners, der Partnerin ein Thema ist, was euch immer wieder belastet und ihr aus diesem Gefühl herauskommen möchtet, aber gemeinsam eben merkt, dass ihr diesen Weg heraus nicht findet, ihr diesen Anfangspunkt nicht findet, und eben dort euch im Kreis dreht und von außen den Blick drauf möchtet und das Ganze angeleitet durchlaufen möchtet. Wir haben verschiedene Lösungsansätze, die wir euch kurz vorstellen möchten. Ein Lösungsansatz ist erstmal, die Selbstliebe und das Selbstbewusstsein zu stärken. Denn ein wesentlicher Punkt, der das Gefühl der Ablehnung verstärkt, sind Triggerpunkte, Unsicherheiten, die man selber bei sich hat. Selbstzweifel, die aufkommen, die eben weniger stark entstehen, wenn man die Themen mit sich selbst, vielleicht auch mit seinen Eltern, seine Päckchen gelöst hat und eben ausgeglichen kraftvoll in der Beziehung dasteht. Dann ist man wesentlich weniger anfällig für das Gefühl von Ablehnung. Der zweite Punkt ist die Lebensregeln leben. Also Lebensregeln oder auch Systemgesetze genannt, da gehört es halt zu, die Zugehörigkeit zu leben, Anerkennung und Wertschätzung, Respekt miteinander zu haben. Und gerade Zugehörigkeit ist etwas, was man auch sich immer wieder gut bewusst machen kann. Schließe ich Menschen in meinem Leben bewusst aus? Schließe ich meinen Partner bewusst bei Dingen aus? Und wie kann ich das umgehen? Also wie kann ich mehr eine emotionale Verbundenheit herstellen? Wie kann ich den anderen mit einbeziehen? Auch in der Familie, wie kann ich wie du schon sagtest, diese Idee eben mit dem Nasenspray, wie kann ich den anderen integrieren? Also da auch den Ausschluss ganz bewusst zu vermeiden oder auch zu reflektieren, wenn ich in den Ausschluss gehe, warum tue ich das? Und möchte ich so leben? Weil selber möchte ich ja auch nicht ausgeschlossen werden. Also was steckt sozusagen hinter meinem Verhalten, dass ich den anderen ausschließe? Da steckt meistens eine Verletzung hinter, weil ich mich mal verletzt gefühlt habe und den anderen damit rückverletze. Aber vielleicht auch, weil ich ein Bedürfnis habe, was ich denke, dass der andere nicht sehen kann oder sehen möchte. Was ich vielleicht nicht ausleben kann und ich den anderen deshalb davon ausschließe. Und da geht es natürlich darum, mir ins Gespräch zu kommen. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Thema. Ich habe noch kurz zwei, drei Impulse zu deinem. Also Zugehörigkeit, Lebensregeln leben. Dazu gehören so drei Aspekte, die immer wieder auch Thema in den Coachings sind. Das eine ist Wir-Gefühl. Also Zugehörigkeit heißt rauskommen aus dem Ich-Du-Denken, sondern ins Wir-Gefühl zu kommen. Das andere ist, gemeinsame Ziele zu haben. Also sich auch ein gemeinsames Ziel vor Augen zu führen. Zum Beispiel einen harmonischen, stimmigen, glücklichen Abend miteinander zu verbringen. Auch das geht weg aus dem Ich-Du-Gefühl. Oder auch gemeinsame Werte zu haben. Also man eben guckt, wie sind unsere Familienwerte, unsere Werte als Paar und sich an diesen Werten zu orientieren. Auch das schafft Zugehörigkeit. Und dann eben das in kleinen Dingen auch schon zu leben. Also ein Beispiel, was mir eben noch eingefallen ist, ist auch wieder unser Sohn quasi beteiligt. Aber auch das ist etwas, was eben zur Ablehnung führen kann. Wie Kinder das manchmal so haben, so dieses Geheimnisse schaffen. Dann kommt er zu mir und sagt, Papa, kann ich noch ein Stück Schokolade haben? Mama hat Nein gesagt. Aber wir müssen es eher nicht sagen. Wo ich dann immer klar sage, du, das machen wir so nicht. Wenn wir etwas machen, gibt es keine Geheimnisse in der Familie zwischen uns dreien. Wir sagen alles Mama und untereinander. Das heißt, so geht das nicht. Wenn Mama Nein gesagt hat, dann ist für mich auch Nein. Und wenn wir etwas haben, wir sagen das immer Mama auch. Das ist für uns alle wichtig, dass wir zusammen das Ganze haben. Denn auch das ist ja was, was in Familien immer mal passiert. Du hast diese Frontenbildung schon dargestellt. Ganz klassisch ist ja, dass auf der einen Seite der Mann steht und auf der anderen Seite die Frau mit den Kindern. Und gerade bei unseren Eltern und Großelterngenerationen, wo ja auch dann das ganz klar durch eben Geld verdienen und das Soziale sich getrennt hat. Die Frau ist für alles Soziale zuständig, der Mann verdient das Geld. Und gerade das schafft natürlich auch genau diese Fronten. Was auch wichtig ist, aber auch, ich fand das Beispiel ganz gut, was du sagtest, dass man da keine Geheimnisse voneinander hat, aber auch, dass man Grenzen akzeptiert. Also wenn jetzt, dass das Kind zu einem kommt und sagt, ich möchte dir gerne etwas erzählen und ich möchte gerne erstmal, dass du das für dich behältst, dass man das auch erstmal akzeptiert und sagt, okay, du hast es mir erzählt. Aber dann natürlich im nächsten Schritt sagt, wie gehen wir damit um? Also dieses Anleiten. Das darf auch mal sein, dass ein Kind nur einem Elternteil in der Emotion etwas erzählen will, weil er vielleicht Ängste hat, wie der andere reagieren könnte. Und dass man da sich eher als Vermittler sieht. Genau, das ist natürlich der Idealfall, dass man sofort sagt, beide wissen immer alles. Genau, aber das gibt es ja nicht immer. Das gibt es nicht immer, genau. Oder auch, dass natürlich Personen von außen das nicht, wenn da irgendwie Stress mit der Erzieherin ist und der erzählt das und sagt dann vielleicht, aber ich möchte nicht, dass du ihr das sagst. Oder solche Sachen. Ja, also aussprechen, was ist, da sind wir eigentlich bei dem Punkt, aussprechen, was ist, ist immer ein ganz wichtiger Punkt eben, um Ablehnung vorzubeugen, eben das Gefühl, wie viele ausgesprochen werden, aber auch, wenn man sich eben abgelehnt fühlt, das auszusprechen, wenn man sich nicht zugehörig fühlt, dass man das immer ausspricht, dass der andere das anerkennt und man gemeinsam eine Lösung wiederfindet, wofür eben dann der vierte Punkt, das offene Gespräch gebraucht wird, wo man eben Gesprächsregeln beachtet, einen Termin im besten Fall vereinbart, den richtigen Rahmen dadurch schafft, in der Bereitschaft ist und so die Dinge gut klären kann. Der nächste Punkt wäre natürlich, was ich vorhin auch schon angedeutet habe, die Ursachen, hinter der Ablehnung zu finden, um dann auch die Systemgesetzverletzungen zu lösen. Also nicht nur zu sagen, okay, es gibt Ablehnung, sondern zu schauen, was ist das, was ist dahinter? Warum wird diese Ablehnung so ausgelebt? Also wenn es zum Beispiel um körperliche Abneigung geht innerhalb der Beziehung, warum möchte man nicht in den Arm genommen werden gerade? Warum möchte man keine körperliche Nähe zulassen? Dass man das nicht nur als eine Ablehnung wahrnimmt, sondern als Paar denn daran arbeitet, und sagt, ja, wie ist das entstanden? Seit wann besteht das schon zwischen uns so? Wie möchten wir es in Zukunft haben? Ist das ein Zustand, mit dem wir leben können, oder ist das etwas, wo wir sagen, das sind wir so als Paar nicht, so möchten wir nicht leben? Was hat das verursacht? Was könnte der Grund sein, warum man das nicht mehr zulassen mag? Und so weiter. Und das ist eben ganz beiläufig so mittendrin, hast du die Frage gehabt. Die ganz entscheidende Frage, die zur Ursache führt, ist die Frage, wann war es mal gut? Ja. Also zurückzukehren, wann war es mal gut, um von da aus innerlich die Zeit fortlaufen zu lassen, und dann eben zu gucken, welches Verhalten, welche Situation hat es verändert? Und das ist manchmal gar nicht so leicht, das alleine vielleicht rauszubekommen, wenn man auch in einer Krise steckt, wenn man das starke Gefühl von Ablehnung schon in sich trägt. Und da bieten wir Hilfe und Unterstützung und Begleitung gerne an. Also wenn ihr überlegt, ein Paar Coaching wäre vielleicht das Richtige bei dem Thema Ablehnung für euch, um einen starken Erfolg zu haben. stabiles Beziehungsfundament zu vielleicht mit professioneller Hilfe an der Ablehnung zu arbeiten, könnt ihr euch gerne bei uns melden. Und macht das gerne so früh wie möglich. Eigentlich kann man sagen, wenn du diesen Podcast gefunden hast, weil du nach Paartherapie oder irgendetwas anderem gegoogelt hast oder ein Paartherapie-Podcast dich angesprochen hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du es auch machen solltest. Denn wir erleben immer wieder, und das ist der häufigste Punkt, warum eine Paartherapie in eine Trennung mündet, obwohl man vielleicht am Anfang noch das Ziel hat, dass es im Gemeinsamen sein sollte, dass man zu lange gewartet hat. Dass irgendwann die Ressourcen zu Ende sind, dass irgendwann zu viel passiert ist und die Gefühle nicht mehr da sind und so weiter und so weiter. Und selbst wenn wir nur mal die finanzielle Seite betrachten, wird es immer teurer, je länger man wartet, weil man mehr Themen lösen muss. Und je früher man an die ersten Dinge rangeht, die so da sind, wenn man merkt, die einen oder anderen Konflikte haben wir, die wir nicht ganz nachhaltig gelöst bekommen, ist zwar keine Krise gerade, aber da ist schon einiges, was da schlummert, dann ran an die Dinge, denn die werden zu einer Krise. Immer. Das ist immer der Verlauf, es gibt immer kleine Sachen, die kleinen Sachen werden größer, werden mehr, werden größer, werden mehr, es kommen neue Sachen hinzu. Den Stress von außen hinzu, Corona, ein riesen Katalysator für all das, was an Konflikten schon da war, die auf einmal verstärkt werden. Und frühzeitig diese Konfliktspirale zu durchbrechen, frühzeitig zu lernen, wie man Konflikte nachhaltig löst, wie man aus Ablehnung wieder Zugehörigkeit schaffen kann, das sorgt dafür, dass ihr eine harmonische und glückliche Beziehung führen könnt. Vielen Dank, dass du zugehört hast und bis zum nächsten Mal. Bis bald. Das war's für heute, wir sehen uns beim nächsten Mal, tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ablehnung im Partnerschafts- und familiären Kontext auslöst starke Verletzungen und führt zu einem Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit.
  2. Die drei stärksten Formen von Ausschluss sind Fremdgehen, Affären und sich fremdverlieben, aber auch kleinere Situationen wie fehlende Einbeziehung oder körperliche Abneigung spüren Ablehnung.
  3. Zugehörigkeit ist ein zentrales Systemgesetz, das durch gemeinsame Werte, Ziele, das „Wir-Gefühl“ und offene Kommunikation gestärkt werden muss.
  4. Eine bewusste oder unbewusste Strategie zur Vermeidung von Ablehnung kann sich zu einer negativen Spirale entwickeln, die die Beziehung langfristig schädigt.
  5. Die Ursachen von Ablehnung – wie z. B. frühere Verletzungen oder Entwicklungsphasen im Kindesalter – müssen erkannt und verarbeitet werden.
  6. Offene, reflektierte Gespräche und ein gemeinsamer Rahmen helfen, Ablehnung zu erkennen und gemeinsam zu lösen.
  7. Kinder zeigen oft Entwicklungsphasen mit Ablehnung, die als „Klarheit“ wahrgenommen werden, aber bei Erwachsenen zu tiefen emotionalen Verletzungen führen können.
  8. Frühe Intervention und professionelle Unterstützung verhindern, dass kleine Konflikte zu einer Krise führen und die Beziehung zerstören.

Summary:

Ablehnung im Partnerbeziehung ist ein tiefgreifendes emotionaler Verletzungsgefühl, das sich bei kleinen und großen Ereignissen zeigt – etwa durch fehlende Einbeziehung, körperliche Abneigung oder Medienverhalten. Obwohl das Gefühl oft auf Unzufriedenheit oder Missverständnisse zurückzuführen ist, entsteht dadurch eine Gefühls- und Verhaltensspirale, die sich negativ auf die Beziehung auswirkt. Zentrale Ursachen liegen in frühverletzten Erfahrungen, wie z.

B. in der Kindheit, wo Ablehnung als Entwicklungsphase wahrgenommen wurde. Um konstruktiv umzugehen, ist es entscheidend, das Gefühl der Zugehörigkeit durch gemeinsame Werte, Ziele und ein „Wir-Gefühl“ zu stärken.

Offene, reflektierte Gespräche helfen, die Ursachen zu erkennen und eine gemeinsame Lösung zu finden. Besonders wichtig ist es, dass Ablehnung frühzeitig erkannt und nicht als Folge von Fehlern verurteilt wird, sondern als Signal für tiefgreifende Verletzungen. Die Vernetzung von Selbstliebe, Selbstbewusstsein und bewusstem Miteinander verhindert, dass kleinere Konflikte zu einer Krise eskalieren.

Ein frühzeitiger Ansatz, wie z. B. durch Paarcoaching, schützt die Beziehung vor langfristiger Zerstörung und fördert echte Harmonie und Zufriedenheit.

FAQs

Ablehnung ist ein Gefühl von Ausschluss, das sich als Zusammenbruch der Zugehörigkeit empfindet. Es führt zu Ungewissheit, Verletzungen und einem starken Verlust des Selbstwertgefühls.

Fremdgehen, eine Affäre und sich fremdverlieben sind die drei häufigsten und stärksten Formen der Ablehnung, die das Gefühl des Ausschlusses am stärksten auslösen.

Ja, selbst wenn ein gemeinsames Ergebnis entsteht, fühlt sich die Nicht-Einbeziehung wie eine Ablehnung an, weil der Beteiligte das Gefühl hat, nicht gehört oder anerkannt zu werden.

Durch Stress, Krise oder verletzte Gefühle kann jemand körperliche Nähe ablehnen, was als Ausschluss empfunden wird und oft an frühere Erfahrungen aus Kindheit oder Familie erinnert.

Fronten entstehen, wenn jemand abgelehnt wird, z. B. wenn die Frau und Kinder eine Front bilden und der Mann ausgeschlossen wird, was oft durch frühere Verletzungen und Angst vor erneuter Abweisung entsteht.

Durch das Stärken der Selbstliebe, das Bewusstsein für die eigenen Triggerpunkte und das bewusste Einbeziehen des Partners in Entscheidungsprozesse, um Zugehörigkeit zu fördern.

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