#97 Digitalisierung in der Arztpraxis — mit Niklas Radner
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In der Podcastfolge von "Digital For Leaders" diskutiert Gastgeber Jan Meierer mit Niklas Ratner, Gründer von Nelly, die dringende Notwendigkeit der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Arztpraxen oft noch in einer analogen Welt mit papierbasierten Prozessen verharren, was zu Ineffizienzen und Frustration bei Patienten und Personal führt. Niklas erläutert die zentralen Schmerzpunkte: Fachkräftemangel, veraltete On-Premise-Softwaresysteme, die Innovation behindern, und ein übermäßiger administrativer Aufwand, der medizinisches Personal von der eigentlichen Patientenbetreuung abhält. Nelly setzt hier an, indem es die gesamte Patientenreise digitalisiert – von der digitalen Aufnahme und Unterschrift über KI-gestützte Befunddokumentation bis hin zur automatisierten Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Ziel ist es, manuelle Prozesse zu eliminieren, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Patienten durch transparente, digitale Services wie digitale Rechnungen und Finanzierungsoptionen zu unterstützen. Die Lösung adressiert somit sowohl die betriebliche Effizienz in Praxen als auch die Patientenerfahrung, um das Gesundheitssystem langfristig zukunftsfähig zu machen.
Herzlich Willkommen bei Digital For Leaders, dem Bildungspodcast für Führungskräfte. Ihr Haust, Jan Meierer, beschäftigt sich als Gründer von University for Industry täglich mit dem vielfältigen Themenfeldern der Digitalisierung. Lernen Sie von spannenden Experten und an Hand von Praxisbeispielen, wie Unternehmen erfolgreich die digitale Transformation meistern. Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, können Sie sich an Ihren letzten Arztbesucher rennen? Ich habe da heute in Vorbereitung auf die Podcastfolge mal drüber nachgedacht. Und das war eine Vorsorgeuntersuchung von ein paar Wochen. Also nichts schlimm ist oder unangenehm ist. Aber als ich das so drüber nachgedacht hab, ist mir noch mal klar geworden und noch mal aufgefallen, dass unser Gesundheitssystem und insbesondere auch so die Ausarzt und Facharztpraxen in diesem Land echt ganz schön analog sind. Das ist eine echt ganz schön analoge Welt. Und vielleicht ist da meine Ärztin irgendwie besonders schlecht. Aber ich glaub irgendwie, dass das einzig digitale, was da passiert ist. Ich übertreibe jetzt ein bisschen. Aber war mehr oder weniger der Moment, als da meine Karte reingesteckt wurde, meine Gesundheitskarte, um auszulesen, wie er ich bin. Und alles andere war dann doch schon sehr, sehr papierbasiert. Und da wurde dann irgendwie die Annahmenese mit Papier aufgeschrieben. Und ja, irgendwie das Ultraschallgerät wurde zwar mit dem Computer bedient. Aber eigentlich war das alles analoge. Deswegen ist das glaube ich ein Bereich, wo man wirklich mal drüber nachdenken kann. Was könnte denn Digitalisierung in so einer Arztpraxis bedeuten und eigentlich machen? Was ist da möglich? Und darum soll es heute gehen. Heute wollen wir uns in dieser Folge damit beschäftigen, wie digitale Tools. Ein effizienteres, transparenteres und auch zugänglicheres Gesundheitssystem ermöglichen können. Und ich freue mich heute einen Gast zu haben, der sich genau damit beschäftigt hat. Und der diese Fragestellung, ja, nicht nur angeschaut hat, sondern sie ganz aktiv mitgestaltet als gründer und mit sehr, sehr viel Praxiserfahrung. Mein heutiger Gast ist Niklas Ratner. Er ist co-founder und CEO von Nelly. Wie bei Niklas toll, dass du da bist. Vielen Dank für deine Zeit heute. Hallo Jan, freut mich da dabei zu sein. Ja, Niklas, bevor wir einsteigen, so in diese Diskussion, Digitalisierung im Arztpraxen. Du vielleicht auch sagen kannst, meine Ärztin, die Ausnahmen oder die Regel ist. Magst du dich kurz vorstellen, wer bist du, was machst du, was macht ihr bei Nelly? Sehr gerne. Wie du schon gesagt hast, ich bin Niklas, einer der Gründer und CEO von Nelly. Wir haben uns das zur Aufgabe gemacht, das FinTech fürs Gesundheitswesen zu bauen, indem wir vor allem die Patientenreise komplett automatisieren, digitalisieren und Finanzprodukte sozusagen in die Patientenreise integrieren. Denn nur dadurch können wir hinten raus bessere Finanzprodukte anbieten und was heißt das Finanzprodukte anbieten? Oder was heißt das grundsätzlich die Patientenreise zu digitalisieren? Es geht immer darum, Verwaltungsaufwand für die Arztpraxis zu reduzieren und für Patienten ein besseres Erlebnis zu schaffen. Da können wir gleich gerne noch mal ein bisschen ins Detail entsteigen. Und das ist ja auch, also das ist auch so eine der Sachen, die nämlich auch passiert ist, ja, bei Parthemaatsbesuch, dann ging es um so eine Zusatzleistung und dann musste ich da Papier unterschreiben. Und so, das ist ja glaube ich genau die Welt. Und vielleicht steigen wir da mal ein, wenn du sagst, zu diese Realität heute in den Arztpraxen oder bisher vor der Digitalisierung. Was sind das so die typischen Pain Points, die es da gibt, vielleicht aus Sicht der Kunden und damit der Patienten? Also grundsätzlich, ne, mir war mir ja, ich sag mal zwei Seiten. Das ist einmal die Patientenseite, das ist einmal die Arztseite. Ich würde tatsächlich vom Pain Point der mal auf der Arztpraxis Seite anfangen, weil da eigentlich dann auch der Pain Point Richtung Patienten herkommt. Und zwar wir leben in einer Unterversorgung und Arztpraxen haben es täglich mit Fachkräftemangel zu tun. Das führt dazu, dass weniger wir sehr lange auf unsere Termine warten müssen. Das führt dazu, dass ein System relevanter Beruf für Arzt, der wirklich teilweise unattraktiv ist, auch für, sag mal, medizinisches Fachpersonal. Ich habe selber, bevor wir nelligen Gründet haben, zwei Monate in einer Zahnarztpraxis mitgearbeitet und wirklich noch mal zu verstehen, wo eigentlich die Pain so herkommt. Und ich kann ja nur sagen, nach vier Wochen war ich so durch. Also es ist wirklich extrem anstrengend. Man muss sich das Supersteller kommen, 100 Patienten. Jeden Tag auch mit so nem Selbstverständnis von "Hey, das ist ja irgendwie vom Staat finanziert" und sehen das so wirklich wie so eine staatliche Dienstleistung. Und das medizinische Fachpersonal hat leider mit sehr vereinte Software zu kämpfen. Das liegt dann unterschiedlichen Gründen. Das führt aber dazu, dass sie einfach sehr viele manuelle Schritte haben. Wir haben natürlich im Gesundheitswesen einen sehr regulierten Markt. Das heißt, also Datenschutz ist natürlich ein riesen Thema. Und es ist auch so, dass die Systeme, die dort eingesetzt werden, teilweise weil es nicht vor 20 Jahren eingeführt wurden. Und die Menschen, die damit umgehen, sich natürlich auch ein Stück weiter gewöhnt haben. Aber so ein Schänschmännisch mit dann doch schwer ist. Und in so mal so machen führt das Menteffekt dazu, dass da sehr wenig Innovation und vor allem sehr wenig Prozessinnovation entsteht. Es ist natürlich auch teuer auf Protectunternehmen, in so ein Markt reinzukommen, weil man das jetzt nicht irgendwie so online Produkt anbietet. Und dann fängt an der Markt sich darauf zu stützen. Sondern es ist halt wirklich, dann okay, man muss den Arzt überzeugen. Da muss man das Team überzeugen. Da muss man wirklich die medizinische Fahrrangestellte noch abholen. Und da ist dann natürlich auch noch viel. Ja, da kann man anstahren. Sie ist auch nicht, dass da jetzt viele Digital Natives unterwegs sind. Sondern der Erwich ist eher so, um die Mitte 40 bis Mitte 50. Und arbeitet seit 10 bis 15 Jahren mit einem bestimmten Prozess. Und genau, das führt dann im Menteffekt dazu, dass Patienten vorne raus halt mit Papier überladen werden. Es gibt da so ein schönes Bild, dass es übrigens nicht nur in Deutschland und in Deutschland und in Europa weit ist. Ich glaube, in UK da hat sich man Mensch sozusagen hingeliegt auf dem Boden und hat alle Papierdokumente ausgelegt. Und das war tatsächlich länger als er selber, was er an Papier oder Zeichen im Huste, um als Patient behandelt zu werden. Das fand ich immer so schön. Und genau, dagegen kämpfen wir im Menteffekt an. Also damit haben wir angefangen, ein Menteffekt Papierdokumente ganz stupide zu digitalisieren. Und sind da, weil dann auch relativ früh schon an das Kernproblem gestoßen. Und das sind die Schnittstellen in die Primärsysteme. Also man muss sich das so vorstellen. Da sind Systeme im Einsatz, die laufen on premise. Das heißt, also wirklich noch mit Servern jetzt nicht mit modernen Cloud-Systemen. Und die verschließen sich häufig gegenüber anderen neuen Innovationen oder neuen anderen Dienstleistern. Da muss man dort Schnittstellen bauen, damit man die Daten und Dokumente dann auch wirklich in die Primärsysteme, die wehren können. Weil ansonsten ist es für das Personal ein wirklicher Effizienz gewinnen. Und ja, das kostet sehr viel Zeit. Das ist sehr komplex, weil man es damit ur- als System zu tun hat. Und dafür teilweise auch wirklich keine Entwickler mehr, die die Lust auf so einen Job haben. Damit mussten wir uns dann beschäftigen, haben das aber ganz gut hinbekommen. Und genau, können dadurch, wenn, sag ich mal, sehr sinnvolles Geschäft aufbauen. Weil wir hinten natürlich auch noch die ganzen Abrechnungs- und Zahlungssprozesse automatisieren. Also, wenn man heute zum Beispiel eine Zahnarztpraxis geht und auch eine Arztpraxis kommt, man entweder eine Papierechnung muss vielleicht mit dem EC-Karten diese Gerät zahlen oder bekommt von einem externen Finanzdienstleister eine Papierechnung zugeschickt. Das hat auf der einen Seite auch was mit Datenschutz zu tun, aber was damit zu tun, ist die Anbieter gar nicht die Datengrundlage haben, um mal Initial so ein Prozess zu digitalisieren. Und wir als Nelly sind zum Beispiel der erste Anbieter in Deutschland, der ist ermöglicht, dass beim ersten Mal, also wenn ich das erste Mal zum Arzt gehe, direkt eine digitale Rechnung per Legen zugestellt bekomme. Und diese dann auch per Klick zahlen kann, und sich das eigentlich auch vorstellt. Aber das, also wenn ich da nochmal einsteigen darf, also, dass ich dieses Bild sehr schön mit dem ganzen Papier auch das kenne ich. Ja, ich glaube, das kennen wir alle, die irgendwie zum Arzt gehen. Das warst du gesagt, hast mit dem On-Premeless-System nur um das nochmal zu verstehen, ja, das sind hier wirklich Computer, die da stehen. Also, ich hatte gerade mit einer bekannten Geräte, den deren Vater war in so einem barischen Hochwassergebiet, wo letzten Erb sie so Hochwasser waren. Und die meinte, er ist sie, hat ihm dann gesagt, im letzten Moment jetzt gehst du bitte in den Keller- und Holz da mal den Server hoch. Und das heißt, da steht dann halt so ein PC-Ger. Und dem trägt man hoch, das ist das Problem. Das heißt, das ist nicht eine Infrastruktur, wie wir sie irgendwie von einem Gmail oder so kennen, die in der Cloud ist richtig. Das ist die Herausforderung. Genau richtig. Und dadurch muss man, wenn man dort integrieren möchte, sich halt wirklich ja eine kleine Software bauen, die auf dem Computer läuft, die dann mit dem Computer kommunizieren kann. Also, wenn etwas in der Cloud funktioniert, dann kann man sowas natürlich über einen Browser-Extension, etc. darstellen. Das ist deutlich einfacher machen würde. Wir reden hier von, ich würde sagen, 95% aller Arzt- und Zahlerz-Packs und Arbeiten noch mit so einem physischen Computer-Server. Dann können wir dann auch häufig nicht die schnellsten sind. Nach ein paar, ich sag mal, 5 bis 10 Jahren. Und vielen Patienten da, und fangen die an, auch richtig langsam zu werden. Das natürlich auch für das Personal unerträglich ist. Und das heißt, also was ich jetzt aber höre von dir so zeigen, da gibt es ja irgendwie eine Frustration, irgendwie auf der Patientenseite. Das ist da mein ganz egoistischer Blick, den ich eingangs gesagt hatte. Das ist aber ja irgendwie, das hat eine nervige halbe Stunde den Papierkram auszufüllen oder so. Und dann, du sagst eigentlich, der viel größere Hebel ist diese ineffizienz auf der wertvollsten Ressource, nämlich auf dem Arzt und Arzthelferpotenzial sozusagen. Weil die sind ja die wertvolle Ressource, weil es gibt zu wenige, und die mühen sich eben nicht nur einmal 20 Minuten, damit ab, sondern tagtäglich die ganze Zeit. Absolut. Wir sehen halt, also meiner Beobachtung jetzt seit 5 Jahren im Markt. Wir haben bei den Ärzten häufig, also ich nenne sie mal fast wirklich Bürokratieflüchtlinge. Ich habe das jetzt am eigenen Freundeskreis mit der Lebtige, dann in die Schweiz, weil sie keine Lust mehr haben in Deutschland, weil es einfach zu reguliert ist. Wir haben natürlich auch der medizinischen Fachangestellte seit, und das sind ganz, ganz wichtige Rollen, die man benötigt, um überhaupt eine Arztpraxis zu betreiben zu können. Die können man sich natürlich an der Rezeption, um die Patienten assistieren in Ärzten. Die können man sich ja noch um die Abrechnung. Und da finden sich einfach wenige Menschen, die noch Lust haben, teilweise wirklich sehr, sehr geringe Gehälter, also im Schnitt wirklich knapp über Mindestlohn, dann so einen sehr kräfte, zährenden Job zu machen. Ja, unser Ziel ist es tatsächlich, nämlich hier so ein systemrelevanten Beruf, wieder mehr Attraktivität zu verleihen. Und die Lösungen, die wir bauen, sind tatsächlich mehr für die medizinischen Fachangestellten gedacht, aber für die automatisieren wir männliche Prozesse. Und man sieht es ganz schön, es gibt immer wieder Studien dazu, mehr als 80 Prozent aller medizinischen Fachangestellten, sehen Dokumentationsaufwandel, Bürokratie, als das größte Problem in ihrem Alltag. Man muss sich das ja auch so vorstellen, wenn man in diesem Bereich reingeht. Man möchte mal mit Menschen arbeiten, möchte irgendwo im Gesundheitssystem Menschen helfen, zu werden und man findet sich dann wieder von dem Computer, irgendwie mehr als 50 Prozent in der Zeit, irgendwie administrativer Aufgaben machen. Und das ist dann natürlich unschön. Neben den natürlich anderen Themen, wie da kommen 100 Prozent rein, von denen, was nicht 50 Prozent, auch kein Deutsch sprechen, man muss dann kommunizieren. Also es ist ja wirklich eine Arbeit am Mensch, sich darauf zu fokussieren und weniger auf, ich weiß nicht, welche Ziffer, gebe ich jetzt wo ein und ich tippe jetzt von einem handgeschriebenen Blatt, irgendwas in mein System. Also solche Sachen, vielleicht auch noch mal, ob das zu verbildlich und ganz gut. Wie läuft das denn eigentlich ab? Du hast jetzt davon gesprochen, dass du eine Riesenseite ausfühlen musst. Darum mal ehrlicherweise brauchst du vielleicht 5-10 Minuten, wenn du das zügig machst. Aber was dann passiert mit diesem Papierdokument? Und das muss abgetippt werden, vom Handgeschriebenen, wenn ich mein Handstück kennen, ist das Wahnsinn. Danach wird dann sozusagen das Dokument geskennt, muss dann in die Patientenakte hochgeladen werden. Und danach muss das Dokument auch noch mal ordnungsgemäß vernichtet werden. Also das ist ein Prozess, der zum Scheitern beurteilt ist, sagen wir es mal so. Und beziehungsweise, der sehr, sehr unnötig ist. Ja. Und kannst du da so ein bisschen mehr beschreiben, sozusagen, wie kommt er dahin, dass dieser Prozess dann digitalisiert ist? Also sozusagen, was, was müsst ihr da umsetzen? Du hast schon so ein paar Sachen auch angerissen mit Integration in Bestandsystem und so weiter. Und wie muss ich mir das vorstellen? Wie ist das dann auch einfach anders? In einer, ja, entsprechend digitalisierten Arztpraxis, im Vergleich zu einer Klassischen? Sehr gerne. Also grundsätzlich ist der Einstieg in die Patientaufnahme erst mal über einen Link. Entweder in der Praxis, das gällt man dann in QR-Quot oder man machte schon von zu Hause, weil man über die Terminbestätigung in anderen Link bekommen hat. Dort füllt man dann im Endeffekt die Stammdaten aus. Hier ist es wichtig, dass man natürlich Datenschutzkonform arbeitet. Und damit muss man sich natürlich auseinandersetzen. Das wir jetzt zum Beispiel die Identität und Stammdaten von Patientinnen noch Gesundheitsdaten. In einer gewissen IT-Architektur speichern, sodass man natürlich wieder hinten zusammenführen kann. Genau, dass wir Patienten wieder erkennen können und so weiter. Aber grundsätzlich ist es dann so, dass man am Smartphone oder auch am Laptop von zu Hause, die Patientaufnahme durchläuft. Die Ananse-Daten abgibt und dann per Klick unterzeichnet. Das hat tatsächlich so unser erstes Produkt. Weil ein Grund, warum so eine Patientaufnahme auf Papier ist, ist, dass man häufig auch eine nasse Unterschrift benötigt. Zum Beispiel eine Datenschutz-Erklärung oder für eine allmelingen Zerechnungsabtretung, etc. Genau, hier setzen wir schon an und lassen die dann komplett digital unterschreiben. Man kann sehen, wie so eine Art Doku sein für Arztpraxen. Und danach werden dann diese Dokumente, die unterzeichneten aber auch die strukturierten Daten vollständig automatisch und die Praxisverwaltungsstoffe übertragen. Und das hat natürlich dann einmal den Vorteil, dass man deutlich genauere Daten hat, weniger Transkriptionsfehler. Und natürlich muss man so vorstellen, wenn du den Job jeden Tag machst und das irgendwie 20-30, teilweise 50, neu Patient am Tag, und plötzlich musst du das nicht mehr machen, sondern es passiert einfach automatisch, wenn der Patient ist im System drin und alle Dokumente so hochgeladen. Da ist dann schon mal ein schöner ARH-Effekt, so für das Personal in der Praxis. Ist da auch ein Qualitäts-Hible drin, dass die Leute sich, wenn sie das vorab ausfüllen, vielleicht genauer schon Angaben machen, von den Hintergründen im Vergleich zu diesem, ich bin da gestresst, vielleicht sogar krank, wenn ich in die Arztpraxis komme. Absolut, also erstmals wird mehr ausgefüllt. Das liegt daran, wenn man schon von zu Hause ausmacht, hat man häufig Informationen, wie zum Beispiel Medikationspläne, etc., viel besser zur Hand und kann sich auch mehr Zeit nehmen. Und kann auch selber entscheiden, wenn man es macht. Das ist definitiv der Fall. Was vielleicht noch wichtig ist, wir mit viel über die Patientenaufnahme gesprochen, Nelly digitalisiert dir die gesamte Patientenreise. Also wenn ich das vielleicht noch mal weiter spielen darf, da hört es ja nicht auf. Also man ist dann zum Beispiel im Behandlungszimmer oder beim Zahnarzt auf dem Stuhl. Und dann fängt der Zahnarzt an zu sprechen und macht mehr oder weniger die Befundung. Auch hier hat Nelly eine Lösung gebaut, das Personal. Und z.B. mit Ziemensschwarastrenz nicht alles abtippen muss nebenbei, sondern dass wir mit über eine KI mithören, über eine Aufnahme und dann das automatisch zusammenfassen. Und damit sozusagen die Dokumentationsaufwand für NWD-ärzte oder deren medizinische Fachangestellten, den Prozess automatisieren und haben, und jetzt kommt der Sprung auch in die Abrechnung, hier die Möglichkeit geschaffen, dass wir darauf direkt die medizinischen Coats und auch die Abrechnungspositionen extrahieren. Und das ist schon mal auch nur noch ein Riesen. Ist ja mal Evgenz gewinnen, den natürlich auch die Ärzte der Schätzen mit Aufklärungsdokumente. Also wenn du jetzt z.B. eine OP hast oder auch ein Eingriff, dann musst du natürlich aufgeklärt werden. Und das passiert heute auch auf eine Papierdokument, wo dann irgendwie so eingezeichnet wird, das nimmt man mit. Das guckt man sich dann meistens wahrscheinlich auch nicht mehr an. Hier haben wir auch eine Art digitale Aufklärung entwickelt, das also wir können bis dahin weitergehen. Und dann ist natürlich der Punkt. Dann ist die Behandlung abgeschlossen und man kann am per Klick in der Arztpraxis Nelly die Rechnungen übermitteln. Und wir können man uns in den gesamten Zustellungs- und Zahlungserinnerungsprozess innerhalb der Praxis. Den ganzen Bürokadischen Teil, der, ich sag mal eher, so Verwaltungsaufwand ist, das ist ja selber keine Ärzte. Wir haben auch kein Medizinischen Hintergrund, sondern wir sind gut darin. Prozesse zu optimieren und Verwaltungsaufwand zu übernehmen. Und genau, immer sprechen ist das so der Teil. Und genau, vielleicht noch einen allerletzter Punkt. Vielleicht noch zu der Patientenseite. Wir hatten ja darüber gesprochen, dass da der Painpoint ist, dass wir die Dokumente ausfühlen müssen. Ein großen Painpoint, den wir aber auch sehen und für den Belührungen entwickeln, ist es dieses ganze Wirwahrrichtung, Einreichung bei der Versicherung, bei der Privatversicherung. Der ganze Teil von, wie krieg ich eigentlich meine Gesundheitskosten optimiert? Ich kann mich so am meine Erfahrung erinnern, und vielleicht können auch ein paar Zuhörer da sich mit identifiziert. Ich bin zum Beispiel bei meinem Zahnarzt gewesen. Ich wollte eine Leihner Behandlung. Und dann hat der Zahnarzt mir so zäht, naja, kostet 5000 Euro oder schluckt man natürlich erst mal. Ich habe dann irgendwie so ein Papierdokument mitbekommen. Und ich hatte keine Informationen, wie kann ich das irgendwie finanzieren? Ich hatte keine Informationen. Gibt es eine Zahnzu-Satzversicherung? Oder wenn nimmt man eine Zahnzusatzversicherung, dass ich habe dann so eine Weitsmantabelle mitbekommen, das auch wieder so ein Papierdokument mit zu 10 Versicherungen und irgendwie so eine Info-Ed-E-Mail. Und man fühlt sich halt so alleine gelassen. Und hier sehen wir halt auch noch mal einen sehr, sehr guten Weg, Patienten einfach an die Hand zu nehmen und irgendwo personalisiert, Empfehlungen geben zu können, die Behandlungskosten zu optimieren, um im Endeffekt zu der gewünschten Behandlung zu kommen. Und man weiß es auch, erziesin keine Verkäufer und auch nicht jeden, die Versicherungen vermitteln sollten, oder die Beraten sollten, die man jetzt finanzieren kann. Oder sonstiges, gerade bei den, ich sag mal, immer höher steigenden Privatleistungen oder E-Geleistungen, die die ja immer mehr aufkommen, ist das natürlich ein wichtiger Schritt. Und vielleicht noch so eine letzte Elektro, ich bin jetzt 36, und ich glaube vor einem Monat, irgendwo durch den Gespräch mit Freunden mitbekommen, dass ich so einen generellen Check-Up finanziert bekomme von meiner gesetzlichen Versicherung. Das wusste ich gar nicht. Also wir werden auch gar nicht auf solche Angebote, die unsere Versicherung in uns geben hingewiesen. Da wünsche ich mir auch bessere Lösungen, und dann möchte auch mit Nelly tiefer reingehen, damit man sich nicht so alleine gelassen können. Selbst bei meiner Position, ich arbeite seit fünf Jahren wirklich extrem viel. Und ich wünsche mir manchmal so ein bisschen meine Mama zurück, die mich erinnert, dass ich noch mal zum Arzt gehe. Dass der Hautarzt Check-Mawider ist oder der große Check-Up ansteht. Ja, finde ich, also ich finde das total spannend. Ich finde das sozusagen von dem Wertversprechen, dass ihr auch total auch spannend, weil mich das ein sehr viele andere digitale Lösungen auch erinnert, wo ihr erst mal ja von einem kleinen Problem rausgeht und euch mit den Daten auseinandergesetzt habt, in dem Fall die Patienten-Daten durch den ganzen Fluss sozusagen und dann aber auf einmal mehr Wertet da und Top entstehen. Ihr Baldur erst mal möglich werden, weil dann den Patient überhaupt ist und weil da Daten sind. Ganz zum Paar-Worte vielleicht noch sagen, was bei der Implementierung so die Herausforderungen sind, du hast schon angesprochen, die alte Systeme, du hast man in so einem Lebensplatz das Wort Sicherheit, Datenschutz angesprochen, aber so zeigen, wenn du darüber nachdenkst, das sind ja Dinge, die habt ihr ja gelöst, aber was sind so die Herausforderungen? Warum das auch? Ich formen dir so positiv ein spannendes Thema ist, in diesem Bereich täglich zu sein. Absolut, also ist es eine große Hörde? Ein neues System in einer Arztpraxis zu implementieren, weil natürlich gewohnte Strukturenprozesse, der eine Teilnehmer hat gesagt, sind die Integration. Hier ist eine große Hörde, erstmal Partnerschaften zu primär System aufzubauen. Also am Anfang nimmt ein keiner Ernst. Irgendwann muss man dann halt so einen Druck aus dem Markt aufbauen und das haben wir glücklicherweise geschafft, dass wir mit viel, sagt man, größeren System Partnerschaften aufgebaut haben, die uns dann eigene Schnittstellen zu Verfügung stellen, die es dann unseren Kunden ermöglicht, dann auch sehr effizient und schnell anbinden zu können. In den Fällen, wo wir das nicht hinbekommen haben, mussten wir kreativ werden. Wie gesagt, das war so die Würde, die andere Würde ist das Change Management. Also selbst als Zahnarzt oder Arzt wünscht man sich eine digitale Praxis und findet ein System, hat dann so einen ersten Vertriebskoll und denkt sich, das klingt ja alles sinnvoll, unterschreitend vertrag. Ja, dann kommt es um die Einführungsphase und dann sagt die ersten zwei Personen aus der Praxis du, das System verstehe ich nicht, mag ich nicht, will ich nicht, aus welchen Kunden auch immer und das ganze Projekt ist gescheitert und bei einer unserer Learnings ist das, wenn natürlich so eine Implementierung sehr engmaschig betreuen, dass wir die Angst auch von neuen und digitalen nehmen. Also ich habe selber sehr, sehr viele on-Bordings noch und Implementierungsphasen am Anfang selbst betreut. Und dann kann sich das nicht vorstellen. Da sind Menschen ja wirklich Angst vor neuer Technologien, die haben Angst ersetzt zu werden. Da sind sehr, sehr viele, ich sag mal, sensible Punkte, teilweise auch Sprachballjahren, gerade auch aufgrund des Fachkräftemangels, ist es jetzt nicht so, dass es immer sich da um Menschen handelt, die da schon seit zehn Jahren in dem Gesundheitswesen machen. Und hier ist einfach sehr viel, da hat man Einführungsvermögen auch notwendig, und das haben wir ein Stück weit prozessualisiert, indem wir uns in jeder Region, die relevant ist für uns, so eigene Satellitenbrost haben und unser Team natürlich dann bei einer Implementierungsphase teilweise mit vor Ort, die Schulungen übernimmt und halt dann auch für eine gewisse Zeit und die direkte Ansprechpartner zur Verfügung gestellt wird, dass man damit nicht alleine gelassen wird. Das heißt aber so, dieses menschliche ist dadurch auswichtig, um die Worte einfach zu überzeugen, dass sie damit machen und verstehen, wie ihn das helfen kann. Ja, absolut. Wenn wir so ein bisschen nach vorne schauen, kann ich mir vorstellen, dass auch bei dem, was ihr macht, kaine Rolle spielen wird. Kannst du dazu noch ein paar Worte sagen, wie so in diesem ganzen, ja, Ablauf in einer Arztpraxis, in diesem Digitalisierung der Prozesse, der ganzen Abläufe, der ganzen Möglichkeiten. Wie wird da KI, vielleicht spielt sie vielleicht heute schon rein, aber wird sie auch nach vorne schauen und weiter rein spielen? Genau, es gibt einen sehr, sehr, da ich mal, etablierten UseCase.pl.i. Das ist sozusagen das Gespräch zwischen Arzt und Patient mitzuhören und automatisch zusammenzufassen. Das ist im tarmedizinischen Bereich, aber auch im umarmedizinischen Bereich relativ etabliert. Hier gehen wir jetzt als Nelly noch einen Schritt weiter. Wir bieten das auch an, aber wir gehen einen Schritt weiter und arbeiten und entwickeln gerade eine eigene Propäthere KI mit einem eigenen Knowledge Graph dahinter, dass wir aus diesen Summonies eigene medizinische Kurz- und Abrechungspositionen herleiten können. Man muss sich da so vorstellen, zum Beispiel jetzt im tarmedizinischen Bereich, braucht man eine geschulte Abrechungskraft. Und das ist wirklich einer der, sagt man, vergriffensten Stellen, weil viele Ärzte wissen selber nicht mehr. Und man muss sich halt gewisse Regeln halten. Es ist sehr komplex, es unterscheidet sich nach Regionen. Man muss ein Budget mit inkludieren, man muss schauen, was hat man schon abgerechnet in der Vergangenheit. Also das ist ein sehr komplexes Thema. Und hier kann man sehr, sehr viel Geld verlieren, wenn man es nicht richtig macht. Und das ist der Justgestin Bier, als ich mal Fintech im Gesundheitswesen, den wir für uns sozusagen entdeckt haben und den Bier entwickelt haben. Das heißt also die automatisierte Erstellung von Abrechungspositionen auf dem Basis der Dokumentation. Und dann sehen wir den nächsten Schritt an dem arbeiten wir aus. Das ist die KI für die Kommunikation mit Patienten. Hier sehen wir häufig, das auch wiederum durch den Fachkräftemangel. Und das teilweise auch fehlende Wissen, medizinische Wissen, dass die Rezeption und das Personal oder teilweise das auch einfach verwirrende Zeit nicht richtig auf Rückfragen von Patienten eingehen können. Und hier können wir natürlich über KI natürlich viel automatisieren. Und sozusagen eine Bibliothek aufbauen über KI, die dann auf entsprechende Fragen antworten geben kann. Hier muss man natürlich darauf achten, dass es keine medizinischen Empfehlungen sind. Das ist ganz klar, aber hier geht es dann um. Hey, ich hatte die Behandlung, ich hab vergessen, was muss ich tun? Man ist mein Folgetermin. Das sind also Basistinger, die dann aber auch dazu führen. Das Telefon nicht mehr so häufig kringelt in der Praxis. Ja, wir schneller zu antworten kommen. Genau, daran arbeiten wir und da sehen wir auch nochmal eine hohe automatisierte Chance über KI. Ich bin euch so dankbar, wenn ihr in meiner Art Praxis das installiert habt. Und ich mich zwar zweifelig mal zu erreichen, um rauszufinden, da nicht wieder irgendeine Untersuchung machen muss. Oder war nicht mich nachimpfelt, das war's ja. Ja, sehr gut. Niklas, ich glaube total spannend, da ritt euch dieses Thema. Du hast das ganz viel, glaube ich, auch Sachen beschrieben, wo wir uns sehr gut vorstellen können, da wir alle ja auch irgendwie neben unserem Job auch Patienten sind, wie wir uns das hilft. Ich finde das total spannend, auch, wie ich irgendwie verstanden habe, wie das in so einer Praxis helfen kann. Wenn du noch mal so ein bisschen für dich zusammenfasst, aus dem, was wir heute diskutiert haben, was sind so die drei Kernenaussagen, was man sich merken kann zu dem Thema, was man auch so als Hörerinnen und Hörer, die eine digital begeisterung hat, merken kann zu digitalisierung in der Art Praxis. Also ein Grund, warum die Digitalisierung noch nicht sofort geschritten ist, sind veraltete Systeme, die sich teilweise verschließen gegenüber. Ich sag mal neuer, es ist auch, wenn sie anbennen lassen kann. Das Zweite ist, habt Verständnis mit eurer Art Praxis und die Person und Menschen, die dort arbeiten, weil wir in wirklich einer Unterversorgung leben und sehr wenige Menschen noch Interesse an diesem Job haben. Und von daher habt Geduld und seit näher drei Jahren Erzeitung geht, vor allem zum Personal. Weil, wie gesagt, hier ist eigentlich das Kernproblem und das ist der Fachkräftemangel. Der dritte Teil ist, wir haben natürlich alles Gapsistrichtung, Datenschutz und so weiter. Das ist natürlich auch verständlich gerade Gesundheitsdaten, sind sehr, sehr sensible Daten, den man vorsichtig umgehen muss. Es muss aber auch die Bereitschaft da sein, gewisse Dinge mal auszukubieren und mitzugehen und sich Innovation auch zu öffnen, weil sonst bleiben wir beim Papier. Und ich würde das noch mal so auch als Beispiel sagen, das ist kein, das sage ich jetzt nicht, weil die Gründer von der Lieben, ich habe ehrlich schon vor meiner Nachbarin, ja, ist irgendwie Artler und ich als Ratner, so relativ ähnlich, hat ich schon die Rechnung vom Arzt bei mir am Postfach. Also nur weil etwas auf Papier und Manuell funktioniert, heißt das nicht, dass die Daten das halt sicherer sind, genauso mit dem On-Premis Server. Ja, es ist wesentlich unwahrscheinlicher, dass die Daten in deiner E-Mail im Box landen, weil das ist nämlich ein deutlicher, aber der Postbrote dürft es halt falsch ein. Ja, du vielen Dank für diese tollen Einblicke. Hast du auch noch eine Empfehlung für einen spannenden Podcast oder ein spannendes Buch aus dem Digital-Kontext für unsere Hörinnen und Hörer? Ich habe einen Buch vor kurzem gelesen, das mich sehr begeistert hat. Da geht es eher um durch eine Organisationsentwicklung, mit der wir uns natürlich auch wieder auseinandersetzen. Und am Ende geht es immer um Talent-Density, also die, sozusagen die besten Talente in ein Unternehmen zu wollen. Am Ende sind wir alles nur Menschen, die hier sitzen und arbeiten. Und da kann ich "Rules of No Rules" von Read Hastings, dem Netflix-Gründer-Empfehlen, ist ein total schönes Buch, indem es im Endeffekt darum geht, wie Konte Netflix im Endeffekt so stark wachsen. Und ich sag mal zum globalen Entertainment-Champion werden und sagt, am Endeffekt geht es alles darum, die bekommt man diese Talent-Density, also die besten Talente in ein Unternehmen. Und wenn man das dann erreicht hat, kann man im Endeffekt auch Regeln zurückdrehen. Also Sachen wie sich nicht Budget-Limitierungen oder Urlaubsregelungen, etc. Weil wenn man einen sehr hoch motiviertes Team hat, die sehr selbstverantwortlich agieren, dann brauchen wir auch nicht ganz so viel Regeln. Also fand ich ein sehr schönes Buch, wir als Fintech brauchen natürlich Regeln und können das auch nutzen im Gewissengrad anwenden. Aber ich fand es total spannend, das Buch, das man so als. Ja, das ist eigentlich jeder Mal gelesen haben soll. Das hat auch viele psychologische Aspekte. Den kann ich noch zustimmen. Super Case, das ist der Netflix-Case und super Buch. Das werden wir für Sie, die Behörden und die Behörer in den Show Notes verlinken, genauso wie in den Link zu Niklas und Nelly. Und jetzt bleibt mir nur zu sagen. Vielen Dank für deine Zeit und für deine total spannende Einblicke. Super, vielen, vielen Dank Jan, auch an dich hat Spaß gemacht. Vielen Dank fürs Zuhören. Wenn Ihnen diese Folge von Digital for Leaders gefallen hat, empfehlen Sie den Podcast gerne weiter. Teilen Sie Ihnen auf Social Media oder hinterlassen Sie alle Bewertung. Um immer auf den Laufenden zu bleiben, folgen Sie Jan Weihra und University for Industry auf Link in.
Podcast Summary
Key Points:
Das Gesundheitssystem, insbesondere Arztpraxen, ist in Deutschland noch stark analog geprägt, was ineffiziente Prozesse und hohen Papieraufwand verursacht.
Hauptprobleme sind Fachkräftemangel, veraltete On-Premise-Software, hoher administrativer Aufwand für medizinisches Personal und eine schlechte Patientenerfahrung durch bürokratische Hürden.
Das Unternehmen Nelly digitalisiert die gesamte Patientenreise, automatisiert Verwaltungsprozesse wie Aufnahme, Dokumentation, Abrechnung und Zahlung, und integriert Finanzdienstleistungen, um Effizienz und Attraktivität der Arbeitsplätze zu steigern.
Summary:
In der Podcastfolge von "Digital For Leaders" diskutiert Gastgeber Jan Meierer mit Niklas Ratner, Gründer von Nelly, die dringende Notwendigkeit der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Arztpraxen oft noch in einer analogen Welt mit papierbasierten Prozessen verharren, was zu Ineffizienzen und Frustration bei Patienten und Personal führt. Niklas erläutert die zentralen Schmerzpunkte: Fachkräftemangel, veraltete On-Premise-Softwaresysteme, die Innovation behindern, und ein übermäßiger administrativer Aufwand, der medizinisches Personal von der eigentlichen Patientenbetreuung abhält.
Nelly setzt hier an, indem es die gesamte Patientenreise digitalisiert – von der digitalen Aufnahme und Unterschrift über KI-gestützte Befunddokumentation bis hin zur automatisierten Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Ziel ist es, manuelle Prozesse zu eliminieren, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Patienten durch transparente, digitale Services wie digitale Rechnungen und Finanzierungsoptionen zu unterstützen. Die Lösung adressiert somit sowohl die betriebliche Effizienz in Praxen als auch die Patientenerfahrung, um das Gesundheitssystem langfristig zukunftsfähig zu machen.
FAQs
Arztpraxen kämpfen mit veralteter On-Premise-Software, Fachkräftemangel und hohem manuellem Verwaltungsaufwand. Zudem sind viele Systeme über 20 Jahre alt und schwer mit neuen Lösungen zu integrieren, was Innovation hemmt.
Patienten füllen über einen Link oder QR-Code digitale Formulare aus und unterschreiben diese elektronisch. Die Daten werden automatisch in die Praxisverwaltungssysteme übertragen, was Transkriptionsfehler reduziert und Zeit spart.
Patienten können Formulare in Ruhe von zu Hause ausfüllen, haben wichtige Informationen wie Medikationspläne griffbereit und sparen Wartezeit in der Praxis. Die Daten sind genauer und vollständiger.
Nelly nutzt KI-gestützte Spracherkennung, um Befunde während der Behandlung automatisch zu transkribieren und zusammenzufassen. Dies reduziert den manuellen Dokumentationsaufwand und extrahiert direkt Abrechnungspositionen.
Nelly ermöglicht digitale Rechnungsstellung und Zahlung per Klick, automatisiert Zahlungserinnerungen und integriert Finanzprodukte wie Ratenzahlungen. Dies ersetzt papierbasierte Prozesse und beschleunigt die Abwicklung.
Medizinisches Personal verbringt oft über 50% der Zeit mit administrativen Aufgaben statt mit Patientenbetreuung. Dies führt zu Frustration, unattraktiven Jobs und verschärft den Fachkräftemangel im Gesundheitssystem.
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