Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichhorn Coaching und in dieser Podcast-Folge geht es um eine spezielle Optionsstrategie, gerade für Investoren, die ihre Aktien veroptionieren. Wir besprechen heute die Vorteile, warum es vielleicht auch besser ist oder der bessere Covered Call ist und noch ein paar Tipps am Ende natürlich von mir, warum ich sogar die Strategie öfters mal einsetze, obwohl ich ja generell nicht so der Fan bin von Covered Call und Cash-to-Gear-Puts und alles weitere natürlich dann in dieser Podcast-Folge. Wie immer gilt der Risiko-Hinweis, alles was ich heute sage ist meine private Meinung und stellt keine Aufforderung von Verkäufen oder Käufen irgendwelcher Finanzprodukte dar. Um was geht es heute? Um die Collar-Strategie, also C-O-L-L-A-R-Strategie und die wird zu Recht auch immer in einen Topf mit Covered Calls geschmissen. Gibt aber einen kleinen Unterschied und der ist dann eigentlich auch ein großer Unterschied und wenn man das noch ein bisschen selber noch was hinzufügt, dann hat man aber auch schon drei Options-Lags, dann wird da eine runde Sache draus, aber das besprechen wir alles in diesem Video und eigentlich muss man immer den Vergleich machen, also nicht Covered Call vs. gar keinen oder Collar vs. gar keinen, sondern man muss den Vergleich machen, Covered Call vs. Collar, also den muss man wirklich machen und deswegen fangen wir erstmal nochmal mit dem Covered Call an, gehen auch die Vor- und Nachteile ein, weil dann können wir das mit dem Collar besser vergleichen. Das weiß wahrscheinlich schon die meisten Zuhörer, deswegen nochmal im Schnelldurchlauf, also ein Covered Call ist ein Short Call, der aber nicht Short ist, also das ist ein Short Call, aber der nicht nackt ist oder nicht ungedeckt ist, weil heißt ja auch Covered Call, gedeckter Call, weil man das Underlying besitzt, das sind im Normalfall 100 Aktien oder auch 100 ETF-Anteile, könnte aber auch rein theoretisch oder auch praktisch natürlich ein Future sein, also nicht. Okay. Also ich gehe den Future Long und verkaufe darauf einen Short Call, wäre dann ein Covered Call auf einen Future, dann sollte man halt einen Future nehmen, weil der Kontraktwert halt pro Future Option meistens ein Future ist. Das kann ich natürlich theoretisch auch ein Covered Put machen, also wenn ich den Future 100 Aktien Short bin und darauf dann einen Short Put verkaufe. Also das nochmal grundsätzlich und was kann dann halt passieren, also im Aktienkurs steht, sagen wir mal bei 100, ich verkaufe jetzt einen 110er Short Call, der Covered ist durch die 100 Aktien, wenn es bei 100 bleibt, dann verfällt der Short Call wertlos, ich kann die Prämie behalten, habe die Aktien immer noch, wenn es auf 109 geht, ist es auch der Fall, weil er Out of the Money Option ist und erst ab 110 ausgeübt würde, also dann hätte ich sogar noch einen Aktienkursgewinn und der Short Call würde wertlos verfallen. Wenn es halt auf 120 geht, was ist dann der Fall, dann wird ja der Short Call, der Short Call ausgeübt bei 110, jetzt mache ich das erstmal kurz in der Theorie, ist es ein Problem, nein, es ist ein Problem, aber ist es erstmal ein Problem, nein, weil ich ja die 100 Aktien habe, sprich von 100 auf 110, mache ich ja sogar noch Aktienkursgewinn und Prämie darf ich auch noch behalten, also habe ich irgendwie 111 oder sowas verdient, aber der Aktienkurs wäre halt bei 120 gewesen und das Risiko liegt in Anführungszeichen, in ganz dicken Anführungszeichen, am entgangenen Kursgewinn. Wenn die Aktie aber fällt, dann ist der Call halt wertlos verfallen, aber ich mache natürlich mit der Aktie Verlust, aber das hätte ich ja auch ohne Covered Call mit 100 Aktien einfach so, ja den Verlust hätte ich ja trotzdem. Genau, also das mal so grundsätzlich zu der Herangehensweise eines Covered Calls und dann gibt es jetzt auch die Vor- und Nachteile davon, weil die müssen wir auch gleich dann mit dem Caller vergleichen. Vor- und Nachteile sind erstmal natürlich, ich generiere Cashflow oder zusätzlichen Cashflow, eine Zusatzdividende mit Aktien, die ich ja eh schon habe, also ich optioniere etwas, was ich eh schon habe. In der Theorie, ich muss ganz deutlich sagen, dazu später mehr, habe ich eigentlich auch kein zusätzliches Risiko, warum, weil nach oben kann ich ja sogar noch ein bisschen Buchgewinne mitmachen, mache aber halt keine Buchgewinne mehr ab dem Strikepreis des Covered Calls oder halt des Short Calls. Ich habe sogar eine leichte Hedging-Wirkung, wenn es nach unten geht, verfällt ja der Call wertlos, also ich hätte ja sogar nach unten einen leichten, ja, Vorteil gegenüber den 100 Aktien direkt. So, das sind jetzt eigentlich so die Vorteile. Jetzt gibt es aber auch noch ein paar riesige Nachteile, warum ich, das habe ich ja schon öfters gesagt, so nicht der Mega-Fan davon bin und meistens wird es ja auch tief, relativ aus dem Geld verkauft, also für Delta 10 oder sowas und kassiert man irgendwie für 50 Dollar auf einen Kontraktwert von 15.000. Ja, warum macht das halt eher wenig Sinn? Warum? Wegen, wenn man sich einfach, also man muss einfach ganz oft bei Optionsstrategien nur das Profit-Loss-Diagramm anschauen. So, nach unten ist man ja 1 zu 1 dabei wie 100 Aktien. Ja, man hat diese Mini-Hedging-Wirkung, aber bei einer Out-of-the-Money-Option, wo man als 40 Dollar bekommt und dann 4.000 hinten ist, geschenkt, also die ist ja nach unten fast 1 zu 1. Nach oben aber viel, viel, viel, viel, viel, viel, viel schlechter. Also wenn ich eine NVDA habe, mache ich dann Coward Call drauf, die steigt dann irgendwie in 300%. Die wird mir aber nach 10% Kursgewinn, wenn ich überhaupt so weit weg noch halbwegs Prämie bekomme, ja ausgebucht. Also nach oben beschneide ich mich halt komplett in den Gewinn, das kann man mal machen, aber dann im Gegenzug muss es ja auch einen Benefit geben, weil ich nehme jetzt ja nach oben kein Gewinn mehr mit. Ja, das ist ja auch so. Ja, das ist ja auch so. Ja, das ist ja auch so. Ja, das ist ja auch so. Ja, das ist ja auch so. Ja, das ist ja auch so. Oder kaum noch Gewinn und nach unten habe ich aber das gleiche Risiko, ja, wo macht denn das einfach Sinn? Das macht so auf dem Blatt Papier einfach keinen Sinn. Das muss man einfach ganz deutlich so sagen. Ich komme aber noch zu den Anwendungszwecken auf jeden Fall noch am Schluss, man kriegt das doch ein bisschen, ja, ein paar Tricks noch ein bisschen besser, aber grundsätzlich ist es einfach eine Katastrophenstrategie, das muss man einfach wirklich so sagen. Anwendungszwecke aber dann gleich später dazu. Okay. So, und jetzt kommen wir zu dem Caller. Also, was ist da jetzt der Unterschied? Man nimmt eigentlich ein Covered Call, also man hat 100 Aktien, man hat einen Short Call, also der Covered Call und jetzt habe ich ja durch den Short Call einmal Prämie verdient, sagen wir mal 100 Dollar und damit kaufe ich den Long Put. Also, ich habe 100 Aktien, Short Call, der gedeckt ist durch die 100 Aktien und gleichzeitig einen Long Put. Es gibt so Zero Cost Caller, also dass ich quasi mit den 100 Dollar... Einnahme des Calls den Long Put halt finanziere. Das kann ich natürlich auch machen, dass es halt ein Debit oder ein Credit ist, je nachdem wie ich die Strikes wähle. Wo hat man jetzt da den Vorteil? Immer gegenüber dem Covered Call, nicht gegenüber 100 Aktien. Also, es gibt natürlich schon ein paar bessere Vorteile jetzt. Und zwar im Gegensatz zu einem Covered Call sieht das Profit-Loss-Diagramm jetzt hübscher aus. Warum? Nach oben nehme ich natürlich... Noch weniger mit, in Anführungszeichen, weil ich ja die Prämie teilweise verzichte oder auch ganz verzichte, aber nach unten habe ich wenigstens eine schöne Hedging-Wirkung. Also, spätestens ab dem Long Put-Strike-Preis ist es ja sogar eingefroren. Also, da sage ich dann, okay, ich verzichte jetzt auf mögliche Kursgewinne, aber dann habe ich ja nach unten wenigstens einen Vorteil, dass ich da abgesichert bin. Und deshalb, wenn man es jetzt nicht ausüben lässt, also einmal ausüben lässt mit dem Short Call oder halt ausüben mit dem Long Put. Also, einmal ist ja Stillhalter, einmal Käufer der Option. Aber dann kann ich das sogar relativ steuerneutral machen, ohne dass ich halt die bestehenden Aktienpositionen verkaufen muss, was halt auch nochmal ein Vorteil ist. Also, das ist der Riesenvorteil gegen einen Covered Call, dass man sagt, okay, ich bin jetzt nach unten wirklich abgesichert. So, jetzt kann man sich natürlich überlegen, macht man nur den Long Put oder macht man... Ich könnte ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten abgesichert. Aber nach oben kann ich ja noch kurz überlegen. Ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich kann ja auch sagen, ich habe 100 Aktien, mache einen Long Put, ey, da bin ich nach unten wirklich abgesichert. Also, ich bin zwar besser abgesichert, aber der Covered Caller, der sind Zusatzdividende, das ist dann halt eigentlich relativ weg. Ich habe immer noch das Problem, wie bei einem Covered Call, dass mir gute Aktien schnell weggeschnappt werden können. Also, wenn es nach oben geht, das sieht gleich aus, das Profit & Loss, der kam sogar eher halt einen Tick schlechter, da werden die Aktien hier ganz, ganz schnell weggecallt. Das kann ich wirklich auch aus Praxis sagen, es ist ein Filter-Prozess, ein sehr dummer Filter-Prozess, genauso wie Cash-Secured Puts, die Scheiße ins Depot zu holen. Oder die guten loszuwerden. Die Top-Aktien werden so schnell weggecallt und die schlechten nie, weil sie halt die ganze Zeit fallen. Und die schlechten werden euch mit Cash-Secured Puts eingebucht und die, die ihr haben wollt, nicht. Also, das ist halt einfach mal auf dem Papier ein schlechtes Setup, man kann es, wir haben ja schon 1000 Podcast-Folgen darüber gemacht, natürlich gut einsetzen, nach Hohenwohler und so weiter, aber permanent und per se ist es einfach nicht so gut. Und auch hier beim Caller, dieses, da muss ich ein bisschen drauf rumreiten, dieses Risiko, entgangenen Gewinns, ist das Risiko, warum wir überhaupt in Aktien investieren. Also wenn eigentlich einer sagt, ey, kannst du 100 Aktien kaufen, du nimmst aber überhaupt nach oben nichts mit, aber nach unten alles, dann würdet ihr niemals in Aktien investieren. Das ist ja das Schöne an Aktien, dass ich ja nicht nur 100% verdienen kann. Ich kann 100% verlieren, aber ich kann ja mehr als 100% verdienen. Und dass ich 100% verliere, kommt vor, aber ist auch eher selten. Aber ich kenne ein Vielfaches meines Kapitals, verdienen, was ich eingesetzt habe. Das geht bei Stillhalterstrategien nicht bei. Bei Longoptionen geht es natürlich. Und dann sagt man, ey, das mache ich jetzt, ist voll die gute Idee, ich nehme noch ganz wenig Geld mit, voll die super Idee, nach unten nehme ich aber das komplette Risiko mit, um dann noch einen Schnaps zu verdienen. Also macht einfach keinen Sinn und das muss man sich wirklich, wirklich nochmal ins Gedächtnis rufen. Genauso wie wenn ein Cash ist kaputt. Ey, ich kriege ein bisschen Prämie und dafür nehme ich das Risiko vollkommen mit und habe das gleiche Risiko bei Aktien, aber nach oben nehme ich kaum Gewinn mit. Das ist genau dasselbe, was einfach mal per se schlecht ist. Das ist alles sehr überspitzt formuliert, das sage ich auch selber und deutlich an dieser Stelle. In einer hohen Wohllage kann man natürlich jetzt das nach oben, also 15% Prämie einnehmen, dann ist die Sache, sieht die schon mal wieder ein bisschen besser aus. Aber jetzt gerade bei den Out-of-the-Money-Optionen, das habe ich schon tausendmal gesagt, also irgendwie für 1% Prämieneinnahme, das Risiko von 100% zu übernehmen, also Entschuldigung, wo, in welcher Welt macht das Sinn? Dann haben wir noch ein anderes Problem und das ist der Skew-Index, was wirklich jetzt hier im Gegensatz zum Coward-Call natürlich auch ein Problem ist, aber hier halt richtig praktisch rauskommt. Weil wenn ihr halt sagt, ich verkaufe jetzt, man kann es ja auch beides Add-a-Money machen, Long-Put-Add-a-Money, Short-Call-Add-a-Money. So, beides Delta 50. Dann kann quasi fast nichts mehr passieren im Kurs, da sind wir unten ja komplett abgesichert, aber das wird nicht kostenneutral funktionieren. Warum? Weil der Calls einfach günstiger sind als Puts im Aktienmarkt zu 99%. Also da kommt der Skew-Index halt richtig zu Trage, dass wenn ihr da auch noch Geld verdienen möchtet, habt ihr vielleicht beim Delta Call 30 und Long-Put irgendwie Delta 5. Also da ist eine sehr große Spanne dazwischen aufgrund des Skew-Index. Was ihr auch noch an der Backe habt, was der Caller und der Coward-Call halt einfach haben, sind große steuerliche Probleme oder auch Vorteile, je nachdem wie schlau ihr seid. Wenn so ein Coward-Call ausgeübt wird, tut es weh, meistens, weil, wenn das privat macht, und ihr habt ja die Apple-Aktie mit 300% Kursgewinn, ja herzlichen Glückwunsch, habt ihr für 1% Prämieneinnahme, dürft ihr dann quasi 30% des Kursgewinns überhaupt erstmal per se versteuern und ihr wart dann noch im Risiko die ganze Zeit dabei. Das macht natürlich keinen Sinn, deswegen muss man auch tierisch aufpassen und genau überlegen und beobachten, möchte ich, dass es ausgeübt wird oder nicht. Kann auch Fälle geben, je nach Topf privat, dass man es vielleicht auch ausüben lässt oder nicht. In der GmbH macht das eigentlich nie Sinn. Mit dem Longput muss ich mir steuerlich natürlich jetzt auch überlegen, was ich da mache. Soll denn dann die Aktie nach unten krachen? Gibt es ja Möglichkeiten, den Longput auszuüben. Das kommt in der GmbH eigentlich ganz gut, wenn er wirklich tief ins Geld rauscht. Das dann zum zu machen, auszuüben und halt nicht die Option dann teuer zu verkaufen. Das wäre aber halt die andere Möglichkeit, wo ich halt auch sagen könnte, okay, ich könnte natürlich den Put einfach teuer verkaufen. Das ist ja eure Wahl, nicht beim Call. Müsst ihr es natürlich beobachten beim Shortcall, das seid ihr Stillhalter beim Longput, seid ihr Käufer der Option. Obacht, Obacht, Obacht. Das ist jetzt keine Sache vom Caller, sondern, sofern das physisches Settlement ist, werden Longoptionen nachbürstlich, wenn sie bestimmte Betrag im Geld sind, ausgeübt vom Broker. Bei Verfall natürlich nur. Passt da ein bisschen auf, gerade wenn es knapp ist, die werden euch sonst ausgeübt. Long, Short, je nachdem, wenn es meistens ja Freitag ist, dann kann es über das Wochenende schon auf einmal wehtun. Also die Nachteile gibt es nach wie vor noch. So, jetzt kommen wir zum Fazit und zu meiner Meinung zur Caller-Strategie. Ich finde ein Caller viel, viel, viel, viel, viel besser als ein Covered Call. Natürlich, ihr habt das Problem, dazu komme ich dann gleich noch, dass ihr nach oben kaum noch Kursgewinne mitnehmen könnt. Das Problem bleibt stehen, aber wenigstens habt ihr nach unten ein viel, viel besseres Profit und Loss Diagramm, dass ihr wirklich mal auch eine Hedging-Wirkung habt. Und das habe ich beim Covered Call Podcast auch schon gesagt, nach oben kann man das auch wieder verbessern, indem man folgendes macht. Jetzt kommt etwas mit vier Bausteinen. Ihr habt natürlich die 100 Aktien. Ihr macht ein Covered Call daraus, also ein Short Call. Beziehungsweise ihr macht einen Bear Call Spread raus, der aber kein Bear Call Spread ist. Bisschen verwirrend, weil ihr ja die 100 Aktien auch noch im Depot habt. Also wird daraus irgendwie dann doch ein Bull Call Spread. Das ist aber rein mechanisch ein Bear Call Spread. Also 100 Aktien, Short Call und drüber einen Long Call. So, was habt ihr dann wieder den Vorteil, wenn man jetzt erstmal das macht? Dann habt ihr natürlich den Vorteil, ich mache mal ein Beispiel. Aktienkurs bei 100, ihr verkauft einen Short Call at the money bei 100 und jetzt noch einen Long Call kauft ihr bei 110. Erstmal ist es natürlich eine Prämieneinnahme, weil Short Call viel, viel näher am Geld ist als der Long Call. So, und dann könnt ihr aber halt wieder ab 110 etwas verdienen. Natürlich habt ihr da ein Feld oder ein Kursfeld, wo ihr nichts mehr verdient, aber ihr könnt hier wieder etwas verdienen und nehmt die Prämie ein. Das funktioniert natürlich nur, wenn ihr den Short Call auch eher näher ans Geld wählt, was eigentlich bei jeder Optionsstrategie sinnvoll ist. Und dann halt drüber noch einen Long Call. So, und dann nimmt ihr immer noch Prämie ein und damit kauft ihr dann den Long Put out of the money. Das sollte man natürlich auch nur an bestimmten Situationen machen. Wenn der Aktienmarkt nach oben rennt, warum sollte man das machen? Wenn natürlich da irgendwelche große Signale an der Börse kommen, kann man halt so auch das Aktiendepot oder einzelne Aktien hatchen. Also, 100 Aktien, Short Call out of the money, Long Call out of the money, Long Put out of the money. Das wird dann relativ Nullsummen spielen natürlich. Man kann noch ein bisschen Credit einnehmen. Da kann man dann spielen, wo man den Long Put einsetzt. Aber den Long Put würde ich dann auf jeden Fall halt schon ein bisschen out of the money wählen. Sollte man dann halt auch wählen, dass es halt auch nicht gerade viel Geld kostet. Und das natürlich nur bei einer niedrigen Vola umsetzen, dass der Long Put halt auch nicht so teuer ist. Das sind ja gerade diese Long Puts out of the money, was ich gerade empfehle zu kaufen, die manche halt auch verkaufen. Nur so an dieser Stelle. Und wie gesagt, ganz ganz wichtig, kombiniert es halt mit Signalen. Wenn jetzt hier Jahresendrallye ist, die Apple-Aktie fliegt nach oben, ja dann lasst sie halt rennen. Also da würde ich dann nicht blind einfach dieses Konstrukt umsetzen. Ich weiß gar nicht, was das für einen Namen hat, was ich jetzt hier gesagt habe mit Short Call, Long Call und Long Put und den 100 Aktien. Aber ja, da würde ich halt wirklich schon drauf achten oder irgendwelche Dreifach-Tops oder sowas. Und vielleicht halt auch eher auf die Aktien, die vielleicht eh ein bisschen rumschnarchen. Die Coca-Cola-Aktie bin ich jetzt irgendwie 40% vorne, ist gerade an einer wichtigen Widerstandszone. Vielleicht setzen wir es da dann halt um. Und da kann man wirklich auch sehr schön spielen. Ich kann den Short Call variieren, ich kann mit dem Long Put variieren. Also da hat man dann einfach viel, viel mehr Möglichkeiten. So wird, finde ich, eine bessere Sache draus. Trotzdem muss ich an der Stelle nochmal zum Schluss sagen, ich bin nicht der allergrößte Fan davon. Man kann natürlich auch sagen, ey, was soll der ganze Hin und Her? Ich kaufe mir kurz einen Long Put. Das kostet mir Geld. Das mache ich nicht die ganze Zeit. Ende. Nehme ich nach oben noch extrem viel Gewinn mit. Und wenn es krachen sollte, habe ich meinen Long Put an dieser Stelle. Kann man natürlich auch machen. Dann kostet man halt auf jeden Fall Geld. Es sei denn, die Aktie schmiert richtig ab. Also da gibt es wirklich ganz, ganz viele Möglichkeiten. Noch auch eine erwähnt, wenn ich die Aktie wirklich quasi glatt stellen möchte, aber ich möchte sie nicht realisieren aufgrund von steuerlichen Effekten, könnt ihr natürlich auch einen In-the-Money-Short-Call wählen. Also der Aktienkurs steht bei 100 und ich verkaufe einen 10er-Call. Hat ja 90 inneren Wert. Läuft 1 zu 1, der Optionspreis, wie die 100 Aktien direkt. Also ist quasi 100 Aktien synthetisch Short sozusagen. Müssen da nur aufpassen auf die mögliche Ausübung. Und was ihr halt auch noch machen könntet, ist einfach auf den Broker achten, aber 100 CFD-Shorts dagegen stellen oder Long, je nachdem, wenn die Aktie auch Short seid. Kann man natürlich auch machen, sollte man aber eher nur kurzfristig machen, weil ihr darauf Zinsen bezahlt. Das mal von mir zu der Caller-Strategie. Wie findest du den besseren Covered Call? Die ganze Zeit einsetzen würde ich es aber auch nicht. Aber, und wirklich wichtig bei jeder Optionsstrategie, die lügt nicht, malt euch das Profit-Loss-Diagramm einfach mal sauber auf. Und das ist bei Cash Rebuts und Covered Call, wenn man es nicht gerade in einem mega geilen Vola macht, wirklich immer der Fall, dass man sagt, ey, das Risiko wie 100 Aktien, aber entweder nicht mit keinem Kursgewinn mit oder nach unten alles mit. Also es macht einfach so wenig Sinn. Und das muss man auch an der Stelle mal deutlich sagen. Ja, das war es soweit von mir. Lasst gerne einen Daumen nach oben da und auch gerne mal eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify. Da brauchen wir noch ein paar. In diesem Sinne, passt auf euer Geld auf. Bis dahin. Ciao, ciao.