Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Algoholfreies leben und nüchtern Alive-Style. Als Algoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Algohol zu erschaffen. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. [Musik] Nächste Woche trinke ich nichts. Sieben Tage ohne Algohol. Das hat mein Körper mal wieder nötig. Und ich weiß, dass ich das schaffe. Und danach kann ich wieder ohne schlechtes Gewissen zu langen. Schön, dass du zuhörst. Herzlich willkommen zu einem neunten Folge, in der es um Trinkpausen geht. Trinkpausen sind in der Regel geplant auf einen festen Zeitraum festgelegte Fasen, in denen jemand bewusst auf Algohol verzichtet. Das können ein paar wenige Tage sein, eine Woche, mehrere Wochen, vielleicht Monate, manche trinken ein Jahr lang nichts. Und machen ein Jahr lang Trinkpausen. Natürlich habe ich auch früher Trinkpausen gemacht. Und das, was du als Intro vorhin gehört hast, beziehungsweise als ersten Satz in dieser Folge, war ein Satz, beziehungsweise ein Abschnitt, den ich in einen Tagebuch von 2015 geschrieben habe. Ja, 2015, ich habe, würde ich mal sagen, 10 Jahre, die ganzen 10 Jahre, bevor ich aufgehört habe, Algohol zu trinken. Mein Algoholkonsum stark reguliert, stark kontrolliert, mehr oder weniger erfolgreich, eher weniger erfolgreich. Und Trinkpausen, mal von einer Woche, zwei Wochen, sogar mal von drei Monaten, haben da regelmäßig dazu gehört. Auch diese Trinkpausen, meistens konnte ich sie einhalten, aber doch ziemlich oft, vielleicht auch nicht meistens, beziehungsweise etwa 50/50, würde ich sagen, habe ich sie auch vorzeitig wieder abgebrochen, wie das halt so ist oder war, bei meinen Trinkpausen und bei manchen anderen Menschen, die Trinkpausen machen, auch so ist. Wenn du nicht mehr ganz sowohl bist, mit der Art und Weise, wie du trinkst, bin ich nämlich ziemlich sicher, hast du auch schon die eine oder andere Trinkpausage macht oder versucht zu machen. Du hast dir vielleicht mal gesagt, ja, bis am Stadtrink ich nichts mehr, du hast vielleicht zu Beginn des Jahres eine Zeit lang nichts getrunken oder hast vor oder nach einem Urlaub bewusst eine Trinkpause eingelegt, um deinem System mal eine Pause zu gönnen. Egal, wie lange deine Trinkpause war oder ist, es ist gut, dass du sie machst, das möchte ich an dieser Stelle, ganz bestimmt vorwegnehmen, denn jedes Glas weniger ist ein bisschen mehr Gesundheit für deinen Körper und für deine Seele. Klar, und gleichzeitig ist so eine Trinkpause eben auch ein bisschen trügerisch. Ja, nicht ohne Vorsicht zu genießen, wenn wir es mal so ausdrücken wollen, weil so eine Trinkpause kann dir das Gefühl vermitteln, alles im Griff zu haben, weil du ja schließlich locker für eine gewisse Zeit lang verzichten kannst. Also, wie Trinkpausen immer auch ein bisschen selbstbetrug sind, erfährst du in dieser Folge und wie du diesen Selbstbetrug aufdecken kannst und deine Trinkpause wirklich effektiv für dich nutzen kannst, dafür bekommst du fünf Tipps von mir mit an die Hand in dieser Folge. Mit eigenen Erfahrungen halte ich ja nicht besonders hinter dem Berg und heute möchte ich dich besonders tief in meine Gedanken von damals mitnehmen. Damals heißt damals, als ich noch getrunken habe, fast 20 Jahre lang gehörte Alkohol sowas von zu meinem Leben. 20 Jahre hätte ich ihn mir niemals aus meinem Leben wegdenken können. Oder sagen wir mal, vielleicht wann 17, ja, weil bevor ich aufgehörter habe zu trinken, war da schon eine gewisse Zeit, da in der ich dachte, vielleicht wäre ein Leben ohne Alkohol ja tatsächlich eine richtig coole Option. Was mir aber immer schon bewusst war, in dieser Zeit, in der ich viel und regelmäßig getrunken habe, gesund ist das nicht, was ich da mache. Ich wusste, ich wusste eigentlich ziemlich schnell, dass ich zu viel trinke und das mein Körper leidet. Schließlich spürte ich das ja auch, darum habe ich ja auch Trinkpausen gemacht, immer und immer wieder. Vor ein paar Tage, mal eine Woche, mal zwei Wochen, wie gesagt, einmal waren es sogar drei Monate. Das war die längste Zeit. Halte gerne kurz an dieser Stelle mal inne und frage dich, warum machst du Trinkpausen oder warum hast du das Bedürfnis nach Trinkpausen? Egal, wie lange sie dauern, ob einen Tag eine Woche oder mehrere Monate, warum? Was erhoffst oder wünschst du dir von deinen Trinkpausen? Ich helfe dir gerne mit ein paar Gedanken auf die Sprünge. Hast du dabei vielleicht Gedanken gehabt, wie das tut meinem Körper gut, so eine Trinkpausen? Wenn er sich ein paar Tage nicht mit Alkohol beschäftigen muss, tu ich ihm einen gefallen. Vielleicht hast du auch gedacht, meine Leber braucht mal wieder eine Pause. Eine kleine Form von Entgiftung. Du hast vielleicht gedacht, dass du dir mal wieder selbst zeigen und beweisen solltest, dass du es auch ohne Alkohol richtig gut hinbekommst. Denn wer ein paar Tage oder sogar Wochen oder Monate ohne Alkohol auskommt, kann unmöglich irgendeine Form von Abhängigkeit haben. Denn schließlich hast du es ja unter Kontrolle. Denn Trinkpausen sind nichts weiter als Kontrolle. Vielleicht hast du es aber auch eine Zeit lang echt übertrieben und brauchst oder braucht ernsthaft eine Pause von diesem Lifestyle. Vielleicht hast du aber auch gedacht, wenn ich nach einigen Tagen oder Wochen oder länger wieder anfange, ja dann trinke ich vermutlich auch weniger. Es wird mir leichter fallen, immer öfter mal auf Alkohol zu verzichten, weil ich habe mich ja sowas wie Entwöhnt. Ich habe sicher einfach nur für eine gewisse Zeit entwöhnen. Und danach hat man es wieder besser im Griff. Okay und ich bin ziemlich sicher, dass das nur für ganz kurze Zeit geklappt hat. Du hast nach einer gewissen Zeit wieder angefangen mit dem Trinken. Und das hier ganz fette Klammerbemerkung, obwohl die die Pause gut getan hat. Obwohl dir die Pause gut getan hat, hast du wieder angefangen mit dem Trinken. Nicht zu trinken, aber keine Option für dich. Also hast du wieder getrunken und du hast sogar auch am Anfang weniger getrunken. Das hat ganz gut geklappt. Ich spreche immer von du. Ich kenne dieses Verhalten von einigen meiner Klienten, aber ich kenne es natürlich auch von mir. Ich habe immer gedacht, dass wenn ich nach einer längeren Trinkpause wieder trinke, dann muss ich ja nicht gleich ganz so heftig wieder anfangen und kann das Ganze auch langsam angehen. Na ja, tatsächlich hat das bei mir und vielleicht ja auch bei dir eben wie gesagt nur am Anfang geklappt, vielleicht weniger und seltener getrunken. Aber dann langsam, langsam hat sich das alte Muster wieder eingeschlichen und du warst zack wieder drinnen. Und lasst mich dir auch noch diesen Gedanken unterjogeln. Du hast niemals ernsthaft gedacht, danach weiterzumachen. Also weiterzumachen mit dem Nicht trinken. Die war immer bewusst, wenn du so eine Trinkpause machst, danach fängst du wieder irgendwann mal an. Sonst ja, Logo, werde es ja keine Pause, sondern es werde aufhören. Kannst du dir vielleicht eben nicht vorstellen, wie ein Leben ohne Alkohol aussehen könnte? Und falls du an diesem Punkt bist, wo du es dir noch nicht vorstellen kannst, oder überhaupt nicht gar nicht vorstellen kannst, verstehe ich das total. Ja, total. Gie mir natürlich auch so. Ich konnte mir sehr, sehr lange nicht vorstellen, dass ein Leben ohne Alkohol in irgendeiner Art und Weise lebenswert, spannend oder genussvoll sein könnte. Denn wenn ich mir das hätte vorstellen können, hätte ich ja auch gar nicht diese Trinkpause und die Trinkregeln, die ich mir natürlich auch immer wieder gesetzt habe, sonst hätte ich dir gar nicht gebraucht. Ich habe mich so stark in meinem Leben mit Trinkregeln und Trinkpause auseinandergesetzt. Ich weiß auch nicht, das waren Wochen bis Monate, die ich da an gedanklicher Energie reingesteckt habe. Oder ja, zeitlich, wie ich mich damit beschäftigt habe. Aber das ist immens, was ich da für eine Denkleistung und für eine Zeit reingesteckt habe, um irgendwie ein Gefühl von Kontrolle über mein Trinkverhalten zu erlangen. Ja, ewig hat das gedauert. Also eine ewige Zeit habe ich da reingesteckt und vor allem sehr, sehr viel Energie. Und wenn ich jetzt zurückdenke, es ist so crazy, wirklich crazy.
Ich habe so viel Energie in die Kontrolle meines Konsums gesteckt, anstatt einfach mal diesen Jahr "Out of Comfort Zone" Gedanken ein Leben ohne Alkohol werde auch eine Option zuzulassen. Ich konnte mich nicht aus meiner Komfortzone bewegen, wo die Antwort gelegen wäre. Die Antwort wäre ja gewesen, hey, versuch's doch mal einfach ganz ohne. Willst mal mit der Option ein Leben ohne Alkohol zu führen. Das war für mich so unvorstellbar, dass ich lieber unmengen an Zeit und Gedanken ins kontrollieren reingepackt habe. Ich hatte viele Trinkregeln, hab immer wieder Trink pausen gemacht und was ist passiert. Ich hab's trotzdem nicht in den Griff bekommen. Deswegen sage ich, abgesehen von dem mehr oder weniger kleinen Benefit, den du hast, wenn du eine Trinkpause machst. Ich sage nicht, dass du diesen Benefit gar nicht hast. Für Körper und Seele ist auch eine Trinkpause gut, auf jeden Fall. Aber wie so sage ich jetzt, dass so eine Trinkpause trügertig ist. Wie so soll das Ganze trügerisch sein? Wie ich das eben schon gesagt habe. Trinkpause und Trinkregeln sind eine Art von kontrolliertem Trinken. Und hier nochmal als Anmerkung. Lieber kontrolliert Trinken als nicht kontrolliert trinken. Und ich bin auch sehr, sehr sicher, dass die Phase, in der du dein Trinken kontrollierst, dass diese Phase unbedingt zum Prozess dazu gehören muss, damit du erkennst, dass diese Phase des Kontrollierens einfach sehr anstrengend ist und dass du da einfach irgendwann raus möchtest. Also Trinkpause und Trinkregeln sind eine Art von kontrolliertem Trinken. Zumindest, und das ist ein wichtiger Unterschied, erhoffst du dir dadurch, ein Gefühl von Kontrolle über deinen Konsum. Du wünschst dir diese Kontrolle, weil du merkst, das ist dir, wenn du nicht aufpasst, eben nicht gelingt, einen gemäßigen oder wie auch immer du das bezeichnen möchtest, Konsum zu pflegen. Du kontrollierst, um dich zu fühlen, als hätte du die ganze Sache im Griff. Mit jeder Regel, mit jeder Trinkpause, bestätigst du dir selbst zumindest für ein glitzig kleinen Moment oder vielleicht auch nur sehr oberflächlich. Ich habe es im Griff. Jedes Mal, wenn ich in meinen Tagebuch geschrieben habe, früher, dass ich jetzt eine Woche nichts trinke, dass ich heute Abend nur zwei Gläser trinke, dass ich ab nächste Woche nur noch zwei Gläser alle drei Tage trinken möchte. Jedes Mal, wenn ich diese Art von Aktion vorgenommen habe, wenn ich so gehandelt habe, wenn ich so gedacht habe und für einen kurzen Moment so gehandelt habe, hat sich das so angefühlt, als könnte ich etwas tun gegen meinen immer mehr außer Rand und Band geraten, denn kommen so zum zu tun. Ich habe ja gemerkt, so wie jetzt fühlt ich das irgendwie ungut an. Also habe ich mir ein Gefühl von Kontrolle gewünscht und das habe ich erlangt, indem ich mir eben wie gesagt diese Trinkregeln aufgestellt habe und die Trinkpause gemacht habe. In dem Moment, indem du dir die Regel auferlegst oder dich in der Trinkpause befindest, hast du es tatsächlich unter Kontrolle. In diesen Momenten, ja, das weiß ich auch noch gut, wenn ich zurückdenke, es hat sich nach Kontrolle angefühlt. Ich hatte dieses "hch", gute entspannte Gefühl, hey, da habe ich ja noch einen Teil recht gut im Griff. Und ich weiß nicht, das habe ich ja auch schon erzählt, zumindest ganz sicher in der ersten Folge, in der ich über mein Verhältnis mit Alkohol über die Jahre hinweg betrachtet spreche, ich habe nicht an jeden Tag getrunken. Ich hatte immer wieder diese Trinkfreintage und gerade die, an denen habe ich mich so festgeklammert, an denen habe ich mich festgeklammert, um mir selbst zu beweisen, dass da garantiert keine Form von Suchtabhängigkeit, wie auch immer vorhanden sein kann. Ja, ich habe also diese Trinkregeln und Trinkpause gebraucht, um mich in einer "ja", ich sage das jetzt so falschen Sicherheit zu wiegen. Wichtig an dieser Stelle, um das noch mal zu sagen, besser kontrollieren als nicht zu kontrollieren. Aber mit der Kontrolle ist es oft noch nicht völlig gelöst. Ja, weil, und darauf möchte ich hinaus auch am Ende, ganz sicher dieser Folge, es ist ein großer, enormer, gedanklicher und zeitlicher Aufwand, den du in deine Kontrolle in die Kontrolle über deinen Konsum stecken musst. Und die Frage ist hier natürlich, bist du bereit, diesen Preis zu bezahlen, um weiterhin noch ein bisschen trinken zu können. Und wenn du dich jetzt im Moment, an dem Punkt befindest, wo du sagst, ja, ich bin bereit, diesen Preis zu bezahlen, diesen Preis in Form von zeitlichem und gedanklichem Aufwand, um meinen Trinken zu kontrollieren in der einen oder anderen Form. Das ist natürlich völlig individuell geprägt. Dann ist es, okay, ich überzeuge dich sicher nicht, ein Leben ohne Alkohol führen zu müssen. Auf gar keinen Fall. Wenn du jetzt in dieser Phase bist, in der du kontrollierst und du okay bist mit dem Aufwand, den du hineingibst, dann mach weiter so, solange bist du nicht mehr okay bist damit. Was steht mir zu? Es steht mir absolut nicht zu, dir zu sagen, wie du trinken sollst. Das werde ich auch niemals tun. Aber wenn du in der Phase bist, in der dir dein kontrollieren, langsam zu anstrengend wird, dann darfst du jetzt ganz gut die Ohren spätzen, weil dann ist diese Folge genau hier richtige für dich. Denn da kannst du jetzt vielleicht für dich feststellen, dass diese Trink pausen, die du bisher gemacht hast, auch für dich eine Art. Ich sag's jetzt mal, etwas direkt, eine Art Alibi-Übung sind. Sie sind eine Alibi-Übung, um dir ganz sicher beweisen zu können, dass du noch keine unsichbare Grenze überschritten hast und dass du noch auf einem mehr oder weniger guten Weg bist, was deinen Alkohol-Konsum anbelangt. Wie ich das vorhin gesagt habe, in dem Moment, in dem du dir die Trinkregeln auferlegst und dich in der Trinkpausel befindest, hast du es tatsächlich unter Kontrolle. In diesen Momenten, ja. Das Ganze hat aber absolut nichts mit einer langfristigen und nachhaltigen Veränderung zu tun. Denn sobald du dir regelbrichst. Und das passiert ja, wie wir das wissen, hin und wieder mal, bist du wieder außer Kontrolle. Das heißt, dass nicht unter Kontrolle haben, lauert quasi hinter jeder Ecke. Und das ist quasi das Wesen von nicht unter Kontrolle haben. Du hast das Gefühl, du kannst es ein Stück weit kontrollieren. Aber wenn es wirklich so wäre, müsstest du es nicht kontrollieren. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Wenn du keine Kontrolle bräuchtest, müsstest du es nicht kontrollieren. Und sobald du es kontrollieren musst, gibt es eigentlich keine richtige Kontrolle für dich, weil das Bedürfnis kontrollieren zu müssen, an und für sich schon ein außer Kontrolle sein ist. Ich hoffe, das hat man so verstanden. Sobald du also auch die Trinkpause beendet hast, findest du wieder in alte Muster zurück. Und du brauchst wieder neue Kontrolle, um dir wieder zu beweisen, dass du eigentlich gar keine Kontrolle brauchst. Oder sie irgendwann vielleicht nicht mehr brauchst. Da drauf hoffst, dass du sie irgendwann vielleicht nicht mehr brauchst. Neue Regeln, neue Trinkpause, immer wieder Trinkpause machen müssen, damit du dich wieder in Kontrolle fühlst, dass alles ist ein Kreislauf. Und es ist ein Kreislauf, der dir höchstwahrscheinlich nicht sonderlich gut tut. Sonst würdest du nämlich, diesen Podcast höchstwahrscheinlich nicht hören. Es ist vor allem ein Kreislauf, der ohnfassbar viel Energie kostet, so wie ich das Vorentrung gesagt habe, ja, ich kenne Menschen, bei denen funktionieren Regeln und Pausen. Und vielleicht kennst auch du Menschen, bei denen Regeln und Pausen funktionieren. Jetzt möchte ich dir aber wirklich Klartext mit dir sprechen. Ich habe mich mit diesen Menschen, bei denen es funktioniert, auseinander Gesetz, beziehungsweise mit ihnen gesprochen. Das sind Menschen, die eigentlich gar keine Regeln und Trinkpause brauchen. Ich will ihnen die nicht wegnehmen. Ich bin froh, dass sie das Gefühl haben, sie wollen ihren Alkoholkonsum im Griff haben. Aber in allen Fällen, in denen ich das genauer beleuchte, sind das Menschen, die in keinster Art und Weise so trinken oder getrunken haben, wie ich das früher getan habe. Das sind Menschen, die trinken, ich sage jetzt wirklich, das bewusst auch mit dem Gesellschaftsfähigen, wo Kabular, sie trinken gemäßigt, sie trinken in Kontrolle, sie haben nicht ständig Bock auf mehr, sie kennen ihre Grenzen und spüren die auch und wollen dann nicht mehr. Also das klassische nicht außer Kontrolle geraten. Das sind Menschen, denen liegt ihre Gesundheit am Herzen und deswegen sagen sie, ich will einfach nicht mehr als die Hälfte der Tage in der Woche zum Beispiel Alkohol trinken. So, das sind nicht Menschen mit dem gleichen Trinkverhalten, wie höchstwahrscheinlich du und ich. Das möchte ich einfach so gut machen.
als kleine Randbremmerkung hier unbedingt noch einschieben. Das heißt aber auch, dass sie für diese Regeln und Trimphausen, die sie sich selbst auffälligen, sehr viel weniger Energie aufwenden müssen. Es fällt ihnen leichter, das alles umzusetzen. Leichter als mir das sicher früher gefallen ist. Und deswegen hier noch ein paar Fragen an dich, um diesem ganzen Phänomen und wie viel Energie aufwandt und und wie viel wohl befinden das tatsächlich für dich bedeutet, wenn du Trimphausen machst, damit du das ein bisschen besser verstehen kannst. Also, wie fühlst du dich tatsächlich, wenn du Trimphausen machst? Fühlst du dich gut? Das vermute ich. Denn immer wenn wir Kontrolle ausüben wollen und auch können, also wenn wir unserem Kontrollbedürfnis nachkommen können, dann fühlen wir uns gut. Das liegt in der Natur von uns Menschen. Vielleicht fühlst du aber gleichzeitig auch Folgendes. Du freust dich, dass du in X, Y und Tagen oder Wochen endlich wieder was trinken kannst. Manchmal fühlt es sich für dich während der Trimpause vielleicht auch nach Verzicht an. Zum Beispiel dann, wenn alle anderen trinken, du aber in der Trimpause bist und dann so ein bisschen so kommunizieren musst du quasi, ja, ich mache gerade Alkoholfreie Zeit, ein bisschen die Tocks und so, ja, ich würde ja so gerne, aber ich nicht, sieh das jetzt durch, ich trinke jetzt heute nichts. Das ist eine ganz andere Energie als wenn du, wie ich jetzt ist zum Beispiel mache, einfach sagst, nicht trink, nichts, danke, ich nehme keine Ahnung, Abfelschule oder ein Alkoholfreien segt oder was auch immer dann da ist. Das ist eine ganz andere Energie, das ist keine Energie von euch, ich würde ja so gerne, aber ich will halt meinem Körper jetzt was Gutes tun und deswegen mache ich jetzt dieses die Tocksding, ist was ganz anderes als einfach zu sagen, ne, für mich kein Alkohol, danke. Es kommt vielleicht ein besonderes und vorhergesehenes Ereignis, wenn du in einer Trimpause steckst und du würdest gerne trinken. Es entsteht ein innerer Konflikt, ziemlich sicher. Vielleicht ist es ein eher unangenehmes Ereignis, das passiert ist. Es kann sein, so was wie Trennung, jetzt wenn es jetzt ganz schlimm ist oder auch Job verlosst oder hat es einen besonders anstrengenden Tag. Du siehst, der Range ist breit, es kann von sehr schlimm zu ein bisschen unangenehm alles dabei sein. Das sind unvorhergesehene Ereignisse, in denen du normalerweise, wenn du nicht in einer Trinkpause wärst, trinken würdest. Jetzt bist du dabei in einer Trinkpause, würdest eigentlich gerne trinken oder weiß normalerweise würde ich jetzt trinken und es kann passieren, dass ein innerer Konflikt entsteht. Soll ich also eine Ausnahme machen oder soll ich jetzt doch bei diesem die Tocksding bleiben, ein inneres hin und her entsteht, keine klare Entscheidung, also ist da. Und daraus folgt, hör da gerne mal in dich rein, ob das mit dir so übereinstimmt, wenn ich das jetzt mit dir teile. Daraus folgt, du vermute es, dass wenn du dich für ein Leben ohne Alkohol entscheidest oder überhaupt der Gedanke an ein Leben ohne Alkohol, setzt du mit so einem Gefühl, wer denn der Trinkpause gleich und zwar mit diesem Gefühl des inneren Konflikts, der immer mal wieder hoch kommt. Du gehst davon aus, dass dieser innerer, kleinere oder größere Kampf, diese innerer Amivalenz immer vorhanden bleiben wird, dass der immer vorhanden bleiben wird, dass du dich immer wieder entscheiden musst gegen den Alkohol. Immer wieder solche Dinge sagen musst, ich würde ja eigentlich gerne trinken, aber weißt du, ich trinke jetzt nicht mehr. Oder auch wenn du es gar nicht öffentlich oder in Gesellschaft kommuniziert, dass du innerlich immer wieder mit diesem Gedanken konfrontiert bist, ich würde ja jetzt eigentlich trinken, aber ich trinke ja nichts mehr. Das ist das, was man verzichten, das ist das, was man das Gefühl von verzichten nennt. Aber lasst mir die an dieser Stelle gesagt sein, das ist absolut falsch. Wenn du dich klar entscheidest für ein Leben ohne Alkohol, dann hast du vielleicht am Anfang noch Phasen, in denen es ein bisschen komisch ist, wenn du nichts trinkst, obwohl du jetzt normalerweise in dieser Situation trinken würdest. Aber wenn du in dem Leben ohne Alkohol angekommen bist, nach einer gewissen Zeit, dann gibt es keine innere Armee-Valenz mehr. Dann musst du dir keine Sorgen mehr machen, die Kontrolle zu verlieren, trotz Regeln und Trinkpausen. Dann hast du keine Sorgen mehr wieder ein alte Muster zu fallen, sobald du wieder etwas trinkst, weil du trinkst einfach nicht mehr. Weil du hast eine klare Entscheidung in dir drin und die ist, ich trinke nichts, kein hin und her, kein innerer Kampf. Und diese innere Entscheidung fällt dir leicht. Und was bedeutet das, wenn es dir leicht fällt, bedeutet das, du hast keinen Energie aufwand, du hast keinen Zeit aufwand, den du um das Thema Alkohol rum verschwendest. So, kleines Plattformen, an dieser Stelle mal wieder, für das Leben ohne Alkohol. Aber, wenn du noch nicht so weit bist und dir das jetzt auch nicht wirklich vorstellen kannst, ein Leben ohne Alkohol, dann verstehe ich das total gut. Es ging mir jahrelang so. Ja, es ging mir jahrelang so. Klar, ich bin. Deswegen habe ich ja kontrolliert und Trinkpausen gemacht, weil ich mir ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen konnte. Wenn du also noch nicht so weit bist, dann mache bitte weiterhin Trinkpausen. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch für dich, aber ich habe ja eben gesagt, Trinkpausen oder die Phase des kontrollierten Trinkens gehört zu deinem Prozess dazu. Das gehört zu deinem Prozess dazu. Mache weiterhin diese Trinkpausen, in welcher Form auch immer. Und zwar, damit du dein Verhältnis zu Alkohol endlich besser verstehst und es dadurch auch irgendwann verändern kannst. Und das funktioniert eben nur, wenn du eine ganz bewusste Trinkpausen machst, beziehungsweise eine Trinkpausen aus einer neuen Perspektive betrachtest. Du kannst dir mit einer gezielten bewussten Trinkpausen den Grundstein für deine nachhaltige Veränderung in Sachen Verhältnis zu Alkohol legen. Hier also fünf Tipps für dich, wie du eine gezielte Trinkpausen für dich nutzen kannst. Nummer eins, du gestaltest deine Trinkpausen bewusst, indem du jeden Alkohol freien Tag, das können zwei Tage, fünf Tage, ich schlage mindestens fünf bis sechs Tage vor, damit du diese Alkohol freien Tage zur Gewinnung von Informationen nutzen kannst, über deinen momentanesten Verhalten. Informationen, darüber, wie du mit Alkohol umgehst. Denn je mehr du über dich und dein Verhältnis zu Alkohol weist, desto einfacher kannst du es verändern. Dabei helfen dir gezielte Reflexionsfragen, wie zum Beispiel, wann kommt das verlang nach Alkohol? Du übst dich also in bewusster Wahrnehmung, wann du beispielsweise das verlang nach Alkohol spürst oder auch einfach wann Gedanken an Alkohol in dir aufpluppen. Du kannst dich auch fragen, was du an der Alkoholfreienzeit genießt. Du kannst dich aber auch fragen, was dir jetzt fehlt, was du jetzt gerne hättest, was du dir jetzt wünschst. Und du darfst wirklich gespannt sein, was da von neuen Antworten in dir auftauchen werden, wenn du dich in dieser Zeit, in der dein Kopf ja auch sehr klar ist, wenn du dich da wirklich ganz genau selbst beobachtest und auch befragst. Nummer zwei, du arbeitest an deinen inneren Überzeugungen, die du über Alkohol hast und dein Verhältnis zu Alkohol. Du glaubst zum Beispiel ein Leben ohne Alkohol werde irgendwie langweilig oder der Genuss würde fehlen, das ist das, was man eine Überzeugung lends und eine Überzeugung ist in den aller, aller meisten Fällen nicht die Wahrheit. Es ist nicht die Wahrheit. Es ist eine Überzeugung, die du dir im Laufe der Zeit angeeignet hast und die du dir mit deiner Perspektive und der Brille, die du auf hast, auf dich und deinen Alkoholkonsum immer wieder neu bestätigt hast. Deine Alkohol freie Zeit, deine Trinkpause liefert dir wertvolle Informationen über deine inneren Überzeugungen, wenn du weißt, wie du diese inneren Überzeugungen auch hinterfragen, bearbeiten, erarbeiten kannst. Nummer drei, du bist extra motiviert und gewählt diese Trinkpause durchzuziehen, weil du dich bewusst jeden Tag mit dem Thema auseinandersetzt. Nimm dir zehn Minuten, 15 Minuten, 20 oder auch 30 Zeit und kümmere dich bewusst um das Thema. Stelle dir die Reflexionsfragen, die ich eben gesagt habe, schreibe deine Gedanken in ein Tagebuch nieder, ließ vielleicht einen Artikel zum Thema Hördinnen-Podcast an, mache es bewusst. Am besten, das ist mein Tipp morgens zehn, 15 Minuten, abends vor dem zu bedgehen, zehn, 15 Minuten. Mein Tipp Nummer vier für dich, um eine Trinkpause gezielt und möglichst effektiv zu nutzen, du übst dich in dieser Zeit im Vertrauen, dass du dich in einem Prozess befindest. Das ist das, was ich eben gesagt habe, diese Zeit des Kontrollierens gehört unabdingbar zu deinem Prozess zu. Du beschleunigst deinem Prozess natürlich bewusst, indem du eine bewusste Trinkpause machst und neue Dinge dazu leernst.
neue Perspektiven einnimmst und dich selbst in Bezug auf Alkohol besser kennenlernst und auch eine Art ein neues Selbstbild erarbeitet. Wo stehst du jetzt? Wo möchtest du hin? Das sind so die großen Fragen, wenn es darum geht, den eigenen Prozess ein bisschen besser kennen zu lernen. Und noch Tipp Nummer 5 als letztes, du nutzt die Situationen, in denen du deine Trinkpause vielleicht sollte das vorkommen. Frühzeitig abgebrochen hast, also wenn du getrunken hast, obwohl du nicht wolltest. Du nutzt diese Situationen anstatt dich, wie bisher selbst zu beschämen und die schlecht zu fühlen am nächsten Tag und zu denken, wo ich bin keine Ahnung. Ich habe es wieder total verborgt. Ich habe wieder mal zu wenig Willenskraft an den Tag legen können, habe mich zu schnell überreden lassen oder bin einfach schwach geworden oder was auch immer man da so für narrative über sich selbst verwendet, betrachte den Abbruch deiner Trinkpause aus einer neuen Perspektive, ganz, ganz wichtig. Anstatt dich schlecht zu fühlen und wieder in einen Kreislauf aus. Ich habe es nicht im Griff, ich brauche mehr Trink, Regeln, mehr Trinkpause und die schlecht dabei zu fühlen, dass du das irgendwie nicht unter Kontrolle hast, nutze die Möglichkeit, die sich jetzt hier bietet und sammle Informationen. In dem du dir wieder entsprechende Fragen stellst, wie konnte es dazu kommen, was war die Situation, wie habe ich reagiert, wie hätte ich anders reagieren können. Du machst also eine Art Analyse, die dich ebenfalls in deinem Prozess unbedingt weiterbringt, weil du neue über dich und dein Verhältnis zu Alruhol, neue Informationen sammeln konntest. Wenn du jetzt also bereit bist für so eine Trinkpause, eine bewusste Trinkpause, eine Trinkpause aus einer neuen Perspektive, dann lege ich dir mein Alkoholfrei Experiment ans Herz, damit du endlich verstehst, besser verstehst, wie es um dein Verhältnis zu Alkohol steht. Damit du dich noch mehr unter Kontrolle fühlst, ja einerseits, wenn du eine Trinkpause machst, aber damit du vor allem auch Informationen über dich und dein Trinkverhalten sammeln kannst. Informationen, die es dir ermöglichen, dein Trinkverhalten nachhaltig und zufriedenstellend zu verändern. Du findest alle Informationen zum Alkoholfrei Experiment im Link in der Podcast Beschreibung. Du bekommst den Videokurs, es ist ein siebenteiliger Videokurs im knackigen und einfachen Format. Du bekommst ihn jetzt noch zum günstigen Einführungspreis und es ist definitiv sehr viel wichtiges Wissen für dich und deinem Prozess im Alkoholfrei Experiment. Hinein gepackt worden von mir, ich bin ehrlich, wenn ich sage, ich bin froh, dass ich keine Trinkpause mehr machen muss. Aber wenn du gerade noch nicht so weit bist, den Alkohol ganz aus deinem Leben zu streichen, dann ist das Alkoholfrei Experiment perfekt für dich. Also ich hätte mir das in der Zeit, in der ich so heftig über Jahre hinweg kontrolliert habe, was ich irgendwie kontrollieren konnte, ging es um meinen Alkoholkonsum. Ich hätte mir genauso etwas auf jeden Fall gewünscht. Mein Weg in die Alkoholfreiheit wäre definitiv schneller gegangen und genau das wünsche ich mir für dich, egal ob dein Ziel ist, irgendwann gar keinen Alkohol mehr zu trinken oder eine neue Perspektive auf dein jetziges Trinkverhalten zu gewinnen. Du findest den Link in der Beschreibung der Folge. Ganz wichtig an dieser Stelle, es gibt keinen Quick Fix, also keine schnelle Lösung für ein langfristiges Ziel. Aber um dein langfristiges Ziel zu erreichen ist es wichtig immer wieder Schritte zu gehen, die dich in diese Richtung führen. Immer wieder das gleiche machen, Trinkpausen machen, Trinkregeln machen, danach wieder in alte Muster fallen und ein anderes Resultat erwarten, das geht einfach nicht zusammen. Wie immer solltest du noch Fragen haben, schreibe mir gerne an
[email protected], ich beantworte deine Fragen und wer weiß, vielleicht sehen und hören wir uns schon bald im Alkoholfrei Experiment bei deiner nächsten Trinkpausel. Schön, dass du bis hier hin zugehört hast. Tschüss!