Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Ion Coaching. Mein Name ist Alex und in dieser Podcast-Folge geht es um ein etwas anderes Thema, was aber auch sehr, sehr wichtig ist für das Trading, nämlich um das Thema Zeitmanagement. Wie immer wird der Podcast gesponsert von CapTrader und auch hier nochmal der Risikohinweis. Alles, was ich heute sage, ist meine private Meinung und stelle keine Aufforderung von Käufen oder Verkäufen irgendwelchen Finanzprodukten dar. Jetzt legen wir mal los. Zeitmanagement für Optionshändler, für Trader und Co. Ist somit, finde ich, eine der wichtigsten Themen, die man sich vor allem vor Beginn der Trading-Karriere in den Kopf machen muss und nicht irgendwann mal, wenn man merkt, okay, es ist vielleicht schon falsch gelaufen, weil es ist einfach wirklich, wirklich sehr, sehr wichtig, dass man das schon mal im Griff hat. Also ein paar Sachen muss ich nochmal vorweg sagen. Also es gibt ja heutzutage den Begriff, das meine ich jetzt nicht schlecht gemeint oder so, sondern es ist der Work-Life-Balance, die ist extrem wichtig. Kann man jetzt sehr, sehr lange diskutieren, dass ja auch teilweise vielleicht von staatlicher Seite aus genau so belohnt wird, vielleicht ein bisschen weniger zu tun, das ist aber eine andere Geschichte. Aber grundsätzlich ist halt einfach eine Work-Life-Balance, denke ich, sehr, sehr, sehr wichtig. Es gibt auch Phasen, da hat man vielleicht nicht so eine gute, aber langfristig sollte man schauen, dass das einen glücklich macht. Und das muss ich euch, glaube ich, auch nicht sagen, aber Zeit ist so das mitwichtigste, was es gibt. Vielleicht nur so neben Gesundheit, was aber auch irgendwie zusammenhängt. Aber Zeit können wir nicht mehr wiederholen und das ist einfach das Kostbarste, was es gibt, um es in Anführungszeichen mit falschen Dingen zu verschwenden. Was aber natürlich auch klar ist, also ich möchte jetzt hier nicht als Gottvater oder sowas auftreten, dass ich natürlich auch mal blöd in Instagram rumscroll und Reels anschaue und zack sind 30 Minuten um und man weiß nicht mehr, was passiert. Was man gemacht hat, das ist normal, aber das ist einfach nur normal vorweg. Was halt auch nochmal wichtig, wichtig ist, ist natürlich auch noch zu sagen, also Zeit vergeht, es gibt immer eine begrenzte Zeit, die wir auf dem Planeten sind und das Spiel mit dem Tod gewinnt niemand von uns. Das werden wir alle irgendwann mal verlieren. Und ich kenne es von mir aus, dass man das vielleicht auch nicht mehr ganz so einhält, bis man, und ich hoffe für euch indirekt vielleicht mal wieder einen abkriegt, sei es, dass man es irgendwie gehört hat, dass jemand gestorben ist, vielleicht noch gar nicht so nahe war, aber man denkt, boah, da ist jemand mit 40, mit 25, mit 50 gestorben, überraschend. Ui, ui, ui, hat er sein Leben gelebt, hat er alles dafür gemacht, dass es ihm gut geht. Das ist natürlich nochmal echt immer, finde ich, so ein Erlebnis. Ich hoffe, dass es halt nie auftritt, dass man bei einem selber auftritt oder einer nahen Familie, aber ich finde, also ich kenne es ja von mir, dass man, wenn man sowas mitbekommt und dann mal denkt, okay, jetzt muss ich wieder back to the basics und gucken, dass ich die Zeit wirklich richtig investiere. Dann ist es natürlich so, das behandeln wir aber nicht in dem Podcast, dass man statistisch zumindestens die Zeit auf der Erde ein bisschen verlängern kann durch einen gesünderen Lebensstil, aber ja, das ist hier der falsche Podcast dafür. Und wichtig ist, glaube ich, hier auch nochmal zu erwähnen, dass, glaube ich, niemand am Sterbebett liegt und sagt, hätte ich mal lieber noch ein paar Charts angeschaut. Deswegen, ja, es war jetzt ein bisschen ein allgemeiner Einstieg, aber jetzt nochmal einfach den Schwenk dann rüber zur Börse kriegen, das wird wohl niemand sagen. Und jetzt fangen wir aber auch wirklich an und zwar mit dem ersten Thema. Ich habe ja mal Controlling studiert, da war das ein sehr, sehr wichtiges Thema. Und das hieß ein richtiges, ich glaube sogar ein richtiges Fach und das war, ja, Effizienz versus Effektivität. Also ist man effektiv und oder effizient? Und ich glaube, viele wissen den Unterschied nicht. Also effektiv ist, wenn man ans Ziel kommt und effizient ist die Frage, wie kommt man ans Ziel? Und am Optimalfall hat man ja beides erfüllt, dass man halt effizient, auf einer effizienten, auf eine schlaue, optimale Weise zum, ja, und das ist quasi dann die Effektivität, das Ziel kommt, ne. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, 10% pro Jahr zu machen. Da gibt es vielleicht effiziente und vielleicht nicht so effiziente Möglichkeiten. Das ist immer in allen Dingen im Leben, dass man dann nochmal schaut, okay, wie komme ich da vielleicht auch effizient hin? Ich habe mal ein Beispiel rausgesucht, sehr abseits vom Thema, aber es wird sich häufig aufgeregt, das ist mal umwelttechnisch beiseite, dass Taylor Swift irgendwie im Privatchat für eine Stunde Flug nimmt. Und dann muss ich halt die Frage stellen, ist es für sie, also effektiv ist es auf jeden Fall, sie kommt ans Ziel, das wäre aber auch mit einem Zug gegangen, aber ist es für sie effizient, vielleicht 50.000 für so einen Flug zu bezahlen? Ich glaube schon, weil ihr Stundenlohn auf dem Konzert wird merklich höher sein. Wie gesagt, die ganzen Umweltaspekte mal beiseite. Das ist um ein Thema, hat jemand eine Putzfrau, dann denkt man, Reinigungskraft, Putzfrau ist glaube ich so ein böses Wort, Reinigungskraft, ja, ist es für den klug, oder nicht. Vielleicht hat er aber einen Stundenlohn von 4, 5, 6, 700 Euro und möchte seine Freizeit anders verbringen. Und dann ist es vielleicht halt auch klug, sich eine Putzkraft zu nehmen. Also das ist immer so die Sache, ist es effizient, nicht effizient, ist alles ein bisschen abseits vom Thema. Ich komme gleich richtig ins Trading, aber ich glaube, das ist nochmal wichtig, das so zu sagen. Auch mal eine Strategie jetzt genannt, ein ETF-Sparplan, der vielleicht irgendwo zwischen sechs, bis acht Prozent pro Jahr macht. Sehr, sehr langfristig. Achtung, so ein ETF-Sparplan hat eine beschissene Verteilung von Renditen. Man denkt ja immer so, ja, sechs bis acht Prozent kaufe ich pro Jahr. Ja, langfristig ist es auch so, aber plus 40 minus 70. Also das sind extreme Schwankungen, was man da haben kann. Also es ist wirklich sehr, sehr, sehr schlecht. Langfristig kommt natürlich was Schönes bei rum. Aber das finde ich etwas zeitlich gesehen extrem Sinnvolles. Und jetzt schon mal zu sagen, ich trade, ich trade jetzt und ich investiere mehr Zeit, um diese sechs, sieben, acht Prozent zu schlagen, da ist man schon mal selbstbewusst. Ist es möglich? Natürlich, aber da muss man schon mal echt selbstbewusst an die Sache rangehen, zu sagen, okay, ich kann die sechs, sieben, acht Prozent schlagen und nicht mit einem hohen Zeitaufwand. Es gibt nämlich auch zum Beispiel viele Trader, die vielleicht zwölf Prozent machen, also vier Prozent mehr, vier, fünf Prozent mehr, aber vielleicht eine Stunde am Tag handeln. Das ist natürlich auch eine gute Idee, wenn man das jetzt mit 100 Millionen macht, können wir sagen, ja, das passt das Verhältnis, aber viele machen das ja eher nicht. Da geht es dann vielleicht um zwei, drei, vier tausend Euro pro Jahr im normalen Fall, also vielleicht mal 10.000, aber dafür, dass es dann ja so viel Zeit mehr investiert wird. Also das ist halt schwierig. Das muss man sich wirklich ganz genau überlegen, wenn es einem Spaß macht. Das ist nochmal eine andere Sache, aber das muss man halt schon noch mal sagen, okay, ich mache zwölf Prozent. Wie viel Zeit kostet das? Das ist eine große Frage. Also das muss man sich wirklich genau hinterfragen, weil am Ende vom Lied kann man vielleicht auch beim machbaren Rasen mähen in der Zeit und es wird vielleicht sogar mehr Geld gebracht. Also da muss man wirklich mal seinen Stundenlohn auch wirklich mal ausrechnen, ganz rational sehen. Also Buy and Hold ist zum Beispiel zeitlich top. Weininvestments kosten mich auch kaum Zeit. Meine Kryptosachen habe ich viele zurückgefahren. Das war teilweise, sage ich ganz oft, nicht so. Die haben mich echt Zeit gekostet. Dann war da wieder Airdrop, das, da, da. Dann muss ich wieder auf Change hin und her wechseln und Co. Aber die habe ich jetzt eigentlich so aufgeräumt, dass die mich eigentlich auch keine Zeit kosten, eine Stunde pro Jahr vielleicht. Also das finde ich auch wieder top. Das muss man sich wirklich immer überlegen, Investmentzeit nutzen. Ganz, ganz wichtig. Und dann kann ich auch noch mal was empfehlen, die haben wahrscheinlich viele schon gelesen, die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferris. Ich würde nicht alles im Buch unterschreiben, aber der Gedanke ist immer ganz, ganz gut. Ist jetzt natürlich auch weit hochgegriffen, nur 4 Stunden zur Woche zu arbeiten. Aber ja, die, die, die Message des Buchs finde ich ganz, ganz gut. Dahinter steckt auch immer das Pareto-Prinzip, ne, 80/20. Man braucht nicht immer 100 Prozent investieren oder 100 Prozent richtig machen. 80 Prozent reicht auch. Also immer 80/20, das ist ja sehr wichtig. So, jetzt sehen wir noch ein paar Beispiele. Und zwar, ähm, ich habe das genannt Strategien-Hopping. Ich kenne da ganz, ganz viele Fälle und ich habe mich darunter auch gezählt, die hüpfen von Strategie zu Strategie, von Coach zu Coach. Mal selbstkritisch hinterfragen, ob man vielleicht dazugehört. Da bekommt man das mit und dann handelt man das und dann vielleicht ein kleiner Drawdown, da kriegt man was anderes mit. Man zieht es auch nicht durch. Warum man es nicht durchzieht, dann auch gleich mehr dazu. Aber das ist so ein bisschen, ja, so, ich habe es halt einfach Strategien-Hopping genannt. Man switcht, man ist irgendwie mal Krypto-Händler, dann waren wir Forex-Händler und jetzt ist man Aktien, jetzt machen wir Optionen, jetzt wieder zurück. Aber zieht nie mehr als irgendwie so drei Monate irgendwas durch. Und das ist erstens sehr zeitintensiv und teuer. Also das ist auch teuer, weil es meistens auch zum Verlust da hat, bloß ihr habt verschiedene Sachen gekauft dafür. Also das ist wirklich teuer. Und jetzt klingt es vielleicht hart, es liegt nicht immer am Coach, sondern es liegt vielleicht auch manchmal an dem Händler. Das muss man sich wirklich auch mal ganz, ganz selbstkritisch hinterfragen. Ich habe auch verschiedene Coaches in anderen Bereichen und es liegt nicht immer am Coach. Sonst manchmal liegt es auch an einem selbst. Wenn man beim siebten Coach war und man ist immer noch nicht erfolgreich und ich kenne einige erfolgreiche Coaches da draußen, dann muss man sich wirklich fragen, vielleicht liegt es auch einem selber. Also eine Regel durchhalten, das wäre schon mal ganz gut. Daran scheitern 99 Prozent, indem man einfach die Regel nicht durchhält. Und das nochmal, das habe ich schon ein paar Mal in dem Podcast gesagt. Ihr könnt an der Börse eigentlich nichts beeinflussen, rein gar nichts. Außer, dass eure blöde Strategie einfach nach den Regeln umgesetzt wird. Punkt. Es gibt ja die Strategie, ihr handelt immer freitags Gold zum Beispiel. Dann gucke ich halt, ich weiß jetzt die Zeit nicht, wie es handelt, aber dass ich nachmittags long gehe und abends wieder verkaufe. Und das muss ich jede Woche machen, mit dem angepassten Positionsgröße. Fertig. Mehr kann ich nicht machen. Mehr kann ich nicht machen. Ich kann nicht an diesem Tag entscheiden, ob Gold steigt oder fällt. Kann ich nicht. Aber, ja, das ist ganz einfach, mehr kann ich nicht machen. Also, so einfach gesagt, aber daran scheitern halt die meisten, dass sie halt sagen, dreimal Drawdown, jetzt mache ich es nicht mehr, jetzt werde ich der fette Gewinner, aber ich mache doch was anderes, andere Strategie. Und das ist wirklich ein Zitat, das ist extrem wichtig, ist von einem ganz schlauen Menschen, nicht von mir, sondern von Einstein. Und das heißt, immer wieder, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, ist die Definition von Wahnsinn. Also, wenn ihr immer wieder das Gleiche macht, immer wieder und andere Ergebnisse erwartet, dann ist es wirklich Wahnsinn. Strategien, Abnehmen, Sport und, und, und. Also, das ist echt immer das Gleiche. Ihr müsst halt auch irgendwann mal was ändern, weil es sind immer die gleichen Dinge, warum es scheitert. So einfach ist es. Dann ist es sehr wichtig, dass man es alles effektiv, effektiv plant und priorisiert. Das ist schon mal das A und O. Also, vielleicht kann man feste Handelstage einplanen, dass man nur montags handelt. Haben wir ja welche in unserer Maßnahmengruppe, die handeln nur montags, haben jetzt eine 0 DTE, da sage ich gleich was dazu, ausgeklammert. Die handeln nur montags. Ehrlicherweise, ich glaube nicht, dass das schlechtere Ergebnisse macht. Oder man sagt, man handelt Montag, Mittwoch, Freitag. Ihr geht, habt ein Mittwoch-Fußball-Training und ihr habt eine Strategie, die mittwochs handelt. Ist vielleicht schon mal zum Scheitern verursacht. Hat einen Vorteil. Würde ich nicht machen. Kann man das anders umsetzen? Meistens ja, wenn es nicht gerade ein intraday-sessionaler Effekt ist, kann man das auch anders umsetzen. Also, so sind halt einfach Dinge, die man auch an seinen Alltag anpassen muss. Und macht euch da die Hürde nicht allzu schwer. Oder ihr sagt, ihr müsst noch nach dem Fußball-Training handeln. Das ist einfach immer schwierig. Also, ich würde halt auch nicht starten und dann sagen, ich möchte jetzt Sport machen. Und ich nehme jetzt vor, jeden Morgen um 4.30 Uhr zu joggen. Schwierig. Ich würde mir vielleicht, halt erstmal vornehmen zu einer humanen Uhrzeit, die euch gefällt, anfangen zu joggen. Und die Hürden extrem niedrig bauen. Das ist schon mal ganz, ganz wichtig. Auch der Punkt Familie ist extrem wichtig. Wenn ihr, meistens sind es ja Männer, die an der Bürste sind. Das heißt jetzt nicht, dass die besser sind. Das ist einfach eine statistische Zahl. Und die sitzen im Keller und die kommen dann hoch. Und der Partner oder die Partnerin sagt dann, na, schon wieder Geld verloren. Dann ist es etwas, was auch zum Scheitern verursacht. Oder ihr habt eine Strategie. Die handelt um 18 Uhr. Um 18 Uhr geht es aber Abendessen. Habt ihr Stress mit der Familie? Lasst so einen Schwachsinn. Das muss genau definiert sein und zu euren Regeln passen. Oder zu eurem Alltag passen. Die Regeln müssen zum Alltag passen. Das ist ganz, ganz wichtig. Aber wenn halt schon immer der von außen kommt, zu dummen Kommentaren kommen. Und meistens habt ihr da noch Geld verloren. Dann ist es wirklich, das könnt ihr vergessen. Das muss auch in der Familie passen. Ein weiterer Punkt ist natürlich Automatisierung nutzen. Also nutzt die Technik, die es gibt. Und da kann ich wahrscheinlich in einem halben Jahr nochmal einen Podcast drüber machen. Weil, das habe ich auch einen Tweet abgesetzt, der hat nicht jeder zugestimmt. Aber ich sage es jetzt für mich. Ich bin kein Pfleger. Ich bin keine Krankenschwester. Ich bin ein Bürojob quasi. Ist ja ein Bürojob bei mir. Ich habe auch meinen PC und meinen Bildschirm. Aber ich nutze 50% am Tag KI. Also jetzt, sagen wir jetzt Juli, Juli, August nutze ich 50% meiner Zeit KI. Ich bin absolut kein KI-Experte. Ich glaube aber, wenn ihr sagt, ihr habt JetGBT vielleicht fünf Minuten am Tag offen, dann macht ihr was falsch. Also das muss ich euch wirklich so sagen. Und ich nutze wahrscheinlich KI viel, viel zu wenig. Das weiß ich auch. Aber die Technik muss man nutzen. Und als Beispiel ist es jetzt nichts mit KI zu tun. Die TAT oder sowas, 0DTE-Handel, also den muss man jetzt nicht mehr händisch reinklicken. TradeDTT wird ja auch bald kommen. Da gibt es auch KI-Funktionen, Depots analysieren und Co. In Trading-Tagebuch bitte nicht eintippen, wo euer Strike war. Also da kann man auch schon mal extrem viel Zeit sparen, Alarme setzen und Co. Aber das wird viel, viel mehr automatisiert werden. Ist vielleicht noch nicht alles so gut, alles zu automatisieren. Man muss es ja auch irgendwo mal im Kopf speichern können. Wenn man ja nur noch eine Excel zugeschickt kriegt, passt es vielleicht auch nicht. Aber nutzt da wirklich die Automatisierungen extrem. Verkünstelt euch nicht, aber ja, das darf einfach nicht zu viel Zeit kosten. Die Technik soll kein Feind, sondern der Freund sein. So, jetzt die Frage: Wie würde ich das denn Zeitmanagement technisch machen? Ich, also wenn ich jetzt sage, ich habe jetzt keinen normalen Job, irgendwie 9 to 5 und bin jetzt hier kein Coach. Wie würde ich das machen? Und ich persönlich würde es, wie die meisten Mastermindler von mir machen, ich würde den 0DTE-Handel machen, der kostet kaum Zeit, wenn er mal eingerichtet ist. Ja, jeden Tag muss ich das quasi alles hochfahren, dauert aber nicht lang, aber das würde ich jeden Tag handeln. Und dann würde ich vielleicht zwei bis drei Optionstage sozusagen nutzen und aktiv handeln. 30 Minuten vielleicht. Ein paar langfristige Optionstrategien fahren, so 300 Tage oder sowas. Und vor allem am Montag würde ich mir einen kleinen Zeitspot einrichten, weil Turnover und Tuesday-Effekt und so weiter montags schon ein extrem interessanter Handelstag ist. Nicht gerade im Bullenmarkt, aber sonst ist ein Montag der wichtigste Handelstag für uns. Und dann in Einzelaktien, ETFs investieren, vielleicht einmal am Tag immer reinschauen. Wenn man aber sieht, bloß 0,2% S&P 500 ist auch uninteressant, einmal pro Woche noch mal eine kleine Analyse fahren. Aber ich glaube, also mit zwei, drei Stunden pro Woche kann man da extrem viel machen. Aber ich glaube, also mit zwei, drei Stunden pro Woche kann man da extrem viel machen. Aber ich glaube, also mit zwei, drei Stunden pro Woche kann man da extrem viel machen. Aber ich glaube, also mit zwei, drei Stunden pro Woche kann man da extrem viel machen. extrem viel erreichen und annehmbare zweistellige Renditen erzielen. Ich nenne jetzt keine Zahl. Ich meine, es sind auch keine 50 Prozent, sondern es ist drunter. Aber man kann da wirklich pro Jahr eine anständige Rendite erzielen. Und da, finde ich, ist für mich so der Sweet Spot. Ein bisschen macht das ja auch Spaß, die Börse. Ist ja nicht nur alles Last, sondern es interessiert ja auch viel einen. Und ja, ich denke, auch viele machen das, weil es auch irgendwie Freude macht, nicht nur Geld bringt. Hoffentlich bringt es Geld. Ja, so würde ich das machen. Und so sehe ich auch, dass die meisten Kunden das so am besten finden. Weit unter fünf Stunden pro Woche investieren. Ausbildung und sowas gehört da natürlich nicht dazu. Wenn ich mal ein Buch lese darüber, ob ihr irgendwelche Videos schaut oder wenn ihr in irgendeinem Coaching-Site ist, ist das natürlich noch eine andere Geschichte. Aber sowas finde ich dann extrem sinnvoll. Wenn es ein Crash ist, würde ich nochmal ein bisschen mehr Zeit investieren, die ganzen Indikatoren genau anschauen. Wenn man da halbwegs, was ehrlicherweise nicht so schwer ist, einen Tiefpunkt herauslesen kann, dann kann man natürlich noch einige Prozente mehr in dem Monat machen, indem man schön teure Puts verkauft und Aktien kauft. Also da kann man dann nochmal wirklich so eine Überrendite erwirtschaften. Kommen wir zum Fazit. Also, Zeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Aber irgendwie redet kaum keiner drüber. Und es muss zum Alltag passen. Das ist das Aller, Allerwichtigste. Positionsgrößen müssen passen. Das ist mental eigentlich belastet, wenn auch, sagen wir mal, er hat eine historische Drawdown-Rendite, die kann sie ja auch nochmal verdoppeln. Heißt ja nicht, dass es immer so weitergeht. Laut Backtest kann sie ja auch verdoppeln, so ein Drawdown. Halte ich das easy aus? Ja oder nein? Passt das zu meinem Alltag? Passt das zu meinen Aktivitäten? Passt das familiär dazu? Ich bin kein Fan davon, das in der Familie groß zu verheimlichen, vor allem in dem ganz engen Kreis. Ah, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber das muss halt alles passen. Weil das sind die Dinge, die könnt ihr beeinflussen. Ihr könnt halt nicht beeinflussen, ob der Trade gut geht oder nicht. Langfristig sollte natürlich die Strategie schon passen. Aber kurzfristig, könnt ihr das nicht beeinflussen. Aber ihr könnt euch beeinflussen, ob ihr halt nachts am PC sein müsst und irgendwelche Optionen schließen müsst oder halt nicht. Und es sollte nicht passieren, natürlich, dass er da im Stress irgendwelche Optionen zumacht oder andere Produkte, dass er da keinen Margin Call bekommt. Ganz, ganz wichtig. Ja, ein kleiner Kurz zu euren Fragen. War ein bisschen eine andere Folge. Bin ein bisschen abgeschweift von Themen, aber das sollte man sich ja nochmal wirklich hinterfragen, ob das alles so aktuell bei einem passt. Ich mache das auch öfters mal im Streich auch gerne Sachen. Auch übrigens Nein sagen ist eine extrem wichtige Eigenschaft, die ich auch in meinem Leben gelernt habe. Das ist auch mal zu Dingen Nein zu sagen, ist wirklich extrem wichtig und nicht immer das Gleiche machen, andere Ergebnisse zu erwarten. Das habe ich wirklich noch nicht tätowiert. Aber das war echt mal interessant, darüber nachzudenken, weil das habe ich in Sport übertragen und Co. seit fünf Jahren im Fitnessstudio angemeldet seit und sieht gleich aus. Dann ist es jetzt nicht irgendwas toxisches von mir, sondern einfach die bittere Wahrheit. dass ihr da was falsch macht. Punkt. Und da muss man halt was ändern, weil sonst ist es Wahnsinn. So, jetzt zu euren Fragen. Ich hoffe, niemand fühlt sich jetzt angegriffen. Ich sage nur gerade manchmal halt ein paar bittere Wahrheiten. Muss ich jeden Trade überwachen? Also die Frage, die stört mich extrem. Also natürlich, aber ich glaube, sie ist anders gemeint. Einen Trade reinzuklicken und dann wird es schon werden, ist natürlich hier das Falsche. Ich glaube, mit überwachen meint man irgendwie live überwachen. Nein. Also kann ich zeitlich nicht. Also ich habe keine Lust, abends um halb 10 noch irgendwelche Trades zu überwachen. Nein. Machen wir nicht. Wie lange braucht ihr am Tag zum Handeln? Habe ich schon gesagt. Also bei uns ist es natürlich eine andere Geschichte. Wir müssen die Trades kommunizieren. Ich kriege das ja nicht nur in einem Depot rein. Und, und, und. Wir brauchen ein bisschen länger. Ich würde sagen, bei den Kunden ist es so, die mir langfristig betreuen zwischen 0 bis 30 Minuten. Kann man ein bisschen individuell machen, aber lasst es vielleicht mal an einem außergewöhnlichen Tag eine Stunde sein. Aber wer jetzt irgendwie 3 Stunden am Tag, außer Daytrader, ähm, handelt, also da muss man wirklich eine gute Rendite erwirtschaften, auch Daytrader. Das müsst ihr euch dann selbst überlegen, ob das passt oder nicht. Ähm, die, ja, die, die, die Mehrzeit, wenn man sagt, naja, ich muss halt 8 Stunden am Tag Daytraden, kenne ich auch welche, die machen aber mehrere 100% pro Jahr mit einem anstehenden Konto. Ja, dann go for it. Dann ist der Stundenlohn nämlich auch ganz gut. Gut. Wie entscheidet ihr, welche Strategien automatisiert werden sollen? Ähm, ja, gut, das ist eher eine technische Sache. Ich glaube, es gehört wahrscheinlich auch mal so, dass es immer alles automatisiert wird. Da gehen wir hin, 0 DTE auf jeden Fall. Aber es müssen halt auch die Einkommensstrategien sein, weil es ist halt schwer, etwas zu automatisieren, was ich halt sehe. Ne? Das ist halt ein bisschen schwieriger, ähm, aber gerade die Cashflow-Strategien, die immer gleich aufgesetzt werden, die sollten eigentlich auch automatisiert werden. Und auch noch so ein Gedanke, ihr müsst auch weg von dem Arbeitnehmer-Gedanke zu dem Arbeitgeber hin. Die meisten werden von euch Arbeitnehmer sein, ähm, wir haben natürlich auch einige Unternehmer und Arbeitgeber als Zuhörer, aber müsst egal was ihr seid, eher zum Arbeitgeber, zum Unternehmer werden, weil die Trades sind ja eure Arbeiter und ihr müsst ja nur gucken, dass die arbeiten. So, ne, dass die pünktlich zur Arbeit kommen, dass der Trade losgeschickt wird, dass er sich nicht verletzt und so weiter. Deswegen, ihr müsst da zum Unternehmer werden. Ein Trader ist ein Unternehmer und kein Arbeiter. Ganz, ganz wichtig. Und dann, welche Chartsoftware nutzt ihr und wie hilft sie, die Zeit effizienter zu nutzen? Also, eher nur TradingView. Gute Frage, muss ich ja kurz drüber nachdenken, ähm, vorhin, wie hilft es die Zeit, ja, zu effizienter zu nutzen? Durch Programmierung, Indikatoren, wobei wir ja viele haben, Listen anlegen und Co. Und aktuell, ähm, sind wir an der Entwicklung ja bei Tradility dabei, wo halt auch wirklich viel mit KI kommt, also wo man wirklich in das TWS-Depot reinschauen kann und wie man Chat-GBT einfach fragen kann, was Chat-GBT, außer wenn ich sagen, in den Konten reinlädt, hat ja keine Anbindung zu TWS, bei Tradility wird es möglich sein, also zu fragen, äh, welche Aktien von mir haben eine hohe Dividendenrendite über 4%, zack, kommt das Ergebnis, ähm, ohne eine Excel oder sowas hochzuladen, ne, weil die direkte Anbindung mit der TWS- API hat. Gut, ähm, das war's von mir, wie gesagt, mal eine andere Folge, ich hoffe trotzdem, dass sie euch gefallen hat, macht euch mal ein bisschen Kopf über das, was ich gesagt hab, ist ja manches streitbar, das weiß ich, und manches auch ein bisschen hart, aber, ja, dann kommen wir nur so weiter. In diesem Sinne, passt auf euer Geld auf, bis dahin, ciao, ciao!