Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Archon Coaching und in dieser Folge geht es um den Handel von Covered Calls. Wir haben zwar immer mal wieder eine Podcast-Folge zu Vor- und Nachteilen oder auch verschiedene Dinge über die Covered Call-Strategie gemacht, aber noch gar keine komplette Folge über Vor- und Nachteile, Anwendung und so weiter. Und deswegen wollte ich mal eine gesamte Podcast-Folge über den Handel von Covered Calls aufnehmen. Vorweg, wie immer, alles was ich heute sage ist meine private Meinung und stelle schon gar keine Handelsempfehlung dar und für etwaige Falschaussagen und dadurch entstandene Verluste, auch durch richtige Aussagen, übernehme ich ja keine Haftung. Wie immer wird der Podcast gesponsert von Catchradar und ja, das war es eigentlich schon vorweg zu mir. Ja, der Optionsbrief, das kann ich auch nochmal kurz sagen, der passt da ganz gut auch zum Handel von Covered Calls. Da haben wir auch immer eine Wheel, was ja auch wieder irgendwie dazugehört. Wheel-Komponente. Wheel-Komponente drin, aber, das sage ich ganz, ganz offen und bewusst, nicht immer ist ein Trade dabei. Oder ja, öfters ist kein Trade dabei, weil wenn es keinen Trade gibt, dann schlagen wir da halt auch keinen vor. Und das ist, komme ich auch noch gleich dazu, eine, glaube ich, der größten Fehler, die bei der Wheel-Strategie gemacht werden, dass man die dauerhaft macht und meint, man muss immer irgendwie eine Option verkaufen, weil das ist meiner Meinung nach grundsätzlich falsch, aber dazu dann gleich näher. Fangen wir mal an, was ist denn überhaupt ein? Ein Covered Call oder, ja, gedeckte Short-Call-Position, wie es auch immer da verschiedene Namen gibt. Es ist so, man besitzt grundsätzlich das Underlying. Wie viel das Underlying sein muss oder wie viele Stücke man da haben muss, kommt natürlich darauf an, auf was ich jetzt die Option verkaufe. Also, es funktioniert auch grundsätzlich auf eine Future-Option, also ich kann auch auf Gold einen Covered Call machen, auf einen Gold-Future, auf einen Gold-ETF und Co. Beim Gold-Minus... In Aktie brauche ich halt normalerweise 100 Aktien, beim Gold-Future ein Future, ja, beim VX-Future ein Future und eine Future-Option oder 10 Index-Optionen, also da muss man sich halt den Multiplikator dementsprechend ausrechnen. Im Normalfall zu 90, 95 Prozent handelt ihr das ja auf ETFs oder auf Aktien und da ist es ja zu 95 Prozent so, zumindest in der USA, dass der Multiplikator 100 ist, sprich ich brauche 100 Aktien, damit ich die ganze Sache machen kann. Das ist schon mal die Grundvoraussetzung. So, und dann habe ich... Die einen 100 Aktien, also deswegen ist schon mal wichtig, ist es auch ein Covered und dann verkaufe ich einen Short-Call. Meistens wird er out of the money genommen, also beispielsweise Aktie steht bei 100. Ich habe sie vielleicht auch bei 100 gekauft oder drunter und verkaufe dann eine Call-Option bei 110. Und jetzt gehen wir mal die Fälle durch. Aktie bleibt gleich oder fällt. Short-Call wird wertlos verfallen. Ich darf die Prämie behalten, die Aktie natürlich auch noch, aber die Aktie wollte ich rausnehmen. Ich darf sie aber sowieso behalten und ja, passt dann soweit. Habe ich noch ein bisschen oben mit der Call-Prämie Geld verdient. Wenn natürlich die Aktie pleite geht, also auch doch gleich mehr, bringt es natürlich wenig. Aber das grundsätzliche Risiko liegt jetzt ja nicht in der Option, sondern im Underlying. Wenn ich halt sage, ich habe 100 Coca-Cola-Aktien und die fallen halt 5 Prozent und ich habe einen Covered-Call drauflaufen, habe ich halt extra ein bisschen Prämie verdient. Genau, auch wenn die Aktie von 100 auf 109,99 steigt. Dann wird die auch wertlos verfallen, diese Short-Call-Option und ich darf die Aktien weiterhin behalten. Das ist natürlich dann richtig cool, weil ich habe ja sogar noch weitere Buchgewinne gemacht. Die Aktie stand ja bei 100, steht sie irgendwo bei 109 und die Short-Call-Prämie darf ich auch noch behalten. Und der letzte Fall, es steigt halt auf 120. Was passiert dann? Dann werden die Aktien ausgebucht, sprich die Call-Option. Ich bin ja Stillhalter. Sagt dann jemand, der Käufer, ich möchte von dir die Aktien holen. Das ist dann keine Riesen-Probleme. Das ist kein Nackter-Call, weil das ist halt Covered, weil ich habe ja das dementsprechende Underline im Depot, sprich die 100 Coca-Cola-Aktien würden mir dann halt einfach rausgebucht werden zu einem Preis, wichtig halt von 110, nicht beim Markt von 120 oder halt auch bei 200. Und das Risiko in aller Deutlichkeit und ganz fette Anführungszeichen steht halt nur beim entgangenen Gewinn. Also so ist grundsätzlich die Strategie. Ich habe das Underline im Depot. Ich habe das Underline und verkaufe darauf Call-Option, meistens out of the money. Dazu komme ich dann auch noch. Ja, und dann verdiene ich halt auch eine Zusatzdividende. Ich habe das Underline noch weiterhin. Ich kann Dividende verdienen mit dem Underline, mit den Aktien, mit den Coca-Cola und die Call-Option verfällt wertlos. Und wenn sie da oben halt, also es ist alles überspitzt und theoretisch, wenn die Aktie halt über 110 geht, mein Gott, dann werden die Aktien halt mit einem schönen Gewinn ausgebucht. So die Theorie. Und es klingt auch super in der Theorie. Und da kann man wirklich schöne. Headlines auch bilden, war ja noch auf Weekly Optionen, dann tue ich das an und sie hat hochrechnen 120% extra mit dieser Option Strategie auf deine bestehenden Aktien und so weiter. Dass das natürlich nur theoretisch ist, ist klar, ich möchte es aber alles auch nicht negativ machen. Deswegen fangen wir erst mal mit den Vorteilen an. Aber die. Ja, also ich möchte halt immer auf die Verluste eingehen, weil die Gewinne, die, die sind ja kein Problem für uns, das sind ja nur die Verluste. Das sind nur die Vorteile, der oder das Covered Calls ist, man hat natürlich ein zusätzliches Einkommen. Also wenn die Aktie seitwärts läuft, ich verdiene Dividende und nochmal Prämie. Das ist einfach eine schicke Sache, das muss man ganz klar sagen, auch in so langweiligen Phasen, wenn die Aktie wirklich seitwärts läuft oder leicht bellt, kann ich da halt sogar noch wirklich auch ein bisschen Geld verdienen mit der Aktie, obwohl es halt wirklich nicht gut läuft. Also ich nehme mal Beispiel Kraft Heinz, die seit Monaten irgendwie seitwärts läuft, eher noch einen Tick nach unten. Da kann man dann halt noch ein bisschen was abfedern oder halt auch ein bisschen Zusatzdividende bekommen sozusagen. Man nutzt auch vorhandene Positionen, was irgendwie generell finde ich gut ist. Also ich mache jetzt nicht einen Call auf eine andere Aktie oder sowas und ich nutze ja bestehendes Investment und nochmal noch mehr Rendite ohne Risiko. Achtung, das ist sehr in Anführungszeichen ja zu machen, habe noch einen Vorteil, sie ist einfach umzusetzen. Das habe ich ja schon öfters bei der Wheel-Strategie angemerkt, deswegen wird sie glaube ich auch so oft gelehrt. Das nur so am Rande und man weist keine Verluste aus, aber das ist eine andere Geschichte, solange ich da keine Aktie dann liquidiere. Ja, aber sie ist einfach so für Einsteiger, ich muss jetzt keine fünf Kalender-Spreads mit fünf Options-Lags umbauen, das heißt nicht, dass es risikohafter ist, die fünf Options-Lags, eher das Gegenteil, aber es ist halt einfach simpler, nennen wir es mal so. Und auch, da muss ich jetzt aufpassen, aber in der Theorie ist es ein Hedge, also wenn die Aktie fällt, habe ich ja Prämie eingenommen, das ist natürlich immer noch besser nach unten von der Kursbewegung, wenn ich die Call-Option verkauft habe und habe so einen Hedge, dazu komme ich dann aber auch noch, aber in der Theorie hat es zumindest auch in der Praxis, aber es hat halt eine, das ist adjektiv wichtig, eine kleine Hedging-Wirkung, auch mit der Margin kann ich ein bisschen was spielen. Die sinkt etwas, meistens dadurch die Margin, nicht viel, aber etwas kann da die Margin auch angepasst werden und es ist natürlich auch noch ein Vorteil, ich kann ja natürlich damit auch noch verschiedene andere, ich weiß das nicht, kein Karot-Call ist, aber ich kann auch verschiedene andere Options-Strategien damit auch bauen, beispielsweise ein Risk-Reversal, der Short-Call finanziert gleichzeitig den Long-Put und da habe ich wirklich mal einen schönen Hedge aufgebaut, sieht dann auch vom Profit-Loss-Diagramm relativ schön aus, aber wenn ich mal so eine Aktie wirklich behalte, dann kann ich da auch noch einen Hedge aufbauen, den ich behalten möchte und aber richtig absichern möchte, ein Covered-Call finanziert damit den Long-Put, wenn es dann halt richtig nach unten kracht, dann gewinnt der Long-Put auf jeden Fall, also da kann man dann noch ein bisschen rumspielen. Steuer ist sowohl Vor- und Nachteil, gerade in GmbHs kann es ein Vorteil sein, weil man ja eine, also jetzt nur für Deutsche oder mit deutschem Steuerwohnsitz, also in der GmbHs, mit den 1, irgendwas Prozent, 1,5 Prozent Besteuerung und die Call-Option ist halt 30-prozentige Besteuerung und damit kann ich natürlich spielen, also das haben wir auch schon noch ein paar Mal behandelt, also wenn jetzt ein Covered-Call kurz vorm Ausüben ist, dann kann man natürlich die Call-Option im Verlust schließen und die Aktien gegebenenfalls behalten oder halt mit 1,5 Prozent Gewinn besteuern, realisieren und ich habe halt eine dann, ja beispielsweise, wenn das ja bei 120 steht und ich habe bei 110 den Call gemacht, Prämie lassen wir mal weg, ist ja die Call-Option 1.000 Dollar und die Aktienkursgewinne sind plus 1.000 Dollar, plus 1.000 Dollar werden mit 1,5 Prozent besteuert und die 1.000 Dollar Verlust, Optionsverluste kann ich ja mit irgendwas gegenrechnen, wo ich vielleicht nur 1.000 Dollar Gewinn gemacht habe mit Optionen, die aber mit 30 Prozent besteuert werden würden. Also das kann man sich tätowieren in der GmbH, niemals Aktienoptionen ausüben lassen. Ihr habt ja nicht die Wahl, ihr müsst ja darauf achten, niemals ausüben lassen. Und bei Aktien, wenn ihr eine Long-Option habt und die ist richtig tief ins Geld gelaufen, dann kann man sie auch ausüben, also das ist so mal eine grundsätzliche Sache. Wenn ihr Out-of-the-Money-Optionen gemacht habt, wenn ihr natürlich initial in der Money wart, dann ist das natürlich eine andere. So, das sind die Vorteile. Ich habe es ein bisschen runder gerattert, weil die sind auch, ja glaube ich, jedem klar und ich möchte aber eher auf die Nachteile gehen und auch ein bisschen zum Denken anregen. Ich sage nicht, dass die Covered-Call-Strategie nicht Möglichkeiten gibt, die gut sind, gut umzusetzen, aber es wird mir manchmal ein bisschen zu sehr als heiliger Gral verkauft. Punkt Nummer 1. Und ich habe es extra für manche rausgesucht. Jetzt kommt meine AT&T-Aktie. Ich weiß, darauf reite ich immer rum. Das ist halt einfach mein Beispiel. Und um den einen oder anderen zu triggern, natürlich auch wieder rausgesucht. Also, ihr habt einen, wenn ihr jetzt, ich sage es mal, die ganze Zeit Covered Calls macht auf alle Aktien, dann habt ihr einen Filter, einen freiwilligen Filter in euer Depot gelegt, um was zu sagen. Also, was wird denn passieren? Das ist einfach automatisch. Die NVDA, die Microsoft, was ist mit denen passiert? Die sind natürlich angestiegen. Also, klar, können wir jetzt auch irgendwas zeigen, wo die 30% korrigiert ist, aber über die letzten Jahre, Monate sind die stark angestiegen. So, was passiert, wenn ich darauf Covered Calls mache? So schnell könnt ihr gar nicht gucken, so schnell sind die weg. Also, da habt ihr überhaupt keine Kurzgewinne nach oben. Also, die bisschen Prämie, die ihr dann verdient habt, das könnt ihr wirklich vergessen. Andersrum ist es dann was? Die schlechten Aktien, ja, die werden natürlich nicht weggecallt, sondern die fallen die ganze Zeit und ihr versucht halt noch krampfhaft irgendwelche Prämien zu verkaufen. Irgendwann habt ihr das Problem, dass ihr auch im Buchverlust seid. Gerade in der GmbH kann man sie dann nicht mehr anrechnen lassen und so weiter. Aber auf Deutsch, ich sage es ganz krass und umgangssprachlich, ihr habt einen Filter dafür, dass die Scheiße im Depot bleibt und gute Aktien weg sind. Wenn man das die ganze Zeit macht, natürlich, das muss man sich wirklich im Klaren sein, dass man dann sagt, man ist zurückgekommen. Das ist so gut mit dem Timing, dass man sagt, okay, ey, ich kriege das hin, dass es die guten Aktien bleiben. Und die schlechten, ja, also, wisst ihr, wie ich meine, das ist halt wirklich, es ist ein Filterprozess, genauso mit Cash-Skill-Puts. Die NVDA wird nie angedient, aber die ganzen schlechten werden halt angedient. Gibt es natürlich auch gute Fälle und so weiter. Ich sage nicht, dass es immer schlecht ist, aber es ist halt generell gesprochen wirklich so der Fall. Man kann auch versuchen, natürlich mit technischen, Indikatoren und so weiter, das ein bisschen zu verbessern. Dazu dann auch später mehr. Aber das muss man halt wirklich nochmal sagen, das ist ein Riesenproblem. Und wenn man sich jetzt, das ist auch nochmal das allergrößte Problem, da komme ich gleich nochmal zu sprechen auf das Profit-Loss-Diagramm. Ja, das sieht halt einfach sehr, sehr schlecht aus. Da komme ich dann gleich nochmal dazu, weil halt nach oben auch nichts mehr mitnimmt. So, ich gucke mal kurz zu meiner Liste. Zweites Problem, SKU-Index. Also normalerweise habt ihr ein SKU bei den Aktien, sprich für die Call-Optionen kriegt ihr kaum Prämie. Warum? Call-Optionen sind meistens, außer ihr habt so einen GameStop-Fall, günstiger als Put-Optionen. Gibt es verschiedene Gründe. Das Risiko bei einer Aktie liegt im Normalfall nach unten. Also hatcht sich jeder mit Put-Optionen. Also Kauf von Puts oder Verkauf von Calls. Deswegen gibt es da in hohem SKU und beim gleichen Delta, werdet ihr sehen, gibt es halt auch kaum noch Prämien. Also das führt schon mal generell dazu, dass die meisten Prämien halt einfach sehr gering sind. Dann müsst ihr ja so, sowieso 100 Aktien immer haben, dass ihr das macht. Gut, da kann die Strategie so ein bisschen semi was dafür. Und die Prämien werden halt auch nie aufgrund von der Wohler hoch sein. Also die Call-Optionen sind natürlich auch mal teuer. Aber dann ist es meistens da, wo ich ja kein Covered Call machen möchte, weil es ja ein Paniktag ist und ich erwarte ja steigende Kurse. Dann würde ich persönlich kein Covered Call machen. Dann gibt es auch noch so ein Problem. Ja, da kann die Call-Option nachher auch nichts dafür. Aber bei so Aktien mit halt, also die geringen Prämien führen dazu, dass wir nicht mehr Aktien, eine Aktie habt ihr irgendwie bei 35 Dollar notiert, es schwer wird, hohe Covered Call Prämien zu erzielen, weil halt einfach das Underlying so gering ist. Und Achtung, Achtung, Achtung. Das muss man sich wieder auch gucken. Nicht immer jetzt sagen wir mal, da gibt es so viel auf Booking, auf die Aktie, ich glaube das ist ja vierstellig, gibt es so hohe Prämien. Ja, aber weil halt auch das Underlying mal 100 halt einfach einen extremen Wert hat. Und vielleicht gibt es ja auch eine Aktie mit 10 Dollar ja trotzdem aufgrund von viel, viel höheren Wohler eine Höhere. Höhere Prämie bezogen auf den runtergerechnet halt auf den Dollar Investment beispielsweise. Aber trotzdem führt das halt einfach dazu, dass es halt sehr schwierig ist, hohe Prämieneinnahmen einzunehmen und zahlt ja auch Gebühren und so weiter. Da möchte man schon ein paar Dollar haben, also für 5 Dollar, glaube ich, ein Covered Call braucht man nicht machen. So und jetzt kommen wir zu dem Totschlag Argument von vielen. Das Risiko liegt ja nur im entgangenen Gewinn. So und das ist jetzt nicht meine Meinung, sondern mal durch einfach das Profit & Loss Diagramm von einem Covered Call wirklich auf. Das sieht nämlich noch schlechter aus als ein Cash Secured Put aufgrund des Cues. Aber eigentlich ist es relativ wie ein Cash Secured Put sogar. So, ihr habt nach oben kaum Gewinnpotenzial, ein bisschen Prämie, vielleicht noch ein bisschen Kursgewinn, aber nach oben ist es eigentlich komplett gedeckelt. Nach unten seid ihr aber, und da sage ich wirklich fast eins zu eins wie die Aktie dabei. Also, wenn ihr ein Investment von 15.000 habt und irgendwie 100 Dollar Call Prämie eingenommen habt, also kommt man jetzt nicht mit Hedging, also das sieht zu 99% genauso aus wie 100 Aktien direkt. Also, ihr geht freiwillig eine Wette ein zu sagen, ey, ich habe das gleiche Risiko, aber die Chancen nicht. Also die Chancen habe ich mir viel, viel schlechter gemacht. Klar, es gibt so dieses 5%, wenn es Zeit wird, es läuft bessere Chancenverhältnis, aber wenn die Aktie richtig abgeht, habt ihr keine Chance mehr da irgendwie noch Geld. Zu verdienen, also da kann ich nur wirklich davon warnen und nur das Argument, ja, das ist ja nur das, die Risiko des entgangenen Gewinns, ja, das ist aber trotzdem ein Verlust. Also, es fehlt euch trotzdem das Geld. Also, ja, und dadurch, dass ihr, wenn man das sagt, okay, man hat nach oben kaum Risiko, aber immer noch nach unten, dann ist es halt wirklich echt schlecht, weil man möchte wenigstens nach unten kein Risiko mehr haben. Also, das ist wirklich ein Riesenproblem und mit Coward Calls, also ich habe ja selber die ganzen Fehler gemacht, die niemals ein Tenbacker so schnell nimmt. Also, dann gibt es auch noch weitere Probleme mit der Steuer. Ich habe schon ein paar Vorteile gesagt, aber es gibt auch wirklich Riesenprobleme bei Coward Calls, gerade für Privatanleger. Es ist ja in Deutschland so, dass ja der Cashflow eher besteuert wird und nicht Buchgewinne, meistens zumindest und so noch nicht. Aber wenn ihr jetzt natürlich eine Aktie habt, die McDonalds seit 20 Jahren und macht jetzt einen Coward Call drauf und die wird dann natürlich ausgebucht, realisiert dieser Kursgewinn und dann dürft ihr ja auf diesen Riesenkursgewinn der Aktie 30, dann müsst ihr höllisch drauf aufpassen, dass das nicht passiert. In der GmbH ist es nicht so schlimm, beziehungsweise kann ich noch rumspielen, aber privat ist es einfach richtig, richtig schlecht, wenn ihr da hohe Buchgewinne habt. Da würde ich überhaupt keinen Coward Call machen, weil nicht, dass ihr, sagen wir mal, verpennt und so weiter. Da zahlt ihr tausende Euro Steuern vielleicht drauf. Der Max hat auch ein Beispiel in YouTube mal hochgeladen. Ich glaube, es war mit der Apple-Aktie, wo er es verpennt hat. Und da waren auch mal kurz fünf Riesensteuer extra weg. Also, da müsst ihr wirklich riesen... riesenmäßig groß aufpassen. Also, wirklich, das ist ganz, ganz entscheidend. Also, das sind so die riesen Nachteile beim Coward Call. Ich fasse nochmal zusammen. Ihr habt ein absolut beschissenes Profit-Loss-Diagramm. Das kann man sich nicht schönreden. Ich komme gleich übrigens noch auf so ein paar Tipps. Ich mache jetzt nicht alles schlecht. Aber nicht schönreden, das sieht einfach scheiße aus. Punkt. Ihr habt einen Filterprozess, dass die schlechten Aktien drinbleiben und die guten weg sind. Dafür, dass ihr... Und den Filterprozess wendet ihr jetzt. Den wendet ihr an, damit ihr nach oben keine... Also, ich sagte ja eigentlich, das Konto... Wenn ihr das alles macht, ich stelle das Konto quasi nach oben glatt, aber nach unten nehme ich noch alles mit. Also, herzlichen Glückwunsch. Das ist einfach keine gute Idee. Steuerlich müsst ihr einfach aufpassen. Es ist kein Problem richtig, aber man darf es halt wirklich nicht verpennen, sonst wird es halt auch noch richtig, richtig, richtig teuer. So, und jetzt zu meinen Tipps. Weil, jetzt habe ich ja alles schlecht geredet. Jetzt möchte ich... Jetzt möchte ich natürlich noch was an die Hand geben. Also, vom Risiko des entgangenen Kursgewinns. Erstmal die Frage ist, wann macht man einen Covered Call? Ich finde, das kann man ein bisschen... Ich bin ja auch nicht der größte technische Analyst, aber Doppeltops wählen, Umkehrkerzen und so weiter. Also, sowas abwarten und halt einfach nicht blind in der Pampa irgendwo einen Covered Call verkaufen. Sessionalitäten, Divergenzen im VX, seht ihr da irgendwas? Oder S&P 500, gibt es Warnzeichen? Und dann halt erst vielleicht die Covered Calls machen. Also, das ist halt schon mal... Ja, wichtig. Dann gibt es noch so einen Tipp. Man kann auch Bull Call Spreads draus machen. Was heißt das? Also, ihr macht... Also, 100 ist die Aktie, 110 den Short Call, 115 den Long Call. Hat ein paar Vorteile. Dadurch sieht das Profit & Loss Diagramm wieder nach oben schöner aus. Ab 115 würdet ihr wieder gewinnen. Also, wenn die Aktie richtig abgeht, dann verdient ihr wieder was. Also, habt halt nur diesen einen Bereich, wo ihr dann nichts mehr verdient zwischen 110 und 115. Also, das wäre noch so ein Tipp von mir. Und auch diesen Long Call, der kostet nicht so viel im Normalfall. Der ist ja dann nochmal weiter out of the money. Tja, mit den niedrigen Prämien muss man halt ein bisschen leben. Man kann den Skew auch nicht umdrehen, aber geht at the money. Also, mit at the money meine ich auch sowas wie Delta 30. Also, jetzt bitte nicht in Delta 5 Mist verkaufen. Sondern geht da mehr at the money und macht das vielleicht eher nur punktuell ein, zwei Mal pro Jahr. Vielleicht halt auch nicht auf die größten Wachstumstitel. Das würde ich auch generell nicht machen. Aber wenn es jetzt die Coca-Cola und ihr habt da 30% vorne und es ist am Doppeltop. Ja, also, und dann kriegt ihr vielleicht sogar mal 4, 5, 6% Prämie für so eine Calloption. At the money ist es eher vertretbar, finde ich. Wenn ihr hatchen möchtet, könnt ihr das vergessen. Außer ihr nehmt natürlich einen in the money Short Call. Also, die Aktie steht bei 100 und ihr verkauft einen 10er Short Call. Also, das ist aber, habt ihr die Aktienkursgewinn komplett glattgestellt. Aber dann habt ihr natürlich auch einen Hatch nach unten. Das bewegt sich dann eins zu eins wie die Axt. Aktie oder halt invers, der Short Call, also gewinnt dann genau 100 Dollar, wenn die Aktie 100 Dollar verliert. Das ist eher, da muss man auch höllisch aufpassen, dass es nicht ausgebucht wird, aber das wäre eher steuerlich interessant, wenn er sagt, okay, ich möchte vielleicht Optionsverluste haben. Da kann man steuerlich ein bisschen spielen. Wichtig ist, ein Tipp bei der Steueroption, nie ausüben lassen. Privat kommt es drauf an, aber was ihr in welchem Topf drin habt, da kann man dann ein bisschen spielen. In der GmbH nie. Ganz einfach, das kann man sich merken bei Aktien, weil die Aktien können fast steuerfrei verkaufen. Achtet darauf auf Dividendenzahlungen. Häufig ist da, wenn der Dividendenabschlag kommt oder der Ex-Tag, dass dann die Aktie oder die Option ausgebucht wird. Also die Option wird angedient, die Aktien werden dann ausgebucht. Warum ist das so? Das hat was mit dem Zeitwert zu tun, das zeigt einem sogar die TWS an. Das kann man einstellen oder auch die Wahrscheinlichkeit. Wenn der Zeitwert kleiner ist als die Dividendenzahlung. Aber passt trotzdem auf, es kann trotzdem passieren, dass die Option trotzdem ausgebucht wird, obwohl es vielleicht rechnerisch nicht sinnvoll ist. Warum ist das so? Wir machen ja auch manchmal irgendwelche Sachen für die Steuer, um Steuern zu sparen, die absolut dumm sind, finanzmathematisch, für jemanden, der es nicht versteht. Jetzt kennen wir nicht alle Steuergesetze weltweit, vielleicht macht es für jemanden Sinn, mehr Zeitwert wegzuschmeißen und dafür die Aktie zu bekommen. Aber wenn der Zeitwert kleiner ist als die Dividendezahlung, weil der vielleicht einen Steuereffekt hat, also das ist kein Garant, dass das nicht ausgebucht wird. Das hatte ich schon einige Male bei Kunden, wo das überhaupt keinen Sinn gemacht hat, sogar Out-of-the-Money-Option. Ja, dann finde ich auch die Wheel-Strategie, Coward-Call-Strategie auch eher interessanter auf ETFs. Da haben wir gleiche Regeln. Wenn die stark gelaufen sind, vielleicht an einem Dirigenzen und so weiter, da das eher machen. Dazu gibt es auch übrigens eine auswärtige Podcast-Folge. So, das waren so mal meine Tipps. Ihr habt noch ein paar Fragen gestellt und darauf möchte ich auch noch eingehen. Muss ich bei einem Coward-Call wirklich 100 Aktien haben, wenn der Multiplikator 100 ist? Ja, weil sonst habt ihr keinen Coward-Call, sondern so einen halben Coward-Call, dann seid ihr 10 Aktien short oder so weiter. Ja, muss man haben. Wann werden Coward-Calls ausgeübt? Darauf bin ich gerade eben eingegangen, wenn sie tief in der Money sind und bei meistens einer Dividendenzahlung, wenn die Dividendenzahlung höher ist als der Zeitwertverbleibende. Dann, wie kann man einen Coward-Call rollen? Das ist natürlich auch eine gute Möglichkeit. Wenn ihr in der Money seid, habt ihr ja schon mal eine gute Prämie bekommen. Würde ich dann persönlich auch wieder at the money rollen und weitere Laufzeit nach hinten, also relativ standardmäßig. Dann, was hältst du von der Coward-Call? Also, wenn ich einen Poor Man Coward Calls, ein Poor Man Coward Call ist, also der arme Leute Coward-Call ist, statt das Underlying habe ich einen Long Call. Also der Long Call ist ja quasi das Underlying und darauf verkaufe ich dann eine Call-Option. Kann man machen, viele sind sich aber nicht bewusst, dass der Long Call, je nachdem wo er halt gewählt ist, out of the money, in the money und so weiter, halt nicht läuft wie 100 Aktien. Also, wie ich das halt auch immer rumbastel. Und er hat halt auch Zeitwertverlust und so weiter, kann das auch ein bisschen blöd enden. Also, da muss man ganz genau die Optionstheorie verstanden haben, weil ein Long Call bedeutet nicht, dass der Long Call morgen 100 Dollar teurer wird, wenn die Aktie um einen Dollar steigt. Nur, wenn er da ganz, ganz tief im Geld ist. Und das letzte noch sind Coward-Call-ETFs sinnvoll. Also, die heißen auch Buy-and-Ride-ETFs, QYLD. QYLD gibt es zum Beispiel. Und generell bin ich auch kein Fan davon und die zeigen alle ausdrucksvoll, was ich gemeint habe. In Bullenmärkten haben sie sehr schwer und die Bärenmärkte nehmen sie auch noch voll mit. Nee, bin ich kein Fan davon und eigentlich zeigen auch die ganzen Indizes und ETFs, dass es nicht so gut ist, dauerhaft. Also, ein einfacher SPY-ETF schlägt ein SPY-Coward-Call-ETF langfristig auf. Wenn es natürlich jetzt mal jahrelang seitwärts läuft, dann hat er ein bisschen Vorteile, der Coward-Call-ETF. Ich bin da aber wirklich kein Fan davon, weil es ja gerade Aktien in Assets sind. Da lebe ich von schönen Aktien, die gestiegen sind, die lange ansteigen, lange Bullenmärkte und so weiter. Und ich habe halt auch kein Hedging. Also, das ist halt einfach kein Hedge, sondern eine Call-Option. Das ist einfach viel zu gering. Deswegen bin ich da auch kein Fan davon. Zeigt aber nochmal eindrucksvoll diese Performance, was ich gerade eben gesagt habe. Ja, kommen wir mal zum Fazit. Also, Coward-Calls, kann man die machen. Auf jeden Fall. Ich würde sie aber timing-technisch extrem gut kombinieren. Ich würde at the money gehen, um noch Prämie zu verdienen, dann noch ein bisschen Hedging-Wirkung zu haben. Eventuell, wenn ihr dann at the money seid, kann man halt auch ein out of the money Long-Call noch machen. Da wird wieder das Profit-Loss-Diagramm besser. Vielleicht auch eher auf Langeweile-Aktien. Da sind natürlich die Prämien auch nicht so hoch wie auf einer Tesla, ist klar. Weil die Indizie de Vola einfach geringer ist. Tendenziell sehr punktuell. Wir machen es wirklich nur sehr punktuell. Wir haben nicht jeden Monat einen Coward-Call im ETF, sondern es ist dann wirklich saisonal Divergenz mit dem S&P 500. Die Aktie möchte man ein bisschen absichern, machen wir eine Call-Option. Dann machen wir es halt auch eigentlich ausschließend der GmbH. Da ist es mit der Steuer dann auch nicht ganz so tragisch und kann ich da auch nochmal was rausholen, wenn ich halt komplett daneben liege. Ja, also das sind so die Dinge. Wichtig ist mir halt einfach nochmal zu sagen, malt euch das Profit-Loss-Diagramm einfach mal auf. Das ist noch schlechter, als man im Cash ist kaputt. Das kann man auch noch bitte aufmalen und lasst euch halt einfach nicht die Welt da so schönreden. Es gibt da eigentlich kein Risiko und so weiter. Und dann sind es irgendwelche Börsendienste, die halt häufig dann die Aktie einfach im Verlust behalten und die ganze Zeit Call-Prämien drauf machen. Wenn es dann nicht mehr geht, behalten das ist ja einfach. Dann macht man nur Gewinne und da muss man halt einfach ein bisschen aufpassen. Ja, die Wheel-Strategie Cash ist kaputt, Covered Calls kann man wunderbar anwenden. Man muss aber, finde ich, wissen wie und deswegen warne ich etwas davor, das die ganze Zeit so zu machen und es sich einfach komplett schönzureden. Ja, das war mal so eine Folge über Covered Calls Vor- und Nachteile. Ein paar Tipps von mir. Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie ihr das so macht und bitte an alle Spotify-Hörer. Ich glaube, wir haben 90 oder sowas. Fünf-Sterne-Bewertungen. Wir hätten gern die 100, wenn ihr den Podcast unterstützen möchtet. Gebt gerne einen Daumen nach oben, dann sehen wir uns bald wieder. Auf Wiedersehen. Möchtet, gebt gerne eine Fünf-Sterne-Bewertung auf Spotify oder auch einen Daumen nach oben auf YouTube. Bis dahin, wie gesagt, gerne in die Kommentare. Passt auf euer Geld auf. Bis dann.