Go back

#80: VVIX - Der Angstbarometer der Märkte 

22m 4s

#80: VVIX - Der Angstbarometer der Märkte 

In dieser Podcast-Folge von Eichhorn Coaching erklärt Alex Eichhorn den VVIX, den Volatilitätsindex der Volatilität, und zeigt, wie man ihn als Indikator nutzt. Er beginnt mit einer Grundlagenwiederholung: Jede Option besitzt eine implizite Volatilität (IV). Bei SPX-Optionen wird diese als VIX zusammengefasst. Da es auch Optionen auf den VIX gibt, besitzen diese ebenfalls eine IV, die wiederum als VVIX bezeichnet wird – also die Volatilität der Volatilität. Der VVIX wird analog zum VIX berechnet, aber mit VIX-Optionen und nur mit Out-of-the-Money-Kontrakten, typischerweise mit 30 Tagen Restlaufzeit. Er wird alle 15 Sekunden aktualisiert, ist aber selbst nicht handelbar; es gibt weder Futures noch Optionen darauf. Da der VIX deutlich stärker schwankt als der Aktienmarkt, notiert der VVIX meist zwischen 80 und 120, kann in Krisen aber auf 200 oder höher steigen. Eichhorn betont zwei Hauptanwendungen: Erstens, wenn der VVIX steigt, während der VIX noch niedrig ist, deutet das auf bevorstehende Marktbewegungen hin – dann sind Long-Calls auf den VIX günstig. Zweitens, ein VVIX über 150–160, besonders an einem Montag, signalisiert oft einen Tiefpunkt im Aktienmarkt – ein idealer Zeitpunkt für Short-Volatilitäts-Trades oder den Verkauf von Cash-secured Puts mit hohen Prämien. Er warnt jedoch davor, Hedging erst in der Krise zu kaufen, da die Preise dann bereits extrem hoch sind. Der VVIX ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein Garant – Positionsmanagement und Vernunft bleiben entscheidend.

Transcription

3370 Words, 20534 Characters

German
Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichhorn Coaching, mein Name ist Alex Eichhorn und in dieser Folge geht es mal wieder um das Thema Volatilität, um genauer zu sein, um den VV-IX. Ich werde darauf eingehen, was der überhaupt so ist, viele werden vielleicht schon kennen, aber trotzdem zuhören, weil ich werde noch die ein oder andere Anwendungsmöglichkeit des VV-X genauer beleuchten. Das wäre dann vor allem der zweite Schritt, richtig das praktische Doing mit dem VV-IX. Wie immer meine persönliche Meinung, wenn ich heute was Falsches sage, dann tut es mir leid, aber immer ein bisschen selber nochmal mithören, ich kann mir mal irgendwas falsch sagen, was vertauschen und wie immer keine offizielle Anlageberatung, verhaftet für alles, was ihr vielleicht mitnehmt und auch umsetzt durch diesen Podcast selbst. Zwei Themen in eigener Sache. Einmal die Optionstage, ich habe es mir rausgeschrieben, finden am 28.02. bis 1.03.2026 statt. Hier haben wir auch ein Code, packe ich alles in die Infobox, dass ihr da noch ein bisschen einen kleinen Rabatt von uns bekommt. Findet aber nicht von uns statt, sondern wir sind ja Gastreferenten sozusagen. Das zweite Mal, es findet insgesamt das dritte Mal statt, das zweite Mal sind wir dabei. Wir werden auch einen Vortrag halten und können uns auch kennenlernen. Also wie gesagt, nächstes Jahr. Die Optionstage von CapTrader Ende Februar, Anfang März finden die statt in Düsseldorf. Den Link findet ihr in der Infobox. Dann noch zum anderen. Heute geht es wieder um das Thema Wohler. Ging es ja auch schon öfters. Der Wohler ist halt einfach so, so, so wichtig und deswegen klären wir auch auf. Und deswegen haben wir auch einen Optionsbrief, ja extra einen Wohler-Barometer reingeschrieben, weil da haben wir halt auch, Gott sei Dank, da tut man halt alles behandeln. VX-Terminstruktur. Auf einen VX-Index-Option, Future-Option, Kalender-Spreads, was auch immer. Weil das halt einfach so, so wichtig ist, das Thema Wohler. Natürlich auch indirekt dazu gleich mehr, aber auch den direkten Handel. Das ist wirklich eine Asset-Klasse komplett für sich, das natürlich irgendwas mit dem Aktienmarkt zu tun hat, aber halt einfach so, so gigantisch ist. Deswegen beschäftigt euch auf jeden Fall mehr mit dem Thema Wohler. Und für alle, die es interessiert, ja, einen Optionsbrief, kann man es einfach für wenig Geld testen. Bekommt ihr mindestens zwei Ausgaben pro Monat oder drei, kommt drauf an, was für ein Monat ist. Weil es alle zwei Wochen an einem Mittwoch erscheint. Wenn es das nächste Mal erscheint, Link findet ihr in der Infobox. So, jetzt geht's los. Und wir müssen kurz über die implizite Wohler sprechen, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind. Und es ist eigentlich relativ einfach, wenn man das einmal kapiert hat. Die ganzen Zusammenhänge zwischen, VVX, VIX, VX Option und so weiter. Aber nochmals, weil das auch viele, glaube ich, die schon länger handeln, nicht wirklich verstehen oder verstanden haben. Also der Optionspreis besteht aus mehreren Komponenten. Grundsätzlich aus dem inneren Wert, der meistens Null ist als Stillhalter, weil man halt Out-of-the-Money-Optionen verkauft. Ihr wisst, wir sind ja eher die Fans von At-the-Money-Optionen. Aber auch da ist ja der innere Wert gerade Null. Der ist meistens Null. Und dann gibt es auch noch den sogenannten Zeitpreis. Der Zeitwert wiederum besteht aus risikoloser Zins, der jetzt wieder ein bisschen mehr entscheidend wird. Bei Nullzins oder der Nullzinsphase oder Negativzinsphase war es nicht so entscheidend. Aber ja, der ist halt aktuell wieder ein bisschen mehr entscheidend, können wir aber nicht wirklich beeinflussen. Und dann besteht der Zeitwert auch noch aus was? Aus dem sogenannten, oder aus der sogenannten impliziten Volatilität. So, was ist die implizite Volatilität? Das kaufe ich jetzt nicht nochmal lange durch, aber es ist die Schwankungsbreite, die erwartete Schwankungsbreite des Underlyings, also für die Zukunft. Wie volatil wird das Underlying vermutlich in der Zukunft sein? Was erwartet da der Optionsmarkt? So, und das ist die grundsätzliche Logik aller Optionspreise. Also es ist relativ einfach. Jede Option hat eine implizite Volatilität. Also auch eine Bauholzoption, eine Apple-Option, eine Erdöl-Option, das ist vollkommen... Egal, jede Option hat eine implizite Volatilität. Wichtig, das im Hinterkopf behalten. So, und jetzt kommen wir zu den VIX, nicht VVIX, sondern das erste Mal zu den VIX-Optionen. Also, schon viele Podcast-Folgen, Videos über den VIX online gestellt, da dann nochmal eigentlich im Coaching VIX eingeben, ganze Workshops online gestellt und so weiter. Nochmal ganz, ganz kurz in drei Sätzen. Also der VIX ist der Volatilitätsindex des S&P 500, von den SPX-Optionen. Nochmal, SPX-Option besteht aus innerer Wert plus implizite Vola. Also SPX-Optionspreis ist gleich innerer Wert plus Zeitwert, blablabla, und IV, implizite Vola. Und genau diese IV ist der VIX. Das könnte man halt auch für jedes Underlying machen, auch für Bauholz oder Apple oder Erdöl und so weiter. Und die Börse macht sich aber halt nicht die Mühe, da immer einen Volatilitätsindex zur Verfügung zu stellen. Für vieles ja, für große Aktienindizes, auch für Einzelaktien teilweise. Für ETFs gibt es das, aber halt jetzt nicht für irgendeinen REIT oder sowas, wie hoch da die implizite Vola ist. Das muss ich dann halt über einen Chart in der TWS selber herausfinden. Aber ja, grundsätzlich ist es halt so, dass jede Option eine implizite Vola hat und die SPX-Option, haben auch eine implizite Vola, und das sind die, oder das ist der VIX. So, der VIX ist selbst nicht handelbar, ist ein Index. Es gibt darauf aber Futures, mit der ganzen Contango-Backordation-Sache kau ich jetzt nicht durch, das ist jetzt nur indirekt. Also es gibt halt Futures darauf auf den VIX und Index-Optionen. Es gibt auch Future-Optionen darauf, die klammern wir mal aus, aber es gibt auch Index-Optionen darauf. So, und jetzt... wissen wir, okay, es gibt VX-Optionen und jede Option, habe ich vorher gesagt, hat eine implizite Vola. Das heißt ja auch, dass VIX-Optionen, sag ich nochmal, eine implizite Vola haben und davon, den Chart kann ich anschauen, oder eventuell gibt es da einen Index und ja, davon gibt es einen Index und das ist, wie gesagt, der VVX. Also nochmal, weil es ein bisschen verwirrend ist am Anfang, jede Option hat eine implizite Vola, Punkt. Von den SPX-Optionen ist es der VIX. So, es gibt aber halt auch Index-Optionen auf den VIX und deswegen gibt es da auch eine implizite Vola und davon gibt es halt auch einen Volatilitätsindex und das ist der berühmte VVX. Also, das ist die implizite Vola von VIX-Optionen und das sind halt Volatilitätsoptionen, also die implizite Vola von Volatilitätsoptionen ist der VVIX. Klingt echt, also wenn ich das irgendjemandem Fremden erzähle, der nicht in der Optionswelt ist, ist wirklich krass, aber ja, der VVX ist halt einfach grundsätzlich, da habe ich drei Minuten lange drum herum geredet, aber die Vola, der Vola, so einfach ist es. Ich hoffe, es hat jeder verstanden. Jede Option hat eine implizite Vola. Wenn VX-Optionen gibt, dann muss es davon auch eine implizite Vola geben und davon hat die Bürste, Gott sei Dank, auch einen eigenen Volatilitätsindex zur Verfügung gestellt. Noch mal ganz kurz zu den VIX-Optionen. Multiplikator ist auch 100, dass ich das auch noch mal kurz vollständigkeitshalber sage und ganz, ganz wichtig ist Cash Settlement. Also, wer das jetzt nicht weiß, was sofort ein Cash Settlement ist, der muss sich jetzt erst mal damit beschäftigen. Ich finde es teilweise wirklich erschreckend, muss ich ganz deutlich sagen, wie lange manche, also es ist gar kein Angriff, aber wie lange manche Optionen handeln und diesen Unterschied nicht wissen. Zwischen Cash Settlement, physische Andienung, wann ist der Abrechnungszeitpunkt und Co. und teilweise auch, das muss ich wirklich ein bisschen angreifen, in Ausbildungen waren und das nicht wissen. Also, das ist wirklich elementar wichtig. Wir haben da ganz viele Videos. Ihr müsst da überhaupt nichts von uns irgendwas kaufen oder uns coachen gehen. Das sind Grundlagen, die gibt es überall im Internet und ihr müsst euch wirklich noch mal beschäftigen. Cash Settlement, Barausgleich, Andienung und Co. Ganz, ganz, ganz wichtiges Thema. Und bevor irgendeine Option rauskommt, reinklickt, muss das auf jeden Fall sitzen. Und noch mal ganz, ganz deutlich, das ist nämlich das Allerwichtigste, auch mit einem Cash Settlement könnt ihr das Konto komplett vernichten. Das heißt nicht, dass ihr da von Verlust sicher seid. Aber, noch mal, das sind Indexoptionen. Index ist ja selbst nicht handelbar. Deswegen ist es Cash Settlement. So, tut mir leid, wenn sich jetzt einer aufregt, dass ich das fünfmal erkläre, was der VVX ist. Aber es muss wirklich jedem hier klar sein, und das ist halt, wenn man es das erste Mal hört, wirklich ein bisschen verwirrend und dass man da wirklich denkt, ich hoffe, ihr denkt jetzt nicht beim Zuhören, hä, was labert der Alex, Wohler, der Wohler und Co. Deswegen muss man es sich einfach mal ein paar mal sagen und auch bildlich vorstellen. Jetzt kommen wir aber zu dem VVX. Letztes Mal, das ist die Volatilität, der Volatilitätsindex von VIX Optionen. Und VIX ist der Volatilitätsindex, der Volatilitätsindex von VIX Optionen und VIX ist der Volatilitätsindex von VIX Optionen. Und das ist der VVX. Den kann ich halt auch wie den VX einfach anschauen. Ich habe mir auch den genauen Namen rausgegeben. daraus aufgeschrieben, das ist VVX heißt CBOE, VX of VX, also Volatilität der Volatilität. Wie wird dieser berechnet? Eigentlich relativ einfach, genau so wie der VX berechnet wird, bloß halt nicht mit SPX-Optionen, sondern mit, ihr wisst, VX-Optionen. Und nur aus Out-of-the-Money-Optionen, das ist auch beim VX SPX so, dass es nur Out-of-the-Money-Optionen sind. Und eigentlich kann man wirklich sagen, ist der VVX genau gleich wie der VX von der Berechnungslogik, bloß er nimmt halt VX-Optionen und nicht SPX-Optionen, auch mit 30 Tage Restlaufzeit im Schnitt. Also macht er das, also sucht sich VX-Optionen raus mit ungefähr 30 Tagen Restlaufzeit. Er wird alle 15 Sekunden aktualisiert, der VVX. Also jetzt. Das ist nicht, ja, jede Sekunde, aber doch relativ häufig. Und er ist selbst nicht handelbar, wie die meisten Indizes, wie der VIX, wie der SPX, wie der DAX, alles nicht handelbar, ne? Sondern er sagt, ne, ich handel's doch. Nein, den Index handelt ihr nicht. Da muss man wirklich ganz, ganz deutlich sein, also braucht jetzt niemand kommentieren, dass ihr den DAX handelt. Ja, ihr handelt einen DAX ETF, ihr handelt vielleicht auch einen DAX Future oder eine DAX-Option, aber ihr handelt nicht den DAX-Index. Da bin ich wirklich... Ganz, ganz genau. Also er ist selbst nicht handelbar. Der hat so Werte, jetzt muss man kurz jeder für sich selbst überlegen. Wird der VVX höhere Werte haben, wenn der die Schwankungsbreite des VX misst und der VX misst die Schwankungsbreite des SPX oder niedrigere? Der muss natürlich höhere haben. Warum? Der SPX bewegt sich am Tag 1%, 0,5%, wegen mir auch 10%. Kann der sich auch mal bewegen. Der VIX bewegt sich... Jeden Tag eigentlich um 5%. Also das ist überhaupt nichts Besonderes. 30, 40%, auch nicht abwegig, sogar 100% alles möglich und schon passiert. Deswegen muss natürlich standardmäßig der VVX einfach auf höheren Werten notieren wie der VX. Weil der grundlegende SPX ist ja der Aktienmarkt, da preist man die Wohle ein. Ja, ist nicht so hoch, kann natürlich höher sein, aber ist nicht so hoch generell. Der VX... Der legt sich halt einfach viel, viel stärker als der Aktienindex selbst. Und genau davon schauen wir uns ja die Wohle an. Wir schauen uns, wie stark wird der VX schwanken. Das sagt der VVX aus. Er ist aber selbst nicht handelbar. Da gibt es auch keine Futures oder Optionen oder irgendwas darauf. Deswegen kann man den Anführungszeichen, starke Anführungszeichen nur als Indikator nutzen. Und dafür kann man ihn aber sehr, sehr, sehr gut nutzen. Genau. Ich habe es noch ein bisschen rausgeschrieben. Werte sind so normalerweise von 80 bis 120 beim VVX. Also das ist locker 100 möglich. Das ist überhaupt nichts Besonderes. Eher normal ganz niedrig, wäre so 70, 75. Hoch ungefähr All-Time-High, Intraday so ungefähr bei 200. Das ist dann extrem. So, und jetzt kommen wir zu dem Abschnitt, was das Wichtigste ist und wie man halt den anwenden kann. Also den VVX. Kann ich nur als Indikator nutzen. Das heißt nur. Das ist schon mal sehr gut. Weil selbst kann man ihn nicht handeln. Also ihr könnt da keine Option darauf handeln. Wäre theoretisch möglich, dass es die Börse auch macht. Wäre sogar witzig, wenn sie es machen oder wirklich gut. Und dann können wir da halt auch wieder ein Vola-Index drauf basteln. Das wäre dann die Vola, der Vola, der Vola. Ich denke sogar, das wird irgendwann mal kommen. Ich würde es feiern, weil da haben wir nochmal mehrere Produkte zur Verfügung. So, jetzt gehen wir mal in die Einheit. Wie nutzen wir den als Indikator? Also sind Tiest-Werte, also 75, 80, irgendeine Aussagekraft, dass der VX ansteigen wird? Nein. Für mich ganz klar nein. Es sagt ja aber, was denn aus? Ja, VX-Optionen bestehen aus innerer Wert plus bla bla bla plus Zeitwert plus implizite Vola. Genau darauf wollte ich hinaus. So, wenn ich jetzt weiß, der VVX ist niedrig. Dann weiß ich ja auch, dass der VX-Optionspreise relativ niedrig sind. Das heißt, wenn der VVX niedrig ist, sind VX-Optionen billig. So einfach kann man es mal sagen. Heißt das, dass sie teurer werden? Nö, der VVX kann ewig auch niedrig bleiben. Aber wiederum könnte man dann sagen, Moment mal, Thema Hedging, Long Calls auf den VX sind dann relativ günstig. Generell ist es so, dass der VVX den Höchstkurs auch hat, wenn der VX den Höchstkurs hat. Also so ist es meistens fast, also zu 99% ist es so. Also weiß ich auch, okay, VX ist niedrig, VVX ist niedrig. So wird es dann normalerweise sein. Da weiß ich halt auch, dass Long Calls auf den VX einfach relativ günstig sind. Ja, heißt es deswegen, dass ich das unbedingt reinklicken muss und es kaufen muss? Nee, es kann ja ewig so bleiben, Wochen, Monate, Jahre und dann ist das Hedge halt auch weg, da haben wir auch schon Podcast-Folgen drüber gehalten, nur noch mal als Theorie-Grundverständnis, das halt heißt, die Long Optionen auf den VX sind günstig. Wie man das eher als Indikator nutzen kann, wenn der VVX niedrig ist und der VX, wenn der VVX bereits ansteigt, der VIX aber nicht, warum? Das heißt ja schon mal, dass der Optionsmarkt auf den VX vielleicht ein bisschen höhere Wohle einpreist, aber der VX-Index, der ja nicht gehandelt wird, sondern das ja aus SPX-Optionen berechnet wird, das halt noch nicht so sieht. Also das finde ich schon mal ein bisschen besser, VVX steigt an, VX ist noch am Boden. Das zu den Tiefstwerten. Jetzt kommen wir zu den Höchstwerten und da ist der VVIX absolut eine Maschine und genial. Wenn der VVIX irgendwo Werte über 150, 160 hat, ist es wirklich ein Zeichen für, Tiefpunkte im Aktienmarkt, Hochpunkte im VX. Das kann aber noch ein, zwei Tage länger gehen, deswegen, das habe ich auch schon tausendmal gesagt, ist es wirklich auch entscheidend, was für einen Wochentag da ist. Also wenn es jetzt Freitag einen VVX von 160 gibt, würde ich einen Teufel tun und long zu gehen. Irgendwas, was Aktienmarkt angeht oder Short Volat, da würde ich den Montag auf jeden Fall noch abwarten. Aber wenn Montag ist, ihr wisst, das ist so ein wichtiger Indikator und der VVX irgendwo über 150, 160 ist, genial, da dann was zu machen. Nicht jetzt irgendwie all in in den Aktienmarkt zu gehen, immer noch natürlich mit Sinn und Verstand, aber das sind wirklich geniale Zeichen für Tiefpunkte. Und dann auch nochmal überlegen, was heißt denn das, wenn der VVX 180 ist und Montag? Das wird nur an einem richtig dreckigen Black Monday passieren. Corona-Krise, 2018, Anfang Februar, Trump, Zollkrieg, per Zufall an einem Montag geendet. Und wenn ihr dann sowas sagt wie, oh mein Gott, die Vola, alles geht den Bach runter und ihr kauft jetzt auch vielleicht Long-Call-Optionen auf den VVX, ja herzlichen Glückwunsch, der VVX ist ja schon extrem teuer, das heißt diese Call-Options sind dann auch extrem teuer. Und das ist halt meistens der absolut dümmste Zeitpunkt sowas zu machen. Man muss es halt wichtig machen, Hedging immer, bevor man es braucht, muss man es halt machen und nicht wenn man es braucht, dann ist es halt meistens schon zu spät. Ganz, ganz wichtig. Also wenn der VVX, das ist so ein einfacher Indikator, aber so genial, halt Werte über 150, 160 hat und es ist Montag, Short Vola, was auch immer jetzt Short Vola heißt, direkt VX, na, ein cash-to-go-put oder sowas, dann würde ich auch wirklich Vollgas-Cash-to-go-put und so weiter handeln, dann kriegt man halt auch ein richtiges Mal Prämie. Und hier nochmal am Rande, wer Cash-to-go-puts mit 1% Prämienaufnahme auf das mögliche Andienungsinvestment verkauft, der hat Optionshandel nicht richtig verstanden, man muss locker, auch wenn es eine Coca-Cola und eine Pepsi und ein Johnson & Johnson ist, mindestens 5% kriegen und nicht, weil ihr fünf Jahre Restlaufzeit nehmt, sondern es wird irgendwie 100 Tage Restlaufzeit, mindestens 5% kriegen, sonst macht ihr was falsch. Aber das habe ich ja schon tausendmal hier im Podcast erwähnt. Also das ist wirklich ein Mega-Indikator, wenn der VVX dann nochmal fällt, dann ist es eigentlich, eine richtig schöne Sache. Warum? Wenn ihr dann VX Short-Calls gehandelt habt, vielleicht auch hier Bergholz-Bretzner, man weiß ja nie, was passiert und Short-Wohler ist natürlich schon eine, direkt Short-Wohler schon eine heiße Kiste, ja, dann sind die VIX-Optionen schon mal vorne, also daran kann man das einfach relativ ablesen. Das sind die zwei Anwendungszwecke, also VVX Montag und extrem hoch und wenn er steigt und der VX ist noch niedrig, das ist eine schöne Sache. Ich hoffe, ich habe das ganz genau erklärt zum, ja, Marktverständnis, also, gut, ich komme gleich zu meinem Fazit, also mein Fazit ist auf jeden Fall auch, die Optionstheorie, da habe ich das alles verstanden, Moment, das ist ja das von davon und das ist davon, also finde ich den VVX extrem wichtig und als Indikator kann man den auf jeden Fall auch gut nutzen, weil dann immer alle sagen, die Welt wird untergehen, 2048, ähm, wiederholen, 2009 und man denkt nur, also, sei nicht erholt, Relativ logisch, der VVX von 200, das kann man auch ausrechnen, zeigt wahrscheinlich über 100% Schwankungsbreite im VX hervor. Und 100% Schwankungsbreite im VX bedeutet ja irgendwie 7-8% jeden Tag über 30 Tage im SPX. Kann das passieren? Ja, ist das wahrscheinlich eher nicht. Und wenn es passiert, ist es eher auch vollkommen egal, wahrscheinlich welche Optionen ihr habt oder wo ihr euer Geld habt, dann ist Game Over. Also immer noch mit Vernunft machen, aber das ist ein Zeichen, oder da muss man richtig aktiv werden. Da kann alles passieren, wir können einmal auf 200 im VVX ansteigen. Der VVX kann vielleicht auf 400, also nicht sagen, ich habe das gesagt, das ist ein Tiefpunkt. Aber da sind halt wirklich, vielleicht gibt es dann nochmal einen kleinen Mini-Crash oder nochmal einen letzten Abverkauf, den muss ich natürlich in meinem Positionsmanagement aushalten können. Aber das sind Zeitpunkte, wo man dann Optionen auch verkaufen sollte und nicht immer am Allzeithoch, Cash ist kaputt mit 1%. Dann kriege ich so ein Zollthema. Game Over und abwarten, abwarten, abwarten. Dann aktiv werden, dann richtig schön auf Coca-Cola 10% Prämie kassieren, auf ein paar Wola-Trades direkt machen, nochmal Zusatz-Performance machen. Dann kann ich nach einer Woche dann wirklich mal 10% aufs Konto machen als Stillhalter, was halt nicht oft vorkommt. Wichtig ist natürlich, dass man davor schon keine Probleme hatte. Ja, also als Indikator sehr, sehr, sehr gut nutzbar. Noch mal eine ausführliche Folge über den VVIX machen. Wer sich mehr an dem Thema interessiert, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Schaut auf Eichhorn Coaching in YouTube, gebt VVIX ein. Da haben wir mehrere Workshops online gestellt, Podcasts und Co. Und wer ein bisschen eine Begleitung haben möchte, kann auch ganz gerne den Optionsbrief testen. Den Link packe ich euch in die Infobox. Und bitte, bitte, so unterstützt ihr auch diesen Podcast. Abonniert uns gerne, gebt einen Daumen nach oben. Spotify und Apple gerne bewerten. Gerne auch gut, wenn es euch gefällt. In diesem Sinne, danke schon mal vorab und passt auf euer Geld auf. Bis dahin, ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der VVIX ist die implizite Volatilität von VIX-Optionen – also die „Volatilität der Volatilität“.
  2. Er wird wie der VIX berechnet, jedoch auf Basis von Out-of-the-Money-VIX-Optionen mit etwa 30 Tagen Restlaufzeit und wird alle 15 Sekunden aktualisiert.
  3. Der VVIX ist selbst nicht handelbar, dient aber als wichtiger Indikator für Markttiefs und -hochs.
  4. Typische Werte liegen zwischen 80 und 120; über 150–160 signalisiert er extreme Marktspannungen, besonders an Montagen.
  5. Ein steigender VVIX bei niedrigem VIX kann auf bevorstehende Volatilität hindeuten; ein sehr hoher VVIX markiert oft Tiefpunkte im Aktienmarkt.
  6. Wichtig
  7. Der VVIX eignet sich als Entscheidungshilfe für Short-Volatilitäts-Trades oder den Kauf günstiger Long-Calls auf den VIX.

Summary:

In dieser Podcast-Folge von Eichhorn Coaching erklärt Alex Eichhorn den VVIX, den Volatilitätsindex der Volatilität, und zeigt, wie man ihn als Indikator nutzt. Er beginnt mit einer Grundlagenwiederholung: Jede Option besitzt eine implizite Volatilität (IV). Bei SPX-Optionen wird diese als VIX zusammengefasst.

Da es auch Optionen auf den VIX gibt, besitzen diese ebenfalls eine IV, die wiederum als VVIX bezeichnet wird – also die Volatilität der Volatilität. Der VVIX wird analog zum VIX berechnet, aber mit VIX-Optionen und nur mit Out-of-the-Money-Kontrakten, typischerweise mit 30 Tagen Restlaufzeit. Er wird alle 15 Sekunden aktualisiert, ist aber selbst nicht handelbar; es gibt weder Futures noch Optionen darauf.

Da der VIX deutlich stärker schwankt als der Aktienmarkt, notiert der VVIX meist zwischen 80 und 120, kann in Krisen aber auf 200 oder höher steigen. Eichhorn betont zwei Hauptanwendungen: Erstens, wenn der VVIX steigt, während der VIX noch niedrig ist, deutet das auf bevorstehende Marktbewegungen hin – dann sind Long-Calls auf den VIX günstig. Zweitens, ein VVIX über 150–160, besonders an einem Montag, signalisiert oft einen Tiefpunkt im Aktienmarkt – ein idealer Zeitpunkt für Short-Volatilitäts-Trades oder den Verkauf von Cash-secured Puts mit hohen Prämien.

Er warnt jedoch davor, Hedging erst in der Krise zu kaufen, da die Preise dann bereits extrem hoch sind. Der VVIX ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein Garant – Positionsmanagement und Vernunft bleiben entscheidend.

FAQs

Der VVIX ist die implizite Volatilität von VIX-Optionen, also die Volatilität der Volatilität. Er wird aus Out-of-the-Money-VIX-Optionen mit etwa 30 Tagen Restlaufzeit berechnet und alle 15 Sekunden aktualisiert.

Nein, der VVIX ist ein Index und selbst nicht handelbar. Es gibt keine Futures oder Optionen darauf, er dient nur als Indikator.

Normalerweise liegt der VVIX zwischen 80 und 120. Werte um 70-75 sind niedrig, während ein Allzeithoch intraday bei etwa 200 liegt.

Ein niedriger VVIX bedeutet, dass VIX-Optionen relativ günstig sind. Das kann Hedging mit Long-Calls auf den VIX attraktiv machen, aber es bedeutet nicht, dass der VIX steigen wird.

Ein VVIX über 150-160, besonders an einem Montag, ist oft ein Zeichen für Tiefpunkte im Aktienmarkt. Das ist ein guter Zeitpunkt für Short-Volatilitäts-Trades oder den Verkauf von Optionen.

Wenn der VVIX extrem hoch ist, sind VIX-Optionen teuer. Der Kauf von Long-Calls auf den VIX dann ist meist der schlechteste Zeitpunkt, da die Prämien schon sehr hoch sind.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.