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#8 Max Pelka im Gespräch: Trainer stärken, Krisen bewältigen, Erfolg gestalten

44m 59s

#8 Max Pelka im Gespräch: Trainer stärken, Krisen bewältigen, Erfolg gestalten

Max Paker beschreibt seinen unerwarteten Einstieg in den Profifußball, als ihn Ralf Rangnick bei RB Leipzig nach einem kurzen Treffen direkt unter Vertrag nahm. Seine zentrale Aufgabe als Sportpsychologe sieht er darin, den Cheftrainer bestmöglich zu unterstützen, da dieser das Zentrum des gesamten Systems bildet. Dazu gehören die Vorbereitung von Ansprachen, der Aufbau von Vertrauen zwischen Trainer und Team sowie ehrliches Feedback in einem geschützten Raum. Psychologie durchdringt alle Bereiche: von der Videoanalyse über die medizinische Betreuung bis zur individuellen Spielerentwicklung. Seine Karriere war von ständiger Veränderung geprägt, etwa als Julian Nagelsmann Rangnick ablöste und später auch beim FC Bayern, wohin Paker ihm folgte. Der größte Unterschied zwischen den Vereinen lag in der Motivationsgrundlage: Leipzig strebte nach ständigem Wachstum und neuen Rekorden, während in München die Pflicht zum Erfolg und der Anspruch, alle Titel zu gewinnen, dominierte. Diese Erwartungshaltung musste man erst erlernen. Im Umgang mit Stars erkannte er schnell, dass hinter den Weltfußballern normale Menschen stehen, was die Arbeit erleichterte. In Krisen half er Trainern, mit Druck umzugehen, persönliche Angriffe nicht an sich heranzulassen und die eigene Identität vom Beruf zu trennen. Insgesamt betont er die Notwendigkeit von Erholungsphasen als Gegensatz zu extremen Stressphasen, um langfristig leistungsfähig zu bleiben.

Transcription

6365 Words, 38830 Characters

German
Der Cheftrainer ist der zentrale Punkt, das ganze, das ganze Universums. Und meiner Aufgabe ist der Support dieser Person. Und das ist eben bestmöglich auszufüllen. Und das sind für mich Punkte, die in jeden Alter hineingehören. Als Inseln für die Person, oder ins Raum und Zeit schaffen für einen klaren Geist. Das muss auch nicht jeden Tag zwei Stunden sein. Das kann komplett individuelle Gesteuer sein. Wenn du leistungsfähig sein willst oder bleiben willst, müssen zu diesen extremen Stressbeaks als Gegensatz Erholungsbeaks kommen. Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren einmal ein Sport-Fußbeitrainer Podcast-Volge. Heute haben wir Max Paker zu Gast. Max Paker war Sportpsychologie beim FC Bayern München, bei RB Leipzig und auch bei Fortuna Düsseldorf. Er hat mit vielen bekannten Trainern gearbeitet und genau darüber, möchte ich dir sprechen. Max, schön, dass du da bist und erzählst, wie es dich in den Profifußper gebracht hat. Danke für die Einladung. Ich freu mich auch hier, die paar Meter mit dem Fahrrad gemacht zu haben. Wie hat es mich da schief verschlagen? Der Sprung zu den Trainern, auf die du wahrscheinlich den Auswilz, der war ein wirklich eiskalter Sprung ins Wasser. Das war in meiner ersten Saison in Leipzig. Ich bin quasi mit der Mai in Richtung des Profitags gerufen worden. Ich hatte vorher, um ein bisschen Kontakt gehabt, habe jetzt nicht intensiv. Ich bin in diesen Profitrag gerufen worden. Max freien ich mich, möchte ich mit dir sprechen. Okay, ja, bitte morgen 10-30 vor dem Beruf war. Okay, mach ich. Und dann hat mich am Abend ein guter Bekannte, der damals der Psycholo, der Profimandschaft war. Saischer Lense hat mich angerufen und gesagt, Max, du wahrscheinlich wirst du, will dir ralf morgen meinen Job anbieten. Ich steig aus und das könnt ihr jetzt so laufen. Hör dir das mal an. Das kam alles sehr plötzlich in der Berufung. Was ist das denn? Aber ja, ein paar Gedanken über die Nacht gemacht, über nachgedacht, wie das vielleicht aussehen könnte. Aber natürlich gar keine Ahnung, was da auch nicht zukommt. So lief das dann noch ab. Ich habe vor dem Büro kurz gewartet, weil dann noch andere Vertraßgespräche geführt wurden vor mir. Und dann sah es dann Ralf und Saischer, sah es dann zusammen vor mir. Und haben gesagt, ja, Max, hier bitte ab 1.7. geht's los. Wir quatschen noch mal, aber hier ist der Vertrag in dem, den man mit nach Hause gucken, mal rein und dann. Ja, dann geht's los. Ich habe jetzt auch den nächsten Termin bespäter. Den Vertrag genommen und bin rausmasch, ich dachte, okay, das war fix. Und das war quasi der Schubsein ins Erwärnskaltewasser dort. Und das war so der Weg, der mich dann ja final in den Profibreich reingebaufen hat. Jetzt hat es wir gleich eine sehr besondere Einstieg bei einem schon relativ großen Verein bei RB Leipzig und auch mit dem Trainer namens Reiffranglik. Wie war es dort ins kalte Wasser, gespissen bei uns zu sein mit einem Sogosen namen? Ja, vergleichsweise einfach, glaube ich, zu Beginn. Weil Reifhrall hat sich für dieses eine Jahr, ich glaube es war sogar festgelegt, dass er in diesem Jahr eine Späude rechter und Trainer ist und sich sein Staff extrem gut zusammenbauen durfte. Das hat sich glaube ich zu in dem Jahr sind zwei Athletiktreiner neu dazu gekommen. Ein Arzt ist dazu gekommen, zwei Co-Trainer, das wird aber auch Robert Claus und Jesse Marschen, das Co-Trainer, jeweils aus anderen Mannschaften dazu gekommen, auch aus dem Red Bull Cosmos, aber eben aus anderen Mannschaften. Dann, ich glaube, Physius, gab es neue und eben und eben mich. Und das war in dem Sinne einfach, weil wir direkt funktionieren mussten. Also wir kannten uns alle vorher nicht. Mussten aber an Tag zwei nachdem wir uns kennen gelernt haben und es ist noch ein Annalystes mitgekommen. Genau, noch jemanden. Also, ein riesiger Haufen, der von Tag 1 auf Tag 2 funktionieren musste und diese Mannschaft zum Selbsternaden Ziel, Champions League wieder zu spielen, pushen musste. Und da ist es, wenn man beträgt bei Reif, ja, bleiben. Da ist direkt von Tag 1 eben eine enorme Qualität von ihm zu Tage gekommen. Er hat dann Leuten vertraut, die vor ihm gesessen haben. Und dieses Vertrauen oder dieses vertraute Umfeld, was jetzt beginn geschaffen hat, wo jeder halt machen, machen durfte, was er konnte und eben liefern konnte, natürlich nicht unkritisch. Aber eben das Vertrauen geschenkt wurde, Dinge zu machen, die man gut kann und das auch ausleben zu können. Das hat für mich einfach gemacht. Es gab eine Situation, wo dieses Vertrauen direkt auf die Probe gestellt wurde. Beispielsweise in der Vorbereitung auf Einspiel braucht Reif von mir eine Ansprache mit einer kleinen Präsentation für die Mannschaft. Die habe ich aufgebaut, oder die habe ich fertig gemacht, aber Reif hat keine Zeit vorher, sich das anzuschauen. Und ist dann immer seine Rolle als Trainer und Sportdirektor. Man hat das Gefühl 10 Minuten vor Beginn dieser Mannschaftsvorschein, weil die Präsentation vor die Zumiergekommung seit Max Hoses, so hier bitte schön. Hat sich dann die Notizen und die Präsentation einmal angeguckt, einmal durchgelesen. Hat das für sich abgenickt und ist dann kurz seit später vor die Mannschaft getreten und hat diese Sachen mit einer Überzeugung und mit einem Gasellan vorgetragen, das hätte ich mir gar nicht ausmalen können. Und da habe ich dann auch gemerkt, okay, der vertraut mir tatsächlich in den Dingen wie ich je tour. Und vielleicht habe ich es auch ganz gut gemacht, sodass der sich nicht ärgern musste, ich habe es nicht anders gemacht, aber ich habe halt sofort gemerkt, okay, so kann es laufen. Und das hat es für mich enorm einfach gemacht. Wir müssen auch gerne auch mal mit, was sind die Hautaufgaben eines Sportfilungen und einer Profimandschaft? In erster Linie ist es, glaube ich, extrem an den Cheftrainer gebunden. So habe ich zumindest kennengelernt. Was sind die Dinge für die er dich braucht? Weil der Cheftrainer ist der zentrale Punkt des ganzen, des ganzen Universums. Und meine Aufgabe, wie auch alle anderen, die sich dort drin bewegen, ist der Support dieser Person. Und das eben bestmöglich auszufüllen. Und zu versuchen, dass der Trainer mit der Mannschaft am besten agieren kann. Und sich diesem ganzen System auch genauso unterzuordnen. Und das kann dann beispielsweise, wenn gerade bei Ralf das kann, zum Beispiel sein, in der Ausgestaltung von Ansprachen, von Spielvorbereitung. Wie kriege ich, in psychologischem, psychologischen Matchplan vorgestellt? Was sind Ziele für das Team? Was sind Ideen, die man das Ganze bittlich darstellen kann, wie man das noch transparenter, noch klarer an das Team bekommt? Und das biegelt, dass keine Präsentation sein, dass keine Ansprache sein, dass das ein kleines Video sein oder eine Kombination aus dem ganzen. Dann ist das definitiv ein Teil der Aufgabe. Liegt darin, die Verbindung zwischen Trainer und Team aufricht zu erhalten, Leute zu an Eintisch zu bekommen, zu Gesprächen zu bekommen, die Kommunikation aufricht zu erhalten. Und den Trainer einfach einen täglichen oder wöchentlicher Spiegel zu sein, wo er in einem geschützten Raum Dinge ansprechen kann, die er vielleicht sonst nicht ansprechen kann. Die er wo er vielleicht Feedback bekommt, dass er, oder wo er ehrlich offenes Feedback bekommt, von jemand neutralem, der vielleicht nicht nur auf die Fußballinatisch schaut, sondern auch auf andere Themen. Wie steht jemand vor der Gruppe? Wie kommt das an, was gerade erzählt wird? Genau, das sind Teilbereiche und dann geht es. Ja, es geht auch darum, das in dem Trainer Team gut zusammenzuarbeiten und da die bestmögliche Konstellation für eine gute Kommunikation aufricht zu erhalten. Und dann eben vielleicht auch mal, wie gerade gesagt, nicht direkt da quasi Fußballtrainer, sondern eben als Psychologe, die Perspektive reinzubringen. Wie kann man vielleicht Dinge anders sehen, wie kann man Dinge anders betrachten? Genau, das gehört dann auch dazu. Und ja, und da sind wir ja nur beim Trainer-Team. Und genau, darauf wollte ich ein bisschen hinaus. Für mich ist Psychologie nicht nur ein Teilbereich, das kann sie natürlich auch sein. Aber es ist vielmehr ein Bereich. der alle anderen Teilbereich unterstützt, um dann ihm zu schauen, wie kann ich als Psychologin in Kotrennen helfen? Wie kann ich als Psychologer beispielsweise dem Analyse-Team helfen? Worauf kann man vielleicht eine Analyse- und Richtung Körpersprache machen? Kann man in einer Allerlüse in Richtung, weil sie der Spielverläufe machen? Also wie ist das psychologische Momentum, was passiert nach Fehlern, was passiert nach Rückschlägen, wie reagiert die Mannschaft, um wie lässt sich das in die Analyse einbauen und dann im nächsten Schritt an die Mannschaft weiter tragen? Das ist ein Beispiel, wie man wie ich versucht habe, diesen Teilbereich zu unterstützen, das und die Systemapsychologie auch präsenter zu machen. Und das geht dann auf alle anderen Bereiche auch weiter. Medizinischer Bereich, wie beispielsweise kann ich dem Spieler, der in einer schweren Verletzung langsam wieder zurückkommt, durch die verschiedenen Phasen helfen, die er durch läuft. Also eine lange Verletzung weit weg von den anderen und wirklich extrem harte Arbeit, um zurückzukommen auf den Platz, vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen. Das ist auch nicht ohne. So das so auf der einen Seite der Unterstützung des Trainerteams und dann, wenn es funktioniert, gleichzeitig auch für die Spieleransprechpartner zu sein und da eben größtmögliche Neutralität zu waren, weil natürlich hast du die ganze Zeit dein Logo auf dem Trainingsanzug und die Spieler sehen natürlich, wie jemand davor sich sitzen, der angestellt davon verein ist. Aber da ist es dann wieder um meine Aufgabe, das eben bestmöglich hinzubekommen, dass Spieler sich auch öffnen können. Vielleicht schafft das nicht jeder, muss aber auch gar nicht. Aber da eben Ansprechpartner zu sein oder Unterstützung zu sein, um eben Dinge, die aufkommen zu lösen, was jeder eben individuell auf dem Herzen hat oder ein bisschen anders gesprochen, auch Programme zu integrieren, die so ein individuelles Skills-Zelt eben aus dabei entlassen. Wie kriege ich es hin, vernünftig rotieren im Vorfeld auf den Spiel einzubauen? Wie können Abläufe aussehen? Wie kann die Struktur aussehen? Und was ist kann dafür hier für jeden einzelnen individuelle zusammengeschustet werden? Das hat dann am Ende auch wenig mit dem Logo zu tun, das ist dann einfach nur, das ist eigentlich der größte Teil, die Entwicklung der einzelnen Spieler und das Begleiten auf den Karriere-Schritten innerhalb des Vereins. Vorbein noch tief, wenn all diese Komponenten eingehen, wird mich noch interessieren, weil drei Fragen hat es ja nur begonnen, es ging ja dann noch viel weiter, es ging ja sogar bis zum FC Bayern München. Was hat sich da dann auch geändert? Also erst mal hat sich in Leipzig einiges geändert. Da ralf nach dem ein Jahr durch Julian Nagelsmann ersetzt wurde, was glaube ich auch schon länger geplant war zu dem Zeitpunkt und da war dann, das war einfach das war große Veränderung. Neuer Trainer teilweise neuer Staffs Sachen wurden umgestellt, Ideen von Ralf wurden in einer Ideen von Julian, wie das bei einem Trainerwechsel eben so ist, was ganz normal ist, aber es war extrem viel Veränderung und ich glaube, das ist auch eine Konstante, die sich so durch durch meinen Karriere bisher zieht. Ich glaube, es gab kein einziges oder keine einziges Saison in der Dinge gleich geblieben sind. Ich glaube jede, jede, jede Saison, die ich irgendwo gearbeitet habe, war geprägt von Veränderung. Es war nicht einmal der gleiche Staff und auch nicht einmal der wirklich der ängere Staff auch, also konstante Veränderung. Und das hat eben da gestartet und ich kannte Julian, hier vorhin auch gar nicht. Das heißt auch für mich und Julian war es ein Annähern. Für ihn, ganz klar, kann also der maxisch schon länger hier, war, hat irgendwie treif zusammengearbeitet, kann er auch überhaupt irgendwie mir zusammen aber ein Pastes. Und solche Verbindung, die klappen nicht von Tag 1 auf Tag 2. Das sind Prozesse, die, wo man sich annähert, wo man schaut, okay, passt das, passt das nicht. Ist das, ist das Umfeld eins, das, weil das es hergebt, so eine Verbindung zu haben, zusammenzuarbeiten, offen, ehrlich und ja, wie die drei Welt habe ich jetzt schon häufig ergenommen, da war offen, ehrlich, so ein Transparent und klar, miteinander zu arbeiten. Und das hat bei Julian und mir glaube ich auch, ich weiß gar nicht, 1, 2, 3 Monate bestimmt gedauert, bis wir tatsächlich einmal, bis wir die Zeit gefunden haben und über diese Sachen auch mal genauer auszutauschen und klarer Richtlinen für uns zu setzen. Aber vorher war es ein enormes, ja, beschnuppern oder zu schauen, wie funktioniert das, wie kann das funktionieren. Und dann hat sich ja sogar mit Julian Nagetsmann zum FC Bayern gebracht. Nehmens auch mal mit Gafs, die Sport, sichere Logenrolle überhaupt schon beim FC Bayern oder die Kameliet an dem entsprechenden Dorstestand. Ja, genau, nach den zwei Jahren, zwei Jahren mit Julian in Leipzig, hat sich die Gelegenheit ergeben für mich, dann ein bisschen verzögert mit ihm, mit ihm auch nach München zu gehen, weil, glaube ich, auch der Fitt, in dem Moment gut gepasst hat, der Verein hat jemanden gesucht, der diese Rolle vielleicht ausüben kann und Julian kannte mich. Wir hatten eine sehr, sehr vertrauenswürdige oder vertrauensvolle Zusammenarbeit, die zwei Jahre davor. Und deswegen hat es aus dem, was sehr sichtweise ziemlich gut gepasst in dem Moment und ich glaube, dass in München Gafs, die 7, 8 Jahre davor kein Psychologin, in dieser Rolle, diese Rolle Gafs einfach nicht. Und ja, mein Mann wechseln mit Julian sollt hin, weil man versucht, diese Rolle auch dort wieder auszufüllen. Mit den ähnlichen Ideen, wie sie auch in Leipzig da waren, nur eben angepasst auf dem komplett anderes Umfeld. Und dann muss man gerne mit, wie war das Umfeld, dann vergegleich zu Leipzig beim FC Bayern. Ich finde, dass der krasseste Unterschied ist, so die Motivationsgrundlage von allem in Leipzig, als aufstreimender Verein mit der Red Bulldoße im Hintergrund, die oder wo der ganze Konzern einfach dafür steht immer weiter, nach oben, immer weiter, immer noch neue Limits-Crashen, Dinge einreißen. Und mir dafür alles zu tun, was möglich ist. Aber in dem Moment ist Garpach immer Sachen, die einzureißen Galt. Also es waren seine recht junge Vereinshistorie. Es gab also immer Rekorde zu brechen. Und diese Einstellung, ich werde meinst du ja nicht sagen, aber dieses Umfeld hat eben genau das hergegeben. Immer mehr wollen, immer mehr, immer mehr auch investieren, um eben Sachen zu erreichen, die vorher nicht da waren. Und im Gegensatz dazu, wo den München schon alles erreicht, alles, du siehst, wenn du durch den, durch Trainingsgenende läuft, einen Plakat oder die verschiedenen Pokale, was ist DFB Pokal, Meisterschale und Champions League Pokal mit der Anzahl der Titel, die in diesem Bereich geholt wurden. Und das sind halt, das sind da zwei stelleke Zahlen und das merkst du einfach. Und du merkst, das auch bei zweiseits ich hingekommen bin. Ich glaube, da war uns zu dem Zeitpunkt neun, neun Meisterschaften in Folge, die geholt wurden oder acht. Auf jeden Fall ziemlich viel hintereinander. Und es war einfach normalität, dass man Meister wird. Und jetzt bin ich wieder so ein bisschen bei dieser Motivationsgrundlage, dass es normalität und es gleichzeitig auch deine Pflicht meister zu werden. Du gehst denn jedes Jahr mit dem Anspruch alle drei Titel zu gewinnen. Und wenn du weniger als alle drei holst, war diese so gut, okay, wenn du, wenn du einholst, hätte schon mehr sein können. Und wenn du keinholst, dann wird's ungemütlich. Und dieses Anspruch denken der Pflicht der Füllung. Das, das musst du als Trainer, als Angestellte, als Spieler. Das musst du erst, das musst du wirklich erlernen, weil ich glaube, das ist 2020, das ist einzigartig. Und das ist eine riesen Hürde, die wie gesagt die idea lernt werden muss. Und das ist für mich so der größte untersteht, diese Motivationsgrundlage. Die streben nach immer mehr, nach immer mehr, mit Investitionen von allem im Vergleich zu, wir müssen jede Spiege gewinnen, das ist unsere Pflicht. Wir sind quasi am Limit. Und es gibt's nichts mehr einzureißen. Wir müssen dieses Level halten, halten, halten, halten. Und das ist für alle beteiligten, ist einfach anders. Ich kann mir auch vorstellen, bei Leipzig ist ja deutlich mehr Jugend drin, weil ich mal auch wenn es super talentiert ist, Spieler sind. Viel Jugend dadurch, bist du ja auch wahrscheinlich dort reingewachsen und konnte es sich dort entwickeln. Bei anderen Dingen arbeitet man schon mit deutlich mehr Stars. Da ist so schon Welles, die kommen die nochmal andere Millionenbeträge verdienen. Wie war das dann für dich, sich da umzugehen, ging das reibungslos oder hast du da gemerkt, ich muss meine Arbeit da vielleicht auch verändern? Iain, eigentlich nicht, weil du, zumindest, du merkst schon recht schnell, dass hinter jedem auch ein einfach Mensch steht und nicht nur der Weltfußballer, der letzten Saison, sondern auch tatsächlich der Mensch, der Fußball spielt. Und das kriegst du im Alltag natürlich viel mehr in den Gesprächen mit als wenn man von außen drauf schaut. Von daher in der Arbeitsweise, ja, weniger, da hatte ich so meine ersten quasi Ah-H-Momente beim Einstieg in Leipzig oder eben quasi der Blick von "Wow, das sind die ganzen Stars, die darum laufen, der sich dann entwickelt hat in den Blick, okay, sind doch alles nur Menschen, die Gespräche sind doch alle ganz normal und die man sie eigentlich sonst auch erwartet hätte. Lass uns jetzt gerne mal auf die Komponenten eigentlich in die Du anfangs angesprochen hast und vor allem auf den Trainer, in dem Fall war es ja Julian Nagitzmann. Bei FC Bayern hat man immer den Vorteil durch, dass sehr oft der Erfolg mitgeht, aber es gibt auch dann auch mal Niederlagen, die wahrscheinlich ja nochmal anders wirken als es auch bei einem anderen Verein ist. Wie ist es für dich als Sportpsychologie gewesen, in der Unterstützung mit Julian Nagitzmann in genau solchen Krisen hin zu unterstützen? Ja, die, also erstmal ist so die Definition von Krise bei Menschen ist eine deutlich andere als bei einem anderen Verein, da ist ja, also nach einer Liedererlage wird es schon stürmisch weil eben, wie gesagt, auch die Anspruchshaltung und andere, so will es auch andere Dinge erreichen und deswegen ist es in dem Setting auch ein Stück weit Normalität. Es gibt ja auch Gründe dafür, warum Bayern München 10 oder 10 oder 1 mal in Folge Meister geworden haben, da mind. Ich glaube ich habe 10 und 10 und 1 mitgemacht. Und es gibt ja Gründe dafür und dieses ständige hinterfragen und ständige nicht zufrieden sein mit dem ist eine enorme Antriebsfehler. Und deswegen sind auch eben kleine Dellen in der Leistung auch direkt viel viel viel stärker gewichtet. Und ja das war ja für Julian und mich, ich glaube, für beide neu und ihm, ja, dabei zu unterstützen, sich von diesen extrem, nicht sehr beeinflussen zu lassen. Und da zu versuchen, dem ganzen Stück weit mit Normalität entgegen zu bewegen, das ist nicht einfach, weil es ist halt sehr, sehr anspannt dort. Und es geht einfach darum, mit Druck zu handieren und in den Sachen, die einem vorgegeben werden zu arbeiten. Das ist, du kommst in einem Umfeld mit viel Druck, um das beform und da sind eben Strategien gefragt, wie man mit dem Druck umgeht. Das Ganze sind ein bisschen zu, zu relativieren, zu, zu den Fokus auf sich selber zu richten. Bin ich nur der Trainer oder bin ich der Mensch, der Trainer ist als Beruf. Und so ein bisschen die, die Wertvorstellung und die Identität davon, davon abzukabseln. Weil dieser Druck, ich weiß, es wird, wenn man sieht es ja täglich in den Medien dort, es wird sofort angegriffen, es wird sofort, mit sofort persönlich und das nimmt, das nimmt jeden mit. Und da versuchen eben, den, der zu unterstützen, diesen Mechanismus zu finden, dass man das einmal von neunem da trennt, aber auch im Alltag versucht zu, zu relativieren und zu versuchen, in dem Sturm, der dort ist, der gewisse Ruhe zu bewahren. Weil nur durch die Ruhe, die du hast und die, die du ausstrahlst, wir es zu di auch aufs Team übertragen. Weil ich glaube, ich weiß gar nicht, wer es gesagt hat, aber so, dass die Mannschaft ist ein, ein Spiegelbild, der, die Mannschaft ist ein Spiegelbild des, das ist angesichts des Trainers. Und du hab ich es auch, ja, so mein Gott, ja. Irgendwie so, ja, ja. Und das ist ja dann am Ende deiner Hauptaufgabe. Also im Kern will es zu mit der Mannschaft erfolgreich sein. Und das alles so runterzubrechen, dass das eben möglich ist, trotz der ganzen Dinge, die um mich herum passieren. Das ist, das ist in, in einer enormen Große Aufgabe. Und hier in München, definitiv größer als, irgendwo an das in Deutschland. Und was für Tools und Tipps hast du da genau, Antrena, wenn es zu so einer Situation kommt? Und hier ist es viel, viel quasi in Anführungsstrichen Grundlagenarbeit. Das heißt, eine vernünftige oder ordentliche Stresserholungsballos zu, zu generieren, zu finden, dass du, also in drei Schritten, einmal so im ersten Moment das Thema die Briefing, wie krieg ich es hin, eine, ja, eine Feedback an mich selbst, durch mich selbst oder durch andere hinzubekommen, dass mich, dass mich nach vorne bringt, wo auf der einen Seite nicht zu viel, zu viel Ja, Sager sind, aber auf der anderen Seite auch nicht zu viel Kritik aufkommt. Das ist ein gesundes Maß an Aufarbeitung von den Dingen, die im Alltag passieren gesteht, dass man daran sich weit seinwickelt, dass man daran aber auch ein Spiegelbild für sich hat, dass einen, ja, dass ein, dass ein Erdet und definitiv auch ja klarer Schauen lässt. Und da durch dieses klarer Schauen oder strukturierte Schauen das Thema, das was so überall besteht ist, das Thema durchdenken, zähdenken, overthänken, im englischen, möglichst klein zu halten. Weil das ist so das Thema, was, ich glaube, Trainer und Beispielen auch ziemlich häufig aufkommen. Ich glaube, du kannst alles nochmal durchdenken. Es gibt für alles nochmal eine Möglichkeit, nochmal sich ein Spieler zu schauen, nochmal sich eine Trinxseinheit durchzugehen und nochmal, was nochmal und nochmal und nochmal, etwas anders zu machen. Aber da eben ein klarer, klarer Analyse für sich zu finden, den Alltag abzuschließend mit einem gesunden Feedback rauszugehen. Und dann im zweiten Schritt sich Inseln im Arbeitsalltag zu schaffen, die komplett wechseln von dem, was man tut, die quasi Raum und Zeit dafür schaffen, den Geist mal auszuschalten und nicht an Fußball oder alles mögliche, was der Fußball betrifft zu denken. Und das ist definitiv ein Teil, der in den Arbeitsalltag reingehört und nicht ans Ende geschoben wird, bzw. in die Freizeit geschoben wird. Weil, also, das ist immer so, wenn du, du arbeitest und die Pause, die du vielleicht nimmst für einen Spaziergang, ohne Handy, für eine Sporteinheit, wenn du die als etwas siehst, sie dich vom Arbeiten abhält, wird schwierig, das auch als Erholung zu nutzen. Und wenn du das als etwas ansiesst, was nach der Arbeit irgendwie als Zusatz gemacht wird, dann ist es quasi auch wie dann weiterer Stressfaktor, der auf diese Stressseite kommt. Wenn du es aber versucht, zu integrieren als quasi als Energiegeber, als Quelle für Energie, um eben nach der Pause noch mehr in Anfung stehen, noch mehr Leistung bringen zu können, dann hat es einen ganz anderen Wert und ganz anderen Inhalt. Und das sind für mich Integrale oder das sind für mich Punkte, die in jedem Alltag hineingehören. Als Inseln für die Person oder als Raum und Zeit schaffen für einen klaren Geist, das muss auch nicht jeden Tag zwei Stunden sein, das kann komplett individuergesteuert sein. Für den einen ist es einmal die Woche, für den nächsten ist es alle drei Tage eine halbe Stunde, also völlig individuelle Gestaltbar. Und so als letzter Teilpunkt des Ganzen, so die klare Abtreten zwischen Sport und quasi Leben aus der Rum, wie kriegt man es hin, dass man, und Donnerstag abends um 23 Uhr nicht mehr über die Trainingseinheit des Tages nachdenken, was hätte anders laufen können, dann wie kriegt man es hin, dass man eben die klare Abteilung schafft. Okay, ich verhe jetzt mit dem Autofahrer von Trainingsgeländer nach Hause. Hab da vielleicht die halbe Stunde, 20 Minuten Zeit, um den Übergang zum Thema nach Zuhause sein zu schaffen. Du wirst es niemals rauslöschen können, dass du nicht noch irgendwie noch eine Nachricht schreiben musst oder sonst was machen musst, aber du kannst dem nahekommen und da eben für die Stratthegie zu entwickeln, wie dieser Übergang er bestmöglich ist. Das ist für den Einnis, dass auch für deine halbe Stunde einfach nach Hause spazieren, wenn es möglich ist, ohnehin die ohne alles einfach ein bisschen durch den Wald spazieren, durch die Staschpazieren, egal, wo man wohnt, wo man gerade ist, um den Kopf frei zu bekommen und in die so die letzten Gedanken des Arbeitsages rauszupussten. Das kann für den nächsten die Autofahrt sein, indem es eine angeleitete Meditation wenn man, ich weiß nicht, dass man meditieren würde, man außerhalbartig, glaube ich nicht. Was vielleicht auch man es auf der Bahnfahrt hinbekommen oder wie es auch immer möglich ist. Aber das auch da sind die Möglichkeiten, glaube ich, wirklich unaus schaffbar. Es gibt immer einen Weg, dem die Person zum Ziel führt und eben diese Abgrenzung auch schafft. Aber ich rede einen Einsatz, muss ich dazu noch sagen, ich rede darüber, dass es alles so einfach ist und dass man das einfach machen kann oder machen sollte, es ist unfassbar schwer. Speziell dieses Thema Abgrenzung, Gtetschmint, im stressigen Arbeitsalltag, wenn es am Wochenende um ein entscheidendes Spiel geht. Ja, das ist natürlich natürlich das leicht gesagt. Aber gerade in diesen Momenten gehört der Fokus noch mehr darauf, weil die Erschöpfung, die du mitschlebst durch dieses ständige Zerdenken und mitnehmen der Themen, der dann am Ende Einfluss auf deine Leistungsfähigkeit, auf deine Entscheidungsfindung und um da eben als Trainer möglichst klar, aufnodärlich, möglichst klar zu sein, in dem was man tut, musste ihm die Grundlage schaffen und dieses Fundament, was ich am Anfang besprochen habe, dieses Fundament dieser Ballon zwischen Stress und eine Hohlung bauen, um langfristig gesund und gut handeln zu können. Du hast ja über diese Insel auch gesprochen. Jetzt war damals Julian Nagetsmann, in der Zeit, wo er die Krise hatte beim FC Bayern, schief waren, um einfach mal sich die Zeit für sich selber zu nehmen. Jetzt hat das natürlich die Medien natürlich ganz anders aufgezogen, wie wenn jetzt wir darüber sprechen und wie auch den Sinn dahinter verstehen. Was würdest du sagen, was am Ende das Zeige ist und wenn man richtig die Entscheidung von Julien, dass er das gemacht hat? Ich glaube, ich glaube, dass ich über diese Situation nicht alle Informationen bei allen Personen auf dem Tisch lang, dass sie so darüber sprechen konnten, aber wenn man im Grundsatz, wie ich es gerade angegangen habe, darüber spricht, ist das die beste Idee du du haben kannst. Die Spieler sind alle bei der Nationalmannschaften, die Analyse vom Spiel davor ist gemacht. Keiner ist im Büro. Gerade in diesen Situationen, um den klaren Kopf zu bewahren, bedarf es solche Dinge. Aber am Ende dann auch entgegen der Meinung oder der, wie ist das Wort dafür, so wie es sein muss zu agieren. Ich könnte mich ewig darüber aufringen, weil es für mich einfach kein, also es ist für mich einfach der klare Ablauf, nicht, dass ich jetzt Julien zum Schiefahren geschickt habe. Aber es ist der klare Ablauf, um eben eine Balance reinzubekommen. Extrem stressige Zeit, wenn du leistungsfähig sein willst oder bleiben willst, müssen zu diesen extremen Stressbeaks als Gegensatz erholungspicks kommen. Egal was alle sagen, wann nur dann bist du langfristig auf höchstem Nebel bereit und da bist du bereit, leistungszuerbringen. Sonst funktioniert es nicht. Sonst wird nach, ja, die anderen schaffen das vielleicht, oder ein jemalschaftesfleichen, ja oder zwei Jahre unter diesen großen Druck zu arbeiten. Manche schaffen es drei Jahre, aber irgendwann bezahlt man dafür. Ich glaube, es gibt immer so schöne Memes von Trainern zu Beginn ihrer Amtszeit irgendwo und dann nach einer gewissen Zeit, wo die Augenwänge einfach von nicht vorhanden, bis du den Mundwinkeln runtergehen. Und das ist definitiv, das ist ein Teil davon. Und deswegen muss es meiner Meinung, dass es möglichst sein, diese Inseln für sich zu schaffen, um eben, ja, der Erfolg und Mentale gesund hat auf einen Läffel zu bringen. Und die Augenwänge nicht so tief nach unten wandern zu lassen? Du hast gesagt, ein Trainer kann damit auch bezahlen, rein psychisch. Ich glaube, ich springe darüber, dass Thema Burnout fällt dir da auf, dass man hier Trainer gerade mal hier amtszeit einfach stark Burnout gefällt sind oder dass da oft das Thema ist, gerade dieses Mentale, da brauchen die erst mal ein paar Monate Pause von aus diesem stressigen Alltag, den man eben in dem Profil sein hat. Ja, also das Umfeld ist so aufgebaut, dass eben viel Stress da ist, wenn du allem genau so hinterherläufst, wie es ist, wenn du für dich wie gerade angesprochen diese, diese Oasen schaffst, da kannst du das definitiv auch verzögern oder wenn du auf dieses Fundament wertlegst, was ich gerade angesprochen habe. Dann lässt sich das mit Sicherheit, das quasi präventiv angehen, aber es ist ein enormer Stress, es ist ein enormes Druck von außen, von innen, von links von rechts und das ist natürlich extrem anspruchsvoll. Und ja, wenn man zwei, drei Jahre komplett in diesem Beruf oder in dem Job darin war, macht es schon, sind sich kurz mal zu erholen, ein paar Wochen Zeit zu nehmen, um eben sich auf die nächsten um die jemanden. Die Energierisern wieder aufzufüllen, um die nächste Station zu gehen und eben vielleicht sich bewusst zu machen, dass die tägliche Arbeit mit diesem Thema eine ist, die enorm wichtig ist. Sind wir schon fast am Ende unseres Podcasts angelangt. Du hast vorhin Selbstgesprecher angesprochen, vor allem bei Spielern. Wie würdest du jetzt ein Spieler, der jetzt gerade diesen Podcast hört, empfehlen, diese Selbstgespreche zu führen? Sowohl im Spiel vielleicht aber auch nach dem Spiel. Ich glaube, dass es sogar gar nicht nur auf Spielerbezungen, auch auf die Trainer definitiv übertragbar ist. Es geht in erster Linie darum, wie bei allen Sachen das so zu üben und so in den, so zu integrieren, dass es Automatismen werden, dass man sich vorbereitet auf das, was kommt. Und bei einem Selbstgespräch geht es jetzt, wenn es, was ich mir tatsächlich auf den Blickrichtungsspieler sind, Richtung zur technisch taktisch oder motivational. In der Vorbereitung auf einen Freistoss, auf eine Standardsituation, ein bestimmten Ablauf für sich durchsprechen, ein bestimmten Ablauf durchgehen. Und das eben den Ablauf zu optimieren oder auf der anderen Seite, auch die motivationale Ebene zu kommen, für sich Statements vorbereitet zu haben, die ein immer wieder zurückholen auf das, was man eigentlich machen will. Das Beispiel, das ich gebracht habe mit dem Außenspieler, der 9 mal auf den Außenverteidiger draufläuft. Und 9 mal ist nicht schafft an ihm vorbei zu kommen. Wie sieht das Selbstgespräch des Spielers vor dem 10 mal aus? Sagt er zu sich, aber du kannst gar nichts, du bist der letzte, du wirst gleich ausgewächselt, mein Gott, was willst du eigentlich hier? Du bist gar nicht in diesen Verein. Du hast zwei, link oder zwei rechte Füße, du warst gar nicht, was du hier treibst. Geht man den Weg? Den es definitiv häufig ist oder versucht man sich trotzdem den positiven Weg einzugehen, den positiven Zweik zu schlagen. Das du sagst, ich habe alles unter Kontrolle, die 9 maler die es probiert habe, wann Versuche, das 10 mal schaff ichs. Ich gebe mir quasi selbst das Vertrauen, ich versuche mir selbst Vertrauen und Kontrolle zu geben, um in der Situation erstens her meiner Gedanken zu werden. Und eben den Fokus in Richtung der Aktion zu legen, die ich gerade vor mir habe. Aber noch wie zu Beginn auch gerade gesagt, das funktioniert nicht einfach so, wenn man das einmal macht. Dazu gehört genauso Vorbereitung und genauso, dass einüben dieser Dinge, dieser Statements, dieser Abläufe, dieser. Das Bewusstsein ist überhaupt dieses Gespräch für sich so zu starten, wie jeder andere einheit dem Trainier auch. Das einfache Passspiel. Und es gehört auch zum Spiel oder zum Skillsjett des Spiels dazu, wie das einfache Passspiel. Weil nur wenn du dich selbst wieder auffahren kannst, wenn du selbst deinen Fokus wieder richten kannst und quasi deine Leistung so beeinflussen kannst, dein Vertrauen in dich selbst beeinflussen kannst, deine Kontrolle über eine Situation heben kannst. Und dann wirst du auch diesen 10.2 Kampf oder 10.10. duelle. mit einer Wahrscheinlichkeit angehen, dass du es auch gewinnen kannst. Und wie kann man Spiele dahin bringen, dass sie so denken? Dafür erst mal das Bewusstsein schaffen, dass das ein Faktor ist, der ein enormer Einfluss hat auf das eigene Spiel. Und das wird eigentlich jedem auch sehr schnell klar, wenn er mal reflektiert, wie er mit sich selbst spricht, wenn er auf sich achtet und mal ein Training dafür nutzen, ein Spiel dafür nutzt, dass du als kleines Mini-Etatmentier mit auf dem Weg zu nehmen und da mal reinzuschauen, mal reinzuheuchen, okay, was mache ich eigentlich hier? Wie spreche ich mir, wobei ertappe ich mich. Und dann wird eigentlich jedem ziemlich schnell klar, ob. Irgendwas ist hier ziemlich, ziemlich negativ, weil natürlich auch, ich glaube, als Menschen eher zu negativen Gedanken auch in unter Druck ist speziell dort auch neigen. Aber es ist eine bewusste Entscheidung, daran zu drehen und das zu verändern und eben die Möglichkeit zu schaffen, wie gerade schon gesagt, die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit zu erhöhen. Weil wenn du etwas, in dem Falle, mit Vertrauen in dich selbst, mit ein Stück weit positivität und Kontrolle angehst, ist die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit eine viel, viel höhere. oder das auch zu schaffen. Wie sieht jemand, wenn man sie auf die Körpersprache oder die Körpersprache schaut von dem Spieler, der selbstbewusst ist, der Vertrauen in sich hat, in Vergleich zu jemandem, der das nicht hat. Das sind einfach 180-grat starker Unterschiede. Die Brust rausgeschoben, die Schultern nach hinten, die Nase, den Stück weit im Wind stehen und ist und es ist bereit für das, was da ankommt, da ist Körperspannung vorhanden, wohingegen die andere Person, die nicht von sich überzeugt ist und die wahrscheinlich gerade zum 10. Mal sich gesagt, dass sie gar nichts kann, die Körperspannung oder der Körperspann darauf reagiert und die Schultern bis zum Boden hängen lässt, da ist halt keine Körperspannung älteren. Und so diesen krassen Unterschiede aufzuzeigen und mal mitzunehmen dann in die nächste Trainingsseinheit und das mal auszuprobieren und bewusst mal damit zu spielen. Das sind so Sachen, wie man das gut vermitteln kann. Wir werden noch ganz gerne unseren Podcast mit so einer Take Home Message. Wenn du jetzt einen Fußball-Trina hast, der jetzt eine mentale Stärke verbessern möchtest, welche kurzen Tipps würdest du ihm vielleicht mit offen wie geben, die ja relativ schnell umsetzen kann? Definitiv, dass das Fundament schaffen für erfolgreiche, gesunde, langfristige Leistungserbrindung und das ist klar, diese Balance zwischen Stress und Erholung hinzubekommen. Und da im Strategien in den Alltag zu integrieren, die ich gerade ein bisschen länger angesprochen habe, aber die eben, das Feedback an sich selber oder das Support System um sich selber zu stärken. Wie kriege ich man ja, wie kriege ich das, was ich Tours analysiert und Feedbackt? Wie bekomme ich als nächstes, wie bekomme ich Inseln in den Alltag gesteckt, die mich so ein bisschen zurückzielen lassen und die mich ja holen lassen, die mich aufladen lassen. Und wie kriege ich am Ende bestenfalls die Trennung zwischen Arbeitsalltag und Freizeit hin? Genau. Das ist das Fundament, das A und O, jeder Karriere, die ohne Augenringe weitergeht. Wir haben jetzt super viel über deinen Wertegang gesprochen. Was ist jetzt dein Ausblick, wo siehst du dich jetzt in Zukunft? Wo möchtest du ganz gerne landen als Spostychologin? Ich habe den Weg in die Zukunft schon gestartet. Ich habe mich vor jetzt knapp einem Jahr selbstständig gemacht und versuche das, was ich vorher intern als Teampsychologin gemacht habe, ein bisschen von extern reinzubringen und die Perspektive zu wechseln. Und in dem Sinne dann als externe Beratpsychologe, Spielern zu helfen, Spielern zu unterstützen, auf ihrem Weg und bei ihrer Entwicklung. Das Gleiche mit Trainern oder allgemeinen Leuten, die Management der Vereine, das ist mein versucht, die Perspektive zu wechseln und die Vorzüge der außenstehenden Personen ein bisschen reinzubekommen. Weil so kann ich deutlich neutraler dem Verein gegenüberstehen. So kann ich definitiv dem Trainer oder Spieler deutlich intensiver und individueller helfen, weil ich quasi für die einzelne Person zuständig bin und nicht auch noch den Verein quasi auf meinem Rücken und auf meinem Brust in Mitrage. Das versuche ich auf der individuellen Ebene zu hinzubekommen und aufzubauen und auf der anderen Seite bin ich auch dabei weiterhin weiter in Teams zu begleiten. Und da bin ich unter anderem in Brighton, in der Prämelig unterwegs und versuche dort die Jungs des Trainer-Team, das dort im Sommer gestartet ist, auf ihrem Werdegang zu begleiten und da eben ja Kondition für erfolgreiche Zusammenarbeit und auch Kondition für Erfolg mitzugestalten und mit zu begleiten. So, dann sind wir schon am Ende unseres einmal ein Sport-Fußball-Trainer-Podcast angelangt. Marc, ich darf nicht bei dir bedanken, dass du uns so viel erzählt hast über vor allem deinen Werdegang und einen Licke in den Profi-Bereich gegeben hast. Wenn du auch über das Thema Leadership mehr fahren möchtest, empfehle ich dir, die anderen Folgen von unserem einmal ein Sport-Podcast abzunehmen und auch auf unser einmal ein Sport-Home-Patch zu gehen, wo wir auch ein paar Specials gedreht haben in Form von Kursen. Wir werden in der zweiten Folge auch noch über den Jugendbereich etwas mehr sprechen, aber ich darf an der Stelle schon mal danke sagen, dass du hier warst und ich freue mich schon auf unsere nächste Folge. Ja, herzlichen Dank, hat mir auch Spaß gemacht. Ich bin auch gespannt, was bei mir jetzt immer kommt. Und wenn dir da draußen die Folge gefallen hat, dann vergiss nicht zu liken, zu kommentieren und zu abonnieren und dann sehen wir uns schon bei unserer nächsten einmal ein Sport-Fußball-Trainer-Podcast Folge. Bis dahin, alles Gute, ciao ciao, euer Pascal. *Applaus*

Podcast Summary

Key Points:

  1. Max Paker war Sportpsychologe bei RB Leipzig, Fortuna Düsseldorf und FC Bayern München, arbeitete mit Trainern wie Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann.
  2. Sein Einstieg in den Profifußball erfolgte abrupt
  3. Die Hauptaufgabe eines Sportpsychologen ist die Unterstützung des Cheftrainers, einschließlich Ansprachen, Teambindung, Feedback und psychologischer Matchpläne.
  4. Psychologie unterstützt alle Bereiche
  5. Konstante Veränderung prägte seine Karriere; jeder Trainerwechsel brachte neue Teams, Ideen und Anpassungen mit sich.
  6. Der Wechsel zum FC Bayern unterschied sich stark von Leipzig
  7. Der Umgang mit Stars war einfacher als erwartet, da hinter jedem Spieler ein normaler Mensch steht.
  8. In Krisen, etwa beim FC Bayern, half er Trainern, mit Druck umzugehen, sich nicht persönlich angreifen zu lassen und den Fokus auf sich selbst zu richten.

Summary:

Max Paker beschreibt seinen unerwarteten Einstieg in den Profifußball, als ihn Ralf Rangnick bei RB Leipzig nach einem kurzen Treffen direkt unter Vertrag nahm. Seine zentrale Aufgabe als Sportpsychologe sieht er darin, den Cheftrainer bestmöglich zu unterstützen, da dieser das Zentrum des gesamten Systems bildet. Dazu gehören die Vorbereitung von Ansprachen, der Aufbau von Vertrauen zwischen Trainer und Team sowie ehrliches Feedback in einem geschützten Raum.

Psychologie durchdringt alle Bereiche: von der Videoanalyse über die medizinische Betreuung bis zur individuellen Spielerentwicklung. Seine Karriere war von ständiger Veränderung geprägt, etwa als Julian Nagelsmann Rangnick ablöste und später auch beim FC Bayern, wohin Paker ihm folgte. Der größte Unterschied zwischen den Vereinen lag in der Motivationsgrundlage: Leipzig strebte nach ständigem Wachstum und neuen Rekorden, während in München die Pflicht zum Erfolg und der Anspruch, alle Titel zu gewinnen, dominierte.

Diese Erwartungshaltung musste man erst erlernen. Im Umgang mit Stars erkannte er schnell, dass hinter den Weltfußballern normale Menschen stehen, was die Arbeit erleichterte. In Krisen half er Trainern, mit Druck umzugehen, persönliche Angriffe nicht an sich heranzulassen und die eigene Identität vom Beruf zu trennen.

Insgesamt betont er die Notwendigkeit von Erholungsphasen als Gegensatz zu extremen Stressphasen, um langfristig leistungsfähig zu bleiben.

FAQs

Max Paker wurde während seiner ersten Saison in Leipzig plötzlich in den Profibereich berufen, nachdem ihm der damalige Psychologe seinen Job angeboten hatte. Er unterschrieb den Vertrag ohne große Vorbereitung und startete direkt im kalten Wasser.

Die Hauptaufgabe ist die Unterstützung des Cheftrainers, der als zentraler Punkt des Systems gilt. Dazu gehören die Ausgestaltung von Ansprachen, die Verbindung zwischen Trainer und Team sowie ehrliches Feedback in einem geschützten Raum.

Er hilft bei der Kommunikation und Zusammenarbeit im Trainerteam und bringt psychologische Perspektiven ein, um Dinge anders zu betrachten. Zudem unterstützt er andere Bereiche wie Analyse oder Medizin, etwa bei der Körpersprache oder der Rückkehr nach Verletzungen.

In Leipzig ging es um das Streben nach immer mehr und das Brechen von Rekorden, während in München Meisterschaften und Titel zur Normalität und Pflicht gehören. Diese unterschiedliche Motivationsgrundlage erfordert eine Anpassung der Herangehensweise.

Man erkennt schnell, dass hinter jedem Star ein normaler Mensch steckt, und die Gespräche sind alltäglich. Die Arbeitsweise ändert sich dadurch kaum, da der Fokus auf der menschlichen Ebene liegt.

Er hilft dabei, Druck zu relativieren und den Fokus auf sich selbst zu richten, indem man zwischen Person und Berufsrolle unterscheidet. Strategien zum Umgang mit Druck sind entscheidend, besonders in Umgebungen wie beim FC Bayern.

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