#8: Er trinkt, ich nicht – Alltag in einer teil-alkoholfreien Beziehung
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In dieser Podcastfolge spricht Maria über die Herausforderungen eines alkoholfreien Lebens in einer bestehenden Beziehung, in der der Partner weiterhin Alkohol trinkt. Sie betont, dass innere Überzeugungen und Selbstbewusstsein entscheidend sind, um bei der eigenen Entscheidung zu bleiben – unabhängig vom Verhalten des Partners. Laut Maria zeigt sich an der Reaktion des Partners, wie stabil die Beziehung wirklich ist: Wenn sie am Alkohol zerbricht, stand das Trinken über der Liebe. Anhand ihrer eigenen Geschichte schildert Maria, wie sie früher exzessiv trank, während ihr Partner stets moderater war und nie Abstürze hatte. Diese Spiegelung half ihr zu erkennen, dass sie ihr Trinkverhalten nicht im Griff hatte – sie konnte selbst gesetzte Regeln nicht einhalten. Nach ihrer Entscheidung, ganz aufzuhören, unterstützte ihr Partner sie, indem er selbst acht Wochen lang nichts trank. Gemeinsam fanden sie neue Rituale wie Spaziergänge oder Besuche im Thermalbad, die den gleichen Zweck erfüllten wie frühere Trinkgewohnheiten. Maria rät, den Partner um anfängliche Unterstützung zu bitten, um gemeinsam alkoholfreie Alternativen zu entwickeln. Die Folge zeigt, dass eine alkoholfreie Entscheidung die Beziehung nicht belasten muss, sondern sogar vertiefen kann, wenn beide bereit sind, sich neu zu finden.
Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Algoholfreies leben und nüchtern Alive-Style. Als Algoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Algohol zu erschaffen. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. *Musik* Er trinkt nicht, mein Alltag in einer Teilalgoholfreien Beziehung. Ja, ich weiß sogar sehr, sehr sicher, dass dich, beziehungsweise das meine Community, dieses Thema brennend interessiert. Das Thema "wie gehe ich mit Algohol", beziehungsweise mit dem Thema Algoholfreiheit in meiner Beziehung, die zum Zeitpunkt, wenn ich aufhörde, bereits besteht. Falls du dir also überlegst, mit dem Trinken von Algohol aufzuhören, dann hast du dir ja vielleicht, na ja, vielleicht nicht, sondern bestimmt, schon einmal überlegt, wie dein Umfeld reagieren wird, ja? Dein Umfeld, das vermutlich einfach weiterhin trinkt, in welcher Form und in welchen Mängen und in welchen Situationen auch immer. Auch zu deinem Umfeld, zu deinem aller nächsten Umfeld sogar gehört natürlich dein Partner, deine Partnerin, sofern du eine Partnerin oder einen Partner hast. Falls du Single bist oder in der einen oder anderen Form ohne permanent Begleitung lebst, dann kann diese Folge trotzdem interessant für dich sein, weil sie zeigt dir auf, wie du mit deinem Umfeld, mit deinem näheren Umfeld, also auch mit Freundinnen und Freundinnen, mit deiner Familie umgehen kannst, wenn du dich dazu entscheidest, ab jetzt oder ab, war auch immer keinen Algohol mehr zu trinken. Tatsächlich ist das eine der am häufigsten gestellten Fragen, die ich von meinen Kursteilnehmerinnen erhalten, und auch klientinnen und klienten. Wie wird das sein, Maria, wenn ich nicht mehr trinke, mein Partner, meine Partnerin, aber immer noch, das Feierabend Bier trinkt, die Flasche Wein zum Risotto am Samstagabend aufmacht, oder mit mir auf seine oder ihre Beförderung anstoßen will. Kurz und knapp gebe ich dir hier meine Antwort, es wird nicht immer einfach sein. Und ja, ihr, du und dein Partner, du und deine Partnerin oder auch du und dein nächstes Umfeld, ihr müsst euch unbedingt neu finden, sonst könnte es ziemlich rumpeln in der Beziehungskiste. Aber und wie immer komme ich mit einem Ava um die Ecke, mit veränderten, inneren Überzeugungen, die du über dich und deine Entscheidung von nun an nichts mehr zu trinken oder sehr viel weniger zu trinken hast, wirst du die Herausforderung in der Beziehung meistern können, so fern sie, und das ist auch ein Ava, so fern sie überhaupt auftauchen. So fern es überhaupt schwierig werden könnte in Bezug auf dieses Thema, sie je nachher auch mein Beispiel, wo es kleiner Spoiler nämlich überhaupt nicht schwer wurde, überhaupt nicht herausfordernd wurde in der Beziehung, als ich keinen Alkofol mehr getrunken habe. Warum, warum nützen dir deine inneren Überzeugungen, wenn es auch zu Veränderungen in deiner Beziehung kommt? Du wirst mit Selbstbewusstsein bei deiner Entscheidung bleiben können, bei deiner Entscheidung nichts mehr zu trinken. Du wirst mit einer inneren Überzeugung deinen Weg gehen, so dass diesen Weg gar nichts mehr blockieren kann, ganz unabhängig davon, wie sich deine Entscheidung auf deine Beziehung auswirkt. Und selbst wenn du dem Angebot deines Partners oder deiner Partner den kaum wieder stehen kannst, wenn er oder sie, die ein Glas anbietet oder vielleicht sogar nahe zu auftrenkt, hast du Strategien und Methoden in deiner Tasche, mit denen du bei deiner Entscheidung bleiben kannst. So ist das. Und dann, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen hart, wenn ich das sage, deine Entscheidung keinen Alkohol mehr zu trinken, wird zeigen, wie gut, wie wohlwollt und wie stabil deine Beziehung ist. Wenn deine Beziehung zerbricht, weil du nicht mehr mittringst, dann steht das gemeinsame, ja, das gemeinsame Trinkverhalten steht über eurer Liebe, über eurer Beziehung. Und das sagt in meinen Augen einiges, einiges aus. Damit du etwas besser verstehst, wie ich das mache oder gemacht habe in meiner Beziehung, als ich aufgehört habe zu trinken und was ich da alles verändert hat und auch, wie ich selbst mich verändern musste und auch, wie mein Partner sich verändert hat, damit du das besser verstehst, möchte ich dich ein bisschen mit in meinen Alltag nehmen, aber gerne auch in meinen früheren Beziehungsalltag, als ich eben noch getrunken habe. Normalerweise teile ich ja sehr wenig, bis gar nichts über meinen Beziehungsalltag und schon gar nicht über meinen Freund, über meinen Partner, aber in dieser Folge mache ich mit freundlicher Genehmigung meines Partners eine Ausnahme. Es geht mir überhaupt nicht darum, privat ist zu teilen, damit du dich vielleicht, wie soll ich sagen, damit du einen Einblick bekommst, der sehr tief ist, damit du das dann ähnlich machen kannst, darum geht es mir überhaupt nicht, sondern es geht mir darum, dass ich dir zeigen kann, welche Dynamiken da eine Rolle spielen können, wenn du noch trinkst in deiner Beziehung und auch dann, wenn du eben nicht mehr trinkst und was diese Veränderung auch mit euch als Paar macht. Also, ich fange beim Kennenlernen an, mein Partner und ich, wir haben uns kennengelernt, als ich ziemlich intensiv noch getrunken habe, das war wohl so die Phase 7, wenn du meine erste Podcastfolge noch nicht gehört hast, in der ich meine Beziehung mit dem Alkohol in verschiedene Phaseneinteile mache, das an dieser Stelle gerne noch, da spreche ich von einer Phase, in der ich mich schon nicht mehr wirklich wohl fühle mit meinem Alkoholkonsum, ich aber immer noch sehr regelmäßig in großen Mengen trinke. Es ist eine Phase, in der ich mich selbst schon ziemlich weiter entwickelt habe, in meiner Persönlichkeit, beziehungsweise in meinem Selbstgefühl, in meiner Selbstkenntnis. Ich habe schon gemerkt, dass einige Dinge in meinem Leben nicht so besonders tolle laufen und habe schon einige Maßnahmen getroffen, das heißt, ich war, was ich damit sagen möchte, eigentlich ein relativ zufriedener Mensch. Ich war ein zufriedener, auch selbstbewusster Mensch, der eine gute Beziehung ins Leben holen konnte, sag ich mal. Ein Mensch, der Platz hatte für eine gute Beziehung und ich betone, dass hier ein bisschen, wenn du die erste Folge schon gehört hast oder noch hören wirst, dann weißt du, dass das nicht immer so war. Ich habe sehr viele auch weniger schöne Beziehungen, also sehr viele nicht, aber einige weniger schöne Beziehungen in meinem Leben gehabt. Und Alkohol hat da immer eine große Rolle gespielt und irgendwann habe ich eben gemerkt, dass ich solche Formen von Beziehungen nicht mehr leben möchte und habe angefangen, mein Leben anders zu leben. Alkohol hat aber immer oder immer noch eine große Rolle gespielt und auch als ich meinen jetzigen Partner kennengelernt habe, das ist vor etwa, ich weiß es eben ehrlich gesagt, shame und migern nicht ganz genau, ich glaube, das war vor sechs Jahren, würde ich jetzt mal so behaupten, etwa sechs Jahren. Als ich ihn kennengelernt habe, da habe ich, wie gesagt, immer noch in Regenmengen getrunken und Alkohol war besonders auch, wenn ich andere Menschen kennengelernt habe, sei es jetzt Männer oder auch bei Freundschaften oder Kollegen im Büro, Kolleginnen hat Alkohol immer eine Rolle gespielt. Es war für mich schlicht und einfach nicht wegzudenken. Es war nicht wegzudenken. Und als ich das erste Treffen mit meinem heutigen Freund hatte, ist Alkohol tatsächlich in rauen Mengen geflossen. Bei mir, ich kann mich noch gut an mich erinnern. Ich weiß nicht mehr, wie viel er getrunken hat. Ich nehme an, er hat gleich viel wie ich getrunken, weil ich auch immer wieder das forciert hatte. Ich habe mehr bestellt. Wir waren erst in zwei verschiedenen Bares und dann auch bei mir zu Hause. Und ich habe ihn schon etwas länger gekannt zu dem Zeitpunkt. Wir waren schon über Jahre, über ein paar Jahre schon bekannt miteinander. Es war sehr freundschaftlich, auch ich habe ihn gerne mit zu mir nach Hause genommen, damit wir da noch etwas kochen können zusammen. Da haben wir weiter getrunken, nachdem wir in Bares waren. Und ich kann mich noch gut erinnern, dass ich am Ende des Abends doch sehr beduselt war. Ich hatte keinen Film mit dem oder so, aber ich hatte doch einiges Intos, einige Gläser, plus am Schluss gab es sogar noch Schnaps. Und so hat sich das eigentlich weitergeführt. Die nächsten Dates, die wir hatten und auch als wir dann zusammengekommen sind, wir hatten sehr schnell feste Rituale, dass wenn wir uns besonders auch am Anfang getroffen haben, dann haben wir immer eine Flasche sekt Proseco-Sampania, in der Art etwas aufgemacht. Das war immer meine Initiative. Das habe ich jetzt auch erst im Nachgang gemerkt, dass das immer meine Initiative war, wenn ich gesagt habe, also wenn wir etwas zu gemeinsam getrunken haben, haben.
war das immer, weil ich vorher gesagt habe, lasst uns etwas trinken, lasst uns eine Flasche aufmachen. Besonders gut oder krass in Erinnerung habe ich auch noch meine oder unsere Urlaube, meine ja sowieso auch, aber auch unsere Gemeinsamen. Ich war ja jemand, der im Urlaub sehr gerne getrunken hat. Und ich habe gerne schon ab Mittags mir das eine oder andere Gläschen genehmigt im Urlaub, weil ich dachte, das ist das gute Gefühl, dass darf ich mir jetzt hier erlauben und das gehört dazu, obwohl es dann ja am Ende des Tages meistens nicht mehr so gut angefühlt hat. Logischerweise, wenn man den ganzen Nachmittag trink, jedenfalls war das bei mir so. Und ich kann mich noch dran erinnern, dass mein Partner immer mal wieder gesagt hat, "Du ne jetzt aber für ihn ist jetzt noch ein bisschen früh jetzt schon was zu trinken." Manchmal hat er mitgemacht, manchmal hat er nicht mitgemacht. Und wenn er nicht mitgemacht hat, dann fand ich das immer schon ein bisschen komisch und habe mich auch nicht somm dalich gut dabei gefühlt, weil das auch ein bisschen aufgeflogen ist, dass ich jetzt was trinke und er eigentlich noch überhaupt nicht in der Stimmung ist und er hat nie ein großes Thema draus gemacht. Er hat nicht ein einziges Mal mir gesagt, "Hey, aber das ist jetzt aber ein bisschen früh und bist du sicher, dass du schon wieder was trinken willst." Sondern er hat einfach mir meine Entscheidung überlassen und seine Entscheidung für sich getroffen. Da waren wir beide immer schon natürlich sehr unabhängig. Von einander wie auch in anderen Bereichen auch. Aber er hat sich eben doch auch oft, das weiß ich jetzt im Nachgang von mir verführen lassen. Aber nicht immer. Und in diesem Moment, wo er das nicht hat, ist mir aufgefallen oder so halb jedenfalls. So halb bewusst würde ich jetzt mal sagen, ist mir aufgefallen, dass ich ja schon immer sehr viel mehr trinke als er. Er hat viel öfter dazu neige, irgendetwas zu bestellen oder eine Flasche aufzumachen. Was mir auch sehr stark aufgefallen ist und das ist wirklich krass, wenn ich mir das jetzt im Nachgang überlege, das ist mir erst bei meinem jetzigen Partner aufgefallen, weil die Männer, die ich näherkante vorher, ein wirklich mehr oder weniger gleiches Trinverhalten hatten, wie ich. Und darum ist mir auch nicht aufgefallen, dass es nicht normal ist, wenn man ein, zwei, drei mal im Monat, so wie ich oder manchmal früher noch sehr viel mehr, abstürze hat. Und mit abstürze meine ich, abende an denen sehr, sehr viel mehr Alkohol in mich hineingefchlossen ist, als ich mir das vorgenommen habe oder seit, wie soll ich sagen, manchmal war das ja auch mit Ansage, dass ich wusste, ja heute Abend wird eh ein ganz, ganz steiler Abend. Jedenfalls, oder ob ich hinaus möchte, erst in der jetzigen Partnerschaft ist mir aufgefallen, dass es nicht unbedingt dazu gehört, dass man jeden Monatmeter der Abstürze hat, weil tatsächlich hat mein Freund nie abstürze. Er trinkt vielleicht mal mehr insofern, als er sich vorgenommen hat, dass vielleicht, ich sag jetzt mal, eine Menge aus statt, statt zwei Biedel, waren es dann fünf oder so. Und das war dann für ihn mini-abstürze, weil er am nächsten Tag vielleicht einen kleinen Karte hat. Aber dieses Verhaltensmuster, von wegen ich gehe weg, will eigentlich um 11 nach Hause und am Ende ist es vier Uhr morgens. Und ich kann mich kaum auf den Bein halten, das kennt er nicht. Und da ist natürlich aufgeflogen, dass ich da an das Ticket als er. Und da ist mir auch aufgefallen, dass ich grundlegend eine ganz andere Einschellung habe zu Alkohol und dass ich auch körperlich, oder man kann auch sagen, auch mental, ganz anders auf Alkohol reagiere als er. Denn während ich eben um 11 Uhrabens quasi den Schalter umgelegt habe und fast ohne Boden wurde und nur noch getrunken und getrunken habe, war das bei ihm ganz anders. Und jetzt bin ich kurz ein bisschen abgelenkt, weil ich habe tatsächlich eine Stechmücke hier im Zimmer ist, ist November und ich habe eine Stechmücke, die mich jetzt gerade in den Arm gestochen hat. Okay, wenn sie nochmal in meine Nähe kommt, mache ich immer eben eine Pause, weil sie muss irgendwie weg. Das lenkt mich sehr ab und es juckt so egal. Darum soll es hier nicht gehen. Genau, ich bin beim Thema gewesen. Entschuldigung, es könnte ich jetzt rausschneiden, weil so nicht ob ich es mache, vielleicht lass ich es drin. Ich habe in der Spiegelung mit meinem Partner gespiegelt, ich habe gespiegelt bekommen, dass ich nicht in anfüllungsstrichen normal trinke. Ich trinke nicht normal. In den allermeisten Fällen, wenn ich eben nicht normal getrunken habe und einen Absturz hatte, hat mein Partner sehr verständnisvoll reagiert. Er war niemals irgendwie böse oder hat mich irgendwie komisch angemacht oder sowas, aber das hat sich dann tatsächlich mit der Zeit ein bisschen verändert. Und zwar, ich kann dir auch ganz genau sagen, die Möcke fliegt vor meinem Gesicht. Okay, was will sie mir damit sagen, während ich hier einen Podcast aufnehme, dass ich hier zwischen meinem Mund und meinem Mikro hin und her fliegt? Gegen Ende, also so gegen Phase 8, wo ich mir sehr bewusst war, meines Trinkens, habe ich mir ja auch noch mehr Regeln gegeben, wie ich trinken möchte. Also seltener weniger. Und ich habe die mit einer Wehrmenz vertreten. Und wenn ich nüchtern war, auch gesagt, heute, heute, heute trinke ich nur zwei Gläser. Ganz sicher, du darfst ganz sicher sein. Ich geh ihn heute um 10 nach Hause, weil ich nur zwei Gläser trinke. Und ich habe das mit so einer Inbrunst immer vorgetragen. Und wenn ich das dann nicht eingehalten habe und das kam oft vor, dann kam es schon mal vor, dass mein Partner ein bisschen genervt war. Und zwar einfach deswegen völlig verständlicherweise, weil ich nicht eingehalten habe, was ich gesagt habe und zwar, was ich nicht nur einmal gesagt habe, sondern 100 mal gesagt habe. Diese Spiegelung wiederum hat mir geholfen, an zu erkennen, dass es wirklich ernst ist mit mir und dass ich meinen Alkoholkonsum nicht unter Kontrolle habe. Ich habe ihn nicht unter Kontrolle. Das war das letzte Fünchen, sage ich jetzt noch, das es noch gebraucht hat, damit ich das wirklich begreife. Das letzte Fünchen war, dass ich in der Spiegelung mit meinem Partner gemerkt habe, dass ich Dinge nicht umsetzen kann, die ich mir vornehme, dass all die Regeln, die ich mir selber setze, nicht einhalten kann. Und das, obwohl ich mich so intensiv schon mit dem ganzen Thema auseinandersetze, ja, es ist ein Thema, das mich schon die ganze Zeit beschäftigt und ich lese Bücher und ich würde Podcasts und ich habe es einfach doch nicht im Griff. Und hier als Einschub, wenn du in der Phase 7 oder 8 oder auch 9 bist, wenn du weißt, du möchtest an deinem Trinkverhalten etwas verändern. Dann ist es etwas, was du tun kannst, du spiegels dich in anderen, also du holst dir entweder Feedback ein von anderen, du kannst konkret fragen, hey, was denkst du eigentlich, wie ich trinke? Wie findest du, wie ich trinke? Vielleicht bekommst du auch ab und zu Feedback, dann wär es vielleicht an der Zeit, das Feedback auch ein bisschen ernst dazunehmen. Oder du holst es dir aktiv ein, von deinem Partner, von deinem Partner, den oder auch in deinem näheren Umfeld. Weil das zu hören, zu sehen, zu spüren, wenn dir das jemand sagt, ja, es fällt mir auf. Ja, du redest viel über Alkohol und dann machst du es trotzdem an, dass es ist ein bisschen zwischältig, wie du mit Alkohol umgehst. Dann kann das schon nochmal einen Schalter ein bisschen in die eine Richtung bewegen, im Hirn, sag ich jetzt mal, das kann ich näher zu dem Klickmoment bringen, indem du dir sicher sein kannst, dass du nichts mehr trinken möchtest. Zurück in meine Partnerschaft. Ich habe mich ja dann tatsächlich von tiefstem Herzen aus entschieden, nichts mehr zu trinken. Anfangs war das für zwölf Monate geplant. Ich hab das schon ein paar mal erzählt. Und dann, nach kurzer Zeit, zwei, drei Wochen war mir klar, dass es nicht ein Jahr sein wird, indem ich nichts trinke, sondern vermutlich nie mehr, weil es sich so gut angefühlt hat. Mein Partner hat mitgemacht, indem er die ersten vier Wochen oder acht Wochen, glaube ich, von dem Jahr auch nichts getrunken hat. Das heißt, wir sind schon mal beide Alkoholfrei in das Jahr gestartet. Das hat sich sehr gut angefühlt. Wir konnten zusammen erproben, wie es ist, wenn beide nichts trinken. Das war auf jeden Fall ein Vorteil. Und das ist auch etwas, was ich gerne weitergebe, wenn du entschließst, nichts mehr zu trinken. Und du, deinem Partner, deinem Partner, die nur da auch deinem nächsten Umfeld klarmachen kann. Das ist dir wirklich ernst ist. Und, dass dir Unterstützung gut tun würde und helfen würde. Dann ist es ja vielleicht möglich, dass dein Partner, deine Partnerin am Anfang mitmacht. Wenn er oder sie nichts mehr weiter machen möchte mit ihm oder seinem Trinkverhalten, dann finde ich, solltest du das auch nicht beeinflussen. Es ist deren Entscheidung. Und gleichzeitig kannst du sie aber darauf hinweisen, dass es dir helfen würde, wenn sie für eine gewisse Zeit mitmachen würden. Warum kann das gut und hilfreich sein? Weil ihr da, wie ich das bereits gesagt habe, weil ihr da zusammen herausfinden könnt, was ihr, wenn kein Alkohol mehr fließt, gemeinsam tun könnt. Also, wenn ihr zum Beispiel ein Ritual hattet, so war das bei meinem Partner und mir, dass ihr immer Freitagabens eine Flasche seckt aufmacht und euch da über die Woche unterhaltet, dann könnt ihr euch ja jetzt überlegen, was ihr anstatt. Und
wieder anstatt der Flasche sekt aufzumachen trinkt. Wir haben tatsächlich manchmal alcoholfreien sekt getrunken, aber wir haben auch neue Rituale für uns herausgefunden, wie zum Beispiel wir gehen vielleicht spazieren, wenn das Wetter schön ist oder was wir auch sehr gerne machen wir gehen ins Thermalbad, wenn wir ein bisschen paar Zeit möchten. Wann wir gerade gestern, deswegen fällt mir das jetzt hier ein. Und so könnt ihr gemeinsam rausfinden, was den gleichen Zweck erfüllt. Also wenn jetzt an diesem Beispiel gesehen der Zweck ist, dass ihr euch über die Woche austauscht, dann wird ja schon relativ schnell klar, dass hier alcohol überhaupt keine Rolle spielen muss. Klar, jetzt kann man sagen, alcohol als Komponente, dass es ein bisschen entspannter wird und sich so anfühlt als würde, ist jetzt entspannter werden, sagt was mal so. Oder dass das ja, dass es so eine Konnotation da ist, es wenn ihr etwas trinkt, dann fühlt ihr euch entspannter und vielleicht auch zugehöriger oder näher beinander, aber warum macht ihr das? Fragt euch nach der Intention, die hinter gewissen Ritualen seht und wenn die Intention hinter so einem Ritual ist, wir tauschen uns über die Woche aus und wir organisieren unser Wochenende und freuen uns auf das gemeinsame Wochenende, dann wird ja, wie gesagt, klar, alcohol spielt hier gar keine Rolle, muss keine Rolle spielen. Das gleiche kann man auch machen, wenn man etwas gutes Koch zusammen oder wenn man wie gesagt, ein alcoholfreies getränkt, trinkt oder wenn man spazieren geht oder was auch immer gemeinsam gerne macht an dieser Stelle. Und für mich war klar von Anfang an und ich würde behaupten, dass mir das auch sehr geholfen hat für die Partnerschaft, wie ich das eben kurz schon erwähnt habe, für mich war völlig klar und völlig in Ordnung und etwas anderes würde mir niemals einfallen, dass mein Partner, sobald er diese alcoholfreie Phase durchhat, wieder anfängt, alcohol zu konsumieren. Weil er und so viel Selbstreflexion oder auch Demut musste ich auch aufbringen, weil er ein anderes Trinkverhalten hat als ich, weil ich ein abhängiges, unkontrollierbares Trinkverhalten habe und er ein ziemlich lockeres und ich würde jetzt in Anführungsstrichen sagen, normales Trinkverhalten. Er hat keine Abstürze nie, er kann sein Trinkverhalten 100 Prozent kontrollieren und zwar zu jedem Zeitpunkt und wenn ich nicht da bin und das habe ich ja spätestens gemerkt, seit ich dann aufgehört habe zu trinken, wenn ich nicht da bin und die einige bin, die ständig zum Trinken animiert, motiviert, die alcohol einkauft in Kühlschrank stellt und bei jeder Gelegenheit aufmacht, dann hat er kaum mehr für sich eine Gelegenheit gefunden oder auch wollte ja gar nicht und hat sehr sehr viel weniger getrunken. Er trinkt zu Hause kaum etwas und das, weil er das nicht will, nicht aus Rücksicht, vielleicht auch ein bisschen aus Rücksicht, ich will ihm ja überhaupt keine Rücksichtslosigkeit hier unterstellen, aber er trinkt einfach viel, viel weniger als ich früher getrunken habe und manchmal mache ich mir das immer noch sehr aktiv bewusst auch um mal wieder dran zu denken, wie ich früher getrunken habe, weil ihr länger ich jetzt nichts mehr trinke, desto mehr verblasst manchmal auch die Erinnerung und ich weiß nicht, ob das gut ist, dann erinner ich mich dran, wenn wir zum Beispiel Samstagabend zusammen sind, das war letzten Samstag so, wir haben uns etwas Schönes gekocht und haben den Abend zusammen verbracht, mir wäre das niemals eingefallen, diesen Abend so einen Abend ohne Alkohol zu verbringen, niemals und für mein Freund war es absolut kein Thema und sich irgendwas aufzumachen, kein Thema. So an diesem Beispiel siehst du erstens mal, dass es überhaupt nicht bedeuten muss, dass dein Partner komisch reagieren wird, aber logischerweise kennst du deinem Partner, deine Partner ihn besser, aber was ich dir damit sagen möchte, ist wir ruhig mal einen etwas realistischen oder objektiveren Blick auf das Trinkverhalten deines Partners und schauen, ob er wirklich so trinkt wie du oder ob vielleicht nicht sogar du die treibende Kraft zum trinken bist. Wichtig aber an dieser Stelle und das muss ich, muss ich möchte ich sagen, das muss natürlich bei dir nicht so laufen wie bei mir. Ich weiß, dass ich hier großes glückhabe bzw. mir glücklicherweise einen sehr sehr guten, sehr angenehm sehr liebevoll und sehr verständnisvollen Partner ausgesucht habe und dafür bin ich jeden einzelnen Tag dankbar, das möchte ich an dieser Stelle sagen. Es muss nicht sein, dass das bei dir auch so läuft, es kann sein, dass dein Partner anders trinkt als mein Partner, es kann sein, dass deine Partner den anders reagiert als mein Partner das getan hat und es kann sein, dass du zum Beispiel das auch stören findest, wenn dein Partner, deine Partner ihn weiter entrinkt, während mich das überhaupt nicht stört. Worauf ich hier hinaus will, ist, wir erkennen oft gar nicht, dass wir selbst die treibende Kraft sind und gehen davon aus, dass einfach so viel getrunken wird, dabei wird es das eigentlich gar nicht, sondern nur weil wir die treibende Kraft sind. Und was ich auch sagen möchte ist, uns fehlt als paar absolut nicht, seit ich nicht mehr trinke. Und das ganz unabhängig davon, ob mein Partner etwas trinkt oder nicht. Zum Beispiel im Urlaub, da trink mein Freund gerne ab und zu am Abend in Glas Wein oder auch zwei oder drei, kann sein und es stört mich nicht und es fehlt uns nichts, weil er verändert sich auch nichts, wenn er Alkohol trinkt, im Vergleich zu mir früher, die total aufgekratzt und aufgedreht wurde und nicht mehr stoppen konnte. Tatsächlich, also diese Erfahrung, dass uns als paar nichts fehlt, bekomme ich von den meisten meiner Klientinnen, die ich im 1-1-Coaching habe als Feedback. Ihre Alkoholfreiheit ist ein Gewinn für die Beziehung. Er ist ein Gewinn für die Beziehung und ist auch ein riesiger Gewinn für meine Beziehung. Und zwar in erster Linie, weil ich einfach ein Angenehmer oder Mensch geworden bin. Ich bin zufriedener, ich bin entspannter, ich bin lockerer mit mir selbst und mit anderen. Ich habe einen neuen Lebensweg eingeschlagen, der mich so viel zufriedener macht, wenn ich selbst zufriedener bin, dass ich einfach sehr weniger Anlass habe, irgendwie andere anzupöbeln, mich das früher einfach ab und zu gemacht habe. Aber ich weiß auch, dass das anders sein kann. Es kann sein, dass dein Partner oder deine Partnerin es nicht gut heißt, wenn du dein Trinkverhalten verändern ist. Ja, das kann passieren und ich weiß, dass das schwierig sein kann, wie ich am Anfang gesagt habe. Ja, es kann schwierig sein. Und ja, du, ihr müsst einige Dinge anders machen, wenn ihr diese Veränderung im System, jetzt aus der systemischen, terapäutischen Perspektive gesehen, wenn Alkohol wegfällt, verändert sich etwas im System, eine Komponente im System, fällt weg und das System verändert sich. Und auf diese Veränderungen müsst ihr als Paar und musst du als Person flexibel reagieren können. Und natürlich überschreitet es, das Format eines Podcasts um Längen, jetzt hier auf die einzelnen Situationen, die passieren können, wenn jemand von zwei auf, wird Alkohol zu trinken, einzugehen. Aber ich wünsche mir auch für dich, dass du dir darüber jetzt noch gar nicht so viele Gedanken machst, weil wenn die Herausforderung dann da sein sollte, wirst du entsprechend auch mit den neuen Informationen, die du hast auch über dich selber und über dein Trinkverhalten und über dich selbst als Persönlichkeit wirst du auf diese Herausforderungen reagieren können. Du wirst dir das so aufbringen können. Und was ich eben auch ganz oft erlebe, mit ganz oft, meine ich wirklich ganz oft, weil das ist ein Satz, den ich hin und wieder höre, auch aus meinem Umfeld vielleicht ab und zu mal ist, gerne ich könnte nie mal so aufhören mit dem Alkohol wie du, weil mein Partner trinkt ja noch und der findet das überhaupt nicht gut. Und der würde mich ständig zum Trinken motivieren und das wäre ein totaler Kampf und das möchte ich nicht und ne, ne, ne, ne, so. Klar, ich gehe jetzt mal davon aus, dass wenn jetzt das jemand aus meinem erweiterten Umfeld sagt, dass diese Person nicht unbedingt so drauf erpicht ist, mit dem Alkohol aufzuhören, mit dem Trinken aufzuhören und deswegen eine solche Begründung gerne vorschiebt, um mir irgendeine Rechtfertigung zu geben, warum sie oder er noch trinkt. Aber sollte das wirklich so sein, dass du das Gefühl hast, dass du nicht aufhören kannst, Alkohol zu trinken, weil dein Partner, deine Partnerin, dass in irgendeiner Art und Weise nicht gut heißen würde oder dir bei deinem Plan im Weg stehen würde, dann das, was ich am Anfang gesagt habe, möchte ich, dass du dir das zu Herzen nimmst. Wenn du diese Erfahrungen machen solltest, dann sagt das etwas über die Qualität, einer Beziehung und eurer Liebe aus. Und ich weiß, es klingt hart. Und ich weiß es in klare Worte, aber so ist es. Ich wünsche mir, dass du dein persönliches wohl befinden und deine Gesundheit über den Wunschsteines Partners, seiner Partnerin, über die Vorstellungen deines Partners, deiner Partnerin stellen kannst. Und damit sage ich nicht, schmeiß alles hin und wenn dein Partner nicht mitmacht, dann musst du halt gehen. Das ist viel zu kurz gedacht. Aber ich möchte, dass du dir diese Gedanken für dich machen kannst,
Wie wichtig ist dir Deinwohl befinden? Wie wichtig ist dir Deine Gesundheit? Wie wichtig ist dir Deine zufriedenheit? Und wie wichtig ist dir Deine Beziehung, die in gewohnten Muster weiterlaufen kann? Und es bedeutet nicht, dass du dir selbst jetzt sofort wichtiger sein musst und deswegen wie ich das gesagt habe, alles hinschmeißen muss. Natürlich hängen wir an unsere Beziehungen. Natürlich ist da auch vielmehr dran verknüpft, damit verknüpft, als jetzt nur deine Liebe. Vielleicht hängt eine größere Familie dran, Kinder. Ein gemeinsames Leben. Gemeinsame Dinge. Und das gibt man nicht einfach so auf. Aber ich möchte dir, diese kleine Reflexion ist keine kleine. Diese große Reflexionsfrage in deinen Gehirn pflanzen. Damit du dir ab und zu, solltet dich dieses Thema beschäftigen, darüber Gedanken machen kannst. Wie wichtig ist dir Dein Weg? Und wie wichtig ist dir Dein partnerschaftliches Umfeld, Deine Liebe, Deine Beziehung, Deine nähere Familie? Ich habe mal eine Kolomne geschrieben. Also ich stehe immer noch. Jeden Monat zum Zeitpunkt, wo du das hörst, in der größten Schweizer Zeitung eine Kolomne. Und ich habe mal eine Kolomne geschrieben. Und zwar im April letzten Jahres. Und was ich da über dieses Thema geschrieben habe, würde ich gerne jetzt mit dir teilen beziehungsweise ich möchte dir diesen Abschnitt vorlesen, weil und darauf bin ich sogar ein bisschen stolz, dass man sich damals geschrieben habe. So finde ich, hat heute noch genau so Gültigkeit für mich. Also ich fange an zu lesen. Letztin schrieb mir jemand eine E-Mail und wollte von mir wissen, ob sich meine Beziehung verändert hat, seit ich keinen Alkoholmetrinke. Zur Info, nachdem ich früher regelmäßig und gerne Alkoholgetrunken habe und Drinks auch zu einigen unserer Beziehungsrituale gehörten, trinke ich seit über einem Jahr nichts mehr. Mein Partner trinkt manchmal was, wobei an dieser Stelle angemerkt sei, dass er um einiges weniger trinkt als ich je trank und Alkohol für ihn nie zur Gewohnheit wurde, im Gegensatz zu mir. Doch zurück zu der Frage, die mir schon mehr als einmal gestellt wurde. Ich finde sie dahingehend seltsam, weil ich, als ich mich vom Alkohol verabschiedete, nie auch nur den geringsten Zweifel daran hegte, dass ich das nachteilig auf meine Beziehung auswirken könnte. Ohne Alkohol bin ich besser drauf, belastungsfähiger, ausgeschlafender und vielleicht sogar ein bisschen witziger. Ich warge zu behaupten, dass auch mein Freund etwas davon hat, dass es mir heute so viel besser geht. Doch was, wenn der Partner oder die Partnerin kein Interesse daran hat, dass sich beim anderen die Lebensumstände verbessern, ja, dann wird schwierig. Veränderungen des Partners oder der Partnerin können der Beziehung neuen Aufschwung geben oder die Beziehung kann der Rand zerbrechen. Wie sich eine Veränderung des einen auf beide Auswirkte, hat mit Vertrauen, Toleranz und Wohlwollen zu tun und ob beide diese Werte wichtig sind. Auch wichtig, wie gut man loslassen kann. Denn ja, wenn der eine etwas gewinnend kann der andere etwas verlieren. Langjährige Gewohnheiten können sich verändern, Komfortzonen plötzlich ungemütlich werden. Wenn sich der eine verändert, veränder sich meist für beide etwas. Klar, seit ich keinen Alkoholmetrinke müssen wir einige Dinge anders machen. Keinen Champagner mehr trinken, wenn wir zuweilen schwierige Beziehungsthemen besprechen. Keinen ausgiebigen, operitiv mehr trinken und beim gemeinsamen Kochen beduselt, wie frisch verliebte durch die Küche toteln. In den Ferien verbanden wir deutsche Farniente mit einem frühen Glasfrosäcko. Das übernimmt jetzt ein Kaffee. Als ich nicht mehr drank, veränderte sich der Fokus unserer Aktivitäten. Es ging jetzt nicht mehr um das schnelle Abschalten bei einem Gläschen, darum den Alltag möglichst rasch hinter uns zu lassen, sondern es ging um die gemeinsamen verbrachte Zeit. Alkohol übernimmt keine Funktion mehr bei unseren Aktivitäten und es fühlt sich nicht wie verlust an. Im Gegenteil, durch die Veränderung lerne ich nicht nur mich selbst besser kennen, sondern auch neue Facetten meines Partners. Be Angst hat seine oder ihre Beziehung könnte an Veränderungen zerbrechen, kann sich der Chancen bewusst werden, die in Veränderungen liegen. Sein sie neu gedig auf das Neue. Es werden sich ihnen belebende Perspektiven öffnen. Zitatende. Wenn ich so mit einer gewissen Distanz meine Textelese denke, wahrscheinlich habe ich zu diesem Zeitpunkt gedacht, "Wir hast wieder so was geschrieben, dass niemand interessiert und schlecht." So nahige ich dazu, über meine eigenen Texte zu denken, glücklicherweise, wenn ich nach einer gewissen Zeit drauf schaue, fühlt sich das alles schon ganz anders an. Und ja, ich muss sagen, mir gefällt dieser Text. Weißt du was? Warum ich das so betone? Genau so geht es mir auch mit dem Prozess, den ich durchgemacht habe, als ich mich vom Alkohol gelöst habe. Es ist zu weilen mühsam. Und ich habe mich an Selbstzweifeln, Scham und Schuldgefühlen fast selbst aufgefressen. Es war richtig grausam zu weilen, weil ich immer wieder dachte, ich schaffe das nicht, jetzt habe ich meine Freundinthäusch, sonst noch jemanden enttäuscht. Ich habe mich vor allem ganz oft enttäuscht. Und jetzt, wenn ich zurückblicke, dann kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, all diese Erfahrungen musste ich machen. Ich musste sie machen, es gehört zum Prozess. Ich musste lernen, oder besser gesagt, erfahren, dass es verdammt anstrengend ist, sich vom Alkohol zu lösen, damit ich mich überhaupt lösen konnte. Ich muss diesen Frustrad überhaben, dass ich nicht kontrollieren kann, während alle anderen gefühlt, um mich rum kontrollieren können, allen voran meinen Partner. Ich musste in dem Mut anerkennen, dass ich nicht zu den anführendstichen normalen Trinkerinnen und Trinkern gehöre. Sondern dass ich immer unter meinem Kontroll verlust, unter meinem großen Verlangen nach noch mehr Alkohol leiden werde. Und erst, als ich das realisiert habe, konnte ich mich wirklich und endgültig verabschieden. Weil ich heute weiß, dass ich das wirklich nie mehr haben will, nie mehr haben will. So, das war's für heute. Danke fürs Zuhören. Tschüss.
Podcast Summary
Key Points:
Das Thema alkoholfreies Leben in einer bestehenden Beziehung ist eine der häufigsten Fragen in Marias Community.
Innere Überzeugungen und Selbstbewusstsein helfen, auch bei trinkendem Partner konsequent alkoholfrei zu bleiben.
Eine alkoholfreie Entscheidung zeigt, wie stabil eine Beziehung wirklich ist – wenn sie daran zerbricht, steht das Trinken über der Liebe.
Maria beschreibt ihre eigene Beziehung
Die Unfähigkeit, eigene Trinkregeln einzuhalten, war der letzte Anstoß für Marias Entscheidung, ganz aufzuhören.
Marias Partner unterstützte sie anfangs, indem er selbst acht Wochen lang nichts trank – gemeinsame alkoholfreie Rituale wurden entwickelt.
Es wird empfohlen, den Partner um anfängliche Unterstützung zu bitten und gemeinsam neue, alkoholfreie Rituale zu finden.
Summary:
In dieser Podcastfolge spricht Maria über die Herausforderungen eines alkoholfreien Lebens in einer bestehenden Beziehung, in der der Partner weiterhin Alkohol trinkt. Sie betont, dass innere Überzeugungen und Selbstbewusstsein entscheidend sind, um bei der eigenen Entscheidung zu bleiben – unabhängig vom Verhalten des Partners. Laut Maria zeigt sich an der Reaktion des Partners, wie stabil die Beziehung wirklich ist: Wenn sie am Alkohol zerbricht, stand das Trinken über der Liebe.
Anhand ihrer eigenen Geschichte schildert Maria, wie sie früher exzessiv trank, während ihr Partner stets moderater war und nie Abstürze hatte. Diese Spiegelung half ihr zu erkennen, dass sie ihr Trinkverhalten nicht im Griff hatte – sie konnte selbst gesetzte Regeln nicht einhalten. Nach ihrer Entscheidung, ganz aufzuhören, unterstützte ihr Partner sie, indem er selbst acht Wochen lang nichts trank.
Gemeinsam fanden sie neue Rituale wie Spaziergänge oder Besuche im Thermalbad, die den gleichen Zweck erfüllten wie frühere Trinkgewohnheiten. Maria rät, den Partner um anfängliche Unterstützung zu bitten, um gemeinsam alkoholfreie Alternativen zu entwickeln. Die Folge zeigt, dass eine alkoholfreie Entscheidung die Beziehung nicht belasten muss, sondern sogar vertiefen kann, wenn beide bereit sind, sich neu zu finden.
FAQs
Es ist wichtig, sich neu zu finden und mit inneren Überzeugungen bei der Entscheidung zu bleiben. Deine Entscheidung zeigt, wie stabil die Beziehung ist.
Bleibe selbstbewusst bei deiner Entscheidung und nutze Strategien, um Angeboten standzuhalten. Dein Partner kann dich unterstützen, indem er anfangs vielleicht mitmacht.
Sprich offen darüber und bitte um Unterstützung, zum Beispiel durch eine gemeinsame alkoholfreie Phase. Findet neue Rituale, die den gleichen Zweck erfüllen.
Starke innere Überzeugungen helfen dir, bei deiner Entscheidung zu bleiben, unabhängig von äußeren Einflüssen wie dem Trinkverhalten deines Partners.
Hole Feedback von deinem Partner oder Umfeld ein. Wenn du wiederholt Regeln nicht einhalten kannst, ist das ein Zeichen, dass du die Kontrolle verloren hast.
Respektiere seine Entscheidung, aber weise darauf hin, dass eine gemeinsame alkoholfreie Zeit hilfreich wäre. Findet neue Aktivitäten, die euch verbinden.
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