Go back

(74) Ernährungsmuster erkennen - Dr. Matthias Riedl über Bluthochdruck

39m 22s

(74) Ernährungsmuster erkennen - Dr. Matthias Riedl über Bluthochdruck

Diese Podcast-Folge befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Bluthochdruck, illustriert am Fall des Patienten Thorben. Thorben, der mit 37 Jahren einen Bluthochdruck-Schock erlitt, aß typische westliche Kost: viel Fertigprodukte, Fleisch, Brot und Snacks, aber kaum Obst, Gemüse oder Ballaststoffe. Sein täglicher Salzkonsum lag bei etwa 10 Gramm – doppelt so viel wie empfohlen. Der Ernährungsmediziner Matthias Riedl erklärt, dass überschüssiges Salz Wasser in die Blutgefäße zieht, das Blutvolumen erhöht und so den Blutdruck steigert. Auf Dauer führt dies zu Mikroverletzungen in den Gefäßen, Arterienverkalkung und erhöhtem Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Neben Salz spielt auch das gesamte Ernährungsmuster eine Rolle: Die DASH-Studie zeigt, dass eine pflanzlich betonte, ballaststoffreiche Ernährung den Blutdruck unabhängig vom Salzgehalt senken kann. Zusätzlich begünstigt Bauchfett den Bluthochdruck. Für Thorben wurde eine individuelle, alltagstaugliche Lösung entwickelt: einfache Gerichte, grüne Smoothies und bewusster Einkauf, um die Umstellung dauerhaft in seinen stressigen Alltag mit Familie und Beruf zu integrieren. Die zentrale Botschaft ist, dass eine gesunde Ernährung der größte Hebel ist, um Bluthochdruck zu heilen – aber sie muss machbar und passend zum Lebensstil sein.

Transcription

6080 Words, 37666 Characters

German
ARD Sounds Gesunde und leckere Ernährung, das gibt es hier zu hören. Denn in diesem Podcast geht es um Ernährungsmedizin. Hier bespreche ich mit den NDR Ernährungs-Dorks mit welcher Strategie sie ihren Patientinnen und Patienten in den Fernsehfolgen helfen konnten und wir gehen in alle Details. Warum das geholfen hat und wir klären, was wir alle daraus mitnehmen können. Alle Folgen findet ihr in der ARD-Audiotik. In dieser Folge geht es um Bluthochdruck. Man hört immer wieder, dass weniger Salz bei hohem Bluthoch helfen soll. Deshalb knüpfen wir uns das ganze Thema Salzgehalt noch mal vor. Wir gucken uns an, wie Salz und Schaden kann und auch ab welcher Menge. Wie man eine Salzarme Ernährung auch umsetzen kann. Außerdem gucken wir uns an, wie kann einiges Unterenährung allgemein bei Bluthoch helfen. Ganz unabhängig vom Salzgehalt. Und dann geht es noch um das Thema Bauchfett. Zufil davon macht krank und kann eben den Blutdruck auch erhöhen. Die gute Nachricht ist, der sein Bauch vertrittuziert, der kann auch dem Blutdruck wieder senken. Die Ernährungsdocks. Ich bin Julia Demann, Wissenschafts- und Medizinjournalistin. Hi. Mit 37 Bluthochdruck war Sammler für mich auch schockiert. Das hat Thorben gesagt, als er mit seinem Bluthochdruck zu den Ernährungsdocks gekommen ist. Er ist damit nicht allein, denn jeder dritte Erwachsene-Zirka an Deutschland leidet unter Bluthochdruck. Und Bluthochdruck bedeutet, baut wörtlich, der Druck, den das Blut auf die Gefäße ausübt, der ist zu hoch. Das kann man sich vielleicht so ein bisschen vorstellen, wie so ein preil gefüllten Wasserschlauch. Thorben hat erlebt, welche Folgenbluthochdruck haben kann, wenn man ihn eben nicht behandelt. Ich bin nach Zwach geworden mit starken Armschmerzen. Auf der linken Seite, auf der Herzeite. Da war er doch sehr hoch und der Puls auch. Ich hatte ihn in den Puls von 110 oder 120 oder noch höher. Dann ist er in der Notfallmäßig ins Krankenhaus gegangen. Die gute Nachricht war, es war kein Herzinfakt. Aber es kam im Raus, er hat guthochdruck. Und der Vorfall zeigt, dass die Blutgefäße einfach leiden unter dem hohen Druck. Die Blutseekulation funktioniert nicht mehr optimal. Und der Schock wirkt nach. Thorben meldet sich bei den Ernährungsdocks und zusammen mit Ernährungsdock Matthias Giedel hat er sich das Problem vorgenommen. Matthias ist auch heute mit mir im Studio, um die Ernährungsumstellung von Thorben noch mal zu besprechen. Matthias, du bist nicht nur Ernährungsdock, sondern auch Diabetes-Luge und Leitest die Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin im Medikum Hamburg, dass du auch gegründet hast. Hi. - Hi. - Hi, William. Was war denn das Problem bei der Ernährung von Thorben? Habt euch ja das Ernährungsprotokall angeguckt? Also genau. Und was hat das mit Bluthochdruck zu tun? Ja, die Ernährung ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Gründe, Bluthochdruck zu entwickeln. Und wenn wir jetzt ursächlich denken, ist es auch der größte Hebel ihn zu heilen. Bei Thorben war das so. Deine Ernährung, mal ganz kurz zusammengefasst, kein Obst und Gemüse, kaum Ballastorfe, viel zu viel Fleisch, viel zu viel Fertigprodukte, fast food, jede Menge Snacks und Brot. Und dadurch hatte er unter anderem insgesamt schöne schlechte Ernährung, aber insgesamt zu viel Salz. Dass alles, was er ist, war quasi ein Risikofaktor für Bluthochdruck? Ja, und das, was du jetzt gerade so beschrieben hast, das passiert ja schnell, wenn man insgesamt vielleicht viel Stress im Alltag hat, also wenig Zeit und vielleicht auch Lust, um sich eben Gedanken über die Ernährung zu machen. Und dann hat er eben auch noch zwei Kinder. Das heißt, es muss der ganze Familie schmecken. Der Einkauf ist dann irgendwie unkomplizierte, auch wenn man dann halt die Sachen macht, die man eh irgendwie schon kennt. Und wichtig, weil ihm auch, es ist schnell zu bereitet so. Ja, schnell zu bereitet, aber auf Dauer schlecht für die Gesundheit. Und nun ist es eben so, bleibe ich jetzt bei den alten Gewohnheiten. Und missachte die ersten Warn Hinweise, die hat er ja bekommen, den nennen das ja hier im Norden-Schuss vom Buch. Und oder ändere ich meine Ernährungsgewohnheiten, um dem Blutdruck wieder in Griff zu kriegen, weil das, was bei ihm die Ernährung an Blutdrucksteigeren dem Potenzial hat, war enorm. Dazu kam noch, er hat viel Bauchfett. Und das ganze insgesamt, dieses Bauchfett und der hohe Blutdruck führt eben dazu, dass über kurz oder lang die Atharien viel zu schnell verkalken, also vor eilig verkalken oder anders ausgedrückt, sie alternd rasant. Und das Gute ist, es ist reversibel, durch eine bessere Ernährung und einen guten Lebensstil. Aber man muss es rechtzeitig machen, sonst kommt es schon zu Schäden im Gefächsystem. Und wie man das angehen kann, das genau klären wir heute. Kuck mal uns erst mal Blutdruck ins Gesamt an. Das hat ja jeder schon mal gehört. Ich hab auch gerade eben gesagt, fast jeder dritte Erwachsenen in Deutschland leidet darunter, was genau steckt denn da dahinter? Und warum ist das auch so gefährlich? Ja, also du hast ja das schöne Bild vom Gartenschlauch gezeigt. Der steht, wenn du den Wasser an auf hast, unter Druck. Und um feste so ein Gott den Schlauch an. Und du spürst diesen Wasserdruck. Das war ein erhöhter Wasserdruck jetzt mit den Blutgefäßen machen würde. Das wäre, dass mit der Zeit die Blutgefäße geschädigt werden, die großen, wie die kleinen und anders als dein Gartenschlauch. Der sehr darb ist, ja, sind einfach Blutgefäße unheimlich zart. Die sind in Rosa und die sind ganz weich, ja. Wenn ich aber da Jahre und Jahrzehnte ein hohen Druck ausübe, dann werden die hart, dann kriegen die Auflagerungen und eine verkalkte Es. Wie so ein Abwasserrohr. So hart sieht das dann aus. Und das erreicht man eben durch ein ständig erhöhten chronischen Druck. Und das betrifft dann die großen, wie auch die kleinen Gefäße. Und wie entsteht jetzt so ein hoher Blutdruck? Also, wir haben schon gesagt, die Ernährung spielt auf jeden Fall eine Rolle. Aber vielleicht noch mal so ein bisschen mechanistischer. Ja. Also, wenn man das mal zusammenfassen will, ist, also es gibt über 1.000 genetische Faktoren, die die Entstehung von Blutdruck begünstigen. Das heißt, wenn jetzt 100 Menschen sich gleich schlecht ernähren, entwickelt nicht 100% ein Blutdruck, ja. Weil jeder eine andere genetische Ausstattung hat. Wir haben aber noch viele andere Faktoren. Wie zum Beispiel, mittlerweile wissen wir, dass Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung. Aber auch Ernährung allen voran, das Rauch und Bewegungsmangel, dazu führen, dass der Blutdruck langsam ansteigt. Und ein ganz neuer Faktor, der in die Forschung zunehmend einringt, das ist die Störung der Chronobiologie. Wir haben ja eine zirka-diane Rhythmik im Körper. Das heißt, der Blutdruck ist am Tag etwas höher. Nachts sinkt da ab, weil wir schlafen. Stören wir das durch eine Schichtarbeit. Dann steigt das Risiko auch für Blutdruck und in der Folge auch für die Entwicklung von Atarienverkalkung. Das hat man in Studien von Menschen, die in Schichtarbeit, arbeiten gut nachweisen können, wie zum Beispiel Feuerwehrleute. Und damit erhöht sich durch eine dauerhafte Störung dieser Chronobiologie, das Risiko Blutdruck zu entwickeln. Und natürlich chronischer Stress spielt auch noch eine Rolle. Aber wenn man von all diesen Faktoren jetzt mal so die wichtigsten Raussiedern muss man sagen, in unserer Gesellschaft ist Ernährung und Algolkonsumübungs-Auch noch eine der wichtigsten Faktoren geworden. Deshalb, der Blutdruck entsteht. Jetzt hast du eben schon mal so schön beschrieben, wie so eine Atelier dann aussieht oder wie sie eigentlich aussehen sollte und wie sie bei Blutdruck, aber eben über Jahre dann aussieht. Das wird dann einfach irgendwann gefährlich. Richtig. Also, erst mal ist natürlich so ein weiches, flexibles Gefäß, ganz anders in der Lage, so eine Pulswelle weiterzuleiten. Also es wird sanft weitergeleitet durch den ganzen Körper. Wenn ich jetzt so ein stares Rohr habe, wie ein verkeiltes Abwasserrohr, dann wird der Druck vom Herzschlag viel stärker überall hingeleitet. Das heißt, diese nicht mehr flexiblen Gefäße, die führen dann auch noch mal zur Verstärkung des Blutdruck. Wenn es eben zur verstärkten Atterienverkeilgöcke kommen müssen, ganz abgesehen davon, führen eben zunehmende Atterienverkeilgung zur schleichenden Minderdurchblutung. Wie kennen das aus der Problematik von Herzinfarkt und Schlagkernfall. Aber es können auch, und das ist eine ganz gepürchtete Folge von Blutdruck. Diese großen Ardern, die Orter beispielsweise, die wir im Bauch um den Brustraum haben, die können Aussackungen bekommen. Die werden dann an einzelnen Stellen dünn und entwickeln Beulen. Und wenn diese Beulen reißen, dann kommt es innerhalb von Minuten zum Tod, weil das Herz pummpt dann das gesamte Blut in den Bauchraum oder in den Brustraum und dann stört man. Also das ist die Rupptur eines Auorten-Analoismus. Das ist eine gepürchtete Spätfolge von Blutdruck und späterer Atterienverkeilgung. Und dann am Ende der schnelle Tod. Deshalb sollten ältere Menschen auch darauf hin untersucht werden, mit einer Sonografie umzugucken. Sind dort vielleicht sogar schon dünne Stellen, wo die Auorta kleine Buckel bildet. Was es jetzt auf jeden Fall der Worst, Worst, Kles, der passieren kann, nehmen natürlich einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. gehen wir noch mal ein bisschen zurück zu den Ursachen und auch, wie man die bestenfalls beheben kann. Also du hast schon mal gesagt, zum Teil ist es eben genetisch bedingt oder eben auch Umwelt bedingt. Da können wir nicht so viel machen, nicht immer zumindest, aber wir können die Ernährung natürlich beeinflussen, die wie du gesagt hast, ja auch einen großen Anteil hat. Genau, also ich habe jetzt glaube ich genug Motivation erzeugt, dass man seine Gefäße ernst nimmt und dabei spielt eben jetzt Ernährung, gerade jetzt auch bei Torben eine wichtige Rolle. Wir essen eben viel zu viel Salz in der Ernährung, zu wenig gesunde Lebensmittel und dann kommt noch das fatale Bauchfetter dazu, das hilft dem Blutdruck noch weiter zu steigern und das alles sind eben Risikofaktoren für den Blutdruck. Dann starten wir jetzt mal mit dem Salz. Salz ist ja erstmal persönlich schlecht, also wir brauchen es ja sogar, zum Leben. Für alles was wir essen und zu uns nehmen, gibt es eine sogenannte U-Kurve. So U-Kurve, das 40. Es ist erstmal wissenschaftlich eines aber so. Also wenn ich zu wenig Salz esse, das ist der eine Schenkel vom U, dann ist das umgesund. Dann gibt es ein optimal Bereich, das ist der untere Teil des Ues und dann gibt es ein Bereich, dann wenn ich zu viel Salz esse, dann steigt das Risiko wieder an. Vielleicht nochmal ganz kurz zu Torben, Ernährungsprotokoll, da waren eben ja auch wirklich viele Salzreiche Lebensmittel drin. Ich zähle mal ein bisschen was auf, damit man vielleicht unsere Hörerinnen und Hörer ein bisschen relaten können. Gesalzen Erdnüsse, Chips, Salzstangen, das sieht irgendwie klar, liegt irgendwo auf der Hand, aber auch Pizza, Döner, Wurst, Käse und ganz viel Brot. Und ich glaube, vielen ist gar nicht klar, dass gerade in Brot eben wirklich extrem viel Salz ist. Und in diesen Lebensmitteln sind natürlich jetzt wenig gute Nährstoffe drin und eben, dass viele Salz ist nicht so richtig gesund, aber genau, wie fühlt jetzt dieses Salz eben zu den Verstopfungen in den Gefäßen? Dieses Salz, dieses viele Salz zieht Wasser halt in die Blutgefäße, dadurch hört sich das Blutvolumen so und Bums dadurch steigt sukzessive der Blutung. Aber was du aufgeführt hast, das kann man alles essen, mal, aber in dieser Menge und der Regelmäßigkeit, ja und der Salz über Flutung, ja, dafür das dann eben miterzeit eben zu einer chronischen, biabluutvolumen-Höhung, langsam schleichen, denn Druck, den der Körper auch nicht mehr ausgleichen kann. Und kannst du das vorstellen, wenn diese Gefäße, diese zarten Gefäße, wenn die immer überdehend werden, dann kommt es eben zu kleinen Miniverletzungen, an diesen Miniverletzungen, da können sich eben andere Substanzen anlagern und wir sehen dann nachher eben diese hässlich veränderten weislich belegte mit kleinen Placks durchsetzte Gefäß*innen haut, das sieht auch wirklich schon krank aus dann. Und an diesen Placks können sich auch nochmal Blut-Tromben bilden, sodass es sogar auch zu arteriellen Trombosen kommen kann, zur Verlegung des Gefäß-Lumens, also der Gefäß*innen-Höhle und damit eben dann auch letztlich zum Infakt. Das ist kurz zusammengefasst, das was passiert. Man kann sich das vielleicht so ein bisschen vorstellen, wie so Essensreste in einem richtig spröden Abflussrohr und du hast es gerade schon gesagt, Salz fördert diese Placks eben auch. Jetzt muss man ja aber sagen, wir benutzen ja irgendwie alle Salz und kochen, also wenn ich mal nur was als nicht mehr Salz befinde ich es irgendwie ein bisschen fahrt, ist das ein Problem? Nein, natürlich soll es zu Salz und kochen nehmen und das ist überhaupt toll, dass du kochst. Denn das was wir hier bei Torben gesehen haben, das waren ja fertig Produkte, hochverarbeitete Lebensmittel, wäre richtig selber kocht mit Gemüse und keine fertig Gewürze nimmt, die sind meistens auch noch voller Salz, weil Salz halt billig ist und spart man da an Echten Gewürz. Also all das vor gefertigte, das liefert eben zu viel Salz und das ist das Problem. Als Faustregel, wenn ich ins Regal kucke und ich sehe dort ein Produkt mit mehr als einem Gramm Salz, 800 Gramm Lebensmittel, dann ist das Salzreich und diese Dinge sollte man nur in geringen Mengen essen, oder man sollte sich bewusst sein, wenn man Blutochdruck hat, dass das ungesundsenkt hat. Also immer schön in der Nerverterbelle nach gucken, das steht da ganz unten drauf und Torben hat jeden Tag ungefähr 10 Gramm Salz gegessen. Das ist ja doppelt so viel wie empfohlen. Ja, also wenn man das einmal anschaut, was an Salz da drin ist, so zum Beispiel Schips können 100 Gramm bis zu 4 Gramm Salz beinhalten. Ah so eine Tüte ist natürlich sehr verklickter. Aber auch Schinken oder Wurst liegen in dem Bereich. Also das leppert sich und es lohnt sich gerade bei den verarbeiteten Produkten da mal hinten zu gucken, wie viel Salz ist da wirklich drin. Ja, da kommt auch schnell einiges zusammen und das hat Torben dann auch gemerkt. Ja gut, da ist man natürlich auch schnell drüber, wenn man jetzt sieht eine Pizza, als ich mit das, natürlich Schips abends, zwei Brücke morgens, dann bin ich bei 20 Gramm. Also das ist ein Wahnsinn, 20 Gramm und damit ist Torben ja wirklich kein Einzelfall. Das ist ja jetzt nicht ungewöhnlich, dass Menschen so etwas an einem Tag essen. Also ich habe zuhören ja auch gesagt, ab und zu mal mehr als 5 Gramm zu essen, ist kein Problem, wenn man sich sonst gesund ernährt. Und dauerhaft ist es eben einfach ein Problem und man sollte sich dann eben einmal genau anschauen, was sind bei mir die großen Salzlieferanten und weil eben für das Tierreich und wir gehören ja dazu, Salz so wichtig ist. Gewesen ist in einer natürlichen Umgebung, weil die natürliche Umgebung immer Salz am ist, haben wir so eine Lust auf Salz, weil wir in einer Salzreichen Umgebung leben wird uns das zum Verhängnis. Ja ich glaube, das ist ja auf diese Mischung mit Fett und Kohlenhydraten zusammen und dann noch Salz, das aktiviert unser Belohnungssystem. Ganz genau, ganz genau. Also und das weiß ja die Lebensmittelindustrie und bietet uns viele Produkte an, die wir ja auch gerne mal essen, das ist ja auch nicht schlimm. Aber ja für Torben ist es zum Verhängnis geworden. Wir wollen jetzt ja aber nicht nur auf Salz gucken, weil Torben bei der Ernährung allgemein auch nicht so richtig gut und die spielt insgesamt eben auch eine Rolle bei Bluthochdruck. Und ihr habt eben Torben neben dem weniger Salz, auch noch andere Dinge empfohlen, weniger Snacks, weniger Fleisch, weniger Brot, dafür mehr Gemüse, mehr Vollkorn und mehr Hötigbrüche. Damit gehen wir dann in Richtung einer natürlichen Ernährung Gemüse, Hösenfrüchte, Vollkorn. Das gab es bei ihm fast gar nicht im Ernährungsprotokoll. Manche Tage hatten da gar keinen Gemüse und Hösenfrüchte existierten überhaupt nicht. Das ist aber wichtig bei Bluthochdruck. Den Studien haben ganz klar gezeigt, eine gesunde, gerade auch gemüße reiche Ernährung, wirkt gegen Bluthochdruck sogar unabhängig vom Salzgehalt. Kannst du mal vielleicht Beispielhaft eine Studie so ein bisschen beschreiben, was hat man da genau untersucht? Es gibt eine sehr gute Studie, die Dech Studie aus den 90er Jahren. Dech steht für Dietary Approaches to Stop hypertension, also die Edversuche, die in Bluthochdruck zu stoppen auf Deutsch. Und da wurde die Ernährung einmal in einer Gruppe mit amerikanischer Durchschnittskost, wenig Ballastoffe, viel Fleisch, wenig Obst und Gemüse, gegen eine andere Gruppe getestet mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, wenig Fleisch. Die Salzmänge war in beiden Gruppen gleich. So, das Gewicht der Teilnehmer war über den Studienzeitraum unverändert. Damit wollte man eben gucken, ob die gesunde Ernährung einen Effekt auf dem Bluthochdruck hat, der eben nicht mit dem Salz oder mit Gewichtsabnahme zusammenhängt. Ganz genau. Es war letztlich nur die Ernährung anders, Gewicht und Salzmänge war gleich, das waren ja die festen Bedingungen. Und da hat sich gezeigt, dass der Bluthoch in der Gruppe mit gesunde Ernährung deutlich gesunken ist. Das zeigt, das gesamte Ernährungsmuster ist wichtig, nämlich Obst, Gemüse, Ballaststoffe, auch Hüsenfrüchte, Tufu, ja. Und nicht nur der Salzgehalt ist entscheidend. Und das liegt eben auch daran, dass Gemüse viel Kalium hat. Kalium ist der Gegenspieler vom Natrium. Es gibt ja auch dieses Blutdruck-Size. Das ist dann nicht Natrium-Klorit, sondern Kalium-Klorit. Aber deshalb, glaube ich, erst mal nicht angedeihen lassen, sondern hier ging es wirklich darum. Er soll erst mal auf die Ernährung gucken. Und er wollte dann auch mehr Obst und Gemüse essen und beim Frühstück hat er das zum Beispiel durch ein Schake gelöst. Immer was Grünes mit dabei, Obst, Käfchen oder Buttermilch. Und so sieht dann der fertige Schake aus. Schmeckt gut und macht auch ordentlich Sat. Das ist doch toll, ne? Also wenn's schnell gehen muss, dann ist so ein Schake wirklich toll zu empfehlen. Wer natürlich immer besser, richtig zu Frühstücken, aber wir wissen, Thorben hat einfach am Job und Familie morgens wenig Zeit und das ist manchmal einfach so. Also, dass da jetzt nicht zu viel Obst drin ist, darauf sollte man achten, weil wir dann nämlich ein bisschen zu viel Zucker zu uns nehmen. Und wichtig ist, dass man, das ist schmeckt einfach, dass man so ein Schake auch wirklich in seinen Leben integriert. Ich würde auch immer Haferflokten mit rein machen oder auch mal Blattgemüse. Aber ich würde kein vorgefertigten Schake kaufen und möglichst langsam trinken, dann kommt auch das Sättigungsgefühl gut. Für Thorben war ja eben, du hast das gerade schon gesagt, diese schnell und unkompliziert total wichtig bei seinen Grünen. Das ist ein größtes Problem tatsächlich. Und ja auch ein Blutdruckförderender Faktor war Stress und eben wenig Zeit. Er hatte den Job, der auch relativ stressig war, zwei kleine Kinder. Hat ein Haus renoviert, also da kam schon einiges zusammen. Ja, deshalb sollte gesunde Ernährung individuell angepasst werden. Sie sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Und man muss schauen, was passt ins Leben. Was schmeckt? Wie kriege ich das mit der Familie unter? Wie planig den Einkauf? Und dieses Anpassen? An die individuellen Bedürfnisse. Das ist eben eine sehr sehr sehr wichtige Arbeit, die wir mit Torben gemacht haben und wandern mit allerdings auch erfolgreich. Wir konnten ein paar einfache Standardgerichte etablieren, die geschmeckt haben und die auch einfach zuzubereiten waren. Also das muss auch machbar bleiben. Ja, ich kenne das selber auch. Also neue Gerichte sind natürlich immer mehr Arbeit. Du musst dann einmal gucken, wie läuft, wie funktioniert das Rezept? Wie muss ich das machen? Das ist halt immer doch kostet mehr Zeit und denk Arbeit, als wenn Gericht irgendwie gewohnt hat, ist es die Nudelsauce sozusagen nebenbei machst. Ja, genau. Und je öfter man hier gesunden Malzheiten macht, desto besser. Und desto mehr fließt das ins Leben. Es werden neue Routine entwickelt. Und ein Tipp noch, damit man die Gemüseanteile im Alltag erhöht, würde ich einfach versuchen daran zu denken, Gemüse zu jeder Malzheit. Also morgens einfach mal starten vielleicht noch mit einer Tomate dazu oder aufgestütten im Korabi oder Gurke oder auch als Snack am Nachmittag mal eine Paprika oder eine Möre. Das kann man sich ja auch sehr unkompliziert einfach mitnehmen, wenn man halt unterwegs ist, wenn man jetzt nicht unterwegs ist, sondern vielleicht im Berusitz oder so, dann kann man ja noch ein leckerer Dipp wie Humus oder ein Quark-Dipp dazu machen. Ja, man kann sich es auch vorschneiden. Es ist einer kleinen Dose. Und dann ist es griffbereit da, dann ist es sozusagen gesundes Konvignans-Fut. Es gibt eben auch viele, viele tolle Möglichkeiten, das, was wir empfehlen, die jetzt Hösenfrüchte mit in den Gerichten zu etablieren. Und das haben wir mit ihm auch geübt. Und man kann zum Beispiel auch den Reis als Vollkorn-Reis nehmen und bei den Nudeln auch eine Vollkorn-Variante oder sogar auch eine Gemüse-Nudel-Variante. Also, gibt es viele Möglichkeiten, den Gemüseanteil hochzuschrauben? Also, wir halten fest, sei es Arme-Ernährung, viel Gemüse, also den Gemüseanteil bei aller Stoffanteil eben auch erhöhen. Das war die zweite Strategie. Und dann ging es ja aber auch bei Torben noch um das Thema Bauchfett. Das sollte er nämlich reduzieren. Ja, Torben hat ja kein deutliches Übergewicht, aber eben zu viel Fett im Bauchraum. Dieses Fett ist eben besonders gefährlich für die Gesundheit, weil man geht davon aus, dass die Bodenstoffe aus diesem Bauchfettgewebe den Blutdruck aber auch den Blutzucker und auch die Kostorienwerte erhöhen. Also insgesamt ein Risiko für das Gefäßsystem darstellen. Und wie sah das jetzt bei Torben aus? Wir haben bei ihm 4,1 Liter gemessen. Und dieses sollte er, das war das Ziel halbieren. Also zweitig der Bauchfett müssten abgenommen werden. Das ist schon eine ganze Menge, aber dann wären ein Bereich gekommen. Um ein Sacht, das ist okay. Was Bauchfett gefährlich macht? Das hast du gerade schon mal so ein bisschen angedeutet. Aber was macht es jetzt so gefährlich vor allem im Vergleich zu Fett an anderen Stellen im Körper? Ja, wir haben alle ein genetisches Programm, wie wir unser Fett verteilen. Das erärben wir. Und wenn nun mal in dem Bauprogramm von Torben steht, wir lagern vordringlich ins Bauchfett ein, dann ist das leider sein Schicksal. Aber es gibt eben auch andere Menschen, die lagern sehr stark in subkutane Fettgewebe ein. Das ist das, was man so als Bauchfalte abhebt und was man ja gerne reduzieren möchte. Das ist aber medizinisch völlig unbedenklich, weil wenn wir das Fettgewebe überall im Körper einbauen, wie am Po, am Bauch oder auf dem Bauch oder in der Brust oder in den Armen in den Beinen, das ist medizinisch egal und besser als im Bauchraum. Dieses Bauchraum fett nennt man ja auch visstserales Fett und das ist im geringen Menge okay, weil es ein Schutzfunktion für die Organe hat, es schützt unsere Bauchorgane und bettet sie weich ein. Aber zu viel ist zu viel. Zumal dieses Fettgewebe im Bauch eben auch noch andere Krankheiten fördern kann nicht. Also wir kommen dann in dem Bereich, dass es also Diabetes-Togin wirkt, also Risiko für Diabetes steigt an, aber auch für entzündliche Erkrankungen, für rheumatische Erkrankungen, all das sehen wir dann bei mehr Bauchfett eben häufiger. Wie kann man denn jetzt gezielt, das möchten ja glaube ich vielleicht alle ganz gerne, also wie kann man gezielt an Bauch abnehmen oder dieses Bauchfett abnehmen? Was war eure Empfehlung für Torben? Also für Torben war eine gute Empfehlung, Sport zu treiben und Sport selber. Hat auch nochmal einen blutrug senkenden Effekt jede form der Bewegung, gerade auch Ausdauerbewegung hat einen blutrug regulierenden Effekt. Man muss sagen, Torben hat da eigentlich schon eine ganz gute Routine. Er ist regelmäßig ins Fitnessstück gegangen, als er zu euch kam. Ja, aber er ist so in dieses typische Familienfahrt-Erloch gefallen. Wenn der Altschach zu stressig war, Karriere, Job, Kinder, Familie, und dann hat ihn das sehr belastet und er ist halt nicht dran geblieben. Deshalb war die zweite Regel Stress vermeiden, weil Stress kann dazu führen, dass wir anders essen und Fettbefurtzug des Zeraleinlagers. Und Stress steigert den Blutrug. Ist quasi der Gegenspieler wieder zum Bewegen. Deshalb habt ihr nämlich Entspannungsübungen empfohlen, Atemübungen und Meditation. Und da konnte er jetzt nicht so richtig viel mit anfangen. Aber er hatte dann irgendwie seine eigene Art, der Entspannung hat nämlich Käufische im Teichboobacht. Und es da echt gut zur Ruhe gekommen. Toll, ne? Also jeder muss seine eigene Strategie finden, ob er jetzt im Waldspazieren geht, ob er Tiere in der Natur beobachtet. Gerade Fische haben ja so eine achte Samarart sich zu bewegen. Es finde ich auch. Die sehr ruhig sind und hektisch sind, wenn kein Raupfisch da ist. Dann verlieren sie auch ihre Konton aus. Aber tatsächlich sind Fische und Aquarium. Ja, die sind auch super geeignet dafür. Und ideal ist, wenn jeder seinen eigene Strategie findet, ob es jetzt Meditation ist oder Achtsamkeit-Übung. Aber in jedem Fall, was wir brauchen, ist halt eine gute Balance von Stress, Anstrengung, Ruhe, guter Schlaf, der reguliert auch nochmal den Blutrug runter. Über den Schlaf möchte ich jetzt ganz kurz nochmal sprechen. Der war nämlich bei Tor im Auchenproblem. Und deshalb sollte er eben auch Entspannungsübungen vor dem Schlafen gehen machen. Ich persönlich muss sagen, wenn ich vor dem Schlafen gehen, Entspannungsübungen mache, dann ist der Druck so groß, dass das mich jetzt runterbringen soll, dass ich dann auch erst richtig schlafen kann. Aber warum ist dieser gute Schlaf so wichtig für unsere Gesundheit und eben auch für unseren Blutrug? Ja, also, ich habe es vorhin schon mal anklingen lassen. Wir haben also einen Zirkadjahrenverlauf des Blutrugs, der steigt im Tagesverlauf eher leicht an. Und in der Nacht, wenn wir zur Ruhe kommen, sinkt der Blutrug sehr stark ab. Er muss sehr stark ab sinken, weil dieser um beim Beispiel zu bleiben, dieser Gartenschlauch, der muss auch mal Ruhe haben. Eine Dauer Spannung in Gefäßen macht die Gefäße kaputt. Und dieses nacheinander von Anspannung vielleicht auch von Sport und dann einer guten Nachtruhe, das führt eben dazu, dass sich das Gefäßsystem in der Nacht erholt. Das braucht das Gefäßsystem, sonst geht es auf Dauer kaputt. Also, ich fasse noch mal zusammen, allgemein gesunde Ernährung, Salz, Runter, Bauchvertrunter. Das war bei Torben wichtig und am Ende seiner Zeit bei den Ernährungsdocks gab es aber eine kleine Ernüchterung. Torben hat wenig abgenommen und der Blutrug, der ist sogar noch angestiegen, er musste dann noch ein zweites Blutrugmedikament dazunehmen. Was war da das Problem? Er hatte Schwierigkeit durch seine Belastung, die Dinge so umzusetzen, wie er das wollte. Das war immer noch relativ wenig Gemüse, keine Hösenfrüchte, keine Nüsse, Samen, Zufilfleisch. Und das sehe ich häufig. Gerade bei diesen Menschen, die in Familie und in Berufstag eingespannt sind, dass die Ernährungsumstellung sehr viel Kraft erfordert und wenn Kraft in andere Bereiche abfließt und sich die Menschen nicht in den Mittelpunkt stellen können, weil so viel von ihnen verlangt wird, dann fällt es häufig nicht leicht. Das ist aber auch nicht schlimm. Diese Ernährungsgewohnheiten, die hier verbessert werden sollen, die sind ja über Jahre aufgebaut worden und jetzt die neuen aufzubauen, kostet viel Kraft und Energie. Und wenn die gerade nicht vorhanden ist, weil Alltag und Beruf und Familie dazwischen kommt, dann gibt es solche Rückschläge. Und weil das eben sehr, sehr viel Menschen so geht, du hast gerade gesagt, du erlebst das auch, werden wir dieses Thema wie schaffe ich eigentlich so eine Ernährungsumstellung wirklich nachhaltig, bald eben auch als Spezialvorgehör im Podcast machen. Zurück zu Tom, er hat wirklich ja viel Alltag, wie du es gerade gesagt hast, dazwischen gehabt, der Garten wurde umgestaltet, viel Arbeit im Haus, der Job ist anspruchsvoll, es war viel zu tun in der Firma und er hat eben zwei kleine Kinder. Das ist halt auch die Phase, in der die meisten Menschen in einer Partnerschaft, in einer Familie, auch noch stark zunehmen. Das wird jeder auch sehen können in karrere Phasen und in Familiengründungsphasen nehmen die meisten Menschen auch zu. Familienfreundliche Gerichte muss man erst mal finden, dann muss man gesund einkaufen, sich Zeit für die Mahlzeiten und fürs Kochen nehmen und dann eben auch noch regelmäßig Sport machen. Ja und da scheitert nicht selten am Alltag, da kann man sich überlegen, ob man die Schritte kleiner plant, ja man muss nämlich viel investieren und einmal analysieren, was habe ich bisher gemacht. Auch manchmal ein bisschen Disziplinzeigen und Prioritäten setzen, klar Sport in die Alltagsroutine zu integrieren, das wissen alle am Anfang haben viele gar keine Lust auf Sport fühlen sich nach dem Sport aber immer wohler, aber es muss halt auch einen Tagesablauf passen. Es kommt auch darauf an, offen zu sein für neue Gerichte, neue Rezepte auszuprobieren und das auch zu gucken, was passt in der Familie. Also das ist schon im Rahmen einer Familie mit verschiedenen Bedürfnissen, von verschiedenen Familienmitgliedern etwas zu ändern, macht es nochmal viel schwieriger als wenn man als Single macht oder nur eine Partnerin oder ein Partner hat, mit dem man das absprechen muss. Und vor allen Dingen braucht man auch Regelnmäßigkeit im Ablauf und das wissen wir alle, das war bei ihm nicht einfach. Ja, also der Sport ist eben durch die Renovierungsarbeiten so ein bisschen hinten übergefallen. Das kam auch dazu, das kam auch dazu, aber andersrum muss man sagen, Renovierungsarbeiten sind hier schon mal auch körperliche Mithet. Ja, gut, ja. Klar, also was kommt ja auch nochmal dann dazu. Also ja, der Sport war ihm zu auf, Zeitaufwendig, Fitnessstudio auch und wir haben dann überlegt, Alternativen zu finden, Homeworkouts oder auch mehr Bewegung im Alltag zu integrieren. Also ein bisschen down, Grayden, die Ansprüche nicht mehr so hochzusetzen, Radfahren zu Fuß laufen, Treppen steigen, immerhin war für Torben ja auch körperliche Gartenarbeit ein erster guterschritt in die richtige Richtung. Ja und seine Zeit bei euch Ernährungsdocks, das ist jetzt ca. anderthalb Jahre her und wir gucken jetzt mal hat Torben dem ganzen nochmal eine zweite Chance geben können oder ist wieder zu viel Alltag dazwischen gekommen. Ich habe mit ihm gesprochen, um das rauszufinden. Ich hatte ja durch mein anderen Job, deswegen habe ich den ja auch gewechselt, hatte ich halt viel mit Stress zu tun oder so und da habe ich leider dann auch echt wieder viele gegessen, da ist dann leider wieder ein bisschen was drauf gekommen, aber jetzt schon so ein bisschen wie ja die Kärtwände gekriegt, dass das auch wieder ein bisschen runtergegangen ist, ne? Ich muss da einfach machen. Ist auch mein Ziel jetzt für dieses Jahr, dass man da wieder ein bisschen mehr an der Nährung denkt und schafft man nicht jeden Tag, aber sonst versuchen wir es schon dann zu kriegen. Also ich finde er fast das ganz gut zusammen, er zeigt ja nochmal die Schwierigkeit, da ist ja auch wieder Karriere dabei, aber er hat das Ziel noch vor Augen und das ist wichtig, er ist noch dabei und wir dürfen uns von Mis erfolgen, da sind wir ja so Deutsch auch, da dürfen wir uns nicht beunruhigen lassen und sagen, um Gotteswillen, ich habe es jetzt hier vergeigt, ich bin ein Versager, so ist es eben nicht, diese Miservorge gehören dazu, Torben hat sich von den Miservorgen nicht richtieren lassen, entgeht weiter den Weg, er weiß genau, er hat es schwer, aber er bleibt am Wahl und das ist das entscheidend. Diese Botschaft und das ist toll, ist bei Torben angekommen und da bin ich sehr stolz. Ja, ich fand es auch also sehr angenehm ist gespräch, wo man auch wirklich gemerkt hat, ja, ich weiß, das ist irgendwie das Problem, ist da und ich habe es erkannt weiterhin und genau immer wieder neu anpackt, das fand ich eben auch toll, das von ihm zu hören auf jeden Fall. Jetzt haben wir eben viel darüber gesprochen, was man falsch machen kann, um Bluthochdruck zu entwickeln, aber auch was man natürlich richtig machen kann. Ich sehe jetzt hier auf dem Tisch, ja, Bananen, Paprika, hier ein Wohlen, die wir hören. Ich habe auch richtig höchstere rein zu weißen, die sind so richtig knackfrig, schon mit Gewohl noch dran und Walnüsse und Oh, also das tollste finde ich an diese Tafel 90%-Bitter Schokolade. Das habe ich mir gedacht, dass die diese Schokolade ganz besonders interessiert und 90%-Gel. Also auch das wäre therapeutisch zu nutzen, was du gerade alles aufgezählt hast von den Walnüssten über Paprika, alles Bananen, das ist sehr Kaliumreich und das sind quasi, was du hier siehst sind, Blutdruck, senkende, Kalium, reiche Medikamente in der Antonischstrichliche. Das Kalium in diesen Lebensmitteln sogar auch hier in der hochprozentigen Schokolade, die 90%-Ein, senkt den Blutdruck und kämpft quasi gegen zu viel Natrium an. Und wie sieht so allgemein die Kaliumversorgung in Deutschland aus? Also muss ich mir da auch ohne Blutdruck Gedanken machen? Nein, also ein Kaliummangel ist sehr, sehr selten, da muss man sich keine Gedanken machen. Selbst wenn du das jetzt hier nicht regelmäßig essen würdest, hätte es dann immer noch kein Kaliummangel, weil der Körper hart tolle Mechanismen das alles zu regulieren. Wir mussten ja bedenken, Menschen haben ja immer in präkieren Situationen gelebt und Kalium ist total wichtig für die Herzregulation und vieles andere. Wenn da was kaputtgehen sollte, dann kriegen wir jetzt Rhythmusstörung. Also da ist der Körper, ich möchte fast sagen, doppelt und dreifacher abgesichert. Aber wer jetzt nicht sein Körper mit Kaliumreich in Lebensmitteln flutet, der verzichtet eben auf diese tolle Blutdruck regulierende Wirkung. Der Körper funktioniert auch ohne das, aber der Schutz dieses Kaliums für unser Gefäßsystem. Den hat man dann nicht. Und darauf hat Torben eben verzichtet, hat zu wenig davon gegessen und das Ergebnis sehen wir dann ja auch. Deshalb ist das eine gute Strategie gegen Blutdruck. Auf jeden Fall, wie ist denn das? Also wir haben jetzt ja hier nur plantliche Lebensmittel, wie ist das antirischen Lebensmitteln? Ist da auch Kalium drin? Ja, das ist es eben, antirischen ist eben ganz wenig Kalium und das reicht ja alles zum Überleben. In plantlichen Lebensmitteln ihm deutlich mehr und deshalb Obstgemüse, Getreide, Nüsse. Das sind quasi die Naturpillen gegen Blutdruck. Und super Kalimiliferant ist beispielsweise die Banane, auch die hohe Paprika oder die Möhre, die ich hier schon mal mir hier gelelegt habe, dass ich sie gleich essen kann. Und ist ja auch ein Supersnack für zwischendurch. Torben grillt auch gerne und er hat angenommen, Gemüse-Spieße auf den Grill zu legen oder wenigstens Fleisch-Spieße mit Gemüse zu ergetzen. Das sind diese kleinen Tipps und die hatte aber auch ganz gut umgesetzt. Das finde ich sehr persönlich und das klingt auch alles sehr sehr lecker, was du gerade angesprochen hast. Also Danke Matthias, dass du uns nochmal mitgenommen hast bei Torben's Geschichte und diesem ganzen Thema Blutdruck. Gerne! Wenn euch gerade auch so ein bisschen das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist, zum Beispiel bei der Zeit, Bitterschokolade oder bei den Grill-Spießen, dann guckt doch mal bei NDRde/edox vorbei. Dort findet ihr ganz ganz viele tolle Rezepte. Autorin dieser Folge ist so viel cool, man und ich bin Julia Demann. Wenn euch unser Podcast gefällt, dann abonniert uns gerne am besten direkt in der AR-EdIT-Audi-Tek einfach auf die kleine Glocke klicken, die bemümmelt dann wenn es eine neue Folge gibt. So und jetzt habe ich wie fast immer noch ein Podcast-Tipp für euch. Der Klassiker in der loodringischen Küche ist ja die Kieschloren. Das ist ein Rezept mit Speck, Kremefresch und Eiern, mit Mehl und Butter, also vielleicht jetzt nicht so ganz der Ernährungsdokstahl. Und ja, das ist eigentlich das, was einfach Leute früher immer zu Hause hatten und das Geheimnis ist eben die Art der Zubereitung. Lolo ist ein echter Loodringer und backt mit Lise das originaler Rezept und niemand muss in fünf Geschäfte rennen um alles zu füttern zusammen zu kriegen. Alle Rezepte sind einfach günstig und ohne großen Schneckschnack eben meist mit dem was man sowieso irgendwie zu Hause hat. Und gemeinsam kochen, das ist in Frankreich eben wirklich eine Lieblingsbeschäftigung und da reden Lolo und die SR-Frankreichreporterin Lise über die Regionen aus denen das Essen kommt, über das, was in der französischen Gesellschaft anders läuft als bei uns und über schöne Musik, die zum Korrellebnis passt. Im Podcast Lecker und Trebon gibt es natürlich auch immer Ideen für vegetarische oder die vegane Variante. Wobei Lolo ein bisschen aufpassen muss, ist das Lise gerne mal so ein bisschen aus, büchst bei diesen kulinarischen Reisen, weil sie zum Beispiel kreativen, bisschen Sahne noch dazu kippen will und das ist für den puristen Lolo überhaupt nicht gut. Also Lecker und Trebon gibt es natürlich als Podcast auch in der AID-Audiotik, hörte gerne mal rein und lasst euch kulinarisch inspirieren. Da läuft einem wirklich manchmal das Wasser im Mund zusammen und lustig und unterhaltsam ist es auch. Jetzt macht es gut bis in zwei Wochen und lasst euch schmecken.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Bluthochdruck betrifft etwa jeden dritten Erwachsenen in Deutschland und wird durch Faktoren wie Ernährung, Bewegungsmangel, Stress und genetische Veranlagung begünstigt.
  2. Eine salzreiche Ernährung (insbesondere durch Fertigprodukte, Brot, Wurst und Snacks) erhöht das Blutvolumen und schädigt langfristig die Blutgefäße, was zu Arterienverkalkung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.
  3. Die DASH-Studie belegt, dass eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten den Blutdruck unabhängig vom Salzgehalt und ohne Gewichtsverlust senken kann.
  4. Bauchfett ist ein weiterer Risikofaktor, der den Blutdruck steigert; eine Reduktion des Bauchfetts kann den Blutdruck wieder senken.
  5. Individuelle, alltagstaugliche Ernährungsumstellungen (z. B. grüne Smoothies, einfache Gerichte) sind entscheidend, um Bluthochdruck nachhaltig zu behandeln.

Summary:

Diese Podcast-Folge befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Bluthochdruck, illustriert am Fall des Patienten Thorben. Thorben, der mit 37 Jahren einen Bluthochdruck-Schock erlitt, aß typische westliche Kost: viel Fertigprodukte, Fleisch, Brot und Snacks, aber kaum Obst, Gemüse oder Ballaststoffe. Sein täglicher Salzkonsum lag bei etwa 10 Gramm – doppelt so viel wie empfohlen.

Der Ernährungsmediziner Matthias Riedl erklärt, dass überschüssiges Salz Wasser in die Blutgefäße zieht, das Blutvolumen erhöht und so den Blutdruck steigert. Auf Dauer führt dies zu Mikroverletzungen in den Gefäßen, Arterienverkalkung und erhöhtem Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Neben Salz spielt auch das gesamte Ernährungsmuster eine Rolle: Die DASH-Studie zeigt, dass eine pflanzlich betonte, ballaststoffreiche Ernährung den Blutdruck unabhängig vom Salzgehalt senken kann.

Zusätzlich begünstigt Bauchfett den Bluthochdruck. Für Thorben wurde eine individuelle, alltagstaugliche Lösung entwickelt: einfache Gerichte, grüne Smoothies und bewusster Einkauf, um die Umstellung dauerhaft in seinen stressigen Alltag mit Familie und Beruf zu integrieren. Die zentrale Botschaft ist, dass eine gesunde Ernährung der größte Hebel ist, um Bluthochdruck zu heilen – aber sie muss machbar und passend zum Lebensstil sein.

FAQs

Die empfohlene Höchstmenge liegt bei etwa 5 Gramm pro Tag. Thorben nahm täglich rund 10 Gramm zu sich, was doppelt so viel ist.

Fertigprodukte wie Pizza, Chips, Salzstangen, Wurst, Käse und Brot enthalten oft viel Salz. Ein Produkt mit mehr als 1 Gramm Salz pro 100 Gramm gilt als salzreich.

Nein, das gesamte Ernährungsmuster ist entscheidend. Die DASH-Studie zeigte, dass eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorn den Blutdruck auch unabhängig vom Salzgehalt senkt.

Zu viel Bauchfett kann den Blutdruck erhöhen. Wer sein Bauchfett reduziert, kann auch den Blutdruck wieder senken.

Ein grüner Smoothie mit Haferflocken, Obst und Blattgemüse ist schnell zubereitet und sättigt. Wichtig ist, langsam zu trinken und keine Fertig-Shakes zu kaufen.

Gemüse enthält viel Kalium, das als Gegenspieler von Natrium wirkt und den Blutdruck senken kann.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.