(73) Fitter Darm, fittes Hirn - Dr. Silja Schäfer über ADHS
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Der Podcast thematisiert den Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS am Beispiel des zwölfjährigen Lenny. Bei ADHS ist die Signalübertragung im Gehirn durch Botenstoffmangel gestört. Eine zuckerreiche Ernährung mit vielen Fertigprodukten kann die Symptome wie Unruhe und Stimmungsschwankungen erheblich verschärfen, da schnelle Blutzuckerspitzen und -abfälle das dopaminabhängige Belohnungssystem ansprechen, das bei ADHS ohnehin beeinträchtigt ist. Zudem weisen Menschen mit ADHS oft einen niedrigen Omega-3-Spiegel und eine weniger vielfältige Darmmikrobiota auf, die über die Darm-Hirn-Achse das Gehirn beeinflusst. Im Fall Lenny wurde durch eine Ernährungsanalyse ein extrem hoher Zuckerkonsum festgestellt. Die Therapie zielte auf eine Umstellung auf langsam verdauliche Kohlenhydrate, gesunde Fette und ballaststoffreiche Lebensmittel ab, um den Blutzucker zu stabilisieren und das Mikrobiom zu stärken. Praktische Schritte beinhalteten das Führen eines Ernährungstagebuchs, das Ersetzen von zuckerhaltigen Getränken und das gemeinsame Zubereiten gesunder Mahlzeiten, was zu einer verbesserten Symptomkontrolle beitrug.
ARD Sounds Essen das Schmeckt und gesunden macht. In diesem Podcast da geht es genau darum und zusammen mit den NDR Ernährungsdocks spreche ich über die Patienten und Patientinnen, den sie in der Fernsehsendung mit einer Ernährungsumstellung helfen konnten. Alle Folgen findet ihr in der ARD-Audiothek. Und heute erfahrt ihr hier unter anderem, warum sich eine Blutzuckerspiegel Achterbahnfahrt oft ziemlich ähnlich anfühlt wie ADHS-Symmtome und wie ihr durch die richtige Ernährung nicht in diese Achterbahn einsteigt. Außerdem, was die Bakterien in unserem Darm mit unserem Gehirn zu tun haben und wie gerade Menschen mit ADHS ihr Mikrobiome gezielt stärken können. Und ihr erfahrt, dass bei ADHS der Omega-3-Spiegel häufig extrem niedrig ist, wie ihr dagegen steuert mit Omega-3-Fetzceuren und damit super für eure Synapsen sorgt. Ich bin Julia Demann, Wissenschafts- und Medizinjournalistin. Hi! Es ist immer so, dass man sehr viel durchgedreht ist oder viel Geräusche machen, mich so wütend oder traurig. Das ist Lenny. Lenny ist zwölf Jahre alt, als er bei den Ernährungsdocks ist und ADHS, das bedeutet für ihn Probleme mit der Konzentration, fehlende Impulskontrolle, außerdem zu wenig Selbstregulation. Und dadurch hat er oft auch Stress in der Schule. Immer wieder kamen Anrufe von Lehrern, Lehrerin für Lenny und natürlich auch für seine Familie, war das eine heftige Herausforderung. Seine Mutter Jenny, die hat damals erzählt, was für Negativspiralen sie da auch aushalten musste. Die Lehrerin, die zum Zehnten mal anruft und sagt, er konnte sich wieder nicht benehmen oder war unnahbar und ausfällig. Das hat natürlich alles so einen Schleife, die sich immer wieder holt. Und das macht ihn dann oft traurig. Ich hab ihn auch schon erlebt, dass er gesagt hat, Mama, warum bin ich so? Und das ist natürlich. Boah, das weiß ich mir das Herz raus. Ja, und dazu kam auch noch nicht nur Lenny ist betroffen, auch sein Bruder und sein Vater haben mit ADHS oder ADS zu kämpfen, also sprich aufmerksamkeits Defizitstörung, mithyperaktivität und ohne. Hi, Silja, übrigens. Ja, Julia, freue mich, dass ich heute hier mit dir sein darf. Ja, ich finde es schön, dass du heute mit mir hier bist und wir über Lenny und seine ADHS-Problematik sprechen und im Darüber, wie ihr ihm auch helfen konntet. Das ist übrigens Dr. Silja Schäfer, eine von den Ernährungsdocks. Und du hast eine eigene Ernährungsmedizinische Praxis in Kiel. Lenny war, als ich Jenny bei euch gemeldet hatte, ja schon einige Zeit in der psychotherapeutischen Behandlung. Da hat er, und das ist, glaube ich, für ADHS betroffen auch wirklich wichtig, eben verstanden, dass ADHS bei diesen ganzen Anstrengungen und ja auch Frustrationen, die es mit sich bringt, auch viel positiv ist, hat. Es gibt immer viele Leute, die sagen, ADHS ist schlimm, ADHS hilft dir nicht, aber bei manchen Sachen hilft es tatsächlich auch. Man hat immer sehr viel Energie, eigentlich immer sehr befreiend, weil ich ja so meine Emotionen so einfach freilassen kann und einfach das mache, wo ich wirklich drauf Lust habe. Ja, das ist natürlich nicht der Alltag, also meistens, Valeni doch eher traurig über negative Kommentare. Aber ja, beim Umgang mit ADHS geht es auch immer darum, vor der gründige Defizite, wie eben diese Unruhe und Impulsivität ihr beschreibt, auch als Ressource zu sehen und positiv zu werden. Man darf es wirklich positiv sehen und für sich nutzen. Man geht ja davon aus, dass bei Menschen mit ADHS eben die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen im Großherengestört ist. Also, noch von bestimmten Botenstoffen wie Dopamine und Nordrinalin gibt es an den Stellen, an denen sie eigentlich wirklich gebraucht werden, nicht genug und dadurch funktioniert die Übertragung der Signale eben nicht so richtig gut. Ja, das wirkt sich eben besonders auf die Aufmerksamkeit aus, aber eben auch auf die Motivation. Und genau richtig und vielleicht nur ein Gänsend, du beschreibst gerade diese neurobiologische Begründung. Ja, das ist es wahrscheinlich nicht ganz alleine. Also, die Ursache scheint auch multifaktoriell zu sein. Also, das heißt, dann sprechen wir eben von verschiedenen Faktoren, die da rein spielen und zusammen spielen. Und man sieht es ja auch an Lenny's Familie. Da dürfen wir auch eine genetische Komponente vermuten. Das heißt eben im Klartext und das finde ich noch mal ganz wichtig zu betonen. ADS oder ADHS liegt eben oder liegen nicht an einer falschen Erziehung oder an einer persönlichen Schwäche. Das ist mir noch mal ganz, ganz wichtig. Und zur Therapie, da werden tatsächlich auch verschiedene Ansätze dementsprechend kombiniert. Also häufig spricht man von einem sogenannten 3-Säulenmodell. Und die erste Säule wäre die sogenannte Psycho-Education. Also, das heißt, Aufklärung, Wissensvermittlung steht da im Vorladen. Das hat da ja dann auch schon gemacht, mit der Psychotherapie. Ganz genau. Also, ja, die Psychotherapie ist tatsächlich dann schon die zweite Säule. Also, bei der ersten versuchen wir so Verständnis zu schaffen, um den Alltag zu stabilisieren und bei der zweiten Säule dann mit der Psychotherapie ist dann meistens eine Verhaltenstherapie. Also, dass dann eben neue Denk und Verhaltensweisen eingeübt werden. Aber Psychotherapie allein reicht häufig eben nicht aus, denn wer durch ADHS seine Impulse eben nicht so gut kontrollieren kann. Und Emotionen dann viel intensiver erlebt als Menschen oder ohne ADHS. Verdäines ist natürlich eine riesen Herausforderung sein Verhalten dann anzupassen. Also, es ist auch die Frage, ob man es anpassen muss. Man spricht ja immer von den allgemeinen Normen. Was ist schon allgemein? Und das ist sichtig und was ist falsch. Aber es wäre eben einfacher für denjenigen, die einige sich ein wenig dann verhaltensmäßig anzupassen. Und dann aber noch die große dritte Säule, das ist die Medikamentösetherapie und die Medikamente, so wie du es gerade schon eingangs gesagt hat, es sollen eben dann verhindern, dass die Bodenstoffe zu schnell abgebaut werden. Und da kennen viele vielleicht auch das Medikament, das Metylfinida, das Ritalin. Aber es gibt mittlerweile auch andere Wirkstoffgruppen aus den Gruppen der Amphetamine. Genau und Lenny hat ja auch ADHS Medikamente tatsächlich genommen, die haben ihm auch grundsätzlich geholfen, aber die haben eben eine häufige Nebenwirkung und das ist Appetitlosigkeit. Ja, also da konnte Lenny und auch seine Mutter natürlich ein Lied von singen. Also er hatte oft bis 16, 17 Uhr so überhaupt keinen Hunger, also gar nicht. Und wenn dann aber die Wirkung des Preparats nachgelassen hat, also der Tablette, dann kam der Riesenhunger. Also dann kann es gar nicht mehr schnell genug gehen, dann ist er kaum zu halten. Und dann ist es aber natürlich so, dass es vielleicht gerade nicht unbedingt in den Familienalltag passt, um eben mal schnell gesundes Essen zu zaubern. Und das war natürlich für euch, aber es ernährungsmedizinischer Sicht jetzt nicht so besonders gut. Also er muss ja wirklich dann sofort was haben, wenn auf einmal quasi die Wirkung nachgelassen hat, dann ließ auch die Nebenwirkung nach und dann hatte er wirklich großen Hunger. Und ja, Lenny ist mal mal Jenny hat uns erzählt, dass sie dann tatsächlich oft zu einer Tiefkühlpizza gegriffen hat, weil es einfach schnell gehen. Weil es einfach ist und schnell geht und Lenny das gerne ist, mach ho das. Aber richtig ist das, wenn sie hier halt nicht. Ja, da hat sie schon so ein bisschen räumütig, dass auf jeden Fall ja auch sozusagen ihren Fehler erkannt. Und man muss sagen, dass insgesamt Lenny eben viel von solchen, ich nenne es jetzt mal, Konbinien-Food, also den fertig essen, da da durch eben vier Zucker zu sich genommen hat und auch durch seine restliche Ernährung, fast Food, Fankuchen, Pizzar wie gesagt, Nutella Brötchen und Limbo hatte auch hier getrunken. Also ist ja auch nicht so ganz ungewöhnlich für so einen 12-Jährigen und dann 13-Jährigen später. Aber ja, klar, also als Mutter steckt man dann häufig in so einem Dilemma, also kann ich bestens nachvollziehen. Aber man muss eben schon leider betonen, es war alles extrem zuckerhaltig. Und das ist nicht nur für jeden einzelnen Menschen schlecht, aber für jemanden mit ADHS eben leider ganz besonders. Ja und dafür sollten wir vielleicht uns jetzt nochmal kurz angucken, was zucker eben grundsätzlich in unserem Körper macht. Also wenn wir von Zuckersprechen vielleicht noch kurz meinen, wir meist so die ganze Gruppe der Kohlenhydrate. Also grundsätzlich versorgt uns Zucker mit Energie, was per se ja eigentlich, was positiv es ist. Und in unserem Körper werden dann die Kohlenhydrate oder Zucker während der Verdauung müssen die in einfache Zucker gespalten werden. Also doppelte Ketten oder lange Ketten müssen in kleine Ketten zerkleinert werden. Das muss passieren, damit dann der Zucker überhaupt ins Blut aufgenommen werden kann. Und dieser Vorgang der beginnt bereits im Mund. Wir sagen ja immer die Verdauung beginnt im Mund, deswegen gut kauen. Im Dündarm gelangen dann die einfach Zucker ins Blut. Also sprich, wir kommen vom Mund über die Speiseröhre in den Magen und dann in den Dündarm. Da wird der Zucker rausgeholt und das beeinflusst dann unserem Blutzuckerspiegel. Also es geht dann vom Daumen der Zucker ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt. Und was hat jetzt dieser Blutzuckerspiegel oder auch der anstiegtes Blutzuckerspiegels mit ADHS im besonderen zu tun? Der Zucker, der dann im Blut ist, wird tatsächlich dann nicht so gut.
über die Blutbahn insgesamt transportiert. Das hast du vorhin schon angesprochen, aktiviert dann in der Folge, dass wir sprechen vom Dopaminärkensystem, also das System, das im Gehirn für Motivation und Belohnung zuständig ist und das ist eigentlich für jedes Gehirn angenehm. Aber bei ADAS oder was heißt aber, extrem attraktiv bei ADAS, weil wir diesen Dopamin-Mangel haben. Und Zucker zu reduzieren ist also nicht einfach, generell schon nicht, aber vor allem, wenn bereits wie bei Lenny ein sehr hoher Zuckerkonsum vorlegt, eben noch viel schwieriger. Und auf diesen hohen Blutzuckerspiegel, diesen schnellen Anstieg folgt dann natürlich unwallgagelig auch wieder die Talfahrt und wenn der Blutzuckerspiegel dann so in den Keller sagt, dann fühlt man sich ja oft auch so ein bisschen ja unglücklich, irgendwie so ein bisschen mies. Also absolut richtig. Also ich glaube, kann man auch nachvollziehen, passiert uns allen auch immer mal wieder. Aber tatsächlich bei ADAS gibt es mehrere Beobachtungsstudien und Meteranalyse und die zeigen eben, dass ein hoher Zuckerkonsum und dazu noch eine ungesunde Ernährung, also sprich so fertig Gerichte und wenn eben Zucker mit gesetzigten Fetten zusammenkommt, dass dann eben das Risiko für ADAS zum Tome dann erhöht werden kann. Und es besteht da auch tatsächlich ein doses Abhängiger zusammenhang, das heißt also je mehr Zucker ich aufnehme, desto größer ist dann das Risiko, dass die Symptome dann leider auch explodieren. Ja und Zucker und ADAS verursachen ja wirklich dann parallel sozusagen älliche Symptome, die sich dann wahrscheinlich auch noch gegendetig verstärken. Ja, also eben dieser erwöhnte Zuckerspiegel und wenn ich das Ganze dann regelmäßig und hohe einen Unviel von diesen Zuckerhaltigen Lebensmitteln essen und vor allen Dingen sehen wir heute in Riesenproblemen mit diesen Zuckerhaltigen getränken. Also rauf und runter, das ist das größte Problem gerade in der Jugend und das alles zusammen kann dann eben solche psychischen Symptome wie depressive Verstimmung, wie wir es gerade hatten. Aber auch erhöhte Stressanfälligkeit, Angst, diese Impulsivität, diese kognitiven Beeinträchtigung, das kann alles eben be günstigt werden. Das zeigen eben diese Daten aus diesen Studien, die unterstreichen, das Ganze ganz unabhängig von anderen Lebensstilfaktoren. Und man sieht es eben nicht nur, wenn man häufig erhöhten Blutzuckerspiegel hat, also immer mal wieder, sondern eben auch wenn man ein chronisch, also konstant erhöhten Blutzucker Spiegel hat. Das ist dann diese Konzentrationstörung, aber eben auch Gedächtnisprobleme und für Erwachsene dann natürlich auch wichtig, eine reduzierte Arbeitsgedächtnisleistung bringen kann. Das wird beschrieben und das wollen wir alles nicht. Ist ja die Frage, ob das für alle Menschen Problem ist oder ob das vor allem für Menschen mit RDRS einfach ein ganz besonders großes Problem ist. Also warum ist das für die so ein Problem? Ja, weil natürlich, die befinden sich schon auf einer intensiven Gefühlsechterbahn und wenn dann noch der Blutzucker Spiegel dann zusätzliches Auf und Abgibt so emotional, verstärkt sich eben alles nochmal um ein Vielfaches zum Teil. Und zusätzlich muss man auch sagen, gibt es das Problem, dass es dann zu einem Gewöhnungseffekt auch kommen kann. Also das heißt, man braucht immer mehr Zucker, Zucker, Zucker, Zucker, Zucker für dieses Dopaminhoch. Ein bisschen wie so eine Sucht, ne? Und Menschen mit RDRS können wir erstmal kurz zusammenfassen sind eben auch anfällig für diese Zuckerhaltigungsmittel und zusätzlich fehlt natürlich dann auch die Selbstkontrolle sich da zu beherrschen. Also dieser Satz irgendwie ist mal weniger süß, das fällt den meisten Menschen nicht leicht und damit ist dann auch nicht geholfen und für Lenny war es eben schwer, so mal eben wirklich von einem extrem hohen Zuckerkonsum kamen. Wie seiten ihr da vorgegangen? Also es ist vielleicht ganz kurz noch eine Schleife, du hast gerade gesagt, es fehlt die Selbstkontrolle sich zu beherrschen, es ist richtig, aber sich zu beherrschen lässt es eben dieses System im Gehirn gar nicht zu. Also das heißt, man kann, also die können echt nix dafür dann. Und aber wie sind wir jetzt bei Lenny vorgegangen? Also erst mal haben wir uns dann zusammen angeschaut, wie viel Zucker in den Sachen steckt, die er häufig ist. Also auf die Packung wieder gucken, zu Tatenliste. Und dann haben wir uns angeschaut, wie viel Zucker an einem durchnitlichen Tag zu sich nimmt. Also sprich die klassische Distanzaufnahme durch unser schönes Ernährungs-Tagebuch. Was ist ja fast immer die Basis, damit wir wirklich einschätzen können, wo denn die Fehler liegen. Und tatsächlich, also bei Lenny war der Zuckeranteil nicht nur hoch, aber sehr, sehr hoch mit 160 Gramm am Tag. Boah, wahnsinn. Das kann man sich vielleicht in Würfelzucker, also in diesen kleinen Zuckerwürfein vorstellen und davon hatte Lenny täglich 54 gegessen. Durchschnittlich. 54 Würfel, mal kurz zum Vergleich. Also die WHO, die empfiehlt ja 25 Gramm Zuckerpotag bis diese lockerere Empfehlung, die geht von 50 Grammpotag aus. Also das wirklich das oberste Maximum, wenn ich das jetzt nochmal auf die Zuckerwürfe runterbreche, sind das Neuen bis maximal 18 Würfel. Und das hat Lenny und seine Mutter auch ziemlich geschockt, dass er da so darüber war. Und Jenny, also Lenny's Mutter, hat auch direkt dann noch mal weitergedacht. Und ja, Ursachen gefunden, die ich muss mal sagen, beschneppen bei vielen Menschen, die auch Teil des Problems sind. Ja, wir kaufen es ja ein. Das ist ja, jetzt sind alles auch der Fehler, den wir dann dabei machen. Ja, ein prima Erkenntnis, sehr gut Erkenntnis. Und für mich natürlich wunderbar, dass Jenny das selbst so reflektieren konnte. Also das ist wirklich von ihrer Seite und von innen kam. Ja, das was im Haus ist, wird man essen. So, wenn es den schlechten Gramm einfach nicht gibt, wird man also generell zu gesünderen Alternativen greifen, kann man einfach so konstantieren, punkt. Und ganz konkrete habe ich Jenny zum Beispiel dann geraten, oder sie selber natürlich ist ja auch drauf gekommen, keine Limmer zu kaufen. Und wir haben dann eher auf Wasser mit Obststückchen drin gesetzt. Also dieses gepimte, wir sagen ja eher so das Infused-Wort. Das hat Lenny sogar ganz gut geschmeckt. Und es hat eben ja schon frisch gerochend. Es hat lecker geduftet. Es hat gerochend und dann hat sie ihm noch geschmeckt. Also da hatten wir Gott sei Dank dann eine Alternative gefunden. Aber grundsätzlich war eben das ganz zentrale Ziel weg von den Zuckerhaltigen Lebensmitteln. Und hin zu Lebensmitteln, bei denen eben der Blutzuckerspiegel nicht zu rasend schnell durch die Decke geht, sondern ganz sagte und langsam ansteigt. Ja und L'Aliwa auch motiviert. Natürlich wird es schwer, aber ich will es auf jeden Fall machen und ich möchte es auch machen. Aber nicht immer jeder Tag kann perfekt werden, aber ich werde mein Bestes dafür tun, dass ich das hinbekommen. Ja, das ist natürlich richtig was da sagt. Und ich finde es aber auch gut, dass er da nicht von Anfang an jetzt das Ziel zu hochsteckt. Das ist ja auch dann auf dem motivierend. Er war allerdings am Anfang nicht immer bereit, sich auf das neue Essen dann auch einzulassen. Das braucht er einfach auch so ein bisschen Zeit und man muss aber wirklich sagen, was eben von Anfang an richtig gut geschmeckt hat, war im Morgen so ein fruchtiges, trinkmüsli aus Milch und Naturjogurt und Haferflokken und Tiefgefroren in Himbeeren mit Banane dann eben für die Süße. Der schmeckt sehr fruchtig, also dass da kein Zucker drin ist, schmeckt man tatsächlich nicht. Also der schmeckt auch sehr süß, tatsächlich, also ist sehr, sehr gut. Das hat mir natürlich gefreut und auch wir haben noch ein selbstgemachtes Granola gezaubert und hatten noch ein Rezept mit Schüttelpizzer für ihn. Bei der eben alle Zutaten einfach nur aus Blech kommen und statt Weismel eben vollkorn Mil benutzt wird. Und das fand er tatsächlich super und bei meiner Empfehlung Zucker runterging ist mir dabei allerdings nicht nur um die Blutzuckerspiel 8 da waren alleine. Also ADAS hat man ja so im Kopf passiert oder finden es im Gehirn. Also würden wir primär dem Gehirn zuordnen, würde ich es mal so nennen. Und gleichzeitig besteht aber ein Direktor zusammenhang zwischen dem Darmmikrobium und dem Gehirn. Also sprich unsere Darmmikrobiota, wie wir es nennen, also die ganzen Mikroorganismen in unserem Darm vor allem eben auch bestimmte Bakterien und das Gehirn des zentrale Nervensystems, die kommunizieren miteinander. Also wir sprechen da immer von der Darmhörnachse. Wie kann man sich das genau vorstellen? Der gesamte Magendarmtrakt ist mit einem komplexen Gefläch aus Nervenverbindungen Nervenzellen ausgestattet. Also man könnte sich das so wie so ein ganz feines Dünnesfischer Netz auf und im gesamten Magendarmtrakt vorstellen. Wir sprechen dann vom entheerischen Nervensystem, manche sprechen vom Bauch Hirn übersetzt und dies hat eben eine direkte Verbindung nach oben. Und neben dieser direkten Verbindung haben wir dann eben noch die Darmbakterien, die können dann mit Hilfe von Signalmollekühlen, die sie selber bilden. Und vermonen, können sie dann die Gehirnfunktion tatsächlich beeinflussen. Das heißt, damit gibt es eben auf mehreren ebenen Auswirkungen auf unser Gedächtnis, auf unser Erleben, aufs Verhalten und auch auf unser Stressimpfen. Ja, das kennt man ja auch. Dass einem was auf den Magen schlägt oder ja Menschen auch wirklich Verdauungsprobleme bekommen, wenn sie Stress haben oder so. Ja genau, das ist das einfachste so lag. Kannst jeder merken. Ganz genau, aber was hat das jetzt mit ADHS speziellen zu tun? Also, aktuelle Studien zeigen sogar das Kinder- und Jugendliche mit ADHS-charakteristische Veränderungen in dieser Zusammensetzung der Darmmikrobiota zeigen. Also übersetzt und genauer
gesagt, heißt, dass wir da eine reduzierte Vielfalt haben, also nicht ganz so viele verschiedene von diesen Mikroorganismen, wie gesagt meistens sprechen wir davon Bakterien und dass es eben eine veränderte Häufigkeit von bestimmten Bakteriengruppen gibt. Das heißt, also wer da jetzt ganz genau wissen möchte, es sind da die bestimmte Bifidobakterien, das Fikali-Bakterium, die Lactobazzeln und wir sehen auch eine Zunahme von Firmicutes und Proteobakterien, also das ist für diejenigen, die sich mit der Materie schon mal ein bisschen beschäftigt haben, aber mega spannend. Und diese mikrobialen Veränderungen jetzt die beeinflussen eben diese neurobiologischen Prozesse im Gehirn. Also es gibt eben Hinweise darauf, dass diese Dysbiosen, also diese Veränderungen der Damekrobioter, dass die wirklich Entzündungen begünstigen kann im Gehirn und dass eben wir eine veränderte Bluthirn-Schranke haben. Das heißt, es kann einfacher was ins Gehirn gelangen, also ganz ungefiltert, was wir da eigentlich nicht haben wollen. Und das insgesamt kann eben die Symptome von ADAS verstärken und man ist sogar noch weiter gegangen, dass man gesagt hat, okay, experimentelle Modelle hat man dann aufgestellt und die zeigen, dass eben die Übertragung jetzt halt dich fest von ADAS associierter Darmflora, das heißt, ich habe also Menschen genommen, die ADAS haben und davon habe ich dann eine Stuhlprobe genommen und auf Tiere übertragen. Und bei diesen Tieren hat man wirklich festgestellt, dass es zu Verhaltensänderungen gekommen ist wie bei ADAS. Da kann man sich ja so ein bisschen fragen, was es hänge und was es ein, also ob das tatsächlich das eine, das andere eben begunstigt, was zuerst da war, das veränderte Mikrobiomen oder eben der veränderte Hirnstoffwechsel und das begunstigt das Mikrohäum, also super, super spannend, das scheint da eben einen Zusammenhang zu geben, zwischen dieser Darmhin-Akse und der Entstehung oder zumindest der Ausprägung von ADAS und wenn wir noch mal zurück zum Zucker kommen, das ist ja für das Mikrobiom, also für unsere Darmbakterien jetzt auch nicht so richtig gut, ne? Nein, also da lernen wir ja auch jedes Jahr dazu, wie wichtig unser Mikrobiom ist und hier gleich auf zwei Ebenen, denn einfach jetzt ausgedrückt kann man sagen, die meisten eher ungünstigen Bakterien, wir sagen immer die schlechten, ist natürlich nicht ganz richtig, aber die schlechten Bakterien, die lieben Zucker, die ganze Zeit Zucker als Futter dann vermehren die sich, dann führt es eben zu den Dingen, die wir gerade besprochen haben, die wir eigentlich ja alle nicht haben wollen und durch diese Bakterienverschiebung ist es jetzt so, dass diese Bakterien die können bestimmte Fettsäuren produzieren, die kurzkettigen Fettsäuren, wir nennen die oder man sagt SCFA, die Small Chain Fatty Essets, das ist zum Beispiel die Butterseure, die Essigseure, die Propionseure und da sieht man eben, dass wenn das weniger produziert wird, dann gibt es mehr Anfälligkeit für entzündliche Dameerkrankungen, nicht nur entzündliche Dameerkrankungen, sondern generell Probleme mit dem Dame und so, wie wir es bei Lenny auch oder wie Lenny's beschrieben hat, merken viele, dass es dann zu Blehungen kommt, zu Durchfall kommen kann, wechselhaften Stuhl, Verstopfung, Bauchschmerzen, also so eine Art Reizdarm zum Tomatik würden wir nennen, aber ein komplett unterschiedlicher Ausprägung. Also das heißt zu viel von den schlechten Bakterien bedeutet natürlich auch zu wenig von den Guten, wenn ich jetzt mal so runterbereiche und eben dann auch zu wenig von diesen schützenden kurzkettigen Fettsäuren und diese Verdauungsbeschweren, die du da gerade beschrieben hast, die hatte Lenny ja auch zusätzlich eben zu diesen ADHS zum Tomatik, Bauchschmerzen, Versstopfung und er hat deshalb seit Jahren auch ein Apfelmittel genommen, da gibt es ja diesen Wirkstoff Makrogol, der bindet eben im Diktor im Wasser und das macht den Stuhlweich und sorgt dafür, dass er eben leichter rauskommt. Ja und er hat dieses Makrogol eben regelmäßig und sehr viel auch genommen, auch auch zum Teil aus Angst wieder Schmerzen zu bekommen oder Verstopfung zu bekommen, was natürlich für uns 12 jungen Jungen kein Spaß ist und insgesamt muss man eben sagen, das ist auf dauer dann eben auch nicht die richtige Lösung, sondern unsere Strategie war dann bei Lenny fitterdarm gleich fitesgehilm und das bedeutete eben Zucker runter, nicht nur als Kampf gegen die Blutzucker-Achterbahn, das auf der einen Seite, sondern eben auch mit dem Ziel, sein Dahmikrobium in ein gesundes Gleichgewicht zu bekommen und Zucker ist das eine, gleichzeitig sind wir noch ein Schritt weiter gegangen, dann also Schritt für Schritt nicht alles auf einmal, denn wir wollten sein Mikrobium noch mehr stärken mit dann probiotiker, also die Nahrungsmittel, die schon Bakterien enthalten und dahin gehen auch da vereinfacht eher die Guten, also das sind die fermentierten oder die vergorenen Produkte, die wir kennen aus Joghurt, aus K, 4 Buttermilch, Käse oder auch fermentiertes Gemüse und zusätzlich neben dem probiotiker auch, dass er sein Präbiotikeranteil erhöht, das ist eben alles was mit Ballastoffen zu tun hat und Ballastoffe auch da immer wieder der Fokus von uns draufgelegt, Ballastoffreiches Essen für ihn aus Buntem Gemüse, aus Obst, aus Vollkorn Produkten, Nössen, Hülsen, Früchten, so alles was bisher noch nicht so ganz regelmäßig auf ein Tisch gelandet war. Ja und als er dann im Sommerurlaub war mit seiner Familie hat Lenny auf einmal richtig Spaß daran bekommen sich gesünder zu ernähren. Moin, also ich ersterklich gesund, dass das Kräuterfrischkäse, kein Worten und ein Pappitor, man kann die Kräuter sehr geil in den Kräuserfrischkäse ditten, ich merke einfach richtig gut. Schön, dass der Mund auch noch voll ist, also er hat es auch umgesetzt, wie man hört und tatsächlich im Urlaub braucht Lenny auch seine ADAS-Medikamente nicht, das ist auch nicht so selten und darum war natürlich dann die Appetitlosigkeit in diesen Zeiten auch kein Thema und uns hat es in die Karten gespielt, denn die Urlaubszeit hat dann gut geholfen, dass es dann besser mit solchen neuen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln geklappt hat, die ja sonst eben nicht so gern gegessen hätte oder vielleicht sogar ganz verweigert muss man sagen. Jetzt haben wir vor allem erst mal über den Damen gesprochen, bisschen schon auch über das Hirn, was da vor allem nicht so gut ist und nicht der Zucker, vor allem bei ADHS betroffenen, aber es gibt ja auch Nahrungsmittel, die direkt gut für das Gehirn sind, da habt ihr ja auch angesetzt. Ja, also das ist dann sozusagen ein neues Thema jetzt nochmal, bei ADHS ist es durchaus sinnvoll, mal den Omega 3 fettzeure Spiegel zu bestimmen oder bestimmen zu lassen, das haben wir natürlich bei ihm auch gemacht. Ja und bei Lennie war dieser Spiegel, also zu uns kam extrem niedrig und das sehen wir eben bei Menschen mit ADHS sehr häufig und da sollte man unsere 8. auch Gegensteuern, denn Omega 3 fettzeuren braucht es gehirn ganz dringend für die bessere Konzentration, die ja bei vielen Tätigkeiten eben fehlt. Ja und dafür hast du mit Lennie dann zusammen ein ja individuelles Knussbaumüßleh zusammengestellt, da sehr durfte von so einem Buffet selber zutaten aussuchen für sein persönliches Granola, da hat auch die ganze Familie mitgemacht und die hatten alle richtig Spaß dabei und Lennie hat sich dann handsam ausgesucht und das hat dich ganz besonders gefreut. Ja, selbstverständlich, denn die handsam sind eben eine tolle Omega 3 fettzeure Quelle, haben auch so ein bisschen nosigen Charakter, also klar, das hat mich sehr gefreut, dass er das sang gleich eingesetzt hat und umgesetzt hat. Dann lass uns doch jetzt nochmal kurz gucken, was die Omega 3 fettzeuren im Gehirn denn so machen, also was bewirken die da? Also prinzipiell sind Omega 3 fettzeuren, es sind eine Gruppe von mehrfach ungesetigten Fettzeuren, die sind essenziell, also das heißt, die sind lebensnotwendig, können unser Körper nicht selber herstellen, sondern wir müssen sie von außen zuführen und die sind eben sehr wichtig für die Entwicklung, für die Struktur und die Funktion des Gehirns und das menschliche Gehirn besteht eben aus Milliarden von Nervenzellen und du hattest es vorhin schon gesagt, als Nervenzellen docken aneinander und dazwischen gibt es Lücken und diese Lücken nennen wir Synapsen und da fehlt eben dieses Dopamin und da Menschen, die von Adiha ist betroffen, von Menschen da ist es weniger genau und damit eben das Enttakte Gehirn, das gut aber leisten kann, dass es von einer Nervenzelle auf die nächste Nervenzelle alles gut übertragen wird, da kommt dann eben das Omega 3 ins Spiel und der Omega 3 unterstützt dann eben bei dieser Kommunikationsfähigkeit, wenn man so sagen will zwischen den Zellen. Gibt es denn da speziell zu Adiha ist auch tatsächlich wissenschaftlicher Kindnisse, dass Omega 3 da helfen kann? Ja und nein, also mehrere Studien belegen schon, dass Kinder und Jugendliche mit Adiha ist im Durchschnitt niedrige Blutspiegel haben von Omega 3 Fettsäuren, wenn wir von Omega 3 Fettsäuren sprechen, sprechen wir immer von drei verschiedenen und da es gibt es einmal die pflanzliche und zwei eben die eben aus Marinenanteil sind, das ist das DHA und das EPA und diese beiden, die sehen wir eben schon häufig erniedrigt im Vergleich zu gesunden Kontrollen und man hat eben auch den Eindruck, dass es durch diese niedrigen Spiegel auch eine Korrelation gibt mit so einer stärkeren Ausprägung von Symptomen.
Und es gibt Hinweise, aber es ist eben leider noch nicht sicher nachgewiesen, dass die Verbesserung dann von diesem Omega-3-Status, in dem man eben EPA, DHA, Omega-3-Fetz-Zeuchern zusicht nimmt von außen, dann auch tatsächlich zu einer Reduktion von unaufmerksamkeit führt oder zur Verbesserung von kognitiven Leistungen. Also die Effektstärke in Meteranalyse zusammengefasst ist leider bisher nur als Geringen das Moderat beschrieben, was ich sehr schade finde, denn empirisch finde ich es anders. Okay, also das heißt du nimmst schon wahr, wenn man jetzt Nahrungsergänzungsmittel quasi unterstützen, bei der DHA-Stherapie ein, setzt das tatsächlich auch eine Verbesserung bringt. Also wir machen das ja, wenn die Spiegel im Blut zu niedrig sind, also wir kontrollieren schon erst im Blut und wir sehen es eben schon, dass es einen therapeutischen Nutzen haben kann. Aber nochmal die Evidenz ist eben noch nicht ganz ausreichend, um es eben auch als Therapie Empfehlung laut auszusprechen, die primäre Therapie bleibt weiterhin die Verhaltenstherapie und die medikamentöse Therapie dann mit den Stimulanzien. So und dann hat Lenny und seine Familie, die haben das dann sechs Monate durchgezogen, kam dann zu dir, konnten auch einiges umsetzen und ja er hat seine Ernährung wirklich grundligen verändert. Absolut, also da kann ich auch nur noch mal ein großes Lob aussprechen, so mit 12, 13. Ich hätte es nicht erwartet unbedingt, aber ich hab es natürlich gehofft und er hat auch tatsächlich was gemacht, also fand ich ganz toll und auch sein Omega 3-Fetz-Zuregehalt im Blut, von dem wir jetzt gerade gesprochen hatten, der hatte sich verdoppelt. Wie gesagt, er hatte am Anfang einen ganz ungünstigen Wert, wir sprechen von einem Omega 3-Index, den wir bestimmt hatten, der lag bei 2,7, den hatte er dann auf 5,4 verdoppelt, aber Ziel wäre eben schon eine acht gewesen oder ein Ziel ist auch weiterhin über acht zu kommen und das zweite, das er eben sein täglichen Zuckerkonsum extrem runtergeschraubt hat, also Wahnsinn von den 54 Würfelzogern, die er da gegessen hat, ist er tatsächlich runter auf 17. Und das war echt toll, was die Familie da auch als Team muss man sagen, zusammen erreicht hat. Ja, total und damit muss man ja sagen, also zumindest was diesen Zuckerkonsum angeht, weil da ja schon mehr oder weniger im grünen Bereich, also zumindest in diesem, ich sag mal, grau grünbereich, denn die wäre ja oder angebt, da ist ja die obergrenze 18 Zuckerwürfel und man muss aber sagen und das ist ja das wichtigste, vor allem ging es Lenny besser, also die ADHS-Sentumme, die waren einfach schwächer geworden. Also ich spür auf jeden Fall eine Veränderung, mittlerweile geht das viel besser. Was sich deutlich merke ist weniger Zucker, weniger Aufgebretheit, das ist ganz klar. Ja und ich wollte natürlich wissen, wie jetzt der aktuelle Stand ist, wenn nicht mehr die ganze Zeit Kameras dabei sind und ihr, die die ganze Zeit kontrollieren, namm fragen und deshalb habe ich Jenny angerufen, um zu fragen, wie es Lenny jetzt geht. Wir haben so einen gewissen Mittelweg gefunden, also was wir für uns einfach am schönsten finden. Also wenn Juli an sich einen Tiefkühlpizza macht und Lenny steht immer da neben und heißt "Neil, Lenny du darfst aber nicht". Also da muss man irgendwie so einen Händchen für bekommen. Also Lenny ist auch mal eine Tiefkühlpizza, wenn er darauf Bock hat, aber genauso wichtig ist, da man die gesunde Ernährung geworden wird, das was wir davor eben nicht hatten. Also dass wir darauf wertlegen, dass es auch mal ein Uppsalaat gibt oder wenn wir kochen, dann gibt es also grundsätzlich frisches Sachen. Also die Schüttelpizza, die ist es bei uns leider auch nicht geworden. Aber eine Pizza-Suppe und steht Lenny total drauf. Das ist eigentlich das Eich daran. Ja, er ist auch, oder trinkt auch deutlich weniger Limbo. Also sie sagte eben schon, das was sie auch zu der Tiefkühlpizza gesagt hat, wenn sie jetzt als Familie irgendwie zusammen essen und die Eltern haben Lust auf eine Limbo, dann darf er natürlich auch mal eine haben, aber das ist eben nicht der Standart. So, ne. Das ist gut zu hören und ja, du sagst es ganz richtig, die Eltern sind Vorbild. Also wenn die Eltern drauf verzichten könnten und vielleicht nicht vor seinen Augen, die Limonale trinkt, wird er sie auch nicht trinken. Und dass mit der Schüttelpizza ja für den natürlich schade, aber auch Schüttelpizza oder Schüttel-Suppe oder Pizza-Suppe sowas, ist natürlich trotzdem großartig. Wir bieten ja immer Tipps und Tricks so. Und wenn dann was übernommen wird, dann freut es mich besonders bei Lenny jetzt. Weil tatsächlich, ich habe es vorhin zwar schon gesagt, aber mit 12, 13 finde ich es wirklich eine ganz andere Hausnummer, was zu verändern und gerade den Zuckerkonsum, wenn vielleicht alle Außenrummen der Schule auch ständig was süßes essen. Es ist natürlich noch mal viel schwieriger als Erwachsene, wenn ich eben reflektiert, essen reflektiert her vielleicht, essen kann und weiß, dass es mir gut tut. Und deswegen freut es mich eben ganz besonders, dass Lenny das nicht nur selber gemerkt hat, sondern eben auch dran bleibt. Hm. Ja, was sie eben auch gesagt hat, ist sie machen tatsächlich weiter auch mit der Omega-3-Supplementierung und da merkt sie auch wirklich, dass, also wenn es die mal nicht gibt, dass es einen Unterschied gibt, das finde ich auch spannend. Und sie hat mir natürlich noch andere gesunde Sachen erzählt, die Lenny so ist. Also ja, ich glaube, also nur sie hat ja gesagt, für sie funktioniert es als Familie so ganz gut und wir haben ja jetzt über den Blusuckerspiegel gesprochen, über das Mikrobiome, über die Omega-3-Fetzceuren und da wollen wir jetzt nochmal dezidiert auf drei Lebensmittel gucken, die das jeweils enthalten. Wenn man Zucker vermeiden will und jetzt nicht immer so ganz auf die Süße verzichten will, dafür hast du mir hier Heidelbeeren mitgebracht. Warum sind beeren gute Lösung? Also gerade die Heidelbeeren, aber auch andere Beeren, die Himbeeren, auch Erdbeeren vielleicht wieder grenzwertig, aber meistens auch die Erdbeeren haben im Vergleich eben zu anderen Beeren aufrüchten, jetzt zum Beispiel die Wein trauben, als Klassiker, haben den relativ geringen Zuckeranteil. Und eben entscheidend wichtig sind die Ballaststoffe, die da drin sind, denn die sind für den Blutzucker relevant, denn die helfen tatsächlich, dass der Blutzucker-Spiegel eher stabil bleibt und eben nur langsam ansteigt. Also, das heißt, die Ballaststoffe, die sorgen dafür, dass die Resoptionen vom Zucker, also vom Dündarm, dann ins Blut, dass das eben nur langsamer stattfindet und dadurch der Zucker anstieg im Blut jetzt nicht so rasend schnell ist wie bei Süßigkeiten und dann eben diese Symptome macht und insgesamt hält es dadurch auch länger satt. Also, das ist eben das tolle, dass es länger satt hält und den Zucker langsamer ansteigen lässt, gerade eben auch bei Stoffwechselproblemen mit Insulin-Restistens-Diabetes, was ja viele vielleicht auch betrifft. Und deswegen setzen wir eben gerade die Beeren gerne als Ballaststoffquelle ein, als Kribiothek, denn klar, wir lernen auch mal durch Wiederholung, aber wenn wir es jetzt wiederholen, es ist die Nahrungskwelle für unser Mikrobium. Ja, das ist die Nahrungskwelle für unser Mikrobium und direkt das Mikrobium quasi, ja, gut, nicht ganz, aber zumindest die guten Bakterien, die finden wir in den probiotischen Lebensmitteln, die eben auch super, super wichtig sind und eben auch eine Rolle gespielt haben bei Lenni. Und dafür hast du mir Sauerkraut mitgebracht, eben als fermentiertes Gemüse. Genau, also steckt voller probiotiker, neben den Prebiotiker, für den Darm haben wir die probiotiker. Du sagst es schon, da sind Bakterien schon drin, die entstehen durch den Prozess der fermentierung, also so eine Ergierung. Da wird dann eben der Sauerstoff verbraucht, die Bakterien fangen dann an, auch gute Nährstoffe zu bilden. Also, sie bilden sogar Vitamine, können sie ausbilden und tatsächlich Sauerkraut ist was Schönes, was man auch einfach mal so selber machen kann. Und wie man das machen kann, also Gemüse selber zu fermentieren, dazu packen wir euch eine Anleitung in die Schonorts rein. Also, Milchsauer, vergorene Lebensmittel, kann man aber auch im Biodaden oder in Reformheiseinkaufen, da ist es ja aber glaube ich wichtig, dass die eben frisch sind. Also man muss aufpassen, dass sie nicht erhitzt sind, oder? Ja, da muss man aufpassen, denn dann enthalten sie tatsächlich weniger dieser probiotiker und vielleicht noch wichtig. Also, das heißt auch und das zu erwähnen ist immer bitte hinten auch wieder auf die Zutatenliste gucken. Denn häufig gerade in super Märkten, in Discountern ist Sauerkraut versetzt mit viel Zucker er, damit es eben schmeckt und verkauft wird. Also da lieber das selbstgemachte Rezept jetzt ausprobieren. Und als allerletzten Punkt, effermentierte Dinge sind dann vielleicht für den ein oder anderen nicht ganz so gut verträglich, wer mit Histamine Probleme hat, eine Sensitivität für Histamine hat, der muss da auch vorsichtiger sein. Das heißt nicht, dass das gar nicht essen darf, aber vielleicht eben erstmal vorsichtig starten. Und ansonsten gibt es ja auch noch weitere probiotiker, lieferanten aus Milchprodukten, wie Yoga zum Beispiel so ist. Ja wunderbar, Yoga at Quark, Käse, auch Oliven. Stimmt. Ja. Also da gibt es auf jeden Fall eine ganze Menge, dann nehme ich jetzt nochmal das letzte Lebensmittel, was du mir mitgebracht hast, nämlich leinsamen Öl als steht hier auch drauf, hohe Omega Dreigehalt, also als gute Omega Dreikwelle für unser Gehirn. Ganz wichtig. Ganz wichtig und vielleicht da noch mal gesagt auf der einen Seite haben wir die pflanzlichen Omega-Drei-Quäl.
Dazu gehört Leinsam, Lein Öl, Leinsam, Öl, Hanföl, Hanfsam, die er gegessen hat, aber auch so was wie Ballnüsse, Rapsöl. Und das sind eben unsere pflanzlichen Omega-Treiquellen. Die dürfen wir täglich zu uns nehmen. Und auf der anderen Seite haben wir dann eben die Marien-Omega-Treiquellen aus Alge und aus Fisch. Und das schöne am Lein Öl ist eben hat so ein bisschen Nussigen geschmacken und kann man eben insalate geben, in Quark mit Pelkattoffeln oder Frischkäse. Also was ganz tolles, kleine Anmerkung noch, es ist aber Licht empfindlich, wird schnell ranzig, das gilt für alle Omega-Treifezsäuren. Also vielleicht da lieber in kleinen Flaschen kaufen und schnelle aufbrauchen. Bioqualität werden natürlich immer noch mal was anderes und vor Lichthitze Sauerstoff schützen. Also deshalb sollte es eben dunkel und luftig gelagert werden. Ich mache mir das morgens immer ins Parlid und habe da auch immer dann ein sehr gutes Gefühl schon mal für mein Omega-Trei-Spiegel gesorgt zu haben. Genau, also so mache ich es auch tatsächlich und man weiß dann gleich, man hat was Gutes für seine Gesundheit getan. Jetzt haben wir hier so eine pflanzliche Omega-Treiquelle mit dem Lein Öll. Du hast aber eben auch von Marienem Omega-Trei gesprochen. Das bekommen wir aus Fisch, ne? Genau, aus Fisch und aus Algen und das sind die beiden Omega-Trei-Fetzseuren EPA und DHA in Kurzfassung. Die finden wir vorwiegend in fetten Kaltwasser, meeres Fischen, also Laks Herring, Makrile oder auch aus Sadellen. Und an dem Tag, wo ich eine dieser Quellen esse, habe ich mein Omega-Trei sozusagen Intus, muss ich nicht noch zusätzlich essen. Aber an allen anderen Tagen macht es eben Sinn, dann zu ergänzen, je nach Blutspiegel. Und das bedeutet dann eben in Formen meistens von Fischöl, Algenöl oder Kapseln, dass man das tatsächlich zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel nimmt, wenn man betroffen ist und ein geringen Omega-Trei-Fetzseure gehalt im Blut hat. Genau, und wenn ihr mehr über gesunde Fette wissen wollt, darüber habe ich in Folge 15 ausführlich mit Matthias Riedel gesprochen, da könnt ihr dann gerne noch mal reinhören. Ich habe jetzt aber wieder ganz viel gelernt und find vor allem spannend wie so eine Erkrankung, die man eben tatsächlich eher im Kopf verortet mit der Ernährung tatsächlich zusammenhängt und wie man sie damit eben auch gut beeinflussen kann. Danke, Silja. Sehr, sehr gern. Ja, und wenn ihr leckere und gesunde Rezepte führen, gesundes Mikrobiome sucht oder für Zuckerarm, süßkram, wie findet ihr auf NDR, D.E./E-Dox? Autorin dieser Folge ist übrigens Tina Rot und ich bin Julia Demann. Wenn euch unser Podcast gefällt, dann abonniert uns gerne am besten in der ID-Audiotik einfach auf die kleine Glocke klicken, dann verpasst ihr keine Folge mehr. Und jetzt gibt's wie immer noch ein Podcast-Tipp für euch. Denn über Geschmack lässt sich ja wunderbar diskutieren und der Genuss-Podcast alles in Butter ist der höherbare Beweister für. Alles im Butter ist ein Wohlfühl-Podcast. Da geht's wirklich um Genuss, um Freude am Essen und trinken und Spaß am Kochen und Backen und Genusexperte, Helmut-Gote und die beiden Hausts, Karolien Kurz und Uwe Schulz. Die sprechen jede Woche über gute Küche und über Lieblingsessen. Die kulinare Schöpfe anbreite die Reicht tatsächlich von einfachem Marmeladen-Tost bis zur Odkiesin. Und für alle Wissenshundregenden Reist Helmut-Gote durch Nordrhein-Westfalen. Da besucht er dann Märkte, nahehaltige Lebensmittelhersteller und besondere Ressourcen und er spricht mit Köchenen und Köchen. Er kunde die besten Anbau-Bibite für regionale Spezialitäten und bringt kulinarische Highlights mit, die dann im Studio verkostet und bewertet werden. Und außerdem werden wir alles in Butter-Regeln mehr sich ganz gewöhnliche Produkte getestet, die man in jedem Bioladen Supermarkt und auch beim Discounter bekommen kann. In Cocht Challenges versucht sich dann Helmut-Gote und auch die Podcasts Haus versuchen sich an speziellen Gerichten und da bekommt man beim Zuhören schon wirklich appeltiert. Den WDR-5 Genuss-Podcast, alles in Butter, den gibt's jeden Donnerstag, NER, ED, Auditek und überall, wo es Podcast gibt. Wir haben ihn euch in den Show-Nots vernickt. Und wir hören uns in zwei Wochen wieder. Jetzt macht's gut, bleibt gesund und lasst es euch schmecken.
Podcast Summary
Key Points:
ADHS-Symptome wie Konzentrationsprobleme und Impulsivität können durch starke Blutzuckerschwankungen, verursacht durch zuckerreiche Ernährung, ähnlich verstärkt werden.
Eine gesunde Ernährung mit langsamen Kohlenhydraten, Omega-3-Fettsäuren und einer vielfältigen Darmmikrobiota kann die ADHS-Symptomatik positiv beeinflussen.
Praktische Hilfe umfasst die Reduktion von Zucker und Fertigprodukten, die Einführung gesunder Alternativen und das Verständnis der Darm-Hirn-Achse.
Summary:
Der Podcast thematisiert den Zusammenhang zwischen Ernährung und ADHS am Beispiel des zwölfjährigen Lenny. Bei ADHS ist die Signalübertragung im Gehirn durch Botenstoffmangel gestört. Eine zuckerreiche Ernährung mit vielen Fertigprodukten kann die Symptome wie Unruhe und Stimmungsschwankungen erheblich verschärfen, da schnelle Blutzuckerspitzen und -abfälle das dopaminabhängige Belohnungssystem ansprechen, das bei ADHS ohnehin beeinträchtigt ist.
Zudem weisen Menschen mit ADHS oft einen niedrigen Omega-3-Spiegel und eine weniger vielfältige Darmmikrobiota auf, die über die Darm-Hirn-Achse das Gehirn beeinflusst. Im Fall Lenny wurde durch eine Ernährungsanalyse ein extrem hoher Zuckerkonsum festgestellt. Die Therapie zielte auf eine Umstellung auf langsam verdauliche Kohlenhydrate, gesunde Fette und ballaststoffreiche Lebensmittel ab, um den Blutzucker zu stabilisieren und das Mikrobiom zu stärken.
Praktische Schritte beinhalteten das Führen eines Ernährungstagebuchs, das Ersetzen von zuckerhaltigen Getränken und das gemeinsame Zubereiten gesunder Mahlzeiten, was zu einer verbesserten Symptomkontrolle beitrug.
FAQs
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu starken Blutzuckerschwankungen führen, die Symptome wie Unruhe, Impulsivität und Konzentrationsprobleme verstärken, die auch bei ADHS auftreten. Dies kann die emotionale Achterbahnfahrt bei Betroffenen zusätzlich verschlimmern.
Durch den Verzehr von Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen, wie Vollkornprodukte, Haferflocken und frisches Obst. Zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke sollten reduziert oder durch gesündere Alternativen wie Wasser mit Obststückchen ersetzt werden.
Studien zeigen, dass Menschen mit ADHS oft eine reduzierte Vielfalt und veränderte Zusammensetzung der Darmbakterien aufweisen. Diese mikrobielle Dysbalance kann über die Darm-Hirn-Achse Gehirnfunktionen wie Gedächtnis, Verhalten und Stressempfinden beeinflussen.
Bei ADHS ist der Omega-3-Spiegel häufig niedrig, was die Signalübertragung im Gehirn beeinträchtigen kann. Durch den Verzehr von Omega-3-Fettsäuren, z.B. aus fettem Fisch, Leinsamen oder Algenöl, kann man die Synapsenfunktion unterstützen und den Spiegel gezielt steigern.
Medikamente wie Methylphenidat (z.B. Ritalin) können als Nebenwirkung Appetitlosigkeit verursachen, die zu unregelmäßigem Essverhalten führt. Nachlassende Wirkung kann dann zu Heißhungerattacken führen, was eine gesunde Ernährung erschwert.
Indem man zuckerhaltige Lebensmittel durch gesunde Alternativen ersetzt, z.B. selbstgemachte Müslis mit Früchten oder Vollkornpizza. Ein Ernährungstagebuch hilft, den Zuckerkonsum bewusst zu machen, und durch das Weglassen von Süßgetränken im Haushalt wird die Umstellung erleichtert.
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