#72 Die Rückkehr der K-Gruppen – Beef in der Bubble
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Die Diskussion dreht sich um die Entwicklung der radikalen Linken in Deutschland, insbesondere um ein vermeintliches Revival der sogenannten K-Gruppen. Auslöser ist ein Vorfall am 1. Mai in Berlin, bei dem ein Konzert der Künstlerin Eckemell, veranstaltet von der Partei Die Linke, die revolutionäre Demonstration blockierte und für chaotische Zustände sorgte. Dies wird als Symptom für ein Wiedererstarken autoritär-linker Strukturen gesehen. Diese „K-Gruppen“ treten heute mit roten Schlauchschals und in kaderartigen Formationen auf, nutzen Social Media professionell und rekrutieren vor allem an Universitäten über die Palästina-Solidarität. Im Kontrast dazu stehen die klassischen anti-autoritären Autonomen, deren militante Black-Block-Demonstrationen und Einfluss in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind. Die Gesprächspartner analysieren, dass die klassische linke Theoriearbeit und die militante Szene der 1990er und 2000er Jahre weitgehend verschwunden sind. Stattdessen dominieren unterkomplexe, emotional aufgeladene Mobilisierungen, die von Gruppen mit stalinistischem oder trotzkistischem Hintergrund angeführt werden. Die historische Unterscheidung zwischen autoritärer und anti-autoritärer Linker wird dabei oft verkürzt oder ungenau verwendet, da sich auch traditionell anti-autoritäre Strömungen wie Teile der Anti-Deutschen in ihrer Forderung nach einem starken Staat widersprechen. Die aktuelle Situation wird als eine neue Phase der Konkurrenz und Neuformierung innerhalb der radikalen Linken beschrieben.
*Wir schreien* Wir sind der Freude! Wir sind der Freude! Wir sind der Freude! Es ist eine der nobelsten Regungen Menschen, sich zu seinem Vaterland zu bekennet. *Wir schreien* Eckemell ist eine Klassenverräte. Am Arbeiter in Kampftag fährt Eckemell wie die Linkspartei dazu auf, anstatt zur Revolutionären ersten Mai-Demo lieber zu ihrer Partie zu bringen. Patifizierung ist eine Taktik von Start und Polizei, um unsere Demonstrationen zu schwächen, reicht euch ein in die Revolutionären Demos, in dem der Linkspartei, in ihrem parlamentarischen Herrschaftsanspruch, eine Absale. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge unbehagen. Mein herzliches Willkommen mit diesem tollen Video, mit dem Sound-Schnippse aus diesem Video. Und deswegen vorab direkt die Frage an dich zu werden. Findest du auch, dass Eckemell eine Klassenverräterin ist? Weißt du, weißt du, worauf wer Eckemell ist? Der Name sagt mit tatsächlich was. Ganz ab vom Schuss, lebe ich ja auch nicht. Aber ich würde jetzt nicht behaupten, dass ich sie groß höre. Ich könnte dir jetzt auch inhaltlich nicht sagen, was sie genau besingt. Also ich weiß dieses Kandale, die da immer um sie sich bewegen. Aber ja, das war es auch schon. Aber tatsächlich würde ich sie nicht als Klassenfeindinnen betitäten, vergeht ja Klassenverräterinnen, betitäten wollen. Wobei ich mich weiß, ob sie überhaupt aus der Arbeiterklasse kommt. Deswegen keine Ahnung. Und ich kann auch nicht sagen, wie sie sich sonst so äußert, ob sie jetzt sich irgendwo in Richtung so äußert, dass sie da wirklich als Klassenverräterin gesehen werden kann. Oder ob sie einfach eine klassische Konkurrenzveranstaltung aufgemacht hat. Diesja aber erst mal in Berlin sowieso zu haufgebiet. Genau, du hast es schon angedeutet, vielleicht um alle abzuholen, die das nicht mitbekommen haben. Was ich hier vorgespielt habe, das ist ein Video, was gerade bei Instagram rumgeht. Gemeinsam veröffentlicht. Das gibt ja mal diese Collab Partner bei Instagram von Solid Neulköln. Also links Jugend Solid Neulköln, der roten Jugend Deutschland und Collokollektiv Aufbruch falten See. Ich würde sagen zumindest Collektiv Aufbruch und falten See ist so von dem Instagram auftritt. Kann man das als eine K-Gruppe im Landläufigen, als im Landläufigen Verständnis heutzutage interpretieren. Und der Hintergrund dieses Video ist, du hast es ja schon angedeutet, am 1. Mai gibt es ja wie immer. In Berlin ab 18 Uhr, die revolutionäre erste Mai-Demonstration, wo ja viele Linke-Gruppierungen, relingsradikale Gruppierungen zusammenkommen. Dieses Jahr gab es auch eine Veranstaltung der Partei, die linke in Berlin Kreuzberg, wo unter anderem ikimell aufgetreten ist. Das Ganze hat dann dazu geführt, dass die Demo aufgehalten wurde, weil es so ein unglaublich großen Andrang für dieses ikimellkonzert gab. Natürlich auch von sehr unpolitischen Leuten wahrscheinlich, die dann alle von diesem ikimellkonzert weg sind. Also von der Veranstaltung der linken. Dass dann diese Demo unbeabsichtig blockiert hat, dann schreiben viele Teilnehmer der Demo und Gruppen, die von der Demo kam, dass das lebensgefährlich gewesen sei, weil dadurch die Standen, die wohl stundenlang irgendwo rum und das war alles erengen. Und so weiter und so fort. Zum Thema, wir wollen nämlich jetzt mal darüber sprechen, wohin entwickelt sich eigentlich die radikale Linke in Deutschland. Und vor allem gibt es ein Revival, eine Rückkehr der sogenannten K-Gruppen. Also der autoritär linken, was ja in den letzten Wochen, Monaten und Jahren tatsächlich so ein bisschen der Eindruck entstanden ist. Also diese Eindruck ist ja ein bisschen entstanden, dass die wieder stärker werden. Und da müssen wir natürlich darüber reden, was sind diese K-Gruppen eigentlich? Was bedeutet eigentlich autoritäre Linke? Und wenn sie denn tatsächlich so ein Revival haben, wo kommt das eigentlich her und stimmt das tatsächlich? Dazu möchte ich dann noch mal am 1. Mai bleiben in Berlin, weil ich habe da noch mal zwei Ausschnitte von zwei verschiedenen Statements, verschiedene linke Autonoma-Gruppen. Da ist ja rausgeholt, einmal aus diesem Jahr und einmal von vor zwei Jahren. Dieses Jahr pauselt bei IndyMedia eine sich selbst als eher autonom bezeichnete anti-autoritäre Gruppe bei IndyMedia. Heute ist kein Feiertag, heute ist Kampftag. Mit zwei Stunden Verspätung setzte sich der Anti-Autoritäre an akistische Block kraftvoll um 20 Uhr im Bewegung. Das zeigt sich das autonome Konzepte, ein ungebrochener großer Anziehungspunkt für tausende junge und ältere Menschen sind und eine Alternative zu den dogmatischen Ideologien von K-Gruppen, Ethnisch oder religiös geprägten Gruppen bilden. Also, hier gibt es dann offensichtlich doch noch ein paar anti-autoritäre anarchisten, wenn sie sich so selber bezeichnen, die sagen, dieses Jahr sei der 1. Mai ein Beweis dafür gewesen, dass es nicht alle in diesen K-Gruppen in dieser autoritären linken Versunkten sind, aber es zeigt, dass es auch ein Bedürfnis gibt, das klarzustellen. Also es gibt wohl offensichtlich doch auch ein bisschen diese Wahrnehmung. Eine weitere Statement auch bei IndyMedia in Bezug auf den 1. Mai von vor zwei Jahren postet bei IndyMedia eine Gruppe, sie sei als eine Bezugscruppe aus Berlin, möchten wir an dieser Stelle nur in kurzer Form erwähnen. Warum der revolutionäre erste Mai bei Berlin in diesem Jahr ohne eine Beteiligung von uns und anderen Gruppen über die Bühne ging? Grund ist weniger, die von Medien und Laurent-Order-Politikern herbeigesähnte Stare oder gar Tod der Autonum. Wir und damit schreiben wir nur die Auffassung unserer Gruppe, die jedoch auch von anderen geteilt wird, konnten uns nicht mit den Themen des diesjährigen 1. Mai solidarisieren, beziehungsweise sehen in manchen Aspekten der Nauost-Thematik ein unüberwindbaren Widerspruch zu den Kern-Elementen antifasistischer Politik. Sollte es in den nächsten Jahren beim 1. Mai wieder eine derartige Verschiebung politischer Themen geben, werden wir auch dann nicht teilnehmen. Also, Sven, bringen wir mal ein bisschen Ordnung in die Sache. Wir haben hier ganz verkürzt gesagt, also zwei Polen in der link-Tradigalen Szene. Das ist einmal, ich würde sagen, was man vielleicht, du Landläufe, wirklich so, als sich so, was sich auch so der 50-jährige Fernsehzuschauer unter Antifar vorstellen, so schwarz angezogen, eine schwarzer Block, Steine schmeißen, 1. Mai aus 90ern, also ein autonome anarchistischen Block und wir haben auf der anderen Seite diese autoritäre Linke, wie man sie vielleicht bezeichnen kann, die dann oft heutzutage dann wiederum als K-Gruppen bezeichnet werden, aber eigentlich ein Begriff, der er aus den 60er-70ern kommt, aus der in der Folge der Studentenbewegung, worauf er noch eingehen werden und die stehen jetzt zu einem gegenüber und konkurrieren und es gibt wohl offensichtlich die Wahrnehmung einiger, dass die letzte, sondern die autoritären, die K-Gruppen mehr und mehr die überhand übernehmen und deswegen jetzt an dich die Frage, wie siehst du das, was glaubst du, wie ist da gerade die Situation zwischen diesen beiden Gruppen? Also, wie weit hole ich aus? Ganz grundsätzlich, muss man das vielleicht noch ein bisschen spät zipfizieren, weil wenn man das genauer betrachtet, hat man eigentlich noch viel, viel mehr Gruppierungen oder viel, viel mehr Strömungen innerhalb der linken Szene. Unter dem Begriff Antifa, was du jetzt eben genannt hast, was ja aus ein bisschen veralgemeinert benutzt wird, seit ein paar Jahren da, also das ist so ein Überbegriff, den man jetzt nicht wirklich auf bestimmte Gruppierungen anwenden kann, sondern jeder Gruppierung sagt irgendwo irgendwie für sich, sie sind quasi antifaschistisch und nutzen auch die Symboliken etc. Dann gibt es aber eben da deutliche Unterscheidungen und du hast jetzt zum einen diese eher anarchistisch geprägten Gruppierungen angestoßen, die waren aber, also diese ganz klassisch anarchistischen Gruppierungen sind aber schon immer so eine Minderheit gerade in Deutschland gewesen, in anderen europäischen Ländern, spielten die auch zum Teil eine größere Rolle, auch weil du die K-Gruppen angesprochen hast, wenn wir da gleich nochmal genauer drauf kommen, war es zum Beispiel dort auch eine Beleidigung dieser K-Gruppen, andere Gruppierungen eben als, glaube damals, es ist dann an Archäuser in die Kalisten also gewerkschaftlich geprägter, anarchistische Gruppierungen eben als solche zu defamieren, genauso wie allgemein vor allem kommunistische Gruppen immer eine Art von Herabwürdigung von anarchistischen Strömungen versucht haben durchzusetzen. Das gab es auch vor 100 Jahren schon, wenn ich es richtig im Kopf habe, war es, glaube ich, Rosa Luxemburg, die Anarchisten auch immer wieder als Lumpen-Prolitari bezeichnet hat und so weiter und sofort. Lasst uns später mal strukturiert darauf gucken, wie sich das entwickelt hat, aber deswegen nochmal die Frage zu heute, bist du der Meinung, dass diese klassischeren Nenwister nicht anarchistisch, sondern vielleicht autonomen Strukturen, dass die mehr und mehr verdrängt werden von doch wieder RK-Dar-Artig organisierten K-Gruppen. Das hat aber auch viel mit der aktuellen politischen Agenda zu tun. Wenn man sich ein bisschen anschaut, was in den letzten Jahren für Demonstrationen auch gelaufen sind, da spielten die Autonomen als, also die in anführungsstrichen klassischen Autonomen, als solche auch keine entscheidende Rolle mehr, weil sie als solche Artigur,
auch gar nicht mehr so richtig existieren. Also so diese klassischen großen Black Block Demonstrationen, die gibt es schon gefühlt würde ich jetzt sagen als solche seit zehn Jahren nicht mehr. Ich glaub, G20 in Hamburg war so eine der letzten total spannend, weil es war ja so krass in Hamburg. Du hast es ja wahrscheinlich live miterlebt, weil du da wohnst. Es war ja so eine Gewalteskalation und plötzlich ist es danach komplett ruhig geworden in Deutschland. Und dann nicht ansatzweise der Artiges mehr passiert. Ja, also wenn man das zum möchte, dann also sowas passiert ja also jetzt vereinfacht, als gedrückt immer in so gewissen Schüben. Also wir haben Ende oder Anfang der neunzige Jahre, sind erst ein Schub gehabt mit den ganzen wasdistischen Ausschreitungen. Da hatten wir Anfang der 2000 dann noch mal so ein Schub, Anfang der 2010 oder Ende der 2000 Jahre und dann in die 2010 Jahre rein. Gibt es auch noch mal größere Bewegungen, Beispiel auch vor dem G20-Gipfel der G7 oder G8-Gipfel in heiligen Damen damals und unterschiedliche Demonstrationen gegen ja unterschiedlichst politische Zusammentreffen, meist eben aus einer Kapitalismuskritischen Betrachtungsweise und auch damals gab es Streitungsgab, da auch unterschiedliche Bewegungen, die so ein bisschen parallel gegeneinander gearbeitet haben. Der ganz vereinfacht ausgedrückt hat mir die Art Tag als so dieses große Oberbündnis, dann hatten wir noch die interventionistische Linke, wir hatten noch das ums ganze Bündnis, dass eher so eine Art jetzt vereinfacht ausgedrückt, in Richtung Wertkritik zum Teil auch leicht anti-deutsch angehauchte Gruppen dabei waren und das ist quasi komplett also die undokmatischen schon ja das ist ja so eine schon aus interventionistische und ums ganz ja die ja sorry ich habe nicht zugehört so wie immer wie immer genau aber wo habe ich in Auswälder also diese diese ganze Entwicklung die gibt es einfach nicht mehr, die ist verschwunden wohin auch immer, ich habe ich das letzten selbst gefragt, vielleicht kann ich die eine Dote gleich oder direkt kurz erzählen, ich war letztens meine Eltern besuchen und habe eigentlich nur meine alten Zeugnisse mitnehmen wollen und meine Mutter hat früher Zeitungsartikel gesammelt, wenn in Hamburg große Demonstrationen waren, mal sie immer gucken wollte, wo ich da mich verstecke in welcher Reihe ich damit laufe und wir haben das nochmal durchguckt, habe ich dann auch immer gefunden und solche Demobil der gibt es einfach nicht mehr seit seit Jahren, weil sich vieles eben auch verändert hat man muss oder mein Gefühl ist auch so ein bisschen das lange Zeit eben auch eine gewisse Form der der radikal linken Szene es so nicht mehr gab es gab ja muss natürlich auch dazu sagen durch Corona natürlich auch so ein gewisser break innerhalb dieser ganzen Entwicklung aber was eben wie er heutzutage sehen ist dass eine Mobilisierung eben deutlich auf einer deutlich emotionalerin und offene noch verkürzt auch die damalige Kapitalismuskritik war verkürzt und es gab ja auch davor Anfang der 2000er diese Demonstration gegen Busch etc. die waren auch zum Teil verkürzt und so weiter und sofort aber diese verkürzung hat noch mal zugenommen, es ist eine Art von unterkomplexität die hier nochmal deutlich stärker geworden ist und die jetzt eben zu tagetritt aber eben nicht mehr in diesem klassisch militanten duktus wie es wenn man das so möchte noch die autonom und der schwarz-block etc. eben mal ausgemacht anders militern ja genau bei eben nicht mehr in diesem nicht mehr in diesem klassisch in anfühungsstrichen uniformen duktus alle in schwarz was ja wenn man das so betrachtet auch einfach damit zu tun hatte das ist eine Art von möglichkeit war gegen repressionen sich zu werden indem alle eben relativ einheitlich gekleidet sind etc. uns weiter und sofort aber um jetzt auf deine frage zurückzukommen was wir jetzt natürlich haben ist auch durch die Entwicklung von social media das natürlich diese gruppierung also diese neuen k- gruppierung natürlich auch deutlich professionelle auftreten auch das ist keine ganz neue entwickel nur das ist schon gesagt das gab es vor zwei Jahren schon das gab es auch immer wieder mal also das ist auch vor das mich lügen 17 18 jahren schon so gewesen dass es diese gruppierung gab nur eben nicht in diesem ausmaß was jetzt durch social media auch noch mal deutlicher wird und das eben auch eine gewisse reise mobilität wenn man das so möchte vorhanden ist also eine größere mobilität als früher noch wobei auch früher gab sie schon da sind italiener nach deutschland gekommen etc. andere Geschichte aber ganz grundsätzlich ist es eben glaube ich auch so dass so die klassische linke teorie arbeit dies auch noch gibt wenn ich mir auch nicht mehr in dem gleichen ausmaß wie früher die findet aber natürlich nicht so öffentlichkeits wirksam statt wie eben und das muss man dann eben auch sagen einfach diese klassischen k-gruppen und vor allem natürlich auch diese radikale palestina solidarität die natürlich auch ein wichtiger bestandteil dieser k-gruppen ist genau also wenn wir bleiben wir nochmal bei dem demo bild weil ich finde das ganz gutes bild leu also du hast recht dass die diese art der uniformierung einfach eigentlich nicht mehr existenz ist das was ich so meinte was ich so alle unter der antifahr vorstellen alle schwarz angezogen der schwarze block wo man dann alle glaubten das sei irgendwie so eine art organisation weil die leute einfach sich nicht intensiv mit diesen dicken befassen so wie die leute man glauben die antifahr sei eine organisation die man verbieten könnte wie dem auch sei ja dieses bild gibt es nicht mehr aber es gibt ein neues bild von linksradikalen links extrem demonstration und da würde ich den bisschen widersprechen dass es keine uniformierung mehr gibt weil ich nenne wir nennen sie jetzt ja landläufig im mk-gruppen man kann darüber streiten ob das jetzt alles k-gruppen im historischen sind aber für den begriff der einfach halt aber bleiben wir jetzt erstmal dabei ich würde da vor später noch mal drauf eingehen weil nicht alle von denen sind mausisch beispielsweise wie sie ja damals vor allem waren auch in abgrenzung zur sovietunion und so weiter und sofort werden wir noch drauf kommen aber diese k-gruppen haben wir auch ein sehr uniformiertes bild und vor allem in berlin wird meiner Meinung nach das immer wieder stärker diese roten schlauchschalt dann doch auch sehr kaderartig auftreten auf den demonstration in den blöcken mit den banan ja also das macht ja auch was her das das macht ja auch eindruck wie gesagt die schlauchschalt die roten die fahren oft ja wirklich in rei und glied fast schon so militaristisch so ja und das ist würde ich sagen zumindest hier in berlin der neue demo look von links radikalen demonstration und da wird ja jetzt immer wieder gesagt das sei jetzt quasi das kom back der k-gruppen das kom back der autoritären linken und da gibt es dann natürlich einmal so also die die wirklich radikalen auftreten denn auch oft wo es oft um so ein körperkultern direkt geht wo kampfsport gemacht wird so eine kommunistische aufbau man man man stelle sich und das sind dann meiner meiner nach oft auch er wir können auch noch mal später darauf eingehen wer die konkret sind das sind dann oft tatsächlich er dann vielleicht wirklich er maus des stalinistische gruppen und dann gibt es auch jetzt und da kann man darüber streiten ob wir das jetzt als k-gruppen bezeichnet oder nicht aber ich würde es jetzt der einfach halt aber auch mal mitnehmen mittlerweile und die sind auch ein krasses revival durch die palizina solitarität relativ viele trotz kistische gruppen die plötzlich sehr zumindest hier in berlin sehr viel einflus gewinnen die oft ein bisschen nicht so ganz so ein mazialisches auftreten haben aber mittlerweile meiner meiner nach mehr und mehr auch in diese richtung gehen die haben dann noch extremer immer ihre pali-tycher an sehen alle er ein bisschen aus wie so verlorterte studenten da kann man glaube ich die gamme also die grobe arbeite rinnen macht nennen oder rewo der jugend organisation und dann gibt es ja zum beispiel auch noch viele im gespräch jungs trugge die gruppe die ja eigentlich er sich der türkischen kommunistischen partei angehört aber mittlerweile ja so eine arter ropa-weite jugend bewegt ist die man vielleicht auch so in teilen intendzen sagen kann das hat so k-gruppen mentalität sagen wir es so das spannende ist ja vor allem bei diesen trotz kistischen gruppen die auch sehr sehr studentisch auftreten oft das ist nicht und das ist auch glaube ich ein großer unterschied warum die jetzt auch so viel erfolg haben es passiert viel weniger in diesem klandestin was ja die klassische autonoma antifahr macht die will ja im verborgenen bleiben da gehst du nicht nach draußen und hältst dein gesicht ohne teilweise unverpixelt in die kamera und hältst halt irgendwie eine rede zum palis-tyner oder zur kommunistischen welt revolution und das machen die und so hast du natürlich auch erstmal so ganz erlobt für die analyse hast du natürlich auch es ist natürlich auch leichter zu rekrutieren vor allem in den universitäten will es dann hast du eh diese diesen die palis-tyner solidarität an die du anschließen kannst und so bekommst du plötzlich zulauf und das ist so eine erste Entwicklung die ich sehe bevor wir da jetzt weiter machen ist glaube ich bevor damit wir das nicht zu spät machen müssen wir mal darüber gucken was sind diese k-gruppen eigentlich wo kommt es her und ist die was hat es eigentlich mit dieser begrüßlichkeit der autoritär und der anti-autoritär linken auf sich ich finde halt heute zu tag oder momentan wird das zumindest unvollständig werden diese begrüßlichkeiten benutzt man muss erstmal festhalten das sind historische begrüßlichkeiten und man kann fast sagen dass das was wir jetzt erleben vielleicht so ja genau in der form oder sehr ähnlich ja schon mal passiert ist und deswegen gibt es überhaupt die begriffe der anti-autoritär linken und der autoritär weil es werden ja immer die k-gruppen werden immer als autoritäre linke definiert heutzutage aber es wird gar nicht mehr so richtig definiert was ist denn die anti-autoritäre linke also anti-deutsche die irgendwie sich das muss man ja schon so sagen anti-deutsche beispielsweise die sagen wir brauchen jetzt einen starken start um beispielsweise gegen eben so antisemitische Strukturen vorzugehen. Das ist per se nicht.
nicht mehr eine Anti-Autoritäre-Linke. Also es muss auch schon mal so klarstellen. Und deswegen muss man da jetzt mal den historischen Rückschritt machen. Wir haben das die K-Gruppen entwickelt, um es vielleicht ganz kurz zu machen, entstanden ja in der Nach- der Studentenbewegung oder während der Studentenbewegung damals in den 8.60 Jahren entstanden, die K-Gruppen ja in Abgrenzung zu sich selbst bezeichnenden Anti-Autoritären linken. Die Anti-Autoritäre-Linke hat sich in Abgrenzung zu KPD gegründet oder weil sie auch aufgelöst wird, schich Studentenbewegung. Sie haben sich ja wirklich die Warnthalweise libertär haben, sind aufgetreten, wollten auch kein Warnthalweise. Könnte man sogar sagen, gegen so fast sozialstaatliche Interventionen, weil sie sagen, dann würde der Staat eigentlich als so eine Art Großkapitalist auftreten. Zum Beispiel werden heutzutage linke Erdafür sind, Schulden aufzunehmen, um den Sozialstaat zu unterstützen. Hätte man aus der Anti-Autoritären Perspektive in den 8.60ern viele gefunden. Die gesagt haben, nein, nein, das wollen wir nicht. Also gegen diese konzertierte Aktion damals, wo es genau auch um solche Dinge ging, um die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln hätten, die gesagt, nein, nein, der Staat funktioniert hier jetzt quasi als der Großkapitalist, der versucht, die bestehenden Verhältnisse zu retten, indem er da überall Geld rein pumm, so verkürzt gesagt. Dann gab es aber natürlich sehr viel Streit, wie immer in der Studentenbewegung. Vor allem innerhalb der Anti-Autoränen linke, man hat ja irgendwie gemerkt, das bringt vielleicht nicht so viel. Und dann haben sich ja daraus aus Abgrenzung die K-Gruppen, also die kommunistischen Gruppen gebildet. Das waren ja dann meistens Maulisten, weil dann Russland wollte man sich nicht orientieren. Da hatte man vor der Nase, dass das vielleicht nicht so geil ist von Mao. Da wusste man noch nicht so viel. Und dann habe ich die K-Gruppen daraus gebildet, weil sie dann sagen, indem wir müssen jetzt wieder so ein bisschen Back-to-The-Root gehen, um zu sagen, vielleicht brauchen wir doch so eine sechtenhafte Organisationstruktur, wieder aktiver auch die Revolution einfordern und versuchen, durchzusetzen, die Suche nach dem revolutionären Subjekt, wo der Funke losgehen kann, dass all das kamen dann wieder. Und man hat sich dann doch wieder sehr stark an so Kaderstrukturen orientieren, und deswegen ist der Begriff Anti-Autoritäre-Linke eigentlich ein historischer, der sich auf eine sich selbst bezeichnende Anti-Autoritäre-Linke bezeichnet, die ja vor allem im SDS im sozialistischen deutschen Studentenbund erst mal sich wieder gespiegelt hat. Und das wäre ich wichtig klarzustellen. Und daraus haben sich diese K-Gruppen damals entwickelt, wo man ja auch mal drüber, wie ein Friedkretschmann und so, war da ja drin. Und das ist eigentlich die historische K-Gruppe. Und jetzt, wie geht die Frage, ist das, was wir jetzt erleben, steht das in der Tradition, ja natürlich in einer Form, gibt es Unterschiede, ja würde ich auch sagen. Und jetzt gilt es halt die Frage zu stellen, warum kommt das jetzt wieder, wie haben Sie ja schon angedeutet? Und vielleicht gibt es ja auch einfach Ehrlichkeiten zu damals, warum Sie sich damals entstanden haben. Hab ich das jetzt in der schnelle, richtig wiedergegeben? Bisher auf einen Punkt würde ich sagen, so weit ja, wenn man das geschichtlich betrachtet könnte, man wahrscheinlich noch ein bisschen tiefer reingehen, weil man natürlich auch noch sagen muss. Also warum bezieht man sich plötzlich oder warum bezieht sich plötzlich diese deutsche Linke dann auch auf Marwo? Das ist ja so ein bisschen das, was diese K-Gruppen dann noch ausmacht. Das hat etwas damit zu tun, gar ein geschichtlich betrachtet. Das es vor allem in der Westdeutsch linken, immer auch eine auseinandersetzung damit gab, ist die DDR jetzt gut, ist die Sowette-Nion jetzt ein gutes Beispiel. Und tatsächlich vor allem mit Beginn der Endstalinisierung in der Sowette-Nion haben viele ja klassisch kommunistische Menschen in Westdeutsch, da muss ich auch mal sagen, Westdeutschland, damals noch oder Bundesrepublik. Eben nach einer neuen Variante gesucht und dann heißt man eben auf Marwo gekommen. Irgendwann ist man aber auch vor Marwo weg und dann fang man plötzlich in Albanien die Kommunisten dort gut und zwischendurch auch mal die roten Kmeier in Kambot. Ja, war es glaube ich. Und zum Ende hin wird dann immer oder ist dann immer so ein bisschen die, ja das gab lange Zeit dann so eine Spaltung gerade in der Studentenbewegung, die einwanden dann doch immer noch eher so die pro-Russischen, jetzt vereintfach die pro-Russischen und die anderen waren dann eher die pro-Chinesischen Gruppen. Und teilweise, das ist ja auch kein fest definierter Begriff. Also es gab auch dann eben innerhalb der K-Gruppen, gab es sehr starke Unterströmung. Es gab dann auch da trotz kistischer und maoistischer und zum Teil auch rückhören, dann wieder eher stalinistisch oder dann noch auf die Zeit vor dem Stalinismus, also den klassischen Marxismus, Leninismus, zurückgehende Bewegungen. Und wo ich den einzigen Punkt habe wo ich sage, das würde ich jetzt nicht ganz unterschreiben. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann gab es auch aus diesem Anti-Autoritärent-Teil, der des SDS oder des was dann folgte Teile, die dann in die K-Gruppen gegangen sind. Total total, also überall hergekommen. Ja also total, also ich wollte nicht sagen, dass sie sich, dass sie parallel entstanden sind, sondern eher in den Auflösungserscheinungen des Anti-Autoritären linken, mit, gepaart mit der Radikalisierung in der Studentenbewegung hat sich eigentlich aus, meiner Meinung nach, teilen diese Anti-Autoritären linken, beziehungsweise die ja in der, ich sag mal, in dem Kampf um die Vorherrschaft innerhalb des sozialistischen deutschen Studentenbundes. Innerhalb dieses Bundes hat sich quasi, haben sich die K-Gruppen entwickelt und viele derer, die vorher vielleicht sich eher der Anti-Autoritären linken, zugezählt haben, unter anderem Rudi Dutschke hat ja dann auch eine Radikalisierung hingelegt und wahrscheinlich gegen Ende dieses Anti-Autoritäre gar nicht mehr, also zumindest ideologisch gar nicht mehr so vertreten. Ich meine, das muss man sich vorstellen. Die haben ja, die haben ja Teorien versucht zu entwickeln, wie man Kinder Anti-Autoritären erzieht und damit ist jetzt nicht gemeint, dieses ganze hippy Scheiße so, also nicht per se, sondern es ging wirklich darum zu sagen, ein großes Problem ist der autoritäre Charakter der Menschen und wir müssen ganz vorne anfangen, dass das alles abgelegt wird. Also das war viel weniger auf so eine strategische Revolutionstrategie bezogen, um zu gucken, wie können wir eine kommunistische Revolution anstoßen, sondern viel, wie soll ich sagen, viel sociologischer gedacht in a way. Und da kommen wir jetzt mit dem spannenden Thema, wo ich jetzt wieder sage, da haben wir tatsächlich die Parallele. Es ist auch die Überwindung der kritischen Theorie, die eine große Rolle gespielt hat, weil die Anti-Autoritären innerhalb der Studentenbewegung sich dann doch noch sehr viel auf die Frankfurter Schule bezogen haben. Und das macht ja auch Sinn, die natürlich dann auch dieses Kaderhafte, auch das Radikale, das Gewaltbereite, all das kritisiert haben bei ihren Nachfolgern. Insbesondere ja auch Jürgen Habermas, da in einer Rede vor den Studenten ja zum Beispiel, also damals würde ich ihn vielleicht noch mehr dann auch Frank-Kurter Schule zuorten, als vielleicht jetzt heute, das ja auch kritisiert hat. Adorno, wir wissen es alle, die Studentenbewegung mehr und mehr kritisiert hat. Und ich habe auch heute das Gefühl, dass quasi eine Überwindung, oder jetzt zumindest mittlerweile Überwindung ist jetzt zu viel gesagt, weil so groß von kritischer Theorie geprägt war, ist auch die autonomen Linke jetzt ab den 90er-Jahren nicht. Aber zumindest ist es jetzt von diesen neuen aufstrebenden Gruppierungen ist all das. Also ich sage mal, all die Theoriebildung, die nach 45, die Linke gemacht hat, das wird ja alles eigentlich über Bord geworfen. Und somit hat man ja auch die Legitimation, die inhaltliche, die theoretische Legitimation, wieder mehr für das autoritäre, wenn man all diese Theorie einfach ablehnt, die das Anti oder nicht mehr ließ, die das autoritäre innerhalb der Linke kritisieren. Ja, ich glaube, lesen es dann ein ganz gutes Stichwort, weil das ja auch gar nicht so sehr im Fokus dieser Gruppierungen steht, sondern gesagt, das geht ja sehr. Also die haben schon so Marxlesekreis und so, das machen die Schäulen. Also, muss man schon. also. Ja, aber dieses es ist dieses Oberflächliche und die. also wenn man sich die Texe durchließt, ich meine, wenn wir auch. wir haben ja jetzt auch schon über andere Gruppierungen gesprochen in den letzten Wochen, die ja auch in so eine ähnliche Richtung gehen, und die sind schon immer eher relativ Oberflächlich. Und das ist ja auch. und das ist ja aber auch ein Aspekt, den sie für sich benutzen. Weil es geht ja genau darum über eine Emotionalität und über ein Low Level, den versucht zu machen, neue Jugendliche Leute an sich zu binden. Und das funktioniert und das ist ja auch nicht falsch. Das funktioniert natürlich nicht mit komplexen theoretischen Auseinandersetzungen, sondern das funktioniert natürlich vor allem über eine emotionale Anbindung, an bestimmte Themen, an Auseinandersetzungen damit. Und das ist auch das ist keine neue Entwicklung. Wie gesagt, auch das gab es eben schon bei der Auseinandersetzungen mit Kapitalismuskritik, Gerechtigkeitsbegriffen, etc. Aber heute sind wir da eben einem anderen Punkt und heute funktioniert das Ganze eben anders. Auch, weil man dazu sagen muss, dass andere Teile der linken Szene quasi ein bisschen auch an Deutungsmacht verloren haben, die von mir vorhin angesprochenen, damals eben groß in der Kapitalismuskritischen Auseinandersetzungen, die gibt es, glaube ich, heute zum Teil noch, aber die spielen eben auch keine entscheidende Rolle,
mehr. Die sind vielleicht als Gruppierungen noch da, aber viele Gruppen haben sich eben auch aufgelöst und viele Gruppen, die ja auch eine gewisse sehr kritische Auseinandersetzung mit Entwicklung in der linken Szene auch damals schon gemacht haben. Die waren ja auch oftmals eher kleinere geschlossene Gruppen, wo es eben nicht so einfach möglich war, auch mitzumachen, was es natürlich auch erschwert hat, so was zu öffnen. Und diese neuen Gruppen, die sind ja deutlich offener erst mal in dieser Hinsicht und die versuchen ja auch wirklich bei den in ein 5-Strichen kleinsten anzufangen. Wir nehmen auf am 8. Mai und auch heute gab es ja in Deutschland weit viele Demonstrationen zum Thema Schulstreik gegen die Werpflicht etc. Und da hat man das ja auch schon gesehen und das ist ja auch das Spande, wenn man sich so ein bisschen zurückgeheirn hat vor einigen Wochen gab es auf Instagram, so ein Video, das weil eine Kollegin dem Podcast immer hört, kann ich sie jetzt auch hier kurz erwähnen, die hatte mir das geschickt und sagte, das ist ja eigentlich ganz süß, dass sich der junge Mann da so gegen engagiert. Und da habe ich dann ihr geschrieben, da muss sie ein bisschen aufpassen, diese Gruppierung ist jetzt nicht ganz die einfachste. Kurz danach war das Video dann auch verschwunden, weil sich rausgestellt hat, dass das vielleicht alles gar nicht so stimmt. Da ging es um eine Schule in Leipzig und dieser junge Mann hat mutmaßlich eben da gelogen etc. Aber das nur im Rande und so wird ja heutzutage viel gemacht. Also es ist wirklich auf einem Low Level und auf den bei denen wirklich noch jungen Menschen anzufangen, ohne wirklich dann einen krassen theoretischen Überbau zu haben und so eben die für sich zu gewinnen. Ich glaube aber auch das Problem ist dann, wenn sie für sich gewonnen haben, dann werden ja die Lesekreise gemacht und all das. Aber es gibt eigentlich kein Anspruch, linke Theorie weiterzuentwickeln. Es gibt eigentlich nur den Anspruch, sie zu reproduzieren und wieder anzuwenden. Werden natürlich der Moment der kritischen Theorie damals war, linke Theorie weiterzuentwickeln und an die Realität oder die Begebenheiten anzupassen. Da muss man ja wirklich sagen, dass die neue Rechte, über die wir ja auch gerne reden, die versucht tatsächlich Theorien weiterzuentwickeln und auf heute zu übertragen und so nutzbar zu machen. Ich will das jetzt gar nicht normativ bewerten. Nur da gibt es vielmehr akademischen Anspruch, diese Theorie auch selbstständig weiterzuentwickeln, was natürlich die Frankfurter Schule massiv gemacht hat. Ja, weil du das jetzt gerade ansprichst, würde ich direkt einfach nochmal auf deinen Einstieg zurückkommen. Das beste Beispiel ist doch der Begriff Klassenverräterin. Das zeigt ja, in welchem rückschrittlichen Muster oder in welchem rückschrittlichen Theorie Muster diese neuen Gruppierungen denken, dass man sich eben rein auf diese ganz klassisch-machsistisch-schlehienistische Lehre bezieht und eben von Klassen spricht. Also jeder halbwegs klar denkende Mensch heute weiß, dass es keine zwei Klassengesellschaft mehr gibt. Auch wenn das gerne immer wieder so suggeriert wird, aber wir haben einfach keine zwei Klassen mehr. Wir haben nicht auf der einen Seite die Arbeit, wir hatten es nie. Das war ja auch, wenn man das Grupp betrachtet, eine sinnvolle Analyse-Metode für Marx, aber die hat ja nie gepasst. Die war ja immer nur eine Art Grundgedanke, mit dem man arbeiten kann, aber es gab ja nie nur zwei Klassen, es gab ja nie nur proletariat und bourgeoisie. Ja, genau. Und das war ja das, das was in den 68ern dann passiert ist. Also nicht nur in der Frankfurter Schule, auch in der Studentenbewegung, hat man sich Gedanken gemacht, darüber okay, wir haben verstanden, wir können Marx nicht mehr wörtlich nehmen, weil sich die Verhältnisse verändert haben, weil das nicht so eingetreten ist, wie er gesagt hat. Und dann gab es ja immer, sage ich immer gerne diese Suche nach dem revolutionären Subjekt und die wurde ja sehr intensiv geführt. Dann gab es Ideen, dass man, ich sag mal, dass man, ich glaube, heimkinder vielleicht auch für sich gewinnen kann. Also die von der Gesellschaft ausgestoßenen, aber nicht nur ökonomisch ausgestoßenen. Es gab die Theorien darüber, den Begriff der Arbeit hat zu erweitern, nicht nur die Blubkoller, Worker, sondern auch die White-Color-Worker. Also auch, ich sag mal, akademische Arbeit damit reinzunehmen, all diese Überlegung gab es ja. Und ich möchte jetzt hier mal was sehr, sehr merkenswertes Zitat meiner Meinung nach rauskramen. Von damals, das ist entstanden in diesen Auflösungs- und Flügel-Auflösungs-Erscheinungen und Flügelkämpfen der Studentenbewegung. Das sind Zitat von Hans-Jürgen Kral, selber ja eigentlich auch, ich sag mal, Wortführer in der Studentenbewegung gewesen, aber, was heißt aber, aber also eigentlich weiterhin konsequenter Adorno-Schüler gewesen und der schreibt dann in dieser Entwicklung damals, hin wahrscheinlich auch wieder zu so einer autoritären linken, schreibt er, dass die Kommunisten in den Lagern von Auschwitz nichts gelernt haben, sondern gleichsam Arbeitsfrontkategorien und formaldemokratische Kategorien noch übernommen haben und von der Anschauung ihrer Henke affiziert worden sind, mag ein Indiz dafür sein. Auschwitz stellt uns auch in unserer Strategie-Diskussion vor eine neue Situation, weil es eine neue Qualität von Bewusstlosigkeit und Geschichtslosigkeit im Bewusstsein der Massen andeutet und das erleben wir heute wieder ganz genau so, der Bezugspunkt, ja, die Schuhe als einen Paradigmenwechsel zu sehen, auch für linke Theorie, das mit aufzunehmen, in das, wie man links oder linksradikales Handeln fordert, das wurde damals abgelegt, offensichtlich beobachtet von Hans-Jürgen Kral und das wird ja heute auch wieder abgelegt, heute natürlich auch von dieser ganzen Postcolonialen herangehensweise um eigentlich die Schuhe in die Geschichte aller Menschheitsverbrechen rein zu bekommen und ihre Präzidenzlosigkeit zu nehmen, auch für eine politische Agenda. Und das passiert heute wieder und deswegen sind wir wieder an diesem Punkt, wo eine radikale Linke in ihren K-Gruppen oder was auch immer sich da formiert oder ob man das jetzt alles als K-Gruppen bezeichnet oder nicht, da sehen wir wieder, es wird eigentlich nur das schlechteste und beängstigste und verurteilungswürdigste der radikalen linken reproduziert und wir laufen in eine Richtung von einer radikalisierten jungen Generation von linksradikalen, die etwas will, was nicht zu unterstützen ist. Das kann man so sagen, wobei man natürlich dann auch sagen kann, weil du jetzt den guten Herrn Kretschmann erwähnt hast, dass das ja erst mal dann vielleicht nur eine Jugendliche Phase ist. Ich meine, ja, okay, okay, ja, der gut, aber dann sind sie ja auch nicht mehr radikal, also keine Ahnung. Aber das ist ja auch so ein bisschen das, was man immer sagt, also man, es gibt ja dann die unterschiedlichen Auswertungen und man spricht dann so ein bisschen davon, dass das so eine Phase ist von knapp 15 bis 30 und das dann die Radikalität auch spürbar abnimmt auch, weil man sich natürlich dann in einen anderen Lebensphase befindet und man dadurch natürlich dann auch andere Aspekte in den Vordergrund stellt. Ich könnte da jetzt noch auf einen alten Text, vom, ja, einen alten Diskussionstext zu der Frage nach der Arbeit in der Antifahr vom Konnie-Eilend damals noch eingehen. Das würde ich kommen, wir vielleicht später nochmal darauf zu sprechen, würde ich jetzt gar nicht so in den Fokus rücken, weil das, was du beschrieben hast, würde ich gerne noch mal unter Füttern mit einer zweiten Idee bzw. mit einem zweiten Aspekte, nicht da genau in die gleiche Richtung, aber auch wichtig finde. Nämlich könnte man da auch so ein bisschen auf die Komplexitätsreduktion von oder nach nach Luma sich so ein bisschen beziehen und sagen, das ist ja auch das Spande, das diese Gruppierung, die sich ja gar nicht so sehr und das ist ja auch das Spande, die definieren sich ja alle auch zum Teil als Antifahrgruppen, aber wenn es um AfD-Demonstrationen geht, dann werden die Agenten dort anders gesetzt, dann geht es gar nicht mehr um die AfD, sondern dann geht es ganz oft, plötzlich doch wieder um Palestiner und diese Protestik gegen die AfD werden dann eben auch für die eigene politische Sichtweise vereinahmt und worauf ich hinaus möchte ist, dass die eben der AfD oder das man der AfD eimein vorwärf, was ja auch nicht falsch ist, dass sie eben versuchen, die komplexe Realität auf einfaches zu reduzieren und einfache Lösungen anzuwieden, so auch dieser klassische vereinfacht aus Gedäubt Populismusansatz und Luma hat das eben als Komplexitätsreduktion beschrieben und genau das gleiche sehen wir aber auch bei diesen K-Gruppen, weil sie nämlich ein ganz einfaches Gut und Böse muss dafür sich aufmachen. Wir sind die Guten und die anderen sind die Bösen, die Guten sind die unterdrückten Völker, das ist das, was sie eben dann als Arbeiterklasse suggerieren, das sind die von Kolognalismus betroffenen Völker etc. und die Bösen sind eben alle anderen und da könnte man jetzt aufzählen, zum einen sowieso die Bösen anti-deutschen als größter Feindgruppe, wenn man das so möchte, aber eigentlich alle Menschen, die nicht deren Meinung sind, die eine andere Meinung haben, sind deren Feinde und das ist natürlich dann auch ein ganz wichtiger Aspekt in meinen Augen dieser Komplexitätsreduktion, weil es das, es ist nicht so einfach, es gibt nicht es einfach eine gute Böse sondern es gibt eben auch viele Grautüne, aber eben nicht für diese Gruppierung und deswegen passt das, was du eben zitiert hast ja auch ganz gut auch heute noch und führt ja auch dazu, weil das ist ja auch ein ganz wichtiger Aspekt, so wie Luma das beschreibt, ist mit Komplexitätsreduktion logischerweise ja auch immer Informationsverlust verbunden, das heißt es fehlen oder es gehen viele Informationen verloren, man versucht, dass dieses Thema oder die Menge an Informationen, die auf einen Einbrass sind, das was natürlich heute auch wirklich ein großes Problem ist, das versucht man zu reduzieren auf ein für sich geschlossenes Weltkrieg,
Und das ist das, was glaube ich da heute auch sehr stark mit rein spielt und was es dann eben einfach macht, zu sagen wir sind die guten und alle anderen sind böse. Ich finde es spannend, dass du diese AfD Kritik da jetzt mal mit reinbringst dazu eine kleine Anäckdote von mir, weil diese Gruppe, diese Bezugscruppe aus Berlin, die ich eingangstitiert habe, die gesagt hat, wir machen nicht mehr am ersten Mai mit, weil das ja alles nur noch ein paar Desszener geht und so weiter. Ich glaube auch gar nicht, dass das jetzt dezidierte Anti-Deutsche waren, sondern die ersten der Perspektive sagen, uns geht es um was anderes hier, ja, uns geht es hier vielleicht um den Klassenkampf oder was auch immer, aber nicht nur dezidiert im Palästin. Aber diese Gruppe hat gesagt, wir mobilisieren deswegen, ich glaube das war 22 oder 23 zum Parteitag, für die Gegendemos zum Parteitag der AfD in Essen und da war ich da zum Berichten und leider hat sich halt da ihre Idee nicht bewahrheitet, dass das dann quasi so die autonome Alternative ist zum ersten Mai, weil auch dort war das Bild der Demonstration der großen Radikalen, nicht der bürgerlichen Demonstration geprägt von diesen K-Gruppen und von Palästinertüchern und alle waren sie da, Rewo, Klasse gegen Klasse, Jungs Struggle, die hast du da alle gesehen und du hast die selben Wortführer aus Berlin der pro Palästinensischen der linken Radikalen pro Palästinensischen Unterstützer dort in Essen gesehen, die du auch hier in Berlin bei den Demonstration gesehen hast. Also aber am Ende hatte man dann auch da das Gefühl, irgendwie ging es da nicht um die AfD. Ja, das ist genau das, was ich meine, sie versuchen eben Themen für sich zu benutzen, gesagt, sie suggerieren ja auch, sie seien antifaschisten, mag auch sein, dass das dann enttilen zutrifft, aber sie benutzen das Thema Antifaschismus eben um für ihre eigentliche ideologische Prägung zu mobilisieren. Das ist natürlich ein ganz entscheidender Punkt und dabei fällt eben auch hinten runter und das kann man vielleicht auch noch mal sagen, dass wir in Deutschland mittlerweile die AfD ja bei je nach Umfrage 27, 28 Prozent sehen und im Osten ja sogar jetzt nach der letzten Umfrage in Sachsenanhalt die AfD bei 41 Prozent, nach aktuellem Stand werden das nur 2 Prozent Punkte, die ihr fehlen für eine absolute Mehrheit. Das muss man sich auch mal in Kopf gehen lassen und die machen trotzdem immer das gleiche und deren Bezug ist eben nicht das, deren Bezug ist im Endeffekt unter keinen Umständen oder nur sehr zurückgezogen, der klassische Antifaschismus, sondern denen geht es rein um ihre Klassenkampfritorik mit dem Rückbezug zum angeblichen Kommunismus, den sie da für sich feiern und eben dann diesen Propalestinabezügen. Gernam mobilisiert wird vor allem durch Propalestinabritorik, so versucht man die Leute reinzuziehen, um dann natürlich schon auch die, ich sag mal, den versuchen wir irgendeine Art kommunistische Revolution anzustoßen oder da irgendwie irgendwas in diese Richtung entwickeln zu können. Deswegen wird natürlich auch mal versucht, das Ganze natürlich in ein größeres Weltbild zu integrieren und Palestina dort natürlich als eine Art Projektion zu sehen für den Startpunkt meiner Meinung nach einer kommunistischen Revolution und das finde ich auch super spannend, wenn man eigentlich mal darauf guckt wie so klassische Trotzkisten oder Stalinisten oder Mauisten eigentlich glauben, wie man beispielsweise mit einer bourgeoisie umgehen sollte in einem zum Beispiel kolomialisierten Land. Da ist das spannende, dass eigentlich die Trotzkisten eigentlich die sind, die sagen wir dürfen auch nicht, was heißt ich, in Palestina oder im Gasa-Streifen, uns mit der bourgeoisie gemein machen und wer ist die bourgeoisie im Gasa-Streifen? Also wenn es, wenn es jemand ist, dann ist es natürlich die Hamas und ihre Funktionäre. Und da sind eigentlich die Mauisten und Stalinisten, sind da deutlich flexibel, die sagen, das kann schon als Übergangslösung funktionieren im antikolonialen, antivestlichen Kampf. Keine Zeit, um diese propalistinanischen Trotzkisten zu wissen. Ja, wobei, wenn wir jetzt das ganze vielleicht noch mal auf diesen einen Bezug zurück machen, was man natürlich auch nicht vergessen darf, ist, das ist auch immer wieder, wobei man muss sagen, auch das hat sich so ein bisschen abgeschwächt, dass diese Gruppierung auch in der klassischen linken Szene jetzt keine allzu große Unterstützung haben. Sie können oftmals mitlaufen bei den Demonstrationen oder sie machen diese Demonstrationen eben selbst. Kurz zurückblickhandler in Leipzig, die am Endeffekt auch nichts anderes sind als, je nachdem, wie man das betrachtet, als eine Teilstruktur von Young Struggle oder von den ganzen Aufbauorganisationen, je nachdem, wie man das dann möchte, gibt es dann eben auch Distanzierungsaspekte, du hast ja einen eben schon zitiert. Es gab auch einen Aufruf, keine Kumpurnein mit linken Antisemiten, die damals von mehreren Gruppen unterzeichnet wurde, dass man eben nicht mit denen zusammen etwas machen möchte, etc. Und das gibt es ja noch, aber und das ist ein bisschen mein Eindruck, das nimmt ein bisschen ab, auch weil man natürlich im Kopf haben muss, dass diese Kämpfe hier erstens nichts neu sind und zweitens und das ist auch tatsächlich etwas, was auch früher schon eine Rolle gespielt hat. Diese K-Gruppen treten sowohl nach innen als auch nach außen relativ aggressiv auf und versuchen natürlich auch ihren Duktus, Notfalls auch mit Gewaltandrohungen durchzusetzen und das ist natürlich auch ein Aspekt, der damit reinfällt, der schon nicht vergessen werden darf. Ja, ich finde ich aber tatsächlich nochmal spannend, weil ich habe das ja vorhin schon gesagt, in meiner Wahrnehmung sind die trotz kistischen Gruppen da deutlich in einem Auftreten deutlich weniger Gewaltbereiter und viel offener auch. Vor allem die im Universitären oder mittlerweile ja sogar im schulischen Kontext auftretenen. Also wie gesagt, das sind dann Leute, die wirklich mit ihrem Gesicht da so mobilisierungsvideos machen und so was. Das ist schon bemerkenswert. Da kommen wir ja zu zum spannenden Punkt um den Kreis, vielleicht auch mit meinem Einstieg mit Ikemel zu schließen, es gibt ja, es gab dann ja so ein Streit am ersten Mai dann offensichtlich zwischen den radikalen linken, auch aus einem K-Gruppenmelie, mit dann sowas, was ich jetzt vielleicht hier einfach mal so als so eine Pop-Linke bezeichnen würde. Vielleicht aber auch schon so Pop-Linx-Radikalität enttalen, ja, also es ist nicht nur so, so, so, wofür links oder nicht nur so links, die Barraße oder in Teilen hat das schon viel radikales, aber es ist sehr pop-kulturell geprägt und ich glaube auch für viele dieser jungen Leute, die es mitmachen, fühlt sich das auch sehr unschuldig an, erst mal. Und deswegen gab es ja die Streit, weil dann die linke dieses Konzert mit Ikemel gemacht hat und dass diese die Demo gestört hat und so weiter. Aber das spannende daran ist ja, dass eigentlich ja diese K-Gruppen oder diese noch radikaleren linken, eigentlich von, ich sag mal, diesem Phänomen jetzt dieser Pop-Linke meiner Meinung nach am Ende profitiert, weil das ist natürlich der Einstieg, um dann durchgereicht zu werden und im Zweifel bei einer deutlich radikaleren Gruppe zu landen und was ich daran so spannend finde, weil ich auch sage, das Ganze wirklich auch erst mal auch für viele Leute sehr unschuldig ist, alle reden ja immer nur darum, dass sich das Meinung-Spektrum so nach rechts so geöffnet hätte. Und so schön Media und wir haben ja auch schon darüber gesprochen, gab es jetzt auch diese Ration für irgendwie deutsche Jugend voran und so, wo ja auch wirklich Neonazis sich mit ihrem Gesicht bei TikTok zeigen und einfach Neonazis sind, dass die ja niemals sonst machen würden, weil es natürlich auch irgendwie ein bisschen dumm ist. Aber das Gleiche gibt es auch auf der linken Seite, also es ist viel etablierter da auch sehr radikale und grenzwertige linke Positionen auch öffentlich in den sozialen Medien zu vertreten. Es gibt viel weniger Sanktionen dafür, also gesellschaftlich, gesamtgesellschaftlich oder auch persönliche Sanktionierung dafür, so dass wirklich gefühlt mittlerweile jeder zweite Influencer, vor allem natürlich dann auch wieder über diesen Palistinerbezug, sich derartig radikalisiert und dann auch öffentlich echt krasse Ethesen und Meinungen vertritt, die dann erst mal draußen sind und wo die Leute dann auch wirklich mit ihrem Gesicht und ihrem Namen dahinter stehen und das geht es schon auch rein in diese pop-anti-deutsche pop-linke, nicht pop-anti-deutsche, pop-anti-deutsche, dann war es anderes, pop-linke und es gibt da auch so so wandeler zwischen den Welten meiner Meinung nach, das sind so Influencer in dem Bereich, das ist das ist zum Beispiel dieser schreckliche Simon David Dressler oder Ole Nümon, die ja wirklich super etabliert sind, die werden eingeladen in Talkshows von öffentliche Rechtechnichen diskutieren mit Fleischhauer in Talkshows, aber die vertreten schon ziemlich radikale Position, egal was, ob man das jetzt gut findet oder schlecht, dass das so radikale Position sind, aber das muss, das ist schon bemerkenswert, also Ole Nümon, der mobbt sich durch X, beleidigt die Leute so unglaublich krass, und differenziert, polemisch und all das und dann sitzt dann am nächsten Tag irgendwie bei Markus Land, so dieser Simon David Dressler auch ganz genau so seinen ganzen Look und Habitus ist total unschuldig, aber am Ende haben die
mittlerweile schon krass radikale Position, aber kommt total gut an, auch bei so einer total bürgerlichen Kitz, bei so bürgerlichen Kitz, die sich vielleicht auch durch Palästin schon so ein bisschen radikalisiert haben, weil da treten sie ja auch auf jetzt dann auch noch mal eine Debatte in dieser Werbpflicht-Debatte, das ist natürlich auch hier der großes Thema, aber die sind ja auch mittlerweile so weit drauf, also es können sie auch machen, dass sie zum Beispiel auch krass die Linke kritisieren, weil ihnen das alles viel zu bürgerlich und so ist, also die rufen mittlerweile eigentlich dazu auf, nicht die Linke zu wählen und solche Sachen, also können sie wie gesagt alles machen, nur das zeigt so ein bisschen, dass sich da auch innerhalb der Linken, was oft nicht besprochen wird und auch immer dieser Pop-Linken, ist dann doch eine gewisse Radikalisierung passiert, die sehr öffentlich passiert, wo mit, was sich da natürlich auch viel mehr Leute trauen sich da anzuschließen und man hat gar nicht das Gefühl, dass man schließt sich da jetzt so eine radikalen Klanestien-Babel an und davon profitieren natürlich am Ende dann so radikale, die dann versuchen da noch mal abzugreifen. Jetzt muss ich tatsächlich gestehen, dass ich diese beiden Herren sogar angesprochen hast, gar nicht kennner. Du kennst dich ohne Nümen, also dass du sieben und da betreffend nicht kennst du da die verzien, aber das ist der, der hier mit dem, wie er ist, mit dem Filmkritiker Wolfgang M. Schmidt immer zusammen abhängt. Kenn ich auch nicht. Ah ja ja, ist dann, okay, alles egal. Aber teilst du denn diese Meinung, dass es dann doch auch im linken bis links radikalen milieu eigentlich eine Erweiterung des Meines Speckers gibt und auch dort viel mehr Meinung plötzlich zugänglich sind oder gar nicht mehr so als so radikal wahrgenommen werden, obwohl sich vielleicht teilweise sind? Ich das ist eine schwierige Frage, weil ich so ein bisschen das, oder was heißt ein bisschen, also das, was ich ja von auch schon mal angedeutet habe, ist, dass natürlich auch vieles sichtbarer einfach durch durch Social Media wird und ja, wenn man es ein bisschen vereinfacht ausdrückt, natürlich die Algorithmen, auch die tendenzielle radikaleren vor Aussagen auch pushen, das ist natürlich auch ein Aspekt, der damit reinfällt. Deswegen würde ich, oder weiß, ich gar nicht so sehr, ob es jetzt eine große Erweiterung ist. Ich habe ja vorhin auch schon mal das Beispiel mit den roten Kmer genannt. Auch das sind ja jetzt wirklich wahnsinnige gewesen, die damals da am Werk waren. Das hat ja auch nichts mit irgendwie einer sinnvollen linken Kritik oder was da auch immer zu tun, sondern das waren ja einfach verrückte, die da am Werk waren. Und kann man ja, wenn man so will, dass auch schon auf die Kultur-Revolution bei Mau beziehen, dass ja auch kompletter waren sind, was da passiert ist. Das heißt, ich würde eher sagen, dass einfach diese Positionen und wenn jetzt diese beiden Herren, die du da angesprochen hast, die sehen auch Podcasts oder Streams machen, was auch immer, dann alles alles. Dann ist das natürlich auch ein Aspekt, am Ende sind wir es auch einfach meinungsunternehmen und das ist der ein Business, das muss man auch sagen, aber da funktioniert auch Producation besonders gut. Ja und das ist Ragebait, das ist genau der Punkt, der damit reinfällt. Und was da ja auch mit reinfällt, ist natürlich auch die Frage und das ist ja auch ein Thema, was gerade groß wird und was ja auch jetzt nicht nur bei klassischen Influencer, sondern ja auch bei Musikern plötzlich eine große Rolle spielt, ist die auseinandersetzung mit der Werpflicht. Wie gesagt, heute acht einmal diese Demonstrationen gegen die Werpflicht und das, was ich für den schon angesprochen habe, da auf den ganzen Portalen wo dann unterschiedliche Gruppierungen, Versuchen auch für sich zu werben, auch der SDS. Zumindest habe ich das von einem NDR-Baltrag gelesen, hat dann versucht diese Demonstration zu unterwandern. Jetzt habe ich das nicht genau verfolgt, aber der NDR hat geschrieben eben für diese Demonstration heute in Stessig-Holstein, dass der Großteil der Teilnehmer an diesen angeblichen Schulstreik, zumindest in Lübert wohl keine Schüler waren, die waren alle viel zu alter für. Das zeigt aber auch noch mal, was hier so ein bisschen damit rein spielt und man muss eben auch sagen. Dieses Thema wird glaube ich genutzt, gerade, also die Wiedereinführung der Werpflicht, um natürlich auch den Versuch zu schaffen, Jugendliche für sich zu gewinnen, die eben kein Bock auf diese Werpflicht haben. Was ja auch im großen ganzen erst mal nachvollziehbar ist, es ist ja auch strategisch nachvollziehbar. Genau, und das ist auch wieder aber das ist auch das, dass ich vorhin wieder meinte, das ist ein emotionales Thema, was man gut für sich nutzen kann. Man kann eben hier wieder mit der Emotionalität, willst du für dieses Land sterben und es gibt ja berechtigter Ansätze, wo man sagen kann, dieses Land tut wahrscheinlich so wenig wie noch nie für junge Menschen und jetzt sollen genau diese jungen Menschen dann eben die Werpflicht mal, sie werden so schnell nicht in Krieg ziehen, das ist eine andere Geschichte. Aber natürlich ist das eine berechtigte Auseinandersetzung damit, was gerade sozusagen passiert. Und ich habe ja selbst damals, ich bin ausgemustet worden, aber ich wäre damals auch jemand gewesen, der verweigert hätte, wenn er das gemust hätte. Und das sind ja natürlich auch berechtigte Ansätze und wichtige Punkte, über die man sprechen kann. Aber auch hier wird wieder auf so so so stark ein Low-Level diskutiert und die Frage, die in der Schichterauchung Rumpfstät ist eben dieses einfache Freund Feindschirm am was man hier eben versucht oder was mein Eindruck ist, dass die Komplexität der Situation, in der wir heute leben, eben auch einfach ausgeklammert wird, eben um diese einfachen nutzionalen Forderungen dann zu nutzen, um für sich zu werben. Das ist wirklich so geil, dass hier der Ole Nümon zum Beispiel, der ist ja so krasser, deswegen wird er auch in diese ganzen Talkshows eingeladen, weil die brauchen dann da immer ein, der gegen die Werbpflicht ist, der sieht auch relativ jung aus und dann ist er immer der Grundzeuge dafür. Und das Geile ist ja, die werfen dann immer so den Kisewetter, Strakzimmermanns, also den sehr deutlich solide, äh, äh, Ukraine-Solidarischen, deutschen Politikern vor, die auch sagen, wir müssen deswegen aufrüsten und mobil machen oder bzw. uns vor Russland schützen, auch militärisch. Den werfen sie immer vor, sie sein ja so Kriegstreiber und würden jetzt den Krieg mit Russland herbeisänen oder herbeiräden die Bedrohung von Russland, um dann quasi aufzurüsten. Das sagen sie auf der einen Seite, sagen also es gäbe gar keine Bedrohung von Russland eigentlich, um auf der anderen Seite das Argument zu benutzen. Wir wollen nicht für euch im schützen Graben sterben, also selber Angst vor diesem Krieg schüren, während sie anderen vorwerfen, sie würden Angst vor diesem Krieg schüren, aber sie müssen für ihr Argument ja auch Angst vor diesem Krieg schüren, wenn sie sagen, wir sterben nicht für euch an der Ostfront, also glaubt ihr auch, das ist zum Krieg kommt, also das Argument passt am Ende vorn und hinten nicht und das macht mich wahnsinnig, es macht mich auch wahnsinnig, dass sie dann immer russische den russischen Ankriskrieg und russische Kriegsverbrechen relativieren müssen für ihre Position, weil sie in Finich in der Lage sind eine kognitive Dissonanz auszuhalten. Ich bin trotz der russischen Akression und dessen was Russland macht gegen eine Werbpflicht, ein halte das aus und argumentiere so, aber du bist nicht in der Lage, dein Argument konsequent zu Ende zu führen ohne die russische Akression zu relativieren und das zeug nicht für ein besonders viel intellektueller Größe meiner Meinung nach, aber wenn wir jetzt schon dabei sind, einer der ja auch damit draufgesprungen ist auf diese anti-werbpflicht, thematik und auch mit ohne Nümern abhängt, zumindest gab es da Bilder im sozialen Medien, ist ja der Hamburger Rapper Disaster, ich weiß nicht, Disaster wahrscheinlich und der hat letztens was bei Instagram gepostet, ohne Wuske gegen die Polizei gegen, irgendwie so anti-polizeipost wie dem auch sei und da drin steht ihre Aufgabe, also der Polizei ist der notfalls gewaltsame Schutz eines Systems und jetzt kommt es in dem eine parasitäre Minderheit über die von ihr ausgebeutete Mehrheit herrscht. Also literally eine parasitäre Minderheit. Jeder weiß worauf ich ihn aus will, ich will ihm jetzt hier auch nicht vorwerfen, dass er ein antisemites, ich will nur sagen, es zeigt unglaublich die Rekresionen, linker Theorie, wenn er nicht checkt, dass er hier ein Bild aufmacht, was natürlich anschlussfähig ist für antisemitische Stereotypen, diese debatten wurden, alle, alle, alle geführt und jetzt sind wir back zu so einem Quatsch, also das muss man auch einfach mal sagen, also hast du dich mal mit dem Nationalsozialismus befasst, hast du mal gelesen, was die zum raffenden, um schaffenden Kapital schreiben, ließ halt mal Post-Tone-Bruder so, ja, aber Posten nicht so was, das ist doch einfach, das ist doch einfach ein absolute Rückschritt, ein intellektueller Rückschritt, sowas in der Form zu posten und es kommt aber natürlich super gut an und ich möchte auch nochmal sagen, du brauchst auch keine kritische Theorie oder brauchst auch keine anti-deutschen um hier zu erkennen, dass das eine verkürzte Kapitalismuskritik ist, du könntest auch du toller linker, könntest ja auch einfach mal in das Vorwort vom Kapital schauen, Karl Marx himself, was hat es geschrieben im Vorwort vom ersten Bank geschrieben, ich zitiere zur Vermeidung, möglicher Missverständnisse ein Wort, die gestalten von Kapitalist und Grundeigentümer zeichne ich keineswegs in rosigem Licht, aber es handelt sich hier um die Person nur, soweit sie die Persolifikation ökonomischer Kategorien sind, Träger von bestimmten Klassenverhältnissen und Interessen, weniger als jeder andere kann mein Standpunkt, der die Entwicklung der ökonomischen Gesellschaftsformation als eine naturgeschichtliche Prozess auffasst, den einzelnen verantwortlich machen für Verhältnisse, deren Geschöpf er sozial bleibt, so sehr sich auch sojektiv
über sie erheben mag. Selbst Karl Marx selber schreibt hier direkt am Anfang. Du kannst es nicht so sehen, wie er hier sieht. Also es ist immer in die Verhältnisse mit eingebunden, "Don't blame the people, blame the system, whatever". Und das ist doch, das macht mich alles so wahnsinnig, wie verkürzt und dumm das ist. Und dann am Ende wird ja auch irgendwie vorgeworfen. Du würdest immer nur die Antisemitismuskolde schwingen. Nee, man denkt halt vielleicht mal einen Schritt weiter, Junge. Ja, man könnte auch weiter zitieren. Die Polizei zitat auch aus dem gleichen Post von diesem Disaster-Flight noch haben das genau zu sagen. Das ist vom 13. Oktober 2025, also relativ aktuell. Und da schreibt er in diesem gleichen Post. Das sind dann mehrere Slides. Da schreibt er auch noch die Polizei, ist die Leibgarde der Bonzen. Das finde ich genauso gut. Und das ist ja auch so diese alte Kritik, die ja auch immer damit reinsteht, rein spielt dieser klassisch antämperellistisch kommunistische Vorwurf. Hinter dem Faschismus steht das Kapital. Blah, blah, blah. Haben wir glaube ich sogar, wenn ich es richtig im Kopf habe, auch schon mal eine Folge zugemacht oder auch schon mal darüber gesprochen. Und das führt ja genau auch dazu über eine Debatte. Und da haben wir auch schon darüber gesprochen, dass eben diese Debatten, die wir schon mal hatten, die sind, hast du vorhin auch schon gesagt, alle wie weckeblasen und man versucht hier dieses einfache, weil es sich eben so schön erklären lässt, zu nutzen, um eben einfache Feindbilder zu schaffen. Man muss hier ganz einfach sagen, dass das Feindbild von ihm hier die Polizei ist. Und nachdem du da mir das geschickt hat, das habe ich mir auch mal so ein bisschen die Videos angeguckt. Und dann hat er auch ein Video bei YouTube-Geladen, das nennt sich "Sjamo Tutti Antifa". Also so ein mittlerweile relativ geläufiger Demos-Logen, der überall genutzt wird, den alle rufen, aber keine handelt danach, andere Geschichte. Aber wenn man sich dieses Video anguckt, indem es also darum geht, dass man gegen das eben alle Antifaschisten sind. In dem Video sieht man ihn, wie er seine Konzerte spielt, wie er irgendwie da rappt, was auch immer. Und ansonsten sieht man Polizisten. Das heißt, das Video suggeriert damit zumindest in meinen Augen, dass er sagt, alle Polizisten sind Faschisten. Und das ist auch wieder der falsche Weg. Vor allem, man könnte jetzt dann eine ganz klassische Demokratie theoretische Diskussion rausmachen. Natürlich gibt es Polizisten, die problematisch sind, brauchen wir gar nicht rum rumreden. Aber das komplette Systempolizei ist deswegen nicht faszistisch. Das ist vielleicht nochmal ganz wichtig zu sagen. Und das ich jetzt hier einen großen Propolizei-Aspekt raus mache, das macht mich fast schon mal an. Wenn ich, aber man muss es halt einfach auch so sagen, das ist eben einfach sowas von verkürzt und sowas von falsch und so weiter und sofort. Könnte ich jetzt noch viel weiter ausholen. Und wenn man sich dann die Videos auch noch mal anschaut von seinen Konzerten, dann siehst du auch eins. Da stehen eben nicht nur Autonomer Antifas oder K-Gruppen mit roten Schlauchschalz, sondern da stehen eigentlich ziemlich viele auf den ersten Blick relativ normal aussehende junge Leute, die sich das irgendwie reinziehen und davon mitgerissen werden von dieser antifaschistischen Estetik, die er bedient. Und das schließt ja den Kreis auch damit dieser mit dem mit meiner Aussage, dass natürlich sich eigentlich auch die noch radikaleren darüber freuen müssten, dass diese Pop-Linke, wo ich ihn auch so ein bisschen dazu zählen würde, einfach gibt, weil wenn man dann solche Statements liest, das natürlich am So-Roll-Models sind, die dazu beitragen, dass man sich, dass sie sich radikalisieren und dann am Ende in den Armen derer landen, die dann noch radikaler sind. Und nicht zufälligerweise ihr Geld mit Rap verdienen. Ja, wenn wir gerade dabei so durch das ja vorhin auch diesen freutischen Versprecher, dass du Pop-Antideutsche gesagt hattest, weil und um das vielleicht mal ein bisschen runterzubrechen, natürlich auch Musik ein einstiegsmittel ist in dann radikalere Seen-Sais-Links, sei es recht, deswegen machen ja die dein Liebligsthilme. Ja, es ist das so, wobei vielleicht so Spiele heute auch noch eine große Rolle spielt, zumindest wenn es um das Thema Islamismus geht, ist glaube ich, so Spiele auch noch ein größerer Punkt. Aber wenn es. - Ja, aber die, das geht einher, also es gibt super viele, ich weiß gar nicht wie erfolgreich die sind, die werden mir immer nur in meinen Feed gespielt, auch so sehr junge, so Rapper, die so eine teilweise, so eine Antifa-STTIC haben. Also, ja, ich weiß nicht sogar so eine K-Gruppen, Ultrag, Gewalt bereit, STT-Kaben und sehr links auftreten und das einfach auf Social Media durch Musik und Social Media gut funktioniert. Ja, und jetzt haben wir einen Punkt noch gar nicht angesprochen, dass es auch etwas, was diese K-Gruppen ein wenig mit ausmacht. Das ist ein sehr krasses Männlichkeitsbild, was diese Gruppierungen natürlich auch noch mit betreiben. Du hast es ja von schon einmal kurz angesprochen, auch dieser Aspekt Sport treiben. Auch das ist jetzt nichts Neues, also auch die K-Gruppen der 60er, 70er, 80er Jahre haben in eher aschietisches Leben auch in Abgrenzung zu diesem HPS-Drogenblabla, der Studentenwägung natürlich aufgemacht. Also, aschietisches Leben Sport in der Hinsicht in Körperstelen für die Revolution vorbereiten, etc. Und das ist natürlich auch so ein Bild, das damit reinfällt, wenn man sich diese Videos anguckt. Also, diese Musik wird es, und da gibt es ja noch viel mehr Rapper, das ist jetzt ja nicht nur die Saster, das sind ja dann auch andere Herren, so meinen Favorites, im Attaktiker aus Berlin. Der ja wohl, der sich mittlerweile, der hat sich also zumindest öffentlich krass entpolitisiert, der postet wieder so ein bisschen mehr, macht hier so Rap. Das geht eigentlich nur noch im Sport, also wirklich, es geht gar nicht mehr im Politik, es geht nur noch im Pumpen und Joggen und Kraftsport und Fitts rein und so. Genau, aber früher war der eben ja auch so ein Teil, ich weiß nicht mehr, was roter Aufbau Berlin, was also welche Gruppierungen er da angehörter. Joggen, wie Joggen, ja, guck dir, ja, die hab ich schon wieder ganz vergessen. Und das war ja wirklich maus, die haben ja früher noch, also früher vor zehn Jahren, also haben die ja noch trotz Kisten verprügelt. Das war ja total wild. Ja und da ging das im Endeffekt los, dieses klassische Männlichkeitsbild und das zieht sich eben bis heute durch und du hattest mir ja noch was geschickt, auch zum Thema Feminismus und auseinandersetzung dieser K-Gruppen mit dem Thema Feminismus. Da gab es einen Post auf Instagram von einer Gruppierung, die sich anti-Autoriteure linke nennt und die hat ja eigentlich dann einen relativ guten Aspekt zusammengebracht, doch mal das eben für diese K-Gruppen der Feminismus eigentlich nur einmal im Jahr auftaucht. Das fand ich nochmal noch mal einen ganz erwähnswerten Aspekt, der natürlich auch damit rein spielt, weil ich auch die Diskussion dahinter spannend fand, das nämlich diese K-Gruppen scheinbar das so definieren, dass der entscheidende Kampf, der ist das kapitalistische System zu überwinden und wenn man das geschafft hat, dann verschwinden alle anderen Probleme gleich mit und so eben auch das Patrick Hart. Wo ich aus einer marxistischen Perspektive des schon auch nachvollziehen kann, dass man sagt, dass der Feminismus auch noch nebenwie der Spruch ist oder wie vieles andere. Ich teile viel an der Kritik dieser Männlichkeit Bilder von diesem Post, aber dieser komplette Fokus, vieler so linker, linksradikaler, feministischer Gruppen, dann den Feminismus komplett in den Fokus zu rücken und damit dann vielleicht auch wieder kapitalinteressen auszublenden, finde ich aus einer Linkentheorie auch verkürzt. Ja, was ich da aber spannend finde, ist eigentlich der Aspekt, dass daher so ein bisschen der Punkt aufgemacht wird, dass der das Patrick Hart, so wie es da zumindest jetzt beschrieben wird, den Augen der K-Gruppen eben ein Phänomenis, was durch den Kapitalismus erst großgemacht ist und das ist in meinen Augen einfach quatsch, weil natürlich das Patrick Hart oder Patrick Halle Strukturen deutlich älter sind als der Kapitalismus. Wir hatten auch ganz selten mal materieiche Halle Strukturen, die konnten sich aber nicht durchsetzen, vielleicht wäre nicht, muss jetzt ein Intervonierende. Das geht wirklich zu weit. Ja, ich finde das ist ein wichtiger Punkt, weil das mich tatsächlich noch mal zum Nachdenken gebracht hat, eben über diese Frage lässt sich oder wie lässt sich das sozusagen verbinden. Und da würde ich eben auch sagen, das sieht man ja auch bei dem, was dann die klassisch real existierenden Systeme durchgesetzt haben, dass eben auch da Frauen wieder keine entscheidende Rolle spielen, sondern dass egal in was für Strukturen, das sieht man auch bei den meisten K-Gruppen. Das ist immer Männer dominierte Bereiche sind und wahrscheinlich aus seinen Werten. Und dann gibt es am Ende performative Justice, wenn es zu übergriffigen Verhalten kommt, anstatt den Rechtsstaat, seine Arbeit machen zu lassen, was natürlich auch total dumm ist. Da gab es die ganzen Vorfälle bei den feste Wilds, weil dann über die linken Macker, um in der Sprache zu bleiben, wie Kameras auf Dixie-Klos festigt haben und so. Also wirklich wild, wild, wild, wild, wild, wild, weil ja die Polizisten alle verschwisten sind und damit. Genau, also dann, ja, gut, dann können wir es auch lassen. Gut, es werden, ich würde jetzt zum Ende kommen, weil es auch gut für ein Algorithmus, wenn man am Ende nicht so viel Labat, weil dann steigen die Leute früher aus. Deswegen nur zum Abschluss noch, folgt uns, weil Instagram liked uns, liked uns, liked unsere Posts, aber vor allem gibt uns gute Bewertungen bei Apple Podcasts und Spotify. Bitte, bitte, bitte, das ist wirklich wichtig, das hilft uns. Ja, das war's, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Der
Mai in Berlin führte zu Konflikten zwischen einem Konzert der Partei Die Linke mit der Künstlerin Eckemell und der traditionellen revolutionären Demonstration.
Es wird eine wahrgenommene Rückkehr und ein Revival sogenannter K-Gruppen (autoritäre Linke) in der radikalen Linken diskutiert.
Diese K-Gruppen zeichnen sich durch ein uniformiertes Auftreten (rote Schlauchschals, kaderartige Formationen) und eine professionelle Social-Media-Präsenz aus.
Ihnen stehen anti-autoritäre, anarchistische und autonome Gruppen gegenüber, die jedoch an Bedeutung verloren haben und deren klassische Black-Block-Demonstrationen seltener geworden sind.
Die aktuelle politische Agenda, insbesondere die Palästina-Solidarität, wird als entscheidender Faktor für den Zulauf zu den K-Gruppen und trotzkistischen Gruppen genannt.
Die Begriffe „autoritär“ und „anti-autoritär“ sind historisch geprägt und werden heute oft unvollständig oder ungenau verwendet.
Summary:
Die Diskussion dreht sich um die Entwicklung der radikalen Linken in Deutschland, insbesondere um ein vermeintliches Revival der sogenannten K-Gruppen. Auslöser ist ein Vorfall am 1. Mai in Berlin, bei dem ein Konzert der Künstlerin Eckemell, veranstaltet von der Partei Die Linke, die revolutionäre Demonstration blockierte und für chaotische Zustände sorgte.
Dies wird als Symptom für ein Wiedererstarken autoritär-linker Strukturen gesehen. Diese „K-Gruppen“ treten heute mit roten Schlauchschals und in kaderartigen Formationen auf, nutzen Social Media professionell und rekrutieren vor allem an Universitäten über die Palästina-Solidarität. Im Kontrast dazu stehen die klassischen anti-autoritären Autonomen, deren militante Black-Block-Demonstrationen und Einfluss in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind.
Die Gesprächspartner analysieren, dass die klassische linke Theoriearbeit und die militante Szene der 1990er und 2000er Jahre weitgehend verschwunden sind. Stattdessen dominieren unterkomplexe, emotional aufgeladene Mobilisierungen, die von Gruppen mit stalinistischem oder trotzkistischem Hintergrund angeführt werden. Die historische Unterscheidung zwischen autoritärer und anti-autoritärer Linker wird dabei oft verkürzt oder ungenau verwendet, da sich auch traditionell anti-autoritäre Strömungen wie Teile der Anti-Deutschen in ihrer Forderung nach einem starken Staat widersprechen.
Die aktuelle Situation wird als eine neue Phase der Konkurrenz und Neuformierung innerhalb der radikalen Linken beschrieben.
FAQs
K-Gruppen sind autoritär-linke Gruppierungen, die oft kaderartig organisiert sind und historisch aus der Studentenbewegung der 1960er und 1970er Jahre stammen, wie maoistische oder stalinistische Gruppen.
Einige linke Gruppen kritisieren Eckemell, weil ihr Konzert am 1. Mai in Berlin die revolutionäre Demonstration blockierte und viele Teilnehmer anzog, was als Ablenkung vom Kampftag gesehen wird.
Die klassischen Autonomen mit schwarzen Blöcken sind seit etwa zehn Jahren weniger präsent, da große militante Demonstrationen wie bei G20 in Hamburg nachgelassen haben und sich die Szene verändert hat.
Autoritäre Linke, wie K-Gruppen, bevorzugen straffe Organisation und Kaderstrukturen, während anti-autoritäre Linke, wie Anarchisten, auf Hierarchiefreiheit und individuelle Freiheit setzen.
Die Palästina-Solidarität hat vielen trotzkistischen und anderen linken Gruppen neuen Zulauf gebracht, da sie an Universitäten leicht Anschluss findet und öffentlichkeitswirksam auftritt.
Gruppen wie K-Gruppen nutzen rote Schlauchschals und reihenweise Auftritte, um einen kaderartigen Eindruck zu erzeugen, was durch Social Media verstärkt wird und neue Rekruten anzieht.
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