Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Icon Coaching. Mein Name ist Alex und in dieser Podcast-Folge geht es um die Optionsausübung, aber nicht allgemeines Blablabla, sondern es detailliert für verschiedene Produkte und auch die Gefahren, die viele Stillhalter nicht kennen, möchten wir mal hier ausführlich besprechen. Wie immer wird die Podcast-Folge gesponsert von CapTrader und da auch nochmal eine Erinnerung, unser Optionsbrief, der haben wir gewechselt vom Vermögensmagazin auf Optionsbrief. Vor einigen Wochen erscheint alle zwei Wochen, findet ihr einfach auf der Website bei uns, wann es das nächste Mal erscheint, immer an einem Mittwoch, alle zwei Wochen, nicht zweimal pro Monat, sondern alle zwei Wochen ist ja ein Unterschied. Genau, wo verschiedene Themen besprochen werden, Top-Aktien, Cash-Cap-Put, Optionsstrategien, Wohler, immer sonstiges Thema, Börsenampel und Co. und natürlich auch dann der Zugang zum Live-Webinar. Wenn es interessiert, könnt ihr es auch ganz einfach testen. Den Link findet ihr in der Beschreibung. In der Infobox. So, jetzt zum heutigen Thema und auch hier bitte Risikohinweis beachten. Das ist alles meine private Meinung, was ich hier jetzt sage und ich übernehme keine Haftung für eventuelle Falschaussagen. Es ist so, dass mit der Optionsausübung, also wenn ich meine Trading-Karriere, nenne ich es mal, anschaue, habe ich mich auch mal kurz damit beschäftigt, dann dachte ich, das war mir klar und nach einiger Zeit habe ich gedacht, oh Moment mal, es ist mir vielleicht doch nicht so klar. Beziehungsweise es gibt da doch einige Unterschiede, deswegen auch wirklich bis zum Ende zuhören. Grundsätzlich muss man auch sagen, ist es erschreckend, auch meine ich mich selber, wie lange ich mich da nicht detailliert auskannte, bis ich ein paar Storys gehört habe, aber auch erschreckend, wie viele ja auch da keine Ahnung haben. Also da werden Dinge wie ein Cash-Settlement, eine mögliche Gefahr, eine Ausübung von 0 DTE auf den S, die X und alles mögliche, also es gibt teilweise starke Gefahren, aber alles mögliche in einem Topf geworfen, was einfach faktisch Schwachsinn ist, muss man einfach so sagen, denn man muss es wirklich pro Produkt detailliert anschauen. Es gibt Gefahren, aber manchmal wird auch gesagt, es gibt eine Gefahr, wo es halt genau keine Gefahr gibt und wo sie sagen, es gibt keine Gefahr, da gibt es eine Gefahr, also teilweise schon ein bisschen schizophren. Wir fangen jetzt aber mal nochmal beim Grundsätzlichen an. Es gibt einen Käufer und einen Verkäufer. Eine Option Verkäufer wird auch immer Stillhalter genannt, das darf jetzt hier auf dem Kanal keinen mehr überraschen. Wenn es einen überrascht, bitte bei Folge 1 anfangen. Und grundsätzlich hat ja der Käufer die Wahl, ob er diese Option ausüben möchte oder nicht. Das wird er ja auch nur grundsätzlich machen, wenn sie im Geld ist. Trotzdem kann auch ein Stillhalter ja eine im Geld liegende Option verkaufen und die kann ja dann weniger innere Werten noch haben und der Stillhalter kann ja trotzdem Geld verdienen, auch wenn ja die Option immer noch im Geld ist, aber die hat ja vielleicht mal ein Delta von 99 und dann ein Delta von 60, hat mal ein Stillhalter auch Geld verdient. Aber grundsätzlich gibt es in dieser Gefahr eine Optionsausübung, nur wenn es im Geld ist, fertig. Ich hatte auch schon eine, ich glaube ein oder zweimal in 15 Jahren, dass mir eine Out-of-the-Money-Option ausgeübt wurde als Stillhalter. Ist es eine Gefahr? Es sei denn, man verpennt es. Aber eigentlich ist es keine Gefahr. Warum? Beispiel, der Aktienkurs steht bei 100 und ihr habt einen 80er Short Put verkauft. So, jetzt wird eure Option ausgeübt. Die Stillhalter, das kann er ja trotzdem machen, also ist ja kein Problem. Ja gut, dann habt ihr die Aktien bei Short Put, ihr seid verpflichtet, dass jemand bei euch verkaufen darf. Ihr habt die dann quasi long im Depot bei 80, obwohl es bei 100 steht. Also die Gefahr gibt es natürlich. Aber eigentlich habt ihr dann Free Money gemacht. So krass würde es nicht passieren auch. Auch der Hintergrund ist, es gibt in Ländern andere Steuergesetze als hier. Ich mache manchmal steuerlich vielleicht auch was, was sogar Cashflow-mäßig Geld kostet, aber langfristig oder mehr steuerlich sogar was bringt. Also ich weiß nicht, wie die Gesetze irgendwo anders sind. Vielleicht macht es da halt auch Sinn, eine Option auszuüben, die eigentlich nicht sinnvoll ist Cashflow-mäßig, aber steuerlich. Und dadurch dann doch sinnvoll wird. Und der Käufer kann halt wie gesagt das Underlying dann kaufen, Call Option oder Put verkaufen. So weit, so klar. Also normalerweise nur bei im Geld liegenden Optionen, wo es eine Gefahr gibt. So, jetzt gibt es zwei große Unterschiede. Punkt Nummer eins, die physische Andienung. Also was ist überhaupt eine physische Andienung? Ja, die werden dann das Underlying physisch angedient. Da muss man auch nochmal zweimal um die Ecke. Denken auch zum Beispiel bei einem Erdöl-Future wird auch physisch, also bei einer Erdöloption eher genau gesagt, wird auch physisch das Underlying eingebucht, aber halt nicht 1000 Barrels, sind es glaube ich beim Erdöl-Future, beim normalen, nicht 1000 Barrels Öl, sondern man hat die erste Option und dann wird physisch der Erdöl-Future Long oder Short eingebucht. Also das passiert dann wirklich physisch und die sind halt quasi physische Andienung und die sind auch meistens. amerikanische Ausübungstyp, das heißt, ich kann auch während der Restlaufzeit diese Option ausüben, also der Käufer und das passiert auch ja regelmäßig. Also das ist wirklich so, dass das auch passiert, habe ich schon häufig gehabt, während der Restlaufzeit, dass so eine Aktienoption angedient wird und dann wie gesagt physisch die Aktien ins Portfolio geraten. Meistens ja im Cash-Stick-Output, dann Long. Ich habe jetzt auch gerade gesagt, dass. Meistens die Aktienoptionen amerikanisch sind, also ich mache ja wirklich jetzt Faustformeln, das heißt nicht, dass es immer so ist, also das gilt jetzt für 90%, aber es gibt vielleicht auch eine Aktienoption, wo es halt nicht amerikanisch Ausübungstyp ist und nicht physisch. Normalerweise ist es halt auch nur so, dass die Aktienoptionen angedient werden, wenn sie tief im Geld sind und eigentlich gar nicht mehr so das große, also diese große Gefahr, oh ich werde jetzt angehen, gibt es eigentlich jetzt zumindestens halt nicht, weil wenn ich jetzt. Eine Delta 99 Option habe, die ist jetzt tief im Geld, ja, die verhält sich genauso wie 100 Aktien direkt, also das ist dann eigentlich vollkommen egal, wenn die wirklich tief im Geld sind, meistens macht man es halt auch nur, die Option ausüben, wenn sie tief im Geld ist, weil man dann den dazugehörigen Zeitwert, den möchte man ja nicht stark zahlen, den Zeitwert und je tiefer eine Option im Geld ist, desto weniger ist der Zeitwert dann relevant, also eine große Gefahr gibt es ja gar nicht. Ich komme gleich auf eine praktische große Gefahr, aber. Ob jetzt der Cashoutput 14 Tage vorher angedient wird oder bei Verfall ist jetzt vom praktischen Doing her gar nicht so schlimm. Eine große Ausnahme gibt es noch, auch wenn man die Steuer anschaut, gerade in der GmbH, da würde ich natürlich schauen, ob jetzt eine Aktienoption angedient wird oder nicht, das landet gleich in einem anderen Topf, wo die Steuersätze 30% unterschiedlich sind ungefähr, da ist es natürlich wirklich kriegsentscheidend, aber sonst normalerweise nicht. So bei den Aktienoptionen gibt es aber dennoch. Eine große Gefahr und zwar ist es so, bei 0 DTE Option, also gibt es ja nicht nur auf SBX, sondern jede Option ist eine 0 DTE Option, zum Beispiel bei Apple, so da denkt man ja, okay, letzter Verfall, 0 DTE, 22 Uhr, meine Option ist wertlos verfallen, das ist eben nicht so und das ist auch eine große Gefahr, gar nicht beim Covered Call oder beim Cashoutput, sondern bei, hier so Spreadhandel, nehmen wir mal ein Beispiel, der Aktienkurs ist bei 100 und ich habe jetzt einen Bear Call Spread, also Aktienkurs bei 100, machen wir einen 110er Short Call, 115er Long Call, dann denke ich eigentlich ohne Prämie, mein Risiko ist auf 500 Dollar begrenzt, 110er Short Call, 115er Long Call, 5 Dollar Differenz ist eigentlich noch weniger durch die Prämieneinnahme, die ich dann wahrscheinlich erzielt habe, 500 Dollar. So, jetzt 22 Uhr. 22 Uhr, die Aktie steht irgendwie bei 105, da denkt man, gut, beide Optionen sind wertlos verfallen, erstmal alles schick soweit. Dann gehe ich ins Bett und am Montag kriege ich einen Margin Call, wie kann es vielleicht dazu kommen, echte Geschichte, nicht, dass ich denjenigen kannte, aber da gibt es wirklich nicht nur eine Geschichte, mehrere Geschichten, wie auch welche da, ja, hops gegangen sind. Und zwar ist dann folgendermaßen, was passiert, um 22.10 Uhr kam halt vielleicht eine Meldung. Positive Zahl zum Beispiel, dass der Aktienkurs auf 113 ansteigt. So, was ist dann jetzt passiert? Der 110er Short Call war dann in der Money, Aktienkurs stand auf 113, der Long Call, die Absicherung aber nicht. Dann wurde diese Option angedient, der Long Call ist ja dann verfallen und ich habe dann 100 Aktien direkt Short. Freitagabend, am Montag, gute Meldungen, macht der Aktienkurs auf 300. 100 auf beispielsweise und ich habe ja nur noch 100 Aktien direkt Short. Dann habe ich natürlich ein Problem am Montag, wo es schnell zum Margin Call kommt, weil ich ja vielleicht auch eine sehr hohe Kontraktanzahl gehandelt habe mit dem Spread, weil ich ja dachte, ich habe nur 500 Dollar Risiko, was auch richtig ist, bis Verfall, nämlich den Verfallstag, müssen wir gleich nochmal ganz sauber definieren, wann wirklich der Verfall ist. Und dann ist aber halt der Short Call in der Money, der Long Call nicht. Was eigentlich immer kein Problem ist, weil der Long Call verfällt halt auch und dann hat man halt 100 Stück Short. Eventuell hat er eine hohe Kontraktanzahl gehandelt. Und dann passiert am Montag nochmal was und dann ist halt Game Over. Wie kann es dazu kommen? Es ist nämlich so, dass bis 23.25 Uhr Optionen ausgeübt werden können. Achtung, Aktienoptionen. Das gilt jetzt auch nur für die USA, nicht für alle Börsen und so weiter. Das müsst ihr selber im Detail nachschauen. Das ist wirklich immer anders. Aber bis 23.25 Uhr. Problem an der Sache ist auch noch, je nach Broker, müssen aber die Long-Ausübungen anfragen, sozusagen. Schon vorher, ja, wirklich Unterschied. Jetzt kommen wir auf den Broker an. Vorher quasi ausgeübt werden oder dann angefragt werden, dass man halt auch die Long-Option ausübt. Also wäre es dann um 23.00 Uhr noch am Markt gewesen, hätte gesagt, oh Mist, der Short-Call ist ja im Geld, jetzt muss ich meine Long-Calls auch noch ausüben, dass es dann wieder passt. Dann wäre es okay gewesen. Aber man dachte ja, um 22.00 Uhr ist es halt verfallen. Also das ist eine riesige, riesige Gefahr, dass da nach 22.00 Uhr noch etwas passiert und ihr dann halt wirklich das Ding noch angedehnt bekommt und eigentlich dachtet, ihr seid safe. Vom praktischen Doing ist es aber, oder kann man die Gefahr schnell beseitigen. Bei dem Cash-Skill-Put und Covered-Call ist es ja ehrlicherweise egal. Dann wird es halt noch ausgeübt. Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich auch gering, dass es passiert. Das müsste ja, wenn dann sehr stark, ja, kurz out of the money gewesen sein, dann vor Verfall. Da kann man auch irgendwie nachbörslich in der Money rennen. Kommt aber vor und da wäre es dann nicht so schlimm. Wenn ihr aber halt Butterflies, Bergholtz-Bread, was auch immer handelt, macht das Ding einfach ein, zwei Tage vor Verfall zu, dann habt ihr da keinen Stress mehr. So einfach ist die Regel für euch und dann habt ihr da wirklich keinen Stress mehr. Übrigens, auch Long-Optionen werden auch automatisch ausgeübt. Also als Beispiel, zum Beispiel Aktienkurs steht bei 100, ihr habt einen 80er Long-Put als Hedging und denkt, okay, alles ist schick. Und jetzt fällt der Aktienkurs irgendwie auf 79 nachbörslich, dann werdet euch eure Long-Option ausgeübt. Und dann habt ihr ja Put-Option 80, also Aktienkurs von 80 oder Strike-Kurs von 80, 100 Stück Short Long-Put. Habt ihr dann 100 Stück Short, passt auch erstmal, wenn ihr sagt, okay, nachbörslich, dann steht es bei 79. Aber dann kann es ja sein, dass eine gute Meldung übers Wochenende kommt und der Aktienkurs auch bei 200 aufmacht und ihr habt 100 Stück Short bei 80. Also das ist auch eine Gefahr von Long-Optionen kurz vor Verfall, wenn sie halt irgendwie noch ins Geld rutschen, dass die dann ausgeübt werden. Normalerweise ist es ja dann auch so, Freitag schlechte Meldung, dann Montag auch eine schlechte Meldung, also dass der Aktienkurs fällt, aber ist halt generell möglich. Also nehmt einfach mit bei den Investorenstrategien Cash-to-Budget, Geburt und Covered Call ist es eigentlich egal, wenn er auf etwas anderes handelt, gerade bei Aktienoptionen oder auch Future-Optionen, dann würde ich das wirklich immer vor Verfall zumachen. Da kommt dann vielen Dingen nicht rein. So, dann gibt es noch der zweite große Punkt, das ist das Cash-Settlement. Das ist wieder etwas anderes und die sind meistens europäische Ausübungstyp, das heißt nur bei Verfall ausübbar. Was ist ein Cash-Settlement? Auch der sogenannte Bar-Ausgleich heißt, wenn ihr in der Money-Settlement, also meistens verkauft man eine Out-of-the-Money-Option und ihr rennt ins Geld, seid ihr vielleicht minus 500 Dollar, es ist Verfall und dann wird euch nichts angedient, sondern halt 500 Dollar abgeschrieben. Also einfach aus dem Konto rausgebucht und die Sache ist erledigt. Trotzdem könnt ihr natürlich einen Haufen Geld verlieren. Also ihr könnt genauso viel Geld verlieren als bei einer Aktienoption, wenn man das mal grundsätzlich das Setup bespricht. Aber es kann euch halt nicht angedient werden, euch kann auch eine halbe Million abgeschrieben werden. Also trotzdem kann man einen Haufen Geld verlieren. So, wann gibt es solche Cash-Settlement? Das ist meistens bei Indexoptionen. Hier auch nochmal im Detail, ich rede nicht über Index-ETFs wie den SPY, da haben wir wieder physische Andehnung. Warum? Weil der ETF-Anteile können ja angedient werden. Aber ein SPX-Index kann nicht angedient werden, geht nicht, weil der SPX-Index ja selbst nicht handelbar ist. Der Index ist selbst direkt, nicht handelbar. Index-ETFs natürlich schon, auch Index-Futures. Das ist aber, da wurde ja was angedient, das war der Index-Future. Aber der Index kann euch ja nicht angedient werden, weil das ist ja selbst nicht handelbar. Ihr habt es verstanden. Auch beim VIX, beim DAX und so weiter ist es auch der Fall. Es gibt übrigens auch, deswegen es gilt immer noch so für 99%. Bei Erdgas gibt es auch eine LNE-Klasse. E steht für europäisch, da wäre es dann auch Cash-Settlement. Also da wird euch auch nichts angedient. Trotzdem könnt ihr natürlich einen Haufen Geld verlieren. So, und jetzt nochmal, was halt auch häufiger wischiwaschi gemacht wird. Es gibt die Gefahr auch beim klassischen 0-DTE-Handel beim SPX. Und da muss man ganz klar sagen, nein, zumindest wenn man alles richtig macht. Und zwar gibt es da die SPX-Option und die SPX-W, W für Weekly. Aber da gibt es andere Gefahren. So, und da wird halt häufig gesagt, boah, ihr habt da ein Riesenproblem, wenn das nachbürselig euch angedient wird, dann seid ihr pleite. Das ist halt einfach Bullshit. Das muss man einfach so sagen. Wer das sagt, hat einfach keine Ahnung. Ende. Dass es die Gefahr gibt einer nachbürseligen Ausübung, haben wir gerade bei den Aktien und so weiter besprochen. Und Futures, die gibt es aber halt nicht für alle Produkte und halt gerade beim 0-DTE-Handel nicht. Und da ist es so, dass die SPX-W für Weekly-Optionen eigentlich immer bis um 22.15 Uhr handelbar sind, wenn sie nicht eine 0-DTE-Option sind. Also es gibt die SPX-W-Option mit zwei Tage Restlaufzeit, die ist bis 22.15 Uhr handelbar, nicht ausübbar. Weil europäisch, nur bei Verfall. Aber die SPX-W-Option mit 0-DTE, also die einen Tag verfällt, ist um 22 Uhr auch Abrechnungskurs. Aus, Ende. Trotzdem könnt ihr natürlich einen Haufen Geld verlieren, wenn die euch noch ins Geld läuft während dem Handel. Also das heißt jetzt nicht, dass man da keine Geld verlieren kann. Bloß diese nachbürselige Ausübungsgefahr gibt es halt nicht. Bei SPX-W mit 0-DTE da gibt es noch andere Optionen, auch im S&P 500 mit SPX, also sind die Quartalsweisen, da gibt es eine andere Gefahr. Und zwar sind die auch noch bis um 22 Uhr handelbar, aber der Abrechnungszeitpunkt, also wie viel S&P 500 Punkte das dann sind, findet dann am nächsten Handelstag um 15.30 Uhr statt. Also wenn der S&P 500 bei 5.000 steht, ihr habt den 5.100er Short Call, denkt okay, alles schick, aber am nächsten Tag, warum auch immer, steht der S&P 500 bei 5.500, wird dann bei 5.500 abgerechnet und zwischen 22 Uhr und 15.30 Uhr könnt ihr nicht eingreifen. Um die Verwirrung zu vollständigen, gibt es auch beim VIX und VXW, Weekly Option auf dem VIX, auf dem Wohler-Index, da ist es so, dass der Abrechnungszeitpunkt immer am nächsten Handelstag um 15.30 Uhr ist, also auch die Weekly Option ist mal nicht safe. Fassen wir uns zusammen, bei Indexoptionen, die können nicht ausgeübt werden, ist ein Problem, aber beim klassischen 0DTE-Handel kein Problem, wenn ihr die richtigen Optionen nehmt. Also wenn ihr mal eine 0DTE beim SBX nehmt, ohne W, was ja einmal pro Quartal stattfinden kann, habt ihr natürlich auch ein Problem. So, weil, nochmal zur Wiederholung, weil der nächste, oder der Abrechnungszeitpunkt halt am nächsten Handelstag um 15.30 Uhr, auch da wird euch nichts angedient, aber keiner hat halt einen Haufen verloren. Also, Aktienoptionen würde ich immer vor Verfall zumachen. Es sei denn, ihr wollt die Andienung wirklich haben, ansonsten macht den Mist einfach ein, zwei Tage zu, vorher zu, habt ihr keinen Stress. Da gibt es wirklich noch nach 22 Uhr eine Gefahr. Bei Indexoptionen gibt es nicht diese Gefahr, dass euch was angedient wird, nie, egal, gibt es nicht, egal wie viel Uhr. Die 0DTE-Optionen mit SBXW werden wirklich um 22 Uhr abgerechnet, andere Indexoptionen aber erst am nächsten Handelstag, um 15.30 Uhr, das geht jetzt auch nicht für DAX oder Eurostox oder Hang Seng, dann bitte nochmal individuell nachschauen, wann da auch abgerechnet wird. Beim VIX-Optionen, es sei denn, es ist natürlich eine Long-Option, die wertlos ist, die kann natürlich noch irgendwie ins Geld laufen, Gewinn machen, kann euch auch nichts angedient werden, aber ansonsten würde ich gerade die Short-Option auf dem VIX auch vor Verfall zumachen, habt ihr da auch keinen Stress. Also, das jetzt mal so grundsätzlich, ich hoffe, ihr habt es verstanden. Es gibt viele Begriffe, Cash Settlement, europäische Ausübung und so weiter, Gefahr und da wird halt reingeschrieben, ja, das ist bei 0DTE, geht da pleite, wenn das nachlässig was passiert, das ist natürlich Schwachsinn. Man kann mit dem 0DTE-Handel wunderbar sein Konto zerlegen, kein Problem, aber nicht aufgrund von dieser Sache, aber selber dann halt Aktienoptionen reinklicken mit Spread, wo man dieser Gefahr nicht bewusst ist. Also, das ist wirklich das Detail, was man sich immer pro Underline anschauen muss und ich rede jetzt hier nicht über alle Futures und Co., es ist nur so generell die Faustformel, bitte individuell damit beschäftigen. Kommen wir zum Schluss zum Q&A, habe ich euch vorab per Insta gefragt. Also, Cash-Geput auch tief im Minus andienen lassen oder rollen? Ja, das ist jetzt gar nicht so ein Thema von dem Podcast jetzt hier, das ist ehrlicherweise, also tief im Minus, dann heißt ja in der Money, ist ein steuerliches Thema, GmbH, nein, Option im Verlust schließen, Aktien direkt kaufen oder halt möchtest du die Aktien haben? Also Rollen bringt halt tief Geld wirklich wenig. Es ist hier eher ein steuerliches Thema. Werden 0 DTE Optionen angedient? Ich gehe davon aus, dass man 0 DTE Optionen auf SPXW nimmt. Dann nicht, haben wir gerade geklärt. Aber es gibt ja auch eine 0 DTE Option auf Apple. Da ja und da mit der Gefahr nach 22 Uhr. Also 0 DTE im klassischen Sinn auf den SPXW, nein. Kostet eine Optionsausübung Gebühren? Bei Captured und Active Brokers nicht, bei anderen Brokern schon. Heißt nicht, dass bei allen anderen Brokern das kostet, aber es gibt Brokern, da kostet es was, teilweise auch weit über 10 Euro oder 10 Dollar. Da einfach individuell schauen. Werden Optionen automatisch ausgeübt? Also ich gehe davon aus, dass eine Long Option gemeint ist. Ja, ja, ja, ja. Da gibt es auch verschiedene Regeln. Meistens ist die Regel, wenn es 1 Cent oder ein Tick ist es ja meistens, bei einer Aktienoption dann 1 Cent im Geld ist. Aufpassen, wenn Short Option in der Money ist und Long Option nicht, da ist ja dann die große Gefahr nachbürstlich. Haben wir besprochen. Und dann kann man auch eine Option aus dem Geld ausüben. Also ja, bei mir wurde es ganz selten schon mal gemacht. Kriegen wir ein bisschen Free Money, aber es waren wirklich 20 Dollar oder sowas. Also selber kann man das natürlich auch machen, es ist aber halt sehr dumm. Einfach mal so sagen. Also mir fängt erstaunlich nichts ein, wo das Sinn macht. In Deutschland haben die da ganz gut einen Riegel vorgeschoben. Also natürlich kannst du das machen, du verlierst aber halt einen Haufen Geld normalerweise. Also eigentlich nicht Sinn, eine aus dem Geld liegende Option auszuüben. Ja, das war es mit den Fragen und zu dieser Podcast-Folge. Ich habe jetzt nochmal geklärt, die Gefahr der Ausübung. Also Option-Ausübung für Stillhalter und was ihr beachten müsst, muss es einmal glaube ich verstanden haben, auch wann ein Produkt ein Cash-Settlement ist. Also eigentlich ist es immer logisch, wenn das dazugehörige Anderen ja selbst nicht handelbar ist, dann kann man es ja auch nicht andienen lassen. Das ist eigentlich relativ logisch. Und immer vor Fall beachten, ob ihr halt wirklich die Andienung möchtet oder nicht. Und bei SPXW-Optionen, bei 0TDI-Handel wirklich darauf achten. Dass ihr die richtigen Optionen nehmt, wenn ihr einen frischen Index nehmt, erstmal eine Recherche betreiben, wie da so die Spielregeln sind. In diesem Sinne, lasst uns gerne auch mal ein Abo da auf YouTube, wenn ihr es hier anschaut oder auch auf Spotify. Wir haben viele Zuhörer, die uns noch nicht abonniert haben. So könnt ihr uns unterstützen. Gerne auch einen Daumen nach oben da lassen. Und vor allem auch auf Spotify, 5 Sterne. Die haben uns auch noch ganz viele nicht bewertet. Also 5 Sterne, wenn es euch gefällt. Aber da wird es uns freuen, wenn ihr wirklich nochmal eine Bewertung da lassen könntet. In diesem Sinne, passt auf euer Geld auf, bis dahin, ciao, ciao.