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7 (ungewöhnliche) Tipps für deine Beziehung

37m 6s

7 (ungewöhnliche) Tipps für deine Beziehung

Die Sendung „Psychologie-Togo“ präsentiert wissenschaftlich untermauerte, praktische Tipps zur Stärkung der Partnerschaft. Ein zentrales Thema ist die Delegation von alltäglichen Aufgaben, um gemeinsame Zeit zu schaffen, wobei der Fokus auf der qualitativen Nutzung dieser Zeit liegt. Eine Studie zeigt, dass gemeinsam Filme angesehen und anschließend diskutiert werden, genauso wirksam sind wie spezielle Kommunikationsprogramme. Gute Schlafqualität wird als entscheidend für Beziehungszufriedenheit betont – nebenan schlafen oder schnarchen führen oft zu negativen Effekten. Auch das gemeinsame Erleben von neuen, ungewöhnlichen oder herausfordernden Dingen stärkt die Bindung. Verspieltheit und neckische Aktionen erhöhen die Beziehungskompetenz. Besonders wichtig ist die Reaktion auf gute Nachrichten: eine freudvolle, konstruktive Antwort wirkt stärker als Trost bei Konflikten. Eine Studie aus Chicago zeigt, dass eine einmal jährliche Übung, bei der ein Konflikt aus der Perspektive eines neutralen Außenstehenden beschrieben wird, die Beziehungszufriedenheit stabilisiert. Die Kombination aus authentischem Miteinander, gemeinsamer Reflexion und spielerischem Umgang mit dem Alltag bildet somit die Grundlage für eine gesunde, lebendige und nachhaltige Partnerschaft.

Transcription

5632 Words, 35436 Characters

German
Das ist Psychologie-Togo, herzlich willkommen. Hallo und herzlich willkommen, das ist Psychologie-Togo, und heute geht es um ungewöhnliche, aber trotzdem wissenschaftlich manchmal weniger unterfütterte Tipps, wie du deine Beziehung stärken kannst oder wie ihr eure Beziehung stärken könnt. Jedenfalls eine Anregung wert. Und wir machen ein kleines Experiment, und zwar haben wir uns getrennt, voneinander vorbereitet und jetzt gucken wir mal, was jeder von uns mitgebracht hat. Ich bin Frankard Chirotip, Psychotherapeutin. Ich bin Christian Weiß, Facharztippsicherterie und Psychotherapie. Und wir sind nicht etwa nur Arbeitskollegen, sondern wir sind auch schon seit sehr vielen Jahren ein paar. Und unser Miteinander sorgt immer mal wieder für Irritationen in alle Richtungen. Einige finden das schön, andere fühlen sich an Luriho erinnert. Wieder andere halten alles für KI, was hier passiert, umgesprochen wird. Das ist übrigens geil mit der KI. Es gibt das KI-Sprachmodelle, die jetzt so künstlich Räusspann und Irm sagen, um menschlich zu wirken. Und umgekehrt wird uns jetzt unterstellt, weil wir nicht so viel Irm sagen, müssen wir anscheinend KI sein. So, warte. Nee. KI ist die die Räusspart. Wir alle richten Denkfehler vor. Sie erst war ich so ein bisschen getroffen, als das jemand gesagt hat, aber mittlerweile nehme ich das wirklich auch als Kompliment. Ich finde das irgendwie cool. Das hört sich so perfekt an. Das kann nur okay. Nicht so echt. Übrigens, Falls ihr Lust habt, euch von unserer Echtheit zu überzeugen. Im Dezember ist es wieder so weit, wir werden gemeinsam ein paar Live-Termine haben. Sehr gerne schaut doch mal in die Show-Nodes. Wir kommen nach Köln, nach Leipzig, nach Berlin, nach Hamburg, nach Stuttgart. Und nach München. Und da können wir mal sehen, wie wir so KI und Luriumäßig gleichzeitig wir so auf der Bühne unterwegs sein werden. Es gibt natürlich zu diesem Anlass nicht ein spezielles psychologisches Thema, wie eine psychische Erkrankung, sondern bei unseren Live-Auftritten geht es immer um spannende Einblicke in die Psychologie, aber auch Dinge, die man direkt für den eigenen Alltag verwerten kann. Denn wir werden das immer wieder mal gefragt, macht das denn Sinn, wenn zwei Leute, die sich mit Psychologie auskennen, ein Paar sind, funktioniert das deswegen besser und ehrlich gesagt, ich glaube schon. Ich glaube auch, und ich bin total gespannt, welche Tipps du mitgebracht hast, oder ob wir vielleicht die gleichen haben, wir gucken mal, heute soll es ja darum gehen, was wir mal ganz abgesehen, von so was wie Gewaltfreierkommunikation oder den üblichen Tipps, wie man soll. Ich boodschaften formulieren oder so, was man eigentlich seiner Partnerschaft gutes tun kann. Möchtest du anfangen? Ja, gerne. 2025 wurde von der Harvard Universität eine Studie veröffentlicht, die insgesamt 40.000 Menschen beobachtet hat in chromantischen Beziehungen. Okay, das klingt statistisch schon mal ein bisschen valider, eventuell als das, was ich so rausgesucht habe, aber cool. Ja. Und elf Jahre gegen die Studie. Und man hat ganz grob folgendes Untersuch, geht es den Paaren besser, die Geld ausgeben, um Zeit für einander zu sparen, das heißt, die Essen bestellen, die eine Haushaltshilfe haben. Die Einkäufe liefern lassen, sowas? Genau. Und glaubst du? Ja, auf jeden Fall. Ist auch so. Es ist auch so. Also, Menschen und das war aber in verschiedenen Paaren ein bisschen anders, vor allen Dingen, wo eine berufliche oder eine sonstige Doppelbelastung im Alltag besteht, profitieren davon und zwar deutlich, wenn sie verschiedene Alltagsaufgaben auslagern. Ich finde das total nachvollziehbar, weil wir gleichzeitig erwissen, dass sich die allermeisten Streits in Partnerschaften am Haushalt und an den Finanzen entzünden. Wenn man sich da also einig ist, dass man sich da so gut ist, geht erleichtert und dafür dann aber auch bereit ist, das Geld dafür auszugeben, was es kostet, wenn man dafür die gemeinsame Zeit, die man sich freischaufelt, schöner verbringt, dann entstress das ja auch ganz vieles. Ja, die Qualität allerdings hängt tatsächlich daran gut, dass du es gerade gesagt hast, ob man die entstehende freie Zeit auch miteinander verbringt. Es gibt auch einen Effekt, wenn jeder dafür für sich mehr Freizeit hat, aber diese Zeit explizit zu nutzen, um miteinander was zu tun, das hat den größten Effekt. Das ist nicht unbedingt für jeden was und das ist ja auch so, man muss sich das leisten können. Man kann ja nicht jedem empfehlen, hat eine Haushaltshilfe, so klagt das nicht. Aber man kann sich vor allem auch darüber mal unterhalten, welche Aufgaben, denn diejenigen wären, die ich gerne nicht mehr hätte und allein dadurch gibt es schon ein gewisser Fokus, wie man gleich auf den geguckt oder nicht gleich auf den geguckt. Übrigens eine wichtige Sache, die die Forschenden auch nicht so sehr beachtet haben, die mir aber aufgefallen ist, wo man dann auch getroffen haben muss. Es kann manchmal sein, dass bestimmte Tätigkeiten Identitätsstiften sind. Wenn ich mich als denjenigen sehe, der gerne kocht und der gut kocht und der eine große Freude daran hat, meine Anstrengung dir zu geben und sehr gerne, wie du dich freust. Und wenn wir dann aber den Vorschlag hätten, okay, lass immer Essen bestellen, dann geht mir was verloren. Ja. Und das würde was an meiner Identität machen und an meiner Freude Anstrengung in die Beziehung zu bringen und vielleicht sogar den Gefühl von Schieflage, weil ich jetzt wenig da mache und das soll nicht passieren, also man muss sich darüber unterhalten, ob man Zeit für Geld kauft. Ich überlege gerade, ich laube, wir machen das ganz gut, oder? Ja, ohne die Studie zu kennen haben wir uns auch schon öfter darüber unterhalten. Ja, also im Grunde sinngemäß, wie wir uns das Leben leichter machen können, oder? Ja. Also wie wir die Sachen, auf die wir beide keinen Bock haben, idealerweise einer Person in die Hand geben, die da schon Bock drauf hat oder womöglich im Beruf daraus gemacht hat, bei uns ist es ja vor allem so Papierkram. Ja. Und das haben wir an anderer Stelle auch schon mal gesagt, wenn die Küche abends sehr schmutzig ist, kriegen wir das aus den Augen, indem wir das Licht ausmachen. Man soll, wo man kann und wenn man es sich leisten kann, Aufgaben, die beide unliebsamen finden, lieber abgeben und die Zeit, die man dadurch gewinnt als Qualitätszeit miteinander verbringt. Das finde ich für doppelt oder dreifach oder vielfach belastete Paare auf jeden Fall schon mal plausibel. Man darf sich, wo man kann, das Leben ja auch ein bisschen leichter machen. Das sind ganz allgemeiner Tipps. Stimmt. Was hast du? Also, ich habe was gefunden, was klingt, wie aus einer Zeit trifft und vielleicht fast ein bisschen zu schön um wahr zu sein, was aber trotzdem gute Effekte hat und zwar könnt ihr Beziehungsfilme schauen, also einfach "Movie Nights" machen, davon kann eure Beziehung profitieren. Und zwar gab es eine Untersuchung mit frisch verlobten und jung verheirateten Paaren. Die hatte man auf solchen Hochzeitsmessen rekrutiert, weil man eigentlich überprüfen wollte, und zwei so Programm für frisch vermälte Paare, welches sich als besser erweist. Also es gibt ja so Programme, wo Paare lernen können, miteinander zu kommunizieren, wo sie achtsam kalt und perspektiv übernahme und also was miteinander trainieren und davon gab es zwei verschiedene und eigentlich wollten die vorschenden Testen, welches dieser Programme sich als besser erweist. Und dann hat man aber noch zwei Kontrollgruppen hinzugefügt, damit es ein sauberes Untersuchungst Design ist und die eine Kontrollgruppe, den hat man halt gesagt, so pass auf ihr guckt Filme zusammen und sprecht hinterher darüber. Und die vierte Kontrollgruppe hatte halt keinerlei Intervention. Und jetzt waren die Forscher total überrascht, dass die Gruppe, die eigentlich als Kontrollgruppe gedacht war. Die gemeinsam Filme geguckt haben, mit der Aufforderung hinter über die Filme zu sprechen, mitgezielten Fragen schon, ne? Also, die sollten Liebesfilme schauen, aber durchaus nicht nur so romantische, monzettige Filme, sondern durchaus Filme, wo es auch Konflikte gab und Schwierigkeiten und Reibe rein zwischen Paaren. Und die sollten danach darüber sprechen, so, wie sind die beiden mit Verletzungen umgegangen? Hat die Entschuldigung aufrichtig gewirkt? War das eine gute Entschuldigung? Also sie sollten das Verhalten der Film Paare miteinander durch sprechen. Und das hat sich herausgestellt, dass diese Filmintervention genauso gut war, wie diese frühe Starter-Ehe-Programme und sogar die Langlebigkeit der Beziehung genauso verstärkt hat. Also, das heißt, die Scheidungsrate, derer, die entweder eins der beiden Ehe-Programme gemacht hatten oder eben einfach diese Filmintervention, war von den typischen 24 Prozent, ich glaube, auf 11 Prozent gesunken oder so. Das war wirklich erstaunlich effektiv. Okay, zwei Sachen erstens, das ist super erstaunlich. Wow. Und zweitens, es bedeutet aber auch, dass diese Programme sehr effektiv waren und das auch gesenkt haben. Ja, ja, genau. Also eine gute Idee, Programme scheint ja auch nicht schlecht zu sein. Ja, der Punkt ist aber ja halt nur, dass diese Programme, also dieses Konfliktmanagement Training, das war schon einigermaßen aufwendig, also da ging es darum, dass die wirklich Komunik. Dann hatten sie Supervisionen, dann hatten sie Wöchentliche Vorträge. Dann hatten sie Superwideteübungssitzungen, dann hatten sie Hausaufgaben. Also das heißt, sie waren fast 20 Stunden beschäftigt mit diesen Kommunikationsprogrammen. Versus in dieser Filmgruppe, die haben im Grunde einen kleinen Vortrag gehört. Und danach wurde gesagt, guckt mal die Filme. Und hier habt ihr ein paar Fragen, die ihr dann zusammen beantworten könnt. Das war halt weit weniger aufwendig. Die Paare konnten das zu Hause machen. Und wie viel, aber bitte, wie viel Filme sollten Sie denn gucken? In der Versuchsanordnung hieß es jede Woche einen Film. Und ich glaube insgesamt hat sich das um 47 Filmen gedreht. Das natürlich eine Menge. - Oh, diese Menge auch. Ja, ja, ja. - Ja, aber auf der anderen Seite guckt doch mal was. Man normalerweise in so einer Partnerschaft weg netflix. Der Punkt ist ja, letztlich sind es ja noch nicht mal sehr spezifisch Filme gewesen, die eine gute Beziehung abgebildet haben. Sondern es sind Filme gewesen, in denen eine Beziehung gezeigt wurde. Auch konfliktrechte Beziehungen, also insofern glaube ich, liegt der Trick da drin, dass du gemeinsam paar Verhalten beobachtest, dann darüber gemeinsam reflektierst. Und die Forschenden haben das nämlich so interpretiert, dass Paare häufig genau wissen, wo ihre Probleme liegen. Und dann aber dadurch, dass Sie über andere reflektieren oder sich in Filmpersonen hineinversetzen können, so ein bisschen Gefahrloser darüber arbeiten können, in dieser dritten Person Perspektive. Ja, das ist nachvollziehbar. Ich kann dann einer Filmfigur viel besser was kritisieren, was sich vielleicht auch bei dir sehe, ohne dass du dich davon angegriffen fühlst. Und natürlich andersrum. Ja, genau, also und gerade auch, wenn in dem Film problematisches Verhalten zu sehen, dass er zum Beispiel das einer dauernd rumschreit oder einer ungerechtfertigt, ständig misstrauisch ist oder dass jemand mauert oder dass jemand verächtlich sich verhält. Dann kann man das ja an der Figur besprechen und problematisieren. Und das sensibilisiert dann beide für ihr eigenes Verhalten. Und jedenfalls nochmal, das gemeinsame Filme gucken und drüber schauen, war genauso effektiv wie diese sehr aufwendigen partnerschaftlichen Kommunikationsprogramme, die auch effektiv sind. Okay, verstehe und finde ich richtig gut. Jetzt fit mir natürlich noch eine Versuchsgruppe, die hätte ich dabei gerne gesehen. Und zwar pare die irgendeinen Film schauen. Also nicht unbedingt ein Beziehungsfilm, ein Drama, eine romantische Komödie oder sonst was, sondern Star Wars. Gut, da haben wir auch alles drin. Ja eben, wo Menschen agieren, meinst du das? Ich meine überhaupt. Und irgendwas, was nichts damit zu tun hat. Denn ich glaube, dass zwei Dinge auch schon alleine eine Fekt haben. Nummer eins. Wenn man was zusammen guckt, dann läuft das Gehirn in die gleiche Richtung. Also unsere Gedanken laufen ziemlich in die gleiche Richtung. Wir beobachten ja das Gleiche des Wegen, synchronisieren sich. Auch ein bisschen unsere Gefühle dazu und unsere Gedanken dazu. Auch wenn es nur ein Film ist, teilen wir dann ein bisschen gemeinsame Erfahrungen. Wir haben keine das gesehen, das schon mal immer hilfreich. Und Nummer zwei, wenn man auch über jeden anderen Film reden würde, kommt man auf Themen und Ideen, auf die man vielleicht sonst nicht kommen würde und kriegt ein besseres Verständnis für einander. So oder so. Ja auch jemand ist schon da nicht. Genau und somit können wir ja schon Tipp 1 und Tipp 2 zusammenziehen. Lagert Blöde aufgaben, die euch beide Nerven idealerweise aus. Schaut statt Bessel ein Film und sprecht dann darüber. Und problematisiert das, was ihr kritisch seht. Also bei uns ist es ja tatsächlich so, dass wir sehr viele Filme, ehrlicherweise mitten drin schon immer stoppen. Ja, wenn es da heute eine Stunde fern sie gucken, gefällt zweiinhalb. Ja, aber wir immer mitten drinnen aber auch über andere Sachen. Wo hat derjenige nochmal mitgespielt? Stimmt das, was da über den Wicken er gesagt wurde, schnell nachgeguckt. Nein, stimmt nicht. Da sind zwei Geschichten zusammengefasst aus dem 11. Jahrhundert. Aber auch was ein Scheiß, weil ich bin natürlich hellhörig geworden. Also es hieß die Paare sollen Liebesfilme gucken. Weil gerade bei romantischen Komödien bin ich ja immer super allergisch. Wenn da so hochproblematisches Verhalten grenzüberschreitungs-Dorking und also ein Scheiß romantisiert wird und wenn dann so entsetzliche Männer Frauenbilder propagiert werden und wenn ein Nein, das eine Person sagt, einfach glatt dreimal überfahren wird und dann ist das niedlich. So was muss ich natürlich auch mal schon mitten drin kommentieren. Ja, ja, aber darum geht es ja. Es geht ja um das kommentieren und es geht darum drüber zu sprechen. Okay, cool, was haben wir noch? Es gibt eine schöne Studie aus 2022 mit 122 Paaren. Und wir wissen ja, dass es durchaus sinnvoll für eine Beziehung ist und die stärken kann, wenn man gemeinsam Zeit verbringt. Aber in der Studie wurde es noch ein bisschen konkreter und etwas genauer. Und zwar konnte man feststellen, dass es bei der gemeinsamen Zeit sehr hilfreich ist, wenn man aufregende Dinge macht. Neues entdeckt, wenn man gemeinsam was schwieriges macht, vor dem man eigentlich vielleicht sich ein bisschen fürchtet. Das macht sehr viel mehr Sinn als einfach nur irgendwie Zeit miteinander zu verbringen, langeweile miteinander zu verbringen oder etwas, was man schon kennt und schon immer so macht. Nicht dass das schlecht wäre, aber aufregung oder neu entdecken, etwas gemeinsam bewältigen, das schweißt Paare offensichtlich und wissenschaftlich fundiert jetzt auch mehr zusammen. Es muss auch nicht unbedingt kann, aber Adrenalin kick sein, aber sich etwas Neues zu eroben. Und das kann auch sein, nur eine neue Stadt oder nicht nur gemeinsam essen gehen, sondern in ein, ich weiß nicht, Erlebnisrestaurant zu gehen oder Krimidinner. So richtig gut ist es eben, wenn es etwas ist, was man nicht um den gerne machen würde, oder wo man ein bisschen Aversion dagegen hat. Also eine Herausforderung, egal welcher Art. Dann freust du dich ja über folgende Neuigkeit. Ich würde heute gerne noch mit dir wandern gehen. Komm, du hast gerade gesagt, Ding wir auch mal machen, wo man eine kleine Aversion hat. Ja, okay, ich brauche nur noch die Herausforderung. Es ist eine Clippenwanderung. Ja, okay, alles klar, das ist auch aufregend genug. Okay, gehen wir wandern. Cool, das finde ich nachvollziehbar. Und es ist ja vielleicht ein bisschen ein Appell, dass man der Gefahr widersteht, in einer Partnerschaft irgendwann nur noch eingeschlippende Routinen zu haben. Und sich nur noch in den eingetrampelten Pfaden zu bewegen. Ich finde es spannend, dass es dabei auch ein bisschen ungemütlich sein darf. Also, es bringt ein eben auch zusammen, wenn keine Ahnung, dass Autos liegen bleibt oder sich irgendein Problem im Leben in den Weg stellt, dass man dann gemeinsam löst und zwar mit Betonung auf gemeinsam. Und welche Pari jetzt auch immer zuhören, wenn man sich erinnert, wo man das Gefühl hatte, was hat ein Zusammengeschmeiß, dann war das das gemeinsame Weltingen von Problemen? Das passt ein bisschen vielleicht zu dem, was du ja vor allen Dingen häufiger sagst und dankenswerterweise auch, wenn wir Konflikte haben häufiger sagst, du sagst immer, nicht du bist das Problem, sondern das Problem ist das Problem. Und wir beide sind das Team, das das Problem löst. Ich erlebe das so häufig, wenn ich auch Paare im Alltag beobachte oder wenn wir irgendwo im Bus sitzen und unfreiwillig Sachen mitbekommen, dass in kritischen Situationen oder wenn irgendwas schief geht, manche Paare so eine Tendenz haben sofort sich gegenseitig zu behaken und erst mal zu gucken, wer Schuld ist. Erst mal zu klären, hier du bist Schuld und du hättest anders denken sollen und warum und so gemein miteinander werden und gereizt auf einander reagieren, weil irgendwas nicht gerade läuft und der Appell ist ja eigentlich so was zu nehmen und zu sagen, okay, wir haben jetzt gemeinsam ein Problem, aber wir lösen das auch zusammen. Okay, was hast du noch? Ich habe was gefunden zu einem meiner Lieblingsthemen überhaupt Schlaf. Und zwar höre ich in Hinblick auf das Schlafen gerade bei Paaren manchmal immer noch so absolut verheerende Aussagen. Also, das ist angeblich der Sagtnagel der Beziehung sei, wenn man in getrennten Zimmern schlafen würde, dass wenn ein Partner schnacht, der andere das Gefälligst tolerieren muss oder mit Oropax in den Ohren rumfudeln, Hauptsache, man liegt nebeneinander und so. Also, noch mal. Ich habe das schon an ein paar Stellen gesagt, aber ich sage das gerne noch mal. Guter Schlaf ist nachweislich so wichtig für die Beziehung und verbessert die Beziehungsqualität so sehr, dass man solche komischen Einstellungen unbedingt mal überdenken sollte. Es gab zum Beispiel eine Studie, beziehungsweise sind so zwei Studien Teile gewesen. Im ersten Teil der Studie hat man junge Erwachsene, die in einer Beziehung waren zwei Wochen lang Schlaf und Beziehungstagebücher führen lassen. Das heißt, die sollten zum einen über ihren Schlafprotokoll führen. Also, wann sind sie eingeschlafen? Sind sie öfter aufgewacht? Wie lang haben sie überhaupt geschlafen? Hatten sie eine gute Schlafqualität? Waren sie tagsüber müde? So. Und dann haben sie gleichzeitig ja aufschreiben sollen, wie die Beziehung so lief. Und es hat sich eindeutig gezeigt, dass nach schlechten Nächten viel mehr Konflikte in der Beziehung aufgekommen sind. Und man ganz ehrlich, alle Menschen, die Eltern sind, wissen, nach müde kommt doof. Wie so sollte das bei Erwachsene Menschen anders sein? Wir denken immer, wir halten uns so gut im Griff. Stimmt aber nicht. Wenn wir müde sind, sind wir nicht die besseren Menschen. Deshalb ist es zufrieden. super wichtig darauf zu achten, dass man gut schläft. Und in Teil 2, im Runde dieser gleichen Studie, da hatten man Paare im Labor diskutieren, lassen vorlaufen, da Kamera über eine echte Konfliktquelle und je nachdem, wie die ihren Schlaf in der Nacht zuvor bewertet hatten, konnte man dann sehen, dass selbst wenn nur einer der Partner einen schlechten Nachtschlaf hatte, das auch mit einem negativen Effekt einherging, dass die Fähigkeit, die Emotionen des Gegenübers korrekt zu lesen, eingeschränkt war und am ersten Boden Konflikte gelöst, wenn beide ausgerucht waren. Also weil wir das ja am Anfang auch ein bisschen zu Thema gemacht haben, bei uns darf jeder so schlafen, wie er will, das muss nicht synchronisiert sein, das muss nicht am gleichen Ort sein. Ja, du bist halt, wie man sagt, die klassische Eule, du gehst ultra spät ins Bett? Dafür stich halt sehr früh aus. Manchmal. Manchmal steht man zu auf und dann muss sich halt Mittags nochmal schlafen. Ja, und dafür habe ich den Eindruck, ich schlafe locker doppelt so viel als du. Ich geh viel früher ins Bett, ich steh dann mit dir auf, wenn du wieder früh aufstehst. Ja, und dann legest du dich manchmal Tagsüber noch mal hin, ist doch alles in Ordnung. Da muss man sich ja auch nicht miteinander künstlich synchronisieren, wenn es nicht passt, vor allen Dingen, wie gesagt, wenn einer vielleicht schnaht oder auch andere Temperaturbedürfnisse hat. Das ist eine Beziehung auf keinen Fall zu Gute, wenn es für einen von beiden zu einem Krampf wird. Da würde ich wirklich mir lieber die Couch gemütlich einrichten und einen guten Nachtschlaf haben. Genau. Das bedeutet aber vielleicht auch, dass man so Grundsatzdiskussionen echt auch nicht unbedingt um 23 Uhr führt? Also müde, wichtige Dinge zu diskutieren, ist schwierig, sollte man lassen. Also wir wissen jetzt auch, wissenschaftlich unterfüttert, dass es für eine Beziehung besser ist, gut geschlafen zu haben und nicht unbedingt nebenanlander. Ja, zumal ich füchte, dass ganz viele schnarchende Menschen keine Ahnung haben, was für Hass attacken, die danebenliegenden Menschen ausstehen und super genervt sind. Das kann für keine Beziehung gut sein. Wenn schnarchen so stark ist für Prittings, dann gehört das unbedingt, und das gehört in so ein Podcast, wie unseren immer rein, ja, das unbedingt militärisch abgeklärt. Ja. Denn wenn schnarchen zu Atem aussetzen führt, zu kürzsten Sauerstoff mangel und damit auch immer zuständigem Erwachen, kann das rechtschwerig körperliche Folgen nach sich ziehen. Was hast du noch? 2021, also auch nicht so lange her, gab es eine tolle Untersuchung von der Universität Halle Wittenberg. Und ich erzähle es deswegen, weil mir das sehr entgegenkommt. Verspieltheit unterparen, erhöht die Beziehungszufriedenheit. Ok, und was ist jetzt mit Verspieltheit gemeint? Verspieltheit, in dem Fall, also im englischen Playfulness, bedeutet, dass man auch auf Alltagsituationen recht spontan reagiert, späß macht miteinander, dass können Wortspiele sein, dass können auch mal kleine Achtung, ganz kleine Neckarreien sein, wenn man in verschiedene Sachen einfach einen kleinen Spaß einbaut, wenn man verspielt wie ein Kindblatt, also was, all solche Verspieltheit und nicht so sehr erwachsen und nicht so Bier ernst zu sein, das erhöht die Beziehungszufriedenheit. Und das Schöne dabei, man hat da nicht jetzt irgendwie ganz junge Parageteste, sondern alle möglichen Altersgruppen und man hat sich vor allen Dingen auch schon Beziehungen angeguckt, die länger zusammen waren. Für das Verspieltheit hat man so mehrere Kategorien gemacht, zum Beispiel, wie spielerisch man mit anderen umgeht, wie man Spannung entschärfen kann, wie spontan und leicht fühlt sich man unterwegs ist, wie viel Freude man an Wortspielen hat oder an einfach neuen Ideen und auch die Vorliebe für ungewöhnliche oder ganz schrägige Dinge. Wie Whimsical man ist, leh es hier gerade auf dein Zettel? Also durchaus auch ein bisschen Skurril oder auch schrullig. Ja, sind das nicht sowieso eigentlich die besten Beziehungen, wo man eben auch so schrullig sein kann, wie man halt ist? Überhaupt, dass die Bestbeziehung sind, da war das Verbeide passt, da ist das ganz bestimmt positiver Effekt und so, wie ich das verstanden habe, ist es auch nicht zwingend wichtig, dass beide gleich verspielt sind, Hauptsache einer ist es und der andere macht's mit. Ich möchte dazu was erzählen, es passt genau dazu und zwar habe ich das erst so auf Instagram gesehen, dass immer einer der beiden, also wenn es ein paar ist, dem anderen sagt, ich habe ein Vogel gesehen und das ist so interessant, wie verschieden Leute dann reagieren. Also wenn ich zu dir sagen würde, Christian, ich habe heute morgen ein Vogel gesehen, wie würdest du reagieren? Was für ein Vogel, wo hast du ihn gesehen, hast du ein Foto gemacht? Genau, so würdest du reagieren und das kommt jetzt aus einer ganz anderen Ecke, passt das aber für mich zu diesem bisschen Whimsical, weil aus der Paarforschung von Gottmann, John Gottmann, wissen wir, dass so kleine ennen das BITS mit D, also B-E-D, BITS, so kleine Kontaktangebote in glücklichen Partnerschaften positiv beantwortet werden. Denn ich also reinkomme und mit leuchten Augen sag, ich habe ein Vogel gesehen, selbst wenn dich fögel jetzt nicht so doll interessieren und du da per se auch keine Begeisterung aufbringen kannst, du trotzdem freundlich und zugewandt und interessiert reagierst und einfach meine Begeisterung aufnimmt uns und sag, wow, was für ein Vogel, dann ist das ein positives Beziehungszeichen und das kann man auch ein bisschen üben, also anstatt, dass du mich schroff abtropfen lassen würdest, wenn ich wieder ankomme mit einem Stock oder einem Stein und du sagst, warum zeigst du mir so ein scheiß und interessiert mich nicht, sondern du jeweils sagst, zeig mal und toll, dass es auch etwas was glückliche Partnerschaften auszeichnet und das gehört für mich ein bisschen zu rimsiker und skuril und den anderen auch ein bisschen sein zu lassen, beziehungsweise gemeinsam vielleicht auch ein bisschen sonderbar zu sein, dazu, weißt du wie ich meine? Ja, aber das ist eigentlich schon ein eigenständiger Tipp in sich, wenn dein Partner, deine Partnerin mit Begeisterung auf dich zukommt, dann würde das nicht ab, sondern eben das lieber mit gleicher Begeisterung nochmal auf. Dazu habe ich übrigens auch eine extra Studie noch mal gefunden, das ist jetzt unabhängig von den von Gottnen postulierten Bits, auf die man reagieren sollte, es geht nämlich ganz grundsätzlich darum, dass es in Partnerschaften wichtiger zu seinen Scheint für die Beziehungsqualität, wie du auf gute Nachrichten reagierst, anstatt wie du auf schlechte Nachrichten reagierst, man könnte ja glauben in Partnerschaften sei es besonders wichtig, Rückhalt zu geben, wenn was Schlimmes passiert oder bei schlechten Nachrichten viel troß zu spenden und das ist es auch, aber interessanterweise erweist sich eine Begeisterung miteinander und ein wirkliches Feiern von guten Nachrichten und sich mit dem anderen richtig doll freuen und da auch nachzufragen und interessiert zu sein und nicht einfach nur zu sagen, ja cool, schön für dich, was du so gute Nachrichten im Raum hängen zu lassen, ist keine gute Idee, sondern sie gebührend zu feiern und sich miteinander zu freuen, es unter Umständen wichtiger, als auf schlechte Nachrichten angemessen zu reagieren, also wenn jemand eine gute Nachricht hat und auch das wurde in so einem etwas komplizierten Studiendesign gemacht, man hat Paare beobachtet, wo beim Vermitteln einer guten Nachricht das gegenüber eher so ein bisschen abgelenkt oder kurz angebunden war oder gar keine Nachfragen gestellt hat oder eben das total aufgegriffen hat mitgesprungen ist begeisterung gezeigt hat, das macht ein Unterschied für die Beziehungszufriedenheit, also aktiv und konstruktiv zu antworten, auch übrigens, gibt ja auch manchmal Menschen, die so eine Tendenz haben sofort das Haar in der Suppe zu suchen, also du erzählst was tolles, keine Ahnung so eine Jobgelegenheit oder irgendwas was dich gerade interessiert und dann kommt so ein, aber kann man davon wirklich leben oder ist das Brutto oder netto, weißt du was ich meine so direkt so einschränken darauf zu reagieren? Ja, aber so wie du jetzt? Genau, da habe ich einen anderen Blick drauf. Ja, aber die Forschung hat auch einen anderen Blick drauf, Christian, aber gerne teile deinen Blick. Mal abgesehen davon, dass das etwas ist, worüber man gut reden kann und was man ganz konstruktiv auch ändern kann, ein Stück weit in der Kommunikation ist ja vor allem immer die Interpretation des Verhalten unseres gegenüber das wichtige und wenn man weiß, dass jemand, der du sagst, das Haar in der Suppe sucht, häufig eine Art analytischer Denker ist, bei dem einfach irgendwelche Informationen erst mal durch so ein Filter und Zahnredchen-System fallen und der einfach guckt was dabei dann hakt und er das so gelernt hat und sich selber wohl damit fühlt, wenn man so will, analytisch raus zu bekommen, was daran nicht stimmen kann, so jemand wäre zum Beispiel als Krivedarkommesser wahrscheinlich der hervorragend den Job, dann zeigt dir das. Ja, aber hast du schon mal einen glücklich verheirateten Kriminalkommesser gesehen? Nein, das sind einseime Gestalten und warum? Weil du jetzt im Fernsehen immer so siehst. Weil du den erzählst, hey, ich habe eine kleine Beförderung erhalten und dann kommt direkt, ja, für das bisschen Geld so viel mehr Arbeit. Das ist keine konstruktiv positive Reaktion. Wenn du sagst, boh, das Brot ist heute richtig gut gelungen. Ja, das Rezept hast du wahrscheinlich trotzdem nicht aufgeschrieben. Das ist keine gute Reaktion, da kann es so komisch haben, aber keine glückliche Beziehung führen. Also glückliche Kriminalkommesser dürfen uns gerne mal schreiben, dass es sie in Wirklichkeit gibt? Ich kenne ein, ich kenne persönlich ein, aber der ist glaube ich in seiner Partnerschaft auch nicht so ningele. Und ich stimme dir durchaus zu, dass das in der Partnerschaft nicht unbedingt förderlich ist. Aber ein so negativen Blick darauf habe ich erst mal nicht, weil das darfst du mir glauben, der Impetus, also das, was dirjenige damit erreichen will, ein Guter ist. Schon, aber wenn doch jemand mit Begeisterung etwas erzählt, es ist doch nicht an dieser Person, eine dann irgendwie negativ abwiegelnde und destruktive Antwort, dann wiederum wohl wollen zu interpretieren und zu denken, ne, ja, freut sich jetzt nicht mit mir, aber meint er bestimmt gut. Aber ich verstehe schon. Warum bist du das? Ja. Gut lassen wir das. Ich stelle das jetzt nun mal so in den Raum, kann ja jeder daraus machen, was er oder sie möchte, wie du auf eine gute Nachricht reagierst ist, wichtiger als ob du guterin bist, bei schlechten Nachrichten trost zu spenden. Freut ich einfach. Na ja, wenn man eine analytische Denkart hat, heißt das ja nicht, dass man sie immer so rauslassen muss. Wie wir gerade geklärt haben schon. Aber das ist super, denn da wir jetzt schon eine weitesten Sinne bei Konflikten sind, gibt es nämlich eine tolle Studie, auch noch, die im Großraum Chicago gemacht wird, mit 120 E-Pan und zwar zwei Jahre lang, also recht ordentlich schon, was die Zahlen angeht. Und auch hier wieder nicht nur junge Leute, nicht nur alte Leute, sondern von 20 bis 79 Jahren alt waren die Teilnehmer. Und was die machen sollten, war über einen Konflikt über einen Streit, diese mit ihrem Partner hatten zu schreiben. Und zwar sieben Minuten, einen sieben Minuten Text. Und dazu sollten sie die Perspektive eines wohlwollenden Außenstehenden einnehmen. Ja, die Studie habe ich auch gefunden, also sie sollten einen realen Konflikt, den sie mit ihrem Partner oder ihrer Partner hatten, beschreiben, als wären sie eine Außenstehende Person, die jetzt hier sitnt und nennt sie von außen beobachtet hat. Ja, genau. Und dann sollten sie sagen, im Verlauf, wie es ihnen damit geht, wie ihre Bewertung und die Gefühle bezüglich dieses Streit sind. Übrigens der Partner hat den Text nicht zu lesen bekommen. Also es war, letztlich kann man sagen, eine Übung sich selbst aus dem eigenen Erleben des Konfliktes herauszuheben und sich Gedanken zu machen, wie das aus der Vogelperspektive aussieht. Also für eine Außenstehende Person, die am Nichts will, die das einfach von außen betrachtet, die die Hindernisse aber auch erkennt, die das Paar vielleicht hat und auch ein bisschen anders benennen kann. Die aber gleichzeitig auch wohlwollend mit beiden ist. Genau. Und das ist eine super spannende Sache. Menschen können das, Menschen können eine fiktive andere Perspektive einnehmen. Obwohl sie es ja aus dem eigenen Kopf und nur subjektiv machen. Aber ein gutes Stück weit geht das so zu tun, als sei man jemand anders und guckt von woanders. Und diese Schreibübung ist übrigens eine zufriedenheitserhaltende Maßnahme. Also ich hab diese Studie wie gesagt auch gelesen und da ging es nicht darum, dass die Paare hinterher zufriedener waren, aber die Beziehungszufriedenheit hat bei denjenigen mit dieser einfachen Schreibübung. Also du hast ja gesagt, die sollten das alle vier Monate machen. Sprich, dreimal im Jahr, was sie echt wenig ist. Für sieben Minuten. Das heißt, 21 Minuten im Jahr. Und das hat dafür gesorgt, dass die Beziehungszufriedenheit dieser Paare nicht abgenommen hat. Trotz der Konflikte, die es ja gab. Natürlich gab es eine Kontrollgruppe und da hat die Beziehungszufriedenheit abgenommen. Und an der Stelle muss ich das einfach sagen, weil es natürlich passt wie Arsch auf einmal, sage ich jetzt als KI-Person. Wie sagt man denn? Faust aufs Auge, sagt man auch nicht? Es passt einfach sehr gut. In meinem Buch, das jetzt erscheint, die innere Oma geht es unter anderem genau da drum, dass man eine dritte Perspektive etabliert, einen distanzierten, aber sehr wohlwollenden Blick auf sich selbst, auf das hier und heute. Und das hat sich in verschiedensten Kontexten als sehr hilfreich erwiesen. Und wenn ihr dieses Buch vorbestellen mögt, das erscheint nämlich jetzt am vierten September, dann findet ihr den Link in den Showdowns. Okay, Frank, wollen wir die Tipps nochmal zusammenfassen? Gerne. Nummer eins. Zeit kaufen und nicht nur Dinge und die freigebordene Zeit gemeinsam verbringen. Zweitens. Filme gucken und intensiv über das sprechen, was man da an ein paar Interaktion wahrgenommen hat. Hinterher oder auch mitten drin. Drittens. Gut schlafen statt zwingend nebenan anders schlafen. Viertens. Gemeinsam. Neues. Und durchaus vielleicht sogar etwas ein bisschen unbequemes Erleben. Und daran angeknüpft hatten wir den Tipp, dass es ohnehin günstiger ist, das Problem als das Problem zu behandeln und sich gegenseitig als das Team, dass jetzt miteinander das Problem angeht. Und jetzt habe ich mich schon wieder verzählt, sind wir jetzt bei fünften? Fünften. Verspielen miteinander bleiben. Ein bisschen schräg, ein bisschen seltsam. Vielleicht ein bisschen neckisch. Und dazu passt dann der sechste Tipp, nämlich 6a auf Bitz und kleine, freundliche Beziehungsangebote, auch wirklich einsteigen und das mitbekommen. Wenn der Partner oder die Partnerin was gerade mit leuchten in Augen erzählt und 6b, gute Nachrichten, wirklich zu feiern, sich mitzufreuen und aktiv konstruktiv darauf einzusteigen, dass er weist sich zumindest in dieser Studie als noch nützlicher, als bei man in schlechten Zeiten füreinander da ist. Und siebt uns 21 Minuten im Jahr, in die Beziehung investieren, in denen man nur dreimal in diesem Jahr für 7 Minuten über einen Stadt gehabt und konflikt aus der Vogelperspektive eines wohlwollenden Fremden schreibt. Wir freuen uns sehr, wenn der ein oder andere Tipp, die ein oder andere neue Erkenntnis, die jetzt rausgekommen ist, für euch vielleicht hilfreich ist. Wir freuen uns aber auch. Wenn wir miteinander im Kontakt bleiben, am besten bei Instagram, unter dem Händel Franca, Unterstrich, Chiroty, Unterstrich, Psychologie, da wird es in den kommentagen wieder ein Post zu unserer Folge geben. Und wenn ihr uns was erzählt, was bei euch gut funktioniert hat oder wo von ihr vielleicht auch gehört habt und von mir aus auch was gar nicht geklappt hat, dann lasst es uns gerne dort wissen. Für heute sagen wir vielen Dank fürs Zuhören und sehr gerne schaltet doch am nächsten Sonntag wieder ein. Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Paare profitieren von der Ausgabe von Geld für gemeinsame, stressfreie Alltagszeit, insbesondere wenn sie aufwendige Aufgaben wie Kochen oder Einkäufe delegieren.
  2. Zusammen gucken und über Filme diskutieren – auch konfliktreiche – stärkt die Beziehung genauso effektiv wie spezielle Kommunikationsprogramme.
  3. Ein guter Schlaf ist entscheidend für die Beziehungszufriedenheit; es ist besser, nebenan zu schlafen, als aufgrund von Schlafstörungen die Beziehung zu belasten.
  4. Gemeinsame, aufregende oder herausfordernde Erfahrungen fördern Bindung und helfen, routinierte, monotonen Alltag zu vermeiden.
  5. Verspieltheit, wie zum Beispiel durch neckische Aktionen oder Spieltriebe, erhöht die Beziehungszufriedenheit und schafft eine positive, lebendige Dynastie.
  6. Bei guten Nachrichten sollte man nicht nur „cool“ antworten, sondern mit Begeisterung reagieren und sich freuen – dies wirkt stärker als Trost bei schlechten Nachrichten.
  7. Eine einfache Übung, über einen Konflikt aus der Perspektive eines wohlwollenden Außenstehenden zu schreiben, stärkt die Beziehungszufriedenheit und verhindert Abnahme.
  8. Die Kombination aus Authentizität, gemeinsamer Reflexion und lebhaftem Miteinander ist der Schlüssel, um eine nachhaltig starke Partnerschaft aufzubauen.

Summary:

Die Sendung „Psychologie-Togo“ präsentiert wissenschaftlich untermauerte, praktische Tipps zur Stärkung der Partnerschaft. Ein zentrales Thema ist die Delegation von alltäglichen Aufgaben, um gemeinsame Zeit zu schaffen, wobei der Fokus auf der qualitativen Nutzung dieser Zeit liegt. Eine Studie zeigt, dass gemeinsam Filme angesehen und anschließend diskutiert werden, genauso wirksam sind wie spezielle Kommunikationsprogramme.

Gute Schlafqualität wird als entscheidend für Beziehungszufriedenheit betont – nebenan schlafen oder schnarchen führen oft zu negativen Effekten. Auch das gemeinsame Erleben von neuen, ungewöhnlichen oder herausfordernden Dingen stärkt die Bindung. Verspieltheit und neckische Aktionen erhöhen die Beziehungskompetenz.

Besonders wichtig ist die Reaktion auf gute Nachrichten: eine freudvolle, konstruktive Antwort wirkt stärker als Trost bei Konflikten. Eine Studie aus Chicago zeigt, dass eine einmal jährliche Übung, bei der ein Konflikt aus der Perspektive eines neutralen Außenstehenden beschrieben wird, die Beziehungszufriedenheit stabilisiert. Die Kombination aus authentischem Miteinander, gemeinsamer Reflexion und spielerischem Umgang mit dem Alltag bildet somit die Grundlage für eine gesunde, lebendige und nachhaltige Partnerschaft.

FAQs

Man kann durch gemeinsame Filme schauen und danach über die Beziehungen in den Filmen zu sprechen, was tiefere Verständnisse und kritische Reflexionen fördert.

Aufregende gemeinsame Erlebnisse stärken die Bindung, da sie Abwechslung schaffen und Paare gemeinsam Herausforderungen bewältigen, was die Beziehung wissenschaftlich fundiert verfestigt.

Guter Schlaf verbessert die Beziehungszufriedenheit, da müde Partner schlechter mit Emotionen umgehen und Konflikte häufiger haben, was wissenschaftlich belegt ist.

Verspieltheit, wie zum Beispiel kleine Späße oder Neckereien, erhöht die Zufriedenheit, da sie Nähe, Freude und eine gewisse Ungezügtheit fördern.

Man sollte sich mit Begeisterung und Interesse auf gute Nachrichten einlassen, statt sie zu kommentieren oder zu analysieren, was die Beziehung positiv beeinflusst.

Dieses Übungshandeln hilft, die eigene Wahrnehmung zu entfalten und die Partnerbeziehung aus einer distanzierteren, wohlwollenden Sicht zu betrachten, was die Zufriedenheit stärkt.

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