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7 Lehren für ein gutes Leben

68m 34s

7 Lehren für ein gutes Leben

In dieser Podcast-Folge diskutieren die Gastgeber zunächst über den Herbst, ein Gedicht und eine Dokumentation über den Rapper Haftbefehl, die authentische Einblicke in seine Höhen und Tiefen gibt. Dann lenken sie das Gespräch auf die zentrale Frage: Was ist ein gutes Leben? Ausgehend von Maslows Bedürfnispyramide, die Selbstverwirklichung als höchstes Ziel setzt, wird deutlich, dass dieses Modell stark von westlichen, individualistischen Werten geprägt ist. Die Gastgeber kritisieren, dass die wissenschaftliche Psychologie seit ihren Anfängen hauptsächlich mit "WEIRD"-Menschen (westlich, gebildet, industrialisiert, reich, demokratisch) forscht und daraus universelle Aussagen über die Menschheit ableitet – obwohl diese Gruppe nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung ausmacht. Um diesen Bias zu durchbrechen, stellen sie eine indigene Schöpfungsgeschichte der Anishinaabe vor: Eine Bisamratte, das schwächste Tier, taucht nach einer großen Flut tief ins Wasser und holt Erde herauf, aus der neues Land entsteht. Diese Geschichte symbolisiert Demut, Wandel und Verbundenheit mit der Natur. Ein aktuelles Paper schlägt vor, das gute Leben aus der Perspektive indigener Kulturen zu betrachten, nicht um es zu kopieren, sondern um mit respektvoller Neugier andere Denkweisen zu verstehen. So soll die Psychologie vielfältiger und inklusiver werden.

Transcription

11399 Words, 68232 Characters

German
Ich kann dir zehn Studien erzählen über Liebe und Türensgenner von Nukklus-Akumbens, der im Belohnungssystem eine wichtige Rolle spielt. Oder ich erzähle dir eine Liebesgeschichte. Und dir würde ich natürlich die Geschichte von tatsächlich Liebe erzählen, diesen Film zeigen. Und du sitzt da und häuls und fühlst die Liebe wirklich. Weiß was ich meine? Kommt ja immer nur darauf an, wie man damit umgeht. Wenn du dann da sitzt und dich über alles beschwerst, und ich hab ja nix und so, dann wird's ja auch bitter. Und da merkt man schon in Widerspruch, der ganz oft in der Forschung stattfindet, es wird von uns Menschen, von Forschenden erwartet, neutral und objektiv zu sein, was aber keiner sein kann. Guck, Ems Nieder drauf, finde du, die sehen dir das. Aber der Norbert sagt, ich werde, ich persönlich werde diese Erde so wenig kaputt machen, wie es nur eben geht. Das ist andere extrem. Vor dich auch nicht ohne erwähnen lassen. Weltschreutes fühlen, der Podcast mit Arzteschröder und Leon Windscheid. Ich begrüße dich heute mit einem Gedicht. Verblüht sind Dalihan und Ginster, die Abende sind früher Finster. Die Rechnung steigt für Gas und Licht, der Tag nimmt ab. Ich leider nicht. So, hallo, Leon. Ich begrüße dich in diesem Herbstdrag. Gut genau. - Gut, gut. Ja, ja. In diesem Sachen Christmü, ja, das war letztens wieder eine. Was war das? Diese kurzen Witze, die du erzählt hast. Ich hab letztens Daniel Boschmann gesehen, unser Freund vom Frühstückz fährt. - Ja. Er sich grümbelt vor Lachen auf dem Boden gewälzt hat, weil er wie den Witze erzählt hat, du bist, was du ist. Und dann einfach so erwidert, ich kann mich gar nicht ändern, ein voules Stück Scheiße gegessen zu haben. (Lachen) Ich hab mich dabei ertappt, dass ich da sehr lustig fand. Ja, schön dich zu hören. Du verblühte Dalihan. Nein, was war das für Blumen? Du strahlende. Was bliebte denn herbst? - Alles strahlt. Hier suchte eine Rande. - Ich trage ein bunter Strauß für dich. Ja. Und wie immer gut gelaunt. Und ich trage so im Herbst, fühl ich mich fast noch ein bisschen besser. Erst mal markiert den Herbst. Zweitens, da zeigte ich, wer der wahre Profi in guter Laune ist. Ja, das stimmt. Ne? Du strahlender Castanien, man, das wollte ich sagen, fällt mir da rein. Und diese Seele, übrigens der Castanien, man, falls ihr nicht gesehen hast, ganz gruselig, es garninavischer, dunkler, thriller, erviel Psychologie auch drin, fand ich richtig gut gemacht. Okay, okay. - Dringen gucken. Apropos, Düster, hast du die Ducco-Baboschon gesehen über den. Nein, haft befehl? - Nein. Mal, ne, mal. Also, wer da noch danach noch Dogen nimmt, eikut, anhand, ist ja eigentlich. Aber gut, weil wirklich ist eine tolle Dokumentation. Und es gibt es, glaube ich, selten, dass jemand so Einblicke auch in die absoluten Niedung seines Daseins gewährt. Das hat mich ja oft genervt in Netzen Doku über. Ja, Leute, dass ich das gefühlt habe, es war so ein reiner Werbefilm für ein Fußballspieler. Ja, wir beckern, das ist ehrlich. - Ja, wir bekamen zum Beispiel. Das Ding? - Ja, also so ehrlich wie eine Doku ehrlich sein kann. Aber zusammenbrüche, versagen auf der ganzen Linie, also bis hin zum Klinisch-Tot sein und wiederbeleben. Und die Kamera war dabei. - Krass. Oh, war mal, ey, fahnsinn. Aber was positiv ist rauszuziehen, also neben der Authentizität, ich wusste gar nicht, was das Haftbefehl von den anderen Musikern und Rapper in Deutschland als der totale Babo gesehen wird. Weil selbst ein Peter Fox oder ein Yandelae sagen, der Typ ist so gut und die anderen Rapper sowieso. Die sagen, das ist eine Klasse für sich, das unser Messy oder unser Ronaldo. Ich hab Yandelae nur im Trailer gesehen, ich dachte auch krass. Das war mir nicht so bewusst, dass Haftbefehl so gut ist. Null 6, Null 6, Null 9. Ja, ich fand diese. Ich hab mich das letztens gefragt, wenn es um Sprache geht, die nicht verletzten soll, wenn es um ja vielleicht überhaupt mehr Awareness geht und übergefühle reden. Und all das, wo wir hier auch für Werben immer mal wieder in diesem Podcast. Und dann hör ich so ein aggressiven Haftbefehl Track. Ja. - Und merke, boah, dass ich hör das dann gerne. Ich glaube, es ist bei ihm aber eben auch ein Abbild seiner Erlebnerealität. Und das finde ich auch interessant, dass man. Ich mein, wann sind wir schon mal auf den Nebenstraßen oder in den Problemen viel offenbachs unterwegs? Und ich weiß nicht, ob du schon mal einen Offen mach gespielt hast. Demnächst. Das ist schon, boah, dann fahren wir eine Stunde eher hin und drehen mal eine Runde. Ja. Haben wir eigentlich dann vor. Das. Man sieht immer nur die Bilder aus dem Vanillius von Paris oder andere Problemen viel auf der Welt. Aber da bist du auch wirklich in der Realität angekommen, Oliver. Ja, aber da. Jetzt bin ich ja nicht der einzige, dem das gefällt, so eine Musik und so ein Hintergrund check, wie du denn gerade lief hast, den macht man ja nicht. Und ich habe mich dann wirklich gefragt, wie so Markmann, mir irgendwie das Schein bei dieses Brachiale. Ja. - Und das würde man jetzt vielleicht erstmal Männern unterstellen, aber wenn zum Beispiel bei einem K.I.Z. Konzert, die haben ja glaub ich Konzerte gemacht, wo nur Flinter zu lassen waren, so glaube ich nach dem Motto. Und da hast du ja auch in dem Videos gesehen, wie die ja auch zum Teil sehr brachial, sehr aggressiven Leins dann begeistert mitgesungen werden. Ja, und ich dachte da manchmal, Vorsicht, Vorsicht, mit Jahrsprache, kann verletzten Sprache, kann ganz aggressives Werkzeug sein, Fiesestrukturen aufrechterhalten. Aber ich denke manchmal muss es auch dieses gewalttätige, hart heftige in der Kunstgebende. Ich glaub, das Wort Kunst war jetzt auch ganz wichtig. Weil das kam in der Doku auch so richtig rüber, dass alles für die Kunst war, dem ist ja im Prinzip alles andere Scheiße, egal. Auch was mit ihm passiert ist, völlig scheiße, egal. Und ich weiß, mein lieber Freund Oliver Pula, war eine Kendi gut und war auch schon hier und damit ihm unterwegs. Und er sagte, es ist so ein warmherziger, so ein toller Mensch. In seinen Tracks geht es ihm wahrscheinlich wirklich in erster Linie um die Kunst. Und das war ja, das kommt doch immer wieder zur Sprache. Also ich fand es richtig gut. Sehr gut, dann hab ich ja was, was ich jetzt in den Herbst sagen gucken kann, beim Kastagnen, den Menschenbastelern. Ja, schön, da haben wir uns fast auch schon die Tür aufgemacht. Heute zu einer, ich hoffe, dass das eine Folge ist, wo man uns nachher sagt, in den vielen Zuschüften, die wir immer von euch lesen dürfen, wie bei den Schildköten, auf denen die Welt steht und unsere Folge zum Determinismus und Freien will, dass das was mit einem Macht, dass man vielleicht ein Stückchen anders danach durch ein Tag gegangen ist. Und weiß gleichzeitig aber auch, dass das bestimmt eine besondere Folge ist, wo vielleicht, ja, ich fühle jetzt gar nichts viel verraten, aber wo man auch finde ich ein bisschen besonderen Blick jetzt heute braucht. Den würde ich gerne von uns allen abholen und verspreche, dass dann aber so ging es mir zumindest beim Vorbereiten und einer beiden dieses Thema, dass das richtig gut tut. Und das ist für mich auch die erste große Frage, die ich hier stehen habe. Ja. Ich kann sicher jeder direkt mitstellen. Was macht für dich das gute Leben aus? Oh, sind wir da nicht. Also ich frage jetzt ganz profil. Und vielleicht willst du das auch von mir hören und führt in die Richtung. Jetzt auch einfach. Ja, also die Idee dazu ist, die man es läuft, Bedürfnisbüramide. Denkmodellen Hilfsmittel, um seine Bedürfnisse, vermeintlichen Bedürfnisse einzuhörten. Und also klar, erst mal meine Grundversorgung mit Essen trinken, die Sicherheit dachübern Kopf, dann die Freiheit Dinge zu tun, die mir auch Spaß machen und ein soziales Miteinander. Und dann die Spitze der Pyramide wäre selbst verwirklicherung ist. In die Falte mache ich Tour gestalter als Individuum. Ja, also als Stütze, als in Mindernung, das Ganze doch sehr hilfreich für mich. Ja, das kann ja dann, das kann man ja dann für sich gucken. Ich glaube jetzt auf die Frage, was wäre für mich das gute Leben? Da wäre ich erstmal noch gar nicht wie dieser Pyramide gekommen, aber ich hätte bestimmte Sachen gesagt. Und ich dachte aber auch, was hätte es tun gesagt? Ja, ich glaube, ich hätte auch viele dieser Selbstverwirklichungspunkte genannt. Ja, wir sind schon erfüllt. Ja, wir sind so verwöhnt, dass wir jetzt vielleicht nicht dran denken, dass wir jetzt hier in Dachübern-Kopf brauchen oder essen im Kühlschargen natürlich. Menschen, die das nicht haben, würden das dann als ersten Punkt nennen. Das ist ja auch so ein Stück weit die Idee hinter dieser Pyramide. Aber dieses Selbstverwirklichen so zu lieben, wie man möchte, sie berufen zu machen, so können den man liebt haben, weil letztes Auto übergesprochen. Das wäre dann vielleicht Punkte, die mir auch so gekommen werden. Ja, ja. Ja, ich möchte jetzt heute mal an uns alle die Frage stellen. Was wäre, wenn es ganz anders wäre? Ja. Hab ich natürlich schon geahnt, dass du. - Ja, natürlich. Ja, das wäre erst mal ein Setting-Baus, und das ist das vielleicht ist es ja auch ganz anders. Ja, und möchte dir dazu eine besondere Geschichte erzählen. Mhm. - Uns verfolgte. Am Anfang lebten die ersten Menschen in Harmonie mit allem, was existierte. Alles war im Gleichgewicht. Menschen, Tiere, Pflanzen. Wasserluft, doch irgendwann verloren die Anische Nabeck diese Verbundenheit. Nur die Menschen lebt nicht mehr am Einklang mit dem Rest der Schöpfung. Das machte den Schöpfer Gichi Manitu traurig. So sehr, dass er beschloss, die Erde zu reinigen, mit einer großen zerstörerischen Flut. Das Wasser überzogen Mutter Erde vollständig. Nur Wena Bouchou, eine mystische Figur der Anische Nabeck und einige Tiere überlebt, indem sie auf einen riesigen Baumstamm klättern. Wena Bouchou, diese mystische Figur, hatte jetzt eine Idee. Er wollte neues Land erschaffen, auf dem Tiere und Menschen wieder leben könnten, nachdem diese große Flut kam. Wenn es ihm gelänge tief genug ins Wasser zu tauchen, um nur eine Handvoll Erde zu holen, dann könnte er die vier Winde und eine neue Welt daraus formen. Er taucht also hinab lange, aber kam schließlich ohne Erde zurück. Also bat er die Tiere um Hilfe. Viele Versuchten es, doch keines kam mit Erde zurück. Dann meldete sich das unscheinbarste, das schwächste Tier, eine Biesamratte. Die anderen lachten die Biesamratte aus. Was sollte sie schon schaffen, wenn selbst die starken gescheitert waren? Aber die Biesamratte ließ sich nicht beirren, sie tauchte tief, immer tief, bis sie kaum noch Luft hatte. Und als sie schließlich wieder auftauchte, war sie erschöpft, kochte und in ihren kleinen Foten hielt sie tatsächlich ein Stück Erde. Das schwachet hier, über das alle gelacht hatten, hatte es geschafft. Die Biesamratte legte die Erde auf den Rücken einer Schildgröte und diese Wuchs und Wuchs, bis aus ihr Törtel eilen wurde, der nordamerikanische Kontinent. So, Azzell, was siehst du in dieser Geschichte? Das genussvolle, mich davor. So eine schwarze Wand zu stellen. Nein, du stehst vor gar keiner Wand, einfach nur so wie. Dann hat so was doch auch für ein Religion. Ja, natürlich. Und auch so diese Geschichten erzählt bekommen. Was sieht man da drin? Einfach du, es gibt jetzt hier kein Recht, oder falsch, sag. Okay, also was mich abholt, ist, dass es aus dem Naturverständnis kommt. Das ist das erste, was ich dazu sagen muss. Das zweite ist, dass ich tatsächlich gedacht hab. Ich lacht zwar innerlich, aber vielleicht war es genauso. Jetzt lacht du rum, ich. Nee, ich freue mich, dass du das daraus hörst. Auf den ersten Blick geht es natürlich um, um das eine Tier über das alle gelacht haben, das ist dann schafft. Aber wenn man genauer hinhört, dann entdeckt man ja auch Zerstörung und Wiederschaffung. Und auch so den Wandel im Leben. Und dass das Ende dann manchmal auch mit dem Anfang quasi gleichzusetzen ist. Da sind also viele, viele Botschaften drin. Und wenn man diese Geschichte gut erzählt, so hab ich gelesen, dann passt man seine Worte, die Art, wie man diese Geschichte erzählt, ans Publikum an. Und lässt die Geschichte so klingen, dass sie das Herz genau da trifft, wo es bereit ist. Und wenn man dann wechselt und älter wird und reifer wird mit der Zeit und sich selbst vielleicht auch besser versteht, dann verändert sich vielleicht auch die Bedeutung dieser Geschichte, was dann früher vielleicht nur eine schöne Legende war, wird plötzlich zu einer Art lebensweissheit. Und irgendwann so die Hoffnung dieser Geschichten, dann erkennt man die tiefen Lehren, die dahinter stecken. Und jetzt mal kurz akad mit dem, vielleicht etwas mühstischen, mit dem wir hier gerade gestartet sind, ich bin auf etwas gestoßen, dass mich total begeistert hat. Und da dachte ich, das muss ich mit dir teil, mit unserer kleinen Community teil, weil mich das wirklich abgeholt hat. Wir machen ja hier ein Psychologiepodcast, ne? Das heißt, ich versuche ganz viel aus der Forschung zu berichten, Studien, Meteranalysen, Daten, Zahlen, Fakten und daraus will man ja dann etwas über den Menschen lernen. Vielleicht darüber sich selber, aber natürlich hat die Psychologie grundsätzlich eine Anspruch, etwas allgemeines über das Mensch sein, sagen zu können. Wobei es ja, mir kommt sofort. Oder es kann mich schon oft hinsehen, dass es ja so Standards sind, die wir auf alles anwenden. Das, das, jetzt wissen wir ja, das hast du ja schon oft gesagt. Es mag in verschiedenen Kulturen auch anders sein. Aber wir haben ja so einen Standard, wo vielleicht auch ihr Psychologen weltweit sagt, davon gehen wir aus. Ja, zum Beispiel die Pyramide von Messler, dass man halt sagt, selbstverwirklichung, das ist quasi die Spitze des Ganzen, was man so als psychologisches Bedürfnis, dann vielleicht als gutes Leben irgendwann hat. Und das muss man erreichen. Und wie die dann aussieht, da gibt es ja dann auch viel Forschung und Vorgaben zu und war mir schon sich folgend dazu gemacht, wie man sich vielleicht selbstverwirklichen kann. Was ist das riesenhafte Problem daran? Und darum soll es heute auch ein bisschen gehen. Seit den Anfängen der wissenschaftlichen Psychologie im 19. Jahrhundert war die Deutungs-Huheit darüber was und wie wir Wissenschaft untersuchen, eigentlich ausschließlich in westlicher Hand. Deutungsforschung? Ja, also bei Forschung aus Nordamerika, noch aus Westeuropa, Australien, Neuseeland. Diese Regionen stellen aber zusammen genommen gerade mal rund 11% der Weltbevölkerung da. Ja. Das heißt, mit anderen Worten, wenn wir uns heute die Psychologie Wissenschaft angucken, dann ist das ja etwas, wo wir uns wünschen würden, das Grundmuster des Menschseins, Kern einsichten zu dem, was uns ausmacht, wie wir sind, wie Mensch sein ist, das das gefunden wird. Aber wir erforschen nur mit einem Bruchteil der Menschen, was wir dann denken, könnte für alle gelten. Also es ist ein ganz kleiner Teil der Welt, der bestimmt was als universell menschlich gilt und was nicht. Also, damit wird das Problem schon klar, wenn wir sagen, die Psychologisende Wissenschaft, die die gesamte menschliche Erfahrung abdecken soll, dann können wir das doch nicht nur mit einem Bruchteil der Weltbevölkerung machen, die in einer ihr oft auch sehr ähnlichen Kultur lebt. Wir haben gerade über Serien schon gesprochen, wir gucken hier oft die gleichen Serien, wie die Menschen in den USA und hören die gleiche Art von Rap-Musik, selbst wenn jetzt Huffbefeuer wahrscheinlich weniger in den USA kennen, bestimmt das Steelmittel, einfach was unsere Kultur ausmacht, das ist in der westlichen Welt ja sehr gleich. Und jetzt ist ein Journal hingegangen und hat gesagt, Leute, das müssen wir aufbrechen. Zugegeben, das gibt es öfter Nebpsychologie, aber Personality in Social Psychology Review ist gerade eine Sonderausgabe rausgekommen, wo ganz viele Artikel zusammengetragen wurden, die sagen, wir beleuchten jetzt mal etwas, dass die Majority-World nennen. Die eigentliche Mehrheit, denn die Mehrheit der Menschen lebt in Afrikan Asien, Latein Amerika und der Karibik, wären wir einfach nur sagen, okay, wir nehmen diese 11 Prozent aus den eben genannten Bereichen und sagen, das ist Psychologie. Und es gibt schon länger die ganz große Kritik an der Psychologie, ich habe sie ja auch mal wieder angebracht und unterstreichend, sondern mit dickem Ending tätowiert euch das von mir auch als Begriff auf den Unterarm. So viel, was wir in der Psychologie kennen, ist von Weird Menschen, also von Western, Ethicated, Industrialized, Rich und demokratischen Menschen. Also Menschen, die westlich leben, gebildet sind in industrialisierten Ländern, eher Reich und eher in demokratischen Ländern. Es ist aber eben nur ein Bruchteil der Menschheit. Und jetzt könnte man ja sagen, ja, momentmal, wie jemand Liebe fühlt. Das ist doch in Italien genauso wie am Nordpol oder in der Seringeti, aber es gibt so ganz grundlegende Studien, die zum Beispiel zeigen, das bestimmte optische Illusionen, wo man denken könnte, hey, da sehen alle Menschen diese optische Illusion, du kennst so was, der Hase oder die Enteheise, ja, ja. Der würde man ja denken, das sehen doch alle Menschen gleich. Aber wenn du das in verschiedenen Kulturen anwende, siehst du schon, nein, Menschen sehen das ganz unterschiedlich. Wenn du so bestimmte psychologische Grundannahmen nach dem Motto, wir teilen auf, eine bestimmte Weise oder wir teilen nur, wenn jemand und so und so behandelt. Wieder in verschiedenen Kulturen prüfst du plötzlich, oh Gott, das ist ja viel mehr Varianz als wir dachten. Also wir haben um das hier einmal zusammenzufassen, worum es geht, ganz ganz viele Studien der Psychologie, die werden mit Psychologie studieren und wie mir gemacht, weil wir als Versuchspersonen im Rahmen unseres Psychologiestudiums zur Verfügung stehen müssen für unsere Professoren und Professoren. Und damit hast du eine total kleine Stichprobe, wo dann, was allgemeines über die Menschheit gesagt werden soll. Und jetzt wäre es doch spannend, wenn man herausfinden möchte, wie geht eigentlich ein gutes Leben, wenn man sagen würde, Leute, da blicken wir jetzt mal bei den Tellerrand und sagen mal weg von den Weird People, weg von der kleinen Minderheit, die immer schon untersucht wurde. Wir gucken uns mal an, was der Rest der Welt sagt. Ja. Und das war eben die Idee, dieses Papers hier, das rausgebracht wurde, fand ich sehr interessant. Das Autoren des Entwicklungspsychologien hat selbst Wurzeln bei den Anishenabweck, also dem Indigenen Volk, an dem ich eben die Geschichte erzählt habe. Das ist eine große, große Gruppe von Indigenen, Stämmen in den USA und in Kanada, noch über 300 Menschen gehören heute dazu. Die haben einen riesigen Bereich in Amerika, den die überspannen und sind halt eben in ihrer Kultur natürlich ganz anders als jetzt unsere Kultur hier in Deutschland oder die westlichen Kulturen, die wir vielleicht besonders gut kennen. Die Zweitautoren dieser Arbeit ist eine Religionsphilosophie, die Drittautoren beschäftigt sich mit Glaubenstradition. Also die haben wirklich gesagt, pass mal auf, wir wollen das mal sichtbar machen, wir hier eine ganz andere Kultur die Frage beantwortet, wie geht Gutes Leben. Ja, und zwar nicht mit dem Gedanken, jetzt kommen wir da wieder so ein bisschen weise nicht, wie die europäischen Eroberer von Amerika, sondern ganz bewusst, einfach mit einer respektvollen Neugier. Das ist mir auch wichtig, dass wir hier nicht sitzen, wieder in unserer Live-Coach-Mentalität und sagen, "Gipere, wir gucken uns jetzt gleich sieben Zutaten an." Ich will die alle mir reinziehen und da mache ich es genau so, wie dieser Indigene Stamm und lebe plötzlich viel besser, sondern es mal vielleicht einfach mal sagt, "Ech guck mal, das sind wirklich anderer Blick. Hör dir das doch erstmal mal an, versucht das zu verstehen und nicht direkt zu vereinnahmen." Ja, also die Aborigines in Australien sind ja auch immer so ein gutes Beispiel. Wer nicht mehr gebracht für andere Denkweisen, andere Lebensweise sowieso. Und da ist meistens Schluss an der Stelle. Ja, da wird gar nicht weitergeforst. Und der hätte ich immer schon mal an den Wunsch gehabt, da haben wir mal zu gucken, also das mal versuchen, an die Welt mit deren Augen zu sehen. Darum geht es ja auch. Ja, total. Und wie machen wir das? Also ganz wichtig sagt dieses Forschungs-Trio, vor dem ich eben erzählt habe, wenn man die Anischenabeck fragt, "Wie geht denn gutes Leben?" dann kriegt man nicht einfach eine klare Definition. Oder ich habe das hier schon oft benutzt, als mit Havor so einen Werkzeugkoffer nach dem Motto mache, diese sechs Schritte und dann klappt es. Und als ich mich versucht habe, da sein bisschen einzudenken, was schwierig genug war, aber deswegen auch besonders spannend. Und wir nehmen euch da jetzt alle gleich mit rein. Dann merkt man schon, ah, "Man kommt so an seine Grenzen, weißt du?" Ja, ja. Weil die arbeiten nicht mit "Macher das" und dann ergibt sich Folgendes, sondern mit etwas, was die Story-Work nennen, die Autorinnen. Man erzählt Geschichten. Und diese Geschichten lassen natürlich ein gewissen Freiräum. Sie bringen ein automatisch ins Gespräch, weil man braucht ja jemand, der diese Geschichte erzählt. Du hast es eben schon gehört bei der großen Flut und der Biesamratte. Es ist auch so ein bisschen die Frage, was leh sich da raus und vielleicht verändert sich, das war sich da wann rauslese. Das fand ich in interessanten Gedanken, weil wir gehen jetzt hin und würden jetzt Zahlen, Daten, Fakten erheben in der Psychologie. Das finde ich auch erstmal pauschal nichts schlecht. Es ist ein Gegenteil, du weißt, ich kämpf dafür. Aber um so ein bisschen das tiefer zu begreifen, ist das vielleicht etwas, wo man manchmal sagen muss? Also, guck mal, eine Geschichte, die man uns erzählt. So diese Serie der Kastaniemandlich geguckt hat. Da ist alles drin, da ist ein bisschen Liebesgeschichte drin, da ist Dramat drin, da ist Katastrophe drin, da ist Mord drin. Und du sitzt da und wirst so in den Bangezogen von dieser Geschichte. Obwohl du weißt, dass es eine freier Funde Geschichte ist. Und das machen so viel mit einem. Und ich glaube manchmal bestimmte Dinge können wir Menschen, uns eigentlich nur vermitteln, in dem wir uns Geschichten erzählen. Ich kann dir zehn Studien erzählen über Liebe und Türensgenner von Nukleus Akkumbens, der Belohnungssystem, eine wichtige Rolle spielt. Weiß was ich meine? Ja, absolut. Ich versuche, dass ich jetzt die Optik schon wieder großzuzziehen. Dass man, wenn man in unterschiedlichen Kulturen unterwegs ist, also in Afrika durfte ich es ja ein bisschen mit erleben, dass man da tatsächlich genau wie du sagst. Man lauscht den Geschichten der erzählt werden. Die teilweise so ganz anders sind als die Geschichten der wir uns hier erzählen. Und lernt über diese Geschichte so viel über die Kultur, in der man da gerade sich befindet. Weil es ja andere sind andere Bewertungen drin. Da sind andere Empörungsschwellen drin. Ich hab ja mal, ich weiß gar nicht, ob das hier her passt. Vielleicht ja doch, ich hab mal versucht, einen Helfer von Bettina Landkrafe in Ghana im Busch zu erklären, was Tabeldäns ist. Ja, wenn man lacht, aber das ist wirklich lustige Geschieht. Ich hab versucht, ihm zu erklären, als wir haben das so ein öhrliches Bier getrunken zusammen, im Manuel, einer schon vor Storben, viel zu früh und dem hab ich versucht, die mag ich versucht, Tabeldäns zu erklären, dass da diese Stange ist und dass der Frauen sind, wo der eine Pöms auf den Tisch der Andra nach Decke ist und so weiter. Bettina rief zwischendurch immer schon, brauchst du gar nicht erklär, versteht er nicht. Und es waren schlauer Kerl, so alles gebaut kriechte, was er sich vor nahm. Und er stellte zwischendurch eine Fachfrage. Und zwar ging die gar nicht in Richtung Frauen, welche, welches Umfeld, sondern wie diese Stangen in den Beton befestigt sind. Ah ja. Und da, also diese Geschichte klickt sich lustig, aber da wurde mir so klar, dass der die Welt natürlich mit ganz anderen Augen sieht als ich. Auch der hatte nicht den Hoch von Platz für Ironie. Der Verstand Ironie einfach nicht. Und jetzt, das sag ich jetzt. Ich weiß, dass du das so, wie ich weiß, was du meinst. Aber ich, und ich meine nicht, den erhobenen Zeige fing, aber ich glaube, der Verstand Ironie nicht. Das ist dann so ein schneller Impuls. Und das liegt eben daran, dass wir natürlich durch unsere Brille die Welt sehen. Ja, genau. Und dass andere es daran verstanden haben, was du überhaupt nicht war. Das wir auch nicht verstehen. Ja, weiß ich meine. Absolut, absolut. Ironie ist ja auch manchmal dieses, das Spiete oft in synisch auch rein. Und er hatte sogar nicht synisches, weil das in seiner Welt nicht so vorkamen. Nur mir wurde da so klar, er hat mir natürlich auch Geschichten erzählt, die ich vielleicht anders eingewonnet habe. Und da wurde mir so klar, dass er natürlich über diese Geschichte wurde, mir klar, dass er die Welt mit ganz anderen Augen sieht als ich. Ja, und das unterstreicht er das, was du eben gesagt hast, dass man über die Geschichten, die man sich gegen seine Erzählte eben auch feststellt, was anders ist. Genau, weil ich denk dann auch so, du sitzt dann da als Kind und denkst, "Wow, jetzt war ich mit Aladdin irgendwie dein der Einkulturen, der Rockerhondas in der anderen." Aber am Ende ist es immer das Disney-Narathie. Ja, genau. Erzählt von irgendeinem Disney-Autorern. Ja. Und in Bilder gebracht von irgendeinem Regisseur, guckt dir die, guckt dir an, wie die Frauen dargestellt werden in Disney-Film, guckt dir an, wie die bösen dargestellt werden. Ich hatte das mal früher in einer, in einer frühen Version der letzten Tour drin. Ich hab's dann immer wieder rausgenommen, aber ich fand's trotzdem total beeindruckend. Können die zeigen, dass in den verschiedenen Disney-Filmen, wenn man so bestimmte Seen und übereinanderlegt, die Bewegungsmuster von Winnie Pooh und dem Christoph Oroppen genauso sind wie von Mogli, der dann irgendwie mit Ballut durch den Urwald geht. Also die haben sich nicht mal die Mühe gemacht, diese Animation neu zu machen, sondern die haben einfach die Charaktere ausgetauschen, der Rest bleibt quasi gleich. Und das sind vielen, vielen dieser Seen. Und das denke ich, ist einfach was, was einem alter überhaupt nicht bewusst ist, wie viel Brille, wie viel Schablone, man auf seine Gespräche, auf seinen Weltbild, auf sein, ja natürlich, selbstverwirklichung muss das Maß der Dinge sein oder so geht gutes Leben. Du hast einfach noch gar nicht verstanden, dass es dann noch 89 Prozent andere Weltbevölkerung gibt, die vielleicht völlig anders hat draufguckt. Genau, und das hast du so in der Psychologie, auch. Wir haben so einen Masterplan, westlichen Masterplan zur Psychologie, der aber nicht universal einsetzbar ist. Ein riesen Unterschied würde ich jetzt auch mal sagen, im Vergleich zum Medizin. Ja. Also zumindest in vielen Bereichen, Krebszellen, ein Tumor. Das ist im menschlichen Körper, natürlich gibt es auch Unterschiede einzeln genommen, aber ne? Warum sollte der jetzt in einem Land anders sein als im anderen Land? Aber sowas wie geht gutes Leben? Ja, will ich ironien meinem Alter haben? Ja, ja. Rauch ich Tabeldance. Das sind natürlich Fragen, wo völlig klar sein muss, ey, da gucken wir ganz anders drauf. Und die eine Schenerweck, die haben 7 große Lehren der Großväter, so nennen die das, die für sie die Antwort geben auf dieses gute Leben. Und ich glaube, wenn man die mal durchgeht, dann, wie gesagt, ich fand das total spannend. Die erste große Lehre heißt von Herzen Wahrheit sprechen. Und auch da gibt es wieder eine Geschichte dazu, die, die, ja, merkt man sofort, ganz anders erzählt als die Geschichten, die wir kennen. Da gibt es um einen jungen, der eine Art Visionssuche macht. Also der begibt sich auf eine Reise für drei Tage. Also der verzichtet auf Essen, auf Wasser, auf Kleidung, auf Schutz. Um Hunger, Durst, Kälte und Einsamkeit am eigenen Leibzör fahren. Wir erinnern uns an Messlern, da würde man sagen, ihr waren sie nicht, dass sie die Grundbedingungen führen, gutes Leben. Und später als dieser junge dann europäischen Siedland begegnet, die selbst in großer Not sind. Da kann er ihnen wahrhaftig begegnen, mit einem Mitgefühl, das aus seiner eigenen Erhauung von Mangel und Verletzlichkeit gewachsen ist. Interessant. Und in diesem Verständnis jetzt sagen die Autorinnen, ist Wahrheit zugleich Empathie. Das Wahrheit entsteht aus dem Erkennen des gemeinsamen im Erleben. Ja. Also er hat das selbe erlebt und kann deshalb auch besser mitfühlen. Kann deshalb wahrhaftig nachempfinden, was diese Menschen gerade aushalten müssen. Dahinter steckt die Idee, dass wissen, dass durch so eine spirituelle Intuition oder eben dieses empathische Erspüren, was wir gerade gehört haben in der Geschichte, wissen, dass so gewonnen wird. Das gilt nicht nur als gültig, sondern wird auch als heilig, als respektvoll, als kostbar angesehen. Und dieses Verständnis ist ja am deutlichen Gegensatz zu den Ansprüchen, die in der westlichen Psychologie der Sozialwissenschaft zu sagen, dass es wirklich angebracht sind, weil da würde man ja sagen, Subjektivität musst du vermeiden. Ja. Es geht um die eine, ob wir die Beware sind. Ja, sehr gut. Also wenn ich als Forscher untersuchen möchte, wie funktioniert Gerechtigkeit? Oder ich habe ja in meiner Forschung mich der Frage gewidmet, wie werden Frauen in Topführungspositionen wahrgenommen, Wenn uns das hier verhalten wird, dann verhalten wir das hier. Und der Unternehmen sagt, wir machen hier alles für Diversity, aber in Möglichkeit sitzt da so ein weißer Kartoffelmännervorstand. Ja. Wie finden Leute das dann? Dann würde ich ja sagen, ich suche hier die objektive Wahrheit. Ich darf da nicht meine eigenen Erfahrungen einfließen lassen. Und da merkt man schon in Widerspruch, der ganz oft in der Forschung stattfindet, es wird von uns Menschen, von Forschenden erwartet, neutral und objektiv zu sein, was aber eigentlich keiner sein kann. Ja. Und hier wäre jetzt die Idee, wissen, dass ich selber, so habe ich es verstanden, wissen, dass ich selber erlebt habe, wo ich empathisch die gegenüber dann sein kann. Das ist wahrhaftig und das ist wertvoll. Ja. Verstanden. Ich fand das total interessant, weil die Autorinnen dann weiter sagen, also ein gutes Leben erfordert, dass ein Mensch authentisch handelt und mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Erde in aufrichtiger Beziehung steht. Und Wahrheit soll dabei dann aus gelebter Erfahrung und dessen, was du im Herzen verstehst, entstehen. Ja und jetzt zu ehrlich mal mit unserem westlichen Denken, wie weit wir oft davon entfernt sind. Ja. Hammer. Ja. Weiter, weiter, weiter interessant. Die nächste große Lehre ist, sich selbst als heiligen Teil der Schöpfung erkennen. Ja. Und ich sag das einmal dazu, natürlich gibt es immer ein entsprechendes Wort dazu, aber aus der Sorge, dass ich alle komplett falsch ausspreche, mache es jetzt einmal, da war Sanji so winn. Das wird häufig mit Demut übersetzt. Das passt zu diesem sich selbst als Teil der Schöpfung, erkennt er sich eine gewisse Demut vor dem größeren habe. Ja. Damit gemeint ist, sagen die Autorinnen, dass tiefe Bewusstsein, dass du eine Verbundenheit und eine Abhängigkeit von allen Beziehungen in deinem Leben hast. Und zwar nicht nur zu den lebenden Verwandten und irgendwelchen anderen Wesen, den Tieren, zum Beispiel, sondern auch zu deinen Ahnen. Ja. Und weil du ein Mensch, ein kleiner Teil des Ganzes bist. Genau, ein Mensch, der diese Demut hat, der weiß, dass Pflanzen und Tiere auch ohne Menschen leben können, während Menschen auf Pflanzen und Tiere angewiesen sind, um zu überleben. Ja. Und das bedeutet, du hast eine gewisse, so, interpretiert, dass du hast eine gewisse Demut vor dem Sein. Und dieses Verbundensein, das spielt also eine ganz große Rolle hier. Es gibt dann auch ein Tier für diese Lehre und zwar den Wolf. Mhm. Mit der Erklärung, dass der Wolf das Tier ist, das können wir dann gut wiederum nachvollziehen. Der weiß, dass das Leben am besten funktioniert, wenn das Leben für das Rudel gelebt wird. So. Und da habe ich gedacht, diese Demut zu haben. Und bevor Hader sind Ahnen von dir, da sind andere Mitmenschenys, gibt es unter sind aber auch Tiere und Pflanzen. Da denke ich, oft in unserer Ego getriebenen Welt, wenn man das jetzt wieder so ein bisschen gegenüberstellt, um man dich fragen würde, was macht ein gutes Leben aus? Da würden auch wahrscheinlich ganz viele erst mal Punkte sagen, wo es um sie selber geht. Ja. Und natürlich, wenn man vielleicht hier so was sagen will, ich will, dass meine Liebesbeziehung funktioniert, da wäre dann vielleicht ein anderer dabei. Oder man würde vielleicht auch so was sagen, wie mir geht es gut, wenn es anderen gut geht. Aber dieses Ausmaß an Verbundenheit und aus dem Mut vor deinen Ahnen, vor anderen Lebenden, verwanden und eben vor den tierischen Wesen zu haben, dass so weit geht, dass man sagt, der Wolf, derinnert uns daran, dass das Leben am besten funktioniert, wenn man es für das Rudel lebt, da denke ich oft, ja, wenn du so durch unsere Innenstadt gehst, oder die Ancooks wie Menschen, so durch ihr Leben gehen, dass diese als so ein egoistisch getriebenes… Ja, was für letztes, wie ich noch nicht voll oft das… Ja, dieses Miteinander geht uns so langsam verloren. Ja. Und hier wird es ganz anders betrachtet. Passt dann auch schon zur nächsten, zur dritten großen Lehren nämlich die ganze Schöpfung zu achten. Die Autoren beschreiben das so, wenn Menschen lernen, ne? Ihren Platz unter allen, miteinander verbunden, Wesen anzuerkennen, dann leben sie diese Lehre. Also, du hast einen aktiven Respekt gegenüber aller Schöpfung und allen verwandten und das ist im Prinzip ein Aufruf zur Führsorge, zur Mitgefühl ging über der Erde den Pflanzen und eben den nicht menschlichen Tieren. Ja. Und für die Anie-Schnappeck ist wohlbefinn, eigentlich untrennbar von so einer harmonischen Beziehung zur Mutter Erde, wie die es denn, zur Pflanzen zu tieren und ohne diese Harmonie gibt es eigentlich gar kein gutes Leben. Und da habe ich sofort gedacht, wie gehen wir mit der Welt um? Also, wir kamen küten Schreddern, Glüforsatz, Schildkröten, mehr siehst, die irgendwie so ein Plastikring um den Hals haben. Der dachte ich, dass es unser Mitmutter Erde umgehen. Ist so, ne? Ja. Deswegen meint ich eben, mit unserer westlichen Welt, wir entfernen uns immer mehr vom Ursprung lüchen. Ja, veranzilt. Deswegen ist so faszinierend, wenn man das so hört. Also, wer würde sich da schon gegenstellen, mit dem Herzen die Wahrheit, sprechen sich selbst als heiligen Teil der Schöpfung erkennen, sehr faszinierend? Ja, genau was du sagst. Wer würde sich da schon gegenstellen? Wie würd ich auch sagen, ja klar, ich glaube Einsteiner hat das gesagt, das wird es mir ziemlich gut gelegt, wenn die Bienen sterben, dann stürbt auch der Mensch. Ja. Und jetzt gab es doch mal diese Aktion vom WDR, in der Weihnachtszeit, passt ja gerade ganz gut, oder vor Weihnachtszeit, dass man glaube ich in der Kölner Innenstadt seine eigene Weihnachtsganz schlachten konnte. Ach Gott. Da haben die so einen Gehege aufgestellt und so ein paar Gänse. Ja, und dann war der Aufschrei war riesig. Ja, ja, natürlich. Und ja, und dann denke ich, wenn wir ja Leute und dann siezuda und mümelt seine Berchen wurscht vom Weizenbrötchen, von aus dem Backwerk und willst aber nicht wahrhaben, wie der ganze der Kopf abgehakt wird. Ja. Und das ist, denke ich, manchmal so auch da wieder, wenn wir, wenn wir jetzt versuchen, diese neuen Gedanken hier noch mal nicht mit so, ich eignen mir die jetzt an und ich muss das direkt alles verstehen und bestimmt werde ich hier auch Sachen nicht ganz richtig wieder geben, weil es einfach sofern von unserem Erlebnishorizon ist, sofern von unserem wie wir geprägt wurden. Aber wenn man sich ein Stück weiter auf einlässt, dann finde ich, wird hier schon ganz klar, dass man dieses System in dem, den wir hier leben, es kommt uns alles so selbstverständlich vor, dass man, natürlich dann dem WDR-Nvorwurf macht, wie könnt ihr da nur, da gehen doch auch Kinder durch die Innenstelle geschlachtet da Gänse. Das muss doch bitte im Geheimen stattfinden, also in unserem Westfleisch Schlachthof, wo ich die ganz nie sehen muss, von irgendeinem ausgebeuteten Osteuropäischen Mitarbeiter, der das zur Stundamtach macht und wenn die ganz nur halb betäubt ist, bevor wir den Kopf abpacken, ja, gut, also muss ja effizient sein. Das ist doch eigentlich der Widerspruch, unser Verbild. Ja, absolut. Dann wird sich selbstverständlich zu McDonald's und. Wer ist die McDonalds? Schickmecknagelsessen. Ja, weil sehr gemeldet. Weiter kannst du ja von dem Ursprung nicht entfernt sein als mit Schickmecknagels. Ja, das ist vielleicht ein schönes Beispiel noch dazu, dass. du kannst. also könnt ja kein Kind klar machen, dass diese Schickmecknagels in irgendeiner Form, was mit dem Tier zu tun haben. Ja, ja. 100 Kühe bis zu 100 Kühe und ich konnte das erst auch nicht glauben. Aber tatsächlich kann man, ich weiß jetzt rausgenommen, wie Quelle auf der McDonaldseite finden, bis zu 100 Kühe sind in ein so einem Burger-Patti. Also das Fleisch von 100 Tieren wird daran verquirlt. No, it's too late. Klingt auch gut, ne? Das heißt, es ist irgendwo in Bulgaria von der Straße gezogen worden und komplett mit irgendwelchen Winterreifen in den Hexloh geworfen. Wah! Ja, ja. Und zugespritzt natürlich, aber wir verstehen alle, was gemeint ist. Und wenn man, wenn jeder sein Tier selber schlachen müsste, wird der Fleischkonsum sehr zurück gehen. Das vermutlich auch. Bei den Anischenabegg ist es eben ganz, ganz anders. Und auch das Verständnischein, mein ganz anderes, dort soll man vor dem Sammeln einer Pflanze, um deren Erlaubnis bitten. Ja. Und wenn du dann, das ist die traditionelle Praxis, eine Pflanze geflückt hast oder ein Tier getötet hast, dann sollst du ein Bündel Tabak als Opfergabe hinterlassen, als symbolische Gabe, sagen Jörg Torin an die Erde, als Zeichen von Respekt und Dankbarkeit. Und aus dieser Haltung heraus soll dann auch resultieren, dass nichts verschwendet wird, dass überschüssiges mit Bedürftigen geteilt wird und weder sich selbst noch anderen Schaden zugefügt wird. Also im Prinzip ein Respekt für die gesamte Schöpfung zusammengefasst und eben mit der in Harmonie zusammenzuleben. Ich finde, wenn man das jetzt hört, das sind ja Punkte, wo man sich schon ein Stück weit drin wiederfindet. Wir haben ja gesagt, was für Universalien findet eigentlich die Psychologie, vielleicht in allen Kulturen Neurole-Spielen. Aber wie wird das mittlerweile leben und wie vielleicht bei uns auch eher so diese Mentalität ist in der Tradition, dass der Mensch sich das Tier zum Untertan macht? Da oder wir eben die Krone der Schöpfung sind, das muss man ja auch noch mal sich klar vor Augen machen, das ist ja ein ganz, ganz zentrale Message, also der Mensch zuerst und dann kommen die anderen Tiere, das hört man ja hier schon raus, scheint dort ganz anders zu sein. Und wenn du durch so eine kulturelle Ausstattung auf die Welt kuchst, finde ich wird auch deutlich ja, so jemand sieht die Welt dann vielleicht auch einfach ganz, ganz anders als ich. Ja, darum geht es glaube ich, ne? Ja. Hab ich zumindest öfters gedacht, ich hab öfter gedacht, wie einseitig ist unser Blick und das Ich fand es interessant, dass die Autorinnen. Da sagen, bitte jetzt nicht denken, hier kommen wir jetzt mit unserer Kultur und mit unserem Blick auf die Welt. Oder mit unserem Bericht dieser Kultur und sagen, das ist es jetzt. Sondern die nennen das Layering, also im Prinzip Ebenen, die man übereinanderlegt. Okay, nicht zu denken, dass eine ist jetzt absolut richtig oder das andere, sondern zu sagen, guck mal, ihr habt bisher vor allem diese weird Perspektive, diese weird Brille-Aufgab für die Western-Atukated-Ritch-Industrialized-Demokratischen Leute, ne? Also die 11 Prozent, aber es gibt noch ganz, ganz viele andere Ebenen. Ich sehe das auch eher als Erweiterung, nicht als. Ja, gerne Entscheidungsfrage. Mhm, ganz genau. Ja. Ganz genau. Der vierte Punkt, der holt uns hier im Titel zumindest schmal direkt ab in diesem kleinen Gefühlsport-Cast, liebe Empfangen und geben. Das ist eigentlich ein Herzstück dieser sieben Lehren, dass das alle anderen Tugenden so ein Stück weit leitet. Das steht jetzt zwar nicht an erster Stelle, weil es eigentlich hier nicht so eine Ordnung gibt, sondern alle diese sieben Lehren miteinander verbunden sind. Die eine Schnappe kam nicht so eine Linjahre-Wälzigt. Erst das, dann das, dann das und so ein Ranking. Wie wir das ja auch schon aufgenommen, Podcast gemacht haben, sondern. Liebe Empfangen und zu geben ist zwar ganz zentral, aber auch wieder mit den anderen Lehren verbunden. Mhm. Und hier gibt es auch wieder eine Geschichte. Und die geht so. Einer der Indigenen, Stämme, der hatte einen besonders harten Winter und leidet jetzt extrem unter Hunger. Und in der Not beten die Menschen dort jetzt um Hilfe, woraufhin dann ein Stammesmitglied, eine Vision empfängt, und zwar ein Saugfisch, der ihm erscheint. Und der sagt, er soll das Netz ins Wasser legen. Mhm. Und der Saugfisch, der wird dann hineinschwimmen. Also die Menschen folgen jetzt der Anweisung und tatsächlich schwimmen die Saugfische in die Netze, wie es in dieser Vision angekündigt wurde. Ich hab dann nochmal nachguckt, auch fisch, das ist so ein bisschen so ein kleiner Welt. Ich hatte früher so ein Saugfisch im Aquarium, was du die vorne. Also, aber es geht eigentlich darum, dass diese Tiere jetzt selber ein Opfer bringen, ja. Also durch das Opfer der Fische wird dieses Volk gerettet. Und der Gemeinschaft zu dient? Mhm. Ja, genau. Und die Message dazu ist, es ist also nicht der Jäger, der hinaus geht, um die Tiere zu holen, sondern sind die Tiere, die vor die Waffe oder den Bogen des Jägers treten. Ja. Es sind die Fische, die ins Netz schwimmen, die Pellstiere, die in die Falle gehen, sie tun es, um sich um uns zu kümmern. So, also. okay, die Essen, also Tiere, die töten Tiere. Da könnte man jetzt auffangen, ist das irgendwie okay, ne? Wenn wir das aber jetzt mal. wenn es vor allem uns überleben geht, um es ernähren geht, vielleicht als eine Frage betrachten, diese Message. Das Tier, das sich Opfort damit du leben kannst, uns zwar nicht aus einer passiven Haltung heraus, sondern der Saug für Stär in das Netz schwimmt, um das Volk zu retten. Das gibt doch diesem Tier, hab ich da rausgehört, einen ganz anderen Stellenwert, als da bin ich jetzt wieder bei der Massentierhaltung, moderne Massentierhaltung, als das bei uns ist, oder nicht? Ja, ja, die Geschichte muss man nur so verinnerlichen. Also, ich schließe hier gerade schon die Augen, seit zwei Minuten und stell mir vor, was macht das mit mir? Und da kommen wir wahrscheinlich wieder auf den Punkt, dass man das alles als Teil der Schöpfung sieht und dass, wenn man was für die Gemeinschaft tun kann, man sich da Opfort halt schwer, ja, es kann nicht so einfach, nicht so einfach nachzuvollziehen. Aber das ist eigentlich ein guter Punkt, den du ansprichst. Also, wenn ich jetzt hier auch, ich mache jetzt auch einmal, wo es die Augen zu, natürlich habe ich meine Brille durch die ich alles sehe, durch die ich geprägt wurde, die Kulturen durch groß geworden bin. Aber mir jetzt gerade mal vorzustellen, hey, könnte ich das vielleicht auch ein Stück weit anders sehen. Und ich so verstehe ich, oft die Psychologie bei allereren Schwächen, dass eben ja nicht immer die 180 Grad, wenn sind, die man braucht, sondern manchmal so ein Anstoß. Vielleicht kannst du es auch so sehen. Vielleicht kannst du es etwas mehr so sehen, dass das Tier für dich nicht einfach das so genannte Nutztier ist, dass dann Artgerecht geschlachtet wird, wo ich mir denke, was ist das eigentlich für ein Artgerechtes Bolzen-Schussgerät? Das wollen wir jetzt hier an den Kopf pats und tot, sondern wie wir das hier hören, dass dem anderen Leben wissen, ganz anderen Wert und auch so eine ganz andere… Ich glaube, der geht es um Respekt ähnlich wie bei der Pflanze, die du vorher fragst, da muss man glaube ich nicht, wie wir so weit denken, dass die Pflanze dann sagt, ich wäre so weit, sondern allein dieser Akt, dass du die Vorstellste, dass du sie fragst, bringst du der Pflanze und in diesem Fall ja auch dem Tier eine ganz andere, ganz anderen Respekten an anderen Stellenwert. Man muss doch mal sagen, so wie wir durch unser Leben gehen. Mit der Hierarchie in unserem westlichen Denken, der Mensch als Krone der Schöpfung. Und das ist ja nicht nur bei Tieren so. So, ich habe kein Fackcheck gemacht, aber einfach die Idee fand ich spannend, Carlauter war auch ein letztes Unartikel geteilt, wo die Message war, die Reichen in USA sind mittlerweile so reich und mächtig, dass die die Armen gar nicht mehr brauchen für die Wirtschaft. Und dann dachte ich sofort an so ein Drake, der mit seiner Drake 1 so einer gefühlt Boeing 747 zum Oktoberfest fliegt, also er hatte ein eigenes Riesenhaftes Passagierflugzeug und ich sitz da und muss durch ein Papierstrohall, wo es schmeckt wie ein Matte-Heft, mein Getränkt trinken oder morgens von meinem Soja-Jogor, noch das Papier abmachen, damit ich den Müll trenne und der Typ fliegt mit seiner Boeing 747, die der sich alleine kauft. Und das denke ich ganz oft, unser ganzes System ist so, also auf jeden Stellen überhaupt nicht mehr darauf aus, dass uns Menschen, die wir da drin leben, ein gutes Leben liefert. Und es ist so selbstverständlich geworden, es ist so selbstverständlich, dass Drake der ist mit Millionen Followern, den man zujubelt und dem man geil findet, vielleicht auch wegen seiner Musik, aber eben auch, weil er dann so eine geile Boeing 747 fliegt, das er nicht alleine, damit kannst du alle hintereinander aufzählen. Jeff Bezos, der sich, der sich, wenig Buch für seine Hochzeit, da sitzt du dann irgendwann und es muss uns doch eigentlich all nem Alltag auch auffallen. Wir haben Lebensmittel, es gibt Feinkost, wie heißt das, Lachsaufstrich, wo mittlerweile wegen EU-Verordnung hinten draufstehen muss, ich kriege es nicht genau hin, aber ungefähr zumindest vor Sicht dieses Produkt kann, der kann das bewusst sein oder die Aufmerksamkeit ihrer Kinder verändern, weil der irgendein Farbsthaft drin ist, der im Verdacht steht, dass der irgendwie was mit, ich meine, "Adeher ist so zu tun, also ist jetzt vereinfacht gesagt, aber das ist unser Umgang mit Lebensmitteln, das ist unser Umgang mit Menschen, die einfliegen in der Boeing 7 zum Oktoberfest, sieben für sieben und die anderen sitzen da und wissen nicht mehr, wie sie die Miete in München bezahlen sollen." Also weiß ich meine? Ja, total. Total und tauschen möchte man trotzdem nicht. Ich habe eine Nummer im Programm, da geht es um ihr Laummask. Da frage ich immer, möchte dir tauschen und wirklich immer zu 100 Prozent. Nein, nein, nein. Aber das ist doch eigentlich das beste, was auch genau der Punkt. Selbst die vermeintlich, die Absicht und Gewinner sind, die da ganz oben stehen, da habe ich auch das Gefühl, in der Laummask von außen drauf geht es dem gut. Es sieht ja auch irgendwie so ein bisschen aus, als gäbe es den gar nicht. Also erst mal so ein Wirt, man nennt so Party ein Land. Zwei, ich weiß nicht, ob du dich noch einen Mann im Bleck erinnert. Wo gesagt wird, ihr hat sie etwa einfach angezogen, wo das Gesicht sogar nicht passt. So kommt er mir mal vor, als wird es gar nicht passen. Nein, mein Liebes, aber ich weiß, ihr habt erst schon erzählt, dass er wie sich bei Twitter aufgeregt hat, dass bei "X" schuldiger. Das ist der Außenpunkt. Der Kauf, zu der einfach Twitter, wo er sich dann aufgeregt hat, dass YouTube so viele Werbeunterbrechung hat. Und er schreibt an der runteralter YouTube Werbefrei-Kost irgendwie zwölf Dollar im Monat. Selbst der Reichstemann der Welt hat kein Box, sich das zu kaufen. Ja, das ist ja eigentlich der Punkt. Dass ich ganz oft denke, dieses System in dem wir leben, selbst die die vermeintlich davon profitieren, die reichener Oma in der Spitze. Ich hab oft das große Fragezeichen, stimmt das überhaupt, tut ihn da selber wirklich gut. Ja, das System befolger sich aber so, dass keine Alternative in dem Moment für die gibt. Also, sobald du voll platzen im See in diesem System, das Gapitalismus, gibt es natürlich auch keine Alternative mehr dazu. Oder du füßst ein komplett alternative Leben. Ein Freund von mir. Aber das ist doch, das ist doch genau der Punkt. Es kommt einem so selbstverständlich vor. Ein Freund von mir in Bochum, der hat Musiker, er hat vor 20 Jahren schon, 25 Jahren beschlossen. Ich werde so wenig auf dieser Erde hinterlassen und zerstören, wie es im Rahmen meiner Möglichkeiten sich darstellen. Ein Familienhaus von seinen Eltern geärbt hat kein Strom, hat kein Wasser. Das erledigt ja alles so, wie der hat kein Strom. Der ist ein sehr guter Musiker, spielt Gitarre Benjo so akustisch. Aber ganz kurz, also der, der keinen Licht und so. Ertkernlich. Ja, genau. Der sammelt Wasser, regen Wasser. Um es Geschäft zu verrichten, geht ja auch gerne mal in den Gagen. Und der hat nur es däckend, zumindest in es däckend, third hand, klar, Mottenhand sieht immer sehr gut aus, ist immer sehr gut gekleidet. Du kommst nieder drauf, in denen sehen würdest, aber der Norbert sagt, ich werde, ich persönlich werde diese Erde so wenig kaputt machen, wie es nur eben geht. Vor allem auch Niohne erwähnen lassen. Und geht es dir gut? Der geht es richtig gut. Sehr gut gelauenter, charismatischer toller Musiker. Ja, in meinem Alter übrigens. Das ist, das ist ja, das. Ja, da. also ich. Ich. noch mal, wir haben es eben schon gesagt, euch unterstreißen, die KM-Edding. Bitte jetzt nicht hier sitzen und sagen, "Ja, okay, jetzt, ich mach das morgen alles wie die Annische Nahrwerk." Wir hören jetzt gerade zu wahrscheinlich die Allermeisten zum ersten Mal davon. Wir hören diese Geschichten zum ersten Mal. Ich hab um gewissen Respekt gebeten, weil man sich das eben nicht einfach so aneignen kann, weil es nicht einfach eine Praxis ist, sondern weil die ganz bewusst sagen, die Autorin, "Hey, da geht's darum, diese Geschichten wirklich zu leben." Ja. Es geht darum, die auf eine bestimmte Weise erzählt zu bekommen, was sicherlich nicht heißt, hier erzählt die Deutsche Kato für leeren, dass man im Podcast eben. Und trotzdem darf das ja was mit einem machen und anstoßen. Und ich hab das. Ich hab das wirklich oft, dass. Ja, dass ich da auch sitze und mir denke, "äh, in diesem System, dem ist hier irgendwie. Versuche klar zu kommen und mache, wie's mache, ist das eigentlich ein guter Weg. Wenn du mir das von deinem Kumpel da erzählst, der sagt, ich lepe ohne Strom, ganz anders, da. Der, wenn die Franger noch mal größer. Da geht dir das jetzt auf. Ich weiß da. - Da geht mir das auch. Ja, ja, ja. - Ja, ja. Über ihn sehr, sehr, sehr, sehr, sehr zu empfehlende Dooku. Gottfried, der Selbstversorgung. - Ja. Ok, 37°D-Doku. Da denke ich, ich hab grad so fortran gedacht. Ich hab ich vom paar Jahren schon mal geguckt, die find's auch noch bei YouTube. Gottfried, der Selbstversorgung, der macht sich selber Seife aus, wie der Milch von seinen Schafen. Der hat glaube ich auch kein Strom, der lebt ganz. Ja, Selbstversorgend, auch mit zum Anspruch nichts zu hinterlassen. Und auch gefühlt mit so einem ganz anderen Einklang. Und wenn du dem aber zuerst, wenn du dessen Leben so mit erlebst, hast du trotzdem manchmal das Gefühl, bei allem Einklang und bei aller Harmonie, der hat auch seine. seine Pains und seine Themen. - Seine Themen, ja. Ja. - Ja, das geht ja. Man muss sich das ja auch nicht so vorstellen, als wenn man plötzlich wie Jesus von Nazareth lebt. (lacht) Sondern ein bestimmter Problem bleiben, oder sagen wir, Herausforderungen. Und das ist ja auch völlig okay. Es kommt ja immer nur darauf an, wie man damit umgeht. Ja? - Ja. Wenn du dann da sitzt und dich über alles beschwerst und ich hab ja nix und so, dann wird's ja auch bitter. Ja. - Aber um das jetzt. Ich mach die Klammer jetzt mal schnell wieder zu, sonst kommen wir nicht weiter. Gewiss es, wo wir finden, ist ja schon dabei. Wenn du dir. wenn ich dann den Saalfrage möchte, dir mit Elon Musk tauschen und alles sagen, nein. Ja. - Und das ist die Klammer, glaube ich. Ja. Die 5. große Lehre ist Handeln mit Mut. Und Mut, das ist bei uns ja oft in der Kultur so was wie Tapferkeit, oder durch den Kampf, den die Probleme, den Feindbesiegen, sich da was trauen. Für die Anschnaweck ist aber Mut die Stärke, den Feind, als Verwandten anzuerkennen. Oh Gott, ja. Wird ein letztes, wie folge ihr Vergeben? - Ja. Ja. Ja, und also guter Punkt, dass das ansprichst, da geht's ja auch da drum, ne? Da haben wir dann gesagt, du darfst ihn ziehen lassen und das ist einfach dann vielleicht auch ein furchtbarer Mensch. Und das Vergeben, das machst du für dich und nicht für den anderen. Hier, ja, und da könnt man doch sagen, bojo, und das stimmen. Und dann hole ich mir selbst wirksamkeits zurück und ich bestimmen und ich kann entscheiden. Und da gibt's Zichstudien, die zeigen, dass das richtig gut tut. So, Vorsicht, wieder diese Brille. Weil für die eine Schnaweck ist es jetzt was ganz anderes, nämlich keine Angst, so haben denen, die ich eins Feind nannte, dann einen Verwandten zu nennen. Ja. - Da ist nicht, lass ihn ziehen, weg mit dem es geht jetzt um dich. Du darfst jetzt entscheiden, du bestimmt sie jetzt, ob du vergibst oder nicht. Und das gibt dir dann Selbstwirksamkeit und ein gutes Gefühl, sondern da ist die Idee, den Feind ganz nah ran zu holen. Und da gibt's auch wieder eine Geschichte, wo eine Dakota-Frau, ebenfalls ein Indigenes folgt, die nur knapp der Zerstörung von dem gesamten Dorf einkommen ist. Ja. - Dann vom großen Geist, so heißt es hier, den Befehl bekommt, eine Trommel herzustellen. So, das wird dann gemacht, die tun sich da zusammen machen, diese Trommel fertig. Und diese Trommel soll sie jetzt dem anderen Volk als Zeichen des Friedens übergeben, obwohl die seit Generationen im Krieg leben. Ja. - Und dann treffen die sich also diese Trommel, wird übergeben. Und man schlägt jetzt zusammen diese Trommel und sinkt zusammen. Was ihre Herzen so heißt, ist hier symbolisch zu einem gemeinsamen Herzschlagvereinthe. Das ist was die mit Mut meinen. Und das fand ich auch wieder einen total interessanten Gedanken, weil ich glaube, für uns Mut oft was anderes ist. Und gerade, wo das mit dem Vergeben an, ansprichst, eigentlich das beste Beispiel, sie hier vor ein paar Wochen noch gesagt haben, ja, vergeben heißt das und Studien zeigen jenes. Und wenn man die Studien nicht nur mit 11 Prozent der Menschen machen würde, sondern auch die 89 Majority World einbeziehen würde, die Mehrheit, dann kämpflich was anderes raus. - Ja. Die 6. große Lehre heißt Integar Leben. Also ein Mensch, der das tut, der lebt meist mit Ehrlichkeit und Integrität und zeigt auch eine besondere Ordnung in seinem Leben. Also eine geläufige Übersetzung, wer jetzt vielleicht ehrlich zu sein, Ehrlichkeit. - Ehrlichkeit? Aber das kann leicht zu der anderen führen, dass dann diese Tug mit Wahrheit gleichzusetzen ist. Was für im Anfang schon hatten. - Wahrhaftigkeit vielleicht. Ja, genau, eigentlich geht es hier aber darum, die, es geht ja eigentlich um die Beziehung zu sich selbst und zum eigenen Leben. Also eine Integarität würde bedeuten, ich lebe im Einklang mit mir selbst und mit den eigenen Worten. Also wenn Handlungen nicht mehr mit meinen Worten übereinstimmen, heißt es, dass ein Mensch Unordnung in sich trägt und ein Leben im Widerspruch führt. Und da, also das ist doch eigentlich das perfekte Beispiel. - Ja, ja. Das ist für die ein Wunsch, dass man das hat und die sagen, dass es ein Teil von einem guten Leben. Ich hab oft das Gefühl in unserer Welt hier, geht es ganz stark darum, dass du ganz, ganz viele Widersprüche in deinem Kopf irgendwie zu rechts immer. Ja, ja, ja, ja, ja. - Und hier ein Weg, ja, ja. Ja, ich will hier den perfekten Vater, als Mann, der soll auch ein guter Lieber war sein, natürlich richtig gut im Bett, aber auf keinen Fall fremd gehen. Der soll, der sollt sich toll mit meinen Eltern verstehen, aber auch irgendwie ganz anders sein als meine Eltern. Und du hast so viele Ansprüche und dann hast du diese Menschen erst dehnen und das passt eigentlich überhaupt nicht. Oder nochmal, um das Thema, ich bring jetzt einfach nochmal das Thema Fleisch. Ja. - Du liebst dein Hund. Du trägst dem dessen eh kliegelkaka in so ein klein Plastikbeutelchen, wo du vorher sogar noch mit reingekriffen hast. Ich denke, wenn er Löchlein drin ist, der Pax in diesen Kaka-Haufen, trägst ihn hinterher, schmeißt ihn dann für dein Hund in den Müll, tu es alles für diesen Hund. Du häuls und weinst und bist traurig, wenn der Stück natürlich ist ja lebewesen. Ja. - Ja. Während du dein Hund da liebst und traurigst, fütterst du dem, purierte Kuh und weist in dein Schinkenbrot. Und es ist ja, weiß ich nicht, es ist die völlig egal, dass diese Kuh vielleicht genauso fühlen, sich an dich gewöhnen und könnte, in lebewesen ist wieder ein Hund. Und das finde ich so widersprüch. Und ich, es ist ja bei mir selber genauso. So, du denkst, mach diesen Planeten nicht kaputt und bestellt es dir doch wieder was beim, beim Jeff Bezos, über Amazon Prime und lebst in so kassen widersprüch, eigentlich nicht entheger. Wir müssten schon fast uns wieder nur Tiz machen, wir unsere nächste Live-Show, dass wir einsend mal darüber, das sollten wir vielleicht schmieren, kommentieren, nennen, wo wir uns alle immer widersprechen. Ja. - Es könnte glaube ich super unterhaltsam werden. Ja. - Ja. Diese ganzen widersprüche und dann zählen wir auf und wir können es ja auch beschönigen und dann sagen wir, und als Kontrast dazu, machst du das so, das und das. - Ja. - Ja. Ja, aber das ist egal, ob das unsere Kunden Konsumverhalten ist, ob das unser Art Beziehung zu fühlen ist, unsere Sozialisation, dass, ja, wenn man genauer hinschaut, dann wird es wirklich oft sehr schmierig mindestens. Auf jeden Fall widersprüchlich. Die siebte große Lehre zum Schluss heißt in Weissheit leben. Und Weissheit bedeutet hier jetzt nicht allgemein Bildung, oder was wäre bei uns Weissheit, im IQ-Test besonders gut sein. - Ja. Wer will mir noch nicht gewinnen? - Ja. Ja. Das war mir Glück als Weissheit, aber es ist die Fähigkeit gemeint Entscheidungen auf Grundlage von persönlichen, von eigenen Erfahrungen und eigenen Erkenntnissen zu treffen. Und dieses Wissen zu schätzen, das heißt Weissheit kennen. So, wenn man uns jetzt fragen würde, was das Weissheit, wie gerade gesagt, da mir das vielleicht eher solche Punkte, hier geht's darum, ich hab eine persönliche Erfahrung gemacht und Erkenntnisse gewonnen und schätze dieses Wissen, und das bedeutet dann für mich Weissheit. Und es gibt auch wieder ein Tier, dass das verkörpert und zwar den Bieber, weil er ein Weissheit und Harmonie mit seiner Umwelt lebt, der lehrt quasi das Wahrheit ohne Zweck und ohne das Teilen von Wissen bedeutungslos ist. Die Zähne des Bieber, die wachsen nämlich unaufhörlich weiter und werden nutzlos, wenn er sie nicht gebraucht, um Bäume und Äste zu fällen. Ebenso heißt es jetzt wieder bei uns Menschen, muss der Mensch sein Wissen für den vorhergesehenen Zweck nutzen, denn und die zitieren dann immer forsknern, die sich mit den Weissheiten, mit den Geschichten, die gehen, Völker beschäftigt haben oder eben auch, das sind dann so Weissheit, Träger nennen, die das, die diese Geschichten weiter erzählen. Und hier wird jetzt einer gebracht, zum Bieber nochmal, denn der eigene Geist wird schwach, wenn er seine Bestimmung ist. nicht erfüllt. Also du sollst im Prinzip diese Weisheit, die du gewonnen hast, dann ja auch ausleben und teilen. Und dieses Konzept Weisheit, das gibt es auch in der westlichen Psychologie, das wird auch dort untersucht, wird oft in Verbindung gebracht mit so eine bestimmte Lebenserfahrung zu haben, vielleicht auch ein gewisses Alter zu haben. Ich denke oft aber in unserem Alltag, in unserem normalen, spielt das überhaupt keine Rolle. Da sind die Menschen weise und erfolgreich, die wie ihren Masken, wie Raketen, Laufbahnen berechnen können und Elektromotoren konstruieren und die Menschen, die vielleicht, ja, wie meine Tante Regina, weil sie 100 sind oder eine gewisse Lebenserfahrung haben, vielleicht Weisheit angesammelt haben, die sind uns zu alt. Die sind auch gleich. Die sind nichts mehr wehr, die sitzen im alten Halben mit der Roboter-Robbe im Schuss, damit wir Pflegepersonal sparen und unsere Welt effizient bleibt. Die sieben Großvaterleeren des guten Lebens, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber wenn man uns vorher gefragt hätte, wie geht gutes Leben und ich hab uns sehr gefragt, dann ja, vielleicht hätten wir auch mal so was gesagt, wie von Herzen die Wahrheit sprechen oder sich selbst als Teil von der großen Schöpfung anzuerkennen. Also ich habe beim Vorbreiten dieser Folge schon am Manchenstärn gedacht, guck mal darin, findet man sich wieder, und das macht was mit mir und das begeistert mich hier als innerwässlichen Kultur auf gewachsenen Menschen und vielleicht sich auch bestimmte parallel. Und trotzdem fand ich dieses Bild vom Layering, also auf Deutsch, Layer, eben, dass es nicht einfach nur eine Sicht gibt auf diese Welt und dass wir viel zu sehr unsere eigene Kultur bisher da betrachten und durch diese Brille schauen, sondern dass man andere Ebenen an Kulturen da drüber legt und gar nicht sagt, das ist jetzt die eine absolute Wahrheit und das ist der eine perfekte Weg, sondern anerkennt, wir haben bisher vielleicht viel zu wenig Perspektiven die Forschung einbezogen. Das fand ich ein Punkt, den die Autorinnen in diesem Paper super rausgearbeitet haben. Ich fand das sehr, sehr gut, dass dieses Journal, diese Spezialausgabe gemacht hat mit ganz vielen solcher Ansetze und habe jetzt mal einen rausgeblick, der mich irgendwie berührt hat. Ich finde das auch super ansatz, weil speziell die deutsche Mentalität ist jetzt, sei ich ohne Rücksicht auch voll lustig, dass wir ja das so wie wir es machen, ist es genau richtig. Und so muss man auch alle anderen misionieren, das ist wahrscheinlich auch tiefer ankernd in unserer Minisens, wenn wir so 200 Jahre zurückblicken, auch mit Kaiserzeiten und so unsere Kultur an deutschen Wesen soll die Welt geneßen. Das war ja glaube ich, will ja eben der erste. Und das steckt immer noch so ein bisschen in uns drin, diese westliche Ahoganz, alle, die es nicht genauso machen wie wir, die sonst ich mal zusammenreißen, die soll von uns lernen und das genauso durchziehen. Was aber da verloren geht, wird immer verschwiegen und deswegen ist ganz gut, dass wir diese Seite jetzt auch mal beleuchtet haben. Ich denke manchmal in dem Kosmos, in dem man sich selber bewegt, ist ganz viel schon so gleich gemacht, dass sie es so am besten finde ich in so Innenstädten. Du hast noch mal irgendwie erzählt, wenn du schriftst, sie mit dem Freund und rufst in Annen, dann sagt ja, wo bist du? Und der sagt, ja, nehmt Zara und du sagst ja, stich auch, nehmt im H&M, ja, nehmt im Eikos-Lan, ja, ja, genau, nehmt im Eikos-Lan, bei dem Goldankauf, ja genau, bei dem Goldankauf, direkt neben dem Babeltilan, ja genau da und der ein ist in Essen und der andere ist in Oberhaus, mal einfach die Städte alle gleich aus. Und das hast du ja mittlerweile auf, wenn du in Spanien zu besucht bist, sind die Läden auch alle gleich und du küsst in all diesen Läden die gleichen Klamotten und wir gucken alle, dieselben Netflix-Serie und finden alle Drake und Ariana Grande und Adele gut und wachsen damit halt auf. Und das ist vielleicht auch normal, dass Menschen sich in Kulturen zusammen tun, aber in dem Moment, wo du sagst, verdammt, da sind 89 Prozent, die bisher in meinem Häusern fast gar keine Rolle spielen. Und ich weiß, ich habe heute davor gewarnt, dass wir hier bitte nicht in diese Folge gehen, so wieder mit dem Baukasten prinzip und sagen, Bauer, wo es jetzt hier, mein Coaching, wo sind jetzt hier meine 7, 9 in Pulse. Aber trotzdem ist das ja etwas, was ein Bereich an kann, wenn du sagst, nice, bisher habe ich einen Riesenteil dieses Riesenexperiments, menschliches Daseins noch gar nicht auf dem Radar gehabt. Ja und darum geht es auch heute, dass wir sagen, setzt nicht immer alles voraus in unserem Denken, weil man kann die Welt auf ganz andere Aotehen und nur weil die aktuelle Forschung in der Psychologie so ist, wie sie ist, heißt es ja nicht, dass es wirklich allgemein gültig ist. Ja, sehr, sehr gut. Und an meine großartigen Kolleginnen und Kollegen da draußen, die in der Forschung unterwegs sind, lasst uns das doch bitte auch noch mal dick auf die Fahne schreiben. Wenn wir grundlegende Muster im Mensch sein wollen, da müssen wir alle Menschen fragen. Und wir haben seit Jahren in der Psychologie das Riesenproblem, dass wir nicht so wirklich vorwärts kommen. Das ist was, was ich auch massiv kritisierern in unserem Fach. Wir haben eher schlechte Theorien. Wir haben keine Riesengroßen durchbrüche. Wir haben stattdessen gefälschte Daten, weil Einzelforschen in der vorne kommen wollen. Wir haben eine Flut an Papers, an neuen Konstrukten, an neuen Fragebögen, an neuen Überschriften und verstehen aber immer noch nicht so wirklich, was es eigentlich fühlen. Wie funktioniert Gedächtnis, was es bewusst sein? Die großen Fragen der Psychologie, die das seit 100 Jahren an ganz vielen Stellen fast nichts passiert. Und vielleicht liegt das auch daran, dass wir nur mit einem ganz kleinen Bruchteil der Menschen versuchen zu erforschen, was Mensch sein ist. Für uns alle also die Schollklappen mal runter, den Horiz von erweitern und trotzdem jetzt hier nicht rausgehen und sagen, fantastisch, ich mach das jetzt genauso wie diese sieben Lehrende eine Schnawex, sondern vielleicht eher verstanden haben, hey, die wollen, dass das eine gelebte Praxis ist, dass das ein Austausch ist, dass das ein weiterer Zellen von Geschichten ist. Das wird hier bei mir im kleinen Alltag in Münster und bei dir im kleinen Alltag in Hamburg, wenn das nächste Mal irgendwie als Passantanhältsun dem zu erklären, dass ein Autodach eingedeilt ist. Vielleicht gerne es wie die Rolle spielen. Aber so für den Hinterkopf unseren Horiz von erweitern, vielleicht hat das ein bisschen was heute dazu beigetragen. Großer Dank an die drei Forscherinnen, die dieses Paper geschrieben haben. Ich fand das sehr, sehr spannend und hoffe. Das habe ich ja da anfangs gesagt, dass auch wenn das ein bisschen ein besonderes Thema war, ihr könnt uns gerne gerne schreiben über [email protected] oder über unsere beiden Insta-Accounts oder auch gerne unter die Folge kommentieren, dass das was war, was vielleicht ein euch auch ein bisschen was zum Klinken gebracht hat. Der Film, der mir jetzt die letzten 20 Minuten in meinem Sinn kam, war "Killer's auf der Flowermoon", wo es ja um die Ursäck in die gehen gibt, in USA und den Sonnölbumen beschert wird. Was dann dieses festliche Leben mit den Macht? Was hast du da nicht gesehen? Ein großer Film, groß auf dem "Leonado di Caprio". Also wir haben gesagt, Barbo war von Netflix, dann habe ich den Castaniamann empfohlen. Der steht hier schon. Jetzt empfiehlt's durch. Ich dachte mal, bitte. Ich glaube, du bist total begeistert sein von dem Film. "Killer's auf der Flowermoon". "Killer's auf der Flowermoon" ist schon notiert auf meiner Seen gucken, hörenliste "Killer's auf der Flowermoon" und von mir noch die Dokumentfehlung "Godfried" der Selbstversager oder "Mensch-Godfried" findet ihr unter beiden Titeln bei YouTube noch zu sehen. Ja, und damit hat sie wirklich sagen, bis nächstes Wort. Ja, warte mal kurz. Nächste Woche Dienstag ist es nämlich so weit, 18.11.10 Uhr morgens vor Verkaufstaat für unser Live-Event im Münster. Betreut es für live im Oktober 2026. Wir haben beide richtig Bock. Wir müssen direkt schon mal vorwahren, dass jede Menge Tickets schon wechseln, weil die lieben, die da waren, die hatten ja so ein kleines, wie nennt man das "Vorkaufsrecht" oder was wahrscheinlich nennt. Freund uns riesig drauf 10 Uhr, gehen die Tickets online und dann solltet ihr schnell sein. In diesem Sinne "Azze". Was gut war? Jetzt ist es wirklich dich. Yo, tschüss. Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast beginnt mit einem Gedicht über den Herbst und einer Diskussion über die Doku über den Rapper Haftbefehl, die tiefe Einblicke in sein Leben und seine Kunst gibt.
  2. Die Hauptfrage der Folge lautet
  3. Es wird eine indigene Schöpfungsgeschichte der Anishinaabe erzählt, in der eine Bisamratte neue Erde beschafft – als Metapher für Demut, Wandel und Verbundenheit mit der Natur.
  4. Die Psychologie wird kritisiert, weil sie überwiegend mit "WEIRD"-Menschen (westlich, gebildet, industrialisiert, reich, demokratisch) forscht, die nur 11 % der Weltbevölkerung ausmachen.
  5. Ein neues Paper schlägt vor, das gute Leben aus der Perspektive indigener Kulturen wie der Anishinaabe zu betrachten, um universelle Annahmen zu hinterfragen und Vielfalt zu würdigen.

Summary:

In dieser Podcast-Folge diskutieren die Gastgeber zunächst über den Herbst, ein Gedicht und eine Dokumentation über den Rapper Haftbefehl, die authentische Einblicke in seine Höhen und Tiefen gibt. Dann lenken sie das Gespräch auf die zentrale Frage: Was ist ein gutes Leben? Ausgehend von Maslows Bedürfnispyramide, die Selbstverwirklichung als höchstes Ziel setzt, wird deutlich, dass dieses Modell stark von westlichen, individualistischen Werten geprägt ist.

Die Gastgeber kritisieren, dass die wissenschaftliche Psychologie seit ihren Anfängen hauptsächlich mit "WEIRD"-Menschen (westlich, gebildet, industrialisiert, reich, demokratisch) forscht und daraus universelle Aussagen über die Menschheit ableitet – obwohl diese Gruppe nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung ausmacht. Um diesen Bias zu durchbrechen, stellen sie eine indigene Schöpfungsgeschichte der Anishinaabe vor: Eine Bisamratte, das schwächste Tier, taucht nach einer großen Flut tief ins Wasser und holt Erde herauf, aus der neues Land entsteht. Diese Geschichte symbolisiert Demut, Wandel und Verbundenheit mit der Natur.

Ein aktuelles Paper schlägt vor, das gute Leben aus der Perspektive indigener Kulturen zu betrachten, nicht um es zu kopieren, sondern um mit respektvoller Neugier andere Denkweisen zu verstehen. So soll die Psychologie vielfältiger und inklusiver werden.

FAQs

Die Psychologie basiert hauptsächlich auf Studien mit ‚WEIRD‘-Menschen (westlich, gebildet, industrialisiert, reich, demokratisch), die nur etwa 11 % der Weltbevölkerung ausmachen. Das verzerrt das Verständnis von universellen menschlichen Erfahrungen.

Es wird die Schöpfungsgeschichte der Anishinaabe erzählt, in der eine Bisamratte nach einer großen Flut Erde vom Meeresgrund holt, die auf dem Rücken einer Schildkröte zum nordamerikanischen Kontinent wird.

Die indigene Perspektive betont Harmonie mit der Natur und Verbundenheit mit allem, im Gegensatz zur westlichen Betonung von Selbstverwirklichung. Die Geschichte der Bisamratte zeigt, dass selbst das Schwache und Unscheinbare Großes bewirken kann.

Weil sie auf westlichen Werten basiert und Selbstverwirklichung als höchstes Ziel setzt. In anderen Kulturen, wie bei indigenen Völkern, können Gemeinschaft und Naturverbundenheit wichtiger sein.

Die Autoren betonen, dass man andere Kulturen mit respektvoller Neugier betrachten sollte, ohne sie vereinnahmen oder direkt nachahmen zu wollen. Es geht um Verstehen, nicht um Anwendung als Lebenscoach-Methode.

Die ‚Majority-World‘ bezeichnet die Mehrheit der Weltbevölkerung, die in Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik lebt. Diese Gruppen wurden in der psychologischen Forschung lange vernachlässigt.

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