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#7: Hätte ich das mal früher gewusst! (Meine) Irrtümer über das Leben ohne Alkohol

39m 10s

#7: Hätte ich das mal früher gewusst! (Meine) Irrtümer über das Leben ohne Alkohol

In dieser Podcastfolge spricht Maria, eine Alkoholfrei-Coachin, über Irrtümer, die sie jahrelang davon abgehalten haben, ein Leben ohne Alkohol in Betracht zu ziehen. Sie betont, dass diese Irrtümer auf falschen inneren Überzeugungen basierten, wie der Annahme, ein Leben ohne Alkohol sei nicht lebenswert oder führe zu sozialer Ausgrenzung. Maria erklärt, dass sie selbst lange Trinkpausen machte, aber immer wieder in alte Muster verfiel, weil sie nicht loslassen konnte. Sie vergleicht dies mit dem Beispiel von Til Schweiger, der trotz negativer Erfahrungen nicht aufhört zu trinken, weil er sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen kann. Ein zentraler Irrtum war für Maria die Überzeugung, dass Nichttrinker immer Außenseiter seien. Sie widerlegt dies mit Statistiken und persönlichen Erfahrungen: In der Schweiz trinken nur etwa 10 Prozent täglich, und 20 Prozent leben ganz ohne Alkohol. Zudem stellte sie fest, dass kaum jemand ihr Nichttrinken hinterfragte. Ein weiterer Irrtum war die Verbindung von Genuss und Alkohol, etwa dass ein gutes Essen ohne Wein unvollständig sei. Maria zeigt, dass diese Überzeugungen durch Werbung und kulturelle Normen geprägt sind, aber nicht der Realität entsprechen. Sie ermutigt die Hörer, diese Irrtümer zu hinterfragen und sich auf ein zufriedenstellendes Leben ohne Alkohol einzulassen, das oft einfacher ist als gedacht.

Transcription

5732 Words, 34637 Characters

German
Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Algoholfreies leben und nüchtern Alive-Style. Als Algoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Algohol zu erschaffen. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. [Musik] Hätte, hätte, verratkette. Ja, ja, hätte ich das mal früher gewusst, ich hätte vermutlich früher aufgehört, Algohol zu trinken. Tatsächlich so jemand bin ich nicht. Ich bin nicht jemand, der denkt, ja, wenn ich doch das damals gewusst hätte, hätte ich es nur anders gemacht, würde es mir heute viel besser gehen. Oder wäre ich schon sehr viel länger ohne Algohol, etc. etc. Nein, so jemand bin ich nicht. Und ich weiß, so sollte man grundsätzlich auch nicht denken, weil es macht nicht besonders zufrieden. Tatsache ist ja, dass man immer nur so viel weiß, wie man eben nun mal weiß in dem Moment. Und daraus entstehen Entscheidungen, die dem aktuellen Wissenstand entspringen. Und das ist okay so. Aber, aber. Wenn du jetzt da stehst, wo ich früher mal gestanden bin. Und hier bist, um dir eine Portion Algoholfreiwissen reinzuziehen, dann, ja, dann kann ich dir dieses Wissen, dass ich früher nicht hatte, aber jetzt habe durchaus sehr empfehlen. In dieser Folge möchte ich nämlich darüber sprechen, welche Irrtümer mich davon abgehalten haben, ein Leben ohne Algohol auch nur im Betracht zu ziehen, für viele, viele Jahre lang. Es sind Irrtümer, die einer wirklich, das kann ich so sagen, obwohl ich dieses Wort nicht so gerne benutze, aber es sind Irrtümer, die aus einer falschen, wirklich falschen, inneren Überzeugung resultierten, die ich hatte in Bezug auf ein Leben ohne Algohol. Und es ist auch wirklich so, und das kann ich auch mit ziemlicher Sicherheit sagen aus der heutigen Perspektive, wenn ich, oder sagen was mal so, erst ab dem Moment, ab dem ich diese Irrtümer auflösen konnte für mich, oder ab dem ich eine innere Überzeugung für mich generieren konnte. Ja, so eine innere Haltung gegenüber einem möglichen Leben ohne Algohol. Erst ab da konnte ich gewisse Stitte machen, um dann tatsächlich auch in ein Leben ohne Algohol einzutauchen, um es zu wagen, um hineinzuspringen. Weil Tatsache ist, ich wusste ja zu dem Moment, beziehungsweise zu dem Zeitpunkt, als ich mich dazu entschieden habe, kein Algohol mehr zu trinken, wusste ich ja nicht zu 100 Prozent, ob das, was ich jetzt neu in Sachen Überzeugung auf ein Leben ohne Algohol entwickelt habe, ob das auch wirklich stimmt. Das kann ja niemand wissen, bevor du es jetzt, falls du jetzt an dem Punkt bist, wo du auch noch nicht genau weißt, ob du den Schritt wagen möchtest, ob du in das Leben ohne Algohol hineinspringen möchtest. Wenn du an dem Punkt jetzt stehst, dann kann ich dir nur erzählen, wie es ist. Und ich kann das mit sehr viel Nachdruck tun in der Hoffnung, dass du mir glaubst, aber wissen, ja, wissen, tust du es nicht? Und wissen, kannst du es auch nicht? Du kannst es erst wissen, wenn du mitten drin steckst. Du kannst es erst wissen, also wirklich kognitiv erfassen und dir dessen sicher sein, wenn du es erlebst. Aber das wissen, dass ich jetzt in dieser Folge mit dir teilen möchte, soll dir dabei helfen, soll dich dabei unterstützen, diese innere Haltung, diese innere Überzeugung entwickeln zu können, das ein Leben ohne Algohol, richtig, richtig gut und zufrieden stellen sein kann. Zufriedenstellender, höchst wahrscheinlich als das, dass du jetzt führst. Und wie mache ich das? Ja, in dieser Folge, ich mache das eigentlich, oder mein Ziel ist es, das in fast jeder Folge zu tun, aber in dieser Folge tue ich es, indem ich dir von den Örtümern erzähle, die ich früher in Bezug auf ein Leben ohne Algohol hatte. Diese Folge, richtet sich an dich, wenn du Trinkpausen einlegen kannst. Das heißt, wenn du Tage oder auch Wochen ohne Algohol auskommen kannst, ohne dass du, sage ich jetzt mal, ein so starkes Verlangen nach Algohol verspürst, das ist deinen Alltag wirklich maßgeblich beeinflusst. Auch ich habe früher immer wieder Tage und auch Wochenweise keinen Algohol getrunken. Und das lief in den meisten Fällen auch sehr gut. Und das Verlangen nach einem Glas Wein oder Prosecco, oder nach einem Bier, hat sich in der Regel auch in Grenzen gehalten. Danach, also beziehungsweise, ich habe mir diese Pausen gesetzt, ja, sagen wir mal. 2 oder 4 Tage oder 7 Tage oder auch mal 3 Monate bis hin zu 3 Monaten. Aber danach hoaste ich, ich werde nach diesen 3 Monaten wieder anfangen. Und natürlich habe ich diese Trinkpausen auch gemacht in der Hoffnung, dass ich danach etwas weniger trinken werde, damit ich, dass ich nachher meinen Algoholkonsum noch besser im Griff habe, noch besser in Anführung strichen, weil ich hatte ihn ja eh nicht besonders gut im Griff, oder teilweise auch überhaupt nicht. Ich habe mir aber von diesen Trinkpausen immer erhofft, ist anschließend ein bisschen besser im Griff zu haben. Katzache war, nach diesen Trinkpausen war ich ratzfahrts in alten Trinkmustern. Wie da drinnen, wie wenn nichts gewesen wäre, wie wenn ich gar keine Pause gemacht hätte. Vielleicht, kennst du das ja, wenn du mir jetzt hier zuhörst und auch Trinkpausen in Form von Tagen oder Wochen machst oder machen kannst. Katzache ist ja, ich kontinue zu dem Zeitpunkt ein Leben ohne Algohol nicht vorstellen. Deswegen hatte ich immer zum Ziel, es stark zu kontrollieren, also den Algoholkonsum stark zu kontrollieren. Ich habe so viel versucht, um meinen Algoholkonsum zu kontrollieren, nur um zu vermeiden, dass ich ganz aufhören muss, weil ganz aufhören. Ich wusste ja, es gibt Menschen, die trinken nichts, und ich dachte immer, wie, wie geht das ja? Wie soll man ein Leben ohne Algohol gestalten? Algohol gehört in so, so vielen, fällen dazu. Und natürlich, das war ein Ötum. Das war ein großer Ötum. Ich dachte, ein Leben ohne Algohol ist in der einen oder anderen Form nicht lebenswert. Es war für mich unvorstellbar, unter anderem, weil ich diese Ötüme, diese falschen inneren Überzeugungen in mir drinnen getragen habe. Vielleicht hast du, wenn du diese podcastfolge zeitnah zum Veröffentlichungsstatum hörst, hast du ja vielleicht auch die Sache mit Tilschweiger mitbekommen. Beziehungsweise jetzt gerade die letzten Tage ist ein Interview mit ihm veröffentlicht worden, indem er beschreibt, wie er jetzt versucht, mit Hilfe von einem Arzt, kontrolliert zu trinken. Beziehungsweise wie er versucht, diesen Aussetzern, die er offenbar hatte, wenn man Erzählungen glauben kann oder auch dem, was er selbstpreis gibt, er versucht, diese Aussätze wegzuhaben oder einfach zu eliminieren, indem er bewusste, kontrollierter trinkt. Das erste, was mir sofort durch den Kopf gegangen ist, als ich das gelesen habe, war, wie so hört er nicht ganz auf zu trinken. Wie so tut er das nicht? Wie so klammert er sich so stark noch an den Algohol. Ja. Und ich möchte hier in keine Art und Weise eine Wertung über Tilschweiger abgeben oder wie er mit Algohol umgeht oder auch was er in der Vergangenheit getan hat. Das steht mir nicht zu und das möchte ich nicht tun. Ich möchte aus der Perspektive, die ich heute auf ein Leben ohne Algol habe, aus dieser Perspektive möchte ich sein Verhalten versuchen einzuordnen, weil bei mir, wie gesagt, sofort die Frage hochkommt, wie so er nicht aufhört zu trinken, wo er doch weiß, dass Algohol ihm so sehr geschadet hat und nicht nur ihm, sondern auch anderen Menschen. Mit diesen Aussetzern, die ja unterstarken Algohol ein Fluss hatte, hat er sich selbst verletzt und andere Menschen auch verletzt. Er hat Leidverursacht, sich selbst gegenüber und anderen Menschen gegenüber. Algohol hat ihm und so erkennt er, es ja auch offenbar stark geschadet und anderen Menschen auch geschadet. Warum also, um Himmels will er immer noch weiter trinken? Jetzt kann man sagen, klar. Einerseits, weil Algohol eine abhängig machende Substanz ist. Und auch wenn er in dem Interview sagt, er hat keine Entzugserscheinungen, wenn er nicht trinkt. Also das heißt, er hat keine körperliche Algoholabhängigkeit, mag man den glauben, was er da sagt. Davon gehen wir jetzt einfach mal aus. Dann hat Algohol offenbar immer noch eine sehr wichtige Rolle in seinem Leben, sei es als eine, die eine oder andere Bewältigung, Strategie, irgendeine Form oder Funktion übernimmt der Algohol in seinem Leben. Da will ich auch gar nicht spekulieren, das ist bei jedem Menschen anders. Aber was im Zentrum steht auch, für mich sofort, wenn ich das Leiso oder Höhle dann ist, er kann sich ein Leben ohne Algohol offenbar nicht vorstellen. Weil er höchst wahrscheinlich und jetzt spekuliere ich und das sage ich jetzt an dieser Stelle auch bewusst, weil er immer noch die Überzeugung hat diese ehrtümliche Überzeugung, dass ein Leben ohne Alkohol in der einen oder anderen Form nicht zufrieden stellen oder glücklich machen oder lebenswert sein kann. Und aus diesem Grund nimmt er sogar ärztliche Unterstützung, das mag ja lobenswert sein, er über ernehmt ärztliche Unterstützung in Anspruch, um seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren und um immer noch am Alkohol in der einen oder anderen Form festzuhalten. Was auch immer das kontrolliert trinken für ihn bedeuten mag, ob das heißt immer noch auf und zu auf irgendein Filmpürem jede mit einem Glas anzustoßen, was auch immer jedenfalls er will und kann offenbar nicht ganz verzichten. Was ich mit diesem Beispiel von Tilschweiger sagen möchte ist, auch ich konnte lange, lange nicht loslassen. Den Alkohol, ich konnte den Alkohol nicht loslassen, weil ich ehrtümlich über ein Leben ohne Alkohol nachgedacht habe, unter anderem, das war unter anderem ein großer Ausschlaggebender Punkt. Es ist ja so, wenn wir überall Alkohol lesen, dann darüber in den meisten Fällen wie schädlich Alkohol für uns ist, ja für unseren Körper, für unsere Psyche. Ich bin ziemlich sicher, dass Menschen die Podcasts hören wie meinen, also Menschen wie du, dass sie wissen, dass du weißt, dass Alkohol nicht besonders gesund ist für deinen Körper und für deine Psyche. Du wirst es am eigenen Leib spüren, das muss ich dir nicht erklären, das muss ich dir an dieser Stelle nicht erklären, du spürst es, du weißt es. Das wissen also über die schädigenden Auswirkungen von Podcasts. Schöner, was ist das für einen Freutcherversprecher, den könnt ich jetzt raus schneiden, lasse ich aber drin. Also, die schädigenden Auswirkungen von Alkohol, das sind Fakten. Fakten, die aufräumen, die Verbreitung finden und das ist super wichtig und ich will, dass jeder Mensch weiß, welche schädlichen Auswirkungen Alkohol hat. Darüber müssen wir gar nicht diskutieren. Gleichzeitig konstruieren wir aber, obwohl wir diese Dinge wissen, obwohl auch du vielleicht diese Dinge weißt. Wir konstruieren wenig auf Fakten basierte, innere Überzeugungen wie ein Leben ohne Alkohol aussehen könnte. Um das stellen wir quasi diesen Fakten, die wir über die Auswirkungen von Alkohol haben, gegenüber. Zumindest, ich habe das so gemacht in meiner Vergangenheit und ich weiß es aus Gespräche mit meinen Klientinnen und Klienten, dass sie dieses Ding auch so gedreht haben. Diese inneren Überzeugungen, sie sind quasi eine Rechtfertigung, wenn man so will, auf einer anderen Ebene eine Rechtfertigung dafür, einem selbst gegenüber, wie so wir trinken oder wie so wir getrunken haben. Ich trinke natürlich, weil ein Leben ohne Alkohol geht ja gar nicht. Gehört doch dazu. Blabla, all das, was man sich da so gerne erzählt oder was andere Menschen, die auch überhaupt nicht über Alkohol reflektieren oder selten auch erzählen. Aber das sind Irrtümer. Es sind Irrtümer, die mich davon abgehalten haben, aufzuhören, unter anderem. Das war nicht der einzige Grund, aber es war ein Ausschlaggebender Grund. Ein Irrtum, den ich gerne mit ihr teilen möchte und etwas näher beleuchten möchte, ist auch, dass ich lange, lange Zeit dachte und naja, fest davon überzeugt bin, dass die Personen, die nicht trinken, immer die Exotinnen, die Außenseiterinnen, die Frenden in der Runde sind. Ich kann dir so viel sagen, stimmt nicht. Stimmt nicht. Ist kein Fakt, als ich noch trank, habe ich mich mit Vorliebe mit Menschen umgeben, die ziemlich ähnlich getrunken haben, wie ich. Immer die erste Annebar, oft auch die letzte Annebar. Immer die die, auf der Suche, war nach dem nächsten Drink und die eine gewisse FOMO, Fear of Missing Out entwickelt hat, so bald irgendwo der Alkohol ausgegangen ist. Dadurch, dass ich mich vor allem mit solchen Menschen umgeben habe, habe ich die Überzeugung entwickelt, dass mehr oder weniger die meisten so trinken. Ich habe aber die Tatsache den Fakt ignoriert, dass sehr, sehr viele Menschen überhaupt nicht so trinken, wie ich getrunken habe. Ein Großteil sogar. Ein Großteil hier, meines Umfels, wenn ich genauer hingeschaut habe, ob ich diese Menschen jetzt gut gekannt habe oder nicht, hat wenig oder kaum getrunken. Diese Menschen gibt es, ja, es gibt sie. Ein kleiner Blick in die Statistik zeigt, dass in der Schweiz nur etwa 10 Prozent täglich trinken. Tendenz sinkend. 20 Prozent leben sogar ganz ohne Alkohol. Tendenz steigend. Diese Zahlen kommen vom Bundesamt für Gesundheit. Als ich dann nicht mehr trank, hat sich mein Blick verändert. Ich habe tatsächlich, und wenn ich jetzt zurück denke, das war wirklich einer der bedeutendsten Momente, oder der Erkenntnisreichsten, wenn man so will, Momente, als ich aufgehört hatte zu trinken, war, dass ich plötzlich überall viel mehr Menschen gesehen habe, die wenig getrunken haben oder gar gar nicht groß getrunken haben, oder die gar keine Lust auf Alkohol hatten. Ich habe plötzlich Menschen gesehen, die Alkohol abgelehnt haben, wenn man ihnen angeboten hat. Etwas, was mir gar nie eingefallen wäre. Ich habe immer ja gesagt, wenn mir jemand Alkohol angeboten hat. Ich habe Menschen gesehen, die nicht diese Gier in den Augen haben, wenn sie das nächste Glas suchen, wenn ihr Glas langsam leer wird. Menschen, die kaum oder gar nichts trinken. Oh, Wunder, die gibt es. Außerdem wurde ich, wenn ich dann mich in eine Gesellschaft begeben habe, in der durchaus Alkohol ausgeschänt wurde, wurde ich viel, viel weniger auf die Angesprochen auf mein Nicht trinken, als ich das gedacht habe, als ich das befürchtet habe. Es hat kaum jemanden interessiert. Kaum jemanden hat es interessiert. Ich habe gedacht, ich mache hier ein großes Ding draus. Ich habe immerhin auch in der Öffentlichkeit drüber geschrieben in einer großen Schweizer Zeitung. Ich habe gleich hier mit meinem Blog angefangen. Natürlich die Leute, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, die haben das interessiert, aber Leute, die sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen, die interessiert, es nicht. Ja, es interessiert sie nicht. Die Konklusion ist also, es ist einfach in unserer Gesellschaft ohne Alkohol zu leben. Es ist einfach. Ich sage nicht, dass es immer leicht ist. Ganz wichtig hier an dieser Stelle, dazu habe ich auch eine Podcastfolge gemacht, die verlinke ich die gerne in der Podcastbeschreibung hier weiter unten. Ich sage nicht, dass es immer einfach ist, ohne Alkohol zu leben. Aber das hat wenig mit dem Fakt zu tun, dass du ohne Alkohol lebst, sondern einfach, weil das Leben immer noch das Leben ist. Einer meiner Lieblingsspelchen, ja. Aber es ist einfach, in unserer Gesellschaft ohne Alkohol zu leben. Einfacher, höchst wahrscheinlich einfacher, als du es dir zu diesem Zeitpunkt noch überlegst. Außerdem findet gerade ein gesellschaftlicher Wandel statt, der unsereins tatsächlich in die Hände spielt. Ein gesellschaftlicher Wandel, das Menschen, oder wir als größere Gruppe, ein immer größeres Bewusstsein für den Alkoholkonsum, für Alkohol als Substanz und für gesunden lifestyle, work-life-balance, Stress-Reduktion, etc. Die Steste-Reduktion, die eben gesund ist und nicht einfach nur hier Feuerabend bier. Dieser Wandel, das wir dieses Bewusstsein entwickeln, Stück für Stück, der begünstigt immer mehr das Leben ohne Alkohol in der Gesellschaft. Du kannst dir vorstellen. Vielleicht erinnerst du dich noch als Veganismus, einigermaßen aufgekommen ist. Vielleicht hast du das erste Mal von jemandem gehört hast, der oder die vegan lebt, noch gedacht war, krass, die verzichten auf alles theoretisch. Ist es wirklich machbar? Wie geht denn das? Und heute sagt man das einfach, ja? Ich lebe übrigens vegan, ich kann das nicht essen, Punkt. Da gibt es wenig Kommentare, jedenfalls, erlebe ich das so, vielleicht erlebe es dir anders. Ich darf es möglicherweise so erleben. Ich bin selbst nicht veganerin, aber keine viele veganerin und veganer. Sie erleben das nicht so. Und man sagt, es einfach ungut ist. Und genauso entwickelt es sich auch mit dem Alkohol. Vielleicht sind wir noch nicht ganz so weit wie mit dem Veganismus. Aber du siehst ja, wie schnell das da gegangen ist. Und tierische Lebensmitteln sind, sind wir auch sehr, sehr tief verankert in unserer Kultur, in unserer Eskultur und Genusskultur, wenn man so will. Also dürfen wir da wirklich zuversichtlich sein und sagen, irgendwann wird es gar niemanden mehr interessieren, ob jemand trinkt oder nicht. Auch wenn du jetzt, solltest du noch trinken und aufhören wollen, wenn du dich dazu entschließt. Daafst du ziemlich sicher sein, dass es viel viel weh weniger Leute interessieren, hört, also denkst und das würde ich nicht als Exotin, als Exot, fühlen muss, wenn du in einem Raum bist, wo viele Menschen trinken und du nicht trinkst. Ich für meinen Teil kann sagen, ich fühle mich wohl ohne Alkohol fast immer egal wo ich hinkomme. Und hätte ich das Frühjahr schon gewusst, damals, als ich noch so fest am Alkohol mich fest klammerte, hätte ich schon mal einen Grund weniger gehabt, mich weiterhin festzuklammern. Ein weiterer Irrtum, dem ich auf den Leim gegangen bin und von dem ich heute weiß, dass er damals und heute absolut falsche ist, ist, dass ich dachte, wenn ich keinen Wein mehr trinken kann, dann bricht ein großer Teil meiner Genusskultur weg. Und wenn ich so darüber nachdenke, ist es eigentlich auch völlig logisch, dass ich so dachte. Es ist völlig logisch, dass ich dachte, ein gutes Glas Wein oder sechs gehören zu einem guten Essen dazu. Logisch dachte ich das. Das wird uns permanent unter die Nase gelieben. Das Wein eine sehr ausgefallte, sehr versettenreiche Kultur ist, die dazu gehört, wenn man ein genussreiches Leben führen möchte. Die Werbung verspricht uns das, die Werbung macht uns das extrem weiß mit allem, was dazu gehört, inklusive das Bild, dass wir haben von weintrinkenden Menschen beispielsweise in Filmen oder in der Literatur. Da ist es so oft in einen Genuss, in ein Genuss-Setting eingebettet. Wir sehen glückliche Menschen, die Einglas Wein in der Hand halten, den Wein da drin schwenken, anstoßen sich anlecheln. Das ist ein Bild. Also in dieser Irrtum, wenn man so will, wird uns eingeimpft. Wahrscheinlich ab dem Moment, wenn du auch so zu meiner Generation gehörst oder schon etwas älter bist, das wird dir ab dem Moment, ab dem du denken kannst, eingeimpft. Du siehst es überall, es wird dir überall erzählt, es gehört dazu. Föllig logisch, dass man das glaubt, dass man diese innere Überzeugung entwickelt, das Alkohol zu einem guten Essen, das ein Glas Wein zu einem guten Essen dazu gehört. Und diese Kulturkomponente, die ist natürlich auch super trakräftig. Ich denke, das immer wieder, wenn ich, ich bin wirklich eine begeisterte Italienreisende und ich mag dieses Land sehr, sehr, sehr gerne und ich liebe das italienische Essen. Und die Vorstellung, ein guten Teller passt da mit einer frischen, schönen, sonnengereifte Tomaten, Soße, mit, ich überlege gerade, was ich hier sagen könnte, ich weiß es nicht, ich hab's mir nicht vorher noch jetzt. Egal, ich liebe einfach alles, was ich in Italien essen kann, die Vorstellung, früher, so ein Essen ohne Weinbegleitung, ohne eine gute Flasche Brunello, die ich mit meinem Partner teilen kann. Unvorstellbar? Es war nicht möglich, mir das vorzustellen, einfach nicht, weil ich ein so starkes Bild, eine so starke innere Überzeugung, in mir drinnen Hatsel, dass das einfach dazu gehört, dass diese zwei Dinge dazu gehören, das Genuss nur komplett ist, wenn die Alkoholbegleitung vom Apparitiv bis zum Schnaps, bis zum Absacker, das gehört alles zusammen. Ich bin mir nicht böse, dass ich so dachte, weil wie gesagt, das wird vielen von uns so eingeimpft. Und ich wünsche mir für dich das auch, die ich böse dafür misst, wenn du jetzt entdeckst, dass du diese ehrtümliche innere Überzeugung auch in dir drinnen hast. Denn heute, und das kann ich dir mit bestem Gewissen mitgeben, heute weiß ich, ich für meinen Teil kann mein Essen sehr viel mehr genießen, seit ich nicht mehr trinke. Kein Geschmacksnerven betäubend Darwein mehr im Mund, kein unruhiger Magen, der die Mischung von Alkohol, der ja per se ein Gift ist für das Verdauungssystem, keine Mischung mehr von Alkohol und Essen irgendwie in Einklang bringen muss und kein völlige Fügel mehr oder auch Appetitverlust. Wie oft hatte ich Appetitverlust, wenn ich vor dem Essen schon zu viel getrunken hatte? Das gibt es nicht mehr. Heute freue ich mich, wenn ich essen gehe, in Italien, in der Tosganer, wie zum Beispiel diesen Frühling, da waren wir im Urlaub, ich freue mich einfach nur auf das Essen. Auf das, worum es mir eigentlich geht, wenn ich essen gehe. Und wenn ich jetzt einen ganz, ganz ehrlichen Blick zurückwerfe, in die Zeit, als ich noch trank, habe ich da wirklich das Gefühl, also das im tiefsten Inneren, habe ich da gedacht, dass Alkohol dazu gehört und ich deswegen Alkohol trinke zum Essen oder war es wieder nur eine sehr, sehr gute Rechtfertigung dafür, dass ich einfach mir mal eben eine halbe oder ganze Flasche wein rein, sische zu meinem Telepasta und noch irgendwas anderes. Tatsache ist doch, dass ich mich eigentlich vor allem auf den Alkohol gefreut habe. Und heute freue ich mich eigentlich vor allem, nicht eigentlich, das kann ich da wir streichen, heute freue ich mich vor allem auf das Essen. Also bin ich ja heute viel, viel ehrlicher, wenn ich sage, ich will den Genuss und ich war sehr viel ehrlicher gewesen, wenn ich früher gesagt hätte, ich will den Alkohol, ich will den wein, oh ja, ich will den Brunello. Und das ist mir eigentlich auch scheiße, gar abes Brunello ist, ich will einfach den Rausch. So. Und heute will ich das essen, heute will ich den Genuss, heute will ich diese unfassbar, feilen Geschmackskombination von A bis Z in meinem Gau-Mindrin haben. So, das ist es, was ich will. Und danach, das ist das aller, aller Tollste, das ist wirklich das aller Weste, kann ich kaum erinnern, nein, stimmt nicht, ich kann mich eigentlich auch sehr gut erinnern, wie es früher war. Weil heute, ich gehe nach einem, ich nenne es jetzt mal ein kleines Gelage, wo ich übrigens sehr, sehr viel besser einschätzen kann, wann ich wirklich voll bin und dann aufhör zu essen. Aber nach so einem kleinen Gelage, nach so einem richtigen Genussabend gehe ich nach Hause, lege mich ins Bett und ich fühle mich gut. Ich fühle mich gut und ich erinner mich noch so gut früher, ich habe mich ins Bett gelegen, ich habe mich nicht gut gefühlt. Mehr war leicht übel, weil ich zu viel getrunken hatte im Kopf, ja, es hat sich ein bisschen gedreht, ich habe mich im Kopf nicht gut gefühlt, ohne ich, ich hätte jetzt gar nicht von Situationen, wo ich mich völlig betrunken hatte, sondern einfach so gepflegt einsetzen in Anführungsstichen bei so einem Genussabend, bei so einem kleinen Gelage. Mir ging es jedes Mal übel und was das Schlimmste ist, wo er wenn ich daran zurückdenke, Stundenlang bin ich wachgelegen oder immer wieder so im Halbsschlaf so aufgewacht, weil mein Magen einfach so voll war. Es ist mir so übel im Magengelegen, dass es ein Stundenlang ging dann irgendwann mal besser und irgendwann bin ich eingeschlafen und im nächsten Morgen ging es meine Magen auch wieder besser in den meisten Fällen, aber das habe ich einfach nicht mehr, ich lege mich ins Bett und mein Magen ist ruhig, er fühlt sich soft an und zufrieden, genauso wie es sein sollte nach so einem Abend. Also Wein und Co ist keine Komponente eines guten Essens. Das weiß ich heute. Und auch wenn du das jetzt vielleicht noch nicht so ganz glauben kannst, also falls du noch nicht an den Punkt bist, wo du diese innere Überzeugung entwickeln konntest, das Alkohol überhaupt nicht dazu gehört, dann hör dir das hier an und schenke mir glach um. Ja, du darfst mir wirklich vertrauen und du darfst auch allen anderen Menschen vertrauen, die nicht mehr trinken, die alle mehr oder weniger eintöne ich das gleiche einstimmig, besser gesagt, das gleiche sagen, nein Alkohol gehört nicht dazu. Ohne ist es sogar noch viel, viel besser. Ein weiterer Örtum, den ich gerne mit Jettalen möchte, der geht ein bisschen in eine ähnliche Richtung, weil wenn diese innere Überzeugung da ist, das ist dazu gehört, dann folgt ja da drauf, dass es sich nach Verzicht anfühlen muss, wenn ich dann eben nicht trinken darf in den Momenten. Also gesetzt der Fall, du machst gerade eine Trinkpause, voll an ein paar Tagen oder paar Wochen und du sitzt vor einem so guten Essen und denkst, nee, ich mache jetzt eine Pause, ich nehme jetzt keinen Wein. Aber eigentlich, meine innere Überzeugung ist, dass ich ja eigentlich schon hier weintrinken, würde normalerweise und weil es ja dazu gehört, weil es ja schmeckt, weil es ja Teil der Venuskultur ist, in der ich mich bewege. Und wenn du dann nichts trinkst, wovon nach fühlt sich das an? Natürlich, nach Verzicht. Natürlich fühlt es sich nach Verzicht an, du verzichtest dann auf den Algoholt zu Gunsten von, zu Gunsten vielleicht einer Leber, die du ein bisschen erholen möchtest oder auch einfach damit du die Stärke beweisen kannst, dass du auch ohne Algoholt auskommst, was auch immer der Grund sein mag. Warum du gerade eine Trinkpause hast? Du denkst in dem Moment, okay, das zieh ich jetzt durch, weil pünkin, pünkin, pünkin, aber erstens, eigentlich weiß ich, dass ich es jetzt dazu gehören würde, das ist meine innere Überzeugung. Zweitens, sobald ich aufhöre mit dieser Trinkpause. Pause? Kann ich ja wieder loslegen. Dann kann ich ja wieder loslegen. Und das ist ein ganz entscheidender Punkt, den ich hier anspräche. Wenn du eine Trinkpause machst, dann ist das nicht das gleiche. Dann fühlt sich das nicht gleich an. Wie wenn du ohne Alkohol lebst. Denn wenn du eine Trinkpause machst, dann hast du diese inneren Überzeugungen, die dir in der einen oder anderen Weise irgendwie weiß machen wollen, dass diese Trinkpause zwar schön und gut ist, aber du eigentlich doch mit Alkohol viel besser leben würdest. Deine inneren Überzeugungen, die sind immer noch da. Und wenn du eine Trinkpause machst und deine inneren Überzeugungen in Bezug auf Alkohol immer noch die gleichen sind, wenn du diese Örtümer immer noch verfolgst, immer noch in dir drinnen, den Ton angeben lässt. Dann ist es klar, dass sich eine Trinkpause nach Verzicht anfühlt. Und deswegen glaubst du oder entwickelst du eine weitere Überzeugung, die nicht stimmt und die da wäre, wenn ich ganz aufhörer mit Alkohol, dann fühlt sich das ja ständig so an. Dann fühlt sich das ja ständig nach Verzicht an. Vielleicht geht es dir ja auch so. Wenn du mal ein paar Tage oder Wochen Pause machst, also keinen Alkohol trinkst, dann freust du dich schon auf den Tag, an dem du wieder anfangen kannst. Denn deine inneren Überzeugungen, wie gesagt, die sind ja immer noch da. Und die warten, dass du wieder in alte Trinkmuster einsteigst. Wenn du also eine Trinkpause machst, dann kennst du das vielleicht, dass du teatralisch Neinsagst, wenn dich jemand fragt und die Person reagiert vielleicht auch noch teatralisch und du denkst, oh ja, jedes Mal ist das so ein Teater, wenn ich nichts trinke, erstens, nein, das wird nicht passieren, siehe.1, der ihr Tümer dich die heute vorgestellt habe. Vielleicht denkst du ja auch, wie ich das vorhin gesagt habe, normalerweise würde ich ja jetzt trinken, aber ich trinke jetzt nicht. Und ich bin so froh, wenn ich dann wieder trinken kann und die Situation wieder so ist, wie sie eigentlich kenne und zwar mit Alkohol. Zum Beispiel ein Geburtstag, eine Hochzeit, eine Beerdigung, einen Umdruck im Büro, etc. Du fühst vielleicht sogar auch in deinen Trinkpause einen kleineren oder größeren inneren Kampf, ob du jetzt vielleicht nicht doch eine Ausnahme machen solltest. Und wenn du dann sagst, nein, ich mache keine Ausnahme, dann was? Genau, dann fühlt es sich nach Verzicht an, denn eigentlich würdest du ja jetzt gerne trinken. Mir ging es jedenfalls so, ich war innerlich immer hin und hergedessen, wenn ich Trinkpause angemacht habe. Irgendwie war ich schon innerlich sehr überzeugt, dass ich diese Trinkpause jetzt durchziehe. Und ich habe das auch vorbein freundlichen Freunden, Kollegen, auch immer so kommuniziert. Nein, meist ich, mach gar nicht trinkpause, siehe ich jetzt durch. Also bitte frag mich nicht nochmal, ob ich ein Bier will, aber so eine mäntigkeine Zweifel war immer im Kopf, ob ich das jetzt wirklich durchziehe, ziehen würde oder ob ich jetzt nicht doch nachgeben könnte und eine Ausnahme machen könnte. Mein Nein zu Alkohol, bei in der Pause, in der Trinkpause, immer ein wackeliges Nein. Darum hatte sich nach einem großen Opfer angefühlt in dieser Zeit, in der ich nicht getrunken habe. Logisch, dass ich dachte, dass ich, dass sich ein Leben ohne Alkohol genau so anfühlen würde. Und ob ich das wollte, natürlich nicht. Trotz all den negativen Konsequenzen, die der Alkohol in meinem Leben hatte, ich hatte abstürze mit üblen Katan, ich habe Schraben und Schuld gefühlt. Bis zum geht nicht mehr, ich hatte Filmdisse, ich habe mich im Gefahr begeben, ich hatte Schmerzen im Körper, unerklärbar, wenn ich mal wieder zu viel getrunken habe. Das alles habe ich gefühlt, aber nein, ein Leben, in dem ich immer so hin und hergedessen bin, ein Leben in dem ich mich immer irgendwie so fühle als müsste ich auf etwas verzichten, ein Leben, in dem es keinen Genuss mehr gibt, das passt doch nicht zu mir als hedonistischen Menschen, ein Leben, in dem ich mich immer als Außenseiter den fühle, niemals, niemals. Diese falschen inneren Überzeugungen haben mich davon abgehalten, ein Leben ohne Alkohol tatsächlich in Betracht zu ziehen. Erst, als ich mich damit auseinandergesetzt hatte und eine innere Veränderung bemerkte, ein Leben ohne Alkohol könnte doch eine Variante sein und könnte doch ganz ordentlich sein, ja vielleicht ja sogar noch besser als das Leben, dass ich jetzt hier da gefühle mit Alkohol, da konnte der Keim in mir gedeihen, dass ein Leben ohne Alkohol eine Option für mich wäre. Jetzt, seit ich nicht mehr Trinke, ist ein Nein, einfach ein Nein, ganz einfach. Kein soll ich vielleicht doch etwas trinken oder ich würde jetzt so gerne nur ein Glas, das gibt es nicht. Nein, heißt in meinem Fall, nein. Und das ist die entscheidende Phase. Die Phase, in der die Entscheidung fällt, in der sich deine inneren Überzeugungen verändern. Denn diese Phase ist ein Muss, wenn du aufhören willst, Alkohol zu trinken. Sie gehört immer in den Prozess. Sie ist immer Teil deines Weges. Diese Phase, da macht es klickt, das habe ich auch in einer anderen Podcastfolge beschrieben in meiner Dritten, sofern ich weiß oder fährt noch, ich weiß es gar nicht mehr. So viel habe ich jetzt auch noch nicht, aber ich weiß es, ich habe den Überblick schon ein bisschen verloren, tatsächlich. Das ist der Klickmoment, wo du weißt, ja das könnte gut werden. Ein Leben ohne Alkohol könnte ganz gut werden. Könnte sein, aber dafür musst du diese Ehrtümer in dir drinnen auflösen können. Und zwar wirklich und tief. Und wenn du jetzt denkst, ja ich weiß doch das alles, ich weiß, dass das alles gar nicht wirklich stimmt, ich weiß, dass man ein Essen genießen kann, ohne dass man dazu weintraucht. Gehe nochmal vielleicht ein Stückchen tiefer. Und frag dich nochmal auf einer Tiefe, den Eben stimmt das wirklich. Glaubst du das wirklich? Wenn ich nämlich von innen in Überzeugungen nenne, dann eine Überzeugung ist etwas tief. Und das ist das kommt so ein bisschen. Ich, du siehst mich jetzt hier nicht, aber ich bin mit meiner Hand hier so auf Höhe des Magen, so ein bisschen zwischen Magen und Herz und mache hier so eine Faust und zeige quasi die Stelle, wo diese inne Überzeugung sitzt, die sitzt tief. Die sitzt nicht einfach im Kopf, die sitzt nicht im Kopf und die sitzt auch nicht zwischen deinen Ohren, wenn du diesen Podcast hörst und denkst, ja, ja, mal dir könnt vielleicht recht haben. Nein, eine innere Überzeugung sitzt tief in dir drinnen. Tief in dir drinnen. Da musst du hinhören. Und damit du in die entscheidende Phase kommst, in die entscheidende Phase, wo du für dich eine für dich positive Entscheidung treffen kannst. Mein großes Anliegen mit meiner Arbeit, mit diesem Podcast, mit allem, was ich mache, ist, dass du deine innen Überzeugungen im Bezug auf ein Leben ohne Alkohol verändern kannst. Dass du nicht mehr denkst, dass ohne Alkohol etwas fehlen würde. Vielleicht denkst du ja nach wie vor. Und das ist okay, denn wir wachsen so auf. Wir leben in einer Gesellschaft. Da ist das so. Da haben wir diese Über, diese innere Überzeugung, dass Entspannung, Ruhe im Kopf, Spaß, Abschalten, Verbindung mit anderen Menschen, Konnekten, was auch immer, dass das so, so oft nur über Alkohol funktioniert. Wenn du so denkst, dann lasst dir an dieser Stelle gesagt sein, du kannst das umdenken. Du kannst diese ihr Tümer loswerden. Wenn du dich, mit diesem Thema weiterhin beschäftigst und zum Beispiel meinem Podcast weiterhin hörst, denn ich möchte, dass du den ersten verändern den Schritt in Richtung Leben ohne Alkohol gehen kannst, weil sich deine inneren Überzeugungen zuvor verändert haben. Nicht, ich sollte endlich weniger trinken und darum versuche ich das jetzt mal, das ist keine Veränderung der inneren Überzeugung. Eine Veränderung der inneren Überzeugung ist, ich weiß, dass ich ein Leben ohne Alkohol führen kann, weil es wundervoll ist, weil es mutig ist, weil es mich stark macht. Und darum springe ich, darum springe ich in das Leben, indem ich überzeugt und ohne Wählenskraft, ohne Alkohol lebe. Und jetzt noch etwas letzte ist, was ich dir heute mit auf den Weg geben möchte, lasst dir von niemandem vorschreiben, wie dein Umgang mit Alkohol sein sollte, wie dein Weg in ein Leben ohne Alkohol ausschauen sollte. Mache du die Erkenntnisse. Erkenntnisse, die dich weiter bringen auf deinem Weg, denn nur so kannst du nachhaltig zufrieden deine Alkoholfreiheit leben. Das ist es, was ich mir für dich wünsche. Schön, dass du hier bist. Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Menschen halten sich mit Irrtümern über ein Leben ohne Alkohol vom Aufhören ab, wie etwa der Annahme, es sei nicht lebenswert oder gesellschaftlich isolierend.
  2. Die Sprecherin betont, dass innere Überzeugungen wie „Alkohol gehört zum Genuss“ oder „Nichttrinker sind Außenseiter“ auf falschen Annahmen basieren, die sich durch Erfahrung auflösen lassen.
  3. Sie hebt hervor, dass ein Leben ohne Alkohol in der Gesellschaft heute einfacher ist als gedacht, da ein gesellschaftlicher Wandel hin zu mehr Bewusstsein und Akzeptanz stattfindet.
  4. Die Sprecherin widerlegt den Irrtum, dass Nichttrinker immer exotisch oder fremd in der Runde sind, und zeigt, dass viele Menschen wenig oder gar nicht trinken.
  5. Sie argumentiert, dass Genuss ohne Alkohol möglich ist und dass kulturelle Verknüpfungen wie Wein und Essen oft durch Werbung oder Medien geprägt sind, aber nicht der Realität entsprechen müssen.

Summary:

In dieser Podcastfolge spricht Maria, eine Alkoholfrei-Coachin, über Irrtümer, die sie jahrelang davon abgehalten haben, ein Leben ohne Alkohol in Betracht zu ziehen. Sie betont, dass diese Irrtümer auf falschen inneren Überzeugungen basierten, wie der Annahme, ein Leben ohne Alkohol sei nicht lebenswert oder führe zu sozialer Ausgrenzung. Maria erklärt, dass sie selbst lange Trinkpausen machte, aber immer wieder in alte Muster verfiel, weil sie nicht loslassen konnte.

Sie vergleicht dies mit dem Beispiel von Til Schweiger, der trotz negativer Erfahrungen nicht aufhört zu trinken, weil er sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen kann. Ein zentraler Irrtum war für Maria die Überzeugung, dass Nichttrinker immer Außenseiter seien. Sie widerlegt dies mit Statistiken und persönlichen Erfahrungen: In der Schweiz trinken nur etwa 10 Prozent täglich, und 20 Prozent leben ganz ohne Alkohol.

Zudem stellte sie fest, dass kaum jemand ihr Nichttrinken hinterfragte. Ein weiterer Irrtum war die Verbindung von Genuss und Alkohol, etwa dass ein gutes Essen ohne Wein unvollständig sei. Maria zeigt, dass diese Überzeugungen durch Werbung und kulturelle Normen geprägt sind, aber nicht der Realität entsprechen.

Sie ermutigt die Hörer, diese Irrtümer zu hinterfragen und sich auf ein zufriedenstellendes Leben ohne Alkohol einzulassen, das oft einfacher ist als gedacht.

FAQs

Die Folge behandelt Irrtümer über ein Leben ohne Alkohol, die die Sprecherin lange davon abgehalten haben, mit dem Trinken aufzuhören.

Sie hatte falsche innere Überzeugungen, wie dass ein Leben ohne Alkohol nicht lebenswert oder zufriedenstellend sei.

Nein, das ist ein Irrtum. Viele Menschen trinken wenig oder gar nicht, und die meisten interessieren sich nicht dafür, ob jemand Alkohol trinkt oder nicht.

Sie sah plötzlich viele Menschen, die wenig oder keinen Alkohol tranken, und fühlte sich nicht mehr als Exotin.

Es ist einfacher als gedacht, da ein gesellschaftlicher Wandel hin zu mehr Bewusstsein für Alkoholkonsum stattfindet.

Nein, das ist ein kultureller Irrtum. Die Sprecherin hat gelernt, dass Genuss auch ohne Alkohol möglich ist.

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