Speaker 1Herzlich willkommen zu einem neuen Video oder auch Podcast von Eichhorn Coaching. Heute mal wieder mit einem Gast. Und zwar habe ich die Karin Roller mitgebracht. Ich würde sagen, die Queen of technische Analyse, wenn ich das besser sagen darf. Und darüber reden wir heute, interviewen ein bisschen die Karin. Ich musste sie auch überreden für den Podcast. Und ja, heißen wir erstmal Karin willkommen. Hallo Karin, vielen Dank, dass du dich überreden lassen hast.
Speaker 2Ja, herzlich willkommen auch von meiner Seite aus. Ja, Alexander, ich konnte deinem Angebot nicht widerstehen. Und ja, ist der erste Podcast, den du jetzt tatsächlich mit mir machen darfst und der auch veröffentlicht wird. Jetzt gucken wir mal, was daraus wird.
Speaker 1Und gleich mal kurz vorweg, das einmal gesagt, das Risikohinweis gilt für mich und für die Karin. Wenn wir jetzt irgendwie mal doch ein bisschen detaillierter werden, dann stellt es keine Aufforderung vom Verkauf oder Kauf irgendwelcher Finanzprodukte dar. Und dafür sind wir beide nicht haftbar. Das ist keine offizielle Anlageberatung. Karin, vielleicht kannst du mal zwei, drei Sätze zu dir sagen. Ich weiß gar nicht, wie lange wir uns kennen. Das ist auch schon ein paar Jährchen. Du bist ja Vorstand von der VTHD. Du hast ein paar Bücher geschrieben. Dein Name ist relativ bekannt. Aber vielleicht holst du nochmal jeden ab, wer du da eigentlich bist und was du so in der Tradingbranche machst.
Speaker 2Also ich muss nur mal kurz einschränken. Ich bin nicht der Vorstand von der VTHD, sondern ich bin im Vorstand von der VTHD. Und das allerdings, glaube ich, auch schon seit 15 Jahren und ein paar Jahre länger leite ich auch die Regionalgruppe in Stuttgart. Das heißt, wenn hier ein Zuhörer dabei ist, der mich da mal wirklich live erleben möchte, der ist natürlich herzlich eingeladen, zu meiner Regionalgruppe nach Stuttgart zu kommen und einfach mal als Gast da zu sein oder vielleicht auch sogar Mitglied bei der VTHD zu werden. Und ursprünglich, rein grundsätzlich, habe ich irgendwann mal Biologie studiert in Stuttgart-Hohenheim. Und habe das Biologie-Studium auch tatsächlich abgeschlossen. Und dann war es der absolut pure Zufall, der mich letztendlich auch zur Börse gebracht hat. Ist auch schon ein paar Jahre her. Das war nämlich Ende letzten Jahrtausends. Und da gab es dann die ersten Online-Broker. Also was für uns heute eigentlich absolut selbstverständlich ist, das ist erst da mal neu aufgekommen. Das heißt, ich sitze in meinem Computer, ich öffne meinen Browser, ich gehe in meinen Handelskonto rein und ich kann traden. Und da sind so Namen wie Consors und Comdirect. Das waren also damit die ersten, die da diese Online-Content eröffnet haben, die Handelskonten. Da war auch ich damals dabei. Das war, ich weiß nicht mehr genau, '95, '96, so was. Und so furchtbar viel konnte man da natürlich auch noch nicht handeln. Also ich habe da tatsächlich ganz klassisch Aktien gehandelt. Da gab es so den Hype um den neuen Markt. Kennt der ein oder andere von euch natürlich auch noch, den neuen Markt gibt es in der Zwischenzeit nicht. Aber damals, Ende letztes Jahrtausend, konnte man praktisch keine Aktien kaufen, die dann nicht gestiegen ist. Also das war wirklich absolute Goldgräberstimmung. Und 1999 dann, also an das Jahr erinnere ich mich dann tatsächlich noch. Da hat dann auch die Börse in Stuttgart hat per Zeitungsinserat Mitarbeiter gesucht. Heute läuft sowas im Prinzip auch nur noch online. Aber da war in der Stuttgarter Zeitung eben eine Annonce drin, dass die Mitarbeiter suchen. Und daraufhin habe ich mich gemeldet. Und so bin ich dann tatsächlich auch an der Börse gelandet. Blutgeleckt habe ich ja schon mit, also Trading ist übertrieben, aber mit Aktienhandel blutgeleckt habe ich. Und das ist natürlich einfach schlimmer geworden in der Zeit, in der ich an der Börse war. Und war auf jeden Fall eine schöne Zeit. Ich habe da 2008 auch aufgehört, weil da habe ich dann in der Zwischenzeit auch gemerkt, dass ich mit Traden mehr Geld verdienen kann. Und auch mit weniger Aufwand als dieses Working from nine to five. Und zu Hause ist es einfach gemütlicher, wenn man da zu Hause ist und handeln kann. Und wenn man da eben nicht irgendwelchen Zwängen ausgesetzt ist, morgens irgendwo hinzufahren, Kollegen zu ertragen. Und es macht einfach viel mehr Spaß, wenn man dann zu Hause sitzt und selber tradet. Also wenn man die Persönlichkeit dafür ist, weil Traden ist ein einsames Geschäft. Außer man würde jetzt in einem Handelsbüro sitzen. Den Kollegen aber so als selbstständiger Trader, Traderin kannst du sicher bestätigen. Alex ist ein einsames Geschäft.
Speaker 1Da muss man damit umgehen können. Ja, genau. Oder vielleicht auch Mitglied bei der VTAD werden. Dann ist es nicht mehr ganz so einsam.
Speaker 2Ja, genau. Das stimmt natürlich.
Speaker 1Du bist ja sehr stark in der technischen Analyse. Bist ja auch CFTI. Vielleicht erklärst du es nochmal für alle, was das überhaupt ist. Und dann auch gerne mal so einen Überblick, welche Indikatoren. Welche technischen Analysenmöglichkeiten du so für deinen Alltag nutzt.
Speaker 2Also CFTI, ausgesprochen ist das der Certified Financial Technician. Das ist also ein zertifizierter technischer Analyst. Und wer da noch so eine Art Diplomarbeit draufsitzen möchte, kann den MFTI machen. Master of Financial Technical Analysis. Und der Herausgeber von diesen Titeln ist die IFTA, Operation of Technical Analyst. Und das ist quasi die Muttergesellschaft von der VTAD. Noch so eine Abkürzung. Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands. Also wir, die VTAD, wir sind eben die Vereinigung der Technischen Analysten in Deutschland. Wir sind jetzt kein Berufsverband, sondern bei uns können wirklich Otto Normalverbraucher kann da Mitglied werden und kann die Regionalveranstaltungen besuchen und kann sich also in technischer Analyse weiterbilden. CFTI, da ist also eine Ausbildung, da gehören Prüfungen dazu. Und wenn man diese Zweierprüfung dann, wenn man die tatsächlich erfolgreich bestanden hat, dann darf man sich CFTI nennen, darf diesen Titel führen. Und den habe ich dann vor vielen, vielen Jahren auch schon gemacht. Und als ich dann in der VTAD mich tatsächlich so richtig engagiert habe, also in der Regionalkruppe Stuttgart und auch im Vorstand, dann habe ich da irgendwann auch angefangen, Ausbilderin zu sein. Das heißt, ich lehre diese prüfungsrelevanten Themen und wir in Deutschland haben eine relativ hohe Besteherquote bei diesen Prüfungen. Da sind wir natürlich auch stolz drauf, weil wir eben diese guten Vorbereitungslehrgänge haben. Und rein grundsätzlich, also für mich als klitzekleiner Fisch in diesem großen Trader-Teich, Anleger-Teich, ich muss ja irgendwie meinen Edge bekommen, meinen Vorteil bekommen, in die richtige Richtung investiere. Ob Long, ob Short, klar, das Geld ist fort. Aber ich möchte ja einen Vorteil haben, dass ich eine hohe Wahrscheinlichkeit habe, dass ich in die richtige Richtung investiere. Und da ist für mich als kleiner Fisch eben technische Analyse. Ohne das geht es eigentlich nicht. Also ich persönlich bin jetzt mehr vielleicht die Hardcore-Traderin, weil ich eigentlich nur morgens um neun den FDAX-Range-Breakout nach meinen Regeln handele. Und wenn das so richtig geht, dann habe ich da also morgens in ein, zwei Minuten spätestens habe ich meine 20 FDAX-Punkte-Gewinn gemacht. Und dann ist für mich der Handelstag erledigt und habe Zeit für was immer ich machen möchte. Aber auch ich habe natürlich in den 20 Jahren, 25 Jahren, die ich trade, viele Indikatoren, Oszillatoren, was auch immer ausprobiert. Und bin aber zum Schluss gekommen, dass es nicht unbedingt zielführend ist. Es wird vieles gelehrt, gelernt. Aber die Backtests zeigen eigentlich, dass so klassische Indikatoren, ob ich einen kleinen Durchschnitt nehme oder ein MACD, dass eben, wenn der irgendein Kaufsignal gibt oder ein Verkaufssignal, dass das nicht zwingend zu einem Wachsen von meinem Konto führt. Und ja, also ich sehe diesen klassischen Indikatoren, Oszillatoren, stehe ich auf jeden Fall ziemlich kritisch gegenüber. Und auch in meinen Lehrgängen bringe ich das immer. Auch zum Ausdruck. Und was mich da sehr entscheidend mal weitergebracht hat, ist, vor vielen Jahren wurde die Zweierprüfung, also diese entscheidende Prüfung, wurde umgestellt. Und da ist ein neues Thema dazugekommen, und zwar das Market Profile. Und dieses Market Profile ist ein uraltes Ding. Das hat vor 40 Jahren irgendeiner, also der Steiglmeier hat es da in den USA entwickelt. Und da habe ich gedacht, was soll jetzt so ein altes Ding? Eine Prüfung, die wir heute, ja Anfang 2000 irgendwann, wenn wir so eine Prüfung haben, was soll dieses uralte Ding drin? Ich musste das lehren, also habe ich mich natürlich reingefuchst. Ich kann es ja nur anderen beibringen, wenn ich es auch selber verstehe. Dann habe ich das irgendwann verstanden. Und dann habe ich irgendwann natürlich auch mitgekriegt, Market Profile gibt noch einen kleinen Sprung. Und dann bin ich beim Volume Profile. So bin ich dann also in der Tat auch da angekommen, mit dem ich heute handele. Weil klassische Dow-Theorie, Dow hat schon vor 120 Jahren gesagt, das Allerwichtigste, was es gibt, ist der Preis und nur der Preis. Und das Zweitwichtigste ist dann das Volumen zu diesem Preis. Und wenn wir uns die ganzen Indikatoren angucken, 95% sind nur eine Ableitung vom Preis. Das heißt, dieser Preis wird in irgendeine Formel gepackt. Es gibt eine bunte Linie dazu oder es gibt ein Histogramm dazu. Er ist im Chart drin oder in einem separaten Indikatorenfenster ist er drin. Und dann diese Ableitung vom Preis, die ist dann letztendlich nur eine Krücke für meine Handelsentscheidung. Aber nur eine schlechte Krücke. Und wenn man eben dann nur den Preis und das dazugehörige Volumen betrachtet, dann ist für mich relativ klar, wohin sich mit meiner Strategie in den nächsten Minuten so ein Chart bewegen wird oder so ein Kurs viel mehr bewegen wird. Und das ist dann der Vorteil, den ich eben brauche, um die richtige Entscheidung zu treffen, was ich morgens um neun mache, gehe ich Long oder gehe ich Short im FDAX. Und Trefferquote etwas über 70%. Also das heißt, in der Woche, wenn ich tatsächlich fünf Trades mache, wenn vier gut gehen, einer geht in die Hose, dann passt es. Und von der Zeit her handle ich natürlich sehr rational, rationell letztendlich. Wir sind ein paar Minuten vormittags. Und wichtig ist die psychologische Seite. Also was ich bei mir gelernt habe, wenn das jetzt morgens toll geklappt hat und ich denke jetzt nachmittags, jetzt versuche ich das natürlich beim ES genauso, 15.30. Also da kann ich mit ganz großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass ich die Kohle, die ich morgens gewonnen habe, dass ich die wieder verdattle. Das heißt, ich muss mich an meine eigene Regel halten, die sagt, Karin, du machst morgens den FDAX und es gibt kein Revenge Trading, kein gar nichts. Du machst den FDAX. Das, was du kannst. Das, was du kannst und mehr nicht. Und dann funktioniert es auch einigermaßen gut. Aber jetzt eben auch hier die Sache mit, dass manche, insbesondere Anfänger, sich so einen Chart vollpappen mit irgendwelchen Indikatoren. Das heißt, ich habe viele bunte Linien drin und ich erkenne den eigentlichen Kurs nicht mehr. Also die Candle, keine Ahnung. Ich weiß nicht, wo die steht. Es ist auf jeden Fall der absolut falsche Weg, den man ans Trading natürlich herangehen kann. Und da versuchen jetzt natürlich auch wir, weil es ist ja auch ein bisschen so, dass wir uns nicht mehr so gut fühlen, weil wir uns nicht mehr so gut fühlen, weil wir uns nicht mehr so gut fühlen, weil wir uns nicht mehr so gut fühlen, weil wir uns nicht mehr so gut fühlen. Ich glaube, der VTRD, die Leute da hinzukriegen, dass sie da einen Fokus auf gewisse Indikatoren lenken, auf gewisse Techniken lenken, um da also nicht diesem Indikatoren-Bahn zum Beispiel zu verfallen.
Speaker 1Ja, ich muss gerade ein paar Mal grinsen, weil ich habe das nämlich gerne auch so gemacht. Also ich hatte irgendwann mal die Charts so voll, dass ich gar nicht, also ich habe das Gefühl, da haben auch zwölf Indikatoren drin, wovon elf das Gleiche gesagt haben. Also es war übergekauft, überverkauft. Da gibt es ja wahrscheinlich hunderte Indikatoren, die das gleichzeitig ansagen. Ja, ich bin dann auch sehr weit wieder weggekommen und nutze jetzt auch gerne sowas wie einen Doppeltop. Also sowas ganz Basic-Sachen, Shootings da am Doppeltop. Ja, ja, ja. Dass man sowas dann halt, also ich dann halt mit Verbindung mit Optionen wieder nutzt. Aber wirklich, also wir sind ja auch back to the basics, sagen wir mal. Und was ich auch noch sehr schön fand, was du auch richtig gesagt hast, einen Handelsplan einhalten. Es ist ja manchmal auch verrückt, wie wenig man ja an der Börse beeinflussen kann. Wir können ja nicht beeinflussen, ob der Preis fällt, steigt, was auch immer passiert. Wir würden es gerne.
Speaker 2Das Einzige, was wir als Trader beeinflussen können, ist unser Risiko. Wie viel Geld wollen wir mit dem nächsten Trade verlieren? Das Einzige, was wir beeinflussen können. Also ich mit dem F-Tax, klar, ich muss da ein bisschen höhlich aufpassen, weil das kann ganz schnell in Auge gehen, wenn man da natürlich keinen Stop-Loss drin hat. Jetzt sage ich bei dir ganz klassisch mit Optionen. Ich spreche jetzt mal nur von der Long-Variante. Ja, ja, ja. Wenn ich etwas kaufe, mein maximaler Verlust ist meine Prämie, die ich dafür bezahlt habe. Dann natürlich auch, wenn ich Short-Call, Short-Put habe, kann das natürlich auch kräftig in die Hose gehen. Aber ich kann nur mein Risiko, nur meinen Verlust kann ich beeinflussen. Sonst nichts. Egal, wie viele Charts ich angucke, wie viele Indikatoren ich reinmache, wem ich folge auf Instagram, mehr geht nicht, außer Risiko.
Speaker 1Ja, das sage ich auch immer. Also wir können ja nichts beeinflussen, außer dass dieser Trade, wenn er praktisch korrekt reingeklickt wird. Ja, genau. Wir können schönes Wetter, schlechtes Wetter, 1000 Charts, das bringt alles nichts, der Markt hört nie auf uns. Also sonst wäre es alles zu einfach.
Speaker 2Schön wäre es, wenn wir das hinkriegen würden, ja.
Speaker 1Und ich sage genau, aber wenn man es vielleicht einmal tausendmal spielt, einen gewissen Vorteil hat durch seine Strategie, du weißt morgen auch nicht, gut, morgen ist jetzt Samstag, da ist die Börse zu, aber du weißt am Montag auch nicht, ob du gewinnst oder verlierst, aber du gehst davon aus, okay, wenn ich halt die nächsten, je nach Strategie, 100.000 Tage das mache, dann habe ich einen gewissen Prozent verdient. So einfach ist Börse. Klingt alles so einfach, aber ja, wir kennen alles. Also du hast wahrscheinlich auch schon alles, jeden Fehler, wo du sagst, habe ich persönlich schon mal selber gemacht. Und deswegen sage ich auch immer den Zuhörern, man muss ja nicht jeden teuren Fehler im eigenen Konto machen. Also da einfach mal zuhören, was dann schon manche erzählt haben.
Speaker 2Ja, aber das ist ja auch bei den kleinen Kindern schon, den kann man auch erzählen, so viel man möchte, die möchten sich einmal die Pfoten an der Herdplatte verbrennen, hoffentlich ist es dann nicht so dramatisch. Aber mit einem Mal sollte es dann auch ausreichend sein, und dass man dann auch seinen Fehler tatsächlich lernt. Und da ist ja sicher auch eines dieser so kleines psychologisches Problem bei vielen, die neu anfangen oder auch sogar zum Teil seit Jahren dabei sind. Es sind immer die anderen schuld. Da ist der Markt dran schuld, der anonyme Markt ist dran schuld. Der böse Emittent ist dran schuld oder keine Ahnung wer da wieder reingefunkt hat in diesen Trade, aber es sind immer die anderen schuld. Und da muss man aber wirklich sich an die eigene Nase fassen und muss sagen, nee, ich habe mich nicht an meine Regeln gehalten. Das sind Regeln, die in der Regel funktionieren. Ich habe irgendwie Bock missgebaut und ich bin selber dran schuld. Also zu der Erkenntnis muss auch mal ein Trader gelangen. Und wenn er das nicht macht, dann ist er auch definitiv Fehlerplatz an der Börse.
Speaker 1Aber andersrum, irgendjemand muss ja auch reinfahren.
Speaker 2Ja, es ist ja nur eine Umverteilung des Geldes. Das ist eine Umverteilung. Wenn ich mit meiner Strategie morgens, wenn ich da ein paar hundert Euro mache, finde ich eine coole Sache. Aber wir wissen es ja bei Futures, wenn ich long gehe, muss ein anderer Short gehen. Das heißt, vielleicht hat er die Position länger als ich oder wie auch immer. Der hat dann möglicherweise einen Verlust. Aber ich bin dann mit dem Gewinn rausgegangen.
Speaker 1Ja, so ist Börse ganz einfach eigentlich, wenn man so drüber redet. Jetzt möchte ich noch auf einen Indikator vielleicht mal genauer drauf einkommen. Weil hast du, glaube ich, auf Insta heißt du Fibo Queen, wenn ich es richtig geschaut habe. Ja, genau. Jetzt müssen wir auf Fibonacci mal kurz zu sprechen kommen. Jetzt können wir da wahrscheinlich halt auch zwei Stunden drüber sprechen. Aber vielleicht erklärst du mal in Kürze, was ein Fibonacci überhaupt ist, wo das herkommt, wie man das im Chart ganz kurz anwenden kann. Die meisten wissen es wahrscheinlich auch schon. Aber das ist auch was, was ich immer im Big Picture auch drin habe.
Speaker 2Also Fibonacci ist erstmal kein Indikator, kein Oszillator, überhaupt nicht. Aber so rein vom Ursprung her kann man da sehr großmütig eigentlich sagen, es ist der Versuch, in das chaotische System Börse ein bisschen Ordnung reinzubringen. Und zwar Ordnung, die mich dann dazu bringt, dass ich meine Trades positiv, also im Gewinn abschließen kann. Und dieses Fibonacci als solche und der Name, der kommt halt vom Fibonacci, vom Leonardo da Pisa von vor 800 Jahren. Da hat er diese eine dynamische Wachstumsfunktion entwickelt. Also da gibt es eine riesen Geschichte dazu. Da gibt es auch sicher den einen oder anderen Film von mir oder Erklärungen dazu. Es geht um dieses Kaninchenwachstum. Was passiert, wenn ich zwei Karmickel nehme, Männlein, Weiblein, in einem idealen Raum, in idealen Verhältnissen. Und jetzt machen wir da eine Wachstumsfunktion dazu. Wie viele Karmickel habe ich jetzt am Jahresende mit bestimmten Bedingungen? Da habe ich eben 233. 33 Karmickel am Jahresende, wenn das alles eingehalten wird. Ich habe eine dynamische Wachstumsfunktion, die ergibt diese Fibonacci-Zahlen aus der Zahlenfolge. Also die 1, 1, 3, 5, 8, 13, 13 plus 8 ergibt 21. Also wenn einer bei mir im Chart einen 21er-Durchschnitt drin sieht oder einen 55er-Weißer, dass ich da eben die Fibonacci-Zahlen verwende. Und wenn ich diese Fibonacci-Zahlen, wenn ich die ins Verhältnis setze, also immer die Zahl entweder mit dem Vorgänger oder mit dem Nachfolger, dann komme ich eben auf diesen berühmten goldenen Schnitt, auf die 1,618. Und dieser goldene Schnitt, das haben also die Baumeister schon seit Tausenden von Jahren, wird dieser goldene Schnitt verwendet. Ob die da jetzt eine Pyramide gebaut haben oder ob die da irgendeine berühmte Kathedrale gebaut haben. Oder für die Autoaffinen, Ashton Martin, der 177, der Designer, der das Auto designen sollte, ein Engländer, erstaunlicherweise ein Engländer, der hat überall in dieses Auto, in diesen 177, hat er den goldenen Schnitt reingebastelt, sage ich mal. Und deswegen ist das Auto auch so extrem gefällig. Also fürs Auge ist das toll. Und wie gesagt, also ich verwende die Zahlen in meinen Indikatoren und die Raten, Ratios, das sind eben diese 38% Korrektur, 50% Korrektur, 62% Korrektur oder als Kostelit die 162%, die sind bei mir im Chart eigentlich immer drin. Und wenn ich jetzt ganz konkret morgens mal einen DAX Range Breakout handel und ich sehe, Menschenskinde, ich kann hier wirklich eine Projektion einzeichnen, die stimmig ist, ich sage es mal so, die auch mit meinem Volume Profile einiges hergibt, dann liegt mein Kostelit. ganz einfach bei den 162 Prozent, egal ob ob Long oder Short, funktioniert natürlich in beiden Richtungen und dann läuft es sehr oft, läuft es ins Ziel und dann habe ich meinen Gewinn gemacht und dann eben das ganz Wichtige, Psychologie 162% Take Profit Handelstag erledigt und dann argere mich jetzt zum Beispiel nicht, wenn ich natürlich ein paar Punkte hätte mehr machen können. Ich freue mich, dass ich mich an meine Regeln gehalten habe, dass ich einen Gewinn erzielt habe und gut ist dann. Aber wie gesagt, dieses Fibonacci, da wird jetzt versucht, in dieses chaotische System Börse ein bisschen Ordnung reinzubringen, weil sowohl die Zahlen als auch die Ratios, die sind in der belebten und in der unbelebten Natur allgegenwärtig. Sonnenblume, Kiefernzapfen, Nautilus, dann die Spiralnebel weit, weit weg im Weltraum oder ein Hurricane, das sind goldene Spiralen. Wie gesagt, wird auch in Wurde und wird auch heute noch in vielen Beuten goldener Schnitt verwendet. Also das ist allgegenwärtig in der Natur und bringt eben Ordnung rein. Und für unser Auge und damit letztendlich für unser Hirn ist dieser goldene Schnitt etwas sehr harmonisches. Das heißt, wenn ich mir einen Chart angucke, dann weiß ich auch schon ungefähr, wo sind jetzt meine 162% und in diese Richtung wird auf jeden Fall getradet. Also kann ich noch ganz viel drüber sagen, wie du das schon gesagt hast, über Fibonacci. Für mich absolut unernestlich für erfolgreiche Trading. Würdest du sagen,
Speaker 1es funktioniert auf manche Underlyings besser als auf andere, also auf Aktien besser als auf Futures oder?
Speaker 2Ja, ja, sage ich auch. Also zum Beispiel Edelmetalle, also insbesondere Gold und auch Silber, die ticken unwahrscheinlich nach Fibonacci. Bei der Nestec, beim Future tue ich mich schwer damit. Also irgendwie, obwohl der natürlich ein irre Handelsvolumen hat, da tue ich mich ein bisschen schwer beim S&P, ist wieder, funktioniert es wieder einigermaßen gut und grundsätzlich, wie praktisch bei allen Methoden der technischen Analyse, ich sollte es nicht beim hinterletzten SDAX-Wert verwenden, wo ich wenig Marktteilnehmer habe, sondern je mehr Marktteilnehmer habe, desto mehr Marktmeinungen habe ich drin und desto besser funktioniert natürlich auch technische Analyse schlicht und ergreifend. Aber es gibt ja wirklich Märkte, also ich finde mein FDAX, oder auch die Kasse, die ticken wirklich unwahrscheinlich gut nach Fibonacci. Da gibt es also praktisch keinen Tag, wenn man den 5-Minuten-Chart anguckt, wo man da nicht wirklich mehrfach, vielfach die Ratios einfach sieht, wie die abgeholt werden und wie die erreicht werden. Also ist sehr erstaunlich.
Speaker 1Ja. Wir haben es schon ein bisschen grob beantwortet, aber mal es vielleicht nicht, einfach eine kritische Frage, allgemein funktionieren allgemein formuliert, funktioniert technische Analyse überhaupt und dann noch eine Klammer, noch?
Speaker 2Ja, das ist natürlich eine ganz ketzerische Frage, an mich gerichtet und ich sage es mal so, es gab ja sogar mal einen Nobelpreis dafür, dass da angeblich der Beweis geführt worden ist, dass technische Analyse nicht funktioniert. Die mag jetzt natürlich für einen Fondsmanager oder für einen, der wirklich richtig viel Kohle hat, ist das völlig unerheblich, ob er jetzt technische Analyse verwendet oder nicht. Aber für mich als kleines Licht, ich muss irgendwie Ordnung in dieses chaotische System reinbringen und da ist eigentlich die technische Analyse prädestiniert. Es funktioniert, wie gesagt, nicht bei kleinen Werten mit ganz wenig Umsatz, weil da habe ich ja keine Marktmeinung von vielen Marktteilnehmern, sondern da ist eben ein Kurs, der mal festgestellt wird, vielleicht mehr oder weniger Zufall, da kann ich das echt vergessen. Aber bei allen großen Werten, da gehören natürlich alle Werte vom DAX dazu oder vom DAO oder von der NASDAQ. Da funktioniert es also wirklich ausgezeichnet. Und für mich als kleines Licht eben auch wieder diese self-fulfilling prophecy, also die sich selbst erfüllende Prophezeiung, ist ja eigentlich der Kritikpunkt an der technischen Analyse. Aber wenn ich da eine Methode habe, um zu gucken, was die großen Marktteilnehmer heute machen wollen. Also wie gesagt, ich habe nur ein paar Ideen. Ich handele ausschließlich infoday. Wenn ich da eine Möglichkeit habe, zu identifizieren, was die machen wollen, ja dann verwende ich doch dieses Wissen, diese self-fulfilling prophecy. Und so wie ich das mache, machen das auch viele andere auch. Aber für mich klappt es. Und ich gehe davon aus, für viele andere klappt es auch, weil dadurch haben wir einen Vorteil, um überhaupt in diesem Haifischbecken überstehen zu können. Weil sonst, gut, ich kann auch Feinwerfer machen, aber ich kann auch einen machen. Also der berühmte, was war es, ein Schimpanzer oder ein Gorilla, der da einen Pfeil wirft und sagt, wir gehen jetzt long oder short. Das mag auch funktionieren, aber das funktioniert dann in der Tat auch nur, wenn ich ein wirklich sehr stringentes risk and money management dahinter habe. Ohne das funktioniert sowieso überhaupt nichts.
Speaker 1Ich würde also auch noch vielleicht kurz ergänzen, es ist natürlich die Frage, funktioniert technische Analyse? Das ist natürlich komplett allgemein gefragt, aber die Kombi finde ich immer ganz gut. Also egal, welche Kombi, eigentlich Optionsanalyse, Technische Analyse oder Technische Analyse und Fundamentale Analyse kann man auch gut. Man muss ja nicht jetzt in das fallende Messer reingreifen, sondern irgendwo ein Kaufsignal abwarten, was auch immer das bedeutet. Also ich finde immer so die Kombi sind immer ganz gut.
Speaker 2Ja, Kombi sind auf jeden Fall gut und jetzt keine Anlageberatung, kein gar nichts. Wir hatten ja gestern VTID Stuttgart und da warst du ja auch bei uns und da kam auch die Frage nach der Tesla-Aktie auf. Und dann haben wir da auch die Tesla-Aktie angeguckt, analysiert und einer der Teilnehmer hat gemeint, er liegt auf der Mauer, um da long zu gehen zum Beispiel. Kann man natürlich machen oder auch nicht, aber wenn ich mir so einen Chart angucke, dann gibt es für mich zwei wichtige Elemente, die ich erkennen möchte. Was ist der aktuelle Trend? Und jetzt da einfach, um auf die Tesla-Aktie zu kommen, der Trend ist abwärts. Da gibt es gar nichts anderes dazu zu sagen und abwärts heißt für mich, wenn ich mich unbedingt shorten möchte, in ein fallendes Messer greife ich nicht rein. Und das zweite Element, was ich erkennen möchte, erkenne ich eine Trendumkehr. Beispiel Tesla, wenn ich jetzt wirklich sehe, dass die Tesla-Aktie eine Trendumkehr hinlegt, also bitte im Tageschart, nicht im 5-Minuten-Chart, wenn ich da sehe, dass die wirklich eine Trendumkehr hinlegt, dann kann ich natürlich mit dem entsprechenden Risk & Money Management kann ich auch hier Long-Positionen eingehen. Aber da verwende ich eben technische Analyse, was sagt der aktuelle Trend? Erkenne ich den Trend, der gerade vorherrscht und sehe ich dann eine Trendumkehr, dass ich entsprechend in die Richtung investieren kann? Oder, wenn ich drin bin, dass ich die Position zumache, weil ich muss ja nicht ewig von wo immer die Tesla war bis runter auf möglicherweise zweistellig, muss ich ja nicht unbedingt Long dabei sein, wenn sie dermaßen fällt. Also diese beiden Elemente sollte ich im Chart auf jeden Fall erkennen, bevor ich eine Entscheidung treffe. Was mache ich? Gehe ich in den Wert rein oder klar, mache ich die Position zu?
Speaker 1Also da kann ich dir überhaupt nicht zustimmen, aber du hast trotzdem recht, weil du bist ja der technische Analyst. Als Optionshändler muss ich in das fallende Messer reingreifen, also das sind zwei komplett andere Ansichtsweisen, deswegen ist es gerade so spannend.
Speaker 2Ja, ganz andere Welt, ganz andere Welt zwischen Optionshändler und für mich, die ich ja ein Delta-1-Produkt im Prinzip handle. Wenn, dann wäre es die Aktie, beziehungsweise natürlich ein Future. Aber wenn ich ja die
Speaker 1Trendumkehr abwarte, ist die Vola schon draußen und dann gibt es keine Prämien mehr. Also ganz spannend, immer die verschiedenen Ansichtsweisen, aber beide haben irgendwie Recht. Ja, aber wenn
Speaker 2du natürlich sagst, da könnte jetzt eine Trendumkehr kommen, das heißt, wenn die Trendumkehr kommt, da geht es ja oftmals richtig mit Momentum rauf, beziehungsweise mit Momentum runter, dann springt die Vola an. Das heißt, du musst da vorher schon mit einer Option, welche auch immer, welche Variante musst du schon drin sein, um an dem Vola-Einstieg partizipieren zu können, völlig klar.
Speaker 1Also ich gehe ja eigentlich am dreckigsten Zeitpunkt rein. Also das ist eigentlich mein Ziel. Natürlich, das muss die Kunst erkennen, dass es kann ja immer noch weiterfallen. Minus 20 Prozent, das ist dann auch wieder Risikomanagement, aber genau. Ja, Psychologie haben wir auch schon behandelt. Vielleicht kannst du mal so deine, bist ja auch schon lange im Geschäft, so ein paar Fehler, typische Fehler für Anfänger, warum man nicht profitabel wird, es gibt ja auch welche, jetzt muss man halt einfach so sagen, die sind nach 10 Jahren, 20 Jahren nicht profitabel. Also, ich glaube, wer hat es gesagt? Einstein hat, glaube ich, gesagt, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, ist die Definition von Wahnsinn.
Speaker 2Ja, hört sich sehr gut an.
Speaker 1Ja, genau. Das habe ich mir mal gemerkt, also es gibt ja die Strategien-Hopper, nenne ich sie auch. Die Strategie handeln sie nicht nach Regeln, funktioniert nicht, obwohl sie vielleicht funktioniert hätte, dann die nächste Strategie, dann ist man im Währungshandel, dann ist man technischer Analyst, dann ist man das, das, das, das. Und, also, ich würde sagen, man kann mit allem fast Geld verdienen. Es gibt erfolgreiche Krypto-Händler, Minutenshards, es gibt welche, die handeln nur Ticks, es gibt welche, die sind gute Investoren über Jahre hinweg. Aber was sind so deine Top 3, 4, 5 Fehler, die die Anfänger am meisten falsch machen?
Speaker 2Also, heutzutage, wir leiden ja unter der Flut von Social Media, da guckt man ja immer rein. Was gibt es da für tolle Werbeaussagen? Wer macht den schönsten Film? Was auf jeden Fall ein ganz großer Fehler von vielen Neulingen ist, wenn sie in Social Media, wenn sie diesen Influencern glauben, buche jetzt bei mir ein Seminar oder kaufe meine Strategie und morgen bist du Millionär. Das funktioniert in der Regel zum Beispiel gar nicht. Und was bei vielen eben auch nicht funktioniert, ist, wenn die eine wirklich erfolgreiche Strategie an die Hand bekommen, klappt es eben auch selten mit dem Erfolg. Weil, also das sage ich jetzt auch aus meiner Position als Frau heraus, viele Männer meinen dann natürlich, sie wissen alles besser. Da heißt es immer, ich weiß, die Strategie mag ja jetzt ganz gut sein, aber ich tue da ein bisschen Schrauben. Und dort mache ich ein bisschen was anders und zack, bumm, funktioniert die Strategie natürlich nicht mehr. Weil der, der sie entwickelt hat, das ist ja wie mit den Turtles, die haben ja auch eine erfolgreiche Strategie an die Hand gekriegt. Das waren 20 oder 30 Trader, die da vor 100 Jahren sich zusammengesucht haben und da waren nur zwei davon erfolgreich und nur diese zwei haben die Strategie eins zu eins umgesetzt. Alle anderen haben gesagt, nee, ich weiß es besser, ich gehe später rein, ich gehe früher. Ich gehe früher raus, ich mache sonst irgendwie etwas anders und dann klappt es nicht. Also wenn man wirklich hier von jemand eine nachweislich erfolgreiche Strategie an die Hand bekommt, dann sollte man da nicht einfach grundlos dran herum basteln, sondern sich diese Strategie verinnerlichen und diese Strategie dann auch wirklich so durchführen, wie sie geplant ist. Was rein grundsätzlich natürlich auch ein Problem ist, wenn jemand, ich sage, im Berufsleben ist. Wenn man nicht unbedingt zu den Top-Leuten gehört und eher ein Mitläufer ist, der wird an der Börse auch nicht unbedingt irgendwie Geld verdienen, das geht nicht. Also man muss da auch schon einen gewissen Ehrgeiz entwickeln und so wie du gesagt hast, wenn man nach zehn Jahren immer noch nicht erfolgreich ist, dann macht man ja irgendwie was falsch. Dann liegt es sicher da oben im Kopf und dann liegt es nicht an der Strategie. Da muss man sich auch wirklich mal durchbeißen und überlegen, bin ich überhaupt geeignet fürs Trading. Klare Regeln sind zum Beispiel, was wichtig ist. Vorhin auch gesagt bei mir, wenn ich morgens mein Geld mit dem F-Tax verdient habe, dann komme ich erst gar nicht mehr auf die Idee und mache nachmittags noch was mit dem ES. Die klare Regel sagt morgens F-Tax und dann ist das Thema erledigt. Ich mache kein Revenge Trading, das heißt, wenn das morgens schief geht, dann sitze ich nicht davor und sage so, jetzt hole ich mir die Kohle wieder zurück. Auch das geht bei mir schief, weil dann ist das Mindset irgendwie verschoben und das klappt am allerbesten morgens um neun. Klare Regeln auch zum Beispiel, wenn jemand frisch anfängt und vielleicht nicht so hardcore tradet wie ich, nach wie viel Verlusttrades am Tag hört er auf. Also nicht nach fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, sondern nee, nach zwei oder noch drei muss Schluss sein. Aber es muss auch mal nach drei Gewinner-Trades Schluss sein und da muss man sich selber belohnen und den Tag, den muss man dann genießen. Fehler bei sich selber zum Beispiel suchen, haben wir ganz am Anfang auch gehabt. Wir sagen, der anonyme Markt ist schuld, der Emittent ist schuld, irgendeine Bank ist schuld oder die Börse ist schuld. Nee, in der Regel ist man selber schuld an seinem Verlust und niemand anders. Also das muss man tatsächlich auch mal anerkennen. Und wer frisch anfängt, muss Informationen sammeln und er muss lernen. Also viele glauben ja einfach so, hoppla, jetzt komme ich. Auch die, die erfolgreich im Beruf sind, hoppla, jetzt komme ich. Und ich brauche dann nur vielleicht vier Wochen irgendeine Online-Schulung machen und dann bin ich erfolgreich. Nee, das funktioniert nicht. Hat bei mir nicht funktioniert, hat bei dir wahrscheinlich auch nicht funktioniert. Man muss erstmal seine Strategie finden, seinen richtigen Stil, was zu einem passt. Man muss sich ständig weiterbilden, ständig ausbilden und es ist nichts anderes als ein Ausbildungsberuf. Wenn man im klassischen Beruf eine Lehre macht, drei Jahre, Abschluss, Meister, geht man an die Uni, wie viele Jahre sind es aktuell, bei mir waren es ja in der Regel fünf Jahre noch damals mit Diplom. Und dann bin ich erstmal Anfänger, dann muss ich Berufserfahrung sammeln. Also das dauert und von jetzt auf in vier Wochen kann ich nicht traden. Das funktioniert nicht. Das ist ein absoluter Trugschluss. Und was eben bei vielen auch verkauft wird für viel teures Geld und viele meinen, das funktioniert. Ja, da gibt es sicher noch viel mehr dazu zu sagen, aber... Man muss sehr viel an sich selber arbeiten, um ein erfolgreicher Trader zu werden.
Speaker 1Ich finde auch immer mal eine profitable Strategie, nochmal hinterfragen, weil als Beispiel gibt es bei uns Optionshändler, die Cash-Secure-Puts. Also ich möchte die Aktie die ganze Zeit haben, kriege dafür Prämien. Aber diejenigen, die seit 2021 machen, also dass die Strategie funktioniert, ist jetzt keine große Kunst. Das muss man einfach so sagen. Jetzt in den letzten Wochen, also wir nehmen jetzt den Podcast Mitte März auf, ging es jetzt mal ein bisschen runter und schon hat man geschluckt. Aber da muss ich halt auch ehrlicherweise sagen. Also ich war noch in den Ausläufen der Finanzkrise dabei, aber Corona-Krise habe ich voll miterlebt. Das war ja noch gar nichts. Also da hat ja noch nicht mal einen leichten Husten gehabt, der Aktienmarkt. Einzelne Aktien vielleicht, aber wir können ja auch mal, was ja noch viele vergessen haben, auch mal zehn Jahre seitwärts laufen im Index. Also das kann ja alles mal passieren. Wir können mal 80 Prozent im Index fallen. Ob es jetzt jetzt passiert, bald passiert, wir wissen es nicht, aber das ist alles schon mal passiert. Also da auch nochmal ein Reality-Check. Funktioniert meine Strategie wirklich? Oder nur aufgrund der Marktlage? Und wie könnte ich das vielleicht rausfinden, dass sich die Marktlage ändert? Also das sehe ich auch immer ganz häufig, wenn sich da irgendwas mal ändert, dass dann ganz viele Probleme kriegen. Gerade auch Zonshändler, wenn die Wohler mal richtig am Kochen ist.
Speaker 2Ja, Wohler ist ja gerade, gut, die letzten paar Tage ist ein bisschen Wohler reingekommen. Aber wenn man natürlich im VDAX neu deutlich unter 20 Prozent notiert, da passiert ja relativ wenig. Also obwohl ich trade ja FDAX, man sieht natürlich schon, dass man da erhebliche Schwankheiten, Schwankungsbreiten hat. Also meine Range Markets, die hat dann durchaus mal auch 100 Punkte. Aber so richtig Wohler ist ja nicht in den Markt reingekommen. Aber auch das mit den Zeiten, als ich eben Ende letztes Jahr 1000 angefangen habe, es gab praktisch keine Aktie, die nicht gestiegen ist. Und es ist klar, dass da im Prinzip auch jeder Neuling, der dann Aktien handelt, erfolgreich ist, weil der hat ja keinen Griff ins Klo, wenn er sagt, Mensch, irgendeine Aktie, die läuft jetzt da gerade nicht richtig. Aber viele von den Jüngeren kennen ja auch nicht den Absturz von 2000 bis 2003, wo es halt mal im DAX 80 Prozent nach unten ging. Heute 80 Prozent, jetzt von 22.000 minus 80 Prozent, so schnell kann ich gar nicht rechnen. Das ist richtig wenig in drei Jahren. Also da kann man natürlich als Optionshändler sicher auch ordentlich verdienen, aber long only ist da definitiv keine Strategie in den Aktien.
Speaker 1Da kann man auch als Optionshändler sehr viel verlieren. Also das ist je nach der Richtung. Ja, das sage ich auch immer. Es gibt auch Dinge, die wir nicht sehen. Die werden passieren, die haben wir auch noch nicht erlebt. Also Öl-Future negativ, wusste ich, hatte ich davor auch nicht so einfach auf dem Schirm. Und da wird auch mal, ich weiß nicht, ob mal irgendwie wieder ein Future nach oben um 200 Prozent auch mal so ein großer Rohstoff in einer Minute ansteigen kann. Wir wissen alle nicht, was passiert und dagegen muss man sich halt auch vorbereiten.
Speaker 2Das ist die Sache auch immer mit dem Stopp. Also es gibt ein paar wenige Produkte, jetzt sage ich mal, bei klassischen Long-Strikes, Strategien mit Optionen, da brauche ich im Prinzip keinen Stopp, weil ich kann ja nur meinen Einsatz verlieren, meine Prämie kann ich verlieren. Aber im Prinzip bei allen anderen Produkten brauche ich einen Stopp-Loss, ohne das geht es nicht. Und wenn mal tatsächlich so ein netter schwarzer Schwan vorbeikommt, wie vor wann auch immer das war mit der S&B, wenn die den Schweizer Franken freigibt gegenüber dem Euro, da muss man ehrlich sagen, da hat man auch mit dem Stopp-Loss relativ wenig Chancen, wenn da mal über eine sehr große Preisstrecke kein, ein Kurs gemacht wird, weil dann greift auch kein Stopp-Loss. Das sind auch dann so Kleinigkeiten, wenn man sich mit anderen Tradern, mit Neulingen austauscht, die haben auch keine Ahnung, wie ein Stopp-Loss überhaupt funktioniert. Das sind auch Sachen, wo man sich tatsächlich mal informieren muss, wie funktioniert ein Stopp-Loss überhaupt. Und erst wenn man das begriffen hat, dann weiß man ja auch, wieso man so einen Stopp-Loss braucht und wieso bei so einem schwarzen Schwan-Ereignis, auch trotzdem nicht funktioniert.
Speaker 1Ja, ich habe auch eine schöne Geschichte. Ich hatte mal einen Kunde, der hat sich beschwert, dass beim Broker immer der Bit-Ask so weit auseinander ist. Nicht bei einem CFD, sondern beim Future. Ich weiß nicht, was es war, Bauholz oder sowas. Da muss man schon sagen, da fehlt es halt wirklich bei Adern und Eva, dass der Broker halt in dem Fall, manchmal kann er was dafür, aber da kann er wirklich nichts dafür bei einem offiziellen Terminprodukt. Das ist halt einfach das Produkt, ich sage es, was ja in meinem Podcast scheiße war. Also das ist halt einfach so, ja. Anzüge, sollte man schon alles mal verstehen, was ist ein Limit-Order, Stop-Order, was ist überhaupt ein Bit-Ask, wer stellt hier überhaupt die Kurse, ist das jetzt der Broker, ist das jetzt die Börse? Ja, sowas brauchen wir unbedingt.
Speaker 2Ja, aber da meinen viele, dass man diesen Schritt, den kann man einfach mal geflissentlich übergehen und man weiß ja sowieso alles und alles besser und letztendlich ist dann ja eh der Broker schuld. Aber egal, welches Produkt man an der Börse handelt, also ob das jetzt auch eine klassische Aktie ist oder ob das jetzt losgeht mit CFD, mit verbrieften Derivaten, mit echten Derivaten, mit dem Future, mit einer Option. Also zwingend muss man da eigentlich wissen, wie so ein Produkt überhaupt funktioniert, um auch das Risiko einschätzen zu können. Und ist das Produkt denn auch überhaupt was für mich, also ich persönlich, ich möchte kein Future über Nacht halten. Also das ist mir aktuell sowieso gar nicht, das ist mir viel zu riskant, weil wenn ich da jetzt am Freitag sage, okay, jetzt bleiben wir mal ein bisschen über Nacht im Future drin, keine Ahnung, was da dieser Kerl da in den USA in der Zwischenzeit wieder nicht, twittern tut er nicht, was immer er mit seine Plattform heißt. Also wenn der Trump was er immer twittert, keine Ahnung, was am Montag los ist.
Speaker 1Das ist alles immer möglich. Also ich sage ja, gestern habe ich es auch gesagt, nur eine Bombe auf irgendein falsches Land und dann auch als Stillhalter ist das auch natürlich eine riesen Gefahr. Aber Stopps setzen mit Langoptionen als Stillhalter, dann funktioniert das schon. Ich würde kurz auf die Zukunft am Abschluss noch sprechen. Siehst du gerade irgendwelche Entwicklungen, die dir gefallen an den Finanzmärkten oder auch nicht gefallen? Egal was.
Speaker 2Also was natürlich schön, ist, dass Bewegung in den Märkten ist. Weil wenn keine Bewegung ist, wenn das wirklich ganz eng seitwärts so in kleinen Ranges läuft, dann tust du dich als Optionshälter natürlich extrem schwer, da Geld zu verdienen. Aber auch ich hätte gerne ein bisschen Bewegung, dass ich meinen Handelstag relativ frühzeitig beenden kann. Die Bewegung ist schön, die wir haben in den Märkten, aber aufgrund der politischen Nachrichten, die man ja nicht einschätzen kann, wann da welche kommen, haben wir sehr erratische Märkte. Es geht wirklich relativ grundlos rauf und relativ grundlos wieder runter. Da muss man sich davor schützen, indem man eben passende Strategie hat und zum Beispiel einen Stopp setzt. Und wenn wir schon bei der Politik sind, muss man natürlich auch sagen, dass die Politik, die gerade in der Bundesrepublik so betrieben wird, die auch in den letzten vier Jahren so betrieben worden ist, nicht unbedingt vertrauenswürdig ist. da gibt es, da werden auch vielleicht die, ähm, Aktien gehypt, aus welchem Grund auch immer und andere Aktien, die fallen dann hinten runter und solide Aktien sind dann nicht mehr solide. Also für die Zukunft, für mich, da ich langfristig keine Positionen halte, also ich habe auch kein Aktiendepot, sage ich natürlich, mir ist es relativ egal, was da passiert, solange ich Bewegung in meinem F-Tax drin habe. Aber Aktienhandel ist schwierig, wenn also auch diese Magnificent, Seven, die sind ja auch dramatisch unter die Räder gekommen, äh, Blue Chips kommen auch dramatisch unter die Räder, was will man da noch groß handeln? Also es ist gerade schwierig eigentlich, ähm, gerade kommt auch die Diskussion auf, die wichtigsten ETFs sind ja auch sehr US-lastig, was passiert denn jetzt mit den US-Aktien? Gehen die in die Grütze oder nicht? Ähm, was soll ich da für eine Zukunft, soll ich da überhaupt noch handeln? Also, ähm, nicht, definitiv, nicht einfach, also, ähm, ja, also ich bleib, ich bin froh, dass ich da meine Nische gefunden habe und dass ich mir da nicht so große Sorgen oder große Gedanken drum machen muss und solange der F-Tax die genügende Bewegung hat, bin ich glücklich und zufrieden. Ja,
Speaker 1und siehst du bei Produkten irgendeine positive oder schlechte Entwicklung? Ähm,
Speaker 2schlechte Entwicklung, also ich möchte jetzt natürlich nicht gegen die Börse Stuttgart irgendwie hetzen, aber diese Sache mit den verbrieften Derivaten, wo also die Preisbildung beim Emittenten liegt und nur bei diesem einen Emittenten, der das Produkt begeben hat, das finde ich keine gute Sache, weil da hast du natürlich keinen Wettbewerb. Die Produkte sind auch zum Teil ein bisschen intransparent gehalten, das heißt, ähm, es ist schwierig dahinter zu kommen, wie die funktionieren, aber es ist natürlich auch die Sache vom Trader, vom Anleger, dass er kritisch hinterfragt, wie so ein Produkt tatsächlich auch funktioniert. Und dann werden halt auch, äh, abseits von Optionen, Futures, Aktien, gibt es ja immer mehr seltsame Produkte, die da entwickelt werden, mit dem, also groß gehypt werden und dann die auch Anfänger kaufen, die keine Ahnung davon haben. Also, ein CFD ist sicher eine gute Sache für jemand mit einem kleinen Konto, wenn er bei einem seriösen Broker ist, das ist überhaupt keine Frage, aber nicht jeder Broker ist eben seriös. Und das Ziel müsste, sein, dass man wirklich, ähm, ab einem Zeitpunkt X, wenn das Konto groß genug ist, wirklich an die, ich sag echt, an die realen, an die echten Börsen geht, weil da habe ich eine Aufsicht, ähm, da kann ich reklamieren, wenn ich eine Frage habe, wenn was schief geht, und das sind eben transparente Handelsplätze. Und, äh, ein CFD ist eben transparent, ich muss mich mit meinem Broker, muss ich mich auseinandersetzen, wenn ich ein Problem habe, wenn ich ein Problem mit meinem Future habe, oder du mit einer Option, dann kannst du die Marktsteuerung anrufen und fragen, was war da los, was ist da, kann ich nicht bei meinem CFD. Also, ähm, es gibt viel zu viele Produkte, die der Trader nicht braucht, genauso wie es viel zu viele Indikatoren, Oszillatoren, was auch immer gibt, die der Trader nicht braucht, und da wird mit Sicherheit auch viel Geld damit gemacht. Und, ähm, unsere BaFin oder die ESMA, die, da sind natürlich die entsprechenden Lobbyisten stehen, die sind ja immer da, und dann wird was auch immer verboten, was völliger Blödsinn ist, weil die natürlich dann auch keine Ahnung haben.
Speaker 1Aber, ich fand den CFD-Hype mal größer. Also, ich glaub, das war so, ich war mal auf einer bekannten Frankfurter Trader-Messe, und da weiß ich noch, heute noch, da war ein binären Optionsbroker da, und die haben samstags gejubelt, das war nicht mal ganz witzig, also samstags, wirklich samstags, haben die da Kurse gehandelt, weiß noch nicht welche, aber das fand ich da schon krass. Also, das war so mit, wo ich so dachte, jetzt ist die Blase wirklich am Kochen, aber ich glaub, bisschen auch durch die Einführung, was gab's denn jetzt, Mini-Mikro-Futures, also da gibt's ja schon super Entwicklung im Prinzip, also brauchen wir noch ein CFD, ja oder nein? Ja, der DAX ist natürlich jetzt noch ein gewisser Stand, ähm, trotzdem, obwohl man da Mikro handelt, hat man trotzdem ein bisschen Geld dahinter. Aber ich glaub da, also das haben die Börsen auch gesehen, dass wir da ein paar Produkte aufgelegt haben.
Speaker 2Also da ist ja sogar unsere Träge Eurex, oder die deutsche Börse, sagen wir mal, die ist da jetzt auch mal, ähm, hat jetzt den DAX wirklich runterskaliert und macht's damit auch einem kleineren Konten möglich, dass man damit handeln kann, aber da wird auch viel zu viel Angst noch geschürt, ah, und der FDAX, und wie schlimm, und wie überhaupt, nee, das ist wie ein ganz normales Produkt auch zu handeln, und der Vorteil ist eben, er wird an einer regulierten Börse gehandelt, und da wird kein Bockmister mitgebaut. Also es gibt Broker, das steht in den AGBs drin, also CFD Broker, da steht in den AGBs glasklar drin, ähm, Trader, ich handle gegen dich. Und damit ist das ja kein Betrug, weil er schreibt so in die AGBs rein, und wenn ich die AGBs, jawohl, ich habe sie gelesen, wenn ich die unterschreibe, dann ist es ja kein Betrug mehr. Aber die haben da drin stehen, ich handle gegen dich, und die handeln dann bei dem Broker und wundern sich, dass ihre Positionen immer ausgestopft werden. Das passiert ja nicht an einer regulierten Börse, das passiert nicht an der Eurex oder an der CNI, da gibt es das gar nicht. Und wenn was, wenn da irgendwo die Kacke am Dampfen ist, dann werden Diesel, äh, die Trades auch wieder rückabgewickelt. Aber nicht bei der AMC-FD, da ist das nicht der Fall. Und diese binären Optionen, da war ich auch mal auf besagter Messe, als es diese binären Optionen noch gab, und das ist ja das Schöne, wenn man da dann hinkommt an so einen Stand, und als Frau hat man eh keine Ahnung, als ältere Frau hat man sowieso nicht ernst genommen, da stellt man nur zwei, drei, vier Fragen, und dann sieht man schon die Schweißperlen beim Gegenüber, dass die sowas von gar keine Ahnung haben, was die da verkaufen, also die sind ja Gott sei Dank verboten worden, die binären Optionen, da muss man echt sagen, da hat natürlich auch eine, ich glaube, das war sogar die ESMA, da haben sie auch mal was Richtiges gemacht, aber es gibt immer noch viel zu viele Produkte, die der Trader nicht braucht, die es da draußen auf dem freien Markt gibt, und man soll sich wirklich dahingehend weiterbilden, dass man an einer regulierten Börse handeln kann, das ist das Fairste, das finden die meisten Marktteilnehmer zusammen, und da haben wir auch den fairsten Preis der FIS gestellt für ein Produkt, und nicht irgendwo in einem Hinterzimmer von einer CFD, von so einem CFD-Broker irgendwo.
Speaker 1Ja, absolut, also wir kriegen auch immer mal wieder Anfragen von meistens einer Mittelmeerinsel oder einer karibischen Insel, die Zulassung, und auch...
Speaker 2Mittelmeer wäre, sorry, Mittelmeer wäre wahrscheinlich sogar EU, das wäre ja nicht so schlecht, aber wenn die irgendwo in der Karibik oder im Indischen Ozean sitzen, also da wäre man ganz vorsichtig.
Speaker 1Und dann auch teilweise bieten die uns an, 30% Provision des eingezahlten Kundengeldes. Das muss man sich mal vorstellen, also... Und, also ich will mich jetzt nicht als Mutter Theresa hinstellen, und wir machen das natürlich auch nicht, aber ich würde ein paar Millionen schon rüberkriegen wahrscheinlich, weil da einige uns vertrauen, keine Angst, ich habe es nicht vor, ich werde es niemals machen, sowas, aber das ist schon, also wo die anderen 70% landen, wissen wir ja, aber das ist natürlich schon brutal.
Speaker 2Ja, man muss keine Bank mehr ausrauben, man muss eine Bank gründen, so einfach ist das. Oder, ich sage mal, eine Wertpapierhandelsbank, was auch immer, dann gründet man so einen CFD-Broker und dann muss ich auch keine Bank mehr überfallen, weil das ist eine Gelddruckmaschine.
Speaker 1Aber moralisch darf man sich, glaube ich, nicht mehr einen Spiegel anschauen. Aber damit haben manche ja kein Problem von dem her. Ja, Karin, schon mal Vielen, vielen Dank. Dir kommen gleich die Schlussworte. man dich irgendwie folgen möchte, eine Analyse von dir lesen möchte, wie findet man dich? Kannst du vielleicht noch ein bisschen was dazu sagen?
Speaker 2Also ich mache relativ unregelmäßig, sage ich, gibt es da auch gibt es mich auf Instagram eben als Fibo Queen, da gibt es in der Regel auch ausschließlich Volume Profile Analysen vom FDAX also das ist das, was ich dann auch handle, dann habe ich auch eine Homepage www.börsen-knowhow.de die Börse mit OE, bitte www.börsen-knowhow.de da gibt es also auch börsentäglich die Analyse zum DAX, also zum ganz normalen DAX Kasse 9 Uhr bis 17.30 Uhr, Ichimoku Fibonacci, da mache ich immer Analysen ab und zu gucke ich da auch über den Tellerrand hinüber was man da sonst noch alles gucken kann kostet alles nichts, also das fange ich da erst gar nicht an und was es dann auch noch gibt, gibt es seit ungefähr einem halben Jahr gibt es Börse im Team und da sind wir insgesamt sind wir acht Experten und ich sag mal einfach so frech wie ich bin, ich bin die Quotenfrau und wird auch behauptet, die haben jemanden gebraucht, die Jungs haben jemanden gebraucht mit ein bisschen Kompetenz in technischer Analyse also bei Börse im Team, wir haben so, ich sag mal ein Forum für Börseninteressierte, da kann jede Frage gestellt werden und einer von uns acht weiß da definitiv die richtige Antwort drauf dass man sich eben austauschen kann, weil am Anfang haben wir es ja schon gesagt, Traden ist eigentlich ein einsames Geschäft und wenn ich jetzt Trading, Börsenbezogen eine Frage habe, an wen wende ich mich also sicher nicht an den Banker meines Vertrauens weil der hat noch weniger Ahnung als ich und da muss ich wirklich jemanden kennen der mir die Frage auch neutral beantworten kann, ohne mir was verkaufen zu wollen und da stehen jetzt wir als Börse im Team stehen da dafür und unterstützen alle die Geld verdienen möchten an der Börse und ähm ja da könnt ihr einfach mal vorbeigucken da blenden wir den Link auch noch dazu ein und da kann man mich dann auch live erleben, also ich beantworte da die Fragen, wir haben Webinare, zwei Stück immer in der Woche und wir gehen damit auch zum Beispiel auf Börsentage und da kann man uns dann mal auch persönlich treffen und fragen
Speaker 1Vielen Dank, also die ganzen Links packe ich dann in die Infobeschreibung und nur ein ganz kleiner offener Hinweis die Karin hat nicht dafür bezahlt, ich krieg keine Provision dafür also da lief jetzt kein Geld im Hintergrund sag ich nur immer in irgendeine Richtung und sollte auch irgendjemand zu Karin kommen, in welcher Form auch immer, bekommen wir auch keine Provision wir haben uns ja einfach grad schick ich glaub fast schon noch eine Stunde unterhalten äh 45 Minuten, 50 Minuten ja das nur noch mal als offener Hinweis, ja Karin ähm dann danke ich dir ich denke es war mal eine runde Sache mal ein bisschen ein anderer Blick oft war man der gleichen Meinung oder nicht konnten wir uns beide auch verstehen also wir haben glaube ich die gleichen Erfahrungen gemacht Schluss gehört, gehört natürlich dir
Speaker 2Ja Alex, vielen Dank dass du mich dazu überredet hast dass ich zugestimmt habe an deinem Podcast mal als Gast teilzunehmen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich sage einfach alle die da draußen sind und die Geld verdienen möchten an der Börse, mit der Börse Leute bildet euch gut aus und es ist, es macht eigentlich richtig Spaß wenn man da, wenn man das Erfolgserlebnis dann tatsächlich hat und geradet halt nicht in falsche Hände sondern guckt, dass er bei seriösen Anbietern bleibt
Speaker 1in diesem Sinne ich sage immer am Ende passt auf euer Geld auf bis dahin, ciao, ciao
Speaker 2ciao, ciao, schönen Tag noch