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#66: Volatilität erfolgreich traden – Dein kompletter Guide!

49m 13s

#66: Volatilität erfolgreich traden – Dein kompletter Guide!

In dieser Podcast-Folge erklärt der Sprecher umfassend das Thema Volatilitätshandel, insbesondere den VIX. Er unterscheidet historische und implizite Volatilität und betont, dass der VIX die erwartete Schwankung des S&P 500 über 30 Tage misst. Da der Index selbst nicht handelbar ist, nutzt man Futures oder Optionen. Die Futures haben einen Multiplikator von 1.000 (oder 100 beim Mini) und werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wichtig ist das Verständnis von Contango (normale, steigende Future-Kurve) und Backwardation (Crash-Signal). Für den Handel empfiehlt er Kalenderspreads statt einzelner Long- oder Short-Positionen. Bei Optionen bevorzugt er VIX-Index-Optionen (100er Multiplikator, Cash Settlement) gegenüber Future-Optionen, da diese einfacher sind. Zudem erklärt er den VVIX als Panikindikator, der bei Werten über 150 auf fallende Volatilität hindeutet. ETPs wie VXX lehnt er wegen Rollverlusten und Emittentenrisiken ab. Er warnt davor, Volatilität unbedacht zu shorten, da viele Stillhalter bereits implizit short sind. Abschließend gibt er praktische Tipps: VIX als Börsenindikator nutzen, Margin-Sprünge beachten und in Extremsituationen lieber Cash-Secured-Puts auf Aktien als direkte Vola-Shorts wählen. Er teilt Erfahrungen mit V-Stoxx-Optionen und betont, dass Long-Calls in Panikphasen extrem profitabel sein können, auch wenn die Optionskette dann illiquide wird.

Transcription

7991 Words, 47492 Characters

German
Speaker 1Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichhorn Coaching. Heute mit einer, glaube ich, längeren Folge. Mal schauen, wie lang sie wird. Denn ich möchte euch mal alles über das Thema Wohlerhandeln erzählen. Wir haben es ja schon immer wieder in meinen einzelnen Podcast-Folgen VX-Optionen oder Futures behandelt. Wir möchten aber jetzt in diesem Podcast einmal alles ausführlich besprechen. Wie immer wird der Podcast gesponsert von CapTrader. Und es gilt auch der Risikohinweis. Warum? Weil ich jetzt schon auf ein paar exakte Sachen drauf eingehen werde, wie wir das so handeln. Und wenn ihr das nachhandelt, dann auf eigene Gefahr. Wenn ihr damit Geld verdient, freut es mich. Wenn nicht, haftet ihr dafür aber auch nicht. Und es ist keine offizielle Anlageberatung. Warum einen Podcast über die Wohler halten? Ich habe ja schon den einen oder anderen gemacht. Ihr wisst ja auch, dass ich gerne die Wohlerhandel, wir reden heute übrigens nicht nur über den VX, sondern auch über den V-Stocks. Warum machen wir das so gerne? Weil die Wohler halt einfach wirklich ein super, super Tool ist. Viel, viel besser finde ich als der Aktienmarkt direkt, um das Depot zu hatchen oder halt auch von Wohleranstiegen zu einem Wohlerabfall zu profitieren. Wir haben auch einen Optionsbrief, den wir jetzt relativ neu, sag ich mal, haben, das wir im Mönchens Magazin geändert haben, von einer Ausgabe jetzt mit dem Optionsbrief. In zwei Ausgaben extra eine Rubrik eingeführt mit dem Volatilitätsbarometer. Entweder Trades umsetzen, aber auf jeden Fall schauen wir uns die Wohler immer an. In jeder Ausgabe, weil sie halt so wichtig ist als Indikator und als Handelsinstrument. Und ja, deswegen haben wir es auch im Optionsbrief unbedingt so reingenommen. Wer den Optionsbrief testen möchte, kann es nur für 25 Euro für einen Monat machen. Link findet ihr dann in der Infobox. Fangen wir einmal von vorne. Was ist denn überhaupt die Volatilität? Also, es gibt zwei Volatilitäten. Einmal die implizite Volatilität und die historische. Die historische, wie schon gesagt, wird aus Vergangenheitskursen berechnet, also aus vergangenen Kursdaten. Gibt es da eine komplizierte Formel, wo ich das dann halt ausrechnen kann. Übrigens, wenn die Aktie jeden Tag um 1% ansteigt, ganz genau, dann ist die historische Wohler 0. Die implizite Wohler hingegen ist quasi, dass sie alle so erwartet Zukunft und die wird aus Optionen berechnet. Also, die historische wird aus historischen Kursdaten berechnet und die implizite Wohler aus den aktuellen Optionsdaten. Und jede Option hat eine implizite Wohler. Punkt. Jede. Also, ihr könntet jetzt theoretisch halt die Wohler von Bauholz ausrechnen, aber auch von Apple, Erdöl und Co. So, und die Wohler halt für den S&P 500, wie der aktuell ist, ist halt hochinteressant. Warum? Weil der S&P 500 natürlich ja der wichtigste Aktienindex der Welt ist und wie da die Wohler ist, die implizite Wohler, ist dann halt auch wirklich richtig entscheidend. So, das erstmal grundsätzlich dazu. Aber wichtig, da kommen wir noch drauf an, drauf genauer, jede Option hat eine implizite Wohler. Jetzt ist es halt so, dass der S&P 500, wie schon gesagt, sehr, sehr wichtig ist. Deswegen, um jetzt nicht bei jeder Option nachzuschauen, wie gerade die Indizie der Wohler ist, haben sie darauf Volatilitätsindizes eingeführt. Da ist der VIX wohl der bekannteste der Welt. Das ist der Wohler-Index für den S&P 500 selbst. Um genau zu sein für den S&P 500 Index, nicht den ETF und nicht den E-Mini-Future, den ES oder sowas, sondern SPX-Index-Option. Das haben sie halt gemacht, weil sie sehen, die Börse ist ja voll wichtig, dafür gibt es jetzt einen Wohler-Index. Die haben halt ein paar Vorteile, dass es nicht so kompliziert ist. Ich kann auch in der TWS für jedes Produkt die Wohler anzeigen lassen, aber es gibt es jetzt nicht für den türkischen ETF halt auch den Wohler-Index dazu. Das wäre natürlich wirklich cool, wenn es für jedes Produkt einen Wohler-Index gibt. Dann können wir uns ganz einfach immer anschauen. Es gibt aber übrigens nicht nur den VIX für den S&P 500, sondern auch den VIX 9D. Für was steht 9D? Für neun Tage, der VIX bedeutet, dass Optionen mit 30 Tagen Restlaufzeit berechnet. Der VIX 9D, Überraschung, mit neun Tagen. Es gibt aber auch den VIX 0D, also für null Tage oder ein Tage Restlaufzeit-Option, oder auch den VIX 3M für drei Monate, VIX 1Y, also Ziffer 1Y für ein Jahr. Also da gibt es wirklich extrem viele Volatilitätsindex auf den S&P 500 mit unterschiedlichen Restlaufzeiten. Der wichtigste ist aber der VIX, kommen wir ja noch später dazu, weil es da halt auch Produkte drauf gibt. Also ich kann grundsätzlich, das besprechen wir noch alles ausführlich, einen Wohler-Index selbstdirektional nicht handeln. Es gibt aber teilweise, auf den wenigsten, aber teilweise auch handelbare Produkte da drauf. Die meisten Indizes können ja nicht handeln, die können ja den DAX-Index auch nicht handeln. Die können natürlich den DAX-Future handeln, den DAX-ETF und so weiter, aber den DAX-Index selbstdirekt. Selbst nicht handelbar, wie der SPX-Index ja auch selbst nicht handelbar ist, mit Option Ja. Es gibt Futures darauf, aber selbst ist er ja auch nicht handelbar. Ja, es gibt dann auch für die anderen großen Aktienmärkte eigentlich auch immer einen Wohler-Index, also VXN für Russell, für Dow Jones, für Nasdaq, für DAX, den VDAX-New von Hang Seng und Co. Gibt es eigentlich immer Wohler-Indizes, müsst ihr einfach nur googeln und dann kann man auch den jeweiligen Wert dann anschauen. Auch übrigens für einzelne Aktien, leider nur für die wenigsten, VXAZN für Amazon, VXAPL, nicht AAPL, sondern VXAPL für Apple. Ich meine, für IBM und Goldman gibt es auch noch Wohler-Indizes, aber halt nur für die wenigsten Aktien. Auch für Rohstoffe gibt es Wohler-Indizes, eher genauer gesagt für die Rohstoff-ETPs, EVZ Euro, GVZ Gold und OVE. Also da gibt es halt auch für den USO-ETF, das ist ein Erdöl-ETF, ich nenne es jetzt mal ETF, auch wenn es rechtlich jetzt nicht immer ein ETF ist, gibt es halt auch nochmal einen Wohler-Index, den OVX. Gibt es aber halt, wie gesagt, nicht für alle Rohstoffe. Leider haben sie auch ein paar abgeschafft, das gab es auch mal für Mais und Co. Aber wenn halt auch der ETF oder der ETB halt nicht mehr gibt, dann gibt es halt auch den Wohler-Index logischerweise nicht darauf. Und diese Indizes sind aber alle nicht handelbar. Es gibt aber auf den VX Produkte drauf. Und dazu kommen wir dann gleich ausführlich. Ich möchte aber vorher nochmal auf den VX selbst ein bisschen genauer drauf eingehen. Und zwar misst, das habe ich ja schon gesagt, der VIX, die implizite Wohler von SPX-Optionen, die nur out of the money sind, aber einen Preis gestellt haben müssen. Mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 30 Tagen. Was heißt, sie müssen einen Preis gestellt haben? Also 0. Zu 10 Cent fließt nicht in die Berechnungslogik des VX mit ein. 5 Cent auf 10 Cent aber schon. Und das ist auch so, es wurde auch relativ bewiesen, würde ich eigentlich schon sagen, dass da auch ein bisschen manipuliert wird im VX. Es gibt wirklich spannende Untersuchungen, sollen uns jetzt zum praktischen Handel gar nicht so stören. Er wird generell eher nach unten geprügelt. Und das eigentlich auch nur ein paar Stunden vor Verfall, wo wir eigentlich nicht mehr machen, wo wir nicht mehr auf dem Markt sind. Also da keine Panik, aber es wird ein bisschen Schindluder betrieben, weil die Ergebnisse sind eigentlich voll krass, wenn man sich das mal anschaut. Zum Beispiel sieht man halt gewisse Nachfrage von Optionen nur beim SPX-Index. Selbst nur bei den Optionen, die in die Berechnungslogik mit reinfließen, aber zum Beispiel beim SPY, beim S&P 500 ETF sieht man die nicht. So, warum nicht? Weil die ja nicht in den VX mit reinfließen. Im NASDAQ sieht man das zum Beispiel auch nicht. Also das gibt es halt nur in den SPX-Optionen manchmal, dass halt extra so ein Preis gestellt wird, dass der Option halt noch in die Berechnungslogik mit reinkommt. Der VX kann Werte von 0 bis unendlich annehmen und der hat so den langfristigen Mittelwert so ungefähr bei 17. Also die Wohler ist immer vorhanden. Klar, der S&P 500, der kann schon sehr wenig machen, aber irgendwie so minus 0,2 Prozent bis 0,2 Prozent am Tag macht der eigentlich schon. Und die Höchstwertung, die Höchstwerte sind dann immer da, wenn es einen Crash gibt. Warum? Wann wird mehr Schwankungsbreite eingepreist? Also wenn alles schick ist und der Aktienmarkt am Allzeithoch ist, nee, da bewegen wir uns irgendwie um 0,2 Prozent am Tag, der VX ist niedrig, alles ist schick. Wenn aber ein Crash kommt, Corona-Krise, minus 7 Prozent am Tag, plus 3 Prozent extreme Schwankungen, dann steigt der VX sehr, sehr stark an. Und der hat den Höchstwert, ich habe es mir rausgeschrieben, am 24. Mai, am 19.10.2008 mit 89,53, also an den 90 dran. Corona-Krise war es, glaube ich, marginal weniger. Aber ja, also die Höchstwerte in Finanzkrise und im Corona-Crash werden es 2020 an der 90 dran. Tiefstkurse waren am 24.11.2017 mit 8,56. Und das sagt man eigentlich auch immer so, dass der VX Tiefstwerte so von 10 annehmen kann. Das ist ja der Tiefstkurs, oder Schlusskurs. ja, dass er halt eigentlich schon Deckel bei ja, 10 drauf hat 2017 war ja auch eine extrem, also da hat ja die Notbank auch alles gemacht ob es solche Werte nochmal gibt, gerade unter vielleicht der ein oder anderen neuen Regierung etwas fraglich und normalerweise haben die eine negative Korrelation VX und SPX, also der S&P 500 steigt und der VX Index fällt oder der S&P 500 fällt und der VX steigt an, nicht im Verhältnis 1 zu 1, meistens der VX viel viel mehr, muss aber nicht sein dass es halt wirklich entscheidend mit SPX halt minus 5% aufmacht Deep Seek gab es ja mit der KI, China KI kurz eine Krise, es gab 2024 im August kurz eine kleine Krise, so ein kleinen Schock, was im S&P 500 gar nicht so stark war, von den Prozentwerten aber halt im VX dann extrem angestiegen ist und diese negative Korrelation ist im Verhältnis von 80% so, also 80% ist es so, dass sie immer was anderes machen in beide Richtungen und die restlichen 20% sind dann wenn sie das gleiche machen, also eine positive Korrelation herrscht und die 80% ist quasi normal und die 20% müssen wir uns noch genauer anschauen, weil da kann man nämlich den VX, und das möchte ich ja schon mal mitgeben wenn ihr auch sagt, der Wohlerhandel ist nichts für mich ihr müsst den VX verstehen das ist unbedingt wichtig weil wenn der VX zum Beispiel ansteigt und der S&P 500 auch, dann ist das eher so ein Indikator für ein Bärenzeichen für den Aktienmarkt, also wenn beide ansteigen jetzt muss man das natürlich noch ins Verhältnis setzen, wenn das ist natürlich plus 0,2% im S&P X und plus 1% im VX, dann ist es nicht so entscheidend wenn es aber über einen längeren Zeitraum geht über 2-3 Wochen oder auch krasse starke Einzeltage sind also plus 1% im S&P 500 plus 5% im VX dann ist das schon ein Zeichen, Obacht guckt aber welche Termine es sind, wenn natürlich jetzt ein wichtiges Notenbankmeeting ist dann ist klar, dass der VX ansteigt oder auch mit den Präsidentschaftswahlen davor ist der VX auch nicht runtergekommen und wer es angeschaut hat, könnt ihr ja nachschauen bei uns im YouTube oder Twitter habe ich es auch gepostet das war vollkommen, also im Nachhinein ist einfach geschwätzt, aber vollkommen klar, dass die Wohler da erstmal zusammenbricht, das ist immer so nach Wahlen wie auch nach den Earnings genau, also das nochmal ein bisschen einordnen und nicht sagen, oh Gott wir crashen, aber das ist halt vielleicht auch nur ein wichtiger Termin, genauso gilt es natürlich andersrum, wenn der VX fällt aber auch der S&P 500 fällt ist es eher ein bullisches Zeichen für den Aktienmarkt, warum? Weil halt nicht mehr mehr Wohler eingepreist wird, es kam ganz gut im Tief von Corona-Krise vor, als der S&P 500 noch weiter gefallen ist, der VX aber nicht mehr da muss man natürlich auch ins Verhältnis setzen wenn der VX bei 90 steht, wo soll er noch ansteigen, also was soll noch eingepreist werden, also irgendwann wäre halt die Welt zu Ende. Das erstmal grob so zum VIX Index selbst, den kann man schon mal sehr gut interpretieren, aber man kann auch noch wunderbare Sachen mit den Futures machen, dazu dann gleich mehr ich habe aber vorher gesagt, es gibt bei jeder Option hat eine implizite Wohler und darauf komme ich noch zu sprechen, es gibt halt VIX-Optionen so, wenn VIX-Optionen es gibt dann , dann haben die eine implizite Wohler und auch Volatilitätsoptionen wie die VX-Optionen haben halt eine implizite Wohler klingt vielleicht ein bisschen kompliziert aber es gibt halt eine IV für VX-Optionen, VX-Optionen sind die Volatilitätsoptionen, also gibt es eine implizite Volatilität für die implizite Volatilität der S&P 500 Optionen und daraus haben die auch ein Index gemacht relativ cool, das ist der V VIX, also 2V und dann IX und die misst die implizite Wohler jetzt nicht von den S&P 500 Optionen, sondern von den SPX-Optionen ist selbst auch nicht handelbar darauf gibt es auch keine Produkte, also ich kann damit jetzt erstmal nichts mehr machen als es mir anzuschauen, der Mittelwert ist viel, viel höher natürlich wie beim VX selbst, weil VX-Optionen ja viel mehr schwanken oder der VX ja viel mehr schwankt als der SPX und da ist der Mittelwert so bei 90 ich glaube die Tiefs waren so bei 70 und das Allzeithoch bei 212 und das sage ich jetzt mal kurz in 5 Sätzen, aber es ist ein genialer Indikator, also mal kurz einen Kugelschreiber rausholen wenn der VVIX so über 150 ist, ist das ein Mega-Zeichen dafür, dass der VIX bald fallen wird also das zeigt perfekt Wohler-Spikes die Hochs an wichtig ist, nicht am Freitag also das sage ich auch immer mal wieder, wer am Freitag bei einem schlechten Freitag irgendwas long im Aktienmarkt macht oder Wohler-Short dem kann ich nicht helfen, also wirklich das soll sich selbst einweisen das ist halt einfach absolut dumm, das muss man einfach ganz klar so sagen, das heißt natürlich nicht immer dass am Montag ein Black Monday kommt, aber meistens kommt der und dann wenn es Freitag minus 4% war ist Montag Hakiri also wer da die Idee hat das ist wirklich eine ganz ganz schlechte Idee macht es erst am Montag, also wenn jetzt Freitag zum Beispiel minus 6% im S&P 500 war, der VVX ist schon bei 160, mache ich gar nichts da warte ich immer den Montag ab, wenn aber am Montag der VVX wirklich so über 150 ist, dann ist das eigentlich ein Zeichen zum Beispiel auch, was wir gleich besprechen, VX Longs, ja im Gewinn optimal den Hedge dann zu verkaufen und gegebenenfalls auch mit Vorsicht, sage ich ganz bewusst, die Wohler auch zu shorten also der VVX ist ein komplett unterbewerteter Indikator, der interessiert einen zu 99% nicht aber den 1% ist er extrem entscheidend, also guckt euch einfach mal die letzten Krisen an VVX, extrem wichtiger Indikator so, jetzt haben wir den VX Index besprochen, jetzt kommen wir zu den VIX Futures also nochmal, den Index kann man selbst nicht handeln, geht nicht ihr könnt ihn nicht bei 15 Long gehen und bei 70 verkaufen, das wäre natürlich schön das funktioniert nicht, es gibt darauf aber Futures und die Futures sind die Grundlage von allem kurz zu den Kontraktspezifikationen, so heißt der normale VX Future hat einen Multiplikator von 1000 was heißt das auf Deutsch, ihr kauft den VX Future bei 15, verkauft den bei 16, habt 1000 Dollar verdient, mittlerweile gibt es auch einen Mini Future, sehr schön auch liquide handelbar, könnt ihr machen, habe ich schon gemacht, VXM ist das TWS Kürzel, da ist der Multiplikator 100, auf Deutsch 15 kaufen, 16 verkaufen, 100 Dollar verdient, gilt natürlich auch für die andere Richtung, wenn es fällt, könnt natürlich auch ein Future Short, Short, Long gehen, Kalenderspritz handeln, was auch immer, das passiert ja relativ häufig, dass wir das machen und funktioniert wunderbar, diese Futures ist wichtig, werden nicht irgendwie wie der VX durch eine komplizierte Formel aus den Optionspreisen berechnet, sondern ganz einfach Angebot und Nachfrage, wenn der VX Index bei 15 steht und irgendein Future bei 30 gibt es dafür einen Grund und das sind einfach die Marktteilnehmer, die sagen, ne, ne, ne der muss bei 30 stehen also brauchen wir gar nicht darüber diskutieren, ob der Preis fair oder nicht fair ist, das bestimmt ja der Markt und die Börse bringt ja dann Angebot und Nachfrage Zusammenkäufer und Verkäufer, fertig und die Futures kann ich wie gesagt handeln und da ist halt nochmal wichtig, dann das nochmal eine Terminstruktur kaufen, muss ich nochmal gleich darauf eingehen, dass man das wirklich verstanden hat und zwar der VX Index das ist quasi, das passt jetzt nicht aber der Spotpreis, also das ist quasi der aktuelle Stand, wie der VX aktuell bepreist wird, kann ich nicht handeln, es gibt aber jeden Monat darauf Futures, also Januar, Februar, März und so weiter gibt es Futures darauf, wenn man jetzt gerade Ende Dezember wäre einen pro Monat so die Futures stehen aber nicht wie der VX Index, die können extrem unterschiedlich stehen, es kann nämlich sein, dass das war bei der wenn man Wahl 24, zum Beispiel so, Anfang 24 stand der VX Index bei 15, also weiß ich gerade nicht, denke ich mir gerade aus aber es passt ganz gut und im Januar stand er vielleicht bei 15,50 im Februar bei 16, im März bei 18, zum Beispiel, warum sind die meistens zueinander steigen, das ist das denken immer alle, dass das so ein Ding von einem VX wäre, das ist aber ein Ding von allen Future-Märkten also Erdöl und Reis und Milch haben auch so eine Contango-Backwardation, was ich gleich erklären werde also meistens stehen die Futures nacheinander steigen, das heißt Januar ist etwas günstiger als Februar, ist etwas günstiger als März und so weiter, warum ist das so? Also beim VX kann man es halt so erklären, dass halt ein bisschen mehr Wohle eingepreist wird in den nächsten 30 Tagen oder mehr Unsicherheit und das ist halt der Stand, wenn ich jetzt Erster, Erster bin und ich handel den Märzkontrakt, dann handel ich halt den VX-Stand am März dritten Dienstag im Monat normalerweise wird das dann abgerechnet und ich handel halt nicht den Januar VX, das ist halt ein Unterschied ich handel sondern den März wie der Markt den März sieht normalerweise ist es auch so dass der März halt auch niedriger steht, wenn der Januar, wenn da alles ruhig ist aber das heißt halt nicht immer so, also das ist ein ganz ganz großer Unterschied, dass ihr halt den Stand und dann handelt. Ja, zum Beispiel Erdgas ist halt auch vollkommen klar, oh Wunder, ein Winterkontrakt ist höher als ein Sommerkontrakt. Also es wurde häufig gesagt, ja, ihr habt hier einen Erdgas, es gibt voll den saisonalen Effekt, den müsst ihr nutzen. Guten Morgen, liebe Influencer oder wie es heißt, Influencer im Finance-Bereich. Ja, der Dezember-Future steht halt schon höher als der August. Also sobald es der Future an dem Markt gibt, steht er halt 30 Prozent weiter oben. Also diesen Effekt, den ist auch anderen bewusst. Und so war es halt auch zum Beispiel vor der Trump-Wahl, also man wusste ja zu dem Zeitpunkt nicht, dass es wird, dass vielleicht der VX-Index aktuell bei 15 war und dieser November-Kontrakt dann vielleicht bei 25 war. Also viel, viel weit oben. Warum? Achtung, das US-Wahl, wir kaufen uns den November. Das US-Wahl-Kontrakt schnell nach oben, aber der April-Kontrakt war nicht so weit oben. Warum? Weil der April halt ja nichts mit der US-Wahl zu tun hat. Bis dahin ist es ja schon Feierabend. Übrigens, es war auch der November-Kontrakt, nicht der Oktober-Kontrakt, der da halt ja ein bisschen, ich weiß gar nicht, wann die Wahl war, das war der Oktober-Kontrakt. Also wichtig ist, es ist nicht immer der genaue, wenn die Wahl im November ist, heißt es nicht, dass es der November-Kontrakt der entscheidende ist, sondern es ist eher der Oktober. Warum? Warum? Weil der Oktober-VX-Index heißt ja immer plus 30 Tage. Also wenn das Event im November ist, ich weiß gar nicht mehr genau, wann es war, wenn es im November ist, dann ist eher der VX-Oktober-Kontrakt der entscheidende, weil VX misst ja immer plus 30 Tage. Und der Dezember hat dann damit gar nichts mehr zu tun, der September auch nicht, weil der misst ja nur bis Oktober. Also es ist eigentlich immer nur ein Kontrakt, der da sehr entscheidend ist. Das erstmal dazu. Dann gibt es noch die andere. Ja, Formel oder Konstellation, Formation, das heißt Backwardation, wenn es Fallen zueinander ist. Sprich, wenn der Januar teurer ist als der März, wenn der März teurer ist als der April und so weiter. Also Januar notiert bei 20, Februar bei 18, März bei 17 und so weiter. Wann kommt das vor? Normalerweise in Crash-Situationen oder bei politischen Großereignissen. Bei Crash-Situationen ist es halt so. Also wenn der VX-Index... Wenn der VX-Index jetzt bei 90 knallt. So, dann steht natürlich die nahen Futures bei 70, 60, 50 und so weiter. Aber in Future mit einem Jahr Restlaufzeit steht vielleicht halt nur bei 40. Warum? Weil der Markt halt auch davon ausgeht, okay, es wird jetzt dann nicht noch ein Jahr lang ein VX von 90 haben, sondern es wird sich etwas beruhigen. Auch der Kontrakt mit weitem hinten ist auch angestiegen. Aber es ist halt einfach wichtig, das richtig zu interpretieren zwischen einer Contango und einer Backwardation-Kurve. Wir haben da halt einfach auch schon viele Videos ja auf YouTube online gestellt. Das muss man wirklich verstehen. Normalerweise erst eine Contango-Kurve und dann gibt es halt auch die Backwardation. Man kann natürlich jetzt hier auch verschiedene Strategien mit dem VX machen. So ein Kalenderspread wird häufig gemacht. Also ich würde jetzt halt nicht den ersten Kontrakt irgendwie long gehen. Es wird schon ansteigen. Das ist meistens eine schlechte Idee. Man sollte das eher als Kalenderspreads handeln. Also beispielsweise... Also ich gehe den Januar long und den Februar short. Ich gehe den long bei 18 und den Februar gehe ich bei 20 short. Sondern wettet ihr halt nur auf dieses Delta-Veränderung. Also zwischen 18 und 20. Das sollte im Optimalfall halt nicht größer werden. Das wäre blöd. Dann verliert ihr Geld. Aber wenn es halt in drei Wochen der eine Kontrakt halt bei 19 steht, den ich long gegangen bin, habe ich ja 1.000 Dollar Gewinn gemacht. Und der andere ist vielleicht sogar angestiegen auf 20,5. Da habe ich da halt einen Verlust. Ich habe einen Verlust gemacht von 500 Dollar. Insgesamt Gewinn von 500 Dollar dann gemacht. Also das kann man viele Sachen drauf machen. So ein Klassiker ist halt den Frontkontrakt oder den zweiten Kontrakt long gehen in einer starken Contango-Kurve, wenn das so 10, 15 Prozent ist. Also der Abstand zwischen den jeweiligen Future. Und dann zu hoffen, dass der Abstand einfach kleiner wird. Es muss gar nicht crashen. Das wäre natürlich der Optimalfall für die Position. Aber dass der Abstand einfach kleiner wird. Wenn ja natürlich ein Backwardation geht, wäre es natürlich richtig. Cool. Also er öffnet bei 15 den long, 20 den short und steht danach irgendwie 35 der long und der andere bei 30. Dann habt ihr zweimal das Delta von 5 erwirtschaftet. Das wären 10.000 Dollar. Das wäre natürlich so das Best Case. Generell, wenn ihr die VX Futures handelt, nehmt auch gerne die Mini. Die funktionieren wunderbar. Und handelt jetzt nicht long oder short einen, sondern setzt es eher als Kalenderspreads auf. Das ging früher sehr schlecht. Aufgrund der Verlustverrechnungsbegrenzung, die ist ja Geschichte. Also kann man das auch wunderbar im Privaten machen. Weil früher ging es natürlich nicht, weil da war ja die Grundidee eines Kalenderspreads ist ja, ihr verdient mit dem einen 80.000 und verliert mit dem anderen 75.000. Geil. Wunderbar. 5.000 Dollar gewonnen. Aber ihr könnt natürlich nicht mit dem einen Produkt 75.000 Verlust machen. Da hätte ihr die Verlustverrechnungsbegrenzung direkt voll, wenn der Trade sogar gut geht. Also ihr wollt ja dann eigentlich, dass sie voll ist, weil sonst wird der Trade nicht gut gehen. Ist egal. Man kann es wieder machen. Das ist so die Hauptsache. Ja, das mal zu den VX Futures. Bloß nicht folgendes machen. Den Frontkontrakt shorten. Ganz, ganz schlechte Idee. Also die Idee mit Feuer töten, bevor sie Eier legt. Wirklich. Also das kann das Konto zerstören. Weil gerade in so einer Contango, wenn das halt in so einer Backwardation geht, dann haut es die Frontkontrakte nach oben, wenn ihr das jetzt irgendwie bei 15 geshortet habt. Blind. Ja, herzlichen Glückwunsch, wenn es dann bei 80 steht, dann könnt ihr euren Mittelklassewagen aus dem Depot fahren. Also da muss man schon genauer wissen, was man handelt. Ich bin da wirklich der Fan von Kalenderspreads. So, jetzt kommen wir zu den VX Optionen. Da gibt es zwei Paar Schuhe mittlerweile. Und zwar einmal gibt es die VX Index Option. Da müsst ihr halt TWS-Kürze VX eingeben und dann Index. Und wir sprechen mal als erstes. Und dann gibt es die VX Future Option. Die Index Option ist es so, dass der Multiplikator 100 ist. Die Ausübungsmethode europäisch, auf Deutsch erst bei Verfall ausübbar. Und die Abwicklungsmethode Cash Settlement, also Barausgleich. Was heißt das? Wenn euer Long Put, Long Call, was auch immer, 500 Dollar vorne ist, dann kriegt ihr nichts eingebucht und kriegt das Geld halt einfach gut geschrieben oder halt abgeschrieben. Es wird nichts eingebucht. Das verstehen auch viele nicht. Nicht immer, wann das Cash Settlement ist und wann nicht. Das ist eigentlich immer erklärbar, weil wenn ihr VX Index Optionen handelt, kann euch ja der Index nicht eingebucht werden, weil der ist ja selbst nicht handelbar. Deswegen ist das Cash Settlement eigentlich relativ einfach. Ja, und noch kurz die restlichen Fakten. Die TIG-Größe, also die kleinste Preisbewegung ist 1 Cent. Schöne Entwicklung, weil früher war es 15, jetzt haben sie es auf 1 Cent runter. Also echt cool. Und die Preisbewegung. Die Preisbewegung erfolgt nach den Futures. Das verstehen auch viele nicht. Das klingt so wie ein Vorwurf. Natürlich verstehen das viele nicht. Das ist aber hochkomplex sowas. Aber machen wir mal ein Beispiel. Der aktuelle VX Index steht bei 15. Ihr verkauft, sagen wir mal es ist Januar, ihr verkauft eine März Option, einen Put bei 17. Der März Kontrakt steht bei 20. Also Index bei 15. Put bei 17. Und Future bei 20. Handelt er sich eine Out of the Money oder in der Money Option? Ich könnte ja meinen, der VX Index steht bei 15, ein 17er Put müsste ja eigentlich im Geld sein. Ist aber nicht so, weil ihr müsst den Future anschauen und der steht bei 20. Und deswegen ist es eine Out of the Money Option. Put 17, Future 20, Out of the Money. Das ist nochmal ganz, ganz wichtig. Das Settlement erfolgt immer am nächsten Tag. Am nächsten Handelstag nach Verfall. Wichtig. Also Beispiel. Ihr habt jetzt eine Option offen. Und bei der Option ist es jetzt so, dass der 0 Tage Restlaufzeit hat. Wir haben 22 Uhr. Und sagen wir mal der VX Index steht jetzt bei, ihr habt einen Put, nehmen wir den 17er Put. Und der VX Index steht bei 18. Alles schick. Auch der Future steht dann natürlich bei 18. Die nähern sich ja dann am Verfall. Ja. Und das ist dann eigentlich relativ schick. Warum? Weil ich denke ja eigentlich, ja okay, ist eine Out of the Money Option, passt. Am nächsten Handelstag macht der VX vielleicht bei 15 auf und ich habe Geld verloren. Was ist passiert? Es ist nämlich Folgendes passiert. Dass die Abrechnungsmethode am nächsten Handelstag ist zur Börsenöffnung. Sprich, ihr denkt, ihr habt 0 Tage Restlaufzeit, 22 Uhr Schluss, aber erst abgerechnet wird am nächsten Handelstag um 15.30 Uhr. In der Zeit könnt ihr nicht eingreifen. Das ist auch bei SPX Optionen ohne W, ohne das Weekly auch der Fall, dass ihr da quasi so ein bisschen dem Markt ausgeliefert seid. Wichtig, wichtig und das unbedingt ja im Hinterkopf behalten. Wie ist das im praktischen Doing? Ja, wenn ihr halt Short Optionen habt, die schon weit vorne sind, macht das ja zu. Wenn ihr natürlich eine Long Option habt, die starke Gewinn ist auch. Wenn ihr jetzt halt eine Long Option habt, die minus 99 Prozent ist, na gut, dann könnt ihr es auf und lassen, weil die kann ja eh nur noch gewinnen. Also das muss man ein bisschen auf dem Schirm halten. So, dann gibt es auch noch die andere Seite, die VX Future Option. Da ist der Multiplikator 1000 bei der Future Option. Future ist ja auch 1.000. Es ist kein Cash Settlement. Warum? Weil es ist eine physische Lieferung. Da würdet ihr dann den Future physisch ins Depot bekommen. Wichtig. Und ja, sonst funktioniert eigentlich alles gleich. Wichtig ist halt natürlich, ihr würdet den Future bekommen und ein Multiplikator ist halt 1.000. Es gibt es auch eher nur auf die Frontkontrakte, die VX-Future-Option. Ich sehe da jetzt noch nicht den Anwendungszweck groß. Es sei denn, ihr seid halt mit dem Future direkt irgendwie tätig mit dem Kalender-Spread. Dann würdet ihr halt die Future-Option nehmen, könnt ihr eins zu eins absichern, könnt quasi einen Covered Call machen oder sowas auf den Future direkt. Ansonsten, wenn ihr sonstige Trade-Ideen habt, würde ich immer die VX-Index-Option wählen. Und was kann man da machen? Das haben wir ja schon auf dem einen oder anderen Podcast beschrieben. Hedging könnt ihr natürlich Short Puts verkaufen. Long Calls, Long Calls in the Money, Bull Call Spreads als Hedging. Interessant, ein Bull Call Spread mit gleichzeitig noch einem Short Put. Und das VX immer niedrig ziehen. Das mache ich jetzt hier nicht nochmal ausführlich. Da haben wir ja schon echt viele Folgen drüber. Online und auch immer mal wieder YouTube erwähnt. Ja, also da könnt ihr wirklich sehr viel kombinieren. Ich kann es natürlich auch shorten mit VX-Optionen. Also den VX, selbst da bin ich nicht der größte Fan davon, weil die meistens ist es halt so, ihr habt eh schon zu viel Commitment mit dem VX-Short in Form von Short Puts. Und Cash-Digger-Put ist ja irgendwie auch VX-Short. Also mit einer Put-Option Short Put auf dem Aktienmarkt. Seid ihr Wohler-Short, ne? Innerer Wert plus Zeitwert. Seid wiederum, Wert besteht aus implizite Wohler. Wenn die implizite Wohler nach oben geht, steigt eure Put-Option im Wert an. Das wird auch nur passieren, wenn ihr auch gleichzeitig das Delta nach oben kracht, weil der Aktienmarkt fällt. Also seid ihr eh schon alle irgendwie Short Wohler. Auch hier Aktien ist ja irgendwo direkt, indirekt Short Wohler. Müsst ihr ein bisschen aufpassen, wenn ihr die Wohler shortet. Ich würde das, oder mir machen, das zumindest nur punktuell, wenn wir halt wirklich Panikzeichen sehen, dass wir dann die Wohler mit Vernunft, immer mit Long-Option shorten. Also für uns die VX-Option eigentlich das Ding, das Handelsobjekt für die VX-Handel, was wir machen. Bisschen VX-Futures, aber meistens eigentlich immer die Index-Option. So, zum Schluss, oder was heißt zum Schluss? Ich habe noch ein bisschen vor mir, aber gibt es ja noch die VX-ETPs. Was sind das? Habt ihr wahrscheinlich schon gehört, VXX, UVXY, SVXY und so weiter. So, der VXX ist ein Konstrukt, ein ETP. Das funktioniert folgendes. VX tut die ersten beiden Kontrakte im VX-Long-Handel. So, und da steht bei Contango beispielsweise der Frontkontrakt bei 15 und der zweite bei 20. So, und der hat der VXX automatisch so, dass sie immer 30 Tage Restlaufzeit im Schnitt im Depot haben. Was heißt das jetzt? Der hat die ersten beiden Frontkontrakte Long und es vergeht ja immer ein Tag und vergeht ein Tag und so weiter. Und dann ist halt der Frontkontrakt vielleicht nur noch 5 Tage Restlaufzeit und der zweite 35 Tage. Der muss ja ganz viel vom zweiten haben. Irgendwann ist 0 Tage Restlaufzeit, dann hat der nur den zweiten, der dann natürlich der erste ist und dann muss er halt wieder den nächsten Kontrakt nehmen. Und der muss rollen. Das macht jedes Future-basierte ETP so. Und normalerweise sind wir halt in einer Contango-Kurve. Also der hat ja Long im Depot, 15, 20 und er muss sie halt bei 15 verkaufen, bei 20 zurückkaufen. Schlechter Deal. Das sind sogenannte Rollverluste. Und deswegen fällt der VXX langfristig sehr stark im Wert. Bei Crash-Situationen aber, da hat er die Futures Long im Depot, wenn es sich von 15 auf 70 haut, dann steigt der VXX gerne mal um 400, 500 Prozent an. Dann hätte man vielleicht auch Roll-Gewinne, weil es eine Backward-Bation ist in der Crash-Situation. Kontrakt bei 50, der zweite Kontrakt bei 45, er verkauft bei 50, kauft zu 45 zurück. Gutes Geschäft, Roll-Gewinne kommen aber natürlich zeitlich nur ganz, ganz kurz vor. Es gibt ein großes, großes Emittenten-Risiko bei diesen Produkten. Das muss man einfach so sagen. Es ist gar nicht so, dass sie pleite gehen, sondern dass sie die Spielregeln ändern, was sie auch schon gemacht haben. Beim SVXY, das hat das andersrum genommen. Der hatte die beiden Short im Depot. Da möchte ich gar nicht drauf eingehen. Aber der hat da mal kurz, oder der Emittent, den Multiplikator auf 0,5 gesetzt. Beim UVXY von 2 auf 1,5. UVXY ist der Hebelprodukt des VXX. Einfach mal kurz den Hebel runtergesetzt. Einfach mal so. Deswegen bin ich halt einfach nicht so der große Fan davon und würde immer die VX-Index-Option bevorzugen. Man muss ja auch echt sagen, dass die VXX-Optionen nicht mehr so liquide sind. Es gibt darauf auch Optionen wie die VX-Option. Also VX-Optionen sind nicht so, VX-Optionen, geil, Multiplikator oder neue VX-Future-Optionen eingeführt, den Tickpreis runtergesetzt. Wunderbare Entwicklungen bei VXX. Da spielen sie am Hebel rum und die Optionen sind auch wirklich nicht so liquide. Nochmal ganz kurz für den Unterschied. Es ist nämlich wichtig, ob ihr eine 300-Tage-Restlaufzeit-Option auf den VIX habt oder auf den VXX. Also wenn ihr eine 300-Tage-Restlaufzeit-Option habt, beim VIX handelt ihr halt, ich weiß gar nicht, ob es das gibt, aber ein Future mit 300 Tagen Restlaufzeit. Also wenn ihr jetzt Januar seid, handelt ihr irgendwie den November-Future. Wenn ihr das auf den VXX macht, ist es nicht so, weil dann tut ihr ja den Stand VXX im November handeln. Aber der ist ja von Januar bis November aufgrund seiner Logik immer in den Frontkontrakten investiert. Also es ist ein großer, großer Unterschied, ob ihr eine 300-Tage-Restlaufzeit-Option auf dem VIX oder auf VXX handelt. Oder ob ihr eine VXX macht. Weil VXX ist die ganze Zeit in den Frontkontrakt investiert mit dem VX. 300 Tage werdet ihr halt nur in den November-Kontrakt investiert, wenn wir jetzt dann Januar hätten. Und das ist ein ganz, ganz weit hinterer Future. Mit dem VXX handelt ihr halt den Stand VXX im November. Aber der ist halt so, dass man immer in den Frontkontrakten unterwegs ist. Ja, das mal zu den ETPs. Dann der nächste Tagesordnungspunkt, wo ich glaube, worauf ich kurz eingehen möchte, ist V-Stocks-Optionen. Ja, die gibt es. Also auf die Euro-Volatility gibt es einen Index. Das ist der V-Stocks. Und darauf gibt es auch Optionen. TWS-Kürzel, bevor ihr euch einen Wolf absucht. V, die Ziffer 2, TX. Und jetzt, um die Verwirrung groß zu machen, gibt es da keine Index-Optionen darauf, sondern es ist nur Future-Option. Also euch würde auch der V-Stocks-Future angedient werden. Ich habe mit den Eurex-Leuten gesprochen. Hatte ein paar Jahre regulatorische Gründe, warum die Future-Option genommen haben. Und im Gegensatz zum VX ist hier aber der Multiplikator 100. Also beim VX-Future-Option ist es ja 1000. Hier ist es 100. Wichtig, auch großer Unterschied. Braucht ihr noch ein paar Marktdaten, mache ich vielleicht auch nochmal einen ausführlichen Podcast dazu. Aber kann man ganz gut handeln. Liquide ist es. Natürlich nicht so wie der VX, aber ist schon gut liquide. Also falls das jemand interessiert, man kann auch auf den V-Stocks-Optionen handeln. So. Fassen wir einmal zusammen. Der VX-Index lässt sich sehr gut als Indikator nutzen. Ihr könnt sehr gut Futures-Strategien drauf umsetzen. Und es gibt VX-Optionen, Index-Optionen bevorzugt und natürlich auch ETPs. Aber für uns die Handelsprodukte sind eigentlich oder der VX als Indikator beziehungsweise der VVX. Die VX-Futures ein bisschen und vor allem die VX-Index-Optionen. Das kann man wirklich in sehr kleinen Konten machen. Das kann man wirklich in sehr kleinen Konten machen. Das kann man wirklich in sehr kleinen Konten machen. In 5.000 Euro-Konten kann man auch mal so eine Option handeln. Das natürlich mit Vernunft und mit Spread vielleicht, aber kann man wunderbar machen. Da ist auch die Margin generell nicht so hoch. Das ist so unser Einsatzgebiet. Und jetzt möchte ich euch noch mal ein paar Tipps geben. Und zwar, wie gesagt, nutzt den VX als Indikator für die Börse. Korrelation, VX-Futures, sind die Contango-Backwardation. Verändert sich da was von Contango-Backwardation? Das ist ein sehr gutes Crash-Signal. Dass da wirklich was Größeres passiert. Nutzt den VVX, um Panik zu erkennen, dass ihr da ja wunderbar irgendwelche Short-Strategien vielleicht auf dem VX findet, um dann auch vielleicht gut Hedges auch im Gewinn dann wieder aufzulösen. Passt bitte auf, wenn ihr die Vola shortet, weil Stillhalter sind immer short. Eine Option besteht aus innerer Wert plus Zeitwert. Zeitwert wiederum aus risikoloser Zins und implizite Vola. Wenn ihr die Optionen preisgeschortet habt, machen ja Stillhalter, dann seid ihr auch indirekt, oder eigentlich direkt die Vola short. Implizite Vola. Also wenn ihr halt Coca-Cola, eine Tesla, Put und so weiter verkauft habt, dann habt ihr natürlich die, seid ihr short die implizite Vola von Tesla, aber die geht ja ein bisschen auch einher mit dem VX. Also wer da nicht weiß, was er macht, eh schon so viele Cash-Caputs verkauft hat, das sollte den Teufel tun und die Vola zu shorten. Da muss man wirklich wissen, was man macht und immer mit begrenzten Risiko. Selbst wenn ihr den schönsten Black-Wonder der Welt habt, ihr wisst nie, ob Dienstag dann noch eine Bombe oder sowas fällt auf den falschen. Und dann haben wir auf dem VX von jenseits der 100 und dann seid ihr zerlegt. Das ist auch schon vorgekommen. Habt ihr auch schon gesehen, dass es einfach auch keine Optionspreise gab. Auf den VX-Index, ne? Einfach mal für 20 Minuten keine Preise. Also dann müsst ihr wirklich wissen, was er da macht. VX-Futures, wie gesagt, würde ich immer als Kalenderspread handeln, niemals als Long oder Short einzeln. Und mit den VX-Index-Optionen, könnt ihr wirklich alles machen, Bull-Cost-Rate-Ratio-Spray. jetzt VX Letter, was ist das? Das er immer Long-Kontrakte kauft, als Absicherung Long-Call. Einfach für 100 Dollar, einmal pro Monat als Black Swan Hedge. Ich würde es aber, bin weg davon gekommen, habt ihr auch schon mitbekommen, wer uns regelmäßig verfolgt, ich würde immer nie auf VX von 15 auf 80 wetten, sondern eher hey, der VX ist auf 14. Ah, der wird wahrscheinlich schon bald auf 19 mal wieder anspringen. Ich möchte eher das hier sehr gut handeln und das kann man sehr gut auch mit Inter-Money-Bull-Call-Spread, also 12er Long-Call und 20er Short-Call als beispielsweise und so halt den Break-Even immer niedrig ziehen. Haben wir auch schon viele Videos drüber gemacht. Mit dem VXX, ich weiß nicht, weil ich das letzte Mal an der Option gehandelt habe, das war 2024, das macht keinen Spaß mehr. Ich handel mich oder handel das ehrlicherweise gar nicht mehr. Das macht auch keinen Spaß mehr. Generell passt mit der Margin auf. Warum? Die Margin ist eigentlich immer relativ easy bei den VX-Optionen, aber wenn es zum Frontkontrakt wird, dann springt die Margin an. Also was heißt das? Wir haben Januar, ihr habt einen März-Kontrakt. Wow, es sieht voll wenig Margin. Ihr seid sogar im Plus. Es ist Februar und auf einmal wird der März-Kontrakt zum Frontkontrakt und die Margin springt mal kurz um 100% an. Müsst ihr halt einfach auf dem Schirm haben. Ja, das erstmal grob so von mir. Gleich zu euren Fragen. Ich weiß gar nicht, wie lange ich gesprochen habe. Irgendwie 40 Minuten oder so. Ich denke, es war schon mal eine relativ ausführliche Podcast-Folge. Aber jetzt zu euren Fragen. Mean Reversion. Wo liegt dieser zurzeit? Also was ist erstmal Mean Reversion? Heißt ja Rückkehr zum Mittelwert, würde ich mal nennen. Also wenn der VX bei 80 ist, dann wird der, habe ich vorhin mal gesagt, auf den langfristigen Mittelwert von 17 wahrscheinlich zurückkommen. Und wo liegt dieser zurzeit? Ich würde einfach mal so 200 Tages-SMA oder EMA, ist ja vollkommen egal, reinlegen und dann seht ihr, dass eigentlich grob. Es gibt natürlich Jahre, da ist der VX immer unter 20 gewesen. Es gibt aber auch volatilere Jahre. Also mein Ansatz wäre da so ein 200er kleinender Durchschnitt mal reinlegen. Da habt ihr da so ein bisschen ein Gefühl. Handelt ihr die Volatilität regelmäßig oder nur in Extremsituationen? Beides nicht. Also regelmäßig, also regelmäßig. Ich glaube, das ist halt so gemeint nach dem Motto, als Income-Trade wie 0 DTE jeden Tag. Das nicht. Aber regelmäßig schon. Also ich habe fast immer eine VX-Option im Depot, 60%, 70% der Zeit habe ich immer eine VX-Option drin und warte aber auch gerne mal vier oder sechs Wochen ab um eine Chance und gehe dann Trades ein. Wie gesagt, ich handel nur noch schöne Spreads mit einer Short-Option. Klar, die Short-Option, also wenn ihr einen Bull-Call-Spread habt, 12 Long-Call, 25 Short-Call. Wenn der auf 80 geht, nervt der 25er Short-Call vollkommen nicht. Vollkommen klar. Aber ich versuche halt Prämie zu verdienen, um den VX mein Long-Spread nach unten zu ziehen. Das versuche ich halt so stark, wie es geht, weil das größte Risiko ist, dass halt einfach der VX gar nichts macht und wir halt auf 15 stehenbleiben und dann möchte ich nicht die ganze Zeit Geld verlieren. Also das ist eher so mein Handelsansatz. Wir handeln regelmäßig Long, gerade unter Trump häufiger. Gab aber mal zwei, drei und dann haben wir gar nicht gehandelt. Und das in Extremsituationen, ja, aber das halt eher dann als Short. Das kommt aber vielleicht nur ein oder zwei Mal pro Jahr vor, dass ich einen Short-Trade habe. Das auch echt mit Vernunft, weil ich habe auch da auch nicht so viel Lust drauf. Ich weiß nie genau, wann das Tief erreicht ist. Natürlich, wenn jetzt hier so ein Mega-Black-Monday ist, dann gehen wir auch mal größer rein. Aber gibt es auch dann wunderbare Alternativen, die vielleicht nicht so stressig sind, einen geilen Cash kaputt verkaufen. Da shortet ihr ja auch die Wohler und dann sagt er, gut, dann kriege ich vielleicht mal 20% Prämieneinnahme für so einen Put, für einen Cash-Cap-Put. Mache ich doch das, statt mir da irgendwelche Short-Trades auf die Wohler ins Depot zu ziehen. Dann die Frage, nutzt ihr auch andere VX-ETPs oder nur den VXX? Ehrlicherweise mittlerweile gar nicht mehr den VXX. Andere sowieso nicht. Gibt es ja noch SVXY, haben wir letztes Jahr einen Trade gehabt, Lecomio. Was falsch ist gesagt, aber Lecomio. Ich glaube am 5. August war es, haben wir den Short-Put auf dem SVXY verkauft. Hat wunderbar funktioniert, die Trade-Idee war genial, aber bis das zurückgekauft wurde, man, man, man, du, das war echt so illiquide. Also die sind eher für uns gestorben, muss man schon ganz klar sagen. Dann die nächste Frage. Cash-Secured-Puts beim VXX sinnvoll? Ich glaube, ich verstehe die Trade-Idee dahinter, also der VXX fällt ja die ganze Zeit, dann verkaufe ich einen Put, lasse den mir einbuchen und dann kann er halt dann nach oben, so dann verdiene ich Geld. Ich finde es eine sehr, sehr schlechte Idee. Nicht persönlich nehmen, warum? Weil der VXX fällt, also ich finde Cash-Secured-Puts ist ja generell eh eine schlechte Idee, außer man macht es richtig, etermal, ne, hohe Wohler, selten und so weiter. Aber ein Cash-Secured-Put beim VXX wird euch vermutlich sehr, sehr schnell eingebucht bekommen und dann habt ihr Short-VXX an der Backe und müsst hoffen, dass es irgendwie kracht und wenn es ja ihr macht einen Short-Put und es kracht dann, dann habt ihr da was, 50 Dollar Prämie verdient, dann war es ein toller Hedge. Also das finde ich eine sehr schlechte Idee, weil ihr habt voll das Risiko von den VXX, voll dabei, aber überhaupt kein Gewinnpotenzial. Also das ist, finde ich, eine sehr, sehr schlechte Idee. Und die letzte Frage, habt ihr Erfahrungen mit den Faust-Docs-Futures? Ja, also Faust-Docs-Futures im Moment nicht, aber mit den V2-TX, also mit den Future-Optionen auf die Faust-Docs-Futures, mit den Optionen auf die Faust-Docs-Futures, so rum, haben wir schon gehandelt, funktioniert wunderbar. Würde ich aber auch eher nur long handeln. Also ich muss überlegen, ne, so eine richtige Crash-Situation hatte ich die jetzt noch nicht. Gut, loswerden tut man so immer die Hedges, aber ist ja die Frage, wenn man dann Short im Zweifel noch los wird. Hatten wir aber auch schon auf dem VX Probleme. Wir nicht, aber andere, also am 5.8. 2024 war die Optionskette weg. Da kriege ich auch häufig eine Frage, ja, das ist ja voll blöd, wenn ich Hedges habe und kann die ja gar nicht verkaufen dann, weil die Optionskette spinnt. Wenn ihr einen Long-Call auf den VIX habt, dann ist das Beste, was auf der Welt passieren kann, dass die Optionskette nicht mehr funktioniert. Ich mache ein Beispiel. Ihr habt einen VX Long-Call, so, bei 20. Jetzt machen wir so, der VX ja fällt, äh, oder der Aktienmarkt fällt ein bisschen, so eine kleine Panik. Er ist bei 30. Ihr schließt den Long-Call mit plus 200%. Alles gut. Das möchtet ihr ja anscheinend. Also nicht anscheinend, aber das möchtet ihr ja nach der Logik. Ich möchte, dass die Optionskette nicht funktioniert. Warum? Dann steht der VX bei 70. Ich mag vielleicht nicht zu den Hochs perfekt rauskommen, aber dann schließe ich meinen Long-Call mit plus 17.000%. Ich wäre vielleicht auch bei plus 19.000 rausgekommen. Aber das hat nicht so gut funktioniert. Also ich möchte ja in der größtmöglichen Panik den Long dann irgendwie loswerden. Ich werde es vielleicht nicht perfekt in der allergrößten Panik, aber mit dem Limit kann ich mir dann ganz gut agieren. Statt zu sagen, ja gut, dann passiert halt nichts und ich komme gut raus. Dann möchte ich lieber, dass sehr viel passiert und ich komme schlecht raus, aber bei einem 10.000% höheren Gewinn. Also ich hoffe, ihr versteht die Logik. Also wenn ihr einen Long-Call habt, ist es eigentlich von der Position nur gesehen das Beste, was es gibt, dass die Welt untergeht. Das ist dann das Beste für den Long-Call und dass gar nichts mehr funktioniert und ihr dann auch noch Mühe habt, da rauszukommen aus eurem Gewinn, aber dann könnt ihr halt auf der anderen Seite, ich habe es live gesehen, auch bei vielen Kunden, mal kurz mit dem Long-Call kein Witz, 20.000% Gewinn machen. Das ist möglich. Seltenst, aber ist möglich und bitte jetzt nicht die ganze Zeit Long-Calls kaufen und drauf hoffen, aber ich will nur sagen, wenn so eine Panik da ist, ist das Beste, was passieren kann, dass halt wirklich die richtige Panik da ist. Es ist kein Grund, den Long-Call nicht zu kaufen. Wenn es natürlich die ganze Zeit so wäre, aber das ist es nicht, nur eine Ausnahmesituation und die wollt ihr. Zurück zu der Frage, ja, Faustdocs Future Option haben wir schon gehandelt. So, jetzt bin ich aber durch so weit. Ich glaube, nicht ganz eine Stunde. Tut mir bloß bitte einen Gefallen, lasst einen Daumen nach oben da, gerne auch bei Spotify 5 Sterne oder wo auch immer gerade hört und folgt uns. Es ist ziemlich aufwendig natürlich. Ich habe ein bisschen einen langen Skript geschrieben, mache ich gerne, tue es auch gerne veröffentlichen, aber wenn ihr dann einfach einen Daumen nach oben da lasst oder einen netten Kommentar, freut es uns. Mehr müsst ihr gar nicht machen. Wenn es natürlich mehr interessiert, gerne auch den Optionsbrief abonnieren. In diesem Sinne passt auf euer Geld auf. Ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der VIX misst die implizite Volatilität von S&P-500-Optionen (30 Tage) und ist ein zentraler Indikator, aber nicht direkt handelbar.
  2. Es gibt VIX-Futures (Multiplikator 1.000, Mini 100) sowie VIX-Index-Optionen (Multiplikator 100, europäisch, Cash Settlement) und VIX-Future-Optionen (physische Lieferung).
  3. Contango (steigende Future-Preise) ist der Normalfall; Backwardation (fallende Preise) signalisiert oft Crashs. Kalenderspreads sind die bevorzugte Future-Strategie.
  4. Der VVIX misst die Volatilität des VIX; Werte über 150 deuten auf bald fallende Volatilität hin, besonders nach Paniktagen.
  5. VIX-ETPs wie VXX oder UVXY haben Rollverluste und Emittentenrisiken (z. B. geänderte Hebel); sie sind weniger liquide und werden nicht empfohlen.
  6. V-Stoxx-Optionen (V2TX) existieren, sind aber nur als Future-Optionen verfügbar (Multiplikator 100).
  7. Wichtige Tipps

Summary:

In dieser Podcast-Folge erklärt der Sprecher umfassend das Thema Volatilitätshandel, insbesondere den VIX. Er unterscheidet historische und implizite Volatilität und betont, dass der VIX die erwartete Schwankung des S&P 500 über 30 Tage misst. Da der Index selbst nicht handelbar ist, nutzt man Futures oder Optionen.

000 (oder 100 beim Mini) und werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wichtig ist das Verständnis von Contango (normale, steigende Future-Kurve) und Backwardation (Crash-Signal). Für den Handel empfiehlt er Kalenderspreads statt einzelner Long- oder Short-Positionen.

Bei Optionen bevorzugt er VIX-Index-Optionen (100er Multiplikator, Cash Settlement) gegenüber Future-Optionen, da diese einfacher sind. Zudem erklärt er den VVIX als Panikindikator, der bei Werten über 150 auf fallende Volatilität hindeutet. ETPs wie VXX lehnt er wegen Rollverlusten und Emittentenrisiken ab.

Er warnt davor, Volatilität unbedacht zu shorten, da viele Stillhalter bereits implizit short sind. Abschließend gibt er praktische Tipps: VIX als Börsenindikator nutzen, Margin-Sprünge beachten und in Extremsituationen lieber Cash-Secured-Puts auf Aktien als direkte Vola-Shorts wählen. Er teilt Erfahrungen mit V-Stoxx-Optionen und betont, dass Long-Calls in Panikphasen extrem profitabel sein können, auch wenn die Optionskette dann illiquide wird.

FAQs

Die historische Volatilität wird aus vergangenen Kursdaten berechnet, während die implizite Volatilität aus aktuellen Optionspreisen abgeleitet wird und die erwartete zukünftige Schwankung widerspiegelt.

Der VIX ist der bekannteste Volatilitätsindex und misst die implizite Volatilität von SPX-Indexoptionen mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 30 Tagen. Er dient als Indikator für die erwartete Schwankung des S&P 500.

Der VIX-Index selbst ist nicht handelbar. Es gibt jedoch Futures auf den VIX, die auf Angebot und Nachfrage basieren und als Absicherungs- oder Spekulationsinstrument genutzt werden können.

Contango bedeutet, dass spätere Futures teurer sind als frühere, was normal ist. Backwardation bedeutet, dass frühere Futures teurer sind, was typisch für Crash-Situationen ist, da der Markt eine schnelle Beruhigung erwartet.

Es gibt VIX-Index-Optionen und VIX-Future-Optionen. Index-Optionen haben einen Multiplikator von 100, europäische Ausübung und werden bar abgerechnet. Future-Optionen haben einen Multiplikator von 1000 und führen zu einer physischen Lieferung des Futures.

Der VVIX misst die implizite Volatilität von VIX-Optionen. Ein Wert über 150 signalisiert oft, dass der VIX bald fallen wird, und ist ein wichtiger Indikator für Panik und mögliche Short-Setups.

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