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(60) Richtig essen gegen Pickel und Pusteln - Dr. Viola Andresen über Akne

30m 34s

(60) Richtig essen gegen Pickel und Pusteln - Dr. Viola Andresen über Akne

Der Podcast „Die Ernährungsdocs“ zeigt am Beispiel des 38-jährigen Dennis, wie Ernährung Akne beeinflussen kann. Dennis litt seit der Pubertät unter schmerzhaften Pickeln im Gesicht, am Hals und Rücken, die auch nach medikamentöser Behandlung immer wiederkehrten. Die Ärztin Dr. Viola Andresen erklärt, dass Akne durch die Darm-Haut-Achse mit dem Darmmikrobiom verbunden ist: Ein unausgewogenes Mikrobiom fördert Entzündungen, während eine vielfältige Ernährung mit Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln die Haut verbessert. Dennis begann mit einer Saftfastenkur aus reinen Gemüsesäften, um seinen Blutzucker zu senken, und verzichtete anschließend vier Wochen auf Zucker, Weißmehl, Fertigprodukte, Schweinefleisch und Milch. Stattdessen integrierte er Omega-3-reiche Lebensmittel wie Leinöl und Algenöl sowie probiotische Lebensmittel wie selbst fermentiertes Sauerkraut. Bittertropfen halfen gegen Heißhunger auf Süßes, und bei Stress suchte er Alternativen wie Bewegung. Nach fünf Monaten hatte Dennis gelernt, dass seine Ernährung direkt sein Hautbild steuert – bei konsequenter Umsetzung blieb die Akne weg, während Rückfälle sofort sichtbar wurden. Die Selbstwirksamkeit motivierte ihn, langfristig dranzubleiben, trotz gelegentlicher Rückschläge durch Stress. Der Podcast betont, dass fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut nicht nur gesund sind, sondern auch einfach selbst hergestellt werden können, indem man Weißkohl mit Salz fermentiert.

Transcription

5001 Words, 31622 Characters

German
Hi, mein Name ist Julia Deman. Ich bin Wissenschaftsjournalistin und Beschäftige mich hauptsächlich mit Medizinthemen. In diesem Podcast nehme ich euch mit in die spannende Welt der Ernährungsmedizin. Zusammen mit den NDR Ernährungsdocks aus dem bekannten Fernsehformat, außerdem mit bewegenden Patientengeschichten und mit ganz vielen Tipps für alle die gesund und lecker essen wollen. Alle Folgen findet ihr in der AID Audio Tek und am Ende jeder Folge haben wir ein Rezept für euch. Heute mixen wir einen schnellgemachten Kombucha-Smoothing. Die Ernährungsdocks, ein Podcast vom NDR. Aber wenn man uns aufstimmen gucken, Spiegel sind Pickelchen oder eine Entzündung, das ist sehr groß rot und man sieht es und das ist erhaltenehrfähig. Das ist Dennis Dick. Er leidet schon seit seiner Pubatet an Akne und Leiden. Ist hier wirklich das richtige Wort. Ich spreche da Auserfahrung, aber aus der Pubatet ist er lange raus. Er war nämlich 38 Jahre alt, als er in der Sendung war und wollte die Akne endlich in den Griff bekommen. Ja, deshalb hat er Hilfe bei den NDR Ernährungsdocks gesucht und bei mir ist heute Dr. Viola Andresen, Fachärztin für innere Medizin und magendarm Expert in Hall of Viola. Hall of Viola. Bei Akne spielen verschiedene Faktoren Rolle, Veranlagung, Hormone, Stress, Schlafmangel, Sonnenstrahlen, also Ufhaustrahlung, Luftverschmutzung, Rauchen und aber eben auch die Ernährung. Und bei Hautkrankheiten denkt man jetzt ja aber nicht gleich an Ernährung oder an Starmmikrobium, aber da gibt es einen Zusammenhang, oder? Ja, genau. Wir nennen das hier auch die sogenannte Darm-Haut-Axe. Also eine Verbindung zwischen Haut und Darm und sehr viel läuft tatsächlich über die Bakterien, die Bakterien im Darm und die Bakterien auf der Haut. Ja, das kannst du später noch mal ein bisschen genau erklären, aber erst mal hast du mir was mitgebracht und ich riech schon auch hier im Studium ein bisschen. Ja, was riecht so genau, ist lecker. Ich glaube, wenn man reinkommt, riecht so ein bisschen, es riecht so ein bisschen vergoren und ich glaube, das ist es auch, ne? Ja, riecht schon ein bisschen ungewohnt, aber das ist frisches Sauerkraut. Das schmeckt super, probier mal. Mhm. Hör mal hier so 'n Schälchen, da ist es drin. Ja, riecht noch Sauerkraut, aber wirklich auch so ein bisschen scharf. Also nicht wie das, was man so kennt, was so topf ist. Ja, das ist eben frisches Sauerkraut, das kann man wunderbar zum Beispiel in Salate mischen. Mhm. Und man kann das entweder kaufen, aber man kann natürlich auch selbst fermentieren. Also das im Weg lasse gehen lassen. Mhm. Ja, also schmeckt eigentlich wie Sauerkraut. Also ich hab jetzt gedacht, vielleicht schmeckt das eigentlich noch mal ganz, ganz anders. Aber wirklich frisch und wenn man Sauerkraut mag, total lecker, wie ihr Gemüse fermentieren könnt und wie so das eben auch gesund ist, das erklären wir euch später noch mal ausführlich. Ich finde das richtig gut, weil ich da tatsächlich auch schon öfter drüber nachgedacht habe, das mal selber zu machen. Aber hier immer so ein bisschen Sorge, da was falsch zu machen. Deshalb habe ich mich dann noch nicht ran getraut. Aber erst mal zurück zu Dennis, ihr hattet eben auch fermentierte Lebensmittel empfohlen. Aber man muss sagen, wie ganze Strategie war natürlich noch ein bisschen umfangreicher und deshalb gucken wir uns die jetzt mal an. Die Ernährungsdocksakte. Ja, Dennis hatte vor allem im Gesicht, Picke, am Hals und am Rücken und er hat sie wie so dicke Geschwüre beschrieben und die war noch ziemlich schmerzhaft. Was passiert da eigentlich bei Agnett in der Haut? Also, bei Agnett wird im Prinzip zu viel Teil und es wird zu viel Horn gebildet in den Zählen und dadurch verstopfen dann die Poren und dann können sich halt die Bakterien am Inneren der Haut leicht vermehren und Entzündungen auslösen, weil es sich nicht ein öffnen kann nach außen. Und dann entstehen eben auch mal, kennt das ja diese charakteristischen Eiterpickel, wo man merkt unter der Haut, sammelt sich da was, aber es kommt eben nicht raus. Und das ist ja auch genau das, was Dennis beschrieben hat, wo er in der Lidtweil, dass hier auch teilweise sehr, sehr schmerzhaft ist. Genau. Und Dennis hatte eben die Agne schon mit Tabletten auch behandelt, das hat auch geholfen, aber so weiter die Tabletten da nicht mehr genommen hat, waren die Pickel eben auch wieder da. Und jetzt wollte er es noch mal mit professioneller Hilfe über die Ernährung versuchen. Er hat schon mal so eine Stoffwechselkur gemacht. Ja, genau. In der Zeit hatte er eben auf Süßigkeiten, Kuchen und solches verzichtet auf Brot, Moodle und Reis. Und dann ging es zu seiner Haut tatsächlich auch deutlich besser, aber er hat dann auf so vieles verzichtet, dass er das einfach auch nicht länger durchgehalten hat. Wer hält das denn schon länger durch? Und er hat dann letztlich die Ernährung wieder schleifen lassen und die Pickel kamen halt zurück. Und am Ende war Dennis halt auch total unsicher, welche Lebensmittel er nun wirklich meiden sollte, welche er essen kann. Und das erleben wir in der Praxis ja auch häufiger. Die Leute probieren einfach verschiedene Ernährungstipps aus und wissen am Ende einfach gar nicht mehr, was gut für sie ist und was nicht. Aber da habt ihr dann für Klarheit gesorgt, genau. Erst mal über das Ernährungsprotokoll von Dennis, da war einiges zu finden, Süßigkeiten, Weißmil-Produkte, Limonaden, Fast Food. Das sind ja jetzt alles Lebensmittel, die schon sehr entverdacht stehen, Akner auch zu verschlechtern. Ja, richtig. In all diese Produkte Zucker Weißmil-Fertigprodukte, die lassen den Blut sogar schnell ansteigen. Und dadurch haben wir ja wieder das Thema, dass Inselien ausgeschüttet wird. Und das Inselienbaut nicht nur den Zucker ab, sondern es führt auch zu dem Anstieg von einem sogenannten IGF 1. Das ist ein Wachstumsfaktor, der eben in der Leber produziert wird. Und der hat Einfluss auf Annabole-Stoffwechsel vorgängen. Also das heißt, der sorgt dafür, dass eben zum Beispiel mehr Teig produziert wird, Metthorn gebildet wird. Und das ist eben genau ein Grund für die Akne. Genau, es hat es ja gerade erklärt, zu viel Teig kann eben die Poren verstopfen, das kann an Zündungen führen und letztendlich zu den Pickeln. Ja, genau. Aber auch Milch- und Milchprodukte können ja so eine Rolle spielen. Ja, die Milch vor allen Dingen, die Molkinder Milch, kann offensichtlich einen entscheidender Trigger sein. Deswegen empfehlen wir, akte Patienten Milch und Milchprodukte zu reduzieren. Man muss aber einschränken und sagen, dass es Studien gibt, die untersucht haben, welche Milchprodukte nun wirklich den Einfluss machen. Und Yogurt und Kiesescheine, der offensichtlich günstiger zu sein, während vor allen Dingen frische Milch offensichtlich das Problem ist und die Teigproduktion verstärkt. Und offensichtlich sind hier auch Fermentationsprozeste halt beim Yogurt zum Beispiel, dass was hilfreich ist. Ja, das würde ja auf jeden Fall Sinn ergeben. Also Milch grundsätzlich erstmal lieber wegklassen oder zumindest reduzieren und bei Milchprodukten eben auch so ein bisschen vielleicht ausprobieren. Was da irgendwie schlecht für die Haut ist und was nicht. Ja, genau. All diese Dinge sind ja auch sehr individuell. Natürlich gibt es immer Studien, aber ob das für den einzelnen Menschen dann immer so eine Rolle spielt, muss man sicherlich im Einzelfall auch ausprobieren. Deutlich sind hier Effekte wahrscheinlich bei Schweinefleisch, Zucker und Weißmil, weil das einfach generell Entzündungen fördert. Das haben wir ja schon oft gesehen und da gibt es eine ganz klare Empfehlung da so wenig wie möglich und am besten gar nicht. Ja, das mit dem Zucker, ich glaube, das kennt jeder so ein bisschen. Wenn man sich irgendwie so ein paar Tage oder vielleicht auch zum Beispiel im Dezember, wenn man sehr viel Plätzchen gegessen hat oder sowas, dass dann die Haut nicht mehr ganz so toll aussieht. Also ich kenne das auf jeden Fall. Und dann sollte eben auch nicht so oft am Tag essen. Also ein Protokoll waren vier bis sechs Mal Zeit zu sehen. Das ist ja schon etwas, was ihr grundsätzlich nicht so gerne seht, was er ungünstig ist. Wieso ist das auch bei erkenen Problem? Ja, da haben wir ja wieder das Thema, dass jede Malzeit auch wenn sie noch so klein ist. Also wenn man nur eine halben Butterkriegs ist, beispielsweise, wird insolien ausgeschützt, um eben diese Kohlenhydrate zu verstoffwechseln. Und dann wird jedes Mal wieder so ein Wachstumstriger für die Teigproduktion ausgeschüttet und dadurch wird dann die Akne himen tatsächlich auch befördert. Okay, ich fasse das jetzt mal kurz zusammen an dieser Stelle, denn es sollte eben keines nächsten zwischendurch mehr essen oder auch trinken. Kalorien oder Zucker, so die Spiegel anstieg, das passiert ja durchaus auch durch gezukerte Getränke zum Beispiel. Außerdem sollte er eben genau die Zucker, weiß mehr, fertigprodukte Schweinefleisch und Milch möglichst meiden. Und das waren jetzt mal so die Dones, nenn ich's mal, kommen wir mal zu den Dus. Also was sollte er denn essen? Ja, da kommen natürlich wieder mal die von uns allen immer geliebten Omega-3-Fetzseuren, weil die eben Entzündungssämmt wirken. Zum Beispiel in Leinöl, Nüssen, Samen, dem Fetten Seefisch, wie Lachs oder auch Sattineln oder eben dann in Eigenöl. Ja und bei Dennis hat hier eine Blutuntersuchung gezeigt, dass der Omega-3-Spiegel sehr niedrig war. Und deswegen sollte er Omega-3-Reiche Lebensmittel essen und zusätzlich täglich einen S-Werfel-Algenöl. Darin sind etwa 2 g Omega-3-Fetzseuren enthalten und eine Studie hat gezeigt, dass genau diese Menge tatsächlich Agne lindern kann. Genau und dann hat es zu eben ja noch die Darm Haut-Axer erwähnt, also die spielt bei Agne eben eine sehr wichtige Rolle. Ja genau und um die Haut zu verbessern, muss das Darmikrobium verbessert werden oder eben günstig beeinflusst werden. Denn das Darmikrobium ist eine ganz entscheidende Schaltstellen in unserem Körper für die unterschiedlichsten Stoffwechsel-Prozesse und es werden immer ein Zündungssämmende Stoffe dort gebildet. Die Darmbareere kann geschädigt werden, wenn das Mikrobium schlecht ist, was wiederum auch ein Zündung entfördert. Also insgesamt wollen wir ein gutes Darmikrobium, eine gute Darmbareere dadurch können wir Entzündungen reduzieren. Also wir wissen einfach, dass eine einseitige Ernährung die Artenvielfalt des Darmikrobiums verringert und deswegen die Darmaktien einfach nicht so gute Schützende, Faktoren für die Stoffwechsel ausschütten, also auch keine nicht so gut antäntzendlich wirken können. Das kann dann halt die Agne fördern. Das heißt ungekehrt aber auch, wenn das Mikrobium eben abwechslungsreiche Nahrung bekommt, dann gibt es eben auch eine größere Bakterienvielfalt. Also verschiedene Darm Bakterien und die stellen dann eben auch mehr Entzündungshemmende Stoffwechselprodukte her und das kann dann die Agne auch wiederum verringern. Also wenn man das jetzt mal so ganz einfach zusammen fasst. Genau, also wir sagen immer vielfältige Ernährung macht ein vielfältiges Darmikrobium und wir können ergänzend hier eben auch nicht. Wir haben noch mit Probiotheker und Prebiotheker arbeiten. Wir haben auch einen Podcast schon häufiger besprochen. Prebiotheker sind ja ganz klassisch unsere Ballerstoffe, die vom Körper nicht verdaut werden. Wir haben nicht aufgenommen werden. Deswegen unsere Darmaktien im Diktarm füttern. Dazu zählen natürlich die berühmtenleinsamen Flosam, aber bei der normalen Ernährung auch Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchte, Schikorie, ganz viel. Probiotheker sind, wenn man jetzt nicht gerade Kapseln meint, die fermentierten Lebensmittel wie Sauer, Kaud oder Kimchi, oder Kombucha. Das ist ein fermentierter Tee. Der Kombucha spielt später noch eine Rolle. Probiotheker enthalten dann auch die guten Bakterien direkt. Und dann sollte zum Start der Ernährungstrategie erst mal nur Säfte trinken. Und zwar Gemüse, Säfte, keine Obsefte, denn ein Obseffen ist wieder viel Zucker drin. Und diese Saft-Fastenkur kann man sehr glaub ich nennen, dass man das empfehlt, Ernährungsdokts häufiger zum Start, so eine Ernährungs-Stellung. Das ist im Grunde wie ein Reset, also Neustart. Einmal auf quasi runterfahren, mit einer radikalen Änderung der Ernährungsgebunheiten. Das machen wir eben häufig mit diesem Saft-Fasten. Es gibt über den Tag nur Gemüse-Säfte und abends noch eine warme Brühe. Denn es hat dann seine Säfte für die Fastenkur selbst zu bereitet, aber eben nicht so ganz korrekt. Eigentlich sollte er nur Gemüse-Säfte trinken. Aber das ist eben Zuckerhaltiger. Das führt dann wieder zu den Brüpen-Lutzucker-Anstieg, den wir schon thematisiert haben. Und den sollte man man fast auf jeden Fall meiden. Und das kann auch der Grund dafür gewesen sein, dass seine Haut am Anfang zunächst sogar mal schlechter wurde. Und in Zukunft natürlich auch, dass beim Fasten vermehrt Stoff über die Haut ausgeschieden werden können. Und das kann dann auch die Pickel am Anfang immer fördern. Das ist ja mal beim Fastenräumteil der Körper immer so ein bisschen auf. Und klar, das kann natürlich auch der Grund gewesen sein. Danach sollte Dennis aber vier Wochen Zucker fasten. Damit waren jetzt vor allem zugesetzte Zuckergemein. Also Kuchen, Bombongs und auch seine geliebten Franzbrötchen. Und das will ihm gar nicht so leicht. Am Anfang habe ich durchgehalten. Am Ende durch Druck, durch Stress auf Arbeit. Hat man doch mal zugegriffen, bei zu einem Schockurikel oder sonst was. Ja, und darauf hat Dennis Haut sofort reagiert. Jedes Mal, wenn er was Zuckerhaltiges gegessen oder getrunken hat, dann fing die Haut an zu jucken und zu blühen. So hat er das genannt. Deswegen kam dann der Tipp, bitter troffen zu nehmen. Und das kann eben diesen Heißunger oder speziell diesen Süßunger, tatsächlich lindern. Wir empfehlen immer, die Tropfen nach dem Essen auf der Zunge zu gehen, sodass es damit eben nach dem Essen nicht diese quasi nachtisch Süßunger kommt. An dem Moment, wo er die Bitte troffen, dann genutzt hat, hat ihm das auch sehr geholfen. Aber der Heißunger kam dann trotzdem irgendwann wieder. Und dann war eure Empfehlung, wenn schon daschen, dann lieber selber machen, zum Beispiel Zimt, Schnecken oder Schokomandeln. Ja, wenn man es eben selber macht, hat man es ja in der Hand wie viel Zucker man zusetzt. Und dann kann man eben deutlich weniger Zucker zusetzen als jetzt, zum Beispiel die kauft varianten typischerweise haben. Die haben oft sehr, sehr viel Zucker. Es ist auch schon eine Frage der Dosis. Da ist der Stelle sagen, weil jetzt gerade übrigens Heißunger bekommen hat, die Rezepte für die gesünderen Zimtschnecken oder Schokomandeln, die findet ihr in den Show Notes. Und nachdem, denn es am Anfang gut durchgestartet ist, kam dann auch Phasen, in denen er sich schlechter ernährt hat. Bei ihm ist das immer ganz krass an Stress auf der Arbeit oder so geknüpft. Seine Haut hat darauf immer schnell reagiert, wenn er die Ernährungssyps umgesetzt hat, war dann Hautbild besser. Und wenn er sie nicht umgesetzt hat, war es eben nicht so gut. Nach fünf Monaten ist er zum Abschlusscheck gekommen. Klar, jetzt ist mein Hautbild gerade nicht so gut. Aber ich weiß voran, es liegt ja an mir selbst und an dem, was ich ja zumindest. Ja, das ist ja irgendwie ein ganz klassischer Fall. Stress ist natürlich nicht vermeidbar. Und da muss einfach jeder einen Weg finden, wie er damit umgeht. Und ein Vorschlag für Dennis war zum Beispiel, statt nach den Süßigkeiten zu greifen, vielleicht regelmäßig zu bietetieren, um gar nicht erst in diese Stressspirale zu geraten. Bei manchen hilft auch Sport, dass die Menschen auch gut für den Stoff wechseln. Mane Runde spazieren, gehen einen Kopf frei zu bekommen, also eben Alternativen zum Süßigkeiten essen, um den Stress abzubauen. Am Ende wusste Dennis aber, und das ist das wichtigste, was er beachten musste, wenn er seine Aktien in Grif kriegen möchte. Das heißt, er die Selbstwirksamkeit zurückbekommen. Er wusste genau, wenn er sich richtig ernährt, dann ist die Akt eine weg. Und das ist auch eine ganz wichtige Botschaft. Auf jeden Fall. Ich wollte natürlich wissen, wie es jetzt so ist. Ich habe mich in der Ernährungstherapie in 2020 bei euch auf dem Praxisboot und bei euch in der Ernährungstherapie. Ich hab jetzt mal mit ihm gesprochen und gefragt, wie es aktuell so läuft. Es gab gute Fasen, es gab schlechte Fasen. Jetzt gerade, obwohl ich Stress habe, hab ich wieder angefangen, in eine gute Phase, mich reinzuarbeiten. Das muss man wirklich sagen, dass es nicht so von heute auf morgen gemacht. Ich merke das natürlich auch gleich immer an der Haupt. Und das ist zur Zeit, ich habe kein Bad, wieder besser. Ich hab immer mal wieder mal irgendwo was, aber halt nicht viel. Es ist jetzt morgens mein Hüsley mittags kochen wir immer was vor. Und das nimm ich damit zu arbeiten. Und dann geht das um Abend, sind auch noch die Kleinigkeit. Oder oftmals abends, wenn ich wirklich jetzt melke ich das gerade, dass ich meinen Wagen so dran gefühlt hab, dass ich gar nicht so ein Großzuhör mehr verspür. Ich auch manchmal haben es gar nichts mehr zu essen. Ja, und da geht es sogar dann oft, also, er versuchte sehntag noch in die Eistonne. Oh, also. Ja, wirklich sehr gesundheitsbewusst. Und ich fand das eigentlich ganz gut. Das, was du beschrieben hast, mit der Selbstwirksamkeit. Tolle Entwicklung finde ich. Und ist auch sehr versetzlich, noch dabei, sich neu zu erfinden, so ein bisschen und wege zu finden. Und ich glaube, wenn man einmal gemerkt hat, dass das eigene Leben, das eigene Lebensstil, das verändern kann, dann ist man auch viel motivierter daran zu gehen. Mhm. Ja, den Anruf hatte ich beim auch. Ein wichtiger Tipp für Dennis waren ja eben die Probiothek-Ka, in Form von fermentierten Lebensmitteln. Und die gucken uns jetzt mal genau an. Das Ernährungsdocks wissen. Fermentieren gehört ja zu den ältesten Techniken Lebensmittel haltbar zu machen. Und in den letzten Jahren ist das wieder so ein bisschen hochgekocht. Man könnte sagen, fast schon so ein Trend. Also auf Social Media sieht man das auch immer, wie Leute Lebensmittel eben selber fermentieren. Aber wie das eigentlich genau geht und was sich dafür eignet, das bespreche ich mal genauer. Fangen wir mal mit dem frischen Sauerkraut an, ist das aufwendig, das selbst zu machen? Nicht aufwendig, aber man braucht es tatsächlich etwas Geduld, bis es fertig fermentiert ist. Also man kauft weißkohl, schneidet den in feine Streifen. Und dann wird der noch gehobelt, das ist halt so richtig kleines, also ein typische Sauerkrautgrößer. Und dann wird das Ganze mit Salz vermengt. Denn Salz ist die wichtigste Zutat beim fermentieren. Und dann zieht dem Gemüse das Wasser und bringt dann die Milchseuregierung entgangen. Also wenn der Kohl dann schön vermengt ist mit dem Salz, wird er mit einem Stampf noch gepresst, damit dann noch die Flüssigkeit wirklich rausgepresst wird. Und dann kann man natürlich, wenn man möchte, noch Gewürze ergänzen, zum Beispiel Kümel, Nägen, oder Wacholderbeeren, je nach Geschmack. Und dann wird jetzt endlich der Kohl mit dieser Flüssigkeit zusammen in Gläser abgefüllt und vermindestens fünf bis sieben Tage fermentiert. Dann bei Raumtemperatur, nehm ich an. Ja. Was passiert dann da genau? Also auf dem Kohl sitzen Milchseurebaktierien und die fressen dann den Zucker und die Stärke im Kohl und verstoffwechseln sie zu Milchseure. Dadurch sinkt der pH-Werteskraut und es wird sauer. Und das ist eben ein guter Schutz vor Bakterien, vor Keimen. Denn die mögen häufig keinen sauren pH-Wert. Und dadurch wird das Kaud einfach länger haltbar. Und das Besonderer dabei ist, dass auch gesunde Inhalstoffe wie Vitamin A, C und B, Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Natrium und Fros vor erhalten bleiben. Und für alle, die es nicht so viel Zeit haben, man kann ja sauerkraut auch kaufen. Ja, genau. Sauerkraut kann man natürlich kaufen. Aber wenn man das gute Sauerkraut haben möchte, sollte man darauf achten, dass der frisches Sauerkraut draufsteht. Denn sonst ist es pasteurisiert. Und dann ist es starker Hitzt worden und viele gute Inhalstoffe sind da nicht mehr so enthalten. Nur das frische und pasteurisierte Sauerkraut enthält die lebenden Probiothekern, also die Milchseurebaktierien. Und das gekochte pasteurisierte Sauerkraut verliert eben viele von den gesundheitsförnenden Bakterien, wie Vitamin C beispielsweise, das geht bei mir hitzen auch verloren. Also am besten, roh, es nicht erhältstes Sauerkraut und das steht eben im Kühlregal. Alternativ steht da übrigens auch Kimchi. Das ist die koreanische Variante mit Chienakohl, gewürzt wie Chili und Knooblauch und Ingwer. Das ist auch total lecker. So ein bisschen scharf auch. Für mich geht das nur in dieser sehr milgen Variante, weil ich schaffe nicht so ganz gut abkann. Ist schon speziell, aber ich find's auch ganz interessant. Also was für Gemüse-Sorten eignen sich denn noch zum fermentieren? Besonders gut geeignen sich Gemüse, das nicht zu weich ist. Also neben Kohl ist das zum Beispiel Wurzelgemüse, Rotebete, Kürbis, Zwiebeln, Rettig oder Paprika. Du hast ja eben schon gesagt, beim fermentieren, bleiben eben Vitamine und Mineralstoffe auch erhalten. Warum sind fermentierte Lebensmittel denn noch gesund? Ja, durch diese Fermentation haben die Mikroorganismen die Nau schon so ein bisschen vorverdaut. Das heißt, ein Zwiehmes sind schon am Werk gewesen, die Nährstoffe so ein bisschen aufgespalten. Das führt dazu, dass protein oder Mineralien wie Eisen, Zink und Kallium vom Körper dann besser aufgenommen werden können. Sehr richtig gut. Ich habe auch noch gelesen, dass fermentierte Lebensmittel eben das Dami-Krobium und damit auch das Immunsystem stärken können. Genau, weil sie eben sozusagen ein natürliches Probiothe kommen sind. Und das ist tatsächlich auch in einer kleinen Studie an der Stanford-Universität gezeigt worden, dass eben fermentierte Lebensmittel für eine erhöhte Vielfalt des Dami-Krobiums sorgen, was wir eben schon hatten, dass eben ein gesundes Dami-Krobium ist vielfältig. Und es konnte eben gezeigt werden, dass das regelmäßige Essen fermentierter Lebensmittel, [Musik] Das ist ein unantwortes Körper verbessert. Entzündungsbodenstoffe im Blut senken. Das ist Intelleukin 6. Das haben wir als wichtigen Entzündungsfaktor bei Rheumatoidia-Atrittes, also beim klassischen Räume oder auch beim Typ 2 Diabetes. Dass das gesenkt werden kann durch die fermentierten Produkte. Eine andere Studie hat noch gezeigt, dass fermentierte Milchprodukte das Risiko einer Darmkrebserkrankung senken können. Insgesamt sind das super Lebensmittel. Wie sagen wir immer schön superfood. Es scheint auch ganz bestimmte Bakterien, von diesen fermentierten Lebensmitteln zu profitieren. Und zwar die, die Butterrat herstellen, dass sie diese Butterseure, die aus Ballerstoffen produziert wird. Die kann Entzündungshämt wirken. Das heißt, das sind so alles die Punkte, weshalb ihr das auch gerne empfehlt. Wir empfehlen am besten täglich fermentierte Lebensmitteln zu essen. Ich weiß nicht, muss ich mir darauf achten. Man muss davon sagen, da gibt es eine große Vielfalt. Aber Kraut, Kimchi, Yogurt, Käse, Kaffee. Das haben wir alle schon mal besprochen. Gehört ja auch Sauerteig dazu. Oder Sojasauce und auch Oliven. Und an Oliven hab ich jetzt erst mal gar nicht gedacht, wenn es um fermentierte Lebensmittel geht. Frische Oliven sind sehr bitter, weil sie einen bitterstoff enthalten. Durch fermentation wird dieser bitterstoff abgebaut. Und die Oliven werden genießbar. Ein wichtiger Tipp, einige Oliven werden nur mit Natronlauge behandelt, die werden in Salzlake konserviert, aber nicht fermentiert. Das ist weniger gesund. Wer fermentierte Oliven haben möchte, sollte auf die Begriffe natürlich gereift oder fermentiert achten. Da steht auf Verpackungen drauf. Ich finde auch eine sehr wichtige Infos. Wie diese Schwarzfärbung der Oliven. Das ist so richtig schwarz-uliven. Die sind eher so was dunkler. Wenn die natürlich diese Schwarzfärbung hat. Genau, die Schwarzfärbung. Schmeckt viel besser, ehrlich gesagt. Künstlich bearbeitet. Dann gibt es Miso-Paste, die gehört zu den fermentierten Lebensmitteln. Hast du das benutzt? Gehört habe ich davon benutzt, habe ich es noch nicht. Miso ist eine traditionelle japanische Paste, die durch fermentation von Sojabonen, Salz und Schimmelpilsen hergestellt wird. Dies bekannt für ihren Herzhaften umami-Geschmack. Wir tatsächlichen vielen Gerichten, der japanischen Küche wie beispielsweise Miso-Suppe, aber auch Marinaden und Soßen verwendet. Es ist schon so lustig, was zu essen. Wo wir es bei den exotischen Zutaten auch schon war, lasst uns jetzt diesem Kombucha-Smoothie machen. Das Ernährungsdocks-Rezept. Die das Musik ist wunderbar fix gemacht. Was haben wir denn hier? Blatschpinat. Genau. Blatschpinat enthält viele Nährstoffe wie der Minzee, Fulsäure, Eisenmagnese, Mordakalium. Dann gibt's einiges an Obst. Wir haben Orange dabei, Zitronen und Kiwi. Das sind alles drei Früchte, die sehr reich ein Vitamin C sind. Kiwi kann außerdem wunderbar gegen Verstopfung helfen. Wokado, hab ich hier. Da haben wir die gute Omega-Dreiquelle, die absolut antientzündlich wirkt. Minze ist gut für die Verdauung, auch bei Bauchkrämpfen. Dann ist hier eine Flasche Kombucha. Magst du dir mal probieren? Aber sag mir erst mal, was das ist. Das ist ein fermentiertes Tee. Das ist ein Tee, dem wurde ein spezielles Tee von Bakterien gemischt zugesetzt. Dadurch wird das ein fermentiertes Tee. Man muss aber aufpassen, dass die Kombucha-Varianten, die man oft auch starke Zucker sind. Densofern da viel Zucker enthalten. Aber durch die Gierung von dem Zucker entsteht so leichte Kohlen-Säureartige. Und auch ein bisschen Alkohol. Ohi. Ja gut. Aber es steht nicht drauf, dass der Alkohol drin ist. Das wird wahrscheinlich sehr wenig sein. Hier steht auch Zucker drauf, aber durch die Färmentation ist er dann nicht mehr so schlimm. Genau, das wird abgebaut. Aber ein bisschen bleibt meistens noch zurück. Aber durch den süßen Geschmack ist das eben auch ein sehr beliebtes Getränk tatsächlich. Wie gesagt, man hat diesen leichten Spudegeschmacks so ein bisschen. Das steht auch hier drauf. Ich würde mal sagen, probieren wir das doch mal. Ein klein Schluck. Prost. Prost. Ich finde das ehrlecker. Aber ich bin auch totaler Tee-Drinker deswegen. Ja, genau. Man schmeckt so ein bisschen Tee, ein bisschen Kräuter. Da sind auch einige Kräuter drin, ganz viel, sogar, wenn man da hinten drauf guckt. Ein bisschen süß, Kohlen-Säure. Und man schmeckt auch, wenn man genau darauf achtet, so ein bisschen was vergoren ist. Aber nicht extrem gewonnen. Und je nach kombucha Herstellung sind da unterschiedliche Kräuter und Geschmacksrichtungen drin. Deswegen kann man dann viele verschiedene Sorten und da kann man auch ein bisschen gucken, was dann persönlich am besten schmeckt. So, und damit machen wir jetzt ein Smoothie. Ja, dann hol ich mal den Mixer rüber. Genau, wie machen wir das jetzt? Alles schneiden wir rein. Auf jeden Fall muss der Kern aus der Avocado raus besser. Kommt die ganz, ganz Avocado da rein? Eine kleine Avocado. Dann machen wir das wohl. So. Kiwi? Genau, Avocado und Orangische sind drin. Ich hab ja sein Oranget drin. Ich weiß nicht, jetzt noch ein bisschen rein. Wir haben noch den Spinat hier. Genau. 500 Gramm Blatt Spinat. Und eine Scheibe Zitronen. Ich kann auch den Spinat schon mal reinwerfen. So, Kiwi ist drin. Und so haben wir noch eine Scheibe Zitronen, wo du gerade am Schnittel bist. Ja, passt doch wunderbar. Jetzt kommt dann noch 300 Milliliter Kombucha rein. Auch noch ein bisschen Flüssigkeit, dann gib ihm. Das schauen schon richtig schön. Fast so ein bisschen als würde man da Bier reinkitten. Sieht zumindest so aus. Wir wollen nicht unbedingt Werbung verbieren machen, aber das ist natürlich auch fermentiert. Also, das sieht doch ganz gut aus. Das sieht super aus. Ich hab das richtig Lust, dass du probierst. Ja, total lecker, auf jeden Fall. Brust. Total lecker. Ich find, man schmeckt auch alles raus. Die Avocamins, die Minze, eine tolle Kombination. Auch den Spinat, aber nicht. Ich hab das nicht das Gefühl, dass ich Ram Spinat essen, sondern wirklich so ein frischen, leckeres Smoothie. Richtig lecker, ja. Mhm. Richtig gut. Also, es ist ja wirklich auch schnell gemacht. Aber jetzt sag mir doch bitte noch mal, wie wird denn dieser Kombucha jetzt ganz genau hergestellt? Also, die Basis ist ja, hat mir schon angesprochen, Tee und zwar Schwarzer oder Grüner Tee. Und dann kommt er ein Tee-Pills dazu. Da wird auch Kombucha-Pills genannt und eben Zucker. Dieser Pills, das ist eine warbelege Masse und steckt voller Bakterien und Hefekulturen, die eben auf Vitamine und Mineralstoffe bilden können. Und dieser Kombucha-Pills wird in dem gesüsten Tee dazugegeben. Und dann sieben bis zehn Tage stehen gelassen. Noch schneller geht es mit Wasserkäfchen, hast du da schon mal gehört? Ja, von Silja tatsächlich. Aber ich hab's noch nie probiert. Also, dafür brauchst du Wasserkäfchen, Kristalle. Und du gibst in ein Wasserkrog trockenfrüchte und Zucker für die Gierung. Etwas die Tonsaft für die Säure und dann die Wasserkäfchen, Kristalle. Und das Ganze wird dann zwei bis drei Tage geren gelassen. Während der Vermietation wird da Zucker dann abgebaut und es entsteht ein leicht sprudelndes Getränk mit wenig Zucker. Das ist eben die Stolle dieses fermentieren, macht oft eben dieses leicht sprudelige, was ja viele beim Getränk sogar nomen. Ja, es ist dann richtig wie so eine gesunde Limbo, kann man auf jeden Fall sagen. Ja. Und total lecker und selbst gemacht. Genau, also eine gesunde Alternative zu Soft Drinks. Vielen, vielen Dank, Viola, für die vielen spannenden Infos, die ich gerne für mich alle noch mal mitnehme. Und auch diese neuen Rezeptideen mit den fermentieren. Ja, könnte ich mir vorstellen, mal auszuprobieren. Ja, viel Spaß dabei. Danke. Das Rezept für den grünen Kombucha Smoothie, das gibt's natürlich wie immer auch in unseren Show-Nodes. Und ich schreib mir noch mal hinter die Ohren mehr fermentiertes zu essen. Oder zu trinken. Jede Menge weitere Rezepte und spannende Fälle der NDR Ernährungsdocks die findet ihr auf NDR.de/edox. Aber bitte denken dran, und das ist uns wirklich ganz wichtig. Eine radikale Ernährungsumstellung, die sollte die am besten immer mit eurer Hausärztin oder einem Ernährungsmediziner besprechen. Autorin dieser Folge ist Katja Gunschlach und ich bin Julia Deman. Wenn euch unser Podcast gefällt, dann abonniert uns gerne am besten NLE, die Audio-Teak, indem ihr auf die kleine Glocke klickt, verpasst ihr auch keine Folge mehr und empfehlt uns gerne weiter. Ihr kennt bestimmt Menschen, die vielleicht nicht so ganz zufrieden mit ihrer Ernährung sind oder vielleicht auch einfach neugierig. Wie welche Lebensmittel unserem Körper helfen können? Wir hören uns in zwei Wochen wieder, wenn ihr mögt. Jetzt macht's gut, bleibt gesund und lasst es euch schmecken. (MUSIK) Fertiges Essen nach Hause liefern lassen, easy. Egal, ob sie gern Proteinreich oder Guteen frei, die Gerichte kommen dann weise tiefgekühlt oder im Glas per Post nach Hause aufwärmen und sofort auf den Teller. Und das Ganze gibt's sogar im Abo. Die fertig Gerichte sehen dann zwar aus wie selbst gekocht und sollen auch genauso gesund sein. Aber was steckt da wirklich drin? Und können sie eine gesunde Ernährung unterstützen? Das haben sich meine Kollegen in von "Buy Bettaner" angeguckt. Die ganze Folge findet ihr auf dem YouTube-Kanal von ARD Mark Check und den Zugöring. Link natürlich wie immer in unseren Schonauts. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Akne wird durch Faktoren wie Genetik, Hormone, Stress, Schlafmangel, UV-Strahlung, Umweltverschmutzung, Rauchen und Ernährung beeinflusst.
  2. Die Darm-Haut-Achse beschreibt die Verbindung zwischen Darmbakterien und Hautgesundheit; ein gesundes Darmmikrobiom kann Entzündungen reduzieren.
  3. Dennis Dick, ein 38-jähriger Akne-Patient, verbesserte sein Hautbild durch eine Ernährungsumstellung mit Verzicht auf Zucker, Weißmehl, Fertigprodukte, Schweinefleisch und Milch.
  4. Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Leinöl, Nüssen, fettem Fisch oder Algenöl) wirken entzündungshemmend und können Akne lindern.
  5. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder Kombucha (Probiotika) und Ballaststoffe wie Leinsamen (Präbiotika) fördern ein vielfältiges Darmmikrobiom.
  6. Eine anfängliche Saftfastenkur mit Gemüsesäften (keine Fruchtsäfte) diente als Reset, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
  7. Bittertropfen halfen Dennis, Heißhunger auf Süßes zu reduzieren; bei Stress griff er zu Alternativen wie Bewegung statt Süßigkeiten.
  8. Selbst gemachte Snacks (z. B. Zimtschnecken mit weniger Zucker) waren eine gesündere Alternative zu gekauften Produkten.
  9. Dennis erlangte Selbstwirksamkeit

Summary:

Der Podcast „Die Ernährungsdocs“ zeigt am Beispiel des 38-jährigen Dennis, wie Ernährung Akne beeinflussen kann. Dennis litt seit der Pubertät unter schmerzhaften Pickeln im Gesicht, am Hals und Rücken, die auch nach medikamentöser Behandlung immer wiederkehrten. Die Ärztin Dr.

Viola Andresen erklärt, dass Akne durch die Darm-Haut-Achse mit dem Darmmikrobiom verbunden ist: Ein unausgewogenes Mikrobiom fördert Entzündungen, während eine vielfältige Ernährung mit Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln die Haut verbessert. Dennis begann mit einer Saftfastenkur aus reinen Gemüsesäften, um seinen Blutzucker zu senken, und verzichtete anschließend vier Wochen auf Zucker, Weißmehl, Fertigprodukte, Schweinefleisch und Milch. Stattdessen integrierte er Omega-3-reiche Lebensmittel wie Leinöl und Algenöl sowie probiotische Lebensmittel wie selbst fermentiertes Sauerkraut.

Bittertropfen halfen gegen Heißhunger auf Süßes, und bei Stress suchte er Alternativen wie Bewegung. Nach fünf Monaten hatte Dennis gelernt, dass seine Ernährung direkt sein Hautbild steuert – bei konsequenter Umsetzung blieb die Akne weg, während Rückfälle sofort sichtbar wurden. Die Selbstwirksamkeit motivierte ihn, langfristig dranzubleiben, trotz gelegentlicher Rückschläge durch Stress.

Der Podcast betont, dass fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut nicht nur gesund sind, sondern auch einfach selbst hergestellt werden können, indem man Weißkohl mit Salz fermentiert.

FAQs

Die Darm-Haut-Achse beschreibt die Verbindung zwischen Darm und Haut. Ein gesundes Darmmikrobiom fördert entzündungshemmende Stoffwechselprodukte, was Akne lindern kann, während ein schlechtes Mikrobiom Entzündungen begünstigt.

Empfohlen wird, Zucker, Weißmehlprodukte, Fertigprodukte, Schweinefleisch und frische Milch zu meiden, da sie Entzündungen fördern und die Talgproduktion anregen.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Sie sind in Leinöl, Nüssen, Samen, fettem Seefisch oder Algenöl enthalten und können bei ausreichender Zufuhr Akne lindern.

Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kombucha enthalten Probiotika, die das Darmmikrobiom verbessern und so entzündungshemmend auf die Haut wirken können.

Eine Saft-Fastenkur dient als Reset der Ernährung. Dabei werden über den Tag nur Gemüsesäfte und abends eine warme Brühe getrunken, um den Stoffwechsel zu entlasten und Entzündungen zu reduzieren.

Bittertropfen nach dem Essen auf der Zunge können den Süßhunger lindern. Alternativ helfen selbstgemachte Snacks wie Zimtschnecken mit weniger Zucker oder Stressabbau durch Sport oder Spaziergänge.

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