Speaker 1Spieltrieb, der Kinder- und Jugendfußball-Podcast von Advance Football. Man kann sich coole Anhängsel, Trainingshilfen, man weiß nicht, wie man es nennen sollte, bestellen kann. Wir haben aber auch einen Blog und wir haben diesen kostenlosen Podcast. Heißt, wenn ihr uns schon kennt, wenn ihr uns jede Woche hört, gerne an eure Kolleginnen und Kollegen weiterempfehlen oder uns bewerten bei Spotify oder bei Apple Podcast. Und dann hätte ich gesagt, Sakko, lass uns direkt inhaltlich rein starten, oder?
Speaker 2Ja, Trainer-Anhängsel finde ich eine super Beschreibung für die jahrelange Arbeit. Die wir in unsere Produkte stecken.
Speaker 1Schön abgewertet, aber gut. Demut. Demut. Kommen wir zum DFB. Du darfst nicht irgendwelche Stichwörter, hast du ja jetzt rausgefunden letzte Woche, nicht irgendwelche Stichwörter im Zusammenhang mit dem DFB bringen, sonst fühlen sich die Leute auf den Schlips getreten.
Speaker 2Nee, nee, nee, geht gar nicht sehr um Stichwörter. Ich habe festgestellt über die letzten drei Wochen, sobald ich diese drei Buchstaben auch nur sage, bin ich danach entweder krank eine Woche lang. Oder meine Internetverbindung bricht ab. Ich schwöre, das war bei zwei Codes unabhängig voneinander so in einer Woche an unterschiedlichen Tagen, sage ich das Wort DFB und danach ist für 30 Sekunden die Verbindung weg. So, und dadurch, dass hier zentrale Rechenstelle hier von mir aus in Frankfurt ist, wer weiß, wer weiß. Aha.
Speaker 1Ja. I doubt it. Auf jeden Fall. Wir wollten kurz einen Nachtrag bringen. Wir wollten kurz einen Nachtrag bringen zur letzten Folge der Stützpunkt-Folge und dann gab es witzigerweise, da tat mir so leid, dass ich gesagt habe, komm, wir nehmen es in die nächste Folge nochmal auf, weil wir hatten, ich weiß gar nicht, wann es war, aufgenommen am Montag und wirklich eine Stunde nach unserer Aufnahme, nicht nach der Veröffentlichung, nach unserer Aufnahme kam die E-Mail von, jetzt ist mir so ein Name entfallen, ich glaube Steffen, ich bin mir nicht mehr sicher, kam die E-Mail und ich dachte, komm, jetzt müssen wir das auch noch mit aufnehmen. Und zwar, ganz wichtig. Wir hatten am Anfang der Folge ganz klar gesagt, wer quasi neutral und in Gänze verstehen möchte, was der DFB macht in seinen ganzen Facetten in dem Stützpunktprogramm, der darf sich gern die drei Folgen, die es gibt mittlerweile, wo wir über dieses Thema sprechen, mit Akteuren aus dem System anhören. Wir hatten für diese Folge zwei Fragen, die einfach unabhängig voneinander reinkamen und diese beiden Fragen oder diese beiden Themen, die waren nun mal etwas stützpunktkritisch. Stützpunktkritischer, beziehungsweise etwas mit einem anderen Blickwinkel auf den DFB-Stützpunkt und dem wollten wir einfach nur ein bisschen eine Bühne geben, dass wir dann natürlich jetzt nicht anfangen, ein Loblied auf den DFB-Stützpunkt zu singen, sondern quasi auch eine Einordnung zu diesen Fragen und diesen Themen geben, ist ja wohl völlig klar. So, das einfach nur mal kurz als Rückmeldung, weil uns so die ein oder andere Nachricht erreicht hat von, eigentlich finde ich euch ganz gut, ihr macht es super, aber.
Speaker 2Ja, wobei man dazu sagen muss, also es gab ja zwei Formen von Rückmeldungen, das ist eigentlich immer so bei den Folgen, wo es in irgendeiner Form auch um den DFB oder um spezifische Landesverbände geht. Hast du die Menschen außerhalb dieses Systems? Ja. Die können sich mit vieles verhalten. Ja. Die können sich mit vieles verhalten. Die können sich mit vielen Sachen dann identifizieren und sagen, ah ja, die Erfahrung habe ich auch schon mal gemacht oder das habe ich auch mitbekommen bei einem Bekannten oder sehe ich genauso und dann hast du die Person im System selbst, die haben damit immer ein sehr großes Problem, weil man ja sagen muss, bei den x100 Stützpunkten, die es da deutschlandweit gibt, hast du natürlich dann Stützpunkte, Stützpunktrainer, die sehr gewissenhaft arbeiten und so wie es halt immer ist, auch im NLZ-Bereich, dass du natürlich mit den in Anführungszeichen schwarzen Schafen dann in einen Topf geschmissen wirst, also so wie ja die Pauschalkritik der DFB, was ja auch oft nicht passt, das sind halt dann einzelne Personen, Abteilungen, Projekte, was auch immer, so wird das dann auch als Generalkritik aufgefasst, aber auf der anderen Seite finde ich es immer sehr schön, ich denke, wir legen den Finger auf den DFB, weil wir wissen, dass wir da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind, die da nicht so viele Leute sind. Ja. Ich bin auch gerne auch in die Wunde, wir haben den großen Vorteil und da bin ich mittlerweile auch mit gestiegenem Alter, finde ich, immer dankbarer dafür, dass wir uns für nichts mehr rechtfertigen müssen, also ist das richtig formuliert, also weißt du, vielleicht ist das, ja, wobei, also was ich damit sagen will ist.
Speaker 1Das denkt sich der 70-jährige Hutbürger, denkt sich das auch, ich muss ihm gar nicht mehr was beweisen.
Speaker 2Achso, ne, geht nicht um Beweisen, sondern eher darum, also ich habe nicht das Gefühl, abhängig zu sein von Mechanismen im System, dass man aus dem System das System schwer kritisieren kann, also wenn ich jetzt beim DFB angestellt wäre und von denen mein Gehalt bekomme, dann würde ich ja auch gucken, wie ich Kritik platziere, das gleiche ja auch in jedem anderen Unternehmen ist, glaube ich, selbstverständlich und da, das wollte ich eigentlich nicht. Ja. Ich würde damit sagen, dass ich froh und dankbar darum bin, dass es uns nur deswegen schon so lange gibt, weil es genug Menschen an der Basis gibt, die sagen, hey, ich finde es cool, was ihr macht und ich bin bereit, dafür Geld auszugeben, weil das, da muss man jetzt auch kein Geheimnis draus machen, wir sind eine GmbH und die hat nach deutschem Recht eine Gewinnerzielungsabsicht und wir müssen entsprechend handeln, auch als Geschäftsführer, das ist ja auch kein Problem, denn in diesem Segment Breitensport und Ehrenamt kann es uns ja nur geben, wenn wir uns nicht so viel Geld verdienen. Wenn unsere kostenpflichtigen Produkte so gut sind, dass die Menschen bereit sind, dafür Geld auszugeben, obwohl es vielleicht auch kostenlose Angebote gibt und deswegen haben wir uns das alles selbst erarbeitet, das möchte ich nur mal sagen, ich bin nicht nur stolz drauf, sondern es verschafft uns halt auch die Möglichkeit, Dinge aus einer Sicht und Perspektive und in der Schärfe anzusprechen, die es anderen vielleicht, die anderen vielleicht verwehrt bleibt.
Speaker 1Genau und es gibt uns auch die Möglichkeit, unseren Nichtverhaltens. Wir haben den Redaktionsplan umzuschmeißen und noch kurz eine Zwischenfrage mit in die Folge reinzunehmen, die dann kurz nach der letzten Aufnahme kam und die war nämlich zum Thema Stützpunkt folgende. Hi Joscha, ich habe auch nochmal eine kleine Frage, die ihr vielleicht bei einer eurer Podcastfolgen besprechen könnt, wenn ihr das überhaupt wollt. Wollen wir. Wir sind ein relativ erfolgreicher Jahr, 2014 der Jahrgang, Pokalsieger und Vizemeister, Vize-Hessenmeister etc. bla bla bla, für mich zweitrangig. Ich finde es auch geil. Ganz oben in der Ehe. Ich jetzt auch so formuliert. Da es mir um den Spaß und die Entwicklung der Kinder geht. Der Erfolg hat mit mir, obwohl ich auch die C-Lizenz habe und mich dennoch regelmäßig auch über euch weiterbilde, um für die Kids der beste Trainer zu sein, den sie verdient haben, wohl weniger zu tun. Boah, das ist aber ein Satz. So, jetzt zur Frage oder zum Punkt. Beim Stützpunkt spielen aber nur die Kinder, deren Eltern proaktiv auf den Stützpunkt zugegangen sind. Obwohl dem Stützpunkt klar ist, dass es noch mehr Talente bei uns gibt, kommt hier keine Nachfrage, geschweige denn eine Rückmeldung zu den Kindern, die schon dort sind, in irgendeine Richtung. Ein Spieler ist nun sogar schon zur TSG Hoffenheim gewechselt und ein weiterer Spieler ist gerade auf dem Sprung zur Eintracht aus Frankfurt. Ist es meine Aufgabe, hier proaktiv aufzugehen? Natürlich wachsen jetzt auch die Ansprüche der anderen Eltern und mich würde eure Einschätzung dazu interessieren.
Speaker 2Ja, genau das, irgendwie die Situation und es ist ein bisschen unangenehm, glaube ich, dass es jetzt natürlich so aussieht und das ist das, was du ja eigentlich vermeiden willst, dass Eltern so überengagiert sein müssen zum Wohle ihres Kindes und jetzt anfangen da, keine Ahnung, den Stützpunkttrainer anzurufen, die Profivereine in der Umgebung anzurufen und so eher sich so reinsteigern im schlimmsten Fall. Also ich kann jetzt nicht voraussetzen, dass es da auch so ist, vielleicht ist es auch super entspannt. Also haben sie halt mal einen Abend gemacht, da drei Leute angerufen und gut war es. Weiß ich nicht, aber die Gefahr besteht natürlich, dass dadurch, dass dein Kind sowieso schon irgendwie von seiner Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt steht, du jetzt so anfängst da wie wild um die Gegend zu rennen und dem Kind damit ja auch vielleicht ein merkwürdiges Bild, deine eigene Identifikation mit dem Sport des Kindes dann aufdrückst. Das ist nicht der Wunsch und nicht der Gedanke ist. Eher ein bisschen schwierig, weil das, ich kann total nachvollziehen, dass jetzt dann die anderen drei, vier, fünf Eltern, die halt nicht so aktiv geworden sind, sich jetzt fragen, oh, bin ich das meinem Sohn oder meiner Tochter nicht? nicht schuldig, auch loszurennen und den versuchen, irgendwo zu platzieren, weil wenn ich das nicht mache, dann hat der offensichtlich einen Nachteil. Und das sehe ich als Problem und dürfte nicht sein und dürfte, glaube ich, auch in dem Konstrukt Stützpunkt nicht sein, wo die Sichtung ja flächendeckend genug passieren muss und jeder Trainer dann irgendwo für ein paar Vereine ja auch zuständig ist und das ja abgedeckt sein soll. Das ist ja der Kern dieses ganzen Förderkonstrukts ist ja flächendeckend Talentsichtung und Förderung betreiben zu können. Deswegen glaube ich, ist es schade, dass es so ist. Kannst es nicht immer ausschließen. Jetzt wäre natürlich für mich die Frage, wie sehe ich das denn als Stützpunktrainer? Also würde ich dann dem Trainer, also anstatt, dass er uns die E-Mail schreibt, schreibt er die mir als Stützpunktcoach, sagt, hey, ihr habt vier Kinder von uns, da sind noch fünf, die genauso gut sind. Ich kenne die, ich trainiere die schon lange und an zwei davon sind auch NLZs dran. Sollen sich die Eltern jetzt bei euch melden oder ladet ihr die jetzt irgendwie ein, werdet ihr auf die aufmerksam? Was ist der Plan? Und da wüsste ich nicht genau, was jetzt die Antwort wäre, weil denen zu sagen, die Eltern sollen mich mal anrufen, ist ja auch irgendwie weird, weil da hast du in drei Wochen im schlimmsten Fall vielleicht 30 Eltern die Woche, die dich anrufen.
Speaker 1Das wäre tatsächlich interessant zu wissen, ob es überhaupt eine Form der Kommunikation gibt mit dem Stützpunkt oder schon gab, so wie ich es jetzt rauslese, eben nicht. Vielleicht ist das Stützpunkt auch sehr dankbar, drum kann ja auch sein. Ja, schwierig.
Speaker 2Zu Hoffenheimer-Zeiten haben wir ja diese oft Väter, er schreibt glaube ich nicht dazu, oder? Hat er seinen Sohn trainiert oder nicht? Wahrscheinlich schon und vermutlich gehört er auch zu den zehn Jungs dazu und das also wir haben versucht, das Netzwerk zu diesen Menschen sehr stark auszubauen, weil wir sagen, okay, also A, hat er irgendwie sehr gute Arbeit geleistet, entweder dadurch, dass er gut mit den Kindern umgeht und deswegen Kinder zu ihm gewechselt sind, der hat ja deswegen 30, oder die Kinder, die da waren, hat er einfach gut ausgebildet, deswegen sind da jetzt welche für uns interessant, oder beides, heißt aber zu so einem Menschen engen Draht zu haben, das war für uns immer wie so ehrenamtliche Scouts in Anführungszeichen, das waren die, die dich dann angerufen haben, weil die ja auch super viele Turniere und Leistungsvergleiche spielen, die sagen, hey, bei der und der Mannschaft, da war ein Spieler, der ist mir aufgefallen, das war Wahnsinn, vielleicht könnt ihr euch den auch mal angucken, also da ist ja dieses Konkurrenzdenken komplett weggefallen und du hast eher noch Menschen, die dich unterstützt haben als damals Verein, aber potenziell ja auch hier in diesem Fall im Schützpunkt, aber weiß nicht genau, ich meine, die Stundenanzahl ist auch begrenzt, die auf Minijobbasis geleistet werden können und dürfen, äh, ja, vielleicht kann ja einer von den fleißigen Kommentatoren auch schreiben, wie man in so einem Fall den Lautprotokoll damit umgehen könnte.
Speaker 1Ja, absolut. Sakko, lass uns mal in den Hauptteil dieser Folge reingehen, nämlich, und ihr habt es im Titel schon gelesen, sechs Gedanken, die du dir zur Winterpause machen solltest als Kinder- und Jugendfußballtrainer. Wir haben jeweils drei Punkte gesammelt und stellen, die uns gegenseitig vor und geben noch ein bisschen Kontext dazu, vielleicht auch bei dem jeweils anderen. Möchtest du starten? Ja, ich kann starten.
Speaker 2Ich hab so versucht, die Sachen so aufzulisten nach der Häufigkeit, mit denen ich auch damit konfrontiert werde oder die Häufigkeit der Gedanken, die ich dazu habe. Und der erste Punkt, der mir da kam, ist das Thema Entwicklung und zwar, die Frage und irgendwie der Gedanke, wie erfasse und bewerte ich Entwicklung bei den Kids? Weil ich immer wieder feststelle, dass wir als Erwachsene und Lehrende sehr schnell wollen, dass wir Ergebnisse sehen von dem, was wir da tun. angefangen bei Superiorisierungsplänen, dass wir halt in Blöcken arbeiten, was die Inhaltsvermittlung angeht, weil wir dann das abgeschrieben haben, wir wollen es fertig haben, der Inhalt ist jetzt gelehrt und vielleicht auch noch gelernt, wenn wir Glück haben, aber dann ist es zumindest kann ich einen Haken dran machen und ich mache jetzt weiter und dass man da für sich mal überlegt und ich sehe das jetzt quasi in der Erziehung meines Hundes als First Time Hundepapa sehe ich das auch, weil du natürlich ständig dem Vergleich unterliegst mit anderen und in der anderen Situation und das andere Charaktereigenschaften und auch noch anderes Alter und ich vergleiche natürlich aber dann sofort und dann komme ich, habe ich schnell das Gefühl, ich kann gar nicht voran. Oh mein Gott, den letzten Monat haben wir wirklich nichts, also eher ist noch eine Rolle rückwärts, da sind jetzt Verhaltensweisen drin, die sind ja noch schlechter als sie davor waren. Und man verliert dann schnell den Blick für, was ist eigentlich in den letzten sechs Monaten passiert oder in den letzten zwölf Monaten. Diese Betrachtung finde ich finde ich mal gesund, da so ein bisschen raus zu zoomen, aus diesem ich trainiere jetzt drei Teile im Training und will die im Abschlussspiel sehen. Wir haben jetzt zwei Trainingsanheiten in der Woche Spielaufbau trainiert, ich will es am Wochenende im Hallenturnier sehen und ich habe die letzten drei Wochen Freilaufen trainiert, ich will das jetzt auch sehen, dass ihr es besser könnt. Also das, dieser ständige Drang schnell und mach und ich will es sehen, ich will sofort sehen, dass du es besser kannst. Nach einmal Passspiel trainieren will ich sehen, dass das Passspiel besser ist. Also das alles, dass man da ein bisschen entspannter wird, durchatmet und dann für sich mal überlegt, wie könnte dann eine Bewertung von Entwicklung aussehen. Ein Gedanke, den ich für mich da hatte, wäre halt zu sagen, du übernimmst die Mannschaft und filmst vielleicht die ersten ein, zwei Trainingsanheiten und ein, zwei Spiele direkt zu Beginn der Saison und dann nochmal im März. Und dass du dann sagst, okay, jetzt vergleiche ich mal irgendwie sieben, acht Monate des Trainings und der Entwicklung bei den Kindern miteinander und stelle vielleicht Sachen fest, die mir sonst verborgen bleiben, wenn ich nur so super rangesoomt im Day-to-Day-Business mit den Kids in der Mannschaft bin.
Speaker 1Ja, also gerade Training filmen finde ich sehr, sehr cool. Wettkampf ist, finde ich, immer sehr, sehr schwierig, weil da schon ganz viele andere Einflussfaktoren irgendwie mit dabei sind, die du nicht so richtig beeinflussen kannst beim Training, hast du verhältnismäßig stabile Rahmenbedingungen, wo du es, finde ich, dann auch besser absehen kannst. Also dann würde ich lieber im Training zum Beispiel ein Abschlussspiel bewerten, größer vielleicht. Ja, finde ich einen sehr, sehr coolen Punkt. Würde ich auf jeden Fall unterschreiben.
Speaker 2Was kam dir zuerst in den Kopf?
Speaker 1Mein erster Punkt ist, wie krass, und das ist jetzt eher was im Trainerteam oder auch eigentlich, wie weit ist die Entwicklung der Mannschaft, wie krass ist der Unterschied in der Trainingsqualität, wenn ich nicht da bin als Trainer? Ja, also man kennt es, wir hatten es, glaube ich, schon in der einen oder anderen Folge auch mal thematisiert, was passiert, wenn der Co-Trainer quasi das Training übernimmt. Und dann ist ja ganz, ganz oft dieses, ja, irgendwie, wenn ich nicht da bin, dann ist weniger Zug drin und dann sind die Kinder, machen nur Scheiß. Und für mich, ähnlich wie jetzt bei dir, dieses Thema Entwicklung bewerten, wäre auch das für mich so ein Faktor, den ich da mit reinpacken würde, nämlich ist es fast egal, wer da auf dem Platz steht mit meinen Kindern, mit meinen Spielern und ist das Training, zumindest in Maßen, ist natürlich immer was ganz anderes, wenn der Cheftrainer da ist, wenn es einen offiziellen Cheftrainer gibt, aber gibt es trotzdem noch Feuer, ist da eine hohe Intensität drin, haben wir trotzdem viel Spaß, ist die Qualität der Aktion, ist die gut, dauerhaft, also wie ist da quasi dieses Zusammenspiel zwischen Mannschaft, einzelnen Spieler mit dieser dritten Person, die entweder der Co-Trainer ist oder ein Elternteil oder jemand ganz Externes, weil das für mich auch so ein bisschen zeigt und zeigen würde, okay, das ist auch so ein bisschen verhaltensstabil, also es ist nicht nur, ich als Trainer muss 140% jedes Mal reinprügeln an Energie, nur dann funktioniert es, das ist ja auf Dauer nicht machbar, sondern es geht tatsächlich einfach darum, hey, die Mannschaft entwickelt sich und auch wenn ich mal nicht da bin, weiß ich, die haben es verstanden, um was es geht, unsere fünf Grundprinzipien im Training, vier Grundprinzipien im Training, die sind gegeben, auch wenn ich als Trainer nicht da bin und wenn das so ist, dann sehr, sehr cool, dann habe ich es geschafft, das erste halbe Jahr quasi mich auf die zu fokussieren und den Kindern das weiterzugeben, wenn das noch nicht der Fall ist, dann würde ich mich hinterfragen und überlegen, okay, woran scheitert es denn momentan? Ist es die fehlende Freude, ist es die fehlende Aktivität, die fehlende Intensität oder ist es die Qualität, die irgendwo fehlt in der Art und Weise?
Speaker 2Finde ich einen interessanten Punkt mit diesem, also wie ist die Atmosphäre und die Trainingsqualität in Summe quasi oder irgendwie Intensität, eigentlich alle vier Stufen, eben wenn ich nicht da bin, also was ich sofort im Kopf habe, ist dieser total autoritäre Trainer, der die Kinder halt so durch die Gegend schreit und wenn der nicht da ist, dann hast du eine ganz andere Stimmung auf dem Platz, also das habe ich schon öfter auch erlebt und gesehen, das kann manchmal super befreien. Dass du das Gefühl hast, die Kinder reden auf einmal miteinander. Du forderst sonst Kommunikation zwischen denen ein und hast aber diesen total autoritären, lauten Trainer, der das gar nicht zulässt und diesen Raum gar nicht gibt, dass die miteinander reden dürfen. Der ist dann mal eine Woche nicht da. Und bei dem anderen Trainer blühen die Kids auf und bis zu einem gewissen Punkt und dann so schlägt es über in, okay, die machen, was sie wollen. Und die tanzen diesem neuen Trainer jetzt auf der Nase rum. Das ist, glaube ich, ein schmaler Grat. Und deswegen finde ich es eigentlich einen schönen Gedanken zu sagen, wie muss die Mannschaft erzogen sein und aber auch wie klar müssen die Regeln sein für was ist gutes Training und was ist gutes Verhalten im Training, damit wir das irgendwie auf dem Platz dann auch als Mannschaft leben. Und das können unabhängig von den Erwachsenen, die da rumlaufen. Und das ist ja für uns ein großer Teil auch von Trainermappenprojekten beispielsweise. Also wenn wir sportliche Konzeptionen mit Vereinen auf- und umsetzen, dass wenn das für die Trainer schon glasklar ist, was gutes Training ist, wie wir im Fall von Fehlverhalten umgehen mit den Kindern. Also was machen wir, wenn wir einen Quatschkopf dabei haben, dass halt nicht der eine rumschreit wie der größte Idiot und der andere lässt es aber komplett durchgehen einfach und es ist ihm egal. Und das ist ja auch ein sehr, sehr guter Punkt. Und das ist ja auch ein sehr, sehr guter Punkt. Und das ist ja auch ein sehr, sehr guter Punkt. Und das ist ja auch ein sehr, sehr guter Punkt. Und das ist ja auch ein sehr, sehr guter Punkt. Und dann hast du dieses Chaos in den Mannschaften, das halt jedes Jahr schlimmer wird eigentlich, weil die Kinder dann auch älter werden, selbstbewusster werden, selbstwirksamer werden. Das sollen sie ja auch, aber ohne Struktur und ohne Ordnung. Also kannst du das ganze System halt schwer managen. Coolen Punkt. Was ist dein zweiter Punkt? Ich habe auch so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids?
Speaker 1Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids?
Speaker 2Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Ich habe so ein bisschen was Emotionaleres jetzt hier. Verlange ich zu viel von mir und den Kids? Wir haben jetzt Dezember, heißt im Dezember, Januar haben wir ein bisschen mehr Luft, dass man sich da nur diesem einen Thema widmet. Sein größtes Ärgernis aus dem Weg zu räumen oder zumindest abzuschwächen.
Speaker 1Finde ich cool. Und dann aber ganz konkret auch quasi sich runterzuschreiben, was sind Maßnahmen. Und nicht nur was, das finde ich immer ganz wichtig. Was sind Maßnahmen, die ich ändern muss, sondern wieder auf das Thema Elternkommunikation oder Elternzusammenarbeit. Wie kann ich mir ein Umfeld schaffen, das mich vielleicht auch unterstützt bei diesen abgefuckten Sachen, die mich nerven. Also meistens ist es ja so, ich habe, wann war das, vor acht Wochen oder so ein langes Telefonat gehabt, als wir nach Freiburg gefahren sind mit einem Trainer, mit dem wir ein Trainermappenprojekt hatten, Jugendleiter, Trainer, alles auf einmal, der auch gesagt hat, ey, ich mache so viel. Ich mache und tue und dies und jenes und irgendwie macht mir das alles schon Bock, aber es ist halt einfach zu viel. Dann habe ich gesagt, ja, dann fokussiere dich doch einfach auf das, auf das du Bock hast und alles andere machst du nicht. So, das gibst du einfach ab. Und wenn man da irgendwie hinkommt, in diesem Modus zu sagen, ich gebe das ab und das ist ja wie in der Arbeit auch. Wenn ich es selber mache, ist es natürlich besser, als wenn ich es jedem abgebe in der Regel. Ich muss dann schon natürlich ein bisschen Zeit investieren, dass das so läuft, wie ich das gerne hätte.
Speaker 2Hm, ich, also ich habe sowas. Sogar sowas im Kopf, wie wenn man aufschreibt, halt, also was mich am größten oder am meisten stört, ist, ich habe keine Zeit. Und da müssen wir jetzt aber fragen, was meinst du damit? Also was meinst du damit, ich habe keine Zeit? Weil du stehst ja trotzdem zweimal die Woche auf dem Platz. Ja, aber ich habe keine Zeit für, und dann, also für die Trainingsvorbereitung zum Beispiel. Ah, okay, du hast keine Zeit für die Trainingsvorbereitung, das ist der Punkt. Also ich glaube, man muss schon sehr genau irgendwie gucken, was, was einen in diesem Gesamtprozess stört, weil sonst hat man so eine große Aussage und denkt ja gut, wie soll ich das lösen? Ja, es geht nicht. Ja. Ich habe zu wenig. Zeit für die Trainingsvorbereitung. Ah ja, okay, weißt du was? Eine mögliche Maßnahme wäre, dass das zweite Training in der Woche, das immer donnerstags ist von mir aus, also Dienstag, Donnerstag habe ich Training. Donnerstags sitze ich mit meinem Co-Trainer, mit dem Trainerteam, sitzen wir einfach 30 Minuten nach Trainingsende nochmal zusammen und planen das Training für nächste Woche. Dann weiß nämlich jeder, was Sache ist. Jeder muss nur 30 Minuten investieren und wir sind sowieso zusammen an dem Tag. Warum nicht schon das Training fertig machen? So, dass man das als Maßnahme verwendet. Guck mal, ich habe das Gefühl, einfach genug Zeit in die Trainingsplanung investiert zu haben und jetzt habe ich vielleicht noch die gedankliche Kapazität, dass ich vielleicht noch eine Übung abende, weil ich mir denke, ich habe da noch was Besseres gesehen, das passe ich jetzt noch an.
Speaker 1Alternativ machst du natürlich das Video-Plattform-Plus-Abo, wo du jeden Montag um 7 Uhr zwei neue Trainingseinheiten für deinen Altersbereich von Sakko und mir serviert bekommst. Das ist aber nochmal was anderes, Video-Plattform-Plus. Cool. Okay, mein letzter Punkt, vorletzter. Mal schauen, ist folgender. Und zwar, was ist denn ein Moonshot für die kommende Rückrunde, die wir Fußball inhaltlich erreichen möchten? Was meine ich mit einem Moonshot? Also irgendwas, das eigentlich unerreichbar ist quasi für deine E-Jugendmannschaft, für deine C-Jugendmannschaft, für deine E-Jugendmannschaft. F-Jugendmannschaft, weil das vielleicht auch so ein Ticken zu weit weg ist von dem, was von eurem Könnensstand, von eurem dem, was ihr leisten könnt oder die Spieler einzeln leisten in der Lage sind zu leisten. Und das kann dann ganz unterschiedlich sein. Das muss jetzt gar nichts Mannschaftstaktisches sein, dass das irgendwie ein Spielzug ist, den du schon immer mal im Kopf hattest, sondern das könnte ja auch irgendwie sein, I don't know, wir gewinnen ein richtig, richtig gut platziert, nee, gut besetztes, gut besetztes Turnier in der Vorbereitung zum Beispiel, oder ein Moonshot könnte sein, ich gebe jedem meiner Spieler, weil ich eben mit so Key-Events arbeite, gebe ich eine Aufgabe vor den Spielen immer und jeder meiner Spieler setzt diese Aufgabe, die ich ihm gebe, also triple, siebenmal in den gegnerischen Strafraum ein, vom Flügel zum Beispiel, setzt dieses um. Und das bekommen wir hin. Dass ich mir das mal aufschreibe, was könnte das sein? Und was müsste denn dafür passieren, sowohl auf meiner Seite, als auch auf Spielerseite und auch auf der Elternseite, damit das umgesetzt wird?
Speaker 2Weil sie so ein bisschen ins Träumen kommen. Also wer gibt das Ziel jetzt für so ein Turnier? Also ich spiele jetzt so ein Quali-Turnier für den Choreal Cup mit meiner U10 und dann sage ich, ich will es gewinnen. Also das macht mich zum größten Psycho, der so rumläuft. Ich wusste nämlich genau, was zu tun ist.
Speaker 1Das funktioniert natürlich nur für Trainer, wo die anderen Sachen schon gegeben sind. Also die anderen fünf Punkte, über die wir schon gesprochen haben, die sind da schon abgehakt sozusagen.
Speaker 2Okay, gut. Das finde ich dann halt schwierig. Ich weiß schon, auf was du hinaus willst. Es öffnet ja den Gedanken und den Horizont für, an welche Sachen habe ich noch nicht gedacht, weil ich mir gar nicht erlaube, so zu träumen. Also ein Gedanke, der mir nämlich kam, war sowas wie, wir haben in der Rückrunde 100% Redaktion. In jedem Training. Also das wäre ja auch ein Moonshot, der jetzt losgelöst von der Leistung ist. Und was müsste ich tun dafür, dass die Kinder jedes Mal ausnahmslos kommen? Und dann kann man daraus, glaube ich, coole Sachen ableiten. Ich würde aber ganz vorsichtig sein bei ergebnisbezogenen und wettkampfbezogenen Moonshots. Ja. Kuschelpädagogik. Dir ist es auch auf die Füße gefallen, mein Freund.
Speaker 1Ja, anderes Thema. Sehr gut. Ich hätte theoretisch noch... Warst du jetzt noch am siebten? Ja, ich habe noch am siebten, aber den hast du eigentlich schon genannt. Und zwar ist, ich habe es genannt mit macht mir das Ganze noch Spaß? Das wollte ich vielleicht mal ganz grundsätzlich klären. Du hast es ja auch andersrum quasi, gibt es ein größtes Ärgernis. Aber ich glaube, das wäre die grundsätzliche Frage. Und dann würde ich mir überlegen, wenn es mir keinen Spaß mehr macht, was ist es, was mir keinen Spaß macht? Meistens sind es ein, zwei Punkte. Und dann ist das quasi die Frage, die über allem steht, das wir jetzt hier gerade mit aufgenommen haben.
Speaker 2Ja, und auch, also ich finde, das ist schon legitim, weil es aus der anderen Richtung nochmal kommt. Und da aber auch würde ich so lange mich selber quasi quälen mit der Frage, bis ich zum Kern vordringe. Also wir hatten das mal, ich glaube, ich habe es hier im Podcast auch irgendwann mal erzählt, so bei diesem Thema Formulierung von Vorteilen von irgendwas. Also, keine Ahnung. Wir haben jetzt in unserem Videoplattform Plus-Abo, du bekommst du montags deine beiden Trainingsanheiten. Und dann wäre die Frage, ja und? Und jetzt? Ja, weil du zwei Trainingsanheiten die Woche bekommst, musst du weniger in der Trainingsvorbereitung Zeit investieren. Ja und? Ja, weil du weniger vorbereiten musst, macht dir die Arbeit halt in Summe mehr Spaß, weil, und so durch dieses und jetzt und jetzt und jetzt quasi einfach so weit vorzudringen, bis man sagt, aha, jetzt sind wir beim Kern, angekommen, warum das für dich ein Vorteil sein könnte. Und auf der anderen Seite eben als Trainer auch, weil wenn wir Trainer fragen, warum machst du das oder warum macht dir deine Trainertätigkeit Spaß? Sagt der, ja, die Arbeit mit den Kids ist halt schön. Aha. Und warum? Ja, die sind halt eigentlich immer gut gelaunt. Ja, und warum gibt dir das aber was, dass die gut gelaunt sind? Ja, weil sonst, ja, das hebt auch meine Laune. Und dann, ah, okay, also es geht darum, dass halt deine Stimmung sich verändert, wenn du auf den Platz gehst. Das ist doch schön zu wissen, dass das ein entscheidender Faktor ist. Weil ich glaube, ich gehe viel bewusster auf den Trainingsplatz und in das Training, wenn ich weiß, warum mir diese Tätigkeit im Kern dann Spaß macht. Und wenn ich das halt nicht genau weiß, dann ist jedes Training auch ganz okay gewesen. Und es fehlt dann aber. Also so eine Motivstrukturanalyse bei sich selber durchzuführen.
Speaker 1Wäre mal spannend. Wäre es definitiv. Sakko, hast du noch was, das du den Zuhörerinnen und Zuhörern mitgeben möchtest? Ich hab mir
Speaker 2äh, ja. Habe ich hier vom Mood-Check-In schon erzählt?
Speaker 1Nein, nutzt doch gerne die
Speaker 2Gelegenheit. Okay, ich bin bei dir ja nie sicher, ob unser Zeitkontingent... Heute schon. Okay, heute hast du Zeit. Ähm, und zwar habe ich mir das erarbeitet mit Chat-GPT. Äh, es kam irgendwann als Vorschlag raus, was ich eine ganz, ganz coole Idee fand, dass ich ein Mood mit Doppel-O, also Stimmung, äh, Check-In habe. Bedeutet, die Kinder kommen bei mir ins Training, oder meine Spielerinnen und Spieler, und müssen mir mit einem Daumen hoch, Daumen zur Seite oder Daumen runter, äh, wie quasi im alten Rom, äh, bei den Gladiatoren anzeigen, wie ihre Stimmung heute ist. Und dann kommt der, und wenn der einen Daumen hoch zeigt, weiß ich, okay, seine Stimmung ist gut, und Daumen schräg ist quasi so, lala, und Daumen nach unten ist schlechte Stimmung. Warum? Weil dann die Kinder mir den ersten Anknüpfungspunkt eigentlich für ein sinnvolles Gespräch geben, weil ein Kind, das mit einem Daumen hoch kommt, kann ich fragen, warum? Was ist denn heute passiert, dass du richtig gute Laune hast eigentlich? Und dann, wenn er sich beim ersten Mal noch keine Gedanken gemacht hat, sondern in der Hoffnung war, dass, wenn ich einen Daumen hoch zeige, dann fragt mich der Trainer schon nicht, muss ich mir jetzt überlegen, warum habe ich eigentlich gute Laune? Ähm, kann super helfen, weil dieses Kind wird dann auch nächstes Mal sich überlegen, welchen Daumen es zeigt, und eine Antwort dazu parat haben. Ja, ich habe heute eine Eins geschrieben. Ja, richtig cool. Also es muss ja, es wird ja immer ein Event quasi geben, warum dieser Daumen ausgelöst wird. Und bei dem mit einem Daumen nach unten kann ich auch nachfragen, kann ich dann berücksichtigen im Training, oder mir halt als Ziel vornehmen, dass am Ende des Trainings, wenn ich dieses Kind frage, der Daumen nach oben geht. Wie ist dein Tag jetzt, jetzt heute gewesen? Und dann, wenn der Daumen hoch geht, sage ich, mega, also ich habe es geschafft, innerhalb von 90 Minuten, deinen schlechten Tag zu einem richtig guten Tag zu machen. Das ist irgendwie ein schönes Feedback und fand ich eine schöne Möglichkeit, die mich drei Sekunden kostet pro Kind und mir die Möglichkeit eröffnet zu fragen. Ich muss aber nicht. Ich würde es auch nicht jedes Mal machen, weil es, glaube ich, immer einfach auf den Sack geht. Aber einmal die Woche sowas, ganz nett. Finde ich einen
Speaker 1sehr coolen Punkt. Das ist auch der Grund, wieso die Folge früher kommt, damit die Trainer diese Woche quasi noch anwenden können, ad hoc in ihrem Training. Siehst du mal, hast du mich dazu bewogen, dass ich jetzt noch Überstunden mache. Extra für diesen Einwurf. Wunderbar. Sacko, wir sehen uns, hören uns nächste Woche. Wenn ihr Themen, Fragen, Rückmeldungen habt, gerne an podcast.advance und football. Und ansonsten bitte dran denken, kommentieren, bewerten und euren Freunden zeigen. Und dann hätte ich gesagt, sehen wir uns, hören wir uns nächste Woche wieder. Sacko, tschüssi. Ciao. Musik Musik Musik