6 Anzeichen dafür, dass dein Partner der Richtige für dich ist
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Die Podcastfolge beleuchtet sechs wesentliche Anzeichen dafür, ob ein Partner der richtige ist. Zunächst ist gegenseitiges Vertrauen entscheidend – ohne es kann keine gesunde Beziehung existieren. Darauf folgt die Fähigkeit, offen miteinander zu kommunizieren, ohne Gefühle zu unterdrücken oder zu verschließen. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Authentizität: der Partner sollte sich nicht verstellen müssen, sondern sich ganz und gar als er/sie ist. Auch die Art und Weise, wie Konflikte gelöst werden, spielt eine Rolle – fair und respektvoll, mit Wertschätzung und Verantwortung. Zugehörigkeit und Sicherheit fühlen sich in der Beziehung durch enge Bindungen und gegenseitigen Rückhalt widergespiegelt. Abschließend werden ähnliche Lebenspläne und Prioritäten, auch kleine, wie Freizeitgestaltung oder Familienambitionen, als entscheidend für eine zukunftsfähige Beziehung angesehen. Diese Anzeichen sollen nicht als Checkliste dienen, sondern als Leitfaden, um Unsicherheiten zu erkennen und die Beziehung gesund und lebendig zu gestalten. Der Fokus liegt nicht auf perfekten Übereinstimmungen, sondern auf offener Kommunikation, Wachstum und dem Fühlen von Zugehörigkeit – das ist das Ziel einer glücklichen, harmonischen Partnerschaft.
Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge der Lebensidealisten.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Beziehungskrise
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
In dieser Folge soll es um die sechs Anzeichen dafür gehen,
dass dein Partner der richtige für dich ist.
Gerade am Anfang der Beziehung fragt man sich natürlich,
passt das, ist das der richtige Partner?
Und wir wollen schauen, wie du das für dich überprüfen kannst,
wenn da Unsicherheiten auftreten.
Sechs Anzeichen dafür, dass dein Partner oder deine Partnerin die richtige ist.
Wenn man den Satz schon hört, merkt man schon, da ist jemand auf der Suche.
Also ich.
Mir kam sofort so die Überlegung, ist das normal, dass man nach Anzeichen suchen muss?
Und wir haben darüber auch gesprochen, was normal ist am Anfang.
Und haben überlegt, man lässt sich ja eigentlich Zeit und schaut ganz entspannt,
was sich entwickelt.
Also wenige Menschen gehen auf die Suche nach einem Partner und sagen,
okay, welche Anzeichen habe ich im Kopf?
Könnte das passen? Könnte das nicht passen?
Sondern man nennt jemanden unverbindlich kennen und mit der Zeit schaut man und gleicht man ab,
passt das mit uns beiden, matcht das oder nicht?
Also hattest du, als du mich kennenlernst, im Smartphone keine Checklist?
Nein.
Weder im Smartphone noch im Kopf.
Also ich hatte keine fertige Checklist.
Aber die Anzeigen werden gebraucht, wenn eine Unsicherheit besteht.
Also wenn da irgendwie eine Unsicherheit ist,
wenn man irgendwie einen Leitfaden haben möchte,
einen Anzeichen-Leitfaden sozusagen,
ob das passen könnte, dass der Richtige ist oder die Richtige.
Aber es sollte ja nicht wie eine Checkliste sein,
dass man Punkt für Punkt so abhakt.
Das würde ja auch dem Beziehungsstaat sehr viel Leichtigkeit nehmen.
Ja, total.
Wenn man eigentlich nur die erste Zeit damit beschäftigt ist,
eine innerliche oder wirklich aufgeschriebene Checklist abzuarbeiten.
Das würde mich irgendwie an Arbeit erinnern,
an so ein Projekt aus der Arbeit,
wo ich dann meine ganzen Aufgaben habe
und packe die Checklist dahin
und habe dann die Checklist.
Und dann hake ich ab, ob das nun passt oder nicht passt.
Sondern es geht ja eher darum,
am Anfang diese Leichtigkeit erleben zu können.
Und das ist, glaube ich, auch jetzt, würde ich sagen,
unser Ziel mit diesen Anzeichen und der Liste,
die wir hier mitgeben, zu sagen,
wenn eines dieser Anzeichen einem hilft
und man damit eine Unsicherheit für sich innerlich
wieder zur Sicherheit machen kann,
dann kann ich auch wieder zurückkommen zur Leichtigkeit
und kann dann wieder die Beziehung gesund wachsen lassen
und gesund vertrauen.
Vertrauen aufbauen und so weiter.
Genau, aber manchmal ist man so verwirrt oder auch so unsicher,
dass man über die Situation so einen Überblick braucht.
Und deswegen einmal so die sechs Anzeichen.
Fangen wir gleich mal an mit dem ersten.
Ein Anzeichen dafür, dass er oder sie der Richtige ist,
ist das Thema Vertrauen.
Also wenn man aneinander vertraut.
Weil Vertrauen ist ja auch das Fundament
oder ein Anteil des Fundaments in der Beziehung.
Und ja, ohne gegenseitiges Vertrauen
ist keine Basis da in einer Beziehung.
Und wenn du merkst, deinem Partner, deiner Partnerin,
das passt, du kannst der Person vertrauen,
das macht ein gutes, stimmiges Gefühl,
du kannst was erzählen,
Versprechen werden eingehalten,
du wirst nicht verurteilt,
sondern kannst dich da so geben, wie du bist
und auch fallen lassen,
dann ist ein Vertrauen vorhanden.
Und das ist ein Anzeichen dafür, unserer Meinung nach,
dass es sehr gut zueinander passt.
Wobei ich finde, auch wichtig ist,
dass Vertrauen sich ja auch mit Zeit entwickelt.
Na klar.
Man startet ja in eine Beziehung nicht mit 100% Vertrauen,
sondern was für uns, glaube ich,
erstmal wichtig ist beim Beziehungsstart,
ist, dass das Vertrauen wirklich auf Null ist.
Und das Vertrauen dann wachsen kann.
Kein Misstrauen da ist.
Genau, dass erstmal kein Misstrauen da ist.
Da haben wir auch einige Coaching-Beispiele,
wo das nämlich nicht der Fall ist.
Wenn wir an den Punkt zurückgehen,
wann war es mal gut und wir gucken beim Kennenlernen,
dann sind manche verwundert,
wenn man dann sagt, ja, auf der Fundamentsebene
würden wir sagen,
es war noch nie gut.
Warum nicht?
Ja, weil das Vertrauen war nicht auf Null am Anfang.
Ihr hattet gar nicht die Chance,
Vertrauen so aufzubauen wie andere Beziehungen,
weil ihr seid mit Misstrauen in die Beziehung gestartet.
Denn wir haben manchmal die Konstellation,
dass ein Paar zusammenkommt
und einer von beiden
oder manchmal sogar beide
sind mit einer Affäre in diese Beziehung gestartet.
Also die waren eigentlich noch
mit einem anderen Partner oder einer anderen Partnerin zusammen,
hatten diese Affäre,
haben dann den vorherigen Partner verlassen.
Die Affäre ist natürlich
schon aus vorherigen Unzufriedenheiten heraus entstanden.
Und dann geht man in die neue Partnerschaft.
Wie soll nun diese Partnerschaft mit Vertrauen starten,
wenn im Hinterkopf immer mitschwingt,
sollte mein Partner mal unzufrieden sein,
wird er wahrscheinlich eine Affäre eingehen
und mich dann plötzlich verlassen.
Weil das ist ja schließlich mit mir
in der anderen Konstellation auch schon passiert.
Dann starten wir.
Dann starten wir in diesem Punkt
mit einem Misstrauen
und haben gar nicht die Möglichkeit,
Vertrauen so aufzubauen,
als wenn das nicht so wäre.
Also Vertrauen auf Null.
Ja, aber das Misstrauen ist oftmals auch unbewusst.
Also das ist nicht so,
dass die Menschen das offen wissen,
dass sie ein Misstrauen haben am Anfang der Beziehung.
Also die beschreiben das eher so ein bisschen,
ja, war schon ein ungutes Gefühl irgendwie,
hab ich auch schon überlegt.
Ja.
Genau.
Das zweite Anzeichen,
wenn ihr gut miteinander reden könnt,
kommuniziert ihr,
dass Kommunikation ein Dauerbrenner
als Streitthema bei uns im Coaching,
dass Paare nicht mehr miteinander sprechen können
oder noch nie miteinander gut sprechen konnten,
da kein Austausch stattfindet.
Und Kommunikation ist ja so wichtig
in der Beziehung, der Austausch.
Also wir hatten ja auch in den anderen Podcast-Folgen
schon erzählt,
dass jeder seine eigene Wahrnehmung hat
und dass wir aussprechen dürfen,
was wir für Bedürfnisse haben,
was für Erwartungen wir haben,
damit sich das auch abgleichen kann,
damit der andere Bescheid weiß.
Und nur wenn ich alles offen ansprechen kann,
was in mir drin ist
und das auch möglichst ungefillt hat,
also ohne zu sagen,
nee, das kann ich jetzt nicht sagen,
weil jetzt ist gerade der schlechte Zeitpunkt
oder das könnte derjenige falsch verstehen,
sondern wirklich ganz offen anzusprechen,
was man fühlt.
Das ist eine gute Grundlage.
Weil ich glaube auch,
wenn ich nicht offen ansprechen kann,
was ich fühle,
wird es auf Dauer auch so passieren,
dass man sich auseinanderentwickelt
und jeder sich schnellens,
andere Kommunikationspartner außerhalb der Beziehung sucht.
Freunde, Familie
und das Paar an sich
ganz wenig miteinander noch spricht
und die anderen außerhalb sozusagen
so Ersatzkommunikationspartner werden
und das ist dann auch immer schwierig.
Oder dass die Dinge in sich hineingefressen werden,
sodass man das auch mit anderen nicht bespricht,
weil da wieder der Glaubenssatz besteht,
dass man das, was in der Beziehung passiert,
dann auch nicht mit anderen bespricht,
was ja auch letztendlich gar nicht verkehrt ist,
weil sonst eine Aussprache
im Anschluss sein kann,
wenn man Beziehungsprobleme mit anderen bespricht,
ohne dass der Partner dabei ist.
Aber warum ist das so wichtig?
Also ich glaube,
das ist super wichtig,
um einfach eine Konfliktspirale,
die in Gang setzt,
außer Kraft zu setzen,
also die gar nicht in Gang kommen zu lassen.
Denn auch dieses Runterschlucken von Gefühlen
und so weiter,
das sorgt irgendwann dazu,
dass man innerlich überläuft, überkommt.
Also man kann nicht unendlich viele Gefühle runterschlucken
und einfach so,
und sagen, es ist wieder alles gut,
weil irgendwann bricht das aus einem hinaus.
Irgendwann bricht die Traurigkeit,
die Wut aus einem heraus
und man wundert sich, was ist denn da passiert.
Genau.
Also zweites Anzeichen, man kann gut miteinander sprechen.
Drittes Anzeichen,
wenn du dich nicht verstellen musst,
also wenn du nicht das Gefühl hast,
du musst im Umgang mit deinem Partner,
deiner Partnerin eine Maske aufsetzen
und jemand anderes sein,
das kann ja durchaus mal sein,
dass am Anfang der Beziehung man in so einem,
in so einem Wohlverhalten drin ist,
ähnlich wie bei so einem Bewerbungsgespräch
und man sich durchaus natürlich versucht,
möglichst gut zu positionieren
und sich dadurch am Anfang der Beziehung
ein bisschen verstellt.
Das sollte aber auch sehr, sehr schnell abklingen,
wenn es denn ist,
sodass der andere auch wirklich das sieht,
was in uns ist.
Weil letztendlich möchte ich ja nicht,
dass mein Partner, meine Partnerin
irgendeine Rolle von mir liebt,
die ich gerade spiele
und ich damit in den Druck gerate,
nie wieder diese Rolle verlassen zu können,
sondern,
ich möchte ja so, wie ich bin,
wie meine Werte sind,
akzeptiert und geliebt werden.
Und deswegen ist wichtig,
dass ich nicht das Gefühl habe,
ich müsse mich verstellen,
ich müsse in irgendwelche Normen
und Wertvorstellungen mich hineinpressen,
die die andere Familie hat oder sowas,
sondern, dass ich so sein kann,
wie ich bin und das wirklich dadurch matcht.
Und das führt dazu,
dass ich mich auch wirklich wohlfühlen kann
und auch die ganzen anderen Dinge
wie Kommunikation und Vertrauen
auch aufgebaut werden können.
Wie soll ich ehrlich kommunizieren,
wenn ich die ganze Zeit eine Rolle spiele?
Also das ist gut,
wenn man da so sein kann, wie man ist.
Das vierte Anzeichen.
Ja, wenn ihr fair miteinander streitet.
Jetzt ist schon wieder,
bestimmt fragen sich jetzt einige,
fair und streiten, passt das zusammen?
Also was machen wir mit fair streiten?
Da geht es einmal darum,
einen respektvollen,
wertschätzenden Umgang zu haben,
auch beim Streiten.
Also dass es darum geht,
eine gewisse Ebene nicht,
zu verlassen, nämlich die Ebene der Wertschätzung.
des Respekts.
Man darf sich streiten, darum geht es
gar nicht, aber dass man halt fair bleibt, dass man nicht
komplett
den anderen in einem Modus nur noch verletzt,
sondern dass man schaut,
wie können wir Verletzungen, wie können wir
Konflikte wirklich lösen
mit einer Lösung, wo
uns beide ein gutes Gefühl entsteht.
Ja. Genau.
Also es geht darum, keine
Vorwürfe zu machen. Genau, keine Vorwürfe.
Sondern zu versuchen, wirklich Wünsche,
Bedürfnisse zu äußern, Feedback
zu äußern und
dadurch halt fair miteinander zu bleiben.
Und die Frage ist ja, dann zu
schauen, wie bekommt man das
gemeinsam hin? Also bekommen wir es gemeinsam
hin, Konflikte, Uneinigkeiten
oder auch vielleicht erstmal nur Diskussionen
miteinander gut zu klären,
gehen danach mit einer
wirklich stimmigen Lösung raus.
Nicht nur mit irgendeinem faulen Kompromiss, auf den
ich mich irgendwie eingelassen habe, um
die Situation zu beenden, sondern wirklich mit einer
stimmigen Lösung. Und
vor allen Dingen ganz am Anfang der Beziehung
finde ich es wichtig, zu schauen,
wie reagiert der Partner, wenn man noch gar nicht
im Streit oder Konflikt ist, sondern wenn ich einfach nur
sage, das hat bei mir kein gutes Gefühl
gemacht. Also kann derjenige das sehen,
anerkennen, kann er Verantwortung
tragen für die Gefühle, die
er auslöst? Also kann ich überhaupt
mein Gefühl offen sagen und kann
der andere das auch?
Das ist ja ganz wichtig, ne? Genau.
Dann
als letztes Anzeichen,
wenn ihr ähnliche Prioritäten
und Pläne habt,
genau, das ist nicht das
Letzte, du hast eins übersprungen. Oh, ich war schon zu schnell.
Entschuldigung. Wenn du dich geborgen
fühlen kannst. Ja, das ist auch ein wichtiges,
ein wichtiger Punkt, ne?
Geborgen fühlen ist ja für viele Menschen auch
so ein Thema von Loslassen, also
Ankommen. Und wir haben ja
oben in der Überschrift so der Richtige, die
Richtige. Davon geben wir jetzt
ja mal aus, dass damit
gemeint ist der Partner, die Partnerin fürs Leben.
Und
ja, da ist es
natürlich wichtig, dass man sich auch
geborgen fühlen lassen kann, fallen lassen kann,
dass man Rückhalt hat, eine starke Schulter.
Ja, da ist so
unsere erste Lebensregel wichtig, ne? Zugehörigkeit,
dass man Zugehörigkeit
spürt und
ja, einfach da
durch diese Zugehörigkeit, man merkt,
dass man gemeinsam zu einem
Paar, einem neuen System werden kann.
Und einfach da, wenn wir jetzt immer
vom Fundament sprechen und
darauf baut sich ja irgendwie ein Haus oder irgendwas drauf auf,
dass die beiden zusammenkommen können und sagen, wir bauen
ein Doppelhaus, ne? Und das passt. Und das ist eng,
eng verbunden, ne? Man fühlt sich eng verbunden, ne?
Genau.
Ja, sechstes Anzeichen, das letzte.
Wenn ihr
ähnliche Prioritäten und Pläne
habt, oder ich würde sagen,
wenn man zumindest
die Pläne und Prioritäten
des anderen sich auch vorstellen kann.
Ja, genau. Und da eine Offenheit für existiert
und die nicht gänzlich
in ganz unterschiedliche
Richtungen führen, ne? Ja, wenn ich jetzt den Plan habe,
auszuwandern und du nicht, wird schwierig.
Schwierig. Aber
wenn man sich denn, wenn der eine sagt,
ich bin gerne im Ausland,
hört sich das ja schon anders an, ne?
Dann könnte man damit anders schon arbeiten, ne?
Genau. Unser typisches Beispiel
aus den Kennenlerngesprächen
und der Vorstellung ist ja immer,
wenn wir jetzt die Zukunft nehmen und dann
vielleicht auch das auf die persönliche Vision beziehen,
dass wir immer sagen, so eine Vision ist was
Großes für die Menschheit. Und eine Vision
könnte ja zum Beispiel sein, die Weltmeere
von Plastik zu befreien. Und
dann muss ich ja schauen, wie kann ich da
meinen Anteil daran leisten, weil ich alleine
schaffe das nicht, unsere Generation schafft das
wahrscheinlich nicht, aber
ich kann ja meinen Anteil daran leisten, indem ich
sechs Monate im Jahr auf dem Schiff bin.
Und zum Beispiel forsche oder andere Dinge tue
und mithelfe oder
neue Dinge entwickle in irgendeinem Startup
dazu und sechs Monate im Jahr auf dem Schiff bin.
Wenn das nun gar nicht zum
Lebensmodell des anderen passt, sondern der andere sagt,
nee, wir brauchen ein Familienleben,
wir müssen eng beieinander sein
und dass das passt nicht, dann
ist im Regelfall so eine Vision so
stark, dass es schwer wird, sich dann
auf diese Beziehung richtig einzulassen
oder es schwer wird, das
niemals als Vorwurf zu spüren,
innere Zerrissenheit zu spüren,
das wird dann schwer. Und das
ist so mit den ähnlichen Vorstellungen
der Zukunft gemeint. Erstmal so ganz groß,
aber auch vielleicht so ganz klein.
Ja, es kann ja auch einfach sein,
wie stellt man sich seine Freizeit vor?
Also jetzt mal ganz klein ist man
eher derjenige, der zu Hause bleibt, einen Film guckt,
ist man derjenige, der sagt, ich muss
gerne am Wochenende unter Leute, ich gehe
gerne irgendwie zu Freunden, wir kochen,
zusammen, ich möchte ins Gespräch kommen,
kommunikativer Mensch.
Dann wird es auf Dauer halt schwierig.
Und diese Punkte merkt man ja
am Anfang einer Beziehung schon immer recht schnell.
Also wenn man, ob da
gemeinsame Interessen bestehen,
ob gemeinsame Pläne
matchen oder nicht.
Und das ist
nochmal ein Anzeichen dafür, ob das der richtige Partner
und die richtige Partnerin fürs Leben ist.
Also weil das Schönste ist ja eigentlich,
dass in einer Partnerschaft neue Pläne
zusammen entwickelt werden,
wo beide sich sehen, wo beide sich wohlfühlen
und man sich gegenseitig so ergänzt,
dass man denkt so, wow, wir beide
erschaffen uns unsere Zukunft
und wir beide fühlen uns daran total wohl.
Und ich glaube, was hier so ganz wichtig
ist, ist, dass wir, wenn wir
wollen, dass in Zukunft keine großen
Konflikte und Dinge entstehen,
dass das der Punkt ist, wo wir offen mit uns selbst
und ehrlich zum Partner sind.
Vor allen Dingen ehrlich, ja.
Das ist kein Verkaufsgespräch. Es geht nicht darum,
sich selbst und die Beziehung zu verkaufen,
aufrecht zu erhalten,
sondern wenn meine Partnerin,
auf die ich stoße,
im Laufe der ersten Zeit sagt,
mein Wunschtraum schon immer ist es gewesen,
fünf Kinder zu haben oder sogar sechs, sieben.
Ich will unbedingt eine Großfamilie.
Das ist, und man merkt,
dass es in der Tiefe handelt.
Und ich selber denke so,
also für mich war schon zwei Kinder grenzwertig,
eigentlich lieber Einzelkind oder gar nichts,
weil ich finde Karriere eigentlich viel, viel besser
und Reisen und Freiheit und Kinder stehen für mich
nicht für Freiheit, dann hilft es nicht zu sagen,
ja, aber wenn ich jetzt sage,
ja, fünf Kinder geht auch,
dann wird die Beziehung ja klappen.
Oder ich sage erst mal ja und gucke dann mal nach ein paar Jahren.
Genau, vielleicht merkt sie ja selbst nach ein, zwei Kindern
oder wenn wir viel reisen,
dass das gar nicht so toll ist, fünf Kinder zu haben.
Das ist hochgepokert
und das führt zu sehr großer Unzufriedenheit,
großen Konflikten,
wenn man dann merkt,
dass das Ganze gar nicht so ist
und der Partner spürt,
oh, das war vielleicht nicht die Wahrheit,
die du gesagt hast.
Vor allen Dingen ist es ein ausgesprochenes Wort.
Darum geht es ja auch vielen Paaren,
dass man sagt, das hast du doch mal gesagt.
Aber da ist es ja auch wichtig,
das hatten wir ja im Podcast zuvor auch,
dass es natürlich sich trotzdem verändern darf.
Also ich kann ja trotzdem sagen,
ich kann mir das auch gut vorstellen momentan,
aber das natürlich da auch einfach
aufgrund der Entwicklung des Lebens,
auch wenn ich sage, ich möchte
ein Haus kaufen unbedingt,
kann sich ja trotzdem meine Meinung
aufgrund von verschiedenen Faktoren,
Corona, sonst was, ändern.
Und ich sage, ich kann mir das irgendwie doch nicht so vorstellen.
Ich möchte lieber zur Miete wohnen.
Aber da geht es ja auch nicht darum,
irgendwas
kaputt zu machen,
sondern dann wieder ins Gespräch zu kommen,
zu sagen, hör dir doch mal meine Seite an.
Was sind denn meine,
mein Gedankengang dazu?
Und kannst du das vielleicht auch sehen?
Oder ich höre mir noch mal
deinen Gedankengang dazu an,
warum du immer noch
an der Entscheidung festhalten möchtest.
Und was wäre unser Kompromiss,
wo wir uns beide mit wohlfühlen?
Ja, oder vor allen Dingen auch einfach
mit Unsicherheiten dann offen umzugehen.
Also wenn du sagst, fünf Kinder
und ich sage eigentlich maximal eins,
dann zu gucken, okay,
ich bin aber nicht völlig gegen,
gegen fünf Kinder.
Ich kann mir schon so ein bisschen,
ich bin unsicher,
dass man dann auch diese Unsicherheit ausspricht
und nicht einfach dann in die eine oder die andere Richtung
hart tendiert, sondern die Unsicherheit ausspricht.
Und dann muss man halt schauen, ob diese Unsicherheit
ausreicht, zu sagen, man geht den Weg
gemeinsam weiter und ist gemeinsam offen
dafür zu schauen, was passiert,
wenn man dann wirklich erstmal das erste, zweite Kind
vielleicht hat. Wie geht es denn überhaupt für beide
weiter?
Oder sagt man dann ganz klar, nee,
ich will fünf Kinder und ich brauche ein
Partner, der das absolut unterstützt
und von vornherein auch sagt,
das ist mein Lebensweg, dann schließt sich das vielleicht
aus. Aber letztendlich,
dann kann man lieber an dem Punkt
sozusagen aussteigen, bevor
dann nachher die große Enttäuschung später
im Leben kommt. Denn entweder
bekommst du nicht deine fünf
Kinder, die du wünschst und bist vielleicht immer unglücklich
und denkst, Mist, das ist ja total
doof. Oder
ich habe fünf Kinder in die Welt gesetzt,
die um mich herum sind und
wollte eigentlich immer nur eins. Und das merken sie auch.
Und das merken die Kinder vielleicht,
dass die vier weiteren von mir gar nicht
gewollt sind und ich sie nicht annehmen kann.
Oder du merkst das, dass ich einfach
unzufrieden bin und auf einmal
fragt man sich, warum arbeitet der
eigentlich eine 70-Stunden-Waffe? Warum
ist der nur noch auf Dienstreise? Ja, weil er vielleicht dann
gar nicht mehr zu Hause sein mag.
Man kompensiert
dann in Bereichen, wo es
natürlich dann nicht mehr gesund wird.
Genau. Also wir hoffen, dass
wir euch ein paar Anzeichen
mitgeben konnten, wenn ihr gerade
unsicher seid. Ist das der Richtige? Ist das
die Richtige? So ein kleiner
Gedankenimpuls,
was vielleicht dafür spricht
und was vielleicht auch die Lösung sein könnte,
wenn das gerade bei euch ein Thema ist
und ihr unsicher seid bei einem bestimmten Punkt.
Genau. Fassen wir vielleicht einmal ganz kurz zusammen,
weil es ja doch viele Punkte waren. Anzeichen
Nummer eins. Ihr könnt einander vertrauen.
Anzeichen Nummer zwei.
Wenn ihr gut miteinander reden
könnt, eine gute Kommunikationsebene
miteinander findet. Anzeichen
drei. Wenn du dich nicht verstellen
musst, also von Anfang an der sein
kannst, der du wirklich bist.
Anzeichen Nummer vier. Wenn ihr fair
miteinander streitet oder Konflikte
miteinander gut lösen
könnt und mit einem guten Gefühl rausgehen
könnt. Anzeichen Nummer fünf.
Ihr habt die Möglichkeit, euch geborgen,
dem Partner zugehörig zu fühlen.
Anzeichen sechs. Ihr
habt ähnliche Prioritäten und
Pläne fürs Leben oder seid im Mindestmaß
mal für die Pläne und Prioritäten
eures Partners offen und
könnt euch das zumindest vorstellen.
dass auch das euer Plan, eure Priorität werden könnte.
Wenn diese Anzeichen zutreffen, dann könnt ihr wieder viel Spaß haben, eine leichte Kennenlernphase haben und könnt diese Unsicherheit für euch verlassen.
Genau. Ansonsten freuen wir uns immer sehr, wenn ihr unseren Podcast abonniert, wenn ihr uns eine Bewertung da lasst, die hoffentlich positiv ist und wenn ihr mal vielleicht bei Instagram bei uns vorbeischaut unter den Lebensidealisten.
Und wenn ihr Fragen habt natürlich zum Podcast, euch irgendwas unklar ist oder ihr einfach uns mal beschreiben wollt, wir antworten gerne.
Gleiches gilt natürlich für YouTube. Wir nehmen die Podcasts jetzt ja auf und veröffentlichen sie für dich auf YouTube. Wenn dir das gefallen hat, dann lass gerne ein Like da.
Wenn du eine Frage hast oder etwas vielleicht anders liest als wir, dann schreib gerne einen Kommentar. Und wenn du insgesamt das Gefühl hast, du kannst von unseren Folgen profitieren, dann lass doch gerne ein Abo da.
Dann erfährst du automatisch, wenn die nächste Folge rauskommt, nämlich nächsten Samstag.
Genau. Ansonsten, wir hören uns das nächste Mal.
Genau. Viel Spaß und eine leichte, entspannte Beziehung. Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Vertrauen ist ein fundamentales Anzeichen dafür, dass ein Partner der richtige ist, da es die Grundlage für eine gesunde Beziehung bildet.
Eine gute Kommunikation, bei der Gefühle und Bedürfnisse offen ausgesprochen werden, zeigt, dass beide Parteien sich sicher und verstanden fühlen.
Das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen und authentisch sein zu können, ist entscheidend für eine tiefe und wohlfühlende Beziehung.
Fair streiten und Konflikte mit Wertschätzung und Respekt lösen, fördert gegenseitige Verantwortung und ein positives Beziehungserlebnis.
Die Fähigkeit, sich geborgen und zugehörig zu fühlen, ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass eine echte Beziehung entsteht.
Ähnliche Prioritäten und Pläne – auch im kleinen, wie Freizeit oder Zukunftsvisionen – zeigen, ob beide Partner eine gemeinsame Zukunft erkennen und wertschätzen können.
Summary:
Die Podcastfolge beleuchtet sechs wesentliche Anzeichen dafür, ob ein Partner der richtige ist. Zunächst ist gegenseitiges Vertrauen entscheidend – ohne es kann keine gesunde Beziehung existieren. Darauf folgt die Fähigkeit, offen miteinander zu kommunizieren, ohne Gefühle zu unterdrücken oder zu verschließen.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Authentizität: der Partner sollte sich nicht verstellen müssen, sondern sich ganz und gar als er/sie ist. Auch die Art und Weise, wie Konflikte gelöst werden, spielt eine Rolle – fair und respektvoll, mit Wertschätzung und Verantwortung. Zugehörigkeit und Sicherheit fühlen sich in der Beziehung durch enge Bindungen und gegenseitigen Rückhalt widergespiegelt.
Abschließend werden ähnliche Lebenspläne und Prioritäten, auch kleine, wie Freizeitgestaltung oder Familienambitionen, als entscheidend für eine zukunftsfähige Beziehung angesehen. Diese Anzeichen sollen nicht als Checkliste dienen, sondern als Leitfaden, um Unsicherheiten zu erkennen und die Beziehung gesund und lebendig zu gestalten. Der Fokus liegt nicht auf perfekten Übereinstimmungen, sondern auf offener Kommunikation, Wachstum und dem Fühlen von Zugehörigkeit – das ist das Ziel einer glücklichen, harmonischen Partnerschaft.
FAQs
Die sechs Anzeichen sind: Vertrauen, gute Kommunikation, keine Verstellung, faire Streitbeziehungen, das Gefühl der Sicherheit und Zugehörigkeit sowie ähnliche Lebensprioritäten und Pläne.
Vertrauen ist das Fundament einer gesunden Beziehung. Es ermöglicht, sich offen zu zeigen, Versprechen zu halten und sich auf die Partnerin oder den Partner zu verlassen, ohne verurteilt zu werden.
Gute Kommunikation ermöglicht es, Gefühle, Bedürfnisse und Erwartungen offen zu teilen. Ohne sie entstehen Konflikte, die sich verschärfen und zu einer Entfremdung führen können.
Es bedeutet, dass man im Umgang mit dem Partner authentisch und ehrlich sein kann, ohne eine Maske aufzusetzen oder sich zu verstellen, um ein bestimmtes Bild zu erhalten.
Man erkennt faire Streitbeziehungen, wenn beide Parteien respektvoll miteinander umgehen, keine Vorwürfe machen und gemeinsam nach Lösungen suchen, die für beide ein gutes Gefühl erzeugen.
Das Gefühl der Sicherheit ermöglicht es, sich vollständig zu öffnen, zu loslassen und sich auf die Beziehung zu verlassen, was die emotionale Bindung und den Zusammenhalt stärkt.
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